Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung

Kyffhäuserkreis und Skandale um hochsubventionierte, die Strompreise hochtreibende Photovoltaikanlagen. „Die Politik findet nicht die Kraft, sich der Macht der Solarlobby zu widersetzen. Auf Kosten der Verbraucher werden Milliarden in die ineffiziente Photovoltaik gesteckt.“ DER SPIEGEL. Landrats-und Bürgermeisterwahlen 2018.

„Ein sonniges Geschäft“:http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86697261.html

Die Politik findet nicht die Kraft, sich der Macht der Solarlobby zu widersetzen. Auf Kosten der Verbraucher werden Milliarden in die ineffiziente Photovoltaik gesteckt.
Der neue Umweltminister Peter Altmaier (CDU) war gerade seit einer Woche im Amt, da reiste er auch schon nach Bonn, ein dringender Termin. Ihn erwarteten wichtige Vertreter der deutschen Ökostrombranche, etwa Frank Asbeck, Chef der Bonner Solarworld AG. Die Lobbyisten hatten etwas zu besprechen, das keinen Aufschub duldete. Es ging um die Frage, wie es mit ihren Subventionen weitergeht.
Die Folgen der Geheimverhandlung werden den Bürgern demnächst per Stromrechnung mitgeteilt: Es wird, mal wieder, teurer; dabei zahlen die Deutschen schon heute die zweithöchsten Strompreise in ganz Europa. Bis zu 175 Euro extra muss eine dreiköpfige Familie nächstes Jahr voraussichtlich bezahlen, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu finanzieren. Hauptkostentreiber ist die Photovoltaik – und die verfehlte Förderpolitik der Regierung. Nachdem sich Umweltminister Altmaier zur Freude der Solarindustrie entschieden hat, ausgerechnet die teuerste und hierzulande ineffektivste Technologie auch in Zukunft mit den meisten Subventionen zu päppeln, rechnet die Branche mit weiteren Wachstumsrekorden…
 Am Ende einigte sich die Runde auf ein Konzept, das den Forderungen der Solarbranche weit entgegenkommt, den Stromkunden jedoch neue Milliardenlasten aufbürdet…

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/02/18/thueringen-landrats-und-buergermeisterwahlen-2018-weitere-afd-kandidaten/

“Die Politik findet nicht die Kraft, sich der Macht der Solarlobby zu widersetzen. Auf Kosten der Verbraucher werden Milliarden in die ineffiziente Photovoltaik gesteckt. ” DER SPIEGEL bereits 2012.

“Etwa 23 Milliarden Euro werden sie in diesem Jahr für die Subventionierung von erneuerbaren Energien aufbringen – mehr, als der Staat insgesamt an Arbeitslosengeld  II an alle Hartz-IV-Empfänger ausbezahlt.” DER SPIEGEL 2016. “Doch die Stimmung kippt…” “…wenn die Bürger merken, dass ihr Geld eine gigantische Umverteilungsmaschine in Schwung hält, die den Interessen von Investoren, Großgrundbesitzern, Kommunalpolitikern und Landesfürsten dient.”

Wer an Solarparks kräftig verdient – und wer die Zeche bezahlt:

Strompreis für Privathaushalte fast verdoppelt seit 2000 – Resultat des Energiewende-Bluffs:

 Energiepolitik

Strompreis für Haushalte seit 2000 verdoppelt

Strom wird teurer – vor allem für Privathaushalte. Dabei sind die Preise für die Stromerzeugung seit der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 deutlich gesunken. Großkunden wurden von der Politik zusätzlich entlastet. Frankfurter Allgemeine Zeitung

Erdmann geht davon aus, dass die Förderung der Erneuerbaren einschließlich Netzausbau die Stromverbraucher mit deutlich über 300 Milliarden Euro belasten wird. Der Ökoaufschlag bei der Stromrechnung, die sogenannte EEG-Umlage, werde demnächst stark steigen. Derzeit beträgt dieser Soli zur Förderung der erneuerbaren Energien 3,59 Cent pro Kilowattstunde. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte eigentlich versprochen, ihn auf 3,5 Cent zu begrenzen. Erdmann indes rechnet in seiner Expertise mit einem Anstieg der EEG-Umlage auf „über 10 Cent pro Kilowattstunde“, also fast das Dreifache dessen, was die Kanzlerin zugesagt hat.
Die Studie ist auch deshalb so interessant, weil Erdmann Mitglied der Expertenkommission ist, die die Bundesregierung vor einigen Monaten zur Überwachung der Energiewende eingesetzt hat. Zwar soll die Kommission erst gegen Ende des Jahres ein erstes Urteil abgeben. Doch schon jetzt ist klar, dass Erdmann die Solarförderung als Gefahr für den Atomausstieg ansieht.
Die Photovoltaik droht der teuerste Irrtum der deutschen Umweltpolitik zu werden. Etwa neun Milliarden Euro kassieren die Solarpark-?Betreiber und Hausbesitzer mit Solarplatten auf dem Dach voraussichtlich in diesem Jahr, tragen aber kaum vier Prozent zur Stromversorgung bei, und das auch noch zu unberechenbaren Zeiten. Nachts stellen sämtliche Solarmodule auf einen Schlag den Betrieb ein; im Winter erzeugen sie auch tagsüber kaum Strom. Im Sommer hingegen steht zur Mittagszeit mitunter sogar viel zu viel Strom zur Verfügung, ohne dass es genug Speicherkapazitäten gäbe. Und auch die Verteilnetze sind nicht darauf ausgelegt, dass Tausende Photovoltaik-Besitzer mal Strom abzapfen und mal einspeisen.
Damit die Lichter nicht ausgehen, muss Deutschland immer wieder Atomkraft aus Frankreich und Tschechien importieren. Der Stromnetzbetreiber Tennet griff bereits auf eine Notreserve zurück: Ein betagtes Ölkraftwerk in Österreich wurde hochgefahren, um den Ausfall der Sonnenkraft zu kompensieren…
Bedauerlicherweise bringen die Solaranlagen ihre Spitzenleistung jedoch nur bei optimaler Bestrahlung, perfektem Zenitwinkel und idealer Modultemperatur, also unter Laborbedingungen. In der Realität erzeugt die gesamte Photovoltaik weniger Strom als zwei Atomkraftreaktoren. Und selbst diese kann sie nicht ersetzen, solange es nicht genug Stromspeicher gibt. Die Angabe der Spitzenleistung von Photovoltaik-Anlagen führe zu Missverständnissen, schreibt die Deutsche Physikalische Gesellschaft in einem Gutachten: „Photovoltaik kann grundsätzlich keine anderen Kraftwerke ersetzen.“ Im Prinzip muss jede Solaranlage durch ein konventionelles Reservekraftwerk abgesichert werden, eine teure Doppelstruktur.
Auch viele Naturschützer sind längst der Ansicht, dass die Solarförderung drastisch gekürzt werden sollte – im Interesse der Umwelt. Trotz des Preisverfalls bei den Solarmodulen ist die Photovoltaik noch immer die hierzulande ineffizienteste Technologie bei den erneuerbaren Energien, wird aber am stärksten gefördert. Auf sie entfallen fast 50 Prozent der gesamten Ökostrom-?Subventionen, aber nur 20 Prozent der geförderten Energie…
 „Unter Klimagesichtspunkten handelt es sich bei jeder Solaranlage um eine Fehlinvestition“, so Weimann…
Durchgesetzt haben sich – wieder einmal – die Lobbyisten der Solarindustrie. Geübt darin, ihre wirtschaftlichen Interessen im Mäntelchen hehrer Umweltschutzziele zu verstecken, klapperten sie noch am Dienstag vergangener Woche die Vertreter von Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss ab, um diese für sich einzunehmen. Auch Umweltminister Altmaier wurde noch mal ins Gebet genommen, wie es der Vertreter eines großen Solarherstellers ausdrückte.
Erst kippte eine Regelung, die den Abstand zwischen großen Solarparks auf mindestens vier Kilometer festgeschrieben hätte. Stattdessen gilt nun ein Mindestabstand von nur noch zwei Kilometern. Die treibende Kraft hinter dieser Änderung war der ehemalige Kohlekonzern RAG, der auf Abraumhalden im Saarland große Solarfelder errichten möchte. Durch den kürzeren Mindestabstand lassen sich auf gleicher Fläche nun deutlich mehr Anlagen unterbringen.
Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte den Änderungsvorschlag in die Verhandlungen eingebracht. Dass auch der Umweltminister aus dem Saarland stammt, dürfte der Sache nicht geschadet haben.
Einen großen Erfolg erzielte auch Solarworld-Chef Asbeck. Seit Wochen hatte er bei den Politikern darauf gedrängt, die kleinen und mittleren Solaranlagen von den Kürzungen möglichst auszunehmen. Also genau jene Anlagen, die Asbeck zufälligerweise selbst herstellt und mit deren Hilfe er es binnen wenigen Jahren zum millionenschweren Schlossbesitzer, Rolls-Royce-Fahrer und Förderer zahlreicher Politiker gebracht hat. Und genau so kam es jetzt auch. Entgegen den ursprünglichen Kürzungsplänen taucht in der EEG-Novelle nun plötzlich eine neue Förderkategorie auf, die eine nur moderat gesenkte Vergütung für mittlere Hausdachanlagen vorsieht. „Asbeck pur“, so ein Verhandlungsteilnehmer.
Es ist ja nicht das erste Mal, dass Asbeck die Politik zu seinen Gunsten beeinflusst. Er ist Profiteur eines Subventionssystems, das er teilweise selbst geschaffen hat. Als im Jahr 2000 die rot-grüne Bundesregierung die milliardenschwere Förderung der Solarenergie beschloss, war Asbeck schon dabei. „Er half mit den Details, als wir das Erneuerbare-Energien-Gesetz schrieben“, zitierte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ den Grünen-Politiker Hans-Josef Fell vor einiger Zeit. Mit Asbecks Hilfe habe man sich damals darauf geeinigt, jede Kilowattstunde Solarstrom mit „99 statt 44 Pfennig“ zu fördern.
Inzwischen hat Öko-Politiker Fell Gedächtnislücken („Ich kann mich nicht erinnern, dass ich das jemals gesagt habe“). Sicher ist aber, dass sich die Zusammenarbeit mit Asbeck auch für die Grünen finanziell auszahlte, jedenfalls solange sie im Bund an der Macht waren. Mindestens 40 000 Euro spendete Asbeck der Partei. Und auch für die Partei des SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber, ebenfalls Umweltexperte, fielen im Laufe der Zeit 75 000 Euro Wahlkampfspenden ab…Zitat DER SPIEGEL

 

Das umstrittene Photovoltaik-Projekt von Oldisleben. Im Februar 2018 erneut Bauarbeiten just während des Winterschlafs der sehr störungsempfindlichen Zauneidechsen-Population – handelt es sich erneut um “illegale Bautätigkeit”(Bauamt Sondershausen) oder nicht?http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/02/23/das-umstrittene-photovoltaik-projekt-von-oldisleben-im-februar-2018-erneut-bauarbeiten-just-waehrend-des-winterschlafs-der-sehr-stoerungsempfindlichen-zauneidechsen-population-handelt-es-sich-erneu/

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/02/14/landratsamt-des-kyffhaeuserkreiseshochwind-scheja-genehmigt-ende-2017-umstrittenen-bebauungsplan-fuer-photovoltaik-anlage-in-oldisleben-profitinteressen-contra-buergerinteressen-aus-sicht-von-pro/

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Foto vom 26.9. 2016, das Areal der geplanten Photovoltaik-Anlage von Oldisleben. Abraum, Schutt wurden u.a. auf den Lebensraum streng geschützter Zauneidechsen gekippt und planiert. Die links zu erkennenden Bäume wurden später gefällt, vernichtet, obwohl es für derartige Baumaßnahmen keinerlei Genehmigung gab. Die zuständige Baubehörde des Landratsamtes in Sondershausen definierte die Vorgänge als „illegale Bautätigkeit“. Abraum und Schutt stammten vom nahen Sportplatz:“Für die 265000 Euro teure Sanierung des Sportplatzes steuerte der Kreis 162000 Euro bei…“ Thüringer Allgemeine, 16.12. 2017. Mit anderen Worten – Natur-und Umweltvernichtung auch noch mit Steuermitteln des Kyffhäuserkreises…

Wie das Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft „An der Schmücke“  auf Anfrage mitteilte, sei der Aushub von Arbeiten am angrenzenden Sportplatz von Oldisleben auf das Areal gebracht worden –  das im Flächennutzungsplan der Gemeinde als „Grünfläche“ definiert ist, daher bislang sogar seltenen, streng geschützten Arten wie der Zauneidechse sehr gute Lebensbedingungen bot. Auf Anfrage hieß es weiter, die Verbringung der Aushub-Erde auf das Areal habe mit der geplanten Photovoltaikanlage nichts zu tun. Die Fotos lassen indessen eine andere Interpretation zu. 

Auch das zuständige Amt für Umwelt, Natur und Wasserwirtschaft in Sondershausen positionierte sich auf Anfrage. Der von Projektkritikern dokumentierte Eingriff sei dem Umweltamt nicht bekannt gewesen. Dr. Jürgen Pusch:“Wir sind erschrocken über den dokumentierten Fall und haben ihn sofort der Baubehörde des Kyffhäuserkreises angezeigt, damit diese sich rasch um das Problem kümmert. Man muß jetzt nach den Schuldigen suchen, denn hier wurde gehandelt, wie es nicht rechtens ist, nicht den Vorschriften entspricht. Man kann nicht bei diesem Projekt den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Eine Anzeige gegen Unbekannt wäre möglich. Es ist mit Sicherheit nicht so gelaufen, wie es laufen darf. Wer hat denn überhaupt erlaubt, daß da losgelegt werden kann? Da ist zunächst in der Verwaltungsgemeinschaft nach dem Schuldigen zu suchen. Man kann nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Bleiben Sie an der Sache dran – so kann es nicht gehen. Wenn jeder so vorgehen würde, hätten wir ja Sodom und Gomorrha!“ Dr. Pusch begrüßte die Veröffentlichung des Falles in den sozialen Medien.  Er stimmte zu, daß es bei den gravierenden Eingriffen viele Mitwisser und Zeugen gegeben haben muß, da alles vor aller Augen während der jüngsten Arbeiten auf dem Sportplatz an der Oldislebener Schule geschehen war. Bislang ist nicht bekannt, ob daher die Situation auf der „Grünfläche“ zu den Hauptthemen im Biologie-und Umweltunterricht zählte. Aus Sicht der Projektkritiker handelt es sich nun nicht mehr um eine „Grünfläche“, wie im Flächennutzungsplan der Gemeinde definiert. Denn diese „Grünfläche“ sei nunmehr illegal mit Abraum, Schutt überdeckt worden, teils höher als einen Meter.

