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	<title>Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung &#187; Hulda Wiesel-Oldisleben &#8211; Auschwitz-Überlebende</title>
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	<description>Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung</description>
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		<title>Hulda Wiesel &#8211; Auschwitzhäftling aus Oldisleben/Thüringen. In ihrem Heimatort existiert (aus inzwischen nachvollziehbaren Gründen) keinerlei Gedenken an die Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. “Hitlers willige Vollstrecker” in Oldisleben.</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/10/09/hulda-wiesel-auschwitzhaeftling-aus-oldislebenthueringen-in-ihrem-heimatort-existiert-aus-inzwischen-nachvollziehbaren-gruenden-keinerlei-gedenken-an-die-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende/</link>
		<comments>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/10/09/hulda-wiesel-auschwitzhaeftling-aus-oldislebenthueringen-in-ihrem-heimatort-existiert-aus-inzwischen-nachvollziehbaren-gruenden-keinerlei-gedenken-an-die-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Oct 2018 19:18:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Hulda Wiesel-Oldisleben - Auschwitz-Überlebende]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis und Nachfolgeparteien]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis und Nachfolger]]></category>
		<category><![CDATA[Oldisleben und Faschismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Website-Anfrage übermittelte die Leitung des Archivs der Gedenkstätte Auschwitz im Oktober 2018 diese drei erhalten gebliebenen SS-Fotos. &#8212; &#8222;Dear Mr Klaus,    Thank you for your inquiry about Wiesel Hulda. I would like to inform you, that in the collection of partially saved documentation of KL Auschwitz, the following information is found:   Wiesel [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-24997" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1-1024x455.jpg" alt="HuldaWieselAuschwitz1" width="1024" height="455" /></a></p>
<p><strong>Auf Website-Anfrage übermittelte die Leitung des Archivs der Gedenkstätte Auschwitz im Oktober 2018 diese drei erhalten gebliebenen SS-Fotos.</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p style="font-weight: 400"><strong>&#8222;Dear Mr Klaus, </strong></p>
<p style="font-weight: 400"><strong> </strong></p>
<p style="font-weight: 400"><strong>Thank you for your inquiry about Wiesel Hulda. I would like to inform you, that in the collection of partially saved documentation of KL Auschwitz, the following information is found:</strong></p>
<p style="font-weight: 400"><strong> </strong></p>
<p style="font-weight: 400"><strong>Wiesel Hulda, (personal data unknown), was transported from KL Ravensbrück to KL Auschwitz where she arrived on March 26<sup>th</sup> 1942. She was registered as a IBV prisoner (<em>Internationale Bibelforscher – Vereinigung</em>) and she received a camp number 677. The last entry was on July 1<sup>st</sup> 1943. Unfortunately, there is no additional information about her.</strong></p>
<p style="font-weight: 400"><strong> </strong></p>
<p style="font-weight: 400"><strong>Source of information: the list of transports incoming to Auschwitz, prisoners photo collection (encl.), files of SS-Hygiene Institute</strong></p>
<p style="font-weight: 400"><strong>Furthermore, the name of Wiesel Hilda is mentioned in the book <em>Imprisoned for Their Faith: Jehovah’s Witnesses in Auschwitz</em>, written by Teresa Wontor-Cichy<em>.</em></strong></p>
<p style="font-weight: 400"><strong><em> </em></strong></p>
<p style="font-weight: 400"><strong>I would like to explain that during the evacuation and liquidation of KL Auschwitz, by order of the camp authorities, almost all important documents of KL Auschwitz, including prisoners’ personal files, were destroyed. On the basis of partially saved documents, it is impossible to assent full and accurate information on every person imprisoned at the camp.&#8220;</strong></p>
<p style="font-weight: 400">-</p>
<p style="font-weight: 400"><strong>Auf Website-Anfrage &#8211; Gedenkstätte des KZ Bergen-Belsen:</strong></p>
<p style="font-weight: 400"><strong>Tatsächlich liegen hier einige Informationen zum Verfolgungsweg von Hulda Wiesel, geb. 27.04.1891 in Oldisleben, vor. Sie wurde als Zeugin Jevovas seit 1939 verfolgt. Nach Verbüßung einer zweijährigen Gefängnisstrafe in der Frauenstrafanstalt Meusdorf bei Leipzig wurde sie in das Arbeitserziehungslager Breitenau und im Januar 1921 in das KZ Ravensbrück überstellt. Im März 1942 wird sie nach Auschwitz transportiert und vermutlich im Zuge der Räumung im Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dies alles hat Reiner Hermann zusammengetragen, der intensiv zu den Zeugen Jehovas in Bergen-Belsen recherchiert hat.</strong><br />
<strong>Als einzige hier in Kopie vorliegende Quelle sende ich Ihnen anbei eine Seite aus einer britischen Liste aus Bergen-Belsen, die ihre Befreiung im KZ Bergen-Belsen am 15.04.1945 belegt (Provenienz &amp; Copy Rights: International Tracing Service/ITS, Bad Arolsen, digital archive, file No. 3395913).</strong><br />
<strong>Etwa 30.000 Überlebende deutscher Konzentrationslager konnten 1945 und 1946 zur Rekonvaleszenz nach Schweden gehen. Unter ihnen befand sich vermutlich auch Hulda Wiesel, die nach ihrer Genesung in Schweden blieb.</strong></p>
<p style="font-weight: 400"><strong>Mit freundlichen Grüßen</strong><br />
<strong>Bernd Horstmann</strong><br />
<strong>Kurator für das Namensverzeichnis der Häftlinge des KZ Bergen-Belsen</strong></p>
<p><strong>……………………………………………………</strong></p>
<p><strong>Gedenkstätte Bergen-Belsen</strong><br />
<strong>Forschung und Dokumentation</strong></p>
<p><strong>Anne-Frank-Platz<br />
29303 Lohheide</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<h1><strong>„In den ereignisreichen Tagen des Kriegsbeginns hatte die 49-jährige Ehefrau Hulda Wiesel aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span> sich zu mehreren auf der Straße beisammen stehenden Frauen gesellt und sich abfällig geäußert über die Einberufung der Ehemänner zum Wehrdienst. Da Frau Wiesel aus ihrer ‚geistigen‘ Gegnerschaft zum Dritten Reich keinen Hehl machte und auch andere zu ihrer Ansicht zu ‚bekehren‘ versucht hatte, war es nunmehr an der Zeit, sich näher mit ihr zu befassen&#8230;&#8220;. </strong></h1>
<h1><strong>Wer aus Oldisleben hatte die arme Frau denunziert &#8211; wohl wissend, was dann mit ihr passieren würde? Rolf Hochhuth hat im Band &#8222;Eine Liebe in Deutschland&#8220; detailliert das damalige Denunziationsklima beschrieben.</strong></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HochhuthLiebe1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-55297" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HochhuthLiebe1-770x1024.jpg" alt="HochhuthLiebe1" width="770" height="1024" /></a></p>
<p style="font-weight: 400"><strong>Hulda Wiesel aus Oldisleben &#8211; Hintergrund:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Pery Broad aus Rio de Janeiro – der SS-Brasilianer im KZ Auschwitz:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/12/21/pery-broad-aus-rio-de-janeiro-der-ss-brasilianer-im-kz-auschwitz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/12/21/pery-broad-aus-rio-de-janeiro-der-ss-brasilianer-im-kz-auschwitz/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Ich mußte das Blut der Erschossenen zusammenkehren” – KZ-Auschwitz-Häftling nahe Oldisleben.</h2>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Ich war in Auschwitz, ich habe furchtbare Sachen erlebt. Ich mußte nach den Erschießungen an der Schwarzen Wand das Blut zusammenkehren.”</strong></p>
<p><strong>An der Schwarzen Wand wurden von der SS über 20000 Menschen ermordet.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Was an der nach  dem Anschluß von 1990 nicht mehr nach einem ermordeten Nazigegner benannten “Gemeinschaftsschule” von Oldisleben über Hulda Wiesel gelehrt wird, ist nicht bekannt.</h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Evangelische Kirche und deutscher Faschismus. Bis heute im Kyffhäuserkreis keinerlei Positionierung der Staatskirchen zum Fall der tiefreligiösen Hulda Wiesel:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/20/evangelische-kirche-und-deutscher-faschismusnazizeit-kirche-und-sass-warum-sich-viele-ostdeutsche-zu-ddr-zeiten-von-der-kirche-distanzierten-gar-zu-atheisten-wurden-beispiel-thueringen/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/20/evangelische-kirche-und-deutscher-faschismusnazizeit-kirche-und-sass-warum-sich-viele-ostdeutsche-zu-ddr-zeiten-von-der-kirche-distanzierten-gar-zu-atheisten-wurden-beispiel-thueringen/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Der &#8222;Stürmerkasten&#8220; in der Adolf-Hitler-Straße von Oldisleben:</strong></p>
<p>&#8211;<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/wo-hing-in-oldisleben-eigentlich-der-sogenannte-sturmerkasten-am-gebaude-der-fruheren-drogerie-heinze/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/wo-hing-in-oldisleben-eigentlich-der-sogenannte-sturmerkasten-am-gebaude-der-fruheren-drogerie-heinze/</a></p>
<p><strong>“Hitlers willige Vollstrecker” nach 1945:</strong></p>
<p><strong>Nach Angaben von Zeitzeugen der Region gab es auch in Dörfern wie Oldisleben nach 1945 ein regelrechtes Komplott, um schwerbelastete Nazis zu schützen. “Nazi-Amtsträger, Nazi-Aktivisten wurden gedeckt. Das ging nach dem Prinzip `Eine Hand wäscht die andere` – sagst du nichts über mich, sage ich nichts über Dich, wirst du nach der Nazizeit  Vorteile haben. Viele, die bei Verbrechen mitgemacht hatten, darin verwickelt waren, kamen auf diese Weise davon.” Eine Rolle habe gespielt, daß manche, die sich nach 1945 als Kommunisten ausgaben, daher auf Verwaltungsposten, Bürgermeisterposten gelangten, in Wahrheit gar keine Kommunisten gewesen seien, bei den Nazis mitgemacht hätten. In Oldisleben spreche in diesem Kontext Bände, daß just Fälle wie Hulda Wiesel oder Hildegard Wilkendorf nicht in der offiziellen Ortschronik von Lehrer Alfred Odebrecht erwähnt werden, natürlich auch nicht die Namen der Denunzianten. “Auch in Oldisleben gab es welche, die an Nazi-Straftaten direkt oder indirekt teilnahmen – nach 1945 aber alles abstritten, stets behaupteten, nichts darüber zu wissen.”  Ortschronik-Verfasser Odebrecht sei an der Ostfront gewesen – ob er dort in Verbrechen verwickelt war, wisse man nicht. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Thüringen – Wahlkampf 2019 und die SPD, ihr Idol Helmut Schmidt, beteiligt am Kriegsverbrechen der Leningrad-Blockade – rd. eine Million Tote:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/23/thueringen-wahlkampf-2019-und-die-spd-ihr-idol-helmut-schmidt-beteiligt-am-kriegsverbrechen-der-leningrad-blockade-rd-eine-million-tote/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/23/thueringen-wahlkampf-2019-und-die-spd-ihr-idol-helmut-schmidt-beteiligt-am-kriegsverbrechen-der-leningrad-blockade-rd-eine-million-tote/</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Gedenkstätte Buchenwald schließt AfD von Holocaust-Gedenktag aus”. Thüringer Allgemeine, 24.1. 2019. Warum Politiker der Kohl-Partei CDU und der Schmidt-Partei SPD sowie der GRÜNEN am 27. Januar 2019 sehr willkommen sind(?). “Bundeskanzlerin Merkel ist zur größten Antisemiten-Importeurin der deutschen Geschichte geworden”. Frauke Petry. Öffentliche Diskussion darüber wird auch in Thüringen von interessierter Seite verhindert:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/24/gedenkstaette-buchenwald-schliesst-afd-von-holocaust-gedenktag-aus-ta-24-1-2019-warum-politiker-der-kohl-partei-cdu-und-der-schmidt-partei-spd-sehr-willkommen-sind/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/24/gedenkstaette-buchenwald-schliesst-afd-von-holocaust-gedenktag-aus-ta-24-1-2019-warum-politiker-der-kohl-partei-cdu-und-der-schmidt-partei-spd-sehr-willkommen-sind/</a></h2>
</div>
<p><span id="more-24996"></span></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/G%C3%BCntherodt.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42656" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/G%C3%BCntherodt-1024x651.jpg" alt="Güntherodt" width="1024" height="651" /></a></p>
<p><strong>“Gewidmet dem Vorkämpfer für den Sozialismus Hermann Güntherodt – ermordet am 30.3. 1931 durch die Reaktion”.</strong></p>
<p><strong>Oldisleben – Nazizeit und Zwangsarbeiter:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Fritz Hermann Hankel – Hitler-und Faschismusgegner in Oldisleben/Thüringen. Ermordet im Konzentrationslager Buchenwald 1942. Wer hat ihn denunziert, wer hat ihn verhaftet, wer in Oldisleben hat dagegen öffentlich protestiert? Wie positionierte sich die Kirche, was predigten Pfarrer in Oldisleben zum Fall Fritz Hermann Hankel?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/27/die-west-stasi-wie-sie-tickt-das-bundesamt-fuer-verfassungsschutz-war-in-seinen-ersten-jahrzehnten-mit-ss-sd-und-gestapo-leuten-durchsetzt-an-der-spitze-der-behoerde-stand-mit-hubert-schruebb/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/27/die-west-stasi-wie-sie-tickt-das-bundesamt-fuer-verfassungsschutz-war-in-seinen-ersten-jahrzehnten-mit-ss-sd-und-gestapo-leuten-durchsetzt-an-der-spitze-der-behoerde-stand-mit-hubert-schruebb/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Wie Konrad Adenauer, Willy Brandt und weitere bundesdeutsche Spitzenpolitiker sich für NS-Täter verwendeten, die nach Kriegsende im Ausland in Haft saßen.” Rechtzeitig zum Pseudo-Feiertag des Anschlusses von 1990 erinnert DER SPIEGEL die Ostdeutschen an Fakten, die sie sogar in den DDR-Dorfschulen über “Nazistan” (Peter Hacks) gelernt hatten. Die politisch-soziokulturell aufschlußreiche Rolle von Helmut Schmidt(SPD), Hans-Dietrich Genscher(FDP), Richard von Weizsäcker(CDU), Kardinal Joseph Frings und anderen Staatskirchenchefs.<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/01/wie-konrad-adenauer-willy-brandt-und-weitere-bundesdeutsche-spitzenpolitiker-sich-fuer-ns-taeter-verwendeten-die-nach-kriegsende-im-ausland-in-haft-sassen-rechtzeitig-zum-pseudo-feiertag-des-an/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/01/wie-konrad-adenauer-willy-brandt-und-weitere-bundesdeutsche-spitzenpolitiker-sich-fuer-ns-taeter-verwendeten-die-nach-kriegsende-im-ausland-in-haft-sassen-rechtzeitig-zum-pseudo-feiertag-des-an/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Thüringen – Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner SPD und GRÜNE. Wer in Deutschland stockreaktionär ist – und wer nicht:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/18/stephan-j-kramer-chef-des-verfassungsschutzes-in-thueringen-die-kuriosen-parteien-wechsel-erst-cdu-dann-fdp-dann-spd/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/18/stephan-j-kramer-chef-des-verfassungsschutzes-in-thueringen-die-kuriosen-parteien-wechsel-erst-cdu-dann-fdp-dann-spd/</a></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Gemeinschaftsschule – woher der Begriff stammt… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=23617&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/GemeinschaftsschuleHitler1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23604" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/GemeinschaftsschuleHitler1-720x1024.jpg" alt="GemeinschaftsschuleHitler1" width="720" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Adolf Hitlers Jugend geht in die Gemeinschaftsschule”. Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.rothenburg-unterm-hakenkreuz.de/schule-im-ns-regime-ii-rothenburg-stimmte-ueberwaeltigend-fuer-den-erziehungsgedanken-des-fuehrers-und-somit-fuer-die-deutsche-gemeinschaftsschule/">http://www.rothenburg-unterm-hakenkreuz.de/schule-im-ns-regime-ii-rothenburg-stimmte-ueberwaeltigend-fuer-den-erziehungsgedanken-des-fuehrers-und-somit-fuer-die-deutsche-gemeinschaftsschule/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Nazistan” – so nennt der DDR-Dramatiker Peter Hacks die BRD…</h2>
<p><img src="http://www.rothenburg-unterm-hakenkreuz.de/wp-content/uploads/2015/09/Gemeinschaftsschule-artikel_44500_bilder_value_3_gemeinschaftsschule41.jpg" alt="" /></p>
<p>–</p>
<p>Wikipedia:</p>
<h3><span id="Thüringen" class="mw-headline">Thüringen</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Thüringen" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gemeinschaftsschule&amp;veaction=edit&amp;section=11">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Thüringen" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gemeinschaftsschule&amp;action=edit&amp;section=11">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></h3>
<p><strong>In Thüringen einigten sich CDU und SPD bei ihren Koalitionsverhandlungen 2009 auf Druck der SPD auf die Einführung der Gemeinschaftsschule. Nachdem zum Schuljahr 2009/2010 erste Schulen an einer Pilotphase teilgenommen hatten, startete die Gemeinschaftsschule offiziell zum Schuljahr 2010/2011. An der Gemeinschaftsschule sollen alle Kinder bis zur 8. Klasse gemeinsam lernen. Erst dann erfolgt das so genannte abschlussbezogene Lernen. Laut einer Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung haben sich rund 90 Prozent der Thüringer für das längere gemeinsame Lernen ausgesprochen. Die Gemeinschaftsschule ist das zentrale Projekt von Kultusminister und SPD-Landeschef <a title="Christoph Matschie" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Matschie">Christoph Matschie</a>.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaftsschule#cite_note-32">[32]</a></sup></strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/NacktunterW%C3%B6lfenSuperillu17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-5351" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/NacktunterW%C3%B6lfenSuperillu17-1024x763.jpg" alt="NacktunterWölfenSuperillu17" width="1024" height="763" /></a></p>
<p><strong>Ausriß:”Nackt unter Wölfen…Die besten DEFA-Filme aller Zeiten. Superillu.”</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/01/AuschwitzKlee1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-118444" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/01/AuschwitzKlee1-1024x743.jpg" alt="AuschwitzKlee1" width="1024" height="743" /></a></p>
<p><strong>Bei der Lektüre dieses Buches wird klar, auf der Basis welcher Wertvorstellungen sich nach 1945 Figuren der Zeitgeschichte wie Helmut Schmidt, Willy Brandt oder Helmut Kohl so intensiv um Kriegsverbrecher, SS-Leute, schwerbelastete Nazis bemühten, sie zum Eintritt in SPD und CDU/CSU bewegten. Gleiches gilt für die FDP. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/04/HitlergingK%C3%B6hler1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-94894" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/04/HitlergingK%C3%B6hler1-588x1024.jpg" alt="HitlergingKöhler1" width="588" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Bundestagswahl 1953 – die berühmte historische Wahlkampfrede von SPD-Ikone Helmut Schmidt vor Waffen-SS-Veteranen in Hamburg, das SPD-Geschichtsverständnis:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/bundestagswahl-1953-die-beruehmte-historische-wahlkampfrede-von-spd-ikone-helmut-schmidt-vor-waffen-ss-veteranen-in-hamburg-im-bundestag-stimmte-die-spd-im-einklang-mit-der-regierenden-cdu-dafuer/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/bundestagswahl-1953-die-beruehmte-historische-wahlkampfrede-von-spd-ikone-helmut-schmidt-vor-waffen-ss-veteranen-in-hamburg-im-bundestag-stimmte-die-spd-im-einklang-mit-der-regierenden-cdu-dafuer/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>Helmut Schmidt/SPD – Mitherausgeber des Wochenblatts DIE ZEIT, 2015 gestorben – was alles in den Nachrufen fehlt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/</a></h2>
<p><strong>Die Sozis und die Nazis:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/30/die-sozis-und-die-nazis-der-fall-karl-branner-in-kassel-warten-auf-positionierung-von-spd-kanzlerkandidat-martin-schulz-zu-umstrittenen-spd-ikonen-helmut-schmidt-und-willy-brandt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/30/die-sozis-und-die-nazis-der-fall-karl-branner-in-kassel-warten-auf-positionierung-von-spd-kanzlerkandidat-martin-schulz-zu-umstrittenen-spd-ikonen-helmut-schmidt-und-willy-brandt/</a></p>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/04/helmut-schmidt-sabine-pamperrienhelmut-schmidt-und-der-scheisskrieg-die-biografie-1918-bis-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/04/helmut-schmidt-sabine-pamperrienhelmut-schmidt-und-der-scheisskrieg-die-biografie-1918-bis-1945/</a></div>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>Was Juden in Israel, aber auch jüdische Politiker von der SPD-Ikone Helmut Schmidt halten:</strong></h2>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>“…Menachem Begin, Israels Ministerpräsidenten. Im Mai 1981 bezeichnete er Schmidts Anwesenheit im Volksgerichtshof als Beleg für dessen NS-Gesinnung, ja für dessen Mitschuld an den NS-Verbrechen…Trotz des jüdischen Großvaters und etwaiger Gefährdungen seiner selbst hat das Schicksal der Juden im „Dritten Reich“ den späteren Kanzler kaum berührt. Pamperriens Beweise sind (leider) eindeutig.” FAZ.</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Mitschuld an den NS-Verbrechen”: Wenn der Jude Begin, immerhin Israels Ministerpräsident, just Helmut Schmidt so bewertete, Schmidt indessen trotzdem weiter als SPD-Idol, SPD-Ikone hochgehalten wird, veranlaßt  dies nicht nur viele Ostdeutsche zu bestimmten Schlußfolgerungen.  Der Schmidt-Personenkult zeige, so ist zu hören,  daß sich in der SPD offenbar nach wie vor zahlreiche verkappte Nazis befänden. </strong></h2>
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<div>-“<strong>Helmut Schmidt sagt, dass er kein Nazi war, und die Republik atmet auf. Dabei führt der Altkanzler nur vor, wie sich mancher aus der Tätergeneration doch noch retten will.” DER SPIEGEL</strong></div>
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<h2 class="beitrags-titel">“Wie Konrad Adenauer, Willy Brandt und weitere bundesdeutsche Spitzenpolitiker sich für NS-Täter verwendeten, die nach Kriegsende im Ausland in Haft saßen.” 2018 – rechtzeitig zum Pseudo-Feiertag des Anschlusses von 1990 erinnert DER SPIEGEL die Ostdeutschen an Fakten, die sie sogar in den DDR-Dorfschulen über “Nazistan” (Peter Hacks) gelernt hatten. Die politisch-soziokulturell aufschlußreiche Rolle von Helmut Schmidt(SPD), Hans-Dietrich Genscher(FDP), Richard von Weizsäcker(CDU), Kardinal Joseph Frings und anderen Staatskirchenchefs:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/01/wie-konrad-adenauer-willy-brandt-und-weitere-bundesdeutsche-spitzenpolitiker-sich-fuer-ns-taeter-verwendeten-die-nach-kriegsende-im-ausland-in-haft-sassen-rechtzeitig-zum-pseudo-feiertag-des-an/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/01/wie-konrad-adenauer-willy-brandt-und-weitere-bundesdeutsche-spitzenpolitiker-sich-fuer-ns-taeter-verwendeten-die-nach-kriegsende-im-ausland-in-haft-sassen-rechtzeitig-zum-pseudo-feiertag-des-an/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">“Das Bundesamt für Verfassungsschutz war in seinen ersten Jahrzehnten mit SS-, SD- und Gestapo-Leuten durchsetzt. An der Spitze der Behörde stand mit Hubert Schrübbers lange Zeit ebenfalls ein Nazi”. Junge Welt, 27.9. 2018.<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/27/die-west-stasi-wie-sie-tickt-das-bundesamt-fuer-verfassungsschutz-war-in-seinen-ersten-jahrzehnten-mit-ss-sd-und-gestapo-leuten-durchsetzt-an-der-spitze-der-behoerde-stand-mit-hubert-schruebb/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/27/die-west-stasi-wie-sie-tickt-das-bundesamt-fuer-verfassungsschutz-war-in-seinen-ersten-jahrzehnten-mit-ss-sd-und-gestapo-leuten-durchsetzt-an-der-spitze-der-behoerde-stand-mit-hubert-schruebb/</a></h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">“…bis zum Ende der alliierten Aufsicht 1955 waren viele ehemalige Mitarbeiter der Gestapo als freie Mitarbeiter oder in Tarnfirmen beschäftigt, danach auch regulär im Amt… 1963 wurden noch 16 Mitarbeiter als ehemalige Mitglieder von Gestapo, SS oder SD ermittelt.” Wikipedia über den westdeutschen Verfassungschutz – der sich erwartungsgemäß um die vielen Nazi-Kriegsverbrecher, SS-Leute, hochbelasteten Nazis in der West-CDU, der West-SPD, der West-FDP, in der BRD-Regierung nicht scherte…</h2>
