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	<title>Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung &#187; Volkssturm</title>
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	<description>Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung</description>
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		<title>Ingrid Mansel, Bad Frankenhausen: Schicksalstage unserer Stadt &#8211; Kriegsende 1945.</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 11:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte aus Bad Frankenhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Frankenhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Kyffhäuserkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Reichssicherheitshauptamt]]></category>
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		<category><![CDATA[Wehrmacht]]></category>
		<category><![CDATA[zweiter Weltkrieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/ Aufschlussreiche Dokumente über die letzten Jahre des II. Weltkrieges und schließlich über die Ereignisse zum Kriegsende lassen sich in Bad Frankenhausen nur wenige auffinden. Die Autorin dieses Beitrages hat deshalb die unterschiedlichsten Quellen bemühen müssen, um ein möglichst authentisches Bild dieser Zeit vermitteln zu können. Bomben über der Stadt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<p><strong>Aufschlussreiche Dokumente über die letzten Jahre des II. Weltkrieges und schließlich über die Ereignisse zum Kriegsende lassen sich in Bad Frankenhausen nur wenige auffinden. Die Autorin dieses Beitrages hat deshalb die unterschiedlichsten Quellen bemühen müssen, um ein möglichst authentisches Bild dieser Zeit vermitteln zu können.</strong></p>
<h3><strong>Bomben über der Stadt</strong></h3>
<p><strong>Mit dem Einmarsch der amerikanischen Panzerspitzen in Bad Frankenhausen am 11. April 1945 war für unsere Stadt der Krieg de facto beendet.</strong></p>
<p><strong>Obwohl unserer Heimatstadt das Schicksal vieler im Krieg ausgebombter Städte erspart geblieben ist, soll daran erinnert werden, wie dieser Kelch nur knapp an ihr vorüber ging:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/07/die-juden-in-thueringen-zur-nazizeit-zeitzeugen-aus-doerfern-und-weimar-militaerische-kriegsverbrecher-schweigen-in-erinnerungsbuechern-sehr-haeufig-zu-dem-brisanten-thema-martin-luther-und-die-jud/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/07/die-juden-in-thueringen-zur-nazizeit-zeitzeugen-aus-doerfern-und-weimar-militaerische-kriegsverbrecher-schweigen-in-erinnerungsbuechern-sehr-haeufig-zu-dem-brisanten-thema-martin-luther-und-die-jud/</a></p>
<p><strong>Wikipedia: </strong></p>
<p><strong>In der Zeit des <a title="Nationalsozialismus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a> waren im Wilhelmstift <a class="mw-redirect" title="Behinderte" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Behinderte">behinderte</a> Menschen untergebracht. 1940 wurden 50 und 1941 noch einmal 35 im Rahmen des <a title="Aktion T4" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4">Euthanasie-Tötungsprogramms</a> abtransportiert. Zum Andenken an die in die östlichen <a title="Vernichtungslager" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vernichtungslager">Vernichtungslager</a> deportierten <a title="Juden" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Juden">Juden</a> ließ die Stadt 1970 im Napptal einen Gedenkstein errichten. Während des <a title="Zweiter Weltkrieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> mussten hunderte <a class="mw-redirect" title="Kriegsgefangene" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene">Kriegsgefangene</a> sowie Frauen und Männer aus den besetzten Ländern <a title="Zwangsarbeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit">Zwangsarbeit</a> leisten und zwar auf dem Staatsgut Georg Dehmels, in der Rosenmühle, bei Schuhmachermeister <i>Th. Wachsmuth</i>, in den Feinmechanischen Werkstätten Rusch &amp; Co. und auf Bauernhöfen in<a title="Udersleben" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Udersleben">Udersleben</a>. 17 infolge der Zwangsarbeit Verstorbene wurden später nach <a title="Sondershausen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sondershausen">Sondershausen</a> umgebettet. Nur noch ein Grab auf dem Friedhof am Uderslebener Weg erinnert an sie.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Frankenhausen/Kyffh%C3%A4user#cite_note-7">[7]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Beim Anrücken der <a class="mw-redirect" title="US Army" href="https://de.wikipedia.org/wiki/US_Army">amerikanischen Truppen</a> des 52nd Infantry Regiment AIB (Armor Infantry Battalion), 9th Armored Division (&#8222;Ready Rifles&#8220;), Company C, unter dem Kommando von Captain Samuel S. Wortham auf Bad Frankenhausen am 11. April 1945 wurde ein US-Panzer von der Panzerfaust eines Volkssturmmanns getroffen und der Kommandant Wortham schwer verwundet.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Frankenhausen/Kyffh%C3%A4user#cite_note-8">[8]</a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Frankenhausen/Kyffh%C3%A4user#cite_note-9">[9]</a></sup> Daraufhin wurden vierzehn Volkssturmmänner im Kampf, auf der Flucht oder beim Versuch, sich zu ergeben, erschossen. Sie ruhen in einem am 18. April angelegten Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof der Stadt, gemeinsam mit 8 gefallenen Soldaten und später zugebetteten vier erschossenen Deserteuren.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Frankenhausen/Kyffh%C3%A4user#cite_note-10">[10]</a></sup></strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Bundesarchiv:</strong></p>
<p><strong>&#8222;Die Dienststelle des SS-Richters beim Reichsführer-SS, d.h. des SS-richterlichen Verbindungsführers des Hauptamtes SS-Gericht beim Reichsführer-SS, deren Akten heute den Hauptteil des Bestandes NS 7 bilden, befand sich bei Kriegsende im Ausweichquartier &#8222;Frankenwald&#8220; des Persönlichen Stabes des Reichsführers-SS in Bad Frankenhausen in Thüringen.</strong><br />
<strong>Dort fiel die Registratur der Dienststelle den vorrückenden US-amerikanischen Streitkräften in die Hände. Die Unterlagen gelangten dann gemeinsam mit wenigen Restakten des Hauptamtes SS-Gericht über regionale US-amerikanische Akten-Sammelstellen 1946 in das &#8222;Berlin Document Center&#8220; (BDC).</strong><br />
<strong>Im BDC wurden die Unterlagen des SS-Richters beim Reichsführer-SS (Berlin) und einige versprengte Akten des Hauptamtes SS-Gericht (München) im Umfang von einer Kiste mit neun Ordnern verfilmt und schließlich im September 1962 als Bestand &#8222;Hauptamt SS-Gericht&#8220; an das Bundesarchiv mit Dienstsitz in Koblenz zurückgegeben. Einige Restakten des Hauptamtes SS-Gericht verblieben weiterhin im BDC.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Förderverein Oberkirche:</strong></p>
<p><strong>&#8222;Gegen Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Oberkirche als Arsenal der SS benutzt. Nachdem die Alliierten Truppen die dort gehorteten Güter im Frühjahr 1945 zur Verteilung freigaben, wurde die Kirche durch den Ansturm der Bevölkerung erneut geplündert. Orgel, Fenster und Kircheninneres wurden dabei stark zerstört.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.vorharz.net/de/der-kalte-krieg-wegeleben.html">http://www.vorharz.net/de/der-kalte-krieg-wegeleben.html</a></p>
<p><span id="more-61"></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Spreng- und Brandbombenangriff am Freitag, dem 21. Januar 1944, nachts, 21-24 Uhr</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Ein leider unbekannter Augenzeuge hinterließ dazu ein schriftliches Zeugnis: „ &#8230; Gegen 11 Uhr abends wurde plötzlich Fliegeralarm gegeben. Die Sirene vom Dache des Finanzamtsgebäudes heulte durch die sternenklare Nacht ihren schauerigen Ton.  &#8230; 10 Minuten nach dem Alarm brachte eine heftige Explosion die Gebäude, Fenster und Türen in unserer Stadt zum Erschüttern. Eine Sprengbombe war in nächster Nähe der Stadt explodiert. Gleichzeitig waren über 1000 Stabbrandbomben über dem Südhang des Kyffhäusergebirges abgeworfen worden. Das Aufflackern dieser Bomben erstreckte sich ungefähr von der Gegend Kattenburg bis zur Bärentalhöhe und bot einen schaurig-schönen Anblick dar. &#8230;<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn1" name="_ednref1"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[1]</span></span></a> Über dem ganzen Tal von Bendeleben bis hinter Ichstedt, Udersleben sowie Bretleben, die Nackenchaussee eingeschlossen, wurden sowohl Brand- als auch Sprengbomben abgeworfen.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Zum Glück für die Stadt, aber auch die Amtsdörfer Udersleben, Ringleben, Esperstedt und Seehausen, lagen die Einschläge außerhalb des bewohnten Gebietes, so dass zumeist nur zerschlagene Fensterscheiben und Brandschäden, besonders im Forst, zu beklagen waren. Das waren Kriegsschäden, welche der Stadtverwaltung zu melden waren und nach Möglichkeit von dieser erstattet worden sind. Besonders hart hatte es die Berghütte des Maurermeisters Förderer und das Nachbarhaus von Jahn, an einem Berghang oberhalb des Taleinschnittes am Jüdischen Friedhof, getroffen. In nächster Nähe der Stadt waren ebenfalls Stabbrandbomben abgeworfen worden, so im Knopfmacherhölzchen und dessen Umfeld, auch in den Städtischen Anlagen, direkt vor den Felsenkellern ging eine Stabbrandbombe nieder.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Sprengbomben am Ostersonnabend, dem 31.3.1945</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Überraschender und quasi ohne Vorwarnung, denn Alarm und Bombenabwurf erfolgten nahezu zeitgleich, allerdings ungleich tragischer, folgte am Ostersonnabend, dem 31.3.1945, der zweite große Bombenangriff auf die Stadt. Er kostete drei Bürgern das Leben: August Pätz, Gärtner des Kinderheims an der Wipper, und dessen knapp 7 Jahre alten Tochter, sowie Bürger Willy Müller. Der Bomben”teppich” erreichte damit am Gärtnerhaus und mit dem Garten des Herrn Müller den äußersten westlichen Stadtrand, ansonsten erstreckten sich die Bombenabwürfe zu beiden Seiten der Wipper bis nach Rottleben im freien Feld. Die übrige Stadt blieb bis auf Schäden durch den entstandenen hohen Luftdruck verschont.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Unter den Einwohnern entstanden nach diesem Angriff zahlreiche, zum Teil recht abenteuerliche Gerüchte, warum die Stadt selbst nicht getroffen war, zumal die Zielgenauigkeit der alliierten Bomber allgemein bekannt war. Ebenfalls machte der Termin des Angriffs, kurz nach 9 Uhr morgens, stutzig. Ein ehemaliger Frankenhäuser, welcher nach Freigabe der anglo-amerikanischen Geheimdokumente dieses Ereignis zu verstehen suchte, erklärt: „Erst nach 50 Jahren wurden die geheimen militärischen Dokumente, die Aufschluss dazu geben konnten, zugänglich. Trotz intensiver Recherchen wurde kein Dokument gefunden, in dem unsere Stadt befohlenes Angriffsziel war, bis auf eine Ausnahme. Die Frage, warum unsere Stadt bombardiert und nicht getroffen wurde, lässt sich dennoch mit Hilfe des Puzzles, das sich durch das Studium aller vorhandenen militärischen Dokumente von deutscher und alliierter Seite zusammen setzen lässt, hinreichend beantworten, wobei hier nur die wesentlichen Fakten genannt werden können.”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn2" name="_ednref2"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[2]</span></span></a> &#8230; „Es steht eindeutig fest, dass Bad Frankenhausen von B-17 Bombern in 3 Wellen um 9 Uhr 10 Minuten angegriffen wurde, die zu einem Verband von 432 Maschinen gehörten, welche ihre Primärziele Lützkendorf und Merseburg/Leuna wegen 10/10 Bewölkung nicht angriffen und dafür beim Rückflug das vorgesehene Sekundärziel Halle (369 Flgz.), sowie als so genannte Gelegenheitsziele Leipzig (8 Flgz.), Weimar (36 Flgz.), Aschersleben (7 Flgz.) angriffen, wobei 1 Flugzeug ein weiteres ungenanntes Ziel bombardierte. Beim Zahlenvergleich stellt man eine Differenz von 11 Bombern fest. Es ergibt sich der Schluss, dass es sich um den Teilverband handelte, der über unserer Stadt beim Rückflug seine Bomben los werden wollte, denn es befanden sich noch einige deutsche Messerschmitt Me 109 und M 262 in der Luft. Die Tatsache, dass es kein geplanter Angriff mit Pfadfindermaschinen war und die Bewölkung eine visuelle Bombardierung nicht erlaubte, erklärt die Zielungenauigkeit, der wir meiner Überzeugung nach unser Überleben verdanken und nicht einem &lt;Amerikaner in einer Pfadfindermaschine&gt;, welcher, wie es die Legenden behaupten, am Technikum unserer Stadt studiert hätte und nicht wollte, dass unsere Stadt sterben sollte. Da die Bomber dieses Verbandes einheitlich Ladungen von je 6 x 500 kg Allzwecksprengbomben trugen, kann man mit großer Sicherheit eine Zahl von 66 Bomben mit insgesamt 33 Tonnen Sprengstoff errechnen.”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn3" name="_ednref3"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[3]</span></span></a></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Einmarsch der Amerikaner am 11. April 1945</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Präzise Fakten über Ereignisse und Vorfälle beim Einmarsch der Amerikaner in die Stadt sind in Bad Frankenhausen nicht aktenkundig gemacht worden, wie das z. B. in Sondershausen geschehen ist. Aus diesem Grunde wird man auch zu dem, was sich am 11. April 1945 in Bad Frankenhausen ereignete, keine hundertprozentig schlüssige Aussage finden. Es bleibt daher nur, in den Ratsakten „zwischen den Zeilen” zu lesen, und es bleibt, Zeitzeugen zu befragen. Wichtige Aufschlüsse geben die Forschungen und Veröffentlichungen des militärgeschichtlichen Schriftstellers und Publizisten Jürgen Möller aus Ansbach<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn4" name="_ednref4"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[4]</span></span></a>, und erschütternde Berichte finden sich in einer Akte des Kreisheimatmuseums zur Erforschung der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn5" name="_ednref5"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[5]</span></span></a></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Während viele Geschehnisse bekannt sind und noch ergänzt werden könnten, ist von Anfang an kein Frankenhäuser Vorkommnis so von Gerüchten überwuchert, wie der Tod der Frankenhäuser Volkssturmmänner bei der Teichmühle während des Heranrückens der ersten amerikanischen Panzer. Und das, obwohl es durchaus glaubwürdige Niederschriften von Augenzeugen im Heimatmuseum gibt. Der oben zitierte Jürgen Möller versuchte ebenfalls, diesen Dingen auf den Grund zu gehen und nutzte dabei die Möglichkeit, die Kriegstagebücher der amerikanischen Streitkräfte aus dem Bestand des National Archives und die Chroniken der amerikanischen Divisionen in seine Forschungen einzubeziehen.<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn7" name="_ednref7"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[7]</span></span></a></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong> Um im Militärischen Unerfahrene nicht zu überfordern, nachstehend nur auszugsweise seine Ergebnisse: „Im Abschnitt der 1st US Army nimmt am Morgen des 11. April 1945 das V. und VII. US Corps den Angriff wieder auf. &#8230; Im Abschnitt des V. US Corps setzen an diesem Tag die Panzerkolonnen der 9th US PzDiv unter dem Kommando von  Maj.Gen. John W. Leonard zum Stoß nach Osten an. &#8230; Die Co. C, 52nd AIB unter dem Kommando von Captain Wortham, welche nach der Besetzung von SONDERSHAUSEN jetzt den weiteren Vormarsch des CCB anführt, stößt mit den unterstellten Panzern und Panzerjägern zügig von SONDERSHAUSEN aus an der Südostecke der WINDLEITE vorbei nach FRANKENHAUSEN. &#8230; Nur durch kurze Halte bei der Beseitigung von Straßensperren gebremst, nähern sich die Spitzen der Co. C BAD FRANKENHAUSEN.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>In FRANKENHAUSEN war bereits am frühen Morgen Vollalarm ausgelöst worden &#8230;”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn8" name="_ednref8"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[8]</span></span></a></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>„Am Tage des Einmarsches der Amerikaner frühmorgens wurde ein 7.er derartiger Trupp aufgestellt, den ein Feldwebel &#8230; übernahm. &#8230; Er rückte auch gleich nach der Aufstellung nach Teichmühle ab. Keiner kam lebend zurück.”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn9" name="_ednref9"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[9]</span></span></a>- Ein weiterer Bericht dazu: „Gewehre empfangen, aber kein Schuss Munition. Für uns alle gab es nur eins, wir schießen nicht.  &#8230; wir liefen los, wir überholten alle Kameraden, die später gefallen waren. Eine kurze Besprechung, aber sie blieben auf dem Platz auf der Wiese an der Ecke, wo sie den Tod fanden. Wir anderen gingen nach der Kiesgrube. Hier waren Hunderte von Volkssturmleuten und versprengten Soldaten versammelt. Der damalige Komp. Führer &#8230; gab uns den guten Rat: „Verschwindet aus der Grube”. &#8230; Die Waffen-SS lagen alle in Schützenlöchern außerhalb der Grube nach Richtung Westen.”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn10" name="_ednref10"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[10]</span></span></a></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>„Dem größten Teil des Volkssturms gelingt das Absetzen noch vor dem Auftauchen der ersten amerikanischen Panzer. Auch die Masse des in der Stadt befindlichen Personals eines Zweigs des Reichssicherheitshauptamtes, welches von BERLIN nach FRANKENHAUSEN verlegt worden war, kann sich rechtzeitig über den KYFFHÄUSER nach Norden absetzen. Zwei deutsche Panzer fliehen aus Richtung SEEGA vor der aus Süden in das WIPPERTAL eindringenden Flankenaufklärung des CCA durch FRANKENHAUSEN. Gegen 15.00 Uhr erkennen die Beobachter an der TEICHMÜHLE Feuer über BENDELEBEN. Kurze Zeit später ist Kettenrasseln aus Richtung ROTTLEBEN zu hören. Als der erste Panzer auf die TEICHMÜHLE zurollt, wird eine Panzerfaust abgeschossen. Dabei wird Captain Wortham schwer verwundet. Der Panzer hält, ein kleiner Panzerspähwagen fährt vor und eröffnet das Feuer mit seinem schweren Maschinengewehr. 14 Volkssturmmänner finden dabei den Tod. 1st Lieutenant Wheeler übernimmt das Kommando und führt die Task Force der Co.C durch FRANKENHAUSEN hindurch.”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn11" name="_ednref11"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[11]</span></span></a></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Um nochmals anderen Gerüchten entgegen zu treten: Die Toten waren alle in Zivil gekleidet, nur einer gänzlich ohne Bekleidung. Und von einem unerkannt gebliebenen deutschen Soldaten wird berichtet, dass er einen Stock umklammerte, um den ein weißes Tuch gebunden war. Außerdem war vor Ort tatsächlich deutsche Munition gefunden worden, obwohl es anderslautende Berichte dazu gab.<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn12" name="_ednref12"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[12]</span></span></a></strong></p>
