<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung &#187; Nazismus</title>
	<atom:link href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/nazismus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de</link>
	<description>Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:55:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.42</generator>
	<item>
		<title>Ellrich/Thüringen &#8211; Teil 2.</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/03/ellrichthueringen-teil-2/</link>
		<comments>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/03/ellrichthueringen-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 18:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen und Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[CDU und Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[Ellrich/Thüringen Teil 2]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE und Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen und Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Lagerfeld - Juden]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE und Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi-BRD und DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Nazismus]]></category>
		<category><![CDATA[Nazismus-Antinazismus-17.Juni]]></category>
		<category><![CDATA[NRW und Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[SPD und Nazis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/?p=20233</guid>
		<description><![CDATA[Ellrich &#8211; Teil 1:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/09/05/ellrichthueringen-die-bewegte-geschichte-kz-ddr-grenzort-fotoserie/ &#8212; http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/05/30/suelzhaynthueringen-der-friedhof-die-geschichte/ 1938 Kur-Lichtspiele, Adolf-Hitler-Platz 20, F: 369, Gründung: 9.4.1938, 3-4 Tage, 150 Plätze, Inhaber: Robert Bliedung 1939 Lichtspiele Ellrich, Adolf-Hitler-Platz 20, F: 369, Gr: 1.12.1919, Inh: Gebr. Bliedung, ebenda, 250 Plätze, 3 Tage 1940 Lichtspiele Ellrich, Adolf-Hitler-Platz 20, F: 369, Gründung: 1.12.1919, 250 PLätze, 3 Tage, Inhaber: Gebr. Bliedung 1941 Lichtspiele Ellrich, Adolf-Hitler-Platz 20, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Ellrich &#8211; Teil 1:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/09/05/ellrichthueringen-die-bewegte-geschichte-kz-ddr-grenzort-fotoserie/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/09/05/ellrichthueringen-die-bewegte-geschichte-kz-ddr-grenzort-fotoserie/</a></h1>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/05/30/suelzhaynthueringen-der-friedhof-die-geschichte/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/05/30/suelzhaynthueringen-der-friedhof-die-geschichte/</a></p>
<ul>
<li><strong><a class="mw-redirect" title="1938" href="http://filmtheater.square7.ch/wiki/index.php?title=1938">1938</a> Kur-Lichtspiele, Adolf-Hitler-Platz 20, F: 369, Gründung: 9.4.1938, 3-4 Tage, 150 Plätze, Inhaber: Robert Bliedung</strong></li>
<li><strong><a class="mw-redirect" title="1939" href="http://filmtheater.square7.ch/wiki/index.php?title=1939">1939</a> Lichtspiele Ellrich, Adolf-Hitler-Platz 20, F: 369, Gr: 1.12.1919, Inh: Gebr. Bliedung, ebenda, 250 Plätze, 3 Tage</strong></li>
<li><strong><a class="mw-redirect" title="1940" href="http://filmtheater.square7.ch/wiki/index.php?title=1940">1940</a> Lichtspiele Ellrich, Adolf-Hitler-Platz 20, F: 369, Gründung: 1.12.1919, 250 PLätze, 3 Tage, Inhaber: Gebr. Bliedung</strong></li>
<li><strong><a class="mw-redirect" title="1941" href="http://filmtheater.square7.ch/wiki/index.php?title=1941">1941</a> Lichtspiele Ellrich, Adolf-Hitler-Platz 20, F: 369, Gründung: 1.12.1919, 250 Plätze, 3-4 Tage, Inhaber: Robert und Otto Bliedung/</strong></li>
</ul>
<p><strong>Quelle:filmtheater.square7.ch</strong></p>
<p>-<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20454" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels2-1024x249.jpg" alt="NazizeitGoebbels2" width="1024" height="249" /></a></p>
<p><strong>&#8222;Stürmischer Beifall folgte der Festellung des Ministers, daß das deutsche Volk nicht irgendeinem hergelaufenen USA-General, sondern einzig und allein Adolf Hitler gehorche&#8220;. (Goebbels-Rede)</strong></p>
<p>-<strong>Heimatforscher in höherem Alter weisen 2018 auf einen interessanten Aspekt: In bestimmten Thüringer Städten sei die Nazizeit überhaupt nicht aufgearbeitet, trauten sich Wissenschaftler nicht an das Thema. Dies liege daran, daß nach dem Anschluß von 1990 wieder bestimmte traditionelle Familien politisch-wirtschaftlich das Sagen hätten, die auch zur Nazizeit tonangebend gewesen seien. Diese Familien wollten auf keinen Fall, daß ihre Rolle im Nazi-Kapitalismus bekannt, näher beleuchtet werde. </strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Hitler-Abstammung:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46251821.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46251821.html</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/HJJugendF%C3%BChrer.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-72641" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/HJJugendF%C3%BChrer-715x1024.jpg" alt="HJJugendFührer" width="715" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.<strong>“Jugend dient dem Führer. Alle Zehnjährigen in die HJ”. In den Schulen hatten die Kinder und Jugendlichen damals zu beten: »Schütze Gott mit starker Hand / unser Volk und Vaterland / Laß auf unsres Führers Pfaden / leuchten deine Huld und Gnaden.« Und in einem Hitler gewidmeten evangelischen Schulgebet hieß es : »Weck im Herzen uns aufs Neue / deutscher Ahnen Kraft und Treue / und so laß uns stark und rein / deine deutschen Kinder sein.«</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Der Kurs der ostdeutschen Nachkriegs-Führung gegenüber dem Faschismus-Kult u.a. in Südharz-Orten wie Ellrich und Sülzhayn führte zu entsprechenden Reaktionen der Gegenseite, die bis heute andauern.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h1><strong>Reinhard Gehlen aus Erfurt &#8211; warum sich die BRD als &#8222;Rechtsstaat&#8220; bezeichnete:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/#more-34754">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/#more-34754</a></h1>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie westliche Demokratie funktioniert: “Trump wollte Assad töten lassen”. Tagesschau, 16.9. 2020 zum Völkerrechtsbegriff der NATO-Staaten. Wegen immer strengerer Zensurvorschriften dürfen deutsche Staats-und Mainstreammedien in der Nawalny-Affäre nicht einmal an NATO-Giftattentate auf Staatschefs wie Fidel Castro erinnern. Ausnahmen bestätigen die Regel…”Der US-Geheimdienst CIA hat 1960 zwei der meistgesuchten Verbrecher des Landes angeheuert, um den kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro vergiften zu lassen.” Deutsche Welle über Politik &amp; organisiertes Verbrechen in der neoliberalen Demokratie. “CIA setzte Mafiakiller auf Castro an”. FAZ:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2020/09/16/wie-westliche-demokratie-funktioniert-trump-wollte-assad-toeten-lassen-tagesschau-16-9-2020-zum-voelkerrechtsbegriff-der-nato-staaten-wegen-immer-strengerer-zensurvorschriften-duerfen-deutsch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2020/09/16/wie-westliche-demokratie-funktioniert-trump-wollte-assad-toeten-lassen-tagesschau-16-9-2020-zum-voelkerrechtsbegriff-der-nato-staaten-wegen-immer-strengerer-zensurvorschriften-duerfen-deutsch/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Holocaust-Gedenkstunde im Landtag wird zur Anklage der Täter von einst – und der AfD”. Westdeutsche Thüringer Allgemeine, 26.1. 2019 – erwartungsgemäß fehlt das Wichtigste: Wie war das mit den vielen Nazi-Kriegsverbrechern, SS-Leuten, hochbelasteten Nazis in der West-CDU, der West-SPD, der West-FDP, in der BRD-Regierung – wie war das mit der Nazi-Biographie von Helmut Schmidt etc.? Als SPD und CDU/CSU massiv alte Nazis, Kriegsverbrecher in ihre Reihen holten – wurden diese Parteien deshalb vom Verfassungsschutz überwacht, beobachtet, waren sie zumindest ein Prüffall? Oder war der selber noch tiefbraun? Was CDU-Diezel in ihrer Landtagsrede unterschlug:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/26/holocaust-gedenkstunde-im-landtag-wird-zur-anklage-der-taeter-von-einst-und-der-afd-westdeutsche-thueringer-allgemeine-26-1-2019-erwartungsgemaess-fehlt-das-wichtigste-wie-war-das/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/26/holocaust-gedenkstunde-im-landtag-wird-zur-anklage-der-taeter-von-einst-und-der-afd-westdeutsche-thueringer-allgemeine-26-1-2019-erwartungsgemaess-fehlt-das-wichtigste-wie-war-das/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Oberheldrungen/Thüringen, KZ Auschwitz, Täter und Opfer – aus Dörfern, nur wenige Kilometer voneinander entfernt…Was in Auschwitz vor sich ging, war auch in Thüringen, darunter im heutigen Kyffhäuserkreis, zur Nazizeit bestens bekannt:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/10/oberheldrungenthueringen-kz-auschwitz-taeter-und-opfer-aus-doerfern-nur-wenige-kilometer-voneinander-entfernt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/10/oberheldrungenthueringen-kz-auschwitz-taeter-und-opfer-aus-doerfern-nur-wenige-kilometer-voneinander-entfernt/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Ellrich und die West-Stasi – wie sie tickt: “Das Bundesamt für Verfassungsschutz war in seinen ersten Jahrzehnten mit SS-, SD- und Gestapo-Leuten durchsetzt. An der Spitze der Behörde stand mit Hubert Schrübbers lange Zeit ebenfalls ein Nazi”. Junge Welt, 27.9. 2018. Verfassungsschutz in Thüringen:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/27/die-west-stasi-wie-sie-tickt-das-bundesamt-fuer-verfassungsschutz-war-in-seinen-ersten-jahrzehnten-mit-ss-sd-und-gestapo-leuten-durchsetzt-an-der-spitze-der-behoerde-stand-mit-hubert-schruebb/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/27/die-west-stasi-wie-sie-tickt-das-bundesamt-fuer-verfassungsschutz-war-in-seinen-ersten-jahrzehnten-mit-ss-sd-und-gestapo-leuten-durchsetzt-an-der-spitze-der-behoerde-stand-mit-hubert-schruebb/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Blutspur führt nach Bonn”. Warum die KZ-Gedenkstätte Buchenwald von den neuen Machthabern nach dem Anschluß von 1990 rasch “umgestaltet”, entschärft, “gesäubert” wurde…AfD-Brandner am 8.8. 2018 in Buchenwald:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/09/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-warum-die-kz-gedenkstaette-buchenwald-von-den-neuen-machthabern-nach-dem-anschluss-von-1990-rasch-umgestaltet-entschaerft-wurde/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/09/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-warum-die-kz-gedenkstaette-buchenwald-von-den-neuen-machthabern-nach-dem-anschluss-von-1990-rasch-umgestaltet-entschaerft-wurde/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h1>&#8222;Ellrich Harz Thüringen, Adolf Hitler Platz, Blick zur Kirche&#8220;:<a href="https://www.arkivi-bildagentur.de/articles/a1725836#">https://www.arkivi-bildagentur.de/articles/a1725836#</a></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/EllrichHitlerplatz1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20253" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/EllrichHitlerplatz1-900x1024.jpg" alt="EllrichHitlerplatz1" width="900" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.ansichtskarten-center.de/staedte-mit-hakenkreuz-unsortiert/5503-ellrich-1940-stadt-mit-hakenkreuz-adolf-hitler-platz-mit-kriegerdenkmal-+-hk-fahnen;jsessionid=0E3210ECBCCC0C0A603E2C905703D6A4.jvm1?VIEW_INDEX=20">http://www.ansichtskarten-center.de/staedte-mit-hakenkreuz-unsortiert/5503-ellrich-1940-stadt-mit-hakenkreuz-adolf-hitler-platz-mit-kriegerdenkmal-+-hk-fahnen;jsessionid=0E3210ECBCCC0C0A603E2C905703D6A4.jvm1?VIEW_INDEX=20</a></p>
<h1>Sülzhayn:&#8220;Blick vom Adolf-Hitler-Berg&#8220;:<a href="http://www.akpool.de/ansichtskarten/27216844-ansichtskarte-postkarte-suelzhayn-ellrich-thueringen-kurhaus-kaiserblick-blick-vom-adolf-hitler-berg">http://www.akpool.de/ansichtskarten/27216844-ansichtskarte-postkarte-suelzhayn-ellrich-thueringen-kurhaus-kaiserblick-blick-vom-adolf-hitler-berg</a></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SülzhaynHitlerberg1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20255" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SülzhaynHitlerberg1-1024x461.jpg" alt="SülzhaynHitlerberg1" width="1024" height="461" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h1 class="ts-title"><strong>Die aktuellen Nazi-Antisemitismus-Skandale in Thüringen 2019 – just im Wahlkampfjahr:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/31/thueringen-die-vielen-aktuellen-nazi-skandale-von-autoritaeten-und-mainstreammedien-thueringens-nazi-glocken-laeuten-2019-am-holocaust-gedenktag-und-am-tag-der-landtags-gedenkstunde-zum-holocaust/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/31/thueringen-die-vielen-aktuellen-nazi-skandale-von-autoritaeten-und-mainstreammedien-thueringens-nazi-glocken-laeuten-2019-am-holocaust-gedenktag-und-am-tag-der-landtags-gedenkstunde-zum-holocaust/</a></h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113394" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18-837x1024.jpg" alt="NazisCDULeserTA18" width="837" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Alle Nazis rissen schnellstens aus von Ost nach West. Dort waren sie herzlich willkommen. Die CDU und Herr Konrad Adenauer haben sie sogar in die Regierung aufgenommen.” Leserbrief aus Erfurt, Thüringer Allgemeine, 22.6. 2018 – Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion.</h2>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/KrugKinnhaken2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-108811" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/KrugKinnhaken2-1024x780.jpg" alt="KrugKinnhaken2" width="1024" height="780" /></a></p>
<p>Ausriß.<a href="https://www.amazon.de/Kinnhaken-Manfred-Krug/dp/B000OPQ1NQ">https://www.amazon.de/Kinnhaken-Manfred-Krug/dp/B000OPQ1NQ</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Manfred Krug – DEFA-Film “Der Kinnhaken” von 1962. Krug als DDR-Grenzer von der Kampfgruppe in Berlin:”Der Westen hat eine herrliche Fassade – und wenn man jung ist, kann man darauf reinfallen.” Krug-Klassiker als DVD bei Amazon:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/03/09/manfred-krug-defa-film-der-kinnhaken-von-1962-krug-als-ddr-grenzer-von-der-kampfgruppe-in-berlinder-westen-hat-eine-herrliche-fassade-und-wenn-man-jung-ist-kann-man-darauf-reinfallen-k/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/03/09/manfred-krug-defa-film-der-kinnhaken-von-1962-krug-als-ddr-grenzer-von-der-kampfgruppe-in-berlinder-westen-hat-eine-herrliche-fassade-und-wenn-man-jung-ist-kann-man-darauf-reinfallen-k/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Thüringen, ganz Ostdeutschland – fremdbeherrscht, wirtschaftlich und kulturell kolonisiert seit der feindlichen Übernahme von 1990? Der auffällig hohe Anteil von Westdeutschen in der Funktionselite von Ostdeutschland:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/03/28/thueringen-ganz-ostdeutschland-fremdbeherrscht-kulturell-kolonisiert-seit-der-feindlichen-uebernahme-von-1990-der-auffaellig-hohe-anteil-von-westdeutschen-in-der-funktionselite-von-ostdeutschland/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/03/28/thueringen-ganz-ostdeutschland-fremdbeherrscht-kulturell-kolonisiert-seit-der-feindlichen-uebernahme-von-1990-der-auffaellig-hohe-anteil-von-westdeutschen-in-der-funktionselite-von-ostdeutschland/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h1 class="article__heading "><strong>Jörg Hartmann im zwangsfinanzierten MDR-Riverboat 2019. D</strong>ie bizarre, realitätsfremde “Weissensee”- TV-Serie.<strong>:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/08/riverboat-gaeste-am-8-februar-reiner-haseloff-gabriele-haseloff-zwangsfinanzierter-mdr-in-vorschau-zu-cdu-politiker-aus-sachsen-anhalt-linke-ramelow-in-sendung-davor/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/08/riverboat-gaeste-am-8-februar-reiner-haseloff-gabriele-haseloff-zwangsfinanzierter-mdr-in-vorschau-zu-cdu-politiker-aus-sachsen-anhalt-linke-ramelow-in-sendung-davor/</a>.</h1>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/BNDAktenStasiTA.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22408" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/BNDAktenStasiTA-1024x943.jpg" alt="BNDAktenStasiTA" width="1024" height="943" /></a></p>
<h1 class="article__heading"><strong>Ausriß. “…und auch BND-Spitzel gehören ans Tageslicht!” TA-Leserbrief</strong></h1>
<p>-<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/LübkeStasi.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22423" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/LübkeStasi-527x1024.jpg" alt="LübkeStasi" width="527" height="1024" /></a></p>
<p><strong>BRD-Lübke und die KZs &#8211; der &#8222;KZ-Baumeister&#8220;. Ausriß DER SPIEGEL.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner SPD und GRÜNE. Wer in Deutschland stockreaktionär ist – und wer nicht:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/07/FernerOsten1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-21688" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/07/FernerOsten1-1024x287.jpg" alt="FernerOsten1" width="1024" height="287" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DER SPIEGEL. Die Ziele des Anschlusses von 1990.</strong></p>
<p><span id="more-20233"></span></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/ErfurtVolkstheaterHitler1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20441" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/ErfurtVolkstheaterHitler1-781x1024.jpg" alt="ErfurtVolkstheaterHitler1" width="781" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Adolf Hitler &#8211; Programmheft, Deutsches Volkstheater Erfurt, Spielzeit 1941/42</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitSüßspeisenohneMilch1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20443" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitSüßspeisenohneMilch1-984x1024.jpg" alt="NazizeitSüßspeisenohneMilch1" width="984" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Nazizeit: &#8222;Süßspeisen ohne Milch&#8220;.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitReisenSaatgut1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20445" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitReisenSaatgut1-714x1024.jpg" alt="NazizeitReisenSaatgut1" width="714" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Nazizeit:&#8220;Unterlaßt unnötige Reisen!&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/RahmaNazizeit1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20447" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/RahmaNazizeit1-739x1024.jpg" alt="RahmaNazizeit1" width="739" height="1024" /></a></p>
<p><strong>&#8222;Es streck nach ihr sich jede Hand</strong></p>
<p><strong>Im ganzen deutschen Vaterland&#8220;.(Rahma)</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitFliegerangriffeArbeit1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20449" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitFliegerangriffeArbeit1-1024x699.jpg" alt="NazizeitFliegerangriffeArbeit1" width="1024" height="699" /></a></p>
<p><strong>Nazizeit: Fliegerangriffe und Arbeitszeit.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitV1London1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20451" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitV1London1-670x1024.jpg" alt="NazizeitV1London1" width="670" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8222;Pausenlos fliegt `V 1`weiter gegen London&#8220;. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20456" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels1-1024x804.jpg" alt="NazizeitGoebbels1" width="1024" height="804" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" alt="hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" /></p>
<p>&#8211;</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/nazisrio1937.JPG" alt="nazisrio1937.JPG" /></p>
<p><a href="http://blog.befreiung1945.de/tag/ellrich-juliushuette/">http://blog.befreiung1945.de/tag/ellrich-juliushuette/</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Ellrich-Stolperstein-Hans-Richter-CTH.JPG">https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Ellrich-Stolperstein-Hans-Richter-CTH.JPG</a></p>
<table class="wikitable">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Segelflugübungsstelle des NS-Fliegerkorps Ellrich</strong></td>
<td><strong>Ellrich/Südharz/wikipedia</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Ellrich">https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Ellrich</a></p>
<p><a href="http://www.vorharz.net/de/zweiter-weltkrieg.html">http://www.vorharz.net/de/zweiter-weltkrieg.html</a></p>
<p>http://blog.befreiung1945.de/2015/page/10/</p>
<p><a href="https://www.welt.de/geschichte/article127887880/SS-Offiziere-gruendeten-1949-deutsche-Geheim-Armee.html">https://www.welt.de/geschichte/article127887880/SS-Offiziere-gruendeten-1949-deutsche-Geheim-Armee.html</a></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>MDR 2018 über die Presseberichterstattung zu Ostdeutschland, das kulturelle Erbe aus DDR-Zeiten: </strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>…Mehr an Kultur spiegelt sich nicht wider</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kultur” ist dagegen ein Schlagwort, das nur in etwa jedem 15. Artikel im Zusammenhang mit Ostdeutschland enthalten ist. Auffällig ist diese Zahl vor allem, weil die neuen Länder (ohne Berlin) mit 2,4 Orchestern und Theatern pro 100.000 Einwohner gegenüber nur 0,9 Orchestern und Theatern pro Einwohner in den alten Bundesländern eine etwa zweieinhalbfache Kulturdichte haben…</strong></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AllertzVisierDDReditionost.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20261" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AllertzVisierDDReditionost-1024x942.jpg" alt="AllertzVisierDDReditionost" width="1024" height="942" /></a></p>
<p><strong>Robert Allertz, &#8222;Im Visier die DDR. Eine Chronik&#8220;. edition ost.</strong></p>
<h2 class="article-title lp-article-title article-icon-big"><span class="headline-intro">“Bespitzelung</span></h2>
<h2 class="article-title lp-article-title article-icon-big"><span class="headline">BND setzte Nazi-Täter für “Operation Fadenkreuz” ein</span></h2>
<p class="article-intro"><strong>BND-Gründer Reinhard Gehlen ließ in den Fünfzigerjahren Hunderte Politiker, Wissenschaftler, Militärs und Journalisten bespitzeln – von einer Gruppe schwer belasteter Altnazis.” DER SPIEGEL, Okt. 2016</strong></p>
<p class="article-intro">-</p>
<p class="article-intro"><strong>17. Juni &#8211; BRD-Wochenschau:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=296&amp;v=IMLXKIh7XqA">https://www.youtube.com/watch?time_continue=296&amp;v=IMLXKIh7XqA</a></p>
<p class="article-intro">-</p>
<p><a href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=124129943">https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=124129943</a></p>
<p><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost.html">https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost.html</a></p>
<p><a href="https://www.gtgj.de/index.php/archiv/presseschau/8-bundespraesident-luebke-baute-hitlers-konzentrationslager-">https://www.gtgj.de/index.php/archiv/presseschau/8-bundespraesident-luebke-baute-hitlers-konzentrationslager-</a></p>
<p>&#8211;</p>
<nav class="navigation row">
<div class="col-sm-8 col-md-8 col-lg-9 hidden-xs">
<ul id="topmenu" class="nav menu">
<li class="item-435 deeper parent"><a href="https://www.eulenspiegel.com/">Home</a></li>
<li class="item-454 active deeper parent"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage.html">Verlage</a>
<ul class="nav-child unstyled small">
<li class="item-585 parent"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/eulenspiegel-verlag.html">Eulenspiegel Verlag</a></li>
<li class="item-586 parent"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/eulenspiegel-kinderbuchverlag.html">Eulenspiegel Kinderbuchverlag</a></li>
<li class="item-587 parent"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/das-neue-berlin.html">Das Neue Berlin</a></li>
<li class="item-588 parent"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/neues-leben.html">Neues Leben</a></li>
<li class="item-589 parent"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/aurora.html">Aurora</a></li>
<li class="item-590 current active parent"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost.html">edition ost</a></li>
<li class="item-591"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/militaerverlag.html">Militärverlag</a></li>
<li class="item-592"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/spotless.html">spotless</a></li>
<li class="item-593"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/verlag-am-park.html">verlag am park</a></li>
</ul>
</li>
<li class="item-511"><a href="https://www.eulenspiegel.com/autoren.html">Autoren</a></li>
<li class="item-512"><a href="https://www.eulenspiegel.com/termine.html">Termine</a></li>
<li class="item-439"><a href="https://www.eulenspiegel.com/pressebereich.html">Presse</a></li>
<li class="item-440 deeper parent"><a href="https://www.eulenspiegel.com/handel.html">Handel</a></li>
</ul>
</div>
</nav>
<div class="row">
<div id="left" class="col-sm-4 col-md-4 col-lg-3 hidden-xs">
<div class="moduletable">
<ul class="nav menu">
<li><a title="edition ost" href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost.html"><img class="img-responsive" src="https://www.eulenspiegel.com/images/logos/menue/edition-ost.png" alt="edition ost" /></a></li>
<li class="item-121"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/in-vorbereitung.html">In Vorbereitung</a></li>
<li class="item-71"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/neuerscheinungen.html">Neuerscheinungen</a></li>
<li class="item-546"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/politik-zeitgeschichte.html">Politik &amp; Zeitgeschichte</a></li>
<li class="item-73"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/biografie.html">Biografie</a></li>
<li class="item-75"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/rote-reihe.html">Rote Reihe</a></li>
<li class="item-74"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/sachbuch.html">Sachbuch</a></li>
<li class="item-641"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/bildband.html">Bildband</a></li>
<li class="item-642"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/spotless.html">spotless</a></li>
<li class="item-643"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/militaerverlag.html">Militärverlag</a></li>
<li class="item-644"><a href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/verlag-am-park.html">verlag am park</a></li>
</ul>
</div>
<div class="moduletable">
<h3>Kataloge</h3>
<div class="custom">
<div><a href="https://www.eulenspiegel.com/kataloge-vorschauen.html" target="_blank"><img src="https://www.eulenspiegel.com/images/Katalog_Download_18FJ.jpg" alt="Katalog Download 18FJ" width="261" height="176" /></a></div>
</div>
</div>
</div>
<div id="system-message-container"></div>
<div class="item-page">
<div class="page-header">
<h2>Spotless</h2>
</div>
<div class="row">
<div class="col-xs-5 col-sm-3 col-lg-4 "><a title="Der Überläufer. Letztes Kapitel" href="https://www.eulenspiegel.com/images/verlag/cover/print/9783360020536.jpg"><img class="img-responsive img-cover" title="Der Überläufer. Letztes Kapitel" src="https://www.eulenspiegel.com/images/verlag/cover/mittel/9783360020536.jpg" alt="Der Überläufer. Letztes Kapitel" /></a></div>
<div class="col-xs-7 col-sm-9 col-lg-8">
<div class="titlebox">
<div class="authors"><strong>Robert Allertz</strong>, <strong>Hansjoachim Tiedge</strong></div>
<h1 class="title">Der Überläufer. Letztes Kapitel</h1>
</div>
<div class="row">
<div class="col-sm-6">
<div class="details">128 Seiten, 12,5 x 21 cm, brosch.</div>
</div>
<div class="col-sm-6 text-right"><span class="flag">sofort lieferbar</span></div>
</div>
<div class="row prices">
<div class="col-md-6">
<div class="price"><strong>Buch 9,95 €</strong></div>
<p class="isbn">ISBN 978-3-360-02053-6</p>
<p><a class="btn btn-default btn-buy" title="" href="https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/titel/der-ueberlaeufer-letztes-kapitel.html?task=buy&amp;id_product=1177"><i class="fa fa-shopping-cart"></i> in den Warenkorb</a></p>
</div>
<div class="col-md-6">
<div class="price"><strong>eBook 6,99 €</strong></div>
<p class="isbn">ISBN 978-3-360-51007-5</p>
<div id="buyebook" class="btn btn-default btn-buy"><i class="fa fa-mobile-phone"></i> als eBook kaufen bei</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="row">
<div class="col-sm-7 col-sm-push-5 col-lg-8 col-lg-push-4">
<p>Im April 2011 verstarb »der Überläufer«. Obgleich das Leben Hansjoachim Tiedges in Russland endete, wo er seit 1990 Asyl genoss, und trotz der Tatsache, dass seine Erinnerungen bereits 1998 herauskamen, meldeten nicht nur deutsche Agenturen sein Hinscheiden. Selbst die Washington Post berichtete am 13. April: »Hansjoachim Tiedge, West German intelligence official who defected to east, dies at 73.« Der einstige Abwehrchef des Bundesamtes für Verfassungsschutz war 1985 in die DDR übergetreten und hatte sein Wissen offenbart. Kurz vor dem Ende der DDR flog der sowjetische Nachrichtendienst den wegen Landesverrat Gesuchten aus. Seitdem erfuhr man wenig bis nichts über ihn. Robert Allertz sprach mit Tiedges ehemaligen Kollegen, die bis zu seinem Tod Verbindung zu ihm hatten. Obgleich das BfV bestritt, ihn nach seiner Ausreise observiert zu haben, kam nun auch heraus: Tiedges Telefon wurde bis 2005 abgehört.</p>
<div class="clearfix"></div>
</div>
<div class="col-sm-5 col-sm-pull-7 col-lg-4 col-lg-pull-8">
<ul class="icons">
<li><a title="Druckansicht"><i class="fa fa-print"></i> Drucken</a></li>
<li><a title="Seitenlink als E-Mail senden" href="mailto:name@email.com?subject=Der%20%C3%9Cberl%C3%A4ufer.%20Letztes%20Kapitel&amp;body=Link%20https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/titel/der-ueberlaeufer-letztes-kapitel.html"><i class="fa fa-envelope-o"></i> Link senden</a><a title="Cover in Druckauflösung" href="https://www.eulenspiegel.com/images/verlag/cover/print/9783360020536.jpg" target="_blank"><i class="fa fa-search"></i> Druckauflösung</a></li>
</ul>
</div>
</div>
<div class="row">
<div class="col-sm-7 col-sm-push-5 col-lg-8 col-lg-push-4">
<hr />
<h3 class="subtitle"><a title="Mehr Infos …" href="https://www.eulenspiegel.com/autoren/autor/324-robert-allertz.html">Robert Allertz</a></h3>
<p>Robert Allertz, geboren 1951, Spezialglasfacharbeiter, Diplomjournalist, Oberleutnant zur See d. R., Autor verschiedener Publikationen.</p>
</div>
</div>
<div class="row">
<div class="col-sm-7 col-sm-push-5 col-lg-8 col-lg-push-4">
<hr />
<h3 class="subtitle"><a title="Mehr Infos …" href="https://www.eulenspiegel.com/autoren/autor/807-hansjoachim-tiedge.html">Hansjoachim Tiedge</a></h3>
<p>Hansjoachim Tiedge, geboren 1937, Jurist, trat 1966 in die Dienste des Bundesamtes für Verfassungsschutz Köln. Er war u.a. verantwortlich für die Spionageabwehr gegen die DDR. Der Gegenspieler der HV A lief 1985 zu seinem Gegner über. Er promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin über die Abwehrarbeit des Verfassungsschutzes. Ab 1991 lebte er in Russland, dort verstarb er 2011 in der Nähe von Moskau.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Tiedge1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20399" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Tiedge1-1024x697.jpg" alt="Tiedge1" width="1024" height="697" /></a></p>
<p>Ausriß Tiedge-Buch.</p>
<p>&#8211;</p>
<section class="header"><strong>31. Mai 2018, 01:01 Uhr</strong></p>
<h2><strong>Überwachung am De-CixBetreiber des Frankfurter Internet-Knotens verliert Klage gegen den BND/Süddeutsche Zeitung</strong></h2>
</section>
<section class="topenrichment">
<figure class="asset-image asset-image--image_big">
<div class="asset-image__image-wrapper"></div>
</figure>
</section>
<section id="article-body" class="body">
<div class="ad ad_iqadtile8"></div>
<ul class="resized">
<li><strong>Der Bundesnachrichtendienst darf weiter ohne besonderen Anlass den Internet-Knoten in Frankfurt anzapfen.</strong></li>
<li><strong>Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ist endgültig.</strong></li>
</ul>
<section class="authors resized">
<div class="authorContainer"><strong> </strong></div>
</section>
<p class="resized"><strong>Der Bundesnachrichtendienst (<a class="themelink" href="http://www.sueddeutsche.de/thema/BND">BND</a>) darf weiter in großem Umfang Daten beim Internet-Knoten De-Cix aus Frankfurt abzapfen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am späten Mittwochabend eine Klage des Betreibers von De-Cix gegen den BND ab.</strong></p>
<p class="resized"><strong>Der Betreiber könne verpflichtet werden, bei der strategischen Fernmeldeüberwachung durch den BND mitzuwirken, betonte der 6. Senat in seiner Urteilsbegründung. Der Geheimdienst sei berechtigt, auf Anordnung des Bundesinnenministeriums internationale Telekommunikation zu überwachen und aufzuzeichnen. Das Bundesverwaltungsgericht ließ keine Rechtsmittel gegen die Entscheidung zu.</strong></p>
<p class="resized"><strong>Der Nachrichtendienst BND greift seit Jahren zu Aufklärungszwecken in großem Stil Daten aus dem, nach Verkehrsaufkommen, größten Internet-Knotenpunkt der Welt ab.</strong></p>
<figure class="teaserable-layout teaserable-layout--image resized">
<div class="teaserable-layout__image-div"><strong>Betreiber des weltgrößten Internetknotens wirft BND Rechtsbruch vor</strong></div>
<p><figcaption><strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/ueberwachung-am-de-cix-betreiber-des-weltgroessten-internetknotens-wirft-bnd-rechtsbruch-vor-1.3994191"><span class="teaserable-layout__abstract">Der “Komplize” will nicht mehr: Seit Jahren zapft der Geheimdienst Daten vom De-Cix in Frankfurt ab. Nun will der Betreiber die Verbindung kappen – und zieht vor Gericht. </span><span class="teaserable-layout__authors">Von Georg Mascolo und Ronen Steinke</span> <span class="teaserable-layout__more">mehr…</span></a></strong></figcaption></figure>
<p><strong>Dabei erhalten die Agenten die Daten nicht nur aufgrund eines konkreten Tatverdachtes, sie bekommen sie im Zuge der sogenannten strategischen Fernmeldeüberwachung, also anlasslos. Diese Praxis stand nun gerichtlich auf dem Prüfstand. Süddeutsche Zeitung</strong></p>
</section>
<h2 class="beitrags-titel">“Amerikas Politiker. Aus Prinzip verantwortungslos.” FAZ 2015. Die USA und der völkerrechtswidrige Krieg gegen den Irak(rd. 1,5 Millionen Tote)… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=41193&amp;action=edit">*</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/amerikas-politiker-aus-prinzip-verantwortungslos-13747097.html">http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/amerikas-politiker-aus-prinzip-verantwortungslos-13747097.html</a></p>
<p><strong>“In Washington genießen Menschen wie Paul Wolfowitz, der politische Architekt des Irakkriegs, ein entspanntes Privatleben. Ihre Fehler muss die Welt ausbaden…Die Fehler im Umfeld des Irak-Krieges reichten über den Tatbestand fingierter Belege für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen hinaus. Während der anschließenden Besatzung wurden immer wieder schwere Fehler begangen. Es wurden Milliarden Dollar für den Wiederaufbau veruntreut. Die Konsequenzen? Am besten sind sie mit den englischen Worten beschrieben: Don’t ask, don’t tell…Das politische Washington, so reich es bekanntermaßen an Informationsquellen bis hin zur feinsten Verästelung weltweiter Spionage mittels der NSA-Tentakel ist, ignoriert Warnungen im Vorfeld des 11. Septembers 2001. Dafür ist bis heute niemand zur Verantwortung gezogen worden. Obendrein wird auch das dubiose Wirken Saudi-Arabiens im unmittelbaren Umfeld der Anschläge bis heute unter Verschluss gehalten. Wer will da wen schützen und warum?…Einerseits reicht der lange Arm des amerikanischen Gesetzes glücklicherweise so weit, dass weltweit Fifa-Funktionäre, gleich welcher Herkunftsnation, vor den amerikanischen Kadi gebracht werden können. Andererseits können Wolfowitz, Cheney oder Rumsfeld, die vergleichsweise weit mehr Dreck am Stecken haben, weiterhin frei herumtollen…Was bedeutet all das für das Bewusstsein der amerikanischen Öffentlichkeit? Etwas Fatales: Es herrscht ein permanenter Zustand kollektiver Amnesie…”</strong></p>
<p><strong>Süddeutsche Zeitung 2014:</strong></p>
<p><strong> “Am 11. Oktober 2002, kurz nach Mittag, gab der US-Senat dem damaligen Präsidenten George W. Bush freie Hand für einen Angriff auf den <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Irak">Irak</a>. Mit 77 zu 23 Stimmen billigte die Parlamentskammer die entsprechende Kriegsresolution.</strong></p>
<p><strong>Unter den Senatoren, die mit “Yea” stimmten, waren: Joe Biden, Hillary Clinton, John Kerry und Chuck Hagel – mithin fast die ganze außen- und sicherheitspolitische Mannschaft des jetzigen Präsidenten <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Barack_Obama">Barack Obama</a>. Biden ist heute Vizepräsident, Clinton war Obamas erste Außenministerin, Kerry hat dieses Amt derzeit inne, Hagel ist Verteidigungsminister.”</strong></p>
<p><strong>Zeitdokument – Merkel und der Irakkrieg: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/16/ukraine-2014-und-nato-mobilmachung-an-ruslands-grenze-zeitdokument-merkel-verteidigt-irak-kriegfaz-rd15-millionen-kriegstote/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/16/ukraine-2014-und-nato-mobilmachung-an-ruslands-grenze-zeitdokument-merkel-verteidigt-irak-kriegfaz-rd15-millionen-kriegstote/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Warum ausgerechnet Helmut Schmidt zu den SPD-Partei-Idolen zählt. Nazi-Offizier Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Am Sonntag wählen die Niedersachsen. Es war einmal ein Disneyland faschistischer Fantasien, und noch lange nach dem Zweiten Weltkrieg blieben die Nationalsozialisten hier stark.” DIE WELT 2017</strong></h2>
<p>&#8211;</p>
<h1><strong>Große Probleme vieler Ostdeutscher mit Nazi-Westdeutschland. </strong></h1>
<h1><strong>Irreführende Parteinamen in Deutschland(<b>Christlich Demokratische Union Deutschlands, Christlich-Soziale Union, Freie Demokratische Partei, Die Linke, Sozialdemokratische Partei Deutschlands&#8230;)</b></strong></h1>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="entry-title fusion-post-title">Umgang mit der NS-Vergangenheit in NRW(AfD-Anfrage und bemerkenswert leere Antwort)</h2>
<h2 class="entry-title fusion-post-title"><strong>Kleine Anfrage 331</strong></h2>
<h2 class="entry-title fusion-post-title">des Abgeordneten Andreas Keith AfD</h2>
<div class="post-content">
<p><strong><a href="https://cdn.afd.tools/sites/137/2017/10/24150515/678zu331.pdf">Anfrage als PDF laden</a></strong></p>
<p><a href="https://cdn.afd.tools/sites/137/2017/09/03113233/AW-KA-331-US-Minin.pdf">Antwort als PDF laden</a></p>
<p>Verschiedene Personen mit NS-Vergangenheit z.B. NSDAP-Kader, Mitglieder der SA, der SS, der Gestapo haben es in den Nachkriegsjahren in der Bundesrepublik Deutschland in höchste politische Ämter wie aber auch in Spitzenpositionen der Verwaltung, der Justiz, der Polizei und dem Geheimdienst geschafft. Diese waren dann auch meistens Mitglieder in Parteien, die die Bundesrepublik und das Land Nordrhein-Westfalen in den Nachkriegsjahren nachhaltig ge­prägt haben. Prominente Fälle mit NS-Verstrickungen waren z.B. Kurt Georg Kiesinger (CDU), der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland oder Willi Weyer (FDP), ehemaliger stellv. Ministerpräsident von NRW. Letzterer soll in seiner Funktion als nordrhein-westfälischer Finanzminister, den hiesigen Finanzämtern untersagt haben, Berliner Forderungen aus Entnazifizierungsverfahren einzutreiben.<sup>1</sup></p>
<p>Es gab aber auch Sozialdemokraten mit NS-Vergangenheit z.B. Karl Schiller, Bundeswirt­schaftsminister im Kabinett des vorgenannten Bundeskanzler Kiesinger,<sup>2</sup> aber auch andere wie Erhard Eppler.</p>
<p>Die Linkspartei hat zu diesem Thema eine ähnliche Große Anfrage im Deutschen Bundestag im Jahr 2010 (Drucksache 17/4126) zu den Institutionen des Bundes gestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><sup>1</sup> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Weyer">https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Weyer</a></p>
<p><sup>2</sup> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schiller">https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schiller</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich frage daher die Landesregierung:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Von wie vielen NS-belasteten Personen (d.h. NSDAP-Mitglieder, Angehörigen von SA, SS, Gestapo, an NS-Verbrechern beteiligten Wehrmachtsbefehlshabern oder sonstigen Personen, die an NS-Verbrechen beteiligt waren in Institutionen (z. B. den Gerichten, den Staatsanwaltschaften, der Polizei, dem Verfassungsschutz, den Finanzämtern, den Schulen, den Universitäten oder der sonstigen Verwaltung) des Landes Nordrhein-West­falen seit 1946 geht die Landesregierung insgesamt aus? (Bitte nach Institution auf­schlüsseln)</strong></li>
<li><strong>In welchen Ministerien des Landes waren 1946 besonders viele Personen mit NS-Be­lastungen beschäftigt, und welche Maßnahmen wurden von Seiten der Landesregierun­gen getroffen, um deren Anteil möglichst gering zu halten?</strong></li>
<li><strong>Wie viele Landesminister und Ministerpräsidenten der Landesregierung waren seit 1946 nach Erkenntnissen der Landesregierung NSDAP-Mitglieder oder Mitglieder anderer NS-Organisationen wie SA, SS, Gestapo (Bitte einzeln aufführen)?</strong></li>
<li><strong>Wie hat die Landesregierung bzw. haben Landesministerien ihre Geschichte mit Blick auf NS-belastete Personen bzw. ihren Umgang mit diesem Teil der Vergangenheit ins­besondere bei Mitgliedern der Parteien CDU, FDP und SPD aufgearbeitet?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Andreas Keith</strong></p>
<p>____________________________________________________________________________________</p>
<p>Sehr geehrter Herr Landtagspräsident,</p>
<p>namens der Landesregierung beantworte ich die 14 eine Anfrage 331 im Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten und allen übrigen Mitglie­dern der Landesregierung wie folgt:</p>
<p>Vorbemerkung der Landesregierung</p>
<p>Die Landesregierung misst der Erinnerung an die I IS-Vergangenheit und der Aufarbeitung personeller Kontinuitäten in z..er Landesverwaltung der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg große Bedeutung zu. Sie nimmt dazu auf die ausführlichen Informationen der Antwort der Vorgängerre­gierung auf die Kleine Anfrage 4544 „Umgang mit -ler NS-Vergangenheit im Landtag“ (LT-Drucksache 16/11364) Bezug.</p>
<ol>
<li><strong>Von wie vielen NS-belasteten Personen ( 1.h. NSDAP-Mitglieder, Angehörigen von SA, SS, Gestapo, in NS-Verbrechern beteiligten Wehrmachtsbefehlshabern oder sonstigen Personen, die an NS-Verbrechen beteiligt waren in Institul Ionen (z. B. den Ge­richten, den Staatsanwaltschaften, der Polizei, lern Verfassungs­schutz, den Finanzämtern, den Schulen, den Ui liversitäten oder der sonstigen Verwaltung) des Landes Nordrhein-t /estfalen seit 1946 </strong><strong>geht die Landesregierung insgesamt aus? (Bitte nach Institution aufschlüsseln)</strong></li>
</ol>
<p>Umfassende Listen oder Auswertungen zu NS-belasteten Personen im Landesdienst liegen nicht vor. Die Beantwortung würde eine wissen­schaftliche Auswertung aller relevanten Bestände voraussetzen, zu de­nen im Landesarchiv neben den Entnazifizierungsakten in der Abteilung Rheinland auch andere Bestände zählen. Diese befinden sich nicht nur in den drei Regionalabteilungen des Landesarchivs NRW (Rheinland, Westfalen und Ostwestfalen-Lippe), sondern auch in anderen, nicht­staatlichen Archiven. Die wissenschaftliche Auswe lung ist in der für die Beantwortung der Kleinen Anfrage zur Verfügung : tehenden Zeit nicht möglich.</p>
<p>Für einzelne Verwaltungsbereiche liegen veröffentichte regionale und überregionale Studien vor, die diese Auswertung bereits geleistet ha­ben. Hierzu wird im Übrigen auf die LT-Drucksache 16/11664 verwie­sen.</p>
<ol start="2">
<li><strong>In welchen Ministerien des Landes waren 1946 besonders viele Personen mit NS-Belastungen beschäftig<span style="font-size: 13.3333px">t</span>, und welche Maß­nahmen wurden von Seiten der Landesregierungen getroffen, um deren Anteil möglichst gering zu halten?</strong></li>
</ol>
<p>Siehe Antwort zu Frage 1.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Wie viele Landesminister und Ministerpräsidenten der Lan­desregierung waren seit 1946 nach Erkenntnissen der Landesre­gierung NSDAP-Mitglieder oder Mitglieder anderer NS-Organisationen wie SA, SS, Gestapo (Bitte ein2aln aufführen)?</strong></li>
</ol>
<p>Auf die Antwort zu Frage 1 wird Bezug genommen</p>
<ol start="3">
<li><strong>Wie hat die Landesregierung bzw. haben Landesministerien ihre Geschichte mit Blick auf NS-belastete Personen bzw. ihren Umgang mit diesem Teil der Vergangenheit ins besondere bei Mit­gliedern der Parteien CDU, FDP und SPD aufgearbeitet?</strong></li>
</ol>
<p>Bei der Aufarbeitung der Parteizugehörigkeiten von Regierungsmitglie­dern und Verwaltungsmitarbeitern und Verwaltungsmitarbeiterinnen können sich Überschneidungen mit den Ergebnissen der Drucksache 16/11664 ergeben.</p>
<p>Grundsätzlich ist jedoch zwischen der Aufarbeitung der regionalen bzw. überregionalen Parteigeschichte einerseits und der Geschichte der Lan­desregierung bzw. -verwaltung andererseits zu unterscheiden.</p>
<p>Neben der in der Drucksache aufgeführten Studie von Kenk-mann/Rusinek ist das Schicksal der westfälischen Finanzverwaltung im Dritten Reich Gegenstand der Abhandlung von Ilse Birkwald in Leesch/Birkwald „Geschichte der Finanzverfassung und -verwaltung in Westfalen seit 1815?. Die Veröffentlichung durch die damalige Oberfi­nanzdirektion Münster im Jahr 1994 wurde durch eine Ausstellung zum Thema in der Villa ten Hompel begleitet, die auch in Anschluss an vie­len verschiedenen Orten bundesweit gezeigt wurde. Parallel dazu wurde eine didaktische Mappe für die Aus- und Fortbildurg aufgelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Isabel Pfeiffer-Poensgen</p>
<p><a href="https://s3.kleine-anfragen.de/ka-prod/nw/16/11664.pdf">https://s3.kleine-anfragen.de/ka-prod/nw/16/11664.pdf</a></p>
</div>
<p><strong>Was ostdeutsche Schüler bis 1989 selbst aus dem Unterricht der Dorfschulen sehr ausführlich erfuhren – nach 1990 war damit Schluß.</strong></p>
<h2><strong>&#8222;60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen: Das vergessene braune Erbe&#8220;:</strong><a href="http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf">http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<table cellspacing="0">
<tbody>
<tr>
<td class="grauezeilebox" colspan="3">
<table border="0" width="560" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="grauezeile">Meldung vom 27.10.2009</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="contentrahmengross" colspan="3">
<table width="560" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="contentleerzeile560"></td>
</tr>
<tr>
<td class="content560">
<h1>Braunes Erbe im Landtag &#8211; Über 40 CDU-und FDP-Abgeordnete Nazis</h1>
<p>Bei der heutigen Landespressekonferenz hat der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel (LINKE) die Ergebnisse einer historischen Studie ?ber die NS-Vergangenheit von CDU- und FDP-Abgeordneten im Landtag nach 1945 vorgestellt.</p>
<p><strong>Das Ergebnis der Studie <i>&#8222;60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen &#8211; Das vergessene braune Erbe &#8222;</i> von Dr. M.C. Klepsch belegt, dass mehr als 40 Abgeordnete der b?rgerlichen Parteien in der NSDAP oder parteinahen Organisationen wie der SS oder der SA waren. Darunter nicht weniger als 8 Fraktionsvorsitzende und zwei sp?tere Landesminister (Willy Weyer, FDP und Paul Mikat, CDU). Insbesondere in der FDP liegt der Anteil ehemaliger Nazis besonders hoch: So hatte in den Nachkriegsjahren mehr als jeder f?nfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit. Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von 6 ehemaligen Nazis, darunter 3 SS-M?nnern gef?hrt.</strong></p>
<p>Aufgrund dieser Ergebnisse hat Sagel im Landtag NRW einen Antrag eingereicht, der die Einrichtung einer historischen Kommission fordert, welche die NS-Vergangenheit aller Parteien untersuchen soll. &#8222;Das Kartell des Schweigens ?ber die braune Vergangenheit muss auch in NRW durchbrochen werden. Alle Parteien sind aufgefordert sich dieser Verantwortung zu stellen.&#8220;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ausriß Rüdiger Sagel.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NRWNazisFilbinger1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20397" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NRWNazisFilbinger1-671x1024.jpg" alt="NRWNazisFilbinger1" width="671" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß spotless.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Wie die Lindner-FDP tickt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/FDPEntnazifizierung.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-96658" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/FDPEntnazifizierung-772x1024.jpg" alt="FDPEntnazifizierung" width="772" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Schluss mit Entnazifizierung…Wählt FDP”. Ausriß. Wie Genscher-FDP und FDP-Wähler ticken. “Viele der tief in die NS-Vergangenheit verstrickten Mitläufer konnten in der <a class="mw-redirect" title="Bundesrepublik Deutschland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesrepublik_Deutschland">Bundesrepublik Deutschland</a>unbehelligt nach 1949 Karriere machen.” Wikipedia</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">&#8222;Was ist die AfD? Sie ist eine Partei, die Nazis eine politische Heimat bietet.” Jakob Augstein im SPIEGEL. Vergaß er &#8211; sicher rein zufällig &#8211; bestimmte andere deutsche Parteien?</h2>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/157244.die-fdp-war-in-nrw-von-nazis-unterwandert.html">https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/157244.die-fdp-war-in-nrw-von-nazis-unterwandert.html</a></p>
<div class="csc-textpic-imagewrap csc-textpic-single-image"><img src="http://archiv.linksfraktion-nrw.de/uploads/pics/Sagel-110px_57.jpg" alt="" width="110" height="110" border="0" /></div>
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><strong>Die Partei DIE LINKE will im Landtag von NRW die Einsetzung einer historischen Kommission beantragen. Ein Gespräch mit Rüdiger Sagel, stellvertretendem Fraktionsvorsitzendem der Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong><i>Das Interwiew erschien erstmalig am 11.01.2011 in der Tageszeitung Jungen Welt. <a class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in  neuem Fenster" href="http://www.jungewelt.de/2011/01-11/059.php?sstr=111sagel" target="_blank">Junge Welt</a> Interview: Gitta Düperthal</i> </strong></p>
<p class="indent"><strong>Am Mittwoch, 19. Januar, wird der Landtag Nordrhein-Westfalens über einen außergewöhnlichen Antrag der Fraktion Die Linke beraten. Anliegen ist, eine historische Kommission im Landtag zu bilden, um die Nazi-Vergangenheit insbesondere der früheren CDU- und FDP-Abgeordneten zu beleuchten. Was kann dabei ans Tageslicht kommen?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Ich hatte bereits 2009 dem Landtag das Ergebnis einer Studie »60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen – Das vergessene braune Erbe« vorgelegt. Diese Untersuchung belegt: Mehr als 40 Abgeordnete der bürgerlichen Parteien im Landtag nach dem 2. Weltkrieg waren in der Nazizeit Mitglied der NSDAP oder wirkten bei parteinahen Organisationen wie SS oder SA mit. Darunter nicht weniger als acht Fraktionsvorsitzende und zwei spätere Landesminister, zum Beispiel Willy Weyer (FDP) und Paul Mikat (CDU).</strong></p>
<p><strong>Insbesondere in der FDP war der Anteil ehemaliger Nazis hoch: In den Nachkriegsjahren hatte mehr als jeder fünfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit. Die Partei war in NRW regelrecht unterwandert. Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von sechs ehemaligen Nazis, darunter drei SS-Männern geführt. Im 2008 erschienenen Jahrbuch »60 Jahre Landtag in Nordrhein-Westfalen« hatte allerdings nur ein einziger Abgeordneter auf seine Nazi-Vergangenheit hingewiesen. Alle anderen haben sie verschwiegen. So wird deutlich, daß eine Aufarbeitung dringend notwendig ist.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Bereits 2009 hatten Sie einen Antrag eingereicht, eine historische Kommission einzurichten. Welche Reaktion gab es damals?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Alle Fraktionen im Landtag haben den Antrag damals abgelehnt. Man hat das lapidar abgetan, es bestünde keine Notwendigkeit. Man müsse sich das jetzt nicht vorwerfen lassen, habe sich mit seiner Vergangenheit bereits hinreichend auseinandergesetzt, so der Tenor der Christdemokraten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Wieso konnte das so lange unter dem Deckel gehalten werden?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Die Vergangenheit dieses Personenkreises im Landtag NRW ist bis zum Erscheinen meiner Studie niemals erwähnt worden. Beim Bundesarchiv in Berlin hatte niemand angeklopft, um die Vergangenheit der Landtagsabgeordneten in NRW zu erfragen. Keiner dieser Beteiligten am faschistischen System hat seine ehemals braune Gesinnung öffentlich eingeräumt. Einige der Abgeordneten waren Nazis der ersten Stunde, sie waren sogar vor 1933 eingetreten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Welche Aussichten gibt es im jetzigen Landtag, dieses Thema wieder aufzugreifen? Mit den Stimmen der SPD, der Grünen und jetzt auch der Linken wäre die nötige Mehrheit da – aber 2009 hatten die beiden ersteren Parteien eine historische Kommission noch für unnötig gehalten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Wie sich SPD und Grüne verhalten werden, ist noch nicht klar – mittlerweile hat sich aber einiges getan. Meiner Studie hatte man Einseitigkeit unterstellt, obgleich alle Fakten in der Broschüre, die von meiner Internet¬seite unter www.sagel.info heruntergeladen werden kann, präzise belegt sind. Danach gab es verschiedene Fernsehberichte, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigten. Insofern setze ich darauf, daß die Einsicht in die Notwendigkeit der Vergangenheitsaufarbeitung bei allen anderen Parteien mittlerweile gewachsen ist. Einzelne Abgeordnete haben mich schon darauf angesprochen, weil sie einen ZDF-Report zum Thema gesehen hatten. Vor einigen Wochen gab es eine Debatte, bei der man der Linken vorhielt, ihre Vergangenheit nicht aufarbeiten zu wollen. Als Replik darauf hatte ich gesagt, die CDU solle sich erst um ihre eigene braune Vergangenheit kümmern. Daraufhin ist die CDU-Abgeordnete Andrea Verpoorten ausgerastet und hat mich angebrüllt, sie werde mich juristisch belangen. Ich habe sie dann dazu ermuntert – ich kann ja alles öffentlich belegen.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Es ist offenbar CDU- und FDP-Landtagsabgeordneten neu, sich für die braunen Wurzeln ihrer Parteien rechtfertigen zu müssen. Um so lieber haben diese umgekehrt Abgeordneten der Fraktion Die Linke in der Öffentlichkeit angeschwärzt, sie würden vom Verfassungsschutz überwacht …</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Besonders im Wahlkampf. Anfang 2010 hat man das mir z.B. unterstellt – insbesondere der ehemalige CDU-Minister Laschet. Deshalb zog ich vor das Amtsgericht, um Klage gegen meine Überwachung einzureichen. Herauskam, daß ich weder überwacht werde, noch daß es beabsichtigt ist, das zu tun. Ausriß DIE LINKE</strong></p>
<p class="bodytext">-</p>
<h2><strong>Nahtloser Übergang am Beispiel von Dr. jur. Hermann Kohlhase (FDP)</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Mitglied der NSDAP seit 1.5.1937</strong></li>
<li><strong>Mitglied der SS seit 15.8.1937</strong></li>
<li><strong>Vom Juli 1943 bis Mai 1945 Richter am Militärgericht der Waffen-SS im Wehrkreis II in Berlin</strong></li>
<li><strong>Nach dem Ende des Faschismus Mitglied der FDP</strong></li>
<li><strong>1952 bis 1954 Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld</strong></li>
<li><strong>1954 bis 1962 Abgeordneter im Landtag NRW, zeitweise Vorsitzender der FDP-Fraktion</strong></li>
<li><strong>Zahlreiche höchste Ämter in NRW:</strong>
<ul>
<li><strong>Minister für Wirtschaft und Verkehr, 1956-1958</strong></li>
<li><strong>Staatssekretär im Kultusministerium, 1962 bis 1966</strong></li>
<li><strong>Minister für Landesplanung und Wohnungsbau 1966-1970</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong><em>FLORIAN OSUCH<br />
(MITARBEITER DER NRW-LANDTAGSFRAKTION DER LINKSPARTEI)</em></strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110104" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18-1024x641.jpg" alt="GysiAltmaier18" width="1024" height="641" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Gysi – Altmaier.</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><span style="color: black;font-family: verdana;font-size: small"><span style="font-size: xx-small"><span style="font-family: verdana;font-size: medium"><strong>Sagel: „NS-Vorwurf an die CDU &#8211; Nichts zu entschuldigen!“</strong></span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" width="1" cellspacing="0" cellpadding="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.scharf-links.de/clear.gif" alt="" width="15" height="1" border="0" /></td>
<td><a target="thePicture"><img title="" src="http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/44a2258a13.jpg" alt="" width="177" height="250" border="0" /></a><img class="spacer-gif" title="" src="http://www.scharf-links.de/clear.gif" alt="" width="1" height="10" border="0" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color: black;font-family: verdana;font-size: small">01.12.10<br />
<img title="Antifaschismus" src="http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/1a1a5bb100.jpg" alt="Antifaschismus" width="25" height="25" border="0" /><b><a title="Antifaschismus" href="http://www.scharf-links.de/46.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=13491&amp;tx_ttnews[cat]=27&amp;cHash=06876897c6" target="page">Antifaschismus</a>, <a title="NRW" href="http://www.scharf-links.de/46.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=13491&amp;tx_ttnews[cat]=46&amp;cHash=0dd936e18a" target="page">NRW</a></b> </span><span style="color: black;font-family: verdana;font-size: small"> </span></p>
<p class="bodytext"><strong>„Für meinen NS-Vorwurf an die NRW-CDU werde ich mich nicht entschuldigen, denn ich habe dies in der Veröffentlichung „60 Jahre Landtag NRW. Das vergessene braune Erbe“ (Münster 2009) mit zahlreichen Dokumenten aus Archiven, unter anderem dem Bundesarchiv in Berlin, belegt“, stellt der stv. Fraktionsvorsitzende Rüdiger Sagel (LINKE) zur Forderung und zum Wutausbruch des Fraktionsvorsitzenden der CDU Laumann fest.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>„CDU und noch in verstärktem Maße die FDP in NRW, mit zahlreichen Fraktionsvorsitzenden mit NS-Vergangenheit, haben ein bisher unbearbeitetes Problem mit der Nazivergangenheit. Beide Parteien hatten zahlreiche Abgeordnete mit Nazivergangenheit im Landtag, die nach dem Krieg auch Führungspositionen inne hatten und die strafrechtliche Verfolgung von Nazi-Verbrechen behindert haben.“</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Vielmehr sollte sich die CDU öffentlich entschuldigen, denn sie hat ihre NS-Vergangenheit bisher nicht aufgearbeitet, so Sagel. „Wenn die CDU immer wieder auf den Verfassungsschutz hinweist, dann stellt sich die Frage, warum sich dieser nicht um die CDU und vor allem auch die FDP gekümmert hat. Solange die CDU in NRW sich weigert, ihre NS-Vergangenheit aufzuarbeiten, bleibt sie stets verbunden mit Namen wie dem des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Gerhard Holz, der schon vor 1933 in der NSDAP war, oder SS-Mitgliedern wie den späteren CDU Abgeordneten Freiherr von Fürstenberg und Josef Hermann Dufhues. Viele weitere Namen von CDU-Honoratioren mit NS-Vergangenheit finden sich in der Broschüre „Das vergessene braune Erbe“, darunter die ehemaligen FDP-Fraktionsvorsitzenden Willy Weyer, Eberhard Wilde, Herrmann Kohlhase, Reinhard Beine und Heinz Lange.“</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Broschüre „Das vergessene braune Erbe“ zum Download hier [PDF, 6.3 MB]: <a href="http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf" target="_blank">http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf</a></strong></p>
<h1><strong>Wie Sagel 2018 auf Anfrage mitteilt, habe es entgegen der Ankündigungen des Landtagspräsidiums bis <span class="cmp_parsed_date">heute</span> keine Aufarbeitung gegeben. &#8222;Hier wird sich also weiter herumgedrückt und die historisch falschen Angaben in der vom Landtag veröffentlichten 60-Jahre-Landtag Jubiläumssschrift wurden bis <span class="cmp_parsed_date">heute</span> nicht korrigiert.&#8220;</strong></h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazisWilders1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-32023" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazisWilders1-1024x670.jpg" alt="PegidaGegenNazisWilders1" width="1024" height="670" /></a></p>
<p>-<strong>Pegida – das Medienexperiment 2015:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/14/pegida-das-medienexperiment-2015-ist-es-moeglich-die-anti-nazi-positionierung-von-pegida-anti-nazi-spruchbaender-der-oppositionsbewegung-aus-saemtlichen-deutschen-medien-flaechendeckend-herauszuh/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/14/pegida-das-medienexperiment-2015-ist-es-moeglich-die-anti-nazi-positionierung-von-pegida-anti-nazi-spruchbaender-der-oppositionsbewegung-aus-saemtlichen-deutschen-medien-flaechendeckend-herauszuh/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazis6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-32423" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazis6-742x1024.jpg" alt="PegidaGegenNazis6" width="742" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Viele in Deutschland sowie im Ausland denken, die beiden Fotos zeigen Pegida-Gegner…</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="atc-Headline atc-Headline-lg"><span class="atc-HeadlineEmphasis "><span class="atc-HeadlineEmphasisText">“HESSISCHER LAND</span></span><span class="atc-HeadlineEmphasisText">TAG</span><span class="o-VisuallyHidden">:</span></h2>
<h2 class="atc-Headline atc-Headline-lg"><span class="atc-HeadlineText">Zeitweilig ein Drittel der Abgeordneten ehemalige NSDAP-Mitglieder”</span><a href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessischer-landtag-zeitweilig-ein-drittel-der-abgeordneten-ehemalige-nsdap-mitglieder-12086247.html">http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessischer-landtag-zeitweilig-ein-drittel-der-abgeordneten-ehemalige-nsdap-mitglieder-12086247.html</a></h2>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>FAZ:</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>…Von 403 ehemaligen Abgeordneten, die 1928 oder früher geboren wurden, waren mindestens 92 Mitglieder der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/thema/nsdap">NSDAP</a>, 13 von diesen waren hauptamtlich Beschäftigte oder Parteifunktionäre. 26 Abgeordnete waren Mitglied in der SA, zwölf in der SS oder Waffen-SS.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Neue biographische Details über  Zinn</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Auch der von 1950 bis 1969 amtierende hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (<a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/spd">SPD</a>) war während seiner Dienstzeit in der Wehrmacht für neun Monate Mitglied in der SA. Dieses biographische Detail war bisher nicht öffentlich bekannt gewesen. Nach seinen eigenen Angaben im Meldebogen vom Oktober 1949 zur Entnazifizierung war Zinn in der „SA-Wehrmannschaft 1940/41 vormilitärisch ausgebildet“ worden. Die Spruchkammer in Kassel sah in der SA- Mitgliedschaft keinen Grund für ein Verfahren und stufte den damaligen Justizminister Zinn als vom Befreiungsgesetz „nicht betroffen“ ein.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Landtagspräsident Kartmann hatte die Untersuchung zusammen mit dem Ältestenrat des Landtags veranlasst, nachdem die Fraktion der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/die-linke">Linkspartei</a> Anfang Mai 2011 eine von ihr in Auftrag gegebene Studie vorgestellt hatte. Darin konnte der Historiker Hans-Peter Klausch anhand von Unterlagen des Bundesarchivs in Berlin die NSDAP-Mitgliedschaft von 75 früheren Abgeordneten nachweisen.</strong></p>
<aside id="cna-P4" class="js-cna cna-P4 js-cna-P4 cna-Is-displayed js-Set-visible">
<div id="W1Ad">
<div id="iqadtile4" class="">
<div id="tile4adlabel" class="iq-al-sty iq-al-2"><strong> </strong></div>
</div>
</div>
</aside>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>In den nun durchsuchten Archiven, darunter das Bundesarchiv Berlin, hessische Staatsarchive, die Stasi-Unterlagen-Behörde, das Militärarchiv in Freiburg und die ehemalige Wehrmachtsauskunftsstelle, fanden Kirschner und seine Projektmitarbeiter auch die zwölf Nachweise zu Mitgliedschaften in der SS und Waffen-SS, darunter mehrere hohe Dienstränge, aktive Dienste von späteren Abgeordneten in SS-Totenkopf und SS-Polizeieinheiten sowie Funktionen in zentralen SS-Ämtern wie dem SS-Führungshauptamt in Berlin.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Alle Fraktionen betroffen</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Für 200 Personen der Untersuchungsgruppe stellte Kirschner Mitgliedschaften in weiteren Partei- oder parteinahen Organisationen fest, einige von ihnen bekleideten „bedeutende Funktionen“. 20 ehemalige Abgeordnete hatten ihre NSDAP-Mitgliedschaft nicht oder unkorrekt angegeben. Alle im Landtag bis 1999 vertretenen Fraktionen hatten frühere NSDAP-Mitglieder oder durch die Nähe zum „NS-Regime“ belastete Mitglieder in ihren Reihen. Die politisch links stehenden Parteien waren weniger betroffen als die Parteien „bürgerlich-konservativer Ausrichtung“, heißt es im Abschlussbericht Kirschners. Besonders viele Abgeordnete mit NS-Vergangenheit fanden sich in der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/fdp">FDP</a>, dem BHE (Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten) und der NPD.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Der Anteil von ehemaligen NSDAP-Mitglieder unter den Landtagsabgeordneten stieg laut der Studie von 1950 an „signifikant“ und erreichte in der 5. Legislaturperiode von 1962 bis 1966 einen Spitzenwert von 34 Prozent. Altersbedingt sank der Anteil dann bis 1978 auf 0,9 Prozent. Von den 164 früheren SPD-Abgeordneten der Jahrgänge 1928 und früher waren 24 in der NSDAP (14,6 Prozent), von 121 CDU-Abgeordneten waren ebenfalls 24 frühere Parteimitglieder (19,8 Prozent).</strong></p>
<aside id="cna-N1" class="js-cna cna-N1 js-cna-N1">
<div id="iq-artikelanker" class=""></div>
</aside>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Bekanntes und Überraschendes</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>In den LDP- oder FDP-Fraktionen waren 27 von 71 in der NSDAP (38 Prozent). Zu den bekannteren hessischen Politikern und Landtagsmitgliedern, deren NSDAP-Mitgliedschaft schon vor der Studie bekannt war, zählen der spätere Unions-Bundestagsfraktionsvorsitzende Alfred Dregger (Eintrittsdatum 1. September 1940) und der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident und Frankfurter SPD-Oberbürgermeister Rudi Arndt, der am 20. April 1944, dem Geburtstag Adolf Hitlers, in die Partei eintrat.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>„Überraschend“ sei die frühe NSDAP-Mitgliedschaft des SPD-Politikers Johannes Strelitz, der am 1. November 1932 in die Partei eintrat und sie kurz nach der „Machtergreifung“ Hitlers schon wieder im Juli 1933 verließ. Strelitz war von 1964 bis 1970 SPD-Fraktionsvorsitzender, Justizminister, Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Von den zwölf ehemaligen SS-Männern in den Landtagen waren sechs FDP-Fraktionsmitglieder. Die FDP-Abgeordneten Albert Derichsweiler, Rolf Metz und Wilhelm Saure waren in der SS „Oberführer“, ein Dienstrang, der in der Wehrmacht zwischen einem Oberst und einem Generalmajor anzusiedeln sei, schreibt Kirschner. Derichsweiler nahm als Gauamtsleiter, „Reichsredner“ und SA-Obersturmführer im Stab von Rudolf Hess eine bedeutende Rolle als Parteifunktionär ein. Der FDP-Abgeordnete Erich Mix war in der SS-Standartenführer. Metz und der BHE-Abgeordnete Sepp Waller gehörten zeitweilig SS-Totenkopfverbänden an.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>„Wertungen in vielen Fällen schwierig“</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Da diese SS-Verbände auch zur Bewachung von Konzentrationslagern eingesetzt wurden, bestünden „hier offene Fragen zu sehr schweren Vorwürfen, die nur durch gründliche Recherchen zu den Zugehörigkeitszeiträumen und zu konkreten Einsätzen zufriedenstellend geklärt werden können“, heißt es in der Studie. Die FDP-Abgeordneten Saure und Fritz Walter waren über längere Zeit im SS-Rasse- und Siedlungshauptamt tätig, die „eine zentrale Säule der Umsetzung der nationalsozialistischen Rassenideologie“ gewesen sei. „Wertungen“, so schreibt Kirschner in seinem Schlusswort, seien „in einigen Fällen möglich, in vielen aber schwierig“. So müsse gefragt werden, ob die Mitgliedschaft in der NSDAP ein „hinreichendes Kriterium“ sei, um „ideologische Übereinstimmung zum Nationalsozialismus zu unterstellen“, und von welchem Alter an man bei einer Person die „volle Verantwortung für ihr politisches Handeln voraussetzen“ könne. Zitat FAZ</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/hessen-landtag-nazis">http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/hessen-landtag-nazis</a></p>
<p><a href="http://www.niqolas.de/bredel/news/b-wttmb.pdf">http://www.niqolas.de/bredel/news/b-wttmb.pdf</a></p>
<p><a href="https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/NS-Vergangenheit%20ehem.%20hess.%20Abg.pdf">https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/NS-Vergangenheit%20ehem.%20hess.%20Abg.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp18/48/debatten/53.html">http://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp18/48/debatten/53.html</a><br />
&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Halle für Genscher”. MDR aktuell verschweigt am 22.2. 2017 komplett NSDAP-FDP-Genschers enge Kontakte u.a. zur nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktatur Brasiliens, Argentiniens. Was war da los hinter den Redaktionskulissen? Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20301" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis1-813x1024.jpg" alt="SaarNazis1" width="813" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel">&#8222;Braune Spuren im Saar-Landtag&#8220;:<a href="http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf">http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20303" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis2-619x1024.jpg" alt="SaarNazis2" width="619" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß. Wie die CDU tickt&#8230;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern”. Die CDU und Helmut Kohl – warum er ein Parteiidol ist:</strong></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-107322" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18-309x1024.jpg" alt="KohlNSVerbrecher18" width="309" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern…Kohl hielt den Generaloberst der Waffen-SS für einen anständigen Mann. Dabei hatten dessen Einheiten Kriegsverbrechen begangen. Noch als Kanzler zeigte Kohl Verständnis für die Waffen-SS.” Ausriß DER SPIEGEL 2018.</strong></h2>
<p>&#8211;</p>
<div class="qp_headline">
<h1><strong>&#8222;25 Jahre Thüringen: Erfurt war Helmut Kohls erste Wahlkampf-Station</strong></h1>
</div>
<div class="qp_teaser"><strong>Erfurt. Eindeutiger konnte die Botschaft am 20. Februar 1990 nicht sein: Oben auf den Domstufen ein strahlender Bundeskanzler Helmut Kohl, der die Marktwirtschaft und die Einheit der Nation beschwor.&#8220; TA</strong></div>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20305" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis3-1024x582.jpg" alt="SaarNazis3" width="1024" height="582" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20308" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis4-765x1024.jpg" alt="SaarNazis4" width="765" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß. Wie die FDP tickt&#8230;</p>
<p>Wikipedia: &#8230;Die <i>Demokratische Partei Saar</i> (Kurzbezeichnung: <i>DPS</i>) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im damals selbstständigen <a title="Saarland 1947 bis 1956" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Saarland_1947_bis_1956">Saarprotektorat</a> gegründet. Anfangs bekannte sie sich zur wirtschaftlichen Bindung an Frankreich und politischen Unabhängigkeit gegenüber Deutschland.<sup id="cite_ref-spiegel-41122164_3-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-spiegel-41122164-3">[3]</a></sup> Da pro-deutsche Parteien zu Wahlen nicht zugelassen wurden, sammelten sich die national-konservativen Kräfte in der DPS, und machten sie zur „deutsch ausgerichteten Opposition“.<sup id="cite_ref-saar-nos_4-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-saar-nos-4">[4]</a></sup> 1950 übernahm <a title="Heinrich Schneider (Politiker, 1907)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Schneider_(Politiker,_1907)">Heinrich Schneider</a>, ehemals Leiter der Saarstelle der <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a>, die Führung der Partei.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-5">[5]</a></sup><sup id="cite_ref-spiegel-31971355_6-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-spiegel-31971355-6">[6]</a></sup> Wegen ihrer Unterstützung für einen Anschluss des Saarlandes an die <a title="Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Bundesrepublik_Deutschland_(bis_1990)">Bundesrepublik Deutschland</a> wurde sie vom Hohen Kommissar der <a title="Französische Besatzungszone" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Besatzungszone">französischen Besatzungsmacht</a> 1951 verboten. Die DPS blieb in der Illegalität weiterhin aktiv und ging gegen die Verbotsverfügung auch gerichtlich vor. Erst im <a title="Geschichte des Saarlandes" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Saarlandes#Volksbefragung_1955_und_Beitritt_zur_Bundesrepublik">Abstimmungskampf 1955</a> wurde sie – wie auch <a title="CDU Saar" href="https://de.wikipedia.org/wiki/CDU_Saar">CDU Saar</a> und <a title="SPD Saarland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/SPD_Saarland">SPD Saarland</a> – wieder zugelassen und erhielt bei der <a title="Landtagswahlen im Saarland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahlen_im_Saarland#3._Wahlperiode_(1955)">Landtagswahl 1955</a> 24,2 % der gültigen Stimmen.</p>
<p><strong>Nach dem Anschluss des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland 1957 schloss sich die DPS als saarländischer Landesverband der FDP an&#8230;</strong><br />
&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>&#8222;Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft&#8220;:</strong><a style="font-size: 16px" href="https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf">https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BremenNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20313" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BremenNazis1-1024x263.jpg" alt="BremenNazis1" width="1024" height="263" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausriß: Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft 2014(!), im Vorwort. &#8222;Die NS-Vergangenheit von früheren Abgeordneten &#8211; warum beschäftigt sie uns erst jetzt?&#8230;Ganz einfach: Es wurde bis dato nicht danach gefragt.&#8220; Nicht nur Historiker sehen dies anders &#8211; schließlich wurde von DDR-Seite permanent nach der NS-Vergangenheit westdeutscher Politiker gefragt, auf schwerbelastete Nazis hingewiesen, mit entsprechendem Faktenmaterial. Christian Weber gehört zur Helmut-Schmidt-SPD&#8230;</strong></p>
<p><strong>&#8222;&#8230;Nachkriegsdeutschland&#8230;&#8220; &#8211; wer nicht zu Deutschland, zu den Deutschen gerechnet wird&#8230;</strong></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Weber_(Politiker,_1946)">https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Weber_(Politiker,_1946)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiSeehofer18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110109" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiSeehofer18-1024x775.jpg" alt="GysiSeehofer18" width="1024" height="775" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Gysi – Seehofer.</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83-1024x369.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT83" width="1024" height="369" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DIE ZEIT 1983, Mitherausgeber Helmut Schmidt:”In dem Prospekt zum KZ Buchenwald lese ich:`Die Blutspur führt nach Bonn`. Und ich werde so zornig, daß ich auf der Weiterfahrt nach Stunden später meiner Empörung ihren Lauf lasse: Adenauer, Brandt, Schmidt – die Helfershelfer der Mörder von damals? Das ist plumper DDR-Jargon, billige, abstoßende Geschichtsklitterung.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Und das Bundeskriminalamt wurde zur Zentrale für NS-Kriegsverbrecher.” FREITAG:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/</a></h2>
<p><strong>…THE DARK PAST, die dunkle Vergangenheit. Unter diesem Titel geht der <i>Spiegel </i>Anfang Oktober in seiner englischsprachigen Online-Ausgabe aus sich heraus: “<i>Germany´s federal police is admitting that most of its founding members had blood on their hands as active members of Hitler´s brutal security apparatus. It´s the first time one of Germany´s security services is examining its own history.</i>” (Die deutsche Bundespolizei räumt ein, dass die meisten ihrer Gründungsmitglieder als aktive Mitglieder von Hitlers brutalem Sicherheitsapparat Blut an ihren Händen hatten. Es ist das erste Mal, dass ein deutscher Sicherheitsdienst seine Geschichte untersucht.)… Der Freitag, Otto Köhler</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16992" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832-1024x605.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT832" width="1024" height="605" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – DIE ZEIT und die “Blutspur”…(Helmut Schmidt &#8211; langjähriger ZEIT-Herausgeber)</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p class="article even Brot"><strong>Nach dem Anschluß von 1990 rissen die neuen Machthaber erwartungsgemäß mit üblichen Methoden auch die Deutungs-und Interpretationshoheit über das KZ Ellrich, über den Umgang der DDR mit der faschistischen deutschen Vergangenheit an sich, betrieben plumpe Reinwaschung,  gängige politische Instrumentalisierung, Delegitimierung, im Zuge flächendeckender kultureller Kolonisierung Ostdeutschlands. Wer heute in Thüringen die Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora besucht, findet keinerlei Publikationen über Personen der Zeitgeschichte wie Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher, Konrad Adenauer etc., dazu BND, BKA etc. im Kontext von Nazismus und Holocaust. In vorhandenen Publikationen sind diese Personen, Staatseinrichtungen etc. im Nazi-Kontext nicht einmal erwähnt. “So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt.” (Goethe, Weimar). Ein Besuch der Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora ist daher heute &#8211; ohne Kenntnis der Gedenkstättengestaltung vor dem Anschluß von 1990 &#8211; nur noch rudimentär informativ.</strong></p>
<p class="article even Brot"><strong>Zu produzierten kuriosen Traktaten zählte dieses – was alles fehlt, ist offensichtlich:</strong></p>
<h1>“Die Blutspur führt nach Bonn”</h1>
<p><strong>Die DDR-Geschichte der Mahn- und Gedenkstätte Mittelbau-Dora und die Erinnerung an das Lager in Ost und West Vortrag von Dr. Jens-Christian Wagner in der KZ-Gedenkstätte Montag, 2. November 2009, 18 Uhr, Kinosaal des Museumsgebäudes</strong></p>
<div class="bbc">
<p><strong>“Die Blutspur führt nach Bonn” – so hieß die erste Ausstellung zur Lagergeschichte, die seit 1966 im ehemaligen Krematorium des KZ Mittelbau-Dora gezeigt wurde. Sie trug damit einen Titel, der nachdrücklich auf die politische Instrumentalisierung des Gedenkortes im deutsch-deutschen Systemkonflikt verweist. Dieses Thema steht im Mittelpunkt eines Vortrags, den Gedenkstättenleiter Dr. Jens-Christian Wagner am Montag, dem 2. November, ab 18 Uhr in der Gedenkstätte halten wird.</strong></p>
<h1><strong> </strong></h1>
<p><strong>Tatsächlich hatten einzelne Repräsentanten der späteren Bundesrepublik bis 1945 Mitverantwortung für die Zustände im KZ Mittelbau-Dora getragen, so etwa Karl-Maria Hettlage, bis 1945 stellvertretender Vorsitzender des Beirates der Mittelwerk GmbH und seit 1959 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. Doch den Verantwortlichen in der Gedenkstätte ging es mit Titel und Inhalten der Ausstellung um etwas anderes: Die Geschichte des Konzentrationslagers und die Erinnerung an seine Opfer sollte für aktuelle politische Zwecke nutzbar gemacht werden. Auf der einen Seite, so wurde es dargestellt, stand die DDR als das Vermächtnis des antifaschistischen Widerstandskampfes, und auf der anderen Seite die Bonner Republik als Nachfolgestaat des NS-Regimes.</strong><br />
<strong>Mit der Verortung der Schuldigen in der Bundesrepublik machte die DDR-Führung ihrer Bevölkerung ein Entlastungsangebot. Fragen nach der eigenen Verstrickung in die NS-Verbrechen konnten ausgeklammert und eine kritische Auseinandersetzung mit der breiten Mittäterschaft in der Bevölkerung verhindert werden.</strong></p>
<p><strong>Auch im Westen reagierten die meisten Deutschen mit Schuldabwehr. Hier waren es ein zur Staatsräson erhobener Antikommunismus und Verweise auf das DDR-Unrecht, die eine Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen überlagerten. Deutlich wird dies zum Beispiel in einem Artikel der “Bonner Rundschau” aus dem Jahr 1959: Dem Krematorium des “KZ Nordhausen” als dem Symbol einer “versunkenen Schreckensherrschaft” wird ein Wachturm an der DDR-Grenze in Ellrich “als Zeichen des neuen kommunistischen KZ-Regimes” gegenübergestellt.</strong></p>
<p><strong>Diese und ähnliche wechselseitige Schuldvorwürfe, die dazu dienten, die deutsche Bevölkerung zu entlasten, wird Wagner in seinem Vortrag näher beleuchten. Behandeln wird er zudem die spezifische Inszenierung der DDR-offiziellen Geschichtspolitik in der “Mahn- und Gedenkstätte Dora”, die bis zum Ende der DDR im Schatten der “großen” KZ-Gedenkstätten wie Buchenwald oder Sachsenhausen gestanden hat.</strong></p>
<p><strong>Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Das hat’s bei uns nicht gegeben!” über Antisemitismus in der DDR. Die von der der Antonio Amadeu Stiftung (Berlin) erstellte Wanderausstellung wird in der Gedenkstätte noch bis zum 15. November gezeigt. Weitere Informationen dazu finden Sie <a class="urllink" href="http://www.buchenwald.de/index.php?pageid=22&amp;articleid=251" target="_blank">hier</a>. Zitat Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8212;</p>
<h1><strong>Bemerkenswerte Auszeichnungskriterien – damals und heute:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/25/brasiliens-judenhasser-und-diktator-getulio-vargas-folterdiktator-ernesto-geisel-des-nazistisch-antisemitisch-orientierten-militaerregimes-die-bemerkenswerten-auszeichnungskriterien-in-spd-cdu-fd/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/25/brasiliens-judenhasser-und-diktator-getulio-vargas-folterdiktator-ernesto-geisel-des-nazistisch-antisemitisch-orientierten-militaerregimes-die-bemerkenswerten-auszeichnungskriterien-in-spd-cdu-fd/</a></h1>
<p>&#8212;</p>
<p><strong> Kontrollmethoden im “Bündnis”, Beeinflussung der deutschen Politik. Wie war es bei Willy Brandt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/</a><br />
&#8211;<br />
<a href="http://www.pi-news.net/2018/06/berlin-araber-attackieren-juedischen-mitbuerger-wegen-handy-song/">http://www.pi-news.net/2018/06/berlin-araber-attackieren-juedischen-mitbuerger-wegen-handy-song/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-78020" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16-811x1024.jpg" alt="AfDAntisemitenImporteurin16" width="811" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Bundeskanzlerin Merkel ist zur größten Antisemiten-Importeurin der deutschen Geschichte geworden”(Frauke Petry)</strong></p>
<div class="beitrag">
<h2 class="beitrags-titel">Brasilianischer Menschenrechtsaktivist Rafael Lusvarghi: ”Die Europäische Union ist eine Diktatur von Mafias, die die lokale Kultur zerstören”.</h2>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div class="articleLinksTop">
<div class="floatLeft">15.11.2015/Kopp-online</div>
<div class="floatRight"></div>
<div class="clearFloats"></div>
</div>
<div class="teaserText">
<h1>Inszenierte Terror-Wahrheiten: Was die Lügenmedien uns jetzt verschweigen</h1>
<h2>Udo Ulfkotte</h2>
<p><strong>Die Propagandamaschine läuft jetzt auf Hochtouren. Spin Doktoren empfehlen Politikern, was sie in diesen Stunden in die Kameras sagen müssen, um bei Umfragen nicht zurückzufallen. Und sie schreiben Politikern vor, was sie besser verschweigen sollen. Leitmedien unterstützen das alles und offenbaren so ihre  Gleichschaltung.</strong></p>
<div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Haben Sie in den vergangenen Stunden seit den Anschlägen im Fernsehen Aufnahmen jubelnder Muslime gesehen? Nein? Ich auch nicht. Oder haben Ihnen die Leitmedien Screenshots der Tweets islamischer Mitbürger gezeigt, in denen der Terror gelobt wird? Aber es gibt sie. Und zwar unter vielen Hashtags. Nur dort, wo die Leitmedien nicht gleichgeschaltet sind, <a href="http://www.i24news.tv/en/news/technology/92431-151114-islamic-state-supporters-cheer-paris-attacks-on-social-media" target="_blank">berichten Sender darüber</a>.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="contentAdTagContainer"><strong> </strong></div>
<p><strong>Oder schauen Sie einmal unter dem arabischen Hashtag #?????_?????. Er bedeutet übersetzt etwa »Paris brennt«. Twitter hat viele Einträge dort inzwischen wieder gelöscht. Aber es kann keinen Zweifel geben:<a href="http://www.ibtimes.co.in/isis-supporters-celebrate-paris-attacks-twitter-was-it-behind-worst-attack-france-since-wwii-654716" target="_blank">Da draußen leben auch Muslime, welche die Anschläge feiern</a>. Und aus unseren Leitmedien erfahren wir nichts darüber. Sie haben es uns ja auch vorenthalten, als<a href="http://www.jewsnews.co.il/2015/01/08/hundreds-of-muslims-in-sweden-celebrate-paris-terrorist-attack-on-a-fb-page-declaring-islam-will-take-over-the-world/" target="_blank">Muslime in geschlossenen Facebook-Gruppen die Anschläge auf das Pariser Satiremagazin Charlie Hebdo feierten</a>.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Das, was wir jetzt in der Berichterstattung erleben, ist <a href="http://www.kopp-verlag.de/Gekaufte-Journalisten.htm?websale8=kopp-verlag&amp;pi=939100&amp;ref=portal%2fmeinungNL15_11_15&amp;subref=udo-ulfkotte/inszenierte-terror-wahrheiten-was-die-luegenmedien-uns-jetzt-verschweigen.html" target="_blank">typisch für gekaufte Journalisten</a>. Es wird nach vorgefertigten Schablonen gearbeitet. Und man blendet dabei die Realität einfach aus.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Etwa den 7. Juli 2015. An jenem Tag meldete Radio France, dass in einem Militärdepot im südfranzösischen Miramas größere Mengen Plastiksprengstoff und Zünder gestohlen worden waren. <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/france/11723764/Forty-grenades-180-detonators-and-plastic-explosives-stolen-from-French-military-base.html" target="_blank">Weltweit berichteten alle großen Medien darüber und wiesen zugleich darauf hin</a>, dass es sich wohl um Vorbereitungen für den nächsten islamischen Terroranschlag in Frankreich handele.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>In Deutschland verschwiegen es die korrupten Leitmedien, welche Vorbereitungen für den Krieg in unseren europäischen Städten schon seit Jahren ins Reich der Verschwörungstheorien verweisen<a href="http://www.kopp-verlag.de/Gekaufte-Journalisten.htm?websale8=kopp-verlag&amp;pi=939100&amp;ref=portal%2fmeinungNL15_11_15&amp;subref=udo-ulfkotte/inszenierte-terror-wahrheiten-was-die-luegenmedien-uns-jetzt-verschweigen.html" target="_blank"><img src="http://info.kopp-verlag.de/data/image/939100.jpg" alt="" width="200" height="315" /></a>wollen. <a href="http://www.kopp-verlag.de/Die-Asylindustrie.htm?websale8=kopp-verlag&amp;pi=946400&amp;ref=portal%2fmeinungNL15_11_15&amp;subref=udo-ulfkotte/inszenierte-terror-wahrheiten-was-die-luegenmedien-uns-jetzt-verschweigen.html" target="_blank">Dafür werden sie schließlich von der Asylindustrie geschmiert</a>.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Dabei können wir in Paris gerade einen Blick in die auch uns bevorzustehende Zukunft richten. Denn ohne die nahöstlichen und nordfafrikanischen Migranten <a href="http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/udo-ulfkotte/wir-erleben-unsere-zukunft-gerade-in-paris-die-folgen-islamischer-massenzuwanderung.html" target="_blank">gäbe es diesen Terror im Herzen Europas nicht</a>.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Der Informationsdienst Kopp Exklusiv hat in den vergangenen Wochen unter Berufung auf Sicherheitsbehörden nicht nur die sich abzeichnende Lage in Frankreich skizziert und vor den Anschlägen gewarnt, er hat auch über das berichtet, was gerade in deutschen Kasernen passiert.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Während französische Mitbürger noch in Kasernen einbrechen müssen, um dort Explosivstoffe zu stehlen, werden sie in Deutschland in Massen in unsere Kasernen einquartiert.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr noch: Bundeskanzlerin Merkel schickt deutsche Soldaten in immer mehr ferne Kriege zum Kampfeinsatz – etwa nach Mali <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/afghanistan-bundesregierung-will-zahl-der-soldaten-aufstocken/12574238.html" target="_blank">und weitere nach Afghanistan</a> – und lässt in die so frei werdenden<a href="https://www.kopp-verlag.de/tpl_kataloganforderung.htm?websale8=kopp-verlag&amp;tpl=tpl_kataloganforderung.htm&amp;otp1=kataloganforderung" target="_blank"><img src="http://info.kopp-verlag.de/data/image/001_Katalogbild_im_Text/Onlinewerbung_Katalog_blau_72dpi.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a>Stuben der Soldaten Migranten einquartieren.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nein, das ist kein übler Scherz. Dahinter steht ein Plan. Der <a href="http://www.kopp-exklusiv.de/index.php" target="_blank">Informationsdienst Kopp Exklusiv berichtete unlängst wie folgt darüber</a>:</strong></p>
<blockquote><p><strong><em>Zum ersten Mal weisen Militärs und Politiker öffentlich darauf hin, dass Bundeswehr und Bundesheer derzeit rasend schnell von radikalen Muslimen unterwandert werden.</em></strong></p>
<p><strong><em>Der  Militärische Abschirmdienst (MAD) – also der Geheimdienst der Bundeswehr –  warnt schon seit mehr als sechs Monaten vor immer mehr radikalen Muslimen  in den deutschen Streitkräften, die dort als Soldaten ihren Dienst verrichten. Wolfgang Gram, der Chef des Bundeswehr-Geheimdienstes, sagte schon im März 2015: »Wir sehen das Risiko, dass die Bundeswehr als Ausbildungscamp für gewaltbereite Islamisten missbraucht werden kann«. Auf der Seite der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kämpfen demnach schon jetzt Muslime, die ihr Kriegshandwerk bei der Bundeswehr gelernt haben. Der MAD-Geheimdienstchef warnt: Die Bundeswehr wird von radikalen Muslimen als Ausbildungscamp missbraucht. Die Bundeswehr spürt Woche für Woche mehr Druck von den Islamisten in den eigenen Reihen. J</em><em>etzt ist es nur noch eine Frage von Wochen oder Monaten, bis die deutsche Bundeswehr einen Militär-Iman bekommt – wie in Österreich schon üblich. </em><em>Die Initiative Liberaler Muslime Österreichs (ILMÖ) hat in einem offenen Brief an den Wiener Verteidigungsminister Gerald Klug und auch die Deutschen davor gewarnt, dass radikale Muslimbrüder und Anhänger des Islamischen Staates sowohl die österreichische Armee als auch die deutsche Bundeswehr unterwandern.</em></strong></p>
<p><strong><em>Vor allem in Deutschland strömen viele radikale junge Muslime in die Bundeswehr, um den Umgang mit schweren Waffen zu erlernen. Und die Militär-Imame gehören angeblich fast durchweg zum radikalen Islam-Lager. Die muslimische Initiative weist darauf hin, dass es im Islam und im Koran gar keine »Militär-Imame« gibt. Militär-Imame gibt es nur in radikalislamistischen Staaten, in denen die Scharia herrscht. Die Initiative Liberaler Muslime Österreichs (ILMÖ) weist ebenso wie auch der deutsche Militärische Abschirmdienst (MAD) darauf hin, dass vor allem Anhänger der radikalislamistischen Muslimbruderschaft in allen Sicherheitsbehörden, bei Polizei und auch in der deutschen Bundeswehr ganz gezielt ihre Sympathisanten unterbringen, die dort häufig schon an führenden Positionen sitzen.</em></strong></p>
<p><strong><em>Doch die Lage ist noch weitaus bedrohlicher. Denn viele Asylbewerber (für das Jahr 2015 werden jetzt offiziell mindestens 1,5 Millionen erwartet) werden auch in Kasernen einquartiert und leben dort gemeinsam mit den Soldaten. Achtzig Prozent der Asylbewerber sind männlich, unter 30 Jahre alt – und kampferfahren. In Australien haben solche kampferfahrenen alleinreisenden jungen Männer aus überwiegend nahöstlichen Staaten als Asylbewerber keine Chance. Ausnahmen gibt es nur, wenn sie nachweislich Christen sind und zusätzlich eine gute Berufsausbildung haben, nach der es in Australien auf dem Arbeitsmarkt auch eine größere Nachfrage gibt. Australien will so verhindern, dass junge Männer aus anderen Kulturkreisen zu einem Risiko für die Innere Sicherheit werden.</em></strong></p>