2017 kommt es im Landratsamt von Sondershausen zu einem Streitgespräch zwischen Kritikern des Photovoltaik-Projekts von Oldisleben und Dr. Fruth – stellvertretender Fachbereichsleiter Ordnung/ Amtsleiter Amt für Umwelt, Natur und Wasserwirtschaft sowie seiner Mitarbeiterin Engelhardt. Die Projektkritiker betonen, selbst nach der gestellten Anzeige gegen “illegale Bautätigkeit” sei weiter Abraum, Schutt auf den Lebensraum der streng geschützten Zauneidechsen gekippt, seien weiter zahlreiche Bäume gefällt worden. Zur Frage der umstrittenen Umsiedlung von Zauneidechsen hieß es mehrfach kategorisch:”Wir siedeln keine Zauneidechsen um.” Im vom Hochwind-Landratsamt nach dem Streitgespräch genehmigten Bauplan steht indessen etwas völlig anderes, ist gleich mehrfach von Umsiedlung die Rede:

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Ausriß. Knackpunkt Zauneidechsenschutz. Was heißt “Umsiedlungen möglichst aller jeweils lokal vorkommender Individuen”? Werden von Staat und verwickelten Parteien unabhängige Experten die Möglichkeit haben, mit modernen Untersuchungsmethoden festzustellen, wie hoch der Anteil nicht umgesiedelter Zauneidechsen ist, wie mit diesen Tieren umgegangen wird? Wenn nicht sämtliche Zauneidechsen umgesiedelt werden, heißt dies, eine Schädigung bzw. Tötung von Tieren wird in Kauf genommen. Nach wie vor wird von den zuständigen Autoritäten jegliche Klärung darüber abgelehnt, ob es beim Zuschütten von Zauneidechsen-Lebensraum zu einem Umweltverbrechen gekommen ist, per Gesetz strengstens geschützte Tiere lebendig unter Abraum und Schutt begraben worden sind.

Auf Fotos ist zu erkennen, daß das Planungsareal ursprünglich mit Bäumen und Büschen bestanden war, dadurch Zauneidechsen, Vögel nahezu ideale Lebensbedingungen vorfanden. Doch dann wurden, wie Fotos aus der Zeit “illegaler Bautätigkeit”zeigen, Bäume und Büsche rücksichtslos abrasiert – offenbar, um bereits Baufreiheit für die noch gar nicht genehmigte Photovoltaikanlage zu schaffen. Daß all dies nachträglich genehmigt wurde, wirft zahlreiche Fragen auf…

Die Projektkritiker erinnerten Dr. Fruth an eine wichtige Äußerung. Dr. Fruth hatte betont, er stimme damit überein, daß ein Gutachten erstellt werden müsse, das feststelle, wieviele streng geschützte Zauneidechsen durch die unrechtmäßige Überschüttung von deren Lebensraum umgekommen seien. Dr. Fruth zur Frage des nötigen Gutachtens:”Da war das eine Falschaussage von mir, die ich getätigt habe. Da muß ich dazu stehen, daß das so nicht ist. Sie haben doch gerade von Frau Engelhardt gehört, daß das nicht geht.” Aus Sicht der Projektkritiker wurden Schutt und Abraum unrechtmäßig auf den Lebensraum streng geschützter Zauneidechsen gekippt und dann mit Maschinen planiert. Schutt und Abraum müßten daher wieder beseitigt, der vorherige Zustand wiederhergestellt werden. Dr. Fruth sagte, das Gros der Zauneidechsen sei durch die Überschüttung nicht zu Schaden gekommen. Die Projektkritiker betonten, dafür gebe es keinerlei Beweise. Frau Engelhardt sagte, der Umgang mit den Zauneidechsen sei eine Notlösung. Die Projektkritiker schlugen ihr vor, diese Notlösung gemäß bestehenden Ermessensspielraums abzulehnen. Daraufhin antwortete Frau Engelhardt, dies könne sie nicht tun. Dr. Fruth und Frau Engelhardt verwiesen immer wieder auf die Bedeutung naturschutzfachlicher Gutachten zu dem Bebauungsplanentwurf. Die Projektkritiker nannten die genannten Gutachten fehlerhaft, nicht haltbar. Allgemein bekannt sei, daß schuld an dem sehr starken Artenrückgang in Deutschland auch Gefälligkeitsgutachten von Gefälligkeitsgutachtern seien. Daß nach 1990 die Artenarmut im Kyffhäuserkreis erschreckend sei, liege auch an Gefälligkeitsgutachten, die für umweltfeindliche Projekte erstellt worden seien. Frau Engelhardt räumte daraufhin ein:”Das ist erschreckend, dieser Artenrückgang!…Wir leben im Kapitalismus.” Die Projektkritiker gaben in dem Streitgespräch ihre Meinung kund, daß sie das Umweltamt als Unterstützer des Photovoltaikprojekts von Oldisleben ansehen. Dr. Fruth und Frau Engelhardt wiesen dies scharf zurück.

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Bauen ohne öffentlich legitimierten Bebauungsplan, ohne Baugenehmigung – legal oder illegal?

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Wurde hier ohne legalen Bebauungsplan Natur zerstört, wurden Bäume, Gebüsch vernichtet?

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Sieht so ein Lebensraum streng geschützter Arten aus?

 

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Aufschütten von Baumaterial im Biotop streng geschützter Arten?

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Wo sind auf der offenkundig wie im Straßenbau planierten Fläche die Zauneidechsen, die hier laut Artenschutzgutachten leben?

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Eine Grünfläche, einen Biotop für streng geschützte Zauneidechsen stellen sich die meisten Menschen nicht so vor. 

SPD-Politiker mit AfD-Argumenten – wie sieht das Kyffhäuserkreis-Landrätin Antje Hochwind, Thüringens SPD-Vizechefin?

01. Januar 2018 | 17:27 Uhr

Erneuerbare Energien/Lausitzer Rundschau

Energiewende: Kosten zahlen alle
 Potsdam. „EEG-Umlage: größte Umverteilung von unten nach oben seit 1945 – ohne dem Klima wirklich zu helfen.“

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat eine scharfe Korrektur bei der Förderung erneuerbarer Energien gefordert. Das EEG-Gesetz führe derzeit zur größten Umverteilung von unten nach oben in der Geschichte der Bundesrepublik, weil alle die Kosten mit der Stromrechnung zahlten, aber vor allem vermögende Investoren davon profitierten. Eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes könne so auch kaum gelingen, weil nur in die Erzeugung, nicht aber in die Speicherung von Energie investiert worden sei, sagte Woidke in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur…

 

Woidke Jamaika wäre insbesondere für Ostdeutschland eine mittlere Katastrophe geworden. Dass wir hier bei einer Diskussion über Ausstieg und Abschaffung von Arbeitsplätzen gelandet sind, zeigt, dass in den Verhandlungen die Systematik offensichtlich nicht erkannt wurde. Klimaschutz, der sich gegen Menschen und gegen Industriearbeitsplätze richtet, wird auf Dauer nicht erfolgreich sein können. Die zentrale Frage ist doch, wie können wir es schaffen, Wirtschaftswachstum vom CO2-Ausstoß zu entkoppeln. Das ist in den letzten Jahrzehnten nicht gelungen.

Was wären denn die Folgen eines Braunkohleausstiegs?

Woidke Ein überhasteter, schneller Braukohleausstieg hat Folgen für die gesamte deutsche Industrie, weil sich der Strompreis deutlich erhöhen würde und dann alles, was an energieintensiver Industrie in Deutschland ist, zusätzliche Probleme im Wettbewerb bekommen würde. Es gibt Branchen, die hätten dann in Deutschland keine wirtschaftliche Perspektive mehr. Ich denke da an die chemische Industrie, die Stahl­industrie oder die Papierindustrie – alles Wirtschaftszweige, die auch für Brandenburg immens wichtig sind, aber auch für Deutschland insgesamt.

Was schlagen Sie vor?

Woidke Wir müssen die gesamte Energiewende hinterfragen. Allein schon der Bereich des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) zeigt, dass es so nicht weitergehen kann. Wir haben heute etwa 800 Milliarden Euro an Verpflichtungen aus dem EEG und bereits getätigte Zahlungen. Dieses Geld ist geflossen für das Aufstellen von Windkraftanlagen und das Bauen von Solarkraftwerken. Das ist für diejenigen, die in diesen Bereich investieren, offensichtlich eine gute Geldanlage. Aber der Bereich macht sich keinerlei Gedanken über die Systemintegration und macht sich keine Gedanken darüber, dass die Zuverlässigkeit erneuerbarer Energien erhöht wird.

Woran liegt es?

Woidke Das liegt daran, dass wir heute einem Windkraftanlagenbetreiber Geld bezahlen, wenn er seine Anlage ans Netz anschließt. Wenn er den Strom liefert, obwohl der Strom nicht gebraucht wird oder die Wind­anlage wegen Netzüberlastung stillgelegt werden muss, bekommt er trotzdem seine Erstattung aus dem EEG…

Sie kritisieren dabei auch eine Umverteilung…

Woidke: Jeder einzelne Deutsche zahlt über seine Stromrechnung den gleichen Beitrag zur deutschen Energiewende – Oma Frieda aus Eisenhüttenstadt genauso wie ein Einkommensmillionär, der hier in Potsdam oder in Berlin-Wannsee wohnt. Der Unterschied ist noch, dass sich Wohlhabende an dem Gewinn aus dem Ausbau erneuerbarer Energien beteiligen können – vor einigen Jahren haben rund acht Millionen Deutsche in irgendeiner Form in erneuerbare Energien investiert. Das ist die größte Umverteilung von Geld von unten nach oben seit 1945. Das kann so nicht weitergehen. Das ist eine riesige Ungerechtigkeit…

 

Sie betonen die Probleme bei der Zuverlässigkeit von Wind- und Solarstrom wegen der fehlenden Speichermöglichkeit…

Woidke:  Dass wir in fünf Jahren die erzeugten erneuerbaren Energien flächendeckend speichern können, glaube ich allerdings auch bei besten Rahmenbedingungen nicht. Aber ich würde mich darüber freuen. Wenn die installierte Leistung aus Erneuerbaren dann auch die Versorgungsleistung über 365 Tage im Jahr ist, dann kann man aus den konventionellen Energieträgern aussteigen. Aber das wird Jahrzehnte dauern. Das ist in fünf Jahren nicht zu schaffen…Zitat LR

Rainer Thiel(SPD), NRW-Landtagsabgeordneter, kritisiert den Energiewende-Bluff der Merkel-Gabriel-Regierung. **

SPD-Politiker Rainer Thiel, Interview mit “Deutscher Arbeitgeberverband”:…Die “deutsche Energiewende” vernachlässigt die Prinzipien der Nachhaltigkeit, nachdem zwischen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Belangen ein Gleichgewicht hergestellt werden soll. Tatsächlich wurde Klimaschutz zum beherrschenden Thema, dem alle anderen Ziele untergeordnet werden. Die Themen Wirtschaftlichkeit und soziale Auswirkungen finden kaum statt. Nehmen sie nur das EEG, das dem Ausbau erneuerbarer Energien einseitig Vorrang einräumt. Das hat gravierende Auswirkungen auf unsere Wirtschaft und massive Umverteilungswirkungen im sozialen Bereich…

Wir haben in Deutschland die zweithöchsten Energiepreise in Europa mit ca. 0,30€ / KWh. Für eine drei köpfige Familie mit 3.500 KWh macht das eine Stromrechnung von ca. 1050 Euro im Jahr aus. Der größte Posten ist die EEG-Umlage. Sie beträgt 223€ plus 42€ Mehrwertsteuer, also 265€. Insgesamt kommen so derzeit 23,1 Milliarden Euro Subventionierung für die erneuerbaren Energien zusammen. Zu bezahlen von den ganz normalen Stromkunden. Das Institut der deutschen Wirtschaft geht in einer neuen Studie davon aus, das der Betrag bis 2025 auf jährlich 32,9 Milliarden Euro steigen könnte.

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“Ihr seid alle gekauft” – Systemkritiker vor dem Landtag in Erfurt  und die Politmarionetten von Konzernen.

Die ständig steigenden Stromkosten nehmen auf Menschen mit wenig Einkommen kaum Rücksicht. Energiearmut ist ein zunehmendes Problem in unserer Gesellschaft. Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind oder an der Armutsgrenze leben, können steigende Energiepreise nur durch Verzicht bei Lebensmitteln, Kleidung oder Bildungs- und Gesundheitsausgaben zahlen. 2012 waren schon über 320.000 Haushalte von Stromsperren betroffen. Tendenz weiter steigend…Bis 2020 sollen in NRW 15% der Stromversorgung aus Windenergie kommen. Dafür ist ein Flächenbedarf von immerhin 54.000 ha vorgesehen. Das sind ca. 1,6% der Landesfläche. In Großstädten oder in der Nähe von Flugschneisen gibt es kaum Raum für Windkraftanlagen. Der Druck auf die Flächen im ländlichen Raum ist daher enorm. Man kann regelrecht von Flächenfraß reden. Bei Windkraftanlagen spielt das sonst so hochgehaltene Ziel des Flächensparens keine Rolle mehr. Auch der Artenschutz gerät unter die (Wind-)Räder. Zu Recht befürchten Naturschützer die Kannibalisierung des Naturschutzes durch die Energiewende. Es wird vernichtet, was eigentlich geschützt werden soll, und wir sind ja erst am Anfang. ..Für Grevenbroich bedeutet die Umsetzung der Energiewende eine doppelte Belastung. Hier sind große Braunkohlekraftwerke und hier beginnt der Tagebau Garzweiler. Die Menschen leben in Nachbarschaft zu den Kraftwerken und Tagebauen. Viele finden dort gute Arbeits- und Ausbildungsplätze. Jetzt stehen diese Arbeitsplätze unter Druck und die Wertschöpfung vor Ort bricht weg.

