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	<title>Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung &#187; Konzentrationslager</title>
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	<description>Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung</description>
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		<title>Hulda Wiesel aus Oldisleben/Thüringen, Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des &#8222;Arbeitserziehungslagers&#8220; Breitenau. 1978 verstorben in Schweden. Wo wird in Oldisleben der KZ-Überlebenden Hulda Wiesel gedacht, wo befindet sich die Gedenktafel? Der Fall Emil Dietrich, der Fall Hildegard Wilkendorf. &#8222;Hitlers willige Vollstrecker&#8220; in Oldisleben.</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2018 13:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA["Hitlers willige Vollstrecker" in Oldisleben]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Bergen-Belsen]]></category>
		<category><![CDATA[DP-Camp Bergen-Belsen.]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Gunnar Richter]]></category>
		<category><![CDATA[Emil Dietrich - Oldisleben]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus in Oldisleben]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus in Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Hildegard Wilkendorf - Oldisleben]]></category>
		<category><![CDATA[Hulda Wiesel-Oldisleben - Auschwitz-Überlebende]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentrationslager]]></category>
		<category><![CDATA[Nazistan - Peter Hacks]]></category>
		<category><![CDATA[Ravensbrück]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Website-Anfrage übermittelte die Leitung des Archivs der Gedenkstätte Auschwitz im Oktober 2018 diese drei erhalten gebliebenen SS-Fotos.http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/10/09/hulda-wiesel-auschwitzhaeftling-aus-oldislebenthueringen-in-ihrem-heimatort-existiert-aus-inzwischen-nachvollziehbaren-gruenden-keinerlei-gedenken-an-die-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende/ &#8212; Zu den Gründen der Verhaftung von Hulda Wiesel war in Oldisleben zu vernehmen: &#8222;Vielleicht hatte sie ja die Fahne nicht rausgehängt&#8220;. (Heimtückegesetz) &#160; Ausriß.(Gunnar Richter: Das Arbeitserziehungslager Breitenau) Ob die Schulen in und um Oldisleben in [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-24997" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1-1024x455.jpg" alt="HuldaWieselAuschwitz1" width="1024" height="455" /></a></p>
<p><strong>Auf Website-Anfrage übermittelte die Leitung des Archivs der Gedenkstätte Auschwitz im Oktober 2018 diese drei erhalten gebliebenen SS-Fotos.</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/10/09/hulda-wiesel-auschwitzhaeftling-aus-oldislebenthueringen-in-ihrem-heimatort-existiert-aus-inzwischen-nachvollziehbaren-gruenden-keinerlei-gedenken-an-die-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/10/09/hulda-wiesel-auschwitzhaeftling-aus-oldislebenthueringen-in-ihrem-heimatort-existiert-aus-inzwischen-nachvollziehbaren-gruenden-keinerlei-gedenken-an-die-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende/</a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/OldHaken.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42546" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/OldHaken-885x1024.jpg" alt="OldHaken" width="885" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Zu den Gründen der Verhaftung von Hulda Wiesel war in Oldisleben zu vernehmen: &#8222;Vielleicht hatte sie ja die Fahne nicht rausgehängt&#8220;. (Heimtückegesetz)</strong><br />
<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/HuldaWiesel1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22180" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/HuldaWiesel1-1024x493.jpg" alt="HuldaWiesel1" width="1024" height="493" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausriß.(Gunnar Richter: Das Arbeitserziehungslager Breitenau) Ob die Schulen in und um Oldisleben in normalem, erforderlichem Umfange oder sogar sehr ausführlich auf die Biographie von Hulda Wiesel eingehen, ist nicht bekannt &#8211; und auch per Internetsuche nicht ersichtlich.</strong><a href="https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/bitstream/urn:nbn:de:hebis:34-2011120539885/1/RichterArbeitserziehungslagerBreitenau.pdf">https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/bitstream/urn:nbn:de:hebis:34-2011120539885/1/RichterArbeitserziehungslagerBreitenau.pdf</a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Dr. Gunnar Richter, Leiter der Gedenkstätte Breitenau, teilt auf Anfrage mit:</strong></p>
<p><strong>Hulda Wiesel: Sie war vom <span class="cmp_parsed_date">20.11.41</span> bis zum <span class="cmp_parsed_date">5.1.42</span> und vom <span class="cmp_parsed_date">9.1.42</span> bis zum <span class="cmp_parsed_date">9.2.42</span> in <span class="cmp_parsed_location">Breitenau</span> inhaftiert. Sie wurde über die Gestapo <span class="cmp_parsed_location">Weimar</span> eingewiesen</strong>. (Signatur: 7436)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hulda Wiesel wurde am <span class="cmp_parsed_date">27. April 1891</span> in <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span> geboren. Sie hatte nach dem Eintrag in ihrer Gefangenenakte sieben Brüder, deren Namen aber nicht aufgeführt sind. Von Beruf war sie Hausangestellte (Hauswirtschafterin).</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ähnlich, wie bei Erna K., geht auch bei ihr aus einem Schreiben der Gestapo <span class="cmp_parsed_location">Weimar</span> hervor, dass sie vor der Einweisung in das Lager <span class="cmp_parsed_location">Breitenau</span> bereits eine Haftstrafe verbüßt hatte. In dem Schreiben vom <span class="cmp_parsed_date">18. November 1941</span> heißt es; Zitat:</strong></p>
<p><strong>„Die Wiesel hat bis zum <span class="cmp_parsed_date">8.11.41</span> eine 2-jährige Gefängnisstrafe wegen illegaler Betätigung für die IBV und Vergehens gegen das Heimtückegesetz verbüßt. Sie ist <span class="cmp_parsed_date">heute</span> noch Anhängerin der IBV. Ich habe gegen sie beim RSHA. Schutzhaft beantragt. Ich bitte, die W. vorübergehend in die dortige Anstalt als Schutzhaftgefangene aufzunehmen. Die Staatspolizeistelle <span class="cmp_parsed_location">Kassel</span> hat von der Überführung der W. Kenntnis erhalten. In Vertretung: gez. Bluhm.“</strong></p>
<p><strong> &#8211;</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Pery Broad aus Rio de Janeiro – der SS-Brasilianer im KZ Auschwitz:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/12/21/pery-broad-aus-rio-de-janeiro-der-ss-brasilianer-im-kz-auschwitz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/12/21/pery-broad-aus-rio-de-janeiro-der-ss-brasilianer-im-kz-auschwitz/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Aus einem Artikel der Frankenhäuser Zeitung vom <span class="cmp_parsed_date">9. Januar 1940</span> geht Näheres über die Verhaftung von Hulda Wiesel, über &#8222;Hitlers willige Vollstrecker&#8220; in Oldisleben hervor. Darin heißt es:</strong></p>
<h1><strong>„In den ereignisreichen Tagen des Kriegsbeginns hatte die 49-jährige Ehefrau Hulda Wiesel aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span> sich zu mehreren auf der Straße beisammen stehenden Frauen gesellt und sich abfällig geäußert über die Einberufung der Ehemänner zum Wehrdienst. Da Frau Wiesel aus ihrer ‚geistigen‘ Gegnerschaft zum Dritten Reich keinen Hehl machte und auch andere zu ihrer Ansicht zu ‚bekehren‘ versucht hatte, war es nunmehr an der Zeit, sich näher mit ihr zu befassen. Sie wurde am <span class="cmp_parsed_date">22. September</span> vorigen Jahres in Untersuchungshaft genommen.“ (Wegweiser Thüringen, S. 172 f.) In dem Artikel muss offenbar auch erwähnt sein, dass sie zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt wurde, denn der Abschnitt mit dem Zeitungszitat beginnt in dem Heimatgeschichtlichen Wegweiser mit dem Satz: &#8222;Am <span class="cmp_parsed_date">9. Januar 1940</span> berichtete die &#8218;Frankenhäuser Zeitung&#8216; von einem &#8218;besonderen Vorkommnis&#8216;, vermutlich war die zu zwei Jahren Gefängnis verurteilte Frau ebenfalls eine Zeugin Jehovas.&#8220;</strong></h1>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Am <span class="cmp_parsed_date">20. November 1941</span> wurde Hulda Wiesel in das Arbeitserziehungslager <span class="cmp_parsed_location">Breitenau</span> eingewiesen und von dort am <span class="cmp_parsed_date">9. Februar 1942</span> in das KZ Ravensbrück deportiert (nachdem sie am <span class="cmp_parsed_date">5. Januar 1942</span> bereits ein erstes Mal nach Ravensbrück deportiert worden war, aber bereits vier Tage später aufgrund einer Lagersperre zurückkam). Von Ravensbrück kam Hulda Wiesel am <span class="cmp_parsed_date">26. März 1942</span> mit mehreren Zeuginnen Jehovas nach Auschwitz. Im Zuge der Evakuierung des Lagers Auschwitz, Anfang 1945, kam sie nach Bergen-Belsen, wo sie die Befreiung des Lagers überlebte. In Bergen-Belsen lebte sie noch im August 1945 im DP-Camp – dann verlieren sich ihre Spuren&#8230;&#8220;</strong></p>
<p><strong> Aus dem Heimatgeschichtlichen Wegweiser geht übrigens hervor, dass auch ein Mann aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span>, der den Zeugen Jehovas angehörte, verfolgt wurde. Es heißt darin auf Seite 172:</strong></p>
<p><strong>&#8222;Widerstand aus dem Glauben leistete Emil Dietrich aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span>, der zur Gemeinde der Zeugen Jehovas gehörte. Nach Angaben aus dem Geschichtsarchiv der Zeugen Jehovas wurde er zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und anschließend in ein Konzentrationslager überstellt. Er überlebte und wurde 1950/1951 in der DDR erneut verfolgt.&#8220;</strong></p>
<p><strong> Außerdem heißt es auf Seite 173:</strong></p>
<h1><strong>&#8222;Die 21-jährige Hildegard Wilkendorf, von Beruf Stenotypistin, wurde wegen &#8218;staatsfeindlicher Äußerungen&#8216; und &#8218;Umgang mit Kriegsgefangenen&#8216; denunziert und im Oktober 1943 zu einer neunmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt, die sie in <span class="cmp_parsed_location">Erfurt</span> verbüßte.&#8220;</strong></h1>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>In diesem Kontext fällt auf, daß die veröffentlichte Ortschronik von Oldisleben viele große weiße Flecken aufweist. Angaben über das Schicksal von Hulda Wiesel, Hildegard Wilkendorf oder Emil Dietrich sucht man vergebens &#8211; sehr spärlich sind sogar die Informationen über Fritz Hankel. Man erfährt u.a. nicht einmal, wer Hulda Wiesel anzeigte, wer in Oldisleben wollte, daß sie in ein Konzentrationslager gebracht wird. Im Ort hieß es, der Chronik-Verfasser Alfred Odebrecht habe systematisch die Ortsgeschichte betreffende Dokumente an sich gebracht und niemandem Einblick gewährt. Daher stelle sich die Frage: Was sollte in wessen Interesse verschwiegen werden?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8212;</p>
<h1>&#8222;Strafanstalt Leipzig-Kleinmeusdorf</h1>
<div id="content_html_archivalie">
<table>
<tbody>
<tr>
<td class="content_header">Archivalnummer</td>
<td>0153</td>
</tr>
<tr>
<td class="content_header">Datierung</td>
<td><strong>1939 &#8211; 1941</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2><strong>Wiesel, Hulda; wegen Bibelforschertätigkeit&#8220;.</strong></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2><strong>Heimtückegesetz:</strong></h2>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heimt%C3%BCckegesetz">https://de.wikipedia.org/wiki/Heimt%C3%BCckegesetz</a><br />
&#8212;</p>
</div>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/DP-Camp_Belsen">https://de.wikipedia.org/wiki/DP-Camp_Belsen</a></p>
<p><a href="http://studylibde.com/doc/8650429/das-arbeitserziehungslager-breitenau--1940-1945-">http://studylibde.com/doc/8650429/das-arbeitserziehungslager-breitenau&#8211;1940-1945-</a></p>
<p class="result-info"><strong>Displaying 1–1 of 1 matches for SEARCH WITHIN COLLECTION: 20675; LAST NAME: WIESEL; ACCURACY: EXACT; FIRST NAME: HULDA; ACCURACY: EXACT</strong></p>
<ul class="results thumb-col thumb-col-small">
<li class="without-thumb"><strong><a name="1"></a></strong><br />
<h3 class="iota"><strong><a id="3336618" class="magnify" title="WIESEL, Hulda"></a> <a title="WIESEL, Hulda" href="https://www.ushmm.org/online/hsv/show_doc_person.php?start_doc=1">WIESEL, Hulda</a></strong></h3>
<ul class="results-meta">
<li><strong>Birth date: 27 Apr 1891</strong></li>
<li><strong>Birth place: Oldisleben</strong></li>
<li><strong>Source: <a id="20675" class="magnify" title="[Bergen-Belsen survivor list]"></a> [Bergen-Belsen survivor list]</strong></li>
<li><strong>Collection: <a id="19892" class="magnify" title="[Holocaust Survivors and Victims Resource Center digital indices]"></a> [Holocaust Survivors and Victims Resource Center digital indices]</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><a href="https://wc.rootsweb.ancestry.com/cgi-bin/igm.cgi?op=GET&amp;db=charlett&amp;id=I61">https://wc.rootsweb.ancestry.com/cgi-bin/igm.cgi?op=GET&amp;db=charlett&amp;id=I61</a></p>
<p><a href="https://www.beliebte-vornamen.de/17902-hulda.htm">https://www.beliebte-vornamen.de/17902-hulda.htm</a></p>
<h1><strong>Von 1933 bis 1938 war Theodor Gustav Fritz Koszinowski in Oldisleben als evangelischer Pfarrer angestellt &#8211; laut Zeitzeugen gehörte er nicht nur zur NSDAP, sondern sogar zur SA. Die Predigten, Fotos von Koszinowski(in SA-Uniform vorm Altar) wurden immer noch nicht von der Kirche veröffentlicht. </strong></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50173" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns1-1024x708.jpg" alt="Mörderunteruns1" width="1024" height="708" /></a></p>
<p>Ausriß. <strong>&#8222;Die Mörder sind unter uns&#8220;. Hitlers willige Vollstrecker sogar in kleinsten Dörfern &#8211; bis heute von interessierter Seite gedeckt.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50175" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns2-1024x718.jpg" alt="Mörderunteruns2" width="1024" height="718" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50177" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns3-1024x1022.jpg" alt="Mörderunteruns3" width="1024" height="1022" /></a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50179" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns4-1024x685.jpg" alt="Mörderunteruns4" width="1024" height="685" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50181" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns5-1024x664.jpg" alt="Mörderunteruns5" width="1024" height="664" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50183" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Mörderunteruns6-1024x700.jpg" alt="Mörderunteruns6" width="1024" height="700" /></a></p>
<p><strong>Gestapo in Thüringen:</strong><a href="https://www.lzt-thueringen.de/files/uellenbd_gestapo-2.pdf">https://www.lzt-thueringen.de/files/uellenbd_gestapo-2.pdf</a></p>
<p><strong>Oldisleben &#8211; Nazizeit und Zwangsarbeiter:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/</a></p>
<h1><strong>Erinnerungskultur in Oldisleben-Sachsenburg &#8211; wo steht das bei Wikipedia genannte Denkmal für den Nazi-Gegner Hermann Güntherodt?</strong></h1>
<p>&#8211;</p>
<h1><strong> &#8222;Noch vor dem Machtantritt der <a class="mw-redirect" title="Nationalsozialisten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialisten">Nationalsozialisten</a> im Reich wurde der <a title="Kommunistische Partei Deutschlands" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei_Deutschlands">KPD</a>-Kreistagsabgeordnete Hermann Güntherodt aus Sachsenburg von Nazis ermordet. An ihn erinnert ein Denkmal und eine Siedlung, die seinen Namen trägt. An den KPD-Vorsitzenden des Ortes, der 1942 im <a title="KZ Buchenwald" href="https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Buchenwald">KZ Buchenwald</a> ums Leben kam, erinnert die Fritz-Hankel-Straße.&#8220;</strong></h1>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Blutspur führt nach Bonn”. Warum die KZ-Gedenkstätte Buchenwald von den neuen Machthabern nach dem Anschluß von 1990 rasch “umgestaltet”, entschärft, “gesäubert” wurde…AfD-Brandner am 8.8. 2018 in Buchenwald:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/09/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-warum-die-kz-gedenkstaette-buchenwald-von-den-neuen-machthabern-nach-dem-anschluss-von-1990-rasch-umgestaltet-entschaerft-wurde/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/09/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-warum-die-kz-gedenkstaette-buchenwald-von-den-neuen-machthabern-nach-dem-anschluss-von-1990-rasch-umgestaltet-entschaerft-wurde/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Fritz Hermann Hankel – Hitler-und Faschismusgegner in Oldisleben/Thüringen. Ermordet im Konzentrationslager Buchenwald 1942. Wer hat ihn denunziert, wer hat ihn verhaftet, wer in Oldisleben hat dagegen öffentlich protestiert? Wie positionierte sich die Kirche, was predigten Pfarrer in Oldisleben zum Fall Fritz Hermann Hankel?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Heimatforscher in höherem Alter weisen 2018 auf einen interessanten Aspekt: In bestimmten Thüringer Städten sei die Nazizeit überhaupt nicht aufgearbeitet, trauten sich Wissenschaftler nicht an das Thema. Dies liege daran, daß nach dem Anschluß von 1990 wieder bestimmte traditionelle Familien politisch-wirtschaftlich das Sagen hätten, die auch zur Nazizeit tonangebend gewesen seien. Diese Familien wollten auf keinen Fall, daß ihre Rolle im Nazi-Kapitalismus bekannt, näher beleuchtet werde. </strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Holocaust-Gedenkstunde im Landtag wird zur Anklage der Täter von einst – und der AfD”. Westdeutsche Thüringer Allgemeine, 26.1. 2019 – erwartungsgemäß fehlt das Wichtigste: Wie war das mit den vielen Nazi-Kriegsverbrechern, SS-Leuten, hochbelasteten Nazis in der West-CDU, der West-SPD, der West-FDP, in der BRD-Regierung – wie war das mit der Nazi-Biographie von Helmut Schmidt etc.? Als SPD und CDU/CSU massiv alte Nazis, Kriegsverbrecher in ihre Reihen holten – wurden diese Parteien deshalb vom Verfassungsschutz überwacht, beobachtet, waren sie zumindest ein Prüffall? Oder war der selber noch tiefbraun? Was CDU-Diezel in ihrer Landtagsrede unterschlug:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/26/holocaust-gedenkstunde-im-landtag-wird-zur-anklage-der-taeter-von-einst-und-der-afd-westdeutsche-thueringer-allgemeine-26-1-2019-erwartungsgemaess-fehlt-das-wichtigste-wie-war-das/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/26/holocaust-gedenkstunde-im-landtag-wird-zur-anklage-der-taeter-von-einst-und-der-afd-westdeutsche-thueringer-allgemeine-26-1-2019-erwartungsgemaess-fehlt-das-wichtigste-wie-war-das/</a></h2>
<p><span id="more-22179"></span></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Evangelische Kirche und deutscher Faschismus/Nazizeit. Kirche und SA/SS, Rolle im Ausrottungskrieg der Wehrmacht. Warum sich viele Ostdeutsche zu DDR-Zeiten von der Kirche distanzierten, gar zu Atheisten wurden. Beispiel Thüringen. Glaubwürdigkeitsverlust wirkt offenbar bis heute nach, da Kirchen wieder zu Staats-und Regierungskirchen(Merkel-Kirchen) wurden.<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/20/evangelische-kirche-und-deutscher-faschismusnazizeit-kirche-und-sass-warum-sich-viele-ostdeutsche-zu-ddr-zeiten-von-der-kirche-distanzierten-gar-zu-atheisten-wurden-beispiel-thueringen/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/20/evangelische-kirche-und-deutscher-faschismusnazizeit-kirche-und-sass-warum-sich-viele-ostdeutsche-zu-ddr-zeiten-von-der-kirche-distanzierten-gar-zu-atheisten-wurden-beispiel-thueringen/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Die damaligen Aufgaben eines Landrats – SPD und Nazismus.  Warum just Helmut Schmidt bis heute eine SPD-Ikone, ein SPD-Parteiidol ist:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<div><strong>“…Menachem Begin, Israels Ministerpräsidenten. Im Mai 1981 bezeichnete er Schmidts Anwesenheit im Volksgerichtshof als Beleg für dessen NS-Gesinnung, ja für dessen Mitschuld an den NS-Verbrechen…Trotz des jüdischen Großvaters und etwaiger Gefährdungen seiner selbst hat das Schicksal der Juden im „Dritten Reich“ den späteren Kanzler kaum berührt. Pamperriens Beweise sind (leider) eindeutig.” FAZ. </strong></div>
<div><strong>SPD-Mitglieder kennen all diese Fakten um Helmut Schmidt noch weit detaillierter.</strong></div>
<div>-</p>
<h2 class="beitrags-titel">&#8222;Nazistan&#8220; &#8211; so nennt der DDR-Dramatiker Peter Hacks die BRD&#8230;</h2>
</div>
<div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLeipzig90.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87916" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLeipzig90-1024x483.jpg" alt="BrandtLeipzig90" width="1024" height="483" /></a></p>
<p><strong>Erläuterte Brandt den Ostdeutschen, wie hier in Leipzig, warum er auf sehr enge Beziehungen zu Folterdiktatoren nazistisch-antisemitischer Militärregimes sehr viel Wert legte, mit diesen intensiv zusammenarbeitete? Ausriß FOCUS, Jan. 2017. “In Wirklichkeit bewegte sich die Partei längst in eine andere Richtung”(FOCUS)</strong></p>
<p><strong>Hat Brandt den Ostdeutschen erklärt wie das mit der NSDAP-Kiesinger-GroKo war?</strong></p>
<p><strong>Der Nazi-Fall Kiesinger(CDU) – die Haltung von SPD-Ikone Willy Brandt, von Beate Klarsfeld, die GroKo NSDAP-Kiesinger – Brandt:</strong></p>
<p><strong>“Kiesinger verhandelte zwecks Regierungsbildung zunächst mit dem bisherigen Koalitionspartner FDP; dies wurde am 25. November für gescheitert erklärt. Stattdessen konnte Kiesinger am 26. November die Einigung zu einer großen Koalition mit der bisherigen Oppositionspartei SPD vermelden. Diese überraschende Entscheidung besiegelten Kiesinger und der SPD-Vorsitzende Brandt mit einem etwas zaghaften Händedruck vor den berichtenden Journalisten…Trotz interner Reibereien dauerte die Koalition nicht nur bis zu den Wahlen 1969 fort, sondern konnte auch fast alle angekündigten Vorhaben in ihren drei Jahren umsetzen. Darunter waren so umstrittene und lang umkämpfte Vorhaben wie die <a class="mw-redirect" title="Notstandsgesetze" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Notstandsgesetze">Notstandsgesetze</a>…Die Diskussion um Kiesingers NS-Vergangenheit erhielt Aufwind, als <a title="Beate Klarsfeld" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Beate_Klarsfeld">Beate Klarsfeld</a> in aller Öffentlichkeit Kiesinger am 7. November 1968 auf dem CDU-Parteitag in Berlin eine Ohrfeige verabreichte. Klarsfeld, die deutsche Ehefrau eines Franzosen jüdischer Herkunft, dessen Vater und eine große Anzahl Verwandter von den Deutschen während der <a class="mw-redirect" title="NS-Zeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/NS-Zeit">NS-Zeit</a> ermordet worden war, hatte auf Kiesingers NS-Vergangenheit hinweisen wollen, die nach ihrer Meinung der breiten Öffentlichkeit nicht ausreichend bekannt sei…Um auf Kiesingers nationalsozialistische Vergangenheit hinzuweisen, initiierte Beate Klarsfeld eine Kampagne mit verschiedenen öffentlichen Aktionen. Kiesinger hatte sich Ende Februar 1933 als Mitglied der <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a>eintragen lassen und war seit 1940 im <a title="Auswärtiges Amt" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ausw%C3%A4rtiges_Amt#Deutsches_Reich_.281933.E2.80.931945.2C_Zeit_des_Nationalsozialismus.29">Außenministerium</a> zum stellvertretenden Leiter der rundfunkpolitischen Abteilung aufgestiegen, die für die Beeinflussung des ausländischen Rundfunks verantwortlich war. Kiesinger war hier für die Verbindung zum <a class="mw-redirect" title="Reichspropagandaministerium" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichspropagandaministerium">Reichspropagandaministerium</a> zuständig. ” Wikipedia</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Willy Brandt(SPD) – Todestag 8. Oktober 1992. Was in den offiziellen Würdigungen stets fehlt…”25. Todestag Brandts. Wie viel Willy braucht die SPD?” ARD:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/08/willy-brandtspd-todestag-8-oktober-1992-was-in-den-offiziellen-wuerdigungen-stets-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/08/willy-brandtspd-todestag-8-oktober-1992-was-in-den-offiziellen-wuerdigungen-stets-fehlt/</a></h2>
<p><strong>Angesichts der starken Unterstützung für lateinamerikanische Foltergeneräle, nazistisch-antisemitisch orientierte Folterregimes gelten Brandt, Schmidt, Genscher in der offiziellen westdeutschen Geschichtsschreibung als ehrenwerte, vorbildhafte Personen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselBarbaridade2003.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-77136" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/GeiselBarbaridade2003-1024x524.jpg" alt="GeiselBarbaridade2003" width="1024" height="524" /></a></p>
<p><strong>Geisel:”Denn vorher hat man einen festgenommen – und der kam dann wieder frei.  Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-76916" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel-1024x816.jpg" alt="BrandtGeisel" width="1024" height="816" /></a></p>
<p><strong>Brandt und Folterdiktator Geisel – was sozialdemokratische Wertvorstellungen sind.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>SPD Thüringen – auf wen sie sich beruft. “Willy Brandt ans Fenster”. Bisher keinerlei Distanzierung – keinerlei Positionierung von SPD und Grünen Thüringens zu heiklen Willy-Brandt-Fakten. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19760">**</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtFensterErfurtArt.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-54408" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtFensterErfurtArt-1024x768.jpg" alt="BrandtFensterErfurtArt" width="1024" height="768" /></a></p>
<p><strong>“Willy Brandt ans Fenster”(1970). Im Jahr vor dem Erfurter Treffen hatte Willy Brandt das Kulturabkommen sowie das Wissenschafts-und Technologieabkommen mit der Folterdiktatur Brasiliens unterzeichnet. </strong><a href="http://www.brandtschool.de/"> http://www.brandtschool.de/</a></p>
<p><strong>Bei Agitprop-Events zu Willy Brandt, darunter in Erfurt,  wird dessen bemerkenswerte Haltung etwa zur nazistisch-antisemitischen Folterdiktatur Brasiliens stets verschwiegen, was Bände spricht. </strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">Willy Brandt(SPD) und die getarnten Spenden der USA-Regierung, die Fernsteuerung. “Wäre die Zahlung bekannt geworden, hätte sie die Karriere des späteren SPD-Vorsitzenden und Bundeskanzlers wohl früh beendet.” DER SPIEGEL, 24/2016. Die gesteuerte Mythenbildung um Willy Brandt, Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher…Was sozialdemokratische Wertvorstellungen sind. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=76068&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><strong>“…denn die Amerikaner sicherten ihm 200000 Mark zu, was rund einem Drittel der jährlichen SPD-Mitgliedsbeiträge in Berlin entsprach.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">…Wäre die Zahlung bekannt geworden, hätte sie die Karriere des späteren SPD-Vorsitzenden und Bundeskanzlers wohl früh beendet…Danach ist die Zahlung der 200000 Mark  der Höhepunkt einer Kampagne, mit der Washington in den Fünfzigerjahren die damals noch vielfach marxistisch ausgerichtete SPD auf Westkurs zu bringen versuchte. Trotz des Kalten Krieges lehnten nämlich zahlreiche Sozialdemokraten eine Wiederbewaffnung und die Westintegration der jungen Bundesrepublik ab. Um dies zu ändern, setzten die Amerikaner auf eine Gruppe in der Westberliner SPD um den Regierenden Bürgermeister Ernst Reuter, zu der auch Brandt zählte…In den Jahren 1952/53 flossen gestückelt weitere 106000 Mark an Hirschfeld; es gibt zudem eindeutige Hinweise auf andere Geldleistungen, deren Umfang noch unbekannt ist. Auch sorgten sie dafür, dass der dominierende US-`Rundfunk im amerikanischen Sektor`, RIAS, der Reuter-Gruppe besonders viel Sendezeit einräumte…</h2>
<h2 class="beitrags-titel">”…ein Fall von verdeckter Parteienfinanzierung”</h2>
<p><a href="http://magazin.spiegel.de/SP/2016/24/145210839/index.html">http://magazin.spiegel.de/SP/2016/24/145210839/index.html</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/12/05/deutscher-bundespraesident-steinmeierspd-am-5-12-2017-in-erfurt/#more-11169">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/12/05/deutscher-bundespraesident-steinmeierspd-am-5-12-2017-in-erfurt/#more-11169</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/08/Arnstadt1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-99511" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/08/Arnstadt1-605x1024.jpg" alt="Arnstadt1" width="605" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Arnstadt/Thüringen. &#8222;Die Opfer des Faschismus mahnen. Festigt den Frieden&#8220;.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/L%C3%BCbkeStasi.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22423" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/L%C3%BCbkeStasi-527x1024.jpg" alt="LübkeStasi" width="527" height="1024" /></a></p>
<p><strong>CDU-Bundespräsident Lübke und die KZs – der “KZ-Baumeister”. Ausriß DER SPIEGEL. Wie die CDU tickt&#8230;</strong></p>
<p><strong>Wikipedia: Von 1939 bis 1945 arbeitete er als Vermessungsingenieur und <a class="mw-redirect" title="Bauleiter" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bauleiter">Bauleiter</a> beim Architektur- und Ingenieurbüro <a title="Walter Schlempp" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Schlempp">Walter Schlempp</a>, das der Verfügung des „Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt“ <a title="Albert Speer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Speer">Albert Speer</a> unterstand.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-2">[2]</a></sup> Lübkes Unterschrift – deren Echtheit umstritten ist – findet sich unter Bauzeichnungen eines Lagers, das vom <a title="Ministerium für Staatssicherheit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit">MfS</a> als <a title="Konzentrationslager" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konzentrationslager">KZ-Lager</a> ausgegeben wurde.<sup id="cite_ref-welt.de_3-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-welt.de-3">[3]</a></sup> Lübkes Tätigkeit stand im Zusammenhang mit Neu-Staßfurt, wo ein Flugzeugwerk in einen unterirdischen Schacht verlegt werden sollte. Dafür wurden von der Schlempp-Gruppe unter Lübkes Leitung Baracken errichtet, in denen später KZ-Häftlinge untergebracht waren.<sup id="cite_ref-Spiegel_4-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-Spiegel-4">[4]</a></sup></strong></p>
<div class="thumb tright">
<div class="thumbinner">
<p><strong><a class="image" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_146-1978-Anh.024-02,_Peenem%C3%BCnde,_Leeb,_Todt,_L%C3%BCbke,_Dornberger.jpg"><img class="thumbimage" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/95/Bundesarchiv_Bild_146-1978-Anh.024-02%2C_Peenem%C3%BCnde%2C_Leeb%2C_Todt%2C_L%C3%BCbke%2C_Dornberger.jpg/220px-Bundesarchiv_Bild_146-1978-Anh.024-02%2C_Peenem%C3%BCnde%2C_Leeb%2C_Todt%2C_L%C3%BCbke%2C_Dornberger.jpg" alt="" width="220" height="165" /></a></strong></p>
<div class="thumbcaption">
<div class="magnify"><strong> </strong></div>
<p><strong><a title="Peenemünde" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peenem%C3%BCnde">Peenemünde</a>, Frühling 1941, Leeb, Todt, Lübke, <a title="Walter Dornberger" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Dornberger">Walter Dornberger</a></strong></p>
</div>
</div>
</div>
<p><strong>Lübke war in der <a title="Heeresversuchsanstalt Peenemünde" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heeresversuchsanstalt_Peenem%C3%BCnde">Heeresversuchsanstalt Peenemünde</a> Bauleiter in der „Gruppe Schlempp“. Von 1943 bis 1945 hatte er die Verantwortung für den Einsatz von KZ-Häftlingen.<sup id="cite_ref-ZEIT_ONLINE_5-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-ZEIT_ONLINE-5">[5]</a></sup> Es existierten zwei KZ-Außenstellen auf dem Gelände in Peenemünde. Die KZ-Häftlinge mussten unter seiner Regie Zwangsarbeit leisten. Lübke hat dafür Häftlinge eigens angefordert. In einer Notiz aus dem Jahr 1942 heißt es: „Herr Lübke, der am 21.7. nochmals mit HAP/L (Leitung der Heeresanstalt Peenemünde) verhandelte, hofft, 500 Holländer Anfang August zu erhalten.“<sup id="cite_ref-Spiegel_4-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-Spiegel-4">[4]</a></sup> Als die <a title="Deutsche Demokratische Republik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Demokratische_Republik">DDR</a>-Regierung 1966 Vorwürfe im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit in der Baugruppe Walter Schlempp erhob, sagte Lübke, in Peenemünde seien KZ-Häftlinge bis zur Bombardierung durch die Briten im Jahre 1944 mit Sicherheit nicht eingesetzt gewesen. Doch ein KZ-Lager gab es dort nachweislich schon seit Juni 1943.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-6">[6]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Als Mitglied im <i><a title="Jägerstab" href="https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A4gerstab">Jägerstab</a></i> war Lübke für die Firma Schlempp ab Mai 1944 verstärkt für die Dezentralisation und die <a title="U-Verlagerung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/U-Verlagerung">U-Verlagerung</a> von Flugzeugwerken verantwortlich. In stillgelegten Bergwerkschächten bei Bernburg und Neu-Staßfurt wurden etwa 2000 Häftlinge aus Außenlagern des KZ Buchenwald bei Transport- und Betonierungsarbeiten eingesetzt. Ein Teil der Häftlinge war monatelang in einem Schacht in 420 Meter Tiefe untergebracht, etliche Menschen überlebten dies nicht.<sup id="cite_ref-ZEIT_ONLINE_5-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-ZEIT_ONLINE-5">[5]</a></sup> Im Februar 1945 begann Lübke mit dem Architekten <a title="Rudolf Wolters" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Wolters">Rudolf Wolters</a> im Auftrag von Speer mit dem Aufbau eines „Nachkriegsbüros zur Planung vorfabrizierten Wohnbaus“. Zitat Wikipedia</strong></p>
<h1><strong>Ellrich – Teil 1:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/09/05/ellrichthueringen-die-bewegte-geschichte-kz-ddr-grenzort-fotoserie/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/09/05/ellrichthueringen-die-bewegte-geschichte-kz-ddr-grenzort-fotoserie/</a></h1>
<p><strong>TV Arte:</strong></p>
<h1>DIENSTBEREIT</h1>
<h2>Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA</h2>
<h4>Dienstag, 15. Oktober um 23:35 Uhr (52 Min.)</h4>
<h5> Wiederholung am Montag, 21.10. um 9:00 Uhr</h5>
<p><strong>Während des Kalten Krieges rekrutierte die CIA zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert der Dokumentarfilm zum ersten Mal ein weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der BRD reichte</strong></p>
<p><strong>Sie waren Verbrecher, manche von ihnen sogar Folterer und Massenmörder: Hochrangige Nationalsozialisten und überzeugte Faschisten waren seit 1945 angeblich europaweit auf der Flucht vor der Justiz der Alliierten. Doch den Siegern ging es weniger um Moral und Gerechtigkeit. Im Kalten Krieg zwischen Ost und West war der Kommunismus für den Westen der Feind – und machte die alten Nationalsozialisten zu willkommenen Mitkämpfern.</strong></p>
<p><strong>Die CIA rekrutierte zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Sie organisierten Folter, Todesschwadronen und Geheimdienste in den pro-amerikanischen Militärdiktaturen Südamerikas. Sie waren beteiligt an Putschversuchen in Italien und sie etablierten Machtstrukturen in Europa. Das offiziell verschwundene Gold des “Dritten Reiches” finanzierte einen Teil dieser Arbeit. Wie weit reichte die Zusammenarbeit der CIA mit den Henkern der Nazis?</strong></p>
<p><strong>Der Dokumentarfilm rekonstruiert eine bisher unbekannte Dimension des Bündnisses zwischen Nazis und der CIA im Kalten Krieg. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert er zum ersten Mal ein perfides, weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der Bundesrepublik reicht. In “Dienstbereit – Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA” schreiben Experten die offizielle Geschichtsschreibung des Kalten Krieges um. Es kommen hochrangige Vertreter aus Politik, Presse und der Wissenschaft zu Wort – ebenso wie Stefano Delle Chiaie, ein italienischer Faschist, der heute seine Mittäterschaft bei geheimen CIA-Operationen zugibt. Er berichtet aus dem Innern der unheilvollen Verbrüderung zwischen Verbrechern und Demokratien.</strong><strong>(Ob der Film wohl im deutschen Schulunterricht beim Thema Kalter Krieg/DDR/Mauer/Bündnispartner USA gezeigt werden darf?)</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“AfD-Politiker Brandner besucht KZ-Gedenkstätte Buchenwald”. Westdeutsche Thüringer Allgemeine, 7.8. 2018(Funke-Medienkonzern Essen/NRW). “Eineinhalb Jahre zuvor hatte sie dem Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke ein Hausverbot erteilt.” Politiker welcher Parteien, die Auffangbecken schwerbelasteter Nazis waren, erhalten kein Hausverbot…Wie Westdeutsche nach dem Anschluß von 1990 mit Gedenkstätten in Ostdeutschland umspringen, rücksichtslos von neoliberaler Deutungs-und Interpretationshoheit Gebrauch machen:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/07/afd-politiker-brandner-besucht-kz-gedenkstaette-buchenwald-westdeutsche-thueringer-allgemeine-7-8-2018funke-medienkonzern-essennrw-eineinhalb-jahre-zuvor-hatte-sie-dem-thueringer-afd-frak/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/07/afd-politiker-brandner-besucht-kz-gedenkstaette-buchenwald-westdeutsche-thueringer-allgemeine-7-8-2018funke-medienkonzern-essennrw-eineinhalb-jahre-zuvor-hatte-sie-dem-thueringer-afd-frak/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-78020" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16-811x1024.jpg" alt="AfDAntisemitenImporteurin16" width="811" height="1024" /></a></p>
<h1><strong>“Bundeskanzlerin Merkel ist zur größten Antisemiten-Importeurin der deutschen Geschichte geworden”. Frauke Petry über die Politikerin der CDU, die nach 1945 auffällig viele hohe, schwerbelastete Nazis aufnahm.</strong></h1>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“…Muslimen, die mit fast zwei Dritteln die judenfeindlichste Gruppe in Deutschland darstellen. Eng verbunden mit muslimischem Antisemitismus sind auch terroristische Taten gegen Juden…” Jüdische Kulturtage in Thüringen 2017, Programmheft: “Der neue Antisemitismus in Deutschland”, Konrad-Adenauer-Stiftung. Warum die Merkelregierung die Zahl engagierter Judenhasser in Deutschland drastisch erhöhte…Politikziele, Politikresultate. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=102554&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/J%C3%BCdischeKulturtageMoslemsAntisemitismus17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-102555" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/J%C3%BCdischeKulturtageMoslemsAntisemitismus17-856x1024.jpg" alt="JüdischeKulturtageMoslemsAntisemitismus17" width="856" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/RamelowJudenhasserTA18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22753" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/RamelowJudenhasserTA18-1024x599.jpg" alt="RamelowJudenhasserTA18" width="1024" height="599" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, TA, 9.8. 2018: Linke-Ramelow widerspricht der Einschätzung des jüdischen Antisemitismus-Experten Levi Salomon. Dieser nennt Fakten, Ramelow nicht. Wer von beiden sagt die Wahrheit, wer die Unwahrheit?</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/07/17/antisemitismus-jugendlicher-kippa-traeger-in-duesseldorf-angegriffen-juedische-allgemeine-juli-2018-autoritaeten-kommen-bei-judenhass-foerderung-weiter-gut-voran/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/07/17/antisemitismus-jugendlicher-kippa-traeger-in-duesseldorf-angegriffen-juedische-allgemeine-juli-2018-autoritaeten-kommen-bei-judenhass-foerderung-weiter-gut-voran/</a></p>
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<h1><strong>USA, NATO, Nazi-Kriegsverbrecher und die entsprechende Positionierung der DDR:</strong></h1>
<p><strong>TV Arte:</strong></p>
<h1>DIENSTBEREIT</h1>
<h2>Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA</h2>
<h4>Dienstag, 15. Oktober um 23:35 Uhr (52 Min.)</h4>
<h5> Wiederholung am Montag, 21.10. um 9:00 Uhr</h5>
<h1><strong>Während des Kalten Krieges rekrutierte die CIA zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert der Dokumentarfilm zum ersten Mal ein weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der BRD reichte</strong></h1>
<h1><strong>Sie waren Verbrecher, manche von ihnen sogar Folterer und Massenmörder: Hochrangige Nationalsozialisten und überzeugte Faschisten waren seit 1945 angeblich europaweit auf der Flucht vor der Justiz der Alliierten. Doch den Siegern ging es weniger um Moral und Gerechtigkeit. Im Kalten Krieg zwischen Ost und West war der Kommunismus für den Westen der Feind – und machte die alten Nationalsozialisten zu willkommenen Mitkämpfern.</strong></h1>
<h1><strong>Die CIA rekrutierte zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Sie organisierten Folter, Todesschwadronen und Geheimdienste in den pro-amerikanischen Militärdiktaturen Südamerikas. Sie waren beteiligt an Putschversuchen in Italien und sie etablierten Machtstrukturen in Europa. Das offiziell verschwundene Gold des “Dritten Reiches” finanzierte einen Teil dieser Arbeit. Wie weit reichte die Zusammenarbeit der CIA mit den Henkern der Nazis?</strong></h1>
<h1><strong>Der Dokumentarfilm rekonstruiert eine bisher unbekannte Dimension des Bündnisses zwischen Nazis und der CIA im Kalten Krieg. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert er zum ersten Mal ein perfides, weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der Bundesrepublik reicht. In “Dienstbereit – Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA” schreiben Experten die offizielle Geschichtsschreibung des Kalten Krieges um. Es kommen hochrangige Vertreter aus Politik, Presse und der Wissenschaft zu Wort – ebenso wie Stefano Delle Chiaie, ein italienischer Faschist, der heute seine Mittäterschaft bei geheimen CIA-Operationen zugibt. Er berichtet aus dem Innern der unheilvollen Verbrüderung zwischen Verbrechern und Demokratien.</strong><strong>(Ob der Film wohl im deutschen Schulunterricht beim Thema Kalter Krieg/DDR/Mauer/Bündnispartner USA gezeigt werden darf?)</strong></h1>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Nazi-Geheimdienstleute im Bundestag, in der BRD-Regierung – Der Fall Theodor Oberländer. In sämtlichen Schulen von Thüringen, darunter dem heutigen Kyffhäuserkreis, lernten zur DDR-Zeit die Schüler detailliert, wer Theodor Oberländer aus Meiningen war, was er angerichtet hatte. Indessen muß bezweifelt werden, daß nach dem Anschluß von 1990, angesichts stark abstürzenden Schulniveaus, Thüringer Schüler weiterhin alles Notwendige über den Meininger Theodor Oberländer erfahren:</strong></p>
<p><strong>“Bandera-Leute”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/BanderaPopjel1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-108007" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/BanderaPopjel1-1024x443.jpg" alt="BanderaPopjel1" width="1024" height="443" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, “In schwerer Zeit”, Generalleutnant Popjel, 1959. “Bandera war Agent des deutschen Spionagedienstes.Er beteiligte sich als Kompanieführer im berüchtigten Bataillon `Nachtigall`am Überfall auf die UdSSR. Politischer Kommandeur dieser Einheit war der ehemalige Bonner Minister Oberländer. Sie besetzte am 30.Juni 1941 die sowjetische Stadt Lwow und veranstaltete ein grauenhaftes Massaker unter der Bevölkerung. Später war Bandera Polizeichef in der von den Faschisten okkupierten Ukraine…er wußte um die Rolle Oberländers bei denMorden in Lwow und anderen Orten.”</strong></p>
<p><a href="http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Braunbuch_BRD">http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Braunbuch_BRD</a></p>
<p><strong>Die westliche Sicht – Wikipedia:</strong></p>
<h3><span id="Forschungstätigkeit" class="mw-headline">…Forschungstätigkeit</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Forschungstätigkeit" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=2">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Forschungstätigkeit" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=2">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></h3>
<p><strong>Oberländer widmete sich vor dem Hintergrund seiner agrarwissenschaftlichen Tätigkeit vor allem der <a title="Ostforschung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ostforschung">Ostforschung</a>, die sich zum Ziel gesetzt hatte, den deutschen Herrschaftsanspruch über den osteuropäischen Raum wissenschaftlich zu untermauern. Zu diesem Zweck gründeten sich 1931 in der <a title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Forschungsgemeinschaft">Deutschen Forschungsgemeinschaft</a> die <a class="mw-redirect" title="Volksdeutsche Forschungsgemeinschaften" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volksdeutsche_Forschungsgemeinschaften">Volksdeutschen Forschungsgemeinschaften</a> (VFG; siehe <a title="Volks- und Kulturbodenforschung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volks-_und_Kulturbodenforschung">Volks- und Kulturbodenforschung</a>). Oberländer wurde am 19. Dezember 1933 zunächst Geschäftsführer, am 27. März 1934 aber durch <a title="Emil Meynen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Meynen">Emil Meynen</a> abgelöst.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-12">[12]</a></sup> Oberländer blieb jedoch Vorstandsmitglied in der ebenfalls am 19. Dezember 1933 gegründeten Unterorganisation Nordostdeutsche Forschungsgemeinschaft (NODFG) in Berlin.</strong></p>
<p><strong>In seinen Publikationen behauptete Oberländer, dass „für ganz Europa […] das Anschwellen der gesamtslawischen Bevölkerung zu einer ernsten Gefahr werden“ könne.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-13">[13]</a></sup> Eine weitere Gefahr stelle das <a title="Judentum" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Judentum">Judentum</a> dar, das in Osteuropa den Kommunismus verbreite.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-14">[14]</a></sup>Vor allem sein wissenschaftlicher Mitarbeiter <a class="mw-redirect" title="Peter Heinz Seraphim" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Heinz_Seraphim">Peter Heinz Seraphim</a> veröffentlichte dazu mehrere <a title="Judenfeindlichkeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Judenfeindlichkeit">antisemitische</a> Schriften, von denen einige unter Oberländers Mitwirkung herausgegeben wurden.</strong></p>
<p><strong>Nach dem <a class="mw-redirect" title="Polenfeldzug" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Polenfeldzug">Polenfeldzug</a> setzte er sich für die kompromisslose <a title="Ethnische Säuberung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnische_S%C3%A4uberung">ethnische Säuberung</a> des von Deutschland annektierten Westpolens ein. Er hielt sie für „eine absolute Notwendigkeit, wenn die Reinerhaltung der Rasse gewährleistet sein soll.“<sup id="cite_ref-Spiegel54_2-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Spiegel54-2">[2]</a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-15">[15]</a></sup> Am 27. Juni 1940 begann im <a title="Deutsche Besetzung Polens 1939–1945" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Besetzung_Polens_1939%E2%80%931945">besetzten Polen</a> die erste Arbeitstagung des <a title="Institut für Deutsche Ostarbeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Institut_f%C3%BCr_Deutsche_Ostarbeit">Instituts für Deutsche Ostarbeit</a> Krakau, die von <a title="Hans Frank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Frank">Generalgouverneur Frank</a> persönlich eröffnet wurde und bei der NODFG-Vorstandsmitglied Oberländer als einer von elf geladenen <a title="Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistischer_Deutscher_Dozentenbund">NS-Hochschuldozenten</a>referierte.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-16">[16]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Im Oktober 1944 wurde er Mitglied der <i>Arbeitsgemeinschaft zur Erforschung der bolschewistischen Weltgefahr</i> im <a title="Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Einsatzstab_Reichsleiter_Rosenberg">Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg</a> der <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a>, die jedoch bis Kriegsende nur eine einzige Fachtagung abhielt (Prag, 31. Oktober bis 2. November 1944).<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-17">[17]</a></sup></strong></p>
<h3><strong><span id="Nationalsozialistische_T.C3.A4tigkeit"></span><span id="Nationalsozialistische_Tätigkeit" class="mw-headline">Nationalsozialistische Tätigkeit</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Nationalsozialistische Tätigkeit" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=3">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Nationalsozialistische Tätigkeit" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=3">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>Nach dem <a title="Erster Weltkrieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> war Oberländer Mitglied der <a title="Deutsche Gildenschaft" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Gildenschaft">Gilde Greif</a>, einer aus der <a title="Jugendbewegung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendbewegung">Jugendbewegung</a> hervorgegangenen Studentenverbindung.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup> Im Rahmen einer Wehrsportübung in <a class="mw-redirect" title="Forstenried" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Forstenried">Forstenried</a> nahmen er und weitere Mitglieder der Gilde am 9. November 1923 am <a title="Hitlerputsch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hitlerputsch">Hitlerputsch</a> in München teil,<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup><sup id="cite_ref-Aly_19-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Aly-19">[19]</a></sup> nach eigenem Bekunden „eher zufällig“. Für die Teilnahme am Hitlerputsch saß er vier Tage in Haft.</strong></p>
<p><strong>Oberländer wurde danach vorübergehend Mitglied der rechtsextremen paramilitärischen Vereinigung <a title="Freikorps Oberland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freikorps_Oberland">Bund Oberland</a> und des <a title="Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschv%C3%B6lkischer_Schutz-_und_Trutzbund">Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes</a>.</strong></p>
<p><strong>Am 1. Mai 1933 trat Oberländer in die <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a> (Mitgliedsnr. 2.331.552) ein.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-20">[20]</a></sup> Ebenfalls 1933 wurde er im Range eines Obersturmführers Mitglied der <a title="Sturmabteilung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sturmabteilung">SA</a>. Vom 1. Juli 1933 bis zum 1. Juni 1937 war er in leitender Position (Gauamtsleiter des Gau-Grenzlandamtes) Mitglied der NS-Gauleitung von Ostpreußen.</strong></p>
<p><strong>Am 26. Mai 1933 wurde Oberländer Leiter der Landesgruppe Ostpreußen des neugegründeten nationalsozialistischen <a title="Bund Deutscher Osten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bund_Deutscher_Osten">Bundes Deutscher Osten</a>, auf persönlichen Vorschlag von <a title="Rudolf Heß" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_He%C3%9F">Rudolf Heß</a> wurde er am 8. Oktober 1934 dann zum Leiter dieser Organisation.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-21">[21]</a></sup> Auf einer BDO-Tagung in Bochum unter Oberländers Vorsitz, bei der auch Hitler zugegen war, kam es zu derart wüsten antipolnischen Ausfälligkeiten einiger Redner, dass darüber dem polnischen Außenministerium berichtet wurde.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-22">[22]</a></sup> BDO-Chef Oberländer war federführend an den <a title="Germanisierung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Germanisierung">Germanisierungsmaßnahmen</a> der ostpreußischen Gauleitung in <a title="Masuren" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Masuren">Masuren</a> beteiligt.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-23">[23]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Im Januar 1934 wurde Oberländer „Dozent für Ostfragen“ beim <a title="Außenpolitisches Amt der NSDAP" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenpolitisches_Amt_der_NSDAP">Außenpolitischen Amt der NSDAP</a><sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-24">[24]</a></sup> und hielt Vorträge vor NS-Funktionären.</strong></p>
<p><strong>1934 wurde Oberländer Leiter des Landesverbandes Ostpreußen des nationalsozialistischen <a title="Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verein_f%C3%BCr_Deutsche_Kulturbeziehungen_im_Ausland">Volksbundes für das Deutschtum im Ausland</a> (VDA).</strong></p>