<p><strong><em>In Deutschland geht man den umgekehrten Weg. Man quartiert zehntausende junge kampferfahrene Muslime jetzt sogar in Kasernen ein und fragt an der Landesgrenze weder nach der Religion noch nach der Berufsausbildung. In 67 Liegenschaften der deutschen Bundeswehr (Kasernen und Standortübungsplätzen) waren Mitte September 2015 schon rund 25.000 Asylbewerber untergebracht. In vielen Standorten nutzen Soldaten und  Asylbewerber die Kasernen jetzt sogar »gleichberechtigt«. Die Bundeswehr nennt das in internen Papieren »Mitnutzung«.</em></strong></p>
<p><strong><em>Außerhalb der Dienstzeiten sind die fast ausschließlich aus islamischen Staaten stammenden und zumeist kampferfahrenen männlichen Asylbewerber den Soldaten in den meisten Kasernen schon jetzt zahlenmäßig deutlich überlegen. Weil dort auch Waffen und Munition gelagert sind, schließt die Bundeswehrführung in internen Papieren nicht mehr aus, dass Kasernen handstreichartig von Asylbewerbern übernommen werden könnten und die Bundeswehr in die Lage käme, die eigenen Kasernen zurückerobern zu müssen.</em></strong></p>
<p><strong><em>Bundesweit gibt es in Lokalzeitungen jetzt immer öfter Überschriften wie »Flüchtlinge und Soldaten in einer Kaserne«. So etwa im südbadischen Immendingen. Dort ist in der Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne das Artilleriebataillon 295 untergebracht. In<a href="http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/suedbaden/immendingen-fluechtlinge-und-soldaten-in-einer-kaserne/-/id=1552/did=16208360/nid=1552/8cveny/index.html" target="_blank">vielen kleinen Bunkern lagert Munition für Maschinenpistolen, Maschinengewehre und Sturmgewehre</a>. Und genau dort entsteht zwischen den Munitionsdepots eine Aufnahmestelle für 600 Asylbewerber. Nur ein mannshoher Bauzaun trennt Munitionsbunker und Asylbewerber. Die 600 Soldaten müssen ihre Stuben künftig mit 600 Asylbewerbern teilen. Aber vielleicht kommen auch noch mehr Asylbewerber. Die Soldaten sollen an das Gute im Menschen glauben. In <a href="http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/suedbaden/immendingen-fluechtlinge-und-soldaten-in-einer-kaserne/-/id=1552/did=16208360/nid=1552/8cveny/index.html" target="_blank">unseren Leitmedien heißt es dazu</a>:</em></strong></p>
<p><strong><em>»In der Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne ist das Artilleriebataillon 295 untergebracht. In dutzenden kleinen Bunkern lagert Munition für Maschinenpistolen, Maschinengewehre, Sturmgewehre. Eine Kaserne ist aus gutem Grund ein hochsensibler Bereich. Und nun entsteht mitten drin eine sogenannte bedarfsorientierte Erstaufnahmestelle für 600 Asylbewerber. Drei leer stehende Gebäude werden dafür bereit gestellt und ein mannshoher Bauzaun errichtet.«</em></strong></p>
<p><strong><em>Wenn das auch nur an einem der 67 Standorte, wo es schon solche Zwangseinquartierungen gibt, schief geht, dann gibt es für Deutschland kein Sicherheitskonzept. Munitionsdepots, Waffen und Asylbewerber – nur durch einen Bauzaun getrennt, das kann man einem Normalbürger wohl kaum noch erklären. Die Warnschilder an den Außenzäunen mit der Aufschrift »„Militärischer Sicherheitsbereich – Vorsicht Schußwaffengebrauch!« sind offenkundig nur noch Makulatur.</em></strong></p>
<p><strong><em>In nachfolgenden Kasernen sind inzwischen insgesamt mehr als 25.000 Asylbewerber untergebracht: In Baden-Württemberg in Sigmaringen (Graf-Stauffenberg-Kaserne), in Hardheim (Carl-Schurz-Kaserne) und in Immendingen (Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne). In Bayern gibt es sie in Roth (Otto-Lilienthal-Kaserne), in Neubiberg (in der Universität der Bundeswehr) in Cham (Nordgau-Kaserne), in Veitshöchheim (Balthasar-Neumann-Kaserne), in Feldkirchen (Gauböden-Kaserne) und Bad Reichenhall (Hochstaufen-Kaserne), in Berlin in Gatow (General-Steinhoff-Kaserne), in Brandenburg in Strausberg (Barnim-Kaserne), in Bremen (Scharnhorst-Kaserne), in Hamburg (Graf-von-Baudissin-Kaserne,  Reichspräsident-Ebert-Kaserne und Kaserne Marineanlage Reiherdamm) und in Hessen auf dem Truppenübungslatz Schwarzenborn, in der Kaserne von Stadtallendorf und in der Bundeswehrfachschule in Kassel. Auch in Mecklenburg-Vorpommern  werden Asylbewerber in Kasernen gebracht, etwa in Neubrandenburg (Fünf-Eichen-Kaserne), in Stavenhagen (Mecklenburgische-Schweiz-Kaserne) und in Schwerin (Feldwebel-Wohnheim), in Niedersachsen in Bückeburg (Jägerkaserne), Celle (Immelmann-Kaserne), Wittmund (Truppenunterkunft), Schwanewede (Lützow-Kaserne), Bergen (Lager Oerbke und Camp Fallingbostel), in Nienburg (Clausewitz-Kaserne), Wunstorf (Bundeswehrflugplatz), Luttmersen (Wilhelmstein-Kaserne), Lüneburg (Theodor-Körner-Kaserne), Wilhelmshaven (Ebkeriege-Kaserne) und Diepholz (Fliegerhorst), in Nordrhein-Westfalen auf dem Truppenübungsplatz Senne, in Aachen (Theodor-Körner-Kaserne und Dr. Leo-Löwenstein-Kaserne), Eschweiler (Donnerberg-Kaserne), Geilenkirchen (Selfkant-Kaserne), Münster-Handorf (Lützow-Kaserne) und Ahlen (Westfalenkaserne). In Rheinland-Pfalz dürfen Asylbewerber in Baumholder das Truppenlager Aulenbach mitbenutzen. In Sachsen findet man Asylbewerber bei der Bundeswehr in Dresden (Graf-Stauffenberg-Kaserne), in Leipzig (General-Olbricht-Kaserne) und in Frankenberg (Wettiner-Kaserne), in Sachsen-Anhalt in Klietz (Truppenübungsplatz der Kaserne am See) und auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow, in Schleswig-Holstein in Putlos (Truppenübungsplatz) und in Heide (Wulf-Isenbrand-Kaserne) und in Thüringen auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf. Noch nie haben Leitmedien darüber berichtet, dass männliche kriegserfahrene Asylbewerber aus den nahöstlichen Kampfgebieten offenbar systematisch an Bundeswehrstandorten in der Nähe von Waffen untergebracht werden.</em></strong></p>
<p><strong><em>Jede Sekunde kann die Lage in den Kasernen explodieren. Auch in der Öffentlichkeit ist zwischenzeitlich bekannt, dass unsere Politiker vor dem Hintergrund der drohenden Gefahr und des Stimmungsumschwungs in der Bevölkerung sowie rapide sinkender Umfragewerte  Eliteeinheiten dazu angewiesen haben, sie und andere »wichtige Persönlichkeiten«  im Ernstfall aus Unruhegebieten auszufliegen und zu vorbestimmten »Fluchtzielen« außer Landes zu bringen. Falls das System aufgrund des ungebremsten Zustromes von asylsuchenden Sozialhilfeempfängern aus Nahost und Nordafrika und den beginnenden Verteilungskämpfen zusammenbrechen sollte, dann wollen sie sich möglichst schnell absetzen können.</em></strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der <a href="http://www.kopp-exklusiv.de/index.php" target="_blank">Informationsdienst Kopp Exklusiv ist einer von nur noch wenigen, welche solche brisanten Informationen veröffentlichen</a>.</p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Fußball-WM 2018 in Rußland: NATO, westliche Geheimdienste und angeschlossene Medien mit umfangreichem Programm, gemäß ideologischen Leitlinien. Feindbild Rußland, wie im Hitler-Kapitalismus:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/06/06/fussball-wm-2018-in-russland-nato-westliche-geheimdienste-und-angeschlossene-medien-mit-umfangreichem-programm-gemaess-den-ideologischen-leitlinien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/06/06/fussball-wm-2018-in-russland-nato-westliche-geheimdienste-und-angeschlossene-medien-mit-umfangreichem-programm-gemaess-den-ideologischen-leitlinien/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">6. Parteitag der Partei DIE LINKE vom 8. bis 10. Juni 2018 in Leipzig. Sage mir, mit wem du umgehst:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/06/08/6-parteitag-der-partei-die-linke-vom-8-bis-10-juni-2018-in-leipzig-sage-mir-mit-wem-du-umgehst/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/06/08/6-parteitag-der-partei-die-linke-vom-8-bis-10-juni-2018-in-leipzig-sage-mir-mit-wem-du-umgehst/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Helmut Schmidt(SPD) als Nazi-Offizier, Kriegsverbrechen: “Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”(Deutschlandradio Kultur)</strong></h2>
<p>—<br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/09/17/nazis-im-bundestag-rt-deutsch-wehrmachtsoffizier-helmut-schmidt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/09/17/nazis-im-bundestag-rt-deutsch-wehrmachtsoffizier-helmut-schmidt/</a></p>
<div>
<h1>Helmut Schmidt – tiefe Trauer um eine prägende Persönlichkeit</h1>
<h2>Erklärung von Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch zum Tod von Altkanzler Helmut Schmidt am 10.11.2015(Was alles fehlt…)</h2>
<div class="Date"><strong>10.11.2015</strong></div>
<div class="Content">
<p><strong>“Mit Helmut Schmidt verliert Deutschland einen Staatsmann, der die Politik der Bundesrepublik und die Sozialdemokratie in seinem langen Leben bedeutsam mitgeprägt hat. Nicht mit allen Entscheidungen waren wir einverstanden. Doch wir haben an Helmut Schmidt über Parteigrenzen hinweg geschätzt, dass er von ihm als richtig erkannte politische Projekte auch gegen innerparteiliche und gesellschaftliche Widerstände immer mit beeindruckendem persönlichen Einsatz und großer Beharrlichkeit vorangetrieben hat. Helmut Schmidt war Entspannungspolitiker, er setzte die neue Ostpolitik Willy Brandts fort, trotz des NATO-Doppelbeschlusses. Sein Ziel blieb es, eine dauerhafte Friedensordnung zwischen den Staaten auf unserem Kontinent herzustellen. Die SPD sollte sich diesem Erbe wieder zuwenden.</strong></p>
<p><strong>Helmut Schmidt war als Kanzler streitbar und blieb dieser Linie auch als Altkanzler treu. Auch nach Beendigung seiner Laufbahn als Politiker war seine Stimme als politischer Publizist weiterhin unüberhörbar. Zuletzt war sein Werben für einen politischen Ausgleich mit Russland im Kontext der Ukrainekrise von großer Bedeutung.</strong></p>
<p><strong>Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und seinen Freundinnen und Freunden.”</strong></p>
</div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/WagenknechtIllnerSyrien16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-78921" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/WagenknechtIllnerSyrien16-1024x744.jpg" alt="WagenknechtIllnerSyrien16" width="1024" height="744" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Was der Jenaerin Sahra Wagenknecht und ihrer Partei offenbar so gut an der SPD gefällt, die SPD in hohem Maße als Wunsch-Koalitionspartner geeignet erscheinen läßt…</strong></p>
</div>
<p><strong>Jenaer Historikerin Kristina Meyer 2015 in  Thüringer Allgemeine – SPD, Willy Brandt, Waffen-SS, Hans Globke, Kiesinger:</strong></p>
<p>…<strong>Ein Beispiel dafür war Ende der 50er-Jahre eine Ausstellung des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) über die „Ungesühnte Nazijustiz“ und die sogenannten NS-„Blutrichter“, die im Westen wieder in Amt und Würden gelangt waren. Die Materialien der Ausstellung kamen aus Ostberlin. Wohl auch deshalb hat die SPD die Ausstellung als unrechtmäßig bezeichnet und sich vom SDS getrennt. Später räumte man ein, dass das ein Fehler war.</strong> In den 70ern mehrte sich innerparteiliche Kritik am Unvereinbarkeitsbeschluss von 1948, der es Sozialdemokraten verbot, Mitglied der kommunistisch dominierten Vereinigung der Verfolgten des Nationalsozialismus (VVN) zu sein.</p>
<div class="answer">-</div>
<div class="question"><strong>Willy Brandt soll sich Anfang der 60er-Jahre in Geheimverhandlungen mit dem ehemaligen Kommentator der „Nürnberger Gesetze“ und nunmehrigem Kanzleramtschef Hans Globke auf eine Art Schweigeabkommen für den Wahlkampf verständigt haben – Tut ihr uns nichts, tun wir euch nichts?…</strong></div>
<div class="question"></div>
<div class="answer">… <strong>Es gibt dazu nur eine Quelle, einen CIA-Bericht, demzufolge sich Brandt mit Globke getroffen haben soll…</strong> <strong>Ich halte ein solches Treffen aber auch nicht für ausgeschlossen.</strong> Die SPD wollte Volkspartei werden, strebte nach Regierungsverantwortung und hin zur Mitte. Auch ihr Kanzlerkandidat suchte nach Ausgleich und „innerer Versöhnung“.</div>
<div class="question">…<strong>Die Kritik mancher Genossen am Zusammengehen mit der CDU/CSU in einer großen Koalition 1966 wies er allerdings zurück, auch dort, wo es um die NS-Vergangenheit Kiesingers ging. Diskussionen über das einstige Engagement zweier SPD-Minister in der NSDAP hielt er sogar für „lächerlich“…</strong></div>
<div class="question"></div>
<div class="question">… Der Umgang der SPD mit der HIAG war nur ein Beispiel: Kurt Schumacher hatte Anfang der 50er-Jahre den Kontakt zu dieser <strong>Gesinnungsgemeinschaft ehemaliger Waffen-SS-Angehöriger</strong> gesucht; <strong>Helmut Schmidt traf sich noch bis in die 60er-Jahre hinein mit HIAG-Vertretern…</strong> <strong>Bei HIAG-Veranstaltungen wurde nicht nur die erste Strophe des Deutschlandlieds gesungen, dort wurden auch die NS-Verbrechen regelmäßig relativiert oder gar geleugnet…TA</strong></div>
<p>–<strong>Wie u.a. die Lobreden beim Staatsbegräbnis für Helmut Schmidt sowie offizielle Denkvorschriften zeigen, hatte Schmidt mit seinen guten Kontakten zu Waffen-SS-Leuten, entsprechender Wählerwerbung nicht im geringsten gegen sozialdemokratische Prinzipien verstoßen.</strong></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a> “<strong>Auf der Jagd nach Wählerstimmen warben CDU und SPD in der Nachkriegszeit um die Veteranen der Waffen-SS.”</strong> <strong>Die Bundestagswahlen 1953, die berühmte historische Rede von SPD-Ikone Helmut Schmidt:</strong> …<strong>Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/SchmidtHeldderDeutschen17.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-96829" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/SchmidtHeldderDeutschen17-1024x867.jpg" alt="SchmidtHeldderDeutschen17" width="1024" height="867" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>Der Nazi-Fall Kiesinger(CDU) – die Haltung von SPD-Ikone Willy Brandt, von Beate Klarsfeld:</strong></p>
<p><strong>“Kiesinger verhandelte zwecks Regierungsbildung zunächst mit dem bisherigen Koalitionspartner FDP; dies wurde am 25. November für gescheitert erklärt. Stattdessen konnte Kiesinger am 26. November die Einigung zu einer großen Koalition mit der bisherigen Oppositionspartei SPD vermelden. Diese überraschende Entscheidung besiegelten Kiesinger und der SPD-Vorsitzende Brandt mit einem etwas zaghaften Händedruck vor den berichtenden Journalisten…Trotz interner Reibereien dauerte die Koalition nicht nur bis zu den Wahlen 1969 fort, sondern konnte auch fast alle angekündigten Vorhaben in ihren drei Jahren umsetzen. Darunter waren so umstrittene und lang umkämpfte Vorhaben wie die <a class="mw-redirect" title="Notstandsgesetze" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Notstandsgesetze">Notstandsgesetze</a>…Die Diskussion um Kiesingers NS-Vergangenheit erhielt Aufwind, als <a title="Beate Klarsfeld" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Beate_Klarsfeld">Beate Klarsfeld</a> in aller Öffentlichkeit Kiesinger am 7. November 1968 auf dem CDU-Parteitag in Berlin eine Ohrfeige verabreichte. Klarsfeld, die deutsche Ehefrau eines Franzosen jüdischer Herkunft, dessen Vater und eine große Anzahl Verwandter von den Deutschen während der <a class="mw-redirect" title="NS-Zeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/NS-Zeit">NS-Zeit</a> ermordet worden war, hatte auf Kiesingers NS-Vergangenheit hinweisen wollen, die nach ihrer Meinung der breiten Öffentlichkeit nicht ausreichend bekannt sei…Um auf Kiesingers nationalsozialistische Vergangenheit hinzuweisen, initiierte Beate Klarsfeld eine Kampagne mit verschiedenen öffentlichen Aktionen. Kiesinger hatte sich Ende Februar 1933 als Mitglied der <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a>eintragen lassen und war seit 1940 im <a title="Auswärtiges Amt" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ausw%C3%A4rtiges_Amt#Deutsches_Reich_.281933.E2.80.931945.2C_Zeit_des_Nationalsozialismus.29">Außenministerium</a> zum stellvertretenden Leiter der rundfunkpolitischen Abteilung aufgestiegen, die für die Beeinflussung des ausländischen Rundfunks verantwortlich war. Kiesinger war hier für die Verbindung zum <a class="mw-redirect" title="Reichspropagandaministerium" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichspropagandaministerium">Reichspropagandaministerium</a> zuständig. ” </strong></p>
<p><strong>-</strong></p>
<p><strong>Wikipedia</strong></p>
<p><strong>“Wir waren ja nicht vor Ort” – Anetta Kahane im DLF 2017 </strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>“Es gab ja sehr viel Rassismus in der DDR.” Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, im Deutschlandfunk, August 2017. Die Faktenlage von Rostock-Lichtenhagen wird aus Sicht sehr vieler ostdeutscher Zeitzeugen bis heute in der offiziellen Geschichtsschreibung verfälscht – viele gravierende Vorfälle würden nach wie vor verheimlicht, unterschlagen. Anetta Kahane nenne diese Vorfälle nicht, was Bände spreche.</strong></p>
<p><strong>“Auch heute sei Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland noch ein großes Problem, sagte die Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, im Dlf. Dichtung oder Wahrheit?</strong></p>
<p><strong>Kahane räumt ein, garnicht dort gewesen zu sein: “Wir waren ja nicht vor Ort…”</strong></p>
<p>…</p>
<p><strong>Kahane:</strong> <strong>Wissen Sie, ich kann Ihnen Rassismus nicht so wirklich erklären. Es ist ganz schwierig zu sagen, warum sollte es in der DDR keinen Rassismus gegeben haben. Das war ja da auch – die Frage ist ja nicht so sehr, woher der Rassismus kommt, sondern warum man davon ausgeht, dass er dann plötzlich verschwunden ist, wenn die Mauer fällt. Als die Mauer fiel, ist das erst richtig rausgekommen. Das war vorher auch da. Es gab sehr, sehr heftige Vorbehalte beziehungsweise starke rassistische Einstellungen bei den Menschen dort – nicht bei allen natürlich, aber bei sehr vielen.</strong></p>
<h3><strong>“Autoritäre Gesellschaft und demokratischer Kultur widersprechen sich”</strong></h3>
<p><strong>Heckmann: Gibt es denn eine spezifische ostdeutsche Form des Rassismus?</strong></p>
<p><strong>Kahane: Na ja, klar: 40 Jahre vorher war die DDR da und die DDR war eine sehr autoritäre Gesellschaft und Fremde waren nicht Teil sozusagen einer Idee von einer vielfältigen Gesellschaft, sondern die war immer sehr stark autoritär organisiert. Und auch die Behandlung von Leuten, die aus dem Ausland kamen – es waren ja nicht sehr viele, es war höchstens ein Prozent der Bevölkerung – war eher, sagen wir mal, nicht von Völkerfreundschaft geprägt im individuellen Umgang, sondern sehr strikt getrennt… Dichtung oder Wahrheit?</strong></p>
<p><strong>Anetta Kahane – Wikipedia:</strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anetta_Kahane">https://de.wikipedia.org/wiki/Anetta_Kahane</a></p>
<p>–</p>
<p><strong>…Bis zum Anschluß von 1990 war im Osten Deutschlands eine Islamisierung u.a. vor dem Hintergrund der Gesetzeslage(Gleichberechtigung der Frau etc.) unmöglich. Auch die Kirchen in der DDR, die im Unterschied zu heute keine Staats-und Regierungskirchen waren, stellten nicht die Forderung, dem Islam Tür und Tor zu öffnen. Dafür gibt es gerade in Leipzig, Ort des Katholikentages 2016, zahlreiche Gründe, die natürlich sämtlichen kirchlichen Würdenträgern, aber auch Priestern und Pastoren bestens bekannt waren. So wurden zur DDR-Zeit in den Studenteninternaten von dortigen moslemischen Studenten weltweit verübte Attentate auf Juden, jüdische Einrichtungen stets laut und feuchtfröhlich gefeiert – auf Internatsfluren, in den Zimmern. Aus dem Intershop besorgter Whisky floß reichlich. Besonders ausgiebig gefeiert wurde das Massaker von München, während der Olympischen Sommerspiele von 1972.</strong></p>
<p>-<a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article108480206/Muenchen-1972-das-Protokoll-einer-Katastrophe.html">http://www.welt.de/politik/deutschland/article108480206/Muenchen-1972-das-Protokoll-einer-Katastrophe.html</a></p>
<p><strong>Deutsche Zeitzeugen, die damals  gemeinsam mit den Moslems an der Universität studierten und als Betreuer fungierten, erinnern sich noch gut, wie Moslems aus Entwicklungsländern die Attacken der palästinensischen Terrororganisation “Schwarzer September” bejubelten. Kirchentagsbesucher werden nachprüfen können, ob das brisante Thema wegen des Leipzig-Ortsbezugs erwähnt, debattiert werden darf – oder zu den untersagten Themen zählt. Da AfD-Politiker auf dem Kirchentag Redeverbot haben, entfällt zudem für Kirchenobere das Risiko, daß die speziellen Erfahrungen Leipzigs mit dem Islam angesprochen werden. Sollten lokale und regionale Medien Sachsens nach dem Anschluß von 1990 nicht ausführlich berichtet haben, wie politisch unkorrekt in Leipziger Studenteninternaten antisemitische Attentate groß gefeiert wurden, wäre dies ein weiterer Hinweis auf nach 1990 gängige Zensurmethoden…</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Die Predigten in den Kirchen von Ellrich und Sülzhayn zur Nazizeit &#8211; wurden sie von den lokalen Kirchen bereits veröffentlicht, ins Internet gesetzt?</h2>
<p><strong>“Die katholische Kirche unter Hitler”:</strong><a href="http://www.zeit.de/1965/23/die-katholische-kirche-unter-hitler/komplettansicht">http://www.zeit.de/1965/23/die-katholische-kirche-unter-hitler/komplettansicht</a></p>
<p><strong>“Nach Ende des Zweiten Weltkriegs erkannten die katholischen Bischöfe in einem Hirtenwort vom 23. August 1945 die Mitschuld der katholischen Kirche an den Verbrechen des Nationalsozialismus an.” LEMO</strong></p>
<p><a href="http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/die-stunde-des-christentums">http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/die-stunde-des-christentums</a></p>
<p><strong>…In ihrem ersten gemeinsamen Hirtenwort nach dem Krieg äußerten die deutschen Bischöfe sich am 23. August 1945 ausführlich zu Schuld und Verantwortung: “Wir beklagen es zutiefst: Viele Deutsche, auch aus unseren Reihen, haben sich von den falschen Lehren des Nationalsozialismus betören lassen, sind bei den Verbrechen gegen menschliche Freiheit und menschliche Würde gleichgültig geblieben; viele leisteten durch ihre Haltung den Verbrechen Vorschub, viele sind selber Verbrecher geworden.”…katholisch.de</strong></p>
<p><a href="http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/docpage.cfm?docpage_id=5527">http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/docpage.cfm?docpage_id=5527</a></p>
<p>—</p>
<p><strong>Das Eichsfeld, die katholische Kirche – Verhältnis zu Nazis, zu Nazigegnern vor und nach 1945…</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17570" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit5-1024x320.jpg" alt="HeiligenstadtNazizeit5" width="1024" height="320" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17801" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit6-1024x842.jpg" alt="HeiligenstadtNazizeit6" width="1024" height="842" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Dietmar Klenke. Predigten in Heiligenstadt während der Nazizeit – “…von der Kanzel herab Gottes Willen in Übereinstimmung mit der Kriegspolitik der Nationalsozialisten zu bringen. Indem sie das Martyrium Jesu Christi mit der Aufopferung der deutschen Soldaten auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs verglichen und diesen Vergleich mit dem Appell zum Durchhalten verbanden, gingen sie bis an die Grenze der weltanschaulichen Selbstaufgabe. Dieses Zugeständnis als opportunistische Anpassung an die Denkwelt der Nationalsozialisten zu deuten, scheint wenig plausibel. Vermutlich entsprach der nationalreligiöse Einschlag der Predigten durchaus der persönlichen Überzeugung dieser Pfarrer…Vermutlich hatten sich der Anti-Versailles-Nationalismus und der Antibolschewismus im Weltbild macher Geistlicher so tief eingefressen, daß sie die Kriegspolitik der Nationalsozialisten zumindest in den Jahren des Erfolgs glaubten mittragen zu können…”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17572" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit3-1024x892.jpg" alt="HeiligenstadtNazizeit3" width="1024" height="892" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lehrerschaft in Heiligenstadt im Hitlerfaschismus.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17574" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit4-1024x524.jpg" alt="HeiligenstadtNazizeit4" width="1024" height="524" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mittelstand in Heiligenstadt und Hitlerfaschismus.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17579" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit2-1024x898.jpg" alt="HeiligenstadtNazizeit2" width="1024" height="898" /></a></p>
<p><strong>Der Gruppenraum für die Hitlerjugend im katholischen Knabenkonvikt. Zitat Dietmar Klenke.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17576" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit1-1024x440.jpg" alt="HeiligenstadtNazizeit1" width="1024" height="440" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Heimatmuseum Heiligenstadt und Hitlerfaschismus.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Die Jungmädelschaft. Blätter für Heimabendgestaltung der Jungmädel. 1939&#8243;:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM14.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20576" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM14-629x1024.jpg" alt="BDM14" width="629" height="1024" /></a></p>
<p><strong>&#8222;Das neue Jahr hat als Auftakt die Losung des Führers 1939: &#8222;&#8230;Wenn der Hergott dieses Werk gelingen ließ, dann war die Partei sein Werkzeug&#8230;&#8220;.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20578" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM1-643x1024.jpg" alt="BDM1" width="643" height="1024" /></a></p>
<p><strong>&#8222;Die Führerinnenschulung&#8220;. (BDM)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20580" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM2-624x1024.jpg" alt="BDM2" width="624" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20582" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM3-648x1024.jpg" alt="BDM3" width="648" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20584" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM4-662x1024.jpg" alt="BDM4" width="662" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20586" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM5-627x1024.jpg" alt="BDM5" width="627" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8222;Wir wollen dem Führer danken durch unser Handeln und unsere Arbeit.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20589" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM6-653x1024.jpg" alt="BDM6" width="653" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20591" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM7-601x1024.jpg" alt="BDM7" width="601" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20593" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM8-623x1024.jpg" alt="BDM8" width="623" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20597" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM10-692x1024.jpg" alt="BDM10" width="692" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM12.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20599" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM12-616x1024.jpg" alt="BDM12" width="616" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM13.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20601" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM13-703x1024.jpg" alt="BDM13" width="703" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/09/KolbergerZeitungJuden1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-100651" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/09/KolbergerZeitungJuden1-1024x646.jpg" alt="KolbergerZeitungJuden1" width="1024" height="646" /></a></p>
<p><strong>Kolberger Zeitung/Pommern, November 1938: “Die Juden müssen raus!”</strong></p>
<p>—</p>
<div class="con conDetailHeader ">
<div class="modCon">
<div class="mod modA modParagraph">
<div class="boxCon">
<div class="box">
<h1><span class="headline ">“Gewiß, Fanatiker sind wir, denn ohne Fanatismus wird nichts Großes geschaffen.” Hermann Göring, Ministerpräsident von Preußen, Reichsminister für Luftfahrt und General der Infanterie, in “Aufbau einer Nation”, 1934. “Ein Wort des Führers und jeder stürzt, den er beseitigt zu sehen wünscht…Hiermit und hierdurch beweist das deutsche Judentum mehr denn durch alle unsere Angriffe und Reden,  wie recht wir mit unserer Abwehraktion gegen sie gehabt haben. Hier zeigt sich der Jude in seinem  Element, hier erlügt und erdichtet er seine Greuelmärchen…Die Juden waren es auch, die die Führer der Marxisten und Kommunisten in erster Linie stellten…Theater, Film, Musik und Zeitungswesen sind vom jüdischen Geist befreit…Und er sprach von der tiefen Friedenssehnsucht des deutschen Volkes…und beteuerte vor der ganzen Welt, daß Deutschland und kein deutscher Staatsmann daran dachte, irgendein Land, gleichgültig welches, anzugreifen, sondern daß dieses Deutschland mit all seinen Nachbarn in von aufrichtiger Achtung getragener Zusammenarbeit leben wollte…Deutschland verzichtet auf Eroberungen…Die große Entscheidung aber, um  die es ging, für Deutschland, für Europa und für die ganze Welt, war die Auseinandersetzung zwischen dem Hakenkreuz und dem Sowjetstern…Deutschland aber ist und bleibt das Herz Europas…”</span></h1>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&#8212;-</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/11/Th%C3%BCringenHO1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20492" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/11/Th%C3%BCringenHO1-1024x666.jpg" alt="ThüringenHO1" width="1024" height="666" /></a></p>
<p><strong>“Sülzhayn – HO-Hotel”. “Besucht Thüringen . Das grüne Herz Deutschlands mit seinen HO-Hotels und – Gaststätten”. Alle Kraft für die Erfüllung des Fünfjahrplanes! Alle Kraft für die Erhaltung des Friedens!”(1952)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/11/Th%C3%BCringenHO2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20494" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/11/Th%C3%BCringenHO2-1024x731.jpg" alt="ThüringenHO2" width="1024" height="731" /></a></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20637" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate1-758x1024.jpg" alt="Naziplakate1" width="758" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Hitler baut auf”(poln. Geschichtsmuseum)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20639" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate2-733x1024.jpg" alt="Naziplakate2" width="733" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Unsere letzte Hoffnung:Hitler”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20641" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate3-842x1024.jpg" alt="Naziplakate3" width="842" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Deutschland ist frei!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20643" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate4-897x1024.jpg" alt="Naziplakate4" width="897" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“SA – VORAN”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20645" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate5-668x1024.jpg" alt="Naziplakate5" width="668" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Ganz Deutschland hört den Führer mit dem Volksempfänger”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20647" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate6-744x1024.jpg" alt="Naziplakate6" width="744" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Bund deutscher Mädel in der Hitlerjugend”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20649" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate7-848x1024.jpg" alt="Naziplakate7" width="848" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Auch Du gehörst dem Führer”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziHJler1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20651" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziHJler1-441x1024.jpg" alt="NaziHJler1" width="441" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20653" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate8-1024x873.jpg" alt="Naziplakate8" width="1024" height="873" /></a></p>
<p><strong>“Schafft Heime für die Hitlerjugend”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate9.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20655" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate9-509x1024.jpg" alt="Naziplakate9" width="509" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Deutsches Volkstum in Gefahr!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate10.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-20657" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate10.jpg" alt="Naziplakate10" width="1013" height="952" /></a></p>
<p><strong>“Bund deutscher Osten”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate11.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20659" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate11-1024x944.jpg" alt="Naziplakate11" width="1024" height="944" /></a></p>
<p><strong>“Kraft durch Freude. Auch Du kannst jetzt reisen!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate12.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20661" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate12-899x1024.jpg" alt="Naziplakate12" width="899" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“NSDAP. Volksgenossen. Braucht ihr Rat und Hilfe. So wendet euch an die Ortsgruppe”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziVolkundRasse.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20663" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziVolkundRasse-483x1024.jpg" alt="NaziVolkundRasse" width="483" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Volk und Rasse”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate13.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20665" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate13-792x1024.jpg" alt="Naziplakate13" width="792" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Judentum ist organisiertes Verbrechertum”. “Das Volk der Verbrecher”. “Der Jude ist der Gründer und Leiter aller Verbrecherorganisationen in Deutschland”. “Der Jude ist der politische Attentäter, der Meuchelmörder, der bolschewistische Großverbrecher. Sorgt für Aufklärung!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate14.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20668" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate14-600x1024.jpg" alt="Naziplakate14" width="600" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Judentum gegen Christentum. Der jüdische Vernichtungskampf gegen die christliche Kirche”.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h1 class="article-heading"><strong>„Wir können nicht, selbst wenn Jahrzehnte zwischen den beiden Ereignissen liegen, Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen“, hatte der 84-Jährige vor drei Wochen in einer französischen Talkshow <a class="o-link" href="https://preview.up.welt.de/vermischtes/article170568286/Karl-Lagerfeld-sorgt-mit-Aussage-zu-Fluechtlingen-fuer-Aufregung.html" target="_blank" name="inlineLink_">gesagt</a>. Zudem hatte er Merkel für ihre Politik kritisiert. DIE WELT 2017 über Karl Lagerfeld</strong></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20670" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate15-1024x935.jpg" alt="Naziplakate15" width="1024" height="935" /></a></p>
<p><strong>“Kein Deutscher kauft mehr in jüdischen Geschäften!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20672" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate16-1024x781.jpg" alt="Naziplakate16" width="1024" height="781" /></a></p>
<p><strong>“60000 RM kostet dieser Erbkranke die Volksgemeinschaft auf Lebenszeit. Volksgenosse – das ist auch Dein Geld.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20674" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate17-811x1024.jpg" alt="Naziplakate17" width="811" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20676" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate18-1024x564.jpg" alt="Naziplakate18" width="1024" height="564" /></a></p>
<p><strong>“Warum dürfen wir Danziger aus dem Reich hier nicht wählen?”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate19.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20678" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate19-1024x495.jpg" alt="Naziplakate19" width="1024" height="495" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/GdanskNaziopferKath2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113025" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/GdanskNaziopferKath2-1024x973.jpg" alt="GdanskNaziopferKath2" width="1024" height="973" /></a></p>
<p><strong>Gdansk, Kathedrale.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/GdanskNaziopferKath1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113027" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/GdanskNaziopferKath1-1024x768.jpg" alt="GdanskNaziopferKath1" width="1024" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate20.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20680" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate20-1024x690.jpg" alt="Naziplakate20" width="1024" height="690" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate21.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20682" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate21-749x1024.jpg" alt="Naziplakate21" width="749" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Feind wirft Brandbomben. Wir werden damit fertig.”</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate22.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20684" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate22-910x1024.jpg" alt="Naziplakate22" width="910" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Der Russe muß sterben, damit wir leben. Die stramme 6.Kompanie”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate23.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20686" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate23-1024x205.jpg" alt="Naziplakate23" width="1024" height="205" /></a></p>
<p><strong>“Poland is to be treated like a colony. The Poles will become the Great German Reich`s slaves. Hans Frank, 3. October 1939?</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate24.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20688" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate24-1024x734.jpg" alt="Naziplakate24" width="1024" height="734" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate25.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20690" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate25-1024x561.jpg" alt="Naziplakate25" width="1024" height="561" /></a></p>
<p><strong>“In fünf Jahren wird in Thorn kein polnisches Wort mehr gesprochen! Der Höhepunkt des Gauleiterbesuches in Thorn. Die erste Grosskundgebung der NSDAP im Stadttheater”</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate26.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20692" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate26-707x1024.jpg" alt="Naziplakate26" width="707" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate27.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20694" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate27-1024x454.jpg" alt="Naziplakate27" width="1024" height="454" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate28.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20696" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate28-641x1024.jpg" alt="Naziplakate28" width="641" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Du bist Front”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/FuckNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20698" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/FuckNazis1-1024x691.jpg" alt="FuckNazis1" width="1024" height="691" /></a></p>
<p><strong>“FCK NZS”. Chemnitz 2018</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20700" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel18-1024x429.jpg" alt="SkripalBelegeSpiegel18" width="1024" height="429" /></a></p>
<p><strong>“Der Westen tut sich im Fall Skripal immer noch schwer, harte Belege für die Schuld Russlands zu liefern”. Ausriß DER SPIEGEL, Juni 2018. Feindbild Russland im heutigen Kapitalismus – wie einst im Hitler-Kapitalismus.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20702" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel2-912x1024.jpg" alt="SkripalBelegeSpiegel2" width="912" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Es ist nicht das erste Mal, dass eine westliche Regierung in der Auseinandersetzung mit Moskau ihrerseits trickst.” DER SPIEGEL, Juni 2018. Westliche Lügen in Bezug auf Moskau im heutigen Kapitalismus – wie einst im Hitler-Kapitalismus.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/02/21/gesteuerter-deutscher-mainstream-traut-sich-erst-jahrzehnte-nach-dem-anschluss-an-ein-tabuthema-die-terroranschlaege-westlicher-geheimdienste-in-der-ddr-amerikaner-bezahlten-anschlaege-in-der-ddr/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/02/21/gesteuerter-deutscher-mainstream-traut-sich-erst-jahrzehnte-nach-dem-anschluss-an-ein-tabuthema-die-terroranschlaege-westlicher-geheimdienste-in-der-ddr-amerikaner-bezahlten-anschlaege-in-der-ddr/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Steffen Grimm, parteilos, Polizist – 2018 in Stichwahl zum neuen Bürgermeister von Sondershausen/Kyffhäuserkreis gewählt. CDU-Kandidat Schard unterlag. Entpolitisierung und niedrige Wahlbeteiligung…”Wir müssen forschen, dokumentieren und erinnern – auch weil die Lügner, Verschleierer, Relativierer und Schlussstrich-Befürworter weiter am Werk sind”. (Grimm-Buch: “Die SS-Totenkopfverbände im Konzentrationslager Buchenwald”) <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=18940&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/cdu-und-nazis/" rel="tag">cdu und nazis</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/politiklaboratorium-kyffhaeuserkreis/" rel="tag">politiklaboratorium kyffhäuserkreis</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/spd-und-nazis/" rel="tag">spd und nazis</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/steffen-grimm-neuer-buergermeister-von-sondershausen/" rel="tag">steffen grimm &#8211; neuer bürgermeister von sondershausen</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ein-bescheuertes-land-a2415678.html?meistgelesen=1">https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ein-bescheuertes-land-a2415678.html?meistgelesen=1</a></p>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none"><a href="http://artern.thueringer-allgemeine.de/web/artern/startseite/detail/-/specific/Steffen-Grimm-ist-neuer-Buergermeister-in-Sondershausen-395159185">http://artern.thueringer-allgemeine.de/web/artern/startseite/detail/-/specific/Steffen-Grimm-ist-neuer-Buergermeister-in-Sondershausen-395159185</a></h1>
<p><strong>Als größtes Problem für Steffen Grimm gilt unter Sondershäusern, daß  sein unterlegener Gegenkandidat Stefan Schard(Thüringer Mohring-CDU) just Hauptamtsleiter im Rathaus ist und über eine entsprechende Hausmacht unter Mitarbeitern verfügt – mit völlig anderen Werten, politischen Vorstellungen und Absichten als Grimm, wie der bisherige Kurs unter CDU-Bürgermeister Joachim Kreyer nahezu tagtäglich zeigte. Ob es in der jetzigen Rathaus-Mannschaft auch “Andersdenkende” gibt, so hieß es, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt schwer abschätzen. Grimm stehe vor sehr komplizierten Personalentscheidungen.</strong></p>
<p>–</p>
<div class="question"><strong>Thüringer Allgemeine: Auch Stefan Schard war bereits bei Ihnen und hat gratuliert. Wie stellen Sie sich eine künftige Zusammenarbeit mit Ihrem ehemaligen Konkurrenten im Rathaus vor?</strong></div>
<div class="answer"><strong>Für mich ist die Wahl jetzt Geschichte. Das Ergebnis steht fest. Es war von vornherein klar, dass nur einer das Rennen machen wird. Ich würde mir wirklich sehr wünschen, dass wir als Team zusammenarbeiten. Dass er seinen Job weiterhin so ausfüllt, wie er das bisher gemacht hat. Und ich würde gern auf ­seinen Erfahrungsschatz als Hauptamtsleiter zurückgreifen und ihn an meiner Seite wissen. Und mit ihm gern zusammenarbeiten. Mir liegt es fern, mich nach einem neuen Amtsleiter umzuschauen.</strong></div>
<div class="answer"></div>
<div class="question"><strong>Im Stadtrat haben Sie keine Hausmacht. Keine Fraktion steht hinter Ihnen. Wie wollen Sie sich im Stadtrat durchsetzen?</strong></div>
<div class="answer"><strong>Ich werde versuchen, die Fraktionen von meinen Ideen zu überzeugen. Am liebsten wäre es mir natürlich, wenn wir einen geeinten Stadtrat hätten, der wirklich nur zum Wohle der Sondershäuser Bürger entscheidet – unabhängig von parteiinternen Querelen oder Vorlieben. Das wird mir nicht gelingen, das weiß ich. Aber es wäre meine Vision.</strong></div>
<div class="answer">-</div>
<div class="answer">
<h1 class="ts-title">“Deutschland, ein Paradies für das Organisierte Verbrechen”. Berliner Tagesspiegel 2017.</h1>
<p>–</p>
<h2 class="article__header__headline">“Leipziger Amtsgerichtspräsident entlarvt Kriminalstatistik 2017?:<a href="http://www.pi-news.net/2018/05/leipziger-amtsgerichtspraesident-entlarvt-kriminalstatistik-2017/">http://www.pi-news.net/2018/05/leipziger-amtsgerichtspraesident-entlarvt-kriminalstatistik-2017/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="article__header__headline">Wolting: „Sicherheit im öffentlichen Raum ist schlechter als je zuvor“. LVZ</h2>
<p><a href="http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Wolting-Sicherheit-im-oeffentlichen-Raum-ist-schlechter-als-je-zuvor">http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Wolting-Sicherheit-im-oeffentlichen-Raum-ist-schlechter-als-je-zuvor</a></p>
<p>–</p>
</div>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none"><a href="http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=234807">http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=234807</a></h1>
<p><strong>KN:</strong></p>
<p><strong>Stichwahl am 29.04.2018 – vorläufiges Ergebnis Stand: 29.04.2018 19:34 Uhr</strong><br />
<strong>Erfassungsstand 23 von 23 Stimmbezirk/en</strong><br />
<strong>Wahlberechtigte 18 644</strong><br />
<strong>Wähler 7 894</strong><br />
<strong>Wahlbeteiligung 42,3 %</strong><br />
<strong>Ungültige Stimmen 65</strong><br />
<strong>Gültige Stimmen 7 829</strong><br />
<strong>hauptamtlich</strong><br />
<strong>Nr. Wahlvorschlag Stimmen % </strong></p>
<p><strong>1 Schard, Stefan (CDU) 3 776 – 48,2 Prozent</strong><br />
<strong>2 Grimm, Steffen 4 053 – 51,8 Prozent(KN)</strong></p>
<p>—</p>
<h1 id="title" class="a-size-large a-spacing-none"><span id="productTitle" class="a-size-large">“Die SS-Totenkopfverbände im Konzentrationslager Buchenwald” – Autor Steffen Grimm</span></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20763" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf1-1024x1024.jpg" alt="GrimmSteffenTotenkopf1" width="1024" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="https://www.amazon.de/Die-Ss-Totenkopfverb%C3%A4nde-im-Konzentrationslager-Buchenwald/dp/3842856458">https://www.amazon.de/Die-Ss-Totenkopfverb%C3%A4nde-im-Konzentrationslager-Buchenwald/dp/3842856458</a></p>
<p>–“<strong>Steffen Grimm wurde 1970 im thüringischen Sondershausen geboren. Nach Abschluss der polytechnischen Oberschule und einer anschließenden Berufsausbildung zum Elektromonteur in der DDR blieb er nach der politischen Wende 1989/90 in den alten Bundesländern und arbeitete hier in der freien Wirtschaft. Nachdem er den Wehrdienst absolviert hatte, ging er 1999, zunächst im mittleren Dienst, zur Thüringer Polizei. 2007 erhielt er hier die Möglichkeit zu einem Studium zum gehobenen Polizeidienst, in dessen Zusammenhang auch die vorliegende Studie entstand. Eigenes Interesse und bis dahin unzureichende Aufarbeitung des Themas, motivierten zur Studie und einer eindringlichen Recherche in den Archiven in Berlin, Weimar und Buchenwald. Der Autor lebt und arbeitet nach wie vor in Sondershausen / Thüringen.” amazon</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">AfD NRW 2017 – die hochbrisante Kleine Anfrage zu Nazis im Machtapparat des Bundeslandes nach 1945.Parallelfall Hessen, Niedersachsen, Saarland, Bremen…Die Nazis/SS-Leute im BRD-Machtapparat:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20775" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf2-711x1024.jpg" alt="GrimmSteffenTotenkopf2" width="711" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20777" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf3-1024x640.jpg" alt="GrimmSteffenTotenkopf3" width="1024" height="640" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20779" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf4-1024x796.jpg" alt="GrimmSteffenTotenkopf4" width="1024" height="796" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h1 class="ts-title"><strong>“Wir müssen forschen, dokumentieren und erinnern – auch weil die Lügner, Verschleierer, Relativierer und Schlussstrich-Befürworter weiter am Werk sind”.</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://m.thueringer-allgemeine.de/web/mobil/politik/detail/-/specific/Achtungserfolg-mit-minimalem-Aufwand-430955280">http://m.thueringer-allgemeine.de/web/mobil/politik/detail/-/specific/Achtungserfolg-mit-minimalem-Aufwand-430955280</a></p>
<p><strong>OTZ:..Eine Wahlempfehlung zur Stichwahl am Sonntag wollen auch die Sondershäuser Linken nicht abgeben. Während sich die Stadtratsfraktion der Partei vor zwei Wochen für Babett Pfefferlein (Grüne) als Bürgermeisterin aussprach, äußert man sich nun vor der Entscheidung am Sonntag zu keinem der beiden Bewerber. „Die Sondershäuser sollten sich genau überlegen, ob sie sich für Weiterentwicklung oder Stillstand entscheiden möchten“, sagte Sigrid Rößner, Fraktionschefin der Linken im Stadtrat.</strong></p>
<div id="sdg_poster_holder"><strong> Indes hatten sich bereits im Vorfeld des ersten Wahlgangs 20 Sondershäuser Unternehmer für den CDU-Kandidaten Stefan Schard als Bürgermeister ausgesprochen.</strong></div>
<div>
<h2 class="beitrags-titel">Sondershausen/Thüringen – neuer parteiloser Bürgermeister Steffen Grimm am 5. 7. 2018 vereidigt. CDU, SPD und Deindustrialisierung in Thüringen. “Was dort, lagert hätte heute einen Weltmarktpreis von gut 3,5 Milliarden Euro, sagen Experten. Nordthüringen könnte reich sein.” MDR zum Fall Bischofferode – politisch-wirtschaftlich Verantwortliche nach wie vor ungestraft, kritisieren viele Thüringer:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/07/06/sondershausen-neuer-buergermeister-steffen-grimm-am-5-7-2018-vereidigt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/07/06/sondershausen-neuer-buergermeister-steffen-grimm-am-5-7-2018-vereidigt/</a></h2>
</div>
<div>-</div>
<div>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/JenaUniHakenkreuz.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20875" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/JenaUniHakenkreuz-1024x856.jpg" alt="JenaUniHakenkreuz" width="1024" height="856" /></a></p>
<p><strong>Jena-Uni unter dem Hakenkreuz.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h1>Die Wertvorstellungen im Kriegsbündnis NATO – der über das Mitgliedsland Türkei geführte NATO-Aggressionskrieg gegen Syrien, sogar mit deutschen Panzern…</h1>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Bündnispartner besprechen Reaktionen auf Russen-Gift-Attentat”:</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/PutinBILDGiftaff%C3%A4re2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-109434" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/PutinBILDGiftaff%C3%A4re2-1024x863.jpg" alt="PutinBILDGiftaffäre2" width="1024" height="863" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Fall Skripal, weiter fehlende Beweise 2018: “Rufen die Briten die NATO zu Hilfe?” ” Ein deutscher Schützenpanzer (Typ Marder) während einer Kriegsübung”. BILD</strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/01/BundestagswahlRussenangriff-BILD17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-106782" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/01/BundestagswahlRussenangriff-BILD17-1024x414.jpg" alt="BundestagswahlRussenangriff BILD17" width="1024" height="414" /></a></p>
<p><strong>“Riesiger Russen-Angriff auf unsere Wahl”. Ausriß BILD, Bananenrepublik. Feindbild Rußland, übernommen aus dem Hitler-Kapitalismus.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Hulda Wiesel aus Oldisleben, Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. 1978 verstorben in Schweden. Wo wird in Oldisleben der KZ-Überlebenden Hulda Wiesel gedacht, wo befindet sich die Gedenktafel?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AngriffAbwehrGeheimdienste2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20740" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AngriffAbwehrGeheimdienste2-686x1024.jpg" alt="AngriffAbwehrGeheimdienste2" width="686" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, “Geschichtsschreibung nach Art des Hauses Birthler”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AngriffAbwehrGeheimdienste3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20742" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AngriffAbwehrGeheimdienste3-587x1024.jpg" alt="AngriffAbwehrGeheimdienste3" width="587" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>Die Verfolgung von NS-Verbrechen in den drei Westzonen und der sowjetischen Zone, in BRD und DDR. Im Buch “Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944?, Verlag Zweitausendeins, wird, wenngleich etwas verklausuliert, eingeräumt, daß im kleineren Ostdeutschland bis Ende 1949, gemessen an Territorium und Bevölkerungszahl, weit mehr NS-Täter bestraft wurden als im viel größeren und bevölkerungsreicheren Westdeutschland, in das sich zudem, allgemein bekannt, eine enorme Zahl schwerbelasteter hochrangiger Nazis aus Ostdeutschland geflüchtet hatte. In dem Buch heißt es unter Bezug auf Ost-und Westdeutschland:”Bis Ende 1949 war die Zahl der Verurteilungen ungefähr gleich.” Ebenso aussagekräftig ist die abgedruckte Statistik, derzufolge 1951 in der kleineren DDR 331 Verurteilungen registriert werden, in der weit größeren BRD jedoch nur 259.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Kriegsverbrecherverurteilungen1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23366" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Kriegsverbrecherverurteilungen1-1024x564.jpg" alt="Kriegsverbrecherverurteilungen1" width="1024" height="564" /></a></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Skiba/Schmidt:”Halten wir fest: In der DDR wurden 12.881 Personen verurteilt wegen Nazi-und Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit…In der Bundesrepublik, wo etwa fast viermal soviele Menschen lebten, lediglich rund 6.500 Personen. Statistisch gesehen, heißt das: Je Einwohner wurden achtmal mehr belastete Nazis in der DDR verurteilt als im Westen. Und das ist nur die halbe Wahrheit. Die andere: Sie wäre noch viel größer, wenn sich nach 1945 nicht eine erhebliche Menge von NS-Verbrechern aus nachvollziehbaren Gründen in den Westen abgesetzt hätten.”</strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Der Umgang mit der faschistischen deutschen Vergangenheit, mit faschistischen Verbrechern, hochbelasteten Nazis in DDR und BRD zählte zu den wichtigsten Basisfaktoren im Kalten Krieg.</strong></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-5231" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch-583x1024.jpg" alt="EditionOstKriegsverbrecherBuch" width="583" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Ermittlungs-und Gerichtsverfahren in der DDR gegen Nazi-und Kriegsverbrecher”. edition ost, 2016, 463 Seiten.</strong></p>
<div class="beitrag">
<div class="feedback">
<h1>Evangelische Kirche und deutscher Faschismus:</h1>
<h1>“Wir deutsche evangelische Christen nehmen die Errettung unseres Volkes durch unseren Führer Adolf Hitler als ein Geschenk aus Gottes Hand.” Ludwig Müller, Reichsbischof der evangelischen Kirche.</h1>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23423" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung8-965x1024.jpg" alt="Nazizeitung8" width="965" height="1024" /></a></p>
<h1><strong>1940: “Den Führer, den uns segnend Gott gesandt, gesegnet sei darum auch diese Zeit! Gott schütze unser Volk und Vaterland und unsern Führer in dem heil`gen Streit!”</strong></h1>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/Jungm%C3%A4dchenKircheNazizeit.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2102" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/Jungm%C3%A4dchenKircheNazizeit-743x1024.jpg" alt="JungmädchenKircheNazizeit" width="743" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Griefstedt. “Um die Seele der Heimat der Kampf ergeht! Heil dem, der zur Kirche der Heimat steht!” Soweit bekannt, scheuen sich heute Pfarreien, die Predigttexte aus der Nazizeit herauszurücken. Gleiches gilt für Fotos, die evangelische Pfarrer mit Hakenkreuzbinde an von NSDAP-Fahnen gesäumten Altaren zeigen, teils mit SA-Uniform unter dem Talar.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23405" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung1-1024x167.jpg" alt="Nazizeitung1" width="1024" height="167" /></a></p>
<p><strong>Thüringer Stadtzeitung, mit Kirchennachrichten, Kirchenanzeigen – 1945. Ausriß</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung11.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23430" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung11-1024x274.jpg" alt="Nazizeitung11" width="1024" height="274" /></a></p>
<p>1945.</p>
<h1></h1>
<div id="tile4adlabel" class="iq-al-sty iq-al-2"><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerGuteNachricht.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114129" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerGuteNachricht-1024x766.jpg" alt="HitlerGuteNachricht" width="1024" height="766" /></a></strong></div>
<div class="iq-al-sty iq-al-2"><strong>“Gute Nachricht”. Ausriß.</strong></div>
<h1>-<strong>In den Schulen hatten die Kinder und Jugendlichen damals zu beten: »Schütze Gott mit starker Hand / unser Volk und Vaterland / Laß auf unsres Führers Pfaden / leuchten deine Huld und Gnaden.« Und in einem Hitler gewidmeten evangelischen Schulgebet hieß es : »Weck im Herzen uns aufs Neue / deutscher Ahnen Kraft und Treue / und so laß uns stark und rein / deine deutschen Kinder sein.«</strong></h1>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerKinder.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114134" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerKinder-829x1024.jpg" alt="HitlerKinder" width="829" height="1024" /></a></h2>
<p><strong>“Immer wieder sieht man den Führer auf Bildern von Kindern umgeben. Rechts Baldur von Schirach”. Ausriß</strong></p>
<h1>“Mit einem Sieg-Heil schloß der Oberpfarrer Thölden seine warmherzigen Ausführungen”(Tageblatt Apolda)</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/18/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-westdeutsche-thueringer-allgemeinefunke-medienkonzern-essennordrhein-westfalen-am-18-8-2018-mit-kurios-bizarrer-analyse-der-fahndung-nach-schwerbelasteten-fa/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/18/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-westdeutsche-thueringer-allgemeinefunke-medienkonzern-essennordrhein-westfalen-am-18-8-2018-mit-kurios-bizarrer-analyse-der-fahndung-nach-schwerbelasteten-fa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/07/HitlerAutoindustrie1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114119" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/07/HitlerAutoindustrie1-673x1024.jpg" alt="HitlerAutoindustrie1" width="673" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Internationale Automobilausstellung in Berlin 1935: Der Protektor der Automobilindustrie”. Ausriß</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">AfD NRW 2017 – die hochbrisante Kleine Anfrage zu Nazis im Machtapparat des Bundeslandes nach 1945.Parallelfall Hessen, Niedersachsen, Saarland, Bremen…Die Nazis/SS-Leute im BRD-Machtapparat:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldajuden1.jpg" alt="apoldajuden1.jpg" /></p>
<p><strong>Juden, Apolda. Ausriß, Peter Franz, Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><a href="https://pragerhausapolda.wordpress.com/der-verein/">https://pragerhausapolda.wordpress.com/der-verein/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldalutherkirche1.jpg" alt="apoldalutherkirche1.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>…Den Zeitzeugen zufolge hätten nach 1945 viele Repräsentanten der evangelischen Kirchen schwer daran zu schlucken gehabt, selbst in den kleinsten ostdeutschen Dörfern auf einmal von jenen regiert zu werden, die bis 1933 propagiert hatten: »Wer Hitler wählt, wählt den Krieg« – und die von den evangelischen Kirchen gemeinsam mit SA und NSDAP hart bekämpft worden waren. Kinder von Nazis hätten nach 1933 auf dem Schulhof natürlich nicht mit jenen aus »rot« verschrienen Familien gespielt, sondern ihnen bestenfalls auf offener Straße, die Hand zum Hitlergruß gereckt »Deutschland erwecke, Moskau verrecke« nachgebrüllt.</strong><br />
<strong>Statt mit einem Nazi-Bürgermeister und einem strammen Nazi-Schulleiter, mit denen sich viele Pfarrer blendend verstanden hatten, mußten sie nach 1945 selbst auf vielen Dörfern plötzlich KZ-Überlebende aus Buchenwald und anderen Lagern ertragen, die nun auf solchen Posten saßen. Da hätten nicht wenige wehmütig nach Westdeutschland geschaut, wo Kriegsverbrechern nur selten ein Haar gekrümmt worden sei und die Globkes und Filbingers erneut Karriere machten. Mit Galgenhumor erzählen heute manche im Osten, daß evangelische Pfarrer in Wendezeiten den »Runden Tisch« just an jener Stelle in ihren Kirchen veranstaltet hätten, an denen einst die Hakenkreuz-Fahnen standen und die Nazi-Pastoren predigten…</strong></p>
<p><strong>Vor dem Hintergrund der Rolle der evangelischen Kirche Thüringens während des Hitlerfaschismus, im Ausrottungskrieg der Wehrmacht sahen überlebende Faschismusgegner nach 1945 offenbar keinerlei Grund, der Kirche und ihren Pfarrern eine Vorzugsbehandlung zukommen zu lassen.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/SSHochzeit.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23330" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/SSHochzeit-1024x684.jpg" alt="SSHochzeit" width="1024" height="684" /></a></p>
<p>SS-Hochzeit in Apolda, Pfarrer Heßler. Buch-Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23428" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung10-1024x389.jpg" alt="Nazizeitung10" width="1024" height="389" /></a></p>
<p><strong>1940:”Was erwarten wir Frauen von der Neuordnung des kirchlichen Lebens”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/JesusArier.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23332" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/JesusArier-1024x672.jpg" alt="JesusArier" width="1024" height="672" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Lutherkirche1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23334" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Lutherkirche1-1024x627.jpg" alt="Lutherkirche1" width="1024" height="627" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/HeilHitler.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23336" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/HeilHitler-1024x416.jpg" alt="HeilHitler" width="1024" height="416" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Evangelische Kirche in Thüringen und mangelnde Glaubwürdigkeit nach 1945.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/LutherSauckel.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23339" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/LutherSauckel-1024x271.jpg" alt="LutherSauckel" width="1024" height="271" /></a></p>
<p>Gauleiter Sauckel.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/HitlerGeistliche.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23340" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/HitlerGeistliche-1024x224.jpg" alt="HitlerGeistliche" width="1024" height="224" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Entjudungsinstitut.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23342" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Entjudungsinstitut-1024x458.jpg" alt="Entjudungsinstitut" width="1024" height="458" /></a></p>
<p>Das Entjudungsinstitut der evangelischen Kirche in Thüringen.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/peterfranzfaschismus.jpg" alt="peterfranzfaschismus.jpg" /></p>
<p><strong>Peter Franz: Der gewöhnliche Faschismus. Bemerkenswert: Das Buch von Peter Franz ist zum Thema unvergleichlich informativer, anschaulicher als die Website der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Was ist da passiert?</strong></p>
<p><a href="https://www.ekmd.de/">https://www.ekmd.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23407" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung2-1024x632.jpg" alt="Nazizeitung2" width="1024" height="632" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Thüringer Stadtzeitung, mit Kirchennachrichten, Kirchenanzeigen – 1940. Ausriß</strong></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerKinderh%C3%A4nde.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114140" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerKinderh%C3%A4nde-1024x788.jpg" alt="HitlerKinderhände" width="1024" height="788" /></a></p>
<p class="bodytext"><strong>“Kinderhände”. Ausriß</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23409" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung3-1024x660.jpg" alt="Nazizeitung3" width="1024" height="660" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Thüringer Stadtzeitung, mit Kirchennachrichten, Kirchenanzeigen – 1940. Ausriß</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Wikipedia: “Der Oberkirchenrat der </strong><a title="Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Evangelisch-Lutherische_Landeskirche_Mecklenburgs"><strong>Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs</strong></a><strong> gab gar am 16. November 1938 zu den Vorgängen eine Woche zuvor unter Bezugnahme auf ein Lutherzitat zu bedenken: <em>„Kein im christlichen Glauben stehender Deutscher kann, ohne der guten und sauberen Sache des Freiheitskampfes der deutschen Nation gegen den jüdischen antichristlichen Weltbolschewismus untreu zu werden, die staatlichen Maßnahmen gegen die Juden im Reich, insbesonder die Einziehung jüdischer Vermögenswerte bejammern. Und den maßgebenden Vertretern von Kirche und Christentum im Auslande müssen wir ernstlich zu bedenken geben, daß der Weg zur jüdischen Weltherrschaft stets über grauenvolle Leichenfelder führt.</em>. Er rief die Geistlichen dazu auf, <em>„ihre Verkündigung in Predigt und Seelsorge so auszurichten, daß die deutsche Seele keinen Schaden leidet und den deutschen Menschen dazu verholfen wird, daß sie ohne falsche Gewissensbeschwerung getrost alles daran setzen, eine Wiederholung der Zersetzung des Reiches durch den jüdischen Ungeist von innen her für alle Zeiten unmöglich zu machen.</em><sup><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/#cite_note-46">[47]</a>“</sup></strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Luther:</strong></p>
<p><strong>Dulden können wirs nicht, nachdem sie bei uns sind und wir so ein Lügen, Lästern und Fluchen von ihnen wissen, damit wir uns nicht teilhaftig machen all ihrer Lügen, Flüche und Lästerung. Andererseits können wir weder  das unlöschliche Feuer des göttlichen Zorns, wie die Propheten sagen, löschen noch die Juden bekehren. Wir müssen mit Gebet und Gottesfurcht eine scharfe Barmherzigkeit üben (und sehen), ob wir nicht doch einige aus der Flamme und Glut erretten können. Rächen dürfen wir uns nicht: sie haben die Rache auf dem Halse, tausendmal ärger, als wir ihnen wünschen können. Ich will meinen treuen Rat geben: Erstens, daß man ihre Synagoga oder Schule mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder eine Schlacke davon  sehe ewiglich. Und dies soll man unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren tun, damit Gott sieht,  daß wir Christen  sind und so einen öffentliches Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch darein gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet(ich habs selbst nicht gewußt!), wird uns Gott verzeihen.  Wenn wir aber nun, da wirs wissen, den Juden frei vor unserer Nase so ein Haus schützen und schirmen würden, in dem sie Christus und uns belügen, lästern, fluchen, anspeien und schänden(wie wir oben gehört haben), so wäre das ebensoviel, als täten wirs selbsts, und viel schlimmer, wie man wohl weiß…Zweitens, daß man auch ihre Häuser ebenso niederreiße und zerstöre. Denn sie treiben darin dasselbe wie in den Schulen. Dafür kann man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun wie die Zigeuner, damit sie wissen, sie sind nicht Herrn in unserem Lande, wie sie prahlen, sondern im Elend und gefangen, wie sie ohn Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen. Drittens, daß man ihnen all ihre Gebetbüchlein und Talmudisten nehme, in denen diese  Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.Viertens, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, weiterhin zu lehren. Denn dieses Amt haben sie mit vollem Recht verloren, weil sie die armen Juden mit dem Spruch Moses, V. Mos. 17,10ff., gefangen halten, welcher gebietet, sie sollen ihren Lehrern gehorchen bei Verlust Leibes und der Seele, wo doch Moses an der Stelle klar hinzusetzt:”Was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn.  Dies übergehen die Bösewichter und mißbrauchen  den Gehorsam des armen Volkes nach ihrer Willkür gegen das Gesetz des Herrn, gießen ihm das Gift, diesen Fluch und die Lästerung ein – so wie uns der Papst mit dem Spruch, Matth.16,18:”Du bist Petrus” usw., gefangen hielt, daß wir alles glauben mußten, was er uns  aus seinem Teufelskopf vorlog und “trog und uns nicht nach Gottes Wort lehrte, worüber er das Amt zu lehren verloren hat. Fünftens, daß man den Juden das freie Geleit und das Recht auf die Straßen ganz aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie weder Herrn noch Beamte noch Händler oder dergleichen sind; sie sollen daheim bleiben. Ich lasse mir sagen, ein reicher Jude solle jetzt auf dem Lande mit zwölf Pferden reiten(der will ein Kochab werden!) und wuchert Fürsten, Herrn, Land und Leute aus, so daß große Herrn scheel darauf sehen.  Werdet ihr Fürsten und Herrn  diesen Wucherern  nicht nach Recht und Ordnung die Straße verlegen, so könnte sich einmal eine Reiterei gegen sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind, und wie man mit ihnen umgehen und ihr Unwesen nicht schützen soll. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, wenn ihr nicht vor Gott all ihrer Greuel teilhaftig werden wollt.  Was daraus Gutes kommen könnte, das wollet wohl bedenken und verhindern!Sechstens, daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kostbarkeiten in Gold und Silber nehme und lege es beiseite, es aufzuheben.  Und dies ist der Grund dafür: alles, was sie haben, haben sie uns, wie oben gesagt, durch ihren Wucher gestohlen und geraubt, weil sie sonst keinen anderen Erwerb haben. Dieses Geld sollte man dazu gebrauchen(und nicht für einen andern Zweck!), einem Juden, wenn er sich im Ernst bekehrt, davon je nach seiner Stellung hundert, zwei-oder dreihundert Gulden in die Hand zu geben, damit er für sein armes Weib und seine Kindlein einen Erwerb anfangen kann und die Alten oder Gebrechlichen damit unterhält. Denn so ein böse gewonnenes Gut  ist verflucht, wenn mans nicht mit Gottes Segen einer guten  und nötigen Verwendung zuführt…Siebentens, daß man den jungen, starken Juden und Jüdinnen Flegel, Axt, Hacke, Spaten, Rocken, Spindel in die Hand gebe und lasse sie ihr Brot verdienen  im Schweiß der Nasen, wie Adams Kindern auferlegt ist, I.Mos. 3, 19. Denn es taugt nichts, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen, Sich-mästen und Protzen verzehren und darauf lästerlich prahlen, daß sie durch unsern Schweiß die Herrn der Christen wären, sondern man müßte ihnen das faulen Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben. Fürchten wir aber, daß sie uns an Leib, Weib, Gesinde, Vieh usw. Schaden antun könnten, wenn sie uns dienen oder arbeiten sollten, weil es wohl zu vermuten ist, daß solche edle Herrn der Welt und giftige, bittere Würmer, an keine Arbeit gewöhnt, sich höchst ungern so tief unter die verfluchten Gojim demütigen würden,  so laßt uns bei der üblichen Klugheit der anderen Nationen bleiben wie (in) Frankreich, Spanien, Böhmen usw. und mit ihnen nachrechnen, was sie uns abgewuchert haben, und danach gütlich geteilt, sie aber für immer zum Lande ausgetrieben! Denn, wie gehört, Gottes Zorn ist groß über sie, daß sie durch sanfte Barmherzigkeit nur ärger und ärger, durch Schärfe aber wenig besser werden. Darum immer weg mit ihnen…”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/lutherjudenlugengroser.JPG" alt="lutherjudenlugengroser.JPG" /></p>
<p><strong>Laut Kirchenangaben lebten 1926 in Thüringen lediglich rund 6000 Juden. 1925 waren danach 92,5 Prozent der Thüringer Bevölkerung evangelisch, „und 0,2 % Israeliten”. In Brasilien gehörten zur Nazizeit die meisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an und predigten Nazi-Ideologie, darunter die Rassenlehre sowie die Haltung gegenüber den Juden.</strong></p>
<p><strong>In keinem anderen Land außerhalb Deutschlands hatte die NSDAP damals mehr Mitglieder als in Brasilien. In der sowjetischen Besatzungszone war Luthers Buch über die Juden verboten worden – über mögliche Proteste von Mitgliedern der NS-Pfarrschaft, die in zahlreichen deutschen evangelischen Kirchen, teils mit SA-Uniform unterm Talar und Hakenkreuzfahnen neben dem Altar, Luthers Juden-Positionen verbreitet hatten, ist nichts bekannt. Auch in Brasilien gehörten die allermeisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an.</strong></p>
<p><b>-</b></p>
<p><b>Evangelische Kirche und Hitler:</b></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Martin Luther und der Islam:</strong><a href="http://www.pi-news.net/2017/01/deutschlandfunk-ueber-luthers-islamkritik/">http://www.pi-news.net/2017/01/deutschlandfunk-ueber-luthers-islamkritik/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung9.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23426" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung9-1012x1024.jpg" alt="Nazizeitung9" width="1012" height="1024" /></a></p>
<p>1945.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerHarz.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114132" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerHarz-1024x766.jpg" alt="HitlerHarz" width="1024" height="766" /></a></p>
<p><strong>“Reise durch den Harz. Auch der Führer kann fröhlich sein”. Ausriß</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23411" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung4-917x1024.jpg" alt="Nazizeitung4" width="917" height="1024" /></a></p>
<p>1940.</p>
<h1 class="issue-title">Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 15. Oktober 2007, Heft 21</h1>
<h1 class="entry-title">Am Abendbrottisch</h1>
<div class="entry-content">
<p><strong><em>von Klaus Hart, São Paulo</em></strong></p>
<p><strong>Wie der österreichische Historiker Othmar Plöckinger nachwies, gab es zur Nazizeit in den evangelischen Kirchen Deutschlands sehr viel Begeisterung für Hitlers Ideologie. Zitiert wird beispielsweise die Broschüre <em>Der Nationalismus vor der Gottesfrage </em>des Pastors und Theologen Helmuth Schreiner: »Der Kampf um Gesundheit des Blutes und Reinheit der Rasse ist also vom christlichen Glauben her gesehen ein Gottesbefehl.«</strong><br />
<strong>Jüngst auf Heimturlaub in Deutschlands Osten, erinnerten mich einige Zeitzeugen an die Begeisterung für die Nazis, die unter den Repräsentanten der evangelischen Kirchen geherrscht habe. An Abendbrot- und Kneipentischen in Thüringen und Sachsen, Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg und Vorpommern erzählt man sich noch heute, wie es damals zuging: Vielerorts hätten evangelische Pfarrer in SA-Uniform und mit NSDAP-Fahnen direkt am Altar gepredigt. Andere Pfarrer hätten die Hakenkreuzbinde auf dem schwarzen Talar getragen, wieder andere über die SA-Uniform mit dem Braunhemd den Talar gezogen, so daß die schwarzen SA-Stiefel zu sehen gewesen seien. Zu einer Zeit, als selbst in den Dörfern Kommunisten und Juden festgenommen und zur Liquidierung in die KZs abtransportiert wurden, hätten sie die Hitler-Ideologie gepredigt. Die nach 1945 gern vorgezeigten Pfarrer aus der Bekennenden Kirche waren nur eine ganz kleine Minderheit.</strong><br />
<strong>In ungezählten ostdeutschen Pfarrhäusern, so wird erzählt, feierten die evangelischen Pastoren rauschende Feste mit SS-Offizieren und anderen Nazi-Größen, pflegten begeistert den engen Schulterschluß. Gar nicht so selten waren auch Familienbande, Pfarrerfamilien waren über Eheschließungen mit Nazigrößen, oftmals identisch mit den Großgrund- und Fabrikbesitzern vor Ort, engstens liiert.</strong><br />
<strong>Der Angriffskrieg des deutschen Kapitals, so Zeitzeugen, sei von der evangelischen Kirche nach Kräften politisch-ideologisch unterstützt, oft gar begeistert verherrlicht worden. An den Kriegerdenkmälern neben den evangelischen Kirchen hätten Kundgebungen für den Krieg stattgefunden und Pfarrer das »Heldentum« von Wehrmacht und SS bejubelt. Viele Kirchengemeinden könnten heute Ausstellungen mit Originalmaterial veranstalten, einschließlich der auf die spezifische lokale Situation zugeschnittenen Predigttexte – selbst Fotos mit evangelischen Pastoren in SA-Uniform am Altar und bei den Kriegerdenkmalfeiern müßten noch reichlich in vielen Orten aufzutreiben sein.</strong><br />
<strong>In den Schulen hatten die Kinder und Jugendlichen einst zu beten: »Schütze Gott mit starker Hand / unser Volk und Vaterland / Laß auf unsres Führers Pfaden / leuchten deine Huld und Gnaden.« Und in einem Hitler gewidmeten evangelischen Schulgebet hieß es : »Weck im Herzen uns aufs Neue / deutscher Ahnen Kraft und Treue / und so laß uns stark und rein / deine deutschen Kinder sein.«</strong><br />
<strong>In der Gegend, in der einst Thomas Müntzer wirkte, zitieren die Leute heute gern aus neueren Publikationen über Martin Luthers Ansichten über das Verhältnis zu den Mächtigen. Gott wolle den König geehrt und die Aufrührer vernichtet sehen. Bemerkenswert sei, daß Luther »die von Gott verordnete Obrigkeit« herausgestellt und die Fürsten und Herren als »Gottes Beamten« bezeichnet habe. Nicht nur in der Region des Bauernkriegs erinnert man sich an Luthers Schrift <em>Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern.<br />
</em>Und auffällig, meinen meine Gesprächspartner, sei es, wie gut sich die evangelischen Kirchen heutzutage mit der Obrigkeit verstehen. »Unmengen hocheffektiver Exportbetriebe wurden sofort nach dem Anschluß dem Erdboden gleichgemacht, um Massenarbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit und Entsolidarisierung zu erzeugen«, sagt einer in Thüringen, »doch die Pfarrhäuser und Kirchen sind tipptopp wie noch nie.« Letzteres wiederum stößt mancher Westverwandtschaft auf. »Wieso wird eigentlich in die Ost-Kirchen soviel Geld investiert, obwohl heute viel weniger reingehen als zu Zonen-Zeiten?« fragt eine wertkonservative hochgebildete Dame aus Hamburg. Den Zufallsgast aus Brasilien fragt sie, ob die katholische Kirche sich im Tropenlande ebenfalls so gut mit der Obrigkeit verstehe und so viele öffentliche Mittel erhalte. Der mit den heutigen deutschen Verhältnissen eher wenig vertraute Gast muß das verneinen; die Kirchen in beiden Ländern seien schwerlich miteinander zu vergleichen.</strong><br />
<strong>Den Zeitzeugen zufolge hätten nach 1945 viele Repräsentanten der evangelischen Kirchen schwer daran zu schlucken gehabt, selbst in den kleinsten ostdeutschen Dörfern auf einmal von jenen regiert zu werden, die bis 1933 propagiert hatten: »Wer Hitler wählt, wählt den Krieg« – und die von den evangelischen Kirchen gemeinsam mit SA und NSDAP hart bekämpft worden waren. Kinder von Nazis hätten nach 1933 auf dem Schulhof natürlich nicht mit jenen aus »rot« verschrienen Familien gespielt, sondern ihnen bestenfalls auf offener Straße, die Hand zum Hitlergruß gereckt »Deutschland erwecke, Moskau verrecke« nachgebrüllt.</strong><br />
<strong>Statt mit einem Nazi-Bürgermeister und einem strammen Nazi-Schulleiter, mit denen sich viele Pfarrer blendend verstanden hatten, mußten sie nach 1945 selbst auf vielen Dörfern plötzlich KZ-Überlebende aus Buchenwald und anderen Lagern ertragen, die nun auf solchen Posten saßen. Da hätten nicht wenige wehmütig nach Westdeutschland geschaut, wo Kriegsverbrechern nur selten ein Haar gekrümmt worden sei und die Globkes und Filbingers erneut Karriere machten. Mit Galgenhumor erzählen heute manche im Osten, daß evangelische Pfarrer in Wendezeiten den »Runden Tisch« just an jener Stelle in ihren Kirchen veranstaltet hätten, an denen einst die Hakenkreuz-Fahnen standen und die Nazi-Pastoren predigten. Mit ebensoviel Ironie wird quittiert, daß an den Kriegerdenkmälern wie einst zur Nazizeit wieder Gedenkfeiern stattfinden. Und daß just wie unter Hitler wiederum <em>Ich hatt einen Kameraden</em> erklinge. Wer da besonders kräftig mit einstimme, seien Mitglieder neonazistischer Gruppierungen, die es bis zum Anschluß nur in Wessiland gegeben habe.</strong><br />
<strong>Wer zu DDR-Zeiten auf die absurde Idee gekommen wäre, Sympathie für Nazi-Ideologie zu äußern, so sagen ostdeutsche Lehrer im Gespräch, hätte unverzüglich Ärger mit Schule, Gewerkschaft, Partei und Stasi bekommen. Der Besitz von <em>Mein Kampf</em> wäre als staatsfeindlich eingestuft, mit Knast bestraft worden. Nach dem Anschluß, meinen diese Pädagogen, sei all dies sozusagen ins Gegenteil umgeschlagen, habe man den raschen Aufbau neonazistischer Gruppierungen nach Kräften gefördert; lediglich Alibi- und Scheinkritik werde an dieser Entwicklung geübt.</strong><br />
<strong>Auf die staatlich verordnete Wanderausstellung <em>Das hat’s bei uns nicht gegeben – Antisemitismus in der DDR </em>reagieren sie mit Gelächter, bezeichnen sie als kompletten Schwachsinn. In ihren Schulen sei es zur DDR-Zeit obligatorisch gewesen, durchweg allen Schülern immer wieder ausführlich die Situation der Juden zur Nazizeit zu schildern, stets auch anhand von Zeugenberichten aus KZ-Städten wie Weimar. Ungezählte Weimaraner wußten sehr genau, was mit den Juden oben am Ettersberg geschah, sahen damals beinahe täglich, wie Trupps von Juden, selbst bei Eiseskälte nur in Holzschuhen ohne Strümpfe brutal durch die Straßen getrieben wurden. Das alles haben wir unseren Schülern stets vermittelt, sagen diese Lehrer. Heute indessen im Osten werde allgemein die Ausbreitung nazistischen Gedankenguts gefördert. Hätte man jemanden zu DDR-Zeiten mit Landserheften, gar mit der <em>Nationalzeitung</em> erwischt, so die Lehrer und andere Zeitzeugen, hätte der Ärger bekommen. Heute werde derartiges nicht zufällig beinahe in jedem Supermarkt angeboten.</strong><br />
<strong>Merkwürdig – aus den Medien Ostdeutschlands erfährt man als Zugereister nur entsetzlich wenig über die dortige Realität, das Denken und Fühlen der Menschen, heute und früher. Wenn wichtige Zeitzeugen erst gestorben sind, wird es für ernstzunehmende Historiker beinahe unmöglich sein, noch herauszubekommen, wie es im Osten tatsächlich war.</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>“Schlechte Menschen”:</strong></p>
<p><a href="http://www.nzz.ch/schlechte-menschen-1.1247073">http://www.nzz.ch/schlechte-menschen-1.1247073</a></p>
<p><b>–</b></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/09/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-warum-die-kz-gedenkstaette-buchenwald-von-den-neuen-machthabern-nach-dem-anschluss-von-1990-rasch-umgestaltet-entschaerft-wurde/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/09/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-warum-die-kz-gedenkstaette-buchenwald-von-den-neuen-machthabern-nach-dem-anschluss-von-1990-rasch-umgestaltet-entschaerft-wurde/</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerArbeiterjugend.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114142" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerArbeiterjugend-1024x714.jpg" alt="HitlerArbeiterjugend" width="1024" height="714" /></a></p>
<p class="bodytext"><strong>“Arbeiterjugend beim Führer in der Reichskanzlei am 1. Mai 1934?. Ausriß</strong></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23413" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung5-386x1024.jpg" alt="Nazizeitung5" width="386" height="1024" /></a></p>
<p class="bodytext">1940.</p>
<h1><strong>In Ostdeutschland verlieren Staatskirchen, die sich dem Merkel-Kurs unterwerfen, sogar direkt Propaganda für Merkel machten, sehr stark an Glaubwürdigkeit, Gottesdienstbesuchern, Konfirmanden, Sympathisanten. Die willige Unterwerfung von Kirchen unter den Hitler-Nazismus, Hitler-Kapitalismus ist besonders in Ostdeutschland unter der relativ stark politisierten Bevölkerung sehr gut bekannt.</strong></h1>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113394" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18-837x1024.jpg" alt="NazisCDULeserTA18" width="837" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Alle Nazis rissen schnellstens aus von Ost nach West. Dort waren sie herzlich willkommen. Die CDU und Herr Konrad Adenauer haben sie sogar in die Regierung aufgenommen.” Leserbrief aus Erfurt, Thüringer Allgemeine, 22.6. 2018 – Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion.</h2>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-78020" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16-811x1024.jpg" alt="AfDAntisemitenImporteurin16" width="811" height="1024" /></a></p>
<h1><strong>“Bundeskanzlerin Merkel ist zur größten Antisemiten-Importeurin der deutschen Geschichte geworden”. Frauke Petry über die Politikerin der Christlich Demokratischen Union Deutschlands/CDU, die nach 1945 auffällig viele hohe, schwerbelastete Nazis aufnahm.</strong></h1>
<p>–</p>
<h2>Kardinal Marx würdigt Bundeskanzlerin Merkel</h2>
<h3>„POLITIK AUS DEM CHRISTLICHEN GLAUBEN HERAUS“/dbk 2017</h3>
<h1 class="article-heading"><strong>“Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat das Engagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel gewürdigt, die Welt aus christlicher Perspektive mitzugestalten.”</strong></h1>
<p><a href="http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2017/2017-016b-Eugen-Bolz-Preis-Laudatio-Kard.-Marx.pdf">http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2017/2017-016b-Eugen-Bolz-Preis-Laudatio-Kard.-Marx.pdf</a></p>
<p><strong>“Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung ist nach dem früheren württembergischen Staatspräsidenten benannt, der 1945 als Widerstandskämpfer 1945 von den Nazis hingerichtet wurde.” DER SPIEGEL</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/11/21/angela-merkel-was-auftraggebenden-machteliten-westdeutschlands-sowie-der-nato-an-ihr-gefaellt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/11/21/angela-merkel-was-auftraggebenden-machteliten-westdeutschlands-sowie-der-nato-an-ihr-gefaellt/</a></p>
<p>—</p>
<h1 class="article-heading"><strong>„Wir können nicht, selbst wenn Jahrzehnte zwischen den beiden Ereignissen liegen, Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen“, hatte der 84-Jährige vor drei Wochen in einer französischen Talkshow <a class="o-link" href="https://preview.up.welt.de/vermischtes/article170568286/Karl-Lagerfeld-sorgt-mit-Aussage-zu-Fluechtlingen-fuer-Aufregung.html" target="_blank" name="inlineLink_">gesagt</a>. Zudem hatte er Merkel für ihre Politik kritisiert. DIE WELT 2017 über Karl Lagerfeld</strong></h1>
<p>—</p>
<div class="article_text DpaArticlePageContents"><strong>Merkel im Bundestag:</strong></div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/18/antisemitismus-ist-unsere-buergerliche-und-staatliche-pflicht-angela-merkel-youtube-warum-alle-abgeordneten-klatschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/18/antisemitismus-ist-unsere-buergerliche-und-staatliche-pflicht-angela-merkel-youtube-warum-alle-abgeordneten-klatschen/</a></p>
<p><strong>Merkel berichtigt den betreffenden Satz nicht:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/18/antisemitismus-ist-unsere-buergerliche-und-staatliche-pflicht-angela-merkel-youtube-warum-alle-abgeordneten-klatschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/18/antisemitismus-ist-unsere-buergerliche-und-staatliche-pflicht-angela-merkel-youtube-warum-alle-abgeordneten-klatschen/</a></p>
<p><strong>…Peinlich! Oder doch nur trauriger Beweis für das virulente Desinteresse politischer Würdenträger im deutschen Bundestag? Angesichts der Pariser Terroranschläge gab Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Regierungserklärung ab, bei der sie sich einen sehr groben Versprecher erlaubte und “Antisemitismus zur staatlichen Pflicht” erklärte. Die Abgeordneten jedoch applaudierten unbeeindruckt der deutschen Regierungschefin zu…RT</strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Ich wünsche mir für meine Kirche: Nie wieder einen Kirchentag mit einem amerikanischen Kriegsverbrecher.” Die evangelische Kirche Sankt Martin in Heiligenstadt/Thüringen 2017:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/08/05/ich-wuensche-mir-fuer-meine-kirche-nie-wieder-einen-kirchentag-mit-einem-amerikanischen-kriegsverbrecher-die-evangelische-kirche-sankt-martin-in-heiligenstadtthueringen-2017-das-eichsfeld-ei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/08/05/ich-wuensche-mir-fuer-meine-kirche-nie-wieder-einen-kirchentag-mit-einem-amerikanischen-kriegsverbrecher-die-evangelische-kirche-sankt-martin-in-heiligenstadtthueringen-2017-das-eichsfeld-ei/</a></h2>
<p>–</p>
<h1>“Kanzlerin Merkel erhält Friedenspreis der Franziskaner in Assisi</h1>
<div class="news-meta"><span class="author">Epoch Times</span><span class="publish-date">12. May 2018</span> <span class="last-modified">Aktualisiert: 12. Mai 2018 19:22?</span></div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/08/Heilig1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-99045" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/08/Heilig1-1024x723.jpg" alt="Heilig1" width="1024" height="723" /></a></p>
<p><strong>August 2017, Kirche Sankt Martin in Heiligenstadt: “Ich wünsche mir für meine Kirche: Nie wieder einen Kirchentag mit einem amerikanischen Kriegsverbrecher.” Zahlreiche Zettel dieser Art angebracht unübersehbar gleich am Eingang der Kirche. Gibt es andere evangelische Kirchen in Deutschland, die Systemkritik dieser Art zulassen? </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Richtigstellungen von CDU-Politiker Jürgen Todenhöfer, NATO-Krieg gegen Syrien:”Kaum ein Krieg wird so falsch dargestellt wie der Syrien-Krieg. Dass das christlich missionarische Amerika inzwischen de facto an der Seite von Al Qaida kämpft und dabei das Ursprungsland des Christentums zerstört, ist an Absurdität kaum zu übertreffen.”</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/01/MerkelAntisemitismusPflicht15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-58935" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/01/MerkelAntisemitismusPflicht15-1024x724.jpg" alt="MerkelAntisemitismusPflicht15" width="1024" height="724" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “Anti-Semitism is our government and civic duty.”</strong></p>
<p><strong>Merkel und Abbas – der symbolische Händedruck von Paris:</strong></p>
<p>“<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/15/abbas-neben-merkel-in-paris-ein-politikum/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/15/abbas-neben-merkel-in-paris-ein-politikum/</a>“&gt;<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/15/abbas-neben-merkel-in-paris-ein-politikum/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/15/abbas-neben-merkel-in-paris-ein-politikum/</a></p>
<p><strong>“Von den Juden und ihren Lügen…Darum immer weg mit ihnen”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/</a></p>
<h1><strong>…Und müsste ein Martin Luther nicht weniger Schattenseiten haben, weniger schlimm sich mit seinen Gegnern auseinandergesetzt haben und insbesondere: Andersgläubige wie Juden und Türken nicht so furchtbar verfemt haben? So schlimm, dass ein Julius Streicher in seinem Nürnberger Prozess zu seiner Verteidigung sinngemäß sagen konnte: ‚Was ich getan habe, das könnt Ihr bei Martin Luther nachlesen. Zu nichts anderem hat er in seinen Schriften gegen die Juden aufgefordert.’…Wie furchtbar, auch einen Martin Luther als Sohn seiner Zeit, ja, des jahrhundertealten christlichen Antisemitismus zu erkennen; und noch furchtbarer, wie und dass die Nazis sich auf ihn berufen haben. Da braucht es eine klare Korrektur, eine biblisch begründete Kritik an dieser Seite von Martin Luthers Theologie…Landesbischöfin Ilse Junkermann 2018</strong></h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBauer.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114144" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBauer-1024x734.jpg" alt="HitlerBauer" width="1024" height="734" /></a></p>
<p><strong>“Auch der Bauer glaubt an den Führer”. Ausriß</strong></p>
<div class="page-header hidden-print">
<div class="container">
<h1 class="page-title pull-left">Zitat EKMD:</h1>
<h1 class="page-title pull-left">Pressestelle Erfurt</h1>
<div class="breadcrumb hidden-xs hidden-sm"><button id="printPage" class="btn btn-transparent hidden-print"></button> <button id="readSpeakerButton" class="btn btn-transparent hidden-print"></button></div>
</div>
</div>
<div class="main-content">
<div class="container">
<div class="row">