Und nun soll ausgerechnet hier die massivste Ausweisung von Windkraftanlagen im ganzen Regierungsbezirk Düsseldorf erfolgen, ca. 5% der Stadtfläche soll Windkraftvorrangzone werden. Das würde das Landschaftsbild der “Landesgartenschau Stadt Grevenbroich” zerstören… Die sicheren Renditen für Wind- und Solaranlagenbetreiber sind eine wichtige Ursache für hohe Strompreise. Hier findet die größte staatlich veranlasste Umverteilung innerhalb der Bevölkerung statt, die es in Deutschland jemals gab. Das Jahresvolumen von 23,1 Milliarden Euro überwiegt sogar den Länder-Finanz-Ausgleich. Über lange Zeiträume müssen private Stromkunden anderen privaten Geldanlegern Renditen garantieren, von denen alle anderen nur träumen können.

Das wird zwar mit dem Klimaschutz begründet, aber sozial betrachtet ist das völlig daneben. Mieter in Ballungsräumen wie in NRW müssen ja schon hohe Mieten zahlen und werden so zusätzlich belastet. Andere, die genug verdienen, um in Wind und Sonne zu investieren oder sich die Anlagen aufs eigene Dach schrauben lassen, werden zusätzlich belohnt. Sie bekommen selbst dann ihre Vergütung, wenn ihre Anlagen wegen eines Überangebots von Wind- oder Sonnenenergie abgeriegelt werden müssen. Das ist doch irre!…Eine Studie aus den USA (IHS) kommt zu dem Ergebnis, dass alleine von 2008 bis 2013 Deutschland bereits ca. 52 Milliarden Euro Nettoexportverluste hinnehmen musste, wegen der im internationalen Vergleich stärker gestiegenen Industriestrompreise. Hinzu kommen Sorgen um die Versorgungssicherheit und unsichere Rahmenbedingungen der Energiepolitik. Betriebsräte aus großen Unternehmen sagen mir, dass Investitionen ausbleiben oder an andere Standorte mit niedrigeren Stromkosten verlagert werden.

Die andere Seite der Medaille ist, dass die Vorrangeinspeisung von Wind- und Sonnenenergie zu Ramschpreisen die Börsenpreise so unter Druck setzen, dass konventionelle Kraftwerke kein Geld mehr verdienen können. Viele moderne Gaskraftwerke sind schon aus dem Markt gedrängt worden. Milliarden Investitionen wurden vernichtet. Das betrifft besonders unsere Stadtwerke. Insgesamt werden hier viele gute Arbeitsplätze gefährdet und vernichtet, sowie Vermögen der Städte entwertet… Mir bereitet die Energiewende, so wie sie gemacht wird, große Sorgen. Für unsere Metall- und Chemieindustrie ist neben bezahlbaren Strompreisen die Frage der Versorgungssicherheit mindestens genauso wichtig. Und die ist bei Wind- und Sonnenenergie noch lange nicht gegeben. Trotzdem wird ein gewaltiger Druck aufgebaut, Braunkohlekraftwerke möglichst schnell zu schließen. Manche Klimaaktivisten fühlen sich legitimiert, Gewalt gegen Menschen und Anlagen auszuüben. Andere überbieten sich geradezu mit immer neuen Kohleausstiegsplänen.

Wir sind hier ständig im Stress, Strukturbrüche zu verhindern. Unsere Region hat noch gute Industriestandorte, hier liegen die Grundlagen für die Wohlstandsfähigkeit unserer Gesellschaft. Sozialer Zusammenhalt, funktionierende Infrastruktur, Integrationsherausforderungen meistern, das geht doch nur, wenn unsere Wertschöpfungsketten nicht zerstört oder überstrapaziert werden…Der CO2-Ausstoß ist in Deutschland seit 2009 nicht gesunken, trotz ständigen Zubaus erneuerbarer Energien. Installierte Leistung ist eben nicht zur Verfügung stehende Leistung. Darum haben wir heute zwei Kraftwerksparks, einen konventionellen, der dafür sorgt, dass unsere Gesellschaft nicht zusammenbricht, und einen aus erneuerbaren Energien. Kohle-, Gas- und Ölkraftwerke haben eine installierte Kraftwerksleistung von ca. 80 Gigawatt, und die stehen auch zur Verfügung. Sonne- und Windkraft kommen zusammen ebenfalls auf etwa 80 Gigawatt, die stehen aber nur gelegentlich und oft zu ungünstigen Zeiten zur Verfügung.

Einen Zustand ohne Strom kann unsere hochtechnisierte Gesellschaft nicht überstehen – denken Sie nur an Krankenhäuser, Telekommunikation, Tankstellen oder Schienenverkehr, ganz zu schweigen von unserer Industrie, oder Fahrstühlen in öffentlichen Gebäuden . Im Winter, wenn der Energiebedarf steigt, gibt es weniger Sonne und oft keinen Wind. Da werden sogar alte Ölkraftwerke in Österreich wieder hochgefahren, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten…Es macht keinen Sinn, Anreizsysteme zu fördern, deren Risiken andere tragen müssen. Ein Ausbau von Kapazitäten, die sich nur rechnen, wenn subventioniert wird, überfordert letztlich das gesamte System. Die physikalischen Grundlagen müssen geklärt werden. Das betrifft neben der offenen Frage der “Großspeicher” auch Natur und Landschaft. Was bedeutet z.B. 100% erneuerbare Energien angesichts der geringen Energiedichte je Flächeneinheit für unsere Naturflächen, für Wälder und Tiere?…Die Risiken und Nebenwirkungen dieser Energiewende müssen ehrlich benannt werden. Da wünsche ich mir einen aufgeklärten demokratischen Diskurs. Klimaschutz ist wichtig. Soziale Gerechtigkeit aber auch…Ich sehe durchaus eine Mehrheit für eine Klimaschutz- und Energiewendepolitik mit Realitätssinn und Augenmaß. Zitat Rainer Thiel

Hochsubventionierte deutsche Solarbranche in Nöten – was deutsche Steuerzahler-Deppen klaglos hinnehmen: “Die Zeche zahlen Verbraucher und Unternehmen.” Wirtschaftswoche bereits 2012. Welche Thüringer Politiker den Solar-Haien die Taschen füllen…

-http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/09/20/oldisleben-2016-die-geplante-photovoltaik-anlage-und-die-ungehinderte-ueberall-spuerbare-heimat-und-naturvernichtung-im-kyffhaeuserkreis-letzte-reste-artenreicher-natur-im-visier/

Zu den Auswirkungen des Photovoltaik-Projekts befragte Bürger Oldislebens nannten bemerkenswert, daß über wirtschaftliche Vorteile Beteiligter nicht informiert werde:”Was die verdienen an der Anlage, soll der kleine Mann nicht mitkriegen. Der soll ja dumm bleiben.”

Angeregt wurde, statt eines Baus einer solchen Anlage die betreffende Grünfläche im Interesse des Artenschutzes besser einzuzäunen. In teils drastischen Worten wurde beschrieben, wie Natur und Umwelt von Oldisleben nach 1990 sehr stark litten:”2016 hat man keine der früher so häufigen Lerchen mehr gesehen – auch die früher häufigen Goldammern sind weg, Zaunkönige sind weg, Hänflinge sind weg. Die früher auf den Dorfstraßen laufende Haubenlerche – weg. Der Schmetterlingsreichtum des Ortes wurde sehr stark reduziert. Rotkehlchen, Rotschwänzchen, Bachstelzen, Buchfinken, Goldammern sind seit der Wende fast oder ganz weg. Auch Haussperlinge sind selten geworden – die Feldsperlinge sind sogar ganz weg. Amseln sind deutlich weniger geworden. Falken, Mäusebussarde sind weg. Insekten wie die großen Grashüpfer sieht man nicht mehr. Von Jahr zu Jahr gibt es weniger Wespen – Hummeln sieht man fast keine mehr. Wenn die weiter so stark Gift einsetzen, haben wir hier bald fast garnichts mehr. Früher war es ein herrliches Getriller und Gezirpe in der Landschaft – vorbei. Das ganze Gezwitscher der Vögel wie früher gibt es heute  nicht mehr. Viele Leute interessiert der starke Artenrückgang überhaupt nicht. ..In meiner Kindheit konnte man noch Hunderte von Hummeln fangen – danach wieder freilassen. Dazu die vielen Maikäfer. Heute rotten die alles aus! Im Winter an den Vogelhäuschen sieht man nur noch sehr wenige Vogelarten – die vielen Singvögel wie früher kommen nicht mehr. In Oldisleben sieht man nicht einmal mehr Blaumeisen, nur noch die Kohlmeise. Deshalb sollte man Schutzflächen erhalten, statt solche Solaranlagen zu bauen.”

Weder Bodo Ramelow noch seine “Umweltministerin” haben sich bisher zur gravierenden Artenvernichtung von Thüringen positioniert. Bezeichnenderweise wird auf die Forderung verzichtet, daß der Umweltzustand, die Artenvielfalt vergangener Jahrzehnte durch die schuldigen politisch-wirtschaftlichen Verantwortlichen  wiederherzustellen ist…

“Angleichung an die arten-und individuenarmen westdeutschen Verhältnisse”. Bundesamt für Naturschutz, 2001:”Ostdeutsche Agrarlandschaft hat größere Artenvielfalt…Es wird allerdings auch deutlich, dass gegenwärtig in Ostdeutschland eine zunehmende Angleichung an die arten-und individuenarmen westdeutschen Verhältnisse zu beobachten ist.” 

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Mythen und Fakten. Die nach 1990 von den neuen Machthabern angewendeten Methoden zur Zerstörung der ostdeutschen Natur und Umwelt sind allgemein bekannt – dazu zählen Windkraftwerke, extrem hoher Gifteinsatz in der Agroindustrie, sogar der gezielte Einsatz westdeutscher Motorsensen, die sehr effizient besonders sensiblen, störempfindlichen Arten den Garaus machen. Bis 1990 war sogar der Kirchgarten von Oldisleben ein Biotop von Nachtigallen – damit wurde rasch Schluß gemacht. 

Uraltbekannte Kritik an Solaranlagen, Windkraftwerken nun auch sogar fundiert in der Thüringer Allgemeinen 2017 – wer hätte das gedacht? Der Energiewende-Bluff, die politisch verantwortlichen Parteien(CDU-CSU, SPD, Grüne, Linke) und Politiker(Merkel, Gabriel etc.) – ein wichtiges Wahlkampfthema 2017…

WindkraftSolarTA17

Ausriß: “Über die Schattenseiten der Energiewende zu sprechen, gilt als politisch nicht korrekt. Im Buch `Geopferte Landschaften` ziehen Umweltexperten dennoch beklemmende Bilanz über die Heimsuchung der Natur…verflüchtigt sich durch Wind-und Solaranlagen der ureigene Natur-Charakter einer Landschaft…Begriff Energiewende ist Etikettenschwindel…”

Wer auf die jetzt sogar von der Thüringer Allgemeinen verbreiteten Uralt-Argumente, Fakten sowie auf die brutale Anhebung des Strompreises durch Solaranlagen, Windkraftwerke etc.  hinwies, wurde noch unlängst auch in der Thüringer Provinz von interessierter Seite diffamiert, beschimpft, ausgegrenzt. 

“Die übereilt und planlos in Szene gesetzte Energiewende hat einen ungeheuren Wildwuchs an Windrädern und Solaranlagen hervorgebracht und droht sich zu dem bisher rasantesten Flächenverbrauch aller Zeiten in unserem Land zu entwickeln. Die letzten unzerstörten Landschaften und Naturreservate werden dafür geopfert.”

https://www.youtube.com/watch?v=bmL_Da05U04

http://www.wattenrat.de/2016/12/14/rezension-geopferte-landschaften/

http://www.kaltesonne.de/geopferte-landschaften-ein-uberfalliges-debattenbuch-zu-den-krassen-umweltschaden-der-energiewende/

https://joerg-rehmann.de/jetzt-ein-blick-ins-buch-geopferte-landschaften/

Weiter warten auf eine Positionierung von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow(Die Linke) und seiner Umweltministerin Anja Siegesmund(Die Grünen) sowie der Jenaerin Sahra Wagenknecht zu dem Buch – und den Konsequenzen für Thüringen, darunter den absurden Strompreiserhöhungen für die Thüringer…

 

Gregor Gysi und die Windkraftprofiteure, Windkraftkonzerne:https://www.neueenergie.net/wie-steht-es-um-die-buergerenergie-herr-gysi

“Vor diesem Hintergrund hat unsere Fraktion während der parlamentarischen Beratungen die bislang gewährte garantierte Einspeisevergütung verteidigt, während die Regierungskoalition diese für mittlere und große Anlagen abschafft.” Gregor Gysi. In Diskussionen von Naturschützern ist zu hören, Gysi sei ein Mann der Windkraftkonzerne – stehe konträr zur Position von Lafontaine/Wagenknecht.

WagenknechtIllnerSyrien16

Ausriß, Sahra Wagenknecht aus Jena. Wie Ehemann Oskar Lafontaine sich konträr zu Ramelow/Siegesmund zur Windkraft, zum Energiewende-Bluff positioniert. :

-http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/gastbeitrag-wie-windraeder-die-umwelt-zerstoeren-12706786.html

“Wie Windräder die Umwelt zerstören

Die Windkraft gilt vielen als Zukunftstechnologie. Doch die gutgemeinte ökologische Energiegewinnung vernichtet Kulturlandschaften und stärkt unfreiwillig die Kohlekraftwerke.