<p class="MsoBodyText"><strong>Eine Erklärung für die unterschiedlich benannten Opferzahlen an der Teichmühle könnte die sein: Jürgen Möller hält sich an die Augenzeugenberichte<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn13" name="_ednref13"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[13]</span></span></a>, dort wird bei einem 7.er Trupp von 14 Kämpfern ausgegangen. Das ist auch so beim Ausrücken beobachtet worden. Indes scheinen sich rechtzeitig zwei von ihnen in Sicherheit gebracht zu haben.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>12 Sterbefälle führt das Standesamt für den 11. April 1945, wohingegen die Akte der Friedhofsverwaltung<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn14" name="_ednref14"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[14]</span></span></a> vom 11. April 1945 die „Reihenfolge der Gräber von Gefallenen an der Teichmühle” mit 21 Namen auflistet. Diese Diskrepanz ergibt sich offensichtlich aus der Tatsache, dass scheinbar auch die letzten Kriegstoten dort mit aufgenommen worden sind.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Eine Aktennotiz vom 6. Juni, nachrichtlich abgezeichnet von Karnstedt, er war Beigeordneter im Stadtrat, lässt darauf schließen, dass es zunächst für alle 21 in der Friedhofsliste aufgeführten Verstorbenen eine Massengrabstätte gegeben haben muss. Die Umbettung in ordentliche Grabstellen sollte nach Vorstellung Karnstedts in 10 doppelte Gräber und 1 Einzelgrab erfolgen, was zunächst abgelehnt worden ist, weil Einzelbestattung erwünscht. Daher wurden 21 Grabkreuze aus Eichenholz bei der Firma Richard Aschenbach, Kunsthandwerkstätte für Holzschnitzerei Bad Frankenhausen, bestellt und am 3. November 1945 geliefert. Aus dieser Aktennotiz geht ferner hervor, dass sich im gemeinsamen Grab auch 4 SS Männer befunden haben sollen, deren Entfernung gefordert wurde.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>In einer weiteren Aktennotiz von Karnstedt<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn16" name="_ednref16"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[16]</span></span></a> vom 27. Oktober 1945 erfährt man, dass auch die am 8.4.45 von der SS erschossenen 4 ehemaligen Wehrmachtsangehörigen umgebettet werden sollten.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Eine aktuelle Vorortbesichtigung ergibt, dass die vormaligen 21 Holzkreuze inzwischen durch Metallkreuze  aus der Kunst-Metallgießerei Leubingen 1995 ersetzt worden sind. Außerdem ist festzustellen, dass entgegen der o. g. ausdrücklichen Ablehnung von Doppelgrabstellen jetzt 10 Kreuze doppelt plus 1 Kreuz einzeln belegt sind, und zwar in der Reihenfolge der o. g. Liste der Friedhofsverwaltung. Zweimal heißt es wie auch in der Akte „Unbekannt, 1945”. Die zweite Grabkreuzreihe (10 Kreuze) ist den Gefallenen im Zeitraum des Krieges von 1940 bis 1945 gewidmet.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Die Tatsache der Massengrabbestattung geht aus einer Grabrede zur Beisetzung der Toten hervor: „Am Mittwoch, 18. April 1945, vormittags 11 Uhr, umstanden viele, viele Frauen und Männer unserer Stadt ein Massengrab.”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn17" name="_ednref17"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[17]</span></span></a>Dieses war „in großer Länge für 20 Särge ausgehoben worden.” Die weiteren 8 Särge der Soldaten wurden später beigesetzt. Die immer noch bestehenden Unstimmigkeiten werden wohl kaum noch geklärt werden können.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Die getöteten Männer an der Teichmühle waren im Alter von 31 bis 55 Jahren.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Panzer in der Stadt</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Während die kleine Vorausabteilung, welche nach der Tragödie an der Teichmühle die Stadt auf dem Feldweg (heute Bachmühlenweg), welcher neben der früheren Bachmühle in die Stadt mündet, erreicht, rücken, von Nordhausen kommend, die Verbände der westlichen Alliierten über die Rottleber Str./ Nordhäuser Straße in die Stadt ein.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Möller berichtet dazu: „Ohne weitere Kämpfe wird die Stadt von der nachfolgenden Co.B besetzt. Letzte Gruppen von SS- Angehörigen, Gestapo und der örtlichen Polizei fliehen zum Teil in Zivil aus der Stadt. Das nachrückende CT 23 unter dem Kommando von Col. Jay B. Lovless der/ 2nd US InfDiv besetzt im Verlauf des nächsten Tages die Stadt. Hier fallen den amerikanischen Streitkräften u.a. die Labors des Kyffhäusertechnikums mit den dort befindlichen Unterlagen der Aerodynamischen Versuchsanstalt der Deutschen Luftwaffe PEENEMÜNDE in die Hände. In der Stadt wird der Alt-Bürgermeister Fritz Schünzel zum Bürgermeister eingesetzt.”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn18" name="_ednref18"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[18]</span></span></a></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong> Soweit die Darstellung der militärischen Fakten durch Jürgen Möller. Ab jetzt kann man nur versuchen, die Ereignisse durch Zeitzeugenberichte und eine äußerst „dünne” Aktenlage zu „rekonstruieren”. Die fast kampflose Einnahme der Stadt wird durch Bürger bestätigt; es gibt Aussagen dazu, dass bereits am Ortseingang in der Rottleber Straße weiße Tücher ebenso wie auch in der Stadt aus den Fenstern gehangen haben, insbesondere natürlich über dem Balkon des Rathauses. Das scheint auf die Initiative und Anweisung des noch amtierenden Bürgermeisters Friedrich Neubauer geschehen zu sein. Er ließ durch ein Lautsprecherauto in der Stadt die Aufforderung zur friedlichen Aufgabe verkünden. Ein Indiz dafür, dass es eine einigermaßen geordnete Übernahme des Bürgermeisterpostens gegeben haben muss, sind sowohl das Entlassungspapier für Neubauer vom 13. April 1945, dass er seine Ã„mter übergeben habe<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn19" name="_ednref19"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[19]</span></span></a>, als auch die Anstellungsvereinbarung<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn20" name="_ednref20"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[20]</span></span></a> für Friedrich Schünzel, ebenfalls vom 13. April 1945, die vom beratenden Ausschuss des Bürgermeisters und von der amerikanischen Militärregierung abgeschlossen wurde. Da sich Bürgermeister Neubauer nicht durch Flucht, wie Verantwortungsträger anderenorts, den Konsequenzen entzog, hat es eindeutig einen geregelten „Schlagabtausch” gegeben, sehr zum Wohle der Stadt.</strong></p>
<p class="MsoBodyText"><strong> Jedoch ganz konfliktlos verlief der Einmarsch der Panzereinheiten nicht. Als der erste Panzer in der Nordhäuser Straße kurz vor dem Einbiegen in die Zinkestraße war, überflogen drei Kampfflugzeuge den Botanischen Garten, angeblich 2 amerikanische und 1 deutsches, die sich gegenseitig beschossen, zur Unterstützung eröffnete der erste der Panzer ebenfalls das Feuer, woraus sich ein kurzes Gefecht zwischen dem Panzer und den Fliegern ergab. Das deutsche Flugzeug soll dabei getroffen und über dem Kyffhäuser abgestürzt sein. Dass es dabei keine Verletzten gegeben hat, ist ein besonderer Glücksfall, denn nach Augenzeugenberichten „spritzten” Splitter und kleinere Einschläge mitten in die äußerst zahlreich versammelte Menschenmenge am Rande der Straße, welche die amerikanischen Truppen erwartete. Nach diesem Scharmützel gab es dann auf dem Anger eine weitere Schiesserei, bei der ein ehemaliger deutscher Wehrmachtsangehöriger schwer verletzt worden ist. Eine kleine Gruppe von Soldaten hatte sich im Realgymnasium versteckt gehalten, sie wollte sich noch in letzter Minute vor den Besatzern in Sicherheit bringen und lief trotz Warnung weiter.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong> Im Stadtgebiet selbst kamen nach und nach die Einwohner, von denen sich viele in den Luftschutzkellern aufgehalten hatten, so z. B. in dem großen Keller unter dem Frankenhäuser Schloß, heraus. Dort nahmen die Amerikaner einige Volkssturmmänner gefangen und brachten sie später in das Gefangenenlager Bad Kreuznach, das manche nicht überlebten. Die rund um Gelände und Haus des ehemaligen Domänengutsverwalters (Bahnhofstraße) postierten weiteren Volkssturmmänner ergaben sich ohne Widerstand. Allerdings hätte es hier beinahe zu einer ähnlichen Katastrophe kommen können. Ein junger fanatischer Volkssturmmann wurde in letzter Minute durch einen besonnenen älteren daran gehindert, eine Panzerfaust abzuschießen.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong> Die Amerikaner lösten umgehend die drängendsten Probleme. Es galt, für die erschöpften Einheiten „Quartier zu machen”. Die Autorin dieses Beitrages erlebte das so, dass z. B. wie anderenorts auch Einwohner ganzer Straßenzüge, hier im konkreten Fall die der Sternbergstraße, innerhalb kürzester Frist für amerikanische Offiziere evakuiert und zeitweilig in die Häuser einer anderen Straße (Bachweg) als eine Art Untermieter umquartiert wurden. Die unteren Chargen der amerikanischen Soldaten kampierten feldmäßig auf der Straße bzw. in ihren Militärlastkraftwagen im Stadtgebiet. Ein großes Verpflegungszelt an der damaligen Gottesackerkirche sicherte die materielle Versorgung.</strong></p>
<p class="MsoBodyText"><strong> Parallel dazu begann die Militärmacht, ihre Präsenz in allen Bereichen des städtischen Lebens zu manifestieren. Sie setzte, wie oben beschrieben, einen neuen integren Bürgermeister ein und verpflichtete diesen, die Vorschriften der „Military Goverment of Germany”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn21" name="_ednref21"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[21]</span></span></a>, also der Militärregierung für Deutschland, durchzusetzen. Was hinter den drei „Eckpfeilern” dieses Erlasses steckt, ist heute kaum noch nachzuvollziehen:</strong></p>
<p class="MsoBodyText"><strong> „a) die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung;</strong></p>
<p class="MsoBodyText"><strong>b)  die Ausrottung des Nationalsozialismus, des nationalsozialistischen Beamtentums, deren</strong></p>
<p class="MsoBodyText"><strong>     Helfershelfer und aller militaristischen Tendenzen;</strong></p>
<p class="MsoBodyText"><strong>c)  die Ausmerzung jeglicher unterschiedlicher Behandlung auf Grund von Rasse, Religion,</strong></p>
<p class="MsoBodyText"><strong>     oder politischer Überzeugung.”</strong></p>
<p class="MsoBodyText"><strong> Manch älterer Bürger wird sich noch an die streng geregelte Ausgehzeit erinnern, aber auch daran, wie Photoapparate, Ferngläser, u. dergl., abgegeben werden mussten, für Waffen verstand sich das sowieso. Die Einziehung der Rundfunkkleinempfänger, der sog. „Göbbelsschnauzen” traf die Einwohner ebenfalls empfindlich. Die meiste Unruhe verbreitete allerdings das Entnazifizierungsgesetz, das zur fast totalen Neubesetzung von Ämtern und Polizeiposten sowie auch zu tiefgreifenden Einschnitten im familiären Bereich führte.</strong></p>
<p class="MsoBodyText"><strong>Ein weiteres Eingehen auf diese Problematik gehört nicht mehr zur Zielstellung dieser Abhandlung.</strong></p>
<p class="MsoBodyText"><strong>Im Juli des Jahres 1945 ging die militärische Oberhoheit an die Rote Armee über.</strong></p>
<p class="MsoBodyText"><strong><span lang="DE"> </span><span lang="DE">(historische Fakten: 9. Mai 1945 offizielles Kriegsende, für den ersten Thüringer Ort begann der Frieden am 1. April 1945. von Bad Hersfeld kommend erreichte die vierte Panzerdivision der dritten US-Armee die Hörschel. Am Abend besetzten die Truppen Creuzburg. Von da an rückten die US-Trup8pen fast stündlich vor: Am 6. April in Bad Langensalza, am 9. April in Heiligenstadt. am 11. des Monats erreichten sie Buchenwald. Weimar wurde kampflos übergeben. Einen Tag später, am Abend des 12. April war Erfurt nach heftigen Straßenkämpfen mit Wehrmachtseinheiten vollständig in den Händen der US-Truppen. Der Vorstoß nach Thüringen war Teil der strategischen Operation, die am 25. April mit dem Zusammentreffen amerikanischer und sowjetischer Truppen an der Elbe abgeschlossen wurde. Über den bevorstehenden Abzug der US-Truppen und die Übergabe Thüringens an die sowjetischen Verbündeten versuchten die Alliierten die deutsche Bevölkerung bis zum Schluss im Unklaren zu lassen, um eine Massenflucht zu verhindern. Am 1. Juli zogen die US-Truppen ab und übergaben Thüringen an ihre sowjetischen Verbündeten. (Thüringer Allgemeine vom 15. Januar 2005)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>  Augenzeugenbericht eines leider unbekannten Verfassers (Museumsbestand)</strong></p>
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<p class="MsoEndnoteText"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref2" name="_edn2"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[2]</span></span></a>„Schicksalstage unserer Stadt”, eine authentische Recherche von Hans Schneider. Der Verfasser derselben ist ein ehemaliger Frankenhäuser und jetzt pensionierter Englischlehrer in Nordhausen, der auf Grund seiner Sprachkenntnisse Direktkontakte knüpfen und sich daher auf Originalquellen stützen konnte mit Führungsabteilungen sowohl der englischen als auch der amerikanischen Air Force sowie auf Quellen im Bundesmilitärarchiv Freiburg, sowie Lichterfelde, im Thüringischen Hauptstaatsarchiv Weimar und dem thüringischen Staatsarchiv Gotha</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-front-und-heimat-unzertrennlich-sewastopol-artillerie-und-stukas-zerhaemmern-die-gewaltigen-panzerwerke-der-festung/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-front-und-heimat-unzertrennlich-sewastopol-artillerie-und-stukas-zerhaemmern-die-gewaltigen-panzerwerke-der-festung/</a></p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref3" name="_edn3"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[3]</span></span></a> Ebenda</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref4" name="_edn4"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[4]</span></span></a> Erste Veröffentlichung der Forschungsergebnisse aus den Kriegstagebüchern der amerikanischen Streitkräfte aus dem Bestand des National Archives und der Chroniken der amerikanischen Divisionen: „Die amerikanische Besetzung Nordthüringens durch die 1st US Army im April 1945”, Band 11, 2001, der Zeitschrift des Vereins ARATORA Artern, Jürgen Möller, Ansbach/Bayern, militärgeschichtlicher Schriftsteller und Publizist</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref5" name="_edn5"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[5]</span></span></a> Erforschung der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung, Signatur IX/i-15, im Kreisheimatmuseum Bad Frankenhausen</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref6" name="_edn6"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[6]</span></span></a> Ebenda</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref7" name="_edn7"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[7]</span></span></a> wie Fußnote 4</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref8" name="_edn8"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[8]</span></span></a> Ebenda</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref9" name="_edn9"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[9]</span></span></a> Erforschung der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung, Signatur IX/i-15 im Kreisheimatmuseum</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref10" name="_edn10"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[10]</span></span></a> Ebenda</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref11" name="_edn11"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[11]</span></span></a> wie Fußnote 4</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref12" name="_edn12"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[12]</span></span></a> wie Fußnote 9</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref13" name="_edn13"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[13]</span></span></a> wie Fußnote 9</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref14" name="_edn14"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[14]</span></span></a> Stadtarchiv Bad Frankenhausen, Auszug aus Ratsakte 1/IIK-162</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref15" name="_edn15"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[15]</span></span></a> StA BadF, Auszug aus Ratsakte 1/IIK-162</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref16" name="_edn16"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[16]</span></span></a> StA BadF, Auszug aus Ratsakte 1/IIK-162</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref17" name="_edn17"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[17]</span></span></a> wie Fußnote 9</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref18" name="_edn18"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[18]</span></span></a> wie Fußnote 4</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref19" name="_edn19"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[19]</span></span></a> StA BadF, Auszug aus Ratsakte 1/IID-310</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref20" name="_edn20"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[20]</span></span></a> StA BadF Auszug aus Ratsakte 1/IIA-218</p>
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<p class="MsoEndnoteText"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref21" name="_edn21"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[21]</span></span></a> Ebenda</p>
<p class="MsoEndnoteText">Eine interessante Website: <a href="http://www.oberkirchturm.de/">http://www.oberkirchturm.de/</a></p>
<div class="beitrag">
<h2>Kriegsende 1945 – Kindheitsbilder aus einer schlimmen Zeit. Bad Frankenhausen. Hans Schneider. <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=23&amp;action=edit">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/kyffhauserkreis/">kyffhäuserkreis</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/thuringen/">thüringen</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/zeitzeugen/">zeitzeugen</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/zweiter-weltkrieg/">zweiter weltkrieg</a></p>
<p><strong>Von Hans Schneider, geboren und aufgewachsen in Bad Frankenhausen, jetzt wohnhaft in Nordhausen</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Ende des Krieges erlebte ich als unterernährter, durch die Ereignisse der Zeit frühreifer Junge von 10 Jahren. Ich wohnte damals allein mit meiner Mutter im Schützenhaus an der Blutrinne am Rande unserer Stadt. Der große Garten mit den verschiedenen Schießständen , auf denen der Schützenverein, die Wehrmacht, die SA und SS, die Amerikaner und Russen schossen, war ein Abenteuerspielplatz ersten Ranges für mich. Ich war bei fast allen Übungen dabei und durfte auch schießen.</strong></p>
<p><strong>Bad Frankenhausen blieb lange Zeit von unmittelbaren Kriegseinwirkungen verschont.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/</a></p>