<div id="readSpeaker" class="col-md-8">
<div class="blog single full-thumbnail">
<article class="entry-post">
<div class="entry-content clearfix">
<header class="entry-header">
<h2 class="entry-title"><small>PM 50</small><br />
„Haken am Kreuz? – Evangelische Kirche in Erfurt 1933-1945“</h2>
</header>
<div class="excerpt">
<div class="hidden-xs well pull-right mw250">
<h4 class="section-heading">RÜCKFRAGEN</h4>
<p>Aribert Rothe, 0361 345 2806; Friederike Spengler, 0361 51800102 oder 0162 2008862</p>
</div>
<h4>Ausstellungseröffnung am 5. Mai, 11 Uhr, im Collegium maius in Erfurt</h4>
<p>„Haken am Kreuz? – Evangelische Kirche in Erfurt 1933-1945“ ist das Thema einer Wanderausstellung, die am kommenden Montag (5.5.) im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) in Erfurt zum ersten Mal gezeigt und eröffnet wird. Sie wird bis zum 27. Juni dieses Jahres im Landeskirchenamt, dem Collegium maius, zu sehen sein.</p>
<p>Vier Jahre lang hat eine Arbeitsgruppe im Auftrag des evangelischen Kirchenkreises erkundet, wie die Nazi-Diktatur in die evangelische Kirche hineingewirkt hat. Dabei ist die Gruppe insbesondere den Fragen nachgegangen, wie intensiv die völkisch-nationalistische Ideologie in das Leben der Kirchengemeinden eingedrungen ist, ob es Protest der Kirchengemeinden gegen die Deportation der jüdischen Mitbürger gab und wie sie auf den Krieg reagiert hat. Die Ergebnisse sind auf 16 großformatigen Tafeln mit Texten und Bildern dokumentiert.</p>
<p>„Indem wir das Versagen und den Widerstand der evangelischen Kirche auf lokaler Ebene dokumentieren, wollen wir auch andere Kirchengemeinden anregen, ihrer eigenen Geschichte nachzugehen und ihr Verhalten in der Nazizeit aufzuarbeiten“, so Aribert Rothe, Mitglied der Arbeitsgruppe „Haken am Kreuz“. „Auch treibt uns die Frage um, was durch den Blick auf jenen historischen Abschnitt für heute und morgen, nicht zuletzt wegen der neonazistischen Umtriebe, zu lernen ist.“</p>
<p>Zu der Gruppe „Haken am Kreuz“, die von 2009 bis 2013 gearbeitet hat, gehören Susanne Böhm, Kirchenhistorikerin und Pfarrerin in Apolda, Martin Borowsky, Richter in Erfurt, Henning Bühmann, Doktorand am Theologischen Forschungskolleg in Erfurt, Erwachsenenbildner und Pfarrer Aribert Rothe und der Pädagoge Gerhard Wien aus Erfurt.</p>
<p>–</p>
<div class="page-header hidden-print">
<div class="container">
<h1 class="page-title pull-left">Pressestelle Erfurt</h1>
<div class="breadcrumb hidden-xs hidden-sm"><button id="printPage" class="btn btn-transparent hidden-print"></button> <button id="readSpeakerButton" class="btn btn-transparent hidden-print"></button></div>
</div>
</div>
<div class="main-content">
<div class="container">
<div class="row">
<div id="readSpeaker" class="col-md-8">
<div class="blog single full-thumbnail">
<article class="entry-post">
<div class="entry-content clearfix">
<header class="entry-header">
<h2 class="entry-title"><small>PM 73</small><br />
Schuelerprojekt zu kirchlichem Entjudungsinstitut 1939 45</h2>
</header>
<div class="excerpt">
<h4>Schülerprojekt zu kirchlichem „Entjudungsinstitut“ 1939-1945<br />
Ausstellung „Gratwanderungen“, Eröffnung am 15. Juni in Eisenach</h4>
<p>Der Name der kirchlichen Einrichtung war Programm: „Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben“. Bis 1945 hat das 1939 von elf evangelischen Landeskirchen gegründete sogenannte Entjudungsinstitut in Eisenach bestanden. Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des evangelischen Martin-Luther-Gymnasiums in Eisenach sind der menschenverachtenden Arbeit des Instituts nachgegangen. Die Forschungsergebnisse werden jetzt in einer Ausstellung unter dem Titel „Gratwanderungen“ gezeigt. Eröffnet wird die Ausstellung, an der mehr als 50 Schülerinnen und Schüler gearbeitet haben, am kommenden Donnerstag (15.6., 17 Uhr) im Eisenacher Rathaus. Die Gastrede wird Joachim Gauck, ehemaliger Leiter der Stasiunterlagen-Behörde, halten.</p>
<p>Hauptaufgabe des Institutes war die Eliminierung aller jüdischen Spuren aus den Schriften des Neuen Testamentes und des evangelischen Gesangbuches. Die heute unumstrittenen Wurzeln des Christentums im Judentum wurden geleugnet und sollten beseitigt werden. Die Ausstellung zeigt, dass Wörter wie „Zion“ oder „Hosianna“ aus dem Gesangbuch getilgt worden sind. Problematisiert werden auch die theologischen Grundsätze des Institutes und seiner deutschlandweit etwa 200 Mitarbeiter. Nach diesen wurde Jesus zum „Arier“ erklärt und dem „Judentum in allen Stücken entgegengesetzt“ dargestellt. Folgerichtig befasst sich ein Teil der Ausstellung mit dem Phänomen und der Geschichte der christlichen Judenfeindschaft.</p>
<p>Besonderes Augenmerk lenkt die Ausstellung auf die Rolle der Thüringer Landeskirche während der Zeit des Nationalsozialismus. Bereits sehr früh und besonders stark hatte in Thüringen die Bewegung der Deutschen Christen Fuß gefasst. Dokumentiert wird, dass die Landeskirche „im Gleichschritt mit der nationalsozialistischen Rassenpolitik“ gelaufen ist. Vor diesem Hintergrund befasst sich die Ausstellung auch damit, wie die Kirchenleitung mit ihrer eigenen Vergangenheit und der Arbeit des „Entjudungsinstitutes“ umgegangen ist. Das Institut war zwar 1945 durch die Kirchenleitung geschlossen worden. Kritisiert wird jedoch die sehr späte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Institutes durch die Kirchenleitung. Erst Mitte der Neunziger Jahre ist insbesondere durch Studientage des Predigerseminars der Landeskirche damit begonnen worden, die Geschichte des Institutes aufzuarbeiten.</p>
<p>„Die Landeskirche war während der Nazizeit auf einem unseligen Irrweg und hat sich gegenüber dem Judentum schuldig gemacht. Heute pflegen wir den jüdisch-christlichen Dialog und betonen als Christen ausdrücklich die jüdischen Wurzeln unseres Glaubens. Das darzustellen, wird auch dabei helfen, dem Antisemitismus entgegen zu treten“, so Thomas Giesa, Direktor des Eisenacher Martin-Luther-Gymnasiums.</p>
<p>–</p>
<p><strong>Das Eichsfeld, die katholische Kirche – Verhältnis zu Nazis, zum Ausrottungskrieg der Wehrmacht, zu Nazigegnern vor und nach 1945…</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17570" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit5-1024x320.jpg" alt="HeiligenstadtNazizeit5" width="1024" height="320" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17801" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit6-1024x842.jpg" alt="HeiligenstadtNazizeit6" width="1024" height="842" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Dietmar Klenke. Predigten in Heiligenstadt während der Nazizeit – “…von der Kanzel herab Gottes Willen in Übereinstimmung mit der Kriegspolitik der Nationalsozialisten zu bringen. Indem sie das Martyrium Jesu Christi mit der Aufopferung der deutschen Soldaten auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs verglichen und diesen Vergleich mit dem Appell zum Durchhalten verbanden, gingen sie bis an die Grenze der weltanschaulichen Selbstaufgabe. Dieses Zugeständnis als opportunistische Anpassung an die Denkwelt der Nationalsozialisten zu deuten, scheint wenig plausibel. Vermutlich entsprach der nationalreligiöse Einschlag der Predigten durchaus der persönlichen Überzeugung dieser Pfarrer…Vermutlich hatten sich der Anti-Versailles-Nationalismus und der Antibolschewismus im Weltbild macher Geistlicher so tief eingefressen, daß sie die Kriegspolitik der Nationalsozialisten zumindest in den Jahren des Erfolgs glaubten mittragen zu können…”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17572" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit3-1024x892.jpg" alt="HeiligenstadtNazizeit3" width="1024" height="892" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lehrerschaft in Heiligenstadt im Hitlerfaschismus.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17574" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit4-1024x524.jpg" alt="HeiligenstadtNazizeit4" width="1024" height="524" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mittelstand in Heiligenstadt und Hitlerfaschismus.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17579" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit2-1024x898.jpg" alt="HeiligenstadtNazizeit2" width="1024" height="898" /></a></p>
<p><strong>Der Gruppenraum für die Hitlerjugend im katholischen Knabenkonvikt. Zitat Dietmar Klenke.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17576" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/03/HeiligenstadtNazizeit1-1024x440.jpg" alt="HeiligenstadtNazizeit1" width="1024" height="440" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Heimatmuseum Heiligenstadt und Hitlerfaschismus.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/HitlerLex1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23348" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/HitlerLex1-445x1024.jpg" alt="HitlerLex1" width="445" height="1024" /></a></p>
<p>Adolf Hitler, Lexikon-Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/NationalsozialismusLex.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23350" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/NationalsozialismusLex-642x1024.jpg" alt="NationalsozialismusLex" width="642" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8211;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Wiegrefe-SPIEGEL und die die ideologische Struktur der Bonner Republik:</strong></p>
<div class="TeaserImageBottom-topline">
<h2 class="Headline Headline--xs Headline--inherit">“Hitlers treue Gefolgsleute</h2>
</div>
<h1 class="Headline Headline--xl Headline--inherit">Die Altnazis im Bundesministerium. Hitler-Getreue dominierten das Innenministerium noch lange nach dem Krieg.” DER SPIEGEL 2018</h1>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/hat-das-institut-fuer-zeitgeschichte-in-muenchen-naziverbrechen-verharmlost-a-1172898.html">http://www.spiegel.de/spiegel/hat-das-institut-fuer-zeitgeschichte-in-muenchen-naziverbrechen-verharmlost-a-1172898.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/kurt-schrimm-ueber-versaeumnisse-bei-der-aufklaerung-von-ns-verbrechen-a-1170016.html">http://www.spiegel.de/spiegel/kurt-schrimm-ueber-versaeumnisse-bei-der-aufklaerung-von-ns-verbrechen-a-1170016.html</a></p>
<p><strong>CDU-Adenauer:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-150460250.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-150460250.html</a></p>
<p><strong>Alois Brunner:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-149766101.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-149766101.html</a></p>
<p><strong>“Der SS-Verbrecher Alois Brunner kam nie vor Gericht. Ihm half ein braunes Netzwerk, das bis in das Parlament, das Auswärtige Amt, den BND und in die Medien reichte.”</strong></p>
<p>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">08.10.2016</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Zeitgeschichte</span><span class="dig-ueberschrift dig-h">„Verstiegen und unsinnig“</span></h2>
<div class="dig-vorspann"><strong>BND-Gründer Reinhard Gehlen ließ Hunderte Politiker, Wissenschaftler, Militärs bespitzeln – von einer Gruppe schwer belasteter Altnazis.</strong></div>
<div class="dig-vorspann">-</div>
<div class="dig-vorspann">
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">03.09.2016</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Zeitgeschichte</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Ausgebildet bei der SS.</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Hildegard Lächert war eine besonders üble KZ-Wächterin. Dennoch arbeitete sie später für die CIA, dann für den BND.</h2>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139574525.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139574525.html</a><br />
–</p>
<p>…D<strong>ie von Schmidt verbreitete Version, er sei noch nicht einmal am Anfang des “Dritten Reiches” dem Zeitgeist erlegen, ist nach Pamperriens Recherchen jedenfalls nicht zu halten. Der aufgeweckte Teenager ließ sich von der Begeisterung mitreißen, welche die Nazis unter Jugendlichen zu entfachen wussten. Er gehörte zu der Minderheit der Jungen seiner Schule, die 1933 in die HJ eintraten…</strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012800.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012800.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86486649.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86486649.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83588346.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83588346.html</a></p>
<h2 class="article-title lp-article-title"><span class="headline">“BND vernichtete Personalakten früherer SS-Leute</span></h2>
<h2 class="article-title lp-article-title"><strong>Dem Bundesnachrichtendienst steht ein Skandal ins Haus. Historiker haben entdeckt, dass der Dienst 2007 Personalakten von Mitarbeitern vernichtet hat, die einst SS und Gestapo angehörten.”</strong></h2>
<p>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">17.10.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">ZEITGESCHICHTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Brauner Bluff</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Auf der Jagd nach Wählerstimmen warben CDU und SPD in der Nachkriegszeit um die Veteranen der Waffen-SS. Eine Studie beschreibt, wie die Volksparteien dabei ausgenutzt wurden.</h2>
<div class="dig-text">
<div class="dig-absatz">Am Abend des 7. August 1953 ist der Jugendstil-Saal des Winterhuder Fährhauses gut gefüllt. Graublauer Zigarettenqualm schwebt über den Männern mit dem harten Gesicht. Unter ihrem Hemd tragen viele die Tätowierung der Blutgruppe am linken Oberarm. Es sind Veteranen der Waffen-SS, die sich in dem Hamburger Ausflugslokal versammelt haben.</div>
<div class="dig-absatz">Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung.</div>
<div class="dig-absatz">Die Reaktion des Publikums auf die Rede ist nicht überliefert, aber einiges spricht dafür, dass der Hamburger Verkehrsdezernent dröhnenden Applaus bekam. Der Mann ist Sozialdemokrat, Volkswirt, steht damals am Beginn einer beispiellosen politischen Karriere und heißt: Helmut Schmidt.</div>
<div class="dig-absatz">Er ist nicht der Einzige, der um die Veteranen der Waffen-SS buhlt. Auch CDU-Kanzler Konrad Adenauer und SPD-Nachkriegschef Kurt Schumacher werben um die Wählerstimmen der früheren Elitetruppe, die von den alliierten Richtern im Nürnberger Militärtribunal zur “verbrecherischen Organisation” erklärt wurde. Adenauer besucht sogar Waffen-SS-General Kurt Meyer (“Panzer-Meyer”), der im Gefängnis im westfälischen Werl einsitzt, weil er 1944 in Frankreich etwa 20 kanadische Kriegsgefangene hinrichten ließ.</div>
<div class="dig-absatz">Später lobten Konservative wie der Philosoph Hermann Lübbe die Gründergeneration für ihren sanften Umgang mit der SS-Truppe. Die “Integration” habe die Stabilität der jungen Demokratie erst sichergestellt. Doch immer wieder wird diese Bewertung von jüngeren Historikern angezweifelt. Der Bielefelder Wissenschaftler Karsten Wilke hat diese These nun in besonderer Weise erschüttert. Wilke hat sich die “Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit” (HIAG) vorgenommen, den 1992 auf Bundesebene aufgelösten Traditionsverband der Waffen-SS, deren Unterlagen er auswerten konnte(*).</div>
<div class="dig-absatz">Danach gaben sich die Alt-Nazis zwar geläutert (“Wo das Verbrechen anfängt, hört die Kameradschaft auf”), doch intern dominierte der braune Ungeist. Das Entgegenkommen von Demokraten wie Schmidt oder Adenauer blieb im Kern ohne Gegenleistung. Stattdessen nutzten HIAG-Vertreter die verbreitete, aber unbegründete Angst vor ihrer Klientel, um sich eine Altersversorgung zu sichern und trugen durch öffentliche Geschichtsklitterung dazu bei, dass Verbrechen jahrelang ungeahndet blieben. Die HIAG schrieb “die Waffen-SS in die ,Legende von der sauberen Wehrmacht’ ein”, urteilt Wilke.</div>
<div class="dig-absatz">Dabei war die braune Truppe während des Krieges besonders rücksichtslos gegen Gefangene und Zivilisten vorgegangen. Zu den ursprünglich nur aus Freiwilligen, dann auch aus Wehrpflichtigen rekrutierten Divisionen, die sich als bewaffneter Teil der SS verstanden, gehörten zudem die SS-Totenkopfverbände, die die Konzentrationslager bewachten. Auch deshalb warfen die Nürnberger Richter der Waffen-SS Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.</div>
<div class="dig-absatz">Nach 1945 hatten deren Veteranen zwar keine politischen Ambitionen, wohl</div>
<div class="dig-absatz">aber wollten sie die gleichen schönen Übergangsgelder und Renten wie Wehrmachtsangehörige und natürlich eine Rehabilitation vom Nürnberger Urteil.</div>
<div class="dig-absatz">Die HIAG hielt daher nicht nur zur regierenden CDU engen Kontakt, sondern auch zu den oppositionellen Sozialdemokraten. Die SPD war als Partei des Widerstands eine moralische Instanz. Die Jahre im KZ hatten ihren Vorsitzenden Schumacher zum einbeinigen Krüppel gemacht. Dennoch empfing er 1951 eine HIAG-Delegation in Bonn und öffnete damit den Veteranen eine Tür zur SPD.</div>
<div class="dig-absatz">Der Einfluss der HIAG beruhte vor allem auf maßloser Übertreibung. Ihre Sprecher nahmen für sich in Anspruch, bis zu zwei Millionen Menschen zu vertreten, und sie lockten die Sozialdemokraten mit der Aussicht, “Millionen deutscher Stimmen zu gewinnen”. In Wahrheit lebten gerade einmal 250 000 Veteranen in Westdeutschland. Nur acht Prozent hatten sich bei der HIAG organisiert – kein sonderlich eindrucksvolles Potential. Aber der Bluff gelang.</div>
<div class="dig-absatz">Schumacher rechtfertigte sein Treffen mit dem Hinweis, es sei “keine gute Sache für eine junge Demokratie”, wenn sich ein so großer Block Unzufriedener bilde.</div>
<div class="dig-absatz">Vor allem der aus der Haft entlassene und später zum Bundessprecher der HIAG aufgestiegene “Panzer-Meyer” spielte geschickt mit diesen Ängsten. Mal drohte der charismatische Ex-General, seine Männer könnten “aus Dummheit” zu rechtsextremen Parteien abdriften, wenn sich die SPD nicht für sie einsetze. Dann wieder erzählte er, der sowjetische Botschafter habe den Kontakt zu ihm gesucht. Solche Versuche von östlicher Seite hätten “gewisse Erfolgschancen”, sollte die “Eingliederung der frühereren Waffen-SS-Angehörigen im demokratischen Staat auf Schwierigkeiten stoßen”.</div>
<div class="dig-absatz">Die SPD-Spitze war erstaunlich gutgläubig. Schon Schumacher übernahm unbesehen die Behauptung der HIAG, die Veteranen der Waffen-SS hätten sich überwiegend vom Nationalsozialismus gelöst und seien in eine “ausgesprochene Pariarolle” geraten, aus der man ihnen heraushelfen müsse.</div>
<div class="dig-absatz">Später hielten die SPD-Verteidigungspolitiker Fritz Erler – auch er einst ein Mann des Widerstands – und Helmut Schmidt den Kontakt zur HIAG. Sozialdemokraten traten auf deren Veranstaltungen auf und trugen dazu bei, dass die rechte Truppe gesellschaftsfähig blieb. Im Bundestag stimmte die SPD im Einklang mit der regierenden CDU dafür, dass die Waffen-SS in der Rentenfrage nach und nach der Wehrmacht zum Teil gleichgestellt wurde…</div>
<div class="dig-absatz">-</div>
<div class="dig-absatz">
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">26.09.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">GEHEIMDIENSTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Treuer Freund</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Jetzt freigegebene Akten belegen: Der BND hat den Ex-SS-Mann Walther Rauff gedeckt, obwohl dieser zu den Schlüsselfiguren des Holocaust gehörte.</h2>
<p>–</p>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">“In den fünfziger Jahren arbeiteten viele NS-Verbrecher für den BND.”</h2>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">28.02.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Briefe</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Ein politisches Signal</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Nr. 7/2011, Zeitgeschichte: Wie der BND NS-Kriegsverbrecher rekrutierte</h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Woche für Woche wird ein neuer Fall von Verstrickung übelster Nazis in den Bundesnachrichtendienst (BND) bekannt.</h2>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">17.01.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">ZEITGESCHICHTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">„Kerndeutsche Gesinnung“</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Der als „Schlächter von Lyon“ berüchtigte NS-Verbrecher Klaus Barbie war Agent des Bundesnachrichtendienstes</h2>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376539.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376539.html</a></p>
<p>–</p>
<div class="dig-absatz"><b>S</b><strong>PIEGEL: Viele fanden sich dann auch im Auswärtigen Dienst der 1949 gegründeten Bundesrepublik wieder.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Conze: Wir haben da auch Zahlen: 1950/51 waren gut 42 Prozent der Angehörigen des Höheren Dienstes im Amt ehemalige NSDAP-Mitglieder. Das waren mehr als in den Jahren 1938/39.</strong></div>
<div class="dig-absatz">-</div>
<div class="dig-absatz"><strong>Kalter Krieg beim Eichmann-Prozess</strong><br />
<strong>Aktenklau für die Adenauer-Republik</strong><br />
<strong>Es war ein brisanter Auftrag, wohl abgesegnet vom BND: 1961 bestahl ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Adenauer nach SPIEGEL-Recherchen einen DDR-Anwalt und nahm Dokumente mit. Er wollte sicherstellen, dass im Eichmann-Prozess keine BRD-Politiker belastet werden.</strong><strong>Von Klaus Wiegrefe</strong><strong>Hamburg – Während des Eichmann-Prozesses in Israel haben ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer und ein Reporter der “Bild”-Zeitung aus dem Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem Dokumente gestohlen, um sie dem Bundesnachrichtendienst (BND) zu übergeben. Pikantes Detail: Der Journalist war ein Schwager Axel Springers. Das geht aus Recherchen des SPIEGEL im Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Danach handelte sich bei den entwendeten Papieren um “Aufzeichnungen, Vollmachten und alle möglichen Unterlagen, in denen eine ganze Reihe von Namen westdeutscher Persönlichkeiten enthalten sind”.</strong><strong>Grund für den Diebstahl im Jahr 1961 im King David Hotel in Jerusalem: Adenauer fürchtete, während des Verfahrens gegen Adolf Eichmann könnten westdeutsche Politiker oder Beamte aufgrund ihrer Vergangenheit im “Dritten Reich” belastet werden und dass auf diese Weise das Ansehen der jungen Bundesrepublik leide. Der bestohlene DDR-Anwalt Friedrich Karl Kaul beobachtete nämlich im Auftrag Ost-Berlins das Verfahren und beschuldigte immer wieder öffentlich die Bundesregierung, Alt-Nazis zu decken.</strong><strong>Eichmann zählte zu den wichtigsten Organisatoren des Holocaust und war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren sorgte weltweit für großes Aufsehen, und Adenauer schickte daher eine offizielle Beobachterdelegation nach Jerusalem.</strong><strong>Zu ihr zählte einer der beiden Diebe, nämlich Rolf Vogel, Reserveoffizier der Bundeswehr und dort in psychologischer Kriegführung geschult. Der PR-Fachmann galt in Bonn als Mann des BND und zählte zu den Vertrauten des Kanzlers.</strong><strong>Für das Eichmann-Verfahren ließ er sich von seinem aktuellen Posten im Verbindungsbüro der Europäischen Gemeinschaften (EG) in Bonn entbinden. In Jerusalem firmierte er offiziell als Journalist und schrieb für die “Deutsche Zeitung”. Insgeheim hatte er jedoch den Auftrag, “das Bundeskanzleramt ständig auf dem Laufenden” zu halten”, wie es in den Akten vermerkt wurde. Dafür wurde er auch bezahlt. Mehrfach berichtete Vogel direkt an Adenauer.</strong><strong>Vogel sollte vor allem verhindern, dass die DDR den Eichmann-Prozess für Propagandazwecke instrumentalisierte. Wahrscheinlich kam es deshalb auch zu dem Diebstahl. Immer wieder lancierte die SED Namenslisten von Belasteten in Bonner Diensten, vorneweg Hans Globke, Kanzleramtschef Adenauers. Globke hatte 1936 den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen mitverfasst.</strong><strong>Der Diebstahl erfolgte am Abend des 29. Juni 1961 in Kauls Zimmer im King David Hotel in Jerusalem. Vogels Begleiter war Frank Lynder, Reporter bei der “Bild”-Zeitung und nach Angaben des Auswärtigen Amtes während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.</strong><strong>Ob die beiden Männer bei Kaul einbrachen oder den Advokaten trickreich bei einem Besuch ablenkten und dann die Papiere entwendeten, geht aus den Akten nicht eindeutig hervor. Gegenüber Gerhard von Preuschen, dem Leiter der Beobachterdelegation in Jerusalem, erklärten sie, sie hätten das “Aktenstück aus dem Hotelzimmer Kaul im Hotel King David unbemerkt entnommen”…</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html">http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html">http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html">http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html</a><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html</a>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">29.01.2008</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">NAHAUFNAHME</span><span class="dig-ueberschrift dig-h">„ALLE BERÜHMTEN FAMILIEN WAREN DABEI“</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Der Historiker Stephan Malinowski über die Begeisterung des deutschen Adels für die Nationalsozialisten</h2>
<div class="dig-text">
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Herr Malinowski, Hitler galt vielen Adligen als Parvenü. Henning von Tresckow soll gesagt haben, man müsse ihn “wie einen tollen Hund abschießen”. Was bedeutete dieser Herrenhabitus für das Verhältnis des Adels zu den Nationalsozialisten?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Zunächst einmal trug er dazu bei, dass Hitler möglich wurde. Denn der Adel unterschätzte die Nazis aus genau dieser Herrenhaltung heraus – am deutlichsten formuliert 1933 von Hitlers Steigbügelhalter und Vizekanzler Franz von Papen: Man habe den NSDAP-Chef “engagiert”, in zwei Monaten sei Hitler “in die Ecke gedrückt, dass er quietscht”. Bekanntlich kam es dann genau andersherum. Dieser Habitus spielte dann aber auch für den Entschluss zum Staatsstreich eine Rolle, denn in einer Gesellschaftsschicht, die tausend Jahre lang Herrschaft ausgeübt hatte, gab es kaum absolutes Parteigängertum und Führertreue bis zum bitteren Ende. Für den Adel war das eher eine Art selbstgewähltes Bündnis. Zu den unbestreitbaren Ehrentaten der Männer des 20. Juli gehört, dass sie dieses Bündnis von sich aus aufgekündigt haben.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Aber was hatte der Nationalsozialismus Adligen überhaupt zu bieten?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Karrieren und Landbesitz zum Beispiel. Von den rund 10 000 adligen Offizieren im Kaiserreich wurden nach 1918 nur rund 900 in die stark verkleinerte Reichswehr übernommen. Es gab nach dem Ersten Weltkrieg Tausende regelrecht arbeitslose preußische Adlige, die auf nichts anderes vorbereitet worden waren als eine Karriere beim Militär – traditionell Absicherung für nachgeborene Söhne, die keinen Grundbesitz erbten.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Und die Aufrüstung der Nazis öffnete dieses Tor dann wieder.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Richtig. Die Anzahl der adligen Offiziere schnellte nach 1933 innerhalb von zwei Jahren von 900 auf rund 2300 hoch. Dazu kamen Karrierechancen als Folge politischer Säuberungen im höheren Verwaltungsdienst und in der Diplomatie. Nicht zu vergessen auch die Posten bei der SS – fast jeder fünfte SS-Obergruppenführer, also die zweithöchste Rangstufe, stammte aus dem Adel. Es begegneten sich in der SS viele klangvolle Namen: Alvensleben, Bülow, Pückler, Steuben, Uslar, Westphalen oder Henckel-Donnersmarck.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Und andere hofften auf Beuteland aus Hitlers Feldzügen?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Die Nazis hatten ja große Schwierigkeiten, für ihre Ostsiedlungspolitik das vielbeschworene “Volk ohne Raum” zu finden. Aus Arbeitern wollte Hitler Wehrbauern machen, aber die mochten nicht. Ganz anders der Adel: Der Großherzog von Oldenburg etwa schrieb schon Anfang Juni 1941 an SS-Chef Heinrich Himmler, dass einige seiner sechs Söhne gern im Osten siedeln würden, ob man sich nicht schon mal eine Option für den Kauf “größerer Güter” sichern könne. Es gibt weitere Beispiele. Hält man sich den materiellen Aspekt vor Augen, ist es weniger erstaunlich, dass viele Adlige so lange mitgemacht haben.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Aber vor 1933 hatten die adligen Herren doch allen Grund, sich vor den Nazis eher zu fürchten. In der NSDAP gab es einen starken sozialistischen Flügel, und unter Hitlers SA-Schlägern fanden sich viele Proletarier und Landarbeiter.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Das Verhältnis zwischen Adel und Nationalsozialismus ist die Geschichte eines Missverständnisses. Was die Adligen in der braunen Partei sahen, war nicht das, was sie dann bekamen. Als Kampfbewegung stand sie radikal gegen alles, wogegen auch der Adel stand: Demokratie, Republik, Parlamentarismus, Parteienstaat, Sozialdemokratie. Aus seiner Sicht war das also eine Organisation, mit der man etwas anfangen konnte, die man reiten konnte wie ein Pferd – und es dauerte lange, bis der Adel merkte, dass sich das Verhältnis von Ross und Reiter verkehrt hatte.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Welchen Anteil hat der Antisemitismus?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Der größte deutsche Adelsverband, die Deutsche Adelsgenossenschaft, führte bereits 1920 einen Arierparagraphen ein. Als Gruppe hat sich der Adel ja immer über Blut definiert. Dass auch die Nazis in Kategorien wie Blut und Rasse dachten, hat nachweislich viele Adlige angesprochen.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Wie weit spielte der Adel den Nazis in die Hände?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Es gibt ab etwa 1930 eine nachweisbare Bewegung im gesamten deutschen Adel in die NSDAP hinein. Das fängt mit August Wilhelm Prinz von Preußen an, dem vierten Sohn des letzten Kaisers, der in Bierzelten für die Nazis auftrat, und gilt für viele andere Geschlechter. Es gibt innerhalb des preußischen Adels praktisch keine der berühmten Familien, die nicht dabei ist.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Können Sie Zahlen nennen?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: In der winzig kleinen Gruppe des Hochadels werden rund 70 Fürsten, Prinzen und Prinzessinnen noch vor 1933 Parteigenossen. Bis 1941 sind es etwa 270. Beim niederen Adel sieht es nicht anders aus. Man findet in den Mitgliedskarteien der NSDAP 34 Bismarcks, 41 Schulenburgs, 43 Bredows, 40 Bülows, 43 Kleists, 53 Arnims, 78 Wedels – insgesamt allein aus einer Stichprobe von 350 Familien fast 3600 Adlige. Und jeder Vierte trat vor 1933 ein…</strong></div>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14937187.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14937187.html</a></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie der Osten tickt. “Ofenfrische DDR-Brötchen” statt westlichem Backmischungs-Schrott. (September 2018, Kleinstadt in Thüringen) Sozialisierung und Mentalität:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/22/wie-der-osten-tickt-ofenfrische-ddr-broetchen-statt-westlichem-backmischungs-schrott-september-2018-kleinstadt-in-thueringen/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/22/wie-der-osten-tickt-ofenfrische-ddr-broetchen-statt-westlichem-backmischungs-schrott-september-2018-kleinstadt-in-thueringen/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Frank Schöbel(“Reise ins Ehebett”) – er trat sogar mal im Weimarischen Hof von Oldisleben auf:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/12/frank-schoebelreise-ins-ehebett-er-trat-sogar-mal-im-weimarischen-hof-von-oldisleben-auf/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/12/frank-schoebelreise-ins-ehebett-er-trat-sogar-mal-im-weimarischen-hof-von-oldisleben-auf/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/01/Sch%C3%B6bel6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-26602" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/01/Sch%C3%B6bel6-1024x824.jpg" alt="Schöbel6" width="1024" height="824" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausriß.</p>
<p>&#8211;</p>
<h1>Für den ersten Roman seiner “Martin Parr”-Trilogie “Der unsichtbare Zweite” wurde Mechtel 1997 mit dem GLAUSER / Autorenpreis deutsche Kriminalliteratur ausgezeichnet. Für die gesamte Parr-Trilogie erhielt er 2001 den Berliner KRIMIFUCHS. Für seine Science-Fiction-Erzählung “Sifrit” wurde er 1990 mit dem “Traumfabrikant”, einem Preis der Science-Fiction-Fans ausgezeichnet. Syndikat.</h1>
<h1>-</h1>
<h1>(Worans wohl liegen mag, daß die preisgekrönte BND-Trilogie in deutschen – auch ostdeutschen – Buchläden nicht zu finden ist, gleichzeitig das “Weissensee”-Marketing aber auf Hochtouren läuft?)</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweiteCapa.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28980" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweiteCapa-644x1024.jpg" alt="MechtelZweiteCapa" width="644" height="1024" /></a></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28978" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite6-1024x784.jpg" alt="MechtelZweite6" width="1024" height="784" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28994" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee5-1024x712.jpg" alt="HartmannWeissensee5" width="1024" height="712" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Die nächste ARD-Rolle von Jörg Hartmann – diesmal einer vom BND, Vater BND-Spion in der DDR, befaßt mit dem Regime Change?</strong></h2>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28982" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite1-1024x631.jpg" alt="MechtelZweite1" width="1024" height="631" /></a></p>
<p><strong>“Er arbeitete nämlich für Gehlen. Er war ein Spion.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">-<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28996" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee6-1024x838.jpg" alt="HartmannWeissensee6" width="1024" height="838" /></a></h2>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28984" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite2-1024x303.jpg" alt="MechtelZweite2" width="1024" height="303" /></a></p>
<p><strong>“1952 hatten wir uns in den Westen abgesetzt, weil die Enttarnung drohte…”</strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28986" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite3-1024x463.jpg" alt="MechtelZweite3" width="1024" height="463" /></a></p>
<p><strong>“Informationsbeschaffung für Polizei und Verfassungsschutz.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">-</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28988" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite4-1024x619.jpg" alt="MechtelZweite4" width="1024" height="619" /></a></p>
<h1><strong>“Er ließ mich ein paar Geheimdienstberichte lesen, damit ich nicht ganz so blöd aussehe, wenn mich jemand nach der DDR fragt.”</strong></h1>
<p>-<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28998" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee7-1024x663.jpg" alt="HartmannWeissensee7" width="1024" height="663" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite5-1024x668.jpg" alt="MechtelZweite5" width="1024" height="668" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “Wir waren gar keine rechten Spinner, sondern eine supergeheime Eingreiftruppe. Die fünfte Kolonne.”</strong></p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Hatte Ihnen die Oma das damals nach der Westreise gebeichtet? DDR-Rentner, die in Westberliner Kaufhäusern klauten, wurden vom BND in die Mangel genommen und u.a. zum Russenpanzerzählen verdonnert:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/18/hatte-ihnen-die-oma-das-damals-nach-der-westreise-gebeichtet-ddr-rentner-die-in-westberliner-kaufhaeusern-klauten-wurden-vom-bnd-in-die-mangel-genommen-und-zum-russenpanzerzaehlen-verdonnert/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/18/hatte-ihnen-die-oma-das-damals-nach-der-westreise-gebeichtet-ddr-rentner-die-in-westberliner-kaufhaeusern-klauten-wurden-vom-bnd-in-die-mangel-genommen-und-zum-russenpanzerzaehlen-verdonnert/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Die NATO und der räuberische Griff nach dem Öl der Venezolaner 2019: Zwangsfinanzierte ARD mit dem Geld der Beitragszahler erwartungsgemäß auf Putschisten-Seite. Kein Wort über den rechtsextremistischen NATO-Unterstützer Bolsonaro im angrenzenden Brasilien…Erinnerungen an die nazistisch-antisemitischen Maidan-Faschisten – massiv von der NATO, darunter von deutscher Regierung unterstützt…Kein Protest deutscher Medienfunktionäre, deutscher Regierungspolitiker gegen das lebendige Verbrennen von brasilianischen Bürgerrechtlern auf Scheiterhaufen – aktuelle Fotos im brasilianischen Internet:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2019/02/23/die-nato-und-der-raeuberische-griff-nach-dem-oel-der-venezolaner-2019-zwangsfinanzierte-ard-mit-dem-geld-der-beitragszahler-erwartungsgemaess-auf-putschisten-seite-kein-wort-ueber-den-rechtsextremi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2019/02/23/die-nato-und-der-raeuberische-griff-nach-dem-oel-der-venezolaner-2019-zwangsfinanzierte-ard-mit-dem-geld-der-beitragszahler-erwartungsgemaess-auf-putschisten-seite-kein-wort-ueber-den-rechtsextremi/</a></h2>
<p>—</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28274" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee2-1024x543.jpg" alt="HartmannWeissensee2" width="1024" height="543" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h1>Der zweite BND-Thriller von Hartmut Mechtel, Argument-Verlag Berlin-Hamburg (Mocambique-Teil auf Seite 120):</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelNetzSchatten1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28109" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelNetzSchatten1-651x1024.jpg" alt="MechtelNetzSchatten1" width="651" height="1024" /></a></p>
<h1>“Das Netz der Schatten”:<a href="https://www.amazon.de/Das-Netz-Schatten-Hartmut-Mechtel/dp/3886199169">https://www.amazon.de/Das-Netz-Schatten-Hartmut-Mechtel/dp/3886199169</a>. …<strong>Meist überfielen sie Dörfer und haben Zivilisten umgelegt. Bauern, ihre Frauen und Kinder. Das war eine so blutrünstige Bande, daß ich es nicht aushielt. Ob sie wirklich eine Million Menschen umgebracht haben, weiß ich nicht. Vielleicht waren es mehr, vielleicht auch bloß die Hälfte. Das ist nicht wichtig. Wichtig ist, daß wir sie unterstützt haben…(Mocambique-Teil)</strong></h1>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelMocambique1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28368" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelMocambique1-880x1024.jpg" alt="MechtelMocambique1" width="880" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “…unsere diensteigenen Mörder…”</strong></p>
<h1> –</h1>
<h1>…Martin Parr, ein erfolgloser Mann mit vielen Talenten, wird als Opfer einer Verwechslung von Geheimdiensten gejagt. Nachdem er alles verloren hat – seine Freundin,sein Zuhause, sogar seinem Namen -, taucht er unter und sinnt auf Rache. Und plötzlich ist es soweit: Ein von den eigenen Leuten niedergeschossener Agent des BND bittet ihn um Hilfe…</h1>
<h1>–</h1>
<h1><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Mechtel">https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Mechtel</a>.</h1>
<h1>–</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannHaseloff19.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28277" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannHaseloff19-1024x501.jpg" alt="HartmannHaseloff19" width="1024" height="501" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Ausriß. System-Künstler Jörg Hartmann und der dazu passende Politiker, CDU-Haseloff aus Sachsen-Anhalt… </strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Der Schauspieler und das enge Korsett ideologischer Leitlinien des neoliberalen Systems – (TV-)Kunst im Dienste der Machthaber. Niemand kann ostdeutsche Geheimdienstler besser darstellen, interpretieren als Westdeutsche in einem staatstragenden westdeutschen TV-Projekt, stimmts?</strong></h2>
<p>—</p>
<h1>Der dritte BND-Thriller von Hartmut Mechtel: Die Spitze des Kreises</h1>
<h1>…Martin Parr ist seines Lebens nicht sicher, er weiß zu viel über kriminelle Aktivitäten eines BND-Sonderkommandos. Pelzer, Chef der geheimen Truppe, setzt alles daran, den gefährlichen Zeugen zum Schweigen zu bringen…</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelSpitzeCapa.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-29001" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelSpitzeCapa-635x1024.jpg" alt="MechtelSpitzeCapa" width="635" height="1024" /></a></p>
<p>—</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelSpitze1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-29003" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelSpitze1-991x1024.jpg" alt="MechtelSpitze1" width="991" height="1024" /></a></p>
<p>—</p>
<h1>Bei amazon:<a href="https://www.amazon.de/Die-Spitze-Kreises-Hartmut-Mechtel/dp/3886199282">https://www.amazon.de/Die-Spitze-Kreises-Hartmut-Mechtel/dp/3886199282</a></h1>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Terror gegen DDR-Entwicklungshelfer. Westliche Ölinteressen und der kalte/heiße Krieg. Gert Bonk, ostdeutscher Geophysiker, Mosambik-Experte. (Mosambik-Dossier 3):<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/10/westliche-oelinteressen-und-der-kalteheisse-krieg-gert-bonk-ostdeutscher-geophysiker-mosambik-experte-mosambik-dossier-3/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/10/westliche-oelinteressen-und-der-kalteheisse-krieg-gert-bonk-ostdeutscher-geophysiker-mosambik-experte-mosambik-dossier-3/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Das “Dossier Makwakwa” – Paulo Oliveira, einstiger Führer der Terrororganisation Renamo, packt aus. Viele interessante Details über die enge Kooperation mit NATO-Staaten wie Westdeutschland, mit dem BND, mit Südafrika. Mosambik-Dossier 8:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/</a></h2>
<p>–</p>
<p><strong>Kalter Krieg beim Eichmann-Prozess/Zitat DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>Aktenklau für die Adenauer-Republik</strong></p>
<p><strong>Es war ein brisanter Auftrag, wohl abgesegnet vom BND: 1961 bestahl ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Adenauer nach SPIEGEL-Recherchen einen DDR-Anwalt und nahm Dokumente mit. Er wollte sicherstellen, dass im Eichmann-Prozess keine BRD-Politiker belastet werden.</strong></p>
<p><strong>Von Klaus Wiegrefe </strong><strong>Hamburg –</strong></p>
<p><strong>Während des Eichmann-Prozesses in Israel haben ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer und ein Reporter der “Bild”-Zeitung aus dem Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem Dokumente gestohlen, um sie dem Bundesnachrichtendienst (BND) zu übergeben. Pikantes Detail: Der Journalist war ein Schwager Axel Springers. Das geht aus Recherchen des SPIEGEL im Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Danach handelte sich bei den entwendeten Papieren um “Aufzeichnungen, Vollmachten und alle möglichen Unterlagen, in denen eine ganze Reihe von Namen westdeutscher Persönlichkeiten enthalten sind”.</strong><strong>Grund für den Diebstahl im Jahr 1961 im King David Hotel in Jerusalem: Adenauer fürchtete, während des Verfahrens gegen Adolf Eichmann könnten westdeutsche Politiker oder Beamte aufgrund ihrer Vergangenheit im “Dritten Reich” belastet werden und dass auf diese Weise das Ansehen der jungen Bundesrepublik leide. Der bestohlene DDR-Anwalt Friedrich Karl Kaul beobachtete nämlich im Auftrag Ost-Berlins das Verfahren und beschuldigte immer wieder öffentlich die Bundesregierung, Alt-Nazis zu decken.</strong><strong>Eichmann zählte zu den wichtigsten Organisatoren des Holocaust und war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren sorgte weltweit für großes Aufsehen, und Adenauer schickte daher eine offizielle Beobachterdelegation nach Jerusalem.</strong><strong>Zu ihr zählte einer der beiden Diebe, nämlich Rolf Vogel, Reserveoffizier der Bundeswehr und dort in psychologischer Kriegführung geschult. Der PR-Fachmann galt in Bonn als Mann des BND und zählte zu den Vertrauten des Kanzlers.</strong><strong>Für das Eichmann-Verfahren ließ er sich von seinem aktuellen Posten im Verbindungsbüro der Europäischen Gemeinschaften (EG) in Bonn entbinden. In Jerusalem firmierte er offiziell als Journalist und schrieb für die “Deutsche Zeitung”. Insgeheim hatte er jedoch den Auftrag, “das Bundeskanzleramt ständig auf dem Laufenden” zu halten”, wie es in den Akten vermerkt wurde. Dafür wurde er auch bezahlt. Mehrfach berichtete Vogel direkt an Adenauer.</strong><strong>Vogel sollte vor allem verhindern, dass die DDR den Eichmann-Prozess für Propagandazwecke instrumentalisierte. Wahrscheinlich kam es deshalb auch zu dem Diebstahl. Immer wieder lancierte die SED Namenslisten von Belasteten in Bonner Diensten, vorneweg Hans Globke, Kanzleramtschef Adenauers. Globke hatte 1936 den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen mitverfasst.</strong><strong>Der Diebstahl erfolgte am Abend des 29. Juni 1961 in Kauls Zimmer im King David Hotel in Jerusalem. Vogels Begleiter war Frank Lynder, Reporter bei der “Bild”-Zeitung und nach Angaben des Auswärtigen Amtes während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.</strong><strong>Ob die beiden Männer bei Kaul einbrachen oder den Advokaten trickreich bei einem Besuch ablenkten und dann die Papiere entwendeten, geht aus den Akten nicht eindeutig hervor. Gegenüber Gerhard von Preuschen, dem Leiter der Beobachterdelegation in Jerusalem, erklärten sie, sie hätten das “Aktenstück aus dem Hotelzimmer Kaul im Hotel King David unbemerkt entnommen”…</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html">http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html">http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html">http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html</a><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html</a>–</p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Gabriele Gottwald/LINKE im Abgeordnetenhaus von Berlin zu Mosambik, BND, Terrororganisation Renamo, Nazi-Kriegsverbrecher und BND-Gründer Reinhard Gehlen, CIA, CSU, Franz-Josef-Strauß:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/20/gabriele-gottwaldlinke-im-abgeordnetenhaus-von-berlin-zu-mosambik-bnd-terrororganisation-renamo-nazi-kriegsverbrecher-und-bnd-gruender-reinhard-gehlen-cia-csu-franz-josef-strauss/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/20/gabriele-gottwaldlinke-im-abgeordnetenhaus-von-berlin-zu-mosambik-bnd-terrororganisation-renamo-nazi-kriegsverbrecher-und-bnd-gruender-reinhard-gehlen-cia-csu-franz-josef-strauss/</a></h2>
<div class="beitrag">
<div class="beitrag">
<div class="beitrag">
<div class="qp_teaser">
<div id="styled_content_block">
<div id="item_2933" class="bPost bPost_ptyp1 bPostpublished bPost_disp_single" lang="de-DE">
<div class="content_full">
<div class="bText">
<div class="entry">
<div id="bodyContent" class="mw-body-content">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/11/DDRGrenzerjeep3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-124830" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/11/DDRGrenzerjeep3-1024x523.jpg" alt="DDRGrenzerjeep3" width="1024" height="523" /></a></p>
<p><strong>DDR-Grenzerjeep mit Kennzeichen – Frühling 2020 in Thüringen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/11/DDRGrenzerjeep2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-124832" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/11/DDRGrenzerjeep2-1024x921.jpg" alt="DDRGrenzerjeep2" width="1024" height="921" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<h2 class="beitrags-titel">KZ Buchenwald, jüdischer Ex-Häftling Naftali Fürst, Haifa, Israel, 2020: “Es war der 11. April 1945, gegen Mittag. Auf dem Appellplatz waren Schüsse und Freudenrufe zu hören. Die Häftlinge verließen ihre Baracken und vertrieben die SS-Männer aus dem Lager. Buchenwald wurde von den Häftlingen, den Mitgliedern der starken Widerstandsorganisation, die seit 1937, also seit Errichtung des Lagers, dort existierte, aus eigener Kraft befreit.” Naftali Fürst widerspricht damit den nach 1990 nahezu gleichgeschaltet von interessierter Seite verbreiteten Behauptungen, daß es keine Selbstbefreiung gegeben habe. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=48130&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/naftali-fuerst-israel-kz-buchenwald-selbstbefreiung/" rel="tag">naftali fürst-israel-kz buchenwald-selbstbefreiung</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Naftali Fürst, geboren 1932 in Bratislava (Slowakei), ist als Zwölfjähriger zusammen mit seinen Eltern und seinem Bruder Shmuel als Jude von den Nationalsozialisten über das Vernichtungslager Auschwitz in das KZ Buchenwald verschleppt worden. Heute lebt er in Haifa (Israel) und ist Vorsitzender des Häftlingsbeirates KZ Buchenwald. Seine Lebensgeschichte hat er unter dem Titel „Wie Kohlestücke in den Flammen des Schreckens“ erstmals 2008 veröffentlicht. Naftali Fürst hätte seine Rede im Rahmen des Gedenkaktes im Deutschen Nationaltheater am 5. April 2020 gehalten.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48140" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst2-1024x753.jpg" alt="Fürst2" width="1024" height="753" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48138" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst1-1024x114.jpg" alt="Fürst1" width="1024" height="114" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Häftlinge verließen ihre Baracken und vertrieben die SS-Männer aus dem Lager. Buchenwald wurde von den Häftlingen, den Mitgliedern der starken Widerstandsorganisation, die seit 1937, also seit Errichtung des Lagers, dort existierte, aus eigener Kraft befreit.” Ausriß, Rede von Naftali Fürst 2020</h2>
<p><a href="https://www.thueringer-erklaerung.de/naftali-fuerst">https://www.thueringer-erklaerung.de/naftali-fuerst</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48142" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst3-1024x505.jpg" alt="Fürst3" width="1024" height="505" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/19/kz-buchenwald-willy-blum-stefan-jerzy-zweig-und-der-opfertausch-welches-wichtige-detail-interessanterweise-bei-hans-joachim-schaedlichroman-anders-volkhard-knigge-susanne-hantke-fehlt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/19/kz-buchenwald-willy-blum-stefan-jerzy-zweig-und-der-opfertausch-welches-wichtige-detail-interessanterweise-bei-hans-joachim-schaedlichroman-anders-volkhard-knigge-susanne-hantke-fehlt/</a></p>
<h2><strong>Wie es Schriftsteller Hans Joachim Schädlich sieht – völlig anders als der jüdische Buchenwald-Häftling Naftali Fürst: </strong></h2>
<h2><strong>“…Und eine Selbstbefreiung des Lagers gab es auch nicht…In Wirklichkeit waren es amerikanische Truppen, die mit der SS in Buchenwald Schluß gemacht haben. Das war am 11. April 1945…” Zitat aus Schädlich-Roman “Anders”(Rowohlt)<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/25/kz-buchenwald-die-selbstbefreiung-vom-11-april-1945-bezeugt-in-einem-bericht-der-aufklaerungsabteilung-der-3-us-army-an-den-stab-merkwuerdig-in-den-unter-dem-westdeutschen-gedenkstaettenchef-v/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/25/kz-buchenwald-die-selbstbefreiung-vom-11-april-1945-bezeugt-in-einem-bericht-der-aufklaerungsabteilung-der-3-us-army-an-den-stab-merkwuerdig-in-den-unter-dem-westdeutschen-gedenkstaettenchef-v/</a>. “…Jerzy Zweig redet noch immer von der Selbstbefreiung des Lagers am 11. Mai 1945…”</strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie es Susanne Hantke sieht – völlig anders als Buchenwald-Häftling Naftali Fürst: “Befreiung. Am 11. April 1945 erreichte die 6. Panzerdivision der 3. US-Armee das KZ Buchenwald. Nachdem die SS panisch die Flucht ergriffen hatte, besetzten Häftlinge des Lagerwiderstandes noch während der Frontkämpfe die Türme und übernahmen die Verwaltung des Lagers.”(Aus “Schreiben und Tilgen” – Susanne-Hantke-Buch – “Herausgegeben von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora”. “Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie von der Thüringer Staatskanzlei”. Das Buch  erschien 2018 – also unter der Regierung des Niedersachsen Ramelow/LINKE.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">-</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Wie das Thüringer Schulportal die Vorgänge um den 11. April 1945 im KZ Buchenwald beschreibt – ganz anders als Buchenwald-Häftling Naftali Fürst: “Nach der Flucht der SS vor den amerikanischen Panzern besetzen Häftlinge der Widerstandsgruppen die Wachtürme und das Lagertor”. Wahrheit oder Lüge? </strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Das Thüringer Schulportal ist ein Kooperationsprojekt des</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Werner- Seelenbinder- Straße 7?<a href="https://www.schulportal-thueringen.de/media/detail?tspi=3918">https://www.schulportal-thueringen.de/media/detail?tspi=3918</a></strong></h2>
<p>–</p>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">“Auch Apitz verbreitete die Lüge von der Selbstbefreiung und ihr folgten weitere.” Deutschlandfunk 2016. Hat also laut Deutschlandfunk der Jude Naftali Fürst gelogen, wenn er von Schüssen auf dem Appellplatz, der Vertreibung der SS-Leute durch die Häftlinge spricht?</h1>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Geschichte wird gefälscht. So auch die des berüchtigten KZ Buchenwald. Als der damalige Ministerpräsident Vogel 1992 in Weimar die ehemaligen KZ-Häftlinge anläßlich des Jahrestages der Selbstbefreiung begrüßte, sprach er davon, daß es „den Amerikanern“ zu verdanken sei, daß die Häftlinge ihre Freiheit wiedererlangt hätten. In diesem Moment erhob der jüdische Kommunist <strong>Emil Carlebach</strong> (1914-2001) lautstark seine Stimme und rief: „SIE LÜGEN, HERR MINISTERPRÄSIDENT.“ Denn dieser Vogel hatte gelogen, es war bekannt: Die Häftlinge hatten sich selber befreit. Es ist nicht das einzige Mal, bei dem gelogen wurde.” Saschas Welt.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Die Beschreibung der Vorgänge des 11. April 1945 durch den jüdischen Ex-Häftling Naftali Fürst entspricht der Darstellung im DDR-Film “Nackt unter Wölfen” – KZ-Häftlinge feuern auf die SS, erobern die mit SS-Leuten besetzten Wachtürme. In der West-Version des Films(westdeutscher Regisseur Philipp Kadelbach und ostdeutsche Beraterin Susanne Hantke) fällt indessen an diesem Tag im KZ kein einziger Schuß.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Ab 1.32.40 ist zu sehen: “Die SS ist geflohen” – Häftlings-Durchsage.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Aber wenn die SS geflohen ist, wie konnten die Häftlinge dann noch – siehe Angaben der US-Army – 125 SS-Leute überwältigen, entwaffnen, festnehmen? Zeigen Kadelbach/Hantke, wie die Häftlinge die 125 SS-Männer in eine Lagerbaracke sperren? Kriegt man zu sehen, wie bewaffnete Häftlinge die Wachtürme erobern, mit heftigen Schußwechseln? Nichts davon –  man hört keinen einzigen Schuß. Von Selbstbefreiung kann also keine Rede sein, sollen naive Gemüter glauben.</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Die Potsdamer Ufa Fiction drehte unter MDR-Federführung, wurde mitgeteilt.</strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>…Stefan Kolditz, Jahrgang 1956, schreibt gerade an zwei Drehbüchern für den “Tatort”…Von Kolditz stammt das Drehbuch zu “Nackt unter Wölfen”… TLZ 2014. </strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, hat das Filmprojekt trotz anfänglicher Bedenken unterstützt.” DLF zu “Nackt unter Wölfen”.</h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/23/kz-buchenwald-nackt-unter-woelfen-von-regisseur-philipp-kadelbach-und-beraterin-susanne-hantke-ideologischer-lehrfilm-ueber-boese-sadistisch-brutale-kommunistische-kapos-die-schluesselsze/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/23/kz-buchenwald-nackt-unter-woelfen-von-regisseur-philipp-kadelbach-und-beraterin-susanne-hantke-ideologischer-lehrfilm-ueber-boese-sadistisch-brutale-kommunistische-kapos-die-schluesselsze/</a></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Tagesspiegel: …Stefan Kolditz, der Drehbuchautor der Neuverfilmung von „Nackt unter Wölfen“, geboren und aufgewachsen in der DDR, hat das Buch in der Schule gar nicht erst gelesen. Nicht, weil es schlecht war, nur, weil er es lesen sollte. Aus dem gleichen Grund sah er als Jugendlicher auch nie Frank Beyers Verfilmung von 1963 mit Armin Mueller-Stahl. Susanne Hantke, heute Apitz-Forscherin, Herausgeberin der textkritischen Neuausgabe im Aufbau-Verlag, Autorin des erhellenden 60-seitigen Nachworts, geboren und aufgewachsen in der DDR, las den Roman damals nur zur Hälfte…</strong></h2>
<p>&#8211;</p>
<h1 class="entry-title">Was BND-Kinkel mit Thüringen zu tun hat(BND-gestützte Renamo und ermordete Entwicklungshelfer aus Thüringen):<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/09/04/regime-change-in-der-ddr-mosambik-und-die-rolle-des-gehlen-kinkel-bnd-wie-brueder-und-schwestern-mit-ss-terrormethoden-dafuer-sorgten-dass-die-ostdeutschen-weder-an-dringend-benoetigte-devisen/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/09/04/regime-change-in-der-ddr-mosambik-und-die-rolle-des-gehlen-kinkel-bnd-wie-brueder-und-schwestern-mit-ss-terrormethoden-dafuer-sorgten-dass-die-ostdeutschen-weder-an-dringend-benoetigte-devisen/</a>.</h1>
<h1 class="entry-title">-</h1>
<h2 class="beitrags-titel">Hatten DDR-Bürgerrechtler wie Birthler oder Eppelmann an die Adresse der BRD-Regierung gegen deren massive Hilfe für die Terrororganisation Renamo, gegen die Ermordung ostdeutscher Entwicklungshelfer, darunter aus Thüringen, protestiert?</h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Ohne Achtung der Menschenrechte gibt es keine lebenswerte Zukunft”. Kein Witz – aus Kinkel-Rede in Genf</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Un8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42509" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Un8-1024x627.jpg" alt="Un8" width="1024" height="627" /></a></p>
<p><b>DDR-Barkas. Ausriß.</b></p>
<h1 class="entry-title">Warum Thüringerin Sahra Wagenknecht zum Mosambik-Skandal lieber schweigt: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/</a>.</h1>
<h1 class="entry-title"> <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/09/KinkelMerkel1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-51646" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/09/KinkelMerkel1-1024x715.jpg" alt="KinkelMerkel1" width="1024" height="715" /></a></h1>
<h1 class="entry-title">…Klaus Kinkel war ein großer Liberaler und ein kompromissloser Streiter für Freiheit und Demokratie“, ließ die Kanzlerin die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer <a class="o-link" href="https://twitter.com/UlrikeDemmer/status/1102878015334375425" name="inlineLink_">am Dienstag via Twitter mitteilen</a>… Wie BND-Kinkel in Mosambik für “Freiheit und Demokratie” kämpfte. Der Merkel-Demokratie-Begriff…<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2019/07/17/merkel-65/">http://www.hart-brasilientexte.de/2019/07/17/merkel-65/</a></h1>
<p>–</p>
<h1 class="entry-title">Ob vielleicht die Landtagsabgeordneten von CDU und FDP den Hinterbliebenen der sadistisch ermordeten Thüringer Entwicklungshelfer erklären könnten, wie das mit Kinkels Kampf für Freiheit und Demokratie in Bezug auf Mosambik und die Terrororganisation RENAMO zu verstehen ist?</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/09/Kinkel1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-51308" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/09/Kinkel1-1024x785.jpg" alt="Kinkel1" width="1024" height="785" /></a></p>
<p>–</p>
<p><strong>Thomas Karl Leonard Kemmerich (auch <i>Thomas L. Kemmerich</i>; * <a title="20. Februar" href="https://de.wikipedia.org/wiki/20._Februar">20. Februar</a> <a title="1965" href="https://de.wikipedia.org/wiki/1965">1965</a> in <a title="Aachen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aachen">Aachen</a>) ist ein <a title="Deutschland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland">deutscher</a> <a title="Politiker" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Politiker">Politiker</a> (<a title="Freie Demokratische Partei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei">FDP</a>) und war vom 5. Februar bis zum 4. März 2020 der sechste <a title="Thüringer Ministerpräsident" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%BCringer_Ministerpr%C3%A4sident">Ministerpräsident</a> des Freistaates <a title="Thüringen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%BCringen">Thüringen</a>.</strong></p>
<p><strong>Seit 2015 ist Kemmerich Landesvorsitzender der <a title="FDP Thüringen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/FDP_Th%C3%BCringen">FDP Thüringen</a> und seit 2019 Vorsitzender der FDP-Fraktion, einer der beiden kleinsten Fraktionen im <a title="Thüringer Landtag" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%BCringer_Landtag">Thüringer Landtag</a>. Zuvor war er von 2009 bis 2014 Mitglied des Thüringer Landtags und von 2017 bis 2019 <a title="Mitglied des Deutschen Bundestages" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mitglied_des_Deutschen_Bundestages">Mitglied des Deutschen Bundestages</a>. Er gilt als Vertreter einer <a title="Nationalliberalismus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalliberalismus">rechts- und nationalliberalen Strömung</a> in der FDP.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Kemmerich#cite_note-6">[6]</a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Kemmerich#cite_note-7">[7]</a> Wikipedia</sup></strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/09/MohringSofa2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-37960" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/09/MohringSofa2-1024x718.jpg" alt="MohringSofa2" width="1024" height="718" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="description">
<h2 class="entry-title">Thüringen-FDP und BND-Chef Kinkel – warum es darüber keine Landtagsdebatte geben darf(und alle Landtagsparteien zu dem heiklen Thema eisern schweigen):</h2>
<h2 class="entry-title"><a href="https://www.fdp-thueringen.de/presse/5236-kemmerich_fdp_verliert_mit_klaus_kinkel_eine_galionsfigur_der_deutschen_einheit.html">Kemmerich: FDP verliert mit Klaus Kinkel eine Galionsfigur der Deutschen Einhei</a>t</h2>
<h2 class="entry-title">Zum Tode des ehemaligen Bundesvorsitzenden Klaus Kinkel, Außenminister a.D., erklärt der Thüringer FDP-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Thomas L. Kemmerich:”Für uns Freien Demokraten ist der Tod von Klaus Kinkel ein herber Verlust. Er gehörte zu den Galionsfiguren der Deutschen Einheit und hat die außenpolitische Agenda der jungen wiedervereinten Bundesrepublik entscheidend mitgeprägt.Klaus Kinkel hat in seinen Staatsämtern viel für das Land und die Partei bewirkt – weitaus mehr als es in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde.Als Staatssekretär und später im Bundesinnenministerium war er maßgeblich daran beteiligt, den Terror der RAF zu bekämpfen sowie die Deutsche Einheit voranzutreiben. Zudem definierte er als Bundesaußenminister die Rolle der Bundesrepublik in der Völkergemeinschaft nach der Wiedervereinigung neu. Als Mensch zeichnete er sich vor allem durch Prinzipientreue und Bescheidenheit aus. Er wird uns und der Bundesrepublik fehlen.”(Was alles fehlt…)</h2>
<p>–</p>
<h2 class="entry-title">…FDP-Chef Christian Lindner würdigte Kinkel am Dienstag als „aufrechten und bescheidenen Mann mit Charakter“…(Kinkel-Charakter und Rolle in Mosambik).</h2>
<h2 class="entry-title">-</h2>
<h2 class="entry-title">«Man könnte fast sagen, in seiner wohltuenden Bescheidenheit im Auftritt repräsentierte er das Gute der Bonner Republik.»</h2>
<h2 class="entry-title">(FDP-Vize Wolfgang Kubicki auf «Focus-Online»)</h2>
<p>–</p>
<h1 class="read">«Ein leidenschaftlicher Demokrat» Kinkel-Nachruf von insuedthueringen.de.</h1>
<h1 class="read">“Das Gemeinschaftsportal der Tageszeitungen Freies Wort, Südthüringer Zeitung und FW Meininger Tageblatt.” Der Demokratiebegriff in Medien von Thüringen nach 1990…Wann ist einer ein “leidenschaftlicher Demokrat” – siehe Kinkels Wirken in Mosambik…</h1>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/05/RamelowHeld1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-19392" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/05/RamelowHeld1-1024x659.jpg" alt="RamelowHeld1" width="1024" height="659" /></a></p>
<p><b>Niedersachse Ramelow in Thüringen. Warum er sich zum brisanten Mosambik-Kontext nie äußert…</b></p>
<h1 class="read">Der BND und die Kindersoldaten – kein Wort dazu von der Thüringen-FDP unter Kemmerich aus Aachen/NRW(von LINKE-Ramelow und Sahra Wagenknecht aus Jena gleich garnicht): <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2020/08/08/anselmo-ein-kindersoldat-in-mosambik-buch-von-mecka-lind-im-arena-verlag-wuerzburg-aus-dem-schwedischen-uebersetzt-von-regine-elsaesser-die-kindersoldaten-politik-von-nato-staaten-und-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2020/08/08/anselmo-ein-kindersoldat-in-mosambik-buch-von-mecka-lind-im-arena-verlag-wuerzburg-aus-dem-schwedischen-uebersetzt-von-regine-elsaesser-die-kindersoldaten-politik-von-nato-staaten-und-der/</a>.</h1>
<h1 class="read">-</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/09/RamelowSofa2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-37995" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/09/RamelowSofa2-1024x714.jpg" alt="RamelowSofa2" width="1024" height="714" /></a></p>
<h1 class="read">“Bundestag erhebt sich zu Ehren von Klaus Kinkel”. Auch die Ramelow-LINKE und die AfD erheben sich am 21. März 2019, würdigen auf diese Weise das Vorgehen von BND-Chef Kinkel in Mosambik…</h1>
<h1 class="read">Schäuble über Kinkel – kein Wort zu dessen massiver Unterstützung für die Terrororganisation RENAMO: <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw11-worte-kinkel-628054">https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw11-worte-kinkel-628054</a>.</h1>
<h1 class="read">-</h1>
<h1 class="read">Der deutsche Bundestag erlebt einen historischen, denkwürdigen Moment: Ostdeutsche Abgeordnete, darunter die der LINKE-Fraktion, ehren am 21. März 2019  den Chef des westdeutschen Geheimdienstes BND, Klaus Kinkel –   angesichts von dessen massiver Unterstützung für den RENAMO-Terror, der vielen ostdeutschen Entwicklungshelfern, und gemäß Faktenlage mehr als einer Million Mosambikanern das Leben kostete. Soweit bekannt, hat die LINKE-Fraktion bis heute keine Bundestagsdebatte, nicht einmal ein Gutachten über die Kinkel-BND-Aktivitäten in Mosambik beantragt. Die Ramelow-Fraktion in Thüringen auch nicht…</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/09/KinkelLinke19.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-51688" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/09/KinkelLinke19-1024x709.jpg" alt="KinkelLinke19" width="1024" height="709" /></a></p>
<h1 class="read">Ausriß. Wie die LINKE den westdeutschen Geheimdienstchef Klaus Kinkel/FDP angesichts von dessen Wirken in Mosambik gegen ostdeutsche Entwicklungshelfer ehrt, würdigt. Auf dem Foto zu erkennen sind u.a. die LINKE-Bundestagsabgeordneten Petra Pau, Dietmar Bartsch, Katja Kipping, Kersten Steinke aus Bad Frankenhausen/Thüringen.</h1>
<h1 class="read">Laut Sitzungsprotokoll war sogar Gregor Gysi anwesend – und ehrte ebenfalls Kinkel. Gleiches taten Bernd Riexinger, Martina Renner, Doris Achelwilm, Gökay Akbulut, Simone Barrientos, Lorenz Gösta Beutin, Michel Brandt, Birke Bull-Bischoff, Jörg Cezanne, Sevim Dagdelen, Diether Dehm, Anke Domscheit-Berg, Susanne Ferschl, Sylvia Gabelmann, André Hahn, Heike Hensel, Andrej Hunko, Ulla Jelpke, Kerstin Kassner, Achim Kessler, Jutta Krellmann, Stefan Liebich, Gesine Lötzsch, Amira Mohamed Ali, Petra Sitte, Jan Korte u.a.</h1>
<p>–</p>
<h1 class="read">Thüringer kommentierten, westdeutsche Geheimdienstleute und Politiker hätten sich vermutlich scheckig gelacht über soviel Unterwerfung und Prinzipienlosigkeit.</h1>
<h1 class="read">-</h1>
<h1 class="read">Die Schäuble-Rede – was alles fehlt. Warum der CDU-Mann den BND-Posten von Kinkel nur kurz erwähnt. <a href="https://www.bundestag.de/parlament/praesidium/reden/2019/012-628654">https://www.bundestag.de/parlament/praesidium/reden/2019/012-628654</a></h1>
<p>–</p>
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading">Ex-BND-Chef Klaus Kinkel in Gera 1994 – stand in Ihrem Lieblingsmedium etwas über Kinkels Wirken in Mosambik, die ermordeten Thüringer Entwicklungshelfer – oder galt scharfe Zensur?</h1>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="feedback"></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</article>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</article>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="feedback"></div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/03/ellrichthueringen-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Reichskleiderkarten in Oldisleben 1941 und 1942. Kapitalismus unter Adolf Hitler. “Luftschutz. Die durch die Tat unseres Führers neu geschaffene Wehrmacht…die moralischen Voraussetzungen schaffen, ohne die ein Volk nicht fähig ist, einen modernen Luftangriff zu ertragen.”</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2009/10/04/reichskleiderkarten-in-oldisleben-1941-und-1942/</link>
		<comments>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2009/10/04/reichskleiderkarten-in-oldisleben-1941-und-1942/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 00:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[KZ]]></category>
		<category><![CDATA[Luther]]></category>
		<category><![CDATA[Nazismus]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazismus]]></category>
		<category><![CDATA[Reichskleiderkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Staatskirche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/?p=373</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Feuerwehrmuseum in Oldisleben/Thüringen: http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/09/11/feuerwehrmuseum-oldislebenthueringen-mit-vielen-raritaeten-der-feuerwehrverein-oldisleben-e-v/ Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/ &#160; Nazizeit: “Front und Heimat unzertrennlich”. Sewastopol: “Artillerie und Stukas zerhämmern die gewaltigen Panzerwerke der Festung…” ** tags: nazizeit und wochenschau &#160; &#160; Zivilschutz 2016 – wie die kapitalistischen deutschen Machteliten das Land auf den Zweiten Weltkrieg vorbereiteten. Kalter Krieg gegen die damalige Sowjetunion aus [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2009/10/kleiderkarte-1941-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-372" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2009/10/kleiderkarte-1941-1.jpg" alt="" width="500" height="344" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="feedback"><strong>Feuerwehrmuseum in Oldisleben/Thüringen:</strong></div>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/09/11/feuerwehrmuseum-oldislebenthueringen-mit-vielen-raritaeten-der-feuerwehrverein-oldisleben-e-v/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/09/11/feuerwehrmuseum-oldislebenthueringen-mit-vielen-raritaeten-der-feuerwehrverein-oldisleben-e-v/</a></p>
<p><span id="more-373"></span></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2009/10/reichskleiderkarte1942.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-374" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2009/10/reichskleiderkarte1942.jpg" alt="" width="500" height="344" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2009/10/nahmittelold.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-375" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2009/10/nahmittelold.jpg" alt="" width="500" height="344" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2009/10/nahmittelold2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-376" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2009/10/nahmittelold2.jpg" alt="" width="500" height="344" /></a></p>
<p><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Nazizeit: “Front und Heimat unzertrennlich”. Sewastopol: “Artillerie und Stukas zerhämmern die gewaltigen Panzerwerke der Festung…” <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=2111&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/nazizeit-und-wochenschau/" rel="tag">nazizeit und wochenschau</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/WochenschauFrontundHeimat.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2112" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/WochenschauFrontundHeimat-811x1024.jpg" alt="WochenschauFrontundHeimat" width="811" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Zivilschutz 2016 – wie die kapitalistischen deutschen Machteliten das Land auf den Zweiten Weltkrieg vorbereiteten. Kalter Krieg gegen die damalige Sowjetunion aus allen Rohren, andere bekannte Schritte. “Luftschutz. Die durch die Tat unseres Führers neu geschaffene Wehrmacht…die moralischen Voraussetzungen schaffen, ohne die ein Volk nicht fähig ist, einen modernen Luftangriff zu ertragen.”</h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/Luftschutz1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2829" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/Luftschutz1-1024x217.jpg" alt="Luftschutz1" width="1024" height="217" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/Luftschutz2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2830" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/Luftschutz2-1024x574.jpg" alt="Luftschutz2" width="1024" height="574" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
</div>
<p><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha55.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Oldisleben, Adolf-Hitler-Straße…</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/Hitlerredewilledesvolkes1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2150" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/Hitlerredewilledesvolkes1-1024x865.jpg" alt="Hitlerredewilledesvolkes1" width="1024" height="865" /></a></p>
<p><strong>“Der Wille der Regierung und des Führers müsse Wille des Volkes werden.”</strong></p>
<div id="productNavigator" class="moduleContent">
<div id="productNavigator">Ausriß:</div>
<div class="clearer"></div>
</div>
<div id="productsDetails" class="moduleContent">
<form id="cart_quantity" action="http://www.uap-film.de/product_info.php/info/p94138_Als-die-Krim-zu-Deutschland-gehoerte-1942-1944-Die-GROSSEN-Schlachten-um-die-Krim.html/action/add_product" method="post">
<div class="picFrame"><a title="Als die Krim zu Deutschland gehörte 1942 - 1944 - Die GROSSEN Schlachten um die Krim - Detailansicht" href="http://www.uap-film.de/images/product_images/popup_images/4250015789247.jpg" rel="lightbox[4250015789247]"><img class="productImage" src="http://www.uap-film.de/images/product_images/info_images/4250015789247.jpg" alt="Als die Krim zu Deutschland gehörte 1942 - 1944 - Die GROSSEN Schlachten um die Krim" /></a></div>
<div class="textFrame">
<h3>Als die Krim zu Deutschland gehörte 1942 – 1944 – Die GROSSEN Schlachten um die Krim</h3>
<p class="productDescription">1942 erobert die Wehrmacht die Krim. Unter Einsatz des Eisenbahngeschützes „Dora“ und des gewaltigen Mösers „Karl“ fällt schließlich auch die Festung Sewastopol. Zwei Jahre werden nun deutsche Soldaten bei angenehmen Klima Bestandteil des Alltags. Eine blühende deutsche Kolonie Namens „Gotenland“ soll entstehen. Planungen zur Besiedlung mit Deutschen aus Südtirol werden erarbeitet. Im Frühjahr 1944 kehrt die Realität zurück und die Lage ändert sich dramatisch. In den Verteidigungsstellungen der Wehrmacht stellen sich 200.000 Soldaten mit 3.600 Geschütze, 200 Panzer und 150 Flugzeuge der heranrückenden Übermacht der Roten Armee. Diese wirft sich mit 470.000 Soldaten, 6.000 Geschützen, 500 Panzern, 1.200 Flugzeugen und eisernem Siegeswillen erneut in die Schlacht um die Krim.Ausriß</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/HJJugendF%C3%BChrer.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-72641" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/HJJugendF%C3%BChrer-715x1024.jpg" alt="HJJugendFührer" width="715" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.<strong>“Jugend dient dem Führer. Alle Zehnjährigen in die HJ”. In den Schulen hatten die Kinder und Jugendlichen damals täglich zu Unterrichtsbeginn im Stehen zu beten: »Schütze Gott mit starker Hand / unser Volk und Vaterland / Laß auf unsres Führers Pfaden / leuchten deine Huld und Gnaden.« Und in einem Hitler gewidmeten evangelischen Schulgebet hieß es : »Weck im Herzen uns aufs Neue / deutscher Ahnen Kraft und Treue / und so laß uns stark und rein / deine deutschen Kinder sein.«</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/ArnstadtHochverr%C3%A4ter33.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2157" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/ArnstadtHochverr%C3%A4ter33-848x1024.jpg" alt="ArnstadtHochverräter33" width="848" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Arnstadt – Hochverräter vor dem Reichsgericht 1933.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/M%C3%BChlhausenAdolfHitlerHaus33.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2154" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/M%C3%BChlhausenAdolfHitlerHaus33-1024x799.jpg" alt="MühlhausenAdolfHitlerHaus33" width="1024" height="799" /></a></p>
<p><strong>Mühlhausen – das Adolf-Hitler-Haus.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/WeimarArbeitsfrontNazizeit.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2161" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/WeimarArbeitsfrontNazizeit-1024x680.jpg" alt="WeimarArbeitsfrontNazizeit" width="1024" height="680" /></a></p>
<p><strong>Weimar – Aufmarsch der Deutschen Arbeitsfront.</strong></p>
</div>
</form>
</div>
</div>
<p><strong>Nazistisch-militaristische Literatur, als Folge des Politikwechsels von 1990 nunmehr auch in den Thüringer Buchgeschäften, darunter in Erfurt, und selbst in Supermärkten angeboten:</strong></p>
<p><strong>Wie heute in entsprechenden Werken  die Aktivitäten der Wehrmacht im Angriffskrieg interpretiert werden: </strong></p>
<p><strong>Aus dem Vorwort zur 15. (!) Auflage:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/soldatenvolkvaterland.jpg" alt="soldatenvolkvaterland.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:”…tapfer und treu, wie deutsche Soldaten seit Jahrhunderten für Volk und Vaterland ihr Leben hingegeben haben.”  </strong><strong>Buch nach dem Anschluß 1990 nun auch angeboten in den größten Buchhandlungen Ostdeutschlands,  von westdeutschem Verlag herausgegeben. Ein Buch dieses Inhalts zu DDR-Zeiten in DDR-Buchhandlungen – was wären die Reaktionen gewesen? Wer kämpfte dafür, daß derartige Bücher nach Mauerfall und Anschluß 1990 nun auch in Ostdeutschland überall angeboten werden? Aufschlußreich ist, daß in Ostdeutschland einstige sog. Bürgerrechtler an solcher Literatur auch im Jahre 2014 keinerlei Anstoß nehmen –  Parteien, Institutionen, NGO, Staatskirchen sowieso nicht. </strong></p>
<div id="inner">
<div id="left-column">
<div id="ad8" class="ad">
<div class="Anzeige">Anzeige</div>
<div id="c1855_42_8" class="sam-container sam-place"></div>
</div>
</div>
<div id="abcd">
<div id="center-column">
<div id="c6205_63_4" class="sam-container sam-place"></div>
<p><!-- #top-ads --></p>
<div id="center-column-inner">
<div id="header">
<div id="masthead">
<div id="branding">
<div><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/das-blaettchen.png" alt="" width="379" height="243" /></div>
<div>
<ul class="print-and-share-buttons">
<li><a title=" Das Blättchen auf Facebook " href="https://www.facebook.com/dasblaettchen" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/f_logo_16x16.jpg" alt="f" border="0" />/dasblaettchen</a> |</li>
<li><a title=" Das Blättchen auf Twitter " href="https://www.twitter.com/das_blaettchen" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/twitter_logo_16x16.png" alt="t" border="0" />/das_blaettchen</a> |</li>
<li><a title=" Das Blättchen auf Google+ " href="https://plus.google.com/+das_blaettchen_de/posts" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/gplus-16.png" alt="g+" border="0" />/+das_blaettchen_de</a></li>
</ul>
</div>
</div>
<p><!-- #branding --></p>
<div id="access">
<div id="branding-claim"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/intraditionweltbuehne.png" alt="" width="398" height="64" /></div>
<p><!-- #branding-claim --></p>
<div id="branding-addition"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/dreier_rot.png" alt="" width="398" height="122" /></div>
<p><!-- #branding-addition --></p>
<div class="skip-link screen-reader-text"></div>
</div>
</div>
</div>
<div id="main">
<div id="container">
<div id="content">
<div id="post-16337" class="post-16337 post type-post status-publish format-standard hentry category-blaettchen tag-klaus-hart">
<h1 class="issue-title">Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 15. Oktober 2007, Heft 21</h1>
<h1 class="entry-title">Am Abendbrottisch</h1>
<div class="entry-content">
<p><em>von Klaus Hart, São Paulo</em></p>
<p>Wie der österreichische Historiker Othmar Plöckinger nachwies, gab es zur Nazizeit in den evangelischen Kirchen Deutschlands sehr viel Begeisterung für Hitlers Ideologie. Zitiert wird beispielsweise die Broschüre <em>Der Nationalismus vor der Gottesfrage </em>des Pastors und Theologen Helmuth Schreiner: »Der Kampf um Gesundheit des Blutes und Reinheit der Rasse ist also vom christlichen Glauben her gesehen ein Gottesbefehl.«<br />
Jüngst auf Heimturlaub in Deutschlands Osten, erinnerten mich einige Zeitzeugen an die Begeisterung für die Nazis, die unter den Repräsentanten der evangelischen Kirchen geherrscht habe. An Abendbrot- und Kneipentischen in Thüringen und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg und Vorpommern erzählt man sich noch heute, wie es damals zuging: Vielerorts hätten evangelische Pfarrer in SA-Uniform und mit NSDAP-Fahnen direkt am Altar gepredigt. Andere Pfarrer hätten die Hakenkreuzbinde auf dem schwarzen Talar getragen, wieder andere über die SA-Uniform mit dem Braunhemd den Talar gezogen, so daß die schwarzen SA-Stiefel zu sehen gewesen seien. Zu einer Zeit, als selbst in den Dörfern Kommunisten und Juden festgenommen und zur Liquidierung in die KZs abtransportiert wurden, hätten sie die Hitler-Ideologie gepredigt. Die nach 1945 gern vorgezeigten Pfarrer aus der Bekennenden Kirche waren nur eine ganz kleine Minderheit.<br />
In ungezählten ostdeutschen Pfarrhäusern, so wird erzählt, feierten die evangelischen Pastoren rauschende Feste mit SS-Offizieren und anderen Nazi-Größen, pflegten begeistert den engen Schulterschluß. Gar nicht so selten waren auch Familienbande, Pfarrerfamilien waren über Eheschließungen mit Nazigrößen, oftmals identisch mit den Großgrund- und Fabrikbesitzern vor Ort, engstens liiert.<br />
Der Angriffskrieg des deutschen Kapitals, so Zeitzeugen, sei von der evangelischen Kirche nach Kräften politisch-ideologisch unterstützt, oft gar begeistert verherrlicht worden. An den Kriegerdenkmälern neben den evangelischen Kirchen hätten Kundgebungen für den Krieg stattgefunden und Pfarrer das »Heldentum« von Wehrmacht und SS bejubelt. Viele Kirchengemeinden könnten heute Ausstellungen mit Originalmaterial veranstalten, einschließlich der auf die spezifische lokale Situation zugeschnittenen Predigttexte – selbst Fotos mit evangelischen Pastoren in SA-Uniform am Altar und bei den Kriegerdenkmalfeiern müßten noch reichlich in vielen Orten aufzutreiben sein.<br />
In den Schulen hatten die Kinder und Jugendlichen einst zu beten: »Schütze Gott mit starker Hand / unser Volk und Vaterland / Laß auf unsres Führers Pfaden / leuchten deine Huld und Gnaden.« Und in einem Hitler gewidmeten evangelischen Schulgebet hieß es : »Weck im Herzen uns aufs Neue / deutscher Ahnen Kraft und Treue / und so laß uns stark und rein / deine deutschen Kinder sein.«<br />
In der Gegend, in der einst Thomas Müntzer wirkte, zitieren die Leute heute gern aus neueren Publikationen über Martin Luthers Ansichten über das Verhältnis zu den Mächtigen. Gott wolle den König geehrt und die Aufrührer vernichtet sehen. Bemerkenswert sei, daß Luther »die von Gott verordnete Obrigkeit« herausgestellt und die Fürsten und Herren als »Gottes Beamten« bezeichnet habe. Nicht nur in der Region des Bauernkriegs erinnert man sich an Luthers Schrift <em>Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern.<br />
</em>Und auffällig, meinen meine Gesprächspartner, sei es, wie gut sich die evangelischen Kirchen heutzutage mit der Obrigkeit verstehen. »Unmengen hocheffektiver Exportbetriebe wurden sofort nach dem Anschluß dem Erdboden gleichgemacht, um Massenarbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit und Entsolidarisierung zu erzeugen«, sagt einer in Thüringen, »doch die Pfarrhäuser und Kirchen sind tipptopp wie noch nie.« Letzteres wiederum stößt mancher Westverwandtschaft auf. »Wieso wird eigentlich in die Ost-Kirchen soviel Geld investiert, obwohl heute viel weniger reingehen als zu Zonen-Zeiten?« fragt eine wertkonservative hochgebildete Dame aus Hamburg. Den Zufallsgast aus Brasilien fragt sie, ob die katholische Kirche sich im Tropenlande ebenfalls so gut mit der Obrigkeit verstehe und so viele öffentliche Mittel erhalte. Der mit den heutigen deutschen Verhältnissen eher wenig vertraute Gast muß das verneinen; die Kirchen in beiden Ländern seien schwerlich miteinander zu vergleichen.<br />
Den Zeitzeugen zufolge hätten nach 1945 viele Repräsentanten der evangelischen Kirchen schwer daran zu schlucken gehabt, selbst in den kleinsten ostdeutschen Dörfern auf einmal von jenen regiert zu werden, die bis 1933 propagiert hatten: »Wer Hitler wählt, wählt den Krieg« – und die von den evangelischen Kirchen gemeinsam mit SA und NSDAP hart bekämpft worden waren. Kinder von Nazis hätten nach 1933 auf dem Schulhof natürlich nicht mit jenen aus »rot« verschrienen Familien gespielt, sondern ihnen bestenfalls auf offener Straße, die Hand zum Hitlergruß gereckt »Deutschland erwecke, Moskau verrecke« nachgebrüllt.<br />
Statt mit einem Nazi-Bürgermeister und einem strammen Nazi-Schulleiter, mit denen sich viele Pfarrer blendend verstanden hatten, mußten sie nach 1945 selbst auf vielen Dörfern plötzlich KZ-Überlebende aus Buchenwald und anderen Lagern ertragen, die nun auf solchen Posten saßen. Da hätten nicht wenige wehmütig nach Westdeutschland geschaut, wo Kriegsverbrechern nur selten ein Haar gekrümmt worden sei und die Globkes und Filbingers erneut Karriere machten. Mit Galgenhumor erzählen heute manche im Osten, daß evangelische Pfarrer in Wendezeiten den »Runden Tisch« just an jener Stelle in ihren Kirchen veranstaltet hätten, an denen einst die Hakenkreuz-Fahnen standen und die Nazi-Pastoren predigten. Mit ebensoviel Ironie wird quittiert, daß an den Kriegerdenkmälern wie einst zur Nazizeit wieder Gedenkfeiern stattfinden. Und daß just wie unter Hitler wiederum <em>Ich hatt einen Kameraden</em> erklinge. Wer da besonders kräftig mit einstimme, seien Mitglieder neonazistischer Gruppierungen, die es bis zum Anschluß nur in Wessiland gegeben habe.<br />
Wer zu DDR-Zeiten auf die absurde Idee gekommen wäre, Sympathie für Nazi-Ideologie zu äußern, so sagen ostdeutsche Lehrer im Gespräch, hätte unverzüglich Ärger mit Schule, Gewerkschaft, Partei und Stasi bekommen. Der Besitz von <em>Mein Kampf</em> wäre als staatsfeindlich eingestuft, mit Knast bestraft worden. Nach dem Anschluß, meinen diese Pädagogen, sei all dies sozusagen ins Gegenteil umgeschlagen, habe man den raschen Aufbau neonazistischer Gruppierungen nach Kräften gefördert; lediglich Alibi- und Scheinkritik werde an dieser Entwicklung geübt.<br />
Auf die staatlich verordnete Wanderausstellung <em>Das hat’s bei uns nicht gegeben – Antisemitismus in der DDR </em>reagieren sie mit Gelächter, bezeichnen sie als kompletten Schwachsinn. In ihren Schulen sei es zur DDR-Zeit obligatorisch gewesen, durchweg allen Schülern immer wieder ausführlich die Situation der Juden zur Nazizeit zu schildern, stets auch anhand von Zeugenberichten aus KZ-Städten wie Weimar. Ungezählte Weimaraner wußten sehr genau, was mit den Juden oben am Ettersberg geschah, sahen damals beinahe täglich, wie Trupps von Juden, selbst bei Eiseskälte nur in Holzschuhen ohne Strümpfe brutal durch die Straßen getrieben wurden. Das alles haben wir unseren Schülern stets vermittelt, sagen diese Lehrer. Heute indessen im Osten werde allgemein die Ausbreitung nazistischen Gedankenguts gefördert. Hätte man jemanden zu DDR-Zeiten mit Landserheften, gar mit der <em>Nationalzeitung</em> erwischt, so die Lehrer und andere Zeitzeugen, hätte der Ärger bekommen. Heute werde derartiges nicht zufällig beinahe in jedem Supermarkt angeboten.<br />
Merkwürdig – aus den Medien Ostdeutschlands erfährt man als Zugereister nur entsetzlich wenig über die dortige Realität, das Denken und Fühlen der Menschen, heute und früher. Wenn wichtige Zeitzeugen erst gestorben sind, wird es für ernstzunehmende Historiker beinahe unmöglich sein, noch herauszubekommen, wie es im Osten tatsächlich war.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<h2 class="beitrags-titel">Martin Luther: “Von den Juden und ihren Lügen”(1543). “Darum immer weg mit ihnen.” Luther und die Antisemitismus-Diskussion. Eisenach. “Bad People”. Brasilien, Kriegsverbrecher, Rechtsextremismus. “Jüdischer Ungeist”. Julius Streicher, Nürnberger Prozesse. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=609&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/adolf-hitler/" rel="tag">Adolf Hitler</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/antisemitismus/" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eisenach/" rel="tag">Eisenach</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/evangelische-kirche/" rel="tag">Evangelische Kirche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/" rel="tag">Juden</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/julius-streicher/" rel="tag">Julius Streicher</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kultur/" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/martin-luther/" rel="tag">Martin Luther</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/na%c2%bcrnberger-prozesse/" rel="tag">NÃ¼rnberger Prozesse</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/religion/" rel="tag">Religion</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wartburg/" rel="tag">Wartburg</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/werte/" rel="tag">Werte</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Zu den Merkwürdigkeiten der öffentlichen Antisemitismus-Debatten in Deutschland und Brasilien zählt, daß eines der Hauptwerke Luthers, „Von den Juden und ihren Lügen”, fast durchweg ausgeklammert bleibt.</strong> <strong>Für den Schul-und Konfirmandenunterricht gilt dies ebenfalls. Bis heute veröffentlichen  die evangelischen Gemeinden interessanterweise nicht jene Predigten, die zur Hitlerzeit von den Pfarrern sogar in SA-und NSDAP-Uniform gehalten worden waren. Aus Thüringen – Luther lebte zeitweise im thüringischen Eisenach und auf der Wartburg –  ist unter anderem bezeugt, daß Juden, die den Terror der Nazis in Konzentrationslagern wie Buchenwald bei Weimar überlebten, nach Kriegsende den amerikanischen und sowjetischen Truppen beim Auffinden von mit der evangelischen Kirche eng verbandelten Naziverbrechern und hohen NS-Funktionsträgern behilflich waren. Sofern diese sich nicht schon in die spätere Bundesrepublik Deutschland abgesetzt hatten, um straffrei zu bleiben und weiter Karriere machen zu können.  </strong></p>
<p><strong>Nach 1990 änderte sich das Bild, da u.a. der Rechtsextremismus ganz offiziell eingepflanzt wurde, zuvor streng verbotene, nur im westlichen Deutschland existierende neonazistische Parteien, Organisationen und Gruppierungen gefördert, Nazi-verherrlichende Schriften auf einmal selbst in ostdeutschen Supermärkten massenhaft angeboten werden.</strong></p>
<p><strong>(Erich Kästner: “Ich könnte euch verschiedenes erzählen, was nicht in euern Lesebüchern steht. Geschichten, welche im Geschichtsbuch fehlen, sind immer die, um die sich alles dreht”.)</strong></p>
<p><strong>Die “Reichskristallnacht” der Nazis hatte vom 9. auf den 10. November, dem Geburtstag Luthers, stattgefunden.</strong></p>
<p><strong>Bestimmte europäische Länder haben viele hochaktive Antisemiten, die jedes Attentat auf Juden feiern, ins Land geholt – und damit die tatsächliche Haltung zum Antisemitismus, abseits des Betroffenheitsgeschwätzes offizieller Reden,  klar definiert.</strong></p>
<p><strong> Hier Auszüge aus dem Text von 1543:</strong></p>
<p><strong>„Was wollen wir Christen nun tun mit diesem verworfenen, verdammten Volk der Juden?</strong></p>
<p><strong>“Bad People”:</strong> <a href="http://www.jcrelations.net/en/?item=3036">http://www.jcrelations.net/en/?item=3036</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/</a></p>
<p><strong><strong>Käßmann: Es wird keinen Luther-Kult geben</strong></strong></p>
<p><strong> Käßmann erklärte, sie verstehe sich weiterhin als Frau der Kirche und freue sich, in neuer Funktion wieder für die EKD tätig zu sein. Sie wolle mit „Herzen, Mund und Händen“ zum Gelingen des Jubiläums beitragen. Es werde weder einen Luther- noch einen Käßmann-Kult geben. Zu Luthers Schattenseiten gehöre etwa seine Haltung gegenüber den Juden sowie zu den Bauernkriegen. Dies werde man auch thematisieren.(Pressezitat)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannsond.JPG" alt="kasmannsond.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann auf Kirchentag 2011 in Sondershausen(Thüringen).</strong></p>