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<h2 class="beitrags-titel">Nazi-Kriegsverbrecher Reinhard Gehlen aus Erfurt – wieso wurde ihm in der BRD nicht der Prozeß gemacht? “Gehlen musste erreichen, dass er für seine Handlungen an der Ostfront nicht, wie zwischen den Alliierten verabredet, an die Sowjetunion ausgeliefert wurde.” “Gehlen war ein Kriegsverbrecher”. DIE ZEIT 2013. Wer sich in der DDR mit dem Thema Gehlen befaßte…Die Kindersoldaten in Mosambik:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">Das “Dossier Makwakwa” – Paulo Oliveira, einstiger Führer der Terrororganisation Renamo, packt aus. Viele interessante Details über die enge Kooperation mit NATO-Staaten wie Westdeutschland, mit dem BND, mit Südafrika. Mosambik-Dossier 8:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/</a></h2>
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<p><strong>Kalter Krieg beim Eichmann-Prozess/Zitat DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>Aktenklau für die Adenauer-Republik</strong></p>
<p><strong>Es war ein brisanter Auftrag, wohl abgesegnet vom BND: 1961 bestahl ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Adenauer nach SPIEGEL-Recherchen einen DDR-Anwalt und nahm Dokumente mit. Er wollte sicherstellen, dass im Eichmann-Prozess keine BRD-Politiker belastet werden.</strong></p>
<p><strong>Von Klaus Wiegrefe </strong><strong>Hamburg –</strong></p>
<p><strong>Während des Eichmann-Prozesses in Israel haben ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer und ein Reporter der “Bild”-Zeitung aus dem Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem Dokumente gestohlen, um sie dem Bundesnachrichtendienst (BND) zu übergeben. Pikantes Detail: Der Journalist war ein Schwager Axel Springers. Das geht aus Recherchen des SPIEGEL im Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Danach handelte sich bei den entwendeten Papieren um “Aufzeichnungen, Vollmachten und alle möglichen Unterlagen, in denen eine ganze Reihe von Namen westdeutscher Persönlichkeiten enthalten sind”.</strong><strong>Grund für den Diebstahl im Jahr 1961 im King David Hotel in Jerusalem: Adenauer fürchtete, während des Verfahrens gegen Adolf Eichmann könnten westdeutsche Politiker oder Beamte aufgrund ihrer Vergangenheit im “Dritten Reich” belastet werden und dass auf diese Weise das Ansehen der jungen Bundesrepublik leide. Der bestohlene DDR-Anwalt Friedrich Karl Kaul beobachtete nämlich im Auftrag Ost-Berlins das Verfahren und beschuldigte immer wieder öffentlich die Bundesregierung, Alt-Nazis zu decken.</strong><strong>Eichmann zählte zu den wichtigsten Organisatoren des Holocaust und war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren sorgte weltweit für großes Aufsehen, und Adenauer schickte daher eine offizielle Beobachterdelegation nach Jerusalem.</strong><strong>Zu ihr zählte einer der beiden Diebe, nämlich Rolf Vogel, Reserveoffizier der Bundeswehr und dort in psychologischer Kriegführung geschult. Der PR-Fachmann galt in Bonn als Mann des BND und zählte zu den Vertrauten des Kanzlers.</strong><strong>Für das Eichmann-Verfahren ließ er sich von seinem aktuellen Posten im Verbindungsbüro der Europäischen Gemeinschaften (EG) in Bonn entbinden. In Jerusalem firmierte er offiziell als Journalist und schrieb für die “Deutsche Zeitung”. Insgeheim hatte er jedoch den Auftrag, “das Bundeskanzleramt ständig auf dem Laufenden” zu halten”, wie es in den Akten vermerkt wurde. Dafür wurde er auch bezahlt. Mehrfach berichtete Vogel direkt an Adenauer.</strong><strong>Vogel sollte vor allem verhindern, dass die DDR den Eichmann-Prozess für Propagandazwecke instrumentalisierte. Wahrscheinlich kam es deshalb auch zu dem Diebstahl. Immer wieder lancierte die SED Namenslisten von Belasteten in Bonner Diensten, vorneweg Hans Globke, Kanzleramtschef Adenauers. Globke hatte 1936 den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen mitverfasst.</strong><strong>Der Diebstahl erfolgte am Abend des 29. Juni 1961 in Kauls Zimmer im King David Hotel in Jerusalem. Vogels Begleiter war Frank Lynder, Reporter bei der “Bild”-Zeitung und nach Angaben des Auswärtigen Amtes während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.</strong><strong>Ob die beiden Männer bei Kaul einbrachen oder den Advokaten trickreich bei einem Besuch ablenkten und dann die Papiere entwendeten, geht aus den Akten nicht eindeutig hervor. Gegenüber Gerhard von Preuschen, dem Leiter der Beobachterdelegation in Jerusalem, erklärten sie, sie hätten das “Aktenstück aus dem Hotelzimmer Kaul im Hotel King David unbemerkt entnommen”…</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html">http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html">http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html">http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html</a><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html</a>–</p>
<h1>Rechtsstaat BRD: “Umgerechnet auf die Bevölkerung, ging der Osten wesentlich rigoroser gegen nachgewiesenermaßen belastete Nazis vor und verurteilte etwa achtmal mehr Täter als der Westen.” Klaus Behling, Die Kriminalgeschichte der DDR, edition berolina. Wird den Schülern im Kyffhäuserkreis von den Lehrern ausführlich erläutert, wie das zu erklären ist &#8211; oder ist das brisante Thema tabu?</h1>
<h1>Warum DDR-Bürgerrechtler zu der heiklen Problematik verbissen schweigen&#8230;</h1>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">KZ Buchenwald, jüdischer Ex-Häftling Naftali Fürst, Haifa, Israel, 2020: “Es war der 11. April 1945, gegen Mittag. Auf dem Appellplatz waren Schüsse und Freudenrufe zu hören. Die Häftlinge verließen ihre Baracken und vertrieben die SS-Männer aus dem Lager. Buchenwald wurde von den Häftlingen, den Mitgliedern der starken Widerstandsorganisation, die seit 1937, also seit Errichtung des Lagers, dort existierte, aus eigener Kraft befreit.” Jude Naftali Fürst widerspricht damit den nach 1990 nahezu gleichgeschaltet von interessierter Seite verbreiteten Behauptungen, daß es keine Selbstbefreiung gegeben habe. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=48130&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/buchenwald-stefan-kolditz/" rel="tag">buchenwald – stefan kolditz</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/naftali-fuerst-israel-kz-buchenwald-selbstbefreiung/" rel="tag">naftali fürst-israel-kz buchenwald-selbstbefreiung</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/stefan-kolditz/" rel="tag">stefan kolditz</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Naftali Fürst, geboren 1932 in Bratislava (Slowakei), ist als Zwölfjähriger zusammen mit seinen Eltern und seinem Bruder Shmuel als Jude von den Nationalsozialisten über das Vernichtungslager Auschwitz in das KZ Buchenwald verschleppt worden. Heute lebt er in Haifa (Israel) und ist Vorsitzender des Häftlingsbeirates KZ Buchenwald. Seine Lebensgeschichte hat er unter dem Titel „Wie Kohlestücke in den Flammen des Schreckens“ erstmals 2008 veröffentlicht. Naftali Fürst hätte seine Rede im Rahmen des Gedenkaktes im Deutschen Nationaltheater am 5. April 2020 gehalten.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48140" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst2-1024x753.jpg" alt="Fürst2" width="1024" height="753" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48138" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst1-1024x114.jpg" alt="Fürst1" width="1024" height="114" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Häftlinge verließen ihre Baracken und vertrieben die SS-Männer aus dem Lager. Buchenwald wurde von den Häftlingen, den Mitgliedern der starken Widerstandsorganisation, die seit 1937, also seit Errichtung des Lagers, dort existierte, aus eigener Kraft befreit.” Ausriß, Rede von Naftali Fürst 2020</h2>
<p><a href="https://www.thueringer-erklaerung.de/naftali-fuerst">https://www.thueringer-erklaerung.de/naftali-fuerst</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48142" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst3-1024x505.jpg" alt="Fürst3" width="1024" height="505" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/19/kz-buchenwald-willy-blum-stefan-jerzy-zweig-und-der-opfertausch-welches-wichtige-detail-interessanterweise-bei-hans-joachim-schaedlichroman-anders-volkhard-knigge-susanne-hantke-fehlt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/19/kz-buchenwald-willy-blum-stefan-jerzy-zweig-und-der-opfertausch-welches-wichtige-detail-interessanterweise-bei-hans-joachim-schaedlichroman-anders-volkhard-knigge-susanne-hantke-fehlt/</a></h2>
<p>–</p>
<h2><strong>Wie es Schriftsteller Hans Joachim Schädlich sieht – völlig anders als der jüdische Buchenwald-Häftling Naftali Fürst: </strong></h2>
<h2><strong>“…Und eine Selbstbefreiung des Lagers gab es auch nicht…In Wirklichkeit waren es amerikanische Truppen, die mit der SS in Buchenwald Schluß gemacht haben. Das war am 11. April 1945…” Zitat aus Schädlich-Roman “Anders”(Rowohlt)<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/25/kz-buchenwald-die-selbstbefreiung-vom-11-april-1945-bezeugt-in-einem-bericht-der-aufklaerungsabteilung-der-3-us-army-an-den-stab-merkwuerdig-in-den-unter-dem-westdeutschen-gedenkstaettenchef-v/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/25/kz-buchenwald-die-selbstbefreiung-vom-11-april-1945-bezeugt-in-einem-bericht-der-aufklaerungsabteilung-der-3-us-army-an-den-stab-merkwuerdig-in-den-unter-dem-westdeutschen-gedenkstaettenchef-v/</a>. “…Jerzy Zweig redet noch immer von der Selbstbefreiung des Lagers am 11. Mai 1945…”</strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie es Susanne Hantke sieht – völlig anders als Buchenwald-Häftling Naftali Fürst: “Befreiung. Am 11. April 1945 erreichte die 6. Panzerdivision der 3. US-Armee das KZ Buchenwald. Nachdem die SS panisch die Flucht ergriffen hatte, besetzten Häftlinge des Lagerwiderstandes noch während der Frontkämpfe die Türme und übernahmen die Verwaltung des Lagers.”(Aus “Schreiben und Tilgen” – Susanne-Hantke-Buch – “Herausgegeben von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora”. “Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie von der Thüringer Staatskanzlei”. Das Buch  erschien 2018 – also unter der Regierung des Niedersachsen Ramelow/LINKE.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">-</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Wie das Thüringer Schulportal die Vorgänge um den 11. April 1945 im KZ Buchenwald beschreibt – ganz anders als Buchenwald-Häftling Naftali Fürst: “Nach der Flucht der SS vor den amerikanischen Panzern besetzen Häftlinge der Widerstandsgruppen die Wachtürme und das Lagertor”. Wahrheit oder Lüge? </strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Das Thüringer Schulportal ist ein Kooperationsprojekt des</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Werner- Seelenbinder- Straße 7?<a href="https://www.schulportal-thueringen.de/media/detail?tspi=3918">https://www.schulportal-thueringen.de/media/detail?tspi=3918</a></strong></h2>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/09/RamelowSofa2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-37995" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/09/RamelowSofa2-1024x714.jpg" alt="RamelowSofa2" width="1024" height="714" /></a></p>
<p><strong>Was Linke-Ramelow mitverantwortet.</strong></p>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">“Auch Apitz verbreitete die Lüge von der Selbstbefreiung und ihr folgten weitere.” Deutschlandfunk 2016. Hat also laut Deutschlandfunk der Jude Naftali Fürst gelogen, wenn er von Schüssen auf dem Appellplatz, der Vertreibung der SS-Leute durch die Häftlinge spricht?.</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">–</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Jüdische Allgemeine 2015 über die West-Version von “Nackt unter Wölfen: “Es ist ein Film zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald durch die US-Armee”.</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">-</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Kölnische Rundschau: “Es ist der 11. April 1945. Die Amerikaner werden in Kürze das Konzentrationslager oberhalb von Weimar erreichen und 21 000 Überlebende befreien.”</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">–</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Freie Presse/Chemnitz:”…Tag der Voraufführung des neuen Films “Nackt unter Wölfen mit geladenen Gästen. Auf der Terrasse der Weimarlandhalle geben Beteiligte Interviews. Regisseur Philipp Kadelbach und Drehbuchautor Stefan Kolditz sagen, dass der Schluss im neuen Film nicht mehr so heroisch ist wie beim alten. <em>Keine Selbstbefreiung</em> des Lagers, sondern Befreiung durch die Amerikaner.” Wahrheit oder Lüge?</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">–</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Weltexpresso, Kolditz-Interview 2016: “Als erstes haben wir die Geschichte, so wie sie von Apitz geschrieben war, in den Teilen korrigiert, die für uns aus heutiger Sicht nicht mehr haltbar sind. Der Roman konzentriert sich sehr stark auf die kommunistische Perspektive.  Apitz beschreibt das Ende vom KZ Buchenwald als  militärische Selbstbefreiung der Häftlinge im Kampf gegen die SS. Das hat es so nie gegeben! Es ist dann natürlich auch Teil einer Legende in der DDR geworden.” Wahrheit oder Lüge?.</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">–</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">TV Today: …”Der Roman erzählt die Geschichte einer Selbstbefreiung. Die hat es aber nicht gegeben”, sagt Stefan Kolditz…Wahrheit oder Lüge?</h1>
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<h2 class="beitrags-titel">“Die Geschichte wird gefälscht. So auch die des berüchtigten KZ Buchenwald. Als der damalige Ministerpräsident Vogel 1992 in Weimar die ehemaligen KZ-Häftlinge anläßlich des Jahrestages der Selbstbefreiung begrüßte, sprach er davon, daß es „den Amerikanern“ zu verdanken sei, daß die Häftlinge ihre Freiheit wiedererlangt hätten. In diesem Moment erhob der jüdische Kommunist <strong>Emil Carlebach</strong> (1914-2001) lautstark seine Stimme und rief: „SIE LÜGEN, HERR MINISTERPRÄSIDENT.“ Denn dieser Vogel hatte gelogen, es war bekannt: Die Häftlinge hatten sich selber befreit. Es ist nicht das einzige Mal, bei dem gelogen wurde.” Saschas Welt.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Die Beschreibung der Vorgänge des 11. April 1945 durch den jüdischen Ex-Häftling Naftali Fürst entspricht der Darstellung im DDR-Film “Nackt unter Wölfen” – KZ-Häftlinge feuern auf die SS, erobern die mit SS-Leuten besetzten Wachtürme. In der West-Version des Films(westdeutscher Regisseur Philipp Kadelbach und ostdeutsche Beraterin Susanne Hantke) fällt indessen an diesem Tag im KZ kein einziger Schuß.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Ab 1.32.40 ist zu sehen: “Die SS ist geflohen” – Häftlings-Durchsage.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Aber wenn die SS geflohen ist, wie konnten die Häftlinge dann noch – siehe Angaben der US-Army – 125 SS-Leute überwältigen, entwaffnen, festnehmen? Zeigen Kadelbach/Hantke, wie die Häftlinge die 125 SS-Männer in eine Lagerbaracke sperren? Kriegt man zu sehen, wie bewaffnete Häftlinge die Wachtürme erobern, mit heftigen Schußwechseln? Nichts davon –  man hört keinen einzigen Schuß. Von Selbstbefreiung kann also keine Rede sein, sollen naive Gemüter glauben.</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Die Potsdamer Ufa Fiction drehte unter MDR-Federführung, wurde mitgeteilt.</strong></h2>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>…Stefan Kolditz, Jahrgang 1956, schreibt gerade an zwei Drehbüchern für den “Tatort”…Von Kolditz stammt das Drehbuch zu “Nackt unter Wölfen”… TLZ 2014. </strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, hat das Filmprojekt trotz anfänglicher Bedenken unterstützt.” DLF zu “Nackt unter Wölfen”.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/23/kz-buchenwald-nackt-unter-woelfen-von-regisseur-philipp-kadelbach-und-beraterin-susanne-hantke-ideologischer-lehrfilm-ueber-boese-sadistisch-brutale-kommunistische-kapos-die-schluesselsze/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/23/kz-buchenwald-nackt-unter-woelfen-von-regisseur-philipp-kadelbach-und-beraterin-susanne-hantke-ideologischer-lehrfilm-ueber-boese-sadistisch-brutale-kommunistische-kapos-die-schluesselsze/</a></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Tagesspiegel: …Stefan Kolditz, der Drehbuchautor der Neuverfilmung von „Nackt unter Wölfen“, geboren und aufgewachsen in der DDR, hat das Buch in der Schule gar nicht erst gelesen. Nicht, weil es schlecht war, nur, weil er es lesen sollte. Aus dem gleichen Grund sah er als Jugendlicher auch nie Frank Beyers Verfilmung von 1963 mit Armin Mueller-Stahl. Susanne Hantke, heute Apitz-Forscherin, Herausgeberin der textkritischen Neuausgabe im Aufbau-Verlag, Autorin des erhellenden 60-seitigen Nachworts, geboren und aufgewachsen in der DDR, las den Roman damals nur zur Hälfte…”</strong></h2>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">FAZ: …Kolditz selbst ist erst im Zuge der Neuverfilmung mit dem Buch in Berührung gekommen. „Ich habe es in der DDR nicht gelesen“, sagt er…</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">FAZ: …In einer früheren Fassung hatte der Schriftsteller die Vorgänge noch historisch korrekt beschrieben: Die SS flieht vor den herannahenden Amerikanern und die Häftlinge besetzen das Lager…</h2>
<p>–</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/11/07/feindliche-uebernahme-von-19891990-die-anderefranzoesische-sicht-von-le-monde-diplomatique-annexionannektierung-statt-wiedervereinigung-il/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/11/07/feindliche-uebernahme-von-19891990-die-anderefranzoesische-sicht-von-le-monde-diplomatique-annexionannektierung-statt-wiedervereinigung-il/</a>.</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Film “Nackt unter Wölfen” – West-Version: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/philipp-kadelbach-und-susanne-hantke/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/philipp-kadelbach-und-susanne-hantke/</a></strong></h2>
<p>–</p>
<h1 id="title" class="a-size-large a-spacing-none"><strong>Schlüsselszene im Steinbruch ab 40.35(youtube)  – ein roter deutscher Kapo, gut erkennbar am roten Dreieck an der Jacke, sagt zu altem, ausländischen völlig entkräfteten Häftling(schwarzes Dreieck!): “Was soll das, schläfst du hier? Trag mal den Stein da rüber.” Sein Sohn, ebenfalls Häftling, bittet den roten Kapo:”Ich mach das”. Der rote Kapo akzeptiert das nicht:”Los jetzt!” Es handelt sich um einen großen, sehr schweren Stein. Der alte Mann nimmt den Stein mit letzter Kraft, bricht nach wenigen Schritten zusammen. Die Filmszene ist frei erfunden, hat mit dem Apitz-Buch, historischen Fakten nichts zu tun…<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/21/kz-buchenwald-selbstbefreiung-kuriose-rolle-der-us-army-viele-widersprueche-in-offiziellen-darstellungen-nach-1990-vor-70-jahren-am-11-april-1945-befreiten-us-amerikanische-truppen-das-konze/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/21/kz-buchenwald-selbstbefreiung-kuriose-rolle-der-us-army-viele-widersprueche-in-offiziellen-darstellungen-nach-1990-vor-70-jahren-am-11-april-1945-befreiten-us-amerikanische-truppen-das-konze/</a></strong></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-46878" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch1-1024x827.jpg" alt="Steinbruch1" width="1024" height="827" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – der rote kommunistische Kapo im Steinbruch.</strong></p>
<p>–</p>
<h1 class="ChapterTitle">Wer Hitler wählt, wählt den Krieg. Deutsche Kommunisten, KPD</h1>
<p>—</p>
<p><strong>Die Potsdamer Ufa Fiction drehte unter MDR-Federführung, wurde mitgeteilt. Warum der Film den Deutschen Fernsehpreis erhielt…</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-46880" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch2-1024x815.jpg" alt="Steinbruch2" width="1024" height="815" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – roter deutscher Kapo und ausländischer Häftling.</strong></p>
<p><a href="https://sascha313.wordpress.com/2020/04/06/selbstbefreiung-kz-buchenwald-gedenken-2020/">https://sascha313.wordpress.com/2020/04/06/selbstbefreiung-kz-buchenwald-gedenken-2020/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-46882" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch4-1024x643.jpg" alt="Steinbruch4" width="1024" height="643" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – alter ausländischer Häftling mit entsetzlich schwerem Stein – deutscher roter Kapo schaut zu…</strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>…Stefan Kolditz, Jahrgang 1956, schreibt gerade an zwei Drehbüchern für den “Tatort”…Von Kolditz stammt das Drehbuch zu “Nackt unter Wölfen”… TLZ 2014. </strong></h2>
<p>–</p>
<h1 class="headline small">Stefan Kolditz (Drehbuchautor) über die Arbeit an “Nackt unter Wölfen”/ARD</h1>
<h2 class="subtitle small">Vom Unwert der Ideologien</h2>
<h2 class="subtitle small">“Nackt unter Wölfen” ist ein zentraler deutscher Roman des 20. Jahrhunderts. In der DDR gehörten er und der Film von Frank Beyer zum Kanon der antifaschistischen Selbstdarstellung, bei der über Nacht 17 Millionen zu unbelasteten Antifaschisten geworden waren… Wahrheit oder Lüge?</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-46884" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch5-1024x750.jpg" alt="Steinbruch5" width="1024" height="750" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – alter Häftling bricht unter der Last des Steins erwartungsgemäß zusammen – Sohn will ihm helfen. Wie man sich also deutsche kommunistische Kapos des antinazistischen Widerstands vorzustellen hat.</strong></p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Erfurter West-Stasi-Gründer Reinhard Gehlen:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/</a>.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Die in Mosambik ermordeten Thüringer, was die West-Stasi damit zu tun hat – wann gibts dazu mal ne Landtagsdebatte?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/28/renamo-terrorism-in-mozambique-von-alex-vines-centre-for-southern-african-studies-university-of-york-wie-westdeutschland-und-sein-geheimdienst-bnd-den-kaltenheissen-krieg-u-a-gegen-ostdeut/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/28/renamo-terrorism-in-mozambique-von-alex-vines-centre-for-southern-african-studies-university-of-york-wie-westdeutschland-und-sein-geheimdienst-bnd-den-kaltenheissen-krieg-u-a-gegen-ostdeut/</a>.</h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/</a></h2>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/10/09/hulda-wiesel-auschwitzhaeftling-aus-oldislebenthueringen-in-ihrem-heimatort-existiert-aus-inzwischen-nachvollziehbaren-gruenden-keinerlei-gedenken-an-die-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Hulda Wiesel aus Oldisleben/Thüringen, Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des &#8222;Arbeitserziehungslagers&#8220; Breitenau. 1978 verstorben in Schweden. Wo wird in Oldisleben der KZ-Überlebenden Hulda Wiesel gedacht, wo befindet sich die Gedenktafel? Der Fall Emil Dietrich, der Fall Hildegard Wilkendorf. &#8222;Hitlers willige Vollstrecker&#8220; in Oldisleben.</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2018 13:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA["Hitlers willige Vollstrecker" in Oldisleben]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Bergen-Belsen]]></category>
		<category><![CDATA[DP-Camp Bergen-Belsen.]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Gunnar Richter]]></category>
		<category><![CDATA[Emil Dietrich - Oldisleben]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus in Oldisleben]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Hildegard Wilkendorf - Oldisleben]]></category>
		<category><![CDATA[Hulda Wiesel-Oldisleben - Auschwitz-Überlebende]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentrationslager]]></category>
		<category><![CDATA[Nazistan - Peter Hacks]]></category>