<p><strong>Für uns Kinder war der Krieg ein abenteuerliches Spiel, illustriert durch die Propagandabilder der Deutschen Wochenschau. So zierten unsere Schulhefte und  -bänke Zeichnungen von Flugzeugen und Panzern mit Hakenkreuzen, die ununterbrochen  siegten. Die Realität verspürten wir jedoch zutiefst am Fehlen der Väter, am Hunger, der nie aufhörte und schmerzte, und am häufigen Unterrichtsausfall, der uns dagegen ganz und gar nicht weh tat.</strong></p>
<p><strong>Dennoch erreichte das direkte Kriegsgeschehen am Ende auch meinen Heimatort, die Ereignisse häuften sich, von denen sich einzelne wie Filmspots unauslöschlich in mein Gedächtnis eingegraben haben. Nicht alle, die ich schildern möchte, dürften in den Chroniken vermerkt sein, aber noch gibt es  viele lebende Zeitzeugen in dieser Stadt, welche, auf diese Weise daran erinnert, meine Berichte bestätigen, korrigieren, durch andere Beiträge erweitern und somit präzisieren können, was Kinderaugen in anderen Dimensionen von Zeit und Raum erfassten und in die Seele spiegelten.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                     Der Marktplatz – Kulisse vieler Ereignisse</strong></p>
<p><strong>Der Marktplatz vor dem Rathaus bildete ( und bildet )die Kulisse für vielerlei zentrale Veranstaltungen. Er sah bei Aufmärschen die braunen Uniformen der SA, die grauen der Wehrmacht, später der Kampfgruppen, die Uniformen der ”Pimpfe” und HJ, später die Blauhemden der FDJ. Ich selbst trug im Verlauf der Zeit  zwei davon. Er vernahm vom Balkon des Rathauses die Durchhalteparolen zum Endsieg und die Maireden über die Sieghaftigkeit des Sozialismus. Artisten traten hier auf,  zeigten ebenfalls Drahtseilakte, und zahlreiche Marktbuden sorgten für reges Treiben. Die Zeit hat ihr Urteil gesprochen, die meisten Bilder sind verblasst, geblieben sind nur einige unauslöschliche Spots.</strong></p>
<p><strong>         </strong></p>
<p><strong>                             Der Pranger auf dem Markt</strong></p>
<p><strong>Durch den Krieg waren Fremdarbeiter Ost ( Zwangsarbeiter )  in der Stadt interniert. Eine Frau, so wurde den Bürgern verkündet, hätte Rassenschande begangen. Viele Einwohner waren auf dem Markt versammelt. In seine Mitte wurde ein Stuhl gestellt. Man setzte die Frau darauf. Ein Mann kam, offenbar ein Friseur, und schor ihr den Kopf kahl, wie man ein Schaf schert. Ihr Haar fiel zu Boden. Die Frau schluchzte Herz ergreifend und verbarg ihr Gesicht vor Scham in den Händen. Die Menge stand schweigend und reglos.</strong></p>
<p><strong>Hatte sie ein Eiseshauch mittelalterlicher Barbarei gestreift ?</strong></p>
<p><strong>                                </strong></p>
<p><strong>                                     Wildwest auf dem Markt ?</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar nach dem Einmarsch der Amerikaner bot sich mir auf dem Markt ein Bild wie in einem Wildwestfilm:</strong></p>
<p><strong>Ich schaukelte gerade auf einer der schweren Eisenketten vor dem Geschäft von Max Perlick, hatte also gewissermaßen einen Platz im ersten Rang inne, als plötzlich viele Schüsse ununterbrochen unter dem Dach des Rathauses knatterten. Aus der Kräme kam ein langer Amerikaner in geduckter Haltung mit der Pistole in der Hand. Er arbeitete sich, eng an die rechten Häuserwände gedrückt und jede Deckung suchend, zum Rathaus vor. Das war ein Anblick! Offenbar gab es aber dort keine Heckenschützen und alles endete friedlich, denn mit diesem Bild endet auch mein Erinnerungsspot.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                        Luftkämpfe über der Stadt</strong></p>
<p><strong>Gegen Ende des Krieges kam es mehrmals zu Luftkämpfen im Luftraum über der Stadt. Ich stand im Garten und beobachtete gebannt ein Schauspiel am Himmel : Helle und dunklere Flugzeuge kurvten wild umeinander. Manchmal waren zwei Maschinen kurzzeitig durch dünne Fäden miteinander verbunden. Es gab Geräusche in den Obstbäumen des Gartens. Eine Maschine stürzte mit einer Rauchfahne ab. Sie muss in der Gegend um Udersleben abgestürzt sein. Anschließend sammelte ich unter den Obstbäumen große Hülsen von den Bordwaffen der Flugzeuge auf. Sie hatten die Geräusche verursacht. Es war wieder ein Geschehen wie in der Deutschen Wochenschau, das ich so oft gezeigt bekommen hatte. Wohl deshalb empfand ich keinerlei Angst, ich wusste nur nicht, wer Freund oder Feind war, das war neu.</strong></p>
<p><strong>Es gab auch Aufregung, als sich ein Flugzeug kurz hinter der Stadt vor einer Scheune in den Acker grub. Die Stelle befand sich südlich der Esperstedter Straße. Das tiefe Loch war noch von der Straße aus zu sehen. Ich hörte viele Gespräche darüber, wer und was der Pilot gewesen wäre.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                      Gewitter oder Bomben ?</strong></p>
<p><strong>Nordhausen erlebte zwei schwere Luftangriffe und wurde furchtbar zerstört. Viele Menschen wurden getötet. Jährlich gedenkt man der Opfer. Wir konnten damals den Widerschein der Brände über den Kyffhäuserbergen sehen. Ein britischer Bomberpilot, der von einem Feindflug gegen ein anderes Ziel zurückflog, schrieb damals in seinem Bericht, dass diese Stadt stark brannte. Auch unsere Stadt erlebte Luftangriffe, die sie hätten auslöschen können, aber wie durch ein Wunder blieb sie immer nahezu unversehrt….</strong></p>
<p><strong>Wir wohnten in der Poststraße. In der Nacht  wurde ich mitten im tiefsten Schlaf von meiner Mutter aus dem Bett gerissen. Schlaftrunken hörte ich ein Krachen und glaubte an ein Gewitter, vor dem ich im Unterschied zu meiner Mutter keine Angst hatte, und wollte weiterschlafen. Sie aber warf mir etwas über und schrie mich an: „Wir müssen in den Keller!” Darauf zerrte sie mich quer über die Straße zu unseren Nachbarn, in deren Keller wir uns stets flüchteten. Überall zuckten Blitze. Ich begriff immer noch nicht, was geschah, aber als wir mitten auf der Straße waren, wankte plötzlich das Pflaster unter mir. Dann saßen wir im Keller und hatten nur noch Angst. Es war der Angriff vom 21.01.44 mit vielen Brandbomben, die in die Wälder rund um die Stadt fielen und sie erleuchteten.</strong></p>
<p><strong>Auch dieser Angriff war nicht befohlen worden, denn mein britischer Gewährsmann, Mr. Partington, ehemaliger Offizier der britischen Luftwaffe, fand in den Archiven kein militärisches Dokument, das Bad Frankenhausen erwähnte. Damals gab es einen großen Angriff auf Berlin. Er nimmt mit hoher Wahrscheinlichkeit an, dass daran beteiligte Maschinen auf dem Rückflug ihre Bombenlast bei uns abwarfen. Der Angriff erfolgte gegen 23 Uhr.</strong></p>
<p><strong>                                          </strong></p>
<p><strong>                                               Das Standgericht</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar bevor die Amerikaner kamen, erschien ein Polizist bei uns im Schützengarten, tuschelte kurz geheimnisvoll mit meiner Mutter und verschwand wieder. Das machte mich hellwach. Sie sollte darauf achten, dass ich im Hause blieb. Zwei Militärlastkraftwagen quälten sich mit heulenden Motoren den Hohlweg der Blutrinne hoch und hielten am Eingang der alten Lehmgrube. Sie war nur durch einen Drahtzaun mit einer Hagebuttenhecke vom Schützengarten getrennt. Ich schlich mich heimlich durch die Schießhalle des Schützenhauses zum Hinterausgang und von da im Schutze der Fliederbüsche zu der dichten Hecke, hinter der ich mich verbarg. Die Leute in der Lehmgrube waren so sehr mit ihrem Tun beschäftigt, dass man mich nicht bemerkte.</strong></p>
<p><strong>Von dem einen LKW stiegen Soldaten ab, die unter Aufsicht links daneben mit dem Gesicht zur hinteren Wand der Grube, vom Eingang aus gesehen, Aufstellung nehmen mussten. Aus dem anderen Fahrzeug kam ein Erschießungskommando , das zwei sehr junge Soldaten zu dieser Wand führte und davor stellte. Einer schrie : „Mutter! Mutter!” Diese Schreie brannten sich mir ein, dass ich meine, sie noch heute zu hören. – Die Salve krachte, dann war es still. Der Offizier ging zu den Erschossenen, dann wurden die Leichen in zwei Särge gelegt, die man auf dem einen LKW mitgebracht hatte. Die Soldaten, die wahrscheinlich zur Warnung zusehen mussten, und das Kommando stiegen auf, die Wagen fuhren weg. So schnell, wie er gekommen war, war der grausige Spuk wieder verschwunden.</strong></p>
<p><strong>Ich ging zur Wand, wo die Blutflecken waren, und suchte im Lehm nach den Kugeln, wie ich es immer in den Kugelfängen der Schießstände tat, fand sie aber nicht.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nachtrag von Hans Schneider im Mai 2005:</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Standgericht</strong></p>
<p><strong>Paul Söhle berichtet von vier Radfahrern in Zivil, die von der SS aufgegriffen wurden. Am 8.4.45 wurden sie nach einem Standgericht ”zum ehemaligen der Schützengesellschaft gebracht und standrechtlich erschossen.”</strong></p>
<p><strong>Ich kann diese Aussage präzisieren, denn ich war Augenzeuge dieses Geschehens:</strong></p>
<p><strong>Während des Krieges und noch einige Jahre danach wohnte ich zusammen mit meiner Mutter allein im Schiessstand an der Blutrinne, den Frankenhäusern bekannt als Schützenhaus. Ich war damals gut 10 Jahre alt, der Schiesstand und der Schützengarten waren mein Abenteuerspielplatz, so kannte ich jeden Winkel.</strong></p>
<p><strong>Eines Tages (8.4, I.M.) kam der Stadtpolizist ( Nauland ? ) zu meiner Mutter und forderte sie auf, ihren Jungen im Haus zu halten. Das machte mich neugierig. Zwei LKW kamen die Blutrinne herauf und bogen vor dem Schützenhaus links zur Lehmgrube ab, die durch einen Zaun vom Schützengarten getrennt wurde, der durchwachsen war, so dass ich mich gut dahinter verbergen konnte, was ich während des gesamten Geschehens auch tat.</strong></p>
<p><strong>Die Wagen hielten gleich hinter dem Eingang in der Grube, aus dem einen LKW stieg eine größere Gruppe Unbewaffneter aus, die bewacht wurde und sich an der linken Seite in der Grube aufbauen musste, aus dem anderen LKW kam das Erschießungskommando mit den vier Todeskandidaten.. Diese mussten sich vor der hinteren Wand gegenüber dem Eingang aufstellen. Einer von ihnen schrie laut „Mutter” Dann ging alles sehr schnell, der Kommandeur verlas einige Worte, das Erschießungskommando legte an, ein Befehl ertönte, die Schüsse fielen. Der Kommandeur ging, die Pistole in der Hand, zu jedem Hingerichteten, brauchte aber nichts mehr zu tun.</strong></p>
<p><strong>Das alles beobachtete ich von meinem Platz hinter dem Zaun, etwa in der Mitte zwischen dem Kommando und den Delinquenten. Ich schlich mich durch alle Schießhallen im Haus zurück zur Mutter, die mein Fehlen nicht bemerkt hatte. Diese Bilder haben sich mir so eingegraben, dass sie mir noch immer so gegenwärtig sind, als ob alles gerade erst gestern geschehen wäre.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  Hans Schneider</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Die Amerikaner kommen………….</strong></p>
<p><strong>Der Großdeutsche Rundfunk meldete : „Leichte amerikanische Panzerspitzen erreichen den Raum Nordhausen – Sangerhausen.”</strong></p>
<p><strong>Die SS hatte einige Gebäude besetzt, war aber, als sich die Amerikaner näherten, verschwunden, und es gab weiße Fahnen. Nur eine Volkssturmgruppe bezog in der Kiesgrube bei der Teichmühle Verteidigungsstellung, um die Panzer aufzuhalten und schossen mit einer Panzerfaust. Die Panzer antworteten mit heftigem Feuer, ich sah dann die Gräber dieser Verteidiger neben der Friedhofskapelle, sie bildeten eine lange Reihe von Grabstätten, die mit schlichten Holzkreuzen ausgestattet waren. Auf einigen konnte man lesen : Unbekannter Soldat. Die amerikanischen Panzerbesatzungen aber hatten am Tag zuvor den Totengeruch von Nordhausen verspürt und die Leichen in der Hölle der Boelcke – Kaserne gesehen, die noch vom Angriff am 4.4.45 dort lagen, weil ein Befehl den  Bürgern verbot, sich diesem Areal zu nähern.</strong></p>
<p><strong>Wahrscheinlich stammte das Stangenpulver, das die ältesten Jungen aus kleinen Säckchen an uns verteilten, von dem Kriegsmaterial, das in dieser Kiesgrube lag. Es sah aus wie grau-schwarze Makkaroni und brannte ruhig ab, wenn man es an eine offene Flamme hielt, aber an einem glühenden Stück Holz oder Kohle entzündete es sich explosionsartig und zischte pfeifend davon. Abends verwandelten wir diese Stangen in herrliche kleine Feuerwerkskörper oder auch Knallfrösche.</strong></p>
<p><strong>Ich empfing die leichten Panzerspitzen, die stundenlang mit dem Begleittross durch unsere Stadt rollten, zusammen mit anderen Kindern an der Ecke Poststraße – Frauenstraße, wo wir unser Häuschen hatten. Sie kamen vom Anger, fuhren am Bad vorbei die Frauenstraße hinauf und verließen hinter dem Friedhof die Stadt in Richtung Udersleben, Lastkraftwagen und Jeeps mit darauf montierten Maschinengewehren in bunter Folge, eine unglaubliche Menge an Kriegsmaterial.</strong></p>
<p><strong>Wir betrachteten die Amerikaner nicht als Feinde und winkten ihnen zu. Nicht wenige Soldaten winkten zurück. Einige saßen, lässig zurückgelehnt, ein Bein auf der Motorhaube, in ihren Jeeps und kauten ununterbrochen. ( hungrige Augen sehen scharf ) Unser Anblick musste erbärmlich gewesen sein, denn wir erhielten manchmal, wenn es einen Halt gab, Schokolade, Kekse oder andere Esswaren, was die GIs gerade in der Hand hatten. Die Musik, die aus ihren Radios drang, machte auf mich einen gewaltigen Eindruck. Die Klänge waren so fremdartig, dennoch so einschmeichelnd und schwungvoll, ganz anders als das Staccato der Marschmusik, an die wir bisher durch Rundfunk oder Film gewöhnt waren. Das war meine erste Bekanntschaft mit dem Swing, dem Glenn Miller Sound, den ich später als Tanzmusiker selbst gern zu produzieren versuchte.</strong></p>
<p><strong>Als Oberschüler bekam ich dann furchtbaren Ärger mit meinem überaus überzeugten Geschichts- und Gegenwartskundelehrer, weil ich, anders als es damals die Lesart der Geschichte verlangte, dabei blieb, dass wir von den Amerikanern und nicht von der sowjetischen Armee befreit worden wären.</strong></p>
<p><strong>Das Verhältnis der Amerikaner zur Bevölkerung war, abgesehen von einer gewissen Affinität zu den deutschen Mädchen, distanziert, aber im Wesentlichen  korrekt, zumindest waren uns keine Übergriffe bekannt, wie es sie später gegeben haben soll.</strong></p>
<p><strong>Die Amerikaner waren da, aber der Hunger blieb. Sie hatten bei der ersten Schweizerhütte an der Kyffhäuserstraße einen Abfallplatz errichtet, wo sich offensichtlich auch ihre Militärbäckerei entsorgte. Was die da nicht alles liegen ließen !  Das sprach sich schnell herum. Ich traf dort andere Bürger unserer Stadt und fand wahre Schätze. In klarer Erinnerung ist mir ein großer schneeweißer Klumpen Teig, frisch und sauber in ein Leinentuch gewickelt, fertig zum Ausbacken. Warfen nun die Soldaten , die uns sahen, mehr Dinge als notwendig weg, oder war das einfach der gewöhnliche Abfall einer Überflussgesellschaft, der in so krassem Widerspruch zu unserem Hunger stand?  Persönlich machte ich eine Erfahrung, die noch heute Millionen von Menschen auf dieser Welt machen müssen : Vor dem Hunger werden andere Dinge wie z.B. Stolz oder Abscheu klein und unwichtig. Noch als Bürger der DDR konnte ich nur schwer begreifen, warum ”die drüben” so viele gut erhaltene Dinge nicht mehr gebrauchen wollten. Produzieren wir jetzt Einheitsmüll; oder heißt das doch richtiger einheitlich Müll? Zählen wir z. B. nicht jetzt auch Schuhe, bei denen lediglich die Absätze schief sind, zum Abfall, weil die Reparatur zu teuer ist?  Ist es Müll, der für Menschen, die  in anderen Ländern unter unmenschlichen Bedingungen leben, bereits eine  Lebensgrundlage bedeuten würde? Warum ist das so auf dieser Welt eingerichtet? Fragen, auf die man keine Antwort bekommt.</strong></p>
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<p><strong>                         Ein Geschäftsmann wird geboren</strong></p>
<p><strong>Ich erwarb meine ersten Erfahrungen im ´big business´, bei dem Zigaretten statt des wertlosen Geldes das gängige Zahlungsmittel waren, beim Verkauf von Frühkirschen aus unserem Garten an die amerikanischen LKW – Fahrer, die vor den Bierkellern an der Kyffhäuserstraße warteten. Einen GI musste ich zum Jüdischen Friedhof führen. Er bot mir für diese Dienstleistung grinsend meine  erste Zigarette an und wurde danach sehr besorgt um mich, als ich sterben wollte, weil ich versehentlich etwas Rauch in die Lunge bekommen hatte.</strong></p>
<p><strong>Eines Abends kam ein Amerikaner mit einem Mädchen die Blutrinne herauf. Ich stand an der Gartenpforte. Als sie zurück kamen, hörte das Mädchen von mir: „Das sage ich deiner Mutti!” – wie das Kinder eben so sagen. Der Erfolg war unerwartet, nach kurzer Aufregung wuchs eine Schachtel Zigaretten als Wegezoll zu mir herüber, die zusätzliche Nahrungsmittel für uns bedeutete. War ich nun ein erfolgreicher ´business man´ oder ein perfekter kleiner Erpresser oder gar beides?</strong></p>
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<p><strong>                                          Die Plünderung</strong></p>
<p><strong>Auffällig viele Menschen eilten die Poststraße hinauf zur Oberkirche. Ich schloss mich ihnen an. Man war dabei, das Warenlager zu plündern, in das die SS die Kirche umfunktioniert hatte. Die Kirche war mit Waren aller Art bis oben hin vollgestopft. Aus dem Seiteneingang schleppten die Leute Stoffe, Schuhe und andere wertvolle Dinge die enge Treppe zur Frauenstraße hinunter. Noch im Gebäude entriss mir ein Mann das Fahrrad, das ich erbeutet hatte. Endlich kam ich  mit einem Kästchen voller Orden nach Hause. Ich war furchtbar stolz, denn ich besaß nun ein echtes Eisernes Kreuz. Leider teilte meine Mutter meine Freude nicht.</strong></p>
<p><strong>Die Frauen in unserer Straße unterhielten sich aufgeregt darüber, dass beim Plündern auch wertvolles Kircheneigentum mitgenommen worden wäre. Später vermeldete der Buschfunk, dass man es wieder zurückgebracht hätte. Ich habe mich an kompetenter Stelle erkundigt. Die Meldung stimmte. Glaube und Gewissen der Menschen haben selbst in Notzeiten gesiegt!</strong></p>
<p><strong>Im Hedrich – Heim streifte ich umher und fand in den Räumen viele Bürodinge, denn die SS hatte hier eine Verwaltungseinrichtung gehabt.</strong></p>
<p><strong>Auch der Weinkeller der Gaststätte Reichental wurde geplündert. Er sah schlimm aus. Überall zerschlagene Flaschen, Weinlachen auf dem Boden, ein schwerer Alkoholdunst verdickte die Luft, selbst die Treppe war mit Scherben bedeckt. Es war nichts mehr zu holen. In der DDR wurde daraus eine Nachtbar, die aber nicht allzu lange bestand. Offenbar hatte Frankenhausen zu wenig Nachtschwärmer und die Kurgäste befanden sich gewiss alle brav um 22 Uhr im (eigenen?) Bett.</strong></p>
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<p><strong>                           ……… und die Russen auch</strong></p>
<p><strong>Die Russen kommen! Diese Nachricht erzeugte große Unruhe in der Stadt. Gerüchte schwirrten umher, teilweise verbreitete sich Angst. Der Einmarsch der Sowjet – Armee vollzog sich für mich fast unbemerkt. Es gab keine endlosen Kolonnen mit Kriegstechnik, die Soldaten verteilten keine Schokolade, Kekse oder andere Köstlichkeiten. Sie kamen auf Panjewagen, die von kleinen Pferden gezogen wurden, ihre Uniformen waren arg strapaziert, ihre Feldblusen ausgeblichen. ( Für die jungen Leute von heute übersetze ich diesen altmodischen Ausdruck in gepflegtes Neudeutsch: Ihre Sweatshirts hatten einen echt geilen stone-washed look )</strong></p>