12.12.2013, von OSKAR LAFONTAINE” –  Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ

Lafontaine vor dem Landtag des Saarlandes – Ramelow in Thüringen redet ganz anders – was ist denn nun “links” in der Windkraft-und Solar-Politik? https://www.youtube.com/watch?v=jBY-VqUjTF4

https://www.youtube.com/watch?v=4dUbNz9Nv-4

“Lafontaine bläst zum Sturm gegen die Windkraft”:https://www.welt.de/politik/deutschland/article128195615/Lafontaine-blaest-zum-Sturm-gegen-die-Windkraft.html

Im Saarland macht DIE LINKE mit Lafontaine windkraftkritische Veranstaltungen – in Thüringen das Gegenteil:http://www.linksfraktion-saarland.de/nc/politik/termine/ereignis/einzel/2016/11/03/termin/info-veranstaltung-windkraft-mit-enoch-zu-guttenberg-und-oskar-lafontaine/

Thüringer Naturschutzexperten betonen in Diskussionen, DIE LINKE kungele in Thüringen mit den Windkraftkonzernen und den ihnen angeschlossenen Konzernen und Banken, während sie sich im Saarland von diesen klar distanziere, diese kritisiere. Daher müsse gefragt werden, was denn nun der tatsächliche Kurs der sogenannten Linkspartei sei – zumal es sich bei der aus Thüringen stammenden Lafontaine-Ehefrau um die LINKE-Fraktionsvorsitzende im Bundestag handele. 

GeopferteLandschaftenCapa1

Ausriß. Wann antworten Ramelow/Siegesmund/Wagenknecht auf die Buch-Fakten? Ramelow und seine Partei im Schulterschluß mit den Windkraft- und Solar-Konzernen?

“Ostdeutschland bleibt auf hohen Stromkosten sitzen”:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/f-a-z-exklusiv-ostdeutschland-bleibt-auf-hohen-stromkosten-sitzen-14607778.html

ThüringenRamelowRegierungGehälter16

Ausriß Thüringer Allgemeine, 20.9. 2016. Was die Steuerzahler für die Gehälter der Berufspolitiker aufbringen müssen. Was der angeschlagene Justizminister Lauinger “verdient”.

Wie immer mehr ineffiziente Solaranlagen, Windkraftwerke den Strompreis hochtreiben – wer Investoren, Betreibern gerne die Taschen füllt…

Wattenrat®-Rundbrief
Datum: 15. Okt. 2016
**************************

Anmerkung:

In der Regel wird in der Presse verschwiegen, dass zur EEG-Umlage auch
noch die Mehrwertsteuer von 19% dazukommt. Die EEG-Umlage beträgt also
real 8,2 ct, nicht 6,88 ct. Ein Stromverbrauch von 3.500kWh/a ist
zudem niedrig angesetzt. Familien mit Kindern, die stromintensive
Waschmaschinen oder Trockner benutzen, kommen leicht auf 5.000 kWh/a.
Das wären dann locker 409 Euro jährlich oder 34 Euro pro Monat, nur
für die EEG-Umlage, für eine sonnenlicht- oder windabhängige
unzuverlässige Strom”versorgung”, für kaputte Landschaften, für den
unerträglichen Lärm für die Anwohner! Und wie schwätzt der Journalist
Franz Alt: “Sonne und Wind schicken uns keine Rechnung”. Dabei über
“Strom sparen” zu sinnieren ist müßig, da jeder bewusste Verbraucher
ohnehin schon selbst dafür sorgt, möglichst wenig Geräte am Netz zu
haben. Genausogut könnte man einem Hungernden raten, doch weniger zu
essen. Auch wenn der Vergleich hinkt: Man darf fragen, warum es in
diesem Land zumindest keinen Aufschrei der Empörung gibt, die
französische Revolution begann schon ab der Schwelle der Verteuerung
des Mehls und Brotes. Die jahrelange Propaganda und Desinformation
über den vorgeblich “günstigen Ökostrom” zeigt ihre Wirkung: Michel ist
sediert und schläft.    

Die planmäßige Rotmilan-Ausrottung im Kyffhäuserkreis:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/10/08/der-theoretisch-streng-geschuetzte-rotmilian-im-kyffhaeuserkreis-vor-allem-durch-windkraftwerke-zunehmend-ausgerottet-westdeutsche-thueringer-allgemeine-darf-ueber-nach-1990-stark-gesunkene-brutpaa/

“Schleichende Katastrophe. Bis zu 80 Prozent weniger Insekten in Deutschland. In der deutschen Natur findet ein großes Insektensterben statt. Als Ursache gilt vor allem die intensive Landwirtschaft. Das Umweltministerium warnt vor den Folgen für andere Arten.” FAZ, Juli 2017. Politisch-wirtschaftlich verantwortliche Umweltverbrecher kennt jedermann persönlich oder aus dem Fernsehen. Die lebensfeindliche, naturfeindliche Politik der deutschen Islamisierungsparteien. **

FAZ: Das Bundesumweltministerium warnt vor einem fortschreitenden Insektensterben in Deutschland. In Teilen des Landes habe sich der Bestand von Insekten seit dem Jahr 1982 um bis zu 80 Prozent verringert, heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorlag.

Es zeichne sich keine Entspannung der Situation ab, „sodass sich die gegenwärtigen Bestandsabnahmen vieler Insektenarten fortsetzen dürften“. Besonders gefährdet sind laut Ministerium Falter, Heuschrecken und Schwebefliegen. Einige Arten seien vom Aussterben bedroht.

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„Wer heute mit dem Auto übers Land fährt, findet danach kaum noch Insekten auf der Windschutzscheibe“, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) dem RND. Die Hauptursache für das Verschwinden der Insekten sieht Hendricks in der Intensivierung der Landwirtschaft: „Die heutige Landwirtschaft macht den Insekten das Überleben schwer: Es werden große Mengen von Pestiziden eingesetzt, und es gibt zu wenig Blühstreifen und Hecken.“

 

Erst verschwinden Insekten, dann Vögel

Die Folgen des Insektenrückgangs seien gravierend. „Mit den Insekten schwindet auch die Nahrungsgrundlage für Vögel oder Fledermäuse“, sagte Hendricks.

Dass weniger Insekten einer der Gründe für die schwindende Zahl von Vögeln in Deutschland sind, hatte die Bundesregierung erst vor einigen Monaten in der Antwort auf eine Anfrage betont. Seit 1980 gebe es in Deutschland die stärksten Einbußen bei jenen Vogelarten, die in der hiesigen Agrarlandschaft heimisch sind. Bei rund der Hälfte dieser Arten seien die Bestände gesunken. Zitat FAZ – Umweltverbrecher weiter auf freiem Fuß, entsprechende Verfassungsartikel sowie Bundesnaturschutzgesetz defacto außer Kraft…

Autoritäten, die diese verbrecherische Politik durchsetzen, finden sich nahezu in jedem Kreis, jeder Stadt Deutschlands.

Photovoltaik

„Eine völlig verrückte Subventionsmaschinerie“

Der Umweltökonom Joachim Weimann beklagt im F.A.Z.-Interview einen sinnlosen Klimaaktivismus in Deutschland. Seiner Ansicht nach sollte Photovoltaik überhaupt nicht gefördert werden. Frankfurter Allgemeine Zeitung

“Idyllisch gelegene Städte und Dörfer bieten ein entspanntes Wohnumfeld.” Kyffhäuserkreis-Landrätin Antje Hochwind(SPD)

Solaranlage1

Photovoltaik-Anlage bei Heldrungen, hoher Flächen-und Materialverbrauch für unnötige Stromerzeugung:”Photovoltaik ist also keine konstante und damit keine bedarfsgerechte Form der Energiebereitstellung.” “…die teuerste und hierzulande ineffektivste Technologie…”

-

“Subventionen

Solarworld kassiert ab”: Wirtschaftswoche 2012

Solarworld-Chef Frank Asbeck gibt den Kämpfer für fairen Wettbewerb. Dabei ist Deutschlands Branchenprimus selbst einer der größten Subventionsempfänger, auch in den USA.

Frank Asbeck gilt als Strahlemann der deutschen Solarbranche. Doch das Lächeln weicht dem 52-jährigen Chef des Bonner Solarmodulherstellers Solarworld langsam aus dem pausbackigen Gesicht. Preisverfall, Werksschließungen, Wertberichtigungen und Verluste in dreistelliger Millionen-Euro-Höhe verfinstern die Miene des Gründers und Miteigentümers des bekanntesten deutschen Solarunternehmens.

Wie zuvor Solon, Q-Cells, Solar Millennium oder Conergy gerät nun auch Solarworld in Bedrängnis. Die Schuldigen hat Asbeck ausgemacht: “Zurückzuführen ist das Ausmaß des Preisverfalls auf das Modulpreisdumping chinesischer Wettbewerber und unerlaubte Subventionen Chinas.”

 

Kein Wort verliert der Ex-Grünen-Politiker jedoch darüber, dass auch Solarworld dick von Subventionen profitiert. Bekannt ist die indirekte Unterstützung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) seit mehr als einem Jahrzehnt. Das garantiert Käufern und Betreibern von Solaranlagen feste Einspeisesätze für ihren Strom in einem Zeitraum von 20 Jahren. Die Zeche zahlen Verbraucher und Unternehmen.

Von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt blieben aber die direkten staatlichen Hilfen, die Solarworld seit Langem einstreicht. Dabei geht es auch um Summen, die Asbeck von amerikanischen US-Steuerzahlern einsammelt.

Subventionen und Steuergeschenke in Millionenhöhe

“Es ist offensichtlich, dass Solarworld zu den meistsubventionierten Unternehmen in der Geschichte der Solarindustrie zählt”, sagt Jigar Shah, Präsident einer Coalition for Affordable Solar Energy, kurz: CASE, die für bezahlbaren Strom aus Solaranlagen eintritt.

Der Ex-Grünen-Politiker Frank Asbeck: “Im Dezember 1979 gehörte er mit Petra KellyGert BastianMichael Vesper und anderen zu den Gründungsmitgliedern des ersten grünen Landesverbandes in Hersel bei Bonn.” Wikipedia