<p><strong>Am 13. Juli 1934 wurden im litauischen <a title="Memelland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Memelland">Memelgebiet</a> die beiden örtlichen Naziparteien wegen Hochverrates verboten. Ihren Führern wurde in <a title="Kaunas" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaunas">Kaunas</a> der <a title="Ernst Neumann (Politiker)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Neumann_(Politiker)#Kownoer_Prozess">Neumann-Sass-Prozess</a> (14. Dezember 1934 bis 26. März 1935) gemacht, der für internationales Aufsehen sorgte.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-25">[25]</a></sup><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-26">[26]</a></sup> In der Anklageschrift wurde Oberländer als „Berater für Ostfragen“ der NSDAP identifiziert, der von Ostpreußen und Berlin aus auf zahlreiche Personal- und Sachentscheidungen Einfluss nahm und im Memelland einen Putsch nach dem Muster <a title="Juliputsch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Juliputsch">Österreichs</a>mit vorbereitet hatte. Für Oberländers Mitwirkung am <a title="Fememord" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fememord">Fememord</a> an dem memelländischen NS-Funktionär Georg Jesuttis, wie 1935 von Emigranten behauptet, gibt es keine Belege.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-27">[27]</a></sup> Nach Verkündung der Urteile hielt Oberländer auf einer VDA-Veranstaltung eine Drohrede gegen Litauen.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-28">[28]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 31. März 1936 stellte Oberländer bei der Reichsleitung der NSDAP wegen seiner Teilnahme am Hitlerputsch den Antrag auf Verleihung des <a title="Blutorden" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Blutorden">Blutordens</a>.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-29">[29]</a></sup> Der Antrag wurde abgelehnt, weil Oberländer sich nach 1923 nicht weiter in der NSDAP engagiert hatte.</strong></p>
<p><strong>Im November 1936 lehrte Oberländer als Gastdozent an der <a class="mw-redirect" title="Burg Vogelsang" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Vogelsang">Burg Vogelsang</a>.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-30">[30]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 1. Februar 1937 wurden VDA und BDO der neugegründeten <a title="Volksdeutsche Mittelstelle" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volksdeutsche_Mittelstelle">Volksdeutschen Mittelstelle</a> der <a title="Schutzstaffel" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzstaffel">SS</a> unterstellt,<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-31">[31]</a></sup> die nunmehr die gesamte politische Arbeit unter den <a title="Volksdeutsche" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volksdeutsche">Volksdeutschen</a> bündeln sollte. Da Oberländer der SS zu eigenwillig und nicht linientreu genug erschien, beendete im Frühjahr 1937 eine innerparteiliche Intrige zwischen SS und Ostpreußens Gauleiter <a title="Erich Koch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Koch">Koch</a> seine Karriere.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-32">[32]</a></sup><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-33">[33]</a></sup> Koch behauptete, Oberländer habe streng vertrauliche Parteischreiben verschwinden lassen, und entband ihn zum 1. Juni 1937 sämtlicher Funktionen in der Gauleitung Ostpreußens. Verhöre und Haussuchungen erbrachten zwar keine Beweise für diese Behauptung, Oberländer musste aber auf Anweisung Kochs den Gau verlassen.<sup id="cite_ref-Silling_34-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Silling-34">[34]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 31. Juli 1937 entband der Leiter der Volksdeutschen Mittelstelle, <a title="Werner Lorenz" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Lorenz">Werner Lorenz</a>, nach entsprechenden Eingaben durch Gauleiter Koch Oberländer außerdem von sämtlichen Funktionen in VDA und BDO.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-35">[35]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Oberländers Partei- und Verbandskarriere war damit beendet, er stand bis Kriegsende unter Beobachtung des <a title="Sicherheitsdienst des Reichsführers SS" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsdienst_des_Reichsf%C3%BChrers_SS">SD</a><sup id="cite_ref-Silling_34-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Silling-34">[34]</a></sup> und galt offiziell als politisch <i>„etwas zweifelhaft“.</i><sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-36">[36]</a></sup></strong></p>
<h3><strong><span id="Karriere_in_Armee_und_Geheimdienst" class="mw-headline">Karriere in Armee und Geheimdienst</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Karriere in Armee und Geheimdienst" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=4">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Karriere in Armee und Geheimdienst" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=4">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>1923 und 1924 leistete Oberländer je fünf Monate als Zeitfreiwilliger bei einem Infanterieregiment der <a title="Reichswehr" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichswehr">Reichswehr</a> ab und nahm regelmäßig an <a title="Reserve (Militärwesen)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reserve_(Milit%C3%A4rwesen)">Reserveübungen</a> teil. 1933 war er Feldwebel der Reserve, 1937 Leutnant der Reserve.</strong></p>
<p><strong>Über seine Aufenthalte in der Sowjetunion (1930, 1932 und 1934) verfasste er Berichte an „politische und militärische Stellen“.<sup id="cite_ref-Spiegel54_2-2" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Spiegel54-2">[2]</a></sup> Sein Zusammentreffen mit <a title="Karl Radek" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Radek">Karl Radek</a> 1934 soll einer der Anklagepunkte im <a title="Moskauer Prozesse" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Moskauer_Prozesse">Schauprozess</a> gegen Radek 1937 gewesen sein.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-37">[37]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Von 1933 bis 1937 war Oberländer als Leiter des Gaugrenzlandamtes für die Überwachung der nationalen Minderheiten in Ostpreußen zuständig<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-38">[38]</a></sup> und organisierte durch BDO und VDA im angrenzenden Ausland ein Netzwerk aus Informanten (Bund heimattreuer Posener, Bund heimattreuer Ost- und Westpreußen und andere), das allein in Polen aus 300 Personen bestanden haben soll.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-39">[39]</a></sup> Bereits in dieser Zeit arbeitete Oberländer mit der <a title="Abwehr (Nachrichtendienst)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abwehr_(Nachrichtendienst)">Abwehr</a> und dessen Abteilung II (Sabotage und Sonderaufgaben) zusammen. Oberländer: „Zwischen Abwehr II und den volksdeutschen Verbänden kam es zu einer engeren Zusammenarbeit. Es gab keine Tagung, an der nicht Offiziere von Abwehr II teilnahmen.“<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-40">[40]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Nach dem Ende seiner Partei- und Verbandskarriere wurde Oberländer 1937 von der Abwehr angeworben. Bis 1943 war er für die Abteilung II (Sabotage und Sonderaufgaben) tätig.</strong></p>
<p><strong>Am 2. Oktober 1937 beorderte das <a title="Reichswehrministerium" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichswehrministerium">Reichskriegsministerium</a> Oberländer zur Verwendung als Osteuropaexperte nach Berlin, wo er sich bis zum 31. Januar 1938 aufhielt, während dieser Zeit war er formal wegen zweier „Reserveübungen“ von seiner Lehrtätigkeit beurlaubt.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-41">[41]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Von Ende Mai bis Mitte August 1939 folgten erneute Beurlaubungen zu „Reserveübungen“, diesmal zur Abwehrstelle II in <a title="Schlesien" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlesien">Schlesien</a> „zur Durchführung besonderer Aufgaben, verbunden mit einer Auslandsreise“.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-42">[42]</a></sup> Diese Geheimdienstfiliale bildete zu dieser Zeit Einheiten in Zivil aus, die während des <a title="Überfall auf Polen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberfall_auf_Polen">Überfalls auf Polen</a> unter anderem im <a title="Oberschlesisches Industriegebiet" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberschlesisches_Industriegebiet">Oberschlesischen Industriegebiet</a> Objekte besetzten.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-43">[43]</a></sup> Ebenso lieferte sie die polnischen Uniformen und Ausrüstungsgegenstände, die beim <a title="Überfall auf den Sender Gleiwitz" href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberfall_auf_den_Sender_Gleiwitz">Überfall auf den Sender Gleiwitz</a> verwendet wurden.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-44">[44]</a></sup> Konkrete Belege zu Oberländers Tätigkeit in diesem Zusammenhang fehlen bislang.</strong></p>
<p><strong>Anfang 1941 war Oberländer, jetzt <a title="Oberleutnant" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberleutnant">Oberleutnant</a> der Reserve, bei der Abwehrstelle II in <a title="Krakau" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Krakau">Krakau</a> als „Sachverständiger für ukrainische Fragen“ tätig. In dieser Eigenschaft war er im Auftrag des <a title="Oberkommando der Wehrmacht" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberkommando_der_Wehrmacht">OKW</a> an Verhandlungen mit den <a title="Organisation Ukrainischer Nationalisten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Organisation_Ukrainischer_Nationalisten">ukrainischen Nationalisten</a> unter <a title="Stepan Bandera" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stepan_Bandera">Stepan Bandera</a> beteiligt.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-45">[45]</a></sup></strong></p>
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<p><strong><a class="image" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Oberlander1.jpg"><img class="thumbimage" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fc/Oberlander1.jpg/220px-Oberlander1.jpg" alt="" width="220" height="314" /></a></strong></p>
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<p><strong><a title="KGB" href="https://de.wikipedia.org/wiki/KGB">KGB</a>-Dokument zu Aktivitäten Oberländers und des ukrainischen Nachtigall-Bataillons (1959)</strong></p>
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<p><strong>Am 8. Mai 1941<sup id="cite_ref-Spiegel60_46-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Spiegel60-46">[46]</a></sup> trat Oberländer seinen Dienst beim <a class="mw-redirect" title="Legion Ukrainischer Nationalisten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Legion_Ukrainischer_Nationalisten">Bataillon Nachtigall</a> an, einer Einheit aus polnischen und französischen Kriegsgefangenen ukrainischer Nationalität, die der Abwehr unterstand. Oberländer fungierte als Ausbilder, Dolmetscher und „Sachverständiger für die Behandlung fremden Volkstums“<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-47">[47]</a></sup> und stand dem Befehlshaber der Einheit, Oberleutnant Albrecht Herzner, als Verbindungsoffizier zur Seite.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-48">[48]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 18. Juni 1941 wurde <i>Nachtigall</i> in Richtung sowjetischer Grenze in Marsch gesetzt und erhielt am 29. Juni den Befehl, bei der Besetzung von <a title="Lwiw" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lwiw">Lemberg</a> mitzuwirken.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-49">[49]</a></sup> Die Einheit drang noch vor der <a title="Wehrmacht" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrmacht">Wehrmacht</a> nachts in die Stadt ein<sup id="cite_ref-Leverkuehn_50-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Leverkuehn-50">[50]</a></sup> und besetzte unter anderem den Radiosender, über den am 30. Juni 1941 die Unabhängigkeit der <a title="Westukraine" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Westukraine">Westukraine</a> verkündet wurde. Erst am Nachmittag machten reguläre Einheiten der Wehrmacht dem ein Ende, und der verantwortliche Nationalistenführer Stepan Bandera wurde am 5. Juli verhaftet.</strong></p>
<p><strong>Oberländer befand sich bis zum 6. Juli 1941 in Lemberg, in dieser Zeit beteiligten sich Angehörige seiner Einheit zusammen mit ortsansässigen Kollaborateuren an systematischen Massenmorden an der Zivilbevölkerung, dem sogenannten <a title="Massenmorde in Lemberg im Sommer 1941" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Massenmorde_in_Lemberg_im_Sommer_1941">Massaker von Lemberg</a>. Ein schriftlicher Befehl Oberländers hierzu hat sich im Nachhinein nicht gefunden, er selbst hat jede Beteiligung an dem Massaker geleugnet. Unter den jüdischen Zivilisten, die von <i>Nachtigall</i>-Angehörigen misshandelt wurden, befand sich auch der junge <a title="Simon Wiesenthal" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Wiesenthal">Simon Wiesenthal</a>, der deshalb nach dem Krieg jeden persönlichen Kontakt zu Oberländer strikt ablehnte.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-51">[51]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Nachdem bekannt wurde, dass die <a title="Westukraine" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Westukraine">Westukraine</a> nicht unabhängig, sondern ab 1. August 1941 Teil des deutschen <a title="Generalgouvernement" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generalgouvernement">Generalgouvernements</a> werden sollte, wurde die Einheit unzuverlässig, und <a title="Fahnenflucht" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fahnenflucht">Desertionen</a> häuften sich. Am 25. Juli 1941 inspizierte <a title="Wilhelm Canaris" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Canaris">Admiral Canaris</a> die Einheit in der Nähe von <a title="Winnyzja" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Winnyzja">Winniza</a><sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-52">[52]</a></sup> und befahl am 30. Juli ihre Auflösung. Oberländer begleitete die Einheit zurück nach Krakau, wo sie am 15. August entwaffnet und interniert wurde.</strong></p>
<p><strong>Oberländer blieb als Verbindungsoffizier der Abwehr II beim <a title="17. Armee (Wehrmacht)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/17._Armee_(Wehrmacht)">AOK XVII</a> der <a title="Heeresgruppe Süd" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heeresgruppe_S%C3%BCd">Heeresgruppe Süd</a> in <a title="Poltawa" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Poltawa">Poltawa</a>,<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-53">[53]</a></sup> in dieser Zeit soll er auch die Bildung der Sabotageeinheit <i>Tamara II</i> betreut haben.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-54">[54]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 14. Oktober 1941 erhielt Oberländer den Befehl zur Aufstellung und Ausbildung einer weiteren Geheimdienst-Einheit, des <a title="Sonderverband Bergmann" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderverband_Bergmann">Sonderverbandes Bergmann</a>, deren Kommandeur er bis 1943 war. Die Einheit wurde aus sowjetischen und französischen Kriegsgefangenen kaukasischer Herkunft rekrutiert und sollte durch Eroberung des <a title="Kreuzpass (Georgien)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzpass_(Georgien)">Kreuzpasses</a> die Besetzung <a title="Georgische Sozialistische Sowjetrepublik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georgische_Sozialistische_Sowjetrepublik">Georgiens</a> sichern, wozu es aber nicht kam.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-55">[55]</a></sup></strong></p>
<p><strong>„Bergmann“ wurde von November 1941 bis Juli 1942 in <a title="?wi?toszów" href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%9Awi%C4%99tosz%C3%B3w">Neuhammer</a> und <a title="Mittenwald" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mittenwald">Mittenwald</a> (<a title="Ausbildungsstützpunkt Gebirgs- und Winterkampf" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ausbildungsst%C3%BCtzpunkt_Gebirgs-_und_Winterkampf">Gebirgs- und Winterkampfschule</a>) ausgebildet, erreichte am 25. August 1942 <a title="Pjatigorsk" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pjatigorsk">Pjatigorsk</a> und war dann bis zum 11. Januar 1943 im <a title="Nordkaukasus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nordkaukasus">Nordkaukasus</a>eingesetzt. Oberländer wurde ein Frontabschnitt bei <a title="Naltschik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naltschik">Naltschik</a> zugeteilt, von wo aus er außerdem Widerstandsgruppen bekämpfte und Anschläge und Sabotageaktionen hinter den feindlichen Linien durchführte.<sup id="cite_ref-Leverkuehn_50-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Leverkuehn-50">[50]</a></sup> Anfang Oktober 1942 wurde Oberländer durch <a title="Ewald von Kleist (Generalfeldmarschall)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ewald_von_Kleist_(Generalfeldmarschall)">General von Kleist</a> mit der Kontrolle der Kriegsgefangenenlager im Nordkaukasus beauftragt, in die er Beobachter entsandte.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-56">[56]</a></sup> Sowjetische Quellen beschuldigten Oberländer später, sich persönlich für eine Verschlechterung der Haftbedingungen sowjetischer Kriegsgefangener eingesetzt zu haben, um sie zur Kollaboration zu zwingen.<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-57">[57]</a></sup><sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-58">[58]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Oberländer stritt die Anschuldigungen ab und behauptete, er habe sich im Gegenteil für die Verbesserung der Haftbedingungen eingesetzt,<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-59">[59]</a></sup> an denen fast 50 % aller kaukasischen Kriegsgefangenen starben.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-60">[60]</a></sup></strong></p>
<p><strong>In Oberländers Einsatzbereich führte die <a title="Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Einsatzgruppen_der_Sicherheitspolizei_und_des_SD">SS-Einsatzgruppe D</a> unter <a title="Walther Bierkamp" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walther_Bierkamp">Walther Bierkamp</a> Massenmorde an der jüdischen Bevölkerung durch. Am 19. August und am 20. September 1942 wurden bereits 850 <a title="Bergjuden" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bergjuden">Bergjuden</a> in der Nähe von <a title="Mosdok" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mosdok">Mosdok</a> (Kolchosen <i>Bogdanovka</i> und <i>Menžinskoe</i>) ermordet, weitere 1000 fielen den Deutschen im Oktober 1942 in <a title="Naltschik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naltschik">Naltschik</a> in die Hände, die zum Tragen des <a title="Judenstern" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Judenstern">Judensterns</a> und zur <a class="mw-redirect" title="Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus">Zwangsarbeit</a> gezwungen wurden.<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-61">[61]</a></sup> Oberländer, der von der SS als Sachverständiger hinzugezogen wurde, bezeugte, dass die Bergjuden rassisch gesehen keine wirklichen Juden, sondern lediglich konvertierte Kaukasier seien, so dass die SS auf ihre Ermordung bis zum deutschen Rückzug verzichtete.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-62">[62]</a></sup><sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-63">[63]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Da Oberländers Einheit mittlerweile nicht mehr „Abwehrmäßig eingesetzt“ war, gab die Abwehr sie Mitte Dezember 1942 an das <a title="Oberkommando des Heeres" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberkommando_des_Heeres">Oberkommando des Heeres</a> (OKH) ab.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-64">[64]</a></sup> Nach dem Rückzug der Wehrmacht aus dem Kaukasus wurde sie auf die <a title="Krim" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Krim">Krim</a> verlegt, wo sie nordöstlich von <a title="Sewastopol" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sewastopol">Sewastopol</a> zur Bekämpfung von Widerstandsgruppen eingesetzt wurde.</strong></p>
<h3><strong><span id="Oberl.C3.A4nders_Denkschriften"></span><span id="Oberländers_Denkschriften" class="mw-headline">Oberländers Denkschriften</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Oberländers Denkschriften" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=5">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Oberländers Denkschriften" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=5">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>An seine Vorgesetzten verfasste Oberländer als Abwehr-Offizier fünf Denkschriften (Oktober 1941 bis November 1942)<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-65">[65]</a></sup> bzw. als Offizier der Wehrmacht drei weitere (März bis Juni 1943).<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-66">[66]</a></sup> Die Denkschriften wurden in <a title="Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsministerium_f%C3%BCr_die_besetzten_Ostgebiete">Ostministerium</a> und Wehrmacht in größeren Stückzahlen weiterverbreitet,<sup id="cite_ref-Spiegel54_2-3" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Spiegel54-2">[2]</a></sup> zwei davon wurden Hitler persönlich vorgelegt. 1987 wurden sechs der Denkschriften von der <a title="Zeitgeschichtliche Forschungsstelle Ingolstadt" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitgeschichtliche_Forschungsstelle_Ingolstadt">Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle Ingolstadt</a> unter dem Titel „Der Osten und die deutsche Wehrmacht“ veröffentlicht.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-67">[67]</a></sup> In ihnen bekannte er sich ausdrücklich zu Hitlers Kriegszielen: Trennung der eroberten Gebiete von der Sowjetunion (S. 93) unter Ausschaltung des Judentums (S. 94) und Schaffung eines von Deutschland geführten Großraums Europa (S. 109). Die Deutschen seien das „zur Führung berufene Volk“ (S. 109). Zudem müsse der Kaukasus von Deutschland erobert werden, um diesen Großraum „im Kampf gegen Bolschewismus und Amerikanismus“ blockadefest zu machen (S. 43, 48). Deutsche „Siedlungsziele“ seien am besten „so zu stecken, daß bei einem Optimum an neuem Volksboden möglichst wenige Völker von ihnen betroffen werden und dadurch in Gegensatz zu uns geraten“ (S. 114–115).</strong></p>
<p><strong>Oberländer appellierte jedoch als Nationalsozialist (S. 107) an „das staatsmännische Genie des <a title="Führer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrer">Führers</a>“ (S. 107–108), einen Politikwechsel zu veranlassen. Scharfe Kritik übte er dabei an der brutalen deutschen Besatzungspolitik vor allem seines alten Rivalen <a title="Erich Koch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Koch">Erich Koch</a> (S. 68–84, 112, 115, 123), der dem Punkt 24 des <a title="25-Punkte-Programm" href="https://de.wikipedia.org/wiki/25-Punkte-Programm">NSDAP-Parteiprogramms</a> zuwiderhandle (S. 116). Oberländer lehnte jeden <a title="Rassismus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus">Rassismus</a> gegenüber der osteuropäischen Bevölkerung ab, diese bestehe keineswegs aus <a title="Untermensch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Untermensch">Untermenschen</a> (S. 121), „der Anteil der nordischen Rasse“ sei sogar „erheblich höher als gemeinhin angenommen“ (S. 114). Die deutsche Besatzungspolitik widerspreche den Reichsinteressen (S. 113), da sie selbst die kollaborationswillige Bevölkerung in eine „deutschfeindliche Einheitsfront“ zwinge (S. 114). Man müsse aufhören, die besetzten Gebiete als Kolonie zu behandeln (S. 113) und öffentlich „uferlose Siedlungsziele“ zu propagieren (S. 123, ein Seitenhieb gegen den berüchtigten <a title="Generalplan Ost" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generalplan_Ost">Generalplan Ost</a> seines Fachkollegen <a title="Konrad Meyer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Meyer">Konrad Meyer</a>), die Ukrainer z. B. seien potenziell kollaborationswillig („Polen gegen uns, Ukrainer für uns“, S. 114–115). In den besetzten Gebieten müsse eine gewisse Selbstverwaltung ermöglicht werden, wobei die „Militär- und Wirtschaftsverwaltung in deutscher Hand“ verbleiben müsse (S. 47). Wenn ein solcher „psychologische Sieg der Etappe“ gelinge, „sind wir nicht zu schlagen, wie lange der Krieg auch dauern mag“ (S. 101). Erlaube man in großem Stil die Aufstellung von Armeen aus Kollaborateuren, spare dies „kostbares deutsches Blut“ (S. 98, 100, 112, 125). Ohne einen radikalen Politikwechsel könne der Krieg militärisch aber nicht mehr gewonnen werden (S. 121), und Deutschland müsse „im Kampf mit dem Slawentum für Klein-Europa gegen Osteuropa verbluten“ (S. 127).</strong></p>
<p><strong>Oberländers Denkschriften, vor allem die letzte vom 22. Juni 1943, wurden zwar in Ostministerium und Armee positiv aufgenommen und weiterverteilt, wurden aber von SS, OKW und Erich Koch als anmaßend und zersetzend angesehen.</strong></p>
<p><strong>Am 4. August 1943 wurde Oberländer ins <a title="Führerhauptquartier" href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrerhauptquartier">Führerhauptquartier</a> befohlen, wo ihm das Kommando über seine Einheit entzogen wurde. Die Einheit Bergmann wurde aufgelöst und in drei separate Bataillone aufgeteilt. Zurück auf der Krim verabschiedete sich Oberländer am 22. August 1943 von seiner Einheit und kehrte nach Prag zurück.</strong></p>
<p><strong>Von Prag aus wurde er zu einem Lehrgang an die Bataillonsführerschule Antwerpen geschickt und dann am 11. November 1943 ohne offizielle Angabe von Gründen aus der Wehrmacht entlassen.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-2" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup><sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-68">[68]</a></sup></strong></p>
<h2><strong><span id="Leben_und_Karriere_nach_1945" class="mw-headline">Leben und Karriere nach 1945</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Leben und Karriere nach 1945" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=6">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Leben und Karriere nach 1945" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=6">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h2>
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<p><strong><a class="image" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_183-70094-0003,_Berlin,_Schreiben_Einleitung_Verfahren_gegen_Oberl%C3%A4nder.jpg"><img class="thumbimage" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/48/Bundesarchiv_Bild_183-70094-0003%2C_Berlin%2C_Schreiben_Einleitung_Verfahren_gegen_Oberl%C3%A4nder.jpg/220px-Bundesarchiv_Bild_183-70094-0003%2C_Berlin%2C_Schreiben_Einleitung_Verfahren_gegen_Oberl%C3%A4nder.jpg" alt="" width="220" height="297" /></a></strong></p>
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<p><strong>Aufruf zur Anklage Theodor Oberländers von Vertretern aus Kultur und Wissenschaft der DDR</strong></p>
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<p><strong>Von 1945 bis 1946 befand sich Oberländer in amerikanischer <a title="Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene_des_Zweiten_Weltkrieges">Kriegsgefangenschaft</a>. Danach war er zunächst als Landarbeiter im <a title="Landkreis Uelzen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Uelzen">Kreis Uelzen</a> und später als Geschäftsführer der Samenzuchtfirma TERRA in Bayern tätig. Aus amerikanischen Akten geht hervor, dass er bis 1949 für US-Geheimdienste Nachrichten aus Osteuropa auswertete und selbst noch bis mindestens 1954 überwacht wurde.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-3" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup> Im Zuge des <a title="Entnazifizierung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Entnazifizierung">Entnazifizierungsverfahren</a> wurde er als „entlastet“ eingestuft.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-4" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup></strong></p>
<p><strong>1948 wurde er zunächst Mitglied der <a title="FDP Bayern" href="https://de.wikipedia.org/wiki/FDP_Bayern">FDP</a>. 1950 gehörte er zu den Mitbegründern des <a title="Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtdeutscher_Block/Bund_der_Heimatvertriebenen_und_Entrechteten">Bundes der Heimatvertriebenen und Entrechteten</a> (BHE) und wurde sogleich Landesvorsitzender des BHE in <a title="Bayern" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bayern">Bayern</a>. Von 1951 bis 1955 gehörte Oberländer dem GB/BHE-Bundesvorstand an und war zuletzt von 1954 bis 1955 dessen <a class="mw-redirect" title="Bundesvorsitzender" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesvorsitzender">Bundesvorsitzender</a>.</strong></p>
<p><strong>Von 1950 bis 1953 gehörte Oberländer über die Liste des BHE dem <a title="Bayerischer Landtag" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Landtag">Bayerischen Landtag</a> an. Vom 3. Januar 1951 bis zum 24. Februar 1953 war Oberländer <a title="Staatssekretär" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Staatssekret%C3%A4r">Staatssekretär</a> für Flüchtlingsfragen im <a title="Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerisches_Staatsministerium_des_Innern,_f%C3%BCr_Bau_und_Verkehr">bayerischen Staatsministerium des Innern</a>.</strong></p>
<h3><strong><span id="Bundespolitik" class="mw-headline">Bundespolitik</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Bundespolitik" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=7">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Bundespolitik" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=7">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>Oberländer wurde 1953 <a title="Mitglied des Deutschen Bundestages" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mitglied_des_Deutschen_Bundestages">Mitglied des Deutschen Bundestages</a>, dem er bis 1961 angehörte. Bei der <a title="Bundestagswahl 1953" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1953">Bundestagswahl 1953</a> zog er über die bayerische <a title="Landesliste" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landesliste">Landesliste</a> des BHE ins Parlament ein, bei der <a title="Bundestagswahl 1957" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1957">Bundestagswahl 1957</a> als direkt gewählter CDU-Abgeordneter des <a title="Bundestagswahlkreis Hildesheim" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahlkreis_Hildesheim">Wahlkreises Hildesheim</a>.</strong></p>
<p><strong>Am 20. Oktober 1953 wurde er als <a title="Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesministerium_f%C3%BCr_Vertriebene,_Fl%C3%BCchtlinge_und_Kriegsgesch%C3%A4digte">Bundesminister für Angelegenheiten der Vertriebenen</a> in die von <a title="Bundeskanzler (Deutschland)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskanzler_(Deutschland)">Bundeskanzler</a> <a title="Konrad Adenauer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Adenauer">Konrad Adenauer</a> geführte <a title="Bundesregierung (Deutschland)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesregierung_(Deutschland)">Bundesregierung</a> berufen. Am 1. Februar 1954 wurde das von ihm geleitete Ministerium in Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte umbenannt. Als Minister förderte er entscheidend die Integration der Vertriebenen und Flüchtlinge in die Bundesrepublik, trat aber zugleich für die Wiederherstellung des <a title="Deutsches Reich in den Grenzen vom 31. Dezember 1937" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Reich_in_den_Grenzen_vom_31._Dezember_1937">Deutschen Reiches in den Grenzen von 1937</a> ein.</strong></p>
<p><strong>Am 12. Juli 1955 verließ er gemeinsam mit <a title="Waldemar Kraft" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Waldemar_Kraft">Waldemar Kraft</a> und anderen (Gruppe Kraft/Oberländer) die GB/BHE-<a title="Fraktion (Bundestag)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fraktion_(Bundestag)">Bundestagsfraktion</a>. Am 15. Juli 1955 schloss er sich gemeinsam mit dieser Gruppe als Gast der <a title="CDU/CSU-Bundestagsfraktion" href="https://de.wikipedia.org/wiki/CDU/CSU-Bundestagsfraktion">CDU/CSU-Bundestagsfraktion</a> an. 1956 traten die Mitglieder der Gruppe Kraft/Oberländer der CDU bei und wurden am 20. März 1956 auch Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.</strong></p>
<p><strong>Bei den Christdemokraten bekleidete Oberländer von 1958 bis 1964 die Funktion als Vorsitzender des <a title="CDU Oder-Neiße" href="https://de.wikipedia.org/wiki/CDU_Oder-Nei%C3%9Fe">Landesverbandes Oder-Neiße</a>.</strong></p>
<h3><strong><span id="R.C3.BCcktritt"></span><span id="Rücktritt" class="mw-headline">Rücktritt</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Rücktritt" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=8">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Rücktritt" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=8">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<div class="thumb tright">
<div class="thumbinner">
<p><strong><a class="image" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_183-72704-0001,_Berlin,_Oberl%C3%A4nder-Prozess.jpg"><img class="thumbimage" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/ca/Bundesarchiv_Bild_183-72704-0001%2C_Berlin%2C_Oberl%C3%A4nder-Prozess.jpg/220px-Bundesarchiv_Bild_183-72704-0001%2C_Berlin%2C_Oberl%C3%A4nder-Prozess.jpg" alt="" width="220" height="221" /></a></strong></p>
<div class="thumbcaption">
<div class="magnify"><strong> </strong></div>
<p><strong>Urteilsverkündung gegen Oberländer vor dem <a title="Oberstes Gericht der DDR" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberstes_Gericht_der_DDR">Obersten Gericht der DDR</a> am 29. April 1960</strong></p>
</div>
</div>
</div>
<p><strong>Das <a title="Sozialistische Einheitspartei Deutschlands" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands#Politb%C3%BCro_des_Zentralkomitees">Politbüro des ZK der SED</a> wollte am Beispiel Oberländers die „Wesensgleichheit des Bonner Systems mit dem Hitlerfaschismus beweisen“.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-5" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup> Am 29. April 1960 wurde Oberländer in der <a title="Deutsche Demokratische Republik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Demokratische_Republik">DDR</a> in einem <a title="Schauprozess" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schauprozess">Schauprozess</a> in <a title="Prozessabwesenheit (Deutschland)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prozessabwesenheit_(Deutschland)">Abwesenheit</a> wegen der Erschießung von mehreren tausend Juden und Polen in Lemberg zu <a title="Lebenslange Freiheitsstrafe" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenslange_Freiheitsstrafe">lebenslangem</a> <a title="Zuchthaus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zuchthaus">Zuchthaus</a> verurteilt. Der Journalist und Autor <a title="Bernt Engelmann" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bernt_Engelmann">Bernt Engelmann</a>, späterer Prozess-Gegner Oberländers, wie auch andere wurden dabei in der Kampagne gegen Oberländer von der DDR-Administration juristisch wie geheimdienstlich unterstützt. Akten des <a title="Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesbeauftragter_f%C3%BCr_die_Stasi-Unterlagen">Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen</a> belegen mittlerweile, dass dabei Zeugenaussagen gefälscht und Verteidigerrechte beschnitten bzw. Dokumente gefälscht wurden.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-6" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup><sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-69">[69]</a></sup> Die Bonner Staatsanwaltschaft kam daher bereits im April 1961 zum Schluss, dass es für die Anschuldigungen keinerlei Basis gibt.<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-70">[70]</a></sup> Sein Verteidiger <a title="Friedrich Wolff (Rechtsanwalt)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wolff_(Rechtsanwalt)">Friedrich Wolff</a> gab erfolglos zu bedenken, Oberländer sei lediglich ein „ungeheuer agiler und geltungsbedürftiger Mitläufer“ gewesen und „habe das Rechtswidrige seines Tuns nicht zu erkennen brauchen.“<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-71">[71]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Nach der Verurteilung lehnte Bundeskanzler Adenauer ein Rücktrittsangebot Oberländers zunächst noch ab. Nachdem die <a title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands">SPD</a> aber einen <a title="Untersuchungsausschuss" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Untersuchungsausschuss">Untersuchungsausschuss</a> über die Vergangenheit Oberländers beantragt hatte, trat er schließlich am 4. Mai 1960 nach Erreichen der Pensionsberechtigung unter Zurückweisung der Vorwürfe zurück. Zuvor hatte er zahlreiche Prozesse gegen seine Gegner angestrengt, denen er sich auch als Pensionär weiterhin widmete.</strong></p>
<h3><strong><span id="Sp.C3.A4teres_Leben"></span><span id="Späteres_Leben" class="mw-headline">Späteres Leben</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Späteres Leben" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=9">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Späteres Leben" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=9">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>Bei der <a title="Bundestagswahl 1961" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1961">Bundestagswahl 1961</a> verfehlte Oberländer als Kandidat auf der niedersächsischen Landesliste der CDU den Wiedereinzug in den Bundestag, rückte jedoch am 9. Mai 1963 für die verstorbene Abgeordnete <a title="Elisabeth Vietje" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Vietje">Elisabeth Vietje</a>nach und gehörte dem Parlament bis zum Ende der Wahlperiode 1965 an.</strong></p>
<p><strong>In den 1970er Jahren engagierte sich Oberländer in der <a title="Gesellschaft für freie Publizistik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_f%C3%BCr_freie_Publizistik">Gesellschaft für freie Publizistik</a> und im <a title="Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verein_f%C3%BCr_Deutsche_Kulturbeziehungen_im_Ausland">Verein für das Deutschtum im Ausland</a>. 1981 trat er als Mitunterzeichner des <a title="Heidelberger Manifest" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heidelberger_Manifest">Heidelberger Manifestes</a> in Erscheinung, das sich gegen eine weitere Zuwanderung nach Deutschland aussprach.</strong></p>
<p><strong>Nach der Wiedervereinigung hob das <a title="Landgericht Berlin" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landgericht_Berlin">Landgericht Berlin</a> am 28. November 1993 das 1960 ergangene DDR-Urteil gegen Oberländer nach dem <a title="Strafrechtliches Rehabilitierungsgesetz" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Strafrechtliches_Rehabilitierungsgesetz">StrRehaG</a> auf, weil „die Hauptverhandlung gesetzwidrig in Abwesenheit des Betroffenen geführt“ worden war.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-72">[72]</a></sup><sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-73">[73]</a></sup> Nach seinem Tod im Mai 1998 stellte die Kölner Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Oberländer wegen angeblicher Beteiligung an Kriegsverbrechen in <a title="Massenmorde in Lemberg im Sommer 1941" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Massenmorde_in_Lemberg_im_Sommer_1941">Lemberg</a> und im <a title="Kaukasus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaukasus">Kaukasus</a> ein.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-74">[74]</a> Zitat Wikipedia.</sup></strong></p>
<p>—</p>
<h2>“Es ist keineswegs so, dass rechte Parteien oder Politiker/innen noch nie im Bundestag vertreten gewesen wären: Mit Theodor Oberländer, dem Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte saß in den frühen 1950er Jahren sogar ein früheres Mitglied der NSDAP in der Regierung.” Heinrich-Böll-Stiftung – was sie über Oberländer wegläßt…</h2>
<h2>–“Hitlers Terrorist”:<a href="http://www.zeit.de/hamburg/stadtleben/2015-12/alfred-naujocks-anklage-natioalsozialismus-agent-ss-verbrechen-hamburg">http://www.zeit.de/hamburg/stadtleben/2015-12/alfred-naujocks-anklage-natioalsozialismus-agent-ss-verbrechen-hamburg</a></h2>
<p><strong>“So organisierte er den Scheinüberfall von SS-Männern und Helfershelfern auf den Sender Gleiwitz im August 1939.”</strong></p>
<p><strong>“SS-Männer verübten in Holland und Skandinavien mehrere Anschläge als Vergeltung für Attentate auf die deutsche Wehrmacht. Sie liquidierten nicht einfach Partisanen, wie das in der Sowjetunion tausendfach geschah. Die SS wollte, dass ihre Verbrechen so aussahen als wären die Widerstandskämpfer <a class="" href="http://www.zeit.de/1984/24/wo-gerechtigkeit-ihre-grenzen-hat" target="_blank">von den eigenen Leuten hingerichtet</a> worden.”</strong></p>
<p>-<strong>Fall Oberländer:</strong></p>
<header class="c-content-container">
<div class="c-container c-container--is-stacked">
<div class="c-dreifaltigkeit c-container--mobile-padding">
<h2 class="c-dreifaltigkeit__headline-wrapper"><span class="o-headline c-headline c-dreifaltigkeit__headline ">Der Partisanenführer – NS-Helfer oder Nationalheld/DIE WELT 2017</span></h2>
</div>
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<div class="c-container c-container--has-full-width c-container--additional-padding"></div>
<div class="c-container c-container--is-stacked">
<div class="o-text c-summary ">
<div class="c-summary__intro">…<strong>Roman Schuchewytsch gilt vielen in der Ukraine als Nationalheld, vor allem weil er gegen die Rote Armee kämpfte. Der Plan, eine Hauptstraße Kiews nach ihm zu benennen, sorgt für Streit.</strong></div>
</div>
</div>
</header>
<div class="c-article-text c-content-container __margin-bottom--is-0 ">
<p><strong><span class="c-article-text__drop-cap">G</span>eneral Roman Schuchewytsch gilt heute vielen in der Ukraine als Held und Identifikationsfigur in der dramatischen jüngsten Geschichte. Der 1907 geborene Partisanenführer war von 1943 an <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/kultur/history/article13360072/Viele-Partisanen-kaempften-nach-Kriegsende-weiter.html" name="inlineLink_">Befehlshaber der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA)</a>, des militärischen Arms des nationalistischen Untergrunds. Vor allem die Sowjetunion war sein Feind.</strong></p>
<p><strong>…</strong></p>
<div id="Element-66bacce3-f5d8-43a7-9e27-de038b159321" class="c-inline-element "></div>
<p><strong>Doch es gibt ein früheres Kapitel im Leben des Kommandeurs Schuchewytsch, das bis heute für heftigen Streit und Protest sorgt: seine Rolle als Kommandeur des Bataillons „Nachtigall“ 1941, während des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion. Dennoch hat die Stadtverwaltung von Kiew Anfang Juni beschlossen, eine große Straße nach Schuchewytsch zu benennen. Der Vorgang wird zusätzlich durch den bisherigen Namen der zehnspurigen Magistrale politisch aufgeladen: Nikolai Watutin. Der General kommandierte die 1. Ukrainische Front der Roten Armee, die im Oktober 1943 Kiew zurückeroberte. 1944 erlag Watutin den Folgen eines Attentats, verübt von Partisanen der UPA.</strong></p>
<div class="c-inline-element c-inline-element--has-commercials"><strong> …</strong></div>
<div id="Element-1970d9e1-0c8a-45df-927b-f39a490fd5e6" class="c-inline-element "></div>
<p><strong>Schuchewytsch, der zunächst ein Ingenieurstudium absolvierte, war vor dem Krieg im Osten Polens tätig. In den Provinzen Galizien und Wolhynien lebten damals etwa vier Millionen Ukrainer, die damit in Polen die größte nationale Minderheit darstellten. Im Kampf gegen den polnischen Staat griffen ukrainische Nationalisten immer häufiger zum Terror, was Gegengewalt seitens der Polizei provozierte. Auch Schuchewytsch war an Anschlägen auf polnische Politiker und andere Persönlichkeiten beteiligt und verbüßte eine Haftstrafe.</strong></p>
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<p><strong><img alt="" width="0" height="0" /></strong></p>
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<p><strong>Schon die Weimarer Republik suchte den Kontakt zu den Ukrainern, in denen man potenzielle Verbündete gegen die Republik Polen sah. So gab es schon damals eine geheime deutsche Schulung für ukrainische Nationalisten. Die Nationalsozialisten intensivierten diese Kontakte. Ihren Höhepunkt erreichten sie 1941, vor und während <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article158250695/Die-Kesselschlacht-von-Kiew-war-Hitlers-groesster-Sieg.html" name="inlineLink_">des Angriffs des Dritten Reiches</a> auf die Sowjetunion.</strong></p>
<p><strong>Damals wurden unter der Aufsicht von Admiral Wilhelm Canaris, dem Chef der „Abwehr“, die Bataillone „Nachtigall“ und „Roland“ aufgestellt. Jedes umfasste mehrere Hundert Ukrainer, Schuchewytsch war einer der Kommandeure. Als Verbindungsoffizier und Sachverständiger war der Deutsche Theodor Oberländer in „Nachtigall“ tätig. Oberländer war später unter Bundeskanzler Adenauer Vertriebenenminister, bis ein Schauprozess gegen ihn in der DDR ihn zum Rücktritt zwang.</strong></p>
<p><strong>Neben <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/article158435562/Tausendfacher-Mord-als-Alltag-und-Belustigung.html" name="inlineLink_">deutschen Truppen</a> haben auch ukrainische Nationalisten ohne Zweifel Pogrome vor allem an der jüdischen Bevölkerung in Lemberg und Umgebung begangen. Inwieweit dabei Schuchewytsch und seine Einheit beteiligt waren, ist bis heute nicht ganz geklärt. Die Zusammenarbeit mit dem Dritten Reich gründete in der Hoffnung der Nationalisten, sie würden bald einen eigenen Staat bekommen. Dementsprechend riefen sie, allen voran ihr ziviler Anführer Stepan Bandera, nach der Eroberung von Lemberg (Lwiw) eine unabhängige Ukraine aus.</strong></p>
<div id="Element-932c8014-f9e1-49ad-aa10-ca827d2ad3a3" class="c-inline-element "></div>
<p><strong>Dass Oberländer in der Bundesrepublik Karriere machen konnte, war für die DDR-Propaganda ein gefundenes Fressen: So konnte sie der Bonner Republik eine „Fortdauer des Faschismus“ vorwerfen. Wenn Ukrainer heute Schuchewytsch ehren, ertönen in russischen Medien ähnliche Vorwürfe. Sie fügen sich nahtlos ein in die <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article141782486/Putins-Antifaschismus-ist-Geschichtsklitterung.html" name="inlineLink_">Moskauer Behauptung, in der Ukraine seien nach dem Sturz</a> des korrupten Präsidenten Janukowitsch „Faschisten“ am Werk.</strong></p>
<p><strong>…„Roman Schuchewytsch ist die markanteste historische Figur des 20. Jahrhunderts, ein antisowjetisches Symbol.“</strong></p>
<p><strong>Eine Straße in der Hauptstadt nach ihm zu benennen sei „der fast vollständige Bruch mit der sowjetischen Vergangenheit“. Die Bevölkerung brauche solche Symbole, „um sich gegen das heutige Russland zu mobilisieren“…DIE WELT</strong></p>
</div>
<p><strong>“Nazis im Bundestag”:</strong><a href="http://www.wolfgangmichal.de/2017/09/nazis-im-bundestag/">http://www.wolfgangmichal.de/2017/09/nazis-im-bundestag/</a></p>
<p>–</p>
<p><strong>…Dann gibt es auch Akten aus den USA – Oberländer stellte sich 1945 sofort in den Dienst des US-Geheimdienstes CIC gegen den alten roten Feind. Wachs muss feststellen: </strong></p>
<p><strong><em>“Große Teile des Oberländer-Dossiers sind bis heute aus Gründen der Nationalen Sicherheit der USA gesperrt.”…Deutschlandfunk 2000</em></strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>…Doch Wachs meint, dies mindere den Erkenntniswert der offenen Teile nicht; obwohl es doch nicht das erste Mal wäre, dass die USA durch Unterdrückung von Akten nützliche deutsche Kriegsverbrecher schützten – in Christopher Simpsons amerikanischem “Bumerang” konnte man da schon vor Jahren haarsträubende Fälle nachlesen…DLF</strong></p>
<p>…<strong>Oberländer, vor zwei Jahren verstorben, konnte das Erscheinen dieses Druckerzeugnisses nicht mehr erleben. Nach seinen anspruchsvollen Kriterien war die Arbeit sicherlich veröffentlichungswürdig. Er schrieb einmal, die Universität sei gleichsam </strong></p>
<p><strong><em>“die Munitionsfabrik; die verschiedenen Institute und Propagandastellen bilden die Artillerie. Nicht jede wissenschaftliche Arbeit muss veröffentlicht werden; wenn sie politisch ungünstige Ergebnisse hat, unterbleibt die Veröffentlichung.” </em></strong></p>
<p><strong>Dieses Oberländer-Zitat aus dem Jahr 1936, das die Wissenschaft in den Volkstumskampf gegen den Osten stellt, findet sich nicht bei Wachs, sondern in einem anderen Buch, dessen Gegenstand nicht Oberländer ist, zu dem er allerdings den Anlas gab. </strong></p>
<p><strong><em>“Wissenschaft im Dienst der nationalsozialistischen Politik? Die ‘Volksdeutschen Forschungsgemeinschaften’ von 1931 – 1945.” </em></strong></p>
<p><strong>Der Autor Michael Fahlbusch, der als Regional- und Verkehrsplaner in Athen und Basel Distanz zum Universitätsbetrieb hält, schreibt zu Beginn: </strong></p>
<p><strong><em>“Die vorliegende Studie ist der Versuch einer umfassenden Bestandsaufnahme der Volkstumsforschung. Ausschlaggebend für die Erforschung der Volkstumsforschung im Dritten Reich wurde das Heidelberger Manifest von 1981, das von keinem geringeren als Theodor Oberländer mitunterzeichnet wurde.” </em></strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Fritz Hermann Hankel – Hitler-und Faschismusgegner in Oldisleben/Thüringen. Ermordet im Konzentrationslager Buchenwald 1942. Wer hat ihn denunziert, wer hat ihn verhaftet, wer in Oldisleben hat dagegen öffentlich protestiert? Wie positionierte sich die Kirche, was predigten Pfarrer in Oldisleben zum Fall Fritz Hermann Hankel? <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=23017&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Hankel1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23018" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Hankel1-1024x836.jpg" alt="Hankel1" width="1024" height="836" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “Geburtsdatum: 10.9. 1898 in Oldisleben. Todesdatum: 20.7. 1942. Sterbeort: Buchenwald”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Hankel2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23028" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Hankel2-1024x911.jpg" alt="Hankel2" width="1024" height="911" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dr.Harry Stein, Experte der Gedenkstätte Buchenwald, teilt auf Anfrage mit:</strong></p>
<p><strong>Über Fritz Hankel gibt es einige Dokumente im Bestand Buchenwald des Suchdienstarchivs Bad Arolsen. Aus ihnen geht folgendes hervor:</strong></p>
<p><strong>Fritz Hankel, geb. <span class="cmp_parsed_date">10.09.1898</span> in <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span>, wohnhaft dort, Hindenburgstraße 20, glaubenslos, verheiratet, 3 Kinder, von Beruf Schlosser, wurde am <span class="cmp_parsed_date">13.12.1941</span> von der Gestapo <span class="cmp_parsed_location">Weimar</span> verhaftet und am <span class="cmp_parsed_date">20.12.1941</span> in das KZ Buchenwald gebracht. Haftgrund: “Verkehr mit Juden”. Fritz Hankel war 1932/33 Mitglied der KPD. Drei Ordnungs- und Vorstrafen, offensichtlich aus den Jahren der Weimarer Republik, wegen Holzdiebstahl, Beleidigung und Landfriedensbruch deuten auf seine soziale Lage und auf frühere Konflikte mit dem Staat. In Buchenwald wurde er zunächst als “Polizei-Häftling” geführt, dann als politischer Häftling. Die Gestapo ließ in in die “K-Kompanie” einweisen, ein spezielles Strafkommando für “Kriegsverbrecher”, das im Steinbruch arbeiten musste. Am <span class="cmp_parsed_date">8. Mai 1942</span> brachte sie ihn aus Buchenwald in das Gerichtsgefängnis Bad Frankenhausen. Offensichtlich sollte dort ein Verfahren gegen ihn stattfinden. Was dort wirklich geschah, ist unklar, jedenfalls brachte ihn die Gestapo am <span class="cmp_parsed_date">28. Mai 1942</span> nach Buchenwald zurück. Er kam erneut in den Steinbruch und wurde am 20. Juli 1942 in das Kommando 8 zum Aufbau des Gustloff-Werkes (neben dem Lager) versetzt, schwerste Erschließungsarbeiten in einem Waldgelände. Er starb am 20. Juli 1942, also noch am selben Tag, offiziell an “akuter Herzschwäche”, also an völliger Erschöpfung.</strong></p>
