Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung

Oldisleben

Sonntag, 10. August 2008 von Klaus Hart

Oldisleben kennen viele nicht - aber natürlich Deutschlands wohl bekanntestes Volkslied “Das Wandern ist des Müllers Lust”. Carl Friedrich Zöllner hat es 1840 just am Mühlenwehr von Oldisleben komponiert - saß dabei offenbar an jenem Steintisch auf dem Foto. Ein romantisches Ambiente - von der anderen Wehrseite aus kann man es jederzeit genießen. Die Website will in loser Folge unkommentiert Zeitzeugen jeder Couleur aus der Region zu Wort kommen lassen, Dokumente und Berichte zusammentragen.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Oldisleben

http://pt.wikipedia.org/wiki/Oldisleben

“Meine Großmutter hat Brot zwischen die KZ-Häftlinge geschmissen - deshalb wollten die sie damals erschießen.”

Sonntag, 24. August 2008 von Klaus Hart

Durch Dörfer um Oldisleben wurden KZ-Häftlinge getrieben, Zeitzeugen erinnern sich:”Ich habe das Holzpantinengetrappel gehört, die KZ-Häftlinge gesehen - die Verdunkelungsgardinen mußten runtergelassen werden, wenn man die durchtrieb…

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“Ich mußte das Blut der Erschossenen zusammenkehren” - KZ-Auschwitz-Häftling nahe Oldisleben.

Sonntag, 24. August 2008 von Klaus Hart

“Ich war in Auschwitz, ich habe furchtbare Sachen erlebt. Ich mußte nach den Erschießungen an der Schwarzen Wand das Blut zusammenkehren.”

An der Schwarzen Wand wurden von der SS über 20000 Menschen ermordet.

 

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Die Sachsenburgen

Sonntag, 24. August 2008 von Klaus Hart

Wo hing in Oldisleben eigentlich der sogenannte “Stürmerkasten”? Am Gebäude der früheren Drogerie Heinze.

Sonntag, 24. August 2008 von Klaus Hart

Blick über Oldisleben zum Kyffhäuser

Sonntag, 24. August 2008 von Klaus Hart

Europäisches Zuckermuseum Oldisleben

Freitag, 22. August 2008 von Klaus Hart

Kloster Oldisleben, in der Ortschronik von Heichelheim bei Weimar erwähnt.

Freitag, 22. August 2008 von Klaus Hart

Junge Turmfalken auf der Sachsenburg, 2008

Freitag, 22. August 2008 von Klaus Hart

Strafen in Jena(1): Enthaupten, Hängen, Ertränken, Augenausstechen, Brandmarken, Handabhauen, Ohrenabschneiden…

Freitag, 22. August 2008 von Klaus Hart

„Thüringer Heimatkundliche Blätter”, Weimar, November 1927

Strafen und Strafvollzug im 16. Jahrhundert

Von Gerichtsassessor Dr. Heinr. Seesemann, Weimar

Weit mehr als vor dem Weltkriege nimmt die gesamte Bevölkerung Anteil an der Strafjustiz. Die Anteilnahme ist noch gewachsen, genährt durch die  politische Erörterung, seit dem Reichstag endlich ein Entwurf für ein neues Strafgesetzbuch an Stelle des zur Zeit noch geltenden vonm Jahre 1871 vorgelegt worden ist. Einen breiten Raum in allen Besprechungen nimmt die Frage ein, welche Strafarten man wählen soll - z.B. ob man die Todesstrafe beibehalten soll und wie man die Strafen vollziehen soll.

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