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<p><strong>                                                 Das Lagerfeuer</strong></p>
<p><strong>Mein erstes Zusammentreffen mit einem russischen Soldaten war durchaus abenteuerlich. Da wir fernab der Stadt im Schützenhaus wohnten, wusste ich noch nicht, dass die Russen schon eingerückt waren und streifte kurz vor dem Dunkelwerden noch umher. Von fern erblickte ich den Schein eines Lagerfeuers und ging darauf zu. Es befand sich am unteren Rande des Knopfmacherhölzchens. Ein Soldat saß davor bei seiner Mahlzeit. Daneben stand ein Panjewagen, ein Pferdchen graste auf dem Fleckchen, das jeder Frankenhäuser unter der Bezeichnung ´Hundewiese´ ( Hunnewiese) kennt – ein romantischer Anblick. Getrieben von Neugier und Hunger schlich ich mich behutsam wie ein Indianer an. Das war ein Fehler. Der Soldat hörte meine Geräusche, legte seine Waffe auf mich an und brüllte mir etwas zu. Als er sah, dass sich da nur ein überaus schmächtiges Bürschchen verstört näherte, ließ er die Waffe sinken und winkte mich ans Feuer. Er sah den Hunger in meinen Augen, schnitt eine dicke Schnitte von dem dunklen Kastenbrot ab, das er vor sich hatte, tat einen großen Würfel Speck darauf und legte eine Zwiebel dazu. Das sollte ich essen! Beim Anblick des fetten Specks drehte sich mir der Magen um – hatte ich doch bisher kaum ein richtiges Stück Wurst gesehen – ich bekam nichts herunter. Augenblicklich brüllte der Mann wieder los und gebärdete sich, als ob er mich windelweich hauen wollte. In meiner Not zeigte ich auf den Speck und sagte : „Mama”. Das verstand der Mann, das war internationaler Wortschatz. Er beruhigte sich schnell, gab mir das restliche Brot und schickte mich weg. Als ich zur Mutter kam, saß mir der Schreck noch in allen Gliedern, aber Brot und Speck waren uns sehr willkommen.</strong></p>
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<p><strong>                                </strong></p>
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<p><strong>                                       Ein Danke der besonderen Art</strong></p>
<p><strong>Nach dem Einmarsch der Russen erzählte man meiner Mutter von Übergriffen, die es in der Stadt gegeben haben sollte, uns im Schützengarten war bisher nichts passiert. Eines Tages aber glaubten wir, wir wären nun auch an der Reihe – eine Gruppe schreiender Männer wälzte sich um Kleinschmidts Anwesen herum die Blutrinne herauf……….</strong></p>
<p><strong>Im Herbst 1944 hatten wir einen Fremdarbeiter aus dem Lager als Hilfe für die Gartenarbeit bekommen. Er wurde jeden Morgen von einer Wache gebracht und am Abend wieder geholt. Stephan  grub fleißig mit uns zusammen den Boden um. Meine Mutter meinte, wer zusammen arbeitet, sollte auch zusammen essen. So teilten wir unsere spärlichen Mahlzeiten mit ihm. Bevor er abends geholt wurde, stopfte er sich die Bluse über dem Gürtel mit Äpfeln für die Kameraden im Lager aus. Die Wache war auf beiden Augen blind……….</strong></p>
<p><strong>Nun führte eben dieser Stephan die lärmende Truppe heran. Sie betraten den Garten und hatten reichlich getrunken. Wir mussten aus dem Haus kommen und wurden  umringt. Die Männer redeten auf uns ein, Mutter musste Schnaps trinken. Dann lärmten sie noch ein Weilchen im Garten umher und verschwanden wieder. Es war uns nichts geschehen, von unseren Sachen fehlte nichts.</strong></p>
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<p><strong>                                         Vater ist wieder da</strong></p>
<p><strong>Mit dem Wiederbeginn der Schule normalisierte sich für uns Kinder das Leben einigermaßen. Oft mussten wir noch Heizmaterial mit in die Schule bringen, damit der Unterricht überhaupt stattfinden konnte. Manche neuen Lehrer hatten mehr Schwierigkeiten mit dem Unterrichtsstoff als mit uns, so dass sich das Schülerleben erträglich gestaltete. Ein großes Ereignis war die erste Schulspeisung: Wir erhielten ein trockenes Roggenbrötchen, aber es bekämpfte den ständigen Hunger. Im nun beginnenden Russischunterricht hatte ich größere Erfolge im Erlernen des Skatspiels als beim Erlernen der Vokabeln. Jeder sagte uns, dass Russisch nicht notwendig wäre, und wir hielten uns daran. Der Lehrer störte uns jedenfalls beim Spiel kaum, er hatte mit sich selbst zu tun, denn er war uns offenbar im Stoff lediglich um eine Lektion voraus. Auch die Rechtschreibung im Deutschunterricht drückte uns nicht zu sehr, durften wir doch ´Kaninchen´ sogar mit ´r´ in der Mitte schreiben.</strong></p>
<p><strong>Im September 1947 befand ich mich zum Aufpäppeln im Kinderheim an der Kleinen Wipper ( später Prof. Ibrahim ), denn ich war noch immer sehr unterernährt. Wir spielten auf der Wiese vor dem Haus, da sah ich meine Mutter am Arm eines Mannes kommen, für mich ein unerhörtes Geschehen. Dann erkannte ich Vater. Er war gerade aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, sein erster Weg führte ihn zu mir. Wild rannte ich den Beiden entgegen. Mir war, als ob eine schwere Last von mir gewichen wäre, ich fühlte mich froh und frei. Mit seiner Ankunft hatte er mir die Verantwortung für Mutter und mich abgenommen, die ich die ganze Zeit unbewusst getragen hatte. Nun war auch für unsere Familie der Krieg zu Ende gegangen.</strong></p>
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<p><strong>                                            Es lebe die Jungfernburg!</strong></p>
<p><strong>Wenige Jahre nach Kriegsende bedeutete die Einrichtung einer Schule für Kindergärtnerinnen in der Frankenburg ein wichtiges kulturelles Ereignis für unsere Stadt und den Anbruch goldener Zeiten für die jungen Burschen, zu denen auch ich mittlerweile gehörte. Sofort entstand die Bezeichnung ´Jungfernburg´ , da der Frankenhäuser schnell mit drastischen Spitznamen zur Hand ist, wenn er es auch mit dem absoluten Wahrheitsgehalt dabei nicht so genau nimmt. Sehr genau nahmen wir Jungen der FDJ – Organisation der Oberschule die gewünschten offiziellen Kontakte zu den Kindergärtnerinnen  – und ein wenig darüber hinaus. Das war so ziemlich der einzige ´gesellschaftliche Auftrag´, den wir gern ausführten. Einige Mädchen erwählten sich einen Frankenhäuser zum Ehemann. Wie sich die außerplanmäßige Anwesenheit von ausgebildeten Kindergärtnerinnen bevölkerungspolitisch für die Stadt ausgewirkt hat, habe ich in den Statistiken nicht geprüft, eine willkommene Auffrischung des Blutes allhier war sie jedoch auf jeden Fall.</strong></p>
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<p><strong>Zum &#8222;verordneten Neonazismus&#8220; nach 1990 sagen Zeitzeugen:&#8220; Zumindest in der DDR war der Faschismus geächtet nach dem Krieg. Da kam damals niemand auf die Idee, eine rechtsgerichtete Gruppe zu bilden. Das wäre doch tödlich gewesen.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/HJJugendF%C3%BChrer.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-72641" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/HJJugendF%C3%BChrer-715x1024.jpg" alt="HJJugendFührer" width="715" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “Jugend dient dem Führer. Alle Zehnjährigen in die HJ”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/TreuhandSU.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-72657" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/TreuhandSU-733x1024.jpg" alt="TreuhandSU" width="733" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß – deutsche Treuhand in der Sowjetunion.</p>
<p><strong>DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/</a></strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“…dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”</h2>
<p><strong>Deutschlandradio Kultur – Helmut Schmidt im Angriffskrieg gegen Bewohner eines anderen Landes, darunter gegen Frauen und Kinder:</strong></p>
<p><strong> Meyer: Herr Orlac, Giovanni di Lorenzo, der Chefredakteur der “Zeit”, der hat zwei lange Interviews mit Helmut Schmidt geführt für diesen Film, und an einer Stelle fragt er ihn nach dem Töten im Krieg. Wir hören uns die Stelle mal an!</strong></p>
<p><strong>O-Ton Giovanni di Lorenzo: Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sagen Sie auch, Sie selbst haben getötet während des Krieges?</strong></p>
<p><strong>O-Ton Helmut Schmidt: Das ist wahr.</strong></p>
<p><strong>O-Ton Giovanni di Lorenzo: Haben Sie die Menschen, die Sie getötet haben, auch gesehen?</strong></p>
<p><strong>O-Ton Helmut Schmidt: Nein.</strong></p>
<p><strong>O-Ton Giovanni di lorenzo: Das heißt, Sie haben Flugzeuge abgeschossen?</strong></p>
<p><strong>O-Ton Helmut Schmidt: Flugzeuge abgeschossen, Dörfer in Brand geschossen. Man hat den Feind selber kaum gesehen, man hat ihn nur geahnt.</strong></p>
<p><strong>Meyer: Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?</strong></p>
<p><strong>Orlac: Also, ich denke fraglos, dass ihn das sein Leben lang beschäftigt hat. Er gehört ja auch zu der Generation, für die der Krieg immer das prägendste Erlebnis ist, zumal es ja auch ein Jugenderlebnis auch ist. Und man merkt aber auch hier … – das Ungewöhnliche ist, er hat selten darüber gesprochen. Und wenn er jetzt darüber spricht, wechselt er auch ganz schnell ins “man”, was natürlich auch eine Schutzhaltung ist, und sagt “ich war mir nicht bewusst”, sondern “man war sich nicht bewusst, was da passiert”.</strong></p>
<p><img src="http://www.tenhumbergreinhard.de/images/massenerschiessung-in-winniza-1941.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>“Man hat den Feind selber kaum gesehen, man hat ihn nur geahnt.” Helmut Schmidt.  Ermordung von russischen, ukrainischen Juden durch deutsche Soldaten, Offiziere der Hitler-Wehrmacht.</strong></p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/eb/Kiev_Jew_Killings_in_Ivangorod_%281942%29.jpg/800px-Kiev_Jew_Killings_in_Ivangorod_%281942%29.jpg" alt="Kiev Jew Killings in Ivangorod (1942).jpg" /></p>
<p><strong>“Man hat den Feind selber kaum gesehen, man hat ihn nur geahnt.” Wehrmachtsoffizier Helmut Schmidt</strong> -<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht">https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht#Sowjetunion">https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht#Sowjetunion</a></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p>…<strong>Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung…</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/07/die-juden-in-thueringen-zur-nazizeit-zeitzeugen-aus-doerfern-und-weimar-militaerische-kriegsverbrecher-schweigen-in-erinnerungsbuechern-sehr-haeufig-zu-dem-brisanten-thema-martin-luther-und-die-jud/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/07/die-juden-in-thueringen-zur-nazizeit-zeitzeugen-aus-doerfern-und-weimar-militaerische-kriegsverbrecher-schweigen-in-erinnerungsbuechern-sehr-haeufig-zu-dem-brisanten-thema-martin-luther-und-die-jud/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/SchmidtKriegsverbrechenPamperrien1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2234" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/SchmidtKriegsverbrechenPamperrien1-1024x390.jpg" alt="SchmidtKriegsverbrechenPamperrien1" width="1024" height="390" /></a></p>
<p>Ausriß. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/04/helmut-schmidt-sabine-pamperrienhelmut-schmidt-und-der-scheisskrieg-die-biografie-1918-bis-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/04/helmut-schmidt-sabine-pamperrienhelmut-schmidt-und-der-scheisskrieg-die-biografie-1918-bis-1945/</a></p>
<h1 class="article__heading"><strong>In einer im Bundestagswahlkampf 2017 bundesweit und sogar über die deutschen Supermärkte, darunter in Thüringen,  vertriebenen  Publikation über den Zweiten Weltkrieg wird die Nazi-Wehrmacht bei ihrer Aggression gegen die Sowjetunion als “Befreiungstruppen” definiert. Selbst in Thüringen, unter einer Landesregierung von LINKE-SPD-GRÜNE positionieren sich Ramelow und seine Koalitionspartner dazu wie in vielen anderen ähnlichen Fällen nicht…Kein Wort auch von der Thüringerin Wagenknecht…</strong></h1>
<h1 class="article__heading"><strong>Was Rußlands Führung über die Wertvorstellungen deutscher Autoritäten weiß – Beispiel verbreitete Nazi-Ideologie: “Es galt, die Gefahr, die lauernde Gefahr abzuwenden und ein für  allemal die Bedrohung aus dem Osten zu zertrümmern.” Publikation von 2016 unter der Merkel-Gabriel-Regierung, selbst in den deutschen Supermärkten vertrieben, über den Aggressionskrieg der deutschen Machteliten gegen die Sowjetunion. </strong></h1>
<p><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3e/Gitler-vizvolitel.jpg"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3e/Gitler-vizvolitel.jpg/429px-Gitler-vizvolitel.jpg" alt="Gitler-vizvolitel.jpg" width="429" height="599" /></a></p>
<p><strong>Ausriß Wikipedia: “Hitler, der Befreier”, in ukrainischer Sprache. Deutsche Publikationen von 2016/2017 stellen den Aggressionskrieg Hitler-Deutschlands gegen die Sowjetunion als gerechten Krieg zur Befreiung der Völker der Sowjetunion vom bolschewistisch-stalinistischen Joch dar…</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenJuden1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2774" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenJuden1-1024x740.jpg" alt="MühlhausenJuden1" width="1024" height="740" /></a></p>
<p><strong>“Zum Gedenken an die jüdischen Opfer des Faschismus von Mühlhausen 1933 – 1945.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenJ%C3%BCdenstra%C3%9Fe1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2776" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenJ%C3%BCdenstra%C3%9Fe1-1024x707.jpg" alt="MühlhausenJüdenstraße1" width="1024" height="707" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2786" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16-737x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald16" width="737" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Buchenwald Dachau Sachsenhausen”. Denkmal am Bahnhof von Mühlhausen. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2790" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald2-717x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald2" width="717" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Viele ältere Thüringer sagen, sie hätten nicht mitbekommen, daß Gestapo und SS in der Phase unüberhörbar anrückender US-Truppen noch zahlreiche Jugendliche, Männer und Frauen kurzerhand erschossen haben, die Kritik an Hitler übten oder die weiße Fahne hissen wollten, nicht bereit zu “Verteidigung” waren.  Das Ausmaß der Verdrängungsleistung von direkt oder indirekt an der Nazipolitik Beteiligten macht auch heute noch sprachlos.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>&#8222;Genießt den Krieg, der Frieden wird schrecklich.&#8220; In Thüringen kursierende zynisch-ironische Äußerung im Zweiten Weltkrieg.</strong></p>
<p><strong>Was Heiko Maas(SPD) gegenüber der Jüdischen Allgemeinen 2016 über das BRD-Justizministerium einräumen muß – wer den Kalten Krieg gegen die DDR “juristisch” mitführte – Wertvorstellungen unter Adenauer, Schmidt, Brandt…:</strong><br />
<strong>Von den Führungskräften im Ministerium bis 1973 waren mehr als die Hälfte ehemalige NSDAP-Mitglieder, jeder fünfte war ein alter SA-Mann. Die Folgen dieser personellen Kontinuität waren fatal: Die Strafverfolgung von NS-Tätern wurde hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt, und alte Gesetze wurden nur oberflächlich entnazifiziert. Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht.</strong></p>
<p><strong>In der jungen Bundesrepublik wurde Erfahrung in der Nazi-Justiz offenkundig höher geschätzt als rechtsstaatliche Haltung. Das führte dazu, dass der frühere Experte fürs »Rasserecht« anschließend fürs Familienrecht zuständig war und Juristen, die zahllose Todesurteile zu verantworten hatten, das Strafrecht der Bundesrepublik prägten.</strong></p>
<p><strong>Das erste Gesetz des Bundesjustizministeriums im Jahr 1949 war ein Amnestiegesetz! Auch in Einzelfällen wurde man aktiv. Max Merten war erst im Reichs- und dann zeitweilig im Bundesjustizministerium tätig. Dazwischen hatte er als Kriegsverwaltungsrat in Griechenland 45.000 Juden ausgeplündert und ihre Deportation nach Auschwitz organisiert. Das Ministerium sorgte dafür, dass der einstige Kollege in Deutschland straffrei blieb und holte ihn sogar aus griechischer Haft heraus.</strong></p>
<p><strong>Viele Opfer der Nazis wurden in der jungen Bundesrepublik erneut diskriminiert. Etwa Homosexuelle. Bis in die 1960er-Jahre beharrten die Juristen aus dem Ministerium auf dem Nazi-Paragrafen § 175 StGB – und sie taten das mit den Argumenten der Nazis: Der Röhm-Putsch habe ja gezeigt, wie gefährlich die Cliquen-Bildung unter schwulen Männern sei.</strong></p>
<p><strong>Viele Juristen passten sich nur äußerlich der demokratischen Erneuerung an; vom Geist des Grundgesetzes waren sie nicht durchdrungen. Sie waren bloße Rechtstechniker. Ab 1959 entwarfen sie etwa ein geheimes Kriegsrecht. Vom Grundgesetz nicht gedeckt, war darin sogar eine Neuauflage der berüchtigten »Schutzhaft« vorgesehen. Zitat</strong></p>
<p><strong>Die genannten Führungskräfte formten Nachfolger nach ihrem Bilde – überall im Staat, auch in Volksempfänger-Medien anzutreffen.</strong></p>
<p><strong>Heiko Maas(SPD) drückt sich um wichtige Schlußfolgerungen: Wenn u.a. die Strafverfolgung von NS-Tätern hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt wurde, heißt dies: In der Bundesrepublik Deutschland wurde in sehr wichtigen Punkten nicht Recht gesprochen, sondern Unrecht(“Maas:”Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht”),handelte es sich somit bei der BRD nicht um einen Rechtsstaat, sondern  um einen Unrechtsstaat…</strong></p>
<p><strong>Auffällig ist u.a., daß die deutsche Regierung derartige Einschätzungen des eigenen Justizministeriums so viele Jahrzehnte herauszögerte, sogar mehr als 25 Jahre nach dem Anschluß von 1990. Zu einem früheren Zeitpunkt, beispielsweise 1989, hätten sich u.a. weit mehr Ostdeutsche gut daran erinnert, derartiges bereits in der DDR-Schule, selbst der Dorfschule, über westdeutsche Ministerien, über den mit Nazis und Kriegsverbrechern stark durchsetzten westdeutschen Staatsapparat gelernt zu haben. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/bundestagswahl-1953-die-beruehmte-historische-wahlkampfrede-von-spd-ikone-helmut-schmidt-vor-waffen-ss-veteranen-in-hamburg-im-bundestag-stimmte-die-spd-im-einklang-mit-der-regierenden-cdu-dafuer/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/bundestagswahl-1953-die-beruehmte-historische-wahlkampfrede-von-spd-ikone-helmut-schmidt-vor-waffen-ss-veteranen-in-hamburg-im-bundestag-stimmte-die-spd-im-einklang-mit-der-regierenden-cdu-dafuer/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=60532.jpg" alt="" /></p>