<p><strong>Margot Käßmann/EKD:</strong><a href="https://www.pi-news.net/2010/02/kaessmann-schockiert-ueber-sich-selbst/">https://www.pi-news.net/2010/02/kaessmann-schockiert-ueber-sich-selbst/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannschorlemmer.JPG" alt="kasmannschorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann mit Friedrich Schorlemmer in Trinitatis-Kirche von Sondershausen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/schorlemmer.JPG" alt="schorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Friedrich Schorlemmer in Sondershausen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/</a></p>
<p><span id="more-609"></span><strong>Dulden können wirs nicht, nachdem sie bei uns sind und wir so ein Lügen, Lästern und Fluchen von ihnen wissen, damit wir uns nicht teilhaftig machen all ihrer Lügen, Flüche und Lästerung. Andererseits können wir weder  das unlöschliche Feuer des göttlichen Zorns, wie die Propheten sagen, löschen noch die Juden bekehren. Wir müssen mit Gebet und Gottesfurcht eine scharfe Barmherzigkeit üben (und sehen), ob wir nicht doch einige aus der Flamme und Glut erretten können. Rächen dürfen wir uns nicht: sie haben die Rache auf dem Halse, tausendmal ärger, als wir ihnen wünschen können. Ich will meinen treuen Rat geben: Erstens, daß man ihre Synagoga oder Schule mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder eine Schlacke davon  sehe ewiglich. Und dies soll man unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren tun, damit Gott sieht,  daß wir Christen  sind und so einen öffentliches Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch darein gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet(ich habs selbst nicht gewußt!), wird uns Gott verzeihen.  Wenn wir aber nun, da wirs wissen, den Juden frei vor unserer Nase so ein Haus schützen und schirmen würden, in dem sie Christus und uns belügen, lästern, fluchen, anspeien und schänden(wie wir oben gehört haben), so wäre das ebensoviel, als täten wirs selbsts, und viel schlimmer, wie man wohl weiß…Zweitens, daß man auch ihre Häuser ebenso niederreiße und zerstöre. Denn sie treiben darin dasselbe wie in den Schulen. Dafür kann man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun wie die Zigeuner, damit sie wissen, sie sind nicht Herrn in unserem Lande, wie sie prahlen, sondern im Elend und gefangen, wie sie ohn Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen. Drittens, daß man ihnen all ihre Gebetbüchlein und Talmudisten nehme, in denen diese  Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.Viertens, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, weiterhin zu lehren. Denn dieses Amt haben sie mit vollem Recht verloren, weil sie die armen Juden mit dem Spruch Moses, V. Mos. 17,10ff., gefangen halten, welcher gebietet, sie sollen ihren Lehrern gehorchen bei Verlust Leibes und der Seele, wo doch Moses an der Stelle klar hinzusetzt:”Was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn.  Dies übergehen die Bösewichter und mißbrauchen  den Gehorsam des armen Volkes nach ihrer Willkür gegen das Gesetz des Herrn, gießen ihm das Gift, diesen Fluch und die Lästerung ein – so wie uns der Papst mit dem Spruch, Matth.16,18:”Du bist Petrus” usw., gefangen hielt, daß wir alles glauben mußten, was er uns  aus seinem Teufelskopf vorlog und “trog und uns nicht nach Gottes Wort lehrte, worüber er das Amt zu lehren verloren hat. Fünftens, daß man den Juden das freie Geleit und das Recht auf die Straßen ganz aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie weder Herrn noch Beamte noch Händler oder dergleichen sind; sie sollen daheim bleiben. Ich lasse mir sagen, ein reicher Jude solle jetzt auf dem Lande mit zwölf Pferden reiten(der will ein Kochab werden!) und wuchert Fürsten, Herrn, Land und Leute aus, so daß große Herrn scheel darauf sehen.  Werdet ihr Fürsten und Herrn  diesen Wucherern  nicht nach Recht und Ordnung die Straße verlegen, so könnte sich einmal eine Reiterei gegen sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind, und wie man mit ihnen umgehen und ihr Unwesen nicht schützen soll. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, wenn ihr nicht vor Gott all ihrer Greuel teilhaftig werden wollt.  Was daraus Gutes kommen könnte, das wollet wohl bedenken und verhindern!Sechstens, daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kostbarkeiten in Gold und Silber nehme und lege es beiseite, es aufzuheben.  Und dies ist der Grund dafür: alles, was sie haben, haben sie uns, wie oben gesagt, durch ihren Wucher gestohlen und geraubt, weil sie sonst keinen anderen Erwerb haben. Dieses Geld sollte man dazu gebrauchen(und nicht für einen andern Zweck!), einem Juden, wenn er sich im Ernst bekehrt, davon je nach seiner Stellung hundert, zwei-oder dreihundert Gulden in die Hand zu geben, damit er für sein armes Weib und seine Kindlein einen Erwerb anfangen kann und die Alten oder Gebrechlichen damit unterhält. Denn so ein böse gewonnenes Gut  ist verflucht, wenn mans nicht mit Gottes Segen einer guten  und nötigen Verwendung zuführt…Siebentens, daß man den jungen, starken Juden und Jüdinnen Flegel, Axt, Hacke, Spaten, Rocken, Spindel in die Hand gebe und lasse sie ihr Brot verdienen  im Schweiß der Nasen, wie Adams Kindern auferlegt ist, I.Mos. 3, 19. Denn es taugt nichts, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen, Sich-mästen und Protzen verzehren und darauf lästerlich prahlen, daß sie durch unsern Schweiß die Herrn der Christen wären, sondern man müßte ihnen das faulen Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben. Fürchten wir aber, daß sie uns an Leib, Weib, Gesinde, Vieh usw. Schaden antun könnten, wenn sie uns dienen oder arbeiten sollten, weil es wohl zu vermuten ist, daß solche edle Herrn der Welt und giftige, bittere Würmer, an keine Arbeit gewöhnt, sich höchst ungern so tief unter die verfluchten Gojim demütigen würden,  so laßt uns bei der üblichen Klugheit der anderen Nationen bleiben wie (in) Frankreich, Spanien, Böhmen usw. und mit ihnen nachrechnen, was sie uns abgewuchert haben, und danach gütlich geteilt, sie aber für immer zum Lande ausgetrieben! Denn, wie gehört, Gottes Zorn ist groß über sie, daß sie durch sanfte Barmherzigkeit nur ärger und ärger, durch Schärfe aber wenig besser werden. Darum immer weg mit ihnen…”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/lutherjudenlugengroser.JPG" alt="lutherjudenlugengroser.JPG" /></p>
<p><strong>Laut Kirchenangaben lebten 1926 in Thüringen lediglich rund 6000 Juden. 1925 waren danach 92,5 Prozent der Thüringer Bevölkerung evangelisch, „und 0,2 % Israeliten”. In Brasilien gehörten zur Nazizeit die meisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an und predigten Nazi-Ideologie, darunter die Rassenlehre sowie die Haltung gegenüber den Juden. </strong></p>
<p><strong>In keinem anderen Land außerhalb Deutschlands hatte die NSDAP damals mehr Mitglieder als in Brasilien. In der sowjetischen Besatzungszone war Luthers Buch über die Juden verboten worden – über mögliche Proteste von Mitgliedern der NS-Pfarrschaft, die in zahlreichen deutschen evangelischen Kirchen, teils mit SA-Uniform unterm Talar und Hakenkreuzfahnen neben dem Altar, Luthers Juden-Positionen verbreitet hatten, ist nichts bekannt. Auch in Brasilien gehörten die allermeisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an.</strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html">http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/wendesibirien.jpg" alt="wendesibirien.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß: “Die Wende kommt – durchhalten. Sieg oder Sibirien!</strong>”</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldajuden1.jpg" alt="apoldajuden1.jpg" /></p>
<p><strong>Juden, Apolda. Ausriß, Peter Franz, Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><strong>Peter Franz: Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldalutherkirche1.jpg" alt="apoldalutherkirche1.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/</a></p>
<p>Heiligenschein über dem Hakenkreuz: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/</a></p>
<p><strong>Wikipedia: “Der Oberkirchenrat der </strong><a title="Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Evangelisch-Lutherische_Landeskirche_Mecklenburgs"><strong>Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs</strong></a><strong> gab gar am 16. November 1938 zu den Vorgängen eine Woche zuvor unter Bezugnahme auf ein Lutherzitat zu bedenken: <em>„Kein im christlichen Glauben stehender Deutscher kann, ohne der guten und sauberen Sache des Freiheitskampfes der deutschen Nation gegen den jüdischen antichristlichen Weltbolschewismus untreu zu werden, die staatlichen Maßnahmen gegen die Juden im Reich, insbesonder die Einziehung jüdischer Vermögenswerte bejammern. Und den maßgebenden Vertretern von Kirche und Christentum im Auslande müssen wir ernstlich zu bedenken geben, daß der Weg zur jüdischen Weltherrschaft stets über grauenvolle Leichenfelder führt.</em>. Er rief die Geistlichen dazu auf, <em>„ihre Verkündigung in Predigt und Seelsorge so auszurichten, daß die deutsche Seele keinen Schaden leidet und den deutschen Menschen dazu verholfen wird, daß sie ohne falsche Gewissensbeschwerung getrost alles daran setzen, eine Wiederholung der Zersetzung des Reiches durch den jüdischen Ungeist von innen her für alle Zeiten unmöglich zu machen.</em><sup><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/#cite_note-46">[47]</a>“</sup></strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm">http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GÃƒÂ¼nther_Schwarberg">http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Schwarberg</a></p>
<p><a href="http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php">http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php</a></p>
<p><a href="http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther">http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther</a></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/03/hakenkreuzdrachenneu.JPG" alt="hakenkreuzdrachenneu.JPG" /><strong>Sao Paulo, Ibirapuera-Park, siebziger Jahre.</strong></p>
<p><strong>Julius Streicher, Nürnberger Prozesse:</strong> <a href="http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden">http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden</a></p>
<p><strong>Beziehungen Bonn-Brasilia während der nazistisch-antisemitisch orientierten Militärdiktatur:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Diktator Geisel und Bundeskanzler Schmidt.</strong></p>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s1600/Geisel+e+Schmidt.jpg"><img src="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s320/Geisel+e+Schmidt.jpg" alt="" width="320" height="173" border="0" /></a></p>
<p><strong>Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt. Der Geisel-Besuch von 1978 in der Bundesrepublik Deutschland – Geisel nimmt im TV auch zur Kritik an der Menschenrechtslage Stellung – die offiziellen Dokumente Brasiliens: </strong><a href="http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf">http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf</a></p>
<p><strong>Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer,  berüchtigter sadistischer Judenmörder – von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert: </strong> <strong> ”Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.” Wikipedia</strong></p>
<p><strong>Im KZ Sobibor wurden etwa 250000 Juden ermordet.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/herzog1.jpg" alt="herzog1.jpg" /></p>
<p><strong>Die Amtszeit von Diktator Ernesto Geisel: Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog 1975 in einer Polizeizelle Sao Paulos – in Wahrheit wurde er totgefoltert.  </strong><strong>Bundesrichter Marcio José de Morais annullierte 1979 das offizielle Dokument der Diktatur über die Todesursache, gab indessen Zeugen recht, denen zufolge Herzog gefoltert worden war, machte den Staat für den Tod des Juden verantwortlich. Unterdessen wurde ermittelt, daß unter Geisel gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht wurden, das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutierte.</strong></p>
<p><strong>1978 traf General Geisel in der Bundesrepublik Deutschland während des offiziellen Besuchs nach eigenen Angaben mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel, Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß, Hans Filbinger(Schloß Schwetzingen) zusammen, sprach etwa anderthalb Stunden mit Willy Brandt, Präsident der Sozialistischen Internationale. Geisel war zudem im Kernforschungszentrum Jülich. In Bonn auf einer Pressekonferenz auf die Menschenrechte angesprochen, sagte Geisel, Brasilien sorge sich außerordentlich um die Menschenrechte – obwohl oft in schlecht informierten oder tendenziösen Organen anderes gesagt werde. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator  General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde –  und Willy Brandt, Ausriß. General Geisel war 1976 zu einem offiziellen Besuch in Großbritannien.</strong></p>
<p>Wikipedia:</p>
<h3>A morte[<a title="Editar seção: A morte" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Vladimir_Herzog&amp;action=edit&amp;section=7">editar</a>]</h3>
<p>O <a title="Serviço Nacional de Informações" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Servi%C3%A7o_Nacional_de_Informa%C3%A7%C3%B5es">Serviço Nacional de Informações</a> recebeu uma mensagem em Brasília de que naquele dia 25 de outubro: “cerca de 15h, o jornalista Vladimir Herzog suicidou-se no <a title="DOI/CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI/CODI">DOI/CODI</a>/<a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a>“. Na época, era comum que o governo militar divulgasse que as vítimas de suas torturas e assassinatos haviam perecido por “suicídio”, fuga ou atropelamento, o que gerou comentários irônicos de que Herzog e outras vítimas haviam sido “suicidados” pela ditadura. O jornalista <a title="Elio Gaspari" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Elio_Gaspari">Elio Gaspari</a> comenta que “suicídios desse tipo são possíveis, porém raros. No porão da ditadura, tornaram-se comuns, maioria até.”</p>
<p>Conforme o Laudo de Encontro de Cadáver expedido pela <a title="Pol?cia Técnica" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Pol%C3%ADcia_T%C3%A9cnica">Polícia Técnica</a> de São Paulo, Herzog se enforcara com uma tira de pano – a “cinta do macacão que o preso usava” – amarrada a uma grade a 1,63 metro de altura. Ocorre que o macacão dos prisioneiros do <a title="DOI-CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI-CODI">DOI-CODI</a> não tinha cinto, o qual era retirado, juntamente com os cordões dos sapatos, segundo a praxe naquele órgão.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-14">14</a> No laudo, foram anexadas fotos que mostravam os pés do prisioneiro tocando o chão, com os joelhos fletidos – posição em que o enforcamento era impossível. Foi também constatada a existência de duas marcas no pescoço, típicas de <a title="Estrangulamento" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Estrangulamento">estrangulamento</a>. <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-15">15</a> <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Acervo27-5">5</a></p>
<p>Vladimir era <a title="Judeu" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Judeu">judeu</a>, e a tradição judaica manda que suicidas sejam sepultados em local separado. Mas quando os membros da <em><a title="Chevra kadisha" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Chevra_kadisha">Chevra kadisha</a></em> – responsáveis pela preparação dos corpos dos mortos segundo os <a title="Halachá" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Halach%C3%A1">preceitos do judaísmo</a> – preparavam o corpo para o funeral, o <a title="Rabino" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Rabino">rabino</a> <a title="Henry Sobel" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Henry_Sobel">Henry Sobel</a>, líder da comunidade, viu as marcas da tortura. “Vi o corpo de Herzog. Não havia dúvidas de que ele tinha sido torturado e assassinado”, declarou.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-16">16</a> Assim, foi decidido que Vlado seria enterrado no centro do <a title="Cemitério Israelita do Butantã (página não existe)" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Cemit%C3%A9rio_Israelita_do_Butant%C3%A3&amp;action=edit&amp;redlink=1">Cemitério Israelita do Butantã</a>, o que significava desmentir publicamente a versão oficial de suicídio. As notícias sobre a morte de Vlado se espalharam, atropelando a <a title="Censura no Brasil" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Censura_no_Brasil">censura à imprensa</a> então vigente. Sobel diria mais tarde: “O assassinato de Herzog foi o catalisador da volta da democracia”.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-17">17</a></p>
<p>Anos depois, em outubro de <a title="1978" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/1978">1978</a>, o juiz federal Márcio Moraes, em sentença histórica, responsabilizou o governo federal pela morte de Herzog e pediu a apuração da sua autoria e das condições em que ocorrera. Entretanto nada foi feito.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Isto.C3.A9-6">6</a> Em <a title="24 de setembro" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/24_de_setembro">24 de setembro</a> de <a title="2012" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/2012">2012</a>, o registro de óbito de Vladimir Herzog foi retificado, passando a constar que a “morte decorreu de lesões e maus-tratos sofridos em dependência do <a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a> – SP (<a title="Doi-Codi" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Doi-Codi">Doi-Codi</a>)”, conforme havia sido solicitado pela <a title="Comissão Nacional da Verdade" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Comiss%C3%A3o_Nacional_da_Verdade">Comissão Nacional da Verdade</a>.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-18">18</a></p>
<p><strong>Deutsche Steuerzahler finanzieren Nazis, Faschisten, Judenhasser der Ukraine:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/14/ukraine-2014-deutsche-steuerzahler-finanzieren-putschregierung-in-kiew-zu-der-nazis-und-antisemiten-gehoren-eu-beschlos-finanzhilfe/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/14/ukraine-2014-deutsche-steuerzahler-finanzieren-putschregierung-in-kiew-zu-der-nazis-und-antisemiten-gehoren-eu-beschlos-finanzhilfe/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenJuden1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2774" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenJuden1-1024x740.jpg" alt="MühlhausenJuden1" width="1024" height="740" /></a></p>
<p><strong>“Zum Gedenken an die jüdischen Opfer des Faschismus von Mühlhausen 1933 – 1945.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenJ%C3%BCdenstra%C3%9Fe1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2776" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenJ%C3%BCdenstra%C3%9Fe1-1024x707.jpg" alt="MühlhausenJüdenstraße1" width="1024" height="707" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2786" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16-737x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald16" width="737" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Buchenwald Dachau Sachsenhausen”. Denkmal am Bahnhof von Mühlhausen. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2790" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald2-717x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald2" width="717" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Viele ältere Thüringer sagen, sie hätten nicht mitbekommen, daß Gestapo und SS in der Phase unüberhörbar anrückender US-Truppen noch zahlreiche Jugendliche, Männer und Frauen kurzerhand erschossen haben, die Kritik an Hitler übten oder die weiße Fahne hissen wollten, nicht bereit zu “Verteidigung” waren.  Das Ausmaß der Verdrängungsleistung von direkt oder indirekt an der Nazipolitik Beteiligten macht auch heute noch sprachlos.</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>&#8222;Genießt den Krieg, der Frieden wird schrecklich.&#8220; In Thüringen kursierende zynisch-ironische Äußerung im Zweiten Weltkrieg.</strong></p>
<p><strong>Der Komissarbefehl – die Verbrechen der Wehrmacht:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3050" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl1-946x1024.jpg" alt="Kommissarbefehl1" width="946" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Robert Allertz:`…sofort mit der Waffe zu erledigen`.  Edition Ost</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3052" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl2-691x1024.jpg" alt="Kommissarbefehl2" width="691" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Komissarbefehl3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3054" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Komissarbefehl3-1024x702.jpg" alt="Komissarbefehl3" width="1024" height="702" /></a></p>
<p><strong>In Thüringen befragte Ex-Soldaten und Offiziere der Ostfront waren nach 1945 nicht bereit, über die Ausführung des Kommissarbefehls zu sprechen. Zahlreiche Zeitzeugen in Thüringen, die aufgrund ihrer Position im Hitler-Kapitalismus von der Praxis des Kommissarbefehls gewußt haben mußten, stritten ab, davon etwas gehört zu haben…</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Warum ausgerechnet Helmut Schmidt zu den SPD-Partei-Idolen zählt. Nazi-Offizier Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="entry-title fusion-post-title">Umgang mit der NS-Vergangenheit in NRW(AfD-Anfrage und bemerkenswert leere Antwort)</h2>
<h2 class="entry-title fusion-post-title"><strong>Kleine Anfrage 331</strong></h2>
<h2 class="entry-title fusion-post-title">des Abgeordneten Andreas Keith AfD</h2>
<div class="post-content">
<p><strong><a href="https://cdn.afd.tools/sites/137/2017/10/24150515/678zu331.pdf">Anfrage als PDF laden</a></strong></p>
<p><a href="https://cdn.afd.tools/sites/137/2017/09/03113233/AW-KA-331-US-Minin.pdf">Antwort als PDF laden</a></p>
<p>Verschiedene Personen mit NS-Vergangenheit z.B. NSDAP-Kader, Mitglieder der SA, der SS, der Gestapo haben es in den Nachkriegsjahren in der Bundesrepublik Deutschland in höchste politische Ämter wie aber auch in Spitzenpositionen der Verwaltung, der Justiz, der Polizei und dem Geheimdienst geschafft. Diese waren dann auch meistens Mitglieder in Parteien, die die Bundesrepublik und das Land Nordrhein-Westfalen in den Nachkriegsjahren nachhaltig ge­prägt haben. Prominente Fälle mit NS-Verstrickungen waren z.B. Kurt Georg Kiesinger (CDU), der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland oder Willi Weyer (FDP), ehemaliger stellv. Ministerpräsident von NRW. Letzterer soll in seiner Funktion als nordrhein-westfälischer Finanzminister, den hiesigen Finanzämtern untersagt haben, Berliner Forderungen aus Entnazifizierungsverfahren einzutreiben.<sup>1</sup></p>
<p>Es gab aber auch Sozialdemokraten mit NS-Vergangenheit z.B. Karl Schiller, Bundeswirt­schaftsminister im Kabinett des vorgenannten Bundeskanzler Kiesinger,<sup>2</sup> aber auch andere wie Erhard Eppler.</p>
<p>Die Linkspartei hat zu diesem Thema eine ähnliche Große Anfrage im Deutschen Bundestag im Jahr 2010 (Drucksache 17/4126) zu den Institutionen des Bundes gestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><sup>1</sup> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Weyer">https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Weyer</a></p>
<p><sup>2</sup> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schiller">https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schiller</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich frage daher die Landesregierung:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Von wie vielen NS-belasteten Personen (d.h. NSDAP-Mitglieder, Angehörigen von SA, SS, Gestapo, an NS-Verbrechern beteiligten Wehrmachtsbefehlshabern oder sonstigen Personen, die an NS-Verbrechen beteiligt waren in Institutionen (z. B. den Gerichten, den Staatsanwaltschaften, der Polizei, dem Verfassungsschutz, den Finanzämtern, den Schulen, den Universitäten oder der sonstigen Verwaltung) des Landes Nordrhein-West­falen seit 1946 geht die Landesregierung insgesamt aus? (Bitte nach Institution auf­schlüsseln)</strong></li>
<li><strong>In welchen Ministerien des Landes waren 1946 besonders viele Personen mit NS-Be­lastungen beschäftigt, und welche Maßnahmen wurden von Seiten der Landesregierun­gen getroffen, um deren Anteil möglichst gering zu halten?</strong></li>
<li><strong>Wie viele Landesminister und Ministerpräsidenten der Landesregierung waren seit 1946 nach Erkenntnissen der Landesregierung NSDAP-Mitglieder oder Mitglieder anderer NS-Organisationen wie SA, SS, Gestapo (Bitte einzeln aufführen)?</strong></li>
<li><strong>Wie hat die Landesregierung bzw. haben Landesministerien ihre Geschichte mit Blick auf NS-belastete Personen bzw. ihren Umgang mit diesem Teil der Vergangenheit ins­besondere bei Mitgliedern der Parteien CDU, FDP und SPD aufgearbeitet?</strong></li>
</ol>
<p><strong>Andreas Keith</strong></p>
<p>____________________________________________________________________________________</p>
<p>Sehr geehrter Herr Landtagspräsident,</p>
<p>namens der Landesregierung beantworte ich die 14 eine Anfrage 331 im Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten und allen übrigen Mitglie­dern der Landesregierung wie folgt:</p>
<p>Vorbemerkung der Landesregierung</p>
<p>Die Landesregierung misst der Erinnerung an die I IS-Vergangenheit und der Aufarbeitung personeller Kontinuitäten in z..er Landesverwaltung der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg große Bedeutung zu. Sie nimmt dazu auf die ausführlichen Informationen der Antwort der Vorgängerre­gierung auf die Kleine Anfrage 4544 „Umgang mit -ler NS-Vergangenheit im Landtag“ (LT-Drucksache 16/11364) Bezug.</p>
<ol>
<li><strong>Von wie vielen NS-belasteten Personen ( 1.h. NSDAP-Mitglieder, Angehörigen von SA, SS, Gestapo, in NS-Verbrechern beteiligten Wehrmachtsbefehlshabern oder sonstigen Personen, die an NS-Verbrechen beteiligt waren in Institul Ionen (z. B. den Ge­richten, den Staatsanwaltschaften, der Polizei, lern Verfassungs­schutz, den Finanzämtern, den Schulen, den Ui liversitäten oder der sonstigen Verwaltung) des Landes Nordrhein-t /estfalen seit 1946 </strong><strong>geht die Landesregierung insgesamt aus? (Bitte nach Institution aufschlüsseln)</strong></li>
</ol>
<p>Umfassende Listen oder Auswertungen zu NS-belasteten Personen im Landesdienst liegen nicht vor. Die Beantwortung würde eine wissen­schaftliche Auswertung aller relevanten Bestände voraussetzen, zu de­nen im Landesarchiv neben den Entnazifizierungsakten in der Abteilung Rheinland auch andere Bestände zählen. Diese befinden sich nicht nur in den drei Regionalabteilungen des Landesarchivs NRW (Rheinland, Westfalen und Ostwestfalen-Lippe), sondern auch in anderen, nicht­staatlichen Archiven. Die wissenschaftliche Auswe lung ist in der für die Beantwortung der Kleinen Anfrage zur Verfügung : tehenden Zeit nicht möglich.</p>
<p>Für einzelne Verwaltungsbereiche liegen veröffentichte regionale und überregionale Studien vor, die diese Auswertung bereits geleistet ha­ben. Hierzu wird im Übrigen auf die LT-Drucksache 16/11664 verwie­sen.</p>
<ol start="2">
<li><strong>In welchen Ministerien des Landes waren 1946 besonders viele Personen mit NS-Belastungen beschäftigt, und welche Maß­nahmen wurden von Seiten der Landesregierungen getroffen, um deren Anteil möglichst gering zu halten?</strong></li>
</ol>
<p>Siehe Antwort zu Frage 1.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Wie viele Landesminister und Ministerpräsidenten der Lan­desregierung waren seit 1946 nach Erkenntnissen der Landesre­gierung NSDAP-Mitglieder oder Mitglieder anderer NS-Organisationen wie SA, SS, Gestapo (Bitte ein2aln aufführen)?</strong></li>
</ol>
<p>Auf die Antwort zu Frage 1 wird Bezug genommen</p>
<ol start="3">
<li><strong>Wie hat die Landesregierung bzw. haben Landesministerien ihre Geschichte mit Blick auf NS-belastete Personen bzw. ihren Umgang mit diesem Teil der Vergangenheit ins besondere bei Mit­gliedern der Parteien CDU, FDP und SPD aufgearbeitet?</strong></li>
</ol>
<p>Bei der Aufarbeitung der Parteizugehörigkeiten von Regierungsmitglie­dern und Verwaltungsmitarbeitern und Verwaltungsmitarbeiterinnen können sich Überschneidungen mit den Ergebnissen der Drucksache 16/11664 ergeben.</p>
<p>Grundsätzlich ist jedoch zwischen der Aufarbeitung der regionalen bzw. überregionalen Parteigeschichte einerseits und der Geschichte der Lan­desregierung bzw. -verwaltung andererseits zu unterscheiden.</p>
<p>Neben der in der Drucksache aufgeführten Studie von Kenk-mann/Rusinek ist das Schicksal der westfälischen Finanzverwaltung im Dritten Reich Gegenstand der Abhandlung von Ilse Birkwald in Leesch/Birkwald „Geschichte der Finanzverfassung und -verwaltung in Westfalen seit 1815?. Die Veröffentlichung durch die damalige Oberfi­nanzdirektion Münster im Jahr 1994 wurde durch eine Ausstellung zum Thema in der Villa ten Hompel begleitet, die auch in Anschluss an vie­len verschiedenen Orten bundesweit gezeigt wurde. Parallel dazu wurde eine didaktische Mappe für die Aus- und Fortbildurg aufgelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Isabel Pfeiffer-Poensgen</p>
<p><a href="https://s3.kleine-anfragen.de/ka-prod/nw/16/11664.pdf">https://s3.kleine-anfragen.de/ka-prod/nw/16/11664.pdf</a></p>
</div>
<p><strong>Was ostdeutsche Schüler bis 1989 selbst aus dem Unterricht der Dorfschulen sehr ausführlich erfuhren – nach 1990 war damit Schluß.</strong></p>
<h2><strong>“60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen: Das vergessene braune Erbe”:</strong><a href="http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf">http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf</a></h2>
<p>–</p>
<table cellspacing="0">
<tbody>
<tr>
<td class="grauezeilebox" colspan="3">
<table border="0" width="560" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="grauezeile">Meldung vom 27.10.2009</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="contentrahmengross" colspan="3">
<table width="560" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="contentleerzeile560"></td>
</tr>
<tr>
<td class="content560">
<h1>Braunes Erbe im Landtag – Über 40 CDU-und FDP-Abgeordnete Nazis</h1>
<p>Bei der heutigen Landespressekonferenz hat der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel (LINKE) die Ergebnisse einer historischen Studie ?ber die NS-Vergangenheit von CDU- und FDP-Abgeordneten im Landtag nach 1945 vorgestellt.</p>
<p><strong>Das Ergebnis der Studie <i>“60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen – Das vergessene braune Erbe “</i> von Dr. M.C. Klepsch belegt, dass mehr als 40 Abgeordnete der b?rgerlichen Parteien in der NSDAP oder parteinahen Organisationen wie der SS oder der SA waren. Darunter nicht weniger als 8 Fraktionsvorsitzende und zwei sp?tere Landesminister (Willy Weyer, FDP und Paul Mikat, CDU). Insbesondere in der FDP liegt der Anteil ehemaliger Nazis besonders hoch: So hatte in den Nachkriegsjahren mehr als jeder f?nfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit. Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von 6 ehemaligen Nazis, darunter 3 SS-M?nnern gef?hrt.</strong></p>
<p>Aufgrund dieser Ergebnisse hat Sagel im Landtag NRW einen Antrag eingereicht, der die Einrichtung einer historischen Kommission fordert, welche die NS-Vergangenheit aller Parteien untersuchen soll. “Das Kartell des Schweigens ?ber die braune Vergangenheit muss auch in NRW durchbrochen werden. Alle Parteien sind aufgefordert sich dieser Verantwortung zu stellen.”</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ausriß Rüdiger Sagel.</p>
<p>–</p>
<p><strong>Wie die Lindner-FDP tickt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/FDPEntnazifizierung.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-96658" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/FDPEntnazifizierung-772x1024.jpg" alt="FDPEntnazifizierung" width="772" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Schluss mit Entnazifizierung…Wählt FDP”. Ausriß. Wie Genscher-FDP und FDP-Wähler ticken. “Viele der tief in die NS-Vergangenheit verstrickten Mitläufer konnten in der <a class="mw-redirect" title="Bundesrepublik Deutschland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesrepublik_Deutschland">Bundesrepublik Deutschland</a>unbehelligt nach 1949 Karriere machen.” Wikipedia</strong></p>
<p>—</p>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/157244.die-fdp-war-in-nrw-von-nazis-unterwandert.html">https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/157244.die-fdp-war-in-nrw-von-nazis-unterwandert.html</a></p>
<div class="csc-textpic-imagewrap csc-textpic-single-image"><img src="http://archiv.linksfraktion-nrw.de/uploads/pics/Sagel-110px_57.jpg" alt="" width="110" height="110" border="0" /></div>
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><strong>Die Partei DIE LINKE will im Landtag von NRW die Einsetzung einer historischen Kommission beantragen. Ein Gespräch mit Rüdiger Sagel, stellvertretendem Fraktionsvorsitzendem der Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong><i>Das Interwiew erschien erstmalig am 11.01.2011 in der Tageszeitung Jungen Welt. <a class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in  neuem Fenster" href="http://www.jungewelt.de/2011/01-11/059.php?sstr=111sagel" target="_blank">Junge Welt</a> Interview: Gitta Düperthal</i> </strong></p>
<p class="indent"><strong>Am Mittwoch, 19. Januar, wird der Landtag Nordrhein-Westfalens über einen außergewöhnlichen Antrag der Fraktion Die Linke beraten. Anliegen ist, eine historische Kommission im Landtag zu bilden, um die Nazi-Vergangenheit insbesondere der früheren CDU- und FDP-Abgeordneten zu beleuchten. Was kann dabei ans Tageslicht kommen?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Ich hatte bereits 2009 dem Landtag das Ergebnis einer Studie »60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen – Das vergessene braune Erbe« vorgelegt. Diese Untersuchung belegt: Mehr als 40 Abgeordnete der bürgerlichen Parteien im Landtag nach dem 2. Weltkrieg waren in der Nazizeit Mitglied der NSDAP oder wirkten bei parteinahen Organisationen wie SS oder SA mit. Darunter nicht weniger als acht Fraktionsvorsitzende und zwei spätere Landesminister, zum Beispiel Willy Weyer (FDP) und Paul Mikat (CDU).</strong></p>
<p><strong>Insbesondere in der FDP war der Anteil ehemaliger Nazis hoch: In den Nachkriegsjahren hatte mehr als jeder fünfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit. Die Partei war in NRW regelrecht unterwandert. Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von sechs ehemaligen Nazis, darunter drei SS-Männern geführt. Im 2008 erschienenen Jahrbuch »60 Jahre Landtag in Nordrhein-Westfalen« hatte allerdings nur ein einziger Abgeordneter auf seine Nazi-Vergangenheit hingewiesen. Alle anderen haben sie verschwiegen. So wird deutlich, daß eine Aufarbeitung dringend notwendig ist.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Bereits 2009 hatten Sie einen Antrag eingereicht, eine historische Kommission einzurichten. Welche Reaktion gab es damals?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Alle Fraktionen im Landtag haben den Antrag damals abgelehnt. Man hat das lapidar abgetan, es bestünde keine Notwendigkeit. Man müsse sich das jetzt nicht vorwerfen lassen, habe sich mit seiner Vergangenheit bereits hinreichend auseinandergesetzt, so der Tenor der Christdemokraten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Wieso konnte das so lange unter dem Deckel gehalten werden?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Die Vergangenheit dieses Personenkreises im Landtag NRW ist bis zum Erscheinen meiner Studie niemals erwähnt worden. Beim Bundesarchiv in Berlin hatte niemand angeklopft, um die Vergangenheit der Landtagsabgeordneten in NRW zu erfragen. Keiner dieser Beteiligten am faschistischen System hat seine ehemals braune Gesinnung öffentlich eingeräumt. Einige der Abgeordneten waren Nazis der ersten Stunde, sie waren sogar vor 1933 eingetreten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Welche Aussichten gibt es im jetzigen Landtag, dieses Thema wieder aufzugreifen? Mit den Stimmen der SPD, der Grünen und jetzt auch der Linken wäre die nötige Mehrheit da – aber 2009 hatten die beiden ersteren Parteien eine historische Kommission noch für unnötig gehalten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Wie sich SPD und Grüne verhalten werden, ist noch nicht klar – mittlerweile hat sich aber einiges getan. Meiner Studie hatte man Einseitigkeit unterstellt, obgleich alle Fakten in der Broschüre, die von meiner Internet¬seite unter www.sagel.info heruntergeladen werden kann, präzise belegt sind. Danach gab es verschiedene Fernsehberichte, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigten. Insofern setze ich darauf, daß die Einsicht in die Notwendigkeit der Vergangenheitsaufarbeitung bei allen anderen Parteien mittlerweile gewachsen ist. Einzelne Abgeordnete haben mich schon darauf angesprochen, weil sie einen ZDF-Report zum Thema gesehen hatten. Vor einigen Wochen gab es eine Debatte, bei der man der Linken vorhielt, ihre Vergangenheit nicht aufarbeiten zu wollen. Als Replik darauf hatte ich gesagt, die CDU solle sich erst um ihre eigene braune Vergangenheit kümmern. Daraufhin ist die CDU-Abgeordnete Andrea Verpoorten ausgerastet und hat mich angebrüllt, sie werde mich juristisch belangen. Ich habe sie dann dazu ermuntert – ich kann ja alles öffentlich belegen.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Es ist offenbar CDU- und FDP-Landtagsabgeordneten neu, sich für die braunen Wurzeln ihrer Parteien rechtfertigen zu müssen. Um so lieber haben diese umgekehrt Abgeordneten der Fraktion Die Linke in der Öffentlichkeit angeschwärzt, sie würden vom Verfassungsschutz überwacht …</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Besonders im Wahlkampf. Anfang 2010 hat man das mir z.B. unterstellt – insbesondere der ehemalige CDU-Minister Laschet. Deshalb zog ich vor das Amtsgericht, um Klage gegen meine Überwachung einzureichen. Herauskam, daß ich weder überwacht werde, noch daß es beabsichtigt ist, das zu tun. Ausriß DIE LINKE</strong></p>
<p class="bodytext">-</p>
<h2><strong>Nahtloser Übergang am Beispiel von Dr. jur. Hermann Kohlhase (FDP)</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Mitglied der NSDAP seit 1.5.1937</strong></li>
<li><strong>Mitglied der SS seit 15.8.1937</strong></li>
<li><strong>Vom Juli 1943 bis Mai 1945 Richter am Militärgericht der Waffen-SS im Wehrkreis II in Berlin</strong></li>
<li><strong>Nach dem Ende des Faschismus Mitglied der FDP</strong></li>
<li><strong>1952 bis 1954 Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld</strong></li>
<li><strong>1954 bis 1962 Abgeordneter im Landtag NRW, zeitweise Vorsitzender der FDP-Fraktion</strong></li>
<li><strong>Zahlreiche höchste Ämter in NRW:</strong>
<ul>
<li><strong>Minister für Wirtschaft und Verkehr, 1956-1958</strong></li>
<li><strong>Staatssekretär im Kultusministerium, 1962 bis 1966</strong></li>
<li><strong>Minister für Landesplanung und Wohnungsbau 1966-1970</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong><em>FLORIAN OSUCH<br />
(MITARBEITER DER NRW-LANDTAGSFRAKTION DER LINKSPARTEI)</em></strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110104" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18-1024x641.jpg" alt="GysiAltmaier18" width="1024" height="641" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Gysi – Altmaier.</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Sagel: „NS-Vorwurf an die CDU – Nichts zu entschuldigen!“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" width="1" cellspacing="0" cellpadding="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.scharf-links.de/clear.gif" alt="" width="15" height="1" border="0" /></td>
<td><a target="thePicture"><img title="" src="http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/44a2258a13.jpg" alt="" width="177" height="250" border="0" /></a><img class="spacer-gif" title="" src="http://www.scharf-links.de/clear.gif" alt="" width="1" height="10" border="0" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>01.12.10<br />
<img title="Antifaschismus" src="http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/1a1a5bb100.jpg" alt="Antifaschismus" width="25" height="25" border="0" /><b><a title="Antifaschismus" href="http://www.scharf-links.de/46.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=13491&amp;tx_ttnews[cat]=27&amp;cHash=06876897c6" target="page">Antifaschismus</a>, <a title="NRW" href="http://www.scharf-links.de/46.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=13491&amp;tx_ttnews[cat]=46&amp;cHash=0dd936e18a" target="page">NRW</a></b></p>
<p class="bodytext"><strong>„Für meinen NS-Vorwurf an die NRW-CDU werde ich mich nicht entschuldigen, denn ich habe dies in der Veröffentlichung „60 Jahre Landtag NRW. Das vergessene braune Erbe“ (Münster 2009) mit zahlreichen Dokumenten aus Archiven, unter anderem dem Bundesarchiv in Berlin, belegt“, stellt der stv. Fraktionsvorsitzende Rüdiger Sagel (LINKE) zur Forderung und zum Wutausbruch des Fraktionsvorsitzenden der CDU Laumann fest.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>„CDU und noch in verstärktem Maße die FDP in NRW, mit zahlreichen Fraktionsvorsitzenden mit NS-Vergangenheit, haben ein bisher unbearbeitetes Problem mit der Nazivergangenheit. Beide Parteien hatten zahlreiche Abgeordnete mit Nazivergangenheit im Landtag, die nach dem Krieg auch Führungspositionen inne hatten und die strafrechtliche Verfolgung von Nazi-Verbrechen behindert haben.“</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Vielmehr sollte sich die CDU öffentlich entschuldigen, denn sie hat ihre NS-Vergangenheit bisher nicht aufgearbeitet, so Sagel. „Wenn die CDU immer wieder auf den Verfassungsschutz hinweist, dann stellt sich die Frage, warum sich dieser nicht um die CDU und vor allem auch die FDP gekümmert hat. Solange die CDU in NRW sich weigert, ihre NS-Vergangenheit aufzuarbeiten, bleibt sie stets verbunden mit Namen wie dem des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Gerhard Holz, der schon vor 1933 in der NSDAP war, oder SS-Mitgliedern wie den späteren CDU Abgeordneten Freiherr von Fürstenberg und Josef Hermann Dufhues. Viele weitere Namen von CDU-Honoratioren mit NS-Vergangenheit finden sich in der Broschüre „Das vergessene braune Erbe“, darunter die ehemaligen FDP-Fraktionsvorsitzenden Willy Weyer, Eberhard Wilde, Herrmann Kohlhase, Reinhard Beine und Heinz Lange.“</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Broschüre „Das vergessene braune Erbe“ zum Download hier [PDF, 6.3 MB]: <a href="http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf" target="_blank">http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf</a></strong></p>
<h1><strong>Wie Sagel 2018 auf Anfrage mitteilt, habe es entgegen der Ankündigungen des Landtagspräsidiums bis <span class="cmp_parsed_date">heute</span> keine Aufarbeitung gegeben. “Hier wird sich also weiter herumgedrückt und die historisch falschen Angaben in der vom Landtag veröffentlichten 60-Jahre-Landtag Jubiläumssschrift wurden bis <span class="cmp_parsed_date">heute</span> nicht korrigiert.”</strong></h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazisWilders1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-32023" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazisWilders1-1024x670.jpg" alt="PegidaGegenNazisWilders1" width="1024" height="670" /></a></p>
<p>-<strong>Pegida – das Medienexperiment 2015:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/14/pegida-das-medienexperiment-2015-ist-es-moeglich-die-anti-nazi-positionierung-von-pegida-anti-nazi-spruchbaender-der-oppositionsbewegung-aus-saemtlichen-deutschen-medien-flaechendeckend-herauszuh/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/14/pegida-das-medienexperiment-2015-ist-es-moeglich-die-anti-nazi-positionierung-von-pegida-anti-nazi-spruchbaender-der-oppositionsbewegung-aus-saemtlichen-deutschen-medien-flaechendeckend-herauszuh/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazis6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-32423" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazis6-742x1024.jpg" alt="PegidaGegenNazis6" width="742" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Viele in Deutschland sowie im Ausland denken, die beiden Fotos zeigen Pegida-Gegner…</strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="atc-Headline atc-Headline-lg"><span class="atc-HeadlineEmphasis "><span class="atc-HeadlineEmphasisText">“HESSISCHER LAND</span></span><span class="atc-HeadlineEmphasisText">TAG</span><span class="o-VisuallyHidden">:</span></h2>
<h2 class="atc-Headline atc-Headline-lg"><span class="atc-HeadlineText">Zeitweilig ein Drittel der Abgeordneten ehemalige NSDAP-Mitglieder”</span><a href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessischer-landtag-zeitweilig-ein-drittel-der-abgeordneten-ehemalige-nsdap-mitglieder-12086247.html">http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessischer-landtag-zeitweilig-ein-drittel-der-abgeordneten-ehemalige-nsdap-mitglieder-12086247.html</a></h2>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>FAZ:</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>…Von 403 ehemaligen Abgeordneten, die 1928 oder früher geboren wurden, waren mindestens 92 Mitglieder der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/thema/nsdap">NSDAP</a>, 13 von diesen waren hauptamtlich Beschäftigte oder Parteifunktionäre. 26 Abgeordnete waren Mitglied in der SA, zwölf in der SS oder Waffen-SS.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Neue biographische Details über  Zinn</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Auch der von 1950 bis 1969 amtierende hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (<a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/spd">SPD</a>) war während seiner Dienstzeit in der Wehrmacht für neun Monate Mitglied in der SA. Dieses biographische Detail war bisher nicht öffentlich bekannt gewesen. Nach seinen eigenen Angaben im Meldebogen vom Oktober 1949 zur Entnazifizierung war Zinn in der „SA-Wehrmannschaft 1940/41 vormilitärisch ausgebildet“ worden. Die Spruchkammer in Kassel sah in der SA- Mitgliedschaft keinen Grund für ein Verfahren und stufte den damaligen Justizminister Zinn als vom Befreiungsgesetz „nicht betroffen“ ein.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Landtagspräsident Kartmann hatte die Untersuchung zusammen mit dem Ältestenrat des Landtags veranlasst, nachdem die Fraktion der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/die-linke">Linkspartei</a> Anfang Mai 2011 eine von ihr in Auftrag gegebene Studie vorgestellt hatte. Darin konnte der Historiker Hans-Peter Klausch anhand von Unterlagen des Bundesarchivs in Berlin die NSDAP-Mitgliedschaft von 75 früheren Abgeordneten nachweisen.</strong></p>
<aside id="cna-P4" class="js-cna cna-P4 js-cna-P4 cna-Is-displayed js-Set-visible">
<div id="W1Ad">
<div id="iqadtile4" class="">
<div id="tile4adlabel" class="iq-al-sty iq-al-2"><strong> </strong></div>
</div>
</div>
</aside>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>In den nun durchsuchten Archiven, darunter das Bundesarchiv Berlin, hessische Staatsarchive, die Stasi-Unterlagen-Behörde, das Militärarchiv in Freiburg und die ehemalige Wehrmachtsauskunftsstelle, fanden Kirschner und seine Projektmitarbeiter auch die zwölf Nachweise zu Mitgliedschaften in der SS und Waffen-SS, darunter mehrere hohe Dienstränge, aktive Dienste von späteren Abgeordneten in SS-Totenkopf und SS-Polizeieinheiten sowie Funktionen in zentralen SS-Ämtern wie dem SS-Führungshauptamt in Berlin.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Alle Fraktionen betroffen</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Für 200 Personen der Untersuchungsgruppe stellte Kirschner Mitgliedschaften in weiteren Partei- oder parteinahen Organisationen fest, einige von ihnen bekleideten „bedeutende Funktionen“. 20 ehemalige Abgeordnete hatten ihre NSDAP-Mitgliedschaft nicht oder unkorrekt angegeben. Alle im Landtag bis 1999 vertretenen Fraktionen hatten frühere NSDAP-Mitglieder oder durch die Nähe zum „NS-Regime“ belastete Mitglieder in ihren Reihen. Die politisch links stehenden Parteien waren weniger betroffen als die Parteien „bürgerlich-konservativer Ausrichtung“, heißt es im Abschlussbericht Kirschners. Besonders viele Abgeordnete mit NS-Vergangenheit fanden sich in der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/fdp">FDP</a>, dem BHE (Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten) und der NPD.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Der Anteil von ehemaligen NSDAP-Mitglieder unter den Landtagsabgeordneten stieg laut der Studie von 1950 an „signifikant“ und erreichte in der 5. Legislaturperiode von 1962 bis 1966 einen Spitzenwert von 34 Prozent. Altersbedingt sank der Anteil dann bis 1978 auf 0,9 Prozent. Von den 164 früheren SPD-Abgeordneten der Jahrgänge 1928 und früher waren 24 in der NSDAP (14,6 Prozent), von 121 CDU-Abgeordneten waren ebenfalls 24 frühere Parteimitglieder (19,8 Prozent).</strong></p>
<aside id="cna-N1" class="js-cna cna-N1 js-cna-N1">
<div id="iq-artikelanker" class=""></div>
</aside>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Bekanntes und Überraschendes</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>In den LDP- oder FDP-Fraktionen waren 27 von 71 in der NSDAP (38 Prozent). Zu den bekannteren hessischen Politikern und Landtagsmitgliedern, deren NSDAP-Mitgliedschaft schon vor der Studie bekannt war, zählen der spätere Unions-Bundestagsfraktionsvorsitzende Alfred Dregger (Eintrittsdatum 1. September 1940) und der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident und Frankfurter SPD-Oberbürgermeister Rudi Arndt, der am 20. April 1944, dem Geburtstag Adolf Hitlers, in die Partei eintrat.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>„Überraschend“ sei die frühe NSDAP-Mitgliedschaft des SPD-Politikers Johannes Strelitz, der am 1. November 1932 in die Partei eintrat und sie kurz nach der „Machtergreifung“ Hitlers schon wieder im Juli 1933 verließ. Strelitz war von 1964 bis 1970 SPD-Fraktionsvorsitzender, Justizminister, Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Von den zwölf ehemaligen SS-Männern in den Landtagen waren sechs FDP-Fraktionsmitglieder. Die FDP-Abgeordneten Albert Derichsweiler, Rolf Metz und Wilhelm Saure waren in der SS „Oberführer“, ein Dienstrang, der in der Wehrmacht zwischen einem Oberst und einem Generalmajor anzusiedeln sei, schreibt Kirschner. Derichsweiler nahm als Gauamtsleiter, „Reichsredner“ und SA-Obersturmführer im Stab von Rudolf Hess eine bedeutende Rolle als Parteifunktionär ein. Der FDP-Abgeordnete Erich Mix war in der SS-Standartenführer. Metz und der BHE-Abgeordnete Sepp Waller gehörten zeitweilig SS-Totenkopfverbänden an.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>„Wertungen in vielen Fällen schwierig“</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Da diese SS-Verbände auch zur Bewachung von Konzentrationslagern eingesetzt wurden, bestünden „hier offene Fragen zu sehr schweren Vorwürfen, die nur durch gründliche Recherchen zu den Zugehörigkeitszeiträumen und zu konkreten Einsätzen zufriedenstellend geklärt werden können“, heißt es in der Studie. Die FDP-Abgeordneten Saure und Fritz Walter waren über längere Zeit im SS-Rasse- und Siedlungshauptamt tätig, die „eine zentrale Säule der Umsetzung der nationalsozialistischen Rassenideologie“ gewesen sei. „Wertungen“, so schreibt Kirschner in seinem Schlusswort, seien „in einigen Fällen möglich, in vielen aber schwierig“. So müsse gefragt werden, ob die Mitgliedschaft in der NSDAP ein „hinreichendes Kriterium“ sei, um „ideologische Übereinstimmung zum Nationalsozialismus zu unterstellen“, und von welchem Alter an man bei einer Person die „volle Verantwortung für ihr politisches Handeln voraussetzen“ könne. Zitat FAZ</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/hessen-landtag-nazis">http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/hessen-landtag-nazis</a></p>
<p><a href="http://www.niqolas.de/bredel/news/b-wttmb.pdf">http://www.niqolas.de/bredel/news/b-wttmb.pdf</a></p>
<p><a href="https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/NS-Vergangenheit%20ehem.%20hess.%20Abg.pdf">https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/NS-Vergangenheit%20ehem.%20hess.%20Abg.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp18/48/debatten/53.html">http://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp18/48/debatten/53.html</a><br />
–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Halle für Genscher”. MDR aktuell verschweigt am 22.2. 2017 komplett NSDAP-FDP-Genschers enge Kontakte u.a. zur nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktatur Brasiliens, Argentiniens. Was war da los hinter den Redaktionskulissen? Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/</a></h2>
<p>—</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20301" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis1-813x1024.jpg" alt="SaarNazis1" width="813" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Braune Spuren im Saar-Landtag”:<a href="http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf">http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20303" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis2-619x1024.jpg" alt="SaarNazis2" width="619" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß. Wie die CDU tickt…</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern”. Die CDU und Helmut Kohl – warum er ein Parteiidol ist:</strong></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-107322" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18-309x1024.jpg" alt="KohlNSVerbrecher18" width="309" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern…Kohl hielt den Generaloberst der Waffen-SS für einen anständigen Mann. Dabei hatten dessen Einheiten Kriegsverbrechen begangen. Noch als Kanzler zeigte Kohl Verständnis für die Waffen-SS.” Ausriß DER SPIEGEL 2018.</strong></h2>
<p>–</p>
<div class="qp_headline">
<h1><strong>“25 Jahre Thüringen: Erfurt war Helmut Kohls erste Wahlkampf-Station</strong></h1>
</div>
<div class="qp_teaser"><strong>Erfurt. Eindeutiger konnte die Botschaft am 20. Februar 1990 nicht sein: Oben auf den Domstufen ein strahlender Bundeskanzler Helmut Kohl, der die Marktwirtschaft und die Einheit der Nation beschwor.” TA</strong></div>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20305" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis3-1024x582.jpg" alt="SaarNazis3" width="1024" height="582" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20308" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis4-765x1024.jpg" alt="SaarNazis4" width="765" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß. Wie die FDP tickt…</p>
<p>Wikipedia: …Die <i>Demokratische Partei Saar</i> (Kurzbezeichnung: <i>DPS</i>) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im damals selbstständigen <a title="Saarland 1947 bis 1956" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Saarland_1947_bis_1956">Saarprotektorat</a> gegründet. Anfangs bekannte sie sich zur wirtschaftlichen Bindung an Frankreich und politischen Unabhängigkeit gegenüber Deutschland.<sup id="cite_ref-spiegel-41122164_3-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-spiegel-41122164-3">[3]</a></sup> Da pro-deutsche Parteien zu Wahlen nicht zugelassen wurden, sammelten sich die national-konservativen Kräfte in der DPS, und machten sie zur „deutsch ausgerichteten Opposition“.<sup id="cite_ref-saar-nos_4-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-saar-nos-4">[4]</a></sup> 1950 übernahm <a title="Heinrich Schneider (Politiker, 1907)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Schneider_(Politiker,_1907)">Heinrich Schneider</a>, ehemals Leiter der Saarstelle der <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a>, die Führung der Partei.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-5">[5]</a></sup><sup id="cite_ref-spiegel-31971355_6-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-spiegel-31971355-6">[6]</a></sup> Wegen ihrer Unterstützung für einen Anschluss des Saarlandes an die <a title="Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Bundesrepublik_Deutschland_(bis_1990)">Bundesrepublik Deutschland</a> wurde sie vom Hohen Kommissar der <a title="Französische Besatzungszone" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Besatzungszone">französischen Besatzungsmacht</a> 1951 verboten. Die DPS blieb in der Illegalität weiterhin aktiv und ging gegen die Verbotsverfügung auch gerichtlich vor. Erst im <a title="Geschichte des Saarlandes" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Saarlandes#Volksbefragung_1955_und_Beitritt_zur_Bundesrepublik">Abstimmungskampf 1955</a> wurde sie – wie auch <a title="CDU Saar" href="https://de.wikipedia.org/wiki/CDU_Saar">CDU Saar</a> und <a title="SPD Saarland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/SPD_Saarland">SPD Saarland</a> – wieder zugelassen und erhielt bei der <a title="Landtagswahlen im Saarland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahlen_im_Saarland#3._Wahlperiode_(1955)">Landtagswahl 1955</a> 24,2 % der gültigen Stimmen.</p>
<p><strong>Nach dem Anschluss des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland 1957 schloss sich die DPS als saarländischer Landesverband der FDP an…</strong><br />
–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft”:</strong><a href="https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf">https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BremenNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20313" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BremenNazis1-1024x263.jpg" alt="BremenNazis1" width="1024" height="263" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausriß: Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft 2014(!), im Vorwort. “Die NS-Vergangenheit von früheren Abgeordneten – warum beschäftigt sie uns erst jetzt?…Ganz einfach: Es wurde bis dato nicht danach gefragt.” Nicht nur Historiker sehen dies anders – schließlich wurde von DDR-Seite permanent nach der NS-Vergangenheit westdeutscher Politiker gefragt, auf schwerbelastete Nazis hingewiesen, mit entsprechendem Faktenmaterial. Christian Weber gehört zur Helmut-Schmidt-SPD…</strong></p>
<p><strong>“…Nachkriegsdeutschland…” – wer nicht zu Deutschland, zu den Deutschen gerechnet wird…</strong></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Weber_(Politiker,_1946)">https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Weber_(Politiker,_1946)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiSeehofer18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110109" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiSeehofer18-1024x775.jpg" alt="GysiSeehofer18" width="1024" height="775" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Gysi – Seehofer.</strong></p>
<p>—</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83-1024x369.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT83" width="1024" height="369" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DIE ZEIT 1983, Mitherausgeber Helmut Schmidt:”In dem Prospekt zum KZ Buchenwald lese ich:`Die Blutspur führt nach Bonn`. Und ich werde so zornig, daß ich auf der Weiterfahrt nach Stunden später meiner Empörung ihren Lauf lasse: Adenauer, Brandt, Schmidt – die Helfershelfer der Mörder von damals? Das ist plumper DDR-Jargon, billige, abstoßende Geschichtsklitterung.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Und das Bundeskriminalamt wurde zur Zentrale für NS-Kriegsverbrecher.” FREITAG:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/</a></h2>
<p><strong>…THE DARK PAST, die dunkle Vergangenheit. Unter diesem Titel geht der <i>Spiegel </i>Anfang Oktober in seiner englischsprachigen Online-Ausgabe aus sich heraus: “<i>Germany´s federal police is admitting that most of its founding members had blood on their hands as active members of Hitler´s brutal security apparatus. It´s the first time one of Germany´s security services is examining its own history.</i>” (Die deutsche Bundespolizei räumt ein, dass die meisten ihrer Gründungsmitglieder als aktive Mitglieder von Hitlers brutalem Sicherheitsapparat Blut an ihren Händen hatten. Es ist das erste Mal, dass ein deutscher Sicherheitsdienst seine Geschichte untersucht.)… Der Freitag, Otto Köhler</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16992" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832-1024x605.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT832" width="1024" height="605" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – DIE ZEIT und die “Blutspur”…(Helmut Schmidt – langjähriger ZEIT-Herausgeber)</strong></p>
<p>–</p>
<p class="article even Brot"><strong>Nach dem Anschluß von 1990 rissen die neuen Machthaber erwartungsgemäß mit üblichen Methoden auch die Deutungs-und Interpretationshoheit über das KZ Ellrich, über den Umgang der DDR mit der faschistischen deutschen Vergangenheit an sich, betrieben plumpe Reinwaschung,  gängige politische Instrumentalisierung, Delegitimierung, im Zuge flächendeckender kultureller Kolonisierung Ostdeutschlands. Wer heute in Thüringen die Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora besucht, findet keinerlei Publikationen über Personen der Zeitgeschichte wie Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher, Konrad Adenauer etc., dazu BND, BKA etc. im Kontext von Nazismus und Holocaust. In vorhandenen Publikationen sind diese Personen, Staatseinrichtungen etc. im Nazi-Kontext nicht einmal erwähnt. “So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt.” (Goethe, Weimar). Ein Besuch der Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora ist daher heute – ohne Kenntnis der Gedenkstättengestaltung vor dem Anschluß von 1990 – nur noch rudimentär informativ.</strong></p>
<p class="article even Brot"><strong>Zu produzierten kuriosen Traktaten zählte dieses – was alles fehlt, ist offensichtlich:</strong></p>
<h1>“Die Blutspur führt nach Bonn”</h1>
<p><strong>Die DDR-Geschichte der Mahn- und Gedenkstätte Mittelbau-Dora und die Erinnerung an das Lager in Ost und West Vortrag von Dr. Jens-Christian Wagner in der KZ-Gedenkstätte Montag, 2. November 2009, 18 Uhr, Kinosaal des Museumsgebäudes</strong></p>
<div class="bbc">
<p><strong>“Die Blutspur führt nach Bonn” – so hieß die erste Ausstellung zur Lagergeschichte, die seit 1966 im ehemaligen Krematorium des KZ Mittelbau-Dora gezeigt wurde. Sie trug damit einen Titel, der nachdrücklich auf die politische Instrumentalisierung des Gedenkortes im deutsch-deutschen Systemkonflikt verweist. Dieses Thema steht im Mittelpunkt eines Vortrags, den Gedenkstättenleiter Dr. Jens-Christian Wagner am Montag, dem 2. November, ab 18 Uhr in der Gedenkstätte halten wird.</strong></p>
<h1><strong> </strong></h1>
<p><strong>Tatsächlich hatten einzelne Repräsentanten der späteren Bundesrepublik bis 1945 Mitverantwortung für die Zustände im KZ Mittelbau-Dora getragen, so etwa Karl-Maria Hettlage, bis 1945 stellvertretender Vorsitzender des Beirates der Mittelwerk GmbH und seit 1959 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. Doch den Verantwortlichen in der Gedenkstätte ging es mit Titel und Inhalten der Ausstellung um etwas anderes: Die Geschichte des Konzentrationslagers und die Erinnerung an seine Opfer sollte für aktuelle politische Zwecke nutzbar gemacht werden. Auf der einen Seite, so wurde es dargestellt, stand die DDR als das Vermächtnis des antifaschistischen Widerstandskampfes, und auf der anderen Seite die Bonner Republik als Nachfolgestaat des NS-Regimes.</strong><br />
<strong>Mit der Verortung der Schuldigen in der Bundesrepublik machte die DDR-Führung ihrer Bevölkerung ein Entlastungsangebot. Fragen nach der eigenen Verstrickung in die NS-Verbrechen konnten ausgeklammert und eine kritische Auseinandersetzung mit der breiten Mittäterschaft in der Bevölkerung verhindert werden.</strong></p>
<p><strong>Auch im Westen reagierten die meisten Deutschen mit Schuldabwehr. Hier waren es ein zur Staatsräson erhobener Antikommunismus und Verweise auf das DDR-Unrecht, die eine Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen überlagerten. Deutlich wird dies zum Beispiel in einem Artikel der “Bonner Rundschau” aus dem Jahr 1959: Dem Krematorium des “KZ Nordhausen” als dem Symbol einer “versunkenen Schreckensherrschaft” wird ein Wachturm an der DDR-Grenze in Ellrich “als Zeichen des neuen kommunistischen KZ-Regimes” gegenübergestellt.</strong></p>
<p><strong>Diese und ähnliche wechselseitige Schuldvorwürfe, die dazu dienten, die deutsche Bevölkerung zu entlasten, wird Wagner in seinem Vortrag näher beleuchten. Behandeln wird er zudem die spezifische Inszenierung der DDR-offiziellen Geschichtspolitik in der “Mahn- und Gedenkstätte Dora”, die bis zum Ende der DDR im Schatten der “großen” KZ-Gedenkstätten wie Buchenwald oder Sachsenhausen gestanden hat.</strong></p>
<p><strong>Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Das hat’s bei uns nicht gegeben!” über Antisemitismus in der DDR. Die von der der Antonio Amadeu Stiftung (Berlin) erstellte Wanderausstellung wird in der Gedenkstätte noch bis zum 15. November gezeigt. Weitere Informationen dazu finden Sie <a class="urllink" href="http://www.buchenwald.de/index.php?pageid=22&amp;articleid=251" target="_blank">hier</a>. Zitat Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora</strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-5231" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch-583x1024.jpg" alt="EditionOstKriegsverbrecherBuch" width="583" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Ermittlungs-und Gerichtsverfahren in der DDR gegen Nazi-und Kriegsverbrecher”. edition ost, 2016, 463 Seiten.</strong></p>
<p>—</p>
<h1><strong>Bemerkenswerte Auszeichnungskriterien – damals und heute:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/25/brasiliens-judenhasser-und-diktator-getulio-vargas-folterdiktator-ernesto-geisel-des-nazistisch-antisemitisch-orientierten-militaerregimes-die-bemerkenswerten-auszeichnungskriterien-in-spd-cdu-fd/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/25/brasiliens-judenhasser-und-diktator-getulio-vargas-folterdiktator-ernesto-geisel-des-nazistisch-antisemitisch-orientierten-militaerregimes-die-bemerkenswerten-auszeichnungskriterien-in-spd-cdu-fd/</a></h1>
<p>—</p>
<p><strong> Kontrollmethoden im “Bündnis”, Beeinflussung der deutschen Politik. Wie war es bei Willy Brandt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/</a><br />
–<br />
<a href="http://www.pi-news.net/2018/06/berlin-araber-attackieren-juedischen-mitbuerger-wegen-handy-song/">http://www.pi-news.net/2018/06/berlin-araber-attackieren-juedischen-mitbuerger-wegen-handy-song/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-78020" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16-811x1024.jpg" alt="AfDAntisemitenImporteurin16" width="811" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Bundeskanzlerin Merkel ist zur größten Antisemiten-Importeurin der deutschen Geschichte geworden”(Frauke Petry)</strong></p>
<div class="beitrag">
<h2 class="beitrags-titel">Brasilianischer Menschenrechtsaktivist Rafael Lusvarghi: ”Die Europäische Union ist eine Diktatur von Mafias, die die lokale Kultur zerstören”.</h2>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div class="articleLinksTop">
<div class="floatLeft">15.11.2015/Kopp-online</div>
<div class="floatRight"></div>
<div class="clearFloats"></div>
</div>
<div class="teaserText">
<h1>Inszenierte Terror-Wahrheiten: Was die Lügenmedien uns jetzt verschweigen</h1>
<h2>Udo Ulfkotte</h2>
<p><strong>Die Propagandamaschine läuft jetzt auf Hochtouren. Spin Doktoren empfehlen Politikern, was sie in diesen Stunden in die Kameras sagen müssen, um bei Umfragen nicht zurückzufallen. Und sie schreiben Politikern vor, was sie besser verschweigen sollen. Leitmedien unterstützen das alles und offenbaren so ihre  Gleichschaltung.</strong></p>
<div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Haben Sie in den vergangenen Stunden seit den Anschlägen im Fernsehen Aufnahmen jubelnder Muslime gesehen? Nein? Ich auch nicht. Oder haben Ihnen die Leitmedien Screenshots der Tweets islamischer Mitbürger gezeigt, in denen der Terror gelobt wird? Aber es gibt sie. Und zwar unter vielen Hashtags. Nur dort, wo die Leitmedien nicht gleichgeschaltet sind, <a href="http://www.i24news.tv/en/news/technology/92431-151114-islamic-state-supporters-cheer-paris-attacks-on-social-media" target="_blank">berichten Sender darüber</a>.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="contentAdTagContainer"><strong> </strong></div>
<p><strong>Oder schauen Sie einmal unter dem arabischen Hashtag #?????_?????. Er bedeutet übersetzt etwa »Paris brennt«. Twitter hat viele Einträge dort inzwischen wieder gelöscht. Aber es kann keinen Zweifel geben:<a href="http://www.ibtimes.co.in/isis-supporters-celebrate-paris-attacks-twitter-was-it-behind-worst-attack-france-since-wwii-654716" target="_blank">Da draußen leben auch Muslime, welche die Anschläge feiern</a>. Und aus unseren Leitmedien erfahren wir nichts darüber. Sie haben es uns ja auch vorenthalten, als<a href="http://www.jewsnews.co.il/2015/01/08/hundreds-of-muslims-in-sweden-celebrate-paris-terrorist-attack-on-a-fb-page-declaring-islam-will-take-over-the-world/" target="_blank">Muslime in geschlossenen Facebook-Gruppen die Anschläge auf das Pariser Satiremagazin Charlie Hebdo feierten</a>.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Das, was wir jetzt in der Berichterstattung erleben, ist <a href="http://www.kopp-verlag.de/Gekaufte-Journalisten.htm?websale8=kopp-verlag&amp;pi=939100&amp;ref=portal%2fmeinungNL15_11_15&amp;subref=udo-ulfkotte/inszenierte-terror-wahrheiten-was-die-luegenmedien-uns-jetzt-verschweigen.html" target="_blank">typisch für gekaufte Journalisten</a>. Es wird nach vorgefertigten Schablonen gearbeitet. Und man blendet dabei die Realität einfach aus.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Etwa den 7. Juli 2015. An jenem Tag meldete Radio France, dass in einem Militärdepot im südfranzösischen Miramas größere Mengen Plastiksprengstoff und Zünder gestohlen worden waren. <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/france/11723764/Forty-grenades-180-detonators-and-plastic-explosives-stolen-from-French-military-base.html" target="_blank">Weltweit berichteten alle großen Medien darüber und wiesen zugleich darauf hin</a>, dass es sich wohl um Vorbereitungen für den nächsten islamischen Terroranschlag in Frankreich handele.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>In Deutschland verschwiegen es die korrupten Leitmedien, welche Vorbereitungen für den Krieg in unseren europäischen Städten schon seit Jahren ins Reich der Verschwörungstheorien verweisen<a href="http://www.kopp-verlag.de/Gekaufte-Journalisten.htm?websale8=kopp-verlag&amp;pi=939100&amp;ref=portal%2fmeinungNL15_11_15&amp;subref=udo-ulfkotte/inszenierte-terror-wahrheiten-was-die-luegenmedien-uns-jetzt-verschweigen.html" target="_blank"><img src="http://info.kopp-verlag.de/data/image/939100.jpg" alt="" width="200" height="315" /></a>wollen. <a href="http://www.kopp-verlag.de/Die-Asylindustrie.htm?websale8=kopp-verlag&amp;pi=946400&amp;ref=portal%2fmeinungNL15_11_15&amp;subref=udo-ulfkotte/inszenierte-terror-wahrheiten-was-die-luegenmedien-uns-jetzt-verschweigen.html" target="_blank">Dafür werden sie schließlich von der Asylindustrie geschmiert</a>.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Dabei können wir in Paris gerade einen Blick in die auch uns bevorzustehende Zukunft richten. Denn ohne die nahöstlichen und nordfafrikanischen Migranten <a href="http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/udo-ulfkotte/wir-erleben-unsere-zukunft-gerade-in-paris-die-folgen-islamischer-massenzuwanderung.html" target="_blank">gäbe es diesen Terror im Herzen Europas nicht</a>.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Der Informationsdienst Kopp Exklusiv hat in den vergangenen Wochen unter Berufung auf Sicherheitsbehörden nicht nur die sich abzeichnende Lage in Frankreich skizziert und vor den Anschlägen gewarnt, er hat auch über das berichtet, was gerade in deutschen Kasernen passiert.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Während französische Mitbürger noch in Kasernen einbrechen müssen, um dort Explosivstoffe zu stehlen, werden sie in Deutschland in Massen in unsere Kasernen einquartiert.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr noch: Bundeskanzlerin Merkel schickt deutsche Soldaten in immer mehr ferne Kriege zum Kampfeinsatz – etwa nach Mali <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/afghanistan-bundesregierung-will-zahl-der-soldaten-aufstocken/12574238.html" target="_blank">und weitere nach Afghanistan</a> – und lässt in die so frei werdenden<a href="https://www.kopp-verlag.de/tpl_kataloganforderung.htm?websale8=kopp-verlag&amp;tpl=tpl_kataloganforderung.htm&amp;otp1=kataloganforderung" target="_blank"><img src="http://info.kopp-verlag.de/data/image/001_Katalogbild_im_Text/Onlinewerbung_Katalog_blau_72dpi.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a>Stuben der Soldaten Migranten einquartieren.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nein, das ist kein übler Scherz. Dahinter steht ein Plan. Der <a href="http://www.kopp-exklusiv.de/index.php" target="_blank">Informationsdienst Kopp Exklusiv berichtete unlängst wie folgt darüber</a>:</strong></p>
<blockquote><p><strong><em>Zum ersten Mal weisen Militärs und Politiker öffentlich darauf hin, dass Bundeswehr und Bundesheer derzeit rasend schnell von radikalen Muslimen unterwandert werden.</em></strong></p>
<p><strong><em>Der  Militärische Abschirmdienst (MAD) – also der Geheimdienst der Bundeswehr –  warnt schon seit mehr als sechs Monaten vor immer mehr radikalen Muslimen  in den deutschen Streitkräften, die dort als Soldaten ihren Dienst verrichten. Wolfgang Gram, der Chef des Bundeswehr-Geheimdienstes, sagte schon im März 2015: »Wir sehen das Risiko, dass die Bundeswehr als Ausbildungscamp für gewaltbereite Islamisten missbraucht werden kann«. Auf der Seite der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kämpfen demnach schon jetzt Muslime, die ihr Kriegshandwerk bei der Bundeswehr gelernt haben. Der MAD-Geheimdienstchef warnt: Die Bundeswehr wird von radikalen Muslimen als Ausbildungscamp missbraucht. Die Bundeswehr spürt Woche für Woche mehr Druck von den Islamisten in den eigenen Reihen. J</em><em>etzt ist es nur noch eine Frage von Wochen oder Monaten, bis die deutsche Bundeswehr einen Militär-Iman bekommt – wie in Österreich schon üblich. </em><em>Die Initiative Liberaler Muslime Österreichs (ILMÖ) hat in einem offenen Brief an den Wiener Verteidigungsminister Gerald Klug und auch die Deutschen davor gewarnt, dass radikale Muslimbrüder und Anhänger des Islamischen Staates sowohl die österreichische Armee als auch die deutsche Bundeswehr unterwandern.</em></strong></p>
<p><strong><em>Vor allem in Deutschland strömen viele radikale junge Muslime in die Bundeswehr, um den Umgang mit schweren Waffen zu erlernen. Und die Militär-Imame gehören angeblich fast durchweg zum radikalen Islam-Lager. Die muslimische Initiative weist darauf hin, dass es im Islam und im Koran gar keine »Militär-Imame« gibt. Militär-Imame gibt es nur in radikalislamistischen Staaten, in denen die Scharia herrscht. Die Initiative Liberaler Muslime Österreichs (ILMÖ) weist ebenso wie auch der deutsche Militärische Abschirmdienst (MAD) darauf hin, dass vor allem Anhänger der radikalislamistischen Muslimbruderschaft in allen Sicherheitsbehörden, bei Polizei und auch in der deutschen Bundeswehr ganz gezielt ihre Sympathisanten unterbringen, die dort häufig schon an führenden Positionen sitzen.</em></strong></p>
<p><strong><em>Doch die Lage ist noch weitaus bedrohlicher. Denn viele Asylbewerber (für das Jahr 2015 werden jetzt offiziell mindestens 1,5 Millionen erwartet) werden auch in Kasernen einquartiert und leben dort gemeinsam mit den Soldaten. Achtzig Prozent der Asylbewerber sind männlich, unter 30 Jahre alt – und kampferfahren. In Australien haben solche kampferfahrenen alleinreisenden jungen Männer aus überwiegend nahöstlichen Staaten als Asylbewerber keine Chance. Ausnahmen gibt es nur, wenn sie nachweislich Christen sind und zusätzlich eine gute Berufsausbildung haben, nach der es in Australien auf dem Arbeitsmarkt auch eine größere Nachfrage gibt. Australien will so verhindern, dass junge Männer aus anderen Kulturkreisen zu einem Risiko für die Innere Sicherheit werden.</em></strong></p>
<p><strong><em>In Deutschland geht man den umgekehrten Weg. Man quartiert zehntausende junge kampferfahrene Muslime jetzt sogar in Kasernen ein und fragt an der Landesgrenze weder nach der Religion noch nach der Berufsausbildung. In 67 Liegenschaften der deutschen Bundeswehr (Kasernen und Standortübungsplätzen) waren Mitte September 2015 schon rund 25.000 Asylbewerber untergebracht. In vielen Standorten nutzen Soldaten und  Asylbewerber die Kasernen jetzt sogar »gleichberechtigt«. Die Bundeswehr nennt das in internen Papieren »Mitnutzung«.</em></strong></p>
<p><strong><em>Außerhalb der Dienstzeiten sind die fast ausschließlich aus islamischen Staaten stammenden und zumeist kampferfahrenen männlichen Asylbewerber den Soldaten in den meisten Kasernen schon jetzt zahlenmäßig deutlich überlegen. Weil dort auch Waffen und Munition gelagert sind, schließt die Bundeswehrführung in internen Papieren nicht mehr aus, dass Kasernen handstreichartig von Asylbewerbern übernommen werden könnten und die Bundeswehr in die Lage käme, die eigenen Kasernen zurückerobern zu müssen.</em></strong></p>
<p><strong><em>Bundesweit gibt es in Lokalzeitungen jetzt immer öfter Überschriften wie »Flüchtlinge und Soldaten in einer Kaserne«. So etwa im südbadischen Immendingen. Dort ist in der Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne das Artilleriebataillon 295 untergebracht. In<a href="http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/suedbaden/immendingen-fluechtlinge-und-soldaten-in-einer-kaserne/-/id=1552/did=16208360/nid=1552/8cveny/index.html" target="_blank">vielen kleinen Bunkern lagert Munition für Maschinenpistolen, Maschinengewehre und Sturmgewehre</a>. Und genau dort entsteht zwischen den Munitionsdepots eine Aufnahmestelle für 600 Asylbewerber. Nur ein mannshoher Bauzaun trennt Munitionsbunker und Asylbewerber. Die 600 Soldaten müssen ihre Stuben künftig mit 600 Asylbewerbern teilen. Aber vielleicht kommen auch noch mehr Asylbewerber. Die Soldaten sollen an das Gute im Menschen glauben. In <a href="http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/suedbaden/immendingen-fluechtlinge-und-soldaten-in-einer-kaserne/-/id=1552/did=16208360/nid=1552/8cveny/index.html" target="_blank">unseren Leitmedien heißt es dazu</a>:</em></strong></p>
<p><strong><em>»In der Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne ist das Artilleriebataillon 295 untergebracht. In dutzenden kleinen Bunkern lagert Munition für Maschinenpistolen, Maschinengewehre, Sturmgewehre. Eine Kaserne ist aus gutem Grund ein hochsensibler Bereich. Und nun entsteht mitten drin eine sogenannte bedarfsorientierte Erstaufnahmestelle für 600 Asylbewerber. Drei leer stehende Gebäude werden dafür bereit gestellt und ein mannshoher Bauzaun errichtet.«</em></strong></p>
<p><strong><em>Wenn das auch nur an einem der 67 Standorte, wo es schon solche Zwangseinquartierungen gibt, schief geht, dann gibt es für Deutschland kein Sicherheitskonzept. Munitionsdepots, Waffen und Asylbewerber – nur durch einen Bauzaun getrennt, das kann man einem Normalbürger wohl kaum noch erklären. Die Warnschilder an den Außenzäunen mit der Aufschrift »„Militärischer Sicherheitsbereich – Vorsicht Schußwaffengebrauch!« sind offenkundig nur noch Makulatur.</em></strong></p>
<p><strong><em>In nachfolgenden Kasernen sind inzwischen insgesamt mehr als 25.000 Asylbewerber untergebracht: In Baden-Württemberg in Sigmaringen (Graf-Stauffenberg-Kaserne), in Hardheim (Carl-Schurz-Kaserne) und in Immendingen (Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne). In Bayern gibt es sie in Roth (Otto-Lilienthal-Kaserne), in Neubiberg (in der Universität der Bundeswehr) in Cham (Nordgau-Kaserne), in Veitshöchheim (Balthasar-Neumann-Kaserne), in Feldkirchen (Gauböden-Kaserne) und Bad Reichenhall (Hochstaufen-Kaserne), in Berlin in Gatow (General-Steinhoff-Kaserne), in Brandenburg in Strausberg (Barnim-Kaserne), in Bremen (Scharnhorst-Kaserne), in Hamburg (Graf-von-Baudissin-Kaserne,  Reichspräsident-Ebert-Kaserne und Kaserne Marineanlage Reiherdamm) und in Hessen auf dem Truppenübungslatz Schwarzenborn, in der Kaserne von Stadtallendorf und in der Bundeswehrfachschule in Kassel. Auch in Mecklenburg-Vorpommern  werden Asylbewerber in Kasernen gebracht, etwa in Neubrandenburg (Fünf-Eichen-Kaserne), in Stavenhagen (Mecklenburgische-Schweiz-Kaserne) und in Schwerin (Feldwebel-Wohnheim), in Niedersachsen in Bückeburg (Jägerkaserne), Celle (Immelmann-Kaserne), Wittmund (Truppenunterkunft), Schwanewede (Lützow-Kaserne), Bergen (Lager Oerbke und Camp Fallingbostel), in Nienburg (Clausewitz-Kaserne), Wunstorf (Bundeswehrflugplatz), Luttmersen (Wilhelmstein-Kaserne), Lüneburg (Theodor-Körner-Kaserne), Wilhelmshaven (Ebkeriege-Kaserne) und Diepholz (Fliegerhorst), in Nordrhein-Westfalen auf dem Truppenübungsplatz Senne, in Aachen (Theodor-Körner-Kaserne und Dr. Leo-Löwenstein-Kaserne), Eschweiler (Donnerberg-Kaserne), Geilenkirchen (Selfkant-Kaserne), Münster-Handorf (Lützow-Kaserne) und Ahlen (Westfalenkaserne). In Rheinland-Pfalz dürfen Asylbewerber in Baumholder das Truppenlager Aulenbach mitbenutzen. In Sachsen findet man Asylbewerber bei der Bundeswehr in Dresden (Graf-Stauffenberg-Kaserne), in Leipzig (General-Olbricht-Kaserne) und in Frankenberg (Wettiner-Kaserne), in Sachsen-Anhalt in Klietz (Truppenübungsplatz der Kaserne am See) und auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow, in Schleswig-Holstein in Putlos (Truppenübungsplatz) und in Heide (Wulf-Isenbrand-Kaserne) und in Thüringen auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf. Noch nie haben Leitmedien darüber berichtet, dass männliche kriegserfahrene Asylbewerber aus den nahöstlichen Kampfgebieten offenbar systematisch an Bundeswehrstandorten in der Nähe von Waffen untergebracht werden.</em></strong></p>
<p><strong><em>Jede Sekunde kann die Lage in den Kasernen explodieren. Auch in der Öffentlichkeit ist zwischenzeitlich bekannt, dass unsere Politiker vor dem Hintergrund der drohenden Gefahr und des Stimmungsumschwungs in der Bevölkerung sowie rapide sinkender Umfragewerte  Eliteeinheiten dazu angewiesen haben, sie und andere »wichtige Persönlichkeiten«  im Ernstfall aus Unruhegebieten auszufliegen und zu vorbestimmten »Fluchtzielen« außer Landes zu bringen. Falls das System aufgrund des ungebremsten Zustromes von asylsuchenden Sozialhilfeempfängern aus Nahost und Nordafrika und den beginnenden Verteilungskämpfen zusammenbrechen sollte, dann wollen sie sich möglichst schnell absetzen können.</em></strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der <a href="http://www.kopp-exklusiv.de/index.php" target="_blank">Informationsdienst Kopp Exklusiv ist einer von nur noch wenigen, welche solche brisanten Informationen veröffentlichen</a>.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2009/10/04/reichskleiderkarten-in-oldisleben-1941-und-1942/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Meine Großmutter hat Brot zwischen die KZ-Häftlinge geschmissen &#8211; deshalb wollten die sie damals erschießen.&#8220; &#8222;Zum Schluß müssen in unserer Gegend noch viele Hitlerjungen, die nicht mehr mitmachen wollten, von der SS erschossen worden sein – so wie in Frankenhausen.” Erschießungen in Bad Frankenhausen 1945.</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/meine-grosmutter-hat-brot-zwischen-die-kz-haftlinge-geschmissen-deshalb-wollten-die-sie-damals-erschiesen/</link>
		<comments>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/meine-grosmutter-hat-brot-zwischen-die-kz-haftlinge-geschmissen-deshalb-wollten-die-sie-damals-erschiesen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 00:18:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte aus Oldisleben]]></category>
		<category><![CDATA[Juden]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentrationslager]]></category>
		<category><![CDATA[KZ Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[KZ Buchenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Nazismus]]></category>
		<category><![CDATA[SS]]></category>
		<category><![CDATA[verordneter Neonazismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/?p=132</guid>
		<description><![CDATA[Durch Dörfer um Oldisleben wurden KZ-Häftlinge getrieben, Zeitzeugen erinnern sich:&#8220;Ich habe das Holzpantinengetrappel gehört, die KZ-Häftlinge gesehen &#8211; die Verdunkelungsgardinen mußten runtergelassen werden, wenn man die durchtrieb&#8230; Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/   &#160; http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/ Die Juden in Thüringen:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/07/die-juden-in-thueringen-zur-nazizeit-zeitzeugen-aus-doerfern-und-weimar-militaerische-kriegsverbrecher-schweigen-in-erinnerungsbuechern-sehr-haeufig-zu-dem-brisanten-thema-martin-luther-und-die-jud/ http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/09/12/erschiessungen-in-bad-frankenhausen-1945-kurz-vor-dem-einruecken-der-us-truppen-wer-gehoerte-zum-erschiessungskommando-wer-waren-die-soldaten-die-zusehen-mussten-fuer-bewohner-der-stadtregion-an/ Das waren wahrscheinlich Auschwitzhäftlinge, die in den letzten Kriegsmonaten von der SS noch nach [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch Dörfer um Oldisleben wurden KZ-Häftlinge getrieben, Zeitzeugen erinnern sich:&#8220;Ich habe das Holzpantinengetrappel gehört, die KZ-Häftlinge gesehen &#8211; die Verdunkelungsgardinen mußten runtergelassen werden, wenn man die durchtrieb&#8230;</strong></p>
<p><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<h2> <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/volkischerbeobachter.jpg" alt="volkischerbeobachter.jpg" /></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/</a></p>
<p><strong>Die Juden in Thüringen:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/07/die-juden-in-thueringen-zur-nazizeit-zeitzeugen-aus-doerfern-und-weimar-militaerische-kriegsverbrecher-schweigen-in-erinnerungsbuechern-sehr-haeufig-zu-dem-brisanten-thema-martin-luther-und-die-jud/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/07/die-juden-in-thueringen-zur-nazizeit-zeitzeugen-aus-doerfern-und-weimar-militaerische-kriegsverbrecher-schweigen-in-erinnerungsbuechern-sehr-haeufig-zu-dem-brisanten-thema-martin-luther-und-die-jud/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/09/12/erschiessungen-in-bad-frankenhausen-1945-kurz-vor-dem-einruecken-der-us-truppen-wer-gehoerte-zum-erschiessungskommando-wer-waren-die-soldaten-die-zusehen-mussten-fuer-bewohner-der-stadtregion-an/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/09/12/erschiessungen-in-bad-frankenhausen-1945-kurz-vor-dem-einruecken-der-us-truppen-wer-gehoerte-zum-erschiessungskommando-wer-waren-die-soldaten-die-zusehen-mussten-fuer-bewohner-der-stadtregion-an/</a></p>
<p><strong><span id="more-132"></span>Das waren wahrscheinlich Auschwitzhäftlinge, die in den letzten Kriegsmonaten von der SS noch nach Buchenwald getrieben wurden. Ein ungarischer Jude, der dabei war, hat später die Orte unserer Region in einem Buch genannt, wo er damals durch ist. Meine Großmutter hat damals Brot zwischen die Häftlinge geschmissen, deshalb wollten die sie damals erschießen&#8230;Viele im Dorf haben den Häftlingen Brot zugeworfen, wollten diesen armen Schweinen noch was zukommen lassen&#8230;Der eine im Dorf hat seine Kriegsgefangenen immer mit am eigenen Tisch mitessen lassen, obwohl das damals verboten war. Und der andere von der NSDAP, beseelt und überzeugt, der hätte damals den anderen beinahe angezeigt &#8211; und das hätte bedeutet, er wäre abmarschiert, abgeholt worden. Sind da heute noch alte Rechnungen offen? Zum Schluß müssen in unserer Gegend noch viele Hitlerjungen, die nicht mehr mitmachen wollten, von der SS erschossen worden sein &#8211; so wie in Frankenhausen.&#8220;</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Helmut Schmidt(SPD) als Nazi-Offizier, Kriegsverbrechen: “Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”(Deutschlandradio Kultur)</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Was Rußlands Führung über die Wertvorstellungen deutscher Autoritäten weiß – Beispiel verbreitete Nazi-Ideologie: “Es galt, die Gefahr, die lauernde Gefahr abzuwenden und ein für  allemal die Bedrohung aus dem Osten zu zertrümmern.” Publikation von 2016 unter der Merkel-Gabriel-Regierung, selbst in den deutschen Supermärkten vertrieben, über den Aggressionskrieg der deutschen Machteliten gegen die Sowjetunion. </strong></p>
<p><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3e/Gitler-vizvolitel.jpg"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3e/Gitler-vizvolitel.jpg/429px-Gitler-vizvolitel.jpg" alt="Gitler-vizvolitel.jpg" width="429" height="599" /></a></p>
<p><strong>Ausriß Wikipedia: “Hitler, der Befreier”, in ukrainischer Sprache. Deutsche Publikationen von 2016/2017 stellen den Aggressionskrieg Hitler-Deutschlands gegen die Sowjetunion als gerechten Krieg zur Befreiung der Völker der Sowjetunion vom bolschewistisch-stalinistischen Joch dar…</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wo hing in Oldisleben eigentlich der sogenannte “Stürmerkasten”? Am Gebäude der früheren Drogerie Heinze, in der damaligen Adolf-Hitler-Straße. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=123&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer">http://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha55.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-676" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha55.jpg" alt="" width="500" height="319" /></a></p>
<p><strong>Oldisleben, Adolf-Hitler-Straße – im Hintergrund das Gebäude des Kindergartes erkennbar. Laut Zeitzeugen hatte jedes Dorf der Umgebung damals eine Adolf-Hitler-Straße, in Oldisleben kam noch eine Horst-Wessel-Straße hinzu, gab es auch eine Hindenburgstraße. Unter Hitler war jeden Sonnabend “Staatsjugendtag”, trafen sich Hitlerjugend und Bund deutscher Mädchen in der Schachtschule. “Fast alle Jugendlichen waren damals organisatorisch erfaßt, auch in den vielen Untergliederungen der Nazi-Partei, Nazi-Organisationen. Bis zum Verbot der Kommunistischen Partei spielten auf dem Oldislebener Schulplatz die Rotfront-Kinder und die Hitlerjugend-Mitglieder getrennt. Wir riefen denen immer entgegen: Deutschland erwecke, Moskau verrecke. Und reckten den Arm zum Hitlergruß. Auf den Sälen der Umgebung kam es  noch zu Schlägereien zwischen Nazi-SA und Rotfront. In Artern drang ein SA-Sturmbannführer mit seinem Trupp in eine KP-Versammlung ein, schoß mit seiner Waffe mehrmals in die Decke zur Einschüchterung – und erklärte die Versammlung für aufgelöst. Daß die Juden vernichtet wurden, wußte man, aber das hat keinen gestört.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha24.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-590" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha24.jpg" alt="" width="500" height="640" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SA marschiert: “Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen…”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha25.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-593" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha25.jpg" alt="" width="500" height="360" /></a></p>
<p><strong>“Führers Geburtstag” 1939 in der Zuckerfabrik, die ganze Belegschaft muß antreten, strammstehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha26.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-596" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha26.jpg" alt="" width="500" height="327" /></a></p>
<p><strong>Direktion der Zuckerfabrik zur Nazizeit.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-601" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg" alt="" width="500" height="347" /></a></p>
<p><strong>Umzug in Oldisleben, lokale Führer von SA und NSDAP mit an der Spitze.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2>Kriegsende 1945 – Kindheitsbilder aus einer schlimmen Zeit. Bad Frankenhausen. Hans Schneider. <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=23&amp;action=edit">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/kyffhauserkreis/">kyffhäuserkreis</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/thuringen/">thüringen</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/zeitzeugen/">zeitzeugen</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/zweiter-weltkrieg/">zweiter weltkrieg</a></p>
<p><strong>Von Hans Schneider, geboren und aufgewachsen in Bad Frankenhausen, jetzt wohnhaft in Nordhausen</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Ende des Krieges erlebte ich als unterernährter, durch die Ereignisse der Zeit frühreifer Junge von 10 Jahren. Ich wohnte damals allein mit meiner Mutter im Schützenhaus an der Blutrinne am Rande unserer Stadt. Der große Garten mit den verschiedenen Schießständen , auf denen der Schützenverein, die Wehrmacht, die SA und SS, die Amerikaner und Russen schossen, war ein Abenteuerspielplatz ersten Ranges für mich. Ich war bei fast allen Übungen dabei und durfte auch schießen.</strong></p>
<p><strong>Bad Frankenhausen blieb lange Zeit von unmittelbaren Kriegseinwirkungen verschont.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/</a></p>
<p><strong>Für uns Kinder war der Krieg ein abenteuerliches Spiel, illustriert durch die Propagandabilder der Deutschen Wochenschau. So zierten unsere Schulhefte und  -bänke Zeichnungen von Flugzeugen und Panzern mit Hakenkreuzen, die ununterbrochen  siegten. Die Realität verspürten wir jedoch zutiefst am Fehlen der Väter, am Hunger, der nie aufhörte und schmerzte, und am häufigen Unterrichtsausfall, der uns dagegen ganz und gar nicht weh tat.</strong></p>
