Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung

Die Agrar GmbH Oldisleben und das interessante Handelsregister(48 Seiten). „Aus neunzig Gesellschaftern, die als – ehemalige – Mitarbeiter mit der Agrar GmbH eng verbunden waren, sind nun zwei geworden. An wen haben alle ihre Anteile verkauft?“ Thüringer Allgemeine. „Studie: Finanzinvestoren im Osten neue Großgrundbesitzer“. MDR 2018. Die Ziele des Anschlusses von 1990. „Griff nach den Ost-Äckern“. In Thüringen unter Ramelow/Hennig-Wellsow(Linkspartei) wieder Großgrundbesitzer(Warum die neoliberalen Machteliten die Linkspartei so mögen)

Institutionen wie die unimedia GmbH in Wien erteilen gegen Bezahlung alle Auskünfte über die Agrar GmbH Oldisleben. Laut unimedia enthalten die Auskünfte auch Angaben über den neuen Eigentümer. Zudem erfährt man aus der übermittelten 48-seitigen pdf-Datei, wer wie oft und in welcher Euro-Höhe Anteile zeichnete, darunter aus Heldrungen. 
In Oldisleben ist seit langem die Rolle der Protagonisten, darunter des Aufsichtsratsvorsitzenden, allgemein bekannt. 

„Die Agrargesellschaft gehört einst 90 Gesellschaftern. Nach mehrmaligen Eigentümerwechsel hält nun die Autohausfamilie Hercher einen großen Anteil.“

https://www.online-handelsregister.de/handelsregisterauszug/th/Jena/A/Adrabrunnen+GmbH+-+Landwirtschaftsprodukte+-/1001505

https://www.moneyhouse.de/Reinhard-Lothholz

http://www.leader-rag-kyff.de/getmedia.php/_media/leader/201209/1348484394-orig.pdf


http://sondershausen.thueringer-allgemeine.de/web/sondershausen/startseite/detail/-/specific/Agrar-GmbH-Oldisleben-vollzog-Generationswechsel-planmaessig-162445709

LPGOld1

 

„Agrar GmbH Oldisleben vollzog Generationswechsel planmäßig“/Thüringer Allgemeine

Oldisleben. Uwe Erl, Geschäftsführer Agrar GmbH, spricht im TA-Interview zum vollzogenen Eigentümerwechsel des Landwirtschaftsbetriebes.

21. Dezember 2016 / 07:00 Uhr

 Die Agrar GmbH Oldisleben hat einen neuen Eigentümer. „Thüringer Allgemeine“ sprach dazu mit Geschäftsführer Uwe Erl (51).
Darf man Sie jetzt noch Geschäftsführer nennen?
Ich bin angestellter Geschäftsführer, wie bisher auch. Und das bleibe ich auch.
Aus neunzig Gesellschaftern, die als – ehemalige – Mitarbeiter mit der Agrar GmbHeng verbunden waren, sind nun zwei geworden. An wen haben alle ihre Anteile verkauft?
An einen regionalen Unternehmer, der auch Erfahrungen mit der Landwirtschaft besitzt und sich zum Firmensitz bekannte. Er fühlt sich mit der Region verbunden und es gibt von ihm das klare Bekenntnis zur Philosophie des Unternehmens, dass unsere Gemeinden und Vereine weiter so unterstützt werden wie bisher. Mit dem Gesellschafterwechsel hat die Agrar GmbH den Generationswechsel planmäßig vollzogen.
Welche Veränderungen – für Kollegen, Kommunen, Kunden – zieht der Eigentümerwechsel nach sich?
Keine. Die Agrar GmbH Oldisleben bleibt weiter bestehen und ein eigenständiges Unternehmen. Es wird weiter investiert und die Steuern, die gezahlt werden, sollen wie bisher in den umliegenden Kommunen bleiben.
Und was ändert sich für Sie?
Auch nichts. Ich hatte früher bei Investitionen einen Spielraum. Wo der überschritten werden sollte, musste der Aufsichtsrat entscheiden. Diesen Spielraum habe ich auch weiterhin.
Die Folgen des Betriebsverkaufs erhitzen dennoch die Gemüter in der Region.
Das ist verständlich. Ein Wechsel bedeutet immer Wandel und viele haben Angst vor dem Unbekannten. Man muss aber keine Angst haben, denn Veränderungen sind ja auch etwas Positives. Das ist ein sehr sensibles Thema und wir müssen aufpassen. Denn wir brauchen das Vertrauen der Verpächter.
Auch die Pachtverträge bleiben unberührt?
Die Pachtverträge bleiben bestehen und sind Grundlage un-serer wirtschaftlichen Tätigkeit. Zitat TA
Dem Vernehmen nach wurden die Anteile an der Agrar GmbH gemäß Angebot zum Zwanzigfachen des jeweiligen Gesellschafteranteils verkauft. Die ausgezahlte Gesamtsumme habe bei über 15 Millionen Euro gelegen. „Der Fall des Verkaufs und der Geldausschüttung hat dazu geführt, daß Oldisleben jetzt gespalten ist“, kommentierten ältere Bewohner des Dorfes 2018.
Bei einem Gesellschafteranteil-Verkauf in Sömmerda, hieß es,  seien über 30 Millionen an die Verkaufenden geflossen. In Sömmerda gebe es daher jetzt mehr als zehn Millionäre.