		<category><![CDATA[Ravensbrück]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Website-Anfrage übermittelte die Leitung des Archivs der Gedenkstätte Auschwitz im Oktober 2018 diese drei erhalten gebliebenen SS-Fotos.http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/10/09/hulda-wiesel-auschwitzhaeftling-aus-oldislebenthueringen-in-ihrem-heimatort-existiert-aus-inzwischen-nachvollziehbaren-gruenden-keinerlei-gedenken-an-die-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende/ &#8212; Zu den Gründen der Verhaftung von Hulda Wiesel war in Oldisleben zu vernehmen: &#8222;Vielleicht hatte sie ja die Fahne nicht rausgehängt&#8220;. (Heimtückegesetz) &#160; Ausriß.(Gunnar Richter: Das Arbeitserziehungslager Breitenau) Ob die Schulen in und um Oldisleben in [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-24997" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1-1024x455.jpg" alt="HuldaWieselAuschwitz1" width="1024" height="455" /></a></p>
<p><strong>Auf Website-Anfrage übermittelte die Leitung des Archivs der Gedenkstätte Auschwitz im Oktober 2018 diese drei erhalten gebliebenen SS-Fotos.</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/10/09/hulda-wiesel-auschwitzhaeftling-aus-oldislebenthueringen-in-ihrem-heimatort-existiert-aus-inzwischen-nachvollziehbaren-gruenden-keinerlei-gedenken-an-die-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/10/09/hulda-wiesel-auschwitzhaeftling-aus-oldislebenthueringen-in-ihrem-heimatort-existiert-aus-inzwischen-nachvollziehbaren-gruenden-keinerlei-gedenken-an-die-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende/</a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/OldHaken.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42546" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/OldHaken-885x1024.jpg" alt="OldHaken" width="885" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Zu den Gründen der Verhaftung von Hulda Wiesel war in Oldisleben zu vernehmen: &#8222;Vielleicht hatte sie ja die Fahne nicht rausgehängt&#8220;. (Heimtückegesetz)</strong><br />
<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/HuldaWiesel1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22180" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/HuldaWiesel1-1024x493.jpg" alt="HuldaWiesel1" width="1024" height="493" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausriß.(Gunnar Richter: Das Arbeitserziehungslager Breitenau) Ob die Schulen in und um Oldisleben in normalem, erforderlichem Umfange oder sogar sehr ausführlich auf die Biographie von Hulda Wiesel eingehen, ist nicht bekannt &#8211; und auch per Internetsuche nicht ersichtlich.</strong><a href="https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/bitstream/urn:nbn:de:hebis:34-2011120539885/1/RichterArbeitserziehungslagerBreitenau.pdf">https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/bitstream/urn:nbn:de:hebis:34-2011120539885/1/RichterArbeitserziehungslagerBreitenau.pdf</a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Dr. Gunnar Richter, Leiter der Gedenkstätte Breitenau, teilt auf Anfrage mit:</strong></p>
<p><strong>Hulda Wiesel: Sie war vom <span class="cmp_parsed_date">20.11.41</span> bis zum <span class="cmp_parsed_date">5.1.42</span> und vom <span class="cmp_parsed_date">9.1.42</span> bis zum <span class="cmp_parsed_date">9.2.42</span> in <span class="cmp_parsed_location">Breitenau</span> inhaftiert. Sie wurde über die Gestapo <span class="cmp_parsed_location">Weimar</span> eingewiesen</strong>. (Signatur: 7436)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hulda Wiesel wurde am <span class="cmp_parsed_date">27. April 1891</span> in <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span> geboren. Sie hatte nach dem Eintrag in ihrer Gefangenenakte sieben Brüder, deren Namen aber nicht aufgeführt sind. Von Beruf war sie Hausangestellte (Hauswirtschafterin).</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ähnlich, wie bei Erna K., geht auch bei ihr aus einem Schreiben der Gestapo <span class="cmp_parsed_location">Weimar</span> hervor, dass sie vor der Einweisung in das Lager <span class="cmp_parsed_location">Breitenau</span> bereits eine Haftstrafe verbüßt hatte. In dem Schreiben vom <span class="cmp_parsed_date">18. November 1941</span> heißt es; Zitat:</strong></p>
<p><strong>„Die Wiesel hat bis zum <span class="cmp_parsed_date">8.11.41</span> eine 2-jährige Gefängnisstrafe wegen illegaler Betätigung für die IBV und Vergehens gegen das Heimtückegesetz verbüßt. Sie ist <span class="cmp_parsed_date">heute</span> noch Anhängerin der IBV. Ich habe gegen sie beim RSHA. Schutzhaft beantragt. Ich bitte, die W. vorübergehend in die dortige Anstalt als Schutzhaftgefangene aufzunehmen. Die Staatspolizeistelle <span class="cmp_parsed_location">Kassel</span> hat von der Überführung der W. Kenntnis erhalten. In Vertretung: gez. Bluhm.“</strong></p>
<p><strong> &#8211;</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Pery Broad aus Rio de Janeiro – der SS-Brasilianer im KZ Auschwitz:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/12/21/pery-broad-aus-rio-de-janeiro-der-ss-brasilianer-im-kz-auschwitz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/12/21/pery-broad-aus-rio-de-janeiro-der-ss-brasilianer-im-kz-auschwitz/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Aus einem Artikel der Frankenhäuser Zeitung vom <span class="cmp_parsed_date">9. Januar 1940</span> geht Näheres über die Verhaftung von Hulda Wiesel, über &#8222;Hitlers willige Vollstrecker&#8220; in Oldisleben hervor. Darin heißt es:</strong></p>
<h1><strong>„In den ereignisreichen Tagen des Kriegsbeginns hatte die 49-jährige Ehefrau Hulda Wiesel aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span> sich zu mehreren auf der Straße beisammen stehenden Frauen gesellt und sich abfällig geäußert über die Einberufung der Ehemänner zum Wehrdienst. Da Frau Wiesel aus ihrer ‚geistigen‘ Gegnerschaft zum Dritten Reich keinen Hehl machte und auch andere zu ihrer Ansicht zu ‚bekehren‘ versucht hatte, war es nunmehr an der Zeit, sich näher mit ihr zu befassen. Sie wurde am <span class="cmp_parsed_date">22. September</span> vorigen Jahres in Untersuchungshaft genommen.“ (Wegweiser Thüringen, S. 172 f.) In dem Artikel muss offenbar auch erwähnt sein, dass sie zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt wurde, denn der Abschnitt mit dem Zeitungszitat beginnt in dem Heimatgeschichtlichen Wegweiser mit dem Satz: &#8222;Am <span class="cmp_parsed_date">9. Januar 1940</span> berichtete die &#8218;Frankenhäuser Zeitung&#8216; von einem &#8218;besonderen Vorkommnis&#8216;, vermutlich war die zu zwei Jahren Gefängnis verurteilte Frau ebenfalls eine Zeugin Jehovas.&#8220;</strong></h1>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Am <span class="cmp_parsed_date">20. November 1941</span> wurde Hulda Wiesel in das Arbeitserziehungslager <span class="cmp_parsed_location">Breitenau</span> eingewiesen und von dort am <span class="cmp_parsed_date">9. Februar 1942</span> in das KZ Ravensbrück deportiert (nachdem sie am <span class="cmp_parsed_date">5. Januar 1942</span> bereits ein erstes Mal nach Ravensbrück deportiert worden war, aber bereits vier Tage später aufgrund einer Lagersperre zurückkam). Von Ravensbrück kam Hulda Wiesel am <span class="cmp_parsed_date">26. März 1942</span> mit mehreren Zeuginnen Jehovas nach Auschwitz. Im Zuge der Evakuierung des Lagers Auschwitz, Anfang 1945, kam sie nach Bergen-Belsen, wo sie die Befreiung des Lagers überlebte. In Bergen-Belsen lebte sie noch im August 1945 im DP-Camp – dann verlieren sich ihre Spuren&#8230;&#8220;</strong></p>
<p><strong> Aus dem Heimatgeschichtlichen Wegweiser geht übrigens hervor, dass auch ein Mann aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span>, der den Zeugen Jehovas angehörte, verfolgt wurde. Es heißt darin auf Seite 172:</strong></p>
<p><strong>&#8222;Widerstand aus dem Glauben leistete Emil Dietrich aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span>, der zur Gemeinde der Zeugen Jehovas gehörte. Nach Angaben aus dem Geschichtsarchiv der Zeugen Jehovas wurde er zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und anschließend in ein Konzentrationslager überstellt. Er überlebte und wurde 1950/1951 in der DDR erneut verfolgt.&#8220;</strong></p>
<p><strong> Außerdem heißt es auf Seite 173:</strong></p>
<h1><strong>&#8222;Die 21-jährige Hildegard Wilkendorf, von Beruf Stenotypistin, wurde wegen &#8218;staatsfeindlicher Äußerungen&#8216; und &#8218;Umgang mit Kriegsgefangenen&#8216; denunziert und im Oktober 1943 zu einer neunmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt, die sie in <span class="cmp_parsed_location">Erfurt</span> verbüßte.&#8220;</strong></h1>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>In diesem Kontext fällt auf, daß die veröffentlichte Ortschronik von Oldisleben viele große weiße Flecken aufweist. Angaben über das Schicksal von Hulda Wiesel, Hildegard Wilkendorf oder Emil Dietrich sucht man vergebens &#8211; sehr spärlich sind sogar die Informationen über Fritz Hankel. Man erfährt u.a. nicht einmal, wer Hulda Wiesel anzeigte, wer in Oldisleben wollte, daß sie in ein Konzentrationslager gebracht wird. Im Ort hieß es, der Chronik-Verfasser Alfred Odebrecht habe systematisch die Ortsgeschichte betreffende Dokumente an sich gebracht und niemandem Einblick gewährt. Daher stelle sich die Frage: Was sollte in wessen Interesse verschwiegen werden?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8212;</p>
<h1>&#8222;Strafanstalt Leipzig-Kleinmeusdorf</h1>
<div id="content_html_archivalie">
<table>
<tbody>
<tr>
<td class="content_header">Archivalnummer</td>
<td>0153</td>
</tr>
<tr>
<td class="content_header">Datierung</td>
<td><strong>1939 &#8211; 1941</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2><strong>Wiesel, Hulda; wegen Bibelforschertätigkeit&#8220;.</strong></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2><strong>Heimtückegesetz:</strong></h2>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heimt%C3%BCckegesetz">https://de.wikipedia.org/wiki/Heimt%C3%BCckegesetz</a><br />
&#8212;</p>
</div>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/DP-Camp_Belsen">https://de.wikipedia.org/wiki/DP-Camp_Belsen</a></p>
<p><a href="http://studylibde.com/doc/8650429/das-arbeitserziehungslager-breitenau--1940-1945-">http://studylibde.com/doc/8650429/das-arbeitserziehungslager-breitenau&#8211;1940-1945-</a></p>
<p class="result-info"><strong>Displaying 1–1 of 1 matches for SEARCH WITHIN COLLECTION: 20675; LAST NAME: WIESEL; ACCURACY: EXACT; FIRST NAME: HULDA; ACCURACY: EXACT</strong></p>
<ul class="results thumb-col thumb-col-small">
<li class="without-thumb"><strong><a name="1"></a></strong><br />
<h3 class="iota"><strong><a id="3336618" class="magnify" title="WIESEL, Hulda"></a> <a title="WIESEL, Hulda" href="https://www.ushmm.org/online/hsv/show_doc_person.php?start_doc=1">WIESEL, Hulda</a></strong></h3>
<ul class="results-meta">
<li><strong>Birth date: 27 Apr 1891</strong></li>
<li><strong>Birth place: Oldisleben</strong></li>
<li><strong>Source: <a id="20675" class="magnify" title="[Bergen-Belsen survivor list]"></a> [Bergen-Belsen survivor list]</strong></li>
<li><strong>Collection: <a id="19892" class="magnify" title="[Holocaust Survivors and Victims Resource Center digital indices]"></a> [Holocaust Survivors and Victims Resource Center digital indices]</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><a href="https://wc.rootsweb.ancestry.com/cgi-bin/igm.cgi?op=GET&amp;db=charlett&amp;id=I61">https://wc.rootsweb.ancestry.com/cgi-bin/igm.cgi?op=GET&amp;db=charlett&amp;id=I61</a></p>
<p><a href="https://www.beliebte-vornamen.de/17902-hulda.htm">https://www.beliebte-vornamen.de/17902-hulda.htm</a></p>
<h1><strong>Von 1933 bis 1938 war Theodor Gustav Fritz Koszinowski in Oldisleben als evangelischer Pfarrer angestellt &#8211; laut Zeitzeugen gehörte er nicht nur zur NSDAP, sondern sogar zur SA. Die Predigten, Fotos von Koszinowski(in SA-Uniform vorm Altar) wurden immer noch nicht von der Kirche veröffentlicht. </strong></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50173" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns1-1024x708.jpg" alt="Mörderunteruns1" width="1024" height="708" /></a></p>
<p>Ausriß. <strong>&#8222;Die Mörder sind unter uns&#8220;. Hitlers willige Vollstrecker sogar in kleinsten Dörfern &#8211; bis heute von interessierter Seite gedeckt.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50175" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns2-1024x718.jpg" alt="Mörderunteruns2" width="1024" height="718" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50177" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns3-1024x1022.jpg" alt="Mörderunteruns3" width="1024" height="1022" /></a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50179" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns4-1024x685.jpg" alt="Mörderunteruns4" width="1024" height="685" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50181" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns5-1024x664.jpg" alt="Mörderunteruns5" width="1024" height="664" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50183" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns6-1024x700.jpg" alt="Mörderunteruns6" width="1024" height="700" /></a></p>
<p><strong>Gestapo in Thüringen:</strong><a href="https://www.lzt-thueringen.de/files/uellenbd_gestapo-2.pdf">https://www.lzt-thueringen.de/files/uellenbd_gestapo-2.pdf</a></p>
<p><strong>Oldisleben &#8211; Nazizeit und Zwangsarbeiter:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/</a></p>
<h1><strong>Erinnerungskultur in Oldisleben-Sachsenburg &#8211; wo steht das bei Wikipedia genannte Denkmal für den Nazi-Gegner Hermann Güntherodt?</strong></h1>
<p>&#8211;</p>
<h1><strong> &#8222;Noch vor dem Machtantritt der <a class="mw-redirect" title="Nationalsozialisten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialisten">Nationalsozialisten</a> im Reich wurde der <a title="Kommunistische Partei Deutschlands" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei_Deutschlands">KPD</a>-Kreistagsabgeordnete Hermann Güntherodt aus Sachsenburg von Nazis ermordet. An ihn erinnert ein Denkmal und eine Siedlung, die seinen Namen trägt. An den KPD-Vorsitzenden des Ortes, der 1942 im <a title="KZ Buchenwald" href="https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Buchenwald">KZ Buchenwald</a> ums Leben kam, erinnert die Fritz-Hankel-Straße.&#8220;</strong></h1>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Blutspur führt nach Bonn”. Warum die KZ-Gedenkstätte Buchenwald von den neuen Machthabern nach dem Anschluß von 1990 rasch “umgestaltet”, entschärft, “gesäubert” wurde…AfD-Brandner am 8.8. 2018 in Buchenwald:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/09/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-warum-die-kz-gedenkstaette-buchenwald-von-den-neuen-machthabern-nach-dem-anschluss-von-1990-rasch-umgestaltet-entschaerft-wurde/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/09/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-warum-die-kz-gedenkstaette-buchenwald-von-den-neuen-machthabern-nach-dem-anschluss-von-1990-rasch-umgestaltet-entschaerft-wurde/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Fritz Hermann Hankel – Hitler-und Faschismusgegner in Oldisleben/Thüringen. Ermordet im Konzentrationslager Buchenwald 1942. Wer hat ihn denunziert, wer hat ihn verhaftet, wer in Oldisleben hat dagegen öffentlich protestiert? Wie positionierte sich die Kirche, was predigten Pfarrer in Oldisleben zum Fall Fritz Hermann Hankel?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Heimatforscher in höherem Alter weisen 2018 auf einen interessanten Aspekt: In bestimmten Thüringer Städten sei die Nazizeit überhaupt nicht aufgearbeitet, trauten sich Wissenschaftler nicht an das Thema. Dies liege daran, daß nach dem Anschluß von 1990 wieder bestimmte traditionelle Familien politisch-wirtschaftlich das Sagen hätten, die auch zur Nazizeit tonangebend gewesen seien. Diese Familien wollten auf keinen Fall, daß ihre Rolle im Nazi-Kapitalismus bekannt, näher beleuchtet werde. </strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Holocaust-Gedenkstunde im Landtag wird zur Anklage der Täter von einst – und der AfD”. Westdeutsche Thüringer Allgemeine, 26.1. 2019 – erwartungsgemäß fehlt das Wichtigste: Wie war das mit den vielen Nazi-Kriegsverbrechern, SS-Leuten, hochbelasteten Nazis in der West-CDU, der West-SPD, der West-FDP, in der BRD-Regierung – wie war das mit der Nazi-Biographie von Helmut Schmidt etc.? Als SPD und CDU/CSU massiv alte Nazis, Kriegsverbrecher in ihre Reihen holten – wurden diese Parteien deshalb vom Verfassungsschutz überwacht, beobachtet, waren sie zumindest ein Prüffall? Oder war der selber noch tiefbraun? Was CDU-Diezel in ihrer Landtagsrede unterschlug:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/26/holocaust-gedenkstunde-im-landtag-wird-zur-anklage-der-taeter-von-einst-und-der-afd-westdeutsche-thueringer-allgemeine-26-1-2019-erwartungsgemaess-fehlt-das-wichtigste-wie-war-das/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/26/holocaust-gedenkstunde-im-landtag-wird-zur-anklage-der-taeter-von-einst-und-der-afd-westdeutsche-thueringer-allgemeine-26-1-2019-erwartungsgemaess-fehlt-das-wichtigste-wie-war-das/</a></h2>
<p><span id="more-22179"></span></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Evangelische Kirche und deutscher Faschismus/Nazizeit. Kirche und SA/SS, Rolle im Ausrottungskrieg der Wehrmacht. Warum sich viele Ostdeutsche zu DDR-Zeiten von der Kirche distanzierten, gar zu Atheisten wurden. Beispiel Thüringen. Glaubwürdigkeitsverlust wirkt offenbar bis heute nach, da Kirchen wieder zu Staats-und Regierungskirchen(Merkel-Kirchen) wurden.<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/20/evangelische-kirche-und-deutscher-faschismusnazizeit-kirche-und-sass-warum-sich-viele-ostdeutsche-zu-ddr-zeiten-von-der-kirche-distanzierten-gar-zu-atheisten-wurden-beispiel-thueringen/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/20/evangelische-kirche-und-deutscher-faschismusnazizeit-kirche-und-sass-warum-sich-viele-ostdeutsche-zu-ddr-zeiten-von-der-kirche-distanzierten-gar-zu-atheisten-wurden-beispiel-thueringen/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Die damaligen Aufgaben eines Landrats – SPD und Nazismus.  Warum just Helmut Schmidt bis heute eine SPD-Ikone, ein SPD-Parteiidol ist:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<div><strong>“…Menachem Begin, Israels Ministerpräsidenten. Im Mai 1981 bezeichnete er Schmidts Anwesenheit im Volksgerichtshof als Beleg für dessen NS-Gesinnung, ja für dessen Mitschuld an den NS-Verbrechen…Trotz des jüdischen Großvaters und etwaiger Gefährdungen seiner selbst hat das Schicksal der Juden im „Dritten Reich“ den späteren Kanzler kaum berührt. Pamperriens Beweise sind (leider) eindeutig.” FAZ. </strong></div>
<div><strong>SPD-Mitglieder kennen all diese Fakten um Helmut Schmidt noch weit detaillierter.</strong></div>
<div>-</p>
<h2 class="beitrags-titel">&#8222;Nazistan&#8220; &#8211; so nennt der DDR-Dramatiker Peter Hacks die BRD&#8230;</h2>
</div>
<div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLeipzig90.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87916" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLeipzig90-1024x483.jpg" alt="BrandtLeipzig90" width="1024" height="483" /></a></p>
<p><strong>Erläuterte Brandt den Ostdeutschen, wie hier in Leipzig, warum er auf sehr enge Beziehungen zu Folterdiktatoren nazistisch-antisemitischer Militärregimes sehr viel Wert legte, mit diesen intensiv zusammenarbeitete? Ausriß FOCUS, Jan. 2017. “In Wirklichkeit bewegte sich die Partei längst in eine andere Richtung”(FOCUS)</strong></p>
<p><strong>Hat Brandt den Ostdeutschen erklärt wie das mit der NSDAP-Kiesinger-GroKo war?</strong></p>
<p><strong>Der Nazi-Fall Kiesinger(CDU) – die Haltung von SPD-Ikone Willy Brandt, von Beate Klarsfeld, die GroKo NSDAP-Kiesinger – Brandt:</strong></p>
<p><strong>“Kiesinger verhandelte zwecks Regierungsbildung zunächst mit dem bisherigen Koalitionspartner FDP; dies wurde am 25. November für gescheitert erklärt. Stattdessen konnte Kiesinger am 26. November die Einigung zu einer großen Koalition mit der bisherigen Oppositionspartei SPD vermelden. Diese überraschende Entscheidung besiegelten Kiesinger und der SPD-Vorsitzende Brandt mit einem etwas zaghaften Händedruck vor den berichtenden Journalisten…Trotz interner Reibereien dauerte die Koalition nicht nur bis zu den Wahlen 1969 fort, sondern konnte auch fast alle angekündigten Vorhaben in ihren drei Jahren umsetzen. Darunter waren so umstrittene und lang umkämpfte Vorhaben wie die <a class="mw-redirect" title="Notstandsgesetze" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Notstandsgesetze">Notstandsgesetze</a>…Die Diskussion um Kiesingers NS-Vergangenheit erhielt Aufwind, als <a title="Beate Klarsfeld" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Beate_Klarsfeld">Beate Klarsfeld</a> in aller Öffentlichkeit Kiesinger am 7. November 1968 auf dem CDU-Parteitag in Berlin eine Ohrfeige verabreichte. Klarsfeld, die deutsche Ehefrau eines Franzosen jüdischer Herkunft, dessen Vater und eine große Anzahl Verwandter von den Deutschen während der <a class="mw-redirect" title="NS-Zeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/NS-Zeit">NS-Zeit</a> ermordet worden war, hatte auf Kiesingers NS-Vergangenheit hinweisen wollen, die nach ihrer Meinung der breiten Öffentlichkeit nicht ausreichend bekannt sei…Um auf Kiesingers nationalsozialistische Vergangenheit hinzuweisen, initiierte Beate Klarsfeld eine Kampagne mit verschiedenen öffentlichen Aktionen. Kiesinger hatte sich Ende Februar 1933 als Mitglied der <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a>eintragen lassen und war seit 1940 im <a title="Auswärtiges Amt" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ausw%C3%A4rtiges_Amt#Deutsches_Reich_.281933.E2.80.931945.2C_Zeit_des_Nationalsozialismus.29">Außenministerium</a> zum stellvertretenden Leiter der rundfunkpolitischen Abteilung aufgestiegen, die für die Beeinflussung des ausländischen Rundfunks verantwortlich war. Kiesinger war hier für die Verbindung zum <a class="mw-redirect" title="Reichspropagandaministerium" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichspropagandaministerium">Reichspropagandaministerium</a> zuständig. ” Wikipedia</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Willy Brandt(SPD) – Todestag 8. Oktober 1992. Was in den offiziellen Würdigungen stets fehlt…”25. Todestag Brandts. Wie viel Willy braucht die SPD?” ARD:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/08/willy-brandtspd-todestag-8-oktober-1992-was-in-den-offiziellen-wuerdigungen-stets-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/08/willy-brandtspd-todestag-8-oktober-1992-was-in-den-offiziellen-wuerdigungen-stets-fehlt/</a></h2>
<p><strong>Angesichts der starken Unterstützung für lateinamerikanische Foltergeneräle, nazistisch-antisemitisch orientierte Folterregimes gelten Brandt, Schmidt, Genscher in der offiziellen westdeutschen Geschichtsschreibung als ehrenwerte, vorbildhafte Personen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselBarbaridade2003.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77136" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselBarbaridade2003-1024x524.jpg" alt="GeiselBarbaridade2003" width="1024" height="524" /></a></p>
<p><strong>Geisel:”Denn vorher hat man einen festgenommen – und der kam dann wieder frei.  Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-76916" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel-1024x816.jpg" alt="BrandtGeisel" width="1024" height="816" /></a></p>
<p><strong>Brandt und Folterdiktator Geisel – was sozialdemokratische Wertvorstellungen sind.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>SPD Thüringen – auf wen sie sich beruft. “Willy Brandt ans Fenster”. Bisher keinerlei Distanzierung – keinerlei Positionierung von SPD und Grünen Thüringens zu heiklen Willy-Brandt-Fakten. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19760">**</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtFensterErfurtArt.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-54408" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtFensterErfurtArt-1024x768.jpg" alt="BrandtFensterErfurtArt" width="1024" height="768" /></a></p>
<p><strong>“Willy Brandt ans Fenster”(1970). Im Jahr vor dem Erfurter Treffen hatte Willy Brandt das Kulturabkommen sowie das Wissenschafts-und Technologieabkommen mit der Folterdiktatur Brasiliens unterzeichnet. </strong><a href="http://www.brandtschool.de/"> http://www.brandtschool.de/</a></p>