<p><strong>Dennoch erreichte das direkte Kriegsgeschehen am Ende auch meinen Heimatort, die Ereignisse häuften sich, von denen sich einzelne wie Filmspots unauslöschlich in mein Gedächtnis eingegraben haben. Nicht alle, die ich schildern möchte, dürften in den Chroniken vermerkt sein, aber noch gibt es  viele lebende Zeitzeugen in dieser Stadt, welche, auf diese Weise daran erinnert, meine Berichte bestätigen, korrigieren, durch andere Beiträge erweitern und somit präzisieren können, was Kinderaugen in anderen Dimensionen von Zeit und Raum erfassten und in die Seele spiegelten.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                     Der Marktplatz – Kulisse vieler Ereignisse</strong></p>
<p><strong>Der Marktplatz vor dem Rathaus bildete ( und bildet )die Kulisse für vielerlei zentrale Veranstaltungen. Er sah bei Aufmärschen die braunen Uniformen der SA, die grauen der Wehrmacht, später der Kampfgruppen, die Uniformen der ”Pimpfe” und HJ, später die Blauhemden der FDJ. Ich selbst trug im Verlauf der Zeit  zwei davon. Er vernahm vom Balkon des Rathauses die Durchhalteparolen zum Endsieg und die Maireden über die Sieghaftigkeit des Sozialismus. Artisten traten hier auf,  zeigten ebenfalls Drahtseilakte, und zahlreiche Marktbuden sorgten für reges Treiben. Die Zeit hat ihr Urteil gesprochen, die meisten Bilder sind verblasst, geblieben sind nur einige unauslöschliche Spots.</strong></p>
<p><strong>         </strong></p>
<p><strong>                             Der Pranger auf dem Markt</strong></p>
<p><strong>Durch den Krieg waren Fremdarbeiter Ost ( Zwangsarbeiter )  in der Stadt interniert. Eine Frau, so wurde den Bürgern verkündet, hätte Rassenschande begangen. Viele Einwohner waren auf dem Markt versammelt. In seine Mitte wurde ein Stuhl gestellt. Man setzte die Frau darauf. Ein Mann kam, offenbar ein Friseur, und schor ihr den Kopf kahl, wie man ein Schaf schert. Ihr Haar fiel zu Boden. Die Frau schluchzte Herz ergreifend und verbarg ihr Gesicht vor Scham in den Händen. Die Menge stand schweigend und reglos.</strong></p>
<p><strong>Hatte sie ein Eiseshauch mittelalterlicher Barbarei gestreift ?</strong></p>
<p><strong>                                </strong></p>
<p><strong>                                     Wildwest auf dem Markt ?</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar nach dem Einmarsch der Amerikaner bot sich mir auf dem Markt ein Bild wie in einem Wildwestfilm:</strong></p>
<p><strong>Ich schaukelte gerade auf einer der schweren Eisenketten vor dem Geschäft von Max Perlick, hatte also gewissermaßen einen Platz im ersten Rang inne, als plötzlich viele Schüsse ununterbrochen unter dem Dach des Rathauses knatterten. Aus der Kräme kam ein langer Amerikaner in geduckter Haltung mit der Pistole in der Hand. Er arbeitete sich, eng an die rechten Häuserwände gedrückt und jede Deckung suchend, zum Rathaus vor. Das war ein Anblick! Offenbar gab es aber dort keine Heckenschützen und alles endete friedlich, denn mit diesem Bild endet auch mein Erinnerungsspot.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                        Luftkämpfe über der Stadt</strong></p>
<p><strong>Gegen Ende des Krieges kam es mehrmals zu Luftkämpfen im Luftraum über der Stadt. Ich stand im Garten und beobachtete gebannt ein Schauspiel am Himmel : Helle und dunklere Flugzeuge kurvten wild umeinander. Manchmal waren zwei Maschinen kurzzeitig durch dünne Fäden miteinander verbunden. Es gab Geräusche in den Obstbäumen des Gartens. Eine Maschine stürzte mit einer Rauchfahne ab. Sie muss in der Gegend um Udersleben abgestürzt sein. Anschließend sammelte ich unter den Obstbäumen große Hülsen von den Bordwaffen der Flugzeuge auf. Sie hatten die Geräusche verursacht. Es war wieder ein Geschehen wie in der Deutschen Wochenschau, das ich so oft gezeigt bekommen hatte. Wohl deshalb empfand ich keinerlei Angst, ich wusste nur nicht, wer Freund oder Feind war, das war neu.</strong></p>
<p><strong>Es gab auch Aufregung, als sich ein Flugzeug kurz hinter der Stadt vor einer Scheune in den Acker grub. Die Stelle befand sich südlich der Esperstedter Straße. Das tiefe Loch war noch von der Straße aus zu sehen. Ich hörte viele Gespräche darüber, wer und was der Pilot gewesen wäre.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                      Gewitter oder Bomben ?</strong></p>
<p><strong>Nordhausen erlebte zwei schwere Luftangriffe und wurde furchtbar zerstört. Viele Menschen wurden getötet. Jährlich gedenkt man der Opfer. Wir konnten damals den Widerschein der Brände über den Kyffhäuserbergen sehen. Ein britischer Bomberpilot, der von einem Feindflug gegen ein anderes Ziel zurückflog, schrieb damals in seinem Bericht, dass diese Stadt stark brannte. Auch unsere Stadt erlebte Luftangriffe, die sie hätten auslöschen können, aber wie durch ein Wunder blieb sie immer nahezu unversehrt….</strong></p>
<p><strong>Wir wohnten in der Poststraße. In der Nacht  wurde ich mitten im tiefsten Schlaf von meiner Mutter aus dem Bett gerissen. Schlaftrunken hörte ich ein Krachen und glaubte an ein Gewitter, vor dem ich im Unterschied zu meiner Mutter keine Angst hatte, und wollte weiterschlafen. Sie aber warf mir etwas über und schrie mich an: „Wir müssen in den Keller!” Darauf zerrte sie mich quer über die Straße zu unseren Nachbarn, in deren Keller wir uns stets flüchteten. Überall zuckten Blitze. Ich begriff immer noch nicht, was geschah, aber als wir mitten auf der Straße waren, wankte plötzlich das Pflaster unter mir. Dann saßen wir im Keller und hatten nur noch Angst. Es war der Angriff vom 21.01.44 mit vielen Brandbomben, die in die Wälder rund um die Stadt fielen und sie erleuchteten.</strong></p>
<p><strong>Auch dieser Angriff war nicht befohlen worden, denn mein britischer Gewährsmann, Mr. Partington, ehemaliger Offizier der britischen Luftwaffe, fand in den Archiven kein militärisches Dokument, das Bad Frankenhausen erwähnte. Damals gab es einen großen Angriff auf Berlin. Er nimmt mit hoher Wahrscheinlichkeit an, dass daran beteiligte Maschinen auf dem Rückflug ihre Bombenlast bei uns abwarfen. Der Angriff erfolgte gegen 23 Uhr.</strong></p>
<p><strong>                                          </strong></p>
<p><strong>                                               Das Standgericht</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar bevor die Amerikaner kamen, erschien ein Polizist bei uns im Schützengarten, tuschelte kurz geheimnisvoll mit meiner Mutter und verschwand wieder. Das machte mich hellwach. Sie sollte darauf achten, dass ich im Hause blieb. Zwei Militärlastkraftwagen quälten sich mit heulenden Motoren den Hohlweg der Blutrinne hoch und hielten am Eingang der alten Lehmgrube. Sie war nur durch einen Drahtzaun mit einer Hagebuttenhecke vom Schützengarten getrennt. Ich schlich mich heimlich durch die Schießhalle des Schützenhauses zum Hinterausgang und von da im Schutze der Fliederbüsche zu der dichten Hecke, hinter der ich mich verbarg. Die Leute in der Lehmgrube waren so sehr mit ihrem Tun beschäftigt, dass man mich nicht bemerkte.</strong></p>
<p><strong>Von dem einen LKW stiegen Soldaten ab, die unter Aufsicht links daneben mit dem Gesicht zur hinteren Wand der Grube, vom Eingang aus gesehen, Aufstellung nehmen mussten. Aus dem anderen Fahrzeug kam ein Erschießungskommando , das zwei sehr junge Soldaten zu dieser Wand führte und davor stellte. Einer schrie : „Mutter! Mutter!” Diese Schreie brannten sich mir ein, dass ich meine, sie noch heute zu hören. – Die Salve krachte, dann war es still. Der Offizier ging zu den Erschossenen, dann wurden die Leichen in zwei Särge gelegt, die man auf dem einen LKW mitgebracht hatte. Die Soldaten, die wahrscheinlich zur Warnung zusehen mussten, und das Kommando stiegen auf, die Wagen fuhren weg. So schnell, wie er gekommen war, war der grausige Spuk wieder verschwunden.</strong></p>
<p><strong>Ich ging zur Wand, wo die Blutflecken waren, und suchte im Lehm nach den Kugeln, wie ich es immer in den Kugelfängen der Schießstände tat, fand sie aber nicht.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nachtrag von Hans Schneider im Mai 2005:</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Standgericht</strong></p>
<p><strong>Paul Söhle berichtet von vier Radfahrern in Zivil, die von der SS aufgegriffen wurden. Am 8.4.45 wurden sie nach einem Standgericht ”zum ehemaligen der Schützengesellschaft gebracht und standrechtlich erschossen.”</strong></p>
<p><strong>Ich kann diese Aussage präzisieren, denn ich war Augenzeuge dieses Geschehens:</strong></p>
<p><strong>Während des Krieges und noch einige Jahre danach wohnte ich zusammen mit meiner Mutter allein im Schiessstand an der Blutrinne, den Frankenhäusern bekannt als Schützenhaus. Ich war damals gut 10 Jahre alt, der Schiesstand und der Schützengarten waren mein Abenteuerspielplatz, so kannte ich jeden Winkel.</strong></p>
<p><strong>Eines Tages (8.4, I.M.) kam der Stadtpolizist ( Nauland ? ) zu meiner Mutter und forderte sie auf, ihren Jungen im Haus zu halten. Das machte mich neugierig. Zwei LKW kamen die Blutrinne herauf und bogen vor dem Schützenhaus links zur Lehmgrube ab, die durch einen Zaun vom Schützengarten getrennt wurde, der durchwachsen war, so dass ich mich gut dahinter verbergen konnte, was ich während des gesamten Geschehens auch tat.</strong></p>
<p><strong>Die Wagen hielten gleich hinter dem Eingang in der Grube, aus dem einen LKW stieg eine größere Gruppe Unbewaffneter aus, die bewacht wurde und sich an der linken Seite in der Grube aufbauen musste, aus dem anderen LKW kam das Erschießungskommando mit den vier Todeskandidaten.. Diese mussten sich vor der hinteren Wand gegenüber dem Eingang aufstellen. Einer von ihnen schrie laut „Mutter” Dann ging alles sehr schnell, der Kommandeur verlas einige Worte, das Erschießungskommando legte an, ein Befehl ertönte, die Schüsse fielen. Der Kommandeur ging, die Pistole in der Hand, zu jedem Hingerichteten, brauchte aber nichts mehr zu tun.</strong></p>
<p><strong>Das alles beobachtete ich von meinem Platz hinter dem Zaun, etwa in der Mitte zwischen dem Kommando und den Delinquenten. Ich schlich mich durch alle Schießhallen im Haus zurück zur Mutter, die mein Fehlen nicht bemerkt hatte. Diese Bilder haben sich mir so eingegraben, dass sie mir noch immer so gegenwärtig sind, als ob alles gerade erst gestern geschehen wäre.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  Hans Schneider</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Die Amerikaner kommen………….</strong></p>
<p><strong>Der Großdeutsche Rundfunk meldete : „Leichte amerikanische Panzerspitzen erreichen den Raum Nordhausen – Sangerhausen.”</strong></p>
<p><strong>Die SS hatte einige Gebäude besetzt, war aber, als sich die Amerikaner näherten, verschwunden, und es gab weiße Fahnen. Nur eine Volkssturmgruppe bezog in der Kiesgrube bei der Teichmühle Verteidigungsstellung, um die Panzer aufzuhalten und schossen mit einer Panzerfaust. Die Panzer antworteten mit heftigem Feuer, ich sah dann die Gräber dieser Verteidiger neben der Friedhofskapelle, sie bildeten eine lange Reihe von Grabstätten, die mit schlichten Holzkreuzen ausgestattet waren. Auf einigen konnte man lesen : Unbekannter Soldat. Die amerikanischen Panzerbesatzungen aber hatten am Tag zuvor den Totengeruch von Nordhausen verspürt und die Leichen in der Hölle der Boelcke – Kaserne gesehen, die noch vom Angriff am 4.4.45 dort lagen, weil ein Befehl den  Bürgern verbot, sich diesem Areal zu nähern.</strong></p>
<p><strong>Wahrscheinlich stammte das Stangenpulver, das die ältesten Jungen aus kleinen Säckchen an uns verteilten, von dem Kriegsmaterial, das in dieser Kiesgrube lag. Es sah aus wie grau-schwarze Makkaroni und brannte ruhig ab, wenn man es an eine offene Flamme hielt, aber an einem glühenden Stück Holz oder Kohle entzündete es sich explosionsartig und zischte pfeifend davon. Abends verwandelten wir diese Stangen in herrliche kleine Feuerwerkskörper oder auch Knallfrösche.</strong></p>
<p><strong>Ich empfing die leichten Panzerspitzen, die stundenlang mit dem Begleittross durch unsere Stadt rollten, zusammen mit anderen Kindern an der Ecke Poststraße – Frauenstraße, wo wir unser Häuschen hatten. Sie kamen vom Anger, fuhren am Bad vorbei die Frauenstraße hinauf und verließen hinter dem Friedhof die Stadt in Richtung Udersleben, Lastkraftwagen und Jeeps mit darauf montierten Maschinengewehren in bunter Folge, eine unglaubliche Menge an Kriegsmaterial.</strong></p>
<p><strong>Wir betrachteten die Amerikaner nicht als Feinde und winkten ihnen zu. Nicht wenige Soldaten winkten zurück. Einige saßen, lässig zurückgelehnt, ein Bein auf der Motorhaube, in ihren Jeeps und kauten ununterbrochen. ( hungrige Augen sehen scharf ) Unser Anblick musste erbärmlich gewesen sein, denn wir erhielten manchmal, wenn es einen Halt gab, Schokolade, Kekse oder andere Esswaren, was die GIs gerade in der Hand hatten. Die Musik, die aus ihren Radios drang, machte auf mich einen gewaltigen Eindruck. Die Klänge waren so fremdartig, dennoch so einschmeichelnd und schwungvoll, ganz anders als das Staccato der Marschmusik, an die wir bisher durch Rundfunk oder Film gewöhnt waren. Das war meine erste Bekanntschaft mit dem Swing, dem Glenn Miller Sound, den ich später als Tanzmusiker selbst gern zu produzieren versuchte.</strong></p>
<p><strong>Als Oberschüler bekam ich dann furchtbaren Ärger mit meinem überaus überzeugten Geschichts- und Gegenwartskundelehrer, weil ich, anders als es damals die Lesart der Geschichte verlangte, dabei blieb, dass wir von den Amerikanern und nicht von der sowjetischen Armee befreit worden wären.</strong></p>
<p><strong>Das Verhältnis der Amerikaner zur Bevölkerung war, abgesehen von einer gewissen Affinität zu den deutschen Mädchen, distanziert, aber im Wesentlichen  korrekt, zumindest waren uns keine Übergriffe bekannt, wie es sie später gegeben haben soll.</strong></p>
<p><strong>Die Amerikaner waren da, aber der Hunger blieb. Sie hatten bei der ersten Schweizerhütte an der Kyffhäuserstraße einen Abfallplatz errichtet, wo sich offensichtlich auch ihre Militärbäckerei entsorgte. Was die da nicht alles liegen ließen !  Das sprach sich schnell herum. Ich traf dort andere Bürger unserer Stadt und fand wahre Schätze. In klarer Erinnerung ist mir ein großer schneeweißer Klumpen Teig, frisch und sauber in ein Leinentuch gewickelt, fertig zum Ausbacken. Warfen nun die Soldaten , die uns sahen, mehr Dinge als notwendig weg, oder war das einfach der gewöhnliche Abfall einer Überflussgesellschaft, der in so krassem Widerspruch zu unserem Hunger stand?  Persönlich machte ich eine Erfahrung, die noch heute Millionen von Menschen auf dieser Welt machen müssen : Vor dem Hunger werden andere Dinge wie z.B. Stolz oder Abscheu klein und unwichtig. Noch als Bürger der DDR konnte ich nur schwer begreifen, warum ”die drüben” so viele gut erhaltene Dinge nicht mehr gebrauchen wollten. Produzieren wir jetzt Einheitsmüll; oder heißt das doch richtiger einheitlich Müll? Zählen wir z. B. nicht jetzt auch Schuhe, bei denen lediglich die Absätze schief sind, zum Abfall, weil die Reparatur zu teuer ist?  Ist es Müll, der für Menschen, die  in anderen Ländern unter unmenschlichen Bedingungen leben, bereits eine  Lebensgrundlage bedeuten würde? Warum ist das so auf dieser Welt eingerichtet? Fragen, auf die man keine Antwort bekommt.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                         Ein Geschäftsmann wird geboren</strong></p>
<p><strong>Ich erwarb meine ersten Erfahrungen im ´big business´, bei dem Zigaretten statt des wertlosen Geldes das gängige Zahlungsmittel waren, beim Verkauf von Frühkirschen aus unserem Garten an die amerikanischen LKW – Fahrer, die vor den Bierkellern an der Kyffhäuserstraße warteten. Einen GI musste ich zum Jüdischen Friedhof führen. Er bot mir für diese Dienstleistung grinsend meine  erste Zigarette an und wurde danach sehr besorgt um mich, als ich sterben wollte, weil ich versehentlich etwas Rauch in die Lunge bekommen hatte.</strong></p>
<p><strong>Eines Abends kam ein Amerikaner mit einem Mädchen die Blutrinne herauf. Ich stand an der Gartenpforte. Als sie zurück kamen, hörte das Mädchen von mir: „Das sage ich deiner Mutti!” – wie das Kinder eben so sagen. Der Erfolg war unerwartet, nach kurzer Aufregung wuchs eine Schachtel Zigaretten als Wegezoll zu mir herüber, die zusätzliche Nahrungsmittel für uns bedeutete. War ich nun ein erfolgreicher ´business man´ oder ein perfekter kleiner Erpresser oder gar beides?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                          Die Plünderung</strong></p>
<p><strong>Auffällig viele Menschen eilten die Poststraße hinauf zur Oberkirche. Ich schloss mich ihnen an. Man war dabei, das Warenlager zu plündern, in das die SS die Kirche umfunktioniert hatte. Die Kirche war mit Waren aller Art bis oben hin vollgestopft. Aus dem Seiteneingang schleppten die Leute Stoffe, Schuhe und andere wertvolle Dinge die enge Treppe zur Frauenstraße hinunter. Noch im Gebäude entriss mir ein Mann das Fahrrad, das ich erbeutet hatte. Endlich kam ich  mit einem Kästchen voller Orden nach Hause. Ich war furchtbar stolz, denn ich besaß nun ein echtes Eisernes Kreuz. Leider teilte meine Mutter meine Freude nicht.</strong></p>
<p><strong>Die Frauen in unserer Straße unterhielten sich aufgeregt darüber, dass beim Plündern auch wertvolles Kircheneigentum mitgenommen worden wäre. Später vermeldete der Buschfunk, dass man es wieder zurückgebracht hätte. Ich habe mich an kompetenter Stelle erkundigt. Die Meldung stimmte. Glaube und Gewissen der Menschen haben selbst in Notzeiten gesiegt!</strong></p>
<p><strong>Im Hedrich – Heim streifte ich umher und fand in den Räumen viele Bürodinge, denn die SS hatte hier eine Verwaltungseinrichtung gehabt.</strong></p>
<p><strong>Auch der Weinkeller der Gaststätte Reichental wurde geplündert. Er sah schlimm aus. Überall zerschlagene Flaschen, Weinlachen auf dem Boden, ein schwerer Alkoholdunst verdickte die Luft, selbst die Treppe war mit Scherben bedeckt. Es war nichts mehr zu holen. In der DDR wurde daraus eine Nachtbar, die aber nicht allzu lange bestand. Offenbar hatte Frankenhausen zu wenig Nachtschwärmer und die Kurgäste befanden sich gewiss alle brav um 22 Uhr im (eigenen?) Bett.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                           ……… und die Russen auch</strong></p>
<p><strong>Die Russen kommen! Diese Nachricht erzeugte große Unruhe in der Stadt. Gerüchte schwirrten umher, teilweise verbreitete sich Angst. Der Einmarsch der Sowjet – Armee vollzog sich für mich fast unbemerkt. Es gab keine endlosen Kolonnen mit Kriegstechnik, die Soldaten verteilten keine Schokolade, Kekse oder andere Köstlichkeiten. Sie kamen auf Panjewagen, die von kleinen Pferden gezogen wurden, ihre Uniformen waren arg strapaziert, ihre Feldblusen ausgeblichen. ( Für die jungen Leute von heute übersetze ich diesen altmodischen Ausdruck in gepflegtes Neudeutsch: Ihre Sweatshirts hatten einen echt geilen stone-washed look )</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                                 Das Lagerfeuer</strong></p>
<p><strong>Mein erstes Zusammentreffen mit einem russischen Soldaten war durchaus abenteuerlich. Da wir fernab der Stadt im Schützenhaus wohnten, wusste ich noch nicht, dass die Russen schon eingerückt waren und streifte kurz vor dem Dunkelwerden noch umher. Von fern erblickte ich den Schein eines Lagerfeuers und ging darauf zu. Es befand sich am unteren Rande des Knopfmacherhölzchens. Ein Soldat saß davor bei seiner Mahlzeit. Daneben stand ein Panjewagen, ein Pferdchen graste auf dem Fleckchen, das jeder Frankenhäuser unter der Bezeichnung ´Hundewiese´ ( Hunnewiese) kennt – ein romantischer Anblick. Getrieben von Neugier und Hunger schlich ich mich behutsam wie ein Indianer an. Das war ein Fehler. Der Soldat hörte meine Geräusche, legte seine Waffe auf mich an und brüllte mir etwas zu. Als er sah, dass sich da nur ein überaus schmächtiges Bürschchen verstört näherte, ließ er die Waffe sinken und winkte mich ans Feuer. Er sah den Hunger in meinen Augen, schnitt eine dicke Schnitte von dem dunklen Kastenbrot ab, das er vor sich hatte, tat einen großen Würfel Speck darauf und legte eine Zwiebel dazu. Das sollte ich essen! Beim Anblick des fetten Specks drehte sich mir der Magen um – hatte ich doch bisher kaum ein richtiges Stück Wurst gesehen – ich bekam nichts herunter. Augenblicklich brüllte der Mann wieder los und gebärdete sich, als ob er mich windelweich hauen wollte. In meiner Not zeigte ich auf den Speck und sagte : „Mama”. Das verstand der Mann, das war internationaler Wortschatz. Er beruhigte sich schnell, gab mir das restliche Brot und schickte mich weg. Als ich zur Mutter kam, saß mir der Schreck noch in allen Gliedern, aber Brot und Speck waren uns sehr willkommen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                       Ein Danke der besonderen Art</strong></p>
<p><strong>Nach dem Einmarsch der Russen erzählte man meiner Mutter von Übergriffen, die es in der Stadt gegeben haben sollte, uns im Schützengarten war bisher nichts passiert. Eines Tages aber glaubten wir, wir wären nun auch an der Reihe – eine Gruppe schreiender Männer wälzte sich um Kleinschmidts Anwesen herum die Blutrinne herauf……….</strong></p>
<p><strong>Im Herbst 1944 hatten wir einen Fremdarbeiter aus dem Lager als Hilfe für die Gartenarbeit bekommen. Er wurde jeden Morgen von einer Wache gebracht und am Abend wieder geholt. Stephan  grub fleißig mit uns zusammen den Boden um. Meine Mutter meinte, wer zusammen arbeitet, sollte auch zusammen essen. So teilten wir unsere spärlichen Mahlzeiten mit ihm. Bevor er abends geholt wurde, stopfte er sich die Bluse über dem Gürtel mit Äpfeln für die Kameraden im Lager aus. Die Wache war auf beiden Augen blind……….</strong></p>
<p><strong>Nun führte eben dieser Stephan die lärmende Truppe heran. Sie betraten den Garten und hatten reichlich getrunken. Wir mussten aus dem Haus kommen und wurden  umringt. Die Männer redeten auf uns ein, Mutter musste Schnaps trinken. Dann lärmten sie noch ein Weilchen im Garten umher und verschwanden wieder. Es war uns nichts geschehen, von unseren Sachen fehlte nichts.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                         Vater ist wieder da</strong></p>
<p><strong>Mit dem Wiederbeginn der Schule normalisierte sich für uns Kinder das Leben einigermaßen. Oft mussten wir noch Heizmaterial mit in die Schule bringen, damit der Unterricht überhaupt stattfinden konnte. Manche neuen Lehrer hatten mehr Schwierigkeiten mit dem Unterrichtsstoff als mit uns, so dass sich das Schülerleben erträglich gestaltete. Ein großes Ereignis war die erste Schulspeisung: Wir erhielten ein trockenes Roggenbrötchen, aber es bekämpfte den ständigen Hunger. Im nun beginnenden Russischunterricht hatte ich größere Erfolge im Erlernen des Skatspiels als beim Erlernen der Vokabeln. Jeder sagte uns, dass Russisch nicht notwendig wäre, und wir hielten uns daran. Der Lehrer störte uns jedenfalls beim Spiel kaum, er hatte mit sich selbst zu tun, denn er war uns offenbar im Stoff lediglich um eine Lektion voraus. Auch die Rechtschreibung im Deutschunterricht drückte uns nicht zu sehr, durften wir doch ´Kaninchen´ sogar mit ´r´ in der Mitte schreiben.</strong></p>
<p><strong>Im September 1947 befand ich mich zum Aufpäppeln im Kinderheim an der Kleinen Wipper ( später Prof. Ibrahim ), denn ich war noch immer sehr unterernährt. Wir spielten auf der Wiese vor dem Haus, da sah ich meine Mutter am Arm eines Mannes kommen, für mich ein unerhörtes Geschehen. Dann erkannte ich Vater. Er war gerade aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, sein erster Weg führte ihn zu mir. Wild rannte ich den Beiden entgegen. Mir war, als ob eine schwere Last von mir gewichen wäre, ich fühlte mich froh und frei. Mit seiner Ankunft hatte er mir die Verantwortung für Mutter und mich abgenommen, die ich die ganze Zeit unbewusst getragen hatte. Nun war auch für unsere Familie der Krieg zu Ende gegangen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                            Es lebe die Jungfernburg!</strong></p>
<p><strong>Wenige Jahre nach Kriegsende bedeutete die Einrichtung einer Schule für Kindergärtnerinnen in der Frankenburg ein wichtiges kulturelles Ereignis für unsere Stadt und den Anbruch goldener Zeiten für die jungen Burschen, zu denen auch ich mittlerweile gehörte. Sofort entstand die Bezeichnung ´Jungfernburg´ , da der Frankenhäuser schnell mit drastischen Spitznamen zur Hand ist, wenn er es auch mit dem absoluten Wahrheitsgehalt dabei nicht so genau nimmt. Sehr genau nahmen wir Jungen der FDJ – Organisation der Oberschule die gewünschten offiziellen Kontakte zu den Kindergärtnerinnen  – und ein wenig darüber hinaus. Das war so ziemlich der einzige ´gesellschaftliche Auftrag´, den wir gern ausführten. Einige Mädchen erwählten sich einen Frankenhäuser zum Ehemann. Wie sich die außerplanmäßige Anwesenheit von ausgebildeten Kindergärtnerinnen bevölkerungspolitisch für die Stadt ausgewirkt hat, habe ich in den Statistiken nicht geprüft, eine willkommene Auffrischung des Blutes allhier war sie jedoch auf jeden Fall.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p><strong>Zum &#8222;verordneten Neonazismus&#8220; nach 1990 sagen Zeitzeugen:&#8220; Zumindest in der DDR war der Faschismus geächtet nach dem Krieg. Da kam damals niemand auf die Idee, eine rechtsgerichtete Gruppe zu bilden. Das wäre doch tödlich gewesen.&#8220;</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Nazistisch-militaristische Literatur, als Folge des Politikwechsels von 1990 nunmehr auch in den Thüringer Buchgeschäften, darunter in Erfurt, und selbst in Supermärkten angeboten:</strong></p>
<p><strong>Wie heute in entsprechenden Werken  die Aktivitäten der Wehrmacht im Angriffskrieg interpretiert werden: </strong></p>
<p><strong>Aus dem Vorwort zur 15. (!) Auflage:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/soldatenvolkvaterland.jpg" alt="soldatenvolkvaterland.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:”…tapfer und treu, wie deutsche Soldaten seit Jahrhunderten für Volk und Vaterland ihr Leben hingegeben haben.”  </strong><strong>Buch nach dem Anschluß 1990 nun auch angeboten in den größten Buchhandlungen Ostdeutschlands,  von westdeutschem Verlag herausgegeben. Ein Buch dieses Inhalts zu DDR-Zeiten in DDR-Buchhandlungen – was wären die Reaktionen gewesen? Wer kämpfte dafür, daß derartige Bücher nach Mauerfall und Anschluß 1990 nun auch in Ostdeutschland überall angeboten werden? Aufschlußreich ist, daß in Ostdeutschland einstige sog. Bürgerrechtler an solcher Literatur auch im Jahre 2014 keinerlei Anstoß nehmen –  Parteien, Institutionen, NGO, Staatskirchen sowieso nicht. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/09/VolkssturmGauzeitung1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-4116" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/09/VolkssturmGauzeitung1-1024x760.jpg" alt="VolkssturmGauzeitung1" width="1024" height="760" /></a></p>
<p><strong>Volkssturm:”Auf zur fanatischen Verteidigung der deutschen Heimaterde!”</strong></p>
<div id="inner">
<div id="left-column">
<div id="ad8" class="ad">
<div class="Anzeige">Anzeige</div>
<div id="c1855_42_8" class="sam-container sam-place"></div>
</div>
</div>
<div id="abcd">
<div id="center-column">
<div id="c6205_63_4" class="sam-container sam-place"></div>
<p><!-- #top-ads --></p>
<div id="center-column-inner">
<div id="header">
<div id="masthead">
<div id="branding">
<div><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/das-blaettchen.png" alt="" width="379" height="243" /></div>
<div>
<ul class="print-and-share-buttons">
<li><a title=" Das Blättchen auf Facebook " href="https://www.facebook.com/dasblaettchen" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/f_logo_16x16.jpg" alt="f" border="0" />/dasblaettchen</a> |</li>
<li><a title=" Das Blättchen auf Twitter " href="https://www.twitter.com/das_blaettchen" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/twitter_logo_16x16.png" alt="t" border="0" />/das_blaettchen</a> |</li>
<li><a title=" Das Blättchen auf Google+ " href="https://plus.google.com/+das_blaettchen_de/posts" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/gplus-16.png" alt="g+" border="0" />/+das_blaettchen_de</a></li>
</ul>
</div>
</div>
<p><!-- #branding --></p>
<div id="access">
<div id="branding-claim"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/intraditionweltbuehne.png" alt="" width="398" height="64" /></div>
<p><!-- #branding-claim --></p>
<div id="branding-addition"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/dreier_rot.png" alt="" width="398" height="122" /></div>
<p><!-- #branding-addition --></p>
<div class="skip-link screen-reader-text"></div>
</div>
</div>
</div>
<div id="main">
<div id="container">
<div id="content">
<div id="post-16337" class="post-16337 post type-post status-publish format-standard hentry category-blaettchen tag-klaus-hart">
<h1 class="issue-title">Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 15. Oktober 2007, Heft 21</h1>
<h1 class="entry-title">Am Abendbrottisch</h1>
<div class="entry-content">
<p><strong><em>von Klaus Hart, São Paulo</em></strong></p>
<p><strong>Wie der österreichische Historiker Othmar Plöckinger nachwies, gab es zur Nazizeit in den evangelischen Kirchen Deutschlands sehr viel Begeisterung für Hitlers Ideologie. Zitiert wird beispielsweise die Broschüre <em>Der Nationalismus vor der Gottesfrage </em>des Pastors und Theologen Helmuth Schreiner: »Der Kampf um Gesundheit des Blutes und Reinheit der Rasse ist also vom christlichen Glauben her gesehen ein Gottesbefehl.«</strong><br />
<strong> Jüngst auf Heimaturlaub in Deutschlands Osten, erinnerten mich einige Zeitzeugen an die Begeisterung für die Nazis, die unter den Repräsentanten der evangelischen Kirchen geherrscht habe. An Abendbrot- und Kneipentischen in Thüringen und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg und Vorpommern erzählt man sich noch heute, wie es damals zuging: Vielerorts hätten evangelische Pfarrer in SA-Uniform und mit NSDAP-Fahnen direkt am Altar gepredigt. Andere Pfarrer hätten die Hakenkreuzbinde auf dem schwarzen Talar getragen, wieder andere über die SA-Uniform mit dem Braunhemd den Talar gezogen, so daß die schwarzen SA-Stiefel zu sehen gewesen seien. Zu einer Zeit, als selbst in den Dörfern Kommunisten und Juden festgenommen und zur Liquidierung in die KZs abtransportiert wurden, hätten sie die Hitler-Ideologie gepredigt. Die nach 1945 gern vorgezeigten Pfarrer aus der Bekennenden Kirche waren nur eine ganz kleine Minderheit.</strong><br />
<strong> In ungezählten ostdeutschen Pfarrhäusern, so wird erzählt, feierten die evangelischen Pastoren rauschende Feste mit SS-Offizieren und anderen Nazi-Größen, pflegten begeistert den engen Schulterschluß. Gar nicht so selten waren auch Familienbande, Pfarrerfamilien waren über Eheschließungen mit Nazigrößen, oftmals identisch mit den Großgrund- und Fabrikbesitzern vor Ort, engstens liiert.</strong><br />
<strong> Der Angriffskrieg des deutschen Kapitals, so Zeitzeugen, sei von der evangelischen Kirche nach Kräften politisch-ideologisch unterstützt, oft gar begeistert verherrlicht worden. An den Kriegerdenkmälern neben den evangelischen Kirchen hätten Kundgebungen für den Krieg stattgefunden und Pfarrer das »Heldentum« von Wehrmacht und SS bejubelt. Viele Kirchengemeinden könnten heute Ausstellungen mit Originalmaterial veranstalten, einschließlich der auf die spezifische lokale Situation zugeschnittenen Predigttexte – selbst Fotos mit evangelischen Pastoren in SA-Uniform am Altar und bei den Kriegerdenkmalfeiern müßten noch reichlich in vielen Orten aufzutreiben sein.</strong><br />
<strong> In den Schulen hatten die Kinder und Jugendlichen einst zu beten: »Schütze Gott mit starker Hand / unser Volk und Vaterland / Laß auf unsres Führers Pfaden / leuchten deine Huld und Gnaden.« Und in einem Hitler gewidmeten evangelischen Schulgebet hieß es : »Weck im Herzen uns aufs Neue / deutscher Ahnen Kraft und Treue / und so laß uns stark und rein / deine deutschen Kinder sein.«</strong><br />
<strong> In der Gegend, in der einst Thomas Müntzer wirkte, zitieren die Leute heute gern aus neueren Publikationen über Martin Luthers Ansichten über das Verhältnis zu den Mächtigen. Gott wolle den König geehrt und die Aufrührer vernichtet sehen. Bemerkenswert sei, daß Luther »die von Gott verordnete Obrigkeit« herausgestellt und die Fürsten und Herren als »Gottes Beamten« bezeichnet habe. Nicht nur in der Region des Bauernkriegs erinnert man sich an Luthers Schrift <em>Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern.<br />
</em>Und auffällig, meinen meine Gesprächspartner, sei es, wie gut sich die evangelischen Kirchen heutzutage mit der Obrigkeit verstehen. »Unmengen hocheffektiver Exportbetriebe wurden sofort nach dem Anschluß dem Erdboden gleichgemacht, um Massenarbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit und Entsolidarisierung zu erzeugen«, sagt einer in Thüringen, »doch die Pfarrhäuser und Kirchen sind tipptopp wie noch nie.« Letzteres wiederum stößt mancher Westverwandtschaft auf. »Wieso wird eigentlich in die Ost-Kirchen soviel Geld investiert, obwohl heute viel weniger reingehen als zu Zonen-Zeiten?« fragt eine wertkonservative hochgebildete Dame aus Hamburg. Den Zufallsgast aus Brasilien fragt sie, ob die katholische Kirche sich im Tropenlande ebenfalls so gut mit der Obrigkeit verstehe und so viele öffentliche Mittel erhalte. Der mit den heutigen deutschen Verhältnissen eher wenig vertraute Gast muß das verneinen; die Kirchen in beiden Ländern seien schwerlich miteinander zu vergleichen.</strong><br />
<strong> Den Zeitzeugen zufolge hätten nach 1945 viele Repräsentanten der evangelischen Kirchen schwer daran zu schlucken gehabt, selbst in den kleinsten ostdeutschen Dörfern auf einmal von jenen regiert zu werden, die bis 1933 propagiert hatten: »Wer Hitler wählt, wählt den Krieg« – und die von den evangelischen Kirchen gemeinsam mit SA und NSDAP hart bekämpft worden waren. Kinder von Nazis hätten nach 1933 auf dem Schulhof natürlich nicht mit jenen aus »rot« verschrienen Familien gespielt, sondern ihnen bestenfalls auf offener Straße, die Hand zum Hitlergruß gereckt »Deutschland erwecke, Moskau verrecke« nachgebrüllt.</strong><br />
<strong> Statt mit einem Nazi-Bürgermeister und einem strammen Nazi-Schulleiter, mit denen sich viele Pfarrer blendend verstanden hatten, mußten sie nach 1945 selbst auf vielen Dörfern plötzlich KZ-Überlebende aus Buchenwald und anderen Lagern ertragen, die nun auf solchen Posten saßen. Da hätten nicht wenige wehmütig nach Westdeutschland geschaut, wo Kriegsverbrechern nur selten ein Haar gekrümmt worden sei und die Globkes und Filbingers erneut Karriere machten. Mit Galgenhumor erzählen heute manche im Osten, daß evangelische Pfarrer in Wendezeiten den »Runden Tisch« just an jener Stelle in ihren Kirchen veranstaltet hätten, an denen einst die Hakenkreuz-Fahnen standen und die Nazi-Pastoren predigten. Mit ebensoviel Ironie wird quittiert, daß an den Kriegerdenkmälern wie einst zur Nazizeit wieder Gedenkfeiern stattfinden. Und daß just wie unter Hitler wiederum <em>Ich hatt einen Kameraden</em> erklinge. Wer da besonders kräftig mit einstimme, seien Mitglieder neonazistischer Gruppierungen, die es bis zum Anschluß nur in Wessiland gegeben habe.</strong><br />
<strong> Wer zu DDR-Zeiten auf die absurde Idee gekommen wäre, Sympathie für Nazi-Ideologie zu äußern, so sagen ostdeutsche Lehrer im Gespräch, hätte unverzüglich Ärger mit Schule, Gewerkschaft, Partei und Stasi bekommen. Der Besitz von <em>Mein Kampf</em> wäre als staatsfeindlich eingestuft, mit Knast bestraft worden. Nach dem Anschluß, meinen diese Pädagogen, sei all dies sozusagen ins Gegenteil umgeschlagen, habe man den raschen Aufbau neonazistischer Gruppierungen nach Kräften gefördert; lediglich Alibi- und Scheinkritik werde an dieser Entwicklung geübt.</strong><br />
<strong> Auf die staatlich verordnete Wanderausstellung <em>Das hat’s bei uns nicht gegeben – Antisemitismus in der DDR </em>reagieren sie mit Gelächter, bezeichnen sie als kompletten Schwachsinn. In ihren Schulen sei es zur DDR-Zeit obligatorisch gewesen, durchweg allen Schülern immer wieder ausführlich die Situation der Juden zur Nazizeit zu schildern, stets auch anhand von Zeugenberichten aus KZ-Städten wie Weimar. Ungezählte Weimaraner wußten sehr genau, was mit den Juden oben am Ettersberg geschah, sahen damals beinahe täglich, wie Trupps von Juden, selbst bei Eiseskälte nur in Holzschuhen ohne Strümpfe brutal durch die Straßen getrieben wurden. Das alles haben wir unseren Schülern stets vermittelt, sagen diese Lehrer. Heute indessen im Osten werde allgemein die Ausbreitung nazistischen Gedankenguts gefördert. Hätte man jemanden zu DDR-Zeiten mit Landserheften, gar mit der <em>Nationalzeitung</em> erwischt, so die Lehrer und andere Zeitzeugen, hätte der Ärger bekommen. Heute werde derartiges nicht zufällig beinahe in jedem Supermarkt angeboten.</strong><br />
<strong> Merkwürdig – aus den Medien Ostdeutschlands erfährt man als Zugereister nur entsetzlich wenig über die dortige Realität, das Denken und Fühlen der Menschen, heute und früher. Wenn wichtige Zeitzeugen erst gestorben sind, wird es für ernstzunehmende Historiker beinahe unmöglich sein, noch herauszubekommen, wie es im Osten tatsächlich war.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/AntisemitismusDDRSpotless1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-9818" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/AntisemitismusDDRSpotless1-623x1024.jpg" alt="AntisemitismusDDRSpotless1" width="623" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Kurt Pätzold: Die Mär vom Antisemitismus. Spotless-Verlag. www.edition-ost.de</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/AntisemitismusDDRSpotless2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-9820" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/AntisemitismusDDRSpotless2-1024x542.jpg" alt="AntisemitismusDDRSpotless2" width="1024" height="542" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2786" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16-737x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald16" width="737" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Buchenwald Dachau Sachsenhausen”. Denkmal am Bahnhof von Mühlhausen. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/MühlhausenBuchenwald2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2790" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/MühlhausenBuchenwald2-717x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald2" width="717" height="1024" /></a></p>
<p>&#8211;<strong>Viele ältere Thüringer sagen, sie hätten nicht mitbekommen, daß Gestapo und SS in der Phase unüberhörbar anrückender US-Truppen noch zahlreiche Jugendliche, Männer und Frauen kurzerhand erschossen haben, die Kritik an Hitler übten oder die weiße Fahne hissen wollten, nicht bereit zu “Verteidigung” waren.  Das Ausmaß der Verdrängungsleistung von direkt oder indirekt an der Nazipolitik Beteiligten macht auch heute noch sprachlos.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Genießt den Krieg, der Frieden wird schrecklich.&#8220; In Thüringen kursierende zynisch-ironische Äußerung im Zweiten Weltkrieg.</strong></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<h2 class="beitrags-titel">Martin Luther: “Von den Juden und ihren Lügen”(1543). “Darum immer weg mit ihnen.” Luther und die Antisemitismus-Diskussion. Eisenach. “Bad People”. Brasilien, Kriegsverbrecher, Rechtsextremismus. “Jüdischer Ungeist”. Julius Streicher, Nürnberger Prozesse. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=609&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/adolf-hitler/" rel="tag">Adolf Hitler</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/antisemitismus/" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eisenach/" rel="tag">Eisenach</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/evangelische-kirche/" rel="tag">Evangelische Kirche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/" rel="tag">Juden</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/julius-streicher/" rel="tag">Julius Streicher</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kultur/" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/martin-luther/" rel="tag">Martin Luther</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/na%c2%bcrnberger-prozesse/" rel="tag">NÃ¼rnberger Prozesse</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/religion/" rel="tag">Religion</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wartburg/" rel="tag">Wartburg</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/werte/" rel="tag">Werte</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Zu den Merkwürdigkeiten der öffentlichen Antisemitismus-Debatten in Deutschland und Brasilien zählt, daß eines der Hauptwerke Luthers, „Von den Juden und ihren Lügen”, fast durchweg ausgeklammert bleibt.</strong> <strong>Für den Schul-und Konfirmandenunterricht gilt dies ebenfalls. Bis heute veröffentlichen  die evangelischen Gemeinden interessanterweise nicht jene Predigten, die zur Hitlerzeit von den Pfarrern sogar in SA-und NSDAP-Uniform gehalten worden waren. Aus Thüringen – Luther lebte zeitweise im thüringischen Eisenach und auf der Wartburg –  ist unter anderem bezeugt, daß Juden, die den Terror der Nazis in Konzentrationslagern wie Buchenwald bei Weimar überlebten, nach Kriegsende den amerikanischen und sowjetischen Truppen beim Auffinden von mit der evangelischen Kirche eng verbandelten Naziverbrechern und hohen NS-Funktionsträgern behilflich waren. Sofern diese sich nicht schon in die spätere Bundesrepublik Deutschland abgesetzt hatten, um straffrei zu bleiben und weiter Karriere machen zu können.  </strong></p>
<p><strong>Nach 1990 änderte sich das Bild, da u.a. der Rechtsextremismus ganz offiziell eingepflanzt wurde, zuvor streng verbotene, nur im westlichen Deutschland existierende neonazistische Parteien, Organisationen und Gruppierungen gefördert, Nazi-verherrlichende Schriften auf einmal selbst in ostdeutschen Supermärkten massenhaft angeboten werden.</strong></p>
<p><strong>(Erich Kästner: “Ich könnte euch verschiedenes erzählen, was nicht in euern Lesebüchern steht. Geschichten, welche im Geschichtsbuch fehlen, sind immer die, um die sich alles dreht”.)</strong></p>
<p><strong>Die “Reichskristallnacht” der Nazis hatte vom 9. auf den 10. November, dem Geburtstag Luthers, stattgefunden.</strong></p>
<p><strong>Bestimmte europäische Länder haben viele hochaktive Antisemiten, die jedes Attentat auf Juden feiern, ins Land geholt – und damit die tatsächliche Haltung zum Antisemitismus, abseits des Betroffenheitsgeschwätzes offizieller Reden,  klar definiert.</strong></p>
<p><strong> Hier Auszüge aus dem Text von 1543:</strong></p>
<p><strong>„Was wollen wir Christen nun tun mit diesem verworfenen, verdammten Volk der Juden?</strong></p>
<p><strong>“Bad People”:</strong> <a href="http://www.jcrelations.net/en/?item=3036">http://www.jcrelations.net/en/?item=3036</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/</a></p>
<p><strong><strong>Käßmann: Es wird keinen Luther-Kult geben</strong></strong></p>
<p><strong> Käßmann erklärte, sie verstehe sich weiterhin als Frau der Kirche und freue sich, in neuer Funktion wieder für die EKD tätig zu sein. Sie wolle mit „Herzen, Mund und Händen“ zum Gelingen des Jubiläums beitragen. Es werde weder einen Luther- noch einen Käßmann-Kult geben. Zu Luthers Schattenseiten gehöre etwa seine Haltung gegenüber den Juden sowie zu den Bauernkriegen. Dies werde man auch thematisieren.(Pressezitat)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannsond.JPG" alt="kasmannsond.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann auf Kirchentag 2011 in Sondershausen(Thüringen).</strong></p>
<p><strong>Margot Käßmann/EKD:</strong><a href="https://www.pi-news.net/2010/02/kaessmann-schockiert-ueber-sich-selbst/">https://www.pi-news.net/2010/02/kaessmann-schockiert-ueber-sich-selbst/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannschorlemmer.JPG" alt="kasmannschorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann mit Friedrich Schorlemmer in Trinitatis-Kirche von Sondershausen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/schorlemmer.JPG" alt="schorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Friedrich Schorlemmer in Sondershausen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/</a></p>
<p><span id="more-609"></span><strong>Dulden können wirs nicht, nachdem sie bei uns sind und wir so ein Lügen, Lästern und Fluchen von ihnen wissen, damit wir uns nicht teilhaftig machen all ihrer Lügen, Flüche und Lästerung. Andererseits können wir weder  das unlöschliche Feuer des göttlichen Zorns, wie die Propheten sagen, löschen noch die Juden bekehren. Wir müssen mit Gebet und Gottesfurcht eine scharfe Barmherzigkeit üben (und sehen), ob wir nicht doch einige aus der Flamme und Glut erretten können. Rächen dürfen wir uns nicht: sie haben die Rache auf dem Halse, tausendmal ärger, als wir ihnen wünschen können. Ich will meinen treuen Rat geben: <span style="font-size: medium">Erstens, daß man ihre Synagoga oder Schule mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder eine Schlacke davon  sehe ewiglich. Und dies soll man unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren tun, damit Gott sieht,  daß wir Christen  sind und so einen öffentliches Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch darein gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet(ich habs selbst nicht gewußt!), wird uns Gott verzeihen.  Wenn wir aber nun, da wirs wissen, den Juden frei vor unserer Nase so ein Haus schützen und schirmen würden, in dem sie Christus und uns belügen, lästern, fluchen, anspeien und schänden(wie wir oben gehört haben), so wäre das ebensoviel, als täten wirs selbsts, und viel schlimmer, wie man wohl weiß…</span><span style="font-size: medium">Zweitens, daß man auch ihre Häuser ebenso niederreiße und zerstöre. Denn sie treiben darin dasselbe wie in den Schulen. Dafür kann man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun wie die Zigeuner, damit sie wissen, sie sind nicht Herrn in unserem Lande, wie sie prahlen, sondern im Elend und gefangen, wie sie ohn Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen. </span><span style="font-size: medium">Drittens, daß man ihnen all ihre Gebetbüchlein und Talmudisten nehme, in denen diese  Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.</span><span style="font-size: medium">Viertens, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, weiterhin zu lehren. Denn dieses Amt haben sie mit vollem Recht verloren, weil sie die armen Juden mit dem Spruch Moses, V. Mos. 17,10ff., gefangen halten, welcher gebietet, sie sollen ihren Lehrern gehorchen bei Verlust Leibes und der Seele, wo doch Moses an der Stelle klar hinzusetzt:”Was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn.  Dies übergehen die Bösewichter und mißbrauchen  den Gehorsam des armen Volkes nach ihrer Willkür gegen das Gesetz des Herrn, gießen ihm das Gift, diesen Fluch und die Lästerung ein – so wie uns der Papst mit dem Spruch, Matth.16,18:”Du bist Petrus” usw., gefangen hielt, daß wir alles glauben mußten, was er uns  aus seinem Teufelskopf vorlog und “trog und uns nicht nach Gottes Wort lehrte, worüber er das Amt zu lehren verloren hat. </span><span style="font-size: medium">Fünftens, daß man den Juden das freie Geleit und das Recht auf die Straßen ganz aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie weder Herrn noch Beamte noch Händler oder dergleichen sind; sie sollen daheim bleiben. Ich lasse mir sagen, ein reicher Jude solle jetzt auf dem Lande mit zwölf Pferden reiten(der will ein Kochab werden!) und wuchert Fürsten, Herrn, Land und Leute aus, so daß große Herrn scheel darauf sehen.  Werdet ihr Fürsten und Herrn  diesen Wucherern  nicht nach Recht und Ordnung die Straße verlegen, so könnte sich einmal eine Reiterei gegen sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind, und wie man mit ihnen umgehen und ihr Unwesen nicht schützen soll. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, wenn ihr nicht vor Gott all ihrer Greuel teilhaftig werden wollt.  Was daraus Gutes kommen könnte, das wollet wohl bedenken und verhindern!</span><span style="font-size: medium">Sechstens, daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kostbarkeiten in Gold und Silber nehme und lege es beiseite, es aufzuheben.  Und dies ist der Grund dafür: alles, was sie haben, haben sie uns, wie oben gesagt, durch ihren Wucher gestohlen und geraubt, weil sie sonst keinen anderen Erwerb haben. Dieses Geld sollte man dazu gebrauchen(und nicht für einen andern Zweck!), einem Juden, wenn er sich im Ernst bekehrt, davon je nach seiner Stellung hundert, zwei-oder dreihundert Gulden in die Hand zu geben, damit er für sein armes Weib und seine Kindlein einen Erwerb anfangen kann und die Alten oder Gebrechlichen damit unterhält. Denn so ein böse gewonnenes Gut  ist verflucht, wenn mans nicht mit Gottes Segen einer guten  und nötigen Verwendung zuführt…</span><span style="font-size: medium">Siebentens, daß man den jungen, starken Juden und Jüdinnen Flegel, Axt, Hacke, Spaten, Rocken, Spindel in die Hand gebe und lasse sie ihr Brot verdienen  im Schweiß der Nasen, wie Adams Kindern auferlegt ist, I.Mos. 3, 19. Denn es taugt nichts, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen, Sich-mästen und Protzen verzehren und darauf lästerlich prahlen, daß sie durch unsern Schweiß die Herrn der Christen wären, sondern man müßte ihnen das faulen Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben. </span><span style="font-size: medium">Fürchten wir aber, daß sie uns an Leib, Weib, Gesinde, Vieh usw. Schaden antun könnten, wenn sie uns dienen oder arbeiten sollten, weil es wohl zu vermuten ist, daß solche edle Herrn der Welt und giftige, bittere Würmer, an keine Arbeit gewöhnt, sich höchst ungern so tief unter die verfluchten Gojim demütigen würden,  so laßt uns bei der üblichen Klugheit der anderen Nationen bleiben wie (in) Frankreich, Spanien, Böhmen usw. und mit ihnen nachrechnen, was sie uns abgewuchert haben, und danach gütlich geteilt, sie aber für immer zum Lande ausgetrieben! Denn, wie gehört, Gottes Zorn ist groß über sie, daß sie durch sanfte Barmherzigkeit nur ärger und ärger, durch Schärfe aber wenig besser werden. Darum immer weg mit ihnen…”</span></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/lutherjudenlugengroser.JPG" alt="lutherjudenlugengroser.JPG" /></p>
<p><strong><span style="font-size: medium">Laut Kirchenangaben lebten 1926 in Thüringen lediglich rund 6000 Juden. 1925 waren danach 92,5 Prozent der Thüringer Bevölkerung evangelisch, „und 0,2 % Israeliten”. </span><span style="font-size: medium">In Brasilien gehörten zur Nazizeit die meisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an und predigten Nazi-Ideologie, darunter die Rassenlehre sowie die Haltung gegenüber den Juden. </span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>In keinem anderen Land außerhalb Deutschlands hatte die NSDAP damals mehr Mitglieder als in Brasilien. In der sowjetischen Besatzungszone war Luthers Buch über die Juden verboten worden – über mögliche Proteste von Mitgliedern der NS-Pfarrschaft, die in zahlreichen deutschen evangelischen Kirchen, teils mit SA-Uniform unterm Talar und Hakenkreuzfahnen neben dem Altar, Luthers Juden-Positionen verbreitet hatten, ist nichts bekannt. Auch in Brasilien gehörten die allermeisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an.</strong></span></p>
<p><a href="http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html">http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/wendesibirien.jpg" alt="wendesibirien.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß: “Die Wende kommt – durchhalten. Sieg oder Sibirien!</strong>”</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldajuden1.jpg" alt="apoldajuden1.jpg" /></p>
<p><strong>Juden, Apolda. Ausriß, Peter Franz, Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><strong>Peter Franz: Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldalutherkirche1.jpg" alt="apoldalutherkirche1.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/</a></p>
<p>Heiligenschein über dem Hakenkreuz: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/</a></p>
<p><strong>Wikipedia: “Der Oberkirchenrat der </strong><a title="Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Evangelisch-Lutherische_Landeskirche_Mecklenburgs"><strong>Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs</strong></a><strong> gab gar am 16. November 1938 zu den Vorgängen eine Woche zuvor unter Bezugnahme auf ein Lutherzitat zu bedenken: <em>„Kein im christlichen Glauben stehender Deutscher kann, ohne der guten und sauberen Sache des Freiheitskampfes der deutschen Nation gegen den jüdischen antichristlichen Weltbolschewismus untreu zu werden, die staatlichen Maßnahmen gegen die Juden im Reich, insbesonder die Einziehung jüdischer Vermögenswerte bejammern. Und den maßgebenden Vertretern von Kirche und Christentum im Auslande müssen wir ernstlich zu bedenken geben, daß der Weg zur jüdischen Weltherrschaft stets über grauenvolle Leichenfelder führt.</em>. Er rief die Geistlichen dazu auf, <em>„ihre Verkündigung in Predigt und Seelsorge so auszurichten, daß die deutsche Seele keinen Schaden leidet und den deutschen Menschen dazu verholfen wird, daß sie ohne falsche Gewissensbeschwerung getrost alles daran setzen, eine Wiederholung der Zersetzung des Reiches durch den jüdischen Ungeist von innen her für alle Zeiten unmöglich zu machen.</em><sup><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/#cite_note-46">[47]</a>“</sup></strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm">http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GÃƒÂ¼nther_Schwarberg">http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Schwarberg</a></p>
<p><a href="http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php">http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php</a></p>
<p><a href="http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther">http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther</a></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/03/hakenkreuzdrachenneu.JPG" alt="hakenkreuzdrachenneu.JPG" /><strong>Sao Paulo, Ibirapuera-Park, siebziger Jahre.</strong></p>
<p><strong>Julius Streicher, Nürnberger Prozesse:</strong> <a href="http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden">http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden</a></p>
<p><strong>Beziehungen Bonn-Brasilia während der nazistisch-antisemitisch orientierten Militärdiktatur:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Diktator Geisel und Bundeskanzler Schmidt.</strong></p>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s1600/Geisel+e+Schmidt.jpg"><img src="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s320/Geisel+e+Schmidt.jpg" alt="" width="320" height="173" border="0" /></a></p>
<p><strong>Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt. Der Geisel-Besuch von 1978 in der Bundesrepublik Deutschland – Geisel nimmt im TV auch zur Kritik an der Menschenrechtslage Stellung – die offiziellen Dokumente Brasiliens: </strong><a href="http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf">http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf</a></p>
<p><strong>Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer,  berüchtigter sadistischer Judenmörder – von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert: </strong> <strong> ”Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.” Wikipedia</strong></p>
<p><strong>Im KZ Sobibor wurden etwa 250000 Juden ermordet.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/herzog1.jpg" alt="herzog1.jpg" /></p>
<p><strong>Die Amtszeit von Diktator Ernesto Geisel: Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog 1975 in einer Polizeizelle Sao Paulos – in Wahrheit wurde er totgefoltert.  </strong><strong>Bundesrichter Marcio José de Morais annullierte 1979 das offizielle Dokument der Diktatur über die Todesursache, gab indessen Zeugen recht, denen zufolge Herzog gefoltert worden war, machte den Staat für den Tod des Juden verantwortlich. Unterdessen wurde ermittelt, daß unter Geisel gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht wurden, das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutierte.</strong></p>
<p><strong>1978 traf General Geisel in der Bundesrepublik Deutschland während des offiziellen Besuchs nach eigenen Angaben mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel, Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß, Hans Filbinger(Schloß Schwetzingen) zusammen, sprach etwa anderthalb Stunden mit Willy Brandt, Präsident der Sozialistischen Internationale. Geisel war zudem im Kernforschungszentrum Jülich. In Bonn auf einer Pressekonferenz auf die Menschenrechte angesprochen, sagte Geisel, Brasilien sorge sich außerordentlich um die Menschenrechte – obwohl oft in schlecht informierten oder tendenziösen Organen anderes gesagt werde. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator  General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde –  und Willy Brandt, Ausriß. General Geisel war 1976 zu einem offiziellen Besuch in Großbritannien.</strong></p>
<p>Wikipedia:</p>
<h3>A morte[<a title="Editar seção: A morte" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Vladimir_Herzog&amp;action=edit&amp;section=7">editar</a>]</h3>
<p>O <a title="Serviço Nacional de Informações" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Servi%C3%A7o_Nacional_de_Informa%C3%A7%C3%B5es">Serviço Nacional de Informações</a> recebeu uma mensagem em Brasília de que naquele dia 25 de outubro: “cerca de 15h, o jornalista Vladimir Herzog suicidou-se no <a title="DOI/CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI/CODI">DOI/CODI</a>/<a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a>“. Na época, era comum que o governo militar divulgasse que as vítimas de suas torturas e assassinatos haviam perecido por “suicídio”, fuga ou atropelamento, o que gerou comentários irônicos de que Herzog e outras vítimas haviam sido “suicidados” pela ditadura. O jornalista <a title="Elio Gaspari" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Elio_Gaspari">Elio Gaspari</a> comenta que “suicídios desse tipo são possíveis, porém raros. No porão da ditadura, tornaram-se comuns, maioria até.”</p>
<p>Conforme o Laudo de Encontro de Cadáver expedido pela <a title="Pol?cia Técnica" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Pol%C3%ADcia_T%C3%A9cnica">Polícia Técnica</a> de São Paulo, Herzog se enforcara com uma tira de pano – a “cinta do macacão que o preso usava” – amarrada a uma grade a 1,63 metro de altura. Ocorre que o macacão dos prisioneiros do <a title="DOI-CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI-CODI">DOI-CODI</a> não tinha cinto, o qual era retirado, juntamente com os cordões dos sapatos, segundo a praxe naquele órgão.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-14">14</a> No laudo, foram anexadas fotos que mostravam os pés do prisioneiro tocando o chão, com os joelhos fletidos – posição em que o enforcamento era impossível. Foi também constatada a existência de duas marcas no pescoço, típicas de <a title="Estrangulamento" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Estrangulamento">estrangulamento</a>. <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-15">15</a> <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Acervo27-5">5</a></p>
<p>Vladimir era <a title="Judeu" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Judeu">judeu</a>, e a tradição judaica manda que suicidas sejam sepultados em local separado. Mas quando os membros da <em><a title="Chevra kadisha" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Chevra_kadisha">Chevra kadisha</a></em> – responsáveis pela preparação dos corpos dos mortos segundo os <a title="Halachá" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Halach%C3%A1">preceitos do judaísmo</a> – preparavam o corpo para o funeral, o <a title="Rabino" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Rabino">rabino</a> <a title="Henry Sobel" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Henry_Sobel">Henry Sobel</a>, líder da comunidade, viu as marcas da tortura. “Vi o corpo de Herzog. Não havia dúvidas de que ele tinha sido torturado e assassinado”, declarou.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-16">16</a> Assim, foi decidido que Vlado seria enterrado no centro do <a title="Cemitério Israelita do Butantã (página não existe)" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Cemit%C3%A9rio_Israelita_do_Butant%C3%A3&amp;action=edit&amp;redlink=1">Cemitério Israelita do Butantã</a>, o que significava desmentir publicamente a versão oficial de suicídio. As notícias sobre a morte de Vlado se espalharam, atropelando a <a title="Censura no Brasil" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Censura_no_Brasil">censura à imprensa</a> então vigente. Sobel diria mais tarde: “O assassinato de Herzog foi o catalisador da volta da democracia”.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-17">17</a></p>
<p>Anos depois, em outubro de <a title="1978" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/1978">1978</a>, o juiz federal Márcio Moraes, em sentença histórica, responsabilizou o governo federal pela morte de Herzog e pediu a apuração da sua autoria e das condições em que ocorrera. Entretanto nada foi feito.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Isto.C3.A9-6">6</a> Em <a title="24 de setembro" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/24_de_setembro">24 de setembro</a> de <a title="2012" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/2012">2012</a>, o registro de óbito de Vladimir Herzog foi retificado, passando a constar que a “morte decorreu de lesões e maus-tratos sofridos em dependência do <a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a> – SP (<a title="Doi-Codi" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Doi-Codi">Doi-Codi</a>)”, conforme havia sido solicitado pela <a title="Comissão Nacional da Verdade" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Comiss%C3%A3o_Nacional_da_Verdade">Comissão Nacional da Verdade</a>.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-18">18</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" alt="hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" /></p>
<p><strong>NSDAP-Ortsgruppe Rio de Janeiro.</strong></p>
<h2>“1.Mai – Das Fest der deutschen Volksgemeinschaft – Rio de Janeiro 1937. Ein Volk – ein Führer – ein Wille.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10359">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/nazisrio1937.JPG" alt="nazisrio1937.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=62135.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=60532.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Der Komissarbefehl, die gezielte Ausrottung der Funktionselite der Sowjetunion durch die Funktionseliten des Hitler-Kapitalismus &#8211; die Verbrechen der Wehrmacht:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3050" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl1-946x1024.jpg" alt="Kommissarbefehl1" width="946" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8222;Robert Allertz:`&#8230;sofort mit der Waffe zu erledigen`.  Edition Ost</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3052" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl2-691x1024.jpg" alt="Kommissarbefehl2" width="691" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Panzergeneral Heinz Guderian:</strong><a href="http://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0057.pdf">http://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0057.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Komissarbefehl3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3054" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Komissarbefehl3-1024x702.jpg" alt="Komissarbefehl3" width="1024" height="702" /></a></p>
<p><strong>In Thüringen befragte Ex-Soldaten und Offiziere der Ostfront waren nach 1945 nicht bereit, über die Ausführung des Kommissarbefehls zu sprechen. Zahlreiche Zeitzeugen in Thüringen, die aufgrund ihrer Position im Hitler-Kapitalismus von der Praxis des Kommissarbefehls gewußt haben mußten, stritten ab, davon etwas gehört zu haben&#8230; &#8222;Die mündliche Weitergabe von Vorschriften, Anweisungen und geheimen Befehlen war ein Wesenszug der Nazi-und Militärdiktatur.&#8220;(Robert Allertz, Seite 24) Neoliberale Machteliten verfahren aktuell genauso.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Mit dem Kommissarbefehl übernahm die Wehrmacht aktiv einen Teil der Morde. Aus dem OKH kam die Initiative, nicht nur militärische Kommissare, sondern auch zivile Spitzenfunktionäre in eigener Regie zu töten&#8230;Dass die deutschen Spitzenmilitärs &#8211; von wegen saubere Wehrmacht &#8211; sich 1941 diese kriminelle Vorgabe der Hitlerclique widerspruchslos zu eigen machten, ist dokumentiert.&#8220;</strong></p>
<p><strong>&#8222;Deutsche Soldaten sagten übereinstimmend aus, dass Kommandeure von Panzerdivisionen den Befehl erteilt hätten, keine Gefangenen zu machen &#8211; vermutlich um das Vordringen ihrer Truppen zu beschleunigen.&#8220;(Allertz) Umso interessanter ist daher, die Kriegsdarstellungen von Hitlers Panzergenerälen, anderen hohen Militärs der Panzertruppe in Bezug auf solche Kriegsverbrechen, solche Vorgehensweisen zu durchforsten. Hitlers Panzertruppe erfüllte durch ihr militärhistorisch einmalig rasches Vorpreschen den nazistischen Auftrag, eine möglichst große Zahl an Mitgliedern der sowjetischen Funktionselite gefangenzunehmen und zu ermorden. </strong></p>
<p><strong>„Der gleichfalls unrühmlich bekannt gewordene sogenannte „Kommissarbefehl“ gelangte überhaupt nicht zur Kenntnis meiner Panzergruppe. Er ist anscheinend bereits bei der Heeresgruppe „Mitte“ angehalten worden. Auch der „Kommissarbefehl“ ist bei meinen Truppen nicht angewendet worden.“ </strong><br />
<strong>(Heinz Guderian, Erinnerungen eines Soldaten, Stuttgart (17. Auflage) 2001, Zitat S. 138.)</strong></p>
<p><a href="https://deutschesreichforever.files.wordpress.com/2015/05/guderian-heinz-erinnerungen-eines-soldaten-1960-238-doppels-scan.pdf">https://deutschesreichforever.files.wordpress.com/2015/05/guderian-heinz-erinnerungen-eines-soldaten-1960-238-doppels-scan.pdf</a></p>
<p>“Rodriguez”:</p>
<p>Zur Panzergruppe 2, die von Guderian befehligt wurde, gehörte auch das 47. Panzerkorps, deren Kommandeur, General Lemelsen, sich bereits am 25. Juni 1941 – also 3 Tage nach dem Überfall auf die SU (!) – genötigt sah, folgenden Befehl zu erteilen:</p>
<p><i>“Ich habe festgestellt, daß in sinnloser Form Erschießungen stattgefunden haben, sowohl von Gefangenen wie von Zivilisten. </i><i>Der russische Soldat, der in Uniform gefangengenommen wird und tapfer gekämpft hat, hat Anspruch auf ehrenvolle Behandlung.</i><br />
<i>Diese Anordnung ändert nichts an dem Befehl des Führers über rücksichtsloses Vorgehen gegen Freischärler und bolschewistische Kommissare.”</i><br />
(Quelle: Dokument BA-MA, RH27-18/24, 25.6.41.)</p>
<p>Fünf Tage später musste General Lemelsen erneut an seine Soldaten appellieren, da sie offenbar seinen ersten Befehl völlig ignoriert hatten (es wurde dennoch niemand zur Rechenschaft gezogen):</p>
<p><i>“Trotz meiner Verfügung vom 25.6.41 … werden immer wieder Erschießungen von Gefangenen, Überläufern und Deserteuren festgestellt, die in unverantwortlicher, sinnloser und verbrecherischer Weise stattfinden. Das ist Mord!</i><br />
[…]<br />
<i>Der Erlaß des Führers befiehlt ein rücksichtsloses Vorgehen gegen den Bolschewismus (politische Kommissare) und jedes Freischärlertum! Einwandfrei als hierzu gehörig festgestellte Leute sind abseits zu führen und ausschließlich auf Befehl eines Offiziers zu erschießen.”</i></p>
<p><strong>Helmut Schmidt(SPD) als Nazi-Offizier, Kriegsverbrechen: “Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”(Deutschlandradio Kultur)</strong></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Der Wiederaufbau der Sowjetunion war wegen des Fehlens von großen Teilen der systematisch ausgerotteten Funktionselite entsprechend erschwert und verlangsamt. Die mit Kriegsverbrechern, Altnazis stark durchsetzte Funktionselite der Bundesrepublik Deutschland setzte nach 1945 im Kalten Krieg nicht zufällig stark auf diesen Kontext &#8211; daß viele Probleme in der Sowjetunion nach 1945 ein Resultat des Fehlens entsprechender Fachleute, Spezialisten waren, die die Wehrmacht systematisch ermordet hatte, wurde in der Medienpropaganda des Kalten Kriegs verschwiegen, verschleiert. Wie die nazistisch orientierten Machteliten der Bundesrepublik Deutschland nach dem Anschluß von 1990 mit der DDR-Funktionselite umgingen, ist allgemein bekannt. &#8222;Der deutsche Rechtsstaat kriminalisierte ebenfalls seine politischen Gegner. Der einzige Unterschied: Er erledigte diese nicht `grundsätzlich sofort mit der Waffe`, sondern mit demokratischen Mordinstrumenten wie Gerichten, Finanz-und Arbeitsämtern sowie Stasi-Unterlagenbehörden. `Wir werden sie an den sozialen Rand drängen`, hatte der Bundesjustizminister 1991 programmatisch auf dem Deutschen Richtertag erklärt. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/soldatenvolkvaterland.jpg" alt="soldatenvolkvaterland.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:”…tapfer und treu, wie deutsche Soldaten seit Jahrhunderten für Volk und Vaterland ihr Leben hingegeben haben.”</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die CDU, ihre Führung und der Judenhaß in Deutschland &#8211; das gravierende Antisemitismusproblem in der Merkel-CDU:</strong></p>
<h2>“Helmut Kohl sprach abfällig über Juden”. Süddeutsche Zeitung, Sept. 2016, über den sehr viele andere hochrangige CDU-Funktionäre formenden CDU-Politiker</h2>
<p><strong>“Wie Kohl antisemitische Vorurteile verbreitete”. DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>“Nun hat der Jenaer Historiker Jacob S. Eder in einer preisgekrönten Doktorarbeit Kohls damalige Geschichtspolitik zum Holocaust analysiert. Eder kommt zu einem brisanten Befund: 40 Jahre nach Kriegsende waren antisemitische Vorurteile und Klischees unter CDU-Politikern und konservativen hohen Beamten der Bundesregierung verbreitet. Selbst der Kanzler war nach Eders Recherchen nicht frei davon.” DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>Typisch deutscher Mainstream – derartige brisante Veröffentlichungen nicht vor den Berlin-Wahlen, sondern erst danach – heikles CDU-Thema in Geschwätzrunden wie “Maischberger” etc. offenbar verboten…</strong></p>
<p><strong>Islam und Adolf Hitler, Nazismus – auch im Berlin-Wahlkampf 2016 war dem gesteuerten deutschen Mainstream strikt verboten, das Thema auch nur zu erwähnen:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/02/04/islam-und-nazismus-adolf-hitler-empfaengt-den-grossmufti-von-jerusalem-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/02/04/islam-und-nazismus-adolf-hitler-empfaengt-den-grossmufti-von-jerusalem-anklicken/</a></p>
<p><strong>Merkel und Abbas – der symbolische Händedruck von Paris:</strong></p>
<p>“<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/15/abbas-neben-merkel-in-paris-ein-politikum/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/15/abbas-neben-merkel-in-paris-ein-politikum/</a>“&gt;<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/15/abbas-neben-merkel-in-paris-ein-politikum/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/15/abbas-neben-merkel-in-paris-ein-politikum/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-78020" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16-811x1024.jpg" alt="AfDAntisemitenImporteurin16" width="811" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Bundeskanzlerin Merkel ist zur größten Antisemiten-Importeurin der deutschen Geschichte geworden”(Frauke Petry) – gemeinsam mit den ihre Menschenimport-Politik unterstützenden Parteien SPD, Grüne etc. – gemeinsam mit Politikern wie SPD-Vizekanzler Sigmar Gabriel, SPD-Steinmeier, Joachim Gauck.</strong></p>
<p><strong>Angela Merkel im Bundestag: “Antisemitismus ist unsere bürgerliche und staatliche Pflicht” – “Freudscher Versprecher” oder Versprecher – unterschiedliche Meinungen in Deutschland:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/18/antisemitismus-ist-unsere-buergerliche-und-staatliche-pflicht-angela-merkel-youtube-warum-alle-abgeordneten-klatschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/01/18/antisemitismus-ist-unsere-buergerliche-und-staatliche-pflicht-angela-merkel-youtube-warum-alle-abgeordneten-klatschen/</a></p>
<p><strong>Auszug Bild-Interview, laut Petry: “</strong></p>
<p><strong>Ich habe mich immer klar vom Antisemitismus distanziert, Herrn Gedeon zum Austritt bewegt und auch das dafür entscheidende Gutachten vermittelt. Ich halte die ganze erregte Debatte um eine einzelne Person für eine Frechheit, während gleichzeitig Bundeskanzlerin Merkel zur größten Antisemiten-Importeurin der deutschen Geschichte geworden ist.</strong></p>
<p><strong>BILD: Wie meinen Sie das?</strong></p>
<p><strong>Petry: Die ungebremste Einwanderungswelle von hunderttausenden Migranten, die Juden gegenüber feindlich eingestellt sind, hat die Antisemitismusproblematik im Land extrem verschärft. Das räumen auch die Sicherheitsdienste ein. Das sollte uns allen große Sorgen machen.</strong></p>
<p><strong>BILD: Ist das Ihr Ernst? Sie wollen behaupten, die Bundesregierung handelt absichtlich so?</strong></p>
<p><strong>Petry: Es ist letztlich irrelevant, da die Bundesregierung in der Asylpolitik Recht mindestens beugt, wenn nicht sogar bricht. Ich muss nicht fragen, ob sie absichtlich Antisemiten nach Deutschland holt, wenn die Konsequenz unabhängig von der Intention die gleiche ist.</strong></p>
<div class="c-dreifaltigkeit ">
<h3 class="o-teaser__title "><a class="o-link o-teaser__link " title="Europäer wollen keine Muslime als Asylbewerber" href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article158319248/Europaeer-wollen-keine-Muslime-als-Asylbewerber.html" name="nachrichten_a_free_"></a></h3>
<div class="o-headline o-teaser__headline c-dreifaltigkeit__headline "></div>
<div class="o-headline o-teaser__headline c-dreifaltigkeit__headline ">
<h2><strong>Zu den Kuriositäten im Deutschland von heute zählt, daß immer noch manche Bürger meinen, was Politiker von Islamisierungsparteien öffentlich sagen und verbreiten lassen, sei identisch mit dem, was sie tatsächlich denken und vorhaben. Das betrifft auch Politikergerede über Einwanderung, Ausländer, Juden, Islam, Kulturbereicherer etc.</strong></h2>
<p><strong>Wahlen in Berlin 2016:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/18/wahlen-in-berlin-2016-bewertungen-analysen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/18/wahlen-in-berlin-2016-bewertungen-analysen/</a></p>
<p><strong>Was Heiko Maas(SPD) gegenüber der Jüdischen Allgemeinen 2016 über das BRD-Justizministerium einräumen muß – wer den Kalten Krieg gegen die DDR “juristisch” mitführte – Wertvorstellungen unter Adenauer, Schmidt, Brandt…:</strong><br />
<strong>Von den Führungskräften im Ministerium bis 1973 waren mehr als die Hälfte ehemalige NSDAP-Mitglieder, jeder fünfte war ein alter SA-Mann. Die Folgen dieser personellen Kontinuität waren fatal: Die Strafverfolgung von NS-Tätern wurde hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt, und alte Gesetze wurden nur oberflächlich entnazifiziert. Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht.</strong></p>
<p><strong>In der jungen Bundesrepublik wurde Erfahrung in der Nazi-Justiz offenkundig höher geschätzt als rechtsstaatliche Haltung. Das führte dazu, dass der frühere Experte fürs »Rasserecht« anschließend fürs Familienrecht zuständig war und Juristen, die zahllose Todesurteile zu verantworten hatten, das Strafrecht der Bundesrepublik prägten.</strong></p>
<p><strong>Das erste Gesetz des Bundesjustizministeriums im Jahr 1949 war ein Amnestiegesetz! Auch in Einzelfällen wurde man aktiv. Max Merten war erst im Reichs- und dann zeitweilig im Bundesjustizministerium tätig. Dazwischen hatte er als Kriegsverwaltungsrat in Griechenland 45.000 Juden ausgeplündert und ihre Deportation nach Auschwitz organisiert. Das Ministerium sorgte dafür, dass der einstige Kollege in Deutschland straffrei blieb und holte ihn sogar aus griechischer Haft heraus.</strong></p>
<p><strong>Viele Opfer der Nazis wurden in der jungen Bundesrepublik erneut diskriminiert. Etwa Homosexuelle. Bis in die 1960er-Jahre beharrten die Juristen aus dem Ministerium auf dem Nazi-Paragrafen § 175 StGB – und sie taten das mit den Argumenten der Nazis: Der Röhm-Putsch habe ja gezeigt, wie gefährlich die Cliquen-Bildung unter schwulen Männern sei.</strong></p>
<p><strong>Viele Juristen passten sich nur äußerlich der demokratischen Erneuerung an; vom Geist des Grundgesetzes waren sie nicht durchdrungen. Sie waren bloße Rechtstechniker. Ab 1959 entwarfen sie etwa ein geheimes Kriegsrecht. Vom Grundgesetz nicht gedeckt, war darin sogar eine Neuauflage der berüchtigten »Schutzhaft« vorgesehen. Zitat</strong></p>
<p><strong>Die genannten Führungskräfte formten Nachfolger nach ihrem Bilde – überall im Staat, auch in Volksempfänger-Medien anzutreffen.</strong></p>
<p><strong>Heiko Maas(SPD) drückt sich um wichtige Schlußfolgerungen: Wenn u.a. die Strafverfolgung von NS-Tätern hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt wurde, heißt dies: In der Bundesrepublik Deutschland wurde in sehr wichtigen Punkten nicht Recht gesprochen, sondern Unrecht(&#8222;Maas:&#8220;Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht&#8220;),handelte es sich somit nicht um einen Rechtsstaat, sondern  um einen Unrechtsstaat&#8230;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/bundestagswahl-1953-die-beruehmte-historische-wahlkampfrede-von-spd-ikone-helmut-schmidt-vor-waffen-ss-veteranen-in-hamburg-im-bundestag-stimmte-die-spd-im-einklang-mit-der-regierenden-cdu-dafuer/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/bundestagswahl-1953-die-beruehmte-historische-wahlkampfrede-von-spd-ikone-helmut-schmidt-vor-waffen-ss-veteranen-in-hamburg-im-bundestag-stimmte-die-spd-im-einklang-mit-der-regierenden-cdu-dafuer/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=60532.jpg" alt="" /></p>
<p><b>Ausriß – warum sich CDU und SPD so sehr um Waffen-SS-Leute bemühten. Wie Hitlers Elitetruppe wirklich kämpfte”:</b><a href="https://www.welt.de/geschichte/article142543404/Waffen-SS-Wie-Hitlers-Elitetruppe-wirklich-kaempfte.html">https://www.welt.de/geschichte/article142543404/Waffen-SS-Wie-Hitlers-Elitetruppe-wirklich-kaempfte.html</a></p>
<p><strong>“Sie mordete brutal, wurde gehasst und gefürchtet…dass Waffen-SS-Einheiten bei ihren Gegnern an der West- wie an der Ostfront als besonders brutal galten, als hinterhältig und fanatisch nationalsozialistisch. Richtig daran war, dass der militärische Arm von Heinrich Himmlers „Schwarzem Orden“ an besonders vielen bekannten Kriegsverbrechen beteiligt war – an der Westfront zum Beispiel den Massakern von <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/politik/article13752527/Das-Massaker-von-Oradour-im-Juni-1944.html" name="inlineLink_">Oradour-sur-Glane</a> oder Malmedy…Tatsächlich <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article128899727/Fuehrte-eine-Verwechslung-zur-Vernichtung-Oradours.html" name="inlineLink_">verübten Waffen-SS-Einheiten</a> noch mehr Massaker und andere Übergriffe als Wehrmachtseinheiten, die ebenfalls oft ohne Skrupel kämpften. ” DIE WELT</strong></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p><strong>Die Bundestagswahlen 1953, die berühmte historische Rede von SPD-Ikone Helmut Schmidt:</strong></p>
<p>…<strong>Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte…DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>CDU und SPD werben sogar um Wähler der SS – auffällig fehlende Positionierung von Merkel, Gabriel, Schulz, Wagenknecht etc. im  Bundestagswahlkampf 2017 zu solchen historischen Fakten…Wegen geltender Zensurbestimmungen darf der gesteuerte deutsche Mainstream auch 2017 im Kontext der Gedenkveranstaltungen für NS-Opfer nicht an die Rolle von CDU und SPD bei der “Vergangenheitsbewältigung” erinnern – vor allem nicht in Traktaten zu AfD und Höcke.</strong></p>
<p><strong>Viel Bürgerkritik in Deutschland an extrem scheinheiligen “Vergangenheitsbewältigungs”-Reden hochrangiger Politiker…</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Das “Dossier Makwakwa” – Paulo Oliveira, einstiger Führer der Terrororganisation Renamo, packt aus. Viele interessante Details über die enge Kooperation mit NATO-Staaten wie Westdeutschland, mit dem BND, mit Südafrika. Mosambik-Dossier 8:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/</a>.</h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Thüringen 2020: Weiter Stasi-Überprüfung von Landtagsabgeordneten – doch keine BND-MAD-CIA-Überprüfung wg. damaliger und heutiger Mitarbeit/Verstrickungen. Wer soll warum gedeckt werden? Die historische Totalblamage der Landtagsparteien – sogar die AfD knickt ein, macht mit. Nicht-BND-Überprüfung besonders brisant, da Nazi-Kriegsverbrecher und BND-Gründer Reinhard Gehlen aus Erfurt stammt. Die Bespitzelung von DDR-Bürgern durch den BND. Die Ermordung von DDR-Entwicklungshelfern aus Thüringen durch die massiv BND-gestützte Terrororganisation RENAMO in Mosambik:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/23/thueringen-2020-weiter-stasi-ueberpruefung-von-landtagsabgeordneten-doch-keine-bnd-mad-cia-ueberpruefung-wg-damaliger-und-heutiger-mitarbeitverstrickungen-wer-soll-warum-gedeckt-werden-die-hist/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/23/thueringen-2020-weiter-stasi-ueberpruefung-von-landtagsabgeordneten-doch-keine-bnd-mad-cia-ueberpruefung-wg-damaliger-und-heutiger-mitarbeitverstrickungen-wer-soll-warum-gedeckt-werden-die-hist/</a></h2>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/meine-grosmutter-hat-brot-zwischen-die-kz-haftlinge-geschmissen-deshalb-wollten-die-sie-damals-erschiesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Ich mußte das Blut der Erschossenen zusammenkehren&#8220; &#8211; KZ-Auschwitz-Häftling nahe Oldisleben. Juden in Thüringen zur Nazizeit. “Nun hat der Jenaer Historiker Jacob S. Eder in einer preisgekrönten Doktorarbeit Kohls damalige Geschichtspolitik zum Holocaust analysiert. Eder kommt zu einem brisanten Befund: 40 Jahre nach Kriegsende waren antisemitische Vorurteile und Klischees unter CDU-Politikern und konservativen hohen Beamten der Bundesregierung verbreitet. Selbst der Kanzler war nach Eders Recherchen nicht frei davon.” DER SPIEGEL</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/ich-muste-das-blut-der-erschossenen-zusammenkehren-kz-auschwitz-haftling-nahe-oldisleben/</link>
		<comments>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/ich-muste-das-blut-der-erschossenen-zusammenkehren-kz-auschwitz-haftling-nahe-oldisleben/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 00:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte aus Oldisleben]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentrationslager]]></category>
		<category><![CDATA[KZ Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Nazismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Wand]]></category>
		<category><![CDATA[SS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/?p=130</guid>
		<description><![CDATA[&#8222;Ich war in Auschwitz, ich habe furchtbare Sachen erlebt. Ich mußte nach den Erschießungen an der Schwarzen Wand das Blut zusammenkehren.&#8220; An der Schwarzen Wand wurden von der SS über 20000 Menschen ermordet. http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/10/oberheldrungenthueringen-kz-auschwitz-taeter-und-opfer-aus-doerfern-nur-wenige-kilometer-voneinander-entfernt/ &#8211; Hulda Wiesel – Auschwitzhäftling aus Oldisleben/Thüringen. In ihrem Heimatort existiert (aus inzwischen nachvollziehbaren Gründen) keinerlei Gedenken an die Verfolgte des [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Ich war in Auschwitz, ich habe furchtbare Sachen erlebt. Ich mußte nach den Erschießungen an der Schwarzen Wand das Blut zusammenkehren.&#8220;</strong></p>
<p><strong>An der Schwarzen Wand wurden von der SS über 20000 Menschen ermordet.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/10/oberheldrungenthueringen-kz-auschwitz-taeter-und-opfer-aus-doerfern-nur-wenige-kilometer-voneinander-entfernt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/10/oberheldrungenthueringen-kz-auschwitz-taeter-und-opfer-aus-doerfern-nur-wenige-kilometer-voneinander-entfernt/</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/OldHaken.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42546" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/OldHaken-885x1024.jpg" alt="OldHaken" width="885" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<h2 class="beitrags-titel">Hulda Wiesel – Auschwitzhäftling aus Oldisleben/Thüringen. In ihrem Heimatort existiert (aus inzwischen nachvollziehbaren Gründen) keinerlei Gedenken an die Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. “Hitlers willige Vollstrecker” in Oldisleben. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=24996&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/hulda-wiesel-oldisleben-auschwitz-ueberlebende/" rel="tag">hulda wiesel-oldisleben – auschwitz-überlebende</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-24997" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1-1024x455.jpg" alt="HuldaWieselAuschwitz1" width="1024" height="455" /></a></p>
<p><strong>Auf Website-Anfrage übermittelte die Leitung des Archivs der Gedenkstätte Auschwitz im Oktober 2018 diese drei erhalten gebliebenen SS-Fotos.</strong></p>
<p>—</p>
<h1><strong>„In den ereignisreichen Tagen des Kriegsbeginns hatte die 49-jährige Ehefrau Hulda Wiesel aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span> sich zu mehreren auf der Straße beisammen stehenden Frauen gesellt und sich abfällig geäußert über die Einberufung der Ehemänner zum Wehrdienst. Da Frau Wiesel aus ihrer ‚geistigen‘ Gegnerschaft zum Dritten Reich keinen Hehl machte und auch andere zu ihrer Ansicht zu ‚bekehren‘ versucht hatte, war es nunmehr an der Zeit, sich näher mit ihr zu befassen…”</strong></h1>
<p><b>&#8211;</b></p>
</div>
<h2 class="beitrags-titel">Hulda Wiesel aus Oldisleben, Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. 1978 verstorben in Schweden. Wo wird in Oldisleben der KZ-Überlebenden Hulda Wiesel gedacht, wo befindet sich die Gedenktafel?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Oldisleben – Nazizeit und Zwangsarbeiter(über 800). Landwirt Kurt T.(Teichmann?) in der Adolf-Hitler-Straße 34 läßt einen polnischen Zwangsarbeiter mit dem Rad für Einkäufe nach Heldrungen fahren – und wird 1940 prompt angezeigt. Wie der Nazi-Kapitalismus funktionierte – warum heute deutsche Panzer aus Thüringen zu Kriegsübungen an die russische Grenze transportiert werden, zu hohen Kosten für die Steuerzahler:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2> <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/volkischerbeobachter.jpg" alt="volkischerbeobachter.jpg" /></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Braune BRD – Beispiel Schleswig-Holstein:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/braune-brd-beispiel-schleswig-holstein-die-braunen-jahrzehnte-im-kieler-landeshaus-wer-ungezaehlte-nachfolger-nach-seinem-bilde-formte-heute-mit-progressivem-maentelchen-in-allen-ebenen-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/braune-brd-beispiel-schleswig-holstein-die-braunen-jahrzehnte-im-kieler-landeshaus-wer-ungezaehlte-nachfolger-nach-seinem-bilde-formte-heute-mit-progressivem-maentelchen-in-allen-ebenen-der/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">GESTAPO-Folter unter Brasiliens Diktator Getulio Vargas. Die Bundesrepublik Deutschland und Brasiliens Judenhasser Getulio Vargas – unter CDU-Adenauer mit der Sonderstufe des Großkreuzes des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/JenaUniHakenkreuz.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20875" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/JenaUniHakenkreuz-1024x856.jpg" alt="JenaUniHakenkreuz" width="1024" height="856" /></a></p>
<p><strong>Jena-Uni unter dem Hakenkreuz.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Gedenkstätte Buchenwald schließt AfD von Holocaust-Gedenktag aus”. Thüringer Allgemeine, 24.1. 2019. Warum Politiker der Kohl-Partei CDU und der Schmidt-Partei SPD sowie der GRÜNEN am 27. Januar 2019 sehr willkommen sind(?). “Bundeskanzlerin Merkel ist zur größten Antisemiten-Importeurin der deutschen Geschichte geworden”. Frauke Petry. Öffentliche Diskussion darüber wird auch in Thüringen von interessierter Seite verhindert:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/24/gedenkstaette-buchenwald-schliesst-afd-von-holocaust-gedenktag-aus-ta-24-1-2019-warum-politiker-der-kohl-partei-cdu-und-der-schmidt-partei-spd-sehr-willkommen-sind/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/24/gedenkstaette-buchenwald-schliesst-afd-von-holocaust-gedenktag-aus-ta-24-1-2019-warum-politiker-der-kohl-partei-cdu-und-der-schmidt-partei-spd-sehr-willkommen-sind/</a></h2>
<p><span id="more-130"></span></p>
<p><strong>Inhaftierungsgrund des Zeitzeugen, der kein Kommunist war, nicht einmal links stand: Äußerungen gegen Hitler.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Zwischen den Blöcken 11 und 10 wurde eine Mauer errichtet, die <em>Schwarze Wand</em>, an der Häftlinge hingerichtet wurden. Sie mussten sich zuvor ausziehen, dann wurden Häftlingsnummer, Namen und Geburtsdatum aufgeschrieben und die SS-Männer schossen ihnen in den Hinterkopf.&#8220;(Wikipedia)</strong></p>
<p>Juden in Erfurt: <a href="http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.609.html">http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.609.html</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83-1024x369.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT83" width="1024" height="369" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DIE ZEIT 1983, Mitherausgeber Helmut Schmidt:”In dem Prospekt zum KZ Buchenwald lese ich:`Die Blutspur führt nach Bonn`. Und ich werde so zornig, daß ich auf der Weiterfahrt nach Stunden später meiner Empörung ihren Lauf lasse: Adenauer, Brandt, Schmidt – die Helfershelfer der Mörder von damals? Das ist plumper DDR-Jargon, billige, abstoßende Geschichtsklitterung.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></h2>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">Fritz Hermann Hankel – Hitler-und Faschismusgegner in Oldisleben/Thüringen. Ermordet im Konzentrationslager Buchenwald 1942. Wer hat ihn denunziert, wer hat ihn verhaftet, wer in Oldisleben hat dagegen öffentlich protestiert? Wie positionierte sich die Kirche, was predigten Pfarrer in Oldisleben zum Fall Fritz Hermann Hankel? Haftgrund: “Verkehr mit Juden”. (Auch Jesus war Jude):<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Und das Bundeskriminalamt wurde zur Zentrale für NS-Kriegsverbrecher.” FREITAG:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/</a></h2>
<p><strong>…THE DARK PAST, die dunkle Vergangenheit. Unter diesem Titel geht der <i>Spiegel </i>Anfang Oktober in seiner englischsprachigen Online-Ausgabe aus sich heraus: “<i>Germany´s federal police is admitting that most of its founding members had blood on their hands as active members of Hitler´s brutal security apparatus. It´s the first time one of Germany´s security services is examining its own history.</i>” (Die deutsche Bundespolizei räumt ein, dass die meisten ihrer Gründungsmitglieder als aktive Mitglieder von Hitlers brutalem Sicherheitsapparat Blut an ihren Händen hatten. Es ist das erste Mal, dass ein deutscher Sicherheitsdienst seine Geschichte untersucht.)… Der Freitag, Otto Köhler</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner SPD und GRÜNE. Wer in Deutschland stockreaktionär ist – und wer nicht:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a>“Eine s</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16992" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832-1024x605.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT832" width="1024" height="605" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – DIE ZEIT und die “Blutspur”…Eine sentimentale Reise durch die Deutsche Demokratische Republik”.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wo hing in Oldisleben eigentlich der sogenannte “Stürmerkasten”? Am Gebäude der früheren Drogerie Heinze, in der damaligen Adolf-Hitler-Straße. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=123&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer">http://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha55.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-676" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha55.jpg" alt="" width="500" height="319" /></a></p>
<p><strong>Oldisleben, Adolf-Hitler-Straße – im Hintergrund das Gebäude des Kindergartes erkennbar. Laut Zeitzeugen hatte jedes Dorf der Umgebung damals eine Adolf-Hitler-Straße, in Oldisleben kam noch eine Horst-Wessel-Straße hinzu, gab es auch eine Hindenburgstraße. Unter Hitler war jeden Sonnabend “Staatsjugendtag”, trafen sich Hitlerjugend und Bund deutscher Mädchen in der Schachtschule. “Fast alle Jugendlichen waren damals organisatorisch erfaßt, auch in den vielen Untergliederungen der Nazi-Partei, Nazi-Organisationen. Bis zum Verbot der Kommunistischen Partei spielten auf dem Oldislebener Schulplatz die Rotfront-Kinder und die Hitlerjugend-Mitglieder getrennt. Auf den Sälen der Umgebung kam es  noch zu Schlägereien zwischen Nazi-SA und Rotfront. In Artern drang ein SA-Sturmbannführer mit seinem Trupp in eine KP-Versammlung ein, schoß mit seiner Waffe mehrmals in die Decke zur Einschüchterung – und erklärte die Versammlung für aufgelöst.”</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Wo hing in Oldisleben/Thüringen eigentlich der sogenannte “Stürmerkasten”? Am Gebäude der früheren Drogerie Heinze, in der damaligen Adolf-Hitler-Straße. “Die Juden waren es auch, die die Führer der Marxisten und Kommunisten in erster Linie stellten”. Nazis und Kommunisten in Oldisleben:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/wo-hing-in-oldisleben-eigentlich-der-sogenannte-sturmerkasten-am-gebaude-der-fruheren-drogerie-heinze/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/wo-hing-in-oldisleben-eigentlich-der-sogenannte-sturmerkasten-am-gebaude-der-fruheren-drogerie-heinze/</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113394" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18-837x1024.jpg" alt="NazisCDULeserTA18" width="837" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Alle Nazis rissen schnellstens aus von Ost nach West. Dort waren sie herzlich willkommen. Die CDU und Herr Konrad Adenauer haben sie sogar in die Regierung aufgenommen.” Leserbrief aus Erfurt, Thüringer Allgemeine, 22.6. 2018 – Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion.</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha24.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-590" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha24.jpg" alt="" width="500" height="640" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SA marschiert: “Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen…”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha25.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-593" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha25.jpg" alt="" width="500" height="360" /></a></p>