„Heute geht es doch nur noch ums Geld – nicht mehr um den Menschen. Selbst im Gesundheitswesen.“ Bürgerin von Oldisleben, vor der Kaufhalle, Mai 2018. Andere Bewohner des Dorfes äußern sich ähnlich oder gleich.

-KalteHauchdesGeldes1
Die brisante Thünen-Studie. Der Kyffhäuserkreis ist kein Teil der Untersuchung – doch sicher wird die Ramelow-Regierung alle notwendigen entsprechenden Daten des Kyffhäuserkreises der Öffentlichkeit keineswegs vorenthalten:

https://www.thuenen.de/media/publikationen/thuenen-report/Thuenen-Report_52.pdf

BodenspekulationOstäckerMZ181

Ausriß Mitteldeutsche Zeitung, Jan. 2018. „Griff nach den Ost-Äckern. Auswärtige Investoren erwerben vermehrt Boden in den neuen Ländern.“ Wer die eigene Heimat skrupellos an Spekulanten verhökert…

BodenspekulationOstäckerMZ182

„Ausverkauf der Äcker…An der derzeitigen Entwicklung sind allerdings auch die örtlichen Landwirte mit Schuld.“ MZ

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ARD-Magazin „Plusminus“

Studie: Finanzinvestoren im Osten neue Großgrundbesitzer/MDR

Bei vielen Agrarunternehmen in Ostdeutschland haben in den letzten Jahren Finanzinvestoren die Mehrheit übernommen und sind so Großgrundbesitzer geworden. Das ergab eine Studie, über die das ARD-Magazin „Plusminus“ berichtet. Besonders aktiv beim sogenannten Landgrabbing ist ein großer Rückversicherer und ein branchenfremdes Unternehmen aus Niedersachsen.

Bei rund einem Drittel der ostdeutschen Landwirtschaftsbetriebe halten mittlerweile Finanzinvestoren die Mehrheit. Damit sind sie auch Eigentümer von ostdeutschem Ackerland geworden. Das ergab eine Studie des Thünen-Instituts Braunschweig, über die das ARD-Magazin „Plusminus“ berichtet.

MunichRE und Lürssen-Werft besonders aktiv

Nach Recherchen des Magazins sind unter anderem der Weltmarktführer bei Luxus-Motorjachten, die Lürssen-Werft, und einer der weltgrößten Rückversicherer, die MunichRE, aktiv. „Ackerflächen als Kapitalanlagen steigen nicht nur im Wert, sie liefern in Form von Pacht oder Erträgen auch noch Zinsen und sind somit lukrative Geldanlagequellen geworden“, erläutert Studienautor Andreas Tietz.

Tietz warnt vor den negativen Folgen des sogenannten Landgrabbings. Der Einstieg branchenfremder Finanzinvestoren bleibe für die Bodenpreise nicht ohne Folgen. Im Osten hätten sich die Grundpreise verdreifacht, im Westen hingegen nur verdoppelt.