<p><strong>Bei Agitprop-Events zu Willy Brandt, darunter in Erfurt,  wird dessen bemerkenswerte Haltung etwa zur nazistisch-antisemitischen Folterdiktatur Brasiliens stets verschwiegen, was Bände spricht. </strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">Willy Brandt(SPD) und die getarnten Spenden der USA-Regierung, die Fernsteuerung. “Wäre die Zahlung bekannt geworden, hätte sie die Karriere des späteren SPD-Vorsitzenden und Bundeskanzlers wohl früh beendet.” DER SPIEGEL, 24/2016. Die gesteuerte Mythenbildung um Willy Brandt, Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher…Was sozialdemokratische Wertvorstellungen sind. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=76068&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><strong>“…denn die Amerikaner sicherten ihm 200000 Mark zu, was rund einem Drittel der jährlichen SPD-Mitgliedsbeiträge in Berlin entsprach.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">…Wäre die Zahlung bekannt geworden, hätte sie die Karriere des späteren SPD-Vorsitzenden und Bundeskanzlers wohl früh beendet…Danach ist die Zahlung der 200000 Mark  der Höhepunkt einer Kampagne, mit der Washington in den Fünfzigerjahren die damals noch vielfach marxistisch ausgerichtete SPD auf Westkurs zu bringen versuchte. Trotz des Kalten Krieges lehnten nämlich zahlreiche Sozialdemokraten eine Wiederbewaffnung und die Westintegration der jungen Bundesrepublik ab. Um dies zu ändern, setzten die Amerikaner auf eine Gruppe in der Westberliner SPD um den Regierenden Bürgermeister Ernst Reuter, zu der auch Brandt zählte…In den Jahren 1952/53 flossen gestückelt weitere 106000 Mark an Hirschfeld; es gibt zudem eindeutige Hinweise auf andere Geldleistungen, deren Umfang noch unbekannt ist. Auch sorgten sie dafür, dass der dominierende US-`Rundfunk im amerikanischen Sektor`, RIAS, der Reuter-Gruppe besonders viel Sendezeit einräumte…</h2>
<h2 class="beitrags-titel">”…ein Fall von verdeckter Parteienfinanzierung”</h2>
<p><a href="http://magazin.spiegel.de/SP/2016/24/145210839/index.html">http://magazin.spiegel.de/SP/2016/24/145210839/index.html</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/12/05/deutscher-bundespraesident-steinmeierspd-am-5-12-2017-in-erfurt/#more-11169">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/12/05/deutscher-bundespraesident-steinmeierspd-am-5-12-2017-in-erfurt/#more-11169</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/08/Arnstadt1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-99511" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/08/Arnstadt1-605x1024.jpg" alt="Arnstadt1" width="605" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Arnstadt/Thüringen. &#8222;Die Opfer des Faschismus mahnen. Festigt den Frieden&#8220;.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/L%C3%BCbkeStasi.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22423" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/L%C3%BCbkeStasi-527x1024.jpg" alt="LübkeStasi" width="527" height="1024" /></a></p>
<p><strong>CDU-Bundespräsident Lübke und die KZs – der “KZ-Baumeister”. Ausriß DER SPIEGEL. Wie die CDU tickt&#8230;</strong></p>
<p><strong>Wikipedia: Von 1939 bis 1945 arbeitete er als Vermessungsingenieur und <a class="mw-redirect" title="Bauleiter" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bauleiter">Bauleiter</a> beim Architektur- und Ingenieurbüro <a title="Walter Schlempp" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Schlempp">Walter Schlempp</a>, das der Verfügung des „Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt“ <a title="Albert Speer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Speer">Albert Speer</a> unterstand.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-2">[2]</a></sup> Lübkes Unterschrift – deren Echtheit umstritten ist – findet sich unter Bauzeichnungen eines Lagers, das vom <a title="Ministerium für Staatssicherheit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit">MfS</a> als <a title="Konzentrationslager" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konzentrationslager">KZ-Lager</a> ausgegeben wurde.<sup id="cite_ref-welt.de_3-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-welt.de-3">[3]</a></sup> Lübkes Tätigkeit stand im Zusammenhang mit Neu-Staßfurt, wo ein Flugzeugwerk in einen unterirdischen Schacht verlegt werden sollte. Dafür wurden von der Schlempp-Gruppe unter Lübkes Leitung Baracken errichtet, in denen später KZ-Häftlinge untergebracht waren.<sup id="cite_ref-Spiegel_4-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-Spiegel-4">[4]</a></sup></strong></p>
<div class="thumb tright">
<div class="thumbinner">
<p><strong><a class="image" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_146-1978-Anh.024-02,_Peenem%C3%BCnde,_Leeb,_Todt,_L%C3%BCbke,_Dornberger.jpg"><img class="thumbimage" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/95/Bundesarchiv_Bild_146-1978-Anh.024-02%2C_Peenem%C3%BCnde%2C_Leeb%2C_Todt%2C_L%C3%BCbke%2C_Dornberger.jpg/220px-Bundesarchiv_Bild_146-1978-Anh.024-02%2C_Peenem%C3%BCnde%2C_Leeb%2C_Todt%2C_L%C3%BCbke%2C_Dornberger.jpg" alt="" width="220" height="165" /></a></strong></p>
<div class="thumbcaption">
<div class="magnify"><strong> </strong></div>
<p><strong><a title="Peenemünde" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peenem%C3%BCnde">Peenemünde</a>, Frühling 1941, Leeb, Todt, Lübke, <a title="Walter Dornberger" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Dornberger">Walter Dornberger</a></strong></p>
</div>
</div>
</div>
<p><strong>Lübke war in der <a title="Heeresversuchsanstalt Peenemünde" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heeresversuchsanstalt_Peenem%C3%BCnde">Heeresversuchsanstalt Peenemünde</a> Bauleiter in der „Gruppe Schlempp“. Von 1943 bis 1945 hatte er die Verantwortung für den Einsatz von KZ-Häftlingen.<sup id="cite_ref-ZEIT_ONLINE_5-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-ZEIT_ONLINE-5">[5]</a></sup> Es existierten zwei KZ-Außenstellen auf dem Gelände in Peenemünde. Die KZ-Häftlinge mussten unter seiner Regie Zwangsarbeit leisten. Lübke hat dafür Häftlinge eigens angefordert. In einer Notiz aus dem Jahr 1942 heißt es: „Herr Lübke, der am 21.7. nochmals mit HAP/L (Leitung der Heeresanstalt Peenemünde) verhandelte, hofft, 500 Holländer Anfang August zu erhalten.“<sup id="cite_ref-Spiegel_4-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-Spiegel-4">[4]</a></sup> Als die <a title="Deutsche Demokratische Republik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Demokratische_Republik">DDR</a>-Regierung 1966 Vorwürfe im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit in der Baugruppe Walter Schlempp erhob, sagte Lübke, in Peenemünde seien KZ-Häftlinge bis zur Bombardierung durch die Briten im Jahre 1944 mit Sicherheit nicht eingesetzt gewesen. Doch ein KZ-Lager gab es dort nachweislich schon seit Juni 1943.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-6">[6]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Als Mitglied im <i><a title="Jägerstab" href="https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A4gerstab">Jägerstab</a></i> war Lübke für die Firma Schlempp ab Mai 1944 verstärkt für die Dezentralisation und die <a title="U-Verlagerung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/U-Verlagerung">U-Verlagerung</a> von Flugzeugwerken verantwortlich. In stillgelegten Bergwerkschächten bei Bernburg und Neu-Staßfurt wurden etwa 2000 Häftlinge aus Außenlagern des KZ Buchenwald bei Transport- und Betonierungsarbeiten eingesetzt. Ein Teil der Häftlinge war monatelang in einem Schacht in 420 Meter Tiefe untergebracht, etliche Menschen überlebten dies nicht.<sup id="cite_ref-ZEIT_ONLINE_5-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-ZEIT_ONLINE-5">[5]</a></sup> Im Februar 1945 begann Lübke mit dem Architekten <a title="Rudolf Wolters" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Wolters">Rudolf Wolters</a> im Auftrag von Speer mit dem Aufbau eines „Nachkriegsbüros zur Planung vorfabrizierten Wohnbaus“. Zitat Wikipedia</strong></p>
<h1><strong>Ellrich – Teil 1:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/09/05/ellrichthueringen-die-bewegte-geschichte-kz-ddr-grenzort-fotoserie/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/09/05/ellrichthueringen-die-bewegte-geschichte-kz-ddr-grenzort-fotoserie/</a></h1>
<p><strong>TV Arte:</strong></p>
<h1>DIENSTBEREIT</h1>
<h2>Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA</h2>
<h4>Dienstag, 15. Oktober um 23:35 Uhr (52 Min.)</h4>
<h5> Wiederholung am Montag, 21.10. um 9:00 Uhr</h5>
<p><strong>Während des Kalten Krieges rekrutierte die CIA zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert der Dokumentarfilm zum ersten Mal ein weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der BRD reichte</strong></p>
<p><strong>Sie waren Verbrecher, manche von ihnen sogar Folterer und Massenmörder: Hochrangige Nationalsozialisten und überzeugte Faschisten waren seit 1945 angeblich europaweit auf der Flucht vor der Justiz der Alliierten. Doch den Siegern ging es weniger um Moral und Gerechtigkeit. Im Kalten Krieg zwischen Ost und West war der Kommunismus für den Westen der Feind – und machte die alten Nationalsozialisten zu willkommenen Mitkämpfern.</strong></p>
<p><strong>Die CIA rekrutierte zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Sie organisierten Folter, Todesschwadronen und Geheimdienste in den pro-amerikanischen Militärdiktaturen Südamerikas. Sie waren beteiligt an Putschversuchen in Italien und sie etablierten Machtstrukturen in Europa. Das offiziell verschwundene Gold des “Dritten Reiches” finanzierte einen Teil dieser Arbeit. Wie weit reichte die Zusammenarbeit der CIA mit den Henkern der Nazis?</strong></p>
<p><strong>Der Dokumentarfilm rekonstruiert eine bisher unbekannte Dimension des Bündnisses zwischen Nazis und der CIA im Kalten Krieg. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert er zum ersten Mal ein perfides, weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der Bundesrepublik reicht. In “Dienstbereit – Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA” schreiben Experten die offizielle Geschichtsschreibung des Kalten Krieges um. Es kommen hochrangige Vertreter aus Politik, Presse und der Wissenschaft zu Wort – ebenso wie Stefano Delle Chiaie, ein italienischer Faschist, der heute seine Mittäterschaft bei geheimen CIA-Operationen zugibt. Er berichtet aus dem Innern der unheilvollen Verbrüderung zwischen Verbrechern und Demokratien.</strong><strong>(Ob der Film wohl im deutschen Schulunterricht beim Thema Kalter Krieg/DDR/Mauer/Bündnispartner USA gezeigt werden darf?)</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“AfD-Politiker Brandner besucht KZ-Gedenkstätte Buchenwald”. Westdeutsche Thüringer Allgemeine, 7.8. 2018(Funke-Medienkonzern Essen/NRW). “Eineinhalb Jahre zuvor hatte sie dem Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke ein Hausverbot erteilt.” Politiker welcher Parteien, die Auffangbecken schwerbelasteter Nazis waren, erhalten kein Hausverbot…Wie Westdeutsche nach dem Anschluß von 1990 mit Gedenkstätten in Ostdeutschland umspringen, rücksichtslos von neoliberaler Deutungs-und Interpretationshoheit Gebrauch machen:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/07/afd-politiker-brandner-besucht-kz-gedenkstaette-buchenwald-westdeutsche-thueringer-allgemeine-7-8-2018funke-medienkonzern-essennrw-eineinhalb-jahre-zuvor-hatte-sie-dem-thueringer-afd-frak/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/07/afd-politiker-brandner-besucht-kz-gedenkstaette-buchenwald-westdeutsche-thueringer-allgemeine-7-8-2018funke-medienkonzern-essennrw-eineinhalb-jahre-zuvor-hatte-sie-dem-thueringer-afd-frak/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-78020" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16-811x1024.jpg" alt="AfDAntisemitenImporteurin16" width="811" height="1024" /></a></p>
<h1><strong>“Bundeskanzlerin Merkel ist zur größten Antisemiten-Importeurin der deutschen Geschichte geworden”. Frauke Petry über die Politikerin der CDU, die nach 1945 auffällig viele hohe, schwerbelastete Nazis aufnahm.</strong></h1>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“…Muslimen, die mit fast zwei Dritteln die judenfeindlichste Gruppe in Deutschland darstellen. Eng verbunden mit muslimischem Antisemitismus sind auch terroristische Taten gegen Juden…” Jüdische Kulturtage in Thüringen 2017, Programmheft: “Der neue Antisemitismus in Deutschland”, Konrad-Adenauer-Stiftung. Warum die Merkelregierung die Zahl engagierter Judenhasser in Deutschland drastisch erhöhte…Politikziele, Politikresultate. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=102554&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/J%C3%BCdischeKulturtageMoslemsAntisemitismus17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-102555" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/J%C3%BCdischeKulturtageMoslemsAntisemitismus17-856x1024.jpg" alt="JüdischeKulturtageMoslemsAntisemitismus17" width="856" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/RamelowJudenhasserTA18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22753" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/RamelowJudenhasserTA18-1024x599.jpg" alt="RamelowJudenhasserTA18" width="1024" height="599" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, TA, 9.8. 2018: Linke-Ramelow widerspricht der Einschätzung des jüdischen Antisemitismus-Experten Levi Salomon. Dieser nennt Fakten, Ramelow nicht. Wer von beiden sagt die Wahrheit, wer die Unwahrheit?</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/07/17/antisemitismus-jugendlicher-kippa-traeger-in-duesseldorf-angegriffen-juedische-allgemeine-juli-2018-autoritaeten-kommen-bei-judenhass-foerderung-weiter-gut-voran/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/07/17/antisemitismus-jugendlicher-kippa-traeger-in-duesseldorf-angegriffen-juedische-allgemeine-juli-2018-autoritaeten-kommen-bei-judenhass-foerderung-weiter-gut-voran/</a></p>
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<h1><strong>USA, NATO, Nazi-Kriegsverbrecher und die entsprechende Positionierung der DDR:</strong></h1>
<p><strong>TV Arte:</strong></p>
<h1>DIENSTBEREIT</h1>
<h2>Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA</h2>
<h4>Dienstag, 15. Oktober um 23:35 Uhr (52 Min.)</h4>
<h5> Wiederholung am Montag, 21.10. um 9:00 Uhr</h5>
<h1><strong>Während des Kalten Krieges rekrutierte die CIA zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert der Dokumentarfilm zum ersten Mal ein weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der BRD reichte</strong></h1>
<h1><strong>Sie waren Verbrecher, manche von ihnen sogar Folterer und Massenmörder: Hochrangige Nationalsozialisten und überzeugte Faschisten waren seit 1945 angeblich europaweit auf der Flucht vor der Justiz der Alliierten. Doch den Siegern ging es weniger um Moral und Gerechtigkeit. Im Kalten Krieg zwischen Ost und West war der Kommunismus für den Westen der Feind – und machte die alten Nationalsozialisten zu willkommenen Mitkämpfern.</strong></h1>
<h1><strong>Die CIA rekrutierte zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Sie organisierten Folter, Todesschwadronen und Geheimdienste in den pro-amerikanischen Militärdiktaturen Südamerikas. Sie waren beteiligt an Putschversuchen in Italien und sie etablierten Machtstrukturen in Europa. Das offiziell verschwundene Gold des “Dritten Reiches” finanzierte einen Teil dieser Arbeit. Wie weit reichte die Zusammenarbeit der CIA mit den Henkern der Nazis?</strong></h1>
<h1><strong>Der Dokumentarfilm rekonstruiert eine bisher unbekannte Dimension des Bündnisses zwischen Nazis und der CIA im Kalten Krieg. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert er zum ersten Mal ein perfides, weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der Bundesrepublik reicht. In “Dienstbereit – Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA” schreiben Experten die offizielle Geschichtsschreibung des Kalten Krieges um. Es kommen hochrangige Vertreter aus Politik, Presse und der Wissenschaft zu Wort – ebenso wie Stefano Delle Chiaie, ein italienischer Faschist, der heute seine Mittäterschaft bei geheimen CIA-Operationen zugibt. Er berichtet aus dem Innern der unheilvollen Verbrüderung zwischen Verbrechern und Demokratien.</strong><strong>(Ob der Film wohl im deutschen Schulunterricht beim Thema Kalter Krieg/DDR/Mauer/Bündnispartner USA gezeigt werden darf?)</strong></h1>
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<p><strong>Nazi-Geheimdienstleute im Bundestag, in der BRD-Regierung – Der Fall Theodor Oberländer. In sämtlichen Schulen von Thüringen, darunter dem heutigen Kyffhäuserkreis, lernten zur DDR-Zeit die Schüler detailliert, wer Theodor Oberländer aus Meiningen war, was er angerichtet hatte. Indessen muß bezweifelt werden, daß nach dem Anschluß von 1990, angesichts stark abstürzenden Schulniveaus, Thüringer Schüler weiterhin alles Notwendige über den Meininger Theodor Oberländer erfahren:</strong></p>
<p><strong>“Bandera-Leute”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/BanderaPopjel1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-108007" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/BanderaPopjel1-1024x443.jpg" alt="BanderaPopjel1" width="1024" height="443" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, “In schwerer Zeit”, Generalleutnant Popjel, 1959. “Bandera war Agent des deutschen Spionagedienstes.Er beteiligte sich als Kompanieführer im berüchtigten Bataillon `Nachtigall`am Überfall auf die UdSSR. Politischer Kommandeur dieser Einheit war der ehemalige Bonner Minister Oberländer. Sie besetzte am 30.Juni 1941 die sowjetische Stadt Lwow und veranstaltete ein grauenhaftes Massaker unter der Bevölkerung. Später war Bandera Polizeichef in der von den Faschisten okkupierten Ukraine…er wußte um die Rolle Oberländers bei denMorden in Lwow und anderen Orten.”</strong></p>
<p><a href="http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Braunbuch_BRD">http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Braunbuch_BRD</a></p>
<p><strong>Die westliche Sicht – Wikipedia:</strong></p>
<h3><span id="Forschungstätigkeit" class="mw-headline">…Forschungstätigkeit</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Forschungstätigkeit" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=2">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Forschungstätigkeit" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=2">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></h3>
<p><strong>Oberländer widmete sich vor dem Hintergrund seiner agrarwissenschaftlichen Tätigkeit vor allem der <a title="Ostforschung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ostforschung">Ostforschung</a>, die sich zum Ziel gesetzt hatte, den deutschen Herrschaftsanspruch über den osteuropäischen Raum wissenschaftlich zu untermauern. Zu diesem Zweck gründeten sich 1931 in der <a title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Forschungsgemeinschaft">Deutschen Forschungsgemeinschaft</a> die <a class="mw-redirect" title="Volksdeutsche Forschungsgemeinschaften" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volksdeutsche_Forschungsgemeinschaften">Volksdeutschen Forschungsgemeinschaften</a> (VFG; siehe <a title="Volks- und Kulturbodenforschung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volks-_und_Kulturbodenforschung">Volks- und Kulturbodenforschung</a>). Oberländer wurde am 19. Dezember 1933 zunächst Geschäftsführer, am 27. März 1934 aber durch <a title="Emil Meynen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Meynen">Emil Meynen</a> abgelöst.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-12">[12]</a></sup> Oberländer blieb jedoch Vorstandsmitglied in der ebenfalls am 19. Dezember 1933 gegründeten Unterorganisation Nordostdeutsche Forschungsgemeinschaft (NODFG) in Berlin.</strong></p>
<p><strong>In seinen Publikationen behauptete Oberländer, dass „für ganz Europa […] das Anschwellen der gesamtslawischen Bevölkerung zu einer ernsten Gefahr werden“ könne.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-13">[13]</a></sup> Eine weitere Gefahr stelle das <a title="Judentum" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Judentum">Judentum</a> dar, das in Osteuropa den Kommunismus verbreite.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-14">[14]</a></sup>Vor allem sein wissenschaftlicher Mitarbeiter <a class="mw-redirect" title="Peter Heinz Seraphim" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Heinz_Seraphim">Peter Heinz Seraphim</a> veröffentlichte dazu mehrere <a title="Judenfeindlichkeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Judenfeindlichkeit">antisemitische</a> Schriften, von denen einige unter Oberländers Mitwirkung herausgegeben wurden.</strong></p>
<p><strong>Nach dem <a class="mw-redirect" title="Polenfeldzug" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Polenfeldzug">Polenfeldzug</a> setzte er sich für die kompromisslose <a title="Ethnische Säuberung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnische_S%C3%A4uberung">ethnische Säuberung</a> des von Deutschland annektierten Westpolens ein. Er hielt sie für „eine absolute Notwendigkeit, wenn die Reinerhaltung der Rasse gewährleistet sein soll.“<sup id="cite_ref-Spiegel54_2-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Spiegel54-2">[2]</a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-15">[15]</a></sup> Am 27. Juni 1940 begann im <a title="Deutsche Besetzung Polens 1939–1945" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Besetzung_Polens_1939%E2%80%931945">besetzten Polen</a> die erste Arbeitstagung des <a title="Institut für Deutsche Ostarbeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Institut_f%C3%BCr_Deutsche_Ostarbeit">Instituts für Deutsche Ostarbeit</a> Krakau, die von <a title="Hans Frank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Frank">Generalgouverneur Frank</a> persönlich eröffnet wurde und bei der NODFG-Vorstandsmitglied Oberländer als einer von elf geladenen <a title="Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistischer_Deutscher_Dozentenbund">NS-Hochschuldozenten</a>referierte.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-16">[16]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Im Oktober 1944 wurde er Mitglied der <i>Arbeitsgemeinschaft zur Erforschung der bolschewistischen Weltgefahr</i> im <a title="Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Einsatzstab_Reichsleiter_Rosenberg">Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg</a> der <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a>, die jedoch bis Kriegsende nur eine einzige Fachtagung abhielt (Prag, 31. Oktober bis 2. November 1944).<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-17">[17]</a></sup></strong></p>
<h3><strong><span id="Nationalsozialistische_T.C3.A4tigkeit"></span><span id="Nationalsozialistische_Tätigkeit" class="mw-headline">Nationalsozialistische Tätigkeit</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Nationalsozialistische Tätigkeit" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=3">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Nationalsozialistische Tätigkeit" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=3">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>Nach dem <a title="Erster Weltkrieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> war Oberländer Mitglied der <a title="Deutsche Gildenschaft" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Gildenschaft">Gilde Greif</a>, einer aus der <a title="Jugendbewegung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendbewegung">Jugendbewegung</a> hervorgegangenen Studentenverbindung.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup> Im Rahmen einer Wehrsportübung in <a class="mw-redirect" title="Forstenried" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Forstenried">Forstenried</a> nahmen er und weitere Mitglieder der Gilde am 9. November 1923 am <a title="Hitlerputsch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hitlerputsch">Hitlerputsch</a> in München teil,<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup><sup id="cite_ref-Aly_19-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Aly-19">[19]</a></sup> nach eigenem Bekunden „eher zufällig“. Für die Teilnahme am Hitlerputsch saß er vier Tage in Haft.</strong></p>
<p><strong>Oberländer wurde danach vorübergehend Mitglied der rechtsextremen paramilitärischen Vereinigung <a title="Freikorps Oberland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freikorps_Oberland">Bund Oberland</a> und des <a title="Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschv%C3%B6lkischer_Schutz-_und_Trutzbund">Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes</a>.</strong></p>