<p><strong>Mehr geben die Dokumente leider nicht her – es bleiben also eine Reihe von Fragen offen. Vielleicht noch soviel: Nach der Einführung des gelben Sterns im September 1941 lieferte die Gestapo jüdische Männer wegen geringster Verstöße gegen die Vorschriften (Besitz eines Fahrrades, “hat eine Gans gekauft”) in Buchenwald ein und brachte sie dort um. Die Geschichte von Fritz Hankel erscheint in diesem Kontext als Abschreckungsmaßnahme gegen diejenigen nichtjüdischen Deutschen, die noch Kontakte aufrecht erhielten. Es ist das Vorfeld der Deportation der Juden aus Mitteldeutschland in Vernichtungsstätten im besetzten Polen. Zitat Dr. Stein.</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>In Oldisleben fehlen bisher Gedenkstein oder Gedenktafel, die über das schwere Schicksal von Fritz Hankel informieren. Bemerkenswert, daß die Informationen über Fritz Hankel sogar in der Ortschronik fehlen. Wer hat dafür gesorgt? Zu den offenen Fragen gehört, wer in Oldisleben Fritz Hankel denunziert hat, ob die Denunziation von den lokalen SA-NSDAP-Führungsleuten kam. Aus dem Archiv der Pfarre in Oldisleben dürfte hervorgehen, wie sich damals die Kirche, ihre Pfarrer und Mitglieder zu dem Fall verhielten, wer protestierte, wer schwieg. Als Hankel-Haftgrund wurde “Verkehr mit Juden” genannt – auch Jesus war ein Jude. Die bisher vorliegenden Informationen über den Hankel-Fall geben einen Eindruck davon, was für ein soziokulturelles Klima zur Nazizeit in Oldisleben herrschte, wie die Menschen miteinander umgingen. </strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Der Wiegrefe-SPIEGEL und die ideologische Struktur der Bonner Republik:</strong></p>
<div class="TeaserImageBottom-topline">
<h2 class="Headline Headline--xs Headline--inherit">“Hitlers treue Gefolgsleute</h2>
</div>
<h1 class="Headline Headline--xl Headline--inherit">Die Altnazis im Bundesministerium. Hitler-Getreue dominierten das Innenministerium noch lange nach dem Krieg.” DER SPIEGEL 2018</h1>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/hat-das-institut-fuer-zeitgeschichte-in-muenchen-naziverbrechen-verharmlost-a-1172898.html">http://www.spiegel.de/spiegel/hat-das-institut-fuer-zeitgeschichte-in-muenchen-naziverbrechen-verharmlost-a-1172898.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/kurt-schrimm-ueber-versaeumnisse-bei-der-aufklaerung-von-ns-verbrechen-a-1170016.html">http://www.spiegel.de/spiegel/kurt-schrimm-ueber-versaeumnisse-bei-der-aufklaerung-von-ns-verbrechen-a-1170016.html</a></p>
<p><strong>CDU-Adenauer:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-150460250.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-150460250.html</a></p>
<p><strong>Alois Brunner:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-149766101.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-149766101.html</a></p>
<p><strong>“Der SS-Verbrecher Alois Brunner kam nie vor Gericht. Ihm half ein braunes Netzwerk, das bis in das Parlament, das Auswärtige Amt, den BND und in die Medien reichte.”</strong></p>
<p>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">08.10.2016</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Zeitgeschichte</span><span class="dig-ueberschrift dig-h">„Verstiegen und unsinnig“</span></h2>
<div class="dig-vorspann"><strong>BND-Gründer Reinhard Gehlen ließ Hunderte Politiker, Wissenschaftler, Militärs bespitzeln – von einer Gruppe schwer belasteter Altnazis.</strong></div>
<div class="dig-vorspann">-</div>
<div class="dig-vorspann">
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">03.09.2016</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Zeitgeschichte</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Ausgebildet bei der SS.</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Hildegard Lächert war eine besonders üble KZ-Wächterin. Dennoch arbeitete sie später für die CIA, dann für den BND.</h2>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139574525.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139574525.html</a><br />
–</p>
<p>…D<strong>ie von Schmidt verbreitete Version, er sei noch nicht einmal am Anfang des “Dritten Reiches” dem Zeitgeist erlegen, ist nach Pamperriens Recherchen jedenfalls nicht zu halten. Der aufgeweckte Teenager ließ sich von der Begeisterung mitreißen, welche die Nazis unter Jugendlichen zu entfachen wussten. Er gehörte zu der Minderheit der Jungen seiner Schule, die 1933 in die HJ eintraten…</strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012800.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012800.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86486649.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86486649.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83588346.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83588346.html</a></p>
<h2 class="article-title lp-article-title"><span class="headline">“BND vernichtete Personalakten früherer SS-Leute</span></h2>
<h2 class="article-title lp-article-title"><strong>Dem Bundesnachrichtendienst steht ein Skandal ins Haus. Historiker haben entdeckt, dass der Dienst 2007 Personalakten von Mitarbeitern vernichtet hat, die einst SS und Gestapo angehörten.”</strong></h2>
<p>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">17.10.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">ZEITGESCHICHTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Brauner Bluff</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Auf der Jagd nach Wählerstimmen warben CDU und SPD in der Nachkriegszeit um die Veteranen der Waffen-SS. Eine Studie beschreibt, wie die Volksparteien dabei ausgenutzt wurden.</h2>
<div class="dig-text">
<div class="dig-absatz">Am Abend des 7. August 1953 ist der Jugendstil-Saal des Winterhuder Fährhauses gut gefüllt. Graublauer Zigarettenqualm schwebt über den Männern mit dem harten Gesicht. Unter ihrem Hemd tragen viele die Tätowierung der Blutgruppe am linken Oberarm. Es sind Veteranen der Waffen-SS, die sich in dem Hamburger Ausflugslokal versammelt haben.</div>
<div class="dig-absatz">Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung.</div>
<div class="dig-absatz">Die Reaktion des Publikums auf die Rede ist nicht überliefert, aber einiges spricht dafür, dass der Hamburger Verkehrsdezernent dröhnenden Applaus bekam. Der Mann ist Sozialdemokrat, Volkswirt, steht damals am Beginn einer beispiellosen politischen Karriere und heißt: Helmut Schmidt.</div>
<div class="dig-absatz">Er ist nicht der Einzige, der um die Veteranen der Waffen-SS buhlt. Auch CDU-Kanzler Konrad Adenauer und SPD-Nachkriegschef Kurt Schumacher werben um die Wählerstimmen der früheren Elitetruppe, die von den alliierten Richtern im Nürnberger Militärtribunal zur “verbrecherischen Organisation” erklärt wurde. Adenauer besucht sogar Waffen-SS-General Kurt Meyer (“Panzer-Meyer”), der im Gefängnis im westfälischen Werl einsitzt, weil er 1944 in Frankreich etwa 20 kanadische Kriegsgefangene hinrichten ließ.</div>
<div class="dig-absatz">Später lobten Konservative wie der Philosoph Hermann Lübbe die Gründergeneration für ihren sanften Umgang mit der SS-Truppe. Die “Integration” habe die Stabilität der jungen Demokratie erst sichergestellt. Doch immer wieder wird diese Bewertung von jüngeren Historikern angezweifelt. Der Bielefelder Wissenschaftler Karsten Wilke hat diese These nun in besonderer Weise erschüttert. Wilke hat sich die “Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit” (HIAG) vorgenommen, den 1992 auf Bundesebene aufgelösten Traditionsverband der Waffen-SS, deren Unterlagen er auswerten konnte(*).</div>
<div class="dig-absatz">Danach gaben sich die Alt-Nazis zwar geläutert (“Wo das Verbrechen anfängt, hört die Kameradschaft auf”), doch intern dominierte der braune Ungeist. Das Entgegenkommen von Demokraten wie Schmidt oder Adenauer blieb im Kern ohne Gegenleistung. Stattdessen nutzten HIAG-Vertreter die verbreitete, aber unbegründete Angst vor ihrer Klientel, um sich eine Altersversorgung zu sichern und trugen durch öffentliche Geschichtsklitterung dazu bei, dass Verbrechen jahrelang ungeahndet blieben. Die HIAG schrieb “die Waffen-SS in die ,Legende von der sauberen Wehrmacht’ ein”, urteilt Wilke.</div>
<div class="dig-absatz">Dabei war die braune Truppe während des Krieges besonders rücksichtslos gegen Gefangene und Zivilisten vorgegangen. Zu den ursprünglich nur aus Freiwilligen, dann auch aus Wehrpflichtigen rekrutierten Divisionen, die sich als bewaffneter Teil der SS verstanden, gehörten zudem die SS-Totenkopfverbände, die die Konzentrationslager bewachten. Auch deshalb warfen die Nürnberger Richter der Waffen-SS Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.</div>
<div class="dig-absatz">Nach 1945 hatten deren Veteranen zwar keine politischen Ambitionen, wohl</div>
<div class="dig-absatz">aber wollten sie die gleichen schönen Übergangsgelder und Renten wie Wehrmachtsangehörige und natürlich eine Rehabilitation vom Nürnberger Urteil.</div>
<div class="dig-absatz">Die HIAG hielt daher nicht nur zur regierenden CDU engen Kontakt, sondern auch zu den oppositionellen Sozialdemokraten. Die SPD war als Partei des Widerstands eine moralische Instanz. Die Jahre im KZ hatten ihren Vorsitzenden Schumacher zum einbeinigen Krüppel gemacht. Dennoch empfing er 1951 eine HIAG-Delegation in Bonn und öffnete damit den Veteranen eine Tür zur SPD.</div>
<div class="dig-absatz">Der Einfluss der HIAG beruhte vor allem auf maßloser Übertreibung. Ihre Sprecher nahmen für sich in Anspruch, bis zu zwei Millionen Menschen zu vertreten, und sie lockten die Sozialdemokraten mit der Aussicht, “Millionen deutscher Stimmen zu gewinnen”. In Wahrheit lebten gerade einmal 250 000 Veteranen in Westdeutschland. Nur acht Prozent hatten sich bei der HIAG organisiert – kein sonderlich eindrucksvolles Potential. Aber der Bluff gelang.</div>
<div class="dig-absatz">Schumacher rechtfertigte sein Treffen mit dem Hinweis, es sei “keine gute Sache für eine junge Demokratie”, wenn sich ein so großer Block Unzufriedener bilde.</div>
<div class="dig-absatz">Vor allem der aus der Haft entlassene und später zum Bundessprecher der HIAG aufgestiegene “Panzer-Meyer” spielte geschickt mit diesen Ängsten. Mal drohte der charismatische Ex-General, seine Männer könnten “aus Dummheit” zu rechtsextremen Parteien abdriften, wenn sich die SPD nicht für sie einsetze. Dann wieder erzählte er, der sowjetische Botschafter habe den Kontakt zu ihm gesucht. Solche Versuche von östlicher Seite hätten “gewisse Erfolgschancen”, sollte die “Eingliederung der frühereren Waffen-SS-Angehörigen im demokratischen Staat auf Schwierigkeiten stoßen”.</div>
<div class="dig-absatz">Die SPD-Spitze war erstaunlich gutgläubig. Schon Schumacher übernahm unbesehen die Behauptung der HIAG, die Veteranen der Waffen-SS hätten sich überwiegend vom Nationalsozialismus gelöst und seien in eine “ausgesprochene Pariarolle” geraten, aus der man ihnen heraushelfen müsse.</div>
<div class="dig-absatz">Später hielten die SPD-Verteidigungspolitiker Fritz Erler – auch er einst ein Mann des Widerstands – und Helmut Schmidt den Kontakt zur HIAG. Sozialdemokraten traten auf deren Veranstaltungen auf und trugen dazu bei, dass die rechte Truppe gesellschaftsfähig blieb. Im Bundestag stimmte die SPD im Einklang mit der regierenden CDU dafür, dass die Waffen-SS in der Rentenfrage nach und nach der Wehrmacht zum Teil gleichgestellt wurde…</div>
<div class="dig-absatz">-</div>
<div class="dig-absatz">
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">26.09.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">GEHEIMDIENSTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Treuer Freund</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Jetzt freigegebene Akten belegen: Der BND hat den Ex-SS-Mann Walther Rauff gedeckt, obwohl dieser zu den Schlüsselfiguren des Holocaust gehörte.</h2>
<p>–</p>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">“In den fünfziger Jahren arbeiteten viele NS-Verbrecher für den BND.”</h2>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">28.02.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Briefe</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Ein politisches Signal</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Nr. 7/2011, Zeitgeschichte: Wie der BND NS-Kriegsverbrecher rekrutierte</h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Woche für Woche wird ein neuer Fall von Verstrickung übelster Nazis in den Bundesnachrichtendienst (BND) bekannt.</h2>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">17.01.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">ZEITGESCHICHTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">„Kerndeutsche Gesinnung“</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Der als „Schlächter von Lyon“ berüchtigte NS-Verbrecher Klaus Barbie war Agent des Bundesnachrichtendienstes</h2>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376539.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376539.html</a></p>
<p>–</p>
<div class="dig-absatz"><b>S</b><strong>PIEGEL: Viele fanden sich dann auch im Auswärtigen Dienst der 1949 gegründeten Bundesrepublik wieder.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Conze: Wir haben da auch Zahlen: 1950/51 waren gut 42 Prozent der Angehörigen des Höheren Dienstes im Amt ehemalige NSDAP-Mitglieder. Das waren mehr als in den Jahren 1938/39.</strong></div>
<div class="dig-absatz">-</div>
<div class="dig-absatz"><strong>Kalter Krieg beim Eichmann-Prozess</strong><br />
<strong>Aktenklau für die Adenauer-Republik</strong><br />
<strong>Es war ein brisanter Auftrag, wohl abgesegnet vom BND: 1961 bestahl ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Adenauer nach SPIEGEL-Recherchen einen DDR-Anwalt und nahm Dokumente mit. Er wollte sicherstellen, dass im Eichmann-Prozess keine BRD-Politiker belastet werden.</strong><strong>Von Klaus Wiegrefe</strong><strong>Hamburg – Während des Eichmann-Prozesses in Israel haben ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer und ein Reporter der “Bild”-Zeitung aus dem Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem Dokumente gestohlen, um sie dem Bundesnachrichtendienst (BND) zu übergeben. Pikantes Detail: Der Journalist war ein Schwager Axel Springers. Das geht aus Recherchen des SPIEGEL im Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Danach handelte sich bei den entwendeten Papieren um “Aufzeichnungen, Vollmachten und alle möglichen Unterlagen, in denen eine ganze Reihe von Namen westdeutscher Persönlichkeiten enthalten sind”.</strong><strong>Grund für den Diebstahl im Jahr 1961 im King David Hotel in Jerusalem: Adenauer fürchtete, während des Verfahrens gegen Adolf Eichmann könnten westdeutsche Politiker oder Beamte aufgrund ihrer Vergangenheit im “Dritten Reich” belastet werden und dass auf diese Weise das Ansehen der jungen Bundesrepublik leide. Der bestohlene DDR-Anwalt Friedrich Karl Kaul beobachtete nämlich im Auftrag Ost-Berlins das Verfahren und beschuldigte immer wieder öffentlich die Bundesregierung, Alt-Nazis zu decken.</strong><strong>Eichmann zählte zu den wichtigsten Organisatoren des Holocaust und war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren sorgte weltweit für großes Aufsehen, und Adenauer schickte daher eine offizielle Beobachterdelegation nach Jerusalem.</strong><strong>Zu ihr zählte einer der beiden Diebe, nämlich Rolf Vogel, Reserveoffizier der Bundeswehr und dort in psychologischer Kriegführung geschult. Der PR-Fachmann galt in Bonn als Mann des BND und zählte zu den Vertrauten des Kanzlers.</strong><strong>Für das Eichmann-Verfahren ließ er sich von seinem aktuellen Posten im Verbindungsbüro der Europäischen Gemeinschaften (EG) in Bonn entbinden. In Jerusalem firmierte er offiziell als Journalist und schrieb für die “Deutsche Zeitung”. Insgeheim hatte er jedoch den Auftrag, “das Bundeskanzleramt ständig auf dem Laufenden” zu halten”, wie es in den Akten vermerkt wurde. Dafür wurde er auch bezahlt. Mehrfach berichtete Vogel direkt an Adenauer.</strong><strong>Vogel sollte vor allem verhindern, dass die DDR den Eichmann-Prozess für Propagandazwecke instrumentalisierte. Wahrscheinlich kam es deshalb auch zu dem Diebstahl. Immer wieder lancierte die SED Namenslisten von Belasteten in Bonner Diensten, vorneweg Hans Globke, Kanzleramtschef Adenauers. Globke hatte 1936 den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen mitverfasst.</strong><strong>Der Diebstahl erfolgte am Abend des 29. Juni 1961 in Kauls Zimmer im King David Hotel in Jerusalem. Vogels Begleiter war Frank Lynder, Reporter bei der “Bild”-Zeitung und nach Angaben des Auswärtigen Amtes während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.</strong><strong>Ob die beiden Männer bei Kaul einbrachen oder den Advokaten trickreich bei einem Besuch ablenkten und dann die Papiere entwendeten, geht aus den Akten nicht eindeutig hervor. Gegenüber Gerhard von Preuschen, dem Leiter der Beobachterdelegation in Jerusalem, erklärten sie, sie hätten das “Aktenstück aus dem Hotelzimmer Kaul im Hotel King David unbemerkt entnommen”…</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html">http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html">http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html">http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html</a><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html</a>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">29.01.2008</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">NAHAUFNAHME</span><span class="dig-ueberschrift dig-h">„ALLE BERÜHMTEN FAMILIEN WAREN DABEI“</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Der Historiker Stephan Malinowski über die Begeisterung des deutschen Adels für die Nationalsozialisten</h2>
<div class="dig-text">
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Herr Malinowski, Hitler galt vielen Adligen als Parvenü. Henning von Tresckow soll gesagt haben, man müsse ihn “wie einen tollen Hund abschießen”. Was bedeutete dieser Herrenhabitus für das Verhältnis des Adels zu den Nationalsozialisten?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Zunächst einmal trug er dazu bei, dass Hitler möglich wurde. Denn der Adel unterschätzte die Nazis aus genau dieser Herrenhaltung heraus – am deutlichsten formuliert 1933 von Hitlers Steigbügelhalter und Vizekanzler Franz von Papen: Man habe den NSDAP-Chef “engagiert”, in zwei Monaten sei Hitler “in die Ecke gedrückt, dass er quietscht”. Bekanntlich kam es dann genau andersherum. Dieser Habitus spielte dann aber auch für den Entschluss zum Staatsstreich eine Rolle, denn in einer Gesellschaftsschicht, die tausend Jahre lang Herrschaft ausgeübt hatte, gab es kaum absolutes Parteigängertum und Führertreue bis zum bitteren Ende. Für den Adel war das eher eine Art selbstgewähltes Bündnis. Zu den unbestreitbaren Ehrentaten der Männer des 20. Juli gehört, dass sie dieses Bündnis von sich aus aufgekündigt haben.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Aber was hatte der Nationalsozialismus Adligen überhaupt zu bieten?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Karrieren und Landbesitz zum Beispiel. Von den rund 10 000 adligen Offizieren im Kaiserreich wurden nach 1918 nur rund 900 in die stark verkleinerte Reichswehr übernommen. Es gab nach dem Ersten Weltkrieg Tausende regelrecht arbeitslose preußische Adlige, die auf nichts anderes vorbereitet worden waren als eine Karriere beim Militär – traditionell Absicherung für nachgeborene Söhne, die keinen Grundbesitz erbten.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Und die Aufrüstung der Nazis öffnete dieses Tor dann wieder.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Richtig. Die Anzahl der adligen Offiziere schnellte nach 1933 innerhalb von zwei Jahren von 900 auf rund 2300 hoch. Dazu kamen Karrierechancen als Folge politischer Säuberungen im höheren Verwaltungsdienst und in der Diplomatie. Nicht zu vergessen auch die Posten bei der SS – fast jeder fünfte SS-Obergruppenführer, also die zweithöchste Rangstufe, stammte aus dem Adel. Es begegneten sich in der SS viele klangvolle Namen: Alvensleben, Bülow, Pückler, Steuben, Uslar, Westphalen oder Henckel-Donnersmarck.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Und andere hofften auf Beuteland aus Hitlers Feldzügen?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Die Nazis hatten ja große Schwierigkeiten, für ihre Ostsiedlungspolitik das vielbeschworene “Volk ohne Raum” zu finden. Aus Arbeitern wollte Hitler Wehrbauern machen, aber die mochten nicht. Ganz anders der Adel: Der Großherzog von Oldenburg etwa schrieb schon Anfang Juni 1941 an SS-Chef Heinrich Himmler, dass einige seiner sechs Söhne gern im Osten siedeln würden, ob man sich nicht schon mal eine Option für den Kauf “größerer Güter” sichern könne. Es gibt weitere Beispiele. Hält man sich den materiellen Aspekt vor Augen, ist es weniger erstaunlich, dass viele Adlige so lange mitgemacht haben.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Aber vor 1933 hatten die adligen Herren doch allen Grund, sich vor den Nazis eher zu fürchten. In der NSDAP gab es einen starken sozialistischen Flügel, und unter Hitlers SA-Schlägern fanden sich viele Proletarier und Landarbeiter.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Das Verhältnis zwischen Adel und Nationalsozialismus ist die Geschichte eines Missverständnisses. Was die Adligen in der braunen Partei sahen, war nicht das, was sie dann bekamen. Als Kampfbewegung stand sie radikal gegen alles, wogegen auch der Adel stand: Demokratie, Republik, Parlamentarismus, Parteienstaat, Sozialdemokratie. Aus seiner Sicht war das also eine Organisation, mit der man etwas anfangen konnte, die man reiten konnte wie ein Pferd – und es dauerte lange, bis der Adel merkte, dass sich das Verhältnis von Ross und Reiter verkehrt hatte.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Welchen Anteil hat der Antisemitismus?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Der größte deutsche Adelsverband, die Deutsche Adelsgenossenschaft, führte bereits 1920 einen Arierparagraphen ein. Als Gruppe hat sich der Adel ja immer über Blut definiert. Dass auch die Nazis in Kategorien wie Blut und Rasse dachten, hat nachweislich viele Adlige angesprochen.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Wie weit spielte der Adel den Nazis in die Hände?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Es gibt ab etwa 1930 eine nachweisbare Bewegung im gesamten deutschen Adel in die NSDAP hinein. Das fängt mit August Wilhelm Prinz von Preußen an, dem vierten Sohn des letzten Kaisers, der in Bierzelten für die Nazis auftrat, und gilt für viele andere Geschlechter. Es gibt innerhalb des preußischen Adels praktisch keine der berühmten Familien, die nicht dabei ist.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Können Sie Zahlen nennen?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: In der winzig kleinen Gruppe des Hochadels werden rund 70 Fürsten, Prinzen und Prinzessinnen noch vor 1933 Parteigenossen. Bis 1941 sind es etwa 270. Beim niederen Adel sieht es nicht anders aus. Man findet in den Mitgliedskarteien der NSDAP 34 Bismarcks, 41 Schulenburgs, 43 Bredows, 40 Bülows, 43 Kleists, 53 Arnims, 78 Wedels – insgesamt allein aus einer Stichprobe von 350 Familien fast 3600 Adlige. Und jeder Vierte trat vor 1933 ein…</strong></div>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14937187.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14937187.html</a></p>
<p>&#8211;</p>
<h1><strong>Die kuriose Ortschronik von Oldisleben/Thüringen – was alles fehlt.</strong></h1>
<h1><strong>Renommierte deutsche Geschichtswissenschaftler haben sich ausführlich mit markanten Personen Oldislebens befaßt, darüber publiziert – doch in der Ortschronik findet sich darüber nicht ein Wort. Wer hat dafür gesorgt, was ist da hinter den politischen Kulissen passiert? </strong><strong>Warum nach dem Anschluß von 1990 die Schule in Oldisleben nicht mehr den Namen des ermordeten Nazi-Gegners Hermann Güntherodt tragen durfte&#8230;Steht wenigstens das Güntherodt-Denkmal noch?</strong></h1>
<div class="beitrags-info">
<p><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg" alt="" /></p>
</div>
<p><strong>Umzug in Oldisleben – als die SA das Gewaltmonopol im Ort hatte…</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Offizielle Gemeinde-Website:</strong></p>
<div class="c-sm-8 trinhalt">
<p><strong>…Nachfolgend können Sie eine ausführlichere Chronik von Oldisleben als PDF herunterladen. Die Chronik entstammt der Feder des ehemaligen Ortschronisten Herrn Alfred Odebrecht und wurde zur 900 Jahrfeier unserer Gemeinde als Broschüre herausgegeben.</strong></p>
<p><strong>Sie soll in digitalisierter Form den historischen Abriss der Entwicklung in Oldisleben bis zum Jahr 1989 aufzeigen!</strong></p>
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<h2><strong><i class="fa fa-file-o fa-fw"></i> CHRONIK OLDISLEBEN BIS 1989:</strong><a href="http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf">http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf</a></h2>
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<p><strong>Kein Wort über Hulda Wiesel – wer hat die Bürgerin von Oldisleben denunziert und in ihrem Leben eine unvorstellbare grausame persönliche Katastrophe verursacht?</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Hulda Wiesel aus Oldisleben, Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. 1978 verstorben in Schweden. Wo wird in Oldisleben der KZ-Überlebenden Hulda Wiesel gedacht, wo befindet sich die Gedenktafel?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a></h2>
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<p><strong>Kein Wort über Hildegard Wilkendorf aus Oldisleben – wer hatte sie denunziert?</strong></p>
<p><strong>“Die 21-jährige Hildegard Wilkendorf, von Beruf Stenotypistin, wurde wegen ‘staatsfeindlicher Äußerungen’ und ‘Umgang mit Kriegsgefangenen’ denunziert und im Oktober 1943 zu einer neunmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt, die sie in <span class="cmp_parsed_location">Erfurt</span> verbüßte.”</strong></p>
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<p><strong>Kein Wort über Emil Dietrich aus Oldisleben – wer hatte ihn denunziert?</strong></p>
<p><strong>“Widerstand aus dem Glauben leistete Emil Dietrich aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span>, der zur Gemeinde der Zeugen Jehovas gehörte. Nach Angaben aus dem Geschichtsarchiv der Zeugen Jehovas wurde er zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und anschließend in ein Konzentrationslager überstellt. Er überlebte und wurde 1950/1951 in der DDR erneut verfolgt.”</strong></p>
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<p><strong>Kein Wort über Kurt Telemann – wer hatte ihn denunziert?</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Oldisleben – Nazizeit und Zwangsarbeiter(über 800). Landwirt Kurt Telemann in der Adolf-Hitler-Straße 34 läßt einen polnischen Zwangsarbeiter mit dem Rad für Einkäufe nach Heldrungen fahren – und wird 1940 prompt angezeigt. Wie der Nazi-Kapitalismus funktionierte – warum heute deutsche Panzer aus Thüringen zu Kriegsübungen an die russische Grenze transportiert werden, zu hohen Kosten für die Steuerzahler:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/</a></h2>
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<p><strong>In der Ortschronik vermißt man sogar nähere Angaben über Fritz Hankel – wer hat dafür gesorgt?</strong></p>
<p><strong>Im Ort fehlen bisher Gedenkstein oder Gedenktafel, die über das schwere Schicksal von Fritz Hankel informieren. Bemerkenswert, daß die Informationen über Fritz Hankel sogar in der Ortschronik fehlen.  Zu den offenen Fragen gehört, wer in Oldisleben Fritz Hankel denunziert hat, ob die Denunziation von den lokalen SA-NSDAP-Führungsleuten kam. Aus dem Archiv der Pfarre in Oldisleben dürfte hervorgehen, wie sich damals die Kirche, ihre Pfarrer und Mitglieder zu dem Fall verhielten, wer protestierte, wer schwieg. Als Hankel-Haftgrund wurde “Verkehr mit Juden” genannt – auch Jesus war ein Jude. Die bisher vorliegenden Informationen über den Hankel-Fall geben einen Eindruck davon, was für ein soziokulturelles Klima zur Nazizeit in Oldisleben herrschte, wie die Menschen miteinander umgingen. </strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/</a></p>
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<p><strong>Über die Machenschaften von Göhring und Schreiber ließen sich problemlos Bücher füllen – in der Ortschronik fehlen sogar die Grundfakten:</strong></p>
<p><strong>“Während des <a title="Zweiter Weltkrieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> mussten etwa 800 <a class="mw-redirect" title="Kriegsgefangene" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene">Kriegsgefangene</a> sowie Männer und Frauen aus zahlreichen besetzen Ländern in der Zuckerfabrik und auf den Landgütern Göhring und Schreiber <a title="Zwangsarbeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit">Zwangsarbeit</a> leisten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oldisleben#cite_note-7">[7]</a>” Wikipedia</sup></strong></p>
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<p><strong>Nach Angaben von Zeitzeugen der Region gab es auch in Dörfern wie Oldisleben nach 1945 ein regelrechtes Komplott, um schwerbelastete Nazis zu schützen. “Nazi-Amtsträger, Nazi-Aktivisten wurden gedeckt. Das ging nach dem Prinzip `Eine Hand wäscht die andere` – sagst du nichts über mich, sage ich nichts über Dich, wirst du nach der Nazizeit  Vorteile haben. Viele, die bei Verbrechen mitgemacht hatten, darin verwickelt waren, kamen auf diese Weise davon.”</strong></p>
<p><strong>Eine Rolle habe gespielt, daß manche, die sich nach 1945 als Kommunisten ausgaben, daher auf Verwaltungsposten, Bürgermeisterposten gelangten, in Wahrheit gar keine Kommunisten gewesen seien, bei den Nazis mitgemacht hätten. In Oldisleben spreche in diesem Kontext Bände, daß just Fälle wie Hulda Wiesel oder Hildegard Wilkendorf nicht in der offiziellen Ortschronik von Lehrer Alfred Odebrecht erwähnt werden, natürlich auch nicht die Namen der Denunzianten. “Auch in Oldisleben gab es welche, die an Nazi-Straftaten direkt oder indirekt teilnahmen – nach 1945 aber alles abstritten, stets behaupteten, nichts darüber zu wissen.” Den Zeitzeugen zufolge war in der späteren DDR-Schulküche des Rathauses zuvor kurz nach 1945 eine Art Gefängnis, in der die Nazi-Bauern von Oldisleben für einige Tage eingesperrt gewesen seien.</strong></p>
<p><strong>Ortschronik-Verfasser Odebrecht sei an der Ostfront gewesen – ob er dort in Verbrechen verwickelt war, wisse man nicht. Wie es an der Ostfront zuging, beschrieb ein Zeitzeuge aus der Region: “Ich habe auch Massenexekutionen gesehen. Wie die an der Ostfront  die Russen regelrecht abgeschlachtet haben, das kann sich niemand vorstellen. Ein Glück, daß ich ein einfacher Panzerfahrer war, keine Befehle geben mußte.” </strong></p>
<p><strong>Odebrecht war Lehrer an der Schule in Oldisleben, die Kollegen kannten ihn aus jahrelangem, engem Kontakt. Indessen ist von solchen Zeitzeugen nichts über die Rolle von Odebrecht im Nazismus-Kontext zu erfahren.</strong></p>
<p><strong>Heimatforscher in höherem Alter weisen 2018 zudem auf einen interessanten Aspekt: In bestimmten Thüringer Städten sei die Nazizeit überhaupt nicht aufgearbeitet, trauten sich Wissenschaftler nicht an das Thema. Dies liege daran, daß nach dem Anschluß von 1990 wieder bestimmte traditionelle Familien politisch-wirtschaftlich das Sagen hätten, die auch zur Nazizeit tonangebend gewesen seien. Diese Familien wollten auf keinen Fall, daß ihre Rolle im Nazi-Kapitalismus bekannt, näher beleuchtet werde. </strong></p>
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<p><strong>Oldisleben und Stalingrad. Zeitzeugen des Ortes, die den Zweiten Weltkrieg als Jugendliche, junge Erwachsene erlebten, erinnern sich:</strong></p>
<p><strong>“Vor der Niederlage von Stalingrad wurde von Einwohnern Oldislebens, die Angehörige, Verwandte an der Ostfront hatten, bemerkt, daß die zu den Soldaten geschickten Briefe und Päckchen zurückkamen. Das war ein schlimmes Zeichen. Man erzählte sich heimlich, wer in Stalingrad ist und umkommen muß. Und dann kamen die Nachrichten über die Niederlage – nicht nur, wer in Oldisleben NSDAP-Amtsträger war, konnte es nicht begreifen. Alle waren entsetzt. Aber es wurde ertragen. Niemand hat gesagt, Hitler ist schuld, der muß weg, keiner hat was kritisiert. Es gab nicht mal eine Gedenkfeier – man ging darüber hinweg. Die Männer waren als Soldaten an der Front – und wenn die umkamen, dann war das eben so. Wer von Oldisleben in der Woche mit dem Zug für Lehre oder Arbeit nach Erfurt fuhr, sah auf dem Bahnhof grauenhaft aussehende deutsche Soldaten von der Ostfront, richtig abgerissen, völlig fertig sahen die aus.</strong></p>
<p><strong>Auf die Russen gab es in Oldisleben damals einen gewissen Haß – und als dann 45 die Russen teils in Panjewagen durch Oldisleben zogen, richtete sich der Haß der Bewohner auf diese russischen Soldaten. Die Stimmung war – mit denen wollen wir nichts zu tun haben, gegen die haben wir verloren. Daß da jemand gar Selbstkritik übte, gar sagte, wir haben uns unter Hitler geirrt, auch über die Russen, die Sowjetunion geirrt – nein, sowas gab es nicht. Großgrundbesitzer Göhring ist gleich rübergemacht, als die Amerikaner noch hier waren.”</strong></p>
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<h2 class="beitrags-titel">Deckt, entschuldigt die Merkel-GroKo massiv Judenhasser, also Rechtsradikale? Judenhaß – Grundbaustein der Nazi-Ideologie – dennoch starke Erhöhung der Zahl aktiver Judenhasser in Deutschland durch die GroKo, entsprechend starke Zunahme des Antisemitismus. Besonders auffällig – Merkel, Steinmeier, Seehofer etc. drücken sich vor einer politischen Klassifizierung des neuen Judenhasser-Spektrums – ist es nun linksextrem, rechtsextrem, links, rechts, gehört es gar zur politischen Mitte? Fragen über Fragen…In der jüngsten Bundestagsdebatte schwiegen GroKo-Politiker zu dieser Problematik, was Bände spricht. “Bad people”:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/09/14/deckt-entschuldigt-die-merkel-groko-massiv-judenhasser-also-rechtsradikale-judenhass-grundbaustein-der-nazi-ideologie-dennoch-starke-erhoehung-der-zahl-aktiver-judenhasser-in-deutschland-durch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/09/14/deckt-entschuldigt-die-merkel-groko-massiv-judenhasser-also-rechtsradikale-judenhass-grundbaustein-der-nazi-ideologie-dennoch-starke-erhoehung-der-zahl-aktiver-judenhasser-in-deutschland-durch/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">Stephan J. Kramer – Chef des Verfassungsschutzes in Thüringen – die kuriosen Parteien-Wechsel. Erst Helmut-Kohl-CDU, dann Genscher-FDP, dann Helmut-Schmidt-SPD…Kramer-SPD in Thüringen-Wahlumfragen auf 10 Prozent abgesackt…Wieso trat Kramer ausgerechnet in eine Partei ein, deren Ikone Helmut Kohl solche Wertvorstellungen hat? “Kohl spendete NS-Verbrechern”. “Wie Kohl antisemitische Vorurteile verbreitete”. Geheimdienstmann und Kriegsverbrecher Gehlen – ein Erfurter:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/18/stephan-j-kramer-chef-des-verfassungsschutzes-in-thueringen-die-kuriosen-parteien-wechsel-erst-cdu-dann-fdp-dann-spd/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/18/stephan-j-kramer-chef-des-verfassungsschutzes-in-thueringen-die-kuriosen-parteien-wechsel-erst-cdu-dann-fdp-dann-spd/</a>.</h2>
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<h1 class="ts-title"><strong>Die aktuellen Nazi-Antisemitismus-Skandale in Thüringen 2019 – just im Wahlkampfjahr:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/31/thueringen-die-vielen-aktuellen-nazi-skandale-von-autoritaeten-und-mainstreammedien-thueringens-nazi-glocken-laeuten-2019-am-holocaust-gedenktag-und-am-tag-der-landtags-gedenkstunde-zum-holocaust/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/31/thueringen-die-vielen-aktuellen-nazi-skandale-von-autoritaeten-und-mainstreammedien-thueringens-nazi-glocken-laeuten-2019-am-holocaust-gedenktag-und-am-tag-der-landtags-gedenkstunde-zum-holocaust/</a></h1>
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<h2 class="beitrags-titel">Das “Dossier Makwakwa” – Paulo Oliveira, einstiger Führer der Terrororganisation Renamo, packt aus. Viele interessante Details über die enge Kooperation mit NATO-Staaten wie Westdeutschland, mit dem BND, mit Südafrika. Mosambik-Dossier 8:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/</a></h2>
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<p><strong>Kalter Krieg beim Eichmann-Prozess/Zitat DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>Aktenklau für die Adenauer-Republik</strong></p>
<p><strong>Es war ein brisanter Auftrag, wohl abgesegnet vom BND: 1961 bestahl ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Adenauer nach SPIEGEL-Recherchen einen DDR-Anwalt und nahm Dokumente mit. Er wollte sicherstellen, dass im Eichmann-Prozess keine BRD-Politiker belastet werden.</strong></p>
<p><strong>Von Klaus Wiegrefe </strong><strong>Hamburg –</strong></p>
<p><strong>Während des Eichmann-Prozesses in Israel haben ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer und ein Reporter der “Bild”-Zeitung aus dem Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem Dokumente gestohlen, um sie dem Bundesnachrichtendienst (BND) zu übergeben. Pikantes Detail: Der Journalist war ein Schwager Axel Springers. Das geht aus Recherchen des SPIEGEL im Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Danach handelte sich bei den entwendeten Papieren um “Aufzeichnungen, Vollmachten und alle möglichen Unterlagen, in denen eine ganze Reihe von Namen westdeutscher Persönlichkeiten enthalten sind”.</strong><strong>Grund für den Diebstahl im Jahr 1961 im King David Hotel in Jerusalem: Adenauer fürchtete, während des Verfahrens gegen Adolf Eichmann könnten westdeutsche Politiker oder Beamte aufgrund ihrer Vergangenheit im “Dritten Reich” belastet werden und dass auf diese Weise das Ansehen der jungen Bundesrepublik leide. Der bestohlene DDR-Anwalt Friedrich Karl Kaul beobachtete nämlich im Auftrag Ost-Berlins das Verfahren und beschuldigte immer wieder öffentlich die Bundesregierung, Alt-Nazis zu decken.</strong><strong>Eichmann zählte zu den wichtigsten Organisatoren des Holocaust und war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren sorgte weltweit für großes Aufsehen, und Adenauer schickte daher eine offizielle Beobachterdelegation nach Jerusalem.</strong><strong>Zu ihr zählte einer der beiden Diebe, nämlich Rolf Vogel, Reserveoffizier der Bundeswehr und dort in psychologischer Kriegführung geschult. Der PR-Fachmann galt in Bonn als Mann des BND und zählte zu den Vertrauten des Kanzlers.</strong><strong>Für das Eichmann-Verfahren ließ er sich von seinem aktuellen Posten im Verbindungsbüro der Europäischen Gemeinschaften (EG) in Bonn entbinden. In Jerusalem firmierte er offiziell als Journalist und schrieb für die “Deutsche Zeitung”. Insgeheim hatte er jedoch den Auftrag, “das Bundeskanzleramt ständig auf dem Laufenden” zu halten”, wie es in den Akten vermerkt wurde. Dafür wurde er auch bezahlt. Mehrfach berichtete Vogel direkt an Adenauer.</strong><strong>Vogel sollte vor allem verhindern, dass die DDR den Eichmann-Prozess für Propagandazwecke instrumentalisierte. Wahrscheinlich kam es deshalb auch zu dem Diebstahl. Immer wieder lancierte die SED Namenslisten von Belasteten in Bonner Diensten, vorneweg Hans Globke, Kanzleramtschef Adenauers. Globke hatte 1936 den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen mitverfasst.</strong><strong>Der Diebstahl erfolgte am Abend des 29. Juni 1961 in Kauls Zimmer im King David Hotel in Jerusalem. Vogels Begleiter war Frank Lynder, Reporter bei der “Bild”-Zeitung und nach Angaben des Auswärtigen Amtes während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.</strong><strong>Ob die beiden Männer bei Kaul einbrachen oder den Advokaten trickreich bei einem Besuch ablenkten und dann die Papiere entwendeten, geht aus den Akten nicht eindeutig hervor. Gegenüber Gerhard von Preuschen, dem Leiter der Beobachterdelegation in Jerusalem, erklärten sie, sie hätten das “Aktenstück aus dem Hotelzimmer Kaul im Hotel King David unbemerkt entnommen”…</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html">http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html">http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html">http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html</a><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html</a>–</p>
<h1>Rechtsstaat BRD: “Umgerechnet auf die Bevölkerung, ging der Osten wesentlich rigoroser gegen nachgewiesenermaßen belastete Nazis vor und verurteilte etwa achtmal mehr Täter als der Westen.” Klaus Behling, Die Kriminalgeschichte der DDR, edition berolina. Wird den Schülern im Kyffhäuserkreis von den Lehrern ausführlich erläutert, wie das zu erklären ist &#8211; oder ist das brisante Thema tabu?</h1>
<h1>Warum DDR-Bürgerrechtler zu der heiklen Problematik verbissen schweigen&#8230;</h1>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126052" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg1-1024x625.jpg" alt="Rosenberg1" width="1024" height="625" /></a></p>
<p><strong>Das hochaktuelle Buch über die kriminelle Energie der kapitalistischen deutschen Machteliten – von damals bis heute: “Alfred Rosenberg. Die Tagebücher von 1934 bis 1944. Herausgegeben und kommentiert von Jürgen Matthäus und Frank Bajohr”. Fischerverlag</strong></p>
<p><strong>Nazi-Offiziere wie Helmut Schmidt oder Heinz Guderian wußten bereits vor dem Überfall auf die Sowjetunion aus schriftlichen Vorgaben detailliert, daß ein Ausrottungskrieg durchzuführen war:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126124" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg3-1024x235.jpg" alt="Rosenberg3" width="1024" height="235" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
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<h2 class="beitrags-titel"> <a href="https://www.juedische-allgemeine.de/politik/die-haben-ja-auch-dreck-am-stecken/">https://www.juedische-allgemeine.de/politik/die-haben-ja-auch-dreck-am-stecken/</a>.</h2>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126126" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg8-1024x335.jpg" alt="Rosenberg8" width="1024" height="335" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126122" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg2-1024x392.jpg" alt="Rosenberg2" width="1024" height="392" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126128" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg5-1024x272.jpg" alt="Rosenberg5" width="1024" height="272" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126130" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg6-1024x329.jpg" alt="Rosenberg6" width="1024" height="329" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126132" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg7-1024x142.jpg" alt="Rosenberg7" width="1024" height="142" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg9.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126135" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg9-1024x329.jpg" alt="Rosenberg9" width="1024" height="329" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126137" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg10-701x1024.jpg" alt="Rosenberg10" width="701" height="1024" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg11.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126139" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg11-705x1024.jpg" alt="Rosenberg11" width="705" height="1024" /></a></p>
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		<title>&#8222;Meine Großmutter hat Brot zwischen die KZ-Häftlinge geschmissen &#8211; deshalb wollten die sie damals erschießen.&#8220; &#8222;Zum Schluß müssen in unserer Gegend noch viele Hitlerjungen, die nicht mehr mitmachen wollten, von der SS erschossen worden sein – so wie in Frankenhausen.” Erschießungen in Bad Frankenhausen 1945.</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/meine-grosmutter-hat-brot-zwischen-die-kz-haftlinge-geschmissen-deshalb-wollten-die-sie-damals-erschiesen/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 00:18:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte aus Oldisleben]]></category>
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		<category><![CDATA[verordneter Neonazismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch Dörfer um Oldisleben wurden KZ-Häftlinge getrieben, Zeitzeugen erinnern sich:&#8220;Ich habe das Holzpantinengetrappel gehört, die KZ-Häftlinge gesehen &#8211; die Verdunkelungsgardinen mußten runtergelassen werden, wenn man die durchtrieb&#8230; Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/   &#160; http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/ Die Juden in Thüringen:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/07/die-juden-in-thueringen-zur-nazizeit-zeitzeugen-aus-doerfern-und-weimar-militaerische-kriegsverbrecher-schweigen-in-erinnerungsbuechern-sehr-haeufig-zu-dem-brisanten-thema-martin-luther-und-die-jud/ http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/09/12/erschiessungen-in-bad-frankenhausen-1945-kurz-vor-dem-einruecken-der-us-truppen-wer-gehoerte-zum-erschiessungskommando-wer-waren-die-soldaten-die-zusehen-mussten-fuer-bewohner-der-stadtregion-an/ Das waren wahrscheinlich Auschwitzhäftlinge, die in den letzten Kriegsmonaten von der SS noch nach [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch Dörfer um Oldisleben wurden KZ-Häftlinge getrieben, Zeitzeugen erinnern sich:&#8220;Ich habe das Holzpantinengetrappel gehört, die KZ-Häftlinge gesehen &#8211; die Verdunkelungsgardinen mußten runtergelassen werden, wenn man die durchtrieb&#8230;</strong></p>
<p><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<h2> <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/volkischerbeobachter.jpg" alt="volkischerbeobachter.jpg" /></h2>
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<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/</a></p>
<p><strong>Die Juden in Thüringen:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/07/die-juden-in-thueringen-zur-nazizeit-zeitzeugen-aus-doerfern-und-weimar-militaerische-kriegsverbrecher-schweigen-in-erinnerungsbuechern-sehr-haeufig-zu-dem-brisanten-thema-martin-luther-und-die-jud/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/07/die-juden-in-thueringen-zur-nazizeit-zeitzeugen-aus-doerfern-und-weimar-militaerische-kriegsverbrecher-schweigen-in-erinnerungsbuechern-sehr-haeufig-zu-dem-brisanten-thema-martin-luther-und-die-jud/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/09/12/erschiessungen-in-bad-frankenhausen-1945-kurz-vor-dem-einruecken-der-us-truppen-wer-gehoerte-zum-erschiessungskommando-wer-waren-die-soldaten-die-zusehen-mussten-fuer-bewohner-der-stadtregion-an/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/09/12/erschiessungen-in-bad-frankenhausen-1945-kurz-vor-dem-einruecken-der-us-truppen-wer-gehoerte-zum-erschiessungskommando-wer-waren-die-soldaten-die-zusehen-mussten-fuer-bewohner-der-stadtregion-an/</a></p>
<p><strong><span id="more-132"></span>Das waren wahrscheinlich Auschwitzhäftlinge, die in den letzten Kriegsmonaten von der SS noch nach Buchenwald getrieben wurden. Ein ungarischer Jude, der dabei war, hat später die Orte unserer Region in einem Buch genannt, wo er damals durch ist. Meine Großmutter hat damals Brot zwischen die Häftlinge geschmissen, deshalb wollten die sie damals erschießen&#8230;Viele im Dorf haben den Häftlingen Brot zugeworfen, wollten diesen armen Schweinen noch was zukommen lassen&#8230;Der eine im Dorf hat seine Kriegsgefangenen immer mit am eigenen Tisch mitessen lassen, obwohl das damals verboten war. Und der andere von der NSDAP, beseelt und überzeugt, der hätte damals den anderen beinahe angezeigt &#8211; und das hätte bedeutet, er wäre abmarschiert, abgeholt worden. Sind da heute noch alte Rechnungen offen? Zum Schluß müssen in unserer Gegend noch viele Hitlerjungen, die nicht mehr mitmachen wollten, von der SS erschossen worden sein &#8211; so wie in Frankenhausen.&#8220;</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Helmut Schmidt(SPD) als Nazi-Offizier, Kriegsverbrechen: “Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”(Deutschlandradio Kultur)</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Was Rußlands Führung über die Wertvorstellungen deutscher Autoritäten weiß – Beispiel verbreitete Nazi-Ideologie: “Es galt, die Gefahr, die lauernde Gefahr abzuwenden und ein für  allemal die Bedrohung aus dem Osten zu zertrümmern.” Publikation von 2016 unter der Merkel-Gabriel-Regierung, selbst in den deutschen Supermärkten vertrieben, über den Aggressionskrieg der deutschen Machteliten gegen die Sowjetunion. </strong></p>
<p><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3e/Gitler-vizvolitel.jpg"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3e/Gitler-vizvolitel.jpg/429px-Gitler-vizvolitel.jpg" alt="Gitler-vizvolitel.jpg" width="429" height="599" /></a></p>
<p><strong>Ausriß Wikipedia: “Hitler, der Befreier”, in ukrainischer Sprache. Deutsche Publikationen von 2016/2017 stellen den Aggressionskrieg Hitler-Deutschlands gegen die Sowjetunion als gerechten Krieg zur Befreiung der Völker der Sowjetunion vom bolschewistisch-stalinistischen Joch dar…</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wo hing in Oldisleben eigentlich der sogenannte “Stürmerkasten”? Am Gebäude der früheren Drogerie Heinze, in der damaligen Adolf-Hitler-Straße. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=123&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer">http://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha55.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-676" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha55.jpg" alt="" width="500" height="319" /></a></p>
<p><strong>Oldisleben, Adolf-Hitler-Straße – im Hintergrund das Gebäude des Kindergartes erkennbar. Laut Zeitzeugen hatte jedes Dorf der Umgebung damals eine Adolf-Hitler-Straße, in Oldisleben kam noch eine Horst-Wessel-Straße hinzu, gab es auch eine Hindenburgstraße. Unter Hitler war jeden Sonnabend “Staatsjugendtag”, trafen sich Hitlerjugend und Bund deutscher Mädchen in der Schachtschule. “Fast alle Jugendlichen waren damals organisatorisch erfaßt, auch in den vielen Untergliederungen der Nazi-Partei, Nazi-Organisationen. Bis zum Verbot der Kommunistischen Partei spielten auf dem Oldislebener Schulplatz die Rotfront-Kinder und die Hitlerjugend-Mitglieder getrennt. Wir riefen denen immer entgegen: Deutschland erwecke, Moskau verrecke. Und reckten den Arm zum Hitlergruß. Auf den Sälen der Umgebung kam es  noch zu Schlägereien zwischen Nazi-SA und Rotfront. In Artern drang ein SA-Sturmbannführer mit seinem Trupp in eine KP-Versammlung ein, schoß mit seiner Waffe mehrmals in die Decke zur Einschüchterung – und erklärte die Versammlung für aufgelöst. Daß die Juden vernichtet wurden, wußte man, aber das hat keinen gestört.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha24.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-590" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha24.jpg" alt="" width="500" height="640" /></a></p>
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<p><strong>SA marschiert: “Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen…”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha25.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-593" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha25.jpg" alt="" width="500" height="360" /></a></p>
<p><strong>“Führers Geburtstag” 1939 in der Zuckerfabrik, die ganze Belegschaft muß antreten, strammstehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha26.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-596" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha26.jpg" alt="" width="500" height="327" /></a></p>
<p><strong>Direktion der Zuckerfabrik zur Nazizeit.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-601" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg" alt="" width="500" height="347" /></a></p>
<p><strong>Umzug in Oldisleben, lokale Führer von SA und NSDAP mit an der Spitze.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2>Kriegsende 1945 – Kindheitsbilder aus einer schlimmen Zeit. Bad Frankenhausen. Hans Schneider. <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=23&amp;action=edit">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/kyffhauserkreis/">kyffhäuserkreis</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/thuringen/">thüringen</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/zeitzeugen/">zeitzeugen</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/zweiter-weltkrieg/">zweiter weltkrieg</a></p>
<p><strong>Von Hans Schneider, geboren und aufgewachsen in Bad Frankenhausen, jetzt wohnhaft in Nordhausen</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Ende des Krieges erlebte ich als unterernährter, durch die Ereignisse der Zeit frühreifer Junge von 10 Jahren. Ich wohnte damals allein mit meiner Mutter im Schützenhaus an der Blutrinne am Rande unserer Stadt. Der große Garten mit den verschiedenen Schießständen , auf denen der Schützenverein, die Wehrmacht, die SA und SS, die Amerikaner und Russen schossen, war ein Abenteuerspielplatz ersten Ranges für mich. Ich war bei fast allen Übungen dabei und durfte auch schießen.</strong></p>
<p><strong>Bad Frankenhausen blieb lange Zeit von unmittelbaren Kriegseinwirkungen verschont.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/</a></p>