<p><b>Ausriß – warum sich CDU und SPD so sehr um Waffen-SS-Leute bemühten. Wie Hitlers Elitetruppe wirklich kämpfte”:</b><a href="https://www.welt.de/geschichte/article142543404/Waffen-SS-Wie-Hitlers-Elitetruppe-wirklich-kaempfte.html">https://www.welt.de/geschichte/article142543404/Waffen-SS-Wie-Hitlers-Elitetruppe-wirklich-kaempfte.html</a></p>
<p><strong>“Sie mordete brutal, wurde gehasst und gefürchtet…dass Waffen-SS-Einheiten bei ihren Gegnern an der West- wie an der Ostfront als besonders brutal galten, als hinterhältig und fanatisch nationalsozialistisch. Richtig daran war, dass der militärische Arm von Heinrich Himmlers „Schwarzem Orden“ an besonders vielen bekannten Kriegsverbrechen beteiligt war – an der Westfront zum Beispiel den Massakern von <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/politik/article13752527/Das-Massaker-von-Oradour-im-Juni-1944.html" name="inlineLink_">Oradour-sur-Glane</a> oder Malmedy…Tatsächlich <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article128899727/Fuehrte-eine-Verwechslung-zur-Vernichtung-Oradours.html" name="inlineLink_">verübten Waffen-SS-Einheiten</a> noch mehr Massaker und andere Übergriffe als Wehrmachtseinheiten, die ebenfalls oft ohne Skrupel kämpften. ” DIE WELT</strong></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p><strong>Die Bundestagswahlen 1953, die berühmte historische Rede von SPD-Ikone Helmut Schmidt:</strong></p>
<p>…<strong>Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte…DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>CDU und SPD werben sogar um Wähler der SS – auffällig fehlende Positionierung von Merkel, Gabriel, Schulz, Wagenknecht etc. im  Bundestagswahlkampf 2017 zu solchen historischen Fakten…Wegen geltender Zensurbestimmungen darf der gesteuerte deutsche Mainstream auch 2017 im Kontext der Gedenkveranstaltungen für NS-Opfer nicht an die Rolle von CDU und SPD bei der “Vergangenheitsbewältigung” erinnern – vor allem nicht in Traktaten zu AfD und Höcke.</strong></p>
<p><strong>Viel Bürgerkritik in Deutschland an extrem scheinheiligen “Vergangenheitsbewältigungs”-Reden hochrangiger Politiker…</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Warum ausgerechnet Helmut Schmidt zu den SPD-Partei-Idolen zählt. Nazi-Offizier Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="entry-title fusion-post-title">Umgang mit der NS-Vergangenheit in NRW</h2>
<div class="post-content">
<p><strong>Kleine Anfrage 331</strong></p>
<p>des Abgeordneten Andreas Keith AfD</p>
<p><strong><a href="https://cdn.afd.tools/sites/137/2017/10/24150515/678zu331.pdf">Anfrage als PDF laden</a></strong></p>
<p><a href="https://cdn.afd.tools/sites/137/2017/09/03113233/AW-KA-331-US-Minin.pdf">Antwort als PDF laden</a></p>
<p>Verschiedene Personen mit NS-Vergangenheit z.B. NSDAP-Kader, Mitglieder der SA, der SS, der Gestapo haben es in den Nachkriegsjahren in der Bundesrepublik Deutschland in höchste politische Ämter wie aber auch in Spitzenpositionen der Verwaltung, der Justiz, der Polizei und dem Geheimdienst geschafft. Diese waren dann auch meistens Mitglieder in Parteien, die die Bundesrepublik und das Land Nordrhein-Westfalen in den Nachkriegsjahren nachhaltig ge­prägt haben. Prominente Fälle mit NS-Verstrickungen waren z.B. Kurt Georg Kiesinger (CDU), der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland oder Willi Weyer (FDP), ehemaliger stellv. Ministerpräsident von NRW. Letzterer soll in seiner Funktion als nordrhein-westfälischer Finanzminister, den hiesigen Finanzämtern untersagt haben, Berliner Forderungen aus Entnazifizierungsverfahren einzutreiben.<sup>1</sup></p>
<p>Es gab aber auch Sozialdemokraten mit NS-Vergangenheit z.B. Karl Schiller, Bundeswirt­schaftsminister im Kabinett des vorgenannten Bundeskanzler Kiesinger,<sup>2</sup> aber auch andere wie Erhard Eppler.</p>
<p>Die Linkspartei hat zu diesem Thema eine ähnliche Große Anfrage im Deutschen Bundestag im Jahr 2010 (Drucksache 17/4126) zu den Institutionen des Bundes gestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><sup>1</sup> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Weyer">https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Weyer</a></p>
<p><sup>2</sup> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schiller">https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schiller</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich frage daher die Landesregierung:</p>
<ol>
<li>Von wie vielen NS-belasteten Personen (d.h. NSDAP-Mitglieder, Angehörigen von SA, SS, Gestapo, an NS-Verbrechern beteiligten Wehrmachtsbefehlshabern oder sonstigen Personen, die an NS-Verbrechen beteiligt waren in Institutionen (z. B. den Gerichten, den Staatsanwaltschaften, der Polizei, dem Verfassungsschutz, den Finanzämtern, den Schulen, den Universitäten oder der sonstigen Verwaltung) des Landes Nordrhein-West­falen seit 1946 geht die Landesregierung insgesamt aus? (Bitte nach Institution auf­schlüsseln)</li>
<li>In welchen Ministerien des Landes waren 1946 besonders viele Personen mit NS-Be­lastungen beschäftigt, und welche Maßnahmen wurden von Seiten der Landesregierun­gen getroffen, um deren Anteil möglichst gering zu halten?</li>
<li>Wie viele Landesminister und Ministerpräsidenten der Landesregierung waren seit 1946 nach Erkenntnissen der Landesregierung NSDAP-Mitglieder oder Mitglieder anderer NS-Organisationen wie SA, SS, Gestapo (Bitte einzeln aufführen)?</li>
<li><strong>Wie hat die Landesregierung bzw. haben Landesministerien ihre Geschichte mit Blick auf NS-belastete Personen bzw. ihren Umgang mit diesem Teil der Vergangenheit ins­besondere bei Mitgliedern der Parteien CDU, FDP und SPD aufgearbeitet?</strong></li>
</ol>
<p>Andreas Keith</p>
<p>____________________________________________________________________________________</p>
<p>Sehr geehrter Herr Landtagspräsident,</p>
<p>namens der Landesregierung beantworte ich die 14 eine Anfrage 331 im Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten und allen übrigen Mitglie­dern der Landesregierung wie folgt:</p>
<p>Vorbemerkung der Landesregierung</p>
<p>Die Landesregierung misst der Erinnerung an die I IS-Vergangenheit und der Aufarbeitung personeller Kontinuitäten in z..er Landesverwaltung der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg große Bedeutung zu. Sie nimmt dazu auf die ausführlichen Informationen der Antwort der Vorgängerre­gierung auf die Kleine Anfrage 4544 „Umgang mit -ler NS-Vergangenheit im Landtag“ (LT-Drucksache 16/11364) Bezug.</p>
<ol>
<li><strong>Von wie vielen NS-belasteten Personen ( 1.h. NSDAP-Mitglieder, Angehörigen von SA, SS, Gestapo, in NS-Verbrechern beteiligten Wehrmachtsbefehlshabern oder sonstigen Personen, die an NS-Verbrechen beteiligt waren in Institul Ionen (z. B. den Ge­richten, den Staatsanwaltschaften, der Polizei, lern Verfassungs­schutz, den Finanzämtern, den Schulen, den Ui liversitäten oder der sonstigen Verwaltung) des Landes Nordrhein-t /estfalen seit 1946 </strong><strong>geht die Landesregierung insgesamt aus? (Bitte nach Institution aufschlüsseln)</strong></li>
</ol>
<p>Umfassende Listen oder Auswertungen zu NS-belasteten Personen im Landesdienst liegen nicht vor. Die Beantwortung würde eine wissen­schaftliche Auswertung aller relevanten Bestände voraussetzen, zu de­nen im Landesarchiv neben den Entnazifizierungsakten in der Abteilung Rheinland auch andere Bestände zählen. Diese befinden sich nicht nur in den drei Regionalabteilungen des Landesarchivs NRW (Rheinland, Westfalen und Ostwestfalen-Lippe), sondern auch in anderen, nicht­staatlichen Archiven. Die wissenschaftliche Auswe lung ist in der für die Beantwortung der Kleinen Anfrage zur Verfügung : tehenden Zeit nicht möglich.</p>
<p>Für einzelne Verwaltungsbereiche liegen veröffentichte regionale und überregionale Studien vor, die diese Auswertung bereits geleistet ha­ben. Hierzu wird im Übrigen auf die LT-Drucksache 16/11664 verwie­sen.</p>
<ol start="2">
<li><strong>In welchen Ministerien des Landes waren 1946 besonders viele Personen mit NS-Belastungen beschäftigt, und welche Maß­nahmen wurden von Seiten der Landesregierungen getroffen, um deren Anteil möglichst gering zu halten?</strong></li>
</ol>
<p>Siehe Antwort zu Frage 1.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Wie viele Landesminister und Ministerpräsidenten der Lan­desregierung waren seit 1946 nach Erkenntnissen der Landesre­gierung NSDAP-Mitglieder oder Mitglieder anderer NS-Organisationen wie SA, SS, Gestapo (Bitte ein2aln aufführen)?</strong></li>
</ol>
<p>Auf die Antwort zu Frage 1 wird Bezug genommen</p>
<ol start="3">
<li><strong>Wie hat die Landesregierung bzw. haben Landesministerien ihre Geschichte mit Blick auf NS-belastete Personen bzw. ihren Umgang mit diesem Teil der Vergangenheit ins besondere bei Mit­gliedern der Parteien CDU, FDP und SPD aufgearbeitet?</strong></li>
</ol>
<p>Bei der Aufarbeitung der Parteizugehörigkeiten von Regierungsmitglie­dern und Verwaltungsmitarbeitern und Verwaltungsmitarbeiterinnen können sich Überschneidungen mit den Ergebnissen der Drucksache 16/11664 ergeben.</p>
<p>Grundsätzlich ist jedoch zwischen der Aufarbeitung der regionalen bzw. überregionalen Parteigeschichte einerseits und der Geschichte der Lan­desregierung bzw. -verwaltung andererseits zu unterscheiden.</p>
<p>Neben der in der Drucksache aufgeführten Studie von Kenk-mann/Rusinek ist das Schicksal der westfälischen Finanzverwaltung im Dritten Reich Gegenstand der Abhandlung von Ilse Birkwald in Leesch/Birkwald „Geschichte der Finanzverfassung und -verwaltung in Westfalen seit 1815?. Die Veröffentlichung durch die damalige Oberfi­nanzdirektion Münster im Jahr 1994 wurde durch eine Ausstellung zum Thema in der Villa ten Hompel begleitet, die auch in Anschluss an vie­len verschiedenen Orten bundesweit gezeigt wurde. Parallel dazu wurde eine didaktische Mappe für die Aus- und Fortbildurg aufgelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Isabel Pfeiffer-Poensgen</p>
<p><a href="https://s3.kleine-anfragen.de/ka-prod/nw/16/11664.pdf">https://s3.kleine-anfragen.de/ka-prod/nw/16/11664.pdf</a></p>
</div>
<p><strong>Was ostdeutsche Schüler bis 1989 selbst aus dem Unterricht der Dorfschulen sehr ausführlich erfuhren – nach 1990 war damit Schluß.</strong></p>
<h2><strong>“60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen: Das vergessene braune Erbe”:</strong><a href="http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf">http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf</a></h2>
<p>–</p>
<table cellspacing="0">
<tbody>
<tr>
<td class="grauezeilebox" colspan="3">
<table border="0" width="560" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="grauezeile">Meldung vom 27.10.2009</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="contentrahmengross" colspan="3">
<table width="560" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="contentleerzeile560"></td>
</tr>
<tr>
<td class="content560">
<h1>Braunes Erbe im Landtag – Über 40 CDU-und FDP-Abgeordnete Nazis</h1>
<p>Bei der heutigen Landespressekonferenz hat der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel (LINKE) die Ergebnisse einer historischen Studie ?ber die NS-Vergangenheit von CDU- und FDP-Abgeordneten im Landtag nach 1945 vorgestellt.</p>
<p><strong>Das Ergebnis der Studie <i>“60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen – Das vergessene braune Erbe “</i> von Dr. M.C. Klepsch belegt, dass mehr als 40 Abgeordnete der b?rgerlichen Parteien in der NSDAP oder parteinahen Organisationen wie der SS oder der SA waren. Darunter nicht weniger als 8 Fraktionsvorsitzende und zwei sp?tere Landesminister (Willy Weyer, FDP und Paul Mikat, CDU). Insbesondere in der FDP liegt der Anteil ehemaliger Nazis besonders hoch: So hatte in den Nachkriegsjahren mehr als jeder f?nfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit. Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von 6 ehemaligen Nazis, darunter 3 SS-M?nnern gef?hrt.</strong></p>
<p>Aufgrund dieser Ergebnisse hat Sagel im Landtag NRW einen Antrag eingereicht, der die Einrichtung einer historischen Kommission fordert, welche die NS-Vergangenheit aller Parteien untersuchen soll. “Das Kartell des Schweigens ?ber die braune Vergangenheit muss auch in NRW durchbrochen werden. Alle Parteien sind aufgefordert sich dieser Verantwortung zu stellen.”</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ausriß Rüdiger Sagel.</p>
<p>–</p>
<p><strong>Wie die Lindner-FDP tickt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/FDPEntnazifizierung.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-96658" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/FDPEntnazifizierung-772x1024.jpg" alt="FDPEntnazifizierung" width="772" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Schluss mit Entnazifizierung…Wählt FDP”. Ausriß. Wie Genscher-FDP und FDP-Wähler ticken. “Viele der tief in die NS-Vergangenheit verstrickten Mitläufer konnten in der <a class="mw-redirect" title="Bundesrepublik Deutschland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesrepublik_Deutschland">Bundesrepublik Deutschland</a>unbehelligt nach 1949 Karriere machen.” Wikipedia</strong></p>
<p>—</p>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/157244.die-fdp-war-in-nrw-von-nazis-unterwandert.html">https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/157244.die-fdp-war-in-nrw-von-nazis-unterwandert.html</a></p>
<div class="csc-textpic-imagewrap csc-textpic-single-image"><img src="http://archiv.linksfraktion-nrw.de/uploads/pics/Sagel-110px_57.jpg" alt="" width="110" height="110" border="0" /></div>
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><strong>Die Partei DIE LINKE will im Landtag von NRW die Einsetzung einer historischen Kommission beantragen. Ein Gespräch mit Rüdiger Sagel, stellvertretendem Fraktionsvorsitzendem der Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong><i>Das Interwiew erschien erstmalig am 11.01.2011 in der Tageszeitung Jungen Welt. <a class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in  neuem Fenster" href="http://www.jungewelt.de/2011/01-11/059.php?sstr=111sagel" target="_blank">Junge Welt</a> Interview: Gitta Düperthal</i> </strong></p>
<p class="indent"><strong>Am Mittwoch, 19. Januar, wird der Landtag Nordrhein-Westfalens über einen außergewöhnlichen Antrag der Fraktion Die Linke beraten. Anliegen ist, eine historische Kommission im Landtag zu bilden, um die Nazi-Vergangenheit insbesondere der früheren CDU- und FDP-Abgeordneten zu beleuchten. Was kann dabei ans Tageslicht kommen?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Ich hatte bereits 2009 dem Landtag das Ergebnis einer Studie »60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen – Das vergessene braune Erbe« vorgelegt. Diese Untersuchung belegt: Mehr als 40 Abgeordnete der bürgerlichen Parteien im Landtag nach dem 2. Weltkrieg waren in der Nazizeit Mitglied der NSDAP oder wirkten bei parteinahen Organisationen wie SS oder SA mit. Darunter nicht weniger als acht Fraktionsvorsitzende und zwei spätere Landesminister, zum Beispiel Willy Weyer (FDP) und Paul Mikat (CDU).</strong></p>
<p><strong>Insbesondere in der FDP war der Anteil ehemaliger Nazis hoch: In den Nachkriegsjahren hatte mehr als jeder fünfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit. Die Partei war in NRW regelrecht unterwandert. Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von sechs ehemaligen Nazis, darunter drei SS-Männern geführt. Im 2008 erschienenen Jahrbuch »60 Jahre Landtag in Nordrhein-Westfalen« hatte allerdings nur ein einziger Abgeordneter auf seine Nazi-Vergangenheit hingewiesen. Alle anderen haben sie verschwiegen. So wird deutlich, daß eine Aufarbeitung dringend notwendig ist.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Bereits 2009 hatten Sie einen Antrag eingereicht, eine historische Kommission einzurichten. Welche Reaktion gab es damals?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Alle Fraktionen im Landtag haben den Antrag damals abgelehnt. Man hat das lapidar abgetan, es bestünde keine Notwendigkeit. Man müsse sich das jetzt nicht vorwerfen lassen, habe sich mit seiner Vergangenheit bereits hinreichend auseinandergesetzt, so der Tenor der Christdemokraten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Wieso konnte das so lange unter dem Deckel gehalten werden?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Die Vergangenheit dieses Personenkreises im Landtag NRW ist bis zum Erscheinen meiner Studie niemals erwähnt worden. Beim Bundesarchiv in Berlin hatte niemand angeklopft, um die Vergangenheit der Landtagsabgeordneten in NRW zu erfragen. Keiner dieser Beteiligten am faschistischen System hat seine ehemals braune Gesinnung öffentlich eingeräumt. Einige der Abgeordneten waren Nazis der ersten Stunde, sie waren sogar vor 1933 eingetreten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Welche Aussichten gibt es im jetzigen Landtag, dieses Thema wieder aufzugreifen? Mit den Stimmen der SPD, der Grünen und jetzt auch der Linken wäre die nötige Mehrheit da – aber 2009 hatten die beiden ersteren Parteien eine historische Kommission noch für unnötig gehalten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Wie sich SPD und Grüne verhalten werden, ist noch nicht klar – mittlerweile hat sich aber einiges getan. Meiner Studie hatte man Einseitigkeit unterstellt, obgleich alle Fakten in der Broschüre, die von meiner Internet¬seite unter www.sagel.info heruntergeladen werden kann, präzise belegt sind. Danach gab es verschiedene Fernsehberichte, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigten. Insofern setze ich darauf, daß die Einsicht in die Notwendigkeit der Vergangenheitsaufarbeitung bei allen anderen Parteien mittlerweile gewachsen ist. Einzelne Abgeordnete haben mich schon darauf angesprochen, weil sie einen ZDF-Report zum Thema gesehen hatten. Vor einigen Wochen gab es eine Debatte, bei der man der Linken vorhielt, ihre Vergangenheit nicht aufarbeiten zu wollen. Als Replik darauf hatte ich gesagt, die CDU solle sich erst um ihre eigene braune Vergangenheit kümmern. Daraufhin ist die CDU-Abgeordnete Andrea Verpoorten ausgerastet und hat mich angebrüllt, sie werde mich juristisch belangen. Ich habe sie dann dazu ermuntert – ich kann ja alles öffentlich belegen.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Es ist offenbar CDU- und FDP-Landtagsabgeordneten neu, sich für die braunen Wurzeln ihrer Parteien rechtfertigen zu müssen. Um so lieber haben diese umgekehrt Abgeordneten der Fraktion Die Linke in der Öffentlichkeit angeschwärzt, sie würden vom Verfassungsschutz überwacht …</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Besonders im Wahlkampf. Anfang 2010 hat man das mir z.B. unterstellt – insbesondere der ehemalige CDU-Minister Laschet. Deshalb zog ich vor das Amtsgericht, um Klage gegen meine Überwachung einzureichen. Herauskam, daß ich weder überwacht werde, noch daß es beabsichtigt ist, das zu tun. Ausriß DIE LINKE</strong></p>
<p class="bodytext">-</p>
<h2><strong>Nahtloser Übergang am Beispiel von Dr. jur. Hermann Kohlhase (FDP)</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Mitglied der NSDAP seit 1.5.1937</strong></li>
<li><strong>Mitglied der SS seit 15.8.1937</strong></li>
<li><strong>Vom Juli 1943 bis Mai 1945 Richter am Militärgericht der Waffen-SS im Wehrkreis II in Berlin</strong></li>
<li><strong>Nach dem Ende des Faschismus Mitglied der FDP</strong></li>