Quote in Mecklenburg-Vorpommern am höchsten

In der Studie wurden 853 Unternehmen in fünf ostdeutschen Bundesländer daraufhin untersucht, welche Veränderungen es in der Eigentümer-Struktur gab. Anfang 2017 waren demnach bei jedem dritten Agrarbetrieb ortsfremde, überregional aktive Investoren die Mehrheitseigentümer.

Diese Quote ist mit 41 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mit 36 Prozent am höchsten. In Sachsen werden 32 Prozent, in Thüringen 23 und in Sachsen-Anhalt 22 Prozent von Investoren dominiert.

Nach Umgestaltung der ostdeutschen Landwirtschaftsbetriebe Anfang der 1990er-Jahre waren vor allem ehemalige ortsansässige Mitglieder der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) Anteilseigner an den neu gegründeten Genossenschaften, Aktiengesellschaften und GmbHs. Zitat MDR

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„Antwort der `LPG Thomas Müntzer` auf die Fragen der Arbeiterkonferenz am 3.3. 1960 in Oldisleben.“

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„Woher bekommen die Arbeiter ein Ferkel zum Füttern ihres Schlachtschweines?“

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Bundestagswahl – Thüringen-Resultate:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/09/24/bundestagswahl-2017-thueringen-resultate/

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Politische Präferenzen in Oldisleben(Erststimme/Zweitstimme):

1. AfD –  29,8/29,2 %.

2.CDU – 27,3/25,9%.

3. LINKE – 21,0/17,6 %.

4. SPD – 13,5/12,8 %.

5. FDP – 5,1/5,8 %.

6. GRÜNE – 1,9/2,0 %.

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http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/12/30/oldisleben-2017-und-der-brisante-leserbrief-in-der-thueringer-allgemeinen-vielleicht-nur-einmal-einen-solchen-betrueger-zur-rechenschaft-ziehen-vielleicht-wacht-man-dann-endlich-auf-30-12/

Warum in Oldisleben trotzdem eine weitere Solaranlage gebaut werden soll, jegliche öffentliche Diskussion unterbleibt:

“Kosten für Energiewende explodieren

Unzuverlässige Solar- und Windkraft sorgen in Deutschland für immer mehr Noteingriffe ins Stromnetz.” Basler Zeitung 2018. “Der unregelmässige und unvorhersehbare Wind- und Sonnenstrom wird zunehmend zum Problem für das Stromnetz in Deutschland…

Fast eine Milliarde Euro hat der deutsche Stromnetzbetreiber Tennet TSO letztes Jahr für Noteingriffe aufgewendet, um das Netz zu stabilisieren. Das hat das Unternehmen Anfang dieser Woche bekannt gegeben. Die Kosten lagen damit rund die Hälfte höher als 2016 (660 Millionen Euro) und rund vierzig Prozent über denen von 2015 (710 Millionen). Tennet ist für die Stromversorgung in einem Gebiet zuständig, das von Schleswig-Holstein im Norden bis Südbayern reicht und rund vierzig Prozent der Fläche Deutschlands ausmacht. Insbesondere ist Tennet verantwortlich für wichtige Nord-Süd-Trassen.

https://bazonline.ch/ausland/europa/kosten-fuer-energiewende-explodieren/story/13230493

Grund für die Zunahme der Notinterventionen sind die immer zahlreicheren Solar- und Windanlagen in Deutschland. Der Anteil der erneuerbaren Energie ist letztes Jahr von 29 auf 33 Prozent der Stromversorgung gestiegen. Wind- und Sonnenstrom fallen aber unregelmässig und oft unvorhersehbar an. Damit wird das Netz zunehmend instabil. Denn gemäss den Gesetzen der Physik müssen die eingespeiste und die nachgefragte Elektrizität jederzeit übereinstimmen – ansonsten kommt es zu Blackouts…Hilfreich kann auch die Anweisung an Windkraft- und Solaranlagen-Betreiber sein, ihre Produktion vorübergehend einzustellen. Damit werden die Netzverantwortlichen aber entschädigungspflichtig, da für Alternativstrom eine Abnahmegarantie besteht. Tennet bezahlt also Geld für das Abstellen von Windrädern.”

OldTrebraSchreiberDunker

 

Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 10. Januar 2018 um 22:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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