<p><strong>Für uns Kinder war der Krieg ein abenteuerliches Spiel, illustriert durch die Propagandabilder der Deutschen Wochenschau. So zierten unsere Schulhefte und  -bänke Zeichnungen von Flugzeugen und Panzern mit Hakenkreuzen, die ununterbrochen  siegten. Die Realität verspürten wir jedoch zutiefst am Fehlen der Väter, am Hunger, der nie aufhörte und schmerzte, und am häufigen Unterrichtsausfall, der uns dagegen ganz und gar nicht weh tat.</strong></p>
<p><strong>Dennoch erreichte das direkte Kriegsgeschehen am Ende auch meinen Heimatort, die Ereignisse häuften sich, von denen sich einzelne wie Filmspots unauslöschlich in mein Gedächtnis eingegraben haben. Nicht alle, die ich schildern möchte, dürften in den Chroniken vermerkt sein, aber noch gibt es  viele lebende Zeitzeugen in dieser Stadt, welche, auf diese Weise daran erinnert, meine Berichte bestätigen, korrigieren, durch andere Beiträge erweitern und somit präzisieren können, was Kinderaugen in anderen Dimensionen von Zeit und Raum erfassten und in die Seele spiegelten.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                     Der Marktplatz – Kulisse vieler Ereignisse</strong></p>
<p><strong>Der Marktplatz vor dem Rathaus bildete ( und bildet )die Kulisse für vielerlei zentrale Veranstaltungen. Er sah bei Aufmärschen die braunen Uniformen der SA, die grauen der Wehrmacht, später der Kampfgruppen, die Uniformen der ”Pimpfe” und HJ, später die Blauhemden der FDJ. Ich selbst trug im Verlauf der Zeit  zwei davon. Er vernahm vom Balkon des Rathauses die Durchhalteparolen zum Endsieg und die Maireden über die Sieghaftigkeit des Sozialismus. Artisten traten hier auf,  zeigten ebenfalls Drahtseilakte, und zahlreiche Marktbuden sorgten für reges Treiben. Die Zeit hat ihr Urteil gesprochen, die meisten Bilder sind verblasst, geblieben sind nur einige unauslöschliche Spots.</strong></p>
<p><strong>         </strong></p>
<p><strong>                             Der Pranger auf dem Markt</strong></p>
<p><strong>Durch den Krieg waren Fremdarbeiter Ost ( Zwangsarbeiter )  in der Stadt interniert. Eine Frau, so wurde den Bürgern verkündet, hätte Rassenschande begangen. Viele Einwohner waren auf dem Markt versammelt. In seine Mitte wurde ein Stuhl gestellt. Man setzte die Frau darauf. Ein Mann kam, offenbar ein Friseur, und schor ihr den Kopf kahl, wie man ein Schaf schert. Ihr Haar fiel zu Boden. Die Frau schluchzte Herz ergreifend und verbarg ihr Gesicht vor Scham in den Händen. Die Menge stand schweigend und reglos.</strong></p>
<p><strong>Hatte sie ein Eiseshauch mittelalterlicher Barbarei gestreift ?</strong></p>
<p><strong>                                </strong></p>
<p><strong>                                     Wildwest auf dem Markt ?</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar nach dem Einmarsch der Amerikaner bot sich mir auf dem Markt ein Bild wie in einem Wildwestfilm:</strong></p>
<p><strong>Ich schaukelte gerade auf einer der schweren Eisenketten vor dem Geschäft von Max Perlick, hatte also gewissermaßen einen Platz im ersten Rang inne, als plötzlich viele Schüsse ununterbrochen unter dem Dach des Rathauses knatterten. Aus der Kräme kam ein langer Amerikaner in geduckter Haltung mit der Pistole in der Hand. Er arbeitete sich, eng an die rechten Häuserwände gedrückt und jede Deckung suchend, zum Rathaus vor. Das war ein Anblick! Offenbar gab es aber dort keine Heckenschützen und alles endete friedlich, denn mit diesem Bild endet auch mein Erinnerungsspot.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                        Luftkämpfe über der Stadt</strong></p>
<p><strong>Gegen Ende des Krieges kam es mehrmals zu Luftkämpfen im Luftraum über der Stadt. Ich stand im Garten und beobachtete gebannt ein Schauspiel am Himmel : Helle und dunklere Flugzeuge kurvten wild umeinander. Manchmal waren zwei Maschinen kurzzeitig durch dünne Fäden miteinander verbunden. Es gab Geräusche in den Obstbäumen des Gartens. Eine Maschine stürzte mit einer Rauchfahne ab. Sie muss in der Gegend um Udersleben abgestürzt sein. Anschließend sammelte ich unter den Obstbäumen große Hülsen von den Bordwaffen der Flugzeuge auf. Sie hatten die Geräusche verursacht. Es war wieder ein Geschehen wie in der Deutschen Wochenschau, das ich so oft gezeigt bekommen hatte. Wohl deshalb empfand ich keinerlei Angst, ich wusste nur nicht, wer Freund oder Feind war, das war neu.</strong></p>
<p><strong>Es gab auch Aufregung, als sich ein Flugzeug kurz hinter der Stadt vor einer Scheune in den Acker grub. Die Stelle befand sich südlich der Esperstedter Straße. Das tiefe Loch war noch von der Straße aus zu sehen. Ich hörte viele Gespräche darüber, wer und was der Pilot gewesen wäre.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                      Gewitter oder Bomben ?</strong></p>
<p><strong>Nordhausen erlebte zwei schwere Luftangriffe und wurde furchtbar zerstört. Viele Menschen wurden getötet. Jährlich gedenkt man der Opfer. Wir konnten damals den Widerschein der Brände über den Kyffhäuserbergen sehen. Ein britischer Bomberpilot, der von einem Feindflug gegen ein anderes Ziel zurückflog, schrieb damals in seinem Bericht, dass diese Stadt stark brannte. Auch unsere Stadt erlebte Luftangriffe, die sie hätten auslöschen können, aber wie durch ein Wunder blieb sie immer nahezu unversehrt….</strong></p>
<p><strong>Wir wohnten in der Poststraße. In der Nacht  wurde ich mitten im tiefsten Schlaf von meiner Mutter aus dem Bett gerissen. Schlaftrunken hörte ich ein Krachen und glaubte an ein Gewitter, vor dem ich im Unterschied zu meiner Mutter keine Angst hatte, und wollte weiterschlafen. Sie aber warf mir etwas über und schrie mich an: „Wir müssen in den Keller!” Darauf zerrte sie mich quer über die Straße zu unseren Nachbarn, in deren Keller wir uns stets flüchteten. Überall zuckten Blitze. Ich begriff immer noch nicht, was geschah, aber als wir mitten auf der Straße waren, wankte plötzlich das Pflaster unter mir. Dann saßen wir im Keller und hatten nur noch Angst. Es war der Angriff vom 21.01.44 mit vielen Brandbomben, die in die Wälder rund um die Stadt fielen und sie erleuchteten.</strong></p>
<p><strong>Auch dieser Angriff war nicht befohlen worden, denn mein britischer Gewährsmann, Mr. Partington, ehemaliger Offizier der britischen Luftwaffe, fand in den Archiven kein militärisches Dokument, das Bad Frankenhausen erwähnte. Damals gab es einen großen Angriff auf Berlin. Er nimmt mit hoher Wahrscheinlichkeit an, dass daran beteiligte Maschinen auf dem Rückflug ihre Bombenlast bei uns abwarfen. Der Angriff erfolgte gegen 23 Uhr.</strong></p>
<p><strong>                                          </strong></p>
<p><strong>                                               Das Standgericht</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar bevor die Amerikaner kamen, erschien ein Polizist bei uns im Schützengarten, tuschelte kurz geheimnisvoll mit meiner Mutter und verschwand wieder. Das machte mich hellwach. Sie sollte darauf achten, dass ich im Hause blieb. Zwei Militärlastkraftwagen quälten sich mit heulenden Motoren den Hohlweg der Blutrinne hoch und hielten am Eingang der alten Lehmgrube. Sie war nur durch einen Drahtzaun mit einer Hagebuttenhecke vom Schützengarten getrennt. Ich schlich mich heimlich durch die Schießhalle des Schützenhauses zum Hinterausgang und von da im Schutze der Fliederbüsche zu der dichten Hecke, hinter der ich mich verbarg. Die Leute in der Lehmgrube waren so sehr mit ihrem Tun beschäftigt, dass man mich nicht bemerkte.</strong></p>
<p><strong>Von dem einen LKW stiegen Soldaten ab, die unter Aufsicht links daneben mit dem Gesicht zur hinteren Wand der Grube, vom Eingang aus gesehen, Aufstellung nehmen mussten. Aus dem anderen Fahrzeug kam ein Erschießungskommando , das zwei sehr junge Soldaten zu dieser Wand führte und davor stellte. Einer schrie : „Mutter! Mutter!” Diese Schreie brannten sich mir ein, dass ich meine, sie noch heute zu hören. – Die Salve krachte, dann war es still. Der Offizier ging zu den Erschossenen, dann wurden die Leichen in zwei Särge gelegt, die man auf dem einen LKW mitgebracht hatte. Die Soldaten, die wahrscheinlich zur Warnung zusehen mussten, und das Kommando stiegen auf, die Wagen fuhren weg. So schnell, wie er gekommen war, war der grausige Spuk wieder verschwunden.</strong></p>
<p><strong>Ich ging zur Wand, wo die Blutflecken waren, und suchte im Lehm nach den Kugeln, wie ich es immer in den Kugelfängen der Schießstände tat, fand sie aber nicht.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nachtrag von Hans Schneider im Mai 2005:</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Standgericht</strong></p>
<p><strong>Paul Söhle berichtet von vier Radfahrern in Zivil, die von der SS aufgegriffen wurden. Am 8.4.45 wurden sie nach einem Standgericht ”zum ehemaligen der Schützengesellschaft gebracht und standrechtlich erschossen.”</strong></p>
<p><strong>Ich kann diese Aussage präzisieren, denn ich war Augenzeuge dieses Geschehens:</strong></p>
<p><strong>Während des Krieges und noch einige Jahre danach wohnte ich zusammen mit meiner Mutter allein im Schiessstand an der Blutrinne, den Frankenhäusern bekannt als Schützenhaus. Ich war damals gut 10 Jahre alt, der Schiesstand und der Schützengarten waren mein Abenteuerspielplatz, so kannte ich jeden Winkel.</strong></p>
<p><strong>Eines Tages (8.4, I.M.) kam der Stadtpolizist ( Nauland ? ) zu meiner Mutter und forderte sie auf, ihren Jungen im Haus zu halten. Das machte mich neugierig. Zwei LKW kamen die Blutrinne herauf und bogen vor dem Schützenhaus links zur Lehmgrube ab, die durch einen Zaun vom Schützengarten getrennt wurde, der durchwachsen war, so dass ich mich gut dahinter verbergen konnte, was ich während des gesamten Geschehens auch tat.</strong></p>
<p><strong>Die Wagen hielten gleich hinter dem Eingang in der Grube, aus dem einen LKW stieg eine größere Gruppe Unbewaffneter aus, die bewacht wurde und sich an der linken Seite in der Grube aufbauen musste, aus dem anderen LKW kam das Erschießungskommando mit den vier Todeskandidaten.. Diese mussten sich vor der hinteren Wand gegenüber dem Eingang aufstellen. Einer von ihnen schrie laut „Mutter” Dann ging alles sehr schnell, der Kommandeur verlas einige Worte, das Erschießungskommando legte an, ein Befehl ertönte, die Schüsse fielen. Der Kommandeur ging, die Pistole in der Hand, zu jedem Hingerichteten, brauchte aber nichts mehr zu tun.</strong></p>
<p><strong>Das alles beobachtete ich von meinem Platz hinter dem Zaun, etwa in der Mitte zwischen dem Kommando und den Delinquenten. Ich schlich mich durch alle Schießhallen im Haus zurück zur Mutter, die mein Fehlen nicht bemerkt hatte. Diese Bilder haben sich mir so eingegraben, dass sie mir noch immer so gegenwärtig sind, als ob alles gerade erst gestern geschehen wäre.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  Hans Schneider</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Die Amerikaner kommen………….</strong></p>
<p><strong>Der Großdeutsche Rundfunk meldete : „Leichte amerikanische Panzerspitzen erreichen den Raum Nordhausen – Sangerhausen.”</strong></p>
<p><strong>Die SS hatte einige Gebäude besetzt, war aber, als sich die Amerikaner näherten, verschwunden, und es gab weiße Fahnen. Nur eine Volkssturmgruppe bezog in der Kiesgrube bei der Teichmühle Verteidigungsstellung, um die Panzer aufzuhalten und schossen mit einer Panzerfaust. Die Panzer antworteten mit heftigem Feuer, ich sah dann die Gräber dieser Verteidiger neben der Friedhofskapelle, sie bildeten eine lange Reihe von Grabstätten, die mit schlichten Holzkreuzen ausgestattet waren. Auf einigen konnte man lesen : Unbekannter Soldat. Die amerikanischen Panzerbesatzungen aber hatten am Tag zuvor den Totengeruch von Nordhausen verspürt und die Leichen in der Hölle der Boelcke – Kaserne gesehen, die noch vom Angriff am 4.4.45 dort lagen, weil ein Befehl den  Bürgern verbot, sich diesem Areal zu nähern.</strong></p>
<p><strong>Wahrscheinlich stammte das Stangenpulver, das die ältesten Jungen aus kleinen Säckchen an uns verteilten, von dem Kriegsmaterial, das in dieser Kiesgrube lag. Es sah aus wie grau-schwarze Makkaroni und brannte ruhig ab, wenn man es an eine offene Flamme hielt, aber an einem glühenden Stück Holz oder Kohle entzündete es sich explosionsartig und zischte pfeifend davon. Abends verwandelten wir diese Stangen in herrliche kleine Feuerwerkskörper oder auch Knallfrösche.</strong></p>
<p><strong>Ich empfing die leichten Panzerspitzen, die stundenlang mit dem Begleittross durch unsere Stadt rollten, zusammen mit anderen Kindern an der Ecke Poststraße – Frauenstraße, wo wir unser Häuschen hatten. Sie kamen vom Anger, fuhren am Bad vorbei die Frauenstraße hinauf und verließen hinter dem Friedhof die Stadt in Richtung Udersleben, Lastkraftwagen und Jeeps mit darauf montierten Maschinengewehren in bunter Folge, eine unglaubliche Menge an Kriegsmaterial.</strong></p>
<p><strong>Wir betrachteten die Amerikaner nicht als Feinde und winkten ihnen zu. Nicht wenige Soldaten winkten zurück. Einige saßen, lässig zurückgelehnt, ein Bein auf der Motorhaube, in ihren Jeeps und kauten ununterbrochen. ( hungrige Augen sehen scharf ) Unser Anblick musste erbärmlich gewesen sein, denn wir erhielten manchmal, wenn es einen Halt gab, Schokolade, Kekse oder andere Esswaren, was die GIs gerade in der Hand hatten. Die Musik, die aus ihren Radios drang, machte auf mich einen gewaltigen Eindruck. Die Klänge waren so fremdartig, dennoch so einschmeichelnd und schwungvoll, ganz anders als das Staccato der Marschmusik, an die wir bisher durch Rundfunk oder Film gewöhnt waren. Das war meine erste Bekanntschaft mit dem Swing, dem Glenn Miller Sound, den ich später als Tanzmusiker selbst gern zu produzieren versuchte.</strong></p>
<p><strong>Als Oberschüler bekam ich dann furchtbaren Ärger mit meinem überaus überzeugten Geschichts- und Gegenwartskundelehrer, weil ich, anders als es damals die Lesart der Geschichte verlangte, dabei blieb, dass wir von den Amerikanern und nicht von der sowjetischen Armee befreit worden wären.</strong></p>
<p><strong>Das Verhältnis der Amerikaner zur Bevölkerung war, abgesehen von einer gewissen Affinität zu den deutschen Mädchen, distanziert, aber im Wesentlichen  korrekt, zumindest waren uns keine Übergriffe bekannt, wie es sie später gegeben haben soll.</strong></p>
<p><strong>Die Amerikaner waren da, aber der Hunger blieb. Sie hatten bei der ersten Schweizerhütte an der Kyffhäuserstraße einen Abfallplatz errichtet, wo sich offensichtlich auch ihre Militärbäckerei entsorgte. Was die da nicht alles liegen ließen !  Das sprach sich schnell herum. Ich traf dort andere Bürger unserer Stadt und fand wahre Schätze. In klarer Erinnerung ist mir ein großer schneeweißer Klumpen Teig, frisch und sauber in ein Leinentuch gewickelt, fertig zum Ausbacken. Warfen nun die Soldaten , die uns sahen, mehr Dinge als notwendig weg, oder war das einfach der gewöhnliche Abfall einer Überflussgesellschaft, der in so krassem Widerspruch zu unserem Hunger stand?  Persönlich machte ich eine Erfahrung, die noch heute Millionen von Menschen auf dieser Welt machen müssen : Vor dem Hunger werden andere Dinge wie z.B. Stolz oder Abscheu klein und unwichtig. Noch als Bürger der DDR konnte ich nur schwer begreifen, warum ”die drüben” so viele gut erhaltene Dinge nicht mehr gebrauchen wollten. Produzieren wir jetzt Einheitsmüll; oder heißt das doch richtiger einheitlich Müll? Zählen wir z. B. nicht jetzt auch Schuhe, bei denen lediglich die Absätze schief sind, zum Abfall, weil die Reparatur zu teuer ist?  Ist es Müll, der für Menschen, die  in anderen Ländern unter unmenschlichen Bedingungen leben, bereits eine  Lebensgrundlage bedeuten würde? Warum ist das so auf dieser Welt eingerichtet? Fragen, auf die man keine Antwort bekommt.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                         Ein Geschäftsmann wird geboren</strong></p>
<p><strong>Ich erwarb meine ersten Erfahrungen im ´big business´, bei dem Zigaretten statt des wertlosen Geldes das gängige Zahlungsmittel waren, beim Verkauf von Frühkirschen aus unserem Garten an die amerikanischen LKW – Fahrer, die vor den Bierkellern an der Kyffhäuserstraße warteten. Einen GI musste ich zum Jüdischen Friedhof führen. Er bot mir für diese Dienstleistung grinsend meine  erste Zigarette an und wurde danach sehr besorgt um mich, als ich sterben wollte, weil ich versehentlich etwas Rauch in die Lunge bekommen hatte.</strong></p>
<p><strong>Eines Abends kam ein Amerikaner mit einem Mädchen die Blutrinne herauf. Ich stand an der Gartenpforte. Als sie zurück kamen, hörte das Mädchen von mir: „Das sage ich deiner Mutti!” – wie das Kinder eben so sagen. Der Erfolg war unerwartet, nach kurzer Aufregung wuchs eine Schachtel Zigaretten als Wegezoll zu mir herüber, die zusätzliche Nahrungsmittel für uns bedeutete. War ich nun ein erfolgreicher ´business man´ oder ein perfekter kleiner Erpresser oder gar beides?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                          Die Plünderung</strong></p>
<p><strong>Auffällig viele Menschen eilten die Poststraße hinauf zur Oberkirche. Ich schloss mich ihnen an. Man war dabei, das Warenlager zu plündern, in das die SS die Kirche umfunktioniert hatte. Die Kirche war mit Waren aller Art bis oben hin vollgestopft. Aus dem Seiteneingang schleppten die Leute Stoffe, Schuhe und andere wertvolle Dinge die enge Treppe zur Frauenstraße hinunter. Noch im Gebäude entriss mir ein Mann das Fahrrad, das ich erbeutet hatte. Endlich kam ich  mit einem Kästchen voller Orden nach Hause. Ich war furchtbar stolz, denn ich besaß nun ein echtes Eisernes Kreuz. Leider teilte meine Mutter meine Freude nicht.</strong></p>
<p><strong>Die Frauen in unserer Straße unterhielten sich aufgeregt darüber, dass beim Plündern auch wertvolles Kircheneigentum mitgenommen worden wäre. Später vermeldete der Buschfunk, dass man es wieder zurückgebracht hätte. Ich habe mich an kompetenter Stelle erkundigt. Die Meldung stimmte. Glaube und Gewissen der Menschen haben selbst in Notzeiten gesiegt!</strong></p>
<p><strong>Im Hedrich – Heim streifte ich umher und fand in den Räumen viele Bürodinge, denn die SS hatte hier eine Verwaltungseinrichtung gehabt.</strong></p>
<p><strong>Auch der Weinkeller der Gaststätte Reichental wurde geplündert. Er sah schlimm aus. Überall zerschlagene Flaschen, Weinlachen auf dem Boden, ein schwerer Alkoholdunst verdickte die Luft, selbst die Treppe war mit Scherben bedeckt. Es war nichts mehr zu holen. In der DDR wurde daraus eine Nachtbar, die aber nicht allzu lange bestand. Offenbar hatte Frankenhausen zu wenig Nachtschwärmer und die Kurgäste befanden sich gewiss alle brav um 22 Uhr im (eigenen?) Bett.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                           ……… und die Russen auch</strong></p>
<p><strong>Die Russen kommen! Diese Nachricht erzeugte große Unruhe in der Stadt. Gerüchte schwirrten umher, teilweise verbreitete sich Angst. Der Einmarsch der Sowjet – Armee vollzog sich für mich fast unbemerkt. Es gab keine endlosen Kolonnen mit Kriegstechnik, die Soldaten verteilten keine Schokolade, Kekse oder andere Köstlichkeiten. Sie kamen auf Panjewagen, die von kleinen Pferden gezogen wurden, ihre Uniformen waren arg strapaziert, ihre Feldblusen ausgeblichen. ( Für die jungen Leute von heute übersetze ich diesen altmodischen Ausdruck in gepflegtes Neudeutsch: Ihre Sweatshirts hatten einen echt geilen stone-washed look )</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                                 Das Lagerfeuer</strong></p>
<p><strong>Mein erstes Zusammentreffen mit einem russischen Soldaten war durchaus abenteuerlich. Da wir fernab der Stadt im Schützenhaus wohnten, wusste ich noch nicht, dass die Russen schon eingerückt waren und streifte kurz vor dem Dunkelwerden noch umher. Von fern erblickte ich den Schein eines Lagerfeuers und ging darauf zu. Es befand sich am unteren Rande des Knopfmacherhölzchens. Ein Soldat saß davor bei seiner Mahlzeit. Daneben stand ein Panjewagen, ein Pferdchen graste auf dem Fleckchen, das jeder Frankenhäuser unter der Bezeichnung ´Hundewiese´ ( Hunnewiese) kennt – ein romantischer Anblick. Getrieben von Neugier und Hunger schlich ich mich behutsam wie ein Indianer an. Das war ein Fehler. Der Soldat hörte meine Geräusche, legte seine Waffe auf mich an und brüllte mir etwas zu. Als er sah, dass sich da nur ein überaus schmächtiges Bürschchen verstört näherte, ließ er die Waffe sinken und winkte mich ans Feuer. Er sah den Hunger in meinen Augen, schnitt eine dicke Schnitte von dem dunklen Kastenbrot ab, das er vor sich hatte, tat einen großen Würfel Speck darauf und legte eine Zwiebel dazu. Das sollte ich essen! Beim Anblick des fetten Specks drehte sich mir der Magen um – hatte ich doch bisher kaum ein richtiges Stück Wurst gesehen – ich bekam nichts herunter. Augenblicklich brüllte der Mann wieder los und gebärdete sich, als ob er mich windelweich hauen wollte. In meiner Not zeigte ich auf den Speck und sagte : „Mama”. Das verstand der Mann, das war internationaler Wortschatz. Er beruhigte sich schnell, gab mir das restliche Brot und schickte mich weg. Als ich zur Mutter kam, saß mir der Schreck noch in allen Gliedern, aber Brot und Speck waren uns sehr willkommen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                       Ein Danke der besonderen Art</strong></p>
<p><strong>Nach dem Einmarsch der Russen erzählte man meiner Mutter von Übergriffen, die es in der Stadt gegeben haben sollte, uns im Schützengarten war bisher nichts passiert. Eines Tages aber glaubten wir, wir wären nun auch an der Reihe – eine Gruppe schreiender Männer wälzte sich um Kleinschmidts Anwesen herum die Blutrinne herauf……….</strong></p>
<p><strong>Im Herbst 1944 hatten wir einen Fremdarbeiter aus dem Lager als Hilfe für die Gartenarbeit bekommen. Er wurde jeden Morgen von einer Wache gebracht und am Abend wieder geholt. Stephan  grub fleißig mit uns zusammen den Boden um. Meine Mutter meinte, wer zusammen arbeitet, sollte auch zusammen essen. So teilten wir unsere spärlichen Mahlzeiten mit ihm. Bevor er abends geholt wurde, stopfte er sich die Bluse über dem Gürtel mit Äpfeln für die Kameraden im Lager aus. Die Wache war auf beiden Augen blind……….</strong></p>
<p><strong>Nun führte eben dieser Stephan die lärmende Truppe heran. Sie betraten den Garten und hatten reichlich getrunken. Wir mussten aus dem Haus kommen und wurden  umringt. Die Männer redeten auf uns ein, Mutter musste Schnaps trinken. Dann lärmten sie noch ein Weilchen im Garten umher und verschwanden wieder. Es war uns nichts geschehen, von unseren Sachen fehlte nichts.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                         Vater ist wieder da</strong></p>
<p><strong>Mit dem Wiederbeginn der Schule normalisierte sich für uns Kinder das Leben einigermaßen. Oft mussten wir noch Heizmaterial mit in die Schule bringen, damit der Unterricht überhaupt stattfinden konnte. Manche neuen Lehrer hatten mehr Schwierigkeiten mit dem Unterrichtsstoff als mit uns, so dass sich das Schülerleben erträglich gestaltete. Ein großes Ereignis war die erste Schulspeisung: Wir erhielten ein trockenes Roggenbrötchen, aber es bekämpfte den ständigen Hunger. Im nun beginnenden Russischunterricht hatte ich größere Erfolge im Erlernen des Skatspiels als beim Erlernen der Vokabeln. Jeder sagte uns, dass Russisch nicht notwendig wäre, und wir hielten uns daran. Der Lehrer störte uns jedenfalls beim Spiel kaum, er hatte mit sich selbst zu tun, denn er war uns offenbar im Stoff lediglich um eine Lektion voraus. Auch die Rechtschreibung im Deutschunterricht drückte uns nicht zu sehr, durften wir doch ´Kaninchen´ sogar mit ´r´ in der Mitte schreiben.</strong></p>
<p><strong>Im September 1947 befand ich mich zum Aufpäppeln im Kinderheim an der Kleinen Wipper ( später Prof. Ibrahim ), denn ich war noch immer sehr unterernährt. Wir spielten auf der Wiese vor dem Haus, da sah ich meine Mutter am Arm eines Mannes kommen, für mich ein unerhörtes Geschehen. Dann erkannte ich Vater. Er war gerade aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, sein erster Weg führte ihn zu mir. Wild rannte ich den Beiden entgegen. Mir war, als ob eine schwere Last von mir gewichen wäre, ich fühlte mich froh und frei. Mit seiner Ankunft hatte er mir die Verantwortung für Mutter und mich abgenommen, die ich die ganze Zeit unbewusst getragen hatte. Nun war auch für unsere Familie der Krieg zu Ende gegangen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                            Es lebe die Jungfernburg!</strong></p>
<p><strong>Wenige Jahre nach Kriegsende bedeutete die Einrichtung einer Schule für Kindergärtnerinnen in der Frankenburg ein wichtiges kulturelles Ereignis für unsere Stadt und den Anbruch goldener Zeiten für die jungen Burschen, zu denen auch ich mittlerweile gehörte. Sofort entstand die Bezeichnung ´Jungfernburg´ , da der Frankenhäuser schnell mit drastischen Spitznamen zur Hand ist, wenn er es auch mit dem absoluten Wahrheitsgehalt dabei nicht so genau nimmt. Sehr genau nahmen wir Jungen der FDJ – Organisation der Oberschule die gewünschten offiziellen Kontakte zu den Kindergärtnerinnen  – und ein wenig darüber hinaus. Das war so ziemlich der einzige ´gesellschaftliche Auftrag´, den wir gern ausführten. Einige Mädchen erwählten sich einen Frankenhäuser zum Ehemann. Wie sich die außerplanmäßige Anwesenheit von ausgebildeten Kindergärtnerinnen bevölkerungspolitisch für die Stadt ausgewirkt hat, habe ich in den Statistiken nicht geprüft, eine willkommene Auffrischung des Blutes allhier war sie jedoch auf jeden Fall.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>Zum &#8222;verordneten Neonazismus&#8220; nach 1990 sagen Zeitzeugen:&#8220; Zumindest in der DDR war der Faschismus geächtet nach dem Krieg. Da kam damals niemand auf die Idee, eine rechtsgerichtete Gruppe zu bilden. Das wäre doch tödlich gewesen.&#8220;</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Nazistisch-militaristische Literatur, als Folge des Politikwechsels von 1990 nunmehr auch in den Thüringer Buchgeschäften, darunter in Erfurt, und selbst in Supermärkten angeboten:</strong></p>
<p><strong>Wie heute in entsprechenden Werken  die Aktivitäten der Wehrmacht im Angriffskrieg interpretiert werden: </strong></p>
<p><strong>Aus dem Vorwort zur 15. (!) Auflage:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/soldatenvolkvaterland.jpg" alt="soldatenvolkvaterland.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:”…tapfer und treu, wie deutsche Soldaten seit Jahrhunderten für Volk und Vaterland ihr Leben hingegeben haben.”  </strong><strong>Buch nach dem Anschluß 1990 nun auch angeboten in den größten Buchhandlungen Ostdeutschlands,  von westdeutschem Verlag herausgegeben. Ein Buch dieses Inhalts zu DDR-Zeiten in DDR-Buchhandlungen – was wären die Reaktionen gewesen? Wer kämpfte dafür, daß derartige Bücher nach Mauerfall und Anschluß 1990 nun auch in Ostdeutschland überall angeboten werden? Aufschlußreich ist, daß in Ostdeutschland einstige sog. Bürgerrechtler an solcher Literatur auch im Jahre 2014 keinerlei Anstoß nehmen –  Parteien, Institutionen, NGO, Staatskirchen sowieso nicht. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/09/VolkssturmGauzeitung1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4116" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/09/VolkssturmGauzeitung1-1024x760.jpg" alt="VolkssturmGauzeitung1" width="1024" height="760" /></a></p>
<p><strong>Volkssturm:”Auf zur fanatischen Verteidigung der deutschen Heimaterde!”</strong></p>
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<h1 class="issue-title">Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 15. Oktober 2007, Heft 21</h1>
<h1 class="entry-title">Am Abendbrottisch</h1>
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<p><strong><em>von Klaus Hart, São Paulo</em></strong></p>
<p><strong>Wie der österreichische Historiker Othmar Plöckinger nachwies, gab es zur Nazizeit in den evangelischen Kirchen Deutschlands sehr viel Begeisterung für Hitlers Ideologie. Zitiert wird beispielsweise die Broschüre <em>Der Nationalismus vor der Gottesfrage </em>des Pastors und Theologen Helmuth Schreiner: »Der Kampf um Gesundheit des Blutes und Reinheit der Rasse ist also vom christlichen Glauben her gesehen ein Gottesbefehl.«</strong><br />
<strong> Jüngst auf Heimaturlaub in Deutschlands Osten, erinnerten mich einige Zeitzeugen an die Begeisterung für die Nazis, die unter den Repräsentanten der evangelischen Kirchen geherrscht habe. An Abendbrot- und Kneipentischen in Thüringen und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg und Vorpommern erzählt man sich noch heute, wie es damals zuging: Vielerorts hätten evangelische Pfarrer in SA-Uniform und mit NSDAP-Fahnen direkt am Altar gepredigt. Andere Pfarrer hätten die Hakenkreuzbinde auf dem schwarzen Talar getragen, wieder andere über die SA-Uniform mit dem Braunhemd den Talar gezogen, so daß die schwarzen SA-Stiefel zu sehen gewesen seien. Zu einer Zeit, als selbst in den Dörfern Kommunisten und Juden festgenommen und zur Liquidierung in die KZs abtransportiert wurden, hätten sie die Hitler-Ideologie gepredigt. Die nach 1945 gern vorgezeigten Pfarrer aus der Bekennenden Kirche waren nur eine ganz kleine Minderheit.</strong><br />
<strong> In ungezählten ostdeutschen Pfarrhäusern, so wird erzählt, feierten die evangelischen Pastoren rauschende Feste mit SS-Offizieren und anderen Nazi-Größen, pflegten begeistert den engen Schulterschluß. Gar nicht so selten waren auch Familienbande, Pfarrerfamilien waren über Eheschließungen mit Nazigrößen, oftmals identisch mit den Großgrund- und Fabrikbesitzern vor Ort, engstens liiert.</strong><br />
<strong> Der Angriffskrieg des deutschen Kapitals, so Zeitzeugen, sei von der evangelischen Kirche nach Kräften politisch-ideologisch unterstützt, oft gar begeistert verherrlicht worden. An den Kriegerdenkmälern neben den evangelischen Kirchen hätten Kundgebungen für den Krieg stattgefunden und Pfarrer das »Heldentum« von Wehrmacht und SS bejubelt. Viele Kirchengemeinden könnten heute Ausstellungen mit Originalmaterial veranstalten, einschließlich der auf die spezifische lokale Situation zugeschnittenen Predigttexte – selbst Fotos mit evangelischen Pastoren in SA-Uniform am Altar und bei den Kriegerdenkmalfeiern müßten noch reichlich in vielen Orten aufzutreiben sein.</strong><br />
<strong> In den Schulen hatten die Kinder und Jugendlichen einst zu beten: »Schütze Gott mit starker Hand / unser Volk und Vaterland / Laß auf unsres Führers Pfaden / leuchten deine Huld und Gnaden.« Und in einem Hitler gewidmeten evangelischen Schulgebet hieß es : »Weck im Herzen uns aufs Neue / deutscher Ahnen Kraft und Treue / und so laß uns stark und rein / deine deutschen Kinder sein.«</strong><br />
<strong> In der Gegend, in der einst Thomas Müntzer wirkte, zitieren die Leute heute gern aus neueren Publikationen über Martin Luthers Ansichten über das Verhältnis zu den Mächtigen. Gott wolle den König geehrt und die Aufrührer vernichtet sehen. Bemerkenswert sei, daß Luther »die von Gott verordnete Obrigkeit« herausgestellt und die Fürsten und Herren als »Gottes Beamten« bezeichnet habe. Nicht nur in der Region des Bauernkriegs erinnert man sich an Luthers Schrift <em>Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern.<br />
</em>Und auffällig, meinen meine Gesprächspartner, sei es, wie gut sich die evangelischen Kirchen heutzutage mit der Obrigkeit verstehen. »Unmengen hocheffektiver Exportbetriebe wurden sofort nach dem Anschluß dem Erdboden gleichgemacht, um Massenarbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit und Entsolidarisierung zu erzeugen«, sagt einer in Thüringen, »doch die Pfarrhäuser und Kirchen sind tipptopp wie noch nie.« Letzteres wiederum stößt mancher Westverwandtschaft auf. »Wieso wird eigentlich in die Ost-Kirchen soviel Geld investiert, obwohl heute viel weniger reingehen als zu Zonen-Zeiten?« fragt eine wertkonservative hochgebildete Dame aus Hamburg. Den Zufallsgast aus Brasilien fragt sie, ob die katholische Kirche sich im Tropenlande ebenfalls so gut mit der Obrigkeit verstehe und so viele öffentliche Mittel erhalte. Der mit den heutigen deutschen Verhältnissen eher wenig vertraute Gast muß das verneinen; die Kirchen in beiden Ländern seien schwerlich miteinander zu vergleichen.</strong><br />
<strong> Den Zeitzeugen zufolge hätten nach 1945 viele Repräsentanten der evangelischen Kirchen schwer daran zu schlucken gehabt, selbst in den kleinsten ostdeutschen Dörfern auf einmal von jenen regiert zu werden, die bis 1933 propagiert hatten: »Wer Hitler wählt, wählt den Krieg« – und die von den evangelischen Kirchen gemeinsam mit SA und NSDAP hart bekämpft worden waren. Kinder von Nazis hätten nach 1933 auf dem Schulhof natürlich nicht mit jenen aus »rot« verschrienen Familien gespielt, sondern ihnen bestenfalls auf offener Straße, die Hand zum Hitlergruß gereckt »Deutschland erwecke, Moskau verrecke« nachgebrüllt.</strong><br />
<strong> Statt mit einem Nazi-Bürgermeister und einem strammen Nazi-Schulleiter, mit denen sich viele Pfarrer blendend verstanden hatten, mußten sie nach 1945 selbst auf vielen Dörfern plötzlich KZ-Überlebende aus Buchenwald und anderen Lagern ertragen, die nun auf solchen Posten saßen. Da hätten nicht wenige wehmütig nach Westdeutschland geschaut, wo Kriegsverbrechern nur selten ein Haar gekrümmt worden sei und die Globkes und Filbingers erneut Karriere machten. Mit Galgenhumor erzählen heute manche im Osten, daß evangelische Pfarrer in Wendezeiten den »Runden Tisch« just an jener Stelle in ihren Kirchen veranstaltet hätten, an denen einst die Hakenkreuz-Fahnen standen und die Nazi-Pastoren predigten. Mit ebensoviel Ironie wird quittiert, daß an den Kriegerdenkmälern wie einst zur Nazizeit wieder Gedenkfeiern stattfinden. Und daß just wie unter Hitler wiederum <em>Ich hatt einen Kameraden</em> erklinge. Wer da besonders kräftig mit einstimme, seien Mitglieder neonazistischer Gruppierungen, die es bis zum Anschluß nur in Wessiland gegeben habe.</strong><br />
<strong> Wer zu DDR-Zeiten auf die absurde Idee gekommen wäre, Sympathie für Nazi-Ideologie zu äußern, so sagen ostdeutsche Lehrer im Gespräch, hätte unverzüglich Ärger mit Schule, Gewerkschaft, Partei und Stasi bekommen. Der Besitz von <em>Mein Kampf</em> wäre als staatsfeindlich eingestuft, mit Knast bestraft worden. Nach dem Anschluß, meinen diese Pädagogen, sei all dies sozusagen ins Gegenteil umgeschlagen, habe man den raschen Aufbau neonazistischer Gruppierungen nach Kräften gefördert; lediglich Alibi- und Scheinkritik werde an dieser Entwicklung geübt.</strong><br />
<strong> Auf die staatlich verordnete Wanderausstellung <em>Das hat’s bei uns nicht gegeben – Antisemitismus in der DDR </em>reagieren sie mit Gelächter, bezeichnen sie als kompletten Schwachsinn. In ihren Schulen sei es zur DDR-Zeit obligatorisch gewesen, durchweg allen Schülern immer wieder ausführlich die Situation der Juden zur Nazizeit zu schildern, stets auch anhand von Zeugenberichten aus KZ-Städten wie Weimar. Ungezählte Weimaraner wußten sehr genau, was mit den Juden oben am Ettersberg geschah, sahen damals beinahe täglich, wie Trupps von Juden, selbst bei Eiseskälte nur in Holzschuhen ohne Strümpfe brutal durch die Straßen getrieben wurden. Das alles haben wir unseren Schülern stets vermittelt, sagen diese Lehrer. Heute indessen im Osten werde allgemein die Ausbreitung nazistischen Gedankenguts gefördert. Hätte man jemanden zu DDR-Zeiten mit Landserheften, gar mit der <em>Nationalzeitung</em> erwischt, so die Lehrer und andere Zeitzeugen, hätte der Ärger bekommen. Heute werde derartiges nicht zufällig beinahe in jedem Supermarkt angeboten.</strong><br />
<strong> Merkwürdig – aus den Medien Ostdeutschlands erfährt man als Zugereister nur entsetzlich wenig über die dortige Realität, das Denken und Fühlen der Menschen, heute und früher. Wenn wichtige Zeitzeugen erst gestorben sind, wird es für ernstzunehmende Historiker beinahe unmöglich sein, noch herauszubekommen, wie es im Osten tatsächlich war.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/AntisemitismusDDRSpotless1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-9818" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/AntisemitismusDDRSpotless1-623x1024.jpg" alt="AntisemitismusDDRSpotless1" width="623" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Kurt Pätzold: Die Mär vom Antisemitismus. Spotless-Verlag. www.edition-ost.de</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/AntisemitismusDDRSpotless2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-9820" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/AntisemitismusDDRSpotless2-1024x542.jpg" alt="AntisemitismusDDRSpotless2" width="1024" height="542" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2786" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16-737x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald16" width="737" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Buchenwald Dachau Sachsenhausen”. Denkmal am Bahnhof von Mühlhausen. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/MühlhausenBuchenwald2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2790" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/MühlhausenBuchenwald2-717x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald2" width="717" height="1024" /></a></p>
<p>&#8211;<strong>Viele ältere Thüringer sagen, sie hätten nicht mitbekommen, daß Gestapo und SS in der Phase unüberhörbar anrückender US-Truppen noch zahlreiche Jugendliche, Männer und Frauen kurzerhand erschossen haben, die Kritik an Hitler übten oder die weiße Fahne hissen wollten, nicht bereit zu “Verteidigung” waren.  Das Ausmaß der Verdrängungsleistung von direkt oder indirekt an der Nazipolitik Beteiligten macht auch heute noch sprachlos.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Genießt den Krieg, der Frieden wird schrecklich.&#8220; In Thüringen kursierende zynisch-ironische Äußerung im Zweiten Weltkrieg.</strong></p>
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<h2 class="beitrags-titel">Martin Luther: “Von den Juden und ihren Lügen”(1543). “Darum immer weg mit ihnen.” Luther und die Antisemitismus-Diskussion. Eisenach. “Bad People”. Brasilien, Kriegsverbrecher, Rechtsextremismus. “Jüdischer Ungeist”. Julius Streicher, Nürnberger Prozesse. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=609&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/adolf-hitler/" rel="tag">Adolf Hitler</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/antisemitismus/" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eisenach/" rel="tag">Eisenach</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/evangelische-kirche/" rel="tag">Evangelische Kirche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/" rel="tag">Juden</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/julius-streicher/" rel="tag">Julius Streicher</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kultur/" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/martin-luther/" rel="tag">Martin Luther</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/na%c2%bcrnberger-prozesse/" rel="tag">NÃ¼rnberger Prozesse</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/religion/" rel="tag">Religion</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wartburg/" rel="tag">Wartburg</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/werte/" rel="tag">Werte</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Zu den Merkwürdigkeiten der öffentlichen Antisemitismus-Debatten in Deutschland und Brasilien zählt, daß eines der Hauptwerke Luthers, „Von den Juden und ihren Lügen”, fast durchweg ausgeklammert bleibt.</strong> <strong>Für den Schul-und Konfirmandenunterricht gilt dies ebenfalls. Bis heute veröffentlichen  die evangelischen Gemeinden interessanterweise nicht jene Predigten, die zur Hitlerzeit von den Pfarrern sogar in SA-und NSDAP-Uniform gehalten worden waren. Aus Thüringen – Luther lebte zeitweise im thüringischen Eisenach und auf der Wartburg –  ist unter anderem bezeugt, daß Juden, die den Terror der Nazis in Konzentrationslagern wie Buchenwald bei Weimar überlebten, nach Kriegsende den amerikanischen und sowjetischen Truppen beim Auffinden von mit der evangelischen Kirche eng verbandelten Naziverbrechern und hohen NS-Funktionsträgern behilflich waren. Sofern diese sich nicht schon in die spätere Bundesrepublik Deutschland abgesetzt hatten, um straffrei zu bleiben und weiter Karriere machen zu können.  </strong></p>
<p><strong>Nach 1990 änderte sich das Bild, da u.a. der Rechtsextremismus ganz offiziell eingepflanzt wurde, zuvor streng verbotene, nur im westlichen Deutschland existierende neonazistische Parteien, Organisationen und Gruppierungen gefördert, Nazi-verherrlichende Schriften auf einmal selbst in ostdeutschen Supermärkten massenhaft angeboten werden.</strong></p>
<p><strong>(Erich Kästner: “Ich könnte euch verschiedenes erzählen, was nicht in euern Lesebüchern steht. Geschichten, welche im Geschichtsbuch fehlen, sind immer die, um die sich alles dreht”.)</strong></p>
<p><strong>Die “Reichskristallnacht” der Nazis hatte vom 9. auf den 10. November, dem Geburtstag Luthers, stattgefunden.</strong></p>
<p><strong>Bestimmte europäische Länder haben viele hochaktive Antisemiten, die jedes Attentat auf Juden feiern, ins Land geholt – und damit die tatsächliche Haltung zum Antisemitismus, abseits des Betroffenheitsgeschwätzes offizieller Reden,  klar definiert.</strong></p>
<p><strong> Hier Auszüge aus dem Text von 1543:</strong></p>
<p><strong>„Was wollen wir Christen nun tun mit diesem verworfenen, verdammten Volk der Juden?</strong></p>
<p><strong>“Bad People”:</strong> <a href="http://www.jcrelations.net/en/?item=3036">http://www.jcrelations.net/en/?item=3036</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/</a></p>
<p><strong><strong>Käßmann: Es wird keinen Luther-Kult geben</strong></strong></p>
<p><strong> Käßmann erklärte, sie verstehe sich weiterhin als Frau der Kirche und freue sich, in neuer Funktion wieder für die EKD tätig zu sein. Sie wolle mit „Herzen, Mund und Händen“ zum Gelingen des Jubiläums beitragen. Es werde weder einen Luther- noch einen Käßmann-Kult geben. Zu Luthers Schattenseiten gehöre etwa seine Haltung gegenüber den Juden sowie zu den Bauernkriegen. Dies werde man auch thematisieren.(Pressezitat)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannsond.JPG" alt="kasmannsond.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann auf Kirchentag 2011 in Sondershausen(Thüringen).</strong></p>
<p><strong>Margot Käßmann/EKD:</strong><a href="https://www.pi-news.net/2010/02/kaessmann-schockiert-ueber-sich-selbst/">https://www.pi-news.net/2010/02/kaessmann-schockiert-ueber-sich-selbst/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannschorlemmer.JPG" alt="kasmannschorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann mit Friedrich Schorlemmer in Trinitatis-Kirche von Sondershausen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/schorlemmer.JPG" alt="schorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Friedrich Schorlemmer in Sondershausen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/</a></p>
<p><span id="more-609"></span><strong>Dulden können wirs nicht, nachdem sie bei uns sind und wir so ein Lügen, Lästern und Fluchen von ihnen wissen, damit wir uns nicht teilhaftig machen all ihrer Lügen, Flüche und Lästerung. Andererseits können wir weder  das unlöschliche Feuer des göttlichen Zorns, wie die Propheten sagen, löschen noch die Juden bekehren. Wir müssen mit Gebet und Gottesfurcht eine scharfe Barmherzigkeit üben (und sehen), ob wir nicht doch einige aus der Flamme und Glut erretten können. Rächen dürfen wir uns nicht: sie haben die Rache auf dem Halse, tausendmal ärger, als wir ihnen wünschen können. Ich will meinen treuen Rat geben: <span style="font-size: medium">Erstens, daß man ihre Synagoga oder Schule mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder eine Schlacke davon  sehe ewiglich. Und dies soll man unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren tun, damit Gott sieht,  daß wir Christen  sind und so einen öffentliches Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch darein gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet(ich habs selbst nicht gewußt!), wird uns Gott verzeihen.  Wenn wir aber nun, da wirs wissen, den Juden frei vor unserer Nase so ein Haus schützen und schirmen würden, in dem sie Christus und uns belügen, lästern, fluchen, anspeien und schänden(wie wir oben gehört haben), so wäre das ebensoviel, als täten wirs selbsts, und viel schlimmer, wie man wohl weiß…</span><span style="font-size: medium">Zweitens, daß man auch ihre Häuser ebenso niederreiße und zerstöre. Denn sie treiben darin dasselbe wie in den Schulen. Dafür kann man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun wie die Zigeuner, damit sie wissen, sie sind nicht Herrn in unserem Lande, wie sie prahlen, sondern im Elend und gefangen, wie sie ohn Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen. </span><span style="font-size: medium">Drittens, daß man ihnen all ihre Gebetbüchlein und Talmudisten nehme, in denen diese  Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.</span><span style="font-size: medium">Viertens, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, weiterhin zu lehren. Denn dieses Amt haben sie mit vollem Recht verloren, weil sie die armen Juden mit dem Spruch Moses, V. Mos. 17,10ff., gefangen halten, welcher gebietet, sie sollen ihren Lehrern gehorchen bei Verlust Leibes und der Seele, wo doch Moses an der Stelle klar hinzusetzt:”Was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn.  Dies übergehen die Bösewichter und mißbrauchen  den Gehorsam des armen Volkes nach ihrer Willkür gegen das Gesetz des Herrn, gießen ihm das Gift, diesen Fluch und die Lästerung ein – so wie uns der Papst mit dem Spruch, Matth.16,18:”Du bist Petrus” usw., gefangen hielt, daß wir alles glauben mußten, was er uns  aus seinem Teufelskopf vorlog und “trog und uns nicht nach Gottes Wort lehrte, worüber er das Amt zu lehren verloren hat. </span><span style="font-size: medium">Fünftens, daß man den Juden das freie Geleit und das Recht auf die Straßen ganz aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie weder Herrn noch Beamte noch Händler oder dergleichen sind; sie sollen daheim bleiben. Ich lasse mir sagen, ein reicher Jude solle jetzt auf dem Lande mit zwölf Pferden reiten(der will ein Kochab werden!) und wuchert Fürsten, Herrn, Land und Leute aus, so daß große Herrn scheel darauf sehen.  Werdet ihr Fürsten und Herrn  diesen Wucherern  nicht nach Recht und Ordnung die Straße verlegen, so könnte sich einmal eine Reiterei gegen sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind, und wie man mit ihnen umgehen und ihr Unwesen nicht schützen soll. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, wenn ihr nicht vor Gott all ihrer Greuel teilhaftig werden wollt.  Was daraus Gutes kommen könnte, das wollet wohl bedenken und verhindern!</span><span style="font-size: medium">Sechstens, daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kostbarkeiten in Gold und Silber nehme und lege es beiseite, es aufzuheben.  Und dies ist der Grund dafür: alles, was sie haben, haben sie uns, wie oben gesagt, durch ihren Wucher gestohlen und geraubt, weil sie sonst keinen anderen Erwerb haben. Dieses Geld sollte man dazu gebrauchen(und nicht für einen andern Zweck!), einem Juden, wenn er sich im Ernst bekehrt, davon je nach seiner Stellung hundert, zwei-oder dreihundert Gulden in die Hand zu geben, damit er für sein armes Weib und seine Kindlein einen Erwerb anfangen kann und die Alten oder Gebrechlichen damit unterhält. Denn so ein böse gewonnenes Gut  ist verflucht, wenn mans nicht mit Gottes Segen einer guten  und nötigen Verwendung zuführt…</span><span style="font-size: medium">Siebentens, daß man den jungen, starken Juden und Jüdinnen Flegel, Axt, Hacke, Spaten, Rocken, Spindel in die Hand gebe und lasse sie ihr Brot verdienen  im Schweiß der Nasen, wie Adams Kindern auferlegt ist, I.Mos. 3, 19. Denn es taugt nichts, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen, Sich-mästen und Protzen verzehren und darauf lästerlich prahlen, daß sie durch unsern Schweiß die Herrn der Christen wären, sondern man müßte ihnen das faulen Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben. </span><span style="font-size: medium">Fürchten wir aber, daß sie uns an Leib, Weib, Gesinde, Vieh usw. Schaden antun könnten, wenn sie uns dienen oder arbeiten sollten, weil es wohl zu vermuten ist, daß solche edle Herrn der Welt und giftige, bittere Würmer, an keine Arbeit gewöhnt, sich höchst ungern so tief unter die verfluchten Gojim demütigen würden,  so laßt uns bei der üblichen Klugheit der anderen Nationen bleiben wie (in) Frankreich, Spanien, Böhmen usw. und mit ihnen nachrechnen, was sie uns abgewuchert haben, und danach gütlich geteilt, sie aber für immer zum Lande ausgetrieben! Denn, wie gehört, Gottes Zorn ist groß über sie, daß sie durch sanfte Barmherzigkeit nur ärger und ärger, durch Schärfe aber wenig besser werden. Darum immer weg mit ihnen…”</span></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/lutherjudenlugengroser.JPG" alt="lutherjudenlugengroser.JPG" /></p>
<p><strong><span style="font-size: medium">Laut Kirchenangaben lebten 1926 in Thüringen lediglich rund 6000 Juden. 1925 waren danach 92,5 Prozent der Thüringer Bevölkerung evangelisch, „und 0,2 % Israeliten”. </span><span style="font-size: medium">In Brasilien gehörten zur Nazizeit die meisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an und predigten Nazi-Ideologie, darunter die Rassenlehre sowie die Haltung gegenüber den Juden. </span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>In keinem anderen Land außerhalb Deutschlands hatte die NSDAP damals mehr Mitglieder als in Brasilien. In der sowjetischen Besatzungszone war Luthers Buch über die Juden verboten worden – über mögliche Proteste von Mitgliedern der NS-Pfarrschaft, die in zahlreichen deutschen evangelischen Kirchen, teils mit SA-Uniform unterm Talar und Hakenkreuzfahnen neben dem Altar, Luthers Juden-Positionen verbreitet hatten, ist nichts bekannt. Auch in Brasilien gehörten die allermeisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an.</strong></span></p>
<p><a href="http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html">http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/wendesibirien.jpg" alt="wendesibirien.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß: “Die Wende kommt – durchhalten. Sieg oder Sibirien!</strong>”</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldajuden1.jpg" alt="apoldajuden1.jpg" /></p>
<p><strong>Juden, Apolda. Ausriß, Peter Franz, Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><strong>Peter Franz: Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldalutherkirche1.jpg" alt="apoldalutherkirche1.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/</a></p>
<p>Heiligenschein über dem Hakenkreuz: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/</a></p>
<p><strong>Wikipedia: “Der Oberkirchenrat der </strong><a title="Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Evangelisch-Lutherische_Landeskirche_Mecklenburgs"><strong>Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs</strong></a><strong> gab gar am 16. November 1938 zu den Vorgängen eine Woche zuvor unter Bezugnahme auf ein Lutherzitat zu bedenken: <em>„Kein im christlichen Glauben stehender Deutscher kann, ohne der guten und sauberen Sache des Freiheitskampfes der deutschen Nation gegen den jüdischen antichristlichen Weltbolschewismus untreu zu werden, die staatlichen Maßnahmen gegen die Juden im Reich, insbesonder die Einziehung jüdischer Vermögenswerte bejammern. Und den maßgebenden Vertretern von Kirche und Christentum im Auslande müssen wir ernstlich zu bedenken geben, daß der Weg zur jüdischen Weltherrschaft stets über grauenvolle Leichenfelder führt.</em>. Er rief die Geistlichen dazu auf, <em>„ihre Verkündigung in Predigt und Seelsorge so auszurichten, daß die deutsche Seele keinen Schaden leidet und den deutschen Menschen dazu verholfen wird, daß sie ohne falsche Gewissensbeschwerung getrost alles daran setzen, eine Wiederholung der Zersetzung des Reiches durch den jüdischen Ungeist von innen her für alle Zeiten unmöglich zu machen.</em><sup><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/#cite_note-46">[47]</a>“</sup></strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm">http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GÃƒÂ¼nther_Schwarberg">http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Schwarberg</a></p>
<p><a href="http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php">http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php</a></p>
<p><a href="http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther">http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther</a></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/03/hakenkreuzdrachenneu.JPG" alt="hakenkreuzdrachenneu.JPG" /><strong>Sao Paulo, Ibirapuera-Park, siebziger Jahre.</strong></p>
<p><strong>Julius Streicher, Nürnberger Prozesse:</strong> <a href="http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden">http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden</a></p>