“Die Politik findet nicht die Kraft, sich der Macht der Solarlobby zu 
> widersetzen. Auf Kosten der Verbraucher werden Milliarden in die 
> ineffiziente Photovoltaik gesteckt. ” DER SPIEGEL bereits 2012.
>
> “Photovoltaik ist also keine konstante und damit keine bedarfsgerechte 
> Form der Energiebereitstellung“, wird im „Regionalen Energie-und 
> Klimakonzept Nordthüringen” hervorgehoben.
>
> In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nennt der Umweltökonom Joachim 
> Weimann die Photovoltaik „eine völlig verrückte 
> Subventionsmaschinerie“. „Seiner Ansicht nach sollte Photovoltaik 
> überhaupt nicht gefördert werden.“ FAZ
>
> „Die Photovoltaik droht der teuerste Irrtum der deutschen 
> Umweltpolitik zu werden. Etwa neun Milliarden Euro kassieren die 
> Solarpark-Betreiber und Hausbesitzer mit Solarplatten auf dem Dach 
> voraussichtlich in diesem Jahr, tragen aber kaum vier Prozent zur 
> Stromversorgung bei, und das auch noch zu unberechenbaren Zeiten. 
> Nachts stellen sämtliche Solarmodule auf einen Schlag den Betrieb ein; 
> im Winter erzeugen sie auch tagsüber kaum Strom. Im Sommer hingegen 
> steht zur Mittagszeit mitunter sogar viel zu viel Strom zur Verfügung, 
> ohne dass es genug Speicherkapazitäten gäbe. Und auch die Verteilnetze 
> sind nicht darauf ausgelegt, dass Tausende Photovoltaik-Besitzer mal 
> Strom abzapfen und mal einspeisen.
> Damit die Lichter nicht ausgehen, muss Deutschland immer wieder 
> Atomkraft aus Frankreich und Tschechien importieren. Der 
> Stromnetzbetreiber Tennet griff bereits auf eine Notreserve zurück: 
> Ein betagtes Ölkraftwerk in Österreich wurde hochgefahren, um den 
> Ausfall der Sonnenkraft zu kompensieren.
> Solarlobbyisten beeindrucken die Öffentlichkeit gern mit großen Zahlen 
> über die theoretische Leistungsfähigkeit ihrer Produkte. Und 
> tatsächlich kommen alle installierten Anlagen – theoretisch – auf über 
> 25 Gigawatt Leistung, gut der doppelten Kraft aller noch verbliebenen 
> deutschen Atomkraftwerke.
> Bedauerlicherweise bringen die Solaranlagen ihre Spitzenleistung 
> jedoch nur bei optimaler Bestrahlung, perfektem Zenitwinkel und 
> idealer Modultemperatur, also unter Laborbedingungen. In der Realität 
> erzeugt die gesamte Photovoltaik weniger Strom als zwei 
> Atomkraftreaktoren. Und selbst diese kann sie nicht ersetzen, solange 
> es nicht genug Stromspeicher gibt. Die Angabe der Spitzenleistung von 
> Photovoltaik-Anlagen führe zu Missverständnissen, schreibt die 
> Deutsche Physikalische Gesellschaft in einem Gutachten: “Photovoltaik 
> kann grundsätzlich keine anderen Kraftwerke ersetzen.” Im Prinzip muss 
> jede Solaranlage durch ein konventionelles Reservekraftwerk 
> abgesichert werden, eine teure Doppelstruktur.
> Auch viele Naturschützer sind längst der Ansicht, dass die 
> Solarförderung drastisch gekürzt werden sollte – im Interesse der 
> Umwelt. Trotz des Preisverfalls bei den Solarmodulen ist die 
> Photovoltaik noch immer die hierzulande ineffizienteste Technologie 
> bei den erneuerbaren Energien, wird aber am stärksten gefördert.“ DER 
> SPIEGEL 2012
>
> Als Resultat dieses Energiewende-Bluffs hat sich der Strompreis für 
> Haushalte seit 2000 verdoppelt. Es ist nicht einzusehen, warum die 
> Gemeinde Oldisleben an einer solchen Politik weiter mitwirken will.
>
> Frankfurter Allgemeine Zeitung:
>
> „…Staatlicher Zwang kann in technische Sackgassen führen.
>
> Das gilt auch für die Photovoltaik?
>
> Wir sind schon jetzt gefangen in einer Situation, in der wir über die 
> nächsten zwanzig Jahre für den Solarstrom hohe Abnahmepreise 
> garantiert haben. Damit werden den Stromkunden in den nächsten zwei 
> Jahrzehnten mindestens 50 bis 60 Milliarden Euro Kosten aufgebürdet. 
> Jeder einzelne Arbeitsplatz in der Photovoltaikbranche samt 
> Zulieferbetriebe wird mit 40 000 Euro subventioniert – mehr als im 
> Steinkohlebergbau. Es läuft eine völlig verrückte 
> Solar-Subventionsmaschinerie, aber man wird sie schwer wieder anhalten 
> können, dafür gibt es zu starke Lobby-Interessen. Insgesamt greift die 
> Klimapolitik den Menschen schon tief ins Portemonnaie, wenngleich das 
> Geld diskret, zum Beispiel über die Stromrechnung abgezweigt wird…FAZ
>
> -“Solarworld” in Arnstadt:
> “Solarworld korrigiert Prognose: Verluste für 2016 möglich”. TA 2016
>
> Der Solartechnik-Konzern Solarworld hat angesichts des verstärkten 
> weltweiten Preisdrucks bei Solarmodulen seine Prognose für 2016 nach 
> unten korrigiert. Das Unternehmen, das eine große Produktionsstätte in 
> Arnstadt hat, hält nun auch erneute Verluste für möglich. Das Ergebnis 
> vor Steuern und Zinsen (Ebit) werde für das Gesamtjahr aktuell in 
> einem Korridor zwischen minus 10 Millionen und plus 10 Millionen Euro 
> erwartet, teilte Solarworld am Freitag zu den vorläufigen 
> Halbjahreszahlen mit. Im März hatte Solarworld den Aktionären noch 
> einen «niedrigen zweistelligen» Vorsteuergewinn in Aussicht gestellt. 
> TA 2016
>
> “Der Solarmodulhersteller Solarword wurde in den USA zu 720 Millionen 
> Euro Schadenersatz verurteilt. Reserven für eine Zahlung hat der 
> Konzern nicht. Mehr als 1000 Menschen arbeiten in Arnstadt für das 
> Unternehmen…Das zuständige Gericht im US-StaatMichigan entschied am 
> Dienstag (Ortszeit) in erster Instanz, dass dem ehemaligen 
> Siliziumlieferanten Hemlock knapp 800 Millionen Dollar für nicht 
> erfüllte Abnahmeverträge plus Zinsen zustünden, wieSolarworld am 
> Mittwoch mitteilte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.Solarworld 
> kündigte Berufung in denUSA an. …Solarworld unterhält allerdings auch 
> einen Standort im US-BundesstaatOregon.Sollte es aber doch zur 
> Vollstreckung kommen, “hätte dies erhebliche negative Auswirkungen auf 
> die Liquiditätslage der Gesellschaft bis hin zur Bestandsgefährdung”, 
> heißt es in demselben Geschäftsbericht.
>
> …Im Thüringer Wirtschaftsministerium beobachtet man die Vorgänge mit 
> Argwohn. ..Immerhin hat der Freistaat Thüringen seit der Gründung der 
> Ersol Solar Energy 1997 insgesamt 23,6 millionen Euro in Aufbau und 
> Erweiterung des Standorts investiert. Die Firma Ersol war später von 
> Bosch übernommen worden – und mehrere Milliarden Euro in dem Segment 
> verloren. 2014 hatte Solarworld – kurz nach einem eigenen 
> Schuldenschnitt – die Fertigung von Bosch übernommen, seither die Zahl 
> der Jobs auf mehr als 1000 erhöht.Bei der Thüringer IG Metall teilt 
> man die optimistische Sicht der Firmen-Spitze im Bezug auf den Streit 
> mit Hemlock nicht. Den Verlauf des Verfahrens hat man sehr genau 
> verfolgt und hält ihn für ein “Debakel”. TA 2016
>
>
> 07.12.2009
> „Ökonomisch höchst ineffizient“/DER SPIEGEL
>
> Der Wirtschaftsweise Christoph Schmidt fordert eine drastische Kürzung 
> der Solarförderung.
> Schmidt, 47, ist seit März einer der “Fünf Weisen”, die für die 
> Bundesregierung die ökonomische Entwicklung begutachten. Seit 2002 
> leitet er das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung 
> (RWI) in Essen.
> ———————————–
> SPIEGEL: Sie sagen, der Solarboom in Deutschland sei zu teuer erkauft. 
> Was läuft schief?
> Schmidt: Die Subventionierung von Photovoltaikanlagen durch das 
> Erneuerbare-Energien-Gesetz, das EEG, hat die Nachfrage nach 
> Solarenergie künstlich angeheizt. Das EEG mag gut gemeint sein, ist 
> aber ökonomisch höchst ineffizient. Der Fördermechanismus bürdet dem 
> Stromverbraucher ungeheure Lasten auf, die in keinem vernünftigen 
> Verhältnis zum Nutzen stehen.
> SPIEGEL: Was kostet die Bürger die Solarförderung?
> Schmidt: Die Nettokosten für alle von 2000 bis 2008 installierten 
> Anlagen summieren sich über die Laufzeit von 20 Jahren auf rund 35 
> Milliarden Euro. Wenn die Subventionierung unverändert bleibt, ergeben 
> sich bis 2010 Kosten von gut 53 Milliarden Euro. Mit anderen Worten: 
> Die Ausgaben sind enorm. Die Produktion von Solarstrom ist die 
> teuerste aller Technologien, um CO2 zu vermeiden.
> SPIEGEL: Aber immerhin kommt sie doch dem Klima zugute?
> Schmidt: Das ist ein Trugschluss. Der europäische Emissionshandel 
> setzt eine bindende Obergrenze für den gesamten CO2-Ausstoß. Was man 
> im Rahmen des EEG spart, wird eben an anderer Stelle ausgestoßen, die 
> Emissionen werden lediglich verlagert in andere Industriesektoren, die 
> in den Emissionshandel eingebunden sind. Die Umweltwirkung ist also 
> gleich null.
> SPIEGEL: Würde man die Obergrenze senken, fiele dann die Bilanz für 
> das EEG positiver aus?
> Schmidt: Nein, die Logik bliebe dieselbe.
> SPIEGEL: Was ist mit dem Argument, grüne Energien seien ein Jobmotor?
> Schmidt: Auch da habe ich meine Zweifel. Man muss in die Bilanz 
> miteinbeziehen, wie viele Arbeitsplätze zugleich verlorengehen, etwa 
> im konventionellen Kraftwerksbau. Und wenn man den Stromkunden zudem 
> fortwährend Geld entzieht, schmälert das ihre Kaufkraft, was ebenfalls 
> negativ auf die Beschäftigung wirkt. Ich vermute also, dass der 
> Nettoeffekt bestenfalls null ist.
> SPIEGEL: Obwohl die Finanzhilfen die deutsche Solarbranche 
> international an die Spitze gebracht haben?
> Schmidt: Das bezweifle ich. Die Subventionierung hat den Bau von 
> Anlagen gefördert, aber nicht die Entwicklung von Innovationen. Diese 
> werden im Gegenteil eher erstickt. Mit dem gegenwärtigen 
> Fördermechanismus wagt ein Unternehmen nichts Neues, es wird träge. Es 
> wäre besser gewesen, die Marktkräfte hätten bestimmt, welche 
> Technologien am ehesten mit der konventionellen Stromerzeugung 
> konkurrieren, und nicht die Lobbyisten.
> SPIEGEL: Warum mucken eigentlich die Stromverbraucher nicht auf?
> Schmidt: Das liegt daran, dass der Einzelne die Belastung kaum spürt. 
> In der Summe aber kommt da einiges zusammen. Es ist zudem 
> außerordentlich schwierig, etwas gegen erneuerbare Energien 
> einzuwenden, die Debatte gleitet oft ins Moralische ab nach dem Motto: 
> Sind Sie etwa gegen den Klimaschutz? Natürlich unterstütze ich den 
> Klimaschutz, aber dazu sollten wir etwas Vernünftiges tun.
> SPIEGEL: Was schlagen Sie vor, was soll die Bundesregierung machen?
> Schmidt: Sie sollte die richtigen Anreize setzen, damit weniger CO2 
> ausgestoßen wird: mit Hilfe des Emissionshandels und eines stetig 
> geringeren Zertifikatevolumens oder über eine CO2-Steuer. Dann müsste 
> sie aber zum Beispiel die Mineralölsteuer deutlich und kontinuierlich 
> erhöhen. Nur so bringt man den Verbraucher dazu, umweltschonende Autos 
> zu kaufen.
> SPIEGEL: Und was sollte die Regierung mit dem EEG machen?
> Schmidt: Am besten wäre es, sie würde es abschaffen, aber das ist 
> politisch wohl nicht durchsetzbar. Sie sollte zumindest die 
> Fördersätze für Photovoltaik weit stärker als geplant reduzieren, ich 
> halte eine Halbierung der Einspeisevergütungen für angemessen. 
> Immerhin sind auch die Kosten der Anlagen erheblich gesunken, allein 
> seit Anfang des Jahres um etwa ein Drittel. DER SPIEGEL
> –
> Erneuerbare-Energien-Gesetz/Frankfurter Allgemeine Zeitung
>
> Lebenslüge Solarförderung
>
> Um die Klimaerwärmung zu bremsen, ist nicht jedes Mittel recht. Es ist 
> vielmehr die ethische Pflicht, jene Mittel dafür einzusetzen, die den 
> höchsten Nutzen und die geringsten Kosten haben. Die Förderung der 
> Solarenergie in Deutschland ist eindeutig Verschwendung.
>
> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/erneuerbare-energien-gesetz-lebensluege-solarfoerderung-11618242.html
>
> “Langsam merkt es auch der Verbraucher
>
> Verblödung ist übrigens nicht der Grund für das fehlkonstruierte 
> Fördersystem. Politiker lieben Förderpolitik, die man sieht. Wer 
> wollte die Wirkung bestreiten, wenn selbst in sonnenarmen Gegenden wie 
> im Vorharz die alten Schweineställe mit Photovoltaikanlagen versehen 
> werden? Politiker lieben ferner eine Umverteilung, die den Empfänger 
> erfreut und das Opfer erst mit Verzögerung und höchst dosiert trifft. 
> Erst langsam registrieren die Verbraucher, dass sie die Solarzellen 
> beim Bauern nebenan finanzieren. Erst zeitverzögert spricht sich 
> herum, dass die Bundesregierungen der vergangenen Jahre eine 
> Umverteilung vom Stromkunden zum Eigentümer von Boden und Immobilien 
> organisiert haben, wie es sich noch nicht einmal eine Partei der 
> Grundbesitzer getraut hätte.”
>
> ENERGIE-IRRSINN|Warum wir mehr für Strom
> zahlen, den wir nicht nutzen/Bild-Zeitung
>
> Die Strompreise sind hoch wie nie, innerhalb von zehn Jahren 
> explodierten die Tarife um 50 Prozent! Und: Verbraucher müssen für 
> immer mehr Strom zahlen, den sie gar nicht nutzen können!
>
> Grund ist das Chaos bei der Energiewende! „Je mehr Energie aus 
> erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, desto mehr wird auch 
> ungenutzt abgeleitet, weil die Netze überlastet sind“, sagt Experte 
> Thilo Schaefer vom Institut IW.
>
> Das jüngste Sturmtief „Heini“ bescherte Deutschland einen neuen 
> Windstrom-Rekord und die Verbraucher mussten dreifach 
> zahlen!ENERGIE-IRRSINN
> Kunden zahlen 3 Mrd. Euro für „Geister“-Strom