<p><strong>Am 1. Mai 1933 trat Oberländer in die <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a> (Mitgliedsnr. 2.331.552) ein.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-20">[20]</a></sup> Ebenfalls 1933 wurde er im Range eines Obersturmführers Mitglied der <a title="Sturmabteilung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sturmabteilung">SA</a>. Vom 1. Juli 1933 bis zum 1. Juni 1937 war er in leitender Position (Gauamtsleiter des Gau-Grenzlandamtes) Mitglied der NS-Gauleitung von Ostpreußen.</strong></p>
<p><strong>Am 26. Mai 1933 wurde Oberländer Leiter der Landesgruppe Ostpreußen des neugegründeten nationalsozialistischen <a title="Bund Deutscher Osten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bund_Deutscher_Osten">Bundes Deutscher Osten</a>, auf persönlichen Vorschlag von <a title="Rudolf Heß" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_He%C3%9F">Rudolf Heß</a> wurde er am 8. Oktober 1934 dann zum Leiter dieser Organisation.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-21">[21]</a></sup> Auf einer BDO-Tagung in Bochum unter Oberländers Vorsitz, bei der auch Hitler zugegen war, kam es zu derart wüsten antipolnischen Ausfälligkeiten einiger Redner, dass darüber dem polnischen Außenministerium berichtet wurde.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-22">[22]</a></sup> BDO-Chef Oberländer war federführend an den <a title="Germanisierung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Germanisierung">Germanisierungsmaßnahmen</a> der ostpreußischen Gauleitung in <a title="Masuren" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Masuren">Masuren</a> beteiligt.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-23">[23]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Im Januar 1934 wurde Oberländer „Dozent für Ostfragen“ beim <a title="Außenpolitisches Amt der NSDAP" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenpolitisches_Amt_der_NSDAP">Außenpolitischen Amt der NSDAP</a><sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-24">[24]</a></sup> und hielt Vorträge vor NS-Funktionären.</strong></p>
<p><strong>1934 wurde Oberländer Leiter des Landesverbandes Ostpreußen des nationalsozialistischen <a title="Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verein_f%C3%BCr_Deutsche_Kulturbeziehungen_im_Ausland">Volksbundes für das Deutschtum im Ausland</a> (VDA).</strong></p>
<p><strong>Am 13. Juli 1934 wurden im litauischen <a title="Memelland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Memelland">Memelgebiet</a> die beiden örtlichen Naziparteien wegen Hochverrates verboten. Ihren Führern wurde in <a title="Kaunas" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaunas">Kaunas</a> der <a title="Ernst Neumann (Politiker)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Neumann_(Politiker)#Kownoer_Prozess">Neumann-Sass-Prozess</a> (14. Dezember 1934 bis 26. März 1935) gemacht, der für internationales Aufsehen sorgte.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-25">[25]</a></sup><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-26">[26]</a></sup> In der Anklageschrift wurde Oberländer als „Berater für Ostfragen“ der NSDAP identifiziert, der von Ostpreußen und Berlin aus auf zahlreiche Personal- und Sachentscheidungen Einfluss nahm und im Memelland einen Putsch nach dem Muster <a title="Juliputsch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Juliputsch">Österreichs</a>mit vorbereitet hatte. Für Oberländers Mitwirkung am <a title="Fememord" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fememord">Fememord</a> an dem memelländischen NS-Funktionär Georg Jesuttis, wie 1935 von Emigranten behauptet, gibt es keine Belege.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-27">[27]</a></sup> Nach Verkündung der Urteile hielt Oberländer auf einer VDA-Veranstaltung eine Drohrede gegen Litauen.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-28">[28]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 31. März 1936 stellte Oberländer bei der Reichsleitung der NSDAP wegen seiner Teilnahme am Hitlerputsch den Antrag auf Verleihung des <a title="Blutorden" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Blutorden">Blutordens</a>.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-29">[29]</a></sup> Der Antrag wurde abgelehnt, weil Oberländer sich nach 1923 nicht weiter in der NSDAP engagiert hatte.</strong></p>
<p><strong>Im November 1936 lehrte Oberländer als Gastdozent an der <a class="mw-redirect" title="Burg Vogelsang" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Vogelsang">Burg Vogelsang</a>.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-30">[30]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 1. Februar 1937 wurden VDA und BDO der neugegründeten <a title="Volksdeutsche Mittelstelle" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volksdeutsche_Mittelstelle">Volksdeutschen Mittelstelle</a> der <a title="Schutzstaffel" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzstaffel">SS</a> unterstellt,<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-31">[31]</a></sup> die nunmehr die gesamte politische Arbeit unter den <a title="Volksdeutsche" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volksdeutsche">Volksdeutschen</a> bündeln sollte. Da Oberländer der SS zu eigenwillig und nicht linientreu genug erschien, beendete im Frühjahr 1937 eine innerparteiliche Intrige zwischen SS und Ostpreußens Gauleiter <a title="Erich Koch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Koch">Koch</a> seine Karriere.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-32">[32]</a></sup><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-33">[33]</a></sup> Koch behauptete, Oberländer habe streng vertrauliche Parteischreiben verschwinden lassen, und entband ihn zum 1. Juni 1937 sämtlicher Funktionen in der Gauleitung Ostpreußens. Verhöre und Haussuchungen erbrachten zwar keine Beweise für diese Behauptung, Oberländer musste aber auf Anweisung Kochs den Gau verlassen.<sup id="cite_ref-Silling_34-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Silling-34">[34]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 31. Juli 1937 entband der Leiter der Volksdeutschen Mittelstelle, <a title="Werner Lorenz" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Lorenz">Werner Lorenz</a>, nach entsprechenden Eingaben durch Gauleiter Koch Oberländer außerdem von sämtlichen Funktionen in VDA und BDO.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-35">[35]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Oberländers Partei- und Verbandskarriere war damit beendet, er stand bis Kriegsende unter Beobachtung des <a title="Sicherheitsdienst des Reichsführers SS" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsdienst_des_Reichsf%C3%BChrers_SS">SD</a><sup id="cite_ref-Silling_34-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Silling-34">[34]</a></sup> und galt offiziell als politisch <i>„etwas zweifelhaft“.</i><sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-36">[36]</a></sup></strong></p>
<h3><strong><span id="Karriere_in_Armee_und_Geheimdienst" class="mw-headline">Karriere in Armee und Geheimdienst</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Karriere in Armee und Geheimdienst" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=4">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Karriere in Armee und Geheimdienst" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=4">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>1923 und 1924 leistete Oberländer je fünf Monate als Zeitfreiwilliger bei einem Infanterieregiment der <a title="Reichswehr" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichswehr">Reichswehr</a> ab und nahm regelmäßig an <a title="Reserve (Militärwesen)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reserve_(Milit%C3%A4rwesen)">Reserveübungen</a> teil. 1933 war er Feldwebel der Reserve, 1937 Leutnant der Reserve.</strong></p>
<p><strong>Über seine Aufenthalte in der Sowjetunion (1930, 1932 und 1934) verfasste er Berichte an „politische und militärische Stellen“.<sup id="cite_ref-Spiegel54_2-2" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Spiegel54-2">[2]</a></sup> Sein Zusammentreffen mit <a title="Karl Radek" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Radek">Karl Radek</a> 1934 soll einer der Anklagepunkte im <a title="Moskauer Prozesse" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Moskauer_Prozesse">Schauprozess</a> gegen Radek 1937 gewesen sein.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-37">[37]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Von 1933 bis 1937 war Oberländer als Leiter des Gaugrenzlandamtes für die Überwachung der nationalen Minderheiten in Ostpreußen zuständig<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-38">[38]</a></sup> und organisierte durch BDO und VDA im angrenzenden Ausland ein Netzwerk aus Informanten (Bund heimattreuer Posener, Bund heimattreuer Ost- und Westpreußen und andere), das allein in Polen aus 300 Personen bestanden haben soll.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-39">[39]</a></sup> Bereits in dieser Zeit arbeitete Oberländer mit der <a title="Abwehr (Nachrichtendienst)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abwehr_(Nachrichtendienst)">Abwehr</a> und dessen Abteilung II (Sabotage und Sonderaufgaben) zusammen. Oberländer: „Zwischen Abwehr II und den volksdeutschen Verbänden kam es zu einer engeren Zusammenarbeit. Es gab keine Tagung, an der nicht Offiziere von Abwehr II teilnahmen.“<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-40">[40]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Nach dem Ende seiner Partei- und Verbandskarriere wurde Oberländer 1937 von der Abwehr angeworben. Bis 1943 war er für die Abteilung II (Sabotage und Sonderaufgaben) tätig.</strong></p>
<p><strong>Am 2. Oktober 1937 beorderte das <a title="Reichswehrministerium" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichswehrministerium">Reichskriegsministerium</a> Oberländer zur Verwendung als Osteuropaexperte nach Berlin, wo er sich bis zum 31. Januar 1938 aufhielt, während dieser Zeit war er formal wegen zweier „Reserveübungen“ von seiner Lehrtätigkeit beurlaubt.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-41">[41]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Von Ende Mai bis Mitte August 1939 folgten erneute Beurlaubungen zu „Reserveübungen“, diesmal zur Abwehrstelle II in <a title="Schlesien" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlesien">Schlesien</a> „zur Durchführung besonderer Aufgaben, verbunden mit einer Auslandsreise“.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-42">[42]</a></sup> Diese Geheimdienstfiliale bildete zu dieser Zeit Einheiten in Zivil aus, die während des <a title="Überfall auf Polen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberfall_auf_Polen">Überfalls auf Polen</a> unter anderem im <a title="Oberschlesisches Industriegebiet" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberschlesisches_Industriegebiet">Oberschlesischen Industriegebiet</a> Objekte besetzten.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-43">[43]</a></sup> Ebenso lieferte sie die polnischen Uniformen und Ausrüstungsgegenstände, die beim <a title="Überfall auf den Sender Gleiwitz" href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberfall_auf_den_Sender_Gleiwitz">Überfall auf den Sender Gleiwitz</a> verwendet wurden.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-44">[44]</a></sup> Konkrete Belege zu Oberländers Tätigkeit in diesem Zusammenhang fehlen bislang.</strong></p>
<p><strong>Anfang 1941 war Oberländer, jetzt <a title="Oberleutnant" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberleutnant">Oberleutnant</a> der Reserve, bei der Abwehrstelle II in <a title="Krakau" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Krakau">Krakau</a> als „Sachverständiger für ukrainische Fragen“ tätig. In dieser Eigenschaft war er im Auftrag des <a title="Oberkommando der Wehrmacht" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberkommando_der_Wehrmacht">OKW</a> an Verhandlungen mit den <a title="Organisation Ukrainischer Nationalisten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Organisation_Ukrainischer_Nationalisten">ukrainischen Nationalisten</a> unter <a title="Stepan Bandera" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stepan_Bandera">Stepan Bandera</a> beteiligt.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-45">[45]</a></sup></strong></p>
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<p><strong><a class="image" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Oberlander1.jpg"><img class="thumbimage" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fc/Oberlander1.jpg/220px-Oberlander1.jpg" alt="" width="220" height="314" /></a></strong></p>
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<p><strong><a title="KGB" href="https://de.wikipedia.org/wiki/KGB">KGB</a>-Dokument zu Aktivitäten Oberländers und des ukrainischen Nachtigall-Bataillons (1959)</strong></p>
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<p><strong>Am 8. Mai 1941<sup id="cite_ref-Spiegel60_46-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Spiegel60-46">[46]</a></sup> trat Oberländer seinen Dienst beim <a class="mw-redirect" title="Legion Ukrainischer Nationalisten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Legion_Ukrainischer_Nationalisten">Bataillon Nachtigall</a> an, einer Einheit aus polnischen und französischen Kriegsgefangenen ukrainischer Nationalität, die der Abwehr unterstand. Oberländer fungierte als Ausbilder, Dolmetscher und „Sachverständiger für die Behandlung fremden Volkstums“<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-47">[47]</a></sup> und stand dem Befehlshaber der Einheit, Oberleutnant Albrecht Herzner, als Verbindungsoffizier zur Seite.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-48">[48]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 18. Juni 1941 wurde <i>Nachtigall</i> in Richtung sowjetischer Grenze in Marsch gesetzt und erhielt am 29. Juni den Befehl, bei der Besetzung von <a title="Lwiw" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lwiw">Lemberg</a> mitzuwirken.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-49">[49]</a></sup> Die Einheit drang noch vor der <a title="Wehrmacht" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrmacht">Wehrmacht</a> nachts in die Stadt ein<sup id="cite_ref-Leverkuehn_50-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Leverkuehn-50">[50]</a></sup> und besetzte unter anderem den Radiosender, über den am 30. Juni 1941 die Unabhängigkeit der <a title="Westukraine" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Westukraine">Westukraine</a> verkündet wurde. Erst am Nachmittag machten reguläre Einheiten der Wehrmacht dem ein Ende, und der verantwortliche Nationalistenführer Stepan Bandera wurde am 5. Juli verhaftet.</strong></p>
<p><strong>Oberländer befand sich bis zum 6. Juli 1941 in Lemberg, in dieser Zeit beteiligten sich Angehörige seiner Einheit zusammen mit ortsansässigen Kollaborateuren an systematischen Massenmorden an der Zivilbevölkerung, dem sogenannten <a title="Massenmorde in Lemberg im Sommer 1941" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Massenmorde_in_Lemberg_im_Sommer_1941">Massaker von Lemberg</a>. Ein schriftlicher Befehl Oberländers hierzu hat sich im Nachhinein nicht gefunden, er selbst hat jede Beteiligung an dem Massaker geleugnet. Unter den jüdischen Zivilisten, die von <i>Nachtigall</i>-Angehörigen misshandelt wurden, befand sich auch der junge <a title="Simon Wiesenthal" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Wiesenthal">Simon Wiesenthal</a>, der deshalb nach dem Krieg jeden persönlichen Kontakt zu Oberländer strikt ablehnte.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-51">[51]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Nachdem bekannt wurde, dass die <a title="Westukraine" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Westukraine">Westukraine</a> nicht unabhängig, sondern ab 1. August 1941 Teil des deutschen <a title="Generalgouvernement" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generalgouvernement">Generalgouvernements</a> werden sollte, wurde die Einheit unzuverlässig, und <a title="Fahnenflucht" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fahnenflucht">Desertionen</a> häuften sich. Am 25. Juli 1941 inspizierte <a title="Wilhelm Canaris" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Canaris">Admiral Canaris</a> die Einheit in der Nähe von <a title="Winnyzja" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Winnyzja">Winniza</a><sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-52">[52]</a></sup> und befahl am 30. Juli ihre Auflösung. Oberländer begleitete die Einheit zurück nach Krakau, wo sie am 15. August entwaffnet und interniert wurde.</strong></p>
<p><strong>Oberländer blieb als Verbindungsoffizier der Abwehr II beim <a title="17. Armee (Wehrmacht)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/17._Armee_(Wehrmacht)">AOK XVII</a> der <a title="Heeresgruppe Süd" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heeresgruppe_S%C3%BCd">Heeresgruppe Süd</a> in <a title="Poltawa" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Poltawa">Poltawa</a>,<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-53">[53]</a></sup> in dieser Zeit soll er auch die Bildung der Sabotageeinheit <i>Tamara II</i> betreut haben.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-54">[54]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 14. Oktober 1941 erhielt Oberländer den Befehl zur Aufstellung und Ausbildung einer weiteren Geheimdienst-Einheit, des <a title="Sonderverband Bergmann" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderverband_Bergmann">Sonderverbandes Bergmann</a>, deren Kommandeur er bis 1943 war. Die Einheit wurde aus sowjetischen und französischen Kriegsgefangenen kaukasischer Herkunft rekrutiert und sollte durch Eroberung des <a title="Kreuzpass (Georgien)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzpass_(Georgien)">Kreuzpasses</a> die Besetzung <a title="Georgische Sozialistische Sowjetrepublik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georgische_Sozialistische_Sowjetrepublik">Georgiens</a> sichern, wozu es aber nicht kam.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-55">[55]</a></sup></strong></p>
<p><strong>„Bergmann“ wurde von November 1941 bis Juli 1942 in <a title="?wi?toszów" href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%9Awi%C4%99tosz%C3%B3w">Neuhammer</a> und <a title="Mittenwald" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mittenwald">Mittenwald</a> (<a title="Ausbildungsstützpunkt Gebirgs- und Winterkampf" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ausbildungsst%C3%BCtzpunkt_Gebirgs-_und_Winterkampf">Gebirgs- und Winterkampfschule</a>) ausgebildet, erreichte am 25. August 1942 <a title="Pjatigorsk" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pjatigorsk">Pjatigorsk</a> und war dann bis zum 11. Januar 1943 im <a title="Nordkaukasus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nordkaukasus">Nordkaukasus</a>eingesetzt. Oberländer wurde ein Frontabschnitt bei <a title="Naltschik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naltschik">Naltschik</a> zugeteilt, von wo aus er außerdem Widerstandsgruppen bekämpfte und Anschläge und Sabotageaktionen hinter den feindlichen Linien durchführte.<sup id="cite_ref-Leverkuehn_50-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Leverkuehn-50">[50]</a></sup> Anfang Oktober 1942 wurde Oberländer durch <a title="Ewald von Kleist (Generalfeldmarschall)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ewald_von_Kleist_(Generalfeldmarschall)">General von Kleist</a> mit der Kontrolle der Kriegsgefangenenlager im Nordkaukasus beauftragt, in die er Beobachter entsandte.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-56">[56]</a></sup> Sowjetische Quellen beschuldigten Oberländer später, sich persönlich für eine Verschlechterung der Haftbedingungen sowjetischer Kriegsgefangener eingesetzt zu haben, um sie zur Kollaboration zu zwingen.<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-57">[57]</a></sup><sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-58">[58]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Oberländer stritt die Anschuldigungen ab und behauptete, er habe sich im Gegenteil für die Verbesserung der Haftbedingungen eingesetzt,<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-59">[59]</a></sup> an denen fast 50 % aller kaukasischen Kriegsgefangenen starben.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-60">[60]</a></sup></strong></p>
<p><strong>In Oberländers Einsatzbereich führte die <a title="Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Einsatzgruppen_der_Sicherheitspolizei_und_des_SD">SS-Einsatzgruppe D</a> unter <a title="Walther Bierkamp" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walther_Bierkamp">Walther Bierkamp</a> Massenmorde an der jüdischen Bevölkerung durch. Am 19. August und am 20. September 1942 wurden bereits 850 <a title="Bergjuden" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bergjuden">Bergjuden</a> in der Nähe von <a title="Mosdok" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mosdok">Mosdok</a> (Kolchosen <i>Bogdanovka</i> und <i>Menžinskoe</i>) ermordet, weitere 1000 fielen den Deutschen im Oktober 1942 in <a title="Naltschik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naltschik">Naltschik</a> in die Hände, die zum Tragen des <a title="Judenstern" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Judenstern">Judensterns</a> und zur <a class="mw-redirect" title="Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus">Zwangsarbeit</a> gezwungen wurden.<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-61">[61]</a></sup> Oberländer, der von der SS als Sachverständiger hinzugezogen wurde, bezeugte, dass die Bergjuden rassisch gesehen keine wirklichen Juden, sondern lediglich konvertierte Kaukasier seien, so dass die SS auf ihre Ermordung bis zum deutschen Rückzug verzichtete.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-62">[62]</a></sup><sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-63">[63]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Da Oberländers Einheit mittlerweile nicht mehr „Abwehrmäßig eingesetzt“ war, gab die Abwehr sie Mitte Dezember 1942 an das <a title="Oberkommando des Heeres" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberkommando_des_Heeres">Oberkommando des Heeres</a> (OKH) ab.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-64">[64]</a></sup> Nach dem Rückzug der Wehrmacht aus dem Kaukasus wurde sie auf die <a title="Krim" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Krim">Krim</a> verlegt, wo sie nordöstlich von <a title="Sewastopol" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sewastopol">Sewastopol</a> zur Bekämpfung von Widerstandsgruppen eingesetzt wurde.</strong></p>
<h3><strong><span id="Oberl.C3.A4nders_Denkschriften"></span><span id="Oberländers_Denkschriften" class="mw-headline">Oberländers Denkschriften</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Oberländers Denkschriften" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=5">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Oberländers Denkschriften" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=5">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>An seine Vorgesetzten verfasste Oberländer als Abwehr-Offizier fünf Denkschriften (Oktober 1941 bis November 1942)<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-65">[65]</a></sup> bzw. als Offizier der Wehrmacht drei weitere (März bis Juni 1943).<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-66">[66]</a></sup> Die Denkschriften wurden in <a title="Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsministerium_f%C3%BCr_die_besetzten_Ostgebiete">Ostministerium</a> und Wehrmacht in größeren Stückzahlen weiterverbreitet,<sup id="cite_ref-Spiegel54_2-3" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Spiegel54-2">[2]</a></sup> zwei davon wurden Hitler persönlich vorgelegt. 1987 wurden sechs der Denkschriften von der <a title="Zeitgeschichtliche Forschungsstelle Ingolstadt" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitgeschichtliche_Forschungsstelle_Ingolstadt">Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle Ingolstadt</a> unter dem Titel „Der Osten und die deutsche Wehrmacht“ veröffentlicht.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-67">[67]</a></sup> In ihnen bekannte er sich ausdrücklich zu Hitlers Kriegszielen: Trennung der eroberten Gebiete von der Sowjetunion (S. 93) unter Ausschaltung des Judentums (S. 94) und Schaffung eines von Deutschland geführten Großraums Europa (S. 109). Die Deutschen seien das „zur Führung berufene Volk“ (S. 109). Zudem müsse der Kaukasus von Deutschland erobert werden, um diesen Großraum „im Kampf gegen Bolschewismus und Amerikanismus“ blockadefest zu machen (S. 43, 48). Deutsche „Siedlungsziele“ seien am besten „so zu stecken, daß bei einem Optimum an neuem Volksboden möglichst wenige Völker von ihnen betroffen werden und dadurch in Gegensatz zu uns geraten“ (S. 114–115).</strong></p>