<p><strong>Beziehungen Bonn-Brasilia während der nazistisch-antisemitisch orientierten Militärdiktatur:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Diktator Geisel und Bundeskanzler Schmidt.</strong></p>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s1600/Geisel+e+Schmidt.jpg"><img src="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s320/Geisel+e+Schmidt.jpg" alt="" width="320" height="173" border="0" /></a></p>
<p><strong>Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt. Der Geisel-Besuch von 1978 in der Bundesrepublik Deutschland – Geisel nimmt im TV auch zur Kritik an der Menschenrechtslage Stellung – die offiziellen Dokumente Brasiliens: </strong><a href="http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf">http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf</a></p>
<p><strong>Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer,  berüchtigter sadistischer Judenmörder – von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert: </strong> <strong> ”Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.” Wikipedia</strong></p>
<p><strong>Im KZ Sobibor wurden etwa 250000 Juden ermordet.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/herzog1.jpg" alt="herzog1.jpg" /></p>
<p><strong>Die Amtszeit von Diktator Ernesto Geisel: Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog 1975 in einer Polizeizelle Sao Paulos – in Wahrheit wurde er totgefoltert.  </strong><strong>Bundesrichter Marcio José de Morais annullierte 1979 das offizielle Dokument der Diktatur über die Todesursache, gab indessen Zeugen recht, denen zufolge Herzog gefoltert worden war, machte den Staat für den Tod des Juden verantwortlich. Unterdessen wurde ermittelt, daß unter Geisel gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht wurden, das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutierte.</strong></p>
<p><strong>1978 traf General Geisel in der Bundesrepublik Deutschland während des offiziellen Besuchs nach eigenen Angaben mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel, Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß, Hans Filbinger(Schloß Schwetzingen) zusammen, sprach etwa anderthalb Stunden mit Willy Brandt, Präsident der Sozialistischen Internationale. Geisel war zudem im Kernforschungszentrum Jülich. In Bonn auf einer Pressekonferenz auf die Menschenrechte angesprochen, sagte Geisel, Brasilien sorge sich außerordentlich um die Menschenrechte – obwohl oft in schlecht informierten oder tendenziösen Organen anderes gesagt werde. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator  General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde –  und Willy Brandt, Ausriß. General Geisel war 1976 zu einem offiziellen Besuch in Großbritannien.</strong></p>
<p>Wikipedia:</p>
<h3>A morte[<a title="Editar seção: A morte" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Vladimir_Herzog&amp;action=edit&amp;section=7">editar</a>]</h3>
<p>O <a title="Serviço Nacional de Informações" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Servi%C3%A7o_Nacional_de_Informa%C3%A7%C3%B5es">Serviço Nacional de Informações</a> recebeu uma mensagem em Brasília de que naquele dia 25 de outubro: “cerca de 15h, o jornalista Vladimir Herzog suicidou-se no <a title="DOI/CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI/CODI">DOI/CODI</a>/<a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a>“. Na época, era comum que o governo militar divulgasse que as vítimas de suas torturas e assassinatos haviam perecido por “suicídio”, fuga ou atropelamento, o que gerou comentários irônicos de que Herzog e outras vítimas haviam sido “suicidados” pela ditadura. O jornalista <a title="Elio Gaspari" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Elio_Gaspari">Elio Gaspari</a> comenta que “suicídios desse tipo são possíveis, porém raros. No porão da ditadura, tornaram-se comuns, maioria até.”</p>
<p>Conforme o Laudo de Encontro de Cadáver expedido pela <a title="Pol?cia Técnica" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Pol%C3%ADcia_T%C3%A9cnica">Polícia Técnica</a> de São Paulo, Herzog se enforcara com uma tira de pano – a “cinta do macacão que o preso usava” – amarrada a uma grade a 1,63 metro de altura. Ocorre que o macacão dos prisioneiros do <a title="DOI-CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI-CODI">DOI-CODI</a> não tinha cinto, o qual era retirado, juntamente com os cordões dos sapatos, segundo a praxe naquele órgão.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-14">14</a> No laudo, foram anexadas fotos que mostravam os pés do prisioneiro tocando o chão, com os joelhos fletidos – posição em que o enforcamento era impossível. Foi também constatada a existência de duas marcas no pescoço, típicas de <a title="Estrangulamento" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Estrangulamento">estrangulamento</a>. <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-15">15</a> <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Acervo27-5">5</a></p>
<p>Vladimir era <a title="Judeu" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Judeu">judeu</a>, e a tradição judaica manda que suicidas sejam sepultados em local separado. Mas quando os membros da <em><a title="Chevra kadisha" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Chevra_kadisha">Chevra kadisha</a></em> – responsáveis pela preparação dos corpos dos mortos segundo os <a title="Halachá" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Halach%C3%A1">preceitos do judaísmo</a> – preparavam o corpo para o funeral, o <a title="Rabino" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Rabino">rabino</a> <a title="Henry Sobel" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Henry_Sobel">Henry Sobel</a>, líder da comunidade, viu as marcas da tortura. “Vi o corpo de Herzog. Não havia dúvidas de que ele tinha sido torturado e assassinado”, declarou.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-16">16</a> Assim, foi decidido que Vlado seria enterrado no centro do <a title="Cemitério Israelita do Butantã (página não existe)" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Cemit%C3%A9rio_Israelita_do_Butant%C3%A3&amp;action=edit&amp;redlink=1">Cemitério Israelita do Butantã</a>, o que significava desmentir publicamente a versão oficial de suicídio. As notícias sobre a morte de Vlado se espalharam, atropelando a <a title="Censura no Brasil" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Censura_no_Brasil">censura à imprensa</a> então vigente. Sobel diria mais tarde: “O assassinato de Herzog foi o catalisador da volta da democracia”.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-17">17</a></p>
<p>Anos depois, em outubro de <a title="1978" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/1978">1978</a>, o juiz federal Márcio Moraes, em sentença histórica, responsabilizou o governo federal pela morte de Herzog e pediu a apuração da sua autoria e das condições em que ocorrera. Entretanto nada foi feito.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Isto.C3.A9-6">6</a> Em <a title="24 de setembro" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/24_de_setembro">24 de setembro</a> de <a title="2012" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/2012">2012</a>, o registro de óbito de Vladimir Herzog foi retificado, passando a constar que a “morte decorreu de lesões e maus-tratos sofridos em dependência do <a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a> – SP (<a title="Doi-Codi" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Doi-Codi">Doi-Codi</a>)”, conforme havia sido solicitado pela <a title="Comissão Nacional da Verdade" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Comiss%C3%A3o_Nacional_da_Verdade">Comissão Nacional da Verdade</a>.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-18">18</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" alt="hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" /></p>
<p><strong>NSDAP-Ortsgruppe Rio de Janeiro.</strong></p>
<h2>“1.Mai – Das Fest der deutschen Volksgemeinschaft – Rio de Janeiro 1937. Ein Volk – ein Führer – ein Wille.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10359">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/nazisrio1937.JPG" alt="nazisrio1937.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=62135.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=60532.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Der Komissarbefehl, die gezielte Ausrottung der Funktionselite der Sowjetunion durch die Funktionseliten des Hitler-Kapitalismus &#8211; die Verbrechen der Wehrmacht:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3050" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl1-946x1024.jpg" alt="Kommissarbefehl1" width="946" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8222;Robert Allertz:`&#8230;sofort mit der Waffe zu erledigen`.  Edition Ost</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3052" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl2-691x1024.jpg" alt="Kommissarbefehl2" width="691" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Panzergeneral Heinz Guderian:</strong><a href="http://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0057.pdf">http://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0057.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Komissarbefehl3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3054" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Komissarbefehl3-1024x702.jpg" alt="Komissarbefehl3" width="1024" height="702" /></a></p>
<p><strong>In Thüringen befragte Ex-Soldaten und Offiziere der Ostfront waren nach 1945 nicht bereit, über die Ausführung des Kommissarbefehls zu sprechen. Zahlreiche Zeitzeugen in Thüringen, die aufgrund ihrer Position im Hitler-Kapitalismus von der Praxis des Kommissarbefehls gewußt haben mußten, stritten ab, davon etwas gehört zu haben&#8230; &#8222;Die mündliche Weitergabe von Vorschriften, Anweisungen und geheimen Befehlen war ein Wesenszug der Nazi-und Militärdiktatur.&#8220;(Robert Allertz, Seite 24) Neoliberale Machteliten verfahren aktuell genauso.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Mit dem Kommissarbefehl übernahm die Wehrmacht aktiv einen Teil der Morde. Aus dem OKH kam die Initiative, nicht nur militärische Kommissare, sondern auch zivile Spitzenfunktionäre in eigener Regie zu töten&#8230;Dass die deutschen Spitzenmilitärs &#8211; von wegen saubere Wehrmacht &#8211; sich 1941 diese kriminelle Vorgabe der Hitlerclique widerspruchslos zu eigen machten, ist dokumentiert.&#8220;</strong></p>
<p><strong>&#8222;Deutsche Soldaten sagten übereinstimmend aus, dass Kommandeure von Panzerdivisionen den Befehl erteilt hätten, keine Gefangenen zu machen &#8211; vermutlich um das Vordringen ihrer Truppen zu beschleunigen.&#8220;(Allertz) Umso interessanter ist daher, die Kriegsdarstellungen von Hitlers Panzergenerälen, anderen hohen Militärs der Panzertruppe in Bezug auf solche Kriegsverbrechen, solche Vorgehensweisen zu durchforsten. Hitlers Panzertruppe erfüllte durch ihr militärhistorisch einmalig rasches Vorpreschen den nazistischen Auftrag, eine möglichst große Zahl an Mitgliedern der sowjetischen Funktionselite gefangenzunehmen und zu ermorden. </strong></p>
<p><strong>„Der gleichfalls unrühmlich bekannt gewordene sogenannte „Kommissarbefehl“ gelangte überhaupt nicht zur Kenntnis meiner Panzergruppe. Er ist anscheinend bereits bei der Heeresgruppe „Mitte“ angehalten worden. Auch der „Kommissarbefehl“ ist bei meinen Truppen nicht angewendet worden.“ </strong><br />
<strong>(Heinz Guderian, Erinnerungen eines Soldaten, Stuttgart (17. Auflage) 2001, Zitat S. 138.)</strong></p>
<p><a href="https://deutschesreichforever.files.wordpress.com/2015/05/guderian-heinz-erinnerungen-eines-soldaten-1960-238-doppels-scan.pdf">https://deutschesreichforever.files.wordpress.com/2015/05/guderian-heinz-erinnerungen-eines-soldaten-1960-238-doppels-scan.pdf</a></p>
<p>“Rodriguez”:</p>
<p>Zur Panzergruppe 2, die von Guderian befehligt wurde, gehörte auch das 47. Panzerkorps, deren Kommandeur, General Lemelsen, sich bereits am 25. Juni 1941 – also 3 Tage nach dem Überfall auf die SU (!) – genötigt sah, folgenden Befehl zu erteilen:</p>
<p><i>“Ich habe festgestellt, daß in sinnloser Form Erschießungen stattgefunden haben, sowohl von Gefangenen wie von Zivilisten. </i><i>Der russische Soldat, der in Uniform gefangengenommen wird und tapfer gekämpft hat, hat Anspruch auf ehrenvolle Behandlung.</i><br />
<i>Diese Anordnung ändert nichts an dem Befehl des Führers über rücksichtsloses Vorgehen gegen Freischärler und bolschewistische Kommissare.”</i><br />
(Quelle: Dokument BA-MA, RH27-18/24, 25.6.41.)</p>
<p>Fünf Tage später musste General Lemelsen erneut an seine Soldaten appellieren, da sie offenbar seinen ersten Befehl völlig ignoriert hatten (es wurde dennoch niemand zur Rechenschaft gezogen):</p>
<p><i>“Trotz meiner Verfügung vom 25.6.41 … werden immer wieder Erschießungen von Gefangenen, Überläufern und Deserteuren festgestellt, die in unverantwortlicher, sinnloser und verbrecherischer Weise stattfinden. Das ist Mord!</i><br />
[…]<br />
<i>Der Erlaß des Führers befiehlt ein rücksichtsloses Vorgehen gegen den Bolschewismus (politische Kommissare) und jedes Freischärlertum! Einwandfrei als hierzu gehörig festgestellte Leute sind abseits zu führen und ausschließlich auf Befehl eines Offiziers zu erschießen.”</i></p>
<p><strong>Helmut Schmidt(SPD) als Nazi-Offizier, Kriegsverbrechen: “Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”(Deutschlandradio Kultur)</strong></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Der Wiederaufbau der Sowjetunion war wegen des Fehlens von großen Teilen der systematisch ausgerotteten Funktionselite entsprechend erschwert und verlangsamt. Die mit Kriegsverbrechern, Altnazis stark durchsetzte Funktionselite der Bundesrepublik Deutschland setzte nach 1945 im Kalten Krieg nicht zufällig stark auf diesen Kontext &#8211; daß viele Probleme in der Sowjetunion nach 1945 ein Resultat des Fehlens entsprechender Fachleute, Spezialisten waren, die die Wehrmacht systematisch ermordet hatte, wurde in der Medienpropaganda des Kalten Kriegs verschwiegen, verschleiert. Wie die nazistisch orientierten Machteliten der Bundesrepublik Deutschland nach dem Anschluß von 1990 mit der DDR-Funktionselite umgingen, ist allgemein bekannt. &#8222;Der deutsche Rechtsstaat kriminalisierte ebenfalls seine politischen Gegner. Der einzige Unterschied: Er erledigte diese nicht `grundsätzlich sofort mit der Waffe`, sondern mit demokratischen Mordinstrumenten wie Gerichten, Finanz-und Arbeitsämtern sowie Stasi-Unterlagenbehörden. `Wir werden sie an den sozialen Rand drängen`, hatte der Bundesjustizminister 1991 programmatisch auf dem Deutschen Richtertag erklärt. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/soldatenvolkvaterland.jpg" alt="soldatenvolkvaterland.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:”…tapfer und treu, wie deutsche Soldaten seit Jahrhunderten für Volk und Vaterland ihr Leben hingegeben haben.”</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die CDU, ihre Führung und der Judenhaß in Deutschland &#8211; das gravierende Antisemitismusproblem in der Merkel-CDU:</strong></p>
<h2>“Helmut Kohl sprach abfällig über Juden”. Süddeutsche Zeitung, Sept. 2016, über den sehr viele andere hochrangige CDU-Funktionäre formenden CDU-Politiker</h2>
<p><strong>“Wie Kohl antisemitische Vorurteile verbreitete”. DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>“Nun hat der Jenaer Historiker Jacob S. Eder in einer preisgekrönten Doktorarbeit Kohls damalige Geschichtspolitik zum Holocaust analysiert. Eder kommt zu einem brisanten Befund: 40 Jahre nach Kriegsende waren antisemitische Vorurteile und Klischees unter CDU-Politikern und konservativen hohen Beamten der Bundesregierung verbreitet. Selbst der Kanzler war nach Eders Recherchen nicht frei davon.” DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>Typisch deutscher Mainstream – derartige brisante Veröffentlichungen nicht vor den Berlin-Wahlen, sondern erst danach – heikles CDU-Thema in Geschwätzrunden wie “Maischberger” etc. offenbar verboten…</strong></p>
<p><strong>Islam und Adolf Hitler, Nazismus – auch im Berlin-Wahlkampf 2016 war dem gesteuerten deutschen Mainstream strikt verboten, das Thema auch nur zu erwähnen:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/02/04/islam-und-nazismus-adolf-hitler-empfaengt-den-grossmufti-von-jerusalem-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/02/04/islam-und-nazismus-adolf-hitler-empfaengt-den-grossmufti-von-jerusalem-anklicken/</a></p>
<p><strong>Merkel und Abbas – der symbolische Händedruck von Paris:</strong></p>
<p>“<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/15/abbas-neben-merkel-in-paris-ein-politikum/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/15/abbas-neben-merkel-in-paris-ein-politikum/</a>“&gt;<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/15/abbas-neben-merkel-in-paris-ein-politikum/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/15/abbas-neben-merkel-in-paris-ein-politikum/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-78020" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16-811x1024.jpg" alt="AfDAntisemitenImporteurin16" width="811" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Bundeskanzlerin Merkel ist zur größten Antisemiten-Importeurin der deutschen Geschichte geworden”(Frauke Petry) – gemeinsam mit den ihre Menschenimport-Politik unterstützenden Parteien SPD, Grüne etc. – gemeinsam mit Politikern wie SPD-Vizekanzler Sigmar Gabriel, SPD-Steinmeier, Joachim Gauck.</strong></p>
<p><strong>Angela Merkel im Bundestag: “Antisemitismus ist unsere bürgerliche und staatliche Pflicht” – “Freudscher Versprecher” oder Versprecher – unterschiedliche Meinungen in Deutschland:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/18/antisemitismus-ist-unsere-buergerliche-und-staatliche-pflicht-angela-merkel-youtube-warum-alle-abgeordneten-klatschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/18/antisemitismus-ist-unsere-buergerliche-und-staatliche-pflicht-angela-merkel-youtube-warum-alle-abgeordneten-klatschen/</a></p>
<p><strong>Auszug Bild-Interview, laut Petry: “</strong></p>
<p><strong>Ich habe mich immer klar vom Antisemitismus distanziert, Herrn Gedeon zum Austritt bewegt und auch das dafür entscheidende Gutachten vermittelt. Ich halte die ganze erregte Debatte um eine einzelne Person für eine Frechheit, während gleichzeitig Bundeskanzlerin Merkel zur größten Antisemiten-Importeurin der deutschen Geschichte geworden ist.</strong></p>
<p><strong>BILD: Wie meinen Sie das?</strong></p>
<p><strong>Petry: Die ungebremste Einwanderungswelle von hunderttausenden Migranten, die Juden gegenüber feindlich eingestellt sind, hat die Antisemitismusproblematik im Land extrem verschärft. Das räumen auch die Sicherheitsdienste ein. Das sollte uns allen große Sorgen machen.</strong></p>
<p><strong>BILD: Ist das Ihr Ernst? Sie wollen behaupten, die Bundesregierung handelt absichtlich so?</strong></p>
<p><strong>Petry: Es ist letztlich irrelevant, da die Bundesregierung in der Asylpolitik Recht mindestens beugt, wenn nicht sogar bricht. Ich muss nicht fragen, ob sie absichtlich Antisemiten nach Deutschland holt, wenn die Konsequenz unabhängig von der Intention die gleiche ist.</strong></p>
<div class="c-dreifaltigkeit ">
<h3 class="o-teaser__title "><a class="o-link o-teaser__link " title="Europäer wollen keine Muslime als Asylbewerber" href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article158319248/Europaeer-wollen-keine-Muslime-als-Asylbewerber.html" name="nachrichten_a_free_"></a></h3>
<div class="o-headline o-teaser__headline c-dreifaltigkeit__headline "></div>
<div class="o-headline o-teaser__headline c-dreifaltigkeit__headline ">
<h2><strong>Zu den Kuriositäten im Deutschland von heute zählt, daß immer noch manche Bürger meinen, was Politiker von Islamisierungsparteien öffentlich sagen und verbreiten lassen, sei identisch mit dem, was sie tatsächlich denken und vorhaben. Das betrifft auch Politikergerede über Einwanderung, Ausländer, Juden, Islam, Kulturbereicherer etc.</strong></h2>
<p><strong>Wahlen in Berlin 2016:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/18/wahlen-in-berlin-2016-bewertungen-analysen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/18/wahlen-in-berlin-2016-bewertungen-analysen/</a></p>
<p><strong>Was Heiko Maas(SPD) gegenüber der Jüdischen Allgemeinen 2016 über das BRD-Justizministerium einräumen muß – wer den Kalten Krieg gegen die DDR “juristisch” mitführte – Wertvorstellungen unter Adenauer, Schmidt, Brandt…:</strong><br />
<strong>Von den Führungskräften im Ministerium bis 1973 waren mehr als die Hälfte ehemalige NSDAP-Mitglieder, jeder fünfte war ein alter SA-Mann. Die Folgen dieser personellen Kontinuität waren fatal: Die Strafverfolgung von NS-Tätern wurde hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt, und alte Gesetze wurden nur oberflächlich entnazifiziert. Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht.</strong></p>
<p><strong>In der jungen Bundesrepublik wurde Erfahrung in der Nazi-Justiz offenkundig höher geschätzt als rechtsstaatliche Haltung. Das führte dazu, dass der frühere Experte fürs »Rasserecht« anschließend fürs Familienrecht zuständig war und Juristen, die zahllose Todesurteile zu verantworten hatten, das Strafrecht der Bundesrepublik prägten.</strong></p>
<p><strong>Das erste Gesetz des Bundesjustizministeriums im Jahr 1949 war ein Amnestiegesetz! Auch in Einzelfällen wurde man aktiv. Max Merten war erst im Reichs- und dann zeitweilig im Bundesjustizministerium tätig. Dazwischen hatte er als Kriegsverwaltungsrat in Griechenland 45.000 Juden ausgeplündert und ihre Deportation nach Auschwitz organisiert. Das Ministerium sorgte dafür, dass der einstige Kollege in Deutschland straffrei blieb und holte ihn sogar aus griechischer Haft heraus.</strong></p>
<p><strong>Viele Opfer der Nazis wurden in der jungen Bundesrepublik erneut diskriminiert. Etwa Homosexuelle. Bis in die 1960er-Jahre beharrten die Juristen aus dem Ministerium auf dem Nazi-Paragrafen § 175 StGB – und sie taten das mit den Argumenten der Nazis: Der Röhm-Putsch habe ja gezeigt, wie gefährlich die Cliquen-Bildung unter schwulen Männern sei.</strong></p>
<p><strong>Viele Juristen passten sich nur äußerlich der demokratischen Erneuerung an; vom Geist des Grundgesetzes waren sie nicht durchdrungen. Sie waren bloße Rechtstechniker. Ab 1959 entwarfen sie etwa ein geheimes Kriegsrecht. Vom Grundgesetz nicht gedeckt, war darin sogar eine Neuauflage der berüchtigten »Schutzhaft« vorgesehen. Zitat</strong></p>
<p><strong>Die genannten Führungskräfte formten Nachfolger nach ihrem Bilde – überall im Staat, auch in Volksempfänger-Medien anzutreffen.</strong></p>
<p><strong>Heiko Maas(SPD) drückt sich um wichtige Schlußfolgerungen: Wenn u.a. die Strafverfolgung von NS-Tätern hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt wurde, heißt dies: In der Bundesrepublik Deutschland wurde in sehr wichtigen Punkten nicht Recht gesprochen, sondern Unrecht(&#8222;Maas:&#8220;Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht&#8220;),handelte es sich somit nicht um einen Rechtsstaat, sondern  um einen Unrechtsstaat&#8230;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/bundestagswahl-1953-die-beruehmte-historische-wahlkampfrede-von-spd-ikone-helmut-schmidt-vor-waffen-ss-veteranen-in-hamburg-im-bundestag-stimmte-die-spd-im-einklang-mit-der-regierenden-cdu-dafuer/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/bundestagswahl-1953-die-beruehmte-historische-wahlkampfrede-von-spd-ikone-helmut-schmidt-vor-waffen-ss-veteranen-in-hamburg-im-bundestag-stimmte-die-spd-im-einklang-mit-der-regierenden-cdu-dafuer/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=60532.jpg" alt="" /></p>
<p><b>Ausriß – warum sich CDU und SPD so sehr um Waffen-SS-Leute bemühten. Wie Hitlers Elitetruppe wirklich kämpfte”:</b><a href="https://www.welt.de/geschichte/article142543404/Waffen-SS-Wie-Hitlers-Elitetruppe-wirklich-kaempfte.html">https://www.welt.de/geschichte/article142543404/Waffen-SS-Wie-Hitlers-Elitetruppe-wirklich-kaempfte.html</a></p>
<p><strong>“Sie mordete brutal, wurde gehasst und gefürchtet…dass Waffen-SS-Einheiten bei ihren Gegnern an der West- wie an der Ostfront als besonders brutal galten, als hinterhältig und fanatisch nationalsozialistisch. Richtig daran war, dass der militärische Arm von Heinrich Himmlers „Schwarzem Orden“ an besonders vielen bekannten Kriegsverbrechen beteiligt war – an der Westfront zum Beispiel den Massakern von <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/politik/article13752527/Das-Massaker-von-Oradour-im-Juni-1944.html" name="inlineLink_">Oradour-sur-Glane</a> oder Malmedy…Tatsächlich <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article128899727/Fuehrte-eine-Verwechslung-zur-Vernichtung-Oradours.html" name="inlineLink_">verübten Waffen-SS-Einheiten</a> noch mehr Massaker und andere Übergriffe als Wehrmachtseinheiten, die ebenfalls oft ohne Skrupel kämpften. ” DIE WELT</strong></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p><strong>Die Bundestagswahlen 1953, die berühmte historische Rede von SPD-Ikone Helmut Schmidt:</strong></p>
<p>…<strong>Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte…DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>CDU und SPD werben sogar um Wähler der SS – auffällig fehlende Positionierung von Merkel, Gabriel, Schulz, Wagenknecht etc. im  Bundestagswahlkampf 2017 zu solchen historischen Fakten…Wegen geltender Zensurbestimmungen darf der gesteuerte deutsche Mainstream auch 2017 im Kontext der Gedenkveranstaltungen für NS-Opfer nicht an die Rolle von CDU und SPD bei der “Vergangenheitsbewältigung” erinnern – vor allem nicht in Traktaten zu AfD und Höcke.</strong></p>
<p><strong>Viel Bürgerkritik in Deutschland an extrem scheinheiligen “Vergangenheitsbewältigungs”-Reden hochrangiger Politiker…</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Das “Dossier Makwakwa” – Paulo Oliveira, einstiger Führer der Terrororganisation Renamo, packt aus. Viele interessante Details über die enge Kooperation mit NATO-Staaten wie Westdeutschland, mit dem BND, mit Südafrika. Mosambik-Dossier 8:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/</a>.</h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Thüringen 2020: Weiter Stasi-Überprüfung von Landtagsabgeordneten – doch keine BND-MAD-CIA-Überprüfung wg. damaliger und heutiger Mitarbeit/Verstrickungen. Wer soll warum gedeckt werden? Die historische Totalblamage der Landtagsparteien – sogar die AfD knickt ein, macht mit. Nicht-BND-Überprüfung besonders brisant, da Nazi-Kriegsverbrecher und BND-Gründer Reinhard Gehlen aus Erfurt stammt. Die Bespitzelung von DDR-Bürgern durch den BND. Die Ermordung von DDR-Entwicklungshelfern aus Thüringen durch die massiv BND-gestützte Terrororganisation RENAMO in Mosambik:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/23/thueringen-2020-weiter-stasi-ueberpruefung-von-landtagsabgeordneten-doch-keine-bnd-mad-cia-ueberpruefung-wg-damaliger-und-heutiger-mitarbeitverstrickungen-wer-soll-warum-gedeckt-werden-die-hist/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/23/thueringen-2020-weiter-stasi-ueberpruefung-von-landtagsabgeordneten-doch-keine-bnd-mad-cia-ueberpruefung-wg-damaliger-und-heutiger-mitarbeitverstrickungen-wer-soll-warum-gedeckt-werden-die-hist/</a></h2>
</div>
</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Ich mußte das Blut der Erschossenen zusammenkehren&#8220; &#8211; KZ-Auschwitz-Häftling nahe Oldisleben. Juden in Thüringen zur Nazizeit. “Nun hat der Jenaer Historiker Jacob S. Eder in einer preisgekrönten Doktorarbeit Kohls damalige Geschichtspolitik zum Holocaust analysiert. Eder kommt zu einem brisanten Befund: 40 Jahre nach Kriegsende waren antisemitische Vorurteile und Klischees unter CDU-Politikern und konservativen hohen Beamten der Bundesregierung verbreitet. Selbst der Kanzler war nach Eders Recherchen nicht frei davon.” DER SPIEGEL</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/ich-muste-das-blut-der-erschossenen-zusammenkehren-kz-auschwitz-haftling-nahe-oldisleben/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 00:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte aus Oldisleben]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentrationslager]]></category>
		<category><![CDATA[KZ Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Nazismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Wand]]></category>
		<category><![CDATA[SS]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Ich war in Auschwitz, ich habe furchtbare Sachen erlebt. Ich mußte nach den Erschießungen an der Schwarzen Wand das Blut zusammenkehren.&#8220; An der Schwarzen Wand wurden von der SS über 20000 Menschen ermordet. http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/10/oberheldrungenthueringen-kz-auschwitz-taeter-und-opfer-aus-doerfern-nur-wenige-kilometer-voneinander-entfernt/ &#8211; Hulda Wiesel – Auschwitzhäftling aus Oldisleben/Thüringen. In ihrem Heimatort existiert (aus inzwischen nachvollziehbaren Gründen) keinerlei Gedenken an die Verfolgte des [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Ich war in Auschwitz, ich habe furchtbare Sachen erlebt. Ich mußte nach den Erschießungen an der Schwarzen Wand das Blut zusammenkehren.&#8220;</strong></p>
<p><strong>An der Schwarzen Wand wurden von der SS über 20000 Menschen ermordet.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/10/oberheldrungenthueringen-kz-auschwitz-taeter-und-opfer-aus-doerfern-nur-wenige-kilometer-voneinander-entfernt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/10/oberheldrungenthueringen-kz-auschwitz-taeter-und-opfer-aus-doerfern-nur-wenige-kilometer-voneinander-entfernt/</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/OldHaken.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42546" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/OldHaken-885x1024.jpg" alt="OldHaken" width="885" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<h2 class="beitrags-titel">Hulda Wiesel – Auschwitzhäftling aus Oldisleben/Thüringen. In ihrem Heimatort existiert (aus inzwischen nachvollziehbaren Gründen) keinerlei Gedenken an die Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. “Hitlers willige Vollstrecker” in Oldisleben. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=24996&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/hulda-wiesel-oldisleben-auschwitz-ueberlebende/" rel="tag">hulda wiesel-oldisleben – auschwitz-überlebende</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-24997" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1-1024x455.jpg" alt="HuldaWieselAuschwitz1" width="1024" height="455" /></a></p>
<p><strong>Auf Website-Anfrage übermittelte die Leitung des Archivs der Gedenkstätte Auschwitz im Oktober 2018 diese drei erhalten gebliebenen SS-Fotos.</strong></p>
<p>—</p>
<h1><strong>„In den ereignisreichen Tagen des Kriegsbeginns hatte die 49-jährige Ehefrau Hulda Wiesel aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span> sich zu mehreren auf der Straße beisammen stehenden Frauen gesellt und sich abfällig geäußert über die Einberufung der Ehemänner zum Wehrdienst. Da Frau Wiesel aus ihrer ‚geistigen‘ Gegnerschaft zum Dritten Reich keinen Hehl machte und auch andere zu ihrer Ansicht zu ‚bekehren‘ versucht hatte, war es nunmehr an der Zeit, sich näher mit ihr zu befassen…”</strong></h1>
<p><b>&#8211;</b></p>
</div>
<h2 class="beitrags-titel">Hulda Wiesel aus Oldisleben, Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. 1978 verstorben in Schweden. Wo wird in Oldisleben der KZ-Überlebenden Hulda Wiesel gedacht, wo befindet sich die Gedenktafel?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Oldisleben – Nazizeit und Zwangsarbeiter(über 800). Landwirt Kurt T.(Teichmann?) in der Adolf-Hitler-Straße 34 läßt einen polnischen Zwangsarbeiter mit dem Rad für Einkäufe nach Heldrungen fahren – und wird 1940 prompt angezeigt. Wie der Nazi-Kapitalismus funktionierte – warum heute deutsche Panzer aus Thüringen zu Kriegsübungen an die russische Grenze transportiert werden, zu hohen Kosten für die Steuerzahler:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/</a></h2>
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<h2> <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/volkischerbeobachter.jpg" alt="volkischerbeobachter.jpg" /></h2>
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<p><strong>Braune BRD – Beispiel Schleswig-Holstein:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/braune-brd-beispiel-schleswig-holstein-die-braunen-jahrzehnte-im-kieler-landeshaus-wer-ungezaehlte-nachfolger-nach-seinem-bilde-formte-heute-mit-progressivem-maentelchen-in-allen-ebenen-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/braune-brd-beispiel-schleswig-holstein-die-braunen-jahrzehnte-im-kieler-landeshaus-wer-ungezaehlte-nachfolger-nach-seinem-bilde-formte-heute-mit-progressivem-maentelchen-in-allen-ebenen-der/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">GESTAPO-Folter unter Brasiliens Diktator Getulio Vargas. Die Bundesrepublik Deutschland und Brasiliens Judenhasser Getulio Vargas – unter CDU-Adenauer mit der Sonderstufe des Großkreuzes des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/JenaUniHakenkreuz.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20875" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/JenaUniHakenkreuz-1024x856.jpg" alt="JenaUniHakenkreuz" width="1024" height="856" /></a></p>
<p><strong>Jena-Uni unter dem Hakenkreuz.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Gedenkstätte Buchenwald schließt AfD von Holocaust-Gedenktag aus”. Thüringer Allgemeine, 24.1. 2019. Warum Politiker der Kohl-Partei CDU und der Schmidt-Partei SPD sowie der GRÜNEN am 27. Januar 2019 sehr willkommen sind(?). “Bundeskanzlerin Merkel ist zur größten Antisemiten-Importeurin der deutschen Geschichte geworden”. Frauke Petry. Öffentliche Diskussion darüber wird auch in Thüringen von interessierter Seite verhindert:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/24/gedenkstaette-buchenwald-schliesst-afd-von-holocaust-gedenktag-aus-ta-24-1-2019-warum-politiker-der-kohl-partei-cdu-und-der-schmidt-partei-spd-sehr-willkommen-sind/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/24/gedenkstaette-buchenwald-schliesst-afd-von-holocaust-gedenktag-aus-ta-24-1-2019-warum-politiker-der-kohl-partei-cdu-und-der-schmidt-partei-spd-sehr-willkommen-sind/</a></h2>
<p><span id="more-130"></span></p>
<p><strong>Inhaftierungsgrund des Zeitzeugen, der kein Kommunist war, nicht einmal links stand: Äußerungen gegen Hitler.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Zwischen den Blöcken 11 und 10 wurde eine Mauer errichtet, die <em>Schwarze Wand</em>, an der Häftlinge hingerichtet wurden. Sie mussten sich zuvor ausziehen, dann wurden Häftlingsnummer, Namen und Geburtsdatum aufgeschrieben und die SS-Männer schossen ihnen in den Hinterkopf.&#8220;(Wikipedia)</strong></p>
<p>Juden in Erfurt: <a href="http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.609.html">http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.609.html</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83-1024x369.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT83" width="1024" height="369" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DIE ZEIT 1983, Mitherausgeber Helmut Schmidt:”In dem Prospekt zum KZ Buchenwald lese ich:`Die Blutspur führt nach Bonn`. Und ich werde so zornig, daß ich auf der Weiterfahrt nach Stunden später meiner Empörung ihren Lauf lasse: Adenauer, Brandt, Schmidt – die Helfershelfer der Mörder von damals? Das ist plumper DDR-Jargon, billige, abstoßende Geschichtsklitterung.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">Fritz Hermann Hankel – Hitler-und Faschismusgegner in Oldisleben/Thüringen. Ermordet im Konzentrationslager Buchenwald 1942. Wer hat ihn denunziert, wer hat ihn verhaftet, wer in Oldisleben hat dagegen öffentlich protestiert? Wie positionierte sich die Kirche, was predigten Pfarrer in Oldisleben zum Fall Fritz Hermann Hankel? Haftgrund: “Verkehr mit Juden”. (Auch Jesus war Jude):<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">“Und das Bundeskriminalamt wurde zur Zentrale für NS-Kriegsverbrecher.” FREITAG:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/</a></h2>
<p><strong>…THE DARK PAST, die dunkle Vergangenheit. Unter diesem Titel geht der <i>Spiegel </i>Anfang Oktober in seiner englischsprachigen Online-Ausgabe aus sich heraus: “<i>Germany´s federal police is admitting that most of its founding members had blood on their hands as active members of Hitler´s brutal security apparatus. It´s the first time one of Germany´s security services is examining its own history.</i>” (Die deutsche Bundespolizei räumt ein, dass die meisten ihrer Gründungsmitglieder als aktive Mitglieder von Hitlers brutalem Sicherheitsapparat Blut an ihren Händen hatten. Es ist das erste Mal, dass ein deutscher Sicherheitsdienst seine Geschichte untersucht.)… Der Freitag, Otto Köhler</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner SPD und GRÜNE. Wer in Deutschland stockreaktionär ist – und wer nicht:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a>“Eine s</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16992" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832-1024x605.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT832" width="1024" height="605" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – DIE ZEIT und die “Blutspur”…Eine sentimentale Reise durch die Deutsche Demokratische Republik”.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wo hing in Oldisleben eigentlich der sogenannte “Stürmerkasten”? Am Gebäude der früheren Drogerie Heinze, in der damaligen Adolf-Hitler-Straße. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=123&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer">http://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha55.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-676" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha55.jpg" alt="" width="500" height="319" /></a></p>
<p><strong>Oldisleben, Adolf-Hitler-Straße – im Hintergrund das Gebäude des Kindergartes erkennbar. Laut Zeitzeugen hatte jedes Dorf der Umgebung damals eine Adolf-Hitler-Straße, in Oldisleben kam noch eine Horst-Wessel-Straße hinzu, gab es auch eine Hindenburgstraße. Unter Hitler war jeden Sonnabend “Staatsjugendtag”, trafen sich Hitlerjugend und Bund deutscher Mädchen in der Schachtschule. “Fast alle Jugendlichen waren damals organisatorisch erfaßt, auch in den vielen Untergliederungen der Nazi-Partei, Nazi-Organisationen. Bis zum Verbot der Kommunistischen Partei spielten auf dem Oldislebener Schulplatz die Rotfront-Kinder und die Hitlerjugend-Mitglieder getrennt. Auf den Sälen der Umgebung kam es  noch zu Schlägereien zwischen Nazi-SA und Rotfront. In Artern drang ein SA-Sturmbannführer mit seinem Trupp in eine KP-Versammlung ein, schoß mit seiner Waffe mehrmals in die Decke zur Einschüchterung – und erklärte die Versammlung für aufgelöst.”</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Wo hing in Oldisleben/Thüringen eigentlich der sogenannte “Stürmerkasten”? Am Gebäude der früheren Drogerie Heinze, in der damaligen Adolf-Hitler-Straße. “Die Juden waren es auch, die die Führer der Marxisten und Kommunisten in erster Linie stellten”. Nazis und Kommunisten in Oldisleben:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/wo-hing-in-oldisleben-eigentlich-der-sogenannte-sturmerkasten-am-gebaude-der-fruheren-drogerie-heinze/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/wo-hing-in-oldisleben-eigentlich-der-sogenannte-sturmerkasten-am-gebaude-der-fruheren-drogerie-heinze/</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113394" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18-837x1024.jpg" alt="NazisCDULeserTA18" width="837" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Alle Nazis rissen schnellstens aus von Ost nach West. Dort waren sie herzlich willkommen. Die CDU und Herr Konrad Adenauer haben sie sogar in die Regierung aufgenommen.” Leserbrief aus Erfurt, Thüringer Allgemeine, 22.6. 2018 – Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion.</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha24.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-590" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha24.jpg" alt="" width="500" height="640" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SA marschiert: “Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen…”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha25.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-593" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha25.jpg" alt="" width="500" height="360" /></a></p>
<p><strong>“Führers Geburtstag” 1939 in der Zuckerfabrik, die ganze Belegschaft muß antreten, strammstehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha26.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-596" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha26.jpg" alt="" width="500" height="327" /></a></p>
<p><strong>Direktion der Zuckerfabrik zur Nazizeit.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-601" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg" alt="" width="500" height="347" /></a></p>
<p><strong>Umzug in Oldisleben, lokale Führer von SA und NSDAP mit an der Spitze.</strong></p>
</div>
<p><strong>Nazistisch-militaristische Literatur, als Folge des Politikwechsels von 1990 nunmehr auch in den Thüringer Buchgeschäften, darunter in Erfurt, und selbst in Supermärkten angeboten:</strong></p>
<p><strong>Wie heute in entsprechenden Werken  die Aktivitäten der Wehrmacht im Angriffskrieg interpretiert werden: </strong></p>
<p><strong>Aus dem Vorwort zur 15. (!) Auflage:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/soldatenvolkvaterland.jpg" alt="soldatenvolkvaterland.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:”…tapfer und treu, wie deutsche Soldaten seit Jahrhunderten für Volk und Vaterland ihr Leben hingegeben haben.”  </strong><strong>Buch nach dem Anschluß 1990 nun auch angeboten in den größten Buchhandlungen Ostdeutschlands,  von westdeutschem Verlag herausgegeben. Ein Buch dieses Inhalts zu DDR-Zeiten in DDR-Buchhandlungen – was wären die Reaktionen gewesen? Wer kämpfte dafür, daß derartige Bücher nach Mauerfall und Anschluß 1990 nun auch in Ostdeutschland überall angeboten werden? Aufschlußreich ist, daß in Ostdeutschland einstige sog. Bürgerrechtler an solcher Literatur auch im Jahre 2014 keinerlei Anstoß nehmen –  Parteien, Institutionen, NGO, Staatskirchen sowieso nicht. </strong></p>
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<h1 class="issue-title">Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 15. Oktober 2007, Heft 21</h1>
<h1 class="entry-title">Am Abendbrottisch</h1>
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<p><em>von Klaus Hart, São Paulo</em></p>
<p>Wie der österreichische Historiker Othmar Plöckinger nachwies, gab es zur Nazizeit in den evangelischen Kirchen Deutschlands sehr viel Begeisterung für Hitlers Ideologie. Zitiert wird beispielsweise die Broschüre <em>Der Nationalismus vor der Gottesfrage </em>des Pastors und Theologen Helmuth Schreiner: »Der Kampf um Gesundheit des Blutes und Reinheit der Rasse ist also vom christlichen Glauben her gesehen ein Gottesbefehl.«<br />
Jüngst auf Heimturlaub in Deutschlands Osten, erinnerten mich einige Zeitzeugen an die Begeisterung für die Nazis, die unter den Repräsentanten der evangelischen Kirchen geherrscht habe. An Abendbrot- und Kneipentischen in Thüringen und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg und Vorpommern erzählt man sich noch heute, wie es damals zuging: Vielerorts hätten evangelische Pfarrer in SA-Uniform und mit NSDAP-Fahnen direkt am Altar gepredigt. Andere Pfarrer hätten die Hakenkreuzbinde auf dem schwarzen Talar getragen, wieder andere über die SA-Uniform mit dem Braunhemd den Talar gezogen, so daß die schwarzen SA-Stiefel zu sehen gewesen seien. Zu einer Zeit, als selbst in den Dörfern Kommunisten und Juden festgenommen und zur Liquidierung in die KZs abtransportiert wurden, hätten sie die Hitler-Ideologie gepredigt. Die nach 1945 gern vorgezeigten Pfarrer aus der Bekennenden Kirche waren nur eine ganz kleine Minderheit.<br />
In ungezählten ostdeutschen Pfarrhäusern, so wird erzählt, feierten die evangelischen Pastoren rauschende Feste mit SS-Offizieren und anderen Nazi-Größen, pflegten begeistert den engen Schulterschluß. Gar nicht so selten waren auch Familienbande, Pfarrerfamilien waren über Eheschließungen mit Nazigrößen, oftmals identisch mit den Großgrund- und Fabrikbesitzern vor Ort, engstens liiert.<br />
Der Angriffskrieg des deutschen Kapitals, so Zeitzeugen, sei von der evangelischen Kirche nach Kräften politisch-ideologisch unterstützt, oft gar begeistert verherrlicht worden. An den Kriegerdenkmälern neben den evangelischen Kirchen hätten Kundgebungen für den Krieg stattgefunden und Pfarrer das »Heldentum« von Wehrmacht und SS bejubelt. Viele Kirchengemeinden könnten heute Ausstellungen mit Originalmaterial veranstalten, einschließlich der auf die spezifische lokale Situation zugeschnittenen Predigttexte – selbst Fotos mit evangelischen Pastoren in SA-Uniform am Altar und bei den Kriegerdenkmalfeiern müßten noch reichlich in vielen Orten aufzutreiben sein.<br />
In den Schulen hatten die Kinder und Jugendlichen einst zu beten: »Schütze Gott mit starker Hand / unser Volk und Vaterland / Laß auf unsres Führers Pfaden / leuchten deine Huld und Gnaden.« Und in einem Hitler gewidmeten evangelischen Schulgebet hieß es : »Weck im Herzen uns aufs Neue / deutscher Ahnen Kraft und Treue / und so laß uns stark und rein / deine deutschen Kinder sein.«<br />
In der Gegend, in der einst Thomas Müntzer wirkte, zitieren die Leute heute gern aus neueren Publikationen über Martin Luthers Ansichten über das Verhältnis zu den Mächtigen. Gott wolle den König geehrt und die Aufrührer vernichtet sehen. Bemerkenswert sei, daß Luther »die von Gott verordnete Obrigkeit« herausgestellt und die Fürsten und Herren als »Gottes Beamten« bezeichnet habe. Nicht nur in der Region des Bauernkriegs erinnert man sich an Luthers Schrift <em>Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern.<br />
</em>Und auffällig, meinen meine Gesprächspartner, sei es, wie gut sich die evangelischen Kirchen heutzutage mit der Obrigkeit verstehen. »Unmengen hocheffektiver Exportbetriebe wurden sofort nach dem Anschluß dem Erdboden gleichgemacht, um Massenarbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit und Entsolidarisierung zu erzeugen«, sagt einer in Thüringen, »doch die Pfarrhäuser und Kirchen sind tipptopp wie noch nie.« Letzteres wiederum stößt mancher Westverwandtschaft auf. »Wieso wird eigentlich in die Ost-Kirchen soviel Geld investiert, obwohl heute viel weniger reingehen als zu Zonen-Zeiten?« fragt eine wertkonservative hochgebildete Dame aus Hamburg. Den Zufallsgast aus Brasilien fragt sie, ob die katholische Kirche sich im Tropenlande ebenfalls so gut mit der Obrigkeit verstehe und so viele öffentliche Mittel erhalte. Der mit den heutigen deutschen Verhältnissen eher wenig vertraute Gast muß das verneinen; die Kirchen in beiden Ländern seien schwerlich miteinander zu vergleichen.<br />
Den Zeitzeugen zufolge hätten nach 1945 viele Repräsentanten der evangelischen Kirchen schwer daran zu schlucken gehabt, selbst in den kleinsten ostdeutschen Dörfern auf einmal von jenen regiert zu werden, die bis 1933 propagiert hatten: »Wer Hitler wählt, wählt den Krieg« – und die von den evangelischen Kirchen gemeinsam mit SA und NSDAP hart bekämpft worden waren. Kinder von Nazis hätten nach 1933 auf dem Schulhof natürlich nicht mit jenen aus »rot« verschrienen Familien gespielt, sondern ihnen bestenfalls auf offener Straße, die Hand zum Hitlergruß gereckt »Deutschland erwecke, Moskau verrecke« nachgebrüllt.<br />
Statt mit einem Nazi-Bürgermeister und einem strammen Nazi-Schulleiter, mit denen sich viele Pfarrer blendend verstanden hatten, mußten sie nach 1945 selbst auf vielen Dörfern plötzlich KZ-Überlebende aus Buchenwald und anderen Lagern ertragen, die nun auf solchen Posten saßen. Da hätten nicht wenige wehmütig nach Westdeutschland geschaut, wo Kriegsverbrechern nur selten ein Haar gekrümmt worden sei und die Globkes und Filbingers erneut Karriere machten. Mit Galgenhumor erzählen heute manche im Osten, daß evangelische Pfarrer in Wendezeiten den »Runden Tisch« just an jener Stelle in ihren Kirchen veranstaltet hätten, an denen einst die Hakenkreuz-Fahnen standen und die Nazi-Pastoren predigten. Mit ebensoviel Ironie wird quittiert, daß an den Kriegerdenkmälern wie einst zur Nazizeit wieder Gedenkfeiern stattfinden. Und daß just wie unter Hitler wiederum <em>Ich hatt einen Kameraden</em> erklinge. Wer da besonders kräftig mit einstimme, seien Mitglieder neonazistischer Gruppierungen, die es bis zum Anschluß nur in Wessiland gegeben habe.<br />
Wer zu DDR-Zeiten auf die absurde Idee gekommen wäre, Sympathie für Nazi-Ideologie zu äußern, so sagen ostdeutsche Lehrer im Gespräch, hätte unverzüglich Ärger mit Schule, Gewerkschaft, Partei und Stasi bekommen. Der Besitz von <em>Mein Kampf</em> wäre als staatsfeindlich eingestuft, mit Knast bestraft worden. Nach dem Anschluß, meinen diese Pädagogen, sei all dies sozusagen ins Gegenteil umgeschlagen, habe man den raschen Aufbau neonazistischer Gruppierungen nach Kräften gefördert; lediglich Alibi- und Scheinkritik werde an dieser Entwicklung geübt.<br />
Auf die staatlich verordnete Wanderausstellung <em>Das hat’s bei uns nicht gegeben – Antisemitismus in der DDR </em>reagieren sie mit Gelächter, bezeichnen sie als kompletten Schwachsinn. In ihren Schulen sei es zur DDR-Zeit obligatorisch gewesen, durchweg allen Schülern immer wieder ausführlich die Situation der Juden zur Nazizeit zu schildern, stets auch anhand von Zeugenberichten aus KZ-Städten wie Weimar. Ungezählte Weimaraner wußten sehr genau, was mit den Juden oben am Ettersberg geschah, sahen damals beinahe täglich, wie Trupps von Juden, selbst bei Eiseskälte nur in Holzschuhen ohne Strümpfe brutal durch die Straßen getrieben wurden. Das alles haben wir unseren Schülern stets vermittelt, sagen diese Lehrer. Heute indessen im Osten werde allgemein die Ausbreitung nazistischen Gedankenguts gefördert. Hätte man jemanden zu DDR-Zeiten mit Landserheften, gar mit der <em>Nationalzeitung</em> erwischt, so die Lehrer und andere Zeitzeugen, hätte der Ärger bekommen. Heute werde derartiges nicht zufällig beinahe in jedem Supermarkt angeboten.<br />
Merkwürdig – aus den Medien Ostdeutschlands erfährt man als Zugereister nur entsetzlich wenig über die dortige Realität, das Denken und Fühlen der Menschen, heute und früher. Wenn wichtige Zeitzeugen erst gestorben sind, wird es für ernstzunehmende Historiker beinahe unmöglich sein, noch herauszubekommen, wie es im Osten tatsächlich war.</p>
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<h2 class="beitrags-titel">Martin Luther: “Von den Juden und ihren Lügen”(1543). “Darum immer weg mit ihnen.” Luther und die Antisemitismus-Diskussion. Eisenach. “Bad People”. Brasilien, Kriegsverbrecher, Rechtsextremismus. “Jüdischer Ungeist”. Julius Streicher, Nürnberger Prozesse. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=609&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/adolf-hitler/" rel="tag">Adolf Hitler</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/antisemitismus/" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eisenach/" rel="tag">Eisenach</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/evangelische-kirche/" rel="tag">Evangelische Kirche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/" rel="tag">Juden</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/julius-streicher/" rel="tag">Julius Streicher</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kultur/" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/martin-luther/" rel="tag">Martin Luther</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/na%c2%bcrnberger-prozesse/" rel="tag">NÃ¼rnberger Prozesse</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/religion/" rel="tag">Religion</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wartburg/" rel="tag">Wartburg</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/werte/" rel="tag">Werte</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Zu den Merkwürdigkeiten der öffentlichen Antisemitismus-Debatten in Deutschland und Brasilien zählt, daß eines der Hauptwerke Luthers, „Von den Juden und ihren Lügen”, fast durchweg ausgeklammert bleibt.</strong> <strong>Für den Schul-und Konfirmandenunterricht gilt dies ebenfalls. Bis heute veröffentlichen  die evangelischen Gemeinden interessanterweise nicht jene Predigten, die zur Hitlerzeit von den Pfarrern sogar in SA-und NSDAP-Uniform gehalten worden waren. Aus Thüringen – Luther lebte zeitweise im thüringischen Eisenach und auf der Wartburg –  ist unter anderem bezeugt, daß Juden, die den Terror der Nazis in Konzentrationslagern wie Buchenwald bei Weimar überlebten, nach Kriegsende den amerikanischen und sowjetischen Truppen beim Auffinden von mit der evangelischen Kirche eng verbandelten Naziverbrechern und hohen NS-Funktionsträgern behilflich waren. Sofern diese sich nicht schon in die spätere Bundesrepublik Deutschland abgesetzt hatten, um straffrei zu bleiben und weiter Karriere machen zu können.  </strong></p>