> Der Energie-Irrsinn
> Um Netzüberlastungen zu verhindern, wurde allein von Januar bis 
> September 2015Strom für 280 Mio. Euro vernichtet – plus 51% zum 
> Vorjahr (Netzagentur).
>
> Immer mehr Strom muss sogar doppelt bezahlt werden: Bläst der Wind 
> z.B. im Norden stark, werden Windräder stillgelegt, Strom ungenutzt 
> abgeleitet. Wegen Überlastung der Leistungen müssen im Süden 
> gleichzeitig konventionelle Kraftwerke (z.B. Kohle) hochgefahren 
> werden. Kosten allein im Januar/Februar: 270 Mio. Euro – plus 170% zum 
> Vorjahr!
>
> Es gibt zu wenig Stromleitungen! Beispiel Niedersachsen: Ab 2019 will 
> Betreiber TenneT über die Anlage „BorWin3“ Offshore-Windstrom an Land 
> einspeisen. Die Leitungen sind aber frühestens 2021 fertig. Kosten für 
> Verbraucher: 800 Mio. Euro pro Jahr, schätzt Unions-Fraktionsvize 
> Fuchs. Seine Forderung: „Kein Geld mehr für Windstrom, der nicht 
> transportiert werden kann.“
>
> Immer mehr Strom wird kostenlos ins Ausland geliefert, weil es zu viel 
> gibt: 2015 wurde Strom an 25 Tagen verschenkt (2010: 5 Tage).
>
> Wegen des Ökostrom-Booms wollen Versorger mittlerweile 60 
> konventionelle Kraftwerke (Gas/Kohle) stilllegen – Rekord! Doch ein 
> Teil muss als eiserne Reserve (z.?B. für windstille Tage) am Netz 
> bleiben. Der Verbraucher zahlt. Der Chef des Branchenverbands BDEW, 
> Martin Weyand, zu BILD: „Die Lage für Bestandskraftwerke spitzt sich 
> immer weiter zu. Für die Energiewende brauchen wir weiterhin sichere 
> Kraftwerkskapazitäten, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht 
> scheint.“
>
> Insgesamt kostet die Energiewende allein 2016 rund 31 Milliarden Euro, 
> ergibt eine neue IW-Studie. Rekord (+11% zum Vorjahr)!
>
> „Der Kosten-Trend zeigt eindeutig nach oben. Die Verbraucher müssen 
> sich in den nächsten Jahren auf noch höhere Preise einstellen“, sagt 
> IW-Experte Schafer.Unions-Experte Fuchs warnt bereits vor einer 
> weiteren Strompreisexplosion um 30% bis 2020 – „wenn der Windausbau 
> nicht gebremst wird“. Zitate Bildzeitung
>
>
> IG Metall-Studie zu Arbeitsbedingungen und Einkommen
>
> Nachhaltig, aber auch sozial?
>
> 20.11.2014 ? Alle reden über die Energiewende. Doch wie sehen 
> Arbeitssituation und Einkommen in den Unternehmen der Erneuerbaren 
> Energien (EE) aus? Die IG Metall hat hierzu zwischen 2011 und 2013 in 
> vier Umfragen knapp 5000 Beschäftigte in EE-Betrieben befragt, deren 
> Ergebnisse sie in einer Studie “Nachhaltig, aber auch sozial?” 
> zusammengefasst hat.
> Die Energiewende kann nur dann gelingen, wenn die geleistete Arbeit 
> der Beschäftigten in den Erneuerbaren Energien (EE) auch gute Arbeit 
> ist. Doch leider können auch Lichtblicke wie die scheinbar positive 
> Arbeitssicherheit in den EE-Betrieben nicht darüber hinweg täuschen, 
> dass die Arbeitssituation der Beschäftigten alles andere als gut ist.
>
> Die IG Metall hat zwischen 2011 und 2013 vier Umfragen durchgeführt, 
> an denen sich knapp 5000 Beschäftigte der Wind- und Solarindustrie 
> beteiligten. Die jetzt in einer Studie zusammengefassten Ergebnisse 
> zeigen, dass es noch großen Handlungsbedarf gibt.
>
>
> Bis zum Rentenalter kaum durchhaltbar
> So liegen zum Beispiel die Bruttolöhne in EE-Betrieben im Schnitt 
> knapp 900 Euro unter denen des produzierenden Gewerbes in Deutschland. 
> Dort gelten zumeist Tarifverträge der IG Metall. Für viele Mitarbeiter 
> ist die 40+x-Stunden-Woche die Regel. Nur eine Minderheit der 
> Beschäftigten kann sich vorstellen, ihre Tätigkeit bis ins Rentenalter 
> auszuüben.
>
> -
>
> Solarbranche zahlt trotz Subventionen Niedriglöhne/DIE WELT
>
> Der Staat fördert Solarfirmen mit Milliarden. Dennoch lassen viele 
> ihre Mitarbeiter in Zwölf-Stunden-Schichten schuften und bezahlen 
> schlecht.
>
>
> Von Hans Evert
> Viele Angestellte in der Branche werden nicht nach Tarif bezahlt
> Der Sehnsuchtsort für Lohnempfänger des Solargewerbes liegt im 
> Industriepark zu Arnstadt nahe Erfurt. Wer in den Fabrikhallen von 
> Werksleiter Peter von Wartenberg angestellt ist, im Kittel mit dem 
> Aufdruck “Bosch Solar” durch die Reinraumfertigung schreitet, Wafer 
> schneidet oder Module fertigt, ist ein Glückpilz.
>
> Für die 2200 Mitarbeiter gilt seit Monatsanfang ein Tarifvertrag. Das 
> Einstiegsgehalt klettert von 1700 auf 2130 Euro. Es gibt mehr Urlaub, 
> Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen, Regelungen zur 
> Weiterbildung und Altersteilzeit. Kurz: all das, was bei deutschen 
> Solarherstellern selten anzutreffen ist.
>
> Typisch für die Branche ist ein Unternehmen wie Conergy. Hoch 
> verschuldet, verlustreiches Geschäft, Gerüchte über 
> Stellenstreichungen am größten Standort Frankfurt (Oder). Und: 
> mickrige Bezahlung. Leiharbeiter, sagt Betriebsrat Harald Frick, 
> verdienen rund 7,30 Euro pro Stunde.
>
> Macht ohne Zuschläge knapp 1200 Euro brutto im Monat. Die 
> Stammbelegschaft schuftet in der Produktion für rund 1800 Euro, 
> Wochenend- und Nachtzuschläge kommen obenauf. Gearbeitet wird in 
> Zwölf-Stunden-Schichten, vier Tage ranklotzen, vier Tage lang frei. 
> “Wir hoffen, dass es hier im Werk überhaupt weitergeht”, sagt Frick. 
> Tarifvertrag? Undenkbar derzeit.
>
> Fotovoltaikhersteller gelten als Vorzeigeunternehmen mit blitzblanken 
> Fabriken und vorzeigbaren Öko-Produkten. Sie sind Lieblinge lokaler 
> Wirtschaftsförderer und der Politik. Doch die Mitarbeiter der 
> Sonnenfirmen arbeiten oft im Schattenreich der Niedriglöhner.
>
> In den Hightech-Fabriken gehen Menschen ihrem Tagwerk nach, die kaum 
> mehr verdienen als Arbeitnehmer schlecht beleumundeter 
> Dienstleistungsbranchen. Ihren Hang zur Weltverbesserung trägt die 
> Branche wie ein Mantra vor sich her – und verschweigt dabei gern die 
> Arbeitsbedingungen, die so schlecht zum Selbstbild passen.
>
> Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) erklärt sich für nicht 
> zuständig, wenn es um Fragen von Arbeitsbedingungen und Entlohnung 
> geht. Zum “Themenfeld Arbeitsbeziehung” wolle man nicht Stellung 
> nehmen. “Der BSW ist kein Arbeitgeberverband”, heißt es der 
> Gruppierung, die sonst lustvoll für die Belange der Sonnenstromer 
> kämpft. Das Thema ist der Branche unangenehm, wird sie doch mit 
> Milliardenaufwand gefördert. So sieht es das 
> Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vor. Die Einspeisevergütung 
> garantiert jedem Besitzer einer Solaranlage über 20 Jahre einen 
> Festpreis für den produzierten Ökostrom.
>
> So entstehen enorme Kosten, die die Deutschen mit ihrer Stromrechnung 
> begleichen . Allein die bis Ende 2010 installierten Module kosten die 
> Verbraucher in den nächsten 20 Jahren mehr als 80 Milliarden Euro. 
> “Bei vielen Solarherstellern herrscht ein Höchstmaß an Heuchelei”, 
> sagt Detlef Wetzel. Der Vizechef der IG Metall kümmert sich im 
> Vorstand um die Betriebe aus der Erneuerbare-Energien-Branche.
>
> “Die Branche ist hoch subventioniert. Da ist es nicht akzeptabel, wenn 
> gleichzeitig die Leute schlecht behandelt werden”, sagt er. Die 
> Gewerkschaft spricht von Betrieben, wo Leiharbeiter mit 1000 Euro 
> brutto im Monat abgespeist werden. In solche Betriebe will die IG 
> Metall nun Tarifstandards tragen. Es ist eine äußerst mühselige Arbeit.
>
> Nur wenige Anbieter mit anständigen Bedingungen
>
> Bislang haben nur die Bosch-Solartochter und die Solarfabrik Freiburg 
> Verträge mit der IG Metall geschlossen. Hinzu kommen vereinzelte 
> Unternehmen, die sich in Betriebsvereinbarungen an den Gepflogenheiten 
> der Metall- und Elektroindustrie orientieren. Schott Solar und 
> Solarworld gelten ebenfalls als Arbeitgeber mit anständigen 
> Bedingungen und Verdienstmöglichkeiten. Beide Firmen folgen den 
> Tarifwerken, die die Chemiegewerkschaft IG BCE in ihrer Branche 
> etabliert hat.
>
> Doch das sind Ausnahmen. Die IG Metall hat eine Liste von rund 80 
> Branchenunternehmen mit 18.000 Beschäftigten, die sie nun beackern 
> will. Es sind darunter jede Menge bekannter Namen: Conergy etwa, Aleo 
> Solar, Q-Cells, Solon oder First Solar. Dort will man Mitbestimmung 
> etablieren und die Belegschaft von der Mitgliedschaft in der 
> Gewerkschaft überzeugen. Das Kalkül der IG Metall: Machtposition in 
> der Belegschaft aufbauen und mit diesem Druckpotenzial die Firmen auf 
> jenen Tarifvertrag verpflichten, der mit Bosch Solar geschlossen 
> wurde. Der gilt jetzt als Referenz in der Branche.
>
> Allerdings gibt es nach Schätzung der IG Metall nur in jeder dritten 
> Firma überhaupt einen Betriebsrat. Und was viel schwerer wiegt: 
> Derzeit tragen zahlreiche Solarunternehmen einen Überlebenskampf aus. 
> Q-Cells, Conergy und Solon melden drastische Verluste und ringen mit 
> hohen Schulden. Es sind asiatische Konkurrenten, die ihnen zusetzen.
>
> In Fernost, vor allem China, sind mit staatlicher Unterstützung 
> riesige Fabriken entstanden. Von dort werden die Solarzellen zu 
> Tiefstpreisen nach Deutschland verkauft. Das EEG hat den hiesigen 
> Markt zum größten der Welt gemacht, den Konzerne wie Yingli aus China 
> gern beliefern. Dieser Konkurrenz sind viele heimische Unternehmen 
> nicht gewachsen, was wiederum auf ein grundsätzliches Problem der 
> Branche hindeutet.
>
> So sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung gemessen am Umsatz 
> äußerst gering. In einer Studie des Bundesverbandes Solarwirtschaft 
> (BSW) wird von 2,5 Prozent gesprochen. Diese niedrige Zahl ist ein 
> Indiz dafür, dass deutsche Hersteller asiatischen Herausforderern 
> nicht mit besonders innovativen Produkten widerstehen können. “Viele 
> Unternehmen sind schlecht geführt und versuchen über lange 
> Arbeitszeiten und niedrige Löhne zu konkurrieren”, sagt IG-Metall-Vize 
> Wetzel. Deutsche Solarunternehmen würden aber nicht dadurch 
> wettbewerbsfähig, dass sie besonders billig seien.
>
> “In dieser Branche stimmt einfach vieles nicht”, sagt der 
> Gewerkschafter und fordert eine “Nationale Initiative Solarenergie”. 
> Dort solle man sich über Strategien und Innovationen in der Branche 
> miteinander verständigen. Wetzel wünscht sich zudem, dass Solarzellen 
> aus europäischer Produktion privilegiert werden.
>
> “Wer Produkte mit dem Siegel ‘made in Europe’ installiert, sollte eine 
> höhere Einspeisevergütung bekommen”, fordert er. Und um die 
> Arbeitsbedingungen möge sich die Politik kümmern, Mindeststandards 
> einfordern. “Die sozialen Verwerfungen werden dort nicht zur Kenntnis 
> genommen.”
>
> Mit Gewerkschaften nicht viel am Hut
>
> In der jungen Ökobranche hat man mit Gewerkschaften nicht viel am Hut. 
> Oft sind es beseelte Unternehmer mit Pioniergeist, die mit viel 
> Einsatz Firmen gegründet haben. Ähnliches gab es zur Jahrtausendwende, 
> als Internetunternehmen die New Economy zelebrierten. Diese Ära hat 
> die Solarbranche überlebt, der Staat schuf mit dem EEG eine 
> Existenzgrundlage. Doch nach diesem Fleischtopf greifen längst auch 
> ausländische Konkurrenten.
>
> Ein Unternehmer wie Hubert Aulich, Vorstand des Siliziumherstellers PV 
> Crystolax aus Erfurt, mag da nicht groß über Flächentarifverträge 
> nachdenken. Sein Unternehmen fertigt Silizium-Rohlinge und Wafer – 
> jene Scheiben, aus denen die Solarzellen gefertigt werden. Die Preise 
> sind im freien Fall, die für Wafer haben sich binnen weniger Monate 
> fast halbiert. Aulichs Begeisterung für die Vorstellungen der IG 
> Metall hält sich in Grenzen. “Wir haben ein Lohn- und Gehaltssystem 
> aufgebaut, von dem wir meinen, dass es fair ist”, sagt er. Mit 7,50 
> Euro je Stunde fangen Mitarbeiter in der Produktion bei Aulich an.
>
> Zu den Wahrheiten über die Solarbranche gehört auch, dass die 
> Ansiedlungspolitik die Dumpinglöhne befördert hat. Mehr als die Hälfte 
> der Zell- und Modulhersteller sitzen in ostdeutschen Flächenländern. 
> Strukturschwache Städte wie Frankfurt (Oder) in Brandenburg oder 
> Bitterfeld in Sachsen-Anhalt köderten Unternehmen wie Conergy und Q-Cells.
>
> Das Lohnniveau ist ohnehin niedrig, viele Fördertöpfe tun sich für 
> Unternehmer auf, die dort ein Werk errichten. Mittlerweile spricht man 
> nicht nur bei der IG Metall von “verlängerten Werkbänken”, die so 
> geschaffen wurden. Sprich: Betriebe, die nur dank üppiger 
> Subventionierung und Niedriglöhnen bestehen können.
>
> Das gilt eingeschränkt auch für Bosch Solar, jenes Unternehmen, das 
> nun als Vorbild für die Branche gilt. 530 Millionen Euro hat das 
> Unternehmen in Arnstadt investiert, nachdem es die frühere Ersol 2008 
> übernommen hatte. Das Land steuert Millionenbeträge als Beihilfe dazu. 
> Wie viel, will Standortleiter Peter von Wartenberg nicht sagen.
>
> “Aber ohne die Förderung wäre das Werk nicht in Thüringen entstanden”, 
> sagt er. Und der Tarifvertrag kam letztlich nur zustande, weil der 
> Weltkonzern Bosch sich eine defizitäre Solartochter leisten kann. 
> “Ohne Bosch wäre es nicht dazu gekommen”, sagt von Wartenberg. Aus 
> eigener Kraft, ohne die starke Schulter des Industriegiganten, würde 
> das Solarunternehmen gar nicht mehr existieren.