<p><strong>Oberländer appellierte jedoch als Nationalsozialist (S. 107) an „das staatsmännische Genie des <a title="Führer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrer">Führers</a>“ (S. 107–108), einen Politikwechsel zu veranlassen. Scharfe Kritik übte er dabei an der brutalen deutschen Besatzungspolitik vor allem seines alten Rivalen <a title="Erich Koch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Koch">Erich Koch</a> (S. 68–84, 112, 115, 123), der dem Punkt 24 des <a title="25-Punkte-Programm" href="https://de.wikipedia.org/wiki/25-Punkte-Programm">NSDAP-Parteiprogramms</a> zuwiderhandle (S. 116). Oberländer lehnte jeden <a title="Rassismus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus">Rassismus</a> gegenüber der osteuropäischen Bevölkerung ab, diese bestehe keineswegs aus <a title="Untermensch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Untermensch">Untermenschen</a> (S. 121), „der Anteil der nordischen Rasse“ sei sogar „erheblich höher als gemeinhin angenommen“ (S. 114). Die deutsche Besatzungspolitik widerspreche den Reichsinteressen (S. 113), da sie selbst die kollaborationswillige Bevölkerung in eine „deutschfeindliche Einheitsfront“ zwinge (S. 114). Man müsse aufhören, die besetzten Gebiete als Kolonie zu behandeln (S. 113) und öffentlich „uferlose Siedlungsziele“ zu propagieren (S. 123, ein Seitenhieb gegen den berüchtigten <a title="Generalplan Ost" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generalplan_Ost">Generalplan Ost</a> seines Fachkollegen <a title="Konrad Meyer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Meyer">Konrad Meyer</a>), die Ukrainer z. B. seien potenziell kollaborationswillig („Polen gegen uns, Ukrainer für uns“, S. 114–115). In den besetzten Gebieten müsse eine gewisse Selbstverwaltung ermöglicht werden, wobei die „Militär- und Wirtschaftsverwaltung in deutscher Hand“ verbleiben müsse (S. 47). Wenn ein solcher „psychologische Sieg der Etappe“ gelinge, „sind wir nicht zu schlagen, wie lange der Krieg auch dauern mag“ (S. 101). Erlaube man in großem Stil die Aufstellung von Armeen aus Kollaborateuren, spare dies „kostbares deutsches Blut“ (S. 98, 100, 112, 125). Ohne einen radikalen Politikwechsel könne der Krieg militärisch aber nicht mehr gewonnen werden (S. 121), und Deutschland müsse „im Kampf mit dem Slawentum für Klein-Europa gegen Osteuropa verbluten“ (S. 127).</strong></p>
<p><strong>Oberländers Denkschriften, vor allem die letzte vom 22. Juni 1943, wurden zwar in Ostministerium und Armee positiv aufgenommen und weiterverteilt, wurden aber von SS, OKW und Erich Koch als anmaßend und zersetzend angesehen.</strong></p>
<p><strong>Am 4. August 1943 wurde Oberländer ins <a title="Führerhauptquartier" href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrerhauptquartier">Führerhauptquartier</a> befohlen, wo ihm das Kommando über seine Einheit entzogen wurde. Die Einheit Bergmann wurde aufgelöst und in drei separate Bataillone aufgeteilt. Zurück auf der Krim verabschiedete sich Oberländer am 22. August 1943 von seiner Einheit und kehrte nach Prag zurück.</strong></p>
<p><strong>Von Prag aus wurde er zu einem Lehrgang an die Bataillonsführerschule Antwerpen geschickt und dann am 11. November 1943 ohne offizielle Angabe von Gründen aus der Wehrmacht entlassen.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-2" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup><sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-68">[68]</a></sup></strong></p>
<h2><strong><span id="Leben_und_Karriere_nach_1945" class="mw-headline">Leben und Karriere nach 1945</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Leben und Karriere nach 1945" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=6">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Leben und Karriere nach 1945" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=6">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h2>
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<p><strong><a class="image" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_183-70094-0003,_Berlin,_Schreiben_Einleitung_Verfahren_gegen_Oberl%C3%A4nder.jpg"><img class="thumbimage" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/48/Bundesarchiv_Bild_183-70094-0003%2C_Berlin%2C_Schreiben_Einleitung_Verfahren_gegen_Oberl%C3%A4nder.jpg/220px-Bundesarchiv_Bild_183-70094-0003%2C_Berlin%2C_Schreiben_Einleitung_Verfahren_gegen_Oberl%C3%A4nder.jpg" alt="" width="220" height="297" /></a></strong></p>
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<p><strong>Aufruf zur Anklage Theodor Oberländers von Vertretern aus Kultur und Wissenschaft der DDR</strong></p>
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<p><strong>Von 1945 bis 1946 befand sich Oberländer in amerikanischer <a title="Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene_des_Zweiten_Weltkrieges">Kriegsgefangenschaft</a>. Danach war er zunächst als Landarbeiter im <a title="Landkreis Uelzen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Uelzen">Kreis Uelzen</a> und später als Geschäftsführer der Samenzuchtfirma TERRA in Bayern tätig. Aus amerikanischen Akten geht hervor, dass er bis 1949 für US-Geheimdienste Nachrichten aus Osteuropa auswertete und selbst noch bis mindestens 1954 überwacht wurde.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-3" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup> Im Zuge des <a title="Entnazifizierung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Entnazifizierung">Entnazifizierungsverfahren</a> wurde er als „entlastet“ eingestuft.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-4" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup></strong></p>
<p><strong>1948 wurde er zunächst Mitglied der <a title="FDP Bayern" href="https://de.wikipedia.org/wiki/FDP_Bayern">FDP</a>. 1950 gehörte er zu den Mitbegründern des <a title="Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtdeutscher_Block/Bund_der_Heimatvertriebenen_und_Entrechteten">Bundes der Heimatvertriebenen und Entrechteten</a> (BHE) und wurde sogleich Landesvorsitzender des BHE in <a title="Bayern" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bayern">Bayern</a>. Von 1951 bis 1955 gehörte Oberländer dem GB/BHE-Bundesvorstand an und war zuletzt von 1954 bis 1955 dessen <a class="mw-redirect" title="Bundesvorsitzender" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesvorsitzender">Bundesvorsitzender</a>.</strong></p>
<p><strong>Von 1950 bis 1953 gehörte Oberländer über die Liste des BHE dem <a title="Bayerischer Landtag" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Landtag">Bayerischen Landtag</a> an. Vom 3. Januar 1951 bis zum 24. Februar 1953 war Oberländer <a title="Staatssekretär" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Staatssekret%C3%A4r">Staatssekretär</a> für Flüchtlingsfragen im <a title="Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerisches_Staatsministerium_des_Innern,_f%C3%BCr_Bau_und_Verkehr">bayerischen Staatsministerium des Innern</a>.</strong></p>
<h3><strong><span id="Bundespolitik" class="mw-headline">Bundespolitik</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Bundespolitik" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=7">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Bundespolitik" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=7">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>Oberländer wurde 1953 <a title="Mitglied des Deutschen Bundestages" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mitglied_des_Deutschen_Bundestages">Mitglied des Deutschen Bundestages</a>, dem er bis 1961 angehörte. Bei der <a title="Bundestagswahl 1953" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1953">Bundestagswahl 1953</a> zog er über die bayerische <a title="Landesliste" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landesliste">Landesliste</a> des BHE ins Parlament ein, bei der <a title="Bundestagswahl 1957" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1957">Bundestagswahl 1957</a> als direkt gewählter CDU-Abgeordneter des <a title="Bundestagswahlkreis Hildesheim" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahlkreis_Hildesheim">Wahlkreises Hildesheim</a>.</strong></p>
<p><strong>Am 20. Oktober 1953 wurde er als <a title="Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesministerium_f%C3%BCr_Vertriebene,_Fl%C3%BCchtlinge_und_Kriegsgesch%C3%A4digte">Bundesminister für Angelegenheiten der Vertriebenen</a> in die von <a title="Bundeskanzler (Deutschland)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskanzler_(Deutschland)">Bundeskanzler</a> <a title="Konrad Adenauer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Adenauer">Konrad Adenauer</a> geführte <a title="Bundesregierung (Deutschland)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesregierung_(Deutschland)">Bundesregierung</a> berufen. Am 1. Februar 1954 wurde das von ihm geleitete Ministerium in Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte umbenannt. Als Minister förderte er entscheidend die Integration der Vertriebenen und Flüchtlinge in die Bundesrepublik, trat aber zugleich für die Wiederherstellung des <a title="Deutsches Reich in den Grenzen vom 31. Dezember 1937" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Reich_in_den_Grenzen_vom_31._Dezember_1937">Deutschen Reiches in den Grenzen von 1937</a> ein.</strong></p>
<p><strong>Am 12. Juli 1955 verließ er gemeinsam mit <a title="Waldemar Kraft" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Waldemar_Kraft">Waldemar Kraft</a> und anderen (Gruppe Kraft/Oberländer) die GB/BHE-<a title="Fraktion (Bundestag)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fraktion_(Bundestag)">Bundestagsfraktion</a>. Am 15. Juli 1955 schloss er sich gemeinsam mit dieser Gruppe als Gast der <a title="CDU/CSU-Bundestagsfraktion" href="https://de.wikipedia.org/wiki/CDU/CSU-Bundestagsfraktion">CDU/CSU-Bundestagsfraktion</a> an. 1956 traten die Mitglieder der Gruppe Kraft/Oberländer der CDU bei und wurden am 20. März 1956 auch Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.</strong></p>
<p><strong>Bei den Christdemokraten bekleidete Oberländer von 1958 bis 1964 die Funktion als Vorsitzender des <a title="CDU Oder-Neiße" href="https://de.wikipedia.org/wiki/CDU_Oder-Nei%C3%9Fe">Landesverbandes Oder-Neiße</a>.</strong></p>
<h3><strong><span id="R.C3.BCcktritt"></span><span id="Rücktritt" class="mw-headline">Rücktritt</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Rücktritt" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=8">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Rücktritt" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=8">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
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<p><strong><a class="image" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_183-72704-0001,_Berlin,_Oberl%C3%A4nder-Prozess.jpg"><img class="thumbimage" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/ca/Bundesarchiv_Bild_183-72704-0001%2C_Berlin%2C_Oberl%C3%A4nder-Prozess.jpg/220px-Bundesarchiv_Bild_183-72704-0001%2C_Berlin%2C_Oberl%C3%A4nder-Prozess.jpg" alt="" width="220" height="221" /></a></strong></p>
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<p><strong>Urteilsverkündung gegen Oberländer vor dem <a title="Oberstes Gericht der DDR" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberstes_Gericht_der_DDR">Obersten Gericht der DDR</a> am 29. April 1960</strong></p>
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</div>
</div>
<p><strong>Das <a title="Sozialistische Einheitspartei Deutschlands" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands#Politb%C3%BCro_des_Zentralkomitees">Politbüro des ZK der SED</a> wollte am Beispiel Oberländers die „Wesensgleichheit des Bonner Systems mit dem Hitlerfaschismus beweisen“.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-5" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup> Am 29. April 1960 wurde Oberländer in der <a title="Deutsche Demokratische Republik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Demokratische_Republik">DDR</a> in einem <a title="Schauprozess" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schauprozess">Schauprozess</a> in <a title="Prozessabwesenheit (Deutschland)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prozessabwesenheit_(Deutschland)">Abwesenheit</a> wegen der Erschießung von mehreren tausend Juden und Polen in Lemberg zu <a title="Lebenslange Freiheitsstrafe" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenslange_Freiheitsstrafe">lebenslangem</a> <a title="Zuchthaus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zuchthaus">Zuchthaus</a> verurteilt. Der Journalist und Autor <a title="Bernt Engelmann" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bernt_Engelmann">Bernt Engelmann</a>, späterer Prozess-Gegner Oberländers, wie auch andere wurden dabei in der Kampagne gegen Oberländer von der DDR-Administration juristisch wie geheimdienstlich unterstützt. Akten des <a title="Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesbeauftragter_f%C3%BCr_die_Stasi-Unterlagen">Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen</a> belegen mittlerweile, dass dabei Zeugenaussagen gefälscht und Verteidigerrechte beschnitten bzw. Dokumente gefälscht wurden.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-6" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup><sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-69">[69]</a></sup> Die Bonner Staatsanwaltschaft kam daher bereits im April 1961 zum Schluss, dass es für die Anschuldigungen keinerlei Basis gibt.<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-70">[70]</a></sup> Sein Verteidiger <a title="Friedrich Wolff (Rechtsanwalt)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wolff_(Rechtsanwalt)">Friedrich Wolff</a> gab erfolglos zu bedenken, Oberländer sei lediglich ein „ungeheuer agiler und geltungsbedürftiger Mitläufer“ gewesen und „habe das Rechtswidrige seines Tuns nicht zu erkennen brauchen.“<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-71">[71]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Nach der Verurteilung lehnte Bundeskanzler Adenauer ein Rücktrittsangebot Oberländers zunächst noch ab. Nachdem die <a title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands">SPD</a> aber einen <a title="Untersuchungsausschuss" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Untersuchungsausschuss">Untersuchungsausschuss</a> über die Vergangenheit Oberländers beantragt hatte, trat er schließlich am 4. Mai 1960 nach Erreichen der Pensionsberechtigung unter Zurückweisung der Vorwürfe zurück. Zuvor hatte er zahlreiche Prozesse gegen seine Gegner angestrengt, denen er sich auch als Pensionär weiterhin widmete.</strong></p>
<h3><strong><span id="Sp.C3.A4teres_Leben"></span><span id="Späteres_Leben" class="mw-headline">Späteres Leben</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Späteres Leben" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=9">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Späteres Leben" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=9">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>Bei der <a title="Bundestagswahl 1961" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1961">Bundestagswahl 1961</a> verfehlte Oberländer als Kandidat auf der niedersächsischen Landesliste der CDU den Wiedereinzug in den Bundestag, rückte jedoch am 9. Mai 1963 für die verstorbene Abgeordnete <a title="Elisabeth Vietje" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Vietje">Elisabeth Vietje</a>nach und gehörte dem Parlament bis zum Ende der Wahlperiode 1965 an.</strong></p>
<p><strong>In den 1970er Jahren engagierte sich Oberländer in der <a title="Gesellschaft für freie Publizistik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_f%C3%BCr_freie_Publizistik">Gesellschaft für freie Publizistik</a> und im <a title="Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verein_f%C3%BCr_Deutsche_Kulturbeziehungen_im_Ausland">Verein für das Deutschtum im Ausland</a>. 1981 trat er als Mitunterzeichner des <a title="Heidelberger Manifest" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heidelberger_Manifest">Heidelberger Manifestes</a> in Erscheinung, das sich gegen eine weitere Zuwanderung nach Deutschland aussprach.</strong></p>
<p><strong>Nach der Wiedervereinigung hob das <a title="Landgericht Berlin" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landgericht_Berlin">Landgericht Berlin</a> am 28. November 1993 das 1960 ergangene DDR-Urteil gegen Oberländer nach dem <a title="Strafrechtliches Rehabilitierungsgesetz" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Strafrechtliches_Rehabilitierungsgesetz">StrRehaG</a> auf, weil „die Hauptverhandlung gesetzwidrig in Abwesenheit des Betroffenen geführt“ worden war.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-72">[72]</a></sup><sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-73">[73]</a></sup> Nach seinem Tod im Mai 1998 stellte die Kölner Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Oberländer wegen angeblicher Beteiligung an Kriegsverbrechen in <a title="Massenmorde in Lemberg im Sommer 1941" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Massenmorde_in_Lemberg_im_Sommer_1941">Lemberg</a> und im <a title="Kaukasus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaukasus">Kaukasus</a> ein.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-74">[74]</a> Zitat Wikipedia.</sup></strong></p>
<p>—</p>
<h2>“Es ist keineswegs so, dass rechte Parteien oder Politiker/innen noch nie im Bundestag vertreten gewesen wären: Mit Theodor Oberländer, dem Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte saß in den frühen 1950er Jahren sogar ein früheres Mitglied der NSDAP in der Regierung.” Heinrich-Böll-Stiftung – was sie über Oberländer wegläßt…</h2>
<h2>–“Hitlers Terrorist”:<a href="http://www.zeit.de/hamburg/stadtleben/2015-12/alfred-naujocks-anklage-natioalsozialismus-agent-ss-verbrechen-hamburg">http://www.zeit.de/hamburg/stadtleben/2015-12/alfred-naujocks-anklage-natioalsozialismus-agent-ss-verbrechen-hamburg</a></h2>
<p><strong>“So organisierte er den Scheinüberfall von SS-Männern und Helfershelfern auf den Sender Gleiwitz im August 1939.”</strong></p>
<p><strong>“SS-Männer verübten in Holland und Skandinavien mehrere Anschläge als Vergeltung für Attentate auf die deutsche Wehrmacht. Sie liquidierten nicht einfach Partisanen, wie das in der Sowjetunion tausendfach geschah. Die SS wollte, dass ihre Verbrechen so aussahen als wären die Widerstandskämpfer <a class="" href="http://www.zeit.de/1984/24/wo-gerechtigkeit-ihre-grenzen-hat" target="_blank">von den eigenen Leuten hingerichtet</a> worden.”</strong></p>
<p>-<strong>Fall Oberländer:</strong></p>
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<div class="c-dreifaltigkeit c-container--mobile-padding">
<h2 class="c-dreifaltigkeit__headline-wrapper"><span class="o-headline c-headline c-dreifaltigkeit__headline ">Der Partisanenführer – NS-Helfer oder Nationalheld/DIE WELT 2017</span></h2>
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<div class="c-container c-container--is-stacked">
<div class="o-text c-summary ">
<div class="c-summary__intro">…<strong>Roman Schuchewytsch gilt vielen in der Ukraine als Nationalheld, vor allem weil er gegen die Rote Armee kämpfte. Der Plan, eine Hauptstraße Kiews nach ihm zu benennen, sorgt für Streit.</strong></div>
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<div class="c-article-text c-content-container __margin-bottom--is-0 ">
<p><strong><span class="c-article-text__drop-cap">G</span>eneral Roman Schuchewytsch gilt heute vielen in der Ukraine als Held und Identifikationsfigur in der dramatischen jüngsten Geschichte. Der 1907 geborene Partisanenführer war von 1943 an <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/kultur/history/article13360072/Viele-Partisanen-kaempften-nach-Kriegsende-weiter.html" name="inlineLink_">Befehlshaber der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA)</a>, des militärischen Arms des nationalistischen Untergrunds. Vor allem die Sowjetunion war sein Feind.</strong></p>
<p><strong>…</strong></p>
<div id="Element-66bacce3-f5d8-43a7-9e27-de038b159321" class="c-inline-element "></div>
<p><strong>Doch es gibt ein früheres Kapitel im Leben des Kommandeurs Schuchewytsch, das bis heute für heftigen Streit und Protest sorgt: seine Rolle als Kommandeur des Bataillons „Nachtigall“ 1941, während des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion. Dennoch hat die Stadtverwaltung von Kiew Anfang Juni beschlossen, eine große Straße nach Schuchewytsch zu benennen. Der Vorgang wird zusätzlich durch den bisherigen Namen der zehnspurigen Magistrale politisch aufgeladen: Nikolai Watutin. Der General kommandierte die 1. Ukrainische Front der Roten Armee, die im Oktober 1943 Kiew zurückeroberte. 1944 erlag Watutin den Folgen eines Attentats, verübt von Partisanen der UPA.</strong></p>
<div class="c-inline-element c-inline-element--has-commercials"><strong> …</strong></div>
<div id="Element-1970d9e1-0c8a-45df-927b-f39a490fd5e6" class="c-inline-element "></div>
<p><strong>Schuchewytsch, der zunächst ein Ingenieurstudium absolvierte, war vor dem Krieg im Osten Polens tätig. In den Provinzen Galizien und Wolhynien lebten damals etwa vier Millionen Ukrainer, die damit in Polen die größte nationale Minderheit darstellten. Im Kampf gegen den polnischen Staat griffen ukrainische Nationalisten immer häufiger zum Terror, was Gegengewalt seitens der Polizei provozierte. Auch Schuchewytsch war an Anschlägen auf polnische Politiker und andere Persönlichkeiten beteiligt und verbüßte eine Haftstrafe.</strong></p>
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<p><strong><img alt="" width="0" height="0" /></strong></p>
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<p><strong>Schon die Weimarer Republik suchte den Kontakt zu den Ukrainern, in denen man potenzielle Verbündete gegen die Republik Polen sah. So gab es schon damals eine geheime deutsche Schulung für ukrainische Nationalisten. Die Nationalsozialisten intensivierten diese Kontakte. Ihren Höhepunkt erreichten sie 1941, vor und während <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article158250695/Die-Kesselschlacht-von-Kiew-war-Hitlers-groesster-Sieg.html" name="inlineLink_">des Angriffs des Dritten Reiches</a> auf die Sowjetunion.</strong></p>
<p><strong>Damals wurden unter der Aufsicht von Admiral Wilhelm Canaris, dem Chef der „Abwehr“, die Bataillone „Nachtigall“ und „Roland“ aufgestellt. Jedes umfasste mehrere Hundert Ukrainer, Schuchewytsch war einer der Kommandeure. Als Verbindungsoffizier und Sachverständiger war der Deutsche Theodor Oberländer in „Nachtigall“ tätig. Oberländer war später unter Bundeskanzler Adenauer Vertriebenenminister, bis ein Schauprozess gegen ihn in der DDR ihn zum Rücktritt zwang.</strong></p>
<p><strong>Neben <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/article158435562/Tausendfacher-Mord-als-Alltag-und-Belustigung.html" name="inlineLink_">deutschen Truppen</a> haben auch ukrainische Nationalisten ohne Zweifel Pogrome vor allem an der jüdischen Bevölkerung in Lemberg und Umgebung begangen. Inwieweit dabei Schuchewytsch und seine Einheit beteiligt waren, ist bis heute nicht ganz geklärt. Die Zusammenarbeit mit dem Dritten Reich gründete in der Hoffnung der Nationalisten, sie würden bald einen eigenen Staat bekommen. Dementsprechend riefen sie, allen voran ihr ziviler Anführer Stepan Bandera, nach der Eroberung von Lemberg (Lwiw) eine unabhängige Ukraine aus.</strong></p>
<div id="Element-932c8014-f9e1-49ad-aa10-ca827d2ad3a3" class="c-inline-element "></div>