<p><strong>Nach 1990 änderte sich das Bild, da u.a. der Rechtsextremismus ganz offiziell eingepflanzt wurde, zuvor streng verbotene, nur im westlichen Deutschland existierende neonazistische Parteien, Organisationen und Gruppierungen gefördert, Nazi-verherrlichende Schriften auf einmal selbst in ostdeutschen Supermärkten massenhaft angeboten werden.</strong></p>
<p><strong>(Erich Kästner: “Ich könnte euch verschiedenes erzählen, was nicht in euern Lesebüchern steht. Geschichten, welche im Geschichtsbuch fehlen, sind immer die, um die sich alles dreht”.)</strong></p>
<p><strong>Die “Reichskristallnacht” der Nazis hatte vom 9. auf den 10. November, dem Geburtstag Luthers, stattgefunden.</strong></p>
<p><strong>Bestimmte europäische Länder haben viele hochaktive Antisemiten, die jedes Attentat auf Juden feiern, ins Land geholt – und damit die tatsächliche Haltung zum Antisemitismus, abseits des Betroffenheitsgeschwätzes offizieller Reden,  klar definiert.</strong></p>
<p><strong> Hier Auszüge aus dem Text von 1543:</strong></p>
<p><strong>„Was wollen wir Christen nun tun mit diesem verworfenen, verdammten Volk der Juden?</strong></p>
<p><strong>“Bad People”:</strong> <a href="http://www.jcrelations.net/en/?item=3036">http://www.jcrelations.net/en/?item=3036</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/</a></p>
<p><strong><strong>Käßmann: Es wird keinen Luther-Kult geben</strong></strong></p>
<p><strong> Käßmann erklärte, sie verstehe sich weiterhin als Frau der Kirche und freue sich, in neuer Funktion wieder für die EKD tätig zu sein. Sie wolle mit „Herzen, Mund und Händen“ zum Gelingen des Jubiläums beitragen. Es werde weder einen Luther- noch einen Käßmann-Kult geben. Zu Luthers Schattenseiten gehöre etwa seine Haltung gegenüber den Juden sowie zu den Bauernkriegen. Dies werde man auch thematisieren.(Pressezitat)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannsond.JPG" alt="kasmannsond.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann auf Kirchentag 2011 in Sondershausen(Thüringen).</strong></p>
<p><strong>Margot Käßmann/EKD:</strong><a href="https://www.pi-news.net/2010/02/kaessmann-schockiert-ueber-sich-selbst/">https://www.pi-news.net/2010/02/kaessmann-schockiert-ueber-sich-selbst/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannschorlemmer.JPG" alt="kasmannschorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann mit Friedrich Schorlemmer in Trinitatis-Kirche von Sondershausen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/schorlemmer.JPG" alt="schorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Friedrich Schorlemmer in Sondershausen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/</a></p>
<p><span id="more-609"></span><strong>Dulden können wirs nicht, nachdem sie bei uns sind und wir so ein Lügen, Lästern und Fluchen von ihnen wissen, damit wir uns nicht teilhaftig machen all ihrer Lügen, Flüche und Lästerung. Andererseits können wir weder  das unlöschliche Feuer des göttlichen Zorns, wie die Propheten sagen, löschen noch die Juden bekehren. Wir müssen mit Gebet und Gottesfurcht eine scharfe Barmherzigkeit üben (und sehen), ob wir nicht doch einige aus der Flamme und Glut erretten können. Rächen dürfen wir uns nicht: sie haben die Rache auf dem Halse, tausendmal ärger, als wir ihnen wünschen können. Ich will meinen treuen Rat geben: Erstens, daß man ihre Synagoga oder Schule mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder eine Schlacke davon  sehe ewiglich. Und dies soll man unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren tun, damit Gott sieht,  daß wir Christen  sind und so einen öffentliches Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch darein gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet(ich habs selbst nicht gewußt!), wird uns Gott verzeihen.  Wenn wir aber nun, da wirs wissen, den Juden frei vor unserer Nase so ein Haus schützen und schirmen würden, in dem sie Christus und uns belügen, lästern, fluchen, anspeien und schänden(wie wir oben gehört haben), so wäre das ebensoviel, als täten wirs selbsts, und viel schlimmer, wie man wohl weiß…Zweitens, daß man auch ihre Häuser ebenso niederreiße und zerstöre. Denn sie treiben darin dasselbe wie in den Schulen. Dafür kann man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun wie die Zigeuner, damit sie wissen, sie sind nicht Herrn in unserem Lande, wie sie prahlen, sondern im Elend und gefangen, wie sie ohn Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen. Drittens, daß man ihnen all ihre Gebetbüchlein und Talmudisten nehme, in denen diese  Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.Viertens, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, weiterhin zu lehren. Denn dieses Amt haben sie mit vollem Recht verloren, weil sie die armen Juden mit dem Spruch Moses, V. Mos. 17,10ff., gefangen halten, welcher gebietet, sie sollen ihren Lehrern gehorchen bei Verlust Leibes und der Seele, wo doch Moses an der Stelle klar hinzusetzt:”Was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn.  Dies übergehen die Bösewichter und mißbrauchen  den Gehorsam des armen Volkes nach ihrer Willkür gegen das Gesetz des Herrn, gießen ihm das Gift, diesen Fluch und die Lästerung ein – so wie uns der Papst mit dem Spruch, Matth.16,18:”Du bist Petrus” usw., gefangen hielt, daß wir alles glauben mußten, was er uns  aus seinem Teufelskopf vorlog und “trog und uns nicht nach Gottes Wort lehrte, worüber er das Amt zu lehren verloren hat. Fünftens, daß man den Juden das freie Geleit und das Recht auf die Straßen ganz aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie weder Herrn noch Beamte noch Händler oder dergleichen sind; sie sollen daheim bleiben. Ich lasse mir sagen, ein reicher Jude solle jetzt auf dem Lande mit zwölf Pferden reiten(der will ein Kochab werden!) und wuchert Fürsten, Herrn, Land und Leute aus, so daß große Herrn scheel darauf sehen.  Werdet ihr Fürsten und Herrn  diesen Wucherern  nicht nach Recht und Ordnung die Straße verlegen, so könnte sich einmal eine Reiterei gegen sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind, und wie man mit ihnen umgehen und ihr Unwesen nicht schützen soll. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, wenn ihr nicht vor Gott all ihrer Greuel teilhaftig werden wollt.  Was daraus Gutes kommen könnte, das wollet wohl bedenken und verhindern!Sechstens, daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kostbarkeiten in Gold und Silber nehme und lege es beiseite, es aufzuheben.  Und dies ist der Grund dafür: alles, was sie haben, haben sie uns, wie oben gesagt, durch ihren Wucher gestohlen und geraubt, weil sie sonst keinen anderen Erwerb haben. Dieses Geld sollte man dazu gebrauchen(und nicht für einen andern Zweck!), einem Juden, wenn er sich im Ernst bekehrt, davon je nach seiner Stellung hundert, zwei-oder dreihundert Gulden in die Hand zu geben, damit er für sein armes Weib und seine Kindlein einen Erwerb anfangen kann und die Alten oder Gebrechlichen damit unterhält. Denn so ein böse gewonnenes Gut  ist verflucht, wenn mans nicht mit Gottes Segen einer guten  und nötigen Verwendung zuführt…Siebentens, daß man den jungen, starken Juden und Jüdinnen Flegel, Axt, Hacke, Spaten, Rocken, Spindel in die Hand gebe und lasse sie ihr Brot verdienen  im Schweiß der Nasen, wie Adams Kindern auferlegt ist, I.Mos. 3, 19. Denn es taugt nichts, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen, Sich-mästen und Protzen verzehren und darauf lästerlich prahlen, daß sie durch unsern Schweiß die Herrn der Christen wären, sondern man müßte ihnen das faulen Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben. Fürchten wir aber, daß sie uns an Leib, Weib, Gesinde, Vieh usw. Schaden antun könnten, wenn sie uns dienen oder arbeiten sollten, weil es wohl zu vermuten ist, daß solche edle Herrn der Welt und giftige, bittere Würmer, an keine Arbeit gewöhnt, sich höchst ungern so tief unter die verfluchten Gojim demütigen würden,  so laßt uns bei der üblichen Klugheit der anderen Nationen bleiben wie (in) Frankreich, Spanien, Böhmen usw. und mit ihnen nachrechnen, was sie uns abgewuchert haben, und danach gütlich geteilt, sie aber für immer zum Lande ausgetrieben! Denn, wie gehört, Gottes Zorn ist groß über sie, daß sie durch sanfte Barmherzigkeit nur ärger und ärger, durch Schärfe aber wenig besser werden. Darum immer weg mit ihnen…”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/lutherjudenlugengroser.JPG" alt="lutherjudenlugengroser.JPG" /></p>
<p><strong>Laut Kirchenangaben lebten 1926 in Thüringen lediglich rund 6000 Juden. 1925 waren danach 92,5 Prozent der Thüringer Bevölkerung evangelisch, „und 0,2 % Israeliten”. In Brasilien gehörten zur Nazizeit die meisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an und predigten Nazi-Ideologie, darunter die Rassenlehre sowie die Haltung gegenüber den Juden. </strong></p>
<p><strong>In keinem anderen Land außerhalb Deutschlands hatte die NSDAP damals mehr Mitglieder als in Brasilien. In der sowjetischen Besatzungszone war Luthers Buch über die Juden verboten worden – über mögliche Proteste von Mitgliedern der NS-Pfarrschaft, die in zahlreichen deutschen evangelischen Kirchen, teils mit SA-Uniform unterm Talar und Hakenkreuzfahnen neben dem Altar, Luthers Juden-Positionen verbreitet hatten, ist nichts bekannt. Auch in Brasilien gehörten die allermeisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an.</strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html">http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/wendesibirien.jpg" alt="wendesibirien.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß: “Die Wende kommt – durchhalten. Sieg oder Sibirien!</strong>”</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldajuden1.jpg" alt="apoldajuden1.jpg" /></p>
<p><strong>Juden, Apolda. Ausriß, Peter Franz, Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><strong>Peter Franz: Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldalutherkirche1.jpg" alt="apoldalutherkirche1.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>“Professor Mamlock” – DEFA-Film von Konrad Wolf, am 6.2. 2017 im MDR-TV, in Zeiten geförderten Judenhasses in Deutschland…<a href="https://www.amazon.de/Professor-Mamlock-Wolfgang-Heinz/dp/B00FGUJ6RC">https://www.amazon.de/Professor-Mamlock-Wolfgang-Heinz/dp/B00FGUJ6RC</a></strong></p>
<p><a href="https://www.amazon.de/Nackt-W%C3%B6lfen-DVD-Blu-ray/s?ie=UTF8&amp;page=1&amp;rh=n%3A284266%2Ck%3ANackt%20unter%20W%C3%B6lfen">https://www.amazon.de/Nackt-W%C3%B6lfen-DVD-Blu-ray/s?ie=UTF8&amp;page=1&amp;rh=n%3A284266%2Ck%3ANackt%20unter%20W%C3%B6lfen</a></p>
<p><strong>Das Publikumsinteresse an DEFA-Filmen steigt vor allem in Ostdeutschland weiter stetig an, das DVD-Angebot von DEFA-Streifen wird größer</strong>: <a href="https://www.buchredaktion.de/katalog/dvd/ddr-klassiker-exklusiv">https://www.buchredaktion.de/katalog/dvd/ddr-klassiker-exklusiv</a></p>
<p><strong>Henry Hübchen in Superillu 2017: “Die DDR war mir, was meine Arbeit betrifft, nie zu klein. Da waren Leute, die mich interessiert haben, die besonders waren. Das Theater hatte Weltniveau. Und die Filmgeschichte der DEFA ist auch nicht ohne.”</strong></p>
<p><a href="https://www.buchredaktion.de/katalog/ddr-tv-archiv">https://www.buchredaktion.de/katalog/ddr-tv-archiv</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Professor_Mamlock_(1961)">https://de.wikipedia.org/wiki/Professor_Mamlock_(1961)</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/NacktunterW%C3%B6lfenSuperillu17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-5351" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/NacktunterW%C3%B6lfenSuperillu17-1024x763.jpg" alt="NacktunterWölfenSuperillu17" width="1024" height="763" /></a></p>
<p><strong>Ausriß:”Nackt unter Wölfen…Die besten DEFA-Filme aller Zeiten. Superillu.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/</a></p>
<p>Heiligenschein über dem Hakenkreuz: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/</a></p>
<p><strong>Wikipedia: “Der Oberkirchenrat der </strong><a title="Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Evangelisch-Lutherische_Landeskirche_Mecklenburgs"><strong>Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs</strong></a><strong> gab gar am 16. November 1938 zu den Vorgängen eine Woche zuvor unter Bezugnahme auf ein Lutherzitat zu bedenken: <em>„Kein im christlichen Glauben stehender Deutscher kann, ohne der guten und sauberen Sache des Freiheitskampfes der deutschen Nation gegen den jüdischen antichristlichen Weltbolschewismus untreu zu werden, die staatlichen Maßnahmen gegen die Juden im Reich, insbesonder die Einziehung jüdischer Vermögenswerte bejammern. Und den maßgebenden Vertretern von Kirche und Christentum im Auslande müssen wir ernstlich zu bedenken geben, daß der Weg zur jüdischen Weltherrschaft stets über grauenvolle Leichenfelder führt.</em>. Er rief die Geistlichen dazu auf, <em>„ihre Verkündigung in Predigt und Seelsorge so auszurichten, daß die deutsche Seele keinen Schaden leidet und den deutschen Menschen dazu verholfen wird, daß sie ohne falsche Gewissensbeschwerung getrost alles daran setzen, eine Wiederholung der Zersetzung des Reiches durch den jüdischen Ungeist von innen her für alle Zeiten unmöglich zu machen.</em><sup><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/#cite_note-46">[47]</a>“</sup></strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm">http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GÃƒÂ¼nther_Schwarberg">http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Schwarberg</a></p>
<p><a href="http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php">http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php</a></p>
<p><a href="http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther">http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther</a></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/03/hakenkreuzdrachenneu.JPG" alt="hakenkreuzdrachenneu.JPG" /><strong>Sao Paulo, Ibirapuera-Park, siebziger Jahre.</strong></p>
<p><strong>Julius Streicher, Nürnberger Prozesse:</strong> <a href="http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden">http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden</a></p>
<p><strong>Beziehungen Bonn-Brasilia während der nazistisch-antisemitisch orientierten Militärdiktatur:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Diktator Geisel und Bundeskanzler Schmidt.</strong></p>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s1600/Geisel+e+Schmidt.jpg"><img src="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s320/Geisel+e+Schmidt.jpg" alt="" width="320" height="173" border="0" /></a></p>
<p><strong>Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt. Der Geisel-Besuch von 1978 in der Bundesrepublik Deutschland – Geisel nimmt im TV auch zur Kritik an der Menschenrechtslage Stellung – die offiziellen Dokumente Brasiliens: </strong><a href="http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf">http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf</a></p>
<p><strong>Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer,  berüchtigter sadistischer Judenmörder – von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert: </strong> <strong> ”Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.” Wikipedia</strong></p>
<p><strong>Im KZ Sobibor wurden etwa 250000 Juden ermordet.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/herzog1.jpg" alt="herzog1.jpg" /></p>
<p><strong>Die Amtszeit von Diktator Ernesto Geisel: Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog 1975 in einer Polizeizelle Sao Paulos – in Wahrheit wurde er totgefoltert.  </strong><strong>Bundesrichter Marcio José de Morais annullierte 1979 das offizielle Dokument der Diktatur über die Todesursache, gab indessen Zeugen recht, denen zufolge Herzog gefoltert worden war, machte den Staat für den Tod des Juden verantwortlich. Unterdessen wurde ermittelt, daß unter Geisel gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht wurden, das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutierte.</strong></p>
<p><strong>1978 traf General Geisel in der Bundesrepublik Deutschland während des offiziellen Besuchs nach eigenen Angaben mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel, Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß, Hans Filbinger(Schloß Schwetzingen) zusammen, sprach etwa anderthalb Stunden mit Willy Brandt, Präsident der Sozialistischen Internationale. Geisel war zudem im Kernforschungszentrum Jülich. In Bonn auf einer Pressekonferenz auf die Menschenrechte angesprochen, sagte Geisel, Brasilien sorge sich außerordentlich um die Menschenrechte – obwohl oft in schlecht informierten oder tendenziösen Organen anderes gesagt werde. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator  General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde –  und Willy Brandt, Ausriß. General Geisel war 1976 zu einem offiziellen Besuch in Großbritannien.</strong></p>
<p>Wikipedia:</p>
<h3>A morte[<a title="Editar seção: A morte" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Vladimir_Herzog&amp;action=edit&amp;section=7">editar</a>]</h3>
<p>O <a title="Serviço Nacional de Informações" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Servi%C3%A7o_Nacional_de_Informa%C3%A7%C3%B5es">Serviço Nacional de Informações</a> recebeu uma mensagem em Brasília de que naquele dia 25 de outubro: “cerca de 15h, o jornalista Vladimir Herzog suicidou-se no <a title="DOI/CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI/CODI">DOI/CODI</a>/<a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a>“. Na época, era comum que o governo militar divulgasse que as vítimas de suas torturas e assassinatos haviam perecido por “suicídio”, fuga ou atropelamento, o que gerou comentários irônicos de que Herzog e outras vítimas haviam sido “suicidados” pela ditadura. O jornalista <a title="Elio Gaspari" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Elio_Gaspari">Elio Gaspari</a> comenta que “suicídios desse tipo são possíveis, porém raros. No porão da ditadura, tornaram-se comuns, maioria até.”</p>
<p>Conforme o Laudo de Encontro de Cadáver expedido pela <a title="Pol?cia Técnica" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Pol%C3%ADcia_T%C3%A9cnica">Polícia Técnica</a> de São Paulo, Herzog se enforcara com uma tira de pano – a “cinta do macacão que o preso usava” – amarrada a uma grade a 1,63 metro de altura. Ocorre que o macacão dos prisioneiros do <a title="DOI-CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI-CODI">DOI-CODI</a> não tinha cinto, o qual era retirado, juntamente com os cordões dos sapatos, segundo a praxe naquele órgão.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-14">14</a> No laudo, foram anexadas fotos que mostravam os pés do prisioneiro tocando o chão, com os joelhos fletidos – posição em que o enforcamento era impossível. Foi também constatada a existência de duas marcas no pescoço, típicas de <a title="Estrangulamento" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Estrangulamento">estrangulamento</a>. <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-15">15</a> <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Acervo27-5">5</a></p>
<p>Vladimir era <a title="Judeu" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Judeu">judeu</a>, e a tradição judaica manda que suicidas sejam sepultados em local separado. Mas quando os membros da <em><a title="Chevra kadisha" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Chevra_kadisha">Chevra kadisha</a></em> – responsáveis pela preparação dos corpos dos mortos segundo os <a title="Halachá" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Halach%C3%A1">preceitos do judaísmo</a> – preparavam o corpo para o funeral, o <a title="Rabino" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Rabino">rabino</a> <a title="Henry Sobel" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Henry_Sobel">Henry Sobel</a>, líder da comunidade, viu as marcas da tortura. “Vi o corpo de Herzog. Não havia dúvidas de que ele tinha sido torturado e assassinado”, declarou.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-16">16</a> Assim, foi decidido que Vlado seria enterrado no centro do <a title="Cemitério Israelita do Butantã (página não existe)" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Cemit%C3%A9rio_Israelita_do_Butant%C3%A3&amp;action=edit&amp;redlink=1">Cemitério Israelita do Butantã</a>, o que significava desmentir publicamente a versão oficial de suicídio. As notícias sobre a morte de Vlado se espalharam, atropelando a <a title="Censura no Brasil" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Censura_no_Brasil">censura à imprensa</a> então vigente. Sobel diria mais tarde: “O assassinato de Herzog foi o catalisador da volta da democracia”.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-17">17</a></p>
<p>Anos depois, em outubro de <a title="1978" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/1978">1978</a>, o juiz federal Márcio Moraes, em sentença histórica, responsabilizou o governo federal pela morte de Herzog e pediu a apuração da sua autoria e das condições em que ocorrera. Entretanto nada foi feito.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Isto.C3.A9-6">6</a> Em <a title="24 de setembro" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/24_de_setembro">24 de setembro</a> de <a title="2012" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/2012">2012</a>, o registro de óbito de Vladimir Herzog foi retificado, passando a constar que a “morte decorreu de lesões e maus-tratos sofridos em dependência do <a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a> – SP (<a title="Doi-Codi" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Doi-Codi">Doi-Codi</a>)”, conforme havia sido solicitado pela <a title="Comissão Nacional da Verdade" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Comiss%C3%A3o_Nacional_da_Verdade">Comissão Nacional da Verdade</a>.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-18">18</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" alt="hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" /></p>
<p><strong>NSDAP-Ortsgruppe Rio de Janeiro.</strong></p>
<h2>“1.Mai – Das Fest der deutschen Volksgemeinschaft – Rio de Janeiro 1937. Ein Volk – ein Führer – ein Wille.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10359">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/nazisrio1937.JPG" alt="nazisrio1937.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=62135.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=60532.jpg" alt="" /></p>
<h2 class="beitrags-titel">Die Juden in Thüringen zur Nazizeit. Zeitzeugen aus Dörfern und Weimar. Militärische Kriegsverbrecher schweigen in Erinnerungsbüchern sehr häufig zu dem brisanten Thema. Martin Luther und die Juden. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=2311&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/juden-in-thueringen-zeitzeugen/" rel="tag">juden in thüringen &#8211; zeitzeugen</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Juden haben wir nicht gerne gehabt, niemals. Mit den Juden wollten wir nichts zu tun haben. Die wurden eben vernichtet – und aus. Da hatte niemand großes Interesse daran, daß die weiterlebten. So war die Stimmung damals.”</strong></p>
<p><strong>“Die Vernichtung der Juden hat den Leuten nichts ausgemacht – nee.”</strong></p>
<p><strong>“Also man traute den Juden nichts Gutes zu. Leider war es so.”</strong></p>
<p><strong>“In Weimar bin ich mit meiner Verwandten, die Juden mochte, in jüdische Geschäfte, jüdische Kaufhäuser gegangen. Meine Verwandte hatte bei Juden gelernt, sogar teilweise in deren Familien gelebt – die hat nur Gutes über die Juden gesagt. Das rächt sich, sagte die immer, was sie jetzt mit den Juden machen. Das sind gute Menschen. Die Verwandte war ein großer Gegner von Hitler, aber kein Kommunist. Viele in Weimar hat geärgert, wie unter Hitler diese schöne, kleine, ruhige Stadt baulich so verändert wurde.”</strong></p>
<p><strong>“Beim Thema Juden ging in Weimar der Riß durch die Familien. Da mochte die Mutter die Juden – und der Sohn war ein hohes Tier bei den Nazis, sowas gabs. Komisch – die haben sich aber über die Juden nicht gestritten.”</strong></p>
<p><strong>“An den jüdischen Geschäften in Weimar standen Schilder: Kauft nicht bei Juden, Juden sind unerwünscht. Die jüdischen Kaufhäuser in Weimar wurden dann ja auch alle zugemacht, die waren dann weg.”</strong></p>
<p><strong>“In den DDR-Schulen haben wir viele Erinnerungen von Zeitzeugen im Unterricht übernommen. Wie die Juden, nur in Holzpantoffeln, ohne Strümpfe, bei Kälte durch die Dörfer getrieben wurden, ein SS-Mann daneben. Sowas sah man auch in Weimar immer wieder. In der DDR wurde das alles aufgerollt, ausführlich behandelt, das Unrecht gegen die Juden, daß man die einfach getötet hat, in den KZs und außerhalb. Das Thema der Juden im Dritten Reich war im DDR-Unterricht überall ein großes Thema In Westdeutschland hat man das nicht so gemacht.”</strong></p>
<p><strong>“Gegen die Behandlung der Juden in Weimar, gegen die Schließung der jüdischen Kaufhäuser hat keiner protestiert. Die Leute dachten damals: Na, irgendwie haben die Juden ja auch Dreck am Stecken. Sogar in der Kirche haben das die Pfarrer so gesagt. Die Judenvernichtung hat keinen interessiert. Alle hier in der Gegend, auf den Dörfern, wußten vom KZ Buchenwald.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/03/oldisleben-max-leschnig-pilot-in-der-nazi-luftwaffe-nach-1945-dorfklempner/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/03/oldisleben-max-leschnig-pilot-in-der-nazi-luftwaffe-nach-1945-dorfklempner/</a></p>
<p><strong>“Der Jude ist der Todfeind aller Nichtjuden.”</strong></p>
<p><strong>Martin Luther(“Darum immer weg mit ihnen…):</strong></p>
<p><a href="http://www.alemannia-judaica.de/weimar_synagoge.htm">http://www.alemannia-judaica.de/weimar_synagoge.htm</a></p>
<p><strong>“Bad people”:</strong></p>
<p><a href="http://www.jcrelations.net/Bad+People.+Anti-Semitism+in+South+America+--+widespread+and+rarely+explored.2970.0.html?L=3">http://www.jcrelations.net/Bad+People.+Anti-Semitism+in+South+America+–+widespread+and+rarely+explored.2970.0.html?L=3</a></p>
<p><strong>Neue Zürcher Zeitung: “Schlechte Menschen”(Klaus Hart):</strong> <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/schlechte-menschen-1.1247073">http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/schlechte-menschen-1.1247073</a></p>
<p><strong>„Was wollen wir Christen nun tun mit diesem verworfenen, verdammten Volk der Juden?</strong></p>
<p><strong>Dulden können wirs nicht, nachdem sie bei uns sind und wir so ein Lügen, Lästern und Fluchen von ihnen wissen, damit wir uns nicht teilhaftig machen all ihrer Lügen, Flüche und Lästerung. Andererseits können wir weder  das unlöschliche Feuer des göttlichen Zorns, wie die Propheten sagen, löschen noch die Juden bekehren. Wir müssen mit Gebet und Gottesfurcht eine scharfe Barmherzigkeit üben (und sehen), ob wir nicht doch einige aus der Flamme und Glut erretten können. Rächen dürfen wir uns nicht: sie haben die Rache auf dem Halse, tausendmal ärger, als wir ihnen wünschen können. Ich will meinen treuen Rat geben: Erstens, daß man ihre Synagoga oder Schule mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder eine Schlacke davon  sehe ewiglich. Und dies soll man unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren tun, damit Gott sieht,  daß wir Christen  sind und so einen öffentliches Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch darein gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet(ich habs selbst nicht gewußt!), wird uns Gott verzeihen.  Wenn wir aber nun, da wirs wissen, den Juden frei vor unserer Nase so ein Haus schützen und schirmen würden, in dem sie Christus und uns belügen, lästern, fluchen, anspeien und schänden(wie wir oben gehört haben), so wäre das ebensoviel, als täten wirs selbsts, und viel schlimmer, wie man wohl weiß…Zweitens, daß man auch ihre Häuser ebenso niederreiße und zerstöre. Denn sie treiben darin dasselbe wie in den Schulen. Dafür kann man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun wie die Zigeuner, damit sie wissen, sie sind nicht Herrn in unserem Lande, wie sie prahlen, sondern im Elend und gefangen, wie sie ohn Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen. Drittens, daß man ihnen all ihre Gebetbüchlein und Talmudisten nehme, in denen diese  Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.Viertens, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, weiterhin zu lehren. Denn dieses Amt haben sie mit vollem Recht verloren, weil sie die armen Juden mit dem Spruch Moses, V. Mos. 17,10ff., gefangen halten, welcher gebietet, sie sollen ihren Lehrern gehorchen bei Verlust Leibes und der Seele, wo doch Moses an der Stelle klar hinzusetzt:”Was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn.  Dies übergehen die Bösewichter und mißbrauchen  den Gehorsam des armen Volkes nach ihrer Willkür gegen das Gesetz des Herrn, gießen ihm das Gift, diesen Fluch und die Lästerung ein – so wie uns der Papst mit dem Spruch, Matth.16,18:”Du bist Petrus” usw., gefangen hielt, daß wir alles glauben mußten, was er uns  aus seinem Teufelskopf vorlog und “trog und uns nicht nach Gottes Wort lehrte, worüber er das Amt zu lehren verloren hat. Fünftens, daß man den Juden das freie Geleit und das Recht auf die Straßen ganz aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie weder Herrn noch Beamte noch Händler oder dergleichen sind; sie sollen daheim bleiben. Ich lasse mir sagen, ein reicher Jude solle jetzt auf dem Lande mit zwölf Pferden reiten(der will ein Kochab werden!) und wuchert Fürsten, Herrn, Land und Leute aus, so daß große Herrn scheel darauf sehen.  Werdet ihr Fürsten und Herrn  diesen Wucherern  nicht nach Recht und Ordnung die Straße verlegen, so könnte sich einmal eine Reiterei gegen sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind, und wie man mit ihnen umgehen und ihr Unwesen nicht schützen soll. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, wenn ihr nicht vor Gott all ihrer Greuel teilhaftig werden wollt.  Was daraus Gutes kommen könnte, das wollet wohl bedenken und verhindern!Sechstens, daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kostbarkeiten in Gold und Silber nehme und lege es beiseite, es aufzuheben.  Und dies ist der Grund dafür: alles, was sie haben, haben sie uns, wie oben gesagt, durch ihren Wucher gestohlen und geraubt, weil sie sonst keinen anderen Erwerb haben. Dieses Geld sollte man dazu gebrauchen(und nicht für einen andern Zweck!), einem Juden, wenn er sich im Ernst bekehrt, davon je nach seiner Stellung hundert, zwei-oder dreihundert Gulden in die Hand zu geben, damit er für sein armes Weib und seine Kindlein einen Erwerb anfangen kann und die Alten oder Gebrechlichen damit unterhält. Denn so ein böse gewonnenes Gut  ist verflucht, wenn mans nicht mit Gottes Segen einer guten  und nötigen Verwendung zuführt…Siebentens, daß man den jungen, starken Juden und Jüdinnen Flegel, Axt, Hacke, Spaten, Rocken, Spindel in die Hand gebe und lasse sie ihr Brot verdienen  im Schweiß der Nasen, wie Adams Kindern auferlegt ist, I.Mos. 3, 19. Denn es taugt nichts, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen, Sich-mästen und Protzen verzehren und darauf lästerlich prahlen, daß sie durch unsern Schweiß die Herrn der Christen wären, sondern man müßte ihnen das faulen Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben. Fürchten wir aber, daß sie uns an Leib, Weib, Gesinde, Vieh usw. Schaden antun könnten, wenn sie uns dienen oder arbeiten sollten, weil es wohl zu vermuten ist, daß solche edle Herrn der Welt und giftige, bittere Würmer, an keine Arbeit gewöhnt, sich höchst ungern so tief unter die verfluchten Gojim demütigen würden,  so laßt uns bei der üblichen Klugheit der anderen Nationen bleiben wie (in) Frankreich, Spanien, Böhmen usw. und mit ihnen nachrechnen, was sie uns abgewuchert haben, und danach gütlich geteilt, sie aber für immer zum Lande ausgetrieben! Denn, wie gehört, Gottes Zorn ist groß über sie, daß sie durch sanfte Barmherzigkeit nur ärger und ärger, durch Schärfe aber wenig besser werden. Darum immer weg mit ihnen…”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/lutherjudenlugengroser.JPG" alt="lutherjudenlugengroser.JPG" /></p>
<p><strong>Laut Kirchenangaben lebten 1926 in Thüringen lediglich rund 6000 Juden. 1925 waren danach 92,5 Prozent der Thüringer Bevölkerung evangelisch, „und 0,2 % Israeliten”.</strong></p>
<p><strong>Zu den Merkwürdigkeiten der öffentlichen Antisemitismus-Debatten in Deutschland zählt, daß eines der Hauptwerke Luthers, „Von den Juden und ihren Lügen”, fast durchweg ausgeklammert bleibt.</strong> <strong>Für den Schul-und Konfirmandenunterricht gilt dies ebenfalls. Bis heute veröffentlichen  die evangelischen Gemeinden interessanterweise nicht jene Predigten, die zur Hitlerzeit von den Pfarrern sogar in SA-und NSDAP-Uniform gehalten worden waren. Aus Thüringen – Luther lebte zeitweise im thüringischen Eisenach und auf der Wartburg –  ist unter anderem bezeugt, daß Juden, die den Terror der Nazis in Konzentrationslagern wie Buchenwald bei Weimar überlebten, nach Kriegsende den amerikanischen und sowjetischen Truppen beim Auffinden von mit der evangelischen Kirche eng verbandelten Naziverbrechern und hohen NS-Funktionsträgern behilflich waren. Sofern diese sich nicht schon in die spätere Bundesrepublik Deutschland abgesetzt hatten, um straffrei zu bleiben und weiter Karriere machen zu können. </strong></p>
<p><strong>Nach 1990 änderte sich das Bild, da u.a. der Rechtsextremismus ganz offiziell eingepflanzt wurde, zuvor streng verbotene, nur im westlichen Deutschland existierende neonazistische Parteien, Organisationen und Gruppierungen gefördert, Nazi-verherrlichende Schriften auf einmal selbst in ostdeutschen Supermärkten massenhaft angeboten werden.</strong></p>
<p><strong>(Erich Kästner: “Ich könnte euch verschiedenes erzählen, was nicht in euern Lesebüchern steht. Geschichten, welche im Geschichtsbuch fehlen, sind immer die, um die sich alles dreht”.)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die “Reichskristallnacht” der Nazis hatte vom 9. auf den 10. November, dem Geburtstag Luthers, stattgefunden.</strong></p>
<p><strong>Bestimmte europäische Länder haben nach 1945 viele hochaktive Antisemiten, die jedes Attentat auf Juden feiern, ins Land geholt – und damit die tatsächliche Haltung zum Antisemitismus, abseits des Betroffenheitsgeschwätzes offizieller Reden,  klar definiert. Die Staatskirchen haben diese Politik nicht kritisiert.</strong></p>
<p><strong>Wikipedia: “Der Oberkirchenrat der </strong><a title="Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Evangelisch-Lutherische_Landeskirche_Mecklenburgs"><strong>Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs</strong></a><strong> gab gar am 16. November 1938 zu den Vorgängen eine Woche zuvor unter Bezugnahme auf ein Lutherzitat zu bedenken: <em>„Kein im christlichen Glauben stehender Deutscher kann, ohne der guten und sauberen Sache des Freiheitskampfes der deutschen Nation gegen den jüdischen antichristlichen Weltbolschewismus untreu zu werden, die staatlichen Maßnahmen gegen die Juden im Reich, insbesonder die Einziehung jüdischer Vermögenswerte bejammern. Und den maßgebenden Vertretern von Kirche und Christentum im Auslande müssen wir ernstlich zu bedenken geben, daß der Weg zur jüdischen Weltherrschaft stets über grauenvolle Leichenfelder führt.</em>. Er rief die Geistlichen dazu auf, <em>„ihre Verkündigung in Predigt und Seelsorge so auszurichten, daß die deutsche Seele keinen Schaden leidet und den deutschen Menschen dazu verholfen wird, daß sie ohne falsche Gewissensbeschwerung getrost alles daran setzen, eine Wiederholung der Zersetzung des Reiches durch den jüdischen Ungeist von innen her für alle Zeiten unmöglich zu machen.</em><sup><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/#cite_note-46">[47]</a>“</sup></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldajuden1.jpg" alt="apoldajuden1.jpg" /></p>
<p><strong>Juden, Apolda. Ausriß, Peter Franz, Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><strong>Peter Franz: Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldalutherkirche1.jpg" alt="apoldalutherkirche1.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p>-<a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24495">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24495</a></p>
<p><a href="http://obermayer.us/award/index.htm">http://obermayer.us/award/index.htm</a></p>
<p align="center"><strong><span class="lg">PETER FRANZ</span><br />
<span class="normal">W</span><span class="normal">eimar, Thuringia<br />
2016</span></strong></p>
<p class="normal"><strong>Born in 1941 and raised by his grandparents in the Thuringian town of Apolda, the pastor Peter Franz first learned about the Holocaust when he was 16 and discovered a street near his home bearing the name Bernhard Prager. “I asked my grandmother who was this Bernhard Prager, and she told me he was a beloved Jewish man and leather handler whose family was deported during the war to Theresienstadt, Auschwitz and other death camps. It was the first time I had heard about Jewish life in Apolda, and I felt a sadness and a desire to know more,” says Franz.</strong></p>
<p class="normal"><strong>A full 50 years later, Franz was instrumental in founding the Prager Haus Verein, an association that in 2007 bought and restored Bernhard Prager’s dilapidated former residence and business, turning it into a cultural and information center that today stands as a permanent site of remembrance for Apolda’s Jews who were persecuted and murdered under the Nazis. Franz leads the 55-member association, which commemorates Kristallnacht every year at the Prager Haus. The collection features troves of books, photographs and archived material documenting family histories, wartime resistance and the town’s Jewish past—including letters written by Apolda residents from concentration camps, and conversations recorded between Apolda students and the town’s Holocaust survivors, which Franz compiled through painstaking effort.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Franz, who immersed himself in the Old Testament while studying evangelical theology at University of Jena, says he grew passionate to uncover his region’s Jewish history during the 1980s after meeting the renowned cantor of Berlin’s Jewish community, Estrongo Nachama, and participating with the Christian Peace Conference. That experience “inspired me to investigate Jewish life in Apolda—to find out which families had lived there, what they did, who were their children, and what were their fates” says Franz. “I thought, ‘Why doesn’t anyone speak about these people? They all lived and wanted to live— and why didn’t we let them live?’ The Jewish destiny deeply moved me. I was interested in how the Holocaust had affected people in Apolda, and who had been impacted. So I researched: I sat in city archives, I spoke with many older people and asked about the Jews they knew who once lived here, and I wrote down their stories based on more than 100 interviews.”</strong></p>
<p class="normal"><strong>One of Franz’s chief accomplishments was the thorough, encyclopedic book he completed, which totaled 380 pages, chronicling the history and family stories of Jews from Apolda, who numbered around 120 before the war (copies of the book may be found at Yad Vashem and the Leo Baeck Institute). Combining personal testimonies with information he gleaned from local and federal archives, church and land registries, Franz was also able to craft short books for young people using simple dialogue to tell the stories of Jews deported from Apolda who survived the war. More than a dozen of his published booklets are available at the Prager Haus, including Looked For, Found, Jewish Stories, and other titles that explore family histories of Apolda’s Jews as well as tales about brave Germans who hid their Jewish neighbors during the war.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Additionally, for years Franz has guided visitors on tours past Jewish homes and landmarks in Apolda, reconnected Jewish ancestors of Apolda residents with their family roots, and led efforts to install some 60 Stolpersteine outside former Jewish homes and businesses, with more scheduled to be installed next year. In one instance, Franz worked for a full year with Zeev Raphael, a descendent of Jews from Apolda who perished in the Holocaust, to help write Eine Jüdische Familie in Thüringen (A Jewish Family In Thuringia), a biography of his second cousin, Käthe Raphael, who survived the war and is now 91.</strong></p>
<p class="normal"><strong>But Franz’s work has also come at a cost. He has faced aggressive resistance from neo-Nazi groups, who destroyed some of the display cabinets he erected at the Prager Haus, and at one point left two pigs’ heads outside the entrance of the building. Undeterred, says Franz, “most of the residents accept us, our mayor supports us, and we continue.” The Prager Haus continues to regularly host exhibitions, presentations and talks, as well as musical and literary performances featuring Jewish artists. Meanwhile, Franz has cooperated with local schools to educate young people about the resurgent threat of right-wing extremism, and involved students in research work at the association.</strong></p>
<p class="normal"><strong>The threats by neo-Nazis further “show the importance of Peter Franz’s work, [as] he and the association are even more motivated by those provocations to avoid history repeating itself,” says Wolfgang Peller of Berlin, who praises Franz for his “outstanding personal involvement and subordination of personal interests [ensuring] that the Jewish history of Apolda is kept alive.” Franz himself sees direct parallels between the history of the Holocaust and the migrant crisis that is currently shaking Europe. “Now there is discrimination against refugees fleeing from war, whose human rights are not respected. We must always remember how those poor victims were treated so that it is never repeated—so that people are never again thrown out of the country or killed. People must be allowed life and freedom, peace and justice,” says Franz.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Now, he hopes the younger generation can continue the work of Jewish remembrance that he helped start in Apolda. “I will go on with my work until I can’t any longer, but others must carry it on,” says Franz. “The interest in the past must stay alive. People must learn not to do evil but to do good. It’s a very simple ethic: freedom, togetherness, hope. Man mustn’t do wrong. Man must remember, and do better.”</strong></p>
<p class="normal"><strong><em>Nominated by: Rüdiger Eisenbrand, Apolda, Germany; Frank Peller, Koblenz, Germany; Wolfgang Peller, Berlin, Germany; Zeev Raphael, Haifa, Israel; Udo Wohlfeld, Weimar, Germany</em></strong></p>
<p align="center"><strong><span class="lg">PETER FRANZ</span><br />
<span class="normal">W</span><span class="normal">eimar, Thüringen<br />
2016</span></strong></p>
<p class="normal"><strong>Peter Franz wurde 1941 geboren, wuchs im thüringischen Apolda bei seinen Großeltern auf und wurde später Pfarrer. Über den Holocaust hörte er erstmals etwas im Alter von 16 Jahren, als ihm eine Straße auffiel, die nach einem Bernhard Prager benannt war. „Ich fragte meine Großmutter, wer dieser Bernhard Prager war, und sie erzählte mir, dass er ein beliebter jüdischer Mann und Fellhändler gewesen war, dessen Familie im Krieg nach Theresienstadt, Auschwitz und in andere Todeslager deportiert wurde. Das war das erste Mal, dass ich etwas über jüdisches Leben in Apolda hörte, und es machte mich traurig und weckte in mir den Wunsch, mehr zu erfahren“, erzählt Franz.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Fünf Jahrzehnte später war Franz schließlich die treibende Kraft zur Gründung des Prager-Haus-Vereins, der 2007 das verfallene Wohn- und Geschäftshaus von Bernhard Prager kaufte und wiederherstellte. Heute ist das Haus ein Kultur- und Informationszentrum, das an die Juden von Apolda erinnert, die unter den Nazis verfolgt und ermordet wurden. Franz leitet den Verein mit seinen 55 Mitgliedern, die alljährlich anlässlich der Reichspogromnacht eine Gedenkveranstaltung im Prager-Haus organisieren. Die Sammlung umfasst eine große Zahl von Büchern, Fotos und Archivmaterial und dokumentiert Familiengeschichten, Widerstandsaktivitäten im Krieg und die jüdische Vergangenheit der Stadt. Darunter sind auch Briefe von Apoldaer Bürgern aus Konzentrationslagern und Gespräche zwischen Schülern und Holocaust-Überlebenden aus Apolda, die Franz in akribischer Kleinarbeit zusammengetragen hat.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Franz, der sich während seines Studiums der evangelischen Theologie an der Universität Jena auch intensiv mit dem Alten Testament beschäftigte, erzählt, dass die Leidenschaft für die Erforschung der jüdischen Geschichte seiner Region sich in den 1980er Jahren entwickelte, nach einer Begegnung mit dem angesehenen Kantor der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Estrongo Nachama, und der Teilnahme an der Christlichen Friedenskonferenz. Diese Erfahrung „inspirierte mich, das jüdische Leben in Apolda zu erforschen und herauszufinden, welche Familien dort gelebt hatten, was sie taten und in welchen Berufen sie arbeiteten, wer ihre Kinder waren und welches Schicksal sie erfahren hatten“, erklärt Franz. „Ich fragte mich: ,Warum redet niemand über diese Menschen? Sie haben alle gelebt und wollten weiterleben – warum wurde ihnen das Leben genommen?‘ Das Schicksal der Juden bewegte mich zutiefst. Ich wollte wissen, wie der Holocaust sich auf die Menschen von Apolda ausgewirkt hatte und wer davon betroffen war. Also machte ich mich an die Arbeit: Ich recherchierte in Stadtarchiven, sprach mit vielen älteren Menschen und fragte nach ihren Erinnerungen an die Juden, die einmal hier gelebt hatten. Die Geschichten dieser Menschen schrieb ich dann auf Basis von über 100 Interviews auf.“</strong></p>
<p class="normal"><strong>Zu den herausragenden Leistungen von Franz gehört das sorgfältig recherchierte, 380 Seiten starke enzyklopädische Buch, das die Schicksale und Familiengeschichten der Juden von Apolda dokumentiert. Vor dem Krieg hatten um die 120 Juden in der Stadt gelebt (das Buch ist auch in Yad Vashem und im Leo Baeck Institute verfügbar). Auf Basis von persönlichen Zeitzeugenberichten in Kombination mit Informationen aus lokalen und nationalen Archiven sowie Kirchen- und Grundbüchern hat Franz zudem kleine Hefte für Kinder und Jugendliche zusammengestellt, die in einfachen Dialogen die Geschichte von Juden erzählen, die aus Apolda deportiert wurden und den Krieg überlebten. Inzwischen sind mehr als ein Dutzend dieser Hefte erschienen und im Prager-Haus erhältlich. Neben den Reihen Gesucht, Gefunden und Apoldaer Judengeschichten sind weitere Titel erschienen, die nicht nur die Familiengeschichten der Juden von Apolda erzählen, sondern auch die Geschichte mutiger Deutscher dokumentieren, die im Krieg ihre jüdischen Nachbarn versteckten.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Darüber hinaus hat Franz über Jahre hinweg Führungen zu den einstigen Häusern jüdischer Mitbürger und wichtigen jüdischen Stätten in Apolda geleitet, die Nachfahren früherer jüdischer Mitbürger in Apolda zu ihren Familienwurzeln geführt und die Verlegung von 60 Stolpersteinen vor den Wohn- und Geschäftshäusern initiiert, in denen früher Juden lebten. Im kommenden Jahr ist die Verlegung weiterer Steine geplant. Ein ganzes Jahr lang arbeitete Franz gemeinsam mit Zeev Raphael, Nachfahre eines Juden aus Apolda, der dem Holocaust zum Opfer fiel, an der Biographie seiner Großcousine Käthe Raphael, die den Krieg überlebte und heute 91 Jahre alt ist. Das Werk erschien unter dem Titel Eine Jüdische Familie in Thüringen.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Doch Franz‘ Engagement hatte seinen Preis: Er stieß auf aggressiven Widerstand neonazistischer Gruppen, die einige der Schaukästen am Prager-Haus zerstörten und einmal sogar zwei Schweineköpfe im Vorhof des Gebäudes auslegten. Franz lässt sich davon jedoch nicht abschrecken: „Die meisten Einwohner akzeptieren uns, unser Bürgermeister unterstützt uns, und wir machen weiter.“ Im Prager-Haus finden weiterhin regelmäßig Ausstellungen, Präsentationen und Vorträge statt, ebenso wie musikalische und literarische Veranstaltungen mit jüdischen Künstlern. Franz arbeitet mit örtlichen Schulen zusammen, um die Schüler über die wiederaufkommende Bedrohung durch rechtsextremistische Bewegungen zu informieren, und beteiligt die Schüler auch an der Forschungsarbeit seines Vereins.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Drohungen vonseiten der Neonazis zeigen deutlich, „dass es keine Veranlassung gibt, bei den Aktivitäten der Geschichtsaufbereitung nachzulassen. Herr Franz und die Mitglieder des Vereins sind gerade durch die Provokationen besonders für ihre Arbeit motiviert. damit sich ein solches System wie die Nazidiktatur nicht wiederholt“, sagt Wolfgang Peller aus Berlin. Er würdigt Franz für seine „vorbildliche ehrenamtliche Arbeit mit hohem persönlichen Einsatz unter vielfacher Zurückstellung persönlicher Belange … [Dadurch] wird die jüdische Geschichte Apoldas lebendig gehalten.“ Franz selbst erkennt direkte Parallelen zwischen der Geschichte des Holocaust und der derzeitigen Flüchtlingskrise in Europa: „Heute gibt es die Diskriminierung von Menschen, die vor Krieg fliehen und deren Menschenrechte nicht geachtet werden. Wir müssen uns immer daran erinnern, wie diese armen Opfer behandelt wurden, damit die Geschichte sich nicht wiederholt – und damit nie wieder Menschen aus dem Land vertrieben oder ermordet werden. Die Menschen haben ein Recht auf Leben und Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit“, so Franz.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Jetzt hofft er, dass die jüngere Generation die von ihm begonnene Arbeit zum Gedenken an die jüdische Vergangenheit in Apolda weiterführt. „Ich werde weitermachen, solange es geht, aber danach muss die Arbeit von anderen fortgesetzt werden“, erklärt Franz. „Das Interesse an der Vergangenheit muss wach bleiben. Die Menschen müssen lernen, Gutes zu tun, statt einander Leid zuzufügen. Das sind sehr einfache ethische Prinzipien: Freiheit, Geschwisterlichkeit, Hoffnung. Der Mensch darf kein Unrecht begehen. Man muss sich erinnern und es besser machen.“</strong></p>
<p class="normal"><strong><em>Vorgeschlagen von: Rüdiger Eisenbrand, Apolda, Deutschland; Frank Peller, Koblenz, Deutschland; Wolfgang Peller, Berlin, Deutschland; Zeev Raphael, Haifa, Israel; Udo Wohlfeld, Weimar, Deutschland</em></strong></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Obermayer_German_Jewish_History_Award">https://de.wikipedia.org/wiki/Obermayer_German_Jewish_History_Award</a></p>
<ul>
<li><strong>Peter Franz, Weimar (Thüringen)</strong></li>
</ul>
<div dir="ltr"><strong>Peter Franz setzte sich trotz Drohungen von Neonazis aktiv für die Dokumentation, den Erhalt und die Publikation der Geschichte der jüdischen Gemeinde von Apolda ein. Er spielte eine wichtige Rolle in der Renovierung des Wohnhauses und Geschäfts von Bernhard Prager, einem namenhaften jüdischen Bürger, und schuf daraus das Prager Haus, ein Kultur- und Informationszentrum, das sich auf Juden aus der Region konzentriert.(Das Parlament)</strong></div>
<div dir="ltr"></div>
<div dir="ltr"><strong>Prager Haus – Apolda:</strong></div>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prager-Haus_Apolda">https://de.wikipedia.org/wiki/Prager-Haus_Apolda</a></p>
<p><a href="http://vereins.wikia.com/wiki/Prager-Haus_e.V._Apolda">http://vereins.wikia.com/wiki/Prager-Haus_e.V._Apolda</a></p>
<p><a href="http://www.alemannia-judaica.de/apolda_synagoge.htm">http://www.alemannia-judaica.de/apolda_synagoge.htm</a></p>
<p><a href="http://juedisches-leben-thueringen.de/startseite/apolda/geschichte-der-juden-in-apolda">http://juedisches-leben-thueringen.de/startseite/apolda/geschichte-der-juden-in-apolda</a></p>
<p><a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/12028">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/12028</a></p>
<p><a href="http://www.arisierung-in-thueringen.uni-jena.de/2008032966/presse/artikel/zum-gedenken-an-die-deportation-von-apoldaer-juden-in-taz-vom-15-09-2007.html">http://www.arisierung-in-thueringen.uni-jena.de/2008032966/presse/artikel/zum-gedenken-an-die-deportation-von-apoldaer-juden-in-taz-vom-15-09-2007.html</a></p>
<p><a href="http://www.xn--jdische-gemeinden-22b.de/index.php/gemeinden/u-z/2053-weimar-thueringen">http://www.xn--jdische-gemeinden-22b.de/index.php/gemeinden/u-z/2053-weimar-thueringen</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46265197.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46265197.html</a></p>
<p><a href="http://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Vor-70-Jahren-1-Die-Vertreibung-der-Thueringer-Juden-500761393">http://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Vor-70-Jahren-1-Die-Vertreibung-der-Thueringer-Juden-500761393</a></p>