<p><strong>“Führers Geburtstag” 1939 in der Zuckerfabrik, die ganze Belegschaft muß antreten, strammstehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha26.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-596" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha26.jpg" alt="" width="500" height="327" /></a></p>
<p><strong>Direktion der Zuckerfabrik zur Nazizeit.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-601" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg" alt="" width="500" height="347" /></a></p>
<p><strong>Umzug in Oldisleben, lokale Führer von SA und NSDAP mit an der Spitze.</strong></p>
</div>
<p><strong>Nazistisch-militaristische Literatur, als Folge des Politikwechsels von 1990 nunmehr auch in den Thüringer Buchgeschäften, darunter in Erfurt, und selbst in Supermärkten angeboten:</strong></p>
<p><strong>Wie heute in entsprechenden Werken  die Aktivitäten der Wehrmacht im Angriffskrieg interpretiert werden: </strong></p>
<p><strong>Aus dem Vorwort zur 15. (!) Auflage:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/soldatenvolkvaterland.jpg" alt="soldatenvolkvaterland.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:”…tapfer und treu, wie deutsche Soldaten seit Jahrhunderten für Volk und Vaterland ihr Leben hingegeben haben.”  </strong><strong>Buch nach dem Anschluß 1990 nun auch angeboten in den größten Buchhandlungen Ostdeutschlands,  von westdeutschem Verlag herausgegeben. Ein Buch dieses Inhalts zu DDR-Zeiten in DDR-Buchhandlungen – was wären die Reaktionen gewesen? Wer kämpfte dafür, daß derartige Bücher nach Mauerfall und Anschluß 1990 nun auch in Ostdeutschland überall angeboten werden? Aufschlußreich ist, daß in Ostdeutschland einstige sog. Bürgerrechtler an solcher Literatur auch im Jahre 2014 keinerlei Anstoß nehmen –  Parteien, Institutionen, NGO, Staatskirchen sowieso nicht. </strong></p>
<div id="inner">
<div id="left-column">
<div id="ad8" class="ad">
<div class="Anzeige">Anzeige</div>
<div id="c1855_42_8" class="sam-container sam-place"></div>
</div>
</div>
<div id="abcd">
<div id="center-column">
<div id="c6205_63_4" class="sam-container sam-place"></div>
<p><!-- #top-ads --></p>
<div id="center-column-inner">
<div id="header">
<div id="masthead">
<div id="branding">
<div><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/das-blaettchen.png" alt="" width="379" height="243" /></div>
<div>
<ul class="print-and-share-buttons">
<li><a title=" Das Blättchen auf Facebook " href="https://www.facebook.com/dasblaettchen" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/f_logo_16x16.jpg" alt="f" border="0" />/dasblaettchen</a> |</li>
<li><a title=" Das Blättchen auf Twitter " href="https://www.twitter.com/das_blaettchen" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/twitter_logo_16x16.png" alt="t" border="0" />/das_blaettchen</a> |</li>
<li><a title=" Das Blättchen auf Google+ " href="https://plus.google.com/+das_blaettchen_de/posts" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/gplus-16.png" alt="g+" border="0" />/+das_blaettchen_de</a></li>
</ul>
</div>
</div>
<p><!-- #branding --></p>
<div id="access">
<div id="branding-claim"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/intraditionweltbuehne.png" alt="" width="398" height="64" /></div>
<p><!-- #branding-claim --></p>
<div id="branding-addition"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/dreier_rot.png" alt="" width="398" height="122" /></div>
<p><!-- #branding-addition --></p>
<div class="skip-link screen-reader-text"></div>
</div>
</div>
</div>
<div id="main">
<div id="container">
<div id="content">
<div id="post-16337" class="post-16337 post type-post status-publish format-standard hentry category-blaettchen tag-klaus-hart">
<h1 class="issue-title">Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 15. Oktober 2007, Heft 21</h1>
<h1 class="entry-title">Am Abendbrottisch</h1>
<div class="entry-content">
<p><em>von Klaus Hart, São Paulo</em></p>
<p>Wie der österreichische Historiker Othmar Plöckinger nachwies, gab es zur Nazizeit in den evangelischen Kirchen Deutschlands sehr viel Begeisterung für Hitlers Ideologie. Zitiert wird beispielsweise die Broschüre <em>Der Nationalismus vor der Gottesfrage </em>des Pastors und Theologen Helmuth Schreiner: »Der Kampf um Gesundheit des Blutes und Reinheit der Rasse ist also vom christlichen Glauben her gesehen ein Gottesbefehl.«<br />
Jüngst auf Heimturlaub in Deutschlands Osten, erinnerten mich einige Zeitzeugen an die Begeisterung für die Nazis, die unter den Repräsentanten der evangelischen Kirchen geherrscht habe. An Abendbrot- und Kneipentischen in Thüringen und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg und Vorpommern erzählt man sich noch heute, wie es damals zuging: Vielerorts hätten evangelische Pfarrer in SA-Uniform und mit NSDAP-Fahnen direkt am Altar gepredigt. Andere Pfarrer hätten die Hakenkreuzbinde auf dem schwarzen Talar getragen, wieder andere über die SA-Uniform mit dem Braunhemd den Talar gezogen, so daß die schwarzen SA-Stiefel zu sehen gewesen seien. Zu einer Zeit, als selbst in den Dörfern Kommunisten und Juden festgenommen und zur Liquidierung in die KZs abtransportiert wurden, hätten sie die Hitler-Ideologie gepredigt. Die nach 1945 gern vorgezeigten Pfarrer aus der Bekennenden Kirche waren nur eine ganz kleine Minderheit.<br />
In ungezählten ostdeutschen Pfarrhäusern, so wird erzählt, feierten die evangelischen Pastoren rauschende Feste mit SS-Offizieren und anderen Nazi-Größen, pflegten begeistert den engen Schulterschluß. Gar nicht so selten waren auch Familienbande, Pfarrerfamilien waren über Eheschließungen mit Nazigrößen, oftmals identisch mit den Großgrund- und Fabrikbesitzern vor Ort, engstens liiert.<br />
Der Angriffskrieg des deutschen Kapitals, so Zeitzeugen, sei von der evangelischen Kirche nach Kräften politisch-ideologisch unterstützt, oft gar begeistert verherrlicht worden. An den Kriegerdenkmälern neben den evangelischen Kirchen hätten Kundgebungen für den Krieg stattgefunden und Pfarrer das »Heldentum« von Wehrmacht und SS bejubelt. Viele Kirchengemeinden könnten heute Ausstellungen mit Originalmaterial veranstalten, einschließlich der auf die spezifische lokale Situation zugeschnittenen Predigttexte – selbst Fotos mit evangelischen Pastoren in SA-Uniform am Altar und bei den Kriegerdenkmalfeiern müßten noch reichlich in vielen Orten aufzutreiben sein.<br />
In den Schulen hatten die Kinder und Jugendlichen einst zu beten: »Schütze Gott mit starker Hand / unser Volk und Vaterland / Laß auf unsres Führers Pfaden / leuchten deine Huld und Gnaden.« Und in einem Hitler gewidmeten evangelischen Schulgebet hieß es : »Weck im Herzen uns aufs Neue / deutscher Ahnen Kraft und Treue / und so laß uns stark und rein / deine deutschen Kinder sein.«<br />
In der Gegend, in der einst Thomas Müntzer wirkte, zitieren die Leute heute gern aus neueren Publikationen über Martin Luthers Ansichten über das Verhältnis zu den Mächtigen. Gott wolle den König geehrt und die Aufrührer vernichtet sehen. Bemerkenswert sei, daß Luther »die von Gott verordnete Obrigkeit« herausgestellt und die Fürsten und Herren als »Gottes Beamten« bezeichnet habe. Nicht nur in der Region des Bauernkriegs erinnert man sich an Luthers Schrift <em>Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern.<br />
</em>Und auffällig, meinen meine Gesprächspartner, sei es, wie gut sich die evangelischen Kirchen heutzutage mit der Obrigkeit verstehen. »Unmengen hocheffektiver Exportbetriebe wurden sofort nach dem Anschluß dem Erdboden gleichgemacht, um Massenarbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit und Entsolidarisierung zu erzeugen«, sagt einer in Thüringen, »doch die Pfarrhäuser und Kirchen sind tipptopp wie noch nie.« Letzteres wiederum stößt mancher Westverwandtschaft auf. »Wieso wird eigentlich in die Ost-Kirchen soviel Geld investiert, obwohl heute viel weniger reingehen als zu Zonen-Zeiten?« fragt eine wertkonservative hochgebildete Dame aus Hamburg. Den Zufallsgast aus Brasilien fragt sie, ob die katholische Kirche sich im Tropenlande ebenfalls so gut mit der Obrigkeit verstehe und so viele öffentliche Mittel erhalte. Der mit den heutigen deutschen Verhältnissen eher wenig vertraute Gast muß das verneinen; die Kirchen in beiden Ländern seien schwerlich miteinander zu vergleichen.<br />
Den Zeitzeugen zufolge hätten nach 1945 viele Repräsentanten der evangelischen Kirchen schwer daran zu schlucken gehabt, selbst in den kleinsten ostdeutschen Dörfern auf einmal von jenen regiert zu werden, die bis 1933 propagiert hatten: »Wer Hitler wählt, wählt den Krieg« – und die von den evangelischen Kirchen gemeinsam mit SA und NSDAP hart bekämpft worden waren. Kinder von Nazis hätten nach 1933 auf dem Schulhof natürlich nicht mit jenen aus »rot« verschrienen Familien gespielt, sondern ihnen bestenfalls auf offener Straße, die Hand zum Hitlergruß gereckt »Deutschland erwecke, Moskau verrecke« nachgebrüllt.<br />
Statt mit einem Nazi-Bürgermeister und einem strammen Nazi-Schulleiter, mit denen sich viele Pfarrer blendend verstanden hatten, mußten sie nach 1945 selbst auf vielen Dörfern plötzlich KZ-Überlebende aus Buchenwald und anderen Lagern ertragen, die nun auf solchen Posten saßen. Da hätten nicht wenige wehmütig nach Westdeutschland geschaut, wo Kriegsverbrechern nur selten ein Haar gekrümmt worden sei und die Globkes und Filbingers erneut Karriere machten. Mit Galgenhumor erzählen heute manche im Osten, daß evangelische Pfarrer in Wendezeiten den »Runden Tisch« just an jener Stelle in ihren Kirchen veranstaltet hätten, an denen einst die Hakenkreuz-Fahnen standen und die Nazi-Pastoren predigten. Mit ebensoviel Ironie wird quittiert, daß an den Kriegerdenkmälern wie einst zur Nazizeit wieder Gedenkfeiern stattfinden. Und daß just wie unter Hitler wiederum <em>Ich hatt einen Kameraden</em> erklinge. Wer da besonders kräftig mit einstimme, seien Mitglieder neonazistischer Gruppierungen, die es bis zum Anschluß nur in Wessiland gegeben habe.<br />
Wer zu DDR-Zeiten auf die absurde Idee gekommen wäre, Sympathie für Nazi-Ideologie zu äußern, so sagen ostdeutsche Lehrer im Gespräch, hätte unverzüglich Ärger mit Schule, Gewerkschaft, Partei und Stasi bekommen. Der Besitz von <em>Mein Kampf</em> wäre als staatsfeindlich eingestuft, mit Knast bestraft worden. Nach dem Anschluß, meinen diese Pädagogen, sei all dies sozusagen ins Gegenteil umgeschlagen, habe man den raschen Aufbau neonazistischer Gruppierungen nach Kräften gefördert; lediglich Alibi- und Scheinkritik werde an dieser Entwicklung geübt.<br />
Auf die staatlich verordnete Wanderausstellung <em>Das hat’s bei uns nicht gegeben – Antisemitismus in der DDR </em>reagieren sie mit Gelächter, bezeichnen sie als kompletten Schwachsinn. In ihren Schulen sei es zur DDR-Zeit obligatorisch gewesen, durchweg allen Schülern immer wieder ausführlich die Situation der Juden zur Nazizeit zu schildern, stets auch anhand von Zeugenberichten aus KZ-Städten wie Weimar. Ungezählte Weimaraner wußten sehr genau, was mit den Juden oben am Ettersberg geschah, sahen damals beinahe täglich, wie Trupps von Juden, selbst bei Eiseskälte nur in Holzschuhen ohne Strümpfe brutal durch die Straßen getrieben wurden. Das alles haben wir unseren Schülern stets vermittelt, sagen diese Lehrer. Heute indessen im Osten werde allgemein die Ausbreitung nazistischen Gedankenguts gefördert. Hätte man jemanden zu DDR-Zeiten mit Landserheften, gar mit der <em>Nationalzeitung</em> erwischt, so die Lehrer und andere Zeitzeugen, hätte der Ärger bekommen. Heute werde derartiges nicht zufällig beinahe in jedem Supermarkt angeboten.<br />
Merkwürdig – aus den Medien Ostdeutschlands erfährt man als Zugereister nur entsetzlich wenig über die dortige Realität, das Denken und Fühlen der Menschen, heute und früher. Wenn wichtige Zeitzeugen erst gestorben sind, wird es für ernstzunehmende Historiker beinahe unmöglich sein, noch herauszubekommen, wie es im Osten tatsächlich war.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<h2 class="beitrags-titel">Martin Luther: “Von den Juden und ihren Lügen”(1543). “Darum immer weg mit ihnen.” Luther und die Antisemitismus-Diskussion. Eisenach. “Bad People”. Brasilien, Kriegsverbrecher, Rechtsextremismus. “Jüdischer Ungeist”. Julius Streicher, Nürnberger Prozesse. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=609&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/adolf-hitler/" rel="tag">Adolf Hitler</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/antisemitismus/" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eisenach/" rel="tag">Eisenach</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/evangelische-kirche/" rel="tag">Evangelische Kirche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/" rel="tag">Juden</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/julius-streicher/" rel="tag">Julius Streicher</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kultur/" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/martin-luther/" rel="tag">Martin Luther</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/na%c2%bcrnberger-prozesse/" rel="tag">NÃ¼rnberger Prozesse</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/religion/" rel="tag">Religion</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wartburg/" rel="tag">Wartburg</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/werte/" rel="tag">Werte</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Zu den Merkwürdigkeiten der öffentlichen Antisemitismus-Debatten in Deutschland und Brasilien zählt, daß eines der Hauptwerke Luthers, „Von den Juden und ihren Lügen”, fast durchweg ausgeklammert bleibt.</strong> <strong>Für den Schul-und Konfirmandenunterricht gilt dies ebenfalls. Bis heute veröffentlichen  die evangelischen Gemeinden interessanterweise nicht jene Predigten, die zur Hitlerzeit von den Pfarrern sogar in SA-und NSDAP-Uniform gehalten worden waren. Aus Thüringen – Luther lebte zeitweise im thüringischen Eisenach und auf der Wartburg –  ist unter anderem bezeugt, daß Juden, die den Terror der Nazis in Konzentrationslagern wie Buchenwald bei Weimar überlebten, nach Kriegsende den amerikanischen und sowjetischen Truppen beim Auffinden von mit der evangelischen Kirche eng verbandelten Naziverbrechern und hohen NS-Funktionsträgern behilflich waren. Sofern diese sich nicht schon in die spätere Bundesrepublik Deutschland abgesetzt hatten, um straffrei zu bleiben und weiter Karriere machen zu können.  </strong></p>
<p><strong>Nach 1990 änderte sich das Bild, da u.a. der Rechtsextremismus ganz offiziell eingepflanzt wurde, zuvor streng verbotene, nur im westlichen Deutschland existierende neonazistische Parteien, Organisationen und Gruppierungen gefördert, Nazi-verherrlichende Schriften auf einmal selbst in ostdeutschen Supermärkten massenhaft angeboten werden.</strong></p>
<p><strong>(Erich Kästner: “Ich könnte euch verschiedenes erzählen, was nicht in euern Lesebüchern steht. Geschichten, welche im Geschichtsbuch fehlen, sind immer die, um die sich alles dreht”.)</strong></p>
<p><strong>Die “Reichskristallnacht” der Nazis hatte vom 9. auf den 10. November, dem Geburtstag Luthers, stattgefunden.</strong></p>
<p><strong>Bestimmte europäische Länder haben viele hochaktive Antisemiten, die jedes Attentat auf Juden feiern, ins Land geholt – und damit die tatsächliche Haltung zum Antisemitismus, abseits des Betroffenheitsgeschwätzes offizieller Reden,  klar definiert.</strong></p>
<p><strong> Hier Auszüge aus dem Text von 1543:</strong></p>
<p><strong>„Was wollen wir Christen nun tun mit diesem verworfenen, verdammten Volk der Juden?</strong></p>
<p><strong>“Bad People”:</strong> <a href="http://www.jcrelations.net/en/?item=3036">http://www.jcrelations.net/en/?item=3036</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/</a></p>
<p><strong><strong>Käßmann: Es wird keinen Luther-Kult geben</strong></strong></p>
<p><strong> Käßmann erklärte, sie verstehe sich weiterhin als Frau der Kirche und freue sich, in neuer Funktion wieder für die EKD tätig zu sein. Sie wolle mit „Herzen, Mund und Händen“ zum Gelingen des Jubiläums beitragen. Es werde weder einen Luther- noch einen Käßmann-Kult geben. Zu Luthers Schattenseiten gehöre etwa seine Haltung gegenüber den Juden sowie zu den Bauernkriegen. Dies werde man auch thematisieren.(Pressezitat)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannsond.JPG" alt="kasmannsond.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann auf Kirchentag 2011 in Sondershausen(Thüringen).</strong></p>
<p><strong>Margot Käßmann/EKD:</strong><a href="https://www.pi-news.net/2010/02/kaessmann-schockiert-ueber-sich-selbst/">https://www.pi-news.net/2010/02/kaessmann-schockiert-ueber-sich-selbst/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannschorlemmer.JPG" alt="kasmannschorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann mit Friedrich Schorlemmer in Trinitatis-Kirche von Sondershausen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/schorlemmer.JPG" alt="schorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Friedrich Schorlemmer in Sondershausen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/</a></p>
<p><span id="more-609"></span><strong>Dulden können wirs nicht, nachdem sie bei uns sind und wir so ein Lügen, Lästern und Fluchen von ihnen wissen, damit wir uns nicht teilhaftig machen all ihrer Lügen, Flüche und Lästerung. Andererseits können wir weder  das unlöschliche Feuer des göttlichen Zorns, wie die Propheten sagen, löschen noch die Juden bekehren. Wir müssen mit Gebet und Gottesfurcht eine scharfe Barmherzigkeit üben (und sehen), ob wir nicht doch einige aus der Flamme und Glut erretten können. Rächen dürfen wir uns nicht: sie haben die Rache auf dem Halse, tausendmal ärger, als wir ihnen wünschen können. Ich will meinen treuen Rat geben: Erstens, daß man ihre Synagoga oder Schule mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder eine Schlacke davon  sehe ewiglich. Und dies soll man unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren tun, damit Gott sieht,  daß wir Christen  sind und so einen öffentliches Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch darein gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet(ich habs selbst nicht gewußt!), wird uns Gott verzeihen.  Wenn wir aber nun, da wirs wissen, den Juden frei vor unserer Nase so ein Haus schützen und schirmen würden, in dem sie Christus und uns belügen, lästern, fluchen, anspeien und schänden(wie wir oben gehört haben), so wäre das ebensoviel, als täten wirs selbsts, und viel schlimmer, wie man wohl weiß…Zweitens, daß man auch ihre Häuser ebenso niederreiße und zerstöre. Denn sie treiben darin dasselbe wie in den Schulen. Dafür kann man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun wie die Zigeuner, damit sie wissen, sie sind nicht Herrn in unserem Lande, wie sie prahlen, sondern im Elend und gefangen, wie sie ohn Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen. Drittens, daß man ihnen all ihre Gebetbüchlein und Talmudisten nehme, in denen diese  Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.Viertens, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, weiterhin zu lehren. Denn dieses Amt haben sie mit vollem Recht verloren, weil sie die armen Juden mit dem Spruch Moses, V. Mos. 17,10ff., gefangen halten, welcher gebietet, sie sollen ihren Lehrern gehorchen bei Verlust Leibes und der Seele, wo doch Moses an der Stelle klar hinzusetzt:”Was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn.  Dies übergehen die Bösewichter und mißbrauchen  den Gehorsam des armen Volkes nach ihrer Willkür gegen das Gesetz des Herrn, gießen ihm das Gift, diesen Fluch und die Lästerung ein – so wie uns der Papst mit dem Spruch, Matth.16,18:”Du bist Petrus” usw., gefangen hielt, daß wir alles glauben mußten, was er uns  aus seinem Teufelskopf vorlog und “trog und uns nicht nach Gottes Wort lehrte, worüber er das Amt zu lehren verloren hat. Fünftens, daß man den Juden das freie Geleit und das Recht auf die Straßen ganz aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie weder Herrn noch Beamte noch Händler oder dergleichen sind; sie sollen daheim bleiben. Ich lasse mir sagen, ein reicher Jude solle jetzt auf dem Lande mit zwölf Pferden reiten(der will ein Kochab werden!) und wuchert Fürsten, Herrn, Land und Leute aus, so daß große Herrn scheel darauf sehen.  Werdet ihr Fürsten und Herrn  diesen Wucherern  nicht nach Recht und Ordnung die Straße verlegen, so könnte sich einmal eine Reiterei gegen sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind, und wie man mit ihnen umgehen und ihr Unwesen nicht schützen soll. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, wenn ihr nicht vor Gott all ihrer Greuel teilhaftig werden wollt.  Was daraus Gutes kommen könnte, das wollet wohl bedenken und verhindern!Sechstens, daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kostbarkeiten in Gold und Silber nehme und lege es beiseite, es aufzuheben.  Und dies ist der Grund dafür: alles, was sie haben, haben sie uns, wie oben gesagt, durch ihren Wucher gestohlen und geraubt, weil sie sonst keinen anderen Erwerb haben. Dieses Geld sollte man dazu gebrauchen(und nicht für einen andern Zweck!), einem Juden, wenn er sich im Ernst bekehrt, davon je nach seiner Stellung hundert, zwei-oder dreihundert Gulden in die Hand zu geben, damit er für sein armes Weib und seine Kindlein einen Erwerb anfangen kann und die Alten oder Gebrechlichen damit unterhält. Denn so ein böse gewonnenes Gut  ist verflucht, wenn mans nicht mit Gottes Segen einer guten  und nötigen Verwendung zuführt…Siebentens, daß man den jungen, starken Juden und Jüdinnen Flegel, Axt, Hacke, Spaten, Rocken, Spindel in die Hand gebe und lasse sie ihr Brot verdienen  im Schweiß der Nasen, wie Adams Kindern auferlegt ist, I.Mos. 3, 19. Denn es taugt nichts, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen, Sich-mästen und Protzen verzehren und darauf lästerlich prahlen, daß sie durch unsern Schweiß die Herrn der Christen wären, sondern man müßte ihnen das faulen Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben. Fürchten wir aber, daß sie uns an Leib, Weib, Gesinde, Vieh usw. Schaden antun könnten, wenn sie uns dienen oder arbeiten sollten, weil es wohl zu vermuten ist, daß solche edle Herrn der Welt und giftige, bittere Würmer, an keine Arbeit gewöhnt, sich höchst ungern so tief unter die verfluchten Gojim demütigen würden,  so laßt uns bei der üblichen Klugheit der anderen Nationen bleiben wie (in) Frankreich, Spanien, Böhmen usw. und mit ihnen nachrechnen, was sie uns abgewuchert haben, und danach gütlich geteilt, sie aber für immer zum Lande ausgetrieben! Denn, wie gehört, Gottes Zorn ist groß über sie, daß sie durch sanfte Barmherzigkeit nur ärger und ärger, durch Schärfe aber wenig besser werden. Darum immer weg mit ihnen…”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/lutherjudenlugengroser.JPG" alt="lutherjudenlugengroser.JPG" /></p>
<p><strong>Laut Kirchenangaben lebten 1926 in Thüringen lediglich rund 6000 Juden. 1925 waren danach 92,5 Prozent der Thüringer Bevölkerung evangelisch, „und 0,2 % Israeliten”. In Brasilien gehörten zur Nazizeit die meisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an und predigten Nazi-Ideologie, darunter die Rassenlehre sowie die Haltung gegenüber den Juden. </strong></p>
<p><strong>In keinem anderen Land außerhalb Deutschlands hatte die NSDAP damals mehr Mitglieder als in Brasilien. In der sowjetischen Besatzungszone war Luthers Buch über die Juden verboten worden – über mögliche Proteste von Mitgliedern der NS-Pfarrschaft, die in zahlreichen deutschen evangelischen Kirchen, teils mit SA-Uniform unterm Talar und Hakenkreuzfahnen neben dem Altar, Luthers Juden-Positionen verbreitet hatten, ist nichts bekannt. Auch in Brasilien gehörten die allermeisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an.</strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html">http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/wendesibirien.jpg" alt="wendesibirien.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß: “Die Wende kommt – durchhalten. Sieg oder Sibirien!</strong>”</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldajuden1.jpg" alt="apoldajuden1.jpg" /></p>
<p><strong>Juden, Apolda. Ausriß, Peter Franz, Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><strong>Peter Franz: Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldalutherkirche1.jpg" alt="apoldalutherkirche1.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>“Professor Mamlock” – DEFA-Film von Konrad Wolf, am 6.2. 2017 im MDR-TV, in Zeiten geförderten Judenhasses in Deutschland…<a href="https://www.amazon.de/Professor-Mamlock-Wolfgang-Heinz/dp/B00FGUJ6RC">https://www.amazon.de/Professor-Mamlock-Wolfgang-Heinz/dp/B00FGUJ6RC</a></strong></p>
<p><a href="https://www.amazon.de/Nackt-W%C3%B6lfen-DVD-Blu-ray/s?ie=UTF8&amp;page=1&amp;rh=n%3A284266%2Ck%3ANackt%20unter%20W%C3%B6lfen">https://www.amazon.de/Nackt-W%C3%B6lfen-DVD-Blu-ray/s?ie=UTF8&amp;page=1&amp;rh=n%3A284266%2Ck%3ANackt%20unter%20W%C3%B6lfen</a></p>
<p><strong>Das Publikumsinteresse an DEFA-Filmen steigt vor allem in Ostdeutschland weiter stetig an, das DVD-Angebot von DEFA-Streifen wird größer</strong>: <a href="https://www.buchredaktion.de/katalog/dvd/ddr-klassiker-exklusiv">https://www.buchredaktion.de/katalog/dvd/ddr-klassiker-exklusiv</a></p>
<p><strong>Henry Hübchen in Superillu 2017: “Die DDR war mir, was meine Arbeit betrifft, nie zu klein. Da waren Leute, die mich interessiert haben, die besonders waren. Das Theater hatte Weltniveau. Und die Filmgeschichte der DEFA ist auch nicht ohne.”</strong></p>
<p><a href="https://www.buchredaktion.de/katalog/ddr-tv-archiv">https://www.buchredaktion.de/katalog/ddr-tv-archiv</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Professor_Mamlock_(1961)">https://de.wikipedia.org/wiki/Professor_Mamlock_(1961)</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/NacktunterW%C3%B6lfenSuperillu17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-5351" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/NacktunterW%C3%B6lfenSuperillu17-1024x763.jpg" alt="NacktunterWölfenSuperillu17" width="1024" height="763" /></a></p>
<p><strong>Ausriß:”Nackt unter Wölfen…Die besten DEFA-Filme aller Zeiten. Superillu.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/</a></p>
<p>Heiligenschein über dem Hakenkreuz: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/</a></p>
<p><strong>Wikipedia: “Der Oberkirchenrat der </strong><a title="Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Evangelisch-Lutherische_Landeskirche_Mecklenburgs"><strong>Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs</strong></a><strong> gab gar am 16. November 1938 zu den Vorgängen eine Woche zuvor unter Bezugnahme auf ein Lutherzitat zu bedenken: <em>„Kein im christlichen Glauben stehender Deutscher kann, ohne der guten und sauberen Sache des Freiheitskampfes der deutschen Nation gegen den jüdischen antichristlichen Weltbolschewismus untreu zu werden, die staatlichen Maßnahmen gegen die Juden im Reich, insbesonder die Einziehung jüdischer Vermögenswerte bejammern. Und den maßgebenden Vertretern von Kirche und Christentum im Auslande müssen wir ernstlich zu bedenken geben, daß der Weg zur jüdischen Weltherrschaft stets über grauenvolle Leichenfelder führt.</em>. Er rief die Geistlichen dazu auf, <em>„ihre Verkündigung in Predigt und Seelsorge so auszurichten, daß die deutsche Seele keinen Schaden leidet und den deutschen Menschen dazu verholfen wird, daß sie ohne falsche Gewissensbeschwerung getrost alles daran setzen, eine Wiederholung der Zersetzung des Reiches durch den jüdischen Ungeist von innen her für alle Zeiten unmöglich zu machen.</em><sup><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/#cite_note-46">[47]</a>“</sup></strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm">http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GÃƒÂ¼nther_Schwarberg">http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Schwarberg</a></p>
<p><a href="http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php">http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php</a></p>
<p><a href="http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther">http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther</a></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/03/hakenkreuzdrachenneu.JPG" alt="hakenkreuzdrachenneu.JPG" /><strong>Sao Paulo, Ibirapuera-Park, siebziger Jahre.</strong></p>
<p><strong>Julius Streicher, Nürnberger Prozesse:</strong> <a href="http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden">http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden</a></p>
<p><strong>Beziehungen Bonn-Brasilia während der nazistisch-antisemitisch orientierten Militärdiktatur:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Diktator Geisel und Bundeskanzler Schmidt.</strong></p>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s1600/Geisel+e+Schmidt.jpg"><img src="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s320/Geisel+e+Schmidt.jpg" alt="" width="320" height="173" border="0" /></a></p>
<p><strong>Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt. Der Geisel-Besuch von 1978 in der Bundesrepublik Deutschland – Geisel nimmt im TV auch zur Kritik an der Menschenrechtslage Stellung – die offiziellen Dokumente Brasiliens: </strong><a href="http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf">http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf</a></p>
<p><strong>Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer,  berüchtigter sadistischer Judenmörder – von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert: </strong> <strong> ”Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.” Wikipedia</strong></p>
<p><strong>Im KZ Sobibor wurden etwa 250000 Juden ermordet.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/herzog1.jpg" alt="herzog1.jpg" /></p>
<p><strong>Die Amtszeit von Diktator Ernesto Geisel: Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog 1975 in einer Polizeizelle Sao Paulos – in Wahrheit wurde er totgefoltert.  </strong><strong>Bundesrichter Marcio José de Morais annullierte 1979 das offizielle Dokument der Diktatur über die Todesursache, gab indessen Zeugen recht, denen zufolge Herzog gefoltert worden war, machte den Staat für den Tod des Juden verantwortlich. Unterdessen wurde ermittelt, daß unter Geisel gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht wurden, das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutierte.</strong></p>
<p><strong>1978 traf General Geisel in der Bundesrepublik Deutschland während des offiziellen Besuchs nach eigenen Angaben mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel, Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß, Hans Filbinger(Schloß Schwetzingen) zusammen, sprach etwa anderthalb Stunden mit Willy Brandt, Präsident der Sozialistischen Internationale. Geisel war zudem im Kernforschungszentrum Jülich. In Bonn auf einer Pressekonferenz auf die Menschenrechte angesprochen, sagte Geisel, Brasilien sorge sich außerordentlich um die Menschenrechte – obwohl oft in schlecht informierten oder tendenziösen Organen anderes gesagt werde. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator  General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde –  und Willy Brandt, Ausriß. General Geisel war 1976 zu einem offiziellen Besuch in Großbritannien.</strong></p>
<p>Wikipedia:</p>
<h3>A morte[<a title="Editar seção: A morte" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Vladimir_Herzog&amp;action=edit&amp;section=7">editar</a>]</h3>
<p>O <a title="Serviço Nacional de Informações" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Servi%C3%A7o_Nacional_de_Informa%C3%A7%C3%B5es">Serviço Nacional de Informações</a> recebeu uma mensagem em Brasília de que naquele dia 25 de outubro: “cerca de 15h, o jornalista Vladimir Herzog suicidou-se no <a title="DOI/CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI/CODI">DOI/CODI</a>/<a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a>“. Na época, era comum que o governo militar divulgasse que as vítimas de suas torturas e assassinatos haviam perecido por “suicídio”, fuga ou atropelamento, o que gerou comentários irônicos de que Herzog e outras vítimas haviam sido “suicidados” pela ditadura. O jornalista <a title="Elio Gaspari" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Elio_Gaspari">Elio Gaspari</a> comenta que “suicídios desse tipo são possíveis, porém raros. No porão da ditadura, tornaram-se comuns, maioria até.”</p>
<p>Conforme o Laudo de Encontro de Cadáver expedido pela <a title="Pol?cia Técnica" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Pol%C3%ADcia_T%C3%A9cnica">Polícia Técnica</a> de São Paulo, Herzog se enforcara com uma tira de pano – a “cinta do macacão que o preso usava” – amarrada a uma grade a 1,63 metro de altura. Ocorre que o macacão dos prisioneiros do <a title="DOI-CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI-CODI">DOI-CODI</a> não tinha cinto, o qual era retirado, juntamente com os cordões dos sapatos, segundo a praxe naquele órgão.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-14">14</a> No laudo, foram anexadas fotos que mostravam os pés do prisioneiro tocando o chão, com os joelhos fletidos – posição em que o enforcamento era impossível. Foi também constatada a existência de duas marcas no pescoço, típicas de <a title="Estrangulamento" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Estrangulamento">estrangulamento</a>. <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-15">15</a> <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Acervo27-5">5</a></p>
<p>Vladimir era <a title="Judeu" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Judeu">judeu</a>, e a tradição judaica manda que suicidas sejam sepultados em local separado. Mas quando os membros da <em><a title="Chevra kadisha" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Chevra_kadisha">Chevra kadisha</a></em> – responsáveis pela preparação dos corpos dos mortos segundo os <a title="Halachá" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Halach%C3%A1">preceitos do judaísmo</a> – preparavam o corpo para o funeral, o <a title="Rabino" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Rabino">rabino</a> <a title="Henry Sobel" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Henry_Sobel">Henry Sobel</a>, líder da comunidade, viu as marcas da tortura. “Vi o corpo de Herzog. Não havia dúvidas de que ele tinha sido torturado e assassinado”, declarou.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-16">16</a> Assim, foi decidido que Vlado seria enterrado no centro do <a title="Cemitério Israelita do Butantã (página não existe)" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Cemit%C3%A9rio_Israelita_do_Butant%C3%A3&amp;action=edit&amp;redlink=1">Cemitério Israelita do Butantã</a>, o que significava desmentir publicamente a versão oficial de suicídio. As notícias sobre a morte de Vlado se espalharam, atropelando a <a title="Censura no Brasil" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Censura_no_Brasil">censura à imprensa</a> então vigente. Sobel diria mais tarde: “O assassinato de Herzog foi o catalisador da volta da democracia”.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-17">17</a></p>
<p>Anos depois, em outubro de <a title="1978" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/1978">1978</a>, o juiz federal Márcio Moraes, em sentença histórica, responsabilizou o governo federal pela morte de Herzog e pediu a apuração da sua autoria e das condições em que ocorrera. Entretanto nada foi feito.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Isto.C3.A9-6">6</a> Em <a title="24 de setembro" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/24_de_setembro">24 de setembro</a> de <a title="2012" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/2012">2012</a>, o registro de óbito de Vladimir Herzog foi retificado, passando a constar que a “morte decorreu de lesões e maus-tratos sofridos em dependência do <a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a> – SP (<a title="Doi-Codi" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Doi-Codi">Doi-Codi</a>)”, conforme havia sido solicitado pela <a title="Comissão Nacional da Verdade" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Comiss%C3%A3o_Nacional_da_Verdade">Comissão Nacional da Verdade</a>.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-18">18</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" alt="hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" /></p>
<p><strong>NSDAP-Ortsgruppe Rio de Janeiro.</strong></p>
<h2>“1.Mai – Das Fest der deutschen Volksgemeinschaft – Rio de Janeiro 1937. Ein Volk – ein Führer – ein Wille.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10359">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/nazisrio1937.JPG" alt="nazisrio1937.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=62135.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=60532.jpg" alt="" /></p>
<h2 class="beitrags-titel">Die Juden in Thüringen zur Nazizeit. Zeitzeugen aus Dörfern und Weimar. Militärische Kriegsverbrecher schweigen in Erinnerungsbüchern sehr häufig zu dem brisanten Thema. Martin Luther und die Juden. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=2311&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/juden-in-thueringen-zeitzeugen/" rel="tag">juden in thüringen &#8211; zeitzeugen</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Juden haben wir nicht gerne gehabt, niemals. Mit den Juden wollten wir nichts zu tun haben. Die wurden eben vernichtet – und aus. Da hatte niemand großes Interesse daran, daß die weiterlebten. So war die Stimmung damals.”</strong></p>
<p><strong>“Die Vernichtung der Juden hat den Leuten nichts ausgemacht – nee.”</strong></p>
<p><strong>“Also man traute den Juden nichts Gutes zu. Leider war es so.”</strong></p>
<p><strong>“In Weimar bin ich mit meiner Verwandten, die Juden mochte, in jüdische Geschäfte, jüdische Kaufhäuser gegangen. Meine Verwandte hatte bei Juden gelernt, sogar teilweise in deren Familien gelebt – die hat nur Gutes über die Juden gesagt. Das rächt sich, sagte die immer, was sie jetzt mit den Juden machen. Das sind gute Menschen. Die Verwandte war ein großer Gegner von Hitler, aber kein Kommunist. Viele in Weimar hat geärgert, wie unter Hitler diese schöne, kleine, ruhige Stadt baulich so verändert wurde.”</strong></p>
<p><strong>“Beim Thema Juden ging in Weimar der Riß durch die Familien. Da mochte die Mutter die Juden – und der Sohn war ein hohes Tier bei den Nazis, sowas gabs. Komisch – die haben sich aber über die Juden nicht gestritten.”</strong></p>
<p><strong>“An den jüdischen Geschäften in Weimar standen Schilder: Kauft nicht bei Juden, Juden sind unerwünscht. Die jüdischen Kaufhäuser in Weimar wurden dann ja auch alle zugemacht, die waren dann weg.”</strong></p>
<p><strong>“In den DDR-Schulen haben wir viele Erinnerungen von Zeitzeugen im Unterricht übernommen. Wie die Juden, nur in Holzpantoffeln, ohne Strümpfe, bei Kälte durch die Dörfer getrieben wurden, ein SS-Mann daneben. Sowas sah man auch in Weimar immer wieder. In der DDR wurde das alles aufgerollt, ausführlich behandelt, das Unrecht gegen die Juden, daß man die einfach getötet hat, in den KZs und außerhalb. Das Thema der Juden im Dritten Reich war im DDR-Unterricht überall ein großes Thema In Westdeutschland hat man das nicht so gemacht.”</strong></p>
<p><strong>“Gegen die Behandlung der Juden in Weimar, gegen die Schließung der jüdischen Kaufhäuser hat keiner protestiert. Die Leute dachten damals: Na, irgendwie haben die Juden ja auch Dreck am Stecken. Sogar in der Kirche haben das die Pfarrer so gesagt. Die Judenvernichtung hat keinen interessiert. Alle hier in der Gegend, auf den Dörfern, wußten vom KZ Buchenwald.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/03/oldisleben-max-leschnig-pilot-in-der-nazi-luftwaffe-nach-1945-dorfklempner/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/03/oldisleben-max-leschnig-pilot-in-der-nazi-luftwaffe-nach-1945-dorfklempner/</a></p>
<p><strong>“Der Jude ist der Todfeind aller Nichtjuden.”</strong></p>
<p><strong>Martin Luther(“Darum immer weg mit ihnen…):</strong></p>
<p><a href="http://www.alemannia-judaica.de/weimar_synagoge.htm">http://www.alemannia-judaica.de/weimar_synagoge.htm</a></p>
<p><strong>“Bad people”:</strong></p>
<p><a href="http://www.jcrelations.net/Bad+People.+Anti-Semitism+in+South+America+--+widespread+and+rarely+explored.2970.0.html?L=3">http://www.jcrelations.net/Bad+People.+Anti-Semitism+in+South+America+–+widespread+and+rarely+explored.2970.0.html?L=3</a></p>
<p><strong>Neue Zürcher Zeitung: “Schlechte Menschen”(Klaus Hart):</strong> <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/schlechte-menschen-1.1247073">http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/schlechte-menschen-1.1247073</a></p>
<p><strong>„Was wollen wir Christen nun tun mit diesem verworfenen, verdammten Volk der Juden?</strong></p>
<p><strong>Dulden können wirs nicht, nachdem sie bei uns sind und wir so ein Lügen, Lästern und Fluchen von ihnen wissen, damit wir uns nicht teilhaftig machen all ihrer Lügen, Flüche und Lästerung. Andererseits können wir weder  das unlöschliche Feuer des göttlichen Zorns, wie die Propheten sagen, löschen noch die Juden bekehren. Wir müssen mit Gebet und Gottesfurcht eine scharfe Barmherzigkeit üben (und sehen), ob wir nicht doch einige aus der Flamme und Glut erretten können. Rächen dürfen wir uns nicht: sie haben die Rache auf dem Halse, tausendmal ärger, als wir ihnen wünschen können. Ich will meinen treuen Rat geben: Erstens, daß man ihre Synagoga oder Schule mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder eine Schlacke davon  sehe ewiglich. Und dies soll man unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren tun, damit Gott sieht,  daß wir Christen  sind und so einen öffentliches Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch darein gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet(ich habs selbst nicht gewußt!), wird uns Gott verzeihen.  Wenn wir aber nun, da wirs wissen, den Juden frei vor unserer Nase so ein Haus schützen und schirmen würden, in dem sie Christus und uns belügen, lästern, fluchen, anspeien und schänden(wie wir oben gehört haben), so wäre das ebensoviel, als täten wirs selbsts, und viel schlimmer, wie man wohl weiß…Zweitens, daß man auch ihre Häuser ebenso niederreiße und zerstöre. Denn sie treiben darin dasselbe wie in den Schulen. Dafür kann man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun wie die Zigeuner, damit sie wissen, sie sind nicht Herrn in unserem Lande, wie sie prahlen, sondern im Elend und gefangen, wie sie ohn Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen. Drittens, daß man ihnen all ihre Gebetbüchlein und Talmudisten nehme, in denen diese  Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.Viertens, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, weiterhin zu lehren. Denn dieses Amt haben sie mit vollem Recht verloren, weil sie die armen Juden mit dem Spruch Moses, V. Mos. 17,10ff., gefangen halten, welcher gebietet, sie sollen ihren Lehrern gehorchen bei Verlust Leibes und der Seele, wo doch Moses an der Stelle klar hinzusetzt:”Was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn.  Dies übergehen die Bösewichter und mißbrauchen  den Gehorsam des armen Volkes nach ihrer Willkür gegen das Gesetz des Herrn, gießen ihm das Gift, diesen Fluch und die Lästerung ein – so wie uns der Papst mit dem Spruch, Matth.16,18:”Du bist Petrus” usw., gefangen hielt, daß wir alles glauben mußten, was er uns  aus seinem Teufelskopf vorlog und “trog und uns nicht nach Gottes Wort lehrte, worüber er das Amt zu lehren verloren hat. Fünftens, daß man den Juden das freie Geleit und das Recht auf die Straßen ganz aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie weder Herrn noch Beamte noch Händler oder dergleichen sind; sie sollen daheim bleiben. Ich lasse mir sagen, ein reicher Jude solle jetzt auf dem Lande mit zwölf Pferden reiten(der will ein Kochab werden!) und wuchert Fürsten, Herrn, Land und Leute aus, so daß große Herrn scheel darauf sehen.  Werdet ihr Fürsten und Herrn  diesen Wucherern  nicht nach Recht und Ordnung die Straße verlegen, so könnte sich einmal eine Reiterei gegen sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind, und wie man mit ihnen umgehen und ihr Unwesen nicht schützen soll. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, wenn ihr nicht vor Gott all ihrer Greuel teilhaftig werden wollt.  Was daraus Gutes kommen könnte, das wollet wohl bedenken und verhindern!Sechstens, daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kostbarkeiten in Gold und Silber nehme und lege es beiseite, es aufzuheben.  Und dies ist der Grund dafür: alles, was sie haben, haben sie uns, wie oben gesagt, durch ihren Wucher gestohlen und geraubt, weil sie sonst keinen anderen Erwerb haben. Dieses Geld sollte man dazu gebrauchen(und nicht für einen andern Zweck!), einem Juden, wenn er sich im Ernst bekehrt, davon je nach seiner Stellung hundert, zwei-oder dreihundert Gulden in die Hand zu geben, damit er für sein armes Weib und seine Kindlein einen Erwerb anfangen kann und die Alten oder Gebrechlichen damit unterhält. Denn so ein böse gewonnenes Gut  ist verflucht, wenn mans nicht mit Gottes Segen einer guten  und nötigen Verwendung zuführt…Siebentens, daß man den jungen, starken Juden und Jüdinnen Flegel, Axt, Hacke, Spaten, Rocken, Spindel in die Hand gebe und lasse sie ihr Brot verdienen  im Schweiß der Nasen, wie Adams Kindern auferlegt ist, I.Mos. 3, 19. Denn es taugt nichts, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen, Sich-mästen und Protzen verzehren und darauf lästerlich prahlen, daß sie durch unsern Schweiß die Herrn der Christen wären, sondern man müßte ihnen das faulen Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben. Fürchten wir aber, daß sie uns an Leib, Weib, Gesinde, Vieh usw. Schaden antun könnten, wenn sie uns dienen oder arbeiten sollten, weil es wohl zu vermuten ist, daß solche edle Herrn der Welt und giftige, bittere Würmer, an keine Arbeit gewöhnt, sich höchst ungern so tief unter die verfluchten Gojim demütigen würden,  so laßt uns bei der üblichen Klugheit der anderen Nationen bleiben wie (in) Frankreich, Spanien, Böhmen usw. und mit ihnen nachrechnen, was sie uns abgewuchert haben, und danach gütlich geteilt, sie aber für immer zum Lande ausgetrieben! Denn, wie gehört, Gottes Zorn ist groß über sie, daß sie durch sanfte Barmherzigkeit nur ärger und ärger, durch Schärfe aber wenig besser werden. Darum immer weg mit ihnen…”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/lutherjudenlugengroser.JPG" alt="lutherjudenlugengroser.JPG" /></p>
<p><strong>Laut Kirchenangaben lebten 1926 in Thüringen lediglich rund 6000 Juden. 1925 waren danach 92,5 Prozent der Thüringer Bevölkerung evangelisch, „und 0,2 % Israeliten”.</strong></p>
<p><strong>Zu den Merkwürdigkeiten der öffentlichen Antisemitismus-Debatten in Deutschland zählt, daß eines der Hauptwerke Luthers, „Von den Juden und ihren Lügen”, fast durchweg ausgeklammert bleibt.</strong> <strong>Für den Schul-und Konfirmandenunterricht gilt dies ebenfalls. Bis heute veröffentlichen  die evangelischen Gemeinden interessanterweise nicht jene Predigten, die zur Hitlerzeit von den Pfarrern sogar in SA-und NSDAP-Uniform gehalten worden waren. Aus Thüringen – Luther lebte zeitweise im thüringischen Eisenach und auf der Wartburg –  ist unter anderem bezeugt, daß Juden, die den Terror der Nazis in Konzentrationslagern wie Buchenwald bei Weimar überlebten, nach Kriegsende den amerikanischen und sowjetischen Truppen beim Auffinden von mit der evangelischen Kirche eng verbandelten Naziverbrechern und hohen NS-Funktionsträgern behilflich waren. Sofern diese sich nicht schon in die spätere Bundesrepublik Deutschland abgesetzt hatten, um straffrei zu bleiben und weiter Karriere machen zu können. </strong></p>
<p><strong>Nach 1990 änderte sich das Bild, da u.a. der Rechtsextremismus ganz offiziell eingepflanzt wurde, zuvor streng verbotene, nur im westlichen Deutschland existierende neonazistische Parteien, Organisationen und Gruppierungen gefördert, Nazi-verherrlichende Schriften auf einmal selbst in ostdeutschen Supermärkten massenhaft angeboten werden.</strong></p>
<p><strong>(Erich Kästner: “Ich könnte euch verschiedenes erzählen, was nicht in euern Lesebüchern steht. Geschichten, welche im Geschichtsbuch fehlen, sind immer die, um die sich alles dreht”.)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die “Reichskristallnacht” der Nazis hatte vom 9. auf den 10. November, dem Geburtstag Luthers, stattgefunden.</strong></p>
<p><strong>Bestimmte europäische Länder haben nach 1945 viele hochaktive Antisemiten, die jedes Attentat auf Juden feiern, ins Land geholt – und damit die tatsächliche Haltung zum Antisemitismus, abseits des Betroffenheitsgeschwätzes offizieller Reden,  klar definiert. Die Staatskirchen haben diese Politik nicht kritisiert.</strong></p>
<p><strong>Wikipedia: “Der Oberkirchenrat der </strong><a title="Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Evangelisch-Lutherische_Landeskirche_Mecklenburgs"><strong>Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs</strong></a><strong> gab gar am 16. November 1938 zu den Vorgängen eine Woche zuvor unter Bezugnahme auf ein Lutherzitat zu bedenken: <em>„Kein im christlichen Glauben stehender Deutscher kann, ohne der guten und sauberen Sache des Freiheitskampfes der deutschen Nation gegen den jüdischen antichristlichen Weltbolschewismus untreu zu werden, die staatlichen Maßnahmen gegen die Juden im Reich, insbesonder die Einziehung jüdischer Vermögenswerte bejammern. Und den maßgebenden Vertretern von Kirche und Christentum im Auslande müssen wir ernstlich zu bedenken geben, daß der Weg zur jüdischen Weltherrschaft stets über grauenvolle Leichenfelder führt.</em>. Er rief die Geistlichen dazu auf, <em>„ihre Verkündigung in Predigt und Seelsorge so auszurichten, daß die deutsche Seele keinen Schaden leidet und den deutschen Menschen dazu verholfen wird, daß sie ohne falsche Gewissensbeschwerung getrost alles daran setzen, eine Wiederholung der Zersetzung des Reiches durch den jüdischen Ungeist von innen her für alle Zeiten unmöglich zu machen.</em><sup><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/#cite_note-46">[47]</a>“</sup></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldajuden1.jpg" alt="apoldajuden1.jpg" /></p>
<p><strong>Juden, Apolda. Ausriß, Peter Franz, Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><strong>Peter Franz: Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldalutherkirche1.jpg" alt="apoldalutherkirche1.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p>-<a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24495">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24495</a></p>
<p><a href="http://obermayer.us/award/index.htm">http://obermayer.us/award/index.htm</a></p>
<p align="center"><strong><span class="lg">PETER FRANZ</span><br />
<span class="normal">W</span><span class="normal">eimar, Thuringia<br />
2016</span></strong></p>
<p class="normal"><strong>Born in 1941 and raised by his grandparents in the Thuringian town of Apolda, the pastor Peter Franz first learned about the Holocaust when he was 16 and discovered a street near his home bearing the name Bernhard Prager. “I asked my grandmother who was this Bernhard Prager, and she told me he was a beloved Jewish man and leather handler whose family was deported during the war to Theresienstadt, Auschwitz and other death camps. It was the first time I had heard about Jewish life in Apolda, and I felt a sadness and a desire to know more,” says Franz.</strong></p>
<p class="normal"><strong>A full 50 years later, Franz was instrumental in founding the Prager Haus Verein, an association that in 2007 bought and restored Bernhard Prager’s dilapidated former residence and business, turning it into a cultural and information center that today stands as a permanent site of remembrance for Apolda’s Jews who were persecuted and murdered under the Nazis. Franz leads the 55-member association, which commemorates Kristallnacht every year at the Prager Haus. The collection features troves of books, photographs and archived material documenting family histories, wartime resistance and the town’s Jewish past—including letters written by Apolda residents from concentration camps, and conversations recorded between Apolda students and the town’s Holocaust survivors, which Franz compiled through painstaking effort.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Franz, who immersed himself in the Old Testament while studying evangelical theology at University of Jena, says he grew passionate to uncover his region’s Jewish history during the 1980s after meeting the renowned cantor of Berlin’s Jewish community, Estrongo Nachama, and participating with the Christian Peace Conference. That experience “inspired me to investigate Jewish life in Apolda—to find out which families had lived there, what they did, who were their children, and what were their fates” says Franz. “I thought, ‘Why doesn’t anyone speak about these people? They all lived and wanted to live— and why didn’t we let them live?’ The Jewish destiny deeply moved me. I was interested in how the Holocaust had affected people in Apolda, and who had been impacted. So I researched: I sat in city archives, I spoke with many older people and asked about the Jews they knew who once lived here, and I wrote down their stories based on more than 100 interviews.”</strong></p>
<p class="normal"><strong>One of Franz’s chief accomplishments was the thorough, encyclopedic book he completed, which totaled 380 pages, chronicling the history and family stories of Jews from Apolda, who numbered around 120 before the war (copies of the book may be found at Yad Vashem and the Leo Baeck Institute). Combining personal testimonies with information he gleaned from local and federal archives, church and land registries, Franz was also able to craft short books for young people using simple dialogue to tell the stories of Jews deported from Apolda who survived the war. More than a dozen of his published booklets are available at the Prager Haus, including Looked For, Found, Jewish Stories, and other titles that explore family histories of Apolda’s Jews as well as tales about brave Germans who hid their Jewish neighbors during the war.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Additionally, for years Franz has guided visitors on tours past Jewish homes and landmarks in Apolda, reconnected Jewish ancestors of Apolda residents with their family roots, and led efforts to install some 60 Stolpersteine outside former Jewish homes and businesses, with more scheduled to be installed next year. In one instance, Franz worked for a full year with Zeev Raphael, a descendent of Jews from Apolda who perished in the Holocaust, to help write Eine Jüdische Familie in Thüringen (A Jewish Family In Thuringia), a biography of his second cousin, Käthe Raphael, who survived the war and is now 91.</strong></p>
<p class="normal"><strong>But Franz’s work has also come at a cost. He has faced aggressive resistance from neo-Nazi groups, who destroyed some of the display cabinets he erected at the Prager Haus, and at one point left two pigs’ heads outside the entrance of the building. Undeterred, says Franz, “most of the residents accept us, our mayor supports us, and we continue.” The Prager Haus continues to regularly host exhibitions, presentations and talks, as well as musical and literary performances featuring Jewish artists. Meanwhile, Franz has cooperated with local schools to educate young people about the resurgent threat of right-wing extremism, and involved students in research work at the association.</strong></p>
<p class="normal"><strong>The threats by neo-Nazis further “show the importance of Peter Franz’s work, [as] he and the association are even more motivated by those provocations to avoid history repeating itself,” says Wolfgang Peller of Berlin, who praises Franz for his “outstanding personal involvement and subordination of personal interests [ensuring] that the Jewish history of Apolda is kept alive.” Franz himself sees direct parallels between the history of the Holocaust and the migrant crisis that is currently shaking Europe. “Now there is discrimination against refugees fleeing from war, whose human rights are not respected. We must always remember how those poor victims were treated so that it is never repeated—so that people are never again thrown out of the country or killed. People must be allowed life and freedom, peace and justice,” says Franz.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Now, he hopes the younger generation can continue the work of Jewish remembrance that he helped start in Apolda. “I will go on with my work until I can’t any longer, but others must carry it on,” says Franz. “The interest in the past must stay alive. People must learn not to do evil but to do good. It’s a very simple ethic: freedom, togetherness, hope. Man mustn’t do wrong. Man must remember, and do better.”</strong></p>
<p class="normal"><strong><em>Nominated by: Rüdiger Eisenbrand, Apolda, Germany; Frank Peller, Koblenz, Germany; Wolfgang Peller, Berlin, Germany; Zeev Raphael, Haifa, Israel; Udo Wohlfeld, Weimar, Germany</em></strong></p>
<p align="center"><strong><span class="lg">PETER FRANZ</span><br />
<span class="normal">W</span><span class="normal">eimar, Thüringen<br />
2016</span></strong></p>
<p class="normal"><strong>Peter Franz wurde 1941 geboren, wuchs im thüringischen Apolda bei seinen Großeltern auf und wurde später Pfarrer. Über den Holocaust hörte er erstmals etwas im Alter von 16 Jahren, als ihm eine Straße auffiel, die nach einem Bernhard Prager benannt war. „Ich fragte meine Großmutter, wer dieser Bernhard Prager war, und sie erzählte mir, dass er ein beliebter jüdischer Mann und Fellhändler gewesen war, dessen Familie im Krieg nach Theresienstadt, Auschwitz und in andere Todeslager deportiert wurde. Das war das erste Mal, dass ich etwas über jüdisches Leben in Apolda hörte, und es machte mich traurig und weckte in mir den Wunsch, mehr zu erfahren“, erzählt Franz.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Fünf Jahrzehnte später war Franz schließlich die treibende Kraft zur Gründung des Prager-Haus-Vereins, der 2007 das verfallene Wohn- und Geschäftshaus von Bernhard Prager kaufte und wiederherstellte. Heute ist das Haus ein Kultur- und Informationszentrum, das an die Juden von Apolda erinnert, die unter den Nazis verfolgt und ermordet wurden. Franz leitet den Verein mit seinen 55 Mitgliedern, die alljährlich anlässlich der Reichspogromnacht eine Gedenkveranstaltung im Prager-Haus organisieren. Die Sammlung umfasst eine große Zahl von Büchern, Fotos und Archivmaterial und dokumentiert Familiengeschichten, Widerstandsaktivitäten im Krieg und die jüdische Vergangenheit der Stadt. Darunter sind auch Briefe von Apoldaer Bürgern aus Konzentrationslagern und Gespräche zwischen Schülern und Holocaust-Überlebenden aus Apolda, die Franz in akribischer Kleinarbeit zusammengetragen hat.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Franz, der sich während seines Studiums der evangelischen Theologie an der Universität Jena auch intensiv mit dem Alten Testament beschäftigte, erzählt, dass die Leidenschaft für die Erforschung der jüdischen Geschichte seiner Region sich in den 1980er Jahren entwickelte, nach einer Begegnung mit dem angesehenen Kantor der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Estrongo Nachama, und der Teilnahme an der Christlichen Friedenskonferenz. Diese Erfahrung „inspirierte mich, das jüdische Leben in Apolda zu erforschen und herauszufinden, welche Familien dort gelebt hatten, was sie taten und in welchen Berufen sie arbeiteten, wer ihre Kinder waren und welches Schicksal sie erfahren hatten“, erklärt Franz. „Ich fragte mich: ,Warum redet niemand über diese Menschen? Sie haben alle gelebt und wollten weiterleben – warum wurde ihnen das Leben genommen?‘ Das Schicksal der Juden bewegte mich zutiefst. Ich wollte wissen, wie der Holocaust sich auf die Menschen von Apolda ausgewirkt hatte und wer davon betroffen war. Also machte ich mich an die Arbeit: Ich recherchierte in Stadtarchiven, sprach mit vielen älteren Menschen und fragte nach ihren Erinnerungen an die Juden, die einmal hier gelebt hatten. Die Geschichten dieser Menschen schrieb ich dann auf Basis von über 100 Interviews auf.“</strong></p>
<p class="normal"><strong>Zu den herausragenden Leistungen von Franz gehört das sorgfältig recherchierte, 380 Seiten starke enzyklopädische Buch, das die Schicksale und Familiengeschichten der Juden von Apolda dokumentiert. Vor dem Krieg hatten um die 120 Juden in der Stadt gelebt (das Buch ist auch in Yad Vashem und im Leo Baeck Institute verfügbar). Auf Basis von persönlichen Zeitzeugenberichten in Kombination mit Informationen aus lokalen und nationalen Archiven sowie Kirchen- und Grundbüchern hat Franz zudem kleine Hefte für Kinder und Jugendliche zusammengestellt, die in einfachen Dialogen die Geschichte von Juden erzählen, die aus Apolda deportiert wurden und den Krieg überlebten. Inzwischen sind mehr als ein Dutzend dieser Hefte erschienen und im Prager-Haus erhältlich. Neben den Reihen Gesucht, Gefunden und Apoldaer Judengeschichten sind weitere Titel erschienen, die nicht nur die Familiengeschichten der Juden von Apolda erzählen, sondern auch die Geschichte mutiger Deutscher dokumentieren, die im Krieg ihre jüdischen Nachbarn versteckten.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Darüber hinaus hat Franz über Jahre hinweg Führungen zu den einstigen Häusern jüdischer Mitbürger und wichtigen jüdischen Stätten in Apolda geleitet, die Nachfahren früherer jüdischer Mitbürger in Apolda zu ihren Familienwurzeln geführt und die Verlegung von 60 Stolpersteinen vor den Wohn- und Geschäftshäusern initiiert, in denen früher Juden lebten. Im kommenden Jahr ist die Verlegung weiterer Steine geplant. Ein ganzes Jahr lang arbeitete Franz gemeinsam mit Zeev Raphael, Nachfahre eines Juden aus Apolda, der dem Holocaust zum Opfer fiel, an der Biographie seiner Großcousine Käthe Raphael, die den Krieg überlebte und heute 91 Jahre alt ist. Das Werk erschien unter dem Titel Eine Jüdische Familie in Thüringen.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Doch Franz‘ Engagement hatte seinen Preis: Er stieß auf aggressiven Widerstand neonazistischer Gruppen, die einige der Schaukästen am Prager-Haus zerstörten und einmal sogar zwei Schweineköpfe im Vorhof des Gebäudes auslegten. Franz lässt sich davon jedoch nicht abschrecken: „Die meisten Einwohner akzeptieren uns, unser Bürgermeister unterstützt uns, und wir machen weiter.“ Im Prager-Haus finden weiterhin regelmäßig Ausstellungen, Präsentationen und Vorträge statt, ebenso wie musikalische und literarische Veranstaltungen mit jüdischen Künstlern. Franz arbeitet mit örtlichen Schulen zusammen, um die Schüler über die wiederaufkommende Bedrohung durch rechtsextremistische Bewegungen zu informieren, und beteiligt die Schüler auch an der Forschungsarbeit seines Vereins.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Drohungen vonseiten der Neonazis zeigen deutlich, „dass es keine Veranlassung gibt, bei den Aktivitäten der Geschichtsaufbereitung nachzulassen. Herr Franz und die Mitglieder des Vereins sind gerade durch die Provokationen besonders für ihre Arbeit motiviert. damit sich ein solches System wie die Nazidiktatur nicht wiederholt“, sagt Wolfgang Peller aus Berlin. Er würdigt Franz für seine „vorbildliche ehrenamtliche Arbeit mit hohem persönlichen Einsatz unter vielfacher Zurückstellung persönlicher Belange … [Dadurch] wird die jüdische Geschichte Apoldas lebendig gehalten.“ Franz selbst erkennt direkte Parallelen zwischen der Geschichte des Holocaust und der derzeitigen Flüchtlingskrise in Europa: „Heute gibt es die Diskriminierung von Menschen, die vor Krieg fliehen und deren Menschenrechte nicht geachtet werden. Wir müssen uns immer daran erinnern, wie diese armen Opfer behandelt wurden, damit die Geschichte sich nicht wiederholt – und damit nie wieder Menschen aus dem Land vertrieben oder ermordet werden. Die Menschen haben ein Recht auf Leben und Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit“, so Franz.</strong></p>
<p class="normal"><strong>Jetzt hofft er, dass die jüngere Generation die von ihm begonnene Arbeit zum Gedenken an die jüdische Vergangenheit in Apolda weiterführt. „Ich werde weitermachen, solange es geht, aber danach muss die Arbeit von anderen fortgesetzt werden“, erklärt Franz. „Das Interesse an der Vergangenheit muss wach bleiben. Die Menschen müssen lernen, Gutes zu tun, statt einander Leid zuzufügen. Das sind sehr einfache ethische Prinzipien: Freiheit, Geschwisterlichkeit, Hoffnung. Der Mensch darf kein Unrecht begehen. Man muss sich erinnern und es besser machen.“</strong></p>
<p class="normal"><strong><em>Vorgeschlagen von: Rüdiger Eisenbrand, Apolda, Deutschland; Frank Peller, Koblenz, Deutschland; Wolfgang Peller, Berlin, Deutschland; Zeev Raphael, Haifa, Israel; Udo Wohlfeld, Weimar, Deutschland</em></strong></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Obermayer_German_Jewish_History_Award">https://de.wikipedia.org/wiki/Obermayer_German_Jewish_History_Award</a></p>
<ul>
<li><strong>Peter Franz, Weimar (Thüringen)</strong></li>
</ul>
<div dir="ltr"><strong>Peter Franz setzte sich trotz Drohungen von Neonazis aktiv für die Dokumentation, den Erhalt und die Publikation der Geschichte der jüdischen Gemeinde von Apolda ein. Er spielte eine wichtige Rolle in der Renovierung des Wohnhauses und Geschäfts von Bernhard Prager, einem namenhaften jüdischen Bürger, und schuf daraus das Prager Haus, ein Kultur- und Informationszentrum, das sich auf Juden aus der Region konzentriert.(Das Parlament)</strong></div>
<div dir="ltr"></div>
<div dir="ltr"><strong>Prager Haus – Apolda:</strong></div>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prager-Haus_Apolda">https://de.wikipedia.org/wiki/Prager-Haus_Apolda</a></p>
<p><a href="http://vereins.wikia.com/wiki/Prager-Haus_e.V._Apolda">http://vereins.wikia.com/wiki/Prager-Haus_e.V._Apolda</a></p>
<p><a href="http://www.alemannia-judaica.de/apolda_synagoge.htm">http://www.alemannia-judaica.de/apolda_synagoge.htm</a></p>
<p><a href="http://juedisches-leben-thueringen.de/startseite/apolda/geschichte-der-juden-in-apolda">http://juedisches-leben-thueringen.de/startseite/apolda/geschichte-der-juden-in-apolda</a></p>
<p><a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/12028">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/12028</a></p>
<p><a href="http://www.arisierung-in-thueringen.uni-jena.de/2008032966/presse/artikel/zum-gedenken-an-die-deportation-von-apoldaer-juden-in-taz-vom-15-09-2007.html">http://www.arisierung-in-thueringen.uni-jena.de/2008032966/presse/artikel/zum-gedenken-an-die-deportation-von-apoldaer-juden-in-taz-vom-15-09-2007.html</a></p>
<p><a href="http://www.xn--jdische-gemeinden-22b.de/index.php/gemeinden/u-z/2053-weimar-thueringen">http://www.xn--jdische-gemeinden-22b.de/index.php/gemeinden/u-z/2053-weimar-thueringen</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46265197.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46265197.html</a></p>
<p><a href="http://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Vor-70-Jahren-1-Die-Vertreibung-der-Thueringer-Juden-500761393">http://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Vor-70-Jahren-1-Die-Vertreibung-der-Thueringer-Juden-500761393</a></p>
<p><a href="http://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Vor-70-Jahren-2-Die-Vertreibung-der-Thueringer-Juden-97495977">http://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Vor-70-Jahren-2-Die-Vertreibung-der-Thueringer-Juden-97495977</a></p>
<h2><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/volkischerbeobachter.jpg" alt="volkischerbeobachter.jpg" /></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Nazizeit, Thüringer SA, Weimar – “die vom Juden Preuß ausgearbeitete Schandverfassung von 1919?…”die neuen jüdisch-marxistischen Machthaber”. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=2107&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/thueringer-sa-antisemitismus/" rel="tag">thüringer sa – antisemitismus</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/JudeSABuchspende.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2108" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/07/JudeSABuchspende-686x1024.jpg" alt="JudeSABuchspende" width="686" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ein Zeitzeuge in Oldisleben:”Ich bin mit der Hakenkreuzfahne, dem Hakenkreuzwimpel durch Oldisleben gezogen und habe dabei gerne gesungen: Wir werden weitermarschieren, bis alles in Scherben fällt – denn heute gehört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt. Diese Lieder haben mir gefallen, ich habe noch viele solcher Liedfetzen im Kopf.”</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>“Er hatte sich das so schön gedacht für den Winter: die Sowjets sollten die Deutschen aus Rußland herauswerfen, und er wollte die Verbündeten aus Nordafrika hinausfegen. Von beiden Prophezeiungen hat sich nichts erfüllt…Die jüdischen Lügenfabrikanten haben ihr ganzes Gehirnschmalz dazu verwendet, um die tollsten Greuelmärchen über Deutschland auszustreuen. Angeblich sollen die Deutschen an der Oder eine neue Verteidigunsstellung vorbereiten, weil sie die Front in Sowjetrußland nicht halten können.”</strong></p>
<p><strong>“Judensöldling Roosevelt”.</strong></p>
<p><img src="http://02varvara.files.wordpress.com/2010/11/01-ss-division-galizien-anti-semitic-poster.jpg?w=600" alt="01 SS Division Galizien anti-semitic poster" /></p>
<p><strong>Ausriß, antisemitisches Poster der SS-Division Galizien.</strong></p>
<p><strong>Judenhaß-Stürmerkasten in Oldisleben:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/wo-hing-in-oldisleben-eigentlich-der-sogenannte-sturmerkasten-am-gebaude-der-fruheren-drogerie-heinze/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/wo-hing-in-oldisleben-eigentlich-der-sogenannte-sturmerkasten-am-gebaude-der-fruheren-drogerie-heinze/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/12/prof-ing-sigmund-israel-huppert-%E2%80%93-ein-judischer-hochschuldozent-zwischen-lehre-und-antisemitismus-in-den-jahren-1902-%E2%80%93-1931/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/12/prof-ing-sigmund-israel-huppert-%E2%80%93-ein-judischer-hochschuldozent-zwischen-lehre-und-antisemitismus-in-den-jahren-1902-%E2%80%93-1931/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/05/IMG_3072-3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-36315" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/05/IMG_3072-3-675x1024.jpg" alt="IMG_3072 (3)" width="675" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “Bei  einem muslimischen Balkaner fehlt der Medienmeute jeder Beissreflex, obwohl  Nazi-Nostalgie und Antisemitismus vor allem im Kosovo notorisch sind. Gleich nach der Abspaltung der Provinz von Serbien durch die NATO-Bombenangriffe 1999 wurden die Juden dort ebenso vertrieben wie die Mehrheit der orthorthodoxen Christen. Aber einen Albaner als Judenmörder an die große Glocke zu hängen, verbietet sich für BRD-Politiker und ihre Journaille, denn dann stünde auch die aktuelle Asylpolitik in der Kritik: Skipetaren stellen nämlich derzeit die größte Gruppe unter den Flüchtlingen in Deutschland…Damit die Empörung nicht um sich greift, mußte an den Tröglitzern ein Exempel statuiert und die Nazi-Keule herausgeholt werden. Der Judenmord aber wird als bloßer Kriminalfall ohne politisches Motiv abgehakt, so wie ansonsten jeder Mord an einem Deutschen. Ist das nicht irre?” (Jürgen Elsässer zu den antisemitischen, antichristlichen Motiven der NATO-Bombenangriffe)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Warum gibt es keine Welle der Solidarität mit uns Juden angesichts der Welle von Antisemitismus?”  Dieter Graumann</strong></p>
<p><a href="https://www.compact-online.de/thema/aktuell/">https://www.compact-online.de/thema/aktuell/</a></p>
<p><strong>Manches erinnert in Deutschland wieder an die Nazizeit – in Berlin wird 2015 ein Jude sadistisch totgeschlagen, Judenhaß wird gefördert und wächst zunehmend, Nazis und Faschisten u.a. der Ukraine werden ganz offen mit Geld des deutschen Steuerzahlers finanziert, was diesen, wie viele andere gravierende Entwicklungen, offenkundig nicht/kaum stört – Andersdenkende werden von Politik und Volksempfänger-Journalismus unter Druck gesetzt, eingeschüchtert. Selbst völkerrechtswidrige Kriege wie der Irakkrieg – rd. 1,5 Millionen Tote – werden hingenommen. Steuerzahler von NATO-Ländern finanzieren zuerst den Krieg u.a. gegen Syrien, Libyen(Kämpfer werden sogar aus Deutschland nach Syrien geschickt) – und müssen danach für die Folgen der ausgelösten Flüchtlingswelle aufkommen. Protestpotential wird mit verschiedensten neuen neoliberalen Methoden paralysiert. Rußland ist wie unter Adolf Hitler wieder der Feind, Aufrüstung wird massiv betrieben. Militarisierung der Gesellschaft läuft sogar über Gewalt-Videogames, um Tötungs-Hemmschwellen zu senken. Das organisierte Verbrechen, einer der lukrativsten Wirtschaftszweige, erfreut sich ebenfalls massiver Förderung.</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Helmut Schmidt(SPD) als Nazi-Offizier, Kriegsverbrechen: “Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”(Deutschlandradio Kultur)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/SchmidtKriegsverbrechenPamperrien1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2234" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/SchmidtKriegsverbrechenPamperrien1-1024x390.jpg" alt="SchmidtKriegsverbrechenPamperrien1" width="1024" height="390" /></a></p>
<p>Ausriß. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/04/helmut-schmidt-sabine-pamperrienhelmut-schmidt-und-der-scheisskrieg-die-biografie-1918-bis-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/09/04/helmut-schmidt-sabine-pamperrienhelmut-schmidt-und-der-scheisskrieg-die-biografie-1918-bis-1945/</a></p>
<p><img src="http://www.tenhumbergreinhard.de/images/massenerschiessung-in-winniza-1941.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>“Man hat den Feind selber kaum gesehen, man hat ihn nur geahnt.” Helmut Schmidt.  Ermordung von russischen, ukrainischen Juden durch deutsche Soldaten, Offiziere der Hitler-Wehrmacht.</strong></p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/eb/Kiev_Jew_Killings_in_Ivangorod_%281942%29.jpg/800px-Kiev_Jew_Killings_in_Ivangorod_%281942%29.jpg" alt="Kiev Jew Killings in Ivangorod (1942).jpg" /></p>
<p><strong>“Man hat den Feind selber kaum gesehen, man hat ihn nur geahnt.” Wehrmachtsoffizier Helmut Schmidt</strong> -<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht">https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht#Sowjetunion">https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht#Sowjetunion</a></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p>…<strong>Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung…</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Ukraine 2014: “Nicht nur russische Medien, auch Juden vor Ort hätten ihm bestätigt, dass auf dem Maidan stets das Logo »Schlage Juden und pro-russische Ukrainer« sichtbar war.” Jüdische Allgemeine Zeitung Berlin. Stands in Ihrem Lieblingsmedium? Milliardär Poroschenko – Finanzierer von Neonazis und Faschisten des Maidan. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=18993&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/scholl-latour-und-desinformation/" rel="tag">scholl-latour und desinformation</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ukraine-kalter-krieg-2014/" rel="tag">ukraine-kalter krieg 2014</a></div>
<div class="beitrag">
<h2></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/ukrainewesterwelle1.jpg" alt="ukrainewesterwelle1.jpg" /></p>
<p><strong>Bundesaußenminister Westerwelle auf Maidan-Platz in Kiew. “Schlage Juden und pro-russische Ukrainer” – kurios, daß ausgerechnet hochrangige Maidan-Besucher, darunter aus Deutschland, Grünen-Politiker wie Rebecca Harms weder von diesem Logo noch von Demonstranten in SS-Uniformen der SS-Division “Galizien” berichtet haben. Was war da los?</strong></p>
<p><strong>Noch seltsamer, daß derartige Angaben in den zahllosen aktuellen Berichten deutscher TV-Anstalten fehlten.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Erfolgreiche Antisemitismusförderung in Europa. “Judenschwein” als Schimpfwort wie unter Adolf Hitler wieder erlaubt.  “Vergast die Juden!”</h2>
<p><strong>“Vergast die Juden”:</strong> <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/6585/highlight/Pogromartige&amp;Stimmung">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/6585/highlight/Pogromartige&amp;Stimmung</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Jüdische Konföderation der Ukraine forderte westliche Länder vergeblich auf, sich von der antisemitischen Swoboda-Partei zu distanzieren, sich nicht mit deren Politikern an einen Tisch zu setzen. Vitali Klitschko arbeitet eng mit Swoboda-Partei zusammen…Demonstranten in SS-Uniformen Hitlers, laut brasilianischen Medien. Nazi-und Faschisten-Finanzierer Poroschenko in der ARD. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=17506&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ukraine-2014-und-antisemitismus/" rel="tag">ukraine 2014 und antisemitismus</a></div>
<div class="beitrag">
<h2>”Leider ist im Moment auch die rechtsradikale, faschistische und antisemitische Swoboda-Partei ein Teil der Oppositionsbewegung in der Ukraine.” “Aufmarsch in Kiew. Die antisemitische Swoboda-Partei gewinnt immer mehr an Einfluss.” Jüdische Allgemeine.</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2786" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16-737x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald16" width="737" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Buchenwald Dachau Sachsenhausen”. Denkmal am Bahnhof von Mühlhausen. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2790" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald2-717x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald2" width="717" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>—</p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=62135.jpg" alt="" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Komissarbefehl, die gezielte Ausrottung der Funktionselite der Sowjetunion durch die Funktionseliten des Hitler-Kapitalismus – die Verbrechen der Wehrmacht:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3050" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl1-946x1024.jpg" alt="Kommissarbefehl1" width="946" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Robert Allertz:`…sofort mit der Waffe zu erledigen`.  Edition Ost</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3052" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Kommissarbefehl2-691x1024.jpg" alt="Kommissarbefehl2" width="691" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Panzergeneral Heinz Guderian:</strong><a href="http://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0057.pdf">http://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0057.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Komissarbefehl3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3054" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/Komissarbefehl3-1024x702.jpg" alt="Komissarbefehl3" width="1024" height="702" /></a></p>
<p><strong>In Thüringen befragte Ex-Soldaten und Offiziere der Ostfront waren nach 1945 nicht bereit, über die Ausführung des Kommissarbefehls zu sprechen. Zahlreiche Zeitzeugen in Thüringen, die aufgrund ihrer Position im Hitler-Kapitalismus von der Praxis des Kommissarbefehls gewußt haben mußten, stritten ab, davon etwas gehört zu haben… “Die mündliche Weitergabe von Vorschriften, Anweisungen und geheimen Befehlen war ein Wesenszug der Nazi-und Militärdiktatur.”(Robert Allertz, Seite 24) Neoliberale Machteliten verfahren aktuell genauso.</strong></p>
<p><strong>“Mit dem Kommissarbefehl übernahm die Wehrmacht aktiv einen Teil der Morde. Aus dem OKH kam die Initiative, nicht nur militärische Kommissare, sondern auch zivile Spitzenfunktionäre in eigener Regie zu töten…Dass die deutschen Spitzenmilitärs – von wegen saubere Wehrmacht – sich 1941 diese kriminelle Vorgabe der Hitlerclique widerspruchslos zu eigen machten, ist dokumentiert.”</strong></p>
<p><strong>“Deutsche Soldaten sagten übereinstimmend aus, dass Kommandeure von Panzerdivisionen den Befehl erteilt hätten, keine Gefangenen zu machen – vermutlich um das Vordringen ihrer Truppen zu beschleunigen.”(Allertz) Umso interessanter ist daher, die Kriegsdarstellungen von Hitlers Panzergenerälen, anderen hohen Militärs der Panzertruppe in Bezug auf solche Kriegsverbrechen, solche Vorgehensweisen zu durchforsten. Hitlers Panzertruppe erfüllte durch ihr militärhistorisch einmalig rasches Vorpreschen den nazistischen Auftrag, eine möglichst große Zahl an Mitgliedern der sowjetischen Funktionselite gefangenzunehmen und zu ermorden. </strong></p>
<p><strong>„Der gleichfalls unrühmlich bekannt gewordene sogenannte „Kommissarbefehl“ gelangte überhaupt nicht zur Kenntnis meiner Panzergruppe. Er ist anscheinend bereits bei der Heeresgruppe „Mitte“ angehalten worden. Auch der „Kommissarbefehl“ ist bei meinen Truppen nicht angewendet worden.“ </strong><br />
<strong>(Heinz Guderian, Erinnerungen eines Soldaten, Stuttgart (17. Auflage) 2001, Zitat S. 138.)</strong></p>
<p><a href="https://deutschesreichforever.files.wordpress.com/2015/05/guderian-heinz-erinnerungen-eines-soldaten-1960-238-doppels-scan.pdf">https://deutschesreichforever.files.wordpress.com/2015/05/guderian-heinz-erinnerungen-eines-soldaten-1960-238-doppels-scan.pdf</a></p>
<p>“Rodriguez”:</p>
<p>Zur Panzergruppe 2, die von Guderian befehligt wurde, gehörte auch das 47. Panzerkorps, deren Kommandeur, General Lemelsen, sich bereits am 25. Juni 1941 – also 3 Tage nach dem Überfall auf die SU (!) – genötigt sah, folgenden Befehl zu erteilen:</p>
<p><i>“Ich habe festgestellt, daß in sinnloser Form Erschießungen stattgefunden haben, sowohl von Gefangenen wie von Zivilisten. </i><i>Der russische Soldat, der in Uniform gefangengenommen wird und tapfer gekämpft hat, hat Anspruch auf ehrenvolle Behandlung.</i><br />
<i>Diese Anordnung ändert nichts an dem Befehl des Führers über rücksichtsloses Vorgehen gegen Freischärler und bolschewistische Kommissare.”</i><br />
(Quelle: Dokument BA-MA, RH27-18/24, 25.6.41.)</p>
<p>Fünf Tage später musste General Lemelsen erneut an seine Soldaten appellieren, da sie offenbar seinen ersten Befehl völlig ignoriert hatten (es wurde dennoch niemand zur Rechenschaft gezogen):</p>
<p><i>“Trotz meiner Verfügung vom 25.6.41 … werden immer wieder Erschießungen von Gefangenen, Überläufern und Deserteuren festgestellt, die in unverantwortlicher, sinnloser und verbrecherischer Weise stattfinden. Das ist Mord!</i><br />
[…]<br />
<i>Der Erlaß des Führers befiehlt ein rücksichtsloses Vorgehen gegen den Bolschewismus (politische Kommissare) und jedes Freischärlertum! Einwandfrei als hierzu gehörig festgestellte Leute sind abseits zu führen und ausschließlich auf Befehl eines Offiziers zu erschießen.”</i></p>
<p><strong>Helmut Schmidt(SPD) als Nazi-Offizier, Kriegsverbrechen: “Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”(Deutschlandradio Kultur)</strong></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p>—</p>
<p><strong>Der Wiederaufbau der Sowjetunion war wegen des Fehlens von großen Teilen der systematisch ausgerotteten Funktionselite entsprechend erschwert und verlangsamt. Die mit Kriegsverbrechern, Altnazis stark durchsetzte Funktionselite der Bundesrepublik Deutschland setzte nach 1945 im Kalten Krieg nicht zufällig stark auf diesen Kontext – daß viele Probleme in der Sowjetunion nach 1945 ein Resultat des Fehlens entsprechender Fachleute, Spezialisten waren, die die Wehrmacht systematisch ermordet hatte, wurde in der Medienpropaganda des Kalten Kriegs verschwiegen, verschleiert. Wie die nazistisch orientierten Machteliten der Bundesrepublik Deutschland nach dem Anschluß von 1990 mit der DDR-Funktionselite umgingen, ist allgemein bekannt. “Der deutsche Rechtsstaat kriminalisierte ebenfalls seine politischen Gegner. Der einzige Unterschied: Er erledigte diese nicht `grundsätzlich sofort mit der Waffe`, sondern mit demokratischen Mordinstrumenten wie Gerichten, Finanz-und Arbeitsämtern sowie Stasi-Unterlagenbehörden. `Wir werden sie an den sozialen Rand drängen`, hatte der Bundesjustizminister 1991 programmatisch auf dem Deutschen Richtertag erklärt. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/soldatenvolkvaterland.jpg" alt="soldatenvolkvaterland.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:”…tapfer und treu, wie deutsche Soldaten seit Jahrhunderten für Volk und Vaterland ihr Leben hingegeben haben.”</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Was Heiko Maas(SPD) gegenüber der Jüdischen Allgemeinen 2016 über das BRD-Justizministerium einräumen muß – wer den Kalten Krieg gegen die DDR “juristisch” mitführte – Wertvorstellungen unter Adenauer, Schmidt, Brandt…:</strong><br />
<strong>Von den Führungskräften im Ministerium bis 1973 waren mehr als die Hälfte ehemalige NSDAP-Mitglieder, jeder fünfte war ein alter SA-Mann. Die Folgen dieser personellen Kontinuität waren fatal: Die Strafverfolgung von NS-Tätern wurde hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt, und alte Gesetze wurden nur oberflächlich entnazifiziert. Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht.</strong></p>
<p><strong>In der jungen Bundesrepublik wurde Erfahrung in der Nazi-Justiz offenkundig höher geschätzt als rechtsstaatliche Haltung. Das führte dazu, dass der frühere Experte fürs »Rasserecht« anschließend fürs Familienrecht zuständig war und Juristen, die zahllose Todesurteile zu verantworten hatten, das Strafrecht der Bundesrepublik prägten.</strong></p>
<p><strong>Das erste Gesetz des Bundesjustizministeriums im Jahr 1949 war ein Amnestiegesetz! Auch in Einzelfällen wurde man aktiv. Max Merten war erst im Reichs- und dann zeitweilig im Bundesjustizministerium tätig. Dazwischen hatte er als Kriegsverwaltungsrat in Griechenland 45.000 Juden ausgeplündert und ihre Deportation nach Auschwitz organisiert. Das Ministerium sorgte dafür, dass der einstige Kollege in Deutschland straffrei blieb und holte ihn sogar aus griechischer Haft heraus.</strong></p>
<p><strong>Viele Opfer der Nazis wurden in der jungen Bundesrepublik erneut diskriminiert. Etwa Homosexuelle. Bis in die 1960er-Jahre beharrten die Juristen aus dem Ministerium auf dem Nazi-Paragrafen § 175 StGB – und sie taten das mit den Argumenten der Nazis: Der Röhm-Putsch habe ja gezeigt, wie gefährlich die Cliquen-Bildung unter schwulen Männern sei.</strong></p>
<p><strong>Viele Juristen passten sich nur äußerlich der demokratischen Erneuerung an; vom Geist des Grundgesetzes waren sie nicht durchdrungen. Sie waren bloße Rechtstechniker. Ab 1959 entwarfen sie etwa ein geheimes Kriegsrecht. Vom Grundgesetz nicht gedeckt, war darin sogar eine Neuauflage der berüchtigten »Schutzhaft« vorgesehen. Zitat</strong></p>
<p><strong>Die genannten Führungskräfte formten Nachfolger nach ihrem Bilde – überall im Staat, auch in Volksempfänger-Medien anzutreffen.</strong></p>
<p><strong>Heiko Maas(SPD) drückt sich um wichtige Schlußfolgerungen: Wenn u.a. die Strafverfolgung von NS-Tätern hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt wurde, heißt dies: In der Bundesrepublik Deutschland wurde in sehr wichtigen Punkten nicht Recht gesprochen, sondern Unrecht(“Maas:”Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht”),handelte es sich somit bei der BRD nicht um einen Rechtsstaat, sondern  um einen Unrechtsstaat…</strong></p>
<p><strong>Auffällig ist u.a., daß die deutsche Regierung derartige Einschätzungen des eigenen Justizministeriums so viele Jahrzehnte herauszögerte, sogar mehr als 25 Jahre nach dem Anschluß von 1990. Zu einem früheren Zeitpunkt, beispielsweise 1989, hätten sich u.a. weit mehr Ostdeutsche gut daran erinnert, derartiges bereits in der DDR-Schule, selbst der Dorfschule, über westdeutsche Ministerien, über den mit Nazis und Kriegsverbrechern stark durchsetzten westdeutschen Staatsapparat gelernt zu haben. </strong></p>
<div id="by_date_1" class="search_hit">
<p><a title="Rio im Rückblick von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 18.08.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26309/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">18.08.2016 [ Ausg. 33 ] </span><strong>Rio im Rückblick</strong> von Klaus Hart / Was von den Olympischen Sommerspielen 2016 in Erinnerung bleiben wird … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_2" class="search_hit even">
<p><a title="Das Trio von Rio von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 04.08.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26213/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">04.08.2016 [ Ausg. 31 ] </span><strong>Das Trio von Rio</strong> von Klaus Hart / Drei jüdische Funktionäre stehen an der Spitze des Organisationskomitees … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_3" class="search_hit">
<p><a title="Schabbat am Zuckerhut von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 04.08.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26212/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">04.08.2016 [ Ausg. 31 ] </span><strong>Schabbat am Zuckerhut</strong> von Klaus Hart / Wie sich die Gemeinde von Rio de Janeiro den Gästen und Teilnehmern der Olympischen Spiele öffnet … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_4" class="search_hit even">
<p><a title="São Paulo, adeus! von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 23.06.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/25856/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">23.06.2016 [ Ausg. 25 ] </span><strong>São Paulo, adeus!</strong> von Klaus Hart / Viele Juden fühlen sich nicht mehr sicher und wandern nach Israel aus … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_5" class="search_hit">
<p><a style="color: #bb0000;text-decoration: none;border-bottom: 1px solid #eeeeee" title="Rio reibungslos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;  von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 02.06.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/25683/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">02.06.2016 [ Ausg. 22 ] </span><strong>Rio reibungslos </strong>von Klaus Hart / Ein israelisches Unternehmen sorgt für die Sicherheit des Sportereignisses … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_6" class="search_hit even"></div>
<div id="by_date_7" class="search_hit">
<p><a title="Neue Christen, alte Geschichte von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 21.04.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/25272/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">21.04.2016 [ Ausg. 16 ] </span><strong>Neue Christen, alte Geschichte</strong> von Klaus Hart / Die Bnei Anusim drängt es zu den Wurzeln ihrer Vorfahren. Nun bringen sie erstmals eine eigene Haggada heraus … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_8" class="search_hit even">
<p><a title="Vorsicht, Mücken! von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 17.03.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24959/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">17.03.2016 [ Ausg. 11 ] </span><strong>Vorsicht, Mücken!</strong> von Klaus Hart / Die Dengue- und Zika-Epidemie veranlasst die jüdische Gemeinde zu noch mehr Prävention … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_9" class="search_hit">
<p><a title="»Politisch korrekter Antisemitismus« von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 04.02.2016" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24590/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">04.02.2016 [ Ausg. 05 ] </span><strong>»Politisch korrekter Antisemitismus«</strong> von Klaus Hart / 200 Professoren fordern, Israel zu boykottieren. Die jüdische Gemeinde übt scharfe Kritik … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_10" class="search_hit even">
<p><a title="Salomos Tempel in São Paulo von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 19.02.2015" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/21539/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">19.02.2015 [ Ausg. 08 ] </span><strong>Salomos Tempel in São Paulo</strong> von Klaus Hart / Evangelikale Christen haben das Jerusalemer Heiligtum nachgebaut … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_11" class="search_hit">
<p><a title="Vorname Göring von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 26.06.2014" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19504/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">26.06.2014 [ Ausg. 26 ] </span><strong>Vorname Göring</strong> von Klaus Hart / Nazis und ihre Symbole sind bis heute sehr beliebt im Land … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_12" class="search_hit even"></div>
<div id="by_date_13" class="search_hit">
