Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung

Wolfgang Sauerbier, renommierter deutscher Fledermausforscher, aus Bad Frankenhausen/Thüringen.

Montag, 02. September 2013 von Klaus Hart

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Fledermausnacht im August 2013 am Stausee von Kelbra.

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/28/massenhafte-vernichtung-theoretisch-streng-geschutzter-fledermause-durch-windkraftwerke-in-deutschland-wattenrat-ostfriesland-zu-uralt-fakten-bestatigt-durch-eine-neue-studie-umweltfreundlichkeit/

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Tobias Dürr: “Fledermäuse als Opfer von Windkraftanlagen in Deutschland”(2002)

Da wissenschaftlich nachgewiesen ist, daß Windkraftwerke in großer Zahl die laut Bundesnaturschutzgesetz streng geschützen Fledermäuse töten, sollen jetzt bei Braunsroda weitere Windanlagen errichtet werden. Laut Medienberichten gibt es bereits die Zustimmung von zuständigen Lokalpolitikern.

Die Domäne in Bad Frankenhausen - zur Bodenreform nach dem zweiten Weltkrieg.

Donnerstag, 21. August 2008 von Klaus Hart

Ingrid Mansel, Bad Frankenhausen: Bodenreform unter sowjetischer Besatzung.

Donnerstag, 14. August 2008 von Klaus Hart

Während unter der Losung „Junkerland in Bauernhand” die „Demokratische Bodenreform 1945” in der Sowjetischen Besatzungszone und späteren Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bis zur sog. Wende 1990 als „Jahrhundertreformwerk” auf dem Wege zum Sozialismus propagiert wurde, ist sie inzwischen zu einem enormen Streitobjekt zwischen ehemaligen Großgrundbesitzern, Bauern sowie jetzigen Inhabern bzw. Erben von Bodenreformland gegen die Bundesregierung angewachsen, das viele richterliche Instanzen bis zum Europäischen Gerichtshof beschäftigt.

 

 

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Ingrid Mansel, Bad Frankenhausen: Schicksalstage unserer Stadt - Kriegsende 1945

Mittwoch, 13. August 2008 von Klaus Hart

Aufschlussreiche Dokumente über die letzten Jahre des II. Weltkrieges und schließlich über die Ereignisse zum Kriegsende lassen sich in Bad Frankenhausen nur wenige auffinden. Die Autorin dieses Beitrages hat deshalb die unterschiedlichsten Quellen bemühen müssen, um ein möglichst authentisches Bild dieser Zeit vermitteln zu können.

Bomben über der Stadt

Mit dem Einmarsch der amerikanischen Panzerspitzen in Bad Frankenhausen am 11. April 1945 war für unsere Stadt der Krieg de facto beendet.

Obwohl unserer Heimatstadt das Schicksal vieler im Krieg ausgebombter Städte erspart geblieben ist, soll daran erinnert werden, wie dieser Kelch nur knapp an ihr vorüber ging:

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Ingrid Mansel: Wir Bachwegskinder(1) Frankenhäuser Kindheitserlebnisse.

Mittwoch, 13. August 2008 von Klaus Hart

 Bomben um und über Frankenhausen

 Auch in Frankenhausen war die Bedrohung durch Luftangriffe allgegenwärtig, Fliegeralarm war mehrmals täglich und auch nachts angesagt. Das hieß, so schnell wie möglich die Schutzräume aufsuchen. Das waren für uns die Felsenkeller im Wüsten Kalktal, aber auch zu Füßen der Georgshöhe. Nicht selten schaffte man es aber nur in die eigenen Keller unterm Haus.

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Dr. Ulrich Hahnemann, Bad Frankenhausen: Prof. Ing. Sigmund Israel Huppert - ein jüdischer Hochschuldozent zwischen Lehre und Antisemitismus in den Jahren 1902 - 1931

Dienstag, 12. August 2008 von Klaus Hart

“Am 23. Januar 1930 trat mit Dr. jur. Wilhelm Frick (1877-1946) der ausdrückliche Wunschkandidat von Adolf Hitler als Innen- und Volksbildungsminister in die Regierung des Freistaates Thüringen ein. Er nutzte die Regierungsbeteiligung und machte Thüringen zum „Experimentierfeld” der Nationalsozialisten. In seiner Eigenschaft als Minister für Volksbildung „säuberte” er nicht nur das ihm anvertraute Ministerium von „unerwünschten” Mitarbeitern, sondern suchte seinen Handlungsrahmen auch auf ihm nicht direkt unterstellte Bildungseinrichtungen auszudehnen. Bei einer dieser nichtstaatlichen Bildungseinrichtungen handelte es sich um das „Kyffhäuser - Technikum Bad Frankenhausen”, dessen Direktor zu diesem Zeitpunkt Prof. Ing. SigmundIsrael Huppert (1871-1945) war, der sich zum jüdischen Glauben bekannte. Vor Ort bereits in einen innerstädtischen Konflikt um die zukünftige Entwicklung und Leitung des Technikums eingebunden, wurde seine Person, eingebettet in die regionalen politischen Auseinandersetzungen, zum Spielball nationalsozialistischer thüringischer Landespolitik.”

Diplomarbeit von Ulrich Hahnemann als Word-Dokument 
Diplomarbeit von Ulrich Hahnemann als PDF-Dokument
Juden in Erfurt: http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.609.html

Kriegsende 1945 - Kindheitsbilder aus einer schlimmen Zeit.

Montag, 11. August 2008 von Klaus Hart

Von Hans Schneider, geboren und aufgewachsen in Bad Frankenhausen, jetzt wohnhaft in Nordhausen

 

Das Ende des Krieges erlebte ich als unterernährter, durch die Ereignisse der Zeit frühreifer Junge von 10 Jahren. Ich wohnte damals allein mit meiner Mutter im Schützenhaus an der Blutrinne am Rande unserer Stadt. Der große Garten mit den verschiedenen Schießständen , auf denen der Schützenverein, die Wehrmacht, die SA und SS, die Amerikaner und Russen schossen, war ein Abenteuerspielplatz ersten Ranges für mich. Ich war bei fast allen Übungen dabei und durfte auch schießen.

Bad Frankenhausen blieb lange Zeit von unmittelbaren Kriegseinwirkungen verschont.

 

 

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