<p><a href="http://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Vor-70-Jahren-2-Die-Vertreibung-der-Thueringer-Juden-97495977">http://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Vor-70-Jahren-2-Die-Vertreibung-der-Thueringer-Juden-97495977</a></p>
<h2><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/volkischerbeobachter.jpg" alt="volkischerbeobachter.jpg" /></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Nazizeit, Thüringer SA, Weimar – “die vom Juden Preuß ausgearbeitete Schandverfassung von 1919?…”die neuen jüdisch-marxistischen Machthaber”. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=2107&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/thueringer-sa-antisemitismus/" rel="tag">thüringer sa – antisemitismus</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/JudeSABuchspende.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2108" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/JudeSABuchspende-686x1024.jpg" alt="JudeSABuchspende" width="686" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ein Zeitzeuge in Oldisleben:”Ich bin mit der Hakenkreuzfahne, dem Hakenkreuzwimpel durch Oldisleben gezogen und habe dabei gerne gesungen: Wir werden weitermarschieren, bis alles in Scherben fällt – denn heute gehört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt. Diese Lieder haben mir gefallen, ich habe noch viele solcher Liedfetzen im Kopf.”</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>“Er hatte sich das so schön gedacht für den Winter: die Sowjets sollten die Deutschen aus Rußland herauswerfen, und er wollte die Verbündeten aus Nordafrika hinausfegen. Von beiden Prophezeiungen hat sich nichts erfüllt…Die jüdischen Lügenfabrikanten haben ihr ganzes Gehirnschmalz dazu verwendet, um die tollsten Greuelmärchen über Deutschland auszustreuen. Angeblich sollen die Deutschen an der Oder eine neue Verteidigunsstellung vorbereiten, weil sie die Front in Sowjetrußland nicht halten können.”</strong></p>
<p><strong>“Judensöldling Roosevelt”.</strong></p>
<p><img src="http://02varvara.files.wordpress.com/2010/11/01-ss-division-galizien-anti-semitic-poster.jpg?w=600" alt="01 SS Division Galizien anti-semitic poster" /></p>
<p><strong>Ausriß, antisemitisches Poster der SS-Division Galizien.</strong></p>
<p><strong>Judenhaß-Stürmerkasten in Oldisleben:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/wo-hing-in-oldisleben-eigentlich-der-sogenannte-sturmerkasten-am-gebaude-der-fruheren-drogerie-heinze/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/wo-hing-in-oldisleben-eigentlich-der-sogenannte-sturmerkasten-am-gebaude-der-fruheren-drogerie-heinze/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/12/prof-ing-sigmund-israel-huppert-%E2%80%93-ein-judischer-hochschuldozent-zwischen-lehre-und-antisemitismus-in-den-jahren-1902-%E2%80%93-1931/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/12/prof-ing-sigmund-israel-huppert-%E2%80%93-ein-judischer-hochschuldozent-zwischen-lehre-und-antisemitismus-in-den-jahren-1902-%E2%80%93-1931/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/05/IMG_3072-3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-36315" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/05/IMG_3072-3-675x1024.jpg" alt="IMG_3072 (3)" width="675" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “Bei  einem muslimischen Balkaner fehlt der Medienmeute jeder Beissreflex, obwohl  Nazi-Nostalgie und Antisemitismus vor allem im Kosovo notorisch sind. Gleich nach der Abspaltung der Provinz von Serbien durch die NATO-Bombenangriffe 1999 wurden die Juden dort ebenso vertrieben wie die Mehrheit der orthorthodoxen Christen. Aber einen Albaner als Judenmörder an die große Glocke zu hängen, verbietet sich für BRD-Politiker und ihre Journaille, denn dann stünde auch die aktuelle Asylpolitik in der Kritik: Skipetaren stellen nämlich derzeit die größte Gruppe unter den Flüchtlingen in Deutschland…Damit die Empörung nicht um sich greift, mußte an den Tröglitzern ein Exempel statuiert und die Nazi-Keule herausgeholt werden. Der Judenmord aber wird als bloßer Kriminalfall ohne politisches Motiv abgehakt, so wie ansonsten jeder Mord an einem Deutschen. Ist das nicht irre?” (Jürgen Elsässer zu den antisemitischen, antichristlichen Motiven der NATO-Bombenangriffe)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Warum gibt es keine Welle der Solidarität mit uns Juden angesichts der Welle von Antisemitismus?”  Dieter Graumann</strong></p>
<p><a href="https://www.compact-online.de/thema/aktuell/">https://www.compact-online.de/thema/aktuell/</a></p>
<p><strong>Manches erinnert in Deutschland wieder an die Nazizeit – in Berlin wird 2015 ein Jude sadistisch totgeschlagen, Judenhaß wird gefördert und wächst zunehmend, Nazis und Faschisten u.a. der Ukraine werden ganz offen mit Geld des deutschen Steuerzahlers finanziert, was diesen, wie viele andere gravierende Entwicklungen, offenkundig nicht/kaum stört – Andersdenkende werden von Politik und Volksempfänger-Journalismus unter Druck gesetzt, eingeschüchtert. Selbst völkerrechtswidrige Kriege wie der Irakkrieg – rd. 1,5 Millionen Tote – werden hingenommen. Steuerzahler von NATO-Ländern finanzieren zuerst den Krieg u.a. gegen Syrien, Libyen(Kämpfer werden sogar aus Deutschland nach Syrien geschickt) – und müssen danach für die Folgen der ausgelösten Flüchtlingswelle aufkommen. Protestpotential wird mit verschiedensten neuen neoliberalen Methoden paralysiert. Rußland ist wie unter Adolf Hitler wieder der Feind, Aufrüstung wird massiv betrieben. Militarisierung der Gesellschaft läuft sogar über Gewalt-Videogames, um Tötungs-Hemmschwellen zu senken. Das organisierte Verbrechen, einer der lukrativsten Wirtschaftszweige, erfreut sich ebenfalls massiver Förderung.</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Helmut Schmidt(SPD) als Nazi-Offizier, Kriegsverbrechen: “Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”(Deutschlandradio Kultur)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/SchmidtKriegsverbrechenPamperrien1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2234" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/SchmidtKriegsverbrechenPamperrien1-1024x390.jpg" alt="SchmidtKriegsverbrechenPamperrien1" width="1024" height="390" /></a></p>
<p>Ausriß. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/04/helmut-schmidt-sabine-pamperrienhelmut-schmidt-und-der-scheisskrieg-die-biografie-1918-bis-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/04/helmut-schmidt-sabine-pamperrienhelmut-schmidt-und-der-scheisskrieg-die-biografie-1918-bis-1945/</a></p>
<p><img src="http://www.tenhumbergreinhard.de/images/massenerschiessung-in-winniza-1941.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>“Man hat den Feind selber kaum gesehen, man hat ihn nur geahnt.” Helmut Schmidt.  Ermordung von russischen, ukrainischen Juden durch deutsche Soldaten, Offiziere der Hitler-Wehrmacht.</strong></p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/eb/Kiev_Jew_Killings_in_Ivangorod_%281942%29.jpg/800px-Kiev_Jew_Killings_in_Ivangorod_%281942%29.jpg" alt="Kiev Jew Killings in Ivangorod (1942).jpg" /></p>
<p><strong>“Man hat den Feind selber kaum gesehen, man hat ihn nur geahnt.” Wehrmachtsoffizier Helmut Schmidt</strong> -<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht">https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht#Sowjetunion">https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht#Sowjetunion</a></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p>…<strong>Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung…</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Ukraine 2014: “Nicht nur russische Medien, auch Juden vor Ort hätten ihm bestätigt, dass auf dem Maidan stets das Logo »Schlage Juden und pro-russische Ukrainer« sichtbar war.” Jüdische Allgemeine Zeitung Berlin. Stands in Ihrem Lieblingsmedium? Milliardär Poroschenko – Finanzierer von Neonazis und Faschisten des Maidan. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=18993&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/scholl-latour-und-desinformation/" rel="tag">scholl-latour und desinformation</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ukraine-kalter-krieg-2014/" rel="tag">ukraine-kalter krieg 2014</a></div>
<div class="beitrag">
<h2></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/ukrainewesterwelle1.jpg" alt="ukrainewesterwelle1.jpg" /></p>
<p><strong>Bundesaußenminister Westerwelle auf Maidan-Platz in Kiew. “Schlage Juden und pro-russische Ukrainer” – kurios, daß ausgerechnet hochrangige Maidan-Besucher, darunter aus Deutschland, Grünen-Politiker wie Rebecca Harms weder von diesem Logo noch von Demonstranten in SS-Uniformen der SS-Division “Galizien” berichtet haben. Was war da los?</strong></p>
<p><strong>Noch seltsamer, daß derartige Angaben in den zahllosen aktuellen Berichten deutscher TV-Anstalten fehlten.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Erfolgreiche Antisemitismusförderung in Europa. “Judenschwein” als Schimpfwort wie unter Adolf Hitler wieder erlaubt.  “Vergast die Juden!”</h2>
<p><strong>“Vergast die Juden”:</strong> <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/6585/highlight/Pogromartige&amp;Stimmung">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/6585/highlight/Pogromartige&amp;Stimmung</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Jüdische Konföderation der Ukraine forderte westliche Länder vergeblich auf, sich von der antisemitischen Swoboda-Partei zu distanzieren, sich nicht mit deren Politikern an einen Tisch zu setzen. Vitali Klitschko arbeitet eng mit Swoboda-Partei zusammen…Demonstranten in SS-Uniformen Hitlers, laut brasilianischen Medien. Nazi-und Faschisten-Finanzierer Poroschenko in der ARD. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=17506&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ukraine-2014-und-antisemitismus/" rel="tag">ukraine 2014 und antisemitismus</a></div>
<div class="beitrag">
<h2>”Leider ist im Moment auch die rechtsradikale, faschistische und antisemitische Swoboda-Partei ein Teil der Oppositionsbewegung in der Ukraine.” “Aufmarsch in Kiew. Die antisemitische Swoboda-Partei gewinnt immer mehr an Einfluss.” Jüdische Allgemeine.</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2786" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16-737x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald16" width="737" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Buchenwald Dachau Sachsenhausen”. Denkmal am Bahnhof von Mühlhausen. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2790" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald2-717x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald2" width="717" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>—</p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=62135.jpg" alt="" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Komissarbefehl, die gezielte Ausrottung der Funktionselite der Sowjetunion durch die Funktionseliten des Hitler-Kapitalismus – die Verbrechen der Wehrmacht:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3050" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl1-946x1024.jpg" alt="Kommissarbefehl1" width="946" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Robert Allertz:`…sofort mit der Waffe zu erledigen`.  Edition Ost</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3052" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl2-691x1024.jpg" alt="Kommissarbefehl2" width="691" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Panzergeneral Heinz Guderian:</strong><a href="http://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0057.pdf">http://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0057.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Komissarbefehl3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3054" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Komissarbefehl3-1024x702.jpg" alt="Komissarbefehl3" width="1024" height="702" /></a></p>
<p><strong>In Thüringen befragte Ex-Soldaten und Offiziere der Ostfront waren nach 1945 nicht bereit, über die Ausführung des Kommissarbefehls zu sprechen. Zahlreiche Zeitzeugen in Thüringen, die aufgrund ihrer Position im Hitler-Kapitalismus von der Praxis des Kommissarbefehls gewußt haben mußten, stritten ab, davon etwas gehört zu haben… “Die mündliche Weitergabe von Vorschriften, Anweisungen und geheimen Befehlen war ein Wesenszug der Nazi-und Militärdiktatur.”(Robert Allertz, Seite 24) Neoliberale Machteliten verfahren aktuell genauso.</strong></p>
<p><strong>“Mit dem Kommissarbefehl übernahm die Wehrmacht aktiv einen Teil der Morde. Aus dem OKH kam die Initiative, nicht nur militärische Kommissare, sondern auch zivile Spitzenfunktionäre in eigener Regie zu töten…Dass die deutschen Spitzenmilitärs – von wegen saubere Wehrmacht – sich 1941 diese kriminelle Vorgabe der Hitlerclique widerspruchslos zu eigen machten, ist dokumentiert.”</strong></p>
<p><strong>“Deutsche Soldaten sagten übereinstimmend aus, dass Kommandeure von Panzerdivisionen den Befehl erteilt hätten, keine Gefangenen zu machen – vermutlich um das Vordringen ihrer Truppen zu beschleunigen.”(Allertz) Umso interessanter ist daher, die Kriegsdarstellungen von Hitlers Panzergenerälen, anderen hohen Militärs der Panzertruppe in Bezug auf solche Kriegsverbrechen, solche Vorgehensweisen zu durchforsten. Hitlers Panzertruppe erfüllte durch ihr militärhistorisch einmalig rasches Vorpreschen den nazistischen Auftrag, eine möglichst große Zahl an Mitgliedern der sowjetischen Funktionselite gefangenzunehmen und zu ermorden. </strong></p>
<p><strong>„Der gleichfalls unrühmlich bekannt gewordene sogenannte „Kommissarbefehl“ gelangte überhaupt nicht zur Kenntnis meiner Panzergruppe. Er ist anscheinend bereits bei der Heeresgruppe „Mitte“ angehalten worden. Auch der „Kommissarbefehl“ ist bei meinen Truppen nicht angewendet worden.“ </strong><br />
<strong>(Heinz Guderian, Erinnerungen eines Soldaten, Stuttgart (17. Auflage) 2001, Zitat S. 138.)</strong></p>
<p><a href="https://deutschesreichforever.files.wordpress.com/2015/05/guderian-heinz-erinnerungen-eines-soldaten-1960-238-doppels-scan.pdf">https://deutschesreichforever.files.wordpress.com/2015/05/guderian-heinz-erinnerungen-eines-soldaten-1960-238-doppels-scan.pdf</a></p>
<p>“Rodriguez”:</p>
<p>Zur Panzergruppe 2, die von Guderian befehligt wurde, gehörte auch das 47. Panzerkorps, deren Kommandeur, General Lemelsen, sich bereits am 25. Juni 1941 – also 3 Tage nach dem Überfall auf die SU (!) – genötigt sah, folgenden Befehl zu erteilen:</p>
<p><i>“Ich habe festgestellt, daß in sinnloser Form Erschießungen stattgefunden haben, sowohl von Gefangenen wie von Zivilisten. </i><i>Der russische Soldat, der in Uniform gefangengenommen wird und tapfer gekämpft hat, hat Anspruch auf ehrenvolle Behandlung.</i><br />
<i>Diese Anordnung ändert nichts an dem Befehl des Führers über rücksichtsloses Vorgehen gegen Freischärler und bolschewistische Kommissare.”</i><br />
(Quelle: Dokument BA-MA, RH27-18/24, 25.6.41.)</p>
<p>Fünf Tage später musste General Lemelsen erneut an seine Soldaten appellieren, da sie offenbar seinen ersten Befehl völlig ignoriert hatten (es wurde dennoch niemand zur Rechenschaft gezogen):</p>
<p><i>“Trotz meiner Verfügung vom 25.6.41 … werden immer wieder Erschießungen von Gefangenen, Überläufern und Deserteuren festgestellt, die in unverantwortlicher, sinnloser und verbrecherischer Weise stattfinden. Das ist Mord!</i><br />
[…]<br />
<i>Der Erlaß des Führers befiehlt ein rücksichtsloses Vorgehen gegen den Bolschewismus (politische Kommissare) und jedes Freischärlertum! Einwandfrei als hierzu gehörig festgestellte Leute sind abseits zu führen und ausschließlich auf Befehl eines Offiziers zu erschießen.”</i></p>
<p><strong>Helmut Schmidt(SPD) als Nazi-Offizier, Kriegsverbrechen: “Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”(Deutschlandradio Kultur)</strong></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p>—</p>
<p><strong>Der Wiederaufbau der Sowjetunion war wegen des Fehlens von großen Teilen der systematisch ausgerotteten Funktionselite entsprechend erschwert und verlangsamt. Die mit Kriegsverbrechern, Altnazis stark durchsetzte Funktionselite der Bundesrepublik Deutschland setzte nach 1945 im Kalten Krieg nicht zufällig stark auf diesen Kontext – daß viele Probleme in der Sowjetunion nach 1945 ein Resultat des Fehlens entsprechender Fachleute, Spezialisten waren, die die Wehrmacht systematisch ermordet hatte, wurde in der Medienpropaganda des Kalten Kriegs verschwiegen, verschleiert. Wie die nazistisch orientierten Machteliten der Bundesrepublik Deutschland nach dem Anschluß von 1990 mit der DDR-Funktionselite umgingen, ist allgemein bekannt. “Der deutsche Rechtsstaat kriminalisierte ebenfalls seine politischen Gegner. Der einzige Unterschied: Er erledigte diese nicht `grundsätzlich sofort mit der Waffe`, sondern mit demokratischen Mordinstrumenten wie Gerichten, Finanz-und Arbeitsämtern sowie Stasi-Unterlagenbehörden. `Wir werden sie an den sozialen Rand drängen`, hatte der Bundesjustizminister 1991 programmatisch auf dem Deutschen Richtertag erklärt. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/soldatenvolkvaterland.jpg" alt="soldatenvolkvaterland.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:”…tapfer und treu, wie deutsche Soldaten seit Jahrhunderten für Volk und Vaterland ihr Leben hingegeben haben.”</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Was Heiko Maas(SPD) gegenüber der Jüdischen Allgemeinen 2016 über das BRD-Justizministerium einräumen muß – wer den Kalten Krieg gegen die DDR “juristisch” mitführte – Wertvorstellungen unter Adenauer, Schmidt, Brandt…:</strong><br />
<strong>Von den Führungskräften im Ministerium bis 1973 waren mehr als die Hälfte ehemalige NSDAP-Mitglieder, jeder fünfte war ein alter SA-Mann. Die Folgen dieser personellen Kontinuität waren fatal: Die Strafverfolgung von NS-Tätern wurde hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt, und alte Gesetze wurden nur oberflächlich entnazifiziert. Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht.</strong></p>
<p><strong>In der jungen Bundesrepublik wurde Erfahrung in der Nazi-Justiz offenkundig höher geschätzt als rechtsstaatliche Haltung. Das führte dazu, dass der frühere Experte fürs »Rasserecht« anschließend fürs Familienrecht zuständig war und Juristen, die zahllose Todesurteile zu verantworten hatten, das Strafrecht der Bundesrepublik prägten.</strong></p>
<p><strong>Das erste Gesetz des Bundesjustizministeriums im Jahr 1949 war ein Amnestiegesetz! Auch in Einzelfällen wurde man aktiv. Max Merten war erst im Reichs- und dann zeitweilig im Bundesjustizministerium tätig. Dazwischen hatte er als Kriegsverwaltungsrat in Griechenland 45.000 Juden ausgeplündert und ihre Deportation nach Auschwitz organisiert. Das Ministerium sorgte dafür, dass der einstige Kollege in Deutschland straffrei blieb und holte ihn sogar aus griechischer Haft heraus.</strong></p>
<p><strong>Viele Opfer der Nazis wurden in der jungen Bundesrepublik erneut diskriminiert. Etwa Homosexuelle. Bis in die 1960er-Jahre beharrten die Juristen aus dem Ministerium auf dem Nazi-Paragrafen § 175 StGB – und sie taten das mit den Argumenten der Nazis: Der Röhm-Putsch habe ja gezeigt, wie gefährlich die Cliquen-Bildung unter schwulen Männern sei.</strong></p>
<p><strong>Viele Juristen passten sich nur äußerlich der demokratischen Erneuerung an; vom Geist des Grundgesetzes waren sie nicht durchdrungen. Sie waren bloße Rechtstechniker. Ab 1959 entwarfen sie etwa ein geheimes Kriegsrecht. Vom Grundgesetz nicht gedeckt, war darin sogar eine Neuauflage der berüchtigten »Schutzhaft« vorgesehen. Zitat</strong></p>
<p><strong>Die genannten Führungskräfte formten Nachfolger nach ihrem Bilde – überall im Staat, auch in Volksempfänger-Medien anzutreffen.</strong></p>
<p><strong>Heiko Maas(SPD) drückt sich um wichtige Schlußfolgerungen: Wenn u.a. die Strafverfolgung von NS-Tätern hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt wurde, heißt dies: In der Bundesrepublik Deutschland wurde in sehr wichtigen Punkten nicht Recht gesprochen, sondern Unrecht(“Maas:”Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht”),handelte es sich somit bei der BRD nicht um einen Rechtsstaat, sondern  um einen Unrechtsstaat…</strong></p>
<p><strong>Auffällig ist u.a., daß die deutsche Regierung derartige Einschätzungen des eigenen Justizministeriums so viele Jahrzehnte herauszögerte, sogar mehr als 25 Jahre nach dem Anschluß von 1990. Zu einem früheren Zeitpunkt, beispielsweise 1989, hätten sich u.a. weit mehr Ostdeutsche gut daran erinnert, derartiges bereits in der DDR-Schule, selbst der Dorfschule, über westdeutsche Ministerien, über den mit Nazis und Kriegsverbrechern stark durchsetzten westdeutschen Staatsapparat gelernt zu haben. </strong></p>
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<p><a title="»Für ein gebildetes Volk« von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 28.07.2011" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10916/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">28.07.2011 [ Ausg. 30 ] </span><strong>»Für ein gebildetes Volk«</strong> von Klaus Hart / Der Unternehmer Oded Grajew hat das Weltsozialforum aufgebaut … mehr</a></p>
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<p><a title="Eine halbe Stunde gegen den Hass von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 10.03.2011" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9895/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">10.03.2011 [ Ausg. 10 ] </span><strong>Eine halbe Stunde gegen den Hass</strong> von Klaus Hart / Das wöchentliche Fernsehprogramm »Mosaico« möchte über Antizionismus aufklären … mehr</a></p>
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<p><a title="Diktator auf Tropentour von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 29.10.2009" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/5446/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">29.10.2009 [ Ausg. 44 ] </span><strong>Diktator auf Tropentour</strong> von Klaus Hart / brasilien Die jüdische Gemeinde protestiert gegen den Staatsbesuch von Irans Präsident Ahmadinedschad … mehr</a></p>
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<p><a title="Projekt »Hand reichen«  von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 22.10.2009" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/1683/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">22.10.2009 [ Ausg. 43 ] </span><strong>Projekt »Hand reichen« </strong>von Klaus Hart / Die jüdische Gemeinde São Paulos versucht, der Wirtschaftskrise mit Solidarität zu trotzen … mehr</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Juden in Brasilien, Lateinamerika – Hintergrundtexte:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/05/juden-in-brasilien-hintergrundtexte-der-letzten-jahre-mit-dem-arsch-zum-publikum/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/05/juden-in-brasilien-hintergrundtexte-der-letzten-jahre-mit-dem-arsch-zum-publikum/</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/bundestagswahl-1953-die-beruehmte-historische-wahlkampfrede-von-spd-ikone-helmut-schmidt-vor-waffen-ss-veteranen-in-hamburg-im-bundestag-stimmte-die-spd-im-einklang-mit-der-regierenden-cdu-dafuer/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/bundestagswahl-1953-die-beruehmte-historische-wahlkampfrede-von-spd-ikone-helmut-schmidt-vor-waffen-ss-veteranen-in-hamburg-im-bundestag-stimmte-die-spd-im-einklang-mit-der-regierenden-cdu-dafuer/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=60532.jpg" alt="" /></p>
<p><b>Ausriß – warum sich CDU und SPD so sehr um Waffen-SS-Leute bemühten. Wie Hitlers Elitetruppe wirklich kämpfte”:</b><a href="https://www.welt.de/geschichte/article142543404/Waffen-SS-Wie-Hitlers-Elitetruppe-wirklich-kaempfte.html">https://www.welt.de/geschichte/article142543404/Waffen-SS-Wie-Hitlers-Elitetruppe-wirklich-kaempfte.html</a></p>
<p><strong>“Sie mordete brutal, wurde gehasst und gefürchtet…dass Waffen-SS-Einheiten bei ihren Gegnern an der West- wie an der Ostfront als besonders brutal galten, als hinterhältig und fanatisch nationalsozialistisch. Richtig daran war, dass der militärische Arm von Heinrich Himmlers „Schwarzem Orden“ an besonders vielen bekannten Kriegsverbrechen beteiligt war – an der Westfront zum Beispiel den Massakern von <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/politik/article13752527/Das-Massaker-von-Oradour-im-Juni-1944.html" name="inlineLink_">Oradour-sur-Glane</a> oder Malmedy…Tatsächlich <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article128899727/Fuehrte-eine-Verwechslung-zur-Vernichtung-Oradours.html" name="inlineLink_">verübten Waffen-SS-Einheiten</a> noch mehr Massaker und andere Übergriffe als Wehrmachtseinheiten, die ebenfalls oft ohne Skrupel kämpften. ” DIE WELT</strong></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p><strong>Die Bundestagswahlen 1953, die berühmte historische Rede von SPD-Ikone Helmut Schmidt:</strong></p>
<p>…<strong>Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte…DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>CDU und SPD werben sogar um Wähler der SS – auffällig fehlende Positionierung von Merkel, Gabriel, Schulz, Wagenknecht etc. im  Bundestagswahlkampf 2017 zu solchen historischen Fakten…Wegen geltender Zensurbestimmungen darf der gesteuerte deutsche Mainstream auch 2017 im Kontext der Gedenkveranstaltungen für NS-Opfer nicht an die Rolle von CDU und SPD bei der “Vergangenheitsbewältigung” erinnern – vor allem nicht in Traktaten zu AfD und Höcke.</strong></p>
<p><strong>Viel Bürgerkritik in Deutschland an extrem scheinheiligen “Vergangenheitsbewältigungs”-Reden hochrangiger Politiker…</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Höcke von Landtags-Gedenkstunde für NS-Opfer ausgeschlossen”. Thüringer Allgemeine, 27.1. 2017:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/01/27/hoecke-von-landtags-gedenkstunde-fuer-ns-opfer-ausgeschlossen-thueringer-allgemeine-27-1-2017/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/01/27/hoecke-von-landtags-gedenkstunde-fuer-ns-opfer-ausgeschlossen-thueringer-allgemeine-27-1-2017/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“…Muslimen, die mit fast zwei Dritteln die judenfeindlichste Gruppe in Deutschland darstellen. Eng verbunden mit muslimischem Antisemitismus sind auch terroristische Taten gegen Juden…” Jüdische Kulturtage in Thüringen 2017, Programmheft. Warum die Merkelregierung die Zahl engagierter Judenhasser in Deutschland drastisch erhöhte…:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/11/muslimen-die-mit-fast-zwei-dritteln-die-judenfeindlichste-gruppe-in-deutschland-darstellen-eng-verbunden-mit-muslimischem-antisemitismus-sind-auch-terroristische-taten-gegen-juden-juedisch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/11/muslimen-die-mit-fast-zwei-dritteln-die-judenfeindlichste-gruppe-in-deutschland-darstellen-eng-verbunden-mit-muslimischem-antisemitismus-sind-auch-terroristische-taten-gegen-juden-juedisch/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Warum ausgerechnet Helmut Schmidt zu den SPD-Partei-Idolen zählt. Nazi-Offizier Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="entry-title fusion-post-title">Umgang mit der NS-Vergangenheit in NRW</h2>
<div class="post-content">
<p><strong>Kleine Anfrage 331</strong></p>
<p>des Abgeordneten Andreas Keith AfD</p>
<p><strong><a href="https://cdn.afd.tools/sites/137/2017/10/24150515/678zu331.pdf">Anfrage als PDF laden</a></strong></p>
<p><a href="https://cdn.afd.tools/sites/137/2017/09/03113233/AW-KA-331-US-Minin.pdf">Antwort als PDF laden</a></p>
<p>Verschiedene Personen mit NS-Vergangenheit z.B. NSDAP-Kader, Mitglieder der SA, der SS, der Gestapo haben es in den Nachkriegsjahren in der Bundesrepublik Deutschland in höchste politische Ämter wie aber auch in Spitzenpositionen der Verwaltung, der Justiz, der Polizei und dem Geheimdienst geschafft. Diese waren dann auch meistens Mitglieder in Parteien, die die Bundesrepublik und das Land Nordrhein-Westfalen in den Nachkriegsjahren nachhaltig ge­prägt haben. Prominente Fälle mit NS-Verstrickungen waren z.B. Kurt Georg Kiesinger (CDU), der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland oder Willi Weyer (FDP), ehemaliger stellv. Ministerpräsident von NRW. Letzterer soll in seiner Funktion als nordrhein-westfälischer Finanzminister, den hiesigen Finanzämtern untersagt haben, Berliner Forderungen aus Entnazifizierungsverfahren einzutreiben.<sup>1</sup></p>
<p>Es gab aber auch Sozialdemokraten mit NS-Vergangenheit z.B. Karl Schiller, Bundeswirt­schaftsminister im Kabinett des vorgenannten Bundeskanzler Kiesinger,<sup>2</sup> aber auch andere wie Erhard Eppler.</p>
<p>Die Linkspartei hat zu diesem Thema eine ähnliche Große Anfrage im Deutschen Bundestag im Jahr 2010 (Drucksache 17/4126) zu den Institutionen des Bundes gestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><sup>1</sup> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Weyer">https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Weyer</a></p>
<p><sup>2</sup> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schiller">https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schiller</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich frage daher die Landesregierung:</p>
<ol>
<li>Von wie vielen NS-belasteten Personen (d.h. NSDAP-Mitglieder, Angehörigen von SA, SS, Gestapo, an NS-Verbrechern beteiligten Wehrmachtsbefehlshabern oder sonstigen Personen, die an NS-Verbrechen beteiligt waren in Institutionen (z. B. den Gerichten, den Staatsanwaltschaften, der Polizei, dem Verfassungsschutz, den Finanzämtern, den Schulen, den Universitäten oder der sonstigen Verwaltung) des Landes Nordrhein-West­falen seit 1946 geht die Landesregierung insgesamt aus? (Bitte nach Institution auf­schlüsseln)</li>
<li>In welchen Ministerien des Landes waren 1946 besonders viele Personen mit NS-Be­lastungen beschäftigt, und welche Maßnahmen wurden von Seiten der Landesregierun­gen getroffen, um deren Anteil möglichst gering zu halten?</li>
<li>Wie viele Landesminister und Ministerpräsidenten der Landesregierung waren seit 1946 nach Erkenntnissen der Landesregierung NSDAP-Mitglieder oder Mitglieder anderer NS-Organisationen wie SA, SS, Gestapo (Bitte einzeln aufführen)?</li>
<li><strong>Wie hat die Landesregierung bzw. haben Landesministerien ihre Geschichte mit Blick auf NS-belastete Personen bzw. ihren Umgang mit diesem Teil der Vergangenheit ins­besondere bei Mitgliedern der Parteien CDU, FDP und SPD aufgearbeitet?</strong></li>
</ol>
<p>Andreas Keith</p>
<p>____________________________________________________________________________________</p>
<p>Sehr geehrter Herr Landtagspräsident,</p>
<p>namens der Landesregierung beantworte ich die 14 eine Anfrage 331 im Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten und allen übrigen Mitglie­dern der Landesregierung wie folgt:</p>
<p>Vorbemerkung der Landesregierung</p>
<p>Die Landesregierung misst der Erinnerung an die I IS-Vergangenheit und der Aufarbeitung personeller Kontinuitäten in z..er Landesverwaltung der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg große Bedeutung zu. Sie nimmt dazu auf die ausführlichen Informationen der Antwort der Vorgängerre­gierung auf die Kleine Anfrage 4544 „Umgang mit -ler NS-Vergangenheit im Landtag“ (LT-Drucksache 16/11364) Bezug.</p>
<ol>
<li><strong>Von wie vielen NS-belasteten Personen ( 1.h. NSDAP-Mitglieder, Angehörigen von SA, SS, Gestapo, in NS-Verbrechern beteiligten Wehrmachtsbefehlshabern oder sonstigen Personen, die an NS-Verbrechen beteiligt waren in Institul Ionen (z. B. den Ge­richten, den Staatsanwaltschaften, der Polizei, lern Verfassungs­schutz, den Finanzämtern, den Schulen, den Ui liversitäten oder der sonstigen Verwaltung) des Landes Nordrhein-t /estfalen seit 1946 </strong><strong>geht die Landesregierung insgesamt aus? (Bitte nach Institution aufschlüsseln)</strong></li>
</ol>
<p>Umfassende Listen oder Auswertungen zu NS-belasteten Personen im Landesdienst liegen nicht vor. Die Beantwortung würde eine wissen­schaftliche Auswertung aller relevanten Bestände voraussetzen, zu de­nen im Landesarchiv neben den Entnazifizierungsakten in der Abteilung Rheinland auch andere Bestände zählen. Diese befinden sich nicht nur in den drei Regionalabteilungen des Landesarchivs NRW (Rheinland, Westfalen und Ostwestfalen-Lippe), sondern auch in anderen, nicht­staatlichen Archiven. Die wissenschaftliche Auswe lung ist in der für die Beantwortung der Kleinen Anfrage zur Verfügung : tehenden Zeit nicht möglich.</p>
<p>Für einzelne Verwaltungsbereiche liegen veröffentichte regionale und überregionale Studien vor, die diese Auswertung bereits geleistet ha­ben. Hierzu wird im Übrigen auf die LT-Drucksache 16/11664 verwie­sen.</p>
<ol start="2">
<li><strong>In welchen Ministerien des Landes waren 1946 besonders viele Personen mit NS-Belastungen beschäftigt, und welche Maß­nahmen wurden von Seiten der Landesregierungen getroffen, um deren Anteil möglichst gering zu halten?</strong></li>
</ol>
<p>Siehe Antwort zu Frage 1.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Wie viele Landesminister und Ministerpräsidenten der Lan­desregierung waren seit 1946 nach Erkenntnissen der Landesre­gierung NSDAP-Mitglieder oder Mitglieder anderer NS-Organisationen wie SA, SS, Gestapo (Bitte ein2aln aufführen)?</strong></li>
</ol>
<p>Auf die Antwort zu Frage 1 wird Bezug genommen</p>
<ol start="3">
<li><strong>Wie hat die Landesregierung bzw. haben Landesministerien ihre Geschichte mit Blick auf NS-belastete Personen bzw. ihren Umgang mit diesem Teil der Vergangenheit ins besondere bei Mit­gliedern der Parteien CDU, FDP und SPD aufgearbeitet?</strong></li>
</ol>
<p>Bei der Aufarbeitung der Parteizugehörigkeiten von Regierungsmitglie­dern und Verwaltungsmitarbeitern und Verwaltungsmitarbeiterinnen können sich Überschneidungen mit den Ergebnissen der Drucksache 16/11664 ergeben.</p>
<p>Grundsätzlich ist jedoch zwischen der Aufarbeitung der regionalen bzw. überregionalen Parteigeschichte einerseits und der Geschichte der Lan­desregierung bzw. -verwaltung andererseits zu unterscheiden.</p>
<p>Neben der in der Drucksache aufgeführten Studie von Kenk-mann/Rusinek ist das Schicksal der westfälischen Finanzverwaltung im Dritten Reich Gegenstand der Abhandlung von Ilse Birkwald in Leesch/Birkwald „Geschichte der Finanzverfassung und -verwaltung in Westfalen seit 1815?. Die Veröffentlichung durch die damalige Oberfi­nanzdirektion Münster im Jahr 1994 wurde durch eine Ausstellung zum Thema in der Villa ten Hompel begleitet, die auch in Anschluss an vie­len verschiedenen Orten bundesweit gezeigt wurde. Parallel dazu wurde eine didaktische Mappe für die Aus- und Fortbildurg aufgelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Isabel Pfeiffer-Poensgen</p>
<p><a href="https://s3.kleine-anfragen.de/ka-prod/nw/16/11664.pdf">https://s3.kleine-anfragen.de/ka-prod/nw/16/11664.pdf</a></p>
</div>
<p><strong>Was ostdeutsche Schüler bis 1989 selbst aus dem Unterricht der Dorfschulen sehr ausführlich erfuhren – nach 1990 war damit Schluß.</strong></p>
<h2><strong>“60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen: Das vergessene braune Erbe”:</strong><a href="http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf">http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf</a></h2>
<p>–</p>
<table cellspacing="0">
<tbody>
<tr>
<td class="grauezeilebox" colspan="3">
<table border="0" width="560" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="grauezeile">Meldung vom 27.10.2009</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="contentrahmengross" colspan="3">
<table width="560" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="contentleerzeile560"></td>
</tr>
<tr>
<td class="content560">
<h1>Braunes Erbe im Landtag – Über 40 CDU-und FDP-Abgeordnete Nazis</h1>
<p>Bei der heutigen Landespressekonferenz hat der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel (LINKE) die Ergebnisse einer historischen Studie ?ber die NS-Vergangenheit von CDU- und FDP-Abgeordneten im Landtag nach 1945 vorgestellt.</p>
<p><strong>Das Ergebnis der Studie <i>“60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen – Das vergessene braune Erbe “</i> von Dr. M.C. Klepsch belegt, dass mehr als 40 Abgeordnete der b?rgerlichen Parteien in der NSDAP oder parteinahen Organisationen wie der SS oder der SA waren. Darunter nicht weniger als 8 Fraktionsvorsitzende und zwei sp?tere Landesminister (Willy Weyer, FDP und Paul Mikat, CDU). Insbesondere in der FDP liegt der Anteil ehemaliger Nazis besonders hoch: So hatte in den Nachkriegsjahren mehr als jeder f?nfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit. Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von 6 ehemaligen Nazis, darunter 3 SS-M?nnern gef?hrt.</strong></p>
<p>Aufgrund dieser Ergebnisse hat Sagel im Landtag NRW einen Antrag eingereicht, der die Einrichtung einer historischen Kommission fordert, welche die NS-Vergangenheit aller Parteien untersuchen soll. “Das Kartell des Schweigens ?ber die braune Vergangenheit muss auch in NRW durchbrochen werden. Alle Parteien sind aufgefordert sich dieser Verantwortung zu stellen.”</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ausriß Rüdiger Sagel.</p>
<p>–</p>
<p><strong>Wie die Lindner-FDP tickt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/FDPEntnazifizierung.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-96658" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/FDPEntnazifizierung-772x1024.jpg" alt="FDPEntnazifizierung" width="772" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Schluss mit Entnazifizierung…Wählt FDP”. Ausriß. Wie Genscher-FDP und FDP-Wähler ticken. “Viele der tief in die NS-Vergangenheit verstrickten Mitläufer konnten in der <a class="mw-redirect" title="Bundesrepublik Deutschland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesrepublik_Deutschland">Bundesrepublik Deutschland</a>unbehelligt nach 1949 Karriere machen.” Wikipedia</strong></p>
<p>—</p>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/157244.die-fdp-war-in-nrw-von-nazis-unterwandert.html">https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/157244.die-fdp-war-in-nrw-von-nazis-unterwandert.html</a></p>
<div class="csc-textpic-imagewrap csc-textpic-single-image"><img src="http://archiv.linksfraktion-nrw.de/uploads/pics/Sagel-110px_57.jpg" alt="" width="110" height="110" border="0" /></div>
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><strong>Die Partei DIE LINKE will im Landtag von NRW die Einsetzung einer historischen Kommission beantragen. Ein Gespräch mit Rüdiger Sagel, stellvertretendem Fraktionsvorsitzendem der Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong><i>Das Interwiew erschien erstmalig am 11.01.2011 in der Tageszeitung Jungen Welt. <a class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in  neuem Fenster" href="http://www.jungewelt.de/2011/01-11/059.php?sstr=111sagel" target="_blank">Junge Welt</a> Interview: Gitta Düperthal</i> </strong></p>
<p class="indent"><strong>Am Mittwoch, 19. Januar, wird der Landtag Nordrhein-Westfalens über einen außergewöhnlichen Antrag der Fraktion Die Linke beraten. Anliegen ist, eine historische Kommission im Landtag zu bilden, um die Nazi-Vergangenheit insbesondere der früheren CDU- und FDP-Abgeordneten zu beleuchten. Was kann dabei ans Tageslicht kommen?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Ich hatte bereits 2009 dem Landtag das Ergebnis einer Studie »60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen – Das vergessene braune Erbe« vorgelegt. Diese Untersuchung belegt: Mehr als 40 Abgeordnete der bürgerlichen Parteien im Landtag nach dem 2. Weltkrieg waren in der Nazizeit Mitglied der NSDAP oder wirkten bei parteinahen Organisationen wie SS oder SA mit. Darunter nicht weniger als acht Fraktionsvorsitzende und zwei spätere Landesminister, zum Beispiel Willy Weyer (FDP) und Paul Mikat (CDU).</strong></p>
<p><strong>Insbesondere in der FDP war der Anteil ehemaliger Nazis hoch: In den Nachkriegsjahren hatte mehr als jeder fünfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit. Die Partei war in NRW regelrecht unterwandert. Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von sechs ehemaligen Nazis, darunter drei SS-Männern geführt. Im 2008 erschienenen Jahrbuch »60 Jahre Landtag in Nordrhein-Westfalen« hatte allerdings nur ein einziger Abgeordneter auf seine Nazi-Vergangenheit hingewiesen. Alle anderen haben sie verschwiegen. So wird deutlich, daß eine Aufarbeitung dringend notwendig ist.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Bereits 2009 hatten Sie einen Antrag eingereicht, eine historische Kommission einzurichten. Welche Reaktion gab es damals?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Alle Fraktionen im Landtag haben den Antrag damals abgelehnt. Man hat das lapidar abgetan, es bestünde keine Notwendigkeit. Man müsse sich das jetzt nicht vorwerfen lassen, habe sich mit seiner Vergangenheit bereits hinreichend auseinandergesetzt, so der Tenor der Christdemokraten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Wieso konnte das so lange unter dem Deckel gehalten werden?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Die Vergangenheit dieses Personenkreises im Landtag NRW ist bis zum Erscheinen meiner Studie niemals erwähnt worden. Beim Bundesarchiv in Berlin hatte niemand angeklopft, um die Vergangenheit der Landtagsabgeordneten in NRW zu erfragen. Keiner dieser Beteiligten am faschistischen System hat seine ehemals braune Gesinnung öffentlich eingeräumt. Einige der Abgeordneten waren Nazis der ersten Stunde, sie waren sogar vor 1933 eingetreten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Welche Aussichten gibt es im jetzigen Landtag, dieses Thema wieder aufzugreifen? Mit den Stimmen der SPD, der Grünen und jetzt auch der Linken wäre die nötige Mehrheit da – aber 2009 hatten die beiden ersteren Parteien eine historische Kommission noch für unnötig gehalten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Wie sich SPD und Grüne verhalten werden, ist noch nicht klar – mittlerweile hat sich aber einiges getan. Meiner Studie hatte man Einseitigkeit unterstellt, obgleich alle Fakten in der Broschüre, die von meiner Internet¬seite unter www.sagel.info heruntergeladen werden kann, präzise belegt sind. Danach gab es verschiedene Fernsehberichte, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigten. Insofern setze ich darauf, daß die Einsicht in die Notwendigkeit der Vergangenheitsaufarbeitung bei allen anderen Parteien mittlerweile gewachsen ist. Einzelne Abgeordnete haben mich schon darauf angesprochen, weil sie einen ZDF-Report zum Thema gesehen hatten. Vor einigen Wochen gab es eine Debatte, bei der man der Linken vorhielt, ihre Vergangenheit nicht aufarbeiten zu wollen. Als Replik darauf hatte ich gesagt, die CDU solle sich erst um ihre eigene braune Vergangenheit kümmern. Daraufhin ist die CDU-Abgeordnete Andrea Verpoorten ausgerastet und hat mich angebrüllt, sie werde mich juristisch belangen. Ich habe sie dann dazu ermuntert – ich kann ja alles öffentlich belegen.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Es ist offenbar CDU- und FDP-Landtagsabgeordneten neu, sich für die braunen Wurzeln ihrer Parteien rechtfertigen zu müssen. Um so lieber haben diese umgekehrt Abgeordneten der Fraktion Die Linke in der Öffentlichkeit angeschwärzt, sie würden vom Verfassungsschutz überwacht …</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Besonders im Wahlkampf. Anfang 2010 hat man das mir z.B. unterstellt – insbesondere der ehemalige CDU-Minister Laschet. Deshalb zog ich vor das Amtsgericht, um Klage gegen meine Überwachung einzureichen. Herauskam, daß ich weder überwacht werde, noch daß es beabsichtigt ist, das zu tun. Ausriß DIE LINKE</strong></p>
<p class="bodytext">-</p>
<h2><strong>Nahtloser Übergang am Beispiel von Dr. jur. Hermann Kohlhase (FDP)</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Mitglied der NSDAP seit 1.5.1937</strong></li>
<li><strong>Mitglied der SS seit 15.8.1937</strong></li>
<li><strong>Vom Juli 1943 bis Mai 1945 Richter am Militärgericht der Waffen-SS im Wehrkreis II in Berlin</strong></li>
<li><strong>Nach dem Ende des Faschismus Mitglied der FDP</strong></li>
<li><strong>1952 bis 1954 Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld</strong></li>
<li><strong>1954 bis 1962 Abgeordneter im Landtag NRW, zeitweise Vorsitzender der FDP-Fraktion</strong></li>
<li><strong>Zahlreiche höchste Ämter in NRW:</strong>
<ul>
<li><strong>Minister für Wirtschaft und Verkehr, 1956-1958</strong></li>
<li><strong>Staatssekretär im Kultusministerium, 1962 bis 1966</strong></li>
<li><strong>Minister für Landesplanung und Wohnungsbau 1966-1970</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong><em>FLORIAN OSUCH<br />
(MITARBEITER DER NRW-LANDTAGSFRAKTION DER LINKSPARTEI)</em></strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110104" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18-1024x641.jpg" alt="GysiAltmaier18" width="1024" height="641" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Gysi – Altmaier.</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Sagel: „NS-Vorwurf an die CDU – Nichts zu entschuldigen!“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" width="1" cellspacing="0" cellpadding="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.scharf-links.de/clear.gif" alt="" width="15" height="1" border="0" /></td>
<td><a target="thePicture"><img title="" src="http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/44a2258a13.jpg" alt="" width="177" height="250" border="0" /></a><img class="spacer-gif" title="" src="http://www.scharf-links.de/clear.gif" alt="" width="1" height="10" border="0" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>01.12.10<br />
<img title="Antifaschismus" src="http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/1a1a5bb100.jpg" alt="Antifaschismus" width="25" height="25" border="0" /><b><a title="Antifaschismus" href="http://www.scharf-links.de/46.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=13491&amp;tx_ttnews[cat]=27&amp;cHash=06876897c6" target="page">Antifaschismus</a>, <a title="NRW" href="http://www.scharf-links.de/46.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=13491&amp;tx_ttnews[cat]=46&amp;cHash=0dd936e18a" target="page">NRW</a></b></p>
<p class="bodytext"><strong>„Für meinen NS-Vorwurf an die NRW-CDU werde ich mich nicht entschuldigen, denn ich habe dies in der Veröffentlichung „60 Jahre Landtag NRW. Das vergessene braune Erbe“ (Münster 2009) mit zahlreichen Dokumenten aus Archiven, unter anderem dem Bundesarchiv in Berlin, belegt“, stellt der stv. Fraktionsvorsitzende Rüdiger Sagel (LINKE) zur Forderung und zum Wutausbruch des Fraktionsvorsitzenden der CDU Laumann fest.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>„CDU und noch in verstärktem Maße die FDP in NRW, mit zahlreichen Fraktionsvorsitzenden mit NS-Vergangenheit, haben ein bisher unbearbeitetes Problem mit der Nazivergangenheit. Beide Parteien hatten zahlreiche Abgeordnete mit Nazivergangenheit im Landtag, die nach dem Krieg auch Führungspositionen inne hatten und die strafrechtliche Verfolgung von Nazi-Verbrechen behindert haben.“</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Vielmehr sollte sich die CDU öffentlich entschuldigen, denn sie hat ihre NS-Vergangenheit bisher nicht aufgearbeitet, so Sagel. „Wenn die CDU immer wieder auf den Verfassungsschutz hinweist, dann stellt sich die Frage, warum sich dieser nicht um die CDU und vor allem auch die FDP gekümmert hat. Solange die CDU in NRW sich weigert, ihre NS-Vergangenheit aufzuarbeiten, bleibt sie stets verbunden mit Namen wie dem des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Gerhard Holz, der schon vor 1933 in der NSDAP war, oder SS-Mitgliedern wie den späteren CDU Abgeordneten Freiherr von Fürstenberg und Josef Hermann Dufhues. Viele weitere Namen von CDU-Honoratioren mit NS-Vergangenheit finden sich in der Broschüre „Das vergessene braune Erbe“, darunter die ehemaligen FDP-Fraktionsvorsitzenden Willy Weyer, Eberhard Wilde, Herrmann Kohlhase, Reinhard Beine und Heinz Lange.“</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Broschüre „Das vergessene braune Erbe“ zum Download hier [PDF, 6.3 MB]: <a href="http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf" target="_blank">http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf</a></strong></p>
<h1><strong>Wie Sagel 2018 auf Anfrage mitteilt, habe es entgegen der Ankündigungen des Landtagspräsidiums bis <span class="cmp_parsed_date">heute</span> keine Aufarbeitung gegeben. “Hier wird sich also weiter herumgedrückt und die historisch falschen Angaben in der vom Landtag veröffentlichten 60-Jahre-Landtag Jubiläumssschrift wurden bis <span class="cmp_parsed_date">heute</span> nicht korrigiert.”</strong></h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazisWilders1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-32023" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazisWilders1-1024x670.jpg" alt="PegidaGegenNazisWilders1" width="1024" height="670" /></a></p>
<p>-<strong>Pegida – das Medienexperiment 2015:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/14/pegida-das-medienexperiment-2015-ist-es-moeglich-die-anti-nazi-positionierung-von-pegida-anti-nazi-spruchbaender-der-oppositionsbewegung-aus-saemtlichen-deutschen-medien-flaechendeckend-herauszuh/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/14/pegida-das-medienexperiment-2015-ist-es-moeglich-die-anti-nazi-positionierung-von-pegida-anti-nazi-spruchbaender-der-oppositionsbewegung-aus-saemtlichen-deutschen-medien-flaechendeckend-herauszuh/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazis6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-32423" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazis6-742x1024.jpg" alt="PegidaGegenNazis6" width="742" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Viele in Deutschland sowie im Ausland denken, die beiden Fotos zeigen Pegida-Gegner…</strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="atc-Headline atc-Headline-lg"><span class="atc-HeadlineEmphasis "><span class="atc-HeadlineEmphasisText">“HESSISCHER LAND</span></span><span class="atc-HeadlineEmphasisText">TAG</span><span class="o-VisuallyHidden">:</span></h2>
<h2 class="atc-Headline atc-Headline-lg"><span class="atc-HeadlineText">Zeitweilig ein Drittel der Abgeordneten ehemalige NSDAP-Mitglieder”</span><a href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessischer-landtag-zeitweilig-ein-drittel-der-abgeordneten-ehemalige-nsdap-mitglieder-12086247.html">http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessischer-landtag-zeitweilig-ein-drittel-der-abgeordneten-ehemalige-nsdap-mitglieder-12086247.html</a></h2>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>FAZ:</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>…Von 403 ehemaligen Abgeordneten, die 1928 oder früher geboren wurden, waren mindestens 92 Mitglieder der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/thema/nsdap">NSDAP</a>, 13 von diesen waren hauptamtlich Beschäftigte oder Parteifunktionäre. 26 Abgeordnete waren Mitglied in der SA, zwölf in der SS oder Waffen-SS.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Neue biographische Details über  Zinn</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Auch der von 1950 bis 1969 amtierende hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (<a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/spd">SPD</a>) war während seiner Dienstzeit in der Wehrmacht für neun Monate Mitglied in der SA. Dieses biographische Detail war bisher nicht öffentlich bekannt gewesen. Nach seinen eigenen Angaben im Meldebogen vom Oktober 1949 zur Entnazifizierung war Zinn in der „SA-Wehrmannschaft 1940/41 vormilitärisch ausgebildet“ worden. Die Spruchkammer in Kassel sah in der SA- Mitgliedschaft keinen Grund für ein Verfahren und stufte den damaligen Justizminister Zinn als vom Befreiungsgesetz „nicht betroffen“ ein.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Landtagspräsident Kartmann hatte die Untersuchung zusammen mit dem Ältestenrat des Landtags veranlasst, nachdem die Fraktion der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/die-linke">Linkspartei</a> Anfang Mai 2011 eine von ihr in Auftrag gegebene Studie vorgestellt hatte. Darin konnte der Historiker Hans-Peter Klausch anhand von Unterlagen des Bundesarchivs in Berlin die NSDAP-Mitgliedschaft von 75 früheren Abgeordneten nachweisen.</strong></p>
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<div id="tile4adlabel" class="iq-al-sty iq-al-2"><strong> </strong></div>
</div>
</div>