<p><a title="Fünf Etagen Geschichte von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 10.10.2013" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17232/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">10.10.2013 [ Ausg. 41 ] </span><strong>Fünf Etagen Geschichte</strong> von Klaus Hart / In São Paulo soll bis 2015 in einer ehemaligen Synagoge ein jüdisches Museum entstehen … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_14" class="search_hit even"></div>
<div id="by_date_15" class="search_hit"></div>
<div id="by_date_16" class="search_hit even">
<p><a title="Vorbild mit Kratzern von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 08.09.2011" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11212/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">08.09.2011 [ Ausg. 36 ] </span><strong>Vorbild mit Kratzern</strong> von Klaus Hart / Viele in São Paulo bewundern die jüdische Gemeinde. Doch intern gibt es dort Streit und Sorgen … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_17" class="search_hit">
<p><a title="»Für ein gebildetes Volk« von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 28.07.2011" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10916/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">28.07.2011 [ Ausg. 30 ] </span><strong>»Für ein gebildetes Volk«</strong> von Klaus Hart / Der Unternehmer Oded Grajew hat das Weltsozialforum aufgebaut … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_18" class="search_hit even"></div>
<div id="by_date_19" class="search_hit">
<p><a title="Eine halbe Stunde gegen den Hass von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 10.03.2011" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9895/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">10.03.2011 [ Ausg. 10 ] </span><strong>Eine halbe Stunde gegen den Hass</strong> von Klaus Hart / Das wöchentliche Fernsehprogramm »Mosaico« möchte über Antizionismus aufklären … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_20" class="search_hit even">
<p><a title="Diktator auf Tropentour von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 29.10.2009" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/5446/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">29.10.2009 [ Ausg. 44 ] </span><strong>Diktator auf Tropentour</strong> von Klaus Hart / brasilien Die jüdische Gemeinde protestiert gegen den Staatsbesuch von Irans Präsident Ahmadinedschad … mehr</a></p>
</div>
<div id="by_date_21" class="search_hit">
<p><a title="Projekt »Hand reichen«  von Klaus Hart aus der Jüdischen Allgemeinen vom 22.10.2009" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/1683/highlight/Klaus&amp;Hart"><span class="date">22.10.2009 [ Ausg. 43 ] </span><strong>Projekt »Hand reichen« </strong>von Klaus Hart / Die jüdische Gemeinde São Paulos versucht, der Wirtschaftskrise mit Solidarität zu trotzen … mehr</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Juden in Brasilien, Lateinamerika – Hintergrundtexte:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/05/juden-in-brasilien-hintergrundtexte-der-letzten-jahre-mit-dem-arsch-zum-publikum/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/05/juden-in-brasilien-hintergrundtexte-der-letzten-jahre-mit-dem-arsch-zum-publikum/</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/bundestagswahl-1953-die-beruehmte-historische-wahlkampfrede-von-spd-ikone-helmut-schmidt-vor-waffen-ss-veteranen-in-hamburg-im-bundestag-stimmte-die-spd-im-einklang-mit-der-regierenden-cdu-dafuer/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/bundestagswahl-1953-die-beruehmte-historische-wahlkampfrede-von-spd-ikone-helmut-schmidt-vor-waffen-ss-veteranen-in-hamburg-im-bundestag-stimmte-die-spd-im-einklang-mit-der-regierenden-cdu-dafuer/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=60532.jpg" alt="" /></p>
<p><b>Ausriß – warum sich CDU und SPD so sehr um Waffen-SS-Leute bemühten. Wie Hitlers Elitetruppe wirklich kämpfte”:</b><a href="https://www.welt.de/geschichte/article142543404/Waffen-SS-Wie-Hitlers-Elitetruppe-wirklich-kaempfte.html">https://www.welt.de/geschichte/article142543404/Waffen-SS-Wie-Hitlers-Elitetruppe-wirklich-kaempfte.html</a></p>
<p><strong>“Sie mordete brutal, wurde gehasst und gefürchtet…dass Waffen-SS-Einheiten bei ihren Gegnern an der West- wie an der Ostfront als besonders brutal galten, als hinterhältig und fanatisch nationalsozialistisch. Richtig daran war, dass der militärische Arm von Heinrich Himmlers „Schwarzem Orden“ an besonders vielen bekannten Kriegsverbrechen beteiligt war – an der Westfront zum Beispiel den Massakern von <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/politik/article13752527/Das-Massaker-von-Oradour-im-Juni-1944.html" name="inlineLink_">Oradour-sur-Glane</a> oder Malmedy…Tatsächlich <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article128899727/Fuehrte-eine-Verwechslung-zur-Vernichtung-Oradours.html" name="inlineLink_">verübten Waffen-SS-Einheiten</a> noch mehr Massaker und andere Übergriffe als Wehrmachtseinheiten, die ebenfalls oft ohne Skrupel kämpften. ” DIE WELT</strong></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p><strong>Die Bundestagswahlen 1953, die berühmte historische Rede von SPD-Ikone Helmut Schmidt:</strong></p>
<p>…<strong>Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte…DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>CDU und SPD werben sogar um Wähler der SS – auffällig fehlende Positionierung von Merkel, Gabriel, Schulz, Wagenknecht etc. im  Bundestagswahlkampf 2017 zu solchen historischen Fakten…Wegen geltender Zensurbestimmungen darf der gesteuerte deutsche Mainstream auch 2017 im Kontext der Gedenkveranstaltungen für NS-Opfer nicht an die Rolle von CDU und SPD bei der “Vergangenheitsbewältigung” erinnern – vor allem nicht in Traktaten zu AfD und Höcke.</strong></p>
<p><strong>Viel Bürgerkritik in Deutschland an extrem scheinheiligen “Vergangenheitsbewältigungs”-Reden hochrangiger Politiker…</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Höcke von Landtags-Gedenkstunde für NS-Opfer ausgeschlossen”. Thüringer Allgemeine, 27.1. 2017:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/01/27/hoecke-von-landtags-gedenkstunde-fuer-ns-opfer-ausgeschlossen-thueringer-allgemeine-27-1-2017/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/01/27/hoecke-von-landtags-gedenkstunde-fuer-ns-opfer-ausgeschlossen-thueringer-allgemeine-27-1-2017/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“…Muslimen, die mit fast zwei Dritteln die judenfeindlichste Gruppe in Deutschland darstellen. Eng verbunden mit muslimischem Antisemitismus sind auch terroristische Taten gegen Juden…” Jüdische Kulturtage in Thüringen 2017, Programmheft. Warum die Merkelregierung die Zahl engagierter Judenhasser in Deutschland drastisch erhöhte…:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/11/muslimen-die-mit-fast-zwei-dritteln-die-judenfeindlichste-gruppe-in-deutschland-darstellen-eng-verbunden-mit-muslimischem-antisemitismus-sind-auch-terroristische-taten-gegen-juden-juedisch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/11/muslimen-die-mit-fast-zwei-dritteln-die-judenfeindlichste-gruppe-in-deutschland-darstellen-eng-verbunden-mit-muslimischem-antisemitismus-sind-auch-terroristische-taten-gegen-juden-juedisch/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Warum ausgerechnet Helmut Schmidt zu den SPD-Partei-Idolen zählt. Nazi-Offizier Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="entry-title fusion-post-title">Umgang mit der NS-Vergangenheit in NRW</h2>
<div class="post-content">
<p><strong>Kleine Anfrage 331</strong></p>
<p>des Abgeordneten Andreas Keith AfD</p>
<p><strong><a href="https://cdn.afd.tools/sites/137/2017/10/24150515/678zu331.pdf">Anfrage als PDF laden</a></strong></p>
<p><a href="https://cdn.afd.tools/sites/137/2017/09/03113233/AW-KA-331-US-Minin.pdf">Antwort als PDF laden</a></p>
<p>Verschiedene Personen mit NS-Vergangenheit z.B. NSDAP-Kader, Mitglieder der SA, der SS, der Gestapo haben es in den Nachkriegsjahren in der Bundesrepublik Deutschland in höchste politische Ämter wie aber auch in Spitzenpositionen der Verwaltung, der Justiz, der Polizei und dem Geheimdienst geschafft. Diese waren dann auch meistens Mitglieder in Parteien, die die Bundesrepublik und das Land Nordrhein-Westfalen in den Nachkriegsjahren nachhaltig ge­prägt haben. Prominente Fälle mit NS-Verstrickungen waren z.B. Kurt Georg Kiesinger (CDU), der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland oder Willi Weyer (FDP), ehemaliger stellv. Ministerpräsident von NRW. Letzterer soll in seiner Funktion als nordrhein-westfälischer Finanzminister, den hiesigen Finanzämtern untersagt haben, Berliner Forderungen aus Entnazifizierungsverfahren einzutreiben.<sup>1</sup></p>
<p>Es gab aber auch Sozialdemokraten mit NS-Vergangenheit z.B. Karl Schiller, Bundeswirt­schaftsminister im Kabinett des vorgenannten Bundeskanzler Kiesinger,<sup>2</sup> aber auch andere wie Erhard Eppler.</p>
<p>Die Linkspartei hat zu diesem Thema eine ähnliche Große Anfrage im Deutschen Bundestag im Jahr 2010 (Drucksache 17/4126) zu den Institutionen des Bundes gestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><sup>1</sup> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Weyer">https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Weyer</a></p>
<p><sup>2</sup> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schiller">https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schiller</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich frage daher die Landesregierung:</p>
<ol>
<li>Von wie vielen NS-belasteten Personen (d.h. NSDAP-Mitglieder, Angehörigen von SA, SS, Gestapo, an NS-Verbrechern beteiligten Wehrmachtsbefehlshabern oder sonstigen Personen, die an NS-Verbrechen beteiligt waren in Institutionen (z. B. den Gerichten, den Staatsanwaltschaften, der Polizei, dem Verfassungsschutz, den Finanzämtern, den Schulen, den Universitäten oder der sonstigen Verwaltung) des Landes Nordrhein-West­falen seit 1946 geht die Landesregierung insgesamt aus? (Bitte nach Institution auf­schlüsseln)</li>
<li>In welchen Ministerien des Landes waren 1946 besonders viele Personen mit NS-Be­lastungen beschäftigt, und welche Maßnahmen wurden von Seiten der Landesregierun­gen getroffen, um deren Anteil möglichst gering zu halten?</li>
<li>Wie viele Landesminister und Ministerpräsidenten der Landesregierung waren seit 1946 nach Erkenntnissen der Landesregierung NSDAP-Mitglieder oder Mitglieder anderer NS-Organisationen wie SA, SS, Gestapo (Bitte einzeln aufführen)?</li>
<li><strong>Wie hat die Landesregierung bzw. haben Landesministerien ihre Geschichte mit Blick auf NS-belastete Personen bzw. ihren Umgang mit diesem Teil der Vergangenheit ins­besondere bei Mitgliedern der Parteien CDU, FDP und SPD aufgearbeitet?</strong></li>
</ol>
<p>Andreas Keith</p>
<p>____________________________________________________________________________________</p>
<p>Sehr geehrter Herr Landtagspräsident,</p>
<p>namens der Landesregierung beantworte ich die 14 eine Anfrage 331 im Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten und allen übrigen Mitglie­dern der Landesregierung wie folgt:</p>
<p>Vorbemerkung der Landesregierung</p>
<p>Die Landesregierung misst der Erinnerung an die I IS-Vergangenheit und der Aufarbeitung personeller Kontinuitäten in z..er Landesverwaltung der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg große Bedeutung zu. Sie nimmt dazu auf die ausführlichen Informationen der Antwort der Vorgängerre­gierung auf die Kleine Anfrage 4544 „Umgang mit -ler NS-Vergangenheit im Landtag“ (LT-Drucksache 16/11364) Bezug.</p>
<ol>
<li><strong>Von wie vielen NS-belasteten Personen ( 1.h. NSDAP-Mitglieder, Angehörigen von SA, SS, Gestapo, in NS-Verbrechern beteiligten Wehrmachtsbefehlshabern oder sonstigen Personen, die an NS-Verbrechen beteiligt waren in Institul Ionen (z. B. den Ge­richten, den Staatsanwaltschaften, der Polizei, lern Verfassungs­schutz, den Finanzämtern, den Schulen, den Ui liversitäten oder der sonstigen Verwaltung) des Landes Nordrhein-t /estfalen seit 1946 </strong><strong>geht die Landesregierung insgesamt aus? (Bitte nach Institution aufschlüsseln)</strong></li>
</ol>
<p>Umfassende Listen oder Auswertungen zu NS-belasteten Personen im Landesdienst liegen nicht vor. Die Beantwortung würde eine wissen­schaftliche Auswertung aller relevanten Bestände voraussetzen, zu de­nen im Landesarchiv neben den Entnazifizierungsakten in der Abteilung Rheinland auch andere Bestände zählen. Diese befinden sich nicht nur in den drei Regionalabteilungen des Landesarchivs NRW (Rheinland, Westfalen und Ostwestfalen-Lippe), sondern auch in anderen, nicht­staatlichen Archiven. Die wissenschaftliche Auswe lung ist in der für die Beantwortung der Kleinen Anfrage zur Verfügung : tehenden Zeit nicht möglich.</p>
<p>Für einzelne Verwaltungsbereiche liegen veröffentichte regionale und überregionale Studien vor, die diese Auswertung bereits geleistet ha­ben. Hierzu wird im Übrigen auf die LT-Drucksache 16/11664 verwie­sen.</p>
<ol start="2">
<li><strong>In welchen Ministerien des Landes waren 1946 besonders viele Personen mit NS-Belastungen beschäftigt, und welche Maß­nahmen wurden von Seiten der Landesregierungen getroffen, um deren Anteil möglichst gering zu halten?</strong></li>
</ol>
<p>Siehe Antwort zu Frage 1.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Wie viele Landesminister und Ministerpräsidenten der Lan­desregierung waren seit 1946 nach Erkenntnissen der Landesre­gierung NSDAP-Mitglieder oder Mitglieder anderer NS-Organisationen wie SA, SS, Gestapo (Bitte ein2aln aufführen)?</strong></li>
</ol>
<p>Auf die Antwort zu Frage 1 wird Bezug genommen</p>
<ol start="3">
<li><strong>Wie hat die Landesregierung bzw. haben Landesministerien ihre Geschichte mit Blick auf NS-belastete Personen bzw. ihren Umgang mit diesem Teil der Vergangenheit ins besondere bei Mit­gliedern der Parteien CDU, FDP und SPD aufgearbeitet?</strong></li>
</ol>
<p>Bei der Aufarbeitung der Parteizugehörigkeiten von Regierungsmitglie­dern und Verwaltungsmitarbeitern und Verwaltungsmitarbeiterinnen können sich Überschneidungen mit den Ergebnissen der Drucksache 16/11664 ergeben.</p>
<p>Grundsätzlich ist jedoch zwischen der Aufarbeitung der regionalen bzw. überregionalen Parteigeschichte einerseits und der Geschichte der Lan­desregierung bzw. -verwaltung andererseits zu unterscheiden.</p>
<p>Neben der in der Drucksache aufgeführten Studie von Kenk-mann/Rusinek ist das Schicksal der westfälischen Finanzverwaltung im Dritten Reich Gegenstand der Abhandlung von Ilse Birkwald in Leesch/Birkwald „Geschichte der Finanzverfassung und -verwaltung in Westfalen seit 1815?. Die Veröffentlichung durch die damalige Oberfi­nanzdirektion Münster im Jahr 1994 wurde durch eine Ausstellung zum Thema in der Villa ten Hompel begleitet, die auch in Anschluss an vie­len verschiedenen Orten bundesweit gezeigt wurde. Parallel dazu wurde eine didaktische Mappe für die Aus- und Fortbildurg aufgelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Isabel Pfeiffer-Poensgen</p>
<p><a href="https://s3.kleine-anfragen.de/ka-prod/nw/16/11664.pdf">https://s3.kleine-anfragen.de/ka-prod/nw/16/11664.pdf</a></p>
</div>
<p><strong>Was ostdeutsche Schüler bis 1989 selbst aus dem Unterricht der Dorfschulen sehr ausführlich erfuhren – nach 1990 war damit Schluß.</strong></p>
<h2><strong>“60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen: Das vergessene braune Erbe”:</strong><a href="http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf">http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf</a></h2>
<p>–</p>
<table cellspacing="0">
<tbody>
<tr>
<td class="grauezeilebox" colspan="3">
<table border="0" width="560" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="grauezeile">Meldung vom 27.10.2009</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="contentrahmengross" colspan="3">
<table width="560" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="contentleerzeile560"></td>
</tr>
<tr>
<td class="content560">
<h1>Braunes Erbe im Landtag – Über 40 CDU-und FDP-Abgeordnete Nazis</h1>
<p>Bei der heutigen Landespressekonferenz hat der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel (LINKE) die Ergebnisse einer historischen Studie ?ber die NS-Vergangenheit von CDU- und FDP-Abgeordneten im Landtag nach 1945 vorgestellt.</p>
<p><strong>Das Ergebnis der Studie <i>“60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen – Das vergessene braune Erbe “</i> von Dr. M.C. Klepsch belegt, dass mehr als 40 Abgeordnete der b?rgerlichen Parteien in der NSDAP oder parteinahen Organisationen wie der SS oder der SA waren. Darunter nicht weniger als 8 Fraktionsvorsitzende und zwei sp?tere Landesminister (Willy Weyer, FDP und Paul Mikat, CDU). Insbesondere in der FDP liegt der Anteil ehemaliger Nazis besonders hoch: So hatte in den Nachkriegsjahren mehr als jeder f?nfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit. Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von 6 ehemaligen Nazis, darunter 3 SS-M?nnern gef?hrt.</strong></p>
<p>Aufgrund dieser Ergebnisse hat Sagel im Landtag NRW einen Antrag eingereicht, der die Einrichtung einer historischen Kommission fordert, welche die NS-Vergangenheit aller Parteien untersuchen soll. “Das Kartell des Schweigens ?ber die braune Vergangenheit muss auch in NRW durchbrochen werden. Alle Parteien sind aufgefordert sich dieser Verantwortung zu stellen.”</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ausriß Rüdiger Sagel.</p>
<p>–</p>
<p><strong>Wie die Lindner-FDP tickt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/FDPEntnazifizierung.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-96658" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/FDPEntnazifizierung-772x1024.jpg" alt="FDPEntnazifizierung" width="772" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Schluss mit Entnazifizierung…Wählt FDP”. Ausriß. Wie Genscher-FDP und FDP-Wähler ticken. “Viele der tief in die NS-Vergangenheit verstrickten Mitläufer konnten in der <a class="mw-redirect" title="Bundesrepublik Deutschland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesrepublik_Deutschland">Bundesrepublik Deutschland</a>unbehelligt nach 1949 Karriere machen.” Wikipedia</strong></p>
<p>—</p>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/157244.die-fdp-war-in-nrw-von-nazis-unterwandert.html">https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/157244.die-fdp-war-in-nrw-von-nazis-unterwandert.html</a></p>
<div class="csc-textpic-imagewrap csc-textpic-single-image"><img src="http://archiv.linksfraktion-nrw.de/uploads/pics/Sagel-110px_57.jpg" alt="" width="110" height="110" border="0" /></div>
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><strong>Die Partei DIE LINKE will im Landtag von NRW die Einsetzung einer historischen Kommission beantragen. Ein Gespräch mit Rüdiger Sagel, stellvertretendem Fraktionsvorsitzendem der Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong><i>Das Interwiew erschien erstmalig am 11.01.2011 in der Tageszeitung Jungen Welt. <a class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in  neuem Fenster" href="http://www.jungewelt.de/2011/01-11/059.php?sstr=111sagel" target="_blank">Junge Welt</a> Interview: Gitta Düperthal</i> </strong></p>
<p class="indent"><strong>Am Mittwoch, 19. Januar, wird der Landtag Nordrhein-Westfalens über einen außergewöhnlichen Antrag der Fraktion Die Linke beraten. Anliegen ist, eine historische Kommission im Landtag zu bilden, um die Nazi-Vergangenheit insbesondere der früheren CDU- und FDP-Abgeordneten zu beleuchten. Was kann dabei ans Tageslicht kommen?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Ich hatte bereits 2009 dem Landtag das Ergebnis einer Studie »60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen – Das vergessene braune Erbe« vorgelegt. Diese Untersuchung belegt: Mehr als 40 Abgeordnete der bürgerlichen Parteien im Landtag nach dem 2. Weltkrieg waren in der Nazizeit Mitglied der NSDAP oder wirkten bei parteinahen Organisationen wie SS oder SA mit. Darunter nicht weniger als acht Fraktionsvorsitzende und zwei spätere Landesminister, zum Beispiel Willy Weyer (FDP) und Paul Mikat (CDU).</strong></p>
<p><strong>Insbesondere in der FDP war der Anteil ehemaliger Nazis hoch: In den Nachkriegsjahren hatte mehr als jeder fünfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit. Die Partei war in NRW regelrecht unterwandert. Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von sechs ehemaligen Nazis, darunter drei SS-Männern geführt. Im 2008 erschienenen Jahrbuch »60 Jahre Landtag in Nordrhein-Westfalen« hatte allerdings nur ein einziger Abgeordneter auf seine Nazi-Vergangenheit hingewiesen. Alle anderen haben sie verschwiegen. So wird deutlich, daß eine Aufarbeitung dringend notwendig ist.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Bereits 2009 hatten Sie einen Antrag eingereicht, eine historische Kommission einzurichten. Welche Reaktion gab es damals?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Alle Fraktionen im Landtag haben den Antrag damals abgelehnt. Man hat das lapidar abgetan, es bestünde keine Notwendigkeit. Man müsse sich das jetzt nicht vorwerfen lassen, habe sich mit seiner Vergangenheit bereits hinreichend auseinandergesetzt, so der Tenor der Christdemokraten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Wieso konnte das so lange unter dem Deckel gehalten werden?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Die Vergangenheit dieses Personenkreises im Landtag NRW ist bis zum Erscheinen meiner Studie niemals erwähnt worden. Beim Bundesarchiv in Berlin hatte niemand angeklopft, um die Vergangenheit der Landtagsabgeordneten in NRW zu erfragen. Keiner dieser Beteiligten am faschistischen System hat seine ehemals braune Gesinnung öffentlich eingeräumt. Einige der Abgeordneten waren Nazis der ersten Stunde, sie waren sogar vor 1933 eingetreten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Welche Aussichten gibt es im jetzigen Landtag, dieses Thema wieder aufzugreifen? Mit den Stimmen der SPD, der Grünen und jetzt auch der Linken wäre die nötige Mehrheit da – aber 2009 hatten die beiden ersteren Parteien eine historische Kommission noch für unnötig gehalten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Wie sich SPD und Grüne verhalten werden, ist noch nicht klar – mittlerweile hat sich aber einiges getan. Meiner Studie hatte man Einseitigkeit unterstellt, obgleich alle Fakten in der Broschüre, die von meiner Internet¬seite unter www.sagel.info heruntergeladen werden kann, präzise belegt sind. Danach gab es verschiedene Fernsehberichte, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigten. Insofern setze ich darauf, daß die Einsicht in die Notwendigkeit der Vergangenheitsaufarbeitung bei allen anderen Parteien mittlerweile gewachsen ist. Einzelne Abgeordnete haben mich schon darauf angesprochen, weil sie einen ZDF-Report zum Thema gesehen hatten. Vor einigen Wochen gab es eine Debatte, bei der man der Linken vorhielt, ihre Vergangenheit nicht aufarbeiten zu wollen. Als Replik darauf hatte ich gesagt, die CDU solle sich erst um ihre eigene braune Vergangenheit kümmern. Daraufhin ist die CDU-Abgeordnete Andrea Verpoorten ausgerastet und hat mich angebrüllt, sie werde mich juristisch belangen. Ich habe sie dann dazu ermuntert – ich kann ja alles öffentlich belegen.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Es ist offenbar CDU- und FDP-Landtagsabgeordneten neu, sich für die braunen Wurzeln ihrer Parteien rechtfertigen zu müssen. Um so lieber haben diese umgekehrt Abgeordneten der Fraktion Die Linke in der Öffentlichkeit angeschwärzt, sie würden vom Verfassungsschutz überwacht …</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Besonders im Wahlkampf. Anfang 2010 hat man das mir z.B. unterstellt – insbesondere der ehemalige CDU-Minister Laschet. Deshalb zog ich vor das Amtsgericht, um Klage gegen meine Überwachung einzureichen. Herauskam, daß ich weder überwacht werde, noch daß es beabsichtigt ist, das zu tun. Ausriß DIE LINKE</strong></p>
<p class="bodytext">-</p>
<h2><strong>Nahtloser Übergang am Beispiel von Dr. jur. Hermann Kohlhase (FDP)</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Mitglied der NSDAP seit 1.5.1937</strong></li>
<li><strong>Mitglied der SS seit 15.8.1937</strong></li>
<li><strong>Vom Juli 1943 bis Mai 1945 Richter am Militärgericht der Waffen-SS im Wehrkreis II in Berlin</strong></li>
<li><strong>Nach dem Ende des Faschismus Mitglied der FDP</strong></li>
<li><strong>1952 bis 1954 Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld</strong></li>
<li><strong>1954 bis 1962 Abgeordneter im Landtag NRW, zeitweise Vorsitzender der FDP-Fraktion</strong></li>
<li><strong>Zahlreiche höchste Ämter in NRW:</strong>
<ul>
<li><strong>Minister für Wirtschaft und Verkehr, 1956-1958</strong></li>
<li><strong>Staatssekretär im Kultusministerium, 1962 bis 1966</strong></li>
<li><strong>Minister für Landesplanung und Wohnungsbau 1966-1970</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong><em>FLORIAN OSUCH<br />
(MITARBEITER DER NRW-LANDTAGSFRAKTION DER LINKSPARTEI)</em></strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110104" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18-1024x641.jpg" alt="GysiAltmaier18" width="1024" height="641" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Gysi – Altmaier.</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Sagel: „NS-Vorwurf an die CDU – Nichts zu entschuldigen!“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" width="1" cellspacing="0" cellpadding="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.scharf-links.de/clear.gif" alt="" width="15" height="1" border="0" /></td>
<td><a target="thePicture"><img title="" src="http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/44a2258a13.jpg" alt="" width="177" height="250" border="0" /></a><img class="spacer-gif" title="" src="http://www.scharf-links.de/clear.gif" alt="" width="1" height="10" border="0" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>01.12.10<br />
<img title="Antifaschismus" src="http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/1a1a5bb100.jpg" alt="Antifaschismus" width="25" height="25" border="0" /><b><a title="Antifaschismus" href="http://www.scharf-links.de/46.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=13491&amp;tx_ttnews[cat]=27&amp;cHash=06876897c6" target="page">Antifaschismus</a>, <a title="NRW" href="http://www.scharf-links.de/46.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=13491&amp;tx_ttnews[cat]=46&amp;cHash=0dd936e18a" target="page">NRW</a></b></p>
<p class="bodytext"><strong>„Für meinen NS-Vorwurf an die NRW-CDU werde ich mich nicht entschuldigen, denn ich habe dies in der Veröffentlichung „60 Jahre Landtag NRW. Das vergessene braune Erbe“ (Münster 2009) mit zahlreichen Dokumenten aus Archiven, unter anderem dem Bundesarchiv in Berlin, belegt“, stellt der stv. Fraktionsvorsitzende Rüdiger Sagel (LINKE) zur Forderung und zum Wutausbruch des Fraktionsvorsitzenden der CDU Laumann fest.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>„CDU und noch in verstärktem Maße die FDP in NRW, mit zahlreichen Fraktionsvorsitzenden mit NS-Vergangenheit, haben ein bisher unbearbeitetes Problem mit der Nazivergangenheit. Beide Parteien hatten zahlreiche Abgeordnete mit Nazivergangenheit im Landtag, die nach dem Krieg auch Führungspositionen inne hatten und die strafrechtliche Verfolgung von Nazi-Verbrechen behindert haben.“</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Vielmehr sollte sich die CDU öffentlich entschuldigen, denn sie hat ihre NS-Vergangenheit bisher nicht aufgearbeitet, so Sagel. „Wenn die CDU immer wieder auf den Verfassungsschutz hinweist, dann stellt sich die Frage, warum sich dieser nicht um die CDU und vor allem auch die FDP gekümmert hat. Solange die CDU in NRW sich weigert, ihre NS-Vergangenheit aufzuarbeiten, bleibt sie stets verbunden mit Namen wie dem des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Gerhard Holz, der schon vor 1933 in der NSDAP war, oder SS-Mitgliedern wie den späteren CDU Abgeordneten Freiherr von Fürstenberg und Josef Hermann Dufhues. Viele weitere Namen von CDU-Honoratioren mit NS-Vergangenheit finden sich in der Broschüre „Das vergessene braune Erbe“, darunter die ehemaligen FDP-Fraktionsvorsitzenden Willy Weyer, Eberhard Wilde, Herrmann Kohlhase, Reinhard Beine und Heinz Lange.“</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Broschüre „Das vergessene braune Erbe“ zum Download hier [PDF, 6.3 MB]: <a href="http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf" target="_blank">http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf</a></strong></p>
<h1><strong>Wie Sagel 2018 auf Anfrage mitteilt, habe es entgegen der Ankündigungen des Landtagspräsidiums bis <span class="cmp_parsed_date">heute</span> keine Aufarbeitung gegeben. “Hier wird sich also weiter herumgedrückt und die historisch falschen Angaben in der vom Landtag veröffentlichten 60-Jahre-Landtag Jubiläumssschrift wurden bis <span class="cmp_parsed_date">heute</span> nicht korrigiert.”</strong></h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazisWilders1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-32023" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazisWilders1-1024x670.jpg" alt="PegidaGegenNazisWilders1" width="1024" height="670" /></a></p>
<p>-<strong>Pegida – das Medienexperiment 2015:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/14/pegida-das-medienexperiment-2015-ist-es-moeglich-die-anti-nazi-positionierung-von-pegida-anti-nazi-spruchbaender-der-oppositionsbewegung-aus-saemtlichen-deutschen-medien-flaechendeckend-herauszuh/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/14/pegida-das-medienexperiment-2015-ist-es-moeglich-die-anti-nazi-positionierung-von-pegida-anti-nazi-spruchbaender-der-oppositionsbewegung-aus-saemtlichen-deutschen-medien-flaechendeckend-herauszuh/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazis6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-32423" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazis6-742x1024.jpg" alt="PegidaGegenNazis6" width="742" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Viele in Deutschland sowie im Ausland denken, die beiden Fotos zeigen Pegida-Gegner…</strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="atc-Headline atc-Headline-lg"><span class="atc-HeadlineEmphasis "><span class="atc-HeadlineEmphasisText">“HESSISCHER LAND</span></span><span class="atc-HeadlineEmphasisText">TAG</span><span class="o-VisuallyHidden">:</span></h2>
<h2 class="atc-Headline atc-Headline-lg"><span class="atc-HeadlineText">Zeitweilig ein Drittel der Abgeordneten ehemalige NSDAP-Mitglieder”</span><a href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessischer-landtag-zeitweilig-ein-drittel-der-abgeordneten-ehemalige-nsdap-mitglieder-12086247.html">http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessischer-landtag-zeitweilig-ein-drittel-der-abgeordneten-ehemalige-nsdap-mitglieder-12086247.html</a></h2>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>FAZ:</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>…Von 403 ehemaligen Abgeordneten, die 1928 oder früher geboren wurden, waren mindestens 92 Mitglieder der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/thema/nsdap">NSDAP</a>, 13 von diesen waren hauptamtlich Beschäftigte oder Parteifunktionäre. 26 Abgeordnete waren Mitglied in der SA, zwölf in der SS oder Waffen-SS.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Neue biographische Details über  Zinn</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Auch der von 1950 bis 1969 amtierende hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (<a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/spd">SPD</a>) war während seiner Dienstzeit in der Wehrmacht für neun Monate Mitglied in der SA. Dieses biographische Detail war bisher nicht öffentlich bekannt gewesen. Nach seinen eigenen Angaben im Meldebogen vom Oktober 1949 zur Entnazifizierung war Zinn in der „SA-Wehrmannschaft 1940/41 vormilitärisch ausgebildet“ worden. Die Spruchkammer in Kassel sah in der SA- Mitgliedschaft keinen Grund für ein Verfahren und stufte den damaligen Justizminister Zinn als vom Befreiungsgesetz „nicht betroffen“ ein.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Landtagspräsident Kartmann hatte die Untersuchung zusammen mit dem Ältestenrat des Landtags veranlasst, nachdem die Fraktion der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/die-linke">Linkspartei</a> Anfang Mai 2011 eine von ihr in Auftrag gegebene Studie vorgestellt hatte. Darin konnte der Historiker Hans-Peter Klausch anhand von Unterlagen des Bundesarchivs in Berlin die NSDAP-Mitgliedschaft von 75 früheren Abgeordneten nachweisen.</strong></p>
<aside id="cna-P4" class="js-cna cna-P4 js-cna-P4 cna-Is-displayed js-Set-visible">
<div id="W1Ad">
<div id="iqadtile4" class="">
<div id="tile4adlabel" class="iq-al-sty iq-al-2"><strong> </strong></div>
</div>
</div>
</aside>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>In den nun durchsuchten Archiven, darunter das Bundesarchiv Berlin, hessische Staatsarchive, die Stasi-Unterlagen-Behörde, das Militärarchiv in Freiburg und die ehemalige Wehrmachtsauskunftsstelle, fanden Kirschner und seine Projektmitarbeiter auch die zwölf Nachweise zu Mitgliedschaften in der SS und Waffen-SS, darunter mehrere hohe Dienstränge, aktive Dienste von späteren Abgeordneten in SS-Totenkopf und SS-Polizeieinheiten sowie Funktionen in zentralen SS-Ämtern wie dem SS-Führungshauptamt in Berlin.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Alle Fraktionen betroffen</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Für 200 Personen der Untersuchungsgruppe stellte Kirschner Mitgliedschaften in weiteren Partei- oder parteinahen Organisationen fest, einige von ihnen bekleideten „bedeutende Funktionen“. 20 ehemalige Abgeordnete hatten ihre NSDAP-Mitgliedschaft nicht oder unkorrekt angegeben. Alle im Landtag bis 1999 vertretenen Fraktionen hatten frühere NSDAP-Mitglieder oder durch die Nähe zum „NS-Regime“ belastete Mitglieder in ihren Reihen. Die politisch links stehenden Parteien waren weniger betroffen als die Parteien „bürgerlich-konservativer Ausrichtung“, heißt es im Abschlussbericht Kirschners. Besonders viele Abgeordnete mit NS-Vergangenheit fanden sich in der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/fdp">FDP</a>, dem BHE (Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten) und der NPD.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Der Anteil von ehemaligen NSDAP-Mitglieder unter den Landtagsabgeordneten stieg laut der Studie von 1950 an „signifikant“ und erreichte in der 5. Legislaturperiode von 1962 bis 1966 einen Spitzenwert von 34 Prozent. Altersbedingt sank der Anteil dann bis 1978 auf 0,9 Prozent. Von den 164 früheren SPD-Abgeordneten der Jahrgänge 1928 und früher waren 24 in der NSDAP (14,6 Prozent), von 121 CDU-Abgeordneten waren ebenfalls 24 frühere Parteimitglieder (19,8 Prozent).</strong></p>
<aside id="cna-N1" class="js-cna cna-N1 js-cna-N1">
<div id="iq-artikelanker" class=""></div>
</aside>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Bekanntes und Überraschendes</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>In den LDP- oder FDP-Fraktionen waren 27 von 71 in der NSDAP (38 Prozent). Zu den bekannteren hessischen Politikern und Landtagsmitgliedern, deren NSDAP-Mitgliedschaft schon vor der Studie bekannt war, zählen der spätere Unions-Bundestagsfraktionsvorsitzende Alfred Dregger (Eintrittsdatum 1. September 1940) und der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident und Frankfurter SPD-Oberbürgermeister Rudi Arndt, der am 20. April 1944, dem Geburtstag Adolf Hitlers, in die Partei eintrat.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>„Überraschend“ sei die frühe NSDAP-Mitgliedschaft des SPD-Politikers Johannes Strelitz, der am 1. November 1932 in die Partei eintrat und sie kurz nach der „Machtergreifung“ Hitlers schon wieder im Juli 1933 verließ. Strelitz war von 1964 bis 1970 SPD-Fraktionsvorsitzender, Justizminister, Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Von den zwölf ehemaligen SS-Männern in den Landtagen waren sechs FDP-Fraktionsmitglieder. Die FDP-Abgeordneten Albert Derichsweiler, Rolf Metz und Wilhelm Saure waren in der SS „Oberführer“, ein Dienstrang, der in der Wehrmacht zwischen einem Oberst und einem Generalmajor anzusiedeln sei, schreibt Kirschner. Derichsweiler nahm als Gauamtsleiter, „Reichsredner“ und SA-Obersturmführer im Stab von Rudolf Hess eine bedeutende Rolle als Parteifunktionär ein. Der FDP-Abgeordnete Erich Mix war in der SS-Standartenführer. Metz und der BHE-Abgeordnete Sepp Waller gehörten zeitweilig SS-Totenkopfverbänden an.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>„Wertungen in vielen Fällen schwierig“</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Da diese SS-Verbände auch zur Bewachung von Konzentrationslagern eingesetzt wurden, bestünden „hier offene Fragen zu sehr schweren Vorwürfen, die nur durch gründliche Recherchen zu den Zugehörigkeitszeiträumen und zu konkreten Einsätzen zufriedenstellend geklärt werden können“, heißt es in der Studie. Die FDP-Abgeordneten Saure und Fritz Walter waren über längere Zeit im SS-Rasse- und Siedlungshauptamt tätig, die „eine zentrale Säule der Umsetzung der nationalsozialistischen Rassenideologie“ gewesen sei. „Wertungen“, so schreibt Kirschner in seinem Schlusswort, seien „in einigen Fällen möglich, in vielen aber schwierig“. So müsse gefragt werden, ob die Mitgliedschaft in der NSDAP ein „hinreichendes Kriterium“ sei, um „ideologische Übereinstimmung zum Nationalsozialismus zu unterstellen“, und von welchem Alter an man bei einer Person die „volle Verantwortung für ihr politisches Handeln voraussetzen“ könne. Zitat FAZ</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/hessen-landtag-nazis">http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/hessen-landtag-nazis</a></p>
<p><a href="http://www.niqolas.de/bredel/news/b-wttmb.pdf">http://www.niqolas.de/bredel/news/b-wttmb.pdf</a></p>
<p><a href="https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/NS-Vergangenheit%20ehem.%20hess.%20Abg.pdf">https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/NS-Vergangenheit%20ehem.%20hess.%20Abg.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp18/48/debatten/53.html">http://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp18/48/debatten/53.html</a><br />
–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Halle für Genscher”. MDR aktuell verschweigt am 22.2. 2017 komplett NSDAP-FDP-Genschers enge Kontakte u.a. zur nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktatur Brasiliens, Argentiniens. Was war da los hinter den Redaktionskulissen? Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/</a></h2>
<p>—</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20301" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis1-813x1024.jpg" alt="SaarNazis1" width="813" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Braune Spuren im Saar-Landtag”:<a href="http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf">http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20303" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis2-619x1024.jpg" alt="SaarNazis2" width="619" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß. Wie die CDU tickt…</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20305" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis3-1024x582.jpg" alt="SaarNazis3" width="1024" height="582" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20308" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis4-765x1024.jpg" alt="SaarNazis4" width="765" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß. Wie die FDP tickt…</p>
<p>Wikipedia: …Die <i>Demokratische Partei Saar</i> (Kurzbezeichnung: <i>DPS</i>) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im damals selbstständigen <a title="Saarland 1947 bis 1956" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Saarland_1947_bis_1956">Saarprotektorat</a> gegründet. Anfangs bekannte sie sich zur wirtschaftlichen Bindung an Frankreich und politischen Unabhängigkeit gegenüber Deutschland.<sup id="cite_ref-spiegel-41122164_3-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-spiegel-41122164-3">[3]</a></sup> Da pro-deutsche Parteien zu Wahlen nicht zugelassen wurden, sammelten sich die national-konservativen Kräfte in der DPS, und machten sie zur „deutsch ausgerichteten Opposition“.<sup id="cite_ref-saar-nos_4-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-saar-nos-4">[4]</a></sup> 1950 übernahm <a title="Heinrich Schneider (Politiker, 1907)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Schneider_(Politiker,_1907)">Heinrich Schneider</a>, ehemals Leiter der Saarstelle der <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a>, die Führung der Partei.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-5">[5]</a></sup><sup id="cite_ref-spiegel-31971355_6-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-spiegel-31971355-6">[6]</a></sup> Wegen ihrer Unterstützung für einen Anschluss des Saarlandes an die <a title="Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Bundesrepublik_Deutschland_(bis_1990)">Bundesrepublik Deutschland</a> wurde sie vom Hohen Kommissar der <a title="Französische Besatzungszone" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Besatzungszone">französischen Besatzungsmacht</a> 1951 verboten. Die DPS blieb in der Illegalität weiterhin aktiv und ging gegen die Verbotsverfügung auch gerichtlich vor. Erst im <a title="Geschichte des Saarlandes" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Saarlandes#Volksbefragung_1955_und_Beitritt_zur_Bundesrepublik">Abstimmungskampf 1955</a> wurde sie – wie auch <a title="CDU Saar" href="https://de.wikipedia.org/wiki/CDU_Saar">CDU Saar</a> und <a title="SPD Saarland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/SPD_Saarland">SPD Saarland</a> – wieder zugelassen und erhielt bei der <a title="Landtagswahlen im Saarland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahlen_im_Saarland#3._Wahlperiode_(1955)">Landtagswahl 1955</a> 24,2 % der gültigen Stimmen.</p>
<p><strong>Nach dem Anschluss des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland 1957 schloss sich die DPS als saarländischer Landesverband der FDP an…</strong><br />
–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft”:</strong><a href="https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf">https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BremenNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20313" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BremenNazis1-1024x263.jpg" alt="BremenNazis1" width="1024" height="263" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausriß: Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft 2014(!), im Vorwort. “Die NS-Vergangenheit von früheren Abgeordneten – warum beschäftigt sie uns erst jetzt?…Ganz einfach: Es wurde bis dato nicht danach gefragt.” Nicht nur Historiker sehen dies anders – schließlich wurde von DDR-Seite permanent nach der NS-Vergangenheit westdeutscher Politiker gefragt, auf schwerbelastete Nazis hingewiesen, mit entsprechendem Faktenmaterial. Christian Weber gehört zur Helmut-Schmidt-SPD…</strong></p>
<p><strong>“…Nachkriegsdeutschland…” – wer nicht zu Deutschland, zu den Deutschen gerechnet wird…</strong></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Weber_(Politiker,_1946)">https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Weber_(Politiker,_1946)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiSeehofer18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110109" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiSeehofer18-1024x775.jpg" alt="GysiSeehofer18" width="1024" height="775" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Gysi – Seehofer.</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83-1024x369.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT83" width="1024" height="369" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DIE ZEIT 1983, Mitherausgeber Helmut Schmidt:”In dem Prospekt zum KZ Buchenwald lese ich:`Die Blutspur führt nach Bonn`. Und ich werde so zornig, daß ich auf der Weiterfahrt nach Stunden später meiner Empörung ihren Lauf lasse: Adenauer, Brandt, Schmidt – die Helfershelfer der Mörder von damals? Das ist plumper DDR-Jargon, billige, abstoßende Geschichtsklitterung.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Und das Bundeskriminalamt wurde zur Zentrale für NS-Kriegsverbrecher.” FREITAG:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/</a></h2>
<p><strong>…THE DARK PAST, die dunkle Vergangenheit. Unter diesem Titel geht der <i>Spiegel </i>Anfang Oktober in seiner englischsprachigen Online-Ausgabe aus sich heraus: “<i>Germany´s federal police is admitting that most of its founding members had blood on their hands as active members of Hitler´s brutal security apparatus. It´s the first time one of Germany´s security services is examining its own history.</i>” (Die deutsche Bundespolizei räumt ein, dass die meisten ihrer Gründungsmitglieder als aktive Mitglieder von Hitlers brutalem Sicherheitsapparat Blut an ihren Händen hatten. Es ist das erste Mal, dass ein deutscher Sicherheitsdienst seine Geschichte untersucht.)… Der Freitag, Otto Köhler</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern”. Die CDU und Helmut Kohl &#8211; warum er ein Parteiidol ist:</strong></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-107322" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18-309x1024.jpg" alt="KohlNSVerbrecher18" width="309" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern…Kohl hielt den Generaloberst der Waffen-SS für einen anständigen Mann. Dabei hatten dessen Einheiten Kriegsverbrechen begangen. Noch als Kanzler zeigte Kohl Verständnis für die Waffen-SS.” Ausriß DER SPIEGEL 2018.</strong></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16992" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832-1024x605.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT832" width="1024" height="605" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – DIE ZEIT und die “Blutspur”…(Helmut Schmidt – langjähriger ZEIT-Herausgeber)</strong></p>
<p>–</p>
<p class="article even Brot"><strong>Nach dem Anschluß von 1990 rissen die neuen Machthaber erwartungsgemäß mit üblichen Methoden auch die Deutungs-und Interpretationshoheit über das KZ Ellrich, über den Umgang der DDR mit der faschistischen deutschen Vergangenheit an sich, betrieben plumpe Reinwaschung,  gängige politische Instrumentalisierung, Delegitimierung, im Zuge flächendeckender kultureller Kolonisierung Ostdeutschlands. Wer heute in Thüringen die Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora besucht, findet keinerlei Publikationen über Personen der Zeitgeschichte wie Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher, Konrad Adenauer etc., dazu BND, BKA etc. im Kontext von Nazismus und Holocaust. In vorhandenen Publikationen sind diese Personen, Staatseinrichtungen etc. im Nazi-Kontext nicht einmal erwähnt. “So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt.” (Goethe, Weimar). Ein Besuch der Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora ist daher heute – ohne Kenntnis der Gedenkstättengestaltung vor dem Anschluß von 1990 – nur noch rudimentär informativ.</strong></p>
<p class="article even Brot"><strong>Zu produzierten kuriosen Traktaten zählte dieses – was alles fehlt, ist offensichtlich:</strong></p>
<h1>“Die Blutspur führt nach Bonn”</h1>
<p><strong>Die DDR-Geschichte der Mahn- und Gedenkstätte Mittelbau-Dora und die Erinnerung an das Lager in Ost und West Vortrag von Dr. Jens-Christian Wagner in der KZ-Gedenkstätte Montag, 2. November 2009, 18 Uhr, Kinosaal des Museumsgebäudes</strong></p>
<div class="bbc">
<p><strong>“Die Blutspur führt nach Bonn” – so hieß die erste Ausstellung zur Lagergeschichte, die seit 1966 im ehemaligen Krematorium des KZ Mittelbau-Dora gezeigt wurde. Sie trug damit einen Titel, der nachdrücklich auf die politische Instrumentalisierung des Gedenkortes im deutsch-deutschen Systemkonflikt verweist. Dieses Thema steht im Mittelpunkt eines Vortrags, den Gedenkstättenleiter Dr. Jens-Christian Wagner am Montag, dem 2. November, ab 18 Uhr in der Gedenkstätte halten wird.</strong></p>
<h1><strong> </strong></h1>
<p><strong>Tatsächlich hatten einzelne Repräsentanten der späteren Bundesrepublik bis 1945 Mitverantwortung für die Zustände im KZ Mittelbau-Dora getragen, so etwa Karl-Maria Hettlage, bis 1945 stellvertretender Vorsitzender des Beirates der Mittelwerk GmbH und seit 1959 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. Doch den Verantwortlichen in der Gedenkstätte ging es mit Titel und Inhalten der Ausstellung um etwas anderes: Die Geschichte des Konzentrationslagers und die Erinnerung an seine Opfer sollte für aktuelle politische Zwecke nutzbar gemacht werden. Auf der einen Seite, so wurde es dargestellt, stand die DDR als das Vermächtnis des antifaschistischen Widerstandskampfes, und auf der anderen Seite die Bonner Republik als Nachfolgestaat des NS-Regimes.</strong><br />
<strong>Mit der Verortung der Schuldigen in der Bundesrepublik machte die DDR-Führung ihrer Bevölkerung ein Entlastungsangebot. Fragen nach der eigenen Verstrickung in die NS-Verbrechen konnten ausgeklammert und eine kritische Auseinandersetzung mit der breiten Mittäterschaft in der Bevölkerung verhindert werden.</strong></p>
<p><strong>Auch im Westen reagierten die meisten Deutschen mit Schuldabwehr. Hier waren es ein zur Staatsräson erhobener Antikommunismus und Verweise auf das DDR-Unrecht, die eine Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen überlagerten. Deutlich wird dies zum Beispiel in einem Artikel der “Bonner Rundschau” aus dem Jahr 1959: Dem Krematorium des “KZ Nordhausen” als dem Symbol einer “versunkenen Schreckensherrschaft” wird ein Wachturm an der DDR-Grenze in Ellrich “als Zeichen des neuen kommunistischen KZ-Regimes” gegenübergestellt.</strong></p>
<p><strong>Diese und ähnliche wechselseitige Schuldvorwürfe, die dazu dienten, die deutsche Bevölkerung zu entlasten, wird Wagner in seinem Vortrag näher beleuchten. Behandeln wird er zudem die spezifische Inszenierung der DDR-offiziellen Geschichtspolitik in der “Mahn- und Gedenkstätte Dora”, die bis zum Ende der DDR im Schatten der “großen” KZ-Gedenkstätten wie Buchenwald oder Sachsenhausen gestanden hat.</strong></p>
<p><strong>Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Das hat’s bei uns nicht gegeben!” über Antisemitismus in der DDR. Die von der der Antonio Amadeu Stiftung (Berlin) erstellte Wanderausstellung wird in der Gedenkstätte noch bis zum 15. November gezeigt. Weitere Informationen dazu finden Sie <a class="urllink" href="http://www.buchenwald.de/index.php?pageid=22&amp;articleid=251" target="_blank">hier</a>. Zitat Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora</strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-5231" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch-583x1024.jpg" alt="EditionOstKriegsverbrecherBuch" width="583" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Ermittlungs-und Gerichtsverfahren in der DDR gegen Nazi-und Kriegsverbrecher”. edition ost, 2016, 463 Seiten.</strong></p>
<p>—</p>
<h1><strong>Bemerkenswerte Auszeichnungskriterien – damals und heute:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/25/brasiliens-judenhasser-und-diktator-getulio-vargas-folterdiktator-ernesto-geisel-des-nazistisch-antisemitisch-orientierten-militaerregimes-die-bemerkenswerten-auszeichnungskriterien-in-spd-cdu-fd/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/25/brasiliens-judenhasser-und-diktator-getulio-vargas-folterdiktator-ernesto-geisel-des-nazistisch-antisemitisch-orientierten-militaerregimes-die-bemerkenswerten-auszeichnungskriterien-in-spd-cdu-fd/</a></h1>
<p>—</p>
<p><strong> Kontrollmethoden im “Bündnis”, Beeinflussung der deutschen Politik. Wie war es bei Willy Brandt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/</a><br />
–<br />
<a href="http://www.pi-news.net/2018/06/berlin-araber-attackieren-juedischen-mitbuerger-wegen-handy-song/">http://www.pi-news.net/2018/06/berlin-araber-attackieren-juedischen-mitbuerger-wegen-handy-song/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/03/ellrichthueringen-teil-2/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/03/ellrichthueringen-teil-2/</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20454" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels2-1024x249.jpg" alt="NazizeitGoebbels2" width="1024" height="249" /></a></p>
<p><strong>“Stürmischer Beifall folgte der Festellung des Ministers, daß das deutsche Volk nicht irgendeinem hergelaufenen USA-General, sondern einzig und allein Adolf Hitler gehorche”. (Goebbels-Rede)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/ErfurtVolkstheaterHitler1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20441" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/ErfurtVolkstheaterHitler1-781x1024.jpg" alt="ErfurtVolkstheaterHitler1" width="781" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Adolf Hitler – Programmheft, Deutsches Volkstheater Erfurt, Spielzeit 1941/42</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitS%C3%BC%C3%9FspeisenohneMilch1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20443" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitS%C3%BC%C3%9FspeisenohneMilch1-984x1024.jpg" alt="NazizeitSüßspeisenohneMilch1" width="984" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Nazizeit: “Süßspeisen ohne Milch”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitReisenSaatgut1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20445" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitReisenSaatgut1-714x1024.jpg" alt="NazizeitReisenSaatgut1" width="714" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Nazizeit:”Unterlaßt unnötige Reisen!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/RahmaNazizeit1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20447" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/RahmaNazizeit1-739x1024.jpg" alt="RahmaNazizeit1" width="739" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Es streckt nach ihr sich jede Hand</strong></p>
<p><strong>Im ganzen deutschen Vaterland”.(Rahma)</strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitFliegerangriffeArbeit1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20449" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitFliegerangriffeArbeit1-1024x699.jpg" alt="NazizeitFliegerangriffeArbeit1" width="1024" height="699" /></a></p>
<p><strong>Nazizeit: Fliegerangriffe und Arbeitszeit.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitV1London1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20451" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitV1London1-670x1024.jpg" alt="NazizeitV1London1" width="670" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Pausenlos fliegt `V 1`weiter gegen London”. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20456" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels1-1024x804.jpg" alt="NazizeitGoebbels1" width="1024" height="804" /></a></p>
<p>—</p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="beitrag">
<div class="beitrag">
<div align="center">
<div class="beitrag">
<div class="vhb-headline">
<div class="post-content">
<p class="text"><strong>Oldisleben-Chronik:</strong><a href="http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf">http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf</a></p>
<p class="text">-</p>
<p class="text"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20514" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik1-685x1024.jpg" alt="OldChronik1" width="685" height="1024" /></a></p>
<p class="text">Aus Oldisleben-Chronik – Ausriß.</p>
<p class="text"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20516" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik2-1024x275.jpg" alt="OldChronik2" width="1024" height="275" /></a></p>
<p class="text"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20518" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik3-704x1024.jpg" alt="OldChronik3" width="704" height="1024" /></a></p>
<p class="text">-</p>
<p class="text"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20519" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik4-815x1024.jpg" alt="OldChronik4" width="815" height="1024" /></a></p>
<p class="text"><strong>“Wie von Ernst Thälmann und auch von Genossen unseres Ortes frühzeitig erkannt, kam es unter der faschistischen Herrschaft zu einem neuen Krieg – dem 2. Weltkrieg. Fast 5 Jahre Not und Hunger, Angst, Verzweiflung und Tod. Oldisleben hatte 184 Tote zu beklagen”. </strong></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20521" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik5-697x1024.jpg" alt="OldChronik5" width="697" height="1024" /></a></p>
</div>
<div class="feedback"></div>
</div>
<div class="feedback">
<p><strong>“Die Jungmädelschaft. Blätter für Heimabendgestaltung der Jungmädel. 1939?:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM14.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20576" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM14-629x1024.jpg" alt="BDM14" width="629" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Das neue Jahr hat als Auftakt die Losung des Führers 1939: “…Wenn der Hergott dieses Werk gelingen ließ, dann war die Partei sein Werkzeug…”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20578" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM1-643x1024.jpg" alt="BDM1" width="643" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Die Führerinnenschulung”. (BDM)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20580" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM2-624x1024.jpg" alt="BDM2" width="624" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20582" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM3-648x1024.jpg" alt="BDM3" width="648" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20584" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM4-662x1024.jpg" alt="BDM4" width="662" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20586" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM5-627x1024.jpg" alt="BDM5" width="627" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Wir wollen dem Führer danken durch unser Handeln und unsere Arbeit.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20589" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM6-653x1024.jpg" alt="BDM6" width="653" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20591" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM7-601x1024.jpg" alt="BDM7" width="601" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20593" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM8-623x1024.jpg" alt="BDM8" width="623" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20597" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM10-692x1024.jpg" alt="BDM10" width="692" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM12.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20599" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM12-616x1024.jpg" alt="BDM12" width="616" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM13.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20601" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM13-703x1024.jpg" alt="BDM13" width="703" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20637" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate1-758x1024.jpg" alt="Naziplakate1" width="758" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Hitler baut auf”(poln. Geschichtsmuseum)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20639" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate2-733x1024.jpg" alt="Naziplakate2" width="733" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Unsere letzte Hoffnung:Hitler”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20641" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate3-842x1024.jpg" alt="Naziplakate3" width="842" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Deutschland ist frei!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20643" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate4-897x1024.jpg" alt="Naziplakate4" width="897" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“SA – VORAN”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20645" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate5-668x1024.jpg" alt="Naziplakate5" width="668" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Ganz Deutschland hört den Führer mit dem Volksempfänger”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20647" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate6-744x1024.jpg" alt="Naziplakate6" width="744" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Bund deutscher Mädel in der Hitlerjugend”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20649" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate7-848x1024.jpg" alt="Naziplakate7" width="848" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Auch Du gehörst dem Führer”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziHJler1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20651" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziHJler1-441x1024.jpg" alt="NaziHJler1" width="441" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20653" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate8-1024x873.jpg" alt="Naziplakate8" width="1024" height="873" /></a></p>
<p><strong>“Schafft Heime für die Hitlerjugend”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate9.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20655" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate9-509x1024.jpg" alt="Naziplakate9" width="509" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Deutsches Volkstum in Gefahr!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate10.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-20657" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate10.jpg" alt="Naziplakate10" width="1013" height="952" /></a></p>
<p><strong>“Bund deutscher Osten”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate11.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20659" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate11-1024x944.jpg" alt="Naziplakate11" width="1024" height="944" /></a></p>
<p><strong>“Kraft durch Freude. Auch Du kannst jetzt reisen!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate12.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20661" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate12-899x1024.jpg" alt="Naziplakate12" width="899" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“NSDAP. Volksgenossen. Braucht ihr Rat und Hilfe. So wendet euch an die Ortsgruppe”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziVolkundRasse.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20663" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziVolkundRasse-483x1024.jpg" alt="NaziVolkundRasse" width="483" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Volk und Rasse”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate13.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20665" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate13-792x1024.jpg" alt="Naziplakate13" width="792" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Judentum ist organisiertes Verbrechertum”. “Das Volk der Verbrecher”. “Der Jude ist der Gründer und Leiter aller Verbrecherorganisationen in Deutschland”. “Der Jude ist der politische Attentäter, der Meuchelmörder, der bolschewistische Großverbrecher. Sorgt für Aufklärung!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate14.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20668" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate14-600x1024.jpg" alt="Naziplakate14" width="600" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Judentum gegen Christentum. Der jüdische Vernichtungskampf gegen die christliche Kirche”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20670" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate15-1024x935.jpg" alt="Naziplakate15" width="1024" height="935" /></a></p>
<p><strong>“Kein Deutscher kauft mehr in jüdischen Geschäften!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20672" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate16-1024x781.jpg" alt="Naziplakate16" width="1024" height="781" /></a></p>
<p><strong>“60000 RM kostet dieser Erbkranke die Volksgemeinschaft auf Lebenszeit. Volksgenosse – das ist auch Dein Geld.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20674" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate17-811x1024.jpg" alt="Naziplakate17" width="811" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20676" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate18-1024x564.jpg" alt="Naziplakate18" width="1024" height="564" /></a></p>
<p><strong>“Warum dürfen wir Danziger aus dem Reich hier nicht wählen?”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate19.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20678" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate19-1024x495.jpg" alt="Naziplakate19" width="1024" height="495" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate20.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20680" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate20-1024x690.jpg" alt="Naziplakate20" width="1024" height="690" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate21.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20682" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate21-749x1024.jpg" alt="Naziplakate21" width="749" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Feind wirft Brandbomben. Wir werden damit fertig.”</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate22.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20684" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate22-910x1024.jpg" alt="Naziplakate22" width="910" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Der Russe muß sterben, damit wir leben. Die stramme 6.Kompanie”.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>&#8222;Ich habe auch Massenexekutionen gesehen. Wie die an der Ostfront  die Russen regelrecht abgeschlachtet haben, das kann sich niemand vorstellen. Ein Glück, daß ich ein einfacher Panzerfahrer war, keine Befehle geben mußte.&#8220; Ostdeutscher Teilnehmer an der Aggression des deutschen Kapitalismus gegen die Sowjetunion. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate23.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20686" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate23-1024x205.jpg" alt="Naziplakate23" width="1024" height="205" /></a></p>
<p><strong>“Poland is to be treated like a colony. The Poles will become the Great German Reich`s slaves. Hans Frank, 3. October 1939?</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate24.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20688" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate24-1024x734.jpg" alt="Naziplakate24" width="1024" height="734" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate25.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20690" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate25-1024x561.jpg" alt="Naziplakate25" width="1024" height="561" /></a></p>
<p><strong>“In fünf Jahren wird in Thorn kein polnisches Wort mehr gesprochen! Der Höhepunkt des Gauleiterbesuches in Thorn. Die erste Grosskundgebung der NSDAP im Stadttheater”</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate26.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20692" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate26-707x1024.jpg" alt="Naziplakate26" width="707" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate27.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20694" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate27-1024x454.jpg" alt="Naziplakate27" width="1024" height="454" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate28.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20696" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate28-641x1024.jpg" alt="Naziplakate28" width="641" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Du bist Front”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/FuckNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20698" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/FuckNazis1-1024x691.jpg" alt="FuckNazis1" width="1024" height="691" /></a></p>
<p><strong>“FCK NZS”. Chemnitz 2018</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20700" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel18-1024x429.jpg" alt="SkripalBelegeSpiegel18" width="1024" height="429" /></a></p>
<p><strong>“Der Westen tut sich im Fall Skripal immer noch schwer, harte Belege für die Schuld Russlands zu liefern”. Ausriß DER SPIEGEL, Juni 2018. Feindbild Russland im heutigen Kapitalismus – wie einst im Hitler-Kapitalismus.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20702" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel2-912x1024.jpg" alt="SkripalBelegeSpiegel2" width="912" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Es ist nicht das erste Mal, dass eine westliche Regierung in der Auseinandersetzung mit Moskau ihrerseits trickst.” DER SPIEGEL, Juni 2018. Westliche Lügen in Bezug auf Moskau im heutigen Kapitalismus – wie einst im Hitler-Kapitalismus.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h1><strong>Die kuriose Ortschronik von Oldisleben/Thüringen – was alles fehlt.</strong></h1>
<h1><strong>Renommierte deutsche Geschichtswissenschaftler haben sich ausführlich mit markanten Personen Oldislebens befaßt, darüber publiziert – doch in der Ortschronik findet sich darüber nicht ein Wort. Wer hat dafür gesorgt, was ist da hinter den politischen Kulissen passiert?</strong></h1>
<div class="beitrags-info">
<p><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg" alt="" /></p>
</div>
<p><strong>Umzug in Oldisleben – als die SA das Gewaltmonopol im Ort hatte…</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Offizielle Gemeinde-Website:</strong></p>
<div class="c-sm-8 trinhalt">
<p><strong>…Nachfolgend können Sie eine ausführlichere Chronik von Oldisleben als PDF herunterladen. Die Chronik entstammt der Feder des ehemaligen Ortschronisten Herrn Alfred Odebrecht und wurde zur 900 Jahrfeier unserer Gemeinde als Broschüre herausgegeben.</strong></p>
<p><strong>Sie soll in digitalisierter Form den historischen Abriss der Entwicklung in Oldisleben bis zum Jahr 1989 aufzeigen!</strong></p>
<div class="row">
<div class="c"><strong> </strong></div>
<div class="c-md-12">
<div class="xs-12">
<div class="c15"><strong> </strong></div>
<h2><strong><i class="fa fa-file-o fa-fw"></i> CHRONIK OLDISLEBEN BIS 1989:</strong><a href="http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf">http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf</a></h2>
<p>–</p>
<p><strong>Kein Wort über Hulda Wiesel – wer hat die Bürgerin von Oldisleben denunziert und in ihrem Leben eine unvorstellbare grausame persönliche Katastrophe verursacht?</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Hulda Wiesel aus Oldisleben, Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. 1978 verstorben in Schweden. Wo wird in Oldisleben der KZ-Überlebenden Hulda Wiesel gedacht, wo befindet sich die Gedenktafel?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a></h2>
<p>–</p>
<p><strong>Kein Wort über Hildegard Wilkendorf aus Oldisleben – wer hatte sie denunziert?</strong></p>
<p><strong>“Die 21-jährige Hildegard Wilkendorf, von Beruf Stenotypistin, wurde wegen ‘staatsfeindlicher Äußerungen’ und ‘Umgang mit Kriegsgefangenen’ denunziert und im Oktober 1943 zu einer neunmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt, die sie in <span class="cmp_parsed_location">Erfurt</span> verbüßte.”</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Kein Wort über Emil Dietrich aus Oldisleben – wer hatte ihn denunziert?</strong></p>
<p><strong>“Widerstand aus dem Glauben leistete Emil Dietrich aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span>, der zur Gemeinde der Zeugen Jehovas gehörte. Nach Angaben aus dem Geschichtsarchiv der Zeugen Jehovas wurde er zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und anschließend in ein Konzentrationslager überstellt. Er überlebte und wurde 1950/1951 in der DDR erneut verfolgt.”</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Kein Wort über Kurt Telemann – wer hatte ihn denunziert?</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Oldisleben – Nazizeit und Zwangsarbeiter(über 800). Landwirt Kurt Telemann in der Adolf-Hitler-Straße 34 läßt einen polnischen Zwangsarbeiter mit dem Rad für Einkäufe nach Heldrungen fahren – und wird 1940 prompt angezeigt. Wie der Nazi-Kapitalismus funktionierte – warum heute deutsche Panzer aus Thüringen zu Kriegsübungen an die russische Grenze transportiert werden, zu hohen Kosten für die Steuerzahler:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/</a></h2>
<p>–</p>
<p><strong>In der Ortschronik vermißt man sogar nähere Angaben über Fritz Hankel – wer hat dafür gesorgt?</strong></p>
<p><strong>Im Ort fehlen bisher Gedenkstein oder Gedenktafel, die über das schwere Schicksal von Fritz Hankel informieren. Bemerkenswert, daß die Informationen über Fritz Hankel sogar in der Ortschronik fehlen.  Zu den offenen Fragen gehört, wer in Oldisleben Fritz Hankel denunziert hat, ob die Denunziation von den lokalen SA-NSDAP-Führungsleuten kam. Aus dem Archiv der Pfarre in Oldisleben dürfte hervorgehen, wie sich damals die Kirche, ihre Pfarrer und Mitglieder zu dem Fall verhielten, wer protestierte, wer schwieg. Als Hankel-Haftgrund wurde “Verkehr mit Juden” genannt – auch Jesus war ein Jude. Die bisher vorliegenden Informationen über den Hankel-Fall geben einen Eindruck davon, was für ein soziokulturelles Klima zur Nazizeit in Oldisleben herrschte, wie die Menschen miteinander umgingen. </strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/</a></p>
<p>–</p>
<p><strong>Über die Machenschaften von Göhring und Schreiber ließen sich problemlos Bücher füllen – in der Ortschronik fehlen sogar die Grundfakten:</strong></p>
<p><strong>“Während des <a title="Zweiter Weltkrieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> mussten etwa 800 <a class="mw-redirect" title="Kriegsgefangene" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene">Kriegsgefangene</a> sowie Männer und Frauen aus zahlreichen besetzen Ländern in der Zuckerfabrik und auf den Landgütern Göhring und Schreiber <a title="Zwangsarbeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit">Zwangsarbeit</a> leisten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oldisleben#cite_note-7">[7]</a>” Wikipedia</sup></strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Nach Angaben von Zeitzeugen der Region gab es auch in Dörfern wie Oldisleben nach 1945 ein regelrechtes Komplott, um schwerbelastete Nazis zu schützen. “Nazi-Amtsträger, Nazi-Aktivisten wurden gedeckt. Das ging nach dem Prinzip `Eine Hand wäscht die andere` – sagst du nichts über mich, sage ich nichts über Dich, wirst du nach der Nazizeit  Vorteile haben. Viele, die bei Verbrechen mitgemacht hatten, darin verwickelt waren, kamen auf diese Weise davon.”</strong></p>
<p><strong>Eine Rolle habe gespielt, daß manche, die sich nach 1945 als Kommunisten ausgaben, daher auf Verwaltungsposten, Bürgermeisterposten gelangten, in Wahrheit gar keine Kommunisten gewesen seien, bei den Nazis mitgemacht hätten. In Oldisleben spreche in diesem Kontext Bände, daß just Fälle wie Hulda Wiesel oder Hildegard Wilkendorf nicht in der offiziellen Ortschronik von Lehrer Alfred Odebrecht erwähnt werden, natürlich auch nicht die Namen der Denunzianten. “Auch in Oldisleben gab es welche, die an Nazi-Straftaten direkt oder indirekt teilnahmen – nach 1945 aber alles abstritten, stets behaupteten, nichts darüber zu wissen.” Den Zeitzeugen zufolge war in der späteren DDR-Schulküche des Rathauses zuvor kurz nach 1945 eine Art Gefängnis, in der die Nazi-Bauern von Oldisleben für einige Tage eingesperrt gewesen seien.</strong></p>
<p><strong>Ortschronik-Verfasser Odebrecht sei an der Ostfront gewesen – ob er dort in Verbrechen verwickelt war, wisse man nicht. Wie es an der Ostfront zuging, beschrieb ein Zeitzeuge aus der Region: “Ich habe auch Massenexekutionen gesehen. Wie die an der Ostfront  die Russen regelrecht abgeschlachtet haben, das kann sich niemand vorstellen. Ein Glück, daß ich ein einfacher Panzerfahrer war, keine Befehle geben mußte.” </strong></p>
<p><strong>Odebrecht war Lehrer an der Schule in Oldisleben, die Kollegen kannten ihn aus jahrelangem, engem Kontakt. Indessen ist von solchen Zeitzeugen nichts über die Rolle von Odebrecht im Nazismus-Kontext zu erfahren.</strong></p>
<p><strong>Heimatforscher in höherem Alter weisen 2018 zudem auf einen interessanten Aspekt: In bestimmten Thüringer Städten sei die Nazizeit überhaupt nicht aufgearbeitet, trauten sich Wissenschaftler nicht an das Thema. Dies liege daran, daß nach dem Anschluß von 1990 wieder bestimmte traditionelle Familien politisch-wirtschaftlich das Sagen hätten, die auch zur Nazizeit tonangebend gewesen seien. Diese Familien wollten auf keinen Fall, daß ihre Rolle im Nazi-Kapitalismus bekannt, näher beleuchtet werde. </strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Oldisleben und Stalingrad. Zeitzeugen des Ortes, die den Zweiten Weltkrieg als Jugendliche, junge Erwachsene erlebten, erinnern sich:</strong></p>
<p><strong>“Vor der Niederlage von Stalingrad wurde von Einwohnern Oldislebens, die Angehörige, Verwandte an der Ostfront hatten, bemerkt, daß die zu den Soldaten geschickten Briefe und Päckchen zurückkamen. Das war ein schlimmes Zeichen. Man erzählte sich heimlich, wer in Stalingrad ist und umkommen muß. Und dann kamen die Nachrichten über die Niederlage – nicht nur, wer in Oldisleben NSDAP-Amtsträger war, konnte es nicht begreifen. Alle waren entsetzt. Aber es wurde ertragen. Niemand hat gesagt, Hitler ist schuld, der muß weg, keiner hat was kritisiert. Es gab nicht mal eine Gedenkfeier – man ging darüber hinweg. Die Männer waren als Soldaten an der Front – und wenn die umkamen, dann war das eben so. Wer von Oldisleben in der Woche mit dem Zug für Lehre oder Arbeit nach Erfurt fuhr, sah auf dem Bahnhof grauenhaft aussehende deutsche Soldaten von der Ostfront, richtig abgerissen, völlig fertig sahen die aus.</strong></p>
<p><strong>Auf die Russen gab es in Oldisleben damals einen gewissen Haß – und als dann 45 die Russen teils in Panjewagen durch Oldisleben zogen, richtete sich der Haß der Bewohner auf diese russischen Soldaten. Die Stimmung war – mit denen wollen wir nichts zu tun haben, gegen die haben wir verloren. Daß da jemand gar Selbstkritik übte, gar sagte, wir haben uns unter Hitler geirrt, auch über die Russen, die Sowjetunion geirrt – nein, sowas gab es nicht. Großgrundbesitzer Göhring ist gleich rübergemacht, als die Amerikaner noch hier waren.”</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h1 class="ts-title"><strong>Die aktuellen Nazi-Antisemitismus-Skandale in Thüringen 2019 – just im Wahlkampfjahr:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/31/thueringen-die-vielen-aktuellen-nazi-skandale-von-autoritaeten-und-mainstreammedien-thueringens-nazi-glocken-laeuten-2019-am-holocaust-gedenktag-und-am-tag-der-landtags-gedenkstunde-zum-holocaust/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/31/thueringen-die-vielen-aktuellen-nazi-skandale-von-autoritaeten-und-mainstreammedien-thueringens-nazi-glocken-laeuten-2019-am-holocaust-gedenktag-und-am-tag-der-landtags-gedenkstunde-zum-holocaust/</a></h1>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="dm_article_headline ">Daniela Dahn – das neueste Buch über die feindliche Übernahme(Annexion) der DDR:”Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute. Die Einheit – eine Abrechnung”.(Demnächst ein Klassiker in der stetig anwachsenden Bibliothek nichtoffizieller ostdeutscher Geschichtsschreibung?)Dahn analysiert Nazistan – der Fall Globke, die Renazifizierung der BRD, die Notstandsgesetze…”Keine gemeinsame Erinnerungskultur”. “Ich habe nicht die Absicht, mich daran zu gewöhnen, in einem Land zu leben, das sich ungestraft an Angriffskriegen beteiligt”(Jugoslawien etc.)</h2>
<h2 class="dm_article_headline ">“Bis in die 1980er Jahre  also war der Völkermord an den Juden in der DDR ein `gänzlich unterdrücktes Thema`. Soviel Desinformation macht sprachlos. Ich habe es genau umgekehrt wahrgenommen: Die DDR-Kultur hat dieses Thema früher und häufiger als in der Bundesrepublik aufgegriffen, kontinuierlich über die Jahre verfolgt…Ich empfinde solche Desinformation auch als persönliche Kränkung.” Dahn über die Stasi – was an der offiziellen heutigen Version alles nicht stimmt…</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/11/DahnBuch191.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-123427" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/11/DahnBuch191-1024x926.jpg" alt="DahnBuch191" width="1024" height="926" /></a></p>
<p><strong>Dürfen ostdeutsche Lehrer, die von oben verordnete offizielle Geschichtsschreibung Kindern, Jugendlichen einpauken müssen,  wenigstens auch auf die nichtoffizielle hinweisen – oder droht da sofort der Rausschmiß? </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Das “Dossier Makwakwa” – Paulo Oliveira, einstiger Führer der Terrororganisation Renamo, packt aus. Viele interessante Details über die enge Kooperation mit NATO-Staaten wie Westdeutschland, mit dem BND, mit Südafrika. Mosambik-Dossier 8:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/</a></h2>
<p>–</p>
<p><strong>Kalter Krieg beim Eichmann-Prozess/Zitat DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>Aktenklau für die Adenauer-Republik</strong></p>
<p><strong>Es war ein brisanter Auftrag, wohl abgesegnet vom BND: 1961 bestahl ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Adenauer nach SPIEGEL-Recherchen einen DDR-Anwalt und nahm Dokumente mit. Er wollte sicherstellen, dass im Eichmann-Prozess keine BRD-Politiker belastet werden.</strong></p>
<p><strong>Von Klaus Wiegrefe </strong><strong>Hamburg –</strong></p>
<p><strong>Während des Eichmann-Prozesses in Israel haben ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer und ein Reporter der “Bild”-Zeitung aus dem Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem Dokumente gestohlen, um sie dem Bundesnachrichtendienst (BND) zu übergeben. Pikantes Detail: Der Journalist war ein Schwager Axel Springers. Das geht aus Recherchen des SPIEGEL im Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Danach handelte sich bei den entwendeten Papieren um “Aufzeichnungen, Vollmachten und alle möglichen Unterlagen, in denen eine ganze Reihe von Namen westdeutscher Persönlichkeiten enthalten sind”.</strong><strong>Grund für den Diebstahl im Jahr 1961 im King David Hotel in Jerusalem: Adenauer fürchtete, während des Verfahrens gegen Adolf Eichmann könnten westdeutsche Politiker oder Beamte aufgrund ihrer Vergangenheit im “Dritten Reich” belastet werden und dass auf diese Weise das Ansehen der jungen Bundesrepublik leide. Der bestohlene DDR-Anwalt Friedrich Karl Kaul beobachtete nämlich im Auftrag Ost-Berlins das Verfahren und beschuldigte immer wieder öffentlich die Bundesregierung, Alt-Nazis zu decken.</strong><strong>Eichmann zählte zu den wichtigsten Organisatoren des Holocaust und war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren sorgte weltweit für großes Aufsehen, und Adenauer schickte daher eine offizielle Beobachterdelegation nach Jerusalem.</strong><strong>Zu ihr zählte einer der beiden Diebe, nämlich Rolf Vogel, Reserveoffizier der Bundeswehr und dort in psychologischer Kriegführung geschult. Der PR-Fachmann galt in Bonn als Mann des BND und zählte zu den Vertrauten des Kanzlers.</strong><strong>Für das Eichmann-Verfahren ließ er sich von seinem aktuellen Posten im Verbindungsbüro der Europäischen Gemeinschaften (EG) in Bonn entbinden. In Jerusalem firmierte er offiziell als Journalist und schrieb für die “Deutsche Zeitung”. Insgeheim hatte er jedoch den Auftrag, “das Bundeskanzleramt ständig auf dem Laufenden” zu halten”, wie es in den Akten vermerkt wurde. Dafür wurde er auch bezahlt. Mehrfach berichtete Vogel direkt an Adenauer.</strong><strong>Vogel sollte vor allem verhindern, dass die DDR den Eichmann-Prozess für Propagandazwecke instrumentalisierte. Wahrscheinlich kam es deshalb auch zu dem Diebstahl. Immer wieder lancierte die SED Namenslisten von Belasteten in Bonner Diensten, vorneweg Hans Globke, Kanzleramtschef Adenauers. Globke hatte 1936 den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen mitverfasst.</strong><strong>Der Diebstahl erfolgte am Abend des 29. Juni 1961 in Kauls Zimmer im King David Hotel in Jerusalem. Vogels Begleiter war Frank Lynder, Reporter bei der “Bild”-Zeitung und nach Angaben des Auswärtigen Amtes während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.</strong><strong>Ob die beiden Männer bei Kaul einbrachen oder den Advokaten trickreich bei einem Besuch ablenkten und dann die Papiere entwendeten, geht aus den Akten nicht eindeutig hervor. Gegenüber Gerhard von Preuschen, dem Leiter der Beobachterdelegation in Jerusalem, erklärten sie, sie hätten das “Aktenstück aus dem Hotelzimmer Kaul im Hotel King David unbemerkt entnommen”…</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html">http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html">http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html">http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html</a><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html</a>–</p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Buchenwald-Überlebender Naftali Fürst &#8211; die Selbstbefreiung des KZ:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/23/naftali-fuerst-haifa-israel-es-war-der-11-april-1945-gegen-mittag-auf-dem-appellplatz-waren-schuesse-und-freudenrufe-zu-hoeren-die-haeftlinge-verliessen-ihre-baracken-und-vertrieben-die-ss-ma/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/23/naftali-fuerst-haifa-israel-es-war-der-11-april-1945-gegen-mittag-auf-dem-appellplatz-waren-schuesse-und-freudenrufe-zu-hoeren-die-haeftlinge-verliessen-ihre-baracken-und-vertrieben-die-ss-ma/</a></h2>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/ich-muste-das-blut-der-erschossenen-zusammenkehren-kz-auschwitz-haftling-nahe-oldisleben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wo hing in Oldisleben/Thüringen eigentlich der sogenannte &#8222;Stürmerkasten&#8220;? Am Gebäude der früheren Drogerie Heinze, in der damaligen Adolf-Hitler-Straße. &#8222;Die Juden waren es auch, die die Führer der Marxisten und Kommunisten in erster Linie stellten&#8220;. Nazis und Kommunisten in Oldisleben&#8230;&#8220;Hitlers willige Vollstrecker&#8220;(Goldhagen) in der Thüringer Provinz, darunter in Oldisleben. Oldisleben-Gemeindepfarrer Fritz Koszinowski &#8211; strammer SA-Mann &#8211; Predigten in SA-Uniform&#8230;</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/wo-hing-in-oldisleben-eigentlich-der-sogenannte-sturmerkasten-am-gebaude-der-fruheren-drogerie-heinze/</link>
		<comments>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/wo-hing-in-oldisleben-eigentlich-der-sogenannte-sturmerkasten-am-gebaude-der-fruheren-drogerie-heinze/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 23:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte aus Oldisleben]]></category>
		<category><![CDATA["Hitlers willige Vollstrecker" in Oldisleben]]></category>
		<category><![CDATA["Hitler’s Willing Executioners – Ordinary Germans and the Holocaust". Goldhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Frankenhausen - Adolf-Hitler-Platz]]></category>
		<category><![CDATA[Der Stürmer]]></category>
		<category><![CDATA[Juden]]></category>
		<category><![CDATA[Luther]]></category>
		<category><![CDATA[Nazismus]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazismus]]></category>
		<category><![CDATA[Staatskirche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/?p=123</guid>
		<description><![CDATA[http://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer https://www.lzt-thueringen.de/files/risierung_bd_1.pdf https://www.lzt-thueringen.de/files/chicksale.pdf &#8222;Hitler’s Willing Executioners – Ordinary Germans and the Holocaust&#8220;. Goldhagen - Oberheldrungen/Thüringen, KZ Auschwitz, Täter und Opfer – aus Dörfern, nur wenige Kilometer voneinander entfernt…Was in Auschwitz vor sich ging, war auch in Thüringen, darunter im heutigen Kyffhäuserkreis, zur Nazizeit bestens bekannt:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/10/oberheldrungenthueringen-kz-auschwitz-taeter-und-opfer-aus-doerfern-nur-wenige-kilometer-voneinander-entfernt/ &#160; &#8222;Der Stürmer&#8220; &#8211; im sogenannten Stürmerkasten am Gebäude der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer">http://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer</a></p>
<p><a href="https://www.lzt-thueringen.de/files/risierung_bd_1.pdf">https://www.lzt-thueringen.de/files/risierung_bd_1.pdf</a></p>
<p><a href="https://www.lzt-thueringen.de/files/chicksale.pdf">https://www.lzt-thueringen.de/files/chicksale.pdf</a></p>
<p><strong><i><span lang="en">&#8222;Hitler’s Willing Executioners – Ordinary Germans and the Holocaust&#8220;. Goldhagen</span></i></strong></p>
<p>-<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/OldHaken.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42546" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/OldHaken-885x1024.jpg" alt="OldHaken" width="885" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Oberheldrungen/Thüringen, KZ Auschwitz, Täter und Opfer – aus Dörfern, nur wenige Kilometer voneinander entfernt…Was in Auschwitz vor sich ging, war auch in Thüringen, darunter im heutigen Kyffhäuserkreis, zur Nazizeit bestens bekannt:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/10/oberheldrungenthueringen-kz-auschwitz-taeter-und-opfer-aus-doerfern-nur-wenige-kilometer-voneinander-entfernt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/10/oberheldrungenthueringen-kz-auschwitz-taeter-und-opfer-aus-doerfern-nur-wenige-kilometer-voneinander-entfernt/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate13.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20665" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate13-792x1024.jpg" alt="Naziplakate13" width="792" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>&#8222;Der Stürmer&#8220; &#8211; im sogenannten Stürmerkasten am Gebäude der früheren Drogerie Heinze von Oldisleben. Organisierter Judenhaß in einem Thüringer Dorf, gesteuert von oben&#8230;“Judentum ist organisiertes Verbrechertum”. “Das Volk der Verbrecher”. “Der Jude ist der Gründer und Leiter aller Verbrecherorganisationen in Deutschland”. “Der Jude ist der politische Attentäter, der Meuchelmörder, der bolschewistische Großverbrecher. Sorgt für Aufklärung!” </strong></h1>
<h1><strong>Gab es in Oldisleben Proteste gegen den Stürmerkasten, haben Bewohner von Oldisleben den Stürmerkasten kritisiert? Die Geschichte des Ortes von 1933 bis 1945 ist bisher kaum aufgearbeitet. Aus anderen Orten der Region ist bekannt, daß kurz vor dem Eintreffen der US-Truppen die lokalen Archive vernichtet bzw. von belastendem Material gesäubert wurden &#8211; von interessierter Seite. Heimatforscher haben dieses Problem immer wieder heftig beklagt. Zahlreiche Zeitzeugen wollten aus verschiedensten Gründen über diesen Zeitraum nicht sprechen und nahmen entsprechende Erinnerungen, auch persönliche Geheimnisse, Belastendes mit ins Grab. </strong></h1>
<h1>-</h1>
<h1><strong>Von 1933 bis 1938 war Theodor Gustav Fritz Koszinowski in Oldisleben als evangelischer Pfarrer angestellt &#8211; laut Zeitzeugen gehörte er nicht nur zur NSDAP, sondern sogar zur SA. Die Predigten von Koszinowski wurden immer noch nicht von der Kirche veröffentlicht. Von &#8222;oben&#8220; verboten? Seitens der Kirche hieß es, die Predigten existerten nicht mehr in Papierform.</strong></h1>
<h1><strong> Koszinowski hatte unter dem Talar stets die SA-Uniform, dazu auf dem Talarärmel die Hakenkreuzbinde &#8211; am Altar standen Hakenkreuzfahnen. Mit Sicherheit existieren davon Fotos &#8211; wer hat noch welche? Dem Vernehmen nach vollzog sich in Koszinowski indessen eine erstaunliche Wandlung &#8211; aus dem Nazi wurde ein Nazigegner. Er schloß sich der Bekennenden Kirche an, sollte daraufhin sogar von der Gestapo verhaftet werden. Es blieb aber beim Entzug der Pfarrstelle durch die evangelische Landeskirche, worauf Koszinowski nach zweijähriger Arbeitslosigkeit schließlich eine Pfarrstelle in Ostpreußen fand. Im Krieg mußte er mit seiner Familie von dort fliehen, ging nach Brandenburg, später nach Hannover.</strong></h1>
<h1><strong>SA-Pfarrer in Frankfurt/Main: <a href="https://www.fr.de/rhein-main/darmstadt/darmstadt-ort28564/rechter-strasse-neues-buch-autor-joachim-schmidt-darmstadt-13610944.html">https://www.fr.de/rhein-main/darmstadt/darmstadt-ort28564/rechter-strasse-neues-buch-autor-joachim-schmidt-darmstadt-13610944.html</a></strong></h1>
<p>&#8211;</p>
<h1 class="title">Evangelische Ost-Pfarrer und die Haltung der Nazistan-EKD zu Massenmörder Eichmann: “Evangelische Kirche über Adolf Eichmann: `Grundanständige Gesinnung`. Adolf Eichmann war der Organisator des Holocaust – trotzdem fand die Evangelische Kirche in den sechziger Jahren lobende Worte für ihn”.</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/EichmannEKD1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50471" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/EichmannEKD1-1024x401.jpg" alt="EichmannEKD1" width="1024" height="401" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/EichmannEKD2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50473" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/EichmannEKD2-1024x430.jpg" alt="EichmannEKD2" width="1024" height="430" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/EichmannEKD3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50475" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/EichmannEKD3-880x1024.jpg" alt="EichmannEKD3" width="880" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/EichmannEKD4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-50476" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/EichmannEKD4-1024x175.jpg" alt="EichmannEKD4" width="1024" height="175" /></a></p>