<li><strong>1952 bis 1954 Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld</strong></li>
<li><strong>1954 bis 1962 Abgeordneter im Landtag NRW, zeitweise Vorsitzender der FDP-Fraktion</strong></li>
<li><strong>Zahlreiche höchste Ämter in NRW:</strong>
<ul>
<li><strong>Minister für Wirtschaft und Verkehr, 1956-1958</strong></li>
<li><strong>Staatssekretär im Kultusministerium, 1962 bis 1966</strong></li>
<li><strong>Minister für Landesplanung und Wohnungsbau 1966-1970</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong><em>FLORIAN OSUCH<br />
(MITARBEITER DER NRW-LANDTAGSFRAKTION DER LINKSPARTEI)</em></strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110104" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18-1024x641.jpg" alt="GysiAltmaier18" width="1024" height="641" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Gysi – Altmaier.</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Sagel: „NS-Vorwurf an die CDU – Nichts zu entschuldigen!“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" width="1" cellspacing="0" cellpadding="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.scharf-links.de/clear.gif" alt="" width="15" height="1" border="0" /></td>
<td><a target="thePicture"><img title="" src="http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/44a2258a13.jpg" alt="" width="177" height="250" border="0" /></a><img class="spacer-gif" title="" src="http://www.scharf-links.de/clear.gif" alt="" width="1" height="10" border="0" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>01.12.10<br />
<img title="Antifaschismus" src="http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/1a1a5bb100.jpg" alt="Antifaschismus" width="25" height="25" border="0" /><b><a title="Antifaschismus" href="http://www.scharf-links.de/46.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=13491&amp;tx_ttnews[cat]=27&amp;cHash=06876897c6" target="page">Antifaschismus</a>, <a title="NRW" href="http://www.scharf-links.de/46.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=13491&amp;tx_ttnews[cat]=46&amp;cHash=0dd936e18a" target="page">NRW</a></b></p>
<p class="bodytext"><strong>„Für meinen NS-Vorwurf an die NRW-CDU werde ich mich nicht entschuldigen, denn ich habe dies in der Veröffentlichung „60 Jahre Landtag NRW. Das vergessene braune Erbe“ (Münster 2009) mit zahlreichen Dokumenten aus Archiven, unter anderem dem Bundesarchiv in Berlin, belegt“, stellt der stv. Fraktionsvorsitzende Rüdiger Sagel (LINKE) zur Forderung und zum Wutausbruch des Fraktionsvorsitzenden der CDU Laumann fest.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>„CDU und noch in verstärktem Maße die FDP in NRW, mit zahlreichen Fraktionsvorsitzenden mit NS-Vergangenheit, haben ein bisher unbearbeitetes Problem mit der Nazivergangenheit. Beide Parteien hatten zahlreiche Abgeordnete mit Nazivergangenheit im Landtag, die nach dem Krieg auch Führungspositionen inne hatten und die strafrechtliche Verfolgung von Nazi-Verbrechen behindert haben.“</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Vielmehr sollte sich die CDU öffentlich entschuldigen, denn sie hat ihre NS-Vergangenheit bisher nicht aufgearbeitet, so Sagel. „Wenn die CDU immer wieder auf den Verfassungsschutz hinweist, dann stellt sich die Frage, warum sich dieser nicht um die CDU und vor allem auch die FDP gekümmert hat. Solange die CDU in NRW sich weigert, ihre NS-Vergangenheit aufzuarbeiten, bleibt sie stets verbunden mit Namen wie dem des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Gerhard Holz, der schon vor 1933 in der NSDAP war, oder SS-Mitgliedern wie den späteren CDU Abgeordneten Freiherr von Fürstenberg und Josef Hermann Dufhues. Viele weitere Namen von CDU-Honoratioren mit NS-Vergangenheit finden sich in der Broschüre „Das vergessene braune Erbe“, darunter die ehemaligen FDP-Fraktionsvorsitzenden Willy Weyer, Eberhard Wilde, Herrmann Kohlhase, Reinhard Beine und Heinz Lange.“</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Broschüre „Das vergessene braune Erbe“ zum Download hier [PDF, 6.3 MB]: <a href="http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf" target="_blank">http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf</a></strong></p>
<h1><strong>Wie Sagel 2018 auf Anfrage mitteilt, habe es entgegen der Ankündigungen des Landtagspräsidiums bis <span class="cmp_parsed_date">heute</span> keine Aufarbeitung gegeben. “Hier wird sich also weiter herumgedrückt und die historisch falschen Angaben in der vom Landtag veröffentlichten 60-Jahre-Landtag Jubiläumssschrift wurden bis <span class="cmp_parsed_date">heute</span> nicht korrigiert.”</strong></h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazisWilders1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-32023" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazisWilders1-1024x670.jpg" alt="PegidaGegenNazisWilders1" width="1024" height="670" /></a></p>
<p>-<strong>Pegida – das Medienexperiment 2015:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/14/pegida-das-medienexperiment-2015-ist-es-moeglich-die-anti-nazi-positionierung-von-pegida-anti-nazi-spruchbaender-der-oppositionsbewegung-aus-saemtlichen-deutschen-medien-flaechendeckend-herauszuh/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/14/pegida-das-medienexperiment-2015-ist-es-moeglich-die-anti-nazi-positionierung-von-pegida-anti-nazi-spruchbaender-der-oppositionsbewegung-aus-saemtlichen-deutschen-medien-flaechendeckend-herauszuh/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazis6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-32423" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazis6-742x1024.jpg" alt="PegidaGegenNazis6" width="742" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Viele in Deutschland sowie im Ausland denken, die beiden Fotos zeigen Pegida-Gegner…</strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="atc-Headline atc-Headline-lg"><span class="atc-HeadlineEmphasis "><span class="atc-HeadlineEmphasisText">“HESSISCHER LAND</span></span><span class="atc-HeadlineEmphasisText">TAG</span><span class="o-VisuallyHidden">:</span></h2>
<h2 class="atc-Headline atc-Headline-lg"><span class="atc-HeadlineText">Zeitweilig ein Drittel der Abgeordneten ehemalige NSDAP-Mitglieder”</span><a href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessischer-landtag-zeitweilig-ein-drittel-der-abgeordneten-ehemalige-nsdap-mitglieder-12086247.html">http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessischer-landtag-zeitweilig-ein-drittel-der-abgeordneten-ehemalige-nsdap-mitglieder-12086247.html</a></h2>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>FAZ:</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>…Von 403 ehemaligen Abgeordneten, die 1928 oder früher geboren wurden, waren mindestens 92 Mitglieder der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/thema/nsdap">NSDAP</a>, 13 von diesen waren hauptamtlich Beschäftigte oder Parteifunktionäre. 26 Abgeordnete waren Mitglied in der SA, zwölf in der SS oder Waffen-SS.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Neue biographische Details über  Zinn</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Auch der von 1950 bis 1969 amtierende hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (<a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/spd">SPD</a>) war während seiner Dienstzeit in der Wehrmacht für neun Monate Mitglied in der SA. Dieses biographische Detail war bisher nicht öffentlich bekannt gewesen. Nach seinen eigenen Angaben im Meldebogen vom Oktober 1949 zur Entnazifizierung war Zinn in der „SA-Wehrmannschaft 1940/41 vormilitärisch ausgebildet“ worden. Die Spruchkammer in Kassel sah in der SA- Mitgliedschaft keinen Grund für ein Verfahren und stufte den damaligen Justizminister Zinn als vom Befreiungsgesetz „nicht betroffen“ ein.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Landtagspräsident Kartmann hatte die Untersuchung zusammen mit dem Ältestenrat des Landtags veranlasst, nachdem die Fraktion der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/die-linke">Linkspartei</a> Anfang Mai 2011 eine von ihr in Auftrag gegebene Studie vorgestellt hatte. Darin konnte der Historiker Hans-Peter Klausch anhand von Unterlagen des Bundesarchivs in Berlin die NSDAP-Mitgliedschaft von 75 früheren Abgeordneten nachweisen.</strong></p>
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<p class="atc-TextParagraph"><strong>In den nun durchsuchten Archiven, darunter das Bundesarchiv Berlin, hessische Staatsarchive, die Stasi-Unterlagen-Behörde, das Militärarchiv in Freiburg und die ehemalige Wehrmachtsauskunftsstelle, fanden Kirschner und seine Projektmitarbeiter auch die zwölf Nachweise zu Mitgliedschaften in der SS und Waffen-SS, darunter mehrere hohe Dienstränge, aktive Dienste von späteren Abgeordneten in SS-Totenkopf und SS-Polizeieinheiten sowie Funktionen in zentralen SS-Ämtern wie dem SS-Führungshauptamt in Berlin.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Alle Fraktionen betroffen</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Für 200 Personen der Untersuchungsgruppe stellte Kirschner Mitgliedschaften in weiteren Partei- oder parteinahen Organisationen fest, einige von ihnen bekleideten „bedeutende Funktionen“. 20 ehemalige Abgeordnete hatten ihre NSDAP-Mitgliedschaft nicht oder unkorrekt angegeben. Alle im Landtag bis 1999 vertretenen Fraktionen hatten frühere NSDAP-Mitglieder oder durch die Nähe zum „NS-Regime“ belastete Mitglieder in ihren Reihen. Die politisch links stehenden Parteien waren weniger betroffen als die Parteien „bürgerlich-konservativer Ausrichtung“, heißt es im Abschlussbericht Kirschners. Besonders viele Abgeordnete mit NS-Vergangenheit fanden sich in der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/fdp">FDP</a>, dem BHE (Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten) und der NPD.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Der Anteil von ehemaligen NSDAP-Mitglieder unter den Landtagsabgeordneten stieg laut der Studie von 1950 an „signifikant“ und erreichte in der 5. Legislaturperiode von 1962 bis 1966 einen Spitzenwert von 34 Prozent. Altersbedingt sank der Anteil dann bis 1978 auf 0,9 Prozent. Von den 164 früheren SPD-Abgeordneten der Jahrgänge 1928 und früher waren 24 in der NSDAP (14,6 Prozent), von 121 CDU-Abgeordneten waren ebenfalls 24 frühere Parteimitglieder (19,8 Prozent).</strong></p>
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<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Bekanntes und Überraschendes</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>In den LDP- oder FDP-Fraktionen waren 27 von 71 in der NSDAP (38 Prozent). Zu den bekannteren hessischen Politikern und Landtagsmitgliedern, deren NSDAP-Mitgliedschaft schon vor der Studie bekannt war, zählen der spätere Unions-Bundestagsfraktionsvorsitzende Alfred Dregger (Eintrittsdatum 1. September 1940) und der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident und Frankfurter SPD-Oberbürgermeister Rudi Arndt, der am 20. April 1944, dem Geburtstag Adolf Hitlers, in die Partei eintrat.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>„Überraschend“ sei die frühe NSDAP-Mitgliedschaft des SPD-Politikers Johannes Strelitz, der am 1. November 1932 in die Partei eintrat und sie kurz nach der „Machtergreifung“ Hitlers schon wieder im Juli 1933 verließ. Strelitz war von 1964 bis 1970 SPD-Fraktionsvorsitzender, Justizminister, Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Von den zwölf ehemaligen SS-Männern in den Landtagen waren sechs FDP-Fraktionsmitglieder. Die FDP-Abgeordneten Albert Derichsweiler, Rolf Metz und Wilhelm Saure waren in der SS „Oberführer“, ein Dienstrang, der in der Wehrmacht zwischen einem Oberst und einem Generalmajor anzusiedeln sei, schreibt Kirschner. Derichsweiler nahm als Gauamtsleiter, „Reichsredner“ und SA-Obersturmführer im Stab von Rudolf Hess eine bedeutende Rolle als Parteifunktionär ein. Der FDP-Abgeordnete Erich Mix war in der SS-Standartenführer. Metz und der BHE-Abgeordnete Sepp Waller gehörten zeitweilig SS-Totenkopfverbänden an.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>„Wertungen in vielen Fällen schwierig“</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Da diese SS-Verbände auch zur Bewachung von Konzentrationslagern eingesetzt wurden, bestünden „hier offene Fragen zu sehr schweren Vorwürfen, die nur durch gründliche Recherchen zu den Zugehörigkeitszeiträumen und zu konkreten Einsätzen zufriedenstellend geklärt werden können“, heißt es in der Studie. Die FDP-Abgeordneten Saure und Fritz Walter waren über längere Zeit im SS-Rasse- und Siedlungshauptamt tätig, die „eine zentrale Säule der Umsetzung der nationalsozialistischen Rassenideologie“ gewesen sei. „Wertungen“, so schreibt Kirschner in seinem Schlusswort, seien „in einigen Fällen möglich, in vielen aber schwierig“. So müsse gefragt werden, ob die Mitgliedschaft in der NSDAP ein „hinreichendes Kriterium“ sei, um „ideologische Übereinstimmung zum Nationalsozialismus zu unterstellen“, und von welchem Alter an man bei einer Person die „volle Verantwortung für ihr politisches Handeln voraussetzen“ könne. Zitat FAZ</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/hessen-landtag-nazis">http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/hessen-landtag-nazis</a></p>
<p><a href="http://www.niqolas.de/bredel/news/b-wttmb.pdf">http://www.niqolas.de/bredel/news/b-wttmb.pdf</a></p>
<p><a href="https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/NS-Vergangenheit%20ehem.%20hess.%20Abg.pdf">https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/NS-Vergangenheit%20ehem.%20hess.%20Abg.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp18/48/debatten/53.html">http://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp18/48/debatten/53.html</a><br />
–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Halle für Genscher”. MDR aktuell verschweigt am 22.2. 2017 komplett NSDAP-FDP-Genschers enge Kontakte u.a. zur nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktatur Brasiliens, Argentiniens. Was war da los hinter den Redaktionskulissen? Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/</a></h2>
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<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20301" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis1-813x1024.jpg" alt="SaarNazis1" width="813" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Braune Spuren im Saar-Landtag”:<a href="http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf">http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20303" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis2-619x1024.jpg" alt="SaarNazis2" width="619" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß. Wie die CDU tickt…</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20305" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis3-1024x582.jpg" alt="SaarNazis3" width="1024" height="582" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20308" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis4-765x1024.jpg" alt="SaarNazis4" width="765" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß. Wie die FDP tickt…</p>
<p>Wikipedia: …Die <i>Demokratische Partei Saar</i> (Kurzbezeichnung: <i>DPS</i>) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im damals selbstständigen <a title="Saarland 1947 bis 1956" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Saarland_1947_bis_1956">Saarprotektorat</a> gegründet. Anfangs bekannte sie sich zur wirtschaftlichen Bindung an Frankreich und politischen Unabhängigkeit gegenüber Deutschland.<sup id="cite_ref-spiegel-41122164_3-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-spiegel-41122164-3">[3]</a></sup> Da pro-deutsche Parteien zu Wahlen nicht zugelassen wurden, sammelten sich die national-konservativen Kräfte in der DPS, und machten sie zur „deutsch ausgerichteten Opposition“.<sup id="cite_ref-saar-nos_4-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-saar-nos-4">[4]</a></sup> 1950 übernahm <a title="Heinrich Schneider (Politiker, 1907)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Schneider_(Politiker,_1907)">Heinrich Schneider</a>, ehemals Leiter der Saarstelle der <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a>, die Führung der Partei.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-5">[5]</a></sup><sup id="cite_ref-spiegel-31971355_6-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-spiegel-31971355-6">[6]</a></sup> Wegen ihrer Unterstützung für einen Anschluss des Saarlandes an die <a title="Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Bundesrepublik_Deutschland_(bis_1990)">Bundesrepublik Deutschland</a> wurde sie vom Hohen Kommissar der <a title="Französische Besatzungszone" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Besatzungszone">französischen Besatzungsmacht</a> 1951 verboten. Die DPS blieb in der Illegalität weiterhin aktiv und ging gegen die Verbotsverfügung auch gerichtlich vor. Erst im <a title="Geschichte des Saarlandes" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Saarlandes#Volksbefragung_1955_und_Beitritt_zur_Bundesrepublik">Abstimmungskampf 1955</a> wurde sie – wie auch <a title="CDU Saar" href="https://de.wikipedia.org/wiki/CDU_Saar">CDU Saar</a> und <a title="SPD Saarland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/SPD_Saarland">SPD Saarland</a> – wieder zugelassen und erhielt bei der <a title="Landtagswahlen im Saarland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahlen_im_Saarland#3._Wahlperiode_(1955)">Landtagswahl 1955</a> 24,2 % der gültigen Stimmen.</p>
<p><strong>Nach dem Anschluss des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland 1957 schloss sich die DPS als saarländischer Landesverband der FDP an…</strong><br />
–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft”:</strong><a href="https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf">https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BremenNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20313" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BremenNazis1-1024x263.jpg" alt="BremenNazis1" width="1024" height="263" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausriß: Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft 2014(!), im Vorwort. “Die NS-Vergangenheit von früheren Abgeordneten – warum beschäftigt sie uns erst jetzt?…Ganz einfach: Es wurde bis dato nicht danach gefragt.” Nicht nur Historiker sehen dies anders – schließlich wurde von DDR-Seite permanent nach der NS-Vergangenheit westdeutscher Politiker gefragt, auf schwerbelastete Nazis hingewiesen, mit entsprechendem Faktenmaterial. Christian Weber gehört zur Helmut-Schmidt-SPD…</strong></p>