</aside>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>In den nun durchsuchten Archiven, darunter das Bundesarchiv Berlin, hessische Staatsarchive, die Stasi-Unterlagen-Behörde, das Militärarchiv in Freiburg und die ehemalige Wehrmachtsauskunftsstelle, fanden Kirschner und seine Projektmitarbeiter auch die zwölf Nachweise zu Mitgliedschaften in der SS und Waffen-SS, darunter mehrere hohe Dienstränge, aktive Dienste von späteren Abgeordneten in SS-Totenkopf und SS-Polizeieinheiten sowie Funktionen in zentralen SS-Ämtern wie dem SS-Führungshauptamt in Berlin.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Alle Fraktionen betroffen</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Für 200 Personen der Untersuchungsgruppe stellte Kirschner Mitgliedschaften in weiteren Partei- oder parteinahen Organisationen fest, einige von ihnen bekleideten „bedeutende Funktionen“. 20 ehemalige Abgeordnete hatten ihre NSDAP-Mitgliedschaft nicht oder unkorrekt angegeben. Alle im Landtag bis 1999 vertretenen Fraktionen hatten frühere NSDAP-Mitglieder oder durch die Nähe zum „NS-Regime“ belastete Mitglieder in ihren Reihen. Die politisch links stehenden Parteien waren weniger betroffen als die Parteien „bürgerlich-konservativer Ausrichtung“, heißt es im Abschlussbericht Kirschners. Besonders viele Abgeordnete mit NS-Vergangenheit fanden sich in der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/fdp">FDP</a>, dem BHE (Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten) und der NPD.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Der Anteil von ehemaligen NSDAP-Mitglieder unter den Landtagsabgeordneten stieg laut der Studie von 1950 an „signifikant“ und erreichte in der 5. Legislaturperiode von 1962 bis 1966 einen Spitzenwert von 34 Prozent. Altersbedingt sank der Anteil dann bis 1978 auf 0,9 Prozent. Von den 164 früheren SPD-Abgeordneten der Jahrgänge 1928 und früher waren 24 in der NSDAP (14,6 Prozent), von 121 CDU-Abgeordneten waren ebenfalls 24 frühere Parteimitglieder (19,8 Prozent).</strong></p>
<aside id="cna-N1" class="js-cna cna-N1 js-cna-N1">
<div id="iq-artikelanker" class=""></div>
</aside>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Bekanntes und Überraschendes</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>In den LDP- oder FDP-Fraktionen waren 27 von 71 in der NSDAP (38 Prozent). Zu den bekannteren hessischen Politikern und Landtagsmitgliedern, deren NSDAP-Mitgliedschaft schon vor der Studie bekannt war, zählen der spätere Unions-Bundestagsfraktionsvorsitzende Alfred Dregger (Eintrittsdatum 1. September 1940) und der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident und Frankfurter SPD-Oberbürgermeister Rudi Arndt, der am 20. April 1944, dem Geburtstag Adolf Hitlers, in die Partei eintrat.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>„Überraschend“ sei die frühe NSDAP-Mitgliedschaft des SPD-Politikers Johannes Strelitz, der am 1. November 1932 in die Partei eintrat und sie kurz nach der „Machtergreifung“ Hitlers schon wieder im Juli 1933 verließ. Strelitz war von 1964 bis 1970 SPD-Fraktionsvorsitzender, Justizminister, Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Von den zwölf ehemaligen SS-Männern in den Landtagen waren sechs FDP-Fraktionsmitglieder. Die FDP-Abgeordneten Albert Derichsweiler, Rolf Metz und Wilhelm Saure waren in der SS „Oberführer“, ein Dienstrang, der in der Wehrmacht zwischen einem Oberst und einem Generalmajor anzusiedeln sei, schreibt Kirschner. Derichsweiler nahm als Gauamtsleiter, „Reichsredner“ und SA-Obersturmführer im Stab von Rudolf Hess eine bedeutende Rolle als Parteifunktionär ein. Der FDP-Abgeordnete Erich Mix war in der SS-Standartenführer. Metz und der BHE-Abgeordnete Sepp Waller gehörten zeitweilig SS-Totenkopfverbänden an.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>„Wertungen in vielen Fällen schwierig“</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Da diese SS-Verbände auch zur Bewachung von Konzentrationslagern eingesetzt wurden, bestünden „hier offene Fragen zu sehr schweren Vorwürfen, die nur durch gründliche Recherchen zu den Zugehörigkeitszeiträumen und zu konkreten Einsätzen zufriedenstellend geklärt werden können“, heißt es in der Studie. Die FDP-Abgeordneten Saure und Fritz Walter waren über längere Zeit im SS-Rasse- und Siedlungshauptamt tätig, die „eine zentrale Säule der Umsetzung der nationalsozialistischen Rassenideologie“ gewesen sei. „Wertungen“, so schreibt Kirschner in seinem Schlusswort, seien „in einigen Fällen möglich, in vielen aber schwierig“. So müsse gefragt werden, ob die Mitgliedschaft in der NSDAP ein „hinreichendes Kriterium“ sei, um „ideologische Übereinstimmung zum Nationalsozialismus zu unterstellen“, und von welchem Alter an man bei einer Person die „volle Verantwortung für ihr politisches Handeln voraussetzen“ könne. Zitat FAZ</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/hessen-landtag-nazis">http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/hessen-landtag-nazis</a></p>
<p><a href="http://www.niqolas.de/bredel/news/b-wttmb.pdf">http://www.niqolas.de/bredel/news/b-wttmb.pdf</a></p>
<p><a href="https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/NS-Vergangenheit%20ehem.%20hess.%20Abg.pdf">https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/NS-Vergangenheit%20ehem.%20hess.%20Abg.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp18/48/debatten/53.html">http://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp18/48/debatten/53.html</a><br />
–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Halle für Genscher”. MDR aktuell verschweigt am 22.2. 2017 komplett NSDAP-FDP-Genschers enge Kontakte u.a. zur nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktatur Brasiliens, Argentiniens. Was war da los hinter den Redaktionskulissen? Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/</a></h2>
<p>—</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20301" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis1-813x1024.jpg" alt="SaarNazis1" width="813" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Braune Spuren im Saar-Landtag”:<a href="http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf">http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20303" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis2-619x1024.jpg" alt="SaarNazis2" width="619" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß. Wie die CDU tickt…</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20305" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis3-1024x582.jpg" alt="SaarNazis3" width="1024" height="582" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20308" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis4-765x1024.jpg" alt="SaarNazis4" width="765" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß. Wie die FDP tickt…</p>
<p>Wikipedia: …Die <i>Demokratische Partei Saar</i> (Kurzbezeichnung: <i>DPS</i>) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im damals selbstständigen <a title="Saarland 1947 bis 1956" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Saarland_1947_bis_1956">Saarprotektorat</a> gegründet. Anfangs bekannte sie sich zur wirtschaftlichen Bindung an Frankreich und politischen Unabhängigkeit gegenüber Deutschland.<sup id="cite_ref-spiegel-41122164_3-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-spiegel-41122164-3">[3]</a></sup> Da pro-deutsche Parteien zu Wahlen nicht zugelassen wurden, sammelten sich die national-konservativen Kräfte in der DPS, und machten sie zur „deutsch ausgerichteten Opposition“.<sup id="cite_ref-saar-nos_4-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-saar-nos-4">[4]</a></sup> 1950 übernahm <a title="Heinrich Schneider (Politiker, 1907)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Schneider_(Politiker,_1907)">Heinrich Schneider</a>, ehemals Leiter der Saarstelle der <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a>, die Führung der Partei.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-5">[5]</a></sup><sup id="cite_ref-spiegel-31971355_6-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-spiegel-31971355-6">[6]</a></sup> Wegen ihrer Unterstützung für einen Anschluss des Saarlandes an die <a title="Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Bundesrepublik_Deutschland_(bis_1990)">Bundesrepublik Deutschland</a> wurde sie vom Hohen Kommissar der <a title="Französische Besatzungszone" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Besatzungszone">französischen Besatzungsmacht</a> 1951 verboten. Die DPS blieb in der Illegalität weiterhin aktiv und ging gegen die Verbotsverfügung auch gerichtlich vor. Erst im <a title="Geschichte des Saarlandes" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Saarlandes#Volksbefragung_1955_und_Beitritt_zur_Bundesrepublik">Abstimmungskampf 1955</a> wurde sie – wie auch <a title="CDU Saar" href="https://de.wikipedia.org/wiki/CDU_Saar">CDU Saar</a> und <a title="SPD Saarland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/SPD_Saarland">SPD Saarland</a> – wieder zugelassen und erhielt bei der <a title="Landtagswahlen im Saarland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahlen_im_Saarland#3._Wahlperiode_(1955)">Landtagswahl 1955</a> 24,2 % der gültigen Stimmen.</p>
<p><strong>Nach dem Anschluss des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland 1957 schloss sich die DPS als saarländischer Landesverband der FDP an…</strong><br />
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft”:</strong><a href="https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf">https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BremenNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20313" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BremenNazis1-1024x263.jpg" alt="BremenNazis1" width="1024" height="263" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausriß: Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft 2014(!), im Vorwort. “Die NS-Vergangenheit von früheren Abgeordneten – warum beschäftigt sie uns erst jetzt?…Ganz einfach: Es wurde bis dato nicht danach gefragt.” Nicht nur Historiker sehen dies anders – schließlich wurde von DDR-Seite permanent nach der NS-Vergangenheit westdeutscher Politiker gefragt, auf schwerbelastete Nazis hingewiesen, mit entsprechendem Faktenmaterial. Christian Weber gehört zur Helmut-Schmidt-SPD…</strong></p>
<p><strong>“…Nachkriegsdeutschland…” – wer nicht zu Deutschland, zu den Deutschen gerechnet wird…</strong></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Weber_(Politiker,_1946)">https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Weber_(Politiker,_1946)</a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiSeehofer18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110109" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiSeehofer18-1024x775.jpg" alt="GysiSeehofer18" width="1024" height="775" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Gysi – Seehofer.</strong></p>
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<p><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83-1024x369.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT83" width="1024" height="369" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DIE ZEIT 1983, Mitherausgeber Helmut Schmidt:”In dem Prospekt zum KZ Buchenwald lese ich:`Die Blutspur führt nach Bonn`. Und ich werde so zornig, daß ich auf der Weiterfahrt nach Stunden später meiner Empörung ihren Lauf lasse: Adenauer, Brandt, Schmidt – die Helfershelfer der Mörder von damals? Das ist plumper DDR-Jargon, billige, abstoßende Geschichtsklitterung.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Und das Bundeskriminalamt wurde zur Zentrale für NS-Kriegsverbrecher.” FREITAG:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/</a></h2>
<p><strong>…THE DARK PAST, die dunkle Vergangenheit. Unter diesem Titel geht der <i>Spiegel </i>Anfang Oktober in seiner englischsprachigen Online-Ausgabe aus sich heraus: “<i>Germany´s federal police is admitting that most of its founding members had blood on their hands as active members of Hitler´s brutal security apparatus. It´s the first time one of Germany´s security services is examining its own history.</i>” (Die deutsche Bundespolizei räumt ein, dass die meisten ihrer Gründungsmitglieder als aktive Mitglieder von Hitlers brutalem Sicherheitsapparat Blut an ihren Händen hatten. Es ist das erste Mal, dass ein deutscher Sicherheitsdienst seine Geschichte untersucht.)… Der Freitag, Otto Köhler</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern”. Die CDU und Helmut Kohl &#8211; warum er ein Parteiidol ist:</strong></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-107322" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18-309x1024.jpg" alt="KohlNSVerbrecher18" width="309" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern…Kohl hielt den Generaloberst der Waffen-SS für einen anständigen Mann. Dabei hatten dessen Einheiten Kriegsverbrechen begangen. Noch als Kanzler zeigte Kohl Verständnis für die Waffen-SS.” Ausriß DER SPIEGEL 2018.</strong></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16992" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832-1024x605.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT832" width="1024" height="605" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – DIE ZEIT und die “Blutspur”…(Helmut Schmidt – langjähriger ZEIT-Herausgeber)</strong></p>
<p>–</p>
<p class="article even Brot"><strong>Nach dem Anschluß von 1990 rissen die neuen Machthaber erwartungsgemäß mit üblichen Methoden auch die Deutungs-und Interpretationshoheit über das KZ Ellrich, über den Umgang der DDR mit der faschistischen deutschen Vergangenheit an sich, betrieben plumpe Reinwaschung,  gängige politische Instrumentalisierung, Delegitimierung, im Zuge flächendeckender kultureller Kolonisierung Ostdeutschlands. Wer heute in Thüringen die Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora besucht, findet keinerlei Publikationen über Personen der Zeitgeschichte wie Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher, Konrad Adenauer etc., dazu BND, BKA etc. im Kontext von Nazismus und Holocaust. In vorhandenen Publikationen sind diese Personen, Staatseinrichtungen etc. im Nazi-Kontext nicht einmal erwähnt. “So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt.” (Goethe, Weimar). Ein Besuch der Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora ist daher heute – ohne Kenntnis der Gedenkstättengestaltung vor dem Anschluß von 1990 – nur noch rudimentär informativ.</strong></p>
<p class="article even Brot"><strong>Zu produzierten kuriosen Traktaten zählte dieses – was alles fehlt, ist offensichtlich:</strong></p>
<h1>“Die Blutspur führt nach Bonn”</h1>
<p><strong>Die DDR-Geschichte der Mahn- und Gedenkstätte Mittelbau-Dora und die Erinnerung an das Lager in Ost und West Vortrag von Dr. Jens-Christian Wagner in der KZ-Gedenkstätte Montag, 2. November 2009, 18 Uhr, Kinosaal des Museumsgebäudes</strong></p>
<div class="bbc">
<p><strong>“Die Blutspur führt nach Bonn” – so hieß die erste Ausstellung zur Lagergeschichte, die seit 1966 im ehemaligen Krematorium des KZ Mittelbau-Dora gezeigt wurde. Sie trug damit einen Titel, der nachdrücklich auf die politische Instrumentalisierung des Gedenkortes im deutsch-deutschen Systemkonflikt verweist. Dieses Thema steht im Mittelpunkt eines Vortrags, den Gedenkstättenleiter Dr. Jens-Christian Wagner am Montag, dem 2. November, ab 18 Uhr in der Gedenkstätte halten wird.</strong></p>
<h1><strong> </strong></h1>
<p><strong>Tatsächlich hatten einzelne Repräsentanten der späteren Bundesrepublik bis 1945 Mitverantwortung für die Zustände im KZ Mittelbau-Dora getragen, so etwa Karl-Maria Hettlage, bis 1945 stellvertretender Vorsitzender des Beirates der Mittelwerk GmbH und seit 1959 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. Doch den Verantwortlichen in der Gedenkstätte ging es mit Titel und Inhalten der Ausstellung um etwas anderes: Die Geschichte des Konzentrationslagers und die Erinnerung an seine Opfer sollte für aktuelle politische Zwecke nutzbar gemacht werden. Auf der einen Seite, so wurde es dargestellt, stand die DDR als das Vermächtnis des antifaschistischen Widerstandskampfes, und auf der anderen Seite die Bonner Republik als Nachfolgestaat des NS-Regimes.</strong><br />
<strong>Mit der Verortung der Schuldigen in der Bundesrepublik machte die DDR-Führung ihrer Bevölkerung ein Entlastungsangebot. Fragen nach der eigenen Verstrickung in die NS-Verbrechen konnten ausgeklammert und eine kritische Auseinandersetzung mit der breiten Mittäterschaft in der Bevölkerung verhindert werden.</strong></p>
<p><strong>Auch im Westen reagierten die meisten Deutschen mit Schuldabwehr. Hier waren es ein zur Staatsräson erhobener Antikommunismus und Verweise auf das DDR-Unrecht, die eine Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen überlagerten. Deutlich wird dies zum Beispiel in einem Artikel der “Bonner Rundschau” aus dem Jahr 1959: Dem Krematorium des “KZ Nordhausen” als dem Symbol einer “versunkenen Schreckensherrschaft” wird ein Wachturm an der DDR-Grenze in Ellrich “als Zeichen des neuen kommunistischen KZ-Regimes” gegenübergestellt.</strong></p>
<p><strong>Diese und ähnliche wechselseitige Schuldvorwürfe, die dazu dienten, die deutsche Bevölkerung zu entlasten, wird Wagner in seinem Vortrag näher beleuchten. Behandeln wird er zudem die spezifische Inszenierung der DDR-offiziellen Geschichtspolitik in der “Mahn- und Gedenkstätte Dora”, die bis zum Ende der DDR im Schatten der “großen” KZ-Gedenkstätten wie Buchenwald oder Sachsenhausen gestanden hat.</strong></p>
<p><strong>Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Das hat’s bei uns nicht gegeben!” über Antisemitismus in der DDR. Die von der der Antonio Amadeu Stiftung (Berlin) erstellte Wanderausstellung wird in der Gedenkstätte noch bis zum 15. November gezeigt. Weitere Informationen dazu finden Sie <a class="urllink" href="http://www.buchenwald.de/index.php?pageid=22&amp;articleid=251" target="_blank">hier</a>. Zitat Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora</strong></p>
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<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-5231" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch-583x1024.jpg" alt="EditionOstKriegsverbrecherBuch" width="583" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Ermittlungs-und Gerichtsverfahren in der DDR gegen Nazi-und Kriegsverbrecher”. edition ost, 2016, 463 Seiten.</strong></p>
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<h1><strong>Bemerkenswerte Auszeichnungskriterien – damals und heute:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/25/brasiliens-judenhasser-und-diktator-getulio-vargas-folterdiktator-ernesto-geisel-des-nazistisch-antisemitisch-orientierten-militaerregimes-die-bemerkenswerten-auszeichnungskriterien-in-spd-cdu-fd/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/25/brasiliens-judenhasser-und-diktator-getulio-vargas-folterdiktator-ernesto-geisel-des-nazistisch-antisemitisch-orientierten-militaerregimes-die-bemerkenswerten-auszeichnungskriterien-in-spd-cdu-fd/</a></h1>
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<p><strong> Kontrollmethoden im “Bündnis”, Beeinflussung der deutschen Politik. Wie war es bei Willy Brandt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/</a><br />
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<a href="http://www.pi-news.net/2018/06/berlin-araber-attackieren-juedischen-mitbuerger-wegen-handy-song/">http://www.pi-news.net/2018/06/berlin-araber-attackieren-juedischen-mitbuerger-wegen-handy-song/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/03/ellrichthueringen-teil-2/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/03/ellrichthueringen-teil-2/</a></p>
<p>&#8211;</p>
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<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20454" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels2-1024x249.jpg" alt="NazizeitGoebbels2" width="1024" height="249" /></a></p>
<p><strong>“Stürmischer Beifall folgte der Festellung des Ministers, daß das deutsche Volk nicht irgendeinem hergelaufenen USA-General, sondern einzig und allein Adolf Hitler gehorche”. (Goebbels-Rede)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/ErfurtVolkstheaterHitler1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20441" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/ErfurtVolkstheaterHitler1-781x1024.jpg" alt="ErfurtVolkstheaterHitler1" width="781" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Adolf Hitler – Programmheft, Deutsches Volkstheater Erfurt, Spielzeit 1941/42</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitS%C3%BC%C3%9FspeisenohneMilch1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20443" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitS%C3%BC%C3%9FspeisenohneMilch1-984x1024.jpg" alt="NazizeitSüßspeisenohneMilch1" width="984" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Nazizeit: “Süßspeisen ohne Milch”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitReisenSaatgut1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20445" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitReisenSaatgut1-714x1024.jpg" alt="NazizeitReisenSaatgut1" width="714" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Nazizeit:”Unterlaßt unnötige Reisen!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/RahmaNazizeit1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20447" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/RahmaNazizeit1-739x1024.jpg" alt="RahmaNazizeit1" width="739" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Es streckt nach ihr sich jede Hand</strong></p>
<p><strong>Im ganzen deutschen Vaterland”.(Rahma)</strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitFliegerangriffeArbeit1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20449" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitFliegerangriffeArbeit1-1024x699.jpg" alt="NazizeitFliegerangriffeArbeit1" width="1024" height="699" /></a></p>
<p><strong>Nazizeit: Fliegerangriffe und Arbeitszeit.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitV1London1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20451" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitV1London1-670x1024.jpg" alt="NazizeitV1London1" width="670" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Pausenlos fliegt `V 1`weiter gegen London”. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20456" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels1-1024x804.jpg" alt="NazizeitGoebbels1" width="1024" height="804" /></a></p>
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<p class="text"><strong>Oldisleben-Chronik:</strong><a href="http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf">http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf</a></p>
<p class="text">-</p>
<p class="text"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20514" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik1-685x1024.jpg" alt="OldChronik1" width="685" height="1024" /></a></p>
<p class="text">Aus Oldisleben-Chronik – Ausriß.</p>
<p class="text"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20516" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik2-1024x275.jpg" alt="OldChronik2" width="1024" height="275" /></a></p>
<p class="text"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20518" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik3-704x1024.jpg" alt="OldChronik3" width="704" height="1024" /></a></p>
<p class="text">-</p>
<p class="text"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20519" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik4-815x1024.jpg" alt="OldChronik4" width="815" height="1024" /></a></p>
<p class="text"><strong>“Wie von Ernst Thälmann und auch von Genossen unseres Ortes frühzeitig erkannt, kam es unter der faschistischen Herrschaft zu einem neuen Krieg – dem 2. Weltkrieg. Fast 5 Jahre Not und Hunger, Angst, Verzweiflung und Tod. Oldisleben hatte 184 Tote zu beklagen”. </strong></p>
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<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20521" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik5-697x1024.jpg" alt="OldChronik5" width="697" height="1024" /></a></p>
</div>
<div class="feedback"></div>
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<div class="feedback">
<p><strong>“Die Jungmädelschaft. Blätter für Heimabendgestaltung der Jungmädel. 1939?:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM14.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20576" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM14-629x1024.jpg" alt="BDM14" width="629" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Das neue Jahr hat als Auftakt die Losung des Führers 1939: “…Wenn der Hergott dieses Werk gelingen ließ, dann war die Partei sein Werkzeug…”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20578" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM1-643x1024.jpg" alt="BDM1" width="643" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Die Führerinnenschulung”. (BDM)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20580" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM2-624x1024.jpg" alt="BDM2" width="624" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20582" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM3-648x1024.jpg" alt="BDM3" width="648" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20584" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM4-662x1024.jpg" alt="BDM4" width="662" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20586" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM5-627x1024.jpg" alt="BDM5" width="627" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Wir wollen dem Führer danken durch unser Handeln und unsere Arbeit.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20589" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM6-653x1024.jpg" alt="BDM6" width="653" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20591" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM7-601x1024.jpg" alt="BDM7" width="601" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20593" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM8-623x1024.jpg" alt="BDM8" width="623" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20597" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM10-692x1024.jpg" alt="BDM10" width="692" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM12.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20599" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM12-616x1024.jpg" alt="BDM12" width="616" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM13.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20601" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM13-703x1024.jpg" alt="BDM13" width="703" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20637" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate1-758x1024.jpg" alt="Naziplakate1" width="758" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Hitler baut auf”(poln. Geschichtsmuseum)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20639" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate2-733x1024.jpg" alt="Naziplakate2" width="733" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Unsere letzte Hoffnung:Hitler”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20641" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate3-842x1024.jpg" alt="Naziplakate3" width="842" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Deutschland ist frei!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20643" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate4-897x1024.jpg" alt="Naziplakate4" width="897" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“SA – VORAN”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20645" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate5-668x1024.jpg" alt="Naziplakate5" width="668" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Ganz Deutschland hört den Führer mit dem Volksempfänger”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20647" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate6-744x1024.jpg" alt="Naziplakate6" width="744" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Bund deutscher Mädel in der Hitlerjugend”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20649" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate7-848x1024.jpg" alt="Naziplakate7" width="848" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Auch Du gehörst dem Führer”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziHJler1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20651" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziHJler1-441x1024.jpg" alt="NaziHJler1" width="441" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20653" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate8-1024x873.jpg" alt="Naziplakate8" width="1024" height="873" /></a></p>
<p><strong>“Schafft Heime für die Hitlerjugend”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate9.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20655" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate9-509x1024.jpg" alt="Naziplakate9" width="509" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Deutsches Volkstum in Gefahr!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate10.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-20657" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate10.jpg" alt="Naziplakate10" width="1013" height="952" /></a></p>
<p><strong>“Bund deutscher Osten”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate11.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20659" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate11-1024x944.jpg" alt="Naziplakate11" width="1024" height="944" /></a></p>
<p><strong>“Kraft durch Freude. Auch Du kannst jetzt reisen!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate12.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20661" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate12-899x1024.jpg" alt="Naziplakate12" width="899" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“NSDAP. Volksgenossen. Braucht ihr Rat und Hilfe. So wendet euch an die Ortsgruppe”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziVolkundRasse.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20663" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziVolkundRasse-483x1024.jpg" alt="NaziVolkundRasse" width="483" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Volk und Rasse”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate13.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20665" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate13-792x1024.jpg" alt="Naziplakate13" width="792" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Judentum ist organisiertes Verbrechertum”. “Das Volk der Verbrecher”. “Der Jude ist der Gründer und Leiter aller Verbrecherorganisationen in Deutschland”. “Der Jude ist der politische Attentäter, der Meuchelmörder, der bolschewistische Großverbrecher. Sorgt für Aufklärung!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate14.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20668" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate14-600x1024.jpg" alt="Naziplakate14" width="600" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Judentum gegen Christentum. Der jüdische Vernichtungskampf gegen die christliche Kirche”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20670" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate15-1024x935.jpg" alt="Naziplakate15" width="1024" height="935" /></a></p>
<p><strong>“Kein Deutscher kauft mehr in jüdischen Geschäften!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20672" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate16-1024x781.jpg" alt="Naziplakate16" width="1024" height="781" /></a></p>
<p><strong>“60000 RM kostet dieser Erbkranke die Volksgemeinschaft auf Lebenszeit. Volksgenosse – das ist auch Dein Geld.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20674" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate17-811x1024.jpg" alt="Naziplakate17" width="811" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20676" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate18-1024x564.jpg" alt="Naziplakate18" width="1024" height="564" /></a></p>
<p><strong>“Warum dürfen wir Danziger aus dem Reich hier nicht wählen?”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate19.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20678" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate19-1024x495.jpg" alt="Naziplakate19" width="1024" height="495" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate20.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20680" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate20-1024x690.jpg" alt="Naziplakate20" width="1024" height="690" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate21.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20682" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate21-749x1024.jpg" alt="Naziplakate21" width="749" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Feind wirft Brandbomben. Wir werden damit fertig.”</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate22.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20684" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate22-910x1024.jpg" alt="Naziplakate22" width="910" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Der Russe muß sterben, damit wir leben. Die stramme 6.Kompanie”.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>&#8222;Ich habe auch Massenexekutionen gesehen. Wie die an der Ostfront  die Russen regelrecht abgeschlachtet haben, das kann sich niemand vorstellen. Ein Glück, daß ich ein einfacher Panzerfahrer war, keine Befehle geben mußte.&#8220; Ostdeutscher Teilnehmer an der Aggression des deutschen Kapitalismus gegen die Sowjetunion. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate23.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20686" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate23-1024x205.jpg" alt="Naziplakate23" width="1024" height="205" /></a></p>
<p><strong>“Poland is to be treated like a colony. The Poles will become the Great German Reich`s slaves. Hans Frank, 3. October 1939?</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate24.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20688" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate24-1024x734.jpg" alt="Naziplakate24" width="1024" height="734" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate25.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20690" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate25-1024x561.jpg" alt="Naziplakate25" width="1024" height="561" /></a></p>
<p><strong>“In fünf Jahren wird in Thorn kein polnisches Wort mehr gesprochen! Der Höhepunkt des Gauleiterbesuches in Thorn. Die erste Grosskundgebung der NSDAP im Stadttheater”</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate26.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20692" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate26-707x1024.jpg" alt="Naziplakate26" width="707" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate27.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20694" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate27-1024x454.jpg" alt="Naziplakate27" width="1024" height="454" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate28.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20696" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate28-641x1024.jpg" alt="Naziplakate28" width="641" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Du bist Front”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/FuckNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20698" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/FuckNazis1-1024x691.jpg" alt="FuckNazis1" width="1024" height="691" /></a></p>
<p><strong>“FCK NZS”. Chemnitz 2018</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20700" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel18-1024x429.jpg" alt="SkripalBelegeSpiegel18" width="1024" height="429" /></a></p>
<p><strong>“Der Westen tut sich im Fall Skripal immer noch schwer, harte Belege für die Schuld Russlands zu liefern”. Ausriß DER SPIEGEL, Juni 2018. Feindbild Russland im heutigen Kapitalismus – wie einst im Hitler-Kapitalismus.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20702" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel2-912x1024.jpg" alt="SkripalBelegeSpiegel2" width="912" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Es ist nicht das erste Mal, dass eine westliche Regierung in der Auseinandersetzung mit Moskau ihrerseits trickst.” DER SPIEGEL, Juni 2018. Westliche Lügen in Bezug auf Moskau im heutigen Kapitalismus – wie einst im Hitler-Kapitalismus.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h1><strong>Die kuriose Ortschronik von Oldisleben/Thüringen – was alles fehlt.</strong></h1>
<h1><strong>Renommierte deutsche Geschichtswissenschaftler haben sich ausführlich mit markanten Personen Oldislebens befaßt, darüber publiziert – doch in der Ortschronik findet sich darüber nicht ein Wort. Wer hat dafür gesorgt, was ist da hinter den politischen Kulissen passiert?</strong></h1>
<div class="beitrags-info">
<p><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg" alt="" /></p>
</div>
<p><strong>Umzug in Oldisleben – als die SA das Gewaltmonopol im Ort hatte…</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Offizielle Gemeinde-Website:</strong></p>
<div class="c-sm-8 trinhalt">
<p><strong>…Nachfolgend können Sie eine ausführlichere Chronik von Oldisleben als PDF herunterladen. Die Chronik entstammt der Feder des ehemaligen Ortschronisten Herrn Alfred Odebrecht und wurde zur 900 Jahrfeier unserer Gemeinde als Broschüre herausgegeben.</strong></p>
<p><strong>Sie soll in digitalisierter Form den historischen Abriss der Entwicklung in Oldisleben bis zum Jahr 1989 aufzeigen!</strong></p>
<div class="row">
<div class="c"><strong> </strong></div>
<div class="c-md-12">
<div class="xs-12">
<div class="c15"><strong> </strong></div>
<h2><strong><i class="fa fa-file-o fa-fw"></i> CHRONIK OLDISLEBEN BIS 1989:</strong><a href="http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf">http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf</a></h2>
<p>–</p>
<p><strong>Kein Wort über Hulda Wiesel – wer hat die Bürgerin von Oldisleben denunziert und in ihrem Leben eine unvorstellbare grausame persönliche Katastrophe verursacht?</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Hulda Wiesel aus Oldisleben, Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. 1978 verstorben in Schweden. Wo wird in Oldisleben der KZ-Überlebenden Hulda Wiesel gedacht, wo befindet sich die Gedenktafel?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a></h2>
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<p><strong>Kein Wort über Hildegard Wilkendorf aus Oldisleben – wer hatte sie denunziert?</strong></p>
<p><strong>“Die 21-jährige Hildegard Wilkendorf, von Beruf Stenotypistin, wurde wegen ‘staatsfeindlicher Äußerungen’ und ‘Umgang mit Kriegsgefangenen’ denunziert und im Oktober 1943 zu einer neunmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt, die sie in <span class="cmp_parsed_location">Erfurt</span> verbüßte.”</strong></p>
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<p><strong>Kein Wort über Emil Dietrich aus Oldisleben – wer hatte ihn denunziert?</strong></p>
<p><strong>“Widerstand aus dem Glauben leistete Emil Dietrich aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span>, der zur Gemeinde der Zeugen Jehovas gehörte. Nach Angaben aus dem Geschichtsarchiv der Zeugen Jehovas wurde er zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und anschließend in ein Konzentrationslager überstellt. Er überlebte und wurde 1950/1951 in der DDR erneut verfolgt.”</strong></p>
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<p><strong>Kein Wort über Kurt Telemann – wer hatte ihn denunziert?</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Oldisleben – Nazizeit und Zwangsarbeiter(über 800). Landwirt Kurt Telemann in der Adolf-Hitler-Straße 34 läßt einen polnischen Zwangsarbeiter mit dem Rad für Einkäufe nach Heldrungen fahren – und wird 1940 prompt angezeigt. Wie der Nazi-Kapitalismus funktionierte – warum heute deutsche Panzer aus Thüringen zu Kriegsübungen an die russische Grenze transportiert werden, zu hohen Kosten für die Steuerzahler:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/</a></h2>
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<p><strong>In der Ortschronik vermißt man sogar nähere Angaben über Fritz Hankel – wer hat dafür gesorgt?</strong></p>
<p><strong>Im Ort fehlen bisher Gedenkstein oder Gedenktafel, die über das schwere Schicksal von Fritz Hankel informieren. Bemerkenswert, daß die Informationen über Fritz Hankel sogar in der Ortschronik fehlen.  Zu den offenen Fragen gehört, wer in Oldisleben Fritz Hankel denunziert hat, ob die Denunziation von den lokalen SA-NSDAP-Führungsleuten kam. Aus dem Archiv der Pfarre in Oldisleben dürfte hervorgehen, wie sich damals die Kirche, ihre Pfarrer und Mitglieder zu dem Fall verhielten, wer protestierte, wer schwieg. Als Hankel-Haftgrund wurde “Verkehr mit Juden” genannt – auch Jesus war ein Jude. Die bisher vorliegenden Informationen über den Hankel-Fall geben einen Eindruck davon, was für ein soziokulturelles Klima zur Nazizeit in Oldisleben herrschte, wie die Menschen miteinander umgingen. </strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/</a></p>
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<p><strong>Über die Machenschaften von Göhring und Schreiber ließen sich problemlos Bücher füllen – in der Ortschronik fehlen sogar die Grundfakten:</strong></p>
<p><strong>“Während des <a title="Zweiter Weltkrieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> mussten etwa 800 <a class="mw-redirect" title="Kriegsgefangene" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene">Kriegsgefangene</a> sowie Männer und Frauen aus zahlreichen besetzen Ländern in der Zuckerfabrik und auf den Landgütern Göhring und Schreiber <a title="Zwangsarbeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit">Zwangsarbeit</a> leisten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oldisleben#cite_note-7">[7]</a>” Wikipedia</sup></strong></p>
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<p><strong>Nach Angaben von Zeitzeugen der Region gab es auch in Dörfern wie Oldisleben nach 1945 ein regelrechtes Komplott, um schwerbelastete Nazis zu schützen. “Nazi-Amtsträger, Nazi-Aktivisten wurden gedeckt. Das ging nach dem Prinzip `Eine Hand wäscht die andere` – sagst du nichts über mich, sage ich nichts über Dich, wirst du nach der Nazizeit  Vorteile haben. Viele, die bei Verbrechen mitgemacht hatten, darin verwickelt waren, kamen auf diese Weise davon.”</strong></p>
<p><strong>Eine Rolle habe gespielt, daß manche, die sich nach 1945 als Kommunisten ausgaben, daher auf Verwaltungsposten, Bürgermeisterposten gelangten, in Wahrheit gar keine Kommunisten gewesen seien, bei den Nazis mitgemacht hätten. In Oldisleben spreche in diesem Kontext Bände, daß just Fälle wie Hulda Wiesel oder Hildegard Wilkendorf nicht in der offiziellen Ortschronik von Lehrer Alfred Odebrecht erwähnt werden, natürlich auch nicht die Namen der Denunzianten. “Auch in Oldisleben gab es welche, die an Nazi-Straftaten direkt oder indirekt teilnahmen – nach 1945 aber alles abstritten, stets behaupteten, nichts darüber zu wissen.” Den Zeitzeugen zufolge war in der späteren DDR-Schulküche des Rathauses zuvor kurz nach 1945 eine Art Gefängnis, in der die Nazi-Bauern von Oldisleben für einige Tage eingesperrt gewesen seien.</strong></p>
<p><strong>Ortschronik-Verfasser Odebrecht sei an der Ostfront gewesen – ob er dort in Verbrechen verwickelt war, wisse man nicht. Wie es an der Ostfront zuging, beschrieb ein Zeitzeuge aus der Region: “Ich habe auch Massenexekutionen gesehen. Wie die an der Ostfront  die Russen regelrecht abgeschlachtet haben, das kann sich niemand vorstellen. Ein Glück, daß ich ein einfacher Panzerfahrer war, keine Befehle geben mußte.” </strong></p>
<p><strong>Odebrecht war Lehrer an der Schule in Oldisleben, die Kollegen kannten ihn aus jahrelangem, engem Kontakt. Indessen ist von solchen Zeitzeugen nichts über die Rolle von Odebrecht im Nazismus-Kontext zu erfahren.</strong></p>
<p><strong>Heimatforscher in höherem Alter weisen 2018 zudem auf einen interessanten Aspekt: In bestimmten Thüringer Städten sei die Nazizeit überhaupt nicht aufgearbeitet, trauten sich Wissenschaftler nicht an das Thema. Dies liege daran, daß nach dem Anschluß von 1990 wieder bestimmte traditionelle Familien politisch-wirtschaftlich das Sagen hätten, die auch zur Nazizeit tonangebend gewesen seien. Diese Familien wollten auf keinen Fall, daß ihre Rolle im Nazi-Kapitalismus bekannt, näher beleuchtet werde. </strong></p>
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<p><strong>Oldisleben und Stalingrad. Zeitzeugen des Ortes, die den Zweiten Weltkrieg als Jugendliche, junge Erwachsene erlebten, erinnern sich:</strong></p>
<p><strong>“Vor der Niederlage von Stalingrad wurde von Einwohnern Oldislebens, die Angehörige, Verwandte an der Ostfront hatten, bemerkt, daß die zu den Soldaten geschickten Briefe und Päckchen zurückkamen. Das war ein schlimmes Zeichen. Man erzählte sich heimlich, wer in Stalingrad ist und umkommen muß. Und dann kamen die Nachrichten über die Niederlage – nicht nur, wer in Oldisleben NSDAP-Amtsträger war, konnte es nicht begreifen. Alle waren entsetzt. Aber es wurde ertragen. Niemand hat gesagt, Hitler ist schuld, der muß weg, keiner hat was kritisiert. Es gab nicht mal eine Gedenkfeier – man ging darüber hinweg. Die Männer waren als Soldaten an der Front – und wenn die umkamen, dann war das eben so. Wer von Oldisleben in der Woche mit dem Zug für Lehre oder Arbeit nach Erfurt fuhr, sah auf dem Bahnhof grauenhaft aussehende deutsche Soldaten von der Ostfront, richtig abgerissen, völlig fertig sahen die aus.</strong></p>
<p><strong>Auf die Russen gab es in Oldisleben damals einen gewissen Haß – und als dann 45 die Russen teils in Panjewagen durch Oldisleben zogen, richtete sich der Haß der Bewohner auf diese russischen Soldaten. Die Stimmung war – mit denen wollen wir nichts zu tun haben, gegen die haben wir verloren. Daß da jemand gar Selbstkritik übte, gar sagte, wir haben uns unter Hitler geirrt, auch über die Russen, die Sowjetunion geirrt – nein, sowas gab es nicht. Großgrundbesitzer Göhring ist gleich rübergemacht, als die Amerikaner noch hier waren.”</strong></p>
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<h1 class="ts-title"><strong>Die aktuellen Nazi-Antisemitismus-Skandale in Thüringen 2019 – just im Wahlkampfjahr:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/31/thueringen-die-vielen-aktuellen-nazi-skandale-von-autoritaeten-und-mainstreammedien-thueringens-nazi-glocken-laeuten-2019-am-holocaust-gedenktag-und-am-tag-der-landtags-gedenkstunde-zum-holocaust/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/31/thueringen-die-vielen-aktuellen-nazi-skandale-von-autoritaeten-und-mainstreammedien-thueringens-nazi-glocken-laeuten-2019-am-holocaust-gedenktag-und-am-tag-der-landtags-gedenkstunde-zum-holocaust/</a></h1>
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<h2 class="dm_article_headline ">Daniela Dahn – das neueste Buch über die feindliche Übernahme(Annexion) der DDR:”Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute. Die Einheit – eine Abrechnung”.(Demnächst ein Klassiker in der stetig anwachsenden Bibliothek nichtoffizieller ostdeutscher Geschichtsschreibung?)Dahn analysiert Nazistan – der Fall Globke, die Renazifizierung der BRD, die Notstandsgesetze…”Keine gemeinsame Erinnerungskultur”. “Ich habe nicht die Absicht, mich daran zu gewöhnen, in einem Land zu leben, das sich ungestraft an Angriffskriegen beteiligt”(Jugoslawien etc.)</h2>
<h2 class="dm_article_headline ">“Bis in die 1980er Jahre  also war der Völkermord an den Juden in der DDR ein `gänzlich unterdrücktes Thema`. Soviel Desinformation macht sprachlos. Ich habe es genau umgekehrt wahrgenommen: Die DDR-Kultur hat dieses Thema früher und häufiger als in der Bundesrepublik aufgegriffen, kontinuierlich über die Jahre verfolgt…Ich empfinde solche Desinformation auch als persönliche Kränkung.” Dahn über die Stasi – was an der offiziellen heutigen Version alles nicht stimmt…</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/11/DahnBuch191.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-123427" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/11/DahnBuch191-1024x926.jpg" alt="DahnBuch191" width="1024" height="926" /></a></p>
<p><strong>Dürfen ostdeutsche Lehrer, die von oben verordnete offizielle Geschichtsschreibung Kindern, Jugendlichen einpauken müssen,  wenigstens auch auf die nichtoffizielle hinweisen – oder droht da sofort der Rausschmiß? </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Das “Dossier Makwakwa” – Paulo Oliveira, einstiger Führer der Terrororganisation Renamo, packt aus. Viele interessante Details über die enge Kooperation mit NATO-Staaten wie Westdeutschland, mit dem BND, mit Südafrika. Mosambik-Dossier 8:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/</a></h2>
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<p><strong>Kalter Krieg beim Eichmann-Prozess/Zitat DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>Aktenklau für die Adenauer-Republik</strong></p>
<p><strong>Es war ein brisanter Auftrag, wohl abgesegnet vom BND: 1961 bestahl ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Adenauer nach SPIEGEL-Recherchen einen DDR-Anwalt und nahm Dokumente mit. Er wollte sicherstellen, dass im Eichmann-Prozess keine BRD-Politiker belastet werden.</strong></p>
<p><strong>Von Klaus Wiegrefe </strong><strong>Hamburg –</strong></p>
<p><strong>Während des Eichmann-Prozesses in Israel haben ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer und ein Reporter der “Bild”-Zeitung aus dem Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem Dokumente gestohlen, um sie dem Bundesnachrichtendienst (BND) zu übergeben. Pikantes Detail: Der Journalist war ein Schwager Axel Springers. Das geht aus Recherchen des SPIEGEL im Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Danach handelte sich bei den entwendeten Papieren um “Aufzeichnungen, Vollmachten und alle möglichen Unterlagen, in denen eine ganze Reihe von Namen westdeutscher Persönlichkeiten enthalten sind”.</strong><strong>Grund für den Diebstahl im Jahr 1961 im King David Hotel in Jerusalem: Adenauer fürchtete, während des Verfahrens gegen Adolf Eichmann könnten westdeutsche Politiker oder Beamte aufgrund ihrer Vergangenheit im “Dritten Reich” belastet werden und dass auf diese Weise das Ansehen der jungen Bundesrepublik leide. Der bestohlene DDR-Anwalt Friedrich Karl Kaul beobachtete nämlich im Auftrag Ost-Berlins das Verfahren und beschuldigte immer wieder öffentlich die Bundesregierung, Alt-Nazis zu decken.</strong><strong>Eichmann zählte zu den wichtigsten Organisatoren des Holocaust und war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren sorgte weltweit für großes Aufsehen, und Adenauer schickte daher eine offizielle Beobachterdelegation nach Jerusalem.</strong><strong>Zu ihr zählte einer der beiden Diebe, nämlich Rolf Vogel, Reserveoffizier der Bundeswehr und dort in psychologischer Kriegführung geschult. Der PR-Fachmann galt in Bonn als Mann des BND und zählte zu den Vertrauten des Kanzlers.</strong><strong>Für das Eichmann-Verfahren ließ er sich von seinem aktuellen Posten im Verbindungsbüro der Europäischen Gemeinschaften (EG) in Bonn entbinden. In Jerusalem firmierte er offiziell als Journalist und schrieb für die “Deutsche Zeitung”. Insgeheim hatte er jedoch den Auftrag, “das Bundeskanzleramt ständig auf dem Laufenden” zu halten”, wie es in den Akten vermerkt wurde. Dafür wurde er auch bezahlt. Mehrfach berichtete Vogel direkt an Adenauer.</strong><strong>Vogel sollte vor allem verhindern, dass die DDR den Eichmann-Prozess für Propagandazwecke instrumentalisierte. Wahrscheinlich kam es deshalb auch zu dem Diebstahl. Immer wieder lancierte die SED Namenslisten von Belasteten in Bonner Diensten, vorneweg Hans Globke, Kanzleramtschef Adenauers. Globke hatte 1936 den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen mitverfasst.</strong><strong>Der Diebstahl erfolgte am Abend des 29. Juni 1961 in Kauls Zimmer im King David Hotel in Jerusalem. Vogels Begleiter war Frank Lynder, Reporter bei der “Bild”-Zeitung und nach Angaben des Auswärtigen Amtes während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.</strong><strong>Ob die beiden Männer bei Kaul einbrachen oder den Advokaten trickreich bei einem Besuch ablenkten und dann die Papiere entwendeten, geht aus den Akten nicht eindeutig hervor. Gegenüber Gerhard von Preuschen, dem Leiter der Beobachterdelegation in Jerusalem, erklärten sie, sie hätten das “Aktenstück aus dem Hotelzimmer Kaul im Hotel King David unbemerkt entnommen”…</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html">http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html">http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html">http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html</a><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html</a>–</p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Buchenwald-Überlebender Naftali Fürst &#8211; die Selbstbefreiung des KZ:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/23/naftali-fuerst-haifa-israel-es-war-der-11-april-1945-gegen-mittag-auf-dem-appellplatz-waren-schuesse-und-freudenrufe-zu-hoeren-die-haeftlinge-verliessen-ihre-baracken-und-vertrieben-die-ss-ma/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/23/naftali-fuerst-haifa-israel-es-war-der-11-april-1945-gegen-mittag-auf-dem-appellplatz-waren-schuesse-und-freudenrufe-zu-hoeren-die-haeftlinge-verliessen-ihre-baracken-und-vertrieben-die-ss-ma/</a></h2>
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