<p><strong>Dass Oberländer in der Bundesrepublik Karriere machen konnte, war für die DDR-Propaganda ein gefundenes Fressen: So konnte sie der Bonner Republik eine „Fortdauer des Faschismus“ vorwerfen. Wenn Ukrainer heute Schuchewytsch ehren, ertönen in russischen Medien ähnliche Vorwürfe. Sie fügen sich nahtlos ein in die <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article141782486/Putins-Antifaschismus-ist-Geschichtsklitterung.html" name="inlineLink_">Moskauer Behauptung, in der Ukraine seien nach dem Sturz</a> des korrupten Präsidenten Janukowitsch „Faschisten“ am Werk.</strong></p>
<p><strong>…„Roman Schuchewytsch ist die markanteste historische Figur des 20. Jahrhunderts, ein antisowjetisches Symbol.“</strong></p>
<p><strong>Eine Straße in der Hauptstadt nach ihm zu benennen sei „der fast vollständige Bruch mit der sowjetischen Vergangenheit“. Die Bevölkerung brauche solche Symbole, „um sich gegen das heutige Russland zu mobilisieren“…DIE WELT</strong></p>
</div>
<p><strong>“Nazis im Bundestag”:</strong><a href="http://www.wolfgangmichal.de/2017/09/nazis-im-bundestag/">http://www.wolfgangmichal.de/2017/09/nazis-im-bundestag/</a></p>
<p>–</p>
<p><strong>…Dann gibt es auch Akten aus den USA – Oberländer stellte sich 1945 sofort in den Dienst des US-Geheimdienstes CIC gegen den alten roten Feind. Wachs muss feststellen: </strong></p>
<p><strong><em>“Große Teile des Oberländer-Dossiers sind bis heute aus Gründen der Nationalen Sicherheit der USA gesperrt.”…Deutschlandfunk 2000</em></strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>…Doch Wachs meint, dies mindere den Erkenntniswert der offenen Teile nicht; obwohl es doch nicht das erste Mal wäre, dass die USA durch Unterdrückung von Akten nützliche deutsche Kriegsverbrecher schützten – in Christopher Simpsons amerikanischem “Bumerang” konnte man da schon vor Jahren haarsträubende Fälle nachlesen…DLF</strong></p>
<p>…<strong>Oberländer, vor zwei Jahren verstorben, konnte das Erscheinen dieses Druckerzeugnisses nicht mehr erleben. Nach seinen anspruchsvollen Kriterien war die Arbeit sicherlich veröffentlichungswürdig. Er schrieb einmal, die Universität sei gleichsam </strong></p>
<p><strong><em>“die Munitionsfabrik; die verschiedenen Institute und Propagandastellen bilden die Artillerie. Nicht jede wissenschaftliche Arbeit muss veröffentlicht werden; wenn sie politisch ungünstige Ergebnisse hat, unterbleibt die Veröffentlichung.” </em></strong></p>
<p><strong>Dieses Oberländer-Zitat aus dem Jahr 1936, das die Wissenschaft in den Volkstumskampf gegen den Osten stellt, findet sich nicht bei Wachs, sondern in einem anderen Buch, dessen Gegenstand nicht Oberländer ist, zu dem er allerdings den Anlas gab. </strong></p>
<p><strong><em>“Wissenschaft im Dienst der nationalsozialistischen Politik? Die ‘Volksdeutschen Forschungsgemeinschaften’ von 1931 – 1945.” </em></strong></p>
<p><strong>Der Autor Michael Fahlbusch, der als Regional- und Verkehrsplaner in Athen und Basel Distanz zum Universitätsbetrieb hält, schreibt zu Beginn: </strong></p>
<p><strong><em>“Die vorliegende Studie ist der Versuch einer umfassenden Bestandsaufnahme der Volkstumsforschung. Ausschlaggebend für die Erforschung der Volkstumsforschung im Dritten Reich wurde das Heidelberger Manifest von 1981, das von keinem geringeren als Theodor Oberländer mitunterzeichnet wurde.” </em></strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Fritz Hermann Hankel – Hitler-und Faschismusgegner in Oldisleben/Thüringen. Ermordet im Konzentrationslager Buchenwald 1942. Wer hat ihn denunziert, wer hat ihn verhaftet, wer in Oldisleben hat dagegen öffentlich protestiert? Wie positionierte sich die Kirche, was predigten Pfarrer in Oldisleben zum Fall Fritz Hermann Hankel? <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=23017&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Hankel1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23018" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Hankel1-1024x836.jpg" alt="Hankel1" width="1024" height="836" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “Geburtsdatum: 10.9. 1898 in Oldisleben. Todesdatum: 20.7. 1942. Sterbeort: Buchenwald”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Hankel2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23028" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Hankel2-1024x911.jpg" alt="Hankel2" width="1024" height="911" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dr.Harry Stein, Experte der Gedenkstätte Buchenwald, teilt auf Anfrage mit:</strong></p>
<p><strong>Über Fritz Hankel gibt es einige Dokumente im Bestand Buchenwald des Suchdienstarchivs Bad Arolsen. Aus ihnen geht folgendes hervor:</strong></p>
<p><strong>Fritz Hankel, geb. <span class="cmp_parsed_date">10.09.1898</span> in <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span>, wohnhaft dort, Hindenburgstraße 20, glaubenslos, verheiratet, 3 Kinder, von Beruf Schlosser, wurde am <span class="cmp_parsed_date">13.12.1941</span> von der Gestapo <span class="cmp_parsed_location">Weimar</span> verhaftet und am <span class="cmp_parsed_date">20.12.1941</span> in das KZ Buchenwald gebracht. Haftgrund: “Verkehr mit Juden”. Fritz Hankel war 1932/33 Mitglied der KPD. Drei Ordnungs- und Vorstrafen, offensichtlich aus den Jahren der Weimarer Republik, wegen Holzdiebstahl, Beleidigung und Landfriedensbruch deuten auf seine soziale Lage und auf frühere Konflikte mit dem Staat. In Buchenwald wurde er zunächst als “Polizei-Häftling” geführt, dann als politischer Häftling. Die Gestapo ließ in in die “K-Kompanie” einweisen, ein spezielles Strafkommando für “Kriegsverbrecher”, das im Steinbruch arbeiten musste. Am <span class="cmp_parsed_date">8. Mai 1942</span> brachte sie ihn aus Buchenwald in das Gerichtsgefängnis Bad Frankenhausen. Offensichtlich sollte dort ein Verfahren gegen ihn stattfinden. Was dort wirklich geschah, ist unklar, jedenfalls brachte ihn die Gestapo am <span class="cmp_parsed_date">28. Mai 1942</span> nach Buchenwald zurück. Er kam erneut in den Steinbruch und wurde am 20. Juli 1942 in das Kommando 8 zum Aufbau des Gustloff-Werkes (neben dem Lager) versetzt, schwerste Erschließungsarbeiten in einem Waldgelände. Er starb am 20. Juli 1942, also noch am selben Tag, offiziell an “akuter Herzschwäche”, also an völliger Erschöpfung.</strong></p>
<p><strong>Mehr geben die Dokumente leider nicht her – es bleiben also eine Reihe von Fragen offen. Vielleicht noch soviel: Nach der Einführung des gelben Sterns im September 1941 lieferte die Gestapo jüdische Männer wegen geringster Verstöße gegen die Vorschriften (Besitz eines Fahrrades, “hat eine Gans gekauft”) in Buchenwald ein und brachte sie dort um. Die Geschichte von Fritz Hankel erscheint in diesem Kontext als Abschreckungsmaßnahme gegen diejenigen nichtjüdischen Deutschen, die noch Kontakte aufrecht erhielten. Es ist das Vorfeld der Deportation der Juden aus Mitteldeutschland in Vernichtungsstätten im besetzten Polen. Zitat Dr. Stein.</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>In Oldisleben fehlen bisher Gedenkstein oder Gedenktafel, die über das schwere Schicksal von Fritz Hankel informieren. Bemerkenswert, daß die Informationen über Fritz Hankel sogar in der Ortschronik fehlen. Wer hat dafür gesorgt? Zu den offenen Fragen gehört, wer in Oldisleben Fritz Hankel denunziert hat, ob die Denunziation von den lokalen SA-NSDAP-Führungsleuten kam. Aus dem Archiv der Pfarre in Oldisleben dürfte hervorgehen, wie sich damals die Kirche, ihre Pfarrer und Mitglieder zu dem Fall verhielten, wer protestierte, wer schwieg. Als Hankel-Haftgrund wurde “Verkehr mit Juden” genannt – auch Jesus war ein Jude. Die bisher vorliegenden Informationen über den Hankel-Fall geben einen Eindruck davon, was für ein soziokulturelles Klima zur Nazizeit in Oldisleben herrschte, wie die Menschen miteinander umgingen. </strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Der Wiegrefe-SPIEGEL und die ideologische Struktur der Bonner Republik:</strong></p>
<div class="TeaserImageBottom-topline">
<h2 class="Headline Headline--xs Headline--inherit">“Hitlers treue Gefolgsleute</h2>
</div>
<h1 class="Headline Headline--xl Headline--inherit">Die Altnazis im Bundesministerium. Hitler-Getreue dominierten das Innenministerium noch lange nach dem Krieg.” DER SPIEGEL 2018</h1>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/hat-das-institut-fuer-zeitgeschichte-in-muenchen-naziverbrechen-verharmlost-a-1172898.html">http://www.spiegel.de/spiegel/hat-das-institut-fuer-zeitgeschichte-in-muenchen-naziverbrechen-verharmlost-a-1172898.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/kurt-schrimm-ueber-versaeumnisse-bei-der-aufklaerung-von-ns-verbrechen-a-1170016.html">http://www.spiegel.de/spiegel/kurt-schrimm-ueber-versaeumnisse-bei-der-aufklaerung-von-ns-verbrechen-a-1170016.html</a></p>
<p><strong>CDU-Adenauer:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-150460250.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-150460250.html</a></p>
<p><strong>Alois Brunner:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-149766101.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-149766101.html</a></p>
<p><strong>“Der SS-Verbrecher Alois Brunner kam nie vor Gericht. Ihm half ein braunes Netzwerk, das bis in das Parlament, das Auswärtige Amt, den BND und in die Medien reichte.”</strong></p>
<p>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">08.10.2016</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Zeitgeschichte</span><span class="dig-ueberschrift dig-h">„Verstiegen und unsinnig“</span></h2>
<div class="dig-vorspann"><strong>BND-Gründer Reinhard Gehlen ließ Hunderte Politiker, Wissenschaftler, Militärs bespitzeln – von einer Gruppe schwer belasteter Altnazis.</strong></div>
<div class="dig-vorspann">-</div>
<div class="dig-vorspann">
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">03.09.2016</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Zeitgeschichte</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Ausgebildet bei der SS.</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Hildegard Lächert war eine besonders üble KZ-Wächterin. Dennoch arbeitete sie später für die CIA, dann für den BND.</h2>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139574525.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139574525.html</a><br />
–</p>
<p>…D<strong>ie von Schmidt verbreitete Version, er sei noch nicht einmal am Anfang des “Dritten Reiches” dem Zeitgeist erlegen, ist nach Pamperriens Recherchen jedenfalls nicht zu halten. Der aufgeweckte Teenager ließ sich von der Begeisterung mitreißen, welche die Nazis unter Jugendlichen zu entfachen wussten. Er gehörte zu der Minderheit der Jungen seiner Schule, die 1933 in die HJ eintraten…</strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012800.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012800.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86486649.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86486649.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83588346.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83588346.html</a></p>
<h2 class="article-title lp-article-title"><span class="headline">“BND vernichtete Personalakten früherer SS-Leute</span></h2>
<h2 class="article-title lp-article-title"><strong>Dem Bundesnachrichtendienst steht ein Skandal ins Haus. Historiker haben entdeckt, dass der Dienst 2007 Personalakten von Mitarbeitern vernichtet hat, die einst SS und Gestapo angehörten.”</strong></h2>
<p>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">17.10.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">ZEITGESCHICHTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Brauner Bluff</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Auf der Jagd nach Wählerstimmen warben CDU und SPD in der Nachkriegszeit um die Veteranen der Waffen-SS. Eine Studie beschreibt, wie die Volksparteien dabei ausgenutzt wurden.</h2>
<div class="dig-text">
<div class="dig-absatz">Am Abend des 7. August 1953 ist der Jugendstil-Saal des Winterhuder Fährhauses gut gefüllt. Graublauer Zigarettenqualm schwebt über den Männern mit dem harten Gesicht. Unter ihrem Hemd tragen viele die Tätowierung der Blutgruppe am linken Oberarm. Es sind Veteranen der Waffen-SS, die sich in dem Hamburger Ausflugslokal versammelt haben.</div>
<div class="dig-absatz">Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung.</div>
<div class="dig-absatz">Die Reaktion des Publikums auf die Rede ist nicht überliefert, aber einiges spricht dafür, dass der Hamburger Verkehrsdezernent dröhnenden Applaus bekam. Der Mann ist Sozialdemokrat, Volkswirt, steht damals am Beginn einer beispiellosen politischen Karriere und heißt: Helmut Schmidt.</div>
<div class="dig-absatz">Er ist nicht der Einzige, der um die Veteranen der Waffen-SS buhlt. Auch CDU-Kanzler Konrad Adenauer und SPD-Nachkriegschef Kurt Schumacher werben um die Wählerstimmen der früheren Elitetruppe, die von den alliierten Richtern im Nürnberger Militärtribunal zur “verbrecherischen Organisation” erklärt wurde. Adenauer besucht sogar Waffen-SS-General Kurt Meyer (“Panzer-Meyer”), der im Gefängnis im westfälischen Werl einsitzt, weil er 1944 in Frankreich etwa 20 kanadische Kriegsgefangene hinrichten ließ.</div>
<div class="dig-absatz">Später lobten Konservative wie der Philosoph Hermann Lübbe die Gründergeneration für ihren sanften Umgang mit der SS-Truppe. Die “Integration” habe die Stabilität der jungen Demokratie erst sichergestellt. Doch immer wieder wird diese Bewertung von jüngeren Historikern angezweifelt. Der Bielefelder Wissenschaftler Karsten Wilke hat diese These nun in besonderer Weise erschüttert. Wilke hat sich die “Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit” (HIAG) vorgenommen, den 1992 auf Bundesebene aufgelösten Traditionsverband der Waffen-SS, deren Unterlagen er auswerten konnte(*).</div>
<div class="dig-absatz">Danach gaben sich die Alt-Nazis zwar geläutert (“Wo das Verbrechen anfängt, hört die Kameradschaft auf”), doch intern dominierte der braune Ungeist. Das Entgegenkommen von Demokraten wie Schmidt oder Adenauer blieb im Kern ohne Gegenleistung. Stattdessen nutzten HIAG-Vertreter die verbreitete, aber unbegründete Angst vor ihrer Klientel, um sich eine Altersversorgung zu sichern und trugen durch öffentliche Geschichtsklitterung dazu bei, dass Verbrechen jahrelang ungeahndet blieben. Die HIAG schrieb “die Waffen-SS in die ,Legende von der sauberen Wehrmacht’ ein”, urteilt Wilke.</div>
<div class="dig-absatz">Dabei war die braune Truppe während des Krieges besonders rücksichtslos gegen Gefangene und Zivilisten vorgegangen. Zu den ursprünglich nur aus Freiwilligen, dann auch aus Wehrpflichtigen rekrutierten Divisionen, die sich als bewaffneter Teil der SS verstanden, gehörten zudem die SS-Totenkopfverbände, die die Konzentrationslager bewachten. Auch deshalb warfen die Nürnberger Richter der Waffen-SS Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.</div>
<div class="dig-absatz">Nach 1945 hatten deren Veteranen zwar keine politischen Ambitionen, wohl</div>
<div class="dig-absatz">aber wollten sie die gleichen schönen Übergangsgelder und Renten wie Wehrmachtsangehörige und natürlich eine Rehabilitation vom Nürnberger Urteil.</div>
<div class="dig-absatz">Die HIAG hielt daher nicht nur zur regierenden CDU engen Kontakt, sondern auch zu den oppositionellen Sozialdemokraten. Die SPD war als Partei des Widerstands eine moralische Instanz. Die Jahre im KZ hatten ihren Vorsitzenden Schumacher zum einbeinigen Krüppel gemacht. Dennoch empfing er 1951 eine HIAG-Delegation in Bonn und öffnete damit den Veteranen eine Tür zur SPD.</div>
<div class="dig-absatz">Der Einfluss der HIAG beruhte vor allem auf maßloser Übertreibung. Ihre Sprecher nahmen für sich in Anspruch, bis zu zwei Millionen Menschen zu vertreten, und sie lockten die Sozialdemokraten mit der Aussicht, “Millionen deutscher Stimmen zu gewinnen”. In Wahrheit lebten gerade einmal 250 000 Veteranen in Westdeutschland. Nur acht Prozent hatten sich bei der HIAG organisiert – kein sonderlich eindrucksvolles Potential. Aber der Bluff gelang.</div>
<div class="dig-absatz">Schumacher rechtfertigte sein Treffen mit dem Hinweis, es sei “keine gute Sache für eine junge Demokratie”, wenn sich ein so großer Block Unzufriedener bilde.</div>
<div class="dig-absatz">Vor allem der aus der Haft entlassene und später zum Bundessprecher der HIAG aufgestiegene “Panzer-Meyer” spielte geschickt mit diesen Ängsten. Mal drohte der charismatische Ex-General, seine Männer könnten “aus Dummheit” zu rechtsextremen Parteien abdriften, wenn sich die SPD nicht für sie einsetze. Dann wieder erzählte er, der sowjetische Botschafter habe den Kontakt zu ihm gesucht. Solche Versuche von östlicher Seite hätten “gewisse Erfolgschancen”, sollte die “Eingliederung der frühereren Waffen-SS-Angehörigen im demokratischen Staat auf Schwierigkeiten stoßen”.</div>
<div class="dig-absatz">Die SPD-Spitze war erstaunlich gutgläubig. Schon Schumacher übernahm unbesehen die Behauptung der HIAG, die Veteranen der Waffen-SS hätten sich überwiegend vom Nationalsozialismus gelöst und seien in eine “ausgesprochene Pariarolle” geraten, aus der man ihnen heraushelfen müsse.</div>
<div class="dig-absatz">Später hielten die SPD-Verteidigungspolitiker Fritz Erler – auch er einst ein Mann des Widerstands – und Helmut Schmidt den Kontakt zur HIAG. Sozialdemokraten traten auf deren Veranstaltungen auf und trugen dazu bei, dass die rechte Truppe gesellschaftsfähig blieb. Im Bundestag stimmte die SPD im Einklang mit der regierenden CDU dafür, dass die Waffen-SS in der Rentenfrage nach und nach der Wehrmacht zum Teil gleichgestellt wurde…</div>
<div class="dig-absatz">-</div>
<div class="dig-absatz">
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">26.09.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">GEHEIMDIENSTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Treuer Freund</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Jetzt freigegebene Akten belegen: Der BND hat den Ex-SS-Mann Walther Rauff gedeckt, obwohl dieser zu den Schlüsselfiguren des Holocaust gehörte.</h2>
<p>–</p>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">“In den fünfziger Jahren arbeiteten viele NS-Verbrecher für den BND.”</h2>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">28.02.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Briefe</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Ein politisches Signal</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Nr. 7/2011, Zeitgeschichte: Wie der BND NS-Kriegsverbrecher rekrutierte</h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Woche für Woche wird ein neuer Fall von Verstrickung übelster Nazis in den Bundesnachrichtendienst (BND) bekannt.</h2>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">17.01.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">ZEITGESCHICHTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">„Kerndeutsche Gesinnung“</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Der als „Schlächter von Lyon“ berüchtigte NS-Verbrecher Klaus Barbie war Agent des Bundesnachrichtendienstes</h2>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376539.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376539.html</a></p>
<p>–</p>
<div class="dig-absatz"><b>S</b><strong>PIEGEL: Viele fanden sich dann auch im Auswärtigen Dienst der 1949 gegründeten Bundesrepublik wieder.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Conze: Wir haben da auch Zahlen: 1950/51 waren gut 42 Prozent der Angehörigen des Höheren Dienstes im Amt ehemalige NSDAP-Mitglieder. Das waren mehr als in den Jahren 1938/39.</strong></div>
<div class="dig-absatz">-</div>
<div class="dig-absatz"><strong>Kalter Krieg beim Eichmann-Prozess</strong><br />
<strong>Aktenklau für die Adenauer-Republik</strong><br />
<strong>Es war ein brisanter Auftrag, wohl abgesegnet vom BND: 1961 bestahl ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Adenauer nach SPIEGEL-Recherchen einen DDR-Anwalt und nahm Dokumente mit. Er wollte sicherstellen, dass im Eichmann-Prozess keine BRD-Politiker belastet werden.</strong><strong>Von Klaus Wiegrefe</strong><strong>Hamburg – Während des Eichmann-Prozesses in Israel haben ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer und ein Reporter der “Bild”-Zeitung aus dem Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem Dokumente gestohlen, um sie dem Bundesnachrichtendienst (BND) zu übergeben. Pikantes Detail: Der Journalist war ein Schwager Axel Springers. Das geht aus Recherchen des SPIEGEL im Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Danach handelte sich bei den entwendeten Papieren um “Aufzeichnungen, Vollmachten und alle möglichen Unterlagen, in denen eine ganze Reihe von Namen westdeutscher Persönlichkeiten enthalten sind”.</strong><strong>Grund für den Diebstahl im Jahr 1961 im King David Hotel in Jerusalem: Adenauer fürchtete, während des Verfahrens gegen Adolf Eichmann könnten westdeutsche Politiker oder Beamte aufgrund ihrer Vergangenheit im “Dritten Reich” belastet werden und dass auf diese Weise das Ansehen der jungen Bundesrepublik leide. Der bestohlene DDR-Anwalt Friedrich Karl Kaul beobachtete nämlich im Auftrag Ost-Berlins das Verfahren und beschuldigte immer wieder öffentlich die Bundesregierung, Alt-Nazis zu decken.</strong><strong>Eichmann zählte zu den wichtigsten Organisatoren des Holocaust und war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren sorgte weltweit für großes Aufsehen, und Adenauer schickte daher eine offizielle Beobachterdelegation nach Jerusalem.</strong><strong>Zu ihr zählte einer der beiden Diebe, nämlich Rolf Vogel, Reserveoffizier der Bundeswehr und dort in psychologischer Kriegführung geschult. Der PR-Fachmann galt in Bonn als Mann des BND und zählte zu den Vertrauten des Kanzlers.</strong><strong>Für das Eichmann-Verfahren ließ er sich von seinem aktuellen Posten im Verbindungsbüro der Europäischen Gemeinschaften (EG) in Bonn entbinden. In Jerusalem firmierte er offiziell als Journalist und schrieb für die “Deutsche Zeitung”. Insgeheim hatte er jedoch den Auftrag, “das Bundeskanzleramt ständig auf dem Laufenden” zu halten”, wie es in den Akten vermerkt wurde. Dafür wurde er auch bezahlt. Mehrfach berichtete Vogel direkt an Adenauer.</strong><strong>Vogel sollte vor allem verhindern, dass die DDR den Eichmann-Prozess für Propagandazwecke instrumentalisierte. Wahrscheinlich kam es deshalb auch zu dem Diebstahl. Immer wieder lancierte die SED Namenslisten von Belasteten in Bonner Diensten, vorneweg Hans Globke, Kanzleramtschef Adenauers. Globke hatte 1936 den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen mitverfasst.</strong><strong>Der Diebstahl erfolgte am Abend des 29. Juni 1961 in Kauls Zimmer im King David Hotel in Jerusalem. Vogels Begleiter war Frank Lynder, Reporter bei der “Bild”-Zeitung und nach Angaben des Auswärtigen Amtes während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.</strong><strong>Ob die beiden Männer bei Kaul einbrachen oder den Advokaten trickreich bei einem Besuch ablenkten und dann die Papiere entwendeten, geht aus den Akten nicht eindeutig hervor. Gegenüber Gerhard von Preuschen, dem Leiter der Beobachterdelegation in Jerusalem, erklärten sie, sie hätten das “Aktenstück aus dem Hotelzimmer Kaul im Hotel King David unbemerkt entnommen”…</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html">http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html">http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html">http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html</a><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html</a>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">29.01.2008</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">NAHAUFNAHME</span><span class="dig-ueberschrift dig-h">„ALLE BERÜHMTEN FAMILIEN WAREN DABEI“</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Der Historiker Stephan Malinowski über die Begeisterung des deutschen Adels für die Nationalsozialisten</h2>
<div class="dig-text">
