Als Reserve gegen Kohlekrisen und Energiehunger wird die Technik aber weiter erforscht. Selbst die Nazis zeigen Interesse. In ihrer Vorliebe für alles Gigantomanische faszinieren sie vor allem die Pläne des in Berlin lebenden badischen Erfinders Hermann Honnef . Der Völkische Beobachter berichtet im Februar 1932 über Honnefs Vision eines “riesenhaften Projekts, dessen Verwirklichung eine völlige Umwälzung unserer wirtschaftlichen Verhältnisse herbeiführen wird”. Honnef warnt vor der “Erschöpfung der Kohlelager”, er will mit Windstrom Felder beheizen, um den Bauern zusätzliche Ernten zu ermöglichen.

 

Von Windrädchen hat sich Honnef längst verabschiedet, er strebt die segensreichen hohen Luftschichten an. Seine gewaltigen Kraftwerke sollen im Herzen der Großstädte stehen und mehrere Windräder mit je 60 Metern Durchmesser auf einem 250 Meter hohen Turm “inklusive Restaurationsbetrieb” vereinigen. In missionarischem Eifer wirbt Honnef für eine “nationale Großversorgung” mit Strom durch Windenergie. Obwohl sich Hitler für Honnefs Pläne interessiert haben soll, bleiben die Reichskrafttürme in Hamburg und Berlin Papier.” Zitat DIE ZEIT

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“Ihr seid alle gekauft” – Systemkritiker vor Landtag in Erfurt und Politmarionetten von Konzernen. “Unsere Gelder versichern im Windradwahn!”