<p><strong>“…Nachkriegsdeutschland…” – wer nicht zu Deutschland, zu den Deutschen gerechnet wird…</strong></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Weber_(Politiker,_1946)">https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Weber_(Politiker,_1946)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiSeehofer18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110109" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiSeehofer18-1024x775.jpg" alt="GysiSeehofer18" width="1024" height="775" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Gysi – Seehofer.</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83-1024x369.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT83" width="1024" height="369" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DIE ZEIT 1983, Mitherausgeber Helmut Schmidt:”In dem Prospekt zum KZ Buchenwald lese ich:`Die Blutspur führt nach Bonn`. Und ich werde so zornig, daß ich auf der Weiterfahrt nach Stunden später meiner Empörung ihren Lauf lasse: Adenauer, Brandt, Schmidt – die Helfershelfer der Mörder von damals? Das ist plumper DDR-Jargon, billige, abstoßende Geschichtsklitterung.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Und das Bundeskriminalamt wurde zur Zentrale für NS-Kriegsverbrecher.” FREITAG:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/</a></h2>
<p><strong>…THE DARK PAST, die dunkle Vergangenheit. Unter diesem Titel geht der <i>Spiegel </i>Anfang Oktober in seiner englischsprachigen Online-Ausgabe aus sich heraus: “<i>Germany´s federal police is admitting that most of its founding members had blood on their hands as active members of Hitler´s brutal security apparatus. It´s the first time one of Germany´s security services is examining its own history.</i>” (Die deutsche Bundespolizei räumt ein, dass die meisten ihrer Gründungsmitglieder als aktive Mitglieder von Hitlers brutalem Sicherheitsapparat Blut an ihren Händen hatten. Es ist das erste Mal, dass ein deutscher Sicherheitsdienst seine Geschichte untersucht.)… Der Freitag, Otto Köhler</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern”. Die CDU und Helmut Kohl – warum er ein Parteiidol ist:</strong></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-107322" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18-309x1024.jpg" alt="KohlNSVerbrecher18" width="309" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern…Kohl hielt den Generaloberst der Waffen-SS für einen anständigen Mann. Dabei hatten dessen Einheiten Kriegsverbrechen begangen. Noch als Kanzler zeigte Kohl Verständnis für die Waffen-SS.” Ausriß DER SPIEGEL 2018.</strong></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16992" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832-1024x605.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT832" width="1024" height="605" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – DIE ZEIT und die “Blutspur”…(Helmut Schmidt – langjähriger ZEIT-Herausgeber)</strong></p>
<p>–</p>
<p class="article even Brot"><strong>Nach dem Anschluß von 1990 rissen die neuen Machthaber erwartungsgemäß mit üblichen Methoden auch die Deutungs-und Interpretationshoheit über das KZ Ellrich, über den Umgang der DDR mit der faschistischen deutschen Vergangenheit an sich, betrieben plumpe Reinwaschung,  gängige politische Instrumentalisierung, Delegitimierung, im Zuge flächendeckender kultureller Kolonisierung Ostdeutschlands. Wer heute in Thüringen die Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora besucht, findet keinerlei Publikationen über Personen der Zeitgeschichte wie Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher, Konrad Adenauer etc., dazu BND, BKA etc. im Kontext von Nazismus und Holocaust. In vorhandenen Publikationen sind diese Personen, Staatseinrichtungen etc. im Nazi-Kontext nicht einmal erwähnt. “So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt.” (Goethe, Weimar). Ein Besuch der Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora ist daher heute – ohne Kenntnis der Gedenkstättengestaltung vor dem Anschluß von 1990 – nur noch rudimentär informativ.</strong></p>
<p class="article even Brot"><strong>Zu produzierten kuriosen Traktaten zählte dieses – was alles fehlt, ist offensichtlich:</strong></p>
<h1>“Die Blutspur führt nach Bonn”</h1>
<p><strong>Die DDR-Geschichte der Mahn- und Gedenkstätte Mittelbau-Dora und die Erinnerung an das Lager in Ost und West Vortrag von Dr. Jens-Christian Wagner in der KZ-Gedenkstätte Montag, 2. November 2009, 18 Uhr, Kinosaal des Museumsgebäudes</strong></p>
<div class="bbc">
<p><strong>“Die Blutspur führt nach Bonn” – so hieß die erste Ausstellung zur Lagergeschichte, die seit 1966 im ehemaligen Krematorium des KZ Mittelbau-Dora gezeigt wurde. Sie trug damit einen Titel, der nachdrücklich auf die politische Instrumentalisierung des Gedenkortes im deutsch-deutschen Systemkonflikt verweist. Dieses Thema steht im Mittelpunkt eines Vortrags, den Gedenkstättenleiter Dr. Jens-Christian Wagner am Montag, dem 2. November, ab 18 Uhr in der Gedenkstätte halten wird.</strong></p>
<h1><strong> </strong></h1>
<p><strong>Tatsächlich hatten einzelne Repräsentanten der späteren Bundesrepublik bis 1945 Mitverantwortung für die Zustände im KZ Mittelbau-Dora getragen, so etwa Karl-Maria Hettlage, bis 1945 stellvertretender Vorsitzender des Beirates der Mittelwerk GmbH und seit 1959 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. Doch den Verantwortlichen in der Gedenkstätte ging es mit Titel und Inhalten der Ausstellung um etwas anderes: Die Geschichte des Konzentrationslagers und die Erinnerung an seine Opfer sollte für aktuelle politische Zwecke nutzbar gemacht werden. Auf der einen Seite, so wurde es dargestellt, stand die DDR als das Vermächtnis des antifaschistischen Widerstandskampfes, und auf der anderen Seite die Bonner Republik als Nachfolgestaat des NS-Regimes.</strong><br />
<strong>Mit der Verortung der Schuldigen in der Bundesrepublik machte die DDR-Führung ihrer Bevölkerung ein Entlastungsangebot. Fragen nach der eigenen Verstrickung in die NS-Verbrechen konnten ausgeklammert und eine kritische Auseinandersetzung mit der breiten Mittäterschaft in der Bevölkerung verhindert werden.</strong></p>
<p><strong>Auch im Westen reagierten die meisten Deutschen mit Schuldabwehr. Hier waren es ein zur Staatsräson erhobener Antikommunismus und Verweise auf das DDR-Unrecht, die eine Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen überlagerten. Deutlich wird dies zum Beispiel in einem Artikel der “Bonner Rundschau” aus dem Jahr 1959: Dem Krematorium des “KZ Nordhausen” als dem Symbol einer “versunkenen Schreckensherrschaft” wird ein Wachturm an der DDR-Grenze in Ellrich “als Zeichen des neuen kommunistischen KZ-Regimes” gegenübergestellt.</strong></p>
<p><strong>Diese und ähnliche wechselseitige Schuldvorwürfe, die dazu dienten, die deutsche Bevölkerung zu entlasten, wird Wagner in seinem Vortrag näher beleuchten. Behandeln wird er zudem die spezifische Inszenierung der DDR-offiziellen Geschichtspolitik in der “Mahn- und Gedenkstätte Dora”, die bis zum Ende der DDR im Schatten der “großen” KZ-Gedenkstätten wie Buchenwald oder Sachsenhausen gestanden hat.</strong></p>
<p><strong>Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Das hat’s bei uns nicht gegeben!” über Antisemitismus in der DDR. Die von der der Antonio Amadeu Stiftung (Berlin) erstellte Wanderausstellung wird in der Gedenkstätte noch bis zum 15. November gezeigt. Weitere Informationen dazu finden Sie <a class="urllink" href="http://www.buchenwald.de/index.php?pageid=22&amp;articleid=251" target="_blank">hier</a>. Zitat Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora</strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-5231" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch-583x1024.jpg" alt="EditionOstKriegsverbrecherBuch" width="583" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Ermittlungs-und Gerichtsverfahren in der DDR gegen Nazi-und Kriegsverbrecher”. edition ost, 2016, 463 Seiten.</strong></p>
<p>—</p>
<h1><strong>Bemerkenswerte Auszeichnungskriterien – damals und heute:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/25/brasiliens-judenhasser-und-diktator-getulio-vargas-folterdiktator-ernesto-geisel-des-nazistisch-antisemitisch-orientierten-militaerregimes-die-bemerkenswerten-auszeichnungskriterien-in-spd-cdu-fd/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/25/brasiliens-judenhasser-und-diktator-getulio-vargas-folterdiktator-ernesto-geisel-des-nazistisch-antisemitisch-orientierten-militaerregimes-die-bemerkenswerten-auszeichnungskriterien-in-spd-cdu-fd/</a></h1>
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<p><strong> Kontrollmethoden im “Bündnis”, Beeinflussung der deutschen Politik. Wie war es bei Willy Brandt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/</a><br />
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<a href="http://www.pi-news.net/2018/06/berlin-araber-attackieren-juedischen-mitbuerger-wegen-handy-song/">http://www.pi-news.net/2018/06/berlin-araber-attackieren-juedischen-mitbuerger-wegen-handy-song/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/03/ellrichthueringen-teil-2/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/03/ellrichthueringen-teil-2/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Gotha/Thüringen – das Kriegsgefangenenlager der US-Army 1945. Keinerlei Dokumente, Aufzeichnungen in den Archiven der Stadt – warum melden sich Zeitzeugen, Mitwisser aus dieser Zeit nicht? Immer noch von Angst besetzt? Kurios – jenes Sachbuch des kanadischen Autors James Baque, in dem das Gotha-Lager beschrieben wird, ist selbst bei Experten der Regionalgeschichte unbekannt. Wie die US-Armee 1945 in Thüringen vorging, ist bisher kaum erforscht. Gibt es von bestimmter Seite ein starkes Vertuschungsinteresse?? <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=49298&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/kriegsgefangenenlager-gotha-1945/" rel="tag">kriegsgefangenenlager gotha 1945</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/reinhard-gehlen-und-das-gotha-kriegsgefangenenlager/" rel="tag">reinhard gehlen und das gotha-kriegsgefangenenlager</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Das Gefangenenlager von Gotha/Thüringen: “…Es gab keine Zelte in dem Gothaer DEF-Lager, nur der übliche Stacheldraht rings um ein Feld, das sehr bald zu Morast zertrampelt war…Um diese Ration zu bekommen, wurden sie zu einem Spießrutenlaufen gezwungen. Tief vornübergebeugt, rannten sie durch Reihen von Bewachern hindurch, die mit Knüppeln auf sie einprügelten, während sie um ihr Essen liefen…” (Auffällig – im Internet findet sich nichts über das Gotha-Lager…)</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Dem Vernehmen nach hat im Juli 2020 ein Historiker von Gotha bestätigt, daß es derartige Lager tatsächlich gab. Die US- Army habe in Gotha die Struktur existierender Nazi-Häftlingslager genutzt. Dokumente seien indessen nicht vorhanden. Ob sich wohl Zeitzeugen melden würden, um über ihre Kenntnisse, Erfahrungen zu diesen US-Camps zu informieren?<a href="https://ulis-buecherecke.ch/pdf_nach_dem_krieg/der_geplante_tod_rheinwiesen_lager.pdf">https://ulis-buecherecke.ch/pdf_nach_dem_krieg/der_geplante_tod_rheinwiesen_lager.pdf</a></h2>
<h2 class="beitrags-titel">-</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Ein inzwischen verstorbener Thüringer über seine Zeit in dem Kriegsgefangenenlager von Gotha: “Es war die Hölle!” Der Zeitzeuge sprach von einem großen eingezäunten Gelände – also nach Art der Rheinwiesen oder des US-Camps von Bad Hersfeld. Er hatte sehr vielen Bekannten, Freunden, Berufskollegen in Thüringen von seinen Erlebnissen im Gotha-Lager detailliert berichtet – dieser Personenkreis hat das gegenüber der Website bestätigt.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Dies bedeutet, daß das Gotha-Camp also nicht nur in Thüringen in der Bevölkerung bekannt war, es noch viel mehr Zeitzeugen gab oder gibt. Daher stellen sich nun Fragen:</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Warum hat die Stadt Gotha nach 1990 keine große Ausstellung über das Camp organisiert?</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Warum hat die Stadt Gotha nichts über das US-Camp veröffentlicht?</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Warum haben weder MDR noch Thüringer Allgemeine über das Gefangenenlager und die dortigen Zustände ausführlich berichtet? Lag es an strengen Zensurvorschriften?</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Warum haben jene, die bis ins letzte Detail immer wieder über sowjetische Gefangenenlager in Thüringen schrieben, Vorträge hielten, das Gotha-Kriegsgefangenenlager des aktuell tonangebenden NATO-Partners USA verschwiegen?</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Wer hatte nach 1990 in Gotha, in Thüringen ein Vertuschungsinteresse? War es eine bestimmte, nach 1990 in Thüringen politisch führende Partei?</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Warum haben sich die Landtagsparteien zwar mit sowjetischen Lagern, nie aber mit dem Gotha-Lager befaßt – trotz der Aussagen, daß dieses US-Camp “die Hölle” war?</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Aus Gotha heißt es immer, es gebe leider keine Dokumente zu dem US-Camp. Hat man nach solchen Dokumenten überhaupt gesucht? Wurden derartige, die USA belastenden Dokumente womöglich gezielt vernichtet? (Wie es im Falle vieler Dokumente über Bad Kreuznach, die Rheinwiesen geschehen ist?)<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/12/thueringen-nach-dem-anschluss-von-1990-ost-pastorin-christine-lieberknecht-und-die-rolle-der-west-cdu-eine-ihrer-ersten-aufgaben-war-die-umgestaltung-des-bildungssystems-wikipedia-ueber-lieberk/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/12/thueringen-nach-dem-anschluss-von-1990-ost-pastorin-christine-lieberknecht-und-die-rolle-der-west-cdu-eine-ihrer-ersten-aufgaben-war-die-umgestaltung-des-bildungssystems-wikipedia-ueber-lieberk/</a></h2>
<h2 class="beitrags-titel">Zitat aus dem Buch von James Bacque:”Es gab keine Zelte in dem Gothaer DEF-Lager, nur der übliche Stacheldraht rings um ein Feld, das sehr bald zu Morast zertrampelt war. Am ersten Tag erhielten sie eine kleine Essensration, die dann um die Hälfte verringert wurde. Um diese Ration zu bekommen, wurden sie zu einem Spießrutenlauf gezwungen. Tief vornübergebeugt, rannten sie durch Reihen von Bewachern hindurch, die mit Knüppeln auf sie einprügelten, während sie um ihr Essen liefen”.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"> “Der geplante Tod”: “Nach gründlichen Recherchen konnte James Bacque nachweisen, daß nahezu 1 Million Deutsche in den Kriegsgefangenenlagern der Amerikaner und Franzosen umgekommen waren…Die Akten, die diesen Skandal bekunden, sind vernichtet, verfälscht oder als `Geheim`unter Verschluß gehalten worden”.</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager11.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47760" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager11-1024x618.jpg" alt="Lager11" width="1024" height="618" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Thüringen unter amerikanischer Besatzung (April bis Juli 1945).</strong><strong>Thüringen Blätter zu Landeskunde/Landeszentrale für politische Bildung Thüringen: Kein einziges Wort zum DEF-Lager von Gotha – was ist da passiert?<a href="https://www.lzt-thueringen.de/">https://www.lzt-thueringen.de/</a>. </strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel">-</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>General Eisenhower mentioned Gotha in his book “Crusade in Europe,” as the nearest city to the “horror camp” at <a href="http://www.scrapbookpages.com/Ohrdruf/index.html" target="_blank">Ohrdruf-Nord</a>, the first concentration camp to be discovered in Germany by American soldiers on April 4, 1945, but he failed to mention his own notorious POW camp located near Gotha:</strong></h2>
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<h2>Gotha, Germany – “Eisenhower’s Death Camp”/<a href="http://www.scrapbookpages.com/EasternGermany/Gotha/">http://www.scrapbookpages.com/EasternGermany/Gotha/</a></h2>
<p>The city of Gotha is mostly known to Americans, if at all, as the first headquarters of the American Army in Germany, set up by General Dwight D. Eisenhower in April 1945, and as the site of one of the Prisoner of War camps where captured German soldiers were treated in a barbaric fashion with total disregard to the rules of civilized warfare, according to an American guard at the camp.</p>
<p>General Eisenhower mentioned Gotha in his book “Crusade in Europe,” as the nearest city to the “horror camp” at <a href="http://www.scrapbookpages.com/Ohrdruf/index.html" target="_blank">Ohrdruf-Nord</a>, the first concentration camp to be discovered in Germany by American soldiers on April 4, 1945, but he failed to mention his own notorious POW camp located near Gotha.</p>
<p>On March 10, 1945 as World War II was coming to an end, General Eisenhower signed an order creating the status of Disarmed Enemy Forces for the German Prisoners of War who would soon be surrendering to the Americans. This order was a violation of the Geneva Convention because it allowed Eisenhower to disregard the rules for the treatment of Prisoners of War. It allowed him to starve the German POWs, deny them the right to send and receive letters, and to receive Red Cross packages and packages from German civilians. All of these rights were enjoyed by the prisoners in the Nazi POW camps and even in the notorious concentration camps. Eisenhower signed this order before he had even seen the horrors of the concentration camps, which so affected him.</p>
<p>In his book entitled “Other Losses,” James Bacque wrote the following:</p>
<p><i>There were no tents in the Gotha DEF camp, only the usual barbed wire fences round a field soon churned to mud. On the first day, they received a small ration of food, which was then cut in half. In order to get it, they were forced to run a gauntlet. Hunched over, they ran between lines of guards who hit them with sticks as they scurried towards their food. On April 27, they were transferred to the U.S. camp at Heidesheim further west where there was no food at all for days, then very little.</i></p>
<p>On May 7, 1945, the German army surrendered to General Eisenhower, who refused to shake hands with the German General, as is customary. The neutral country of Switzerland was removed as the Protecting Power for German prisoners, which was another violation of the Geneva Convention. General George S. Patton quickly released the prisoners who had surrendered to his Third Army, but General Eisenhower held his POWs until the end of 1946, forcing them to live on starvation rations. Red Cross packages sent to the German POW camps were returned. The POW camps had no barracks or tents.</p>
<p>The German prisoners were forced to dig holes in the ground for shelter, as the picture below shows. Even though the American army had plenty of tents, the prisoners lived for months in their holes. When it rained, the holes collapsed and the prisoners died.</p>
<p><img src="http://www.scrapbookpages.com/EasternGermany/Gotha/POWcamp.jpg" alt="" width="284" height="432" align="BOTTOM" border="0" />German POWs had to dig holes for shelterAfter 1947, most of the records of the POW camps were destroyed by the U.S. government, according to James Bacque, the author of a book entitled “Other Losses.” Bacque wrote that the Germans claimed that 1,700,000 soldiers, who were alive at the end of the war and had surrendered to the Allies, never returned home. All of the Allied countries denied responsibility, and the families were never told what had happened to their loved ones.</p>