Der nachfolgende Beitrag erschien im Februar 2018 auf der WebSeite der Europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V. (EGE)  unter dem Titel „Wolkenkuckucksheim“. Mit freundlicher Genehmigung der Eulenfreunde übernimmt der Wattenrat die Veröffentlichung im Wortlaut:

Wolkenkuckucksheim

Mit 240 Teilnehmern war die Tagung der Region Hannover und ihrer Klimaschutzagentur am 14. Februar 2018 gut besucht. Der Tagungsgegenstand: „Technische Systeme zur Vogelerkennung und -vergrämung in Kopplung mit bedarfsgerechter Anlagenabschaltung für Windenergieanlagen“. Auf solche Systeme setzen Politik und Wirtschaft, um Windenergieanlagen dort leichter durchzusetzen, wo sie derzeit an den Schranken des Artenschutzrechts scheitern oder mit generellen Abschaltauflagen konfrontiert sind.
Das Fazit der Tagung: Diese technischen Systeme sind nicht verfügbar, unzuverlässig, unausgereift und nicht Stand der Technik. Damit bestätigten die Referenten aus Windenergiewirtschaft und Naturschutz (darunter das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende und das Bundesamt für Naturschutz), was zuvor die Rechtsprechung konstatierte. An diesem Befund ändern auch „Studien zu technischen Systemen aus einer schweizerischen Perspektive“ nichts. Für den Vertreter der Schweizerischen Vogelwarte gab es dennoch Lob aus den Reihen der Windenergiewirtschaft. In der Schweiz stünde der Vogelschutz innovativen Lösungen offener gegenüber als in Deutschland, so das gepflegte Vorurteil. Tatsächlich stehen in der Schweiz ganze 34 (in Deutschland hingegen fast 30.000) Windenergieanlagen.
Einige Teilnehmer brachten es am Rande der Tagung auf den Punkt: „Viel Wind, aber nichts Neues unter der Sonne.“ Das Resümee der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen fällt positiver aus: Dank der Tagung dürfte es schwerfallen, bei diesem Thema sich und anderen etwas vorzumachen. Technische Systeme, die die Kollisionsopferzahlen an Windenergieanlagen in signifikantem Maße senken können, sind bis auf weiteres ein nicht eingelöstes Versprechen und eher eine Fern- als Naherwartung. Ein ernüchterndes Ergebnis, das sich zum Tag der Veranstaltung – Aschermittwoch – fügte.
Darüber hinaus bot die Tagung einen Tag nach Karneval allerdings doch noch allerlei Albernheiten: Der an Sonnenschein arme Winter 2017/18 sei fraglos Beleg für den Klimawandel (so der Veranstalter einführend). Der Vertreter des Bundesamtes für Naturschutz (!) sprach sich für mehr Windenergieanlagen aus. Und der Windenergieanlagenhersteller Enercon präsentierte unwidersprochen eine neue Glaubenswahrheit: „Klimaschutz gleich Windenergie gleich Artenschutz“! Die Branche folgt damit den Vereinnahmungsbestrebungen, die schon aus anderen Zusammenhängen bekannt sind: Landwirtschaft ist angewandter Naturschutz, Beton ist Leben, Pelz ist Artenschutz, ohne Jagd kein Wild.

Zu ergänzen wäre: Ohne Windkraft kein Wind! Und den erzeugt die Branche in der Tat im Überfluss in den Medien.

 

Stellungnahme der AfD-Fraktion zur Solarworld-Insolvenz

Die Ankündigung von Solarworld, einen Insolvenzantrag zu stellen, kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Stefan Möller:

„Die Pleite von Solarworld steht sinnbildlich für die planlose Energiewende der etablierten Politik. Mit hohen moralischen Ansprüchen möchte diese die Welt retten und rechtfertigt damit ein hunderte Milliarden teures Subventionsprogramm für eine angeblich umweltfreundliche Stromerzeugung. Windige grüne Geschäftemacher wie der Vorstandsvorsitzende von Solarworld, Frank Asbeck, haben schnell erkannt, dass dies die ideale Grundlage ist, um ein großes Vermögen zu verdienen.

Es zeigt sich jedoch regelmäßig, dass die Hoffnungen auf ein Energiewende-Wirtschaftswunder keine Chance haben, wenn sie mit den Regeln der globalisierten Wirtschaft konfrontiert werden. Eindrucksvoll widerlegt die Insolvenz auch die erst vor zwei Tagen veröffentlichten Phrasen der Thüringer Branchenvereinigung Solarinput, deren Geschäftsführerin Sabine Schmidt vollmundig behauptete, dass die noch am Markt vorhandenen Unternehmen der Fotovoltaikbranche ihre Marktnische gefunden hätten.

Tatsächlich fielen der moralisierenden Energiewende-Politik nicht nur tausende gut bezahlte Arbeitsverhältnisse in der etablierten Energiewirtschaft zum Opfer. Sie ist auch für einen sozial unvertretbar hohen Strompreisanstieg verantwortlich. Nun bricht auch noch das Kartenhaus des vermeintlichen Wirtschaftswunders durch grüne Zukunftstechnologien zusammen, an welchem die Altparteien gemeinsam mit den Lobbyisten eifrig gebastelt haben…

CDU und SPD – die Schwester-und Kartellparteien im Saarland 2017:

http://www.hart-brasilientexte.de/2017/05/04/schwester-und-kartellparteien-cdu-und-spd-im-saarland-2017-saarland-cdu-und-spd-einigen-sich-auf-koalition-faz-4-5-2017/

SaarlandKarrenbauerRehlinger17

“Annegret Kramp-Karrenbauer und Anke Rehlinger sehen nicht gerade glücklich aus.” BILD, Ausriß 4.5. 2017. Staatsmedien, gesteuerter Mainstream machen 2018 erwartungsgemäß die übliche Propaganda für Annegret Kramp-Karrenbauer.

MELDUNGEN AUS DER REGION/Kyffhäuser-Nachrichten, 21.2. 2018

 

Ca. 60.000 € zu viel berechnet

Im letzten Jahr wurden auch in der Gemeinde Oldisleben/OT Sachsenburg Straßenausbaubeiträge für den Ausbau Fußweg und Straßenlampen erhoben. Und es gab Überraschungen, wie kn aus dieser Meldung erfuhr…Nicht schlecht staunten die Beitragszahler über den stolzen Preis, den jeder einzelne Anlieger zu bezahlen hatte. Nach dem Widerspruch eingelegt und die Baurechnungen eingesehen wurden, stellten wir so einiges fest, was unserer Meinung falsch war. Deshalb wurde Widerspruch eingelegt. Es wurde den Beitragszahlern ca. 60 T € mehr in Rechnung gestellt und Gemeindegrundstücke, die während des Ausbaus verändert wurden, bei der Neuberechnung bessergestellt, als zuvor.Die 60 T € wurden zurückgerechnet und die Grundstückseigentümer bekamen das zu viel bezahlte Geld zurück. Unberücksichtigt dabei blieben die falsch berechnenden gemeindeeigenen Grundstücke, die während der Baumaßnahme verändert wurden. Die Kommune bekam für den Ausbau Fördermittel vom Straßenbauamt Nordthüringen und, obwohl in dieser Fördermittelrichtlinie unter anderem steht.„Erfolgt der Um-, bzw. Ausbau von Straßen, die sich in der Baulast der Gemeinde befinden, mit FÖM nach dieser Richtlinie, sind bei der Festsetzung der zuwendungsfähigen Kosten aus Gründen der Gleichbehandlung aller Zuwendungsempfänger und zur Reduzierung des verwaltungstechnischen Aufwandes generell folgende Beiträge im Vomhundertsatz der übrigen zuwendungsfähigen Kosten als Straßenausbaubeiträge der Anlieger zu unterstellen für a) Straßen, die überwiegend dem innerörtlichen Verkehr dienen, (dazu gehören Gehweg, Parkeinrichtungen, Radwege, Entwässerung, Stützmauern, Straßenbegleitgrün) 55 % v. H. Generell wird auf die Anlagen zum Zuwendungsbescheid (Allgemeine und besondere Nebenbestimmungen) hingewiesen.“konnten die betroffenen Grundstücksanlieger in ihrem Beitragsbescheid nicht nachvollziehen, ob die Fördermittelrichtlinie tatsächlich so umgesetzt wurde. Bei einer Einsichtnahme in die Kalkulationsunterlagen wurde ich das Gefühl nicht los, dass ein Ratsmitglied aus der Gemeinde Oldisleben dem Bauamt bestimmt, was in die Kalkulation mit aufgenommen und wie berechnet werden durfte. Ebenso hatte ich den Eindruck, dass derjenige davon überzeugt war, die gemeindeeigenen Grundstücke besser berechnen zu lassen, weil während der Straßenausbaumaßnahme die darauf stehenden Häuser abgerissen wurden. Das ist falsch – laut ThürKAG muss der Zustand berechnet werden, der vor dem Ausbau da war.Doris Weber 
Vereinsvorsitzende von Haus & Grund Heldrungen u. Umgebung e. V.-“Schulen sind Vertrottelungsanstalten”. Felix Unger, Präsident der Europäischen Akademie der Wissenschaften, Febr. 2018 in der Tageszeitung “DIE WELT”. VertrottelungsanstaltenUnger1VertrottelungsanstaltenUnger2“Vertrottelungsanstalten”, Unger:”Der zentrale Grund dafür ist die schlechter gewordene Qualität der Lehrer”.

“In vielen Bundesländern hat die AfD die Sozialdemokraten weit überholt”. DIE WELT, 19.2. 2018. “Dramatisch ist die Lage für die Sozialdemokraten vor allem in Sachsen und Thüringen. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, holte die AfD in Sachsen 13 Mandate, die SPD drei. In Thüringen käme die SPD auf sechs Sitze, die SPD auf zwei.” Landratswahlen in Thüringen 2018, SPD-Vizechefin Antje Hochwind im Kyffhäuserkreis…SPD-Amtsträger in Thüringen, Ramelow-Regierung längst ohne Legitimation – vorgezogene Neuwahlen überfällig. **

AFDSPDUmfragen2018WELT1

Ausriß DIE WELT, 19.2. 2018. Auch in Thüringen haben SPD-Amtsträger angesichts des gravierenden SPD-Bedeutungsverlusts längst ihre Legitimation verloren.

MaazOpium18

“Der Ostdeutsche läuft massenweise zur AfD über, Herr Doktor Maaz, bitte sagen Sie uns, warum. Weil die Wirkung des Opiums nachlässt, antwortet er dann.” DER SPIEGEL 2018 über Hans-Joachim Maaz, Psychotherapeut aus Halle/Saale.

Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner:http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/

AFDSPDUmfragen2018WELT2

Ausriß.

GRÜNE Thüringen:

http://www.hart-brasilientexte.de/2018/01/27/die-gruenen-2018-doppelspitze-habeck-barbock/

Claudia Roth/GRÜNE, Erinnerungskultur, AfD 2018:http://www.hart-brasilientexte.de/2018/01/19/claudia-rothgruene-erinnerungskultur-afd/

Grüne Witzfiguren:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/11/27/politische-witzfiguren-der-gruenen-in-der-bananenrepublik-deutschland-beispiel-kathrin-goering-eckardt-aus-thueringen-hat-die-ober-gruene-einen-vogelbild/

Grüne und  Timoschenko – unter jenen Oligarchen der Ukraine, die Nazis, Faschisten, Judenhasser, SS-Verherrlicher finanzieren, politisch unterstützen:http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/25/rebecca-harms-und-werner-schulz-trafen-julia-timoschenko-rebecca-harms-und-werner-schulz-durften-in-charkiw-julia-timoschenko-im-krankenhaus-besuchen-im-video-berichten-sie-von-dem-besuch-harm/

Oligarchen in der Ukraine. Wie die Grünen ticken:

TimoschenkoHarmsGrüne

Ausriß – die Idole der Grünen – rechtsextremistische Oligarchin Timoschenko(“Russen abschlachten”), grüne Abgeordnete Harms, Schulz.  Welche Werte die Grünen mit der zwielichtigen Multimillionärin Timoschenko  verbinden – was Ramelow offenkundig gut gefällt.

Volker Beck und die Drogen:http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/02/volker-beck-seit-jeher-stark-umstrittener-gruenen-politiker-wird-von-polizei-mit-rauschgift-erwischt-und-legt-aemter-nieder-laut-medienberichten-wie-die-gruenen-ticken-siehe-landtagswahlkampf-2/

“Beck kam aus einer Dealer-Wohnung.”Bildzeitung, März 2016:http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/03/volker-beck-kam-aus-einer-dealer-wohnung-bildzeitung-politiker-und-organisiertes-verbrechen-heute/

“Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer; sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen.” Daniel Cohn-Bendit und Thomas Schmid bereits 1991 in DIE ZEIT. Welche deutschen Islamisierungsparteien die multikulturelle Gesellschaft wollen… **

CohnBendit16

Daniel Cohn-Bendit/GRÜNE – von Maybrit Illner auf das Zitat angesprochen? Ausriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2018/01/10/afd-will-claudia-roth-als-vizepraesidentin-des-bundestags-absetzen-lassen-die-welt-jan-2017-anti-umwelt-partei-die-gruenen-erfolglose-spitzenleute-jamaika-muessen/

Die Anti-Umwelt-Partei DIE GRÜNEN – trotz katastrophaler Ost-Resultate allen Ernstes an Jamaika-Sondierungen beteiligt – wie Pseudo-Demokratie funktioniert:

Sachsen: 4,6 %

Thüringen(Heimat von Göring-Eckardt): 4,1 %

Sachsen-Anhalt: 3,7 %

Brandenburg: 8 %

Mecklenburg-Vorpommern: 4,3 %

Der Grünen-Kulturbegriff, Beispiel Oligarchin Timoschenko:

SPD-Chef Gabriel und Ukraine-Oligarchin Timoschenko – “Mitglied der überaus korrupten Elite”: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/28/tagesschau-28nov2014es-lag-zum-beispiel-daran-dass-politikerinnen-wie-julia-timoschenko-im-westen-als-demokratinnen-bezeichnet-und-unterstutzt-wurden-wahrend-sie-in-der-ukraine-als-mitglied-de/

“Ich hätte schon einen Weg gefunden, wie man diese Dreckskerle abschlachten könnte…einfach, damit von Rußland nicht mal ein verbranntes Feld übrigbleibt.”

Russen in der Ukraine: “Sie müssen mit Atomwaffen getötet werden.”

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Ausriß.

Gemäß heute offiziell geltenden Kriterien  gehören deutsche Unterstützer der rechtsextremistischen Oligarchin Timoschenko auf keinen Fall zum rechten politischen Spektrum, sondern zum fortschrittlichen bzw. linken.

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Ausriß, Freundinnen.

TimoschenkoTagesspiegel

Ausriß, Tagesspiegel. “Dem Dreckskerl persönlich in die Stirn schießen…die verdammten Russen abknallen…mit Kernwaffen liquidieren…von Russland nur einen verbrannten Fleck übrig lassen…!!” “Wer ist das?” “Eine glühende Verfechterin unserer westlichen Werte!”