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Herr Malinowski, Hitler galt vielen Adligen als Parvenü. Henning von Tresckow soll gesagt haben, man müsse ihn “wie einen tollen Hund abschießen”. Was bedeutete dieser Herrenhabitus für das Verhältnis des Adels zu den Nationalsozialisten?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Zunächst einmal trug er dazu bei, dass Hitler möglich wurde. Denn der Adel unterschätzte die Nazis aus genau dieser Herrenhaltung heraus – am deutlichsten formuliert 1933 von Hitlers Steigbügelhalter und Vizekanzler Franz von Papen: Man habe den NSDAP-Chef “engagiert”, in zwei Monaten sei Hitler “in die Ecke gedrückt, dass er quietscht”. Bekanntlich kam es dann genau andersherum. Dieser Habitus spielte dann aber auch für den Entschluss zum Staatsstreich eine Rolle, denn in einer Gesellschaftsschicht, die tausend Jahre lang Herrschaft ausgeübt hatte, gab es kaum absolutes Parteigängertum und Führertreue bis zum bitteren Ende. Für den Adel war das eher eine Art selbstgewähltes Bündnis. Zu den unbestreitbaren Ehrentaten der Männer des 20. Juli gehört, dass sie dieses Bündnis von sich aus aufgekündigt haben.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Aber was hatte der Nationalsozialismus Adligen überhaupt zu bieten?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Karrieren und Landbesitz zum Beispiel. Von den rund 10 000 adligen Offizieren im Kaiserreich wurden nach 1918 nur rund 900 in die stark verkleinerte Reichswehr übernommen. Es gab nach dem Ersten Weltkrieg Tausende regelrecht arbeitslose preußische Adlige, die auf nichts anderes vorbereitet worden waren als eine Karriere beim Militär – traditionell Absicherung für nachgeborene Söhne, die keinen Grundbesitz erbten.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Und die Aufrüstung der Nazis öffnete dieses Tor dann wieder.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Richtig. Die Anzahl der adligen Offiziere schnellte nach 1933 innerhalb von zwei Jahren von 900 auf rund 2300 hoch. Dazu kamen Karrierechancen als Folge politischer Säuberungen im höheren Verwaltungsdienst und in der Diplomatie. Nicht zu vergessen auch die Posten bei der SS – fast jeder fünfte SS-Obergruppenführer, also die zweithöchste Rangstufe, stammte aus dem Adel. Es begegneten sich in der SS viele klangvolle Namen: Alvensleben, Bülow, Pückler, Steuben, Uslar, Westphalen oder Henckel-Donnersmarck.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Und andere hofften auf Beuteland aus Hitlers Feldzügen?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Die Nazis hatten ja große Schwierigkeiten, für ihre Ostsiedlungspolitik das vielbeschworene “Volk ohne Raum” zu finden. Aus Arbeitern wollte Hitler Wehrbauern machen, aber die mochten nicht. Ganz anders der Adel: Der Großherzog von Oldenburg etwa schrieb schon Anfang Juni 1941 an SS-Chef Heinrich Himmler, dass einige seiner sechs Söhne gern im Osten siedeln würden, ob man sich nicht schon mal eine Option für den Kauf “größerer Güter” sichern könne. Es gibt weitere Beispiele. Hält man sich den materiellen Aspekt vor Augen, ist es weniger erstaunlich, dass viele Adlige so lange mitgemacht haben.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Aber vor 1933 hatten die adligen Herren doch allen Grund, sich vor den Nazis eher zu fürchten. In der NSDAP gab es einen starken sozialistischen Flügel, und unter Hitlers SA-Schlägern fanden sich viele Proletarier und Landarbeiter.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Das Verhältnis zwischen Adel und Nationalsozialismus ist die Geschichte eines Missverständnisses. Was die Adligen in der braunen Partei sahen, war nicht das, was sie dann bekamen. Als Kampfbewegung stand sie radikal gegen alles, wogegen auch der Adel stand: Demokratie, Republik, Parlamentarismus, Parteienstaat, Sozialdemokratie. Aus seiner Sicht war das also eine Organisation, mit der man etwas anfangen konnte, die man reiten konnte wie ein Pferd – und es dauerte lange, bis der Adel merkte, dass sich das Verhältnis von Ross und Reiter verkehrt hatte.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Welchen Anteil hat der Antisemitismus?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Der größte deutsche Adelsverband, die Deutsche Adelsgenossenschaft, führte bereits 1920 einen Arierparagraphen ein. Als Gruppe hat sich der Adel ja immer über Blut definiert. Dass auch die Nazis in Kategorien wie Blut und Rasse dachten, hat nachweislich viele Adlige angesprochen.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Wie weit spielte der Adel den Nazis in die Hände?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Es gibt ab etwa 1930 eine nachweisbare Bewegung im gesamten deutschen Adel in die NSDAP hinein. Das fängt mit August Wilhelm Prinz von Preußen an, dem vierten Sohn des letzten Kaisers, der in Bierzelten für die Nazis auftrat, und gilt für viele andere Geschlechter. Es gibt innerhalb des preußischen Adels praktisch keine der berühmten Familien, die nicht dabei ist.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Können Sie Zahlen nennen?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: In der winzig kleinen Gruppe des Hochadels werden rund 70 Fürsten, Prinzen und Prinzessinnen noch vor 1933 Parteigenossen. Bis 1941 sind es etwa 270. Beim niederen Adel sieht es nicht anders aus. Man findet in den Mitgliedskarteien der NSDAP 34 Bismarcks, 41 Schulenburgs, 43 Bredows, 40 Bülows, 43 Kleists, 53 Arnims, 78 Wedels – insgesamt allein aus einer Stichprobe von 350 Familien fast 3600 Adlige. Und jeder Vierte trat vor 1933 ein…</strong></div>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14937187.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14937187.html</a></p>
<p>&#8211;</p>
<h1><strong>Die kuriose Ortschronik von Oldisleben/Thüringen – was alles fehlt.</strong></h1>
<h1><strong>Renommierte deutsche Geschichtswissenschaftler haben sich ausführlich mit markanten Personen Oldislebens befaßt, darüber publiziert – doch in der Ortschronik findet sich darüber nicht ein Wort. Wer hat dafür gesorgt, was ist da hinter den politischen Kulissen passiert? </strong><strong>Warum nach dem Anschluß von 1990 die Schule in Oldisleben nicht mehr den Namen des ermordeten Nazi-Gegners Hermann Güntherodt tragen durfte&#8230;Steht wenigstens das Güntherodt-Denkmal noch?</strong></h1>
<div class="beitrags-info">
<p><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg" alt="" /></p>
</div>
<p><strong>Umzug in Oldisleben – als die SA das Gewaltmonopol im Ort hatte…</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Offizielle Gemeinde-Website:</strong></p>
<div class="c-sm-8 trinhalt">
<p><strong>…Nachfolgend können Sie eine ausführlichere Chronik von Oldisleben als PDF herunterladen. Die Chronik entstammt der Feder des ehemaligen Ortschronisten Herrn Alfred Odebrecht und wurde zur 900 Jahrfeier unserer Gemeinde als Broschüre herausgegeben.</strong></p>
<p><strong>Sie soll in digitalisierter Form den historischen Abriss der Entwicklung in Oldisleben bis zum Jahr 1989 aufzeigen!</strong></p>
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<div class="c"><strong> </strong></div>
<div class="c-md-12">
<div class="xs-12">
<div class="c15"><strong> </strong></div>
<h2><strong><i class="fa fa-file-o fa-fw"></i> CHRONIK OLDISLEBEN BIS 1989:</strong><a href="http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf">http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf</a></h2>
<p>–</p>
<p><strong>Kein Wort über Hulda Wiesel – wer hat die Bürgerin von Oldisleben denunziert und in ihrem Leben eine unvorstellbare grausame persönliche Katastrophe verursacht?</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Hulda Wiesel aus Oldisleben, Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. 1978 verstorben in Schweden. Wo wird in Oldisleben der KZ-Überlebenden Hulda Wiesel gedacht, wo befindet sich die Gedenktafel?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a></h2>
<p>–</p>
<p><strong>Kein Wort über Hildegard Wilkendorf aus Oldisleben – wer hatte sie denunziert?</strong></p>
<p><strong>“Die 21-jährige Hildegard Wilkendorf, von Beruf Stenotypistin, wurde wegen ‘staatsfeindlicher Äußerungen’ und ‘Umgang mit Kriegsgefangenen’ denunziert und im Oktober 1943 zu einer neunmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt, die sie in <span class="cmp_parsed_location">Erfurt</span> verbüßte.”</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Kein Wort über Emil Dietrich aus Oldisleben – wer hatte ihn denunziert?</strong></p>
<p><strong>“Widerstand aus dem Glauben leistete Emil Dietrich aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span>, der zur Gemeinde der Zeugen Jehovas gehörte. Nach Angaben aus dem Geschichtsarchiv der Zeugen Jehovas wurde er zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und anschließend in ein Konzentrationslager überstellt. Er überlebte und wurde 1950/1951 in der DDR erneut verfolgt.”</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Kein Wort über Kurt Telemann – wer hatte ihn denunziert?</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Oldisleben – Nazizeit und Zwangsarbeiter(über 800). Landwirt Kurt Telemann in der Adolf-Hitler-Straße 34 läßt einen polnischen Zwangsarbeiter mit dem Rad für Einkäufe nach Heldrungen fahren – und wird 1940 prompt angezeigt. Wie der Nazi-Kapitalismus funktionierte – warum heute deutsche Panzer aus Thüringen zu Kriegsübungen an die russische Grenze transportiert werden, zu hohen Kosten für die Steuerzahler:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/</a></h2>
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<p><strong>In der Ortschronik vermißt man sogar nähere Angaben über Fritz Hankel – wer hat dafür gesorgt?</strong></p>
<p><strong>Im Ort fehlen bisher Gedenkstein oder Gedenktafel, die über das schwere Schicksal von Fritz Hankel informieren. Bemerkenswert, daß die Informationen über Fritz Hankel sogar in der Ortschronik fehlen.  Zu den offenen Fragen gehört, wer in Oldisleben Fritz Hankel denunziert hat, ob die Denunziation von den lokalen SA-NSDAP-Führungsleuten kam. Aus dem Archiv der Pfarre in Oldisleben dürfte hervorgehen, wie sich damals die Kirche, ihre Pfarrer und Mitglieder zu dem Fall verhielten, wer protestierte, wer schwieg. Als Hankel-Haftgrund wurde “Verkehr mit Juden” genannt – auch Jesus war ein Jude. Die bisher vorliegenden Informationen über den Hankel-Fall geben einen Eindruck davon, was für ein soziokulturelles Klima zur Nazizeit in Oldisleben herrschte, wie die Menschen miteinander umgingen. </strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/</a></p>
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<p><strong>Über die Machenschaften von Göhring und Schreiber ließen sich problemlos Bücher füllen – in der Ortschronik fehlen sogar die Grundfakten:</strong></p>
<p><strong>“Während des <a title="Zweiter Weltkrieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> mussten etwa 800 <a class="mw-redirect" title="Kriegsgefangene" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene">Kriegsgefangene</a> sowie Männer und Frauen aus zahlreichen besetzen Ländern in der Zuckerfabrik und auf den Landgütern Göhring und Schreiber <a title="Zwangsarbeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit">Zwangsarbeit</a> leisten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oldisleben#cite_note-7">[7]</a>” Wikipedia</sup></strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Nach Angaben von Zeitzeugen der Region gab es auch in Dörfern wie Oldisleben nach 1945 ein regelrechtes Komplott, um schwerbelastete Nazis zu schützen. “Nazi-Amtsträger, Nazi-Aktivisten wurden gedeckt. Das ging nach dem Prinzip `Eine Hand wäscht die andere` – sagst du nichts über mich, sage ich nichts über Dich, wirst du nach der Nazizeit  Vorteile haben. Viele, die bei Verbrechen mitgemacht hatten, darin verwickelt waren, kamen auf diese Weise davon.”</strong></p>
<p><strong>Eine Rolle habe gespielt, daß manche, die sich nach 1945 als Kommunisten ausgaben, daher auf Verwaltungsposten, Bürgermeisterposten gelangten, in Wahrheit gar keine Kommunisten gewesen seien, bei den Nazis mitgemacht hätten. In Oldisleben spreche in diesem Kontext Bände, daß just Fälle wie Hulda Wiesel oder Hildegard Wilkendorf nicht in der offiziellen Ortschronik von Lehrer Alfred Odebrecht erwähnt werden, natürlich auch nicht die Namen der Denunzianten. “Auch in Oldisleben gab es welche, die an Nazi-Straftaten direkt oder indirekt teilnahmen – nach 1945 aber alles abstritten, stets behaupteten, nichts darüber zu wissen.” Den Zeitzeugen zufolge war in der späteren DDR-Schulküche des Rathauses zuvor kurz nach 1945 eine Art Gefängnis, in der die Nazi-Bauern von Oldisleben für einige Tage eingesperrt gewesen seien.</strong></p>
<p><strong>Ortschronik-Verfasser Odebrecht sei an der Ostfront gewesen – ob er dort in Verbrechen verwickelt war, wisse man nicht. Wie es an der Ostfront zuging, beschrieb ein Zeitzeuge aus der Region: “Ich habe auch Massenexekutionen gesehen. Wie die an der Ostfront  die Russen regelrecht abgeschlachtet haben, das kann sich niemand vorstellen. Ein Glück, daß ich ein einfacher Panzerfahrer war, keine Befehle geben mußte.” </strong></p>
<p><strong>Odebrecht war Lehrer an der Schule in Oldisleben, die Kollegen kannten ihn aus jahrelangem, engem Kontakt. Indessen ist von solchen Zeitzeugen nichts über die Rolle von Odebrecht im Nazismus-Kontext zu erfahren.</strong></p>
<p><strong>Heimatforscher in höherem Alter weisen 2018 zudem auf einen interessanten Aspekt: In bestimmten Thüringer Städten sei die Nazizeit überhaupt nicht aufgearbeitet, trauten sich Wissenschaftler nicht an das Thema. Dies liege daran, daß nach dem Anschluß von 1990 wieder bestimmte traditionelle Familien politisch-wirtschaftlich das Sagen hätten, die auch zur Nazizeit tonangebend gewesen seien. Diese Familien wollten auf keinen Fall, daß ihre Rolle im Nazi-Kapitalismus bekannt, näher beleuchtet werde. </strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Oldisleben und Stalingrad. Zeitzeugen des Ortes, die den Zweiten Weltkrieg als Jugendliche, junge Erwachsene erlebten, erinnern sich:</strong></p>
<p><strong>“Vor der Niederlage von Stalingrad wurde von Einwohnern Oldislebens, die Angehörige, Verwandte an der Ostfront hatten, bemerkt, daß die zu den Soldaten geschickten Briefe und Päckchen zurückkamen. Das war ein schlimmes Zeichen. Man erzählte sich heimlich, wer in Stalingrad ist und umkommen muß. Und dann kamen die Nachrichten über die Niederlage – nicht nur, wer in Oldisleben NSDAP-Amtsträger war, konnte es nicht begreifen. Alle waren entsetzt. Aber es wurde ertragen. Niemand hat gesagt, Hitler ist schuld, der muß weg, keiner hat was kritisiert. Es gab nicht mal eine Gedenkfeier – man ging darüber hinweg. Die Männer waren als Soldaten an der Front – und wenn die umkamen, dann war das eben so. Wer von Oldisleben in der Woche mit dem Zug für Lehre oder Arbeit nach Erfurt fuhr, sah auf dem Bahnhof grauenhaft aussehende deutsche Soldaten von der Ostfront, richtig abgerissen, völlig fertig sahen die aus.</strong></p>
<p><strong>Auf die Russen gab es in Oldisleben damals einen gewissen Haß – und als dann 45 die Russen teils in Panjewagen durch Oldisleben zogen, richtete sich der Haß der Bewohner auf diese russischen Soldaten. Die Stimmung war – mit denen wollen wir nichts zu tun haben, gegen die haben wir verloren. Daß da jemand gar Selbstkritik übte, gar sagte, wir haben uns unter Hitler geirrt, auch über die Russen, die Sowjetunion geirrt – nein, sowas gab es nicht. Großgrundbesitzer Göhring ist gleich rübergemacht, als die Amerikaner noch hier waren.”</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Deckt, entschuldigt die Merkel-GroKo massiv Judenhasser, also Rechtsradikale? Judenhaß – Grundbaustein der Nazi-Ideologie – dennoch starke Erhöhung der Zahl aktiver Judenhasser in Deutschland durch die GroKo, entsprechend starke Zunahme des Antisemitismus. Besonders auffällig – Merkel, Steinmeier, Seehofer etc. drücken sich vor einer politischen Klassifizierung des neuen Judenhasser-Spektrums – ist es nun linksextrem, rechtsextrem, links, rechts, gehört es gar zur politischen Mitte? Fragen über Fragen…In der jüngsten Bundestagsdebatte schwiegen GroKo-Politiker zu dieser Problematik, was Bände spricht. “Bad people”:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/09/14/deckt-entschuldigt-die-merkel-groko-massiv-judenhasser-also-rechtsradikale-judenhass-grundbaustein-der-nazi-ideologie-dennoch-starke-erhoehung-der-zahl-aktiver-judenhasser-in-deutschland-durch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/09/14/deckt-entschuldigt-die-merkel-groko-massiv-judenhasser-also-rechtsradikale-judenhass-grundbaustein-der-nazi-ideologie-dennoch-starke-erhoehung-der-zahl-aktiver-judenhasser-in-deutschland-durch/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Stephan J. Kramer – Chef des Verfassungsschutzes in Thüringen – die kuriosen Parteien-Wechsel. Erst Helmut-Kohl-CDU, dann Genscher-FDP, dann Helmut-Schmidt-SPD…Kramer-SPD in Thüringen-Wahlumfragen auf 10 Prozent abgesackt…Wieso trat Kramer ausgerechnet in eine Partei ein, deren Ikone Helmut Kohl solche Wertvorstellungen hat? “Kohl spendete NS-Verbrechern”. “Wie Kohl antisemitische Vorurteile verbreitete”. Geheimdienstmann und Kriegsverbrecher Gehlen – ein Erfurter:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/18/stephan-j-kramer-chef-des-verfassungsschutzes-in-thueringen-die-kuriosen-parteien-wechsel-erst-cdu-dann-fdp-dann-spd/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/18/stephan-j-kramer-chef-des-verfassungsschutzes-in-thueringen-die-kuriosen-parteien-wechsel-erst-cdu-dann-fdp-dann-spd/</a>.</h2>
<p>&#8211;</p>
<h1 class="ts-title"><strong>Die aktuellen Nazi-Antisemitismus-Skandale in Thüringen 2019 – just im Wahlkampfjahr:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/31/thueringen-die-vielen-aktuellen-nazi-skandale-von-autoritaeten-und-mainstreammedien-thueringens-nazi-glocken-laeuten-2019-am-holocaust-gedenktag-und-am-tag-der-landtags-gedenkstunde-zum-holocaust/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/31/thueringen-die-vielen-aktuellen-nazi-skandale-von-autoritaeten-und-mainstreammedien-thueringens-nazi-glocken-laeuten-2019-am-holocaust-gedenktag-und-am-tag-der-landtags-gedenkstunde-zum-holocaust/</a></h1>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Das “Dossier Makwakwa” – Paulo Oliveira, einstiger Führer der Terrororganisation Renamo, packt aus. Viele interessante Details über die enge Kooperation mit NATO-Staaten wie Westdeutschland, mit dem BND, mit Südafrika. Mosambik-Dossier 8:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/</a></h2>
<p>–</p>
<p><strong>Kalter Krieg beim Eichmann-Prozess/Zitat DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>Aktenklau für die Adenauer-Republik</strong></p>
<p><strong>Es war ein brisanter Auftrag, wohl abgesegnet vom BND: 1961 bestahl ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Adenauer nach SPIEGEL-Recherchen einen DDR-Anwalt und nahm Dokumente mit. Er wollte sicherstellen, dass im Eichmann-Prozess keine BRD-Politiker belastet werden.</strong></p>
<p><strong>Von Klaus Wiegrefe </strong><strong>Hamburg –</strong></p>
<p><strong>Während des Eichmann-Prozesses in Israel haben ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer und ein Reporter der “Bild”-Zeitung aus dem Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem Dokumente gestohlen, um sie dem Bundesnachrichtendienst (BND) zu übergeben. Pikantes Detail: Der Journalist war ein Schwager Axel Springers. Das geht aus Recherchen des SPIEGEL im Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Danach handelte sich bei den entwendeten Papieren um “Aufzeichnungen, Vollmachten und alle möglichen Unterlagen, in denen eine ganze Reihe von Namen westdeutscher Persönlichkeiten enthalten sind”.</strong><strong>Grund für den Diebstahl im Jahr 1961 im King David Hotel in Jerusalem: Adenauer fürchtete, während des Verfahrens gegen Adolf Eichmann könnten westdeutsche Politiker oder Beamte aufgrund ihrer Vergangenheit im “Dritten Reich” belastet werden und dass auf diese Weise das Ansehen der jungen Bundesrepublik leide. Der bestohlene DDR-Anwalt Friedrich Karl Kaul beobachtete nämlich im Auftrag Ost-Berlins das Verfahren und beschuldigte immer wieder öffentlich die Bundesregierung, Alt-Nazis zu decken.</strong><strong>Eichmann zählte zu den wichtigsten Organisatoren des Holocaust und war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren sorgte weltweit für großes Aufsehen, und Adenauer schickte daher eine offizielle Beobachterdelegation nach Jerusalem.</strong><strong>Zu ihr zählte einer der beiden Diebe, nämlich Rolf Vogel, Reserveoffizier der Bundeswehr und dort in psychologischer Kriegführung geschult. Der PR-Fachmann galt in Bonn als Mann des BND und zählte zu den Vertrauten des Kanzlers.</strong><strong>Für das Eichmann-Verfahren ließ er sich von seinem aktuellen Posten im Verbindungsbüro der Europäischen Gemeinschaften (EG) in Bonn entbinden. In Jerusalem firmierte er offiziell als Journalist und schrieb für die “Deutsche Zeitung”. Insgeheim hatte er jedoch den Auftrag, “das Bundeskanzleramt ständig auf dem Laufenden” zu halten”, wie es in den Akten vermerkt wurde. Dafür wurde er auch bezahlt. Mehrfach berichtete Vogel direkt an Adenauer.</strong><strong>Vogel sollte vor allem verhindern, dass die DDR den Eichmann-Prozess für Propagandazwecke instrumentalisierte. Wahrscheinlich kam es deshalb auch zu dem Diebstahl. Immer wieder lancierte die SED Namenslisten von Belasteten in Bonner Diensten, vorneweg Hans Globke, Kanzleramtschef Adenauers. Globke hatte 1936 den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen mitverfasst.</strong><strong>Der Diebstahl erfolgte am Abend des 29. Juni 1961 in Kauls Zimmer im King David Hotel in Jerusalem. Vogels Begleiter war Frank Lynder, Reporter bei der “Bild”-Zeitung und nach Angaben des Auswärtigen Amtes während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.</strong><strong>Ob die beiden Männer bei Kaul einbrachen oder den Advokaten trickreich bei einem Besuch ablenkten und dann die Papiere entwendeten, geht aus den Akten nicht eindeutig hervor. Gegenüber Gerhard von Preuschen, dem Leiter der Beobachterdelegation in Jerusalem, erklärten sie, sie hätten das “Aktenstück aus dem Hotelzimmer Kaul im Hotel King David unbemerkt entnommen”…</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html">http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html">http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html">http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html</a><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html</a>–</p>
<h1>Rechtsstaat BRD: “Umgerechnet auf die Bevölkerung, ging der Osten wesentlich rigoroser gegen nachgewiesenermaßen belastete Nazis vor und verurteilte etwa achtmal mehr Täter als der Westen.” Klaus Behling, Die Kriminalgeschichte der DDR, edition berolina. Wird den Schülern im Kyffhäuserkreis von den Lehrern ausführlich erläutert, wie das zu erklären ist &#8211; oder ist das brisante Thema tabu?</h1>
<h1>Warum DDR-Bürgerrechtler zu der heiklen Problematik verbissen schweigen&#8230;</h1>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126052" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg1-1024x625.jpg" alt="Rosenberg1" width="1024" height="625" /></a></p>
<p><strong>Das hochaktuelle Buch über die kriminelle Energie der kapitalistischen deutschen Machteliten – von damals bis heute: “Alfred Rosenberg. Die Tagebücher von 1934 bis 1944. Herausgegeben und kommentiert von Jürgen Matthäus und Frank Bajohr”. Fischerverlag</strong></p>
<p><strong>Nazi-Offiziere wie Helmut Schmidt oder Heinz Guderian wußten bereits vor dem Überfall auf die Sowjetunion aus schriftlichen Vorgaben detailliert, daß ein Ausrottungskrieg durchzuführen war:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126124" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg3-1024x235.jpg" alt="Rosenberg3" width="1024" height="235" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
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<h2 class="beitrags-titel"> <a href="https://www.juedische-allgemeine.de/politik/die-haben-ja-auch-dreck-am-stecken/">https://www.juedische-allgemeine.de/politik/die-haben-ja-auch-dreck-am-stecken/</a>.</h2>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126126" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg8-1024x335.jpg" alt="Rosenberg8" width="1024" height="335" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126122" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg2-1024x392.jpg" alt="Rosenberg2" width="1024" height="392" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126128" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg5-1024x272.jpg" alt="Rosenberg5" width="1024" height="272" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126130" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg6-1024x329.jpg" alt="Rosenberg6" width="1024" height="329" /></a></p>
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<h2 class="beitrags-titel">-</h2>
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