<p>The following quote by Lieutenant Ernest Fisher, of the 101st Airborne Division and former Senior Historian of the United States Army is from the book “Other Losses”:</p>
<p><i>Starting in April 1945, the United States Army and the French Army casually annihilated about one million men, most of them in American camps.</i></p>
<p><i>Eisenhower’s hatred, passed through the lens of a compliant military bureaucracy, produced the horror of death camps unequaled by anything in American military history…</i></p>
<p>Stephen Ambrose, a noted World War II historian, disputes the claims made by James Bacque. His review of Bacque’s book can be read at this web site:</p>
<p><a href="http://www.nizkor.org/hweb/people/b/bacque-james/ambrose-001.html">http://www.nizkor.org/hweb/people/b/bacque-james/ambrose-001.html</a></p>
<p>For another opinion, go to this web site:</p>
<p><a href="http://www.rense.com/general46/germ.htm">http://www.rense.com/general46/germ.htm</a></p>
<p>Ironically, Gotha also holds a place in history as the birthplace of the Socialist Worker’s Party of Germany in 1875. The very house, called the Haus am Tivoli, where August Bebel and others got together to form this new leftist political party, is at the intersection of Cosmartstrasse, but it is closed to tourists. A plaque was placed outside the house by the Communist East German government, commemorating this as the place where a “glorious moment in the history of the German working class” took place.</p>
<p>Karl Marx wrote a scathing paper called “Critique of the Gotha Programme” in which he criticized the new party as a sell-out of the proletariat and the Communist party, which he had popularized in 1848 with his “Communist Manifesto.” In 1890, the name of the party was changed to the Social Democratic Party; it is still one of the largest political parties in Germany today.</p>
<p>It was the Social Democrats who declared a Republic in Germany on November 9, 1918, forced the Kaiser to abdicate, and then signed the Armistice which ended World War I two days later. The Nazis referred to the Social Democrats as the “November Criminals” and called their actions “der Dolchstoss” (Stab in the Back). The claim that Germany had lost World War I on the battlefield was called “The Big Lie” by Hitler in his book, “Mein Kampf.” The harsh Treaty of Versailles, signed by the Social Democrats in June 1919, insured that another war would soon follow.</p>
<h3><a href="http://www.scrapbookpages.com/EasternGermany/Gotha/GothaCastle.html">Gotha Castle</a></h3>
<h3><a href="http://www.scrapbookpages.com/index.html">Home</a></h3>
<h2 class="beitrags-titel">Nazi-Konzentrationslager und Gefangenenlager der USA und Frankreichs miteinander verglichen: “Der geplante Tod…nahezu eine Million Häftlinge starben an den Folgen mangelhafter Hygiene, an Seuchen und Unterernährung.” James Bacque in Ullstein-Sachbuch. “…die Situation der deutschen Gefangenen in Frankreich sei in vielen Fällen schlimmer als in den ehemaligen deutschen Konzentrationslagern.” “Bad Kreuznach” – Erlebnisbuch(Mitteldeutscher Verlag, DDR) von Artur Kirmse, Lehrer in Bad Frankenhausen, über das US-Lager. Neuauflage? Buchenwald-Dossier 5. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=47732&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/artur-kirmse-bad-kreuznachgefangenenlagerbericht/" rel="tag">artur kirmse – bad kreuznach/gefangenenlagerbericht</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/gefangenenlager-der-usa-und-frankreichs-zweiter-weltkrieg/" rel="tag">gefangenenlager der usa und frankreichs – zweiter weltkrieg</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Bacque1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47532" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Bacque1-1024x789.jpg" alt="Bacque1" width="1024" height="789" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ulis-buecherecke.ch/pdf_nach_dem_krieg/der_geplante_tod_rheinwiesen_lager.pdf">https://ulis-buecherecke.ch/pdf_nach_dem_krieg/der_geplante_tod_rheinwiesen_lager.pdf</a></p>
<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politik/rezension-sachbuch-sollen-die-deutschen-doch-leiden-11313268-p2.html">https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politik/rezension-sachbuch-sollen-die-deutschen-doch-leiden-11313268-p2.html</a></p>
<p><a href="https://www.rheinwiesenlager.info/belege/">https://www.rheinwiesenlager.info/belege/</a></p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13496345.html">https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13496345.html</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/James_Bacque">https://de.wikipedia.org/wiki/James_Bacque</a></p>
<p><strong>“…das französische Lager in Thorèe-les Pins zu inspizieren, das in dem nahegelegenen Dorf schon `Buchenwald`genannt wurde…”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47719" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager4-1024x759.jpg" alt="Lager4" width="1024" height="759" /></a></h2>
<p><strong>“…Er sagte zu mir, die Situation der deutschen Gefangenen in Frankreich sei in vielen Fällen schlimmer als in den ehemaligen deutschen Konzentrationslagern. Er hat mir Photographien von menschlichen Skeletten gezeigt…”</strong></p>
<p><strong>Buchenwald: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/27/kz-buchenwald-wie-ein-ss-totenkopf-lagerarzt-in-westdeutschland-nur-zu-zehn-jahren-haft-verurteilt-aber-bereits-1948-nach-drei-jahren-entlassen-wurde-der-aus-erfurt-stammende-nazi-kriegsverbrecher/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/27/kz-buchenwald-wie-ein-ss-totenkopf-lagerarzt-in-westdeutschland-nur-zu-zehn-jahren-haft-verurteilt-aber-bereits-1948-nach-drei-jahren-entlassen-wurde-der-aus-erfurt-stammende-nazi-kriegsverbrecher/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/08/boeser-russe-guter-amerikaner-und-franzoseweil-nato-partner-deutsche-staats-und-mainstreammedien-stockreaktionaere-politiker-mit-den-ueblichen-klischees-zum-tag-der-befreiung-vom-faschismus-2020/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/08/boeser-russe-guter-amerikaner-und-franzoseweil-nato-partner-deutsche-staats-und-mainstreammedien-stockreaktionaere-politiker-mit-den-ueblichen-klischees-zum-tag-der-befreiung-vom-faschismus-2020/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/04/tag-der-befreiung-vom-faschismus-2020-kuriose-gehirnwaesche-versuche-in-ostdeutschland-durch-politschauspieler-staats-und-mainstreammedien-was-wegen-der-zensurbestimmungen-immer-alles-fehlt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/04/tag-der-befreiung-vom-faschismus-2020-kuriose-gehirnwaesche-versuche-in-ostdeutschland-durch-politschauspieler-staats-und-mainstreammedien-was-wegen-der-zensurbestimmungen-immer-alles-fehlt/</a></p>
<p><strong>“Zwangsarbeit in Thüringen”:</strong></p>
<p><a href="https://www.lzt-thueringen.de/files/wangsarbeit_in_th_ringen.pdf">https://www.lzt-thueringen.de/files/wangsarbeit_in_th_ringen.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/03/12/um-die-nazis-in-der-ukraine-nicht-zu-brueskieren-sagt-un-mutti-merkel-lieber-den-besuch-in-russland-ab-einem-land-welches-wie-kaum-ein-anderes-im-2-weltkrieg-gelitten-hat-und-massgeblich-a/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/03/12/um-die-nazis-in-der-ukraine-nicht-zu-brueskieren-sagt-un-mutti-merkel-lieber-den-besuch-in-russland-ab-einem-land-welches-wie-kaum-ein-anderes-im-2-weltkrieg-gelitten-hat-und-massgeblich-a/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">KZ Buchenwald. Hans Joachim Schädlich verreißt im staatlich geförderten Roman “Anders”(Rowohlt) Bruno Apitz(” Nackt unter Wölfen” und vergißt(?) beim Thema “Opfertausch” ein sehr wichtiges Detail – von Annette Leo exakt beschrieben:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/17/kz-buchenwald-hans-joachim-schaedlich-verreisst-im-staatlich-gefoerderten-roman-andersrowohlt-bruno-apitz-nackt-unter-woelfen-und-vergisst-beim-thema-opfertausch-ein-sehr-wichtiges/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/17/kz-buchenwald-hans-joachim-schaedlich-verreisst-im-staatlich-gefoerderten-roman-andersrowohlt-bruno-apitz-nackt-unter-woelfen-und-vergisst-beim-thema-opfertausch-ein-sehr-wichtiges/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Häftlinge verließen ihre Baracken und vertrieben die SS-Männer aus dem Lager. Buchenwald wurde von den Häftlingen, den Mitgliedern der starken Widerstandsorganisation… aus eigener Kraft befreit.” Jude Naftali Fürst 2020</h2>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47721" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager5-1024x464.jpg" alt="Lager5" width="1024" height="464" /></a></h2>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>“…So wie man heute von Dachau spricht, werden die Menschen in zehn Jahren überall in der Welt von Lagern wie Saint Paul d`Egiaux sprechen, wo gegen Ende Juli 17000 von den Amerikanern übernommene Menschen so rasch starben, daß in wenigen Wochen zwei Friedhöfe von je 200 Gräbern gefüllt waren…”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47723" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager6-1024x624.jpg" alt="Lager6" width="1024" height="624" /></a></p>
<p>–</p>
<p><strong>“…daß `die Vogesen ein einziges großes Todeslager`waren…”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47725" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager7-1024x199.jpg" alt="Lager7" width="1024" height="199" /></a></p>
<p>–</p>
<p><strong>“…die in französischen Lagern aufgenommenen Fotografien von ausgemergelten Gefangenen mit Aufnahmen verglich, die in Dachau aufgenommen worden waren…”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47727" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager8-1024x301.jpg" alt="Lager8" width="1024" height="301" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47758" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager10-1024x483.jpg" alt="Lager10" width="1024" height="483" /></a></p>
<p><strong>“…daß das amerikanische Lager Dachau und Buchenwald glich…”</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Das Gefangenenlager von Gotha/Thüringen: “…Es gab keine Zelte in dem Gothaer DEF-Lager, nur der übliche Stacheldraht rings um ein Feld, das sehr bald zu Morast zertrampelt war…Um diese Ration zu bekommen, wurden sie zu einem Spießrutenlaufen gezwungen. Tief vornübergebeugt, rannten sie durch Reihen von Bewachern hindurch, die mit Knüppeln auf sie einprügelten, während sie um ihr Essen liefen…” (Auffällig – im Internet findet sich nichts über das Gotha-Lager…)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager11.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47760" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager11-1024x618.jpg" alt="Lager11" width="1024" height="618" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Thüringen unter amerikanischer Besatzung (April bis Juli 1945).</strong><strong>Thüringen Blätter zu Landeskunde/Landeszentrale für politische Bildung Thüringen: Kein einziges Wort zum DEF-Lager von Gotha – was ist da passiert?<a href="https://www.lzt-thueringen.de/">https://www.lzt-thueringen.de/</a></strong></h2>
<p>—</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47713" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager1-1024x376.jpg" alt="Lager1" width="1024" height="376" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47715" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager2-1024x499.jpg" alt="Lager2" width="1024" height="499" /></a></p>
<p>—</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47717" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager3-1024x332.jpg" alt="Lager3" width="1024" height="332" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager12.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47762" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager12-1024x685.jpg" alt="Lager12" width="1024" height="685" /></a></p>
<p><strong>“…mit Räumbaggern einen Abschnitt des Lagers einzuebnen,während dort noch Männer in ihren Erdlöchern lebten…”</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>“…daß sie gequält wurden, wird von den Gefangenen als Ungerechtigkeit gesehen, als Verbrechen gegen die Menschlichkeit…das sie den Opfern der Konzentrationslager gleichstellt. Und es führt zu der Schlußfolgerung, daß `die anderen`ganz genau das gleiche tun, für das man ihnen die Schuld gibt…”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager13.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47764" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager13-1024x329.jpg" alt="Lager13" width="1024" height="329" /></a></p>
<p>–</p>
<p><strong>“…daß Eisenhower `praktisch Gestapo-Methoden`gegen die Deutschen anwende…”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager14.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47766" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager14-1024x826.jpg" alt="Lager14" width="1024" height="826" /></a></p>
<p>–</p>
<p><strong>“…unsere Gefangenen beinahe ebenso schwach und ausgemergelt waren wie diejenigen, die ich in den Gefangenenlagern der Nazis beobachtet hatte…”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47768" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager15-1024x379.jpg" alt="Lager15" width="1024" height="379" /></a></p>
<p>–</p>
<p><strong>“…wenn wir Hitlers Maßstäbe und Hitlers Methoden übernehmen, Hitler zum wahren Sieger machen?…”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47770" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Lager16-1024x188.jpg" alt="Lager16" width="1024" height="188" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47787" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse1-467x1024.jpg" alt="Kirmse1" width="467" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>-<strong>Viele Ostdeutsche haben das Buch im Schrank – verlegt 1957 vom Mitteldeutschen Verlag in Halle/Saale – dem selben Verlag, der auch “Nackt unter Wölfen” von Bruno Apitz herausbrachte, das zum Welterfolg wurde. Kirmse lebte in Bad Frankenhausen, als das Buch gedruckt wurde.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47789" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse2-468x1024.jpg" alt="Kirmse2" width="468" height="1024" /></a>#</p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47791" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse3-1024x231.jpg" alt="Kirmse3" width="1024" height="231" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<p><strong>Leserzuschrift: ” Artur Kirmse war 1953… 1955 einer meiner Lehrer an der “Geschwister-Scholl-Oberschule” zu Mücheln/ Geiseltal.Er erzählte uns verschiedentlich von seinem Buch-Projekt.in dem er eigene Erfahrungen verarbeitete. Mir schenkte er mit Widmung vom 18.02.1958 ein Exemplar des Buches.Zu dieser Zeit war er Lehrer in Bad Frankenhausen, vermutlich auch an einer Oberschule.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47796" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse4-1024x398.jpg" alt="Kirmse4" width="1024" height="398" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47798" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse5-1024x613.jpg" alt="Kirmse5" width="1024" height="613" /></a></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47800" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse6-957x1024.jpg" alt="Kirmse6" width="957" height="1024" /></a></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47802" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse7-1024x622.jpg" alt="Kirmse7" width="1024" height="622" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-47804" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/Kirmse8-1024x545.jpg" alt="Kirmse8" width="1024" height="545" /></a></p>
</div>
<div class="feedback"></div>
<div id="beitrag-info-box"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/30/andrea-johligelinke-und-der-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-was-die-linkspartei-irgendwie-nicht-interessiertbnd-renamo-ermordete-ostdeutsche-entwicklungshelfer-etc/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/30/andrea-johligelinke-und-der-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-was-die-linkspartei-irgendwie-nicht-interessiertbnd-renamo-ermordete-ostdeutsche-entwicklungshelfer-etc/</a></div>
<div>
<h2 class="beitrags-titel">Erfurter Reinhard Gehlen – West-Stasi-Chef im Dienste der USA: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/23/thueringen-2020-weiter-stasi-ueberpruefung-von-landtagsabgeordneten-doch-keine-bnd-mad-cia-ueberpruefung-wg-damaliger-und-heutiger-mitarbeitverstrickungen-wer-soll-warum-gedeckt-werden-die-hist/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/23/thueringen-2020-weiter-stasi-ueberpruefung-von-landtagsabgeordneten-doch-keine-bnd-mad-cia-ueberpruefung-wg-damaliger-und-heutiger-mitarbeitverstrickungen-wer-soll-warum-gedeckt-werden-die-hist/</a>.</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2020/07/02/siegmar-gabriel-war-toennies-berater-10000-euro-honorar-im-monat-bild-2020-wie-die-spd-und-deren-waehler-ticken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2020/07/02/siegmar-gabriel-war-toennies-berater-10000-euro-honorar-im-monat-bild-2020-wie-die-spd-und-deren-waehler-ticken/</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/05/Hei%C3%9FeSchlachten1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-121134" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/05/Hei%C3%9FeSchlachten1-1024x812.jpg" alt="HeißeSchlachten1" width="1024" height="812" /></a></p>
<h1><strong>“Heiße Schlachten im Kalten Krieg. Unbekannte Fälle und Fakten aus der Spionageabwehr der DDR”, Herausgeber Herbert Kierstein, Ko-Autoren Peter Emmerich, Guntram Engelhardt, Günter Roth und Gotthold Schramm, edition ost</strong></h1>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Kierstein">https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Kierstein</a><br />
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<a href="https://www.mfs-insider.de/">https://www.mfs-insider.de/</a></p>
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<a href="https://www.amazon.de/Hei%C3%9Fe-Schlachten-Kalten-Krieg-ost/dp/336001085X">https://www.amazon.de/Hei%C3%9Fe-Schlachten-Kalten-Krieg-ost/dp/336001085X</a><br />
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/26/andreas-von-bulow-im-namen-des-staates-cia-bnd-und-die-kriminellen-machenschaften-der-geheimdienste-piper-verlag-viele-interessante-infos-uber-libyen-und-afghanistan-im-heutigen-banalen-mai/#more-10107">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/26/andreas-von-bulow-im-namen-des-staates-cia-bnd-und-die-kriminellen-machenschaften-der-geheimdienste-piper-verlag-viele-interessante-infos-uber-libyen-und-afghanistan-im-heutigen-banalen-mai/#more-10107</a></p>
</div>
</div>
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			<wfw:commentRss>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/13/ingrid-mansel-bad-frankenhausen-schicksalstage-unserer-stadt-kriegsende-1945/feed/</wfw:commentRss>
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