GöringEckardtVogelBiene17

 

BILD-Ausriß.

“Zumutbar ist die Frau Katrin Göring Eckardt als Politikerin mit ihren grünen Spinnereien für mich auch nicht! Eine Frau mit abgebrochenem Studium will steuerzahlenden Bürgern in diesem Land erklären, was sie noch alles zu leisten haben…Vielleicht sollte man mal über ein Mindestmaß einer Ausbildung von Politikern im Bundestag nachdenken, denn diese Leute entscheiden schließlich über die Zukunft eines ganzen Landes! Reine Karrieristen ohne Plan haben wir genug im Bundestag, dies konnte jeder die letzten Jahre verfolgen.” Leserbrief in Thüringer Allgemeine 2017

GöringEckardtÖzdemir17

 

Ausriß. Die Werte von Islamisierungsparteien.

Fall Solarworld:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/05/11/die-solarworld-pleite-2017-und-unternehmenschef-asbeck-von-den-gruenen-er-ist-bis-heute-mitglied-der-partei-buendnis-90die-gruenen-wikipedia-ueber-asbeck-unter-gruendung/

http://www.hart-brasilientexte.de/2017/05/18/solarworld-pleite-aufstieg-und-fall-der-photovoltaik-faz-mai-2017-im-jahr-2000-stieg-mit-dem-erneuerbare-energien-gesetz-eeg-die-verguetung-fuer-solarstrom-auf-gut-das-sechsfache/

Auf Kirchendächern in Thüringen, anderen Bundesländern befinden sich Solaranlagen. Die Solarworld-Insolvenz schlägt hohe Wellen…

”Die Grünen-Spitzenkandidatin Göring-Eckardt hat einen neuen Partner, er ist Vizepräsident der EKD. Von ihrem Mann, einem pensionierten Pfarrer, lebt sie getrennt.” DIE WELT 2017

Die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hat einen neuen Lebenspartner gefunden. Dabei handelt es sich um den Vizepräsidenten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Thies Gundlach, wie die Politikerin der „Bild am Sonntag“ sagte: „Thies ist mein Lebenspartner.“

Göring-Eckardt, die bis 2013 Präses der EKD-Synode war, hat Gundlach über das gemeinsame kirchliche Engagement kennengelernt. DIE WELT

“ÜBER MICH

Thüringerin mit Herz und Plan, Politikerin, Mutter und Großmutter, Mitglied des Bundestags, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Mitglied der Synode der EKD, begeisterte Tänzerin, Joggerin und Schalke-Fan, Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl 2017 – mit Offenheit und Optimismus will ich Demokratie gestalten und Freiheit bewahren.” (Göring-Eckardt-Website)

“Thüringen, das ist Heimat. In Friedrichroda, am Großen Inselberg, bin ich geboren. In Gotha aufgewachsen, da besaßen meine Eltern eine Tanzschule – damals in der DDR.”

“Die Grünen-Spitzenkandidatin Göring-Eckardt hat einen neuen Partner, er ist Vizepräsident der EKD. Von ihrem Mann, einem pensionierten Pfarrer, lebt sie getrennt. „Das Scheitern gehört im Leben dazu“, sagte sie.” DIE WELT

ARD:

“Sie kommen aus Erfurt”: “Ich glaube nicht, daß Frau Merkel im Moment was falsch macht.”

Laut Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt wurde die Frauenkirche in Dresden von den Nazis zerstört. Die Politikerin sagte dies unwidersprochen im ARD-Morgenmagazin am 19.10. 2015 – was Bände spricht.

 

Wikipedia: Im Luftkrieg des Zweiten Weltkriegs wurde sie während der Luftangriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 durch den in Dresden wütenden Feuersturm schwer beschädigt und stürzte am Morgen des 15. Februar ausgebrannt in sich zusammen.

Christiane Meier, ARD Berlin, stellt den von Katrin Göring-Eckardt behaupteten Unsinn über die Frauenkirche nicht richtig – warum nicht?

“…nachdem die Nazis sie zerstört haben” – anklicken:https://www.youtube.com/watch?v=e4wifOHAXLI

ARD-Video mit Katrin Göring-Eckardt anklicken:http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-125329.html

Abgeordnetenwatch:http://www.abgeordnetenwatch.de/katrin_goering_eckardt-778-78614–f445016.html

KatrinGöringEckardtARD15

Ausriß.

Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt aus Friedrichroda/Thüringen lobt Angela Merkel von der GRÜNEN-Schwesterpartei CDU(siehe große Koalition in Baden-Württemberg) in der ARD:“Ich glaube nicht, daß Frau Merkel im Moment was falsch macht.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/23/wahlkampf-2016-mecklenburg-vorpommern-gruenen-fraktionsvorsitzende-katrin-goering-eckardt-blamiert-sich-wie-ueblich/

Schweriner Volkszeitung: Göring-Eckardt kritisierte auch die aktuelle Debatte über ein weitgehendes Verbot der Vollverschleierung: „Ich verstehe nicht, dass ausgerechnet aus MV dieser Vorschlag kommt“, sagte sie in Anspielung auf CDU-Spitzenkandidat Lorenz Caffier (CDU), der das teilweise Verbot gemeinsam mit seinen Innenministerkollegen der Union gefordert hatte. Im Landtagswahlkampf von MV habe das Thema nichts zu suchen, sagte Göring-Eckardt, die den Vorschlag ablehnt.

http://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/klare-kante-gegen-die-afd-id14635971.html

Warum die Grünen absacken(?): “Putin ist inzwischen innenpolitisch in einer solch katastrophalen Lage, dass er außenpolitisch immer härtere Gangarten einlegt. Das ist hochgefährlich.” Katrin Göring-Eckardt, Bundestags-Fraktionsvorsitzende der Anti-Umwelt-Partei DIE GRÜNEN.

“Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!”

Katrin Göring-Eckardt. Nun, Frau Göring-Eckardt, wie gefällt Ihnen unser Land jetzt?” Telepolis nach den rassistisch-fremdenfeindlichen Sexmob-Verbrechen von Köln und vielen anderen deutschen Städten.

GöringEckardtÖzdemir17Jamaika

 

Ausriß – hat Göring-Eckardt eine megastarke Basis in ihrem Heimatbundesland Thüringen? 

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Ausriß.

Deutsche Propagandasender haben permanent GRÜNE Göring-Eckardt im Agitprop-Programm über das Jamaikathema, dürfen wegen strenger Vorschriften indessen nicht informieren, um welche umstrittene Figur es sich handelt, wie katastrophal es um die GRÜNEN in Göring-Eckardts Heimat-Bundesland Thüringen und den anderen Ost-Bundesländern steht – Manipulation vom Feinsten:

Grüne in Thüringen – nur rd. 750 Mitglieder, derzeit unter der 5-Prozent-Hürde, aber zwei Ministerposten und ein Staatssekretär in der Ramelow-Regierung – wie die Pseudodemokratie funktioniert.

“Die Partei stehe schlecht da, rief er, vor allem auf dem Land. Sie sei zu fern von den Menschen, deren Stimme sie wollen. “Hören wir noch richtig zu?”, fragte er rhetorisch in den Saal. Zu oft kreisele die Partei in einer `grünen Blase` und verharre in alten Machtstrukturen.”   Thüringer Allgemeine über den Ex-GRÜNEN-Landesvorsitzenden Rainer Wernicke auf dem Arnstädter Parteitag, November 2017. “Grünen-Chef provoziert Eklat  – und tritt ab.”

ÖzdemirJamaika17

Ausriß.

GrünePeter171

Ausriß. Saarländerin Simone Peter/Grüne. Nach Mecklenburg-Vorpommern ist die Anti-Umwelt/Anti-Natur-Partei nun auch im Saarland rausgeflogen:http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/04/wahl-in-mecklenburg-vorpommern-ueberrollt-von-der-walze-afd-der-erfolg-der-afd-in-der-politischen-heimat-der-cdu-vorsitzenden-und-kanzlerin-laesst-nicht-nur-die-union-ratlos-zurueck-dass-die-spd/

“Wahnsinn Windkraft” – MDR-Sendung “Exakt”, Juni 2016 mit Uraltbekanntem(seit Jahrzehnten!), das noch unlängst von interessierter Seite als Lüge, Unsinn etc. abqualifiziert wurde. “…Wie “grün” ist diese Energieform wirklich? Wer verdient an der Windkraft? Zerstören die Windrad-Kolosse nur unsere Landschaften oder lohnt sich die Investition?” Video anklicken. Windkraftpolitik in Thüringen, offizieller Öko-Agitprop und unbequeme Fakten. Windkraftwerke bei Braunsroda-Reinsdorf. Deutsche Anti-Windkraft-Partei “Freier Horizont”. **

“Wahnsinn Windkraft/MDR

KOMPLETTE SENDUNG

Ein Film von Sven Stephan und Anja Walczak

Windräder so weit das Auge reicht. Dass Sachsen-Anhalt bei der Dichte an Windkraftanlagen bundesweit auf Platz drei liegt, ist nicht zu übersehen. Zwei Prozent der Landesfläche sind aktuell damit bebaut. Und es sollen noch mehr werden und noch größere.

Doch inzwischen wächst die Zahl der Windkraftgegner. Naturfreunde beklagen schädliche Auswirkungen auf die Tierwelt. Immer wieder geraten Vögel in die Reichweite der Rotoren und werden getötet. Der Konflikt spaltet inzwischen ganze Dörfer. So wie Zeppernick im Jerichower Land. Drei Viertel der Einwohner haben hier gegen einen neuen Windpark unterschrieben. Sie fürchten um den streng geschützten Rotmilan, der dort heimisch ist. “Es kann nicht sein, dass ich mit Windkraft Naturräume von Menschen und Tieren zerstöre, um angeblich Natur zu sichern. Da sehe ich einen Widerspruch.”, sagt Henry Bartholomäus, Sprecher der Zeppernicker Bürgerinitiative.

Etwa ein Viertel der Einwohner, darunter Landbesitzer, ist allerdings für den Windpark. Denn Windkraftanlagen sind ein lohnendes Geschäft: wer seine Fläche für ein Windrad verpachtet, dem winken Jahr für Jahr zum Teil sechsstellige Einnahmen – egal, ob die Anlage läuft oder nicht. Stillstandzeiten werden ausgeglichen – mit der Einspeisevergütung, die der Netzbetreiber zahlt.

Dafür muss am Ende der Verbraucher mit steigenden Strompreisen zahlen. Der Streit über Nutzen oder Schaden der Windkraft spaltet auch Parteien und Verbände, wie den BUND. Wie “grün” ist diese Energieform wirklich? Wer verdient an der Windkraft? Zerstören die Windrad-Kollosse nur unsere Landschaften oder lohnt sich die Investition?” Zitat MDR

MDR-Video anklicken – jetzt, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, wirken derartige, im Grunde um Jahrzehnte zu spät ausgestrahlte Sendungen wie pure Alibi-Kritik. Jedermann erinnert sich gut an Staatsfunk-Programme, in denen jetzt vom MDR-TV verbreitete Fakten, Argumente als purer Blödsinn, Lüge hingestellt wurden:

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung664510_date-20160608_inheritancecontext-header_ipgctx-false_numberofelements-1_zc-e94e4440_zs-1638fa4e.html

Windkraftwerke bei Braunsroda-Reinsdorf: http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/06/25/windkraftwerke-bei-braunsroda-reinsdorf-drei-weitere-wka-2016-im-bau-folgen-fuer-natur-umwelt-heimat-sind-jedermann-gut-bekannt/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/29/deutschlands-energiewende-bluff-die-frage-ist-dann-auch-wer-den-burgern-erklart-dass-die-stromrechnung-steigt-und-steigtdas-geld-der-verbraucher-wird-mit-beiden-handen-aus-dem-fenster-geworfen/

“Im Gegensatz zu Windrädern und Solarzellen ist unser Kraftwerk grundlastfähig.” Leonhard Nossol, Geschäftsführer der Zellstoff-und Papierfabrik Rosenthal(ZPR) in Blankenstein, im Juli 2016 gegenüber der Thüringer Allgemeinen. In Mainstream-Medien darf offenkundig nicht darüber informiert werden, was es bedeutet, wenn hochsubventionierte Windkraftwerke und Solaranlagen nicht grundlastfähig sind. “Als Grundlastkraftwerke bezeichnet man die Kraftwerke, welche möglichst ununterbrochen und möglichst nahe an der Volllastgrenze betrieben werden.” Wikipedia. Auf Windkraftwerke und Solaranlagen trifft dies nicht zu – sie können daher wegen ihrer sehr unkontinuierlichen Stromerzeugung eine sichere Energieversorgung in Deutschland nicht garantieren – ohne Grundlastkraftwerke sind Windkraftwerke garnicht zu betreiben. Sie müssen zudem immer dann stärker hochgefahren werden, wenn der Wind schwächer oder garnicht weht, keine Sonne scheint. Immer wieder ist in Mainstream-Medien zu lesen, daß ein neuer Windpark soundsoviele Haushalte mit Strom versorgen könne – jedermann kann selbst beurteilen, ob es sich dabei angesichts der Grundlast-Fakten um Lüge oder Wahrheit handelt. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/29/deutschlands-energiewende-bluff-die-frage-ist-dann-auch-wer-den-burgern-erklart-dass-die-stromrechnung-steigt-und-steigtdas-geld-der-verbraucher-wird-mit-beiden-handen-aus-dem-fenster-geworfen/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/30/der-kohleverbrauch-steigt-kraftig-auch-in-deutschland-laut-faz-ubliches-geschrei-der-windkraftbefurworter-scharfe-forderungen-nach-deutlicher-reduzierung-des-kohleverbrauchs-bleiben-kurioserw/

ThüringenJusosSchwarzRotTod18

“Schwarz-Rot ist unser Tod! Jusos Thüringen”.

SPDGlaubwürdigkeitTA17

SPD:”Wo ist sie nur, irgendwo muss sie doch sein, meine Glaubwürdigkeit?!?” Karikatur der Thüringer Allgemeinen, 18.12. 2017 “Thüringer SPD: Nein zur GROKO!”

Dieser Beitrag wurde am Montag, 19. Februar 2018 um 20:58 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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