<p><strong>“Damit hat sich nicht nur der österreichische Superintendent Mensing-Braun für Eichmann eingesetzt, sondern auch ein offizieller Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland”.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Heimatforscher in höherem Alter weisen 2018 zudem auf einen interessanten Aspekt: In bestimmten Thüringer Städten sei die Nazizeit überhaupt nicht aufgearbeitet, trauten sich Wissenschaftler nicht an das Thema. Dies liege daran, daß nach dem Anschluß von 1990 wieder bestimmte traditionelle Familien politisch-wirtschaftlich das Sagen hätten, die auch zur Nazizeit tonangebend gewesen seien. Diese Familien wollten auf keinen Fall, daß ihre Rolle im Nazi-Kapitalismus bekannt, näher beleuchtet werde. </strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Adolf Hitler als Namensgeber von Straßen und Plätzen:</strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler_als_Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen_und_Pl%C3%A4tzen">https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler_als_Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen_und_Pl%C3%A4tzen</a></p>
<p><strong>Adolf-Hitler-Straßen in Thüringen(verschiedene Quellen):</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Erfurt, heutige Bahnhofstraße</strong></p>
<p><strong>Köstritz</strong></p>
<p><strong>Ilmenau, heutige Straße des Friedens</strong></p>
<p><strong>Jena, Straßenzug Am Anger, Saalbahnhofstraße</strong></p>
<h1><strong>Adolf-Hitler-Platz in Bad Frankenhausen, heute Anger &#8211; Postkartenansichten:</strong><a href="https://www.google.de/search?q=Bad+Frankenhausen+Adolf-Hitler-Platz&amp;source=lnms&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjVkqHgpKbcAhWsFJoKHWW7C-0Q_AUICSgA&amp;biw=1920&amp;bih=947&amp;dpr=1">https://www.google.de/search?q=Bad+Frankenhausen+Adolf-Hitler-Platz&amp;source=lnms&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjVkqHgpKbcAhWsFJoKHWW7C-0Q_AUICSgA&amp;biw=1920&amp;bih=947&amp;dpr=1</a></h1>
<h1>&#8211;</h1>
<h1>Die Kirchen im Kyffhäuserkreis veröffentlichen nach wie vor nicht ihre Predigten aus der Nazizeit &#8211; was ist da passiert? Wer verbietet diese längst überfällige Vergangenheitsbewältigung?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/25/kz-buchenwald-die-selbstbefreiung-vom-11-april-1945-bezeugt-in-einem-bericht-der-aufklaerungsabteilung-der-3-us-army-an-den-stab-merkwuerdig-in-den-unter-dem-westdeutschen-gedenkstaettenchef-v/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/25/kz-buchenwald-die-selbstbefreiung-vom-11-april-1945-bezeugt-in-einem-bericht-der-aufklaerungsabteilung-der-3-us-army-an-den-stab-merkwuerdig-in-den-unter-dem-westdeutschen-gedenkstaettenchef-v/</a></h1>
<p>&nbsp;</p>
<div id="tile4adlabel" class="iq-al-sty iq-al-2"><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerGuteNachricht.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114129" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerGuteNachricht-1024x766.jpg" alt="HitlerGuteNachricht" width="1024" height="766" /></a></strong></div>
<div class="iq-al-sty iq-al-2"><strong>“Gute Nachricht”. Ausriß.</strong></div>
<div class="iq-al-sty iq-al-2">-</div>
<div class="iq-al-sty iq-al-2">
<h2 class="beitrags-titel">“Oldisleben. Der erste tote deutsche Soldat im Westen ein Oldisleber.”. Thüringer Stadtzeitung 1940 über den Gefreiten Beck. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=23415&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23416" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung6-1024x463.jpg" alt="Nazizeitung6" width="1024" height="463" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23418" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Nazizeitung7-1024x1010.jpg" alt="Nazizeitung7" width="1024" height="1010" /></a></p>
<p>Ausriß 1940.</p>
</div>
</div>
<p><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha55.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Oldisleben, Adolf-Hitler-Straße…Die heutige Ernst-Thälmann-Straße war die Horst-Wessel-Straße, die Frankenhäuser Straße war die Hindenburgstraße.</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Oldisleben, Adolf-Hitler-Straße &#8211; im Hintergrund das Gebäude des Kindergartes erkennbar. Laut Zeitzeugen hatte jedes Dorf der Umgebung damals eine Adolf-Hitler-Straße, in Oldisleben kam noch eine Horst-Wessel-Straße hinzu, gab es auch eine Hindenburgstraße. Unter Hitler war jeden Sonnabend &#8222;Staatsjugendtag&#8220;, trafen sich Hitlerjugend und Bund deutscher Mädchen in der Schachtschule. &#8222;Fast alle Jugendlichen waren damals organisatorisch erfaßt, auch in den vielen Untergliederungen der Nazi-Partei, Nazi-Organisationen. BDM-Mädchen sind mit der Fahne vorneweg durch Oldisleben gezogen. Das Eigenartige ist &#8211; wir haben das alles damals nicht als Last empfunden, haben sogar das nazistische Arbeitsdienst-Jahr keineswegs mit Murren, sondern bereitwillig bis freudig absolviert. Manche jungen Frauen aus der Umgebung mußten zum Arbeitsdienst sogar nach Ostpreußen &#8211; und redeten nur begeistert über die dort verbrachte Zeit.</strong></p>
<p><strong>Bis zum Verbot der Kommunistischen Partei spielten auf dem Oldislebener Schulplatz die Rotfront-Kinder und die Hitlerjugend-Mitglieder getrennt. Auf den Sälen der Umgebung kam es  noch zu Schlägereien zwischen Nazi-SA und Rotfront. In Artern drang ein SA-Sturmbannführer mit seinem Trupp in eine KP-Versammlung ein, schoß mit seiner Waffe mehrmals in die Decke zur Einschüchterung &#8211; und erklärte die Versammlung für aufgelöst.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Manchmal zog die Kommunistische Jugend durch Oldisleben, auch durch die Adolf-Hitler-Straße, am Stürmerkasten vorbei und rief: Wer Hitler wählt, wählt den Krieg. Die Kommunisten, das waren in Oldisleben vor allem die Tagelöhner, die für die Gutsbesitzer die Arbeit machten. Aber so oft sind die Kommunisten hier nicht durch die Straßen gezogen &#8211; in Oldisleben hatte Adolf das Sagen. Es gab nicht wenige  Lehrer, auch in Bad Frankenhausen, die in der NSDAP-Uniform Unterricht gaben.&#8220;</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Ein Zeitzeuge in Oldisleben:”Ich bin mit der Hakenkreuzfahne, dem Hakenkreuzwimpel durch Oldisleben gezogen und habe dabei gerne gesungen: Wir werden weitermarschieren, bis alles in Scherben fällt – denn heute gehört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt. Diese Lieder haben mir gefallen, ich habe noch viele solcher Liedfetzen im Kopf.”</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Viele Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung beschäftigt bis zu ihrem Tode die Frage, wie man auf die Naziideologie hereinfallen konnte, sich verführen ließ, mitmachte, den Wahnsinn nicht sofort durchschaute. Viele Parallelen tun sich zur heutigen Zeit auf, da die Propagandamethoden gleich bis sehr ähnlich sind, wiederum die gleichen wirtschaftlichen Interessengruppen ihre Marionetten,  damals Hitler &amp; Co. , vorschicken, um Aufrüstung, Kriege etc. rechtfertigen zu lassen. Viele Menschen scheinen heute ähnlich entpolitisiert wie unter Hitler.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>&#8222;Noch vor dem Machtantritt der <a class="mw-redirect" title="Nationalsozialisten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialisten">Nationalsozialisten</a> im Reich wurde der <a title="Kommunistische Partei Deutschlands" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei_Deutschlands">KPD</a>-Kreistagsabgeordnete Hermann Güntherodt aus Sachsenburg von Nazis ermordet. An ihn erinnert ein Denkmal und eine Siedlung, die seinen Namen trägt. An den KPD-Vorsitzenden des Ortes, der 1942 im <a title="KZ Buchenwald" href="https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Buchenwald">KZ Buchenwald</a> ums Leben kam, erinnert die Fritz-Hankel-Straße. Während des <a title="Zweiter Weltkrieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> mussten etwa 800 <a class="mw-redirect" title="Kriegsgefangene" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene">Kriegsgefangene</a> sowie Männer und Frauen aus zahlreichen besetzen Ländern in der Zuckerfabrik und auf den Landgütern Göhring und Schreiber <a title="Zwangsarbeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit">Zwangsarbeit</a> leisten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oldisleben#cite_note-7">[7]</a>&#8220; Wikipedia</sup></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/07/HitlerAutoindustrie1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114119" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/07/HitlerAutoindustrie1-673x1024.jpg" alt="HitlerAutoindustrie1" width="673" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Internationale Automobilausstellung in Berlin 1935: Der Protektor der Automobilindustrie”. Ausriß</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Oldisleben – Nazizeit und Zwangsarbeiter(über 800). Landwirt Kurt Telemann in der Adolf-Hitler-Straße 34 läßt einen polnischen Zwangsarbeiter mit dem Rad für Einkäufe nach Heldrungen fahren – und wird 1940 prompt angezeigt. Wie der Nazi-Kapitalismus funktionierte – warum heute deutsche Panzer aus Thüringen zu Kriegsübungen an die russische Grenze transportiert werden, zu hohen Kosten für die Steuerzahler:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Hulda Wiesel – Auschwitzhäftling aus Oldisleben/Thüringen. In ihrem Heimatort existiert (aus inzwischen nachvollziehbaren Gründen) keinerlei Gedenken an die Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. “Hitlers willige Vollstrecker” in Oldisleben. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=24996&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/hulda-wiesel-oldisleben-auschwitz-ueberlebende/" rel="tag">hulda wiesel-oldisleben &#8211; auschwitz-überlebende</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-24997" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1-1024x455.jpg" alt="HuldaWieselAuschwitz1" width="1024" height="455" /></a></p>
<p><strong>Auf Website-Anfrage übermittelte die Leitung des Archivs der Gedenkstätte Auschwitz im Oktober 2018 diese drei erhalten gebliebenen SS-Fotos.</strong></p>
<p>—</p>
<h1><strong>„In den ereignisreichen Tagen des Kriegsbeginns hatte die 49-jährige Ehefrau Hulda Wiesel aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span> sich zu mehreren auf der Straße beisammen stehenden Frauen gesellt und sich abfällig geäußert über die Einberufung der Ehemänner zum Wehrdienst. Da Frau Wiesel aus ihrer ‚geistigen‘ Gegnerschaft zum Dritten Reich keinen Hehl machte und auch andere zu ihrer Ansicht zu ‚bekehren‘ versucht hatte, war es nunmehr an der Zeit, sich näher mit ihr zu befassen…”</strong></h1>
<p><strong>Hulda Wiesel aus Oldisleben – Hintergrund:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a></p>
</div>
<h2 class="beitrags-titel">Hulda Wiesel aus Oldisleben, Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. 1978 verstorben in Schweden. Wo wird in Oldisleben der KZ-Überlebenden Hulda Wiesel gedacht, wo befindet sich die Gedenktafel?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a>.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">&#8211;</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Nach 1945 wurde von westlicher Seite im Kalten Krieg verbreitet, in sowjetischen Straflagern wie bei Buchenwald hätten doch nur kleine Fische, kleine Nazi-Funktionsträger und Mitläufer gesessen. Indessen waren genau diese &#8222;Hitlers willige Vollstrecker&#8220;(Goldhagen) in kleinen Städten und Dörfern Thüringens. Diese Leute sorgten dafür, daß Hulda Wiesel nach Auschwitz kam, schufen ein politisch-soziales Klima, in dem jeder wußte: Sage ich noch in den letzten Kriegsmonaten was gegen Adolf und die NSDAP, holen die die SS oder GESTAPO und lassen mich an die Wand stellen&#8230;</h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Oldisleben – Nazizeit und Zwangsarbeiter. Landwirt Kurt T. in der Adolf-Hitler-Straße 34 läßt einen polnischen Zwangsarbeiter mit dem Rad für Einkäufe nach Heldrungen fahren – und wird 1940 prompt angezeigt. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=22102&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/OldAnzeigeZwangsarbeiter1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22103" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/OldAnzeigeZwangsarbeiter1-698x1024.jpg" alt="OldAnzeigeZwangsarbeiter1" width="698" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.<a href="https://www.lzt-thueringen.de/files/wangsarbeit_in_th_ringen.pdf">https://www.lzt-thueringen.de/files/wangsarbeit_in_th_ringen.pdf</a></p>
<p><strong>“Während des <a title="Zweiter Weltkrieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> mussten etwa 800 <a class="mw-redirect" title="Kriegsgefangene" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene">Kriegsgefangene</a> sowie Männer und Frauen aus zahlreichen besetzen Ländern in der Zuckerfabrik und auf den Landgütern Göhring und Schreiber <a title="Zwangsarbeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit">Zwangsarbeit</a> leisten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oldisleben#cite_note-7">[7]</a>” Wikipedia</sup></strong></p>
<p>-<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/ZwangsarbeiterFrauen2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22471" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/ZwangsarbeiterFrauen2-1024x1013.jpg" alt="ZwangsarbeiterFrauen2" width="1024" height="1013" /></a></p>
<p><strong>Ausländische Zwangsarbeiter, die mit deutschen Frauen, darunter Ehefrauen schliefen, wurden, falls denunziert, auch in Thüringen erhängt, teils öffentlich.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h1><strong>Oldisleben: “Während des <a title="Zweiter Weltkrieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> mussten etwa 800 <a class="mw-redirect" title="Kriegsgefangene" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene">Kriegsgefangene</a> sowie Männer und Frauen aus zahlreichen besetzten Ländern in der Zuckerfabrik und auf den Landgütern Göhring und Schreiber <a title="Zwangsarbeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit">Zwangsarbeit</a> leisten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oldisleben#cite_note-7">[7]</a>” Wikipedia. </sup></strong></h1>
<h1><strong><sup id="cite_ref-7" class="reference">Dies heißt, daß in Oldisleben damals ebensoviele oder sogar noch mehr Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter lebten wie Einwohner. Dem Vernehmen nach kam es zu zahlreichen sexuellen Kontakten vor allem mit französischen Kriegsgefangenen – von einer Bestrafung gemäß den existierenden Gesetzen ist indessen nichts bekannt. Man kann aus Gesprächen mit Zeitzeugen den Eindruck gewinnen, NSDAP und SA hätten damals regelrecht ein Auge zugedrückt, die betreffenden Frauen(wohl auch von Frontsoldaten) und ausländischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter nicht angezeigt. Jene Frauen, die angesichts des großen Angebots junger französischer und britischer Männer nicht zugriffen, sagten über jene Frauen von Frontsoldaten, die das taten: “Die hatten es faustdick hinter den Ohren.” Unter jenen Frauen, die die sexuellen Kontakte zumindest spärlich kommentierten, waren auch Frauen von NSDAP-Funktionsträgern in Oldisleben. Was hieß, den Naziführern des Ortes war sehr wohl bekannt, daß sich Frauen aus Oldisleben mit Franzosen, Briten auslebten – und sicher sein konnten, nicht denunziert zu werden. Also könnte es sich bei diesen Frauen auch um solche aus “unantastbaren” Nazi-Großbauernfamilien gehandelt haben.</sup></strong></h1>
<h1><strong><sup id="cite_ref-7" class="reference">In “Eine Liebe in Deutschland” widmet sich der westdeutsche Schriftsteller Rolf Hochhuth sehr detailliert den sexuellen Beziehungen zwischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern – allerdings geht der von ihm geschilderte Fall tragisch aus – nahe der schweizerischen Grenze wird der polnische Arbeiter erhängt, gemäß den Vorschriften. </sup></strong></h1>
<h1></h1>
<h1><strong><sup id="cite_ref-7" class="reference">Als Thüringen Sowjetzone wurde, hätten nicht wenige mit Sowjetmilitärs angebandelt – aus umliegenden Kleinstädten wie Kölleda galt dies zuvor für amerikanische Soldaten, ist in Dorfgesprächen von Zeitzeugen zu hören. US-Militärs seien werbend gleich mit Schokolade und Fleischbüchsen an den Häusern vorbeigezogen – darauf wartend, hineingerufen zu werden.</sup></strong></h1>
<h1><strong><sup id="cite_ref-7" class="reference">Abends mitten im Krieg, so heißt es, versammelten sich die sowjetischen Zwangsarbeiterinnen oft direkt vor der Kirche nahe der Weißen Schule und sangen unüberhörbar ihre Volkslieder. Soziologischer heimatkundlicher Forschungsbedarf, wohin man schaut.</sup></strong></h1>
<h1><strong><sup id="cite_ref-7" class="reference">Bezeugt ist immerhin auch, daß Offiziere der SS(in Bad Frankenhausen waren viele stationiert) sowie Pilotenausbilder im Offiziersrang (vom nahen Esperstedter Militärflughafen) in einem bestimmten Gebäude wiederholt rauschende Feste feierten.</sup></strong></h1>
<p>–</p>
<h1></h1>
<h1></h1>
<h1><strong><sup id="cite_ref-7" class="reference">Über Großgrundbesitzer Göhring heißt es in Oldisleben, er habe sich wiederholt sexuell an Landarbeiterinnen vergriffen. Von entsprechenden Anzeigen gegen Göhring ist indessen nichts bekannt. </sup></strong></h1>
<p>&#8212;</p>
</div>
<p><strong>”Deutsche Peinlichkeiten. Zeitgeschichte. Die Wirtschaft war an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt, sie hat von ihnen profitiert. Doch die Unternehmen leugneten diese Schuld – noch Jahrzehnte nach dem Krieg.” DER SPIEGEL</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/deutsche-unternehmen-haben-vom-nationalsozialismus-profitiert-a-1144373.html">http://www.spiegel.de/spiegel/deutsche-unternehmen-haben-vom-nationalsozialismus-profitiert-a-1144373.html</a></p>
<h1><span class="headline ">“Gewiß, Fanatiker sind wir, denn ohne Fanatismus wird nichts Großes geschaffen.” Hermann Göring, Ministerpräsident von Preußen, Reichsminister für Luftfahrt und General der Infanterie, in “Aufbau einer Nation”, 1934. “Ein Wort des Führers und jeder stürzt, den er beseitigt zu sehen wünscht…Hiermit und hierdurch beweist das deutsche Judentum mehr denn durch alle unsere Angriffe und Reden,  wie recht wir mit unserer Abwehraktion gegen sie gehabt haben. Hier zeigt sich der Jude in seinem  Element, hier erlügt und erdichtet er seine Greuelmärchen…Die Juden waren es auch, die die Führer der Marxisten und Kommunisten in erster Linie stellten…Theater, Film, Musik und Zeitungswesen sind vom jüdischen Geist befreit…Und er sprach von der tiefen Friedenssehnsucht des deutschen Volkes…und beteuerte vor der ganzen Welt, daß Deutschland und kein deutscher Staatsmann daran dachte, irgendein Land, gleichgültig welches, anzugreifen, sondern daß dieses Deutschland mit all seinen Nachbarn in von aufrichtiger Achtung getragener Zusammenarbeit leben wollte…Deutschland verzichtet auf Eroberungen…Die große Entscheidung aber, um  die es ging, für Deutschland, für Europa und für die ganze Welt, war die Auseinandersetzung zwischen dem Hakenkreuz und dem Sowjetstern…Deutschland aber ist und bleibt das Herz Europas…” </span></h1>
<h1></h1>
<h1><span class="headline ">Noch kurz vor dem Einmarsch der US-Truppen wurden in Dörfern der Kyffhäuserkreis-Region dem Vernehmen nach Wehrmachtssoldaten, die verdächtigt wurden, nicht bis zum letzten Atemzug für das Naziregime kämpfen zu wollen, von SS oder Feldgendarmerie standrechtlich erschossen. Die Leichen ließ man zur Abschreckung liegen&#8230;Selbst Hitlerjungen wurden aus diesem Grunde erschossen. </span></h1>
<h1><span class="headline ">Seit der feindlichen Übernahme von 1990 stellen sich in Ostdeutschland Parteien zur Wahl, die mit großem Aufwand nach 1945 in Westdeutschland dafür warben, daß solche SS-und Wehrmachtsverbrecher in diese Parteien eintraten, dort Politik selbst in sehr hochen Funktionen machten&#8230;</span></h1>
<h1>&#8211;</h1>
<h1><span class="headline ">Nazis und Musik in Thüringen &#8211; die Ausbildung von Volks-und Jugendmusikleitern durch die Hochschule für Musik in Weimar. Kurt Gleß aus Artern bestand 1938 die Abschlußprüfung &#8211; siehe Doktorarbeit:</span><a href="https://repositorium.ub.uni-osnabrueck.de/bitstream/urn:nbn:de:gbv:700-2007091013/2/E-Diss699_Thesis.pdf">https://repositorium.ub.uni-osnabrueck.de/bitstream/urn:nbn:de:gbv:700-2007091013/2/E-Diss699_Thesis.pdf</a></h1>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Kurt Gleß heiratete 1938 dem Vernehmen nach ein Familienmitglied aus einer Arterner Musikschule, die bei der musikalischen Ausgestaltung von Aufmärschen und anderen Nazi-Veranstaltungen eine große lokale und regionale Rolle spielte. 1939 kam Gleß als Mitglied einer Wehrmachts-Panzerbesatzung im Aggressionskrieg gegen Polen um, hatte offenbar sogar einen Offiziersrang.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/GleßKurtArtern.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-21644" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/GleßKurtArtern-1024x249.jpg" alt="GleßKurtArtern" width="1024" height="249" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/WeimarMusikNazizeit.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-21646" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/WeimarMusikNazizeit-1024x274.jpg" alt="WeimarMusikNazizeit" width="1024" height="274" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Die Staatliche Hochschule für Musik in Weimar im Dienst der faschistischen Ideologie.</strong></p>
<h1 class="gb-volume-title">&#8222;Das Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar: Geschichte und Gegenwart</h1>
<p><span class="addmd">von Reinhard Schau&#8220;:</span><a href="http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-20556-0.html">http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-20556-0.html</a></p>
<p><a href="http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-31205-3.html">http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-31205-3.html</a></p>
<p><span id="more-123"></span></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Manche Teilnehmer des ersten und zweiten Weltkriegs belasten bis zum Ableben grauenhafte Details, die den Nachkommen verheimlicht oder nur in winzigen Bruchstücken angedeutet werden. Wer aus unserer Region an den ersten deutschen Gasangriffen von Ypern teilgenommen hat, schweigt lieber über die Folgen des angerichteten Kriegsverbrechens. Und wenn im zweiten Weltkrieg die Nazi-Offiziere beim Sturmangriff die Soldaten aus dem Schützengraben ins gegnerische Feuer trieben, wurde zum geflügelten Wort unter den Soldaten: &#8222;Spring du zuerst, du bist ledig, ich bin verheiratet.&#8220; Denn wer zuerst aus dem Schützengraben sprang, hatte so gut wie keinerlei Chancen, die nächsten Minuten zu überleben, zog sofort das gegnerische Maschinengewehrfeuer auf sich.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Ein Zeitzeuge aus Oldisleben erinnert sich der Festnahme durch US-Militärs im Frühjahr 1945: &#8222;Ich hacke grade Holz im Hof, da fährt ein Jeep mit drei amerikanischen Militärs und einem jungen Mann in Zivil vor. Die vier kommen durch die offene Hoftür herein, haben ihre Waffen griffbereit, rufen mir zu, ich soll das Beil weglegen, herkommen. Der junge Mann sagt, er habe das KZ überlebt, ich sei ein Mitschuldiger an den Naziverbrechen. Meine Frau packt mir ein paar Dinge in eine Tasche, dann muß ich mit, werde in das Internierungslager von Bad Kreuznach gebracht. Es war furchtbar. Das Lager war ja nur ein Riesenfeld, von Stacheldrahtzaun umgeben, kein Dach, nichts zum Unterstellen bei Schnee und Regen. Und kaum was zu essen und zu trinken. Um mich herum starben die Leute, lagen da. Ich weiß nicht, wie ich das überlebt habe. Nach Monaten haben sie mich entlassen &#8211; ich kam fast zum Skelett abgemagert zuhause an. Feste Nahrung konnte ich eine ganze Zeit nicht aufnehmen, die blieb nicht drin. Es ging erst mal nur Suppe, Brühe. Als die Amis Oldisleben einnahmen, haben sie mein Haus gründlich nach Wertsachen durchsucht, alles mitgenommen, was ihnen gefiel. Als dann Thüringen an die Russen fiel, kam der Iwan ins Haus &#8211; aber da gab es nicht mehr viel zu holen. Auch die Russen haben mich abgeholt &#8211; zusammen mit einem NSDAP-Amtsträger aus Artern kam ich in den Roten Ochsen in Halle. Der aus Artern ist da umgekommen, ich habe es gesehen. Ich mußte bei der Entlassung unterschreiben, daß ich nicht sage, was ich in Halle erlebt habe. </strong></p>
<p><strong>Ich hatte ja schon am Ersten Weltkrieg teilgenommen, wir aus Oldisleben und den anderen Dörfern sind vom Heldrunger Bahnhof begeistert, in Hochstimmung, losgefahren. Ich war in Ypern, habe bei den ersten Gasangriffen mitgemacht. Wir hatten die Gasflaschen und warteten, daß der Wind günstig stand, rüber zu den Franzosen. Dann haben wir die Gasflaschen aufgeschraubt und das ganze Gas ist in die französischen Schützengraben rein. Aber wehe, der Wind wechselte die Richtung, wehte das ganze Gas von den Franzosen zurück zu uns! Was sind wir da gerannt! Einmal bin ich schwer verwundet worden &#8211; das MG-Geschoß ist von der Hüfte rein, ganz knapp an der Wirbelsäule vorbei, auf der anderen Seite wieder raus, eine Riesennarbe ist geblieben. Als ich wieder kuriert war, haben sie mich wieder an die Front geschickt, aber nicht nach Frankreich, diesmal nach Rumänien, da war es nicht so schlimm. Nach dem Ersten Weltkrieg war ich im Kriegerverein, habe am Kriegerdenkmal an der Kirche manchmal an Gedenktagen die Rede gehalten, habe immer ausgerufen: Und ihr habt doch gesiegt! Das System in der DDR hat mir garnicht gefallen, das drüben fand ich besser. Ich hätte rübergehen müssen, denn drüben hätte ich eine gute Pension gekriegt. Aber ich hing an Haus und Garten, an der Heimat hier. Im Fernsehen habe ich immer die Bundestagsdebatten gesehen &#8211; die machten mich aber immer wütend, dieses Gequatsche. Wenns nach mir ginge, wäre ich mit meinen alten Kameraden da reinmarschiert und hätte den ganzen Laden aufgelöst.&#8220;</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Kinder, die in den 50er/60er Jahren in Oldisleben in den Schränken ihrer Eltern und Großeltern stöberten, entdeckten manchmal Aufregendes. Da hing doch zwischen den anderen Kleidern noch eine fast nagelneue, komplette NSDAP-Uniform, mit Braunhemd, Hakenkreuzarmbinde, Koppelschloß! Kinder in Artern stießen zu dieser Zeit beim Stöbern im Heu der Scheune auf Hunderte gebündelte Hakenkreuzfähnchen, wie sie bei den Nazi-Aufmärschen verteilt wurden. Wer hatte die Fähnchen wann und warum im Heu versteckt? Man bekam es nicht heraus, die Eltern, Großeltern rückten mit der Sprache nicht heraus.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerHarz.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114132" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerHarz-1024x766.jpg" alt="HitlerHarz" width="1024" height="766" /></a></p>
<p><strong>“Reise durch den Harz. Auch der Führer kann fröhlich sein”. Ausriß</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>&#8222;Hitlers willige Vollstrecker&#8220; nach 1945:</strong></p>
<p><strong>Nach Angaben von Zeitzeugen der Region gab es auch in Dörfern wie Oldisleben nach 1945 ein regelrechtes Komplott, um schwerbelastete Nazis zu schützen. &#8222;Nazi-Amtsträger, Nazi-Aktivisten wurden gedeckt. Das ging nach dem Prinzip `Eine Hand wäscht die andere` &#8211; sagst du nichts über mich, sage ich nichts über Dich, wirst du nach der Nazizeit  Vorteile haben. Viele, die bei Verbrechen mitgemacht hatten, darin verwickelt waren, kamen auf diese Weise davon.&#8220; Eine Rolle habe gespielt, daß manche, die sich nach 1945 als Kommunisten ausgaben, daher auf Verwaltungsposten, Bürgermeisterposten gelangten, in Wahrheit gar keine Kommunisten gewesen seien, bei den Nazis mitgemacht hätten. In Oldisleben spreche in diesem Kontext Bände, daß just Fälle wie Hulda Wiesel oder Hildegard Wilkendorf nicht in der offiziellen Ortschronik von Lehrer Alfred Odebrecht erwähnt werden, natürlich auch nicht die Namen der Denunzianten. &#8222;Auch in Oldisleben gab es welche, die an Nazi-Straftaten direkt oder indirekt teilnahmen &#8211; nach 1945 aber alles abstritten, stets behaupteten, nichts darüber zu wissen.&#8220; Den Zeitzeugen zufolge war in der späteren DDR-Schulküche des Rathauses zuvor kurz nach 1945 eine Art Gefängnis, in der die Nazi-Bauern von Oldisleben für einige Tage eingesperrt gewesen seien. Ortschronik-Verfasser Odebrecht sei an der Ostfront gewesen &#8211; ob er dort in Verbrechen verwickelt war, wisse man nicht. </strong></p>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Wo hingen in Oldisleben die Hitlerbilder, meistens in der Wohnstube, in der Küche oder im Hausflur? Zeitzeugen erinnern sich, daß das Konterfei des Führers in vielen Häusern im Großformat in der Wohnstube über dem Sofa angebracht war. Wer kein Hitlerbild im Hause hatte, riskierte die sofortige Erschießung durch Gestapo-Beamte, wie aus den Thüringer Gestapo-Akten hervorgeht:</strong></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/HitlerbildGestapo.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22467" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/HitlerbildGestapo-1024x324.jpg" alt="HitlerbildGestapo" width="1024" height="324" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/HitlerbildLehrer.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22469" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/HitlerbildLehrer-1024x890.jpg" alt="HitlerbildLehrer" width="1024" height="890" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="https://propagandaschau.wordpress.com/2015/06/02/zdf-heute-journal-altantikbrucken-kriegshetzer-kleber-erfindet-bomben-die-zwischen-kampfern-und-zivilisten-unterscheiden/">https://propagandaschau.wordpress.com/2015/06/02/zdf-heute-journal-altantikbrucken-kriegshetzer-kleber-erfindet-bomben-die-zwischen-kampfern-und-zivilisten-unterscheiden/</a></p>
<h4><span id="Die_Stürmer-Kampagne" class="mw-headline">Die <i>Stürmer</i>-Kampagne</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Die Stürmer-Kampagne" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Joh._Anton_Lucius&amp;veaction=edit&amp;section=11">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Die Stürmer-Kampagne" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Joh._Anton_Lucius&amp;action=edit&amp;section=11">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]/Wikipedia</span></span></h4>
<div class="thumb tright">
<div class="thumbinner">
<p><a class="image" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_133-075,_Worms,_Antisemitische_Presse,_%22St%C3%BCrmerkasten%22.jpg"><img class="thumbimage" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ab/Bundesarchiv_Bild_133-075%2C_Worms%2C_Antisemitische_Presse%2C_%22St%C3%BCrmerkasten%22.jpg/220px-Bundesarchiv_Bild_133-075%2C_Worms%2C_Antisemitische_Presse%2C_%22St%C3%BCrmerkasten%22.jpg" alt="" width="220" height="153" /></a></p>
<div class="thumbcaption">
<div class="magnify"></div>
<p><strong>Typischer „Stürmerkasten“, hier aus dem Jahr 1935</strong></p>
</div>
</div>
</div>
<p><strong>In Schleusingen gab es vor dem Zweiten Weltkrieg das bekannte Modehaus <i>Müller &amp; Schwab</i>, das zwei jüdischen Familien gehörte. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde dieses Unternehmen zunehmend von nichtjüdischen Konkurrenten angefeindet. Kampagnen gegen das Unternehmen hatten das Ziel, durch Diffamierung oder Einschüchterung einen Umsatzrückgang zu erreichen und damit das Geschäft in den Bankrott zu treiben. Dank guter Kontakte konnte das nationalsozialistische Hetzblatt <i><a title="Der Stürmer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer">Der Stürmer</a></i> dazu eingesetzt werden.<sup id="cite_ref-KM_14-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joh._Anton_Lucius#cite_note-KM-14">[14]</a></sup> Die Zeitung veröffentlichte auf der Titelseite der Ausgabe 3 im Jahr 1934 folgenden Text:</strong></p>
<div class="Vorlage_Zitat">
<div>
<blockquote><p><strong>„Luciusstrümpfe – Worüber man in Schleusingen spricht</strong></p>
<p><strong>In Erfurt (Thüringen) gibt es ein Unternehmen, das sich <i>Joh. Anton Lucius, Erfurt-Chemnitz</i> nennt. Dieses Unternehmen unterhält in Schleusingen (Thüringen) eine Strumpffabrik, in der es etwa 70 Arbeiterinnen beschäftigt. Von diesen wird verlangt, dass sie nur Strümpfe tragen, die in der Fabrik „Lucius“ hergestellt werden. Den Alleinvertrieb der Lucius-Strümpfe hat in Schleusingen das jüdische Unternehmen Müller &amp; Schwab. Die Arbeiterinnen des Unternehmens Lucius sind also gezwungen, ihre Strümpfe im Judenhaus Müller &amp; Schwab zu kaufen. Ein deutscher Geschäftsmann bat das Unternehmen Lucius, es möge auch ihm den Verkauf der Lucius-Strümpfe übertragen. </strong></p>
<p><strong>Darauf erhielt der deutsche Geschäftsmann folgenden Bescheid:</strong></p>
<p><strong>7.11.33, Firma Hans Dunst, Schleusingen (Thür.)</strong><br />
<strong>Ich empfing Ihr Geehrtes vom 28. vor. Mts über mein Schleusinger Haus und mit Rücksicht auf die sehr angenehme langjährige Verbindung mit Fa. Müller &amp; Schwab muß ich zu meinem Bedauern ablehnen, Ihnen ein Angebot zu unterbreiten. Die Herren Müller &amp; Schwab kaufen seit langen Jahren ganz treu bei mir; ihr Geschäft befindet sich in derselben Straße, und ich mache alten Kunden nicht Konkurrenz.</strong><br />
<strong>Hochachtungsvoll !, gez. Unterschrift</strong></p>
<p><strong>Der deutsche Geschäftsmann erlaubte sich darauf diese Antwort zu geben:</strong></p>
<p><strong>10.11.33</strong><br />
<strong>Ich empfing Ihr Schreiben vom 7.cr. und teile Ihnen mit, dass bei mir im Geschäft erzählt worden ist, dass einer Ihrer maßgebenden Herren aus Erfurt beim Inspizieren der hiesigen Fabrik auch die Strümpfe, welche Ihre Arbeiterinnen tragen, gemustert und erklärt hat, sie dürften nur Ihre Fabrikate tragen, man müßte Ihr Unternehmen als Arbeitgeber auch unterstützen. Das finde ich ganz richtig, Sie können aber Ihr Personal nicht zwingen, beim Juden zu kaufen. Durch den Erhalt Ihres Briefes geht deutlich hervor, dass sie es für richtig halten, dass Ihre Fabrikate noch fernerhin bei dem Unternehmen Müller &amp; Schwab, anstatt bei mir gekauft werden. Ich behalte mir vor, Ihren Brief zur Stellungnahme an den Kampfbund, welchem ich als Mitglied angehöre, weiterzuleiten.</strong><br />
<strong>Hochachtungsvoll !, gez. Unterschrift</strong></p>
<p><strong>Der Direktor des Schleusinger Lucius-Betriebes ist ein gewisser Herr Bockenstein. Er ist Freimaurer und Stahlhelmer und ist bekannt dafür, dass er Nazis nur sehr zögernd in seinen Betrieb aufnimmt. Es muß erwartet werden, dass sich in Thüringen irgendwer findet, der dafür sorgt, dass den Lucius-Bockenstein-Methoden das Handwerk gelegt wird. Die Arbeiterinnen können verlangen, dass man darauf verzichtet, ihre persönliche Freiheit zu beschränken. Strumpfkontrollen mögen im Judendeutschland von gestern etwas Selbstverständliches gewesen sein. Im neuen Deutschland sei den Lucius-Bockenstein-Leuten geraten, sich den geänderten Verhältnissen recht bald anzupassen.“</strong></p></blockquote>
</div>
<div><strong>– <i>Der Stürmer</i>, Ausgabe 03/1934</strong></div>
</div>
<p><strong>Infolge der Veröffentlichung des Artikels in den vier Schaukästen, in denen der <i>Stürmer</i> in Schleusingen ausgehängt wurde, wurden alle Käufer, die das Geschäft <i>Müller &amp; Schwab</i> betraten, von der gegenüberliegenden Straßenseite aus fotografiert. Die Einschüchterungskampagne war erfolgreich; die Umsätze des Geschäftes gingen so weit zurück, dass das Unternehmen im Januar 1939 im Handelsregister<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joh._Anton_Lucius#cite_note-15">[15]</a></sup> als erloschen ausgetragen wurde.<sup id="cite_ref-KM_14-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joh._Anton_Lucius#cite_note-KM-14">[14]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Auch der Absatz von Lucius-Produkten wurde durch die <i>Stürmer</i>-Kampagne gestört. In einem Brief an den Schleusinger Bürgermeister Alfred Syré (* 1890) vom 20. Januar 1934 weist der damalige Geschäftsführer Hans Jochen von Nathusius mit Bezug auf den <i>Stürmer</i>-Artikel auf einen drohenden Arbeitsplatzverlust hin.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joh._Anton_Lucius#cite_note-16">[16]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Im Lokalteil <i>Erfurter Stadtnachrichten</i> wurde in der Ausgabe vom 3. Februar 1934 unter dem Titel<i> Die Strumpfkontrollen der Firma Lucius. Deutsche Arbeiterinnen sollen beim Juden kaufen</i>, der Artikel des <i>Stürmers</i> komplett abgedruckt.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joh._Anton_Lucius#cite_note-17">[17]</a>Wikipedia</sup></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113394" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18-837x1024.jpg" alt="NazisCDULeserTA18" width="837" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Alle Nazis rissen schnellstens aus von Ost nach West. Dort waren sie herzlich willkommen. Die CDU und Herr Konrad Adenauer haben sie sogar in die Regierung aufgenommen.” Leserbrief aus Erfurt, Thüringer Allgemeine, 22.6. 2018 – Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion.</h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Wie Konrad Adenauer, Willy Brandt und weitere bundesdeutsche Spitzenpolitiker sich für NS-Täter verwendeten, die nach Kriegsende im Ausland in Haft saßen.” Rechtzeitig zum Pseudo-Feiertag des Anschlusses von 1990 erinnert DER SPIEGEL die Ostdeutschen an Fakten, die sie sogar in den DDR-Dorfschulen über “Nazistan” (Peter Hacks) gelernt hatten. Die politisch-soziokulturell aufschlußreiche Rolle von Helmut Schmidt(SPD), Hans-Dietrich Genscher(FDP), Richard von Weizsäcker(CDU), Kardinal Joseph Frings und anderen Staatskirchenchefs.<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/01/wie-konrad-adenauer-willy-brandt-und-weitere-bundesdeutsche-spitzenpolitiker-sich-fuer-ns-taeter-verwendeten-die-nach-kriegsende-im-ausland-in-haft-sassen-rechtzeitig-zum-pseudo-feiertag-des-an/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/01/wie-konrad-adenauer-willy-brandt-und-weitere-bundesdeutsche-spitzenpolitiker-sich-fuer-ns-taeter-verwendeten-die-nach-kriegsende-im-ausland-in-haft-sassen-rechtzeitig-zum-pseudo-feiertag-des-an/</a></h2>
<div class="beitrags-info"><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha24.jpg" alt="" /></div>
<p><strong>SA marschiert: &#8222;Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen&#8230;&#8220;</strong></p>
<p><strong>Oldisleben und Stalingrad. Zeitzeugen des Ortes, die den Zweiten Weltkrieg als Jugendliche, junge Erwachsene erlebten, erinnern sich: </strong></p>
<p><strong>&#8222;Vor der Niederlage von Stalingrad wurde von Einwohnern Oldislebens, die Angehörige, Verwandte an der Ostfront hatten, bemerkt, daß die zu den Soldaten geschickten Briefe und Päckchen zurückkamen. Das war ein schlimmes Zeichen. Man erzählte sich heimlich, wer in Stalingrad ist und umkommen muß. Und dann kamen die Nachrichten über die Niederlage &#8211; nicht nur, wer in Oldisleben NSDAP-Amtsträger war, konnte es nicht begreifen. Alle waren entsetzt. Aber es wurde ertragen. Niemand hat gesagt, Hitler ist schuld, der muß weg, keiner hat was kritisiert. Es gab nicht mal eine Gedenkfeier &#8211; man ging darüber hinweg. Die Männer waren als Soldaten an der Front &#8211; und wenn die umkamen, dann war das eben so. Wer von Oldisleben in der Woche mit dem Zug für Lehre oder Arbeit nach Erfurt fuhr, sah auf dem Bahnhof grauenhaft aussehende deutsche Soldaten von der Ostfront, richtig abgerissen, völlig fertig sahen die aus. </strong></p>
<p><strong>Auf die Russen gab es in Oldisleben damals einen gewissen Haß &#8211; und als dann 45 die Russen teils in Panjewagen durch Oldisleben zogen, richtete sich der Haß der Bewohner auf diese russischen Soldaten. Die Stimmung war &#8211; mit denen wollen wir nichts zu tun haben, gegen die haben wir verloren. Daß da jemand gar Selbstkritik übte, gar sagte, wir haben uns unter Hitler geirrt, auch über die Russen, die Sowjetunion geirrt &#8211; nein, sowas gab es nicht. Großgrundbesitzer Göhring ist gleich rübergemacht, als die Amerikaner noch hier waren.&#8220;</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerKinder.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114134" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerKinder-829x1024.jpg" alt="HitlerKinder" width="829" height="1024" /></a></h2>
<p><strong>“Immer wieder sieht man den Führer auf Bildern von Kindern umgeben. Rechts Baldur von Schirach”. Ausriß</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Wikipedia: &#8230;Noch vor dem Machtantritt der <a class="mw-redirect" title="Nationalsozialisten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialisten">Nationalsozialisten</a> im Reich wurde der <a title="Kommunistische Partei Deutschlands" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei_Deutschlands">KPD</a>-Kreistagsabgeordnete Hermann Güntherodt aus Sachsenburg von Nazis ermordet. An ihn erinnert ein Denkmal und eine Siedlung, die seinen Namen trägt. An den KPD-Vorsitzenden des Ortes, der 1942 im <a title="KZ Buchenwald" href="https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Buchenwald">KZ Buchenwald</a> ums Leben kam, erinnert die Fritz-Hankel-Straße. Während des <a title="Zweiter Weltkrieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> mussten etwa 800 <a class="mw-redirect" title="Kriegsgefangene" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene">Kriegsgefangene</a> sowie Männer und Frauen aus zahlreichen besetzen Ländern in der Zuckerfabrik und auf den Landgütern Göhring und Schreiber <a title="Zwangsarbeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit">Zwangsarbeit</a> leisten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oldisleben#cite_note-7">[7]</a>&#8230;</sup></strong></p>
<div class="beitrags-info"><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha25.jpg" alt="" /></div>
<p><strong>“Führers Geburtstag” 1939 in der Zuckerfabrik, die ganze Belegschaft muß antreten, strammstehen.</strong></p>
<h1><span class="headline ">“Gewiß, Fanatiker sind wir, denn ohne Fanatismus wird nichts Großes geschaffen.” Hermann Göring, Ministerpräsident von Preußen, Reichsminister für Luftfahrt und General der Infanterie, in “Aufbau einer Nation”, 1934.</span></h1>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerWerkscharen.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114136" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerWerkscharen-1024x847.jpg" alt="HitlerWerkscharen" width="1024" height="847" /></a></h2>
<p><strong>“Reichsparteitag 1935. Der Führer mit Dr. Ley bei den Werkscharen”. Ausriß</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Fritz Hermann Hankel – Hitler-und Faschismusgegner in Oldisleben/Thüringen. Ermordet im Konzentrationslager Buchenwald 1942. Wer von &#8222;Hitlers willigen Vollstreckern&#8220; hat ihn denunziert, wer hat ihn verhaftet, wer in Oldisleben hat dagegen öffentlich protestiert? Wie positionierte sich die Kirche, was predigten Pfarrer in Oldisleben zum Fall Fritz Hermann Hankel? <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=23017&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Hankel1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23018" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Hankel1-1024x836.jpg" alt="Hankel1" width="1024" height="836" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “Geburtsdatum: 10.9. 1898 in Oldisleben. Todesdatum: 20.7. 1942. Sterbeort: Buchenwald”.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Holocaust-Gedenkstunde im Landtag wird zur Anklage der Täter von einst – und der AfD”. Westdeutsche Thüringer Allgemeine, 26.1. 2019 – erwartungsgemäß fehlt das Wichtigste: Wie war das mit den vielen Nazi-Kriegsverbrechern, SS-Leuten, hochbelasteten Nazis in der West-CDU, der West-SPD, der West-FDP, in der BRD-Regierung – wie war das mit der Nazi-Biographie von Helmut Schmidt etc.? Als SPD und CDU/CSU massiv alte Nazis, Kriegsverbrecher in ihre Reihen holten – wurden diese Parteien deshalb vom Verfassungsschutz überwacht, beobachtet, waren sie zumindest ein Prüffall? Oder war der Verfassungsschutz selber noch tiefbraun? Was CDU-Diezel in ihrer Landtagsrede unterschlug:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/26/holocaust-gedenkstunde-im-landtag-wird-zur-anklage-der-taeter-von-einst-und-der-afd-westdeutsche-thueringer-allgemeine-26-1-2019-erwartungsgemaess-fehlt-das-wichtigste-wie-war-das/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/26/holocaust-gedenkstunde-im-landtag-wird-zur-anklage-der-taeter-von-einst-und-der-afd-westdeutsche-thueringer-allgemeine-26-1-2019-erwartungsgemaess-fehlt-das-wichtigste-wie-war-das/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Hankel2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23028" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Hankel2-1024x911.jpg" alt="Hankel2" width="1024" height="911" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dr.Harry Stein, Experte der Gedenkstätte Buchenwald, teilt auf Anfrage mit:</strong></p>
<p><strong>Über Fritz Hankel gibt es einige Dokumente im Bestand Buchenwald des Suchdienstarchivs Bad Arolsen. Aus ihnen geht folgendes hervor:</strong></p>
<p><strong>Fritz Hankel, geb. <span class="cmp_parsed_date">10.09.1898</span> in <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span>, wohnhaft dort, Hindenburgstraße 20, glaubenslos, verheiratet, 3 Kinder, von Beruf Schlosser, wurde am <span class="cmp_parsed_date">13.12.1941</span> von der Gestapo <span class="cmp_parsed_location">Weimar</span> verhaftet und am <span class="cmp_parsed_date">20.12.1941</span> in das KZ Buchenwald gebracht. Haftgrund: “Verkehr mit Juden”. Fritz Hankel war 1932/33 Mitglied der KPD. Drei Ordnungs- und Vorstrafen, offensichtlich aus den Jahren der Weimarer Republik, wegen Holzdiebstahl, Beleidigung und Landfriedensbruch deuten auf seine soziale Lage und auf frühere Konflikte mit dem Staat. In Buchenwald wurde er zunächst als “Polizei-Häftling” geführt, dann als politischer Häftling. Die Gestapo ließ in in die “K-Kompanie” einweisen, ein spezielles Strafkommando für “Kriegsverbrecher”, das im Steinbruch arbeiten musste. Am <span class="cmp_parsed_date">8. Mai 1942</span> brachte sie ihn aus Buchenwald in das Gerichtsgefängnis Bad Frankenhausen. Offensichtlich sollte dort ein Verfahren gegen ihn stattfinden. Was dort wirklich geschah, ist unklar, jedenfalls brachte ihn die Gestapo am <span class="cmp_parsed_date">28. Mai 1942</span> nach Buchenwald zurück. Er kam erneut in den Steinbruch und wurde am 20. Juli 1942 in das Kommando 8 zum Aufbau des Gustloff-Werkes (neben dem Lager) versetzt, schwerste Erschließungsarbeiten in einem Waldgelände. Er starb am 20. Juli 1942, also noch am selben Tag, offiziell an “akuter Herzschwäche”, also an völliger Erschöpfung.</strong></p>
<p><strong>Mehr geben die Dokumente leider nicht her – es bleiben also eine Reihe von Fragen offen. Vielleicht noch soviel: Nach der Einführung des gelben Sterns im September 1941 lieferte die Gestapo jüdische Männer wegen geringster Verstöße gegen die Vorschriften (Besitz eines Fahrrades, “hat eine Gans gekauft”) in Buchenwald ein und brachte sie dort um. Die Geschichte von Fritz Hankel erscheint in diesem Kontext als Abschreckungsmaßnahme gegen diejenigen nichtjüdischen Deutschen, die noch Kontakte aufrecht erhielten. Es ist das Vorfeld der Deportation der Juden aus Mitteldeutschland in Vernichtungsstätten im besetzten Polen. Zitat Dr. Stein.</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>In Oldisleben fehlen bisher Gedenkstein oder Gedenktafel, die über das schwere Schicksal von Fritz Hankel informieren. Bemerkenswert, daß die Informationen über Fritz Hankel sogar in der Ortschronik fehlen. Wer hat dafür gesorgt? Zu den offenen Fragen gehört, wer in Oldisleben Fritz Hankel denunziert hat, ob die Denunziation von den lokalen SA-NSDAP-Führungsleuten kam. Aus dem Archiv der Pfarre in Oldisleben dürfte hervorgehen, wie sich damals die Kirche, ihre Pfarrer und Mitglieder zu dem Fall verhielten, wer protestierte, wer schwieg. Als Hankel-Haftgrund wurde “Verkehr mit Juden” genannt – auch Jesus war ein Jude. Die bisher vorliegenden Informationen über den Hankel-Fall geben einen Eindruck davon, was für ein soziokulturelles Klima zur Nazizeit in Oldisleben herrschte, wie die Menschen miteinander umgingen. </strong></p>
</div>
<p><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha26.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Direktion der Zuckerfabrik Oldisleben zur Nazizeit.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20643" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate4-897x1024.jpg" alt="Naziplakate4" width="897" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“SA – VORAN”.</strong></p>
<div class="beitrags-info">
<p><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg" alt="" /></p>
</div>
<p><strong>Umzug in Oldisleben, lokale Führer von SA und NSDAP mit an der Spitze.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20454" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NazizeitGoebbels2-1024x249.jpg" alt="NazizeitGoebbels2" width="1024" height="249" /></a></p>
<p><strong>“Stürmischer Beifall folgte der Festellung des Ministers, daß das deutsche Volk nicht irgendeinem hergelaufenen USA-General, sondern einzig und allein Adolf Hitler gehorche”. (Goebbels-Rede)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerJugend.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114138" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerJugend-771x1024.jpg" alt="HitlerJugend" width="771" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Der Führer umringt von der Jugend, die seinen Namen trägt”. Ausriß</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha27.jpg" alt="" /></p>
<p>(falls der wunsch entsteht, das allgemein bekannte foto wieder zu entfernen, wird es auf anfrage gelöscht.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBauer.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114144" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBauer-1024x734.jpg" alt="HitlerBauer" width="1024" height="734" /></a></p>
<p><strong>“Auch der Bauer glaubt an den Führer”. Ausriß</strong></p>
<div class="beitrags-info"><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha19.jpg" alt="" /></div>
<div class="beitrags-info">
<p>&#8211;</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerKinderh%C3%A4nde.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114140" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerKinderh%C3%A4nde-1024x788.jpg" alt="HitlerKinderhände" width="1024" height="788" /></a></p>
<p class="bodytext"><strong>“Kinderhände”. Ausriß</strong></p>
</div>
<div class="beitrags-info"></div>
<div class="beitrags-info"><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha20.jpg" alt="" /></div>
<div class="beitrags-info"></div>
<p>&nbsp;</p>
<h1><span class="headline ">&#8222;Und er sprach von der tiefen Friedenssehnsucht des deutschen Volkes…und beteuerte vor der ganzen Welt, daß Deutschland und kein deutscher Staatsmann daran dachte, irgendein Land, gleichgültig welches, anzugreifen, sondern daß dieses Deutschland mit all seinen Nachbarn in von aufrichtiger Achtung getragener Zusammenarbeit leben wollte…Deutschland verzichtet auf Eroberungen&#8220;. (Göring über Hitler)</span></h1>
<p class="bodytext"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerArbeiterjugend.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114142" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerArbeiterjugend-1024x714.jpg" alt="HitlerArbeiterjugend" width="1024" height="714" /></a></p>
<p class="bodytext"><strong>“Arbeiterjugend beim Führer in der Reichskanzlei am 1. Mai 1934?. Ausriß</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nazistisch-militaristische Literatur, als Folge des Politikwechsels von 1990 nunmehr auch in den Thüringer Buchgeschäften, darunter in Erfurt, und selbst in Supermärkten angeboten:</strong></p>
<p><strong>Wie heute in entsprechenden Werken  die Aktivitäten der Wehrmacht im Angriffskrieg interpretiert werden: </strong></p>
<p><strong>Aus dem Vorwort zur 15. (!) Auflage:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/soldatenvolkvaterland.jpg" alt="soldatenvolkvaterland.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:”…tapfer und treu, wie deutsche Soldaten seit Jahrhunderten für Volk und Vaterland ihr Leben hingegeben haben.”  </strong><strong>Buch nach dem Anschluß 1990 nun auch angeboten in den größten Buchhandlungen Ostdeutschlands,  von westdeutschem Verlag herausgegeben. Ein Buch dieses Inhalts zu DDR-Zeiten in DDR-Buchhandlungen – was wären die Reaktionen gewesen? Wer kämpfte dafür, daß derartige Bücher nach Mauerfall und Anschluß 1990 nun auch in Ostdeutschland überall angeboten werden? Aufschlußreich ist, daß in Ostdeutschland einstige sog. Bürgerrechtler an solcher Literatur auch im Jahre 2014 keinerlei Anstoß nehmen –  Parteien, Institutionen, NGO, Staatskirchen sowieso nicht. </strong></p>
<div id="inner">
<div id="left-column">
<div id="ad8" class="ad">
<div class="Anzeige">Anzeige</div>
<div id="c1855_42_8" class="sam-container sam-place"></div>
</div>
</div>
<div id="abcd">
<div id="center-column">
<div id="c6205_63_4" class="sam-container sam-place"></div>
<p><!-- #top-ads --></p>
<div id="center-column-inner">
<div id="header">
<div id="masthead">
<div id="branding">
<div><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/das-blaettchen.png" alt="" width="379" height="243" /></div>
<div>
<ul class="print-and-share-buttons">
<li><a title=" Das Blättchen auf Facebook " href="https://www.facebook.com/dasblaettchen" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/f_logo_16x16.jpg" alt="f" border="0" />/dasblaettchen</a> |</li>
<li><a title=" Das Blättchen auf Twitter " href="https://www.twitter.com/das_blaettchen" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/twitter_logo_16x16.png" alt="t" border="0" />/das_blaettchen</a> |</li>
<li><a title=" Das Blättchen auf Google+ " href="https://plus.google.com/+das_blaettchen_de/posts" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/gplus-16.png" alt="g+" border="0" />/+das_blaettchen_de</a></li>
</ul>
</div>
</div>
<p><!-- #branding --></p>
<div id="access">
<div id="branding-claim"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/intraditionweltbuehne.png" alt="" width="398" height="64" /></div>
<p><!-- #branding-claim --></p>
<div id="branding-addition"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/dreier_rot.png" alt="" width="398" height="122" /></div>
<p><!-- #branding-addition --></p>
<div class="skip-link screen-reader-text"></div>
</div>
</div>
</div>
<div id="main">
<div id="container">
<div id="content">
<div id="post-16337" class="post-16337 post type-post status-publish format-standard hentry category-blaettchen tag-klaus-hart">
<h1 class="issue-title">Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 15. Oktober 2007, Heft 21</h1>
<h1 class="entry-title">Am Abendbrottisch</h1>
<div class="entry-content">
<p><strong><em>von Klaus Hart, São Paulo</em></strong></p>
<p><strong>Wie der österreichische Historiker Othmar Plöckinger nachwies, gab es zur Nazizeit in den evangelischen Kirchen Deutschlands sehr viel Begeisterung für Hitlers Ideologie. Zitiert wird beispielsweise die Broschüre <em>Der Nationalismus vor der Gottesfrage </em>des Pastors und Theologen Helmuth Schreiner: »Der Kampf um Gesundheit des Blutes und Reinheit der Rasse ist also vom christlichen Glauben her gesehen ein Gottesbefehl.«</strong><br />
<strong> Jüngst auf Heimturlaub in Deutschlands Osten, erinnerten mich einige Zeitzeugen an die Begeisterung für die Nazis, die unter den Repräsentanten der evangelischen Kirchen geherrscht habe. An Abendbrot- und Kneipentischen in Thüringen und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg und Vorpommern erzählt man sich noch heute, wie es damals zuging: Vielerorts hätten evangelische Pfarrer in SA-Uniform und mit NSDAP-Fahnen direkt am Altar gepredigt. Andere Pfarrer hätten die Hakenkreuzbinde auf dem schwarzen Talar getragen, wieder andere über die SA-Uniform mit dem Braunhemd den Talar gezogen, so daß die schwarzen SA-Stiefel zu sehen gewesen seien. Zu einer Zeit, als selbst in den Dörfern Kommunisten und Juden festgenommen und zur Liquidierung in die KZs abtransportiert wurden, hätten sie die Hitler-Ideologie gepredigt. Die nach 1945 gern vorgezeigten Pfarrer aus der Bekennenden Kirche waren nur eine ganz kleine Minderheit.</strong><br />
<strong> In ungezählten ostdeutschen Pfarrhäusern, so wird erzählt, feierten die evangelischen Pastoren rauschende Feste mit SS-Offizieren und anderen Nazi-Größen, pflegten begeistert den engen Schulterschluß. Gar nicht so selten waren auch Familienbande, Pfarrerfamilien waren über Eheschließungen mit Nazigrößen, oftmals identisch mit den Großgrund- und Fabrikbesitzern vor Ort, engstens liiert.</strong><br />
<strong> Der Angriffskrieg des deutschen Kapitals, so Zeitzeugen, sei von der evangelischen Kirche nach Kräften politisch-ideologisch unterstützt, oft gar begeistert verherrlicht worden. An den Kriegerdenkmälern neben den evangelischen Kirchen hätten Kundgebungen für den Krieg stattgefunden und Pfarrer das »Heldentum« von Wehrmacht und SS bejubelt. Viele Kirchengemeinden könnten heute Ausstellungen mit Originalmaterial veranstalten, einschließlich der auf die spezifische lokale Situation zugeschnittenen Predigttexte – selbst Fotos mit evangelischen Pastoren in SA-Uniform am Altar und bei den Kriegerdenkmalfeiern müßten noch reichlich in vielen Orten aufzutreiben sein.</strong><br />
<strong> In den Schulen hatten die Kinder und Jugendlichen einst zu beten: »Schütze Gott mit starker Hand / unser Volk und Vaterland / Laß auf unsres Führers Pfaden / leuchten deine Huld und Gnaden.« Und in einem Hitler gewidmeten evangelischen Schulgebet hieß es : »Weck im Herzen uns aufs Neue / deutscher Ahnen Kraft und Treue / und so laß uns stark und rein / deine deutschen Kinder sein.«</strong><br />
<strong> In der Gegend, in der einst Thomas Müntzer wirkte, zitieren die Leute heute gern aus neueren Publikationen über Martin Luthers Ansichten über das Verhältnis zu den Mächtigen. Gott wolle den König geehrt und die Aufrührer vernichtet sehen. Bemerkenswert sei, daß Luther »die von Gott verordnete Obrigkeit« herausgestellt und die Fürsten und Herren als »Gottes Beamten« bezeichnet habe. Nicht nur in der Region des Bauernkriegs erinnert man sich an Luthers Schrift <em>Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern.<br />
</em>Und auffällig, meinen meine Gesprächspartner, sei es, wie gut sich die evangelischen Kirchen heutzutage mit der Obrigkeit verstehen. »Unmengen hocheffektiver Exportbetriebe wurden sofort nach dem Anschluß dem Erdboden gleichgemacht, um Massenarbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit und Entsolidarisierung zu erzeugen«, sagt einer in Thüringen, »doch die Pfarrhäuser und Kirchen sind tipptopp wie noch nie.« Letzteres wiederum stößt mancher Westverwandtschaft auf. »Wieso wird eigentlich in die Ost-Kirchen soviel Geld investiert, obwohl heute viel weniger reingehen als zu Zonen-Zeiten?« fragt eine wertkonservative hochgebildete Dame aus Hamburg. Den Zufallsgast aus Brasilien fragt sie, ob die katholische Kirche sich im Tropenlande ebenfalls so gut mit der Obrigkeit verstehe und so viele öffentliche Mittel erhalte. Der mit den heutigen deutschen Verhältnissen eher wenig vertraute Gast muß das verneinen; die Kirchen in beiden Ländern seien schwerlich miteinander zu vergleichen.</strong><br />
<strong> Den Zeitzeugen zufolge hätten nach 1945 viele Repräsentanten der evangelischen Kirchen schwer daran zu schlucken gehabt, selbst in den kleinsten ostdeutschen Dörfern auf einmal von jenen regiert zu werden, die bis 1933 propagiert hatten: »Wer Hitler wählt, wählt den Krieg« – und die von den evangelischen Kirchen gemeinsam mit SA und NSDAP hart bekämpft worden waren. Kinder von Nazis hätten nach 1933 auf dem Schulhof natürlich nicht mit jenen aus »rot« verschrienen Familien gespielt, sondern ihnen bestenfalls auf offener Straße, die Hand zum Hitlergruß gereckt »Deutschland erwecke, Moskau verrecke« nachgebrüllt.</strong><br />
<strong> Statt mit einem Nazi-Bürgermeister und einem strammen Nazi-Schulleiter, mit denen sich viele Pfarrer blendend verstanden hatten, mußten sie nach 1945 selbst auf vielen Dörfern plötzlich KZ-Überlebende aus Buchenwald und anderen Lagern ertragen, die nun auf solchen Posten saßen. Da hätten nicht wenige wehmütig nach Westdeutschland geschaut, wo Kriegsverbrechern nur selten ein Haar gekrümmt worden sei und die Globkes und Filbingers erneut Karriere machten. Mit Galgenhumor erzählen heute manche im Osten, daß evangelische Pfarrer in Wendezeiten den »Runden Tisch« just an jener Stelle in ihren Kirchen veranstaltet hätten, an denen einst die Hakenkreuz-Fahnen standen und die Nazi-Pastoren predigten. Mit ebensoviel Ironie wird quittiert, daß an den Kriegerdenkmälern wie einst zur Nazizeit wieder Gedenkfeiern stattfinden. Und daß just wie unter Hitler wiederum <em>Ich hatt einen Kameraden</em> erklinge. Wer da besonders kräftig mit einstimme, seien Mitglieder neonazistischer Gruppierungen, die es bis zum Anschluß nur in Wessiland gegeben habe.</strong><br />
<strong> Wer zu DDR-Zeiten auf die absurde Idee gekommen wäre, Sympathie für Nazi-Ideologie zu äußern, so sagen ostdeutsche Lehrer im Gespräch, hätte unverzüglich Ärger mit Schule, Gewerkschaft, Partei und Stasi bekommen. Der Besitz von <em>Mein Kampf</em> wäre als staatsfeindlich eingestuft, mit Knast bestraft worden. Nach dem Anschluß, meinen diese Pädagogen, sei all dies sozusagen ins Gegenteil umgeschlagen, habe man den raschen Aufbau neonazistischer Gruppierungen nach Kräften gefördert; lediglich Alibi- und Scheinkritik werde an dieser Entwicklung geübt.</strong><br />
<strong> Auf die staatlich verordnete Wanderausstellung <em>Das hat’s bei uns nicht gegeben – Antisemitismus in der DDR </em>reagieren sie mit Gelächter, bezeichnen sie als kompletten Schwachsinn. In ihren Schulen sei es zur DDR-Zeit obligatorisch gewesen, durchweg allen Schülern immer wieder ausführlich die Situation der Juden zur Nazizeit zu schildern, stets auch anhand von Zeugenberichten aus KZ-Städten wie Weimar. Ungezählte Weimaraner wußten sehr genau, was mit den Juden oben am Ettersberg geschah, sahen damals beinahe täglich, wie Trupps von Juden, selbst bei Eiseskälte nur in Holzschuhen ohne Strümpfe brutal durch die Straßen getrieben wurden. Das alles haben wir unseren Schülern stets vermittelt, sagen diese Lehrer. Heute indessen im Osten werde allgemein die Ausbreitung nazistischen Gedankenguts gefördert. Hätte man jemanden zu DDR-Zeiten mit Landserheften, gar mit der <em>Nationalzeitung</em> erwischt, so die Lehrer und andere Zeitzeugen, hätte der Ärger bekommen. Heute werde derartiges nicht zufällig beinahe in jedem Supermarkt angeboten.</strong><br />
<strong> Merkwürdig – aus den Medien Ostdeutschlands erfährt man als Zugereister nur entsetzlich wenig über die dortige Realität, das Denken und Fühlen der Menschen, heute und früher. Wenn wichtige Zeitzeugen erst gestorben sind, wird es für ernstzunehmende Historiker beinahe unmöglich sein, noch herauszubekommen, wie es im Osten tatsächlich war.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/DerewigeJude.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2073" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/DerewigeJude-748x1024.jpg" alt="DerewigeJude" width="748" height="1024" /></a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<h2 class="beitrags-titel">Martin Luther: “Von den Juden und ihren Lügen”(1543). “Darum immer weg mit ihnen.” Luther und die Antisemitismus-Diskussion. Eisenach. “Bad People”. Brasilien, Kriegsverbrecher, Rechtsextremismus. “Jüdischer Ungeist”. Julius Streicher, Nürnberger Prozesse. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=609&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/adolf-hitler/" rel="tag">Adolf Hitler</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/antisemitismus/" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eisenach/" rel="tag">Eisenach</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/evangelische-kirche/" rel="tag">Evangelische Kirche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/" rel="tag">Juden</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/julius-streicher/" rel="tag">Julius Streicher</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kultur/" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/martin-luther/" rel="tag">Martin Luther</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/na%c2%bcrnberger-prozesse/" rel="tag">NÃ¼rnberger Prozesse</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/religion/" rel="tag">Religion</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wartburg/" rel="tag">Wartburg</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/werte/" rel="tag">Werte</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Zu den Merkwürdigkeiten der öffentlichen Antisemitismus-Debatten in Deutschland und Brasilien zählt, daß eines der Hauptwerke Luthers, „Von den Juden und ihren Lügen”, fast durchweg ausgeklammert bleibt.</strong> <strong>Für den Schul-und Konfirmandenunterricht gilt dies ebenfalls. Bis heute veröffentlichen  die evangelischen Gemeinden interessanterweise nicht jene Predigten, die zur Hitlerzeit von den Pfarrern sogar in SA-und NSDAP-Uniform gehalten worden waren. Aus Thüringen – Luther lebte zeitweise im thüringischen Eisenach und auf der Wartburg –  ist unter anderem bezeugt, daß Juden, die den Terror der Nazis in Konzentrationslagern wie Buchenwald bei Weimar überlebten, nach Kriegsende den amerikanischen und sowjetischen Truppen beim Auffinden von mit der evangelischen Kirche eng verbandelten Naziverbrechern und hohen NS-Funktionsträgern behilflich waren. Sofern diese sich nicht schon in die spätere Bundesrepublik Deutschland abgesetzt hatten, um straffrei zu bleiben und weiter Karriere machen zu können.  </strong></p>
<p><strong>Nach 1990 änderte sich das Bild, da u.a. der Rechtsextremismus ganz offiziell eingepflanzt wurde, zuvor streng verbotene, nur im westlichen Deutschland existierende neonazistische Parteien, Organisationen und Gruppierungen gefördert, Nazi-verherrlichende Schriften auf einmal selbst in ostdeutschen Supermärkten massenhaft angeboten werden.</strong></p>
<p><strong>(Erich Kästner: “Ich könnte euch verschiedenes erzählen, was nicht in euern Lesebüchern steht. Geschichten, welche im Geschichtsbuch fehlen, sind immer die, um die sich alles dreht”.)</strong></p>
<p><strong>Die “Reichskristallnacht” der Nazis hatte vom 9. auf den 10. November, dem Geburtstag Luthers, stattgefunden.</strong></p>
<p><strong>Bestimmte europäische Länder haben viele hochaktive Antisemiten, die jedes Attentat auf Juden feiern, ins Land geholt – und damit die tatsächliche Haltung zum Antisemitismus, abseits des Betroffenheitsgeschwätzes offizieller Reden,  klar definiert.</strong></p>
<p><strong> Hier Auszüge aus dem Text von 1543:</strong></p>
<p><strong>„Was wollen wir Christen nun tun mit diesem verworfenen, verdammten Volk der Juden?</strong></p>
<p><strong>“Bad People”:</strong> <a href="http://www.jcrelations.net/en/?item=3036">http://www.jcrelations.net/en/?item=3036</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/</a></p>
<p><strong><strong>Käßmann: Es wird keinen Luther-Kult geben</strong></strong></p>
<p><strong> Käßmann erklärte, sie verstehe sich weiterhin als Frau der Kirche und freue sich, in neuer Funktion wieder für die EKD tätig zu sein. Sie wolle mit „Herzen, Mund und Händen“ zum Gelingen des Jubiläums beitragen. Es werde weder einen Luther- noch einen Käßmann-Kult geben. Zu Luthers Schattenseiten gehöre etwa seine Haltung gegenüber den Juden sowie zu den Bauernkriegen. Dies werde man auch thematisieren.(Pressezitat)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannsond.JPG" alt="kasmannsond.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann auf Kirchentag 2011 in Sondershausen(Thüringen).</strong></p>
<p><strong>Margot Käßmann/EKD:</strong><a href="https://www.pi-news.net/2010/02/kaessmann-schockiert-ueber-sich-selbst/">https://www.pi-news.net/2010/02/kaessmann-schockiert-ueber-sich-selbst/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannschorlemmer.JPG" alt="kasmannschorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann mit Friedrich Schorlemmer in Trinitatis-Kirche von Sondershausen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/schorlemmer.JPG" alt="schorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Friedrich Schorlemmer in Sondershausen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/</a></p>
<p><span id="more-609"></span><strong>Dulden können wirs nicht, nachdem sie bei uns sind und wir so ein Lügen, Lästern und Fluchen von ihnen wissen, damit wir uns nicht teilhaftig machen all ihrer Lügen, Flüche und Lästerung. Andererseits können wir weder  das unlöschliche Feuer des göttlichen Zorns, wie die Propheten sagen, löschen noch die Juden bekehren. Wir müssen mit Gebet und Gottesfurcht eine scharfe Barmherzigkeit üben (und sehen), ob wir nicht doch einige aus der Flamme und Glut erretten können. Rächen dürfen wir uns nicht: sie haben die Rache auf dem Halse, tausendmal ärger, als wir ihnen wünschen können. Ich will meinen treuen Rat geben: Erstens, daß man ihre Synagoga oder Schule mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder eine Schlacke davon  sehe ewiglich. Und dies soll man unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren tun, damit Gott sieht,  daß wir Christen  sind und so einen öffentliches Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch darein gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet(ich habs selbst nicht gewußt!), wird uns Gott verzeihen.  Wenn wir aber nun, da wirs wissen, den Juden frei vor unserer Nase so ein Haus schützen und schirmen würden, in dem sie Christus und uns belügen, lästern, fluchen, anspeien und schänden(wie wir oben gehört haben), so wäre das ebensoviel, als täten wirs selbsts, und viel schlimmer, wie man wohl weiß…Zweitens, daß man auch ihre Häuser ebenso niederreiße und zerstöre. Denn sie treiben darin dasselbe wie in den Schulen. Dafür kann man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun wie die Zigeuner, damit sie wissen, sie sind nicht Herrn in unserem Lande, wie sie prahlen, sondern im Elend und gefangen, wie sie ohn Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen. Drittens, daß man ihnen all ihre Gebetbüchlein und Talmudisten nehme, in denen diese  Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.Viertens, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, weiterhin zu lehren. Denn dieses Amt haben sie mit vollem Recht verloren, weil sie die armen Juden mit dem Spruch Moses, V. Mos. 17,10ff., gefangen halten, welcher gebietet, sie sollen ihren Lehrern gehorchen bei Verlust Leibes und der Seele, wo doch Moses an der Stelle klar hinzusetzt:”Was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn.  Dies übergehen die Bösewichter und mißbrauchen  den Gehorsam des armen Volkes nach ihrer Willkür gegen das Gesetz des Herrn, gießen ihm das Gift, diesen Fluch und die Lästerung ein – so wie uns der Papst mit dem Spruch, Matth.16,18:”Du bist Petrus” usw., gefangen hielt, daß wir alles glauben mußten, was er uns  aus seinem Teufelskopf vorlog und “trog und uns nicht nach Gottes Wort lehrte, worüber er das Amt zu lehren verloren hat. Fünftens, daß man den Juden das freie Geleit und das Recht auf die Straßen ganz aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie weder Herrn noch Beamte noch Händler oder dergleichen sind; sie sollen daheim bleiben. Ich lasse mir sagen, ein reicher Jude solle jetzt auf dem Lande mit zwölf Pferden reiten(der will ein Kochab werden!) und wuchert Fürsten, Herrn, Land und Leute aus, so daß große Herrn scheel darauf sehen.  Werdet ihr Fürsten und Herrn  diesen Wucherern  nicht nach Recht und Ordnung die Straße verlegen, so könnte sich einmal eine Reiterei gegen sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind, und wie man mit ihnen umgehen und ihr Unwesen nicht schützen soll. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, wenn ihr nicht vor Gott all ihrer Greuel teilhaftig werden wollt.  Was daraus Gutes kommen könnte, das wollet wohl bedenken und verhindern!Sechstens, daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kostbarkeiten in Gold und Silber nehme und lege es beiseite, es aufzuheben.  Und dies ist der Grund dafür: alles, was sie haben, haben sie uns, wie oben gesagt, durch ihren Wucher gestohlen und geraubt, weil sie sonst keinen anderen Erwerb haben. Dieses Geld sollte man dazu gebrauchen(und nicht für einen andern Zweck!), einem Juden, wenn er sich im Ernst bekehrt, davon je nach seiner Stellung hundert, zwei-oder dreihundert Gulden in die Hand zu geben, damit er für sein armes Weib und seine Kindlein einen Erwerb anfangen kann und die Alten oder Gebrechlichen damit unterhält. Denn so ein böse gewonnenes Gut  ist verflucht, wenn mans nicht mit Gottes Segen einer guten  und nötigen Verwendung zuführt…Siebentens, daß man den jungen, starken Juden und Jüdinnen Flegel, Axt, Hacke, Spaten, Rocken, Spindel in die Hand gebe und lasse sie ihr Brot verdienen  im Schweiß der Nasen, wie Adams Kindern auferlegt ist, I.Mos. 3, 19. Denn es taugt nichts, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen, Sich-mästen und Protzen verzehren und darauf lästerlich prahlen, daß sie durch unsern Schweiß die Herrn der Christen wären, sondern man müßte ihnen das faulen Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben. Fürchten wir aber, daß sie uns an Leib, Weib, Gesinde, Vieh usw. Schaden antun könnten, wenn sie uns dienen oder arbeiten sollten, weil es wohl zu vermuten ist, daß solche edle Herrn der Welt und giftige, bittere Würmer, an keine Arbeit gewöhnt, sich höchst ungern so tief unter die verfluchten Gojim demütigen würden,  so laßt uns bei der üblichen Klugheit der anderen Nationen bleiben wie (in) Frankreich, Spanien, Böhmen usw. und mit ihnen nachrechnen, was sie uns abgewuchert haben, und danach gütlich geteilt, sie aber für immer zum Lande ausgetrieben! Denn, wie gehört, Gottes Zorn ist groß über sie, daß sie durch sanfte Barmherzigkeit nur ärger und ärger, durch Schärfe aber wenig besser werden. Darum immer weg mit ihnen…”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/lutherjudenlugengroser.JPG" alt="lutherjudenlugengroser.JPG" /></p>
<p><strong>Laut Kirchenangaben lebten 1926 in Thüringen lediglich rund 6000 Juden. 1925 waren danach 92,5 Prozent der Thüringer Bevölkerung evangelisch, „und 0,2 % Israeliten”. In Brasilien gehörten zur Nazizeit die meisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an und predigten Nazi-Ideologie, darunter die Rassenlehre sowie die Haltung gegenüber den Juden. </strong></p>
<p><strong>In keinem anderen Land außerhalb Deutschlands hatte die NSDAP damals mehr Mitglieder als in Brasilien. In der sowjetischen Besatzungszone war Luthers Buch über die Juden verboten worden – über mögliche Proteste von Mitgliedern der NS-Pfarrschaft, die in zahlreichen deutschen evangelischen Kirchen, teils mit SA-Uniform unterm Talar und Hakenkreuzfahnen neben dem Altar, Luthers Juden-Positionen verbreitet hatten, ist nichts bekannt. Auch in Brasilien gehörten die allermeisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an.</strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html">http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/wendesibirien.jpg" alt="wendesibirien.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß: “Die Wende kommt – durchhalten. Sieg oder Sibirien!</strong>”</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldajuden1.jpg" alt="apoldajuden1.jpg" /></p>
<p><strong>Juden, Apolda. Ausriß, Peter Franz, Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><strong>Peter Franz: Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldalutherkirche1.jpg" alt="apoldalutherkirche1.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/</a></p>
<p>Heiligenschein über dem Hakenkreuz: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/</a></p>
<p><strong>Wikipedia: “Der Oberkirchenrat der </strong><a title="Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Evangelisch-Lutherische_Landeskirche_Mecklenburgs"><strong>Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs</strong></a><strong> gab gar am 16. November 1938 zu den Vorgängen eine Woche zuvor unter Bezugnahme auf ein Lutherzitat zu bedenken: <em>„Kein im christlichen Glauben stehender Deutscher kann, ohne der guten und sauberen Sache des Freiheitskampfes der deutschen Nation gegen den jüdischen antichristlichen Weltbolschewismus untreu zu werden, die staatlichen Maßnahmen gegen die Juden im Reich, insbesonder die Einziehung jüdischer Vermögenswerte bejammern. Und den maßgebenden Vertretern von Kirche und Christentum im Auslande müssen wir ernstlich zu bedenken geben, daß der Weg zur jüdischen Weltherrschaft stets über grauenvolle Leichenfelder führt.</em>. Er rief die Geistlichen dazu auf, <em>„ihre Verkündigung in Predigt und Seelsorge so auszurichten, daß die deutsche Seele keinen Schaden leidet und den deutschen Menschen dazu verholfen wird, daß sie ohne falsche Gewissensbeschwerung getrost alles daran setzen, eine Wiederholung der Zersetzung des Reiches durch den jüdischen Ungeist von innen her für alle Zeiten unmöglich zu machen.</em><sup><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/#cite_note-46">[47]</a>“</sup></strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm">http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GÃƒÂ¼nther_Schwarberg">http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Schwarberg</a></p>
<p><a href="http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php">http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php</a></p>
<p><a href="http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther">http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther</a></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/03/hakenkreuzdrachenneu.JPG" alt="hakenkreuzdrachenneu.JPG" /><strong>Sao Paulo, Ibirapuera-Park, siebziger Jahre.</strong></p>
<p><strong>Julius Streicher, Nürnberger Prozesse:</strong> <a href="http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden">http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden</a></p>
<p><strong>Beziehungen Bonn-Brasilia während der nazistisch-antisemitisch orientierten Militärdiktatur:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Diktator Geisel und Bundeskanzler Schmidt.</strong></p>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s1600/Geisel+e+Schmidt.jpg"><img src="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s320/Geisel+e+Schmidt.jpg" alt="" width="320" height="173" border="0" /></a></p>
<p><strong>Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt. Der Geisel-Besuch von 1978 in der Bundesrepublik Deutschland – Geisel nimmt im TV auch zur Kritik an der Menschenrechtslage Stellung – die offiziellen Dokumente Brasiliens: </strong><a href="http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf">http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf</a></p>
<p><strong>Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer,  berüchtigter sadistischer Judenmörder – von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert: </strong> <strong> ”Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.” Wikipedia</strong></p>
<p><strong>Im KZ Sobibor wurden etwa 250000 Juden ermordet.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/herzog1.jpg" alt="herzog1.jpg" /></p>
<p><strong>Die Amtszeit von Diktator Ernesto Geisel: Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog 1975 in einer Polizeizelle Sao Paulos – in Wahrheit wurde er totgefoltert.  </strong><strong>Bundesrichter Marcio José de Morais annullierte 1979 das offizielle Dokument der Diktatur über die Todesursache, gab indessen Zeugen recht, denen zufolge Herzog gefoltert worden war, machte den Staat für den Tod des Juden verantwortlich. Unterdessen wurde ermittelt, daß unter Geisel gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht wurden, das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutierte.</strong></p>
<p><strong>1978 traf General Geisel in der Bundesrepublik Deutschland während des offiziellen Besuchs nach eigenen Angaben mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel, Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß, Hans Filbinger(Schloß Schwetzingen) zusammen, sprach etwa anderthalb Stunden mit Willy Brandt, Präsident der Sozialistischen Internationale. Geisel war zudem im Kernforschungszentrum Jülich. In Bonn auf einer Pressekonferenz auf die Menschenrechte angesprochen, sagte Geisel, Brasilien sorge sich außerordentlich um die Menschenrechte – obwohl oft in schlecht informierten oder tendenziösen Organen anderes gesagt werde. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator  General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde –  und Willy Brandt, Ausriß. General Geisel war 1976 zu einem offiziellen Besuch in Großbritannien.</strong></p>
<p>Wikipedia:</p>
<h3>A morte[<a title="Editar seção: A morte" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Vladimir_Herzog&amp;action=edit&amp;section=7">editar</a>]</h3>
<p>O <a title="Serviço Nacional de Informações" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Servi%C3%A7o_Nacional_de_Informa%C3%A7%C3%B5es">Serviço Nacional de Informações</a> recebeu uma mensagem em Brasília de que naquele dia 25 de outubro: “cerca de 15h, o jornalista Vladimir Herzog suicidou-se no <a title="DOI/CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI/CODI">DOI/CODI</a>/<a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a>“. Na época, era comum que o governo militar divulgasse que as vítimas de suas torturas e assassinatos haviam perecido por “suicídio”, fuga ou atropelamento, o que gerou comentários irônicos de que Herzog e outras vítimas haviam sido “suicidados” pela ditadura. O jornalista <a title="Elio Gaspari" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Elio_Gaspari">Elio Gaspari</a> comenta que “suicídios desse tipo são possíveis, porém raros. No porão da ditadura, tornaram-se comuns, maioria até.”</p>
<p>Conforme o Laudo de Encontro de Cadáver expedido pela <a title="Pol?cia Técnica" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Pol%C3%ADcia_T%C3%A9cnica">Polícia Técnica</a> de São Paulo, Herzog se enforcara com uma tira de pano – a “cinta do macacão que o preso usava” – amarrada a uma grade a 1,63 metro de altura. Ocorre que o macacão dos prisioneiros do <a title="DOI-CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI-CODI">DOI-CODI</a> não tinha cinto, o qual era retirado, juntamente com os cordões dos sapatos, segundo a praxe naquele órgão.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-14">14</a> No laudo, foram anexadas fotos que mostravam os pés do prisioneiro tocando o chão, com os joelhos fletidos – posição em que o enforcamento era impossível. Foi também constatada a existência de duas marcas no pescoço, típicas de <a title="Estrangulamento" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Estrangulamento">estrangulamento</a>. <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-15">15</a> <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Acervo27-5">5</a></p>
<p>Vladimir era <a title="Judeu" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Judeu">judeu</a>, e a tradição judaica manda que suicidas sejam sepultados em local separado. Mas quando os membros da <em><a title="Chevra kadisha" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Chevra_kadisha">Chevra kadisha</a></em> – responsáveis pela preparação dos corpos dos mortos segundo os <a title="Halachá" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Halach%C3%A1">preceitos do judaísmo</a> – preparavam o corpo para o funeral, o <a title="Rabino" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Rabino">rabino</a> <a title="Henry Sobel" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Henry_Sobel">Henry Sobel</a>, líder da comunidade, viu as marcas da tortura. “Vi o corpo de Herzog. Não havia dúvidas de que ele tinha sido torturado e assassinado”, declarou.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-16">16</a> Assim, foi decidido que Vlado seria enterrado no centro do <a title="Cemitério Israelita do Butantã (página não existe)" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Cemit%C3%A9rio_Israelita_do_Butant%C3%A3&amp;action=edit&amp;redlink=1">Cemitério Israelita do Butantã</a>, o que significava desmentir publicamente a versão oficial de suicídio. As notícias sobre a morte de Vlado se espalharam, atropelando a <a title="Censura no Brasil" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Censura_no_Brasil">censura à imprensa</a> então vigente. Sobel diria mais tarde: “O assassinato de Herzog foi o catalisador da volta da democracia”.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-17">17</a></p>
<p>Anos depois, em outubro de <a title="1978" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/1978">1978</a>, o juiz federal Márcio Moraes, em sentença histórica, responsabilizou o governo federal pela morte de Herzog e pediu a apuração da sua autoria e das condições em que ocorrera. Entretanto nada foi feito.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Isto.C3.A9-6">6</a> Em <a title="24 de setembro" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/24_de_setembro">24 de setembro</a> de <a title="2012" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/2012">2012</a>, o registro de óbito de Vladimir Herzog foi retificado, passando a constar que a “morte decorreu de lesões e maus-tratos sofridos em dependência do <a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a> – SP (<a title="Doi-Codi" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Doi-Codi">Doi-Codi</a>)”, conforme havia sido solicitado pela <a title="Comissão Nacional da Verdade" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Comiss%C3%A3o_Nacional_da_Verdade">Comissão Nacional da Verdade</a>.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-18">18</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" alt="hakenkreuznsdaportsgrupperio.jpg" /></p>
<p><strong>NSDAP-Ortsgruppe Rio de Janeiro.</strong></p>
<h2>“1.Mai – Das Fest der deutschen Volksgemeinschaft – Rio de Janeiro 1937. Ein Volk – ein Führer – ein Wille.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10359">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/nazisrio1937.JPG" alt="nazisrio1937.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=62135.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.germanpostalhistory.com/php/ImageServer.php?image=60532.jpg" alt="" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/HJJugendF%C3%BChrer.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-72641" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/HJJugendF%C3%BChrer-715x1024.jpg" alt="HJJugendFührer" width="715" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “Jugend dient dem Führer. Alle Zehnjährigen in die HJ”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/TreuhandSU.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-72657" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/TreuhandSU-733x1024.jpg" alt="TreuhandSU" width="733" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß – deutsche Treuhand in der Sowjetunion.</p>
<h2 class="beitrags-titel">Warum ausgerechnet Helmut Schmidt zu den SPD-Partei-Idolen zählt(kurioser Parteiname). Nazi-Offizier Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/</a></strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“…dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”</h2>
<p><strong>Deutschlandradio Kultur – Helmut Schmidt im Angriffskrieg gegen Bewohner eines anderen Landes, darunter gegen Frauen und Kinder:</strong></p>
<p><strong> Meyer: Herr Orlac, Giovanni di Lorenzo, der Chefredakteur der “Zeit”, der hat zwei lange Interviews mit Helmut Schmidt geführt für diesen Film, und an einer Stelle fragt er ihn nach dem Töten im Krieg. Wir hören uns die Stelle mal an!</strong></p>
<p><strong>O-Ton Giovanni di Lorenzo: Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sagen Sie auch, Sie selbst haben getötet während des Krieges?</strong></p>
<p><strong>O-Ton Helmut Schmidt: Das ist wahr.</strong></p>
<p><strong>O-Ton Giovanni di Lorenzo: Haben Sie die Menschen, die Sie getötet haben, auch gesehen?</strong></p>
<p><strong>O-Ton Helmut Schmidt: Nein.</strong></p>
<p><strong>O-Ton Giovanni di lorenzo: Das heißt, Sie haben Flugzeuge abgeschossen?</strong></p>
<p><strong>O-Ton Helmut Schmidt: Flugzeuge abgeschossen, Dörfer in Brand geschossen. Man hat den Feind selber kaum gesehen, man hat ihn nur geahnt.</strong></p>
<p><strong>Meyer: Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?</strong></p>
<p><strong>Orlac: Also, ich denke fraglos, dass ihn das sein Leben lang beschäftigt hat. Er gehört ja auch zu der Generation, für die der Krieg immer das prägendste Erlebnis ist, zumal es ja auch ein Jugenderlebnis auch ist. Und man merkt aber auch hier … – das Ungewöhnliche ist, er hat selten darüber gesprochen. Und wenn er jetzt darüber spricht, wechselt er auch ganz schnell ins “man”, was natürlich auch eine Schutzhaltung ist, und sagt “ich war mir nicht bewusst”, sondern “man war sich nicht bewusst, was da passiert”.</strong></p>
<p><img src="http://www.tenhumbergreinhard.de/images/massenerschiessung-in-winniza-1941.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>“Man hat den Feind selber kaum gesehen, man hat ihn nur geahnt.” Helmut Schmidt.  Ermordung von russischen, ukrainischen Juden durch deutsche Soldaten, Offiziere der Hitler-Wehrmacht.</strong></p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/eb/Kiev_Jew_Killings_in_Ivangorod_%281942%29.jpg/800px-Kiev_Jew_Killings_in_Ivangorod_%281942%29.jpg" alt="Kiev Jew Killings in Ivangorod (1942).jpg" /></p>
<p><strong>“Man hat den Feind selber kaum gesehen, man hat ihn nur geahnt.” Wehrmachtsoffizier Helmut Schmidt</strong> -<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht">https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht#Sowjetunion">https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht#Sowjetunion</a></p>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p>…<strong>Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung…</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern”. Die CDU, die Nazis und Helmut Kohl – warum er ein Parteiidol ist:</strong></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-107322" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18-309x1024.jpg" alt="KohlNSVerbrecher18" width="309" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern…Kohl hielt den Generaloberst der Waffen-SS für einen anständigen Mann. Dabei hatten dessen Einheiten Kriegsverbrechen begangen. Noch als Kanzler zeigte Kohl Verständnis für die Waffen-SS.” Ausriß DER SPIEGEL 2018.</strong></h2>
<p>–</p>
<div class="qp_headline">
<h1><strong>“25 Jahre Thüringen: Erfurt war Helmut Kohls erste Wahlkampf-Station</strong></h1>
</div>
<div class="qp_teaser"><strong>Erfurt. Eindeutiger konnte die Botschaft am 20. Februar 1990 nicht sein: Oben auf den Domstufen ein strahlender Bundeskanzler Helmut Kohl, der die Marktwirtschaft und die Einheit der Nation beschwor.” TA</strong></div>
<div class="qp_teaser">-</div>
<div class="qp_teaser">
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></h2>
</div>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2786" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16-737x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald16" width="737" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Buchenwald Dachau Sachsenhausen”. Denkmal am Bahnhof von Mühlhausen. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2790" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald2-717x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald2" width="717" height="1024" /></a></p>
<p>—</p>
<p>–</p>
<div class="beitrag">
<div class="beitrags-info">
<div class="feedback">
<div class="beitrag">
<div class="beitrag">
<div align="center">
<div class="beitrag">
<div class="vhb-headline">
<div class="post-content">
<p class="text"><strong>Die kuriose Oldisleben-Chronik &#8211; enorme Lücken just zum Thema Nazizeit. Keinerlei Namen von &#8222;Hitlers willigen Vollstreckern&#8220;:</strong><a href="http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf">http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf</a></p>
<p class="text">-</p>
<p class="text"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20514" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik1-685x1024.jpg" alt="OldChronik1" width="685" height="1024" /></a></p>
<p class="text">aus oldisleben-chronik – ausriß.</p>
<p class="text"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20516" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik2-1024x275.jpg" alt="OldChronik2" width="1024" height="275" /></a></p>
<p class="text"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20518" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik3-704x1024.jpg" alt="OldChronik3" width="704" height="1024" /></a></p>
<p class="text">-</p>
<p class="text"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20519" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik4-815x1024.jpg" alt="OldChronik4" width="815" height="1024" /></a></p>
<p class="text"><strong>“wie von ernst thälmann und auch von genossen unseres ortes frühzeitig erkannt, kam es unter der faschistischen herrschaft zu einem neuen krieg – dem 2. weltkrieg. fast 5 jahre not und hunger, angst, verzweiflung und tod. oldisleben hatte 184 tote zu beklagen”. </strong></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20521" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/OldChronik5-697x1024.jpg" alt="OldChronik5" width="697" height="1024" /></a></p>
</div>
<div class="feedback"></div>
</div>
<div class="feedback"></div>
</div>
</div>
</div>
<div class="feedback">
<p><strong>“Die Jungmädelschaft. Blätter für Heimabendgestaltung der Jungmädel. 1939?:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM14.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20576" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM14-629x1024.jpg" alt="BDM14" width="629" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Das neue Jahr hat als Auftakt die Losung des Führers 1939: “…Wenn der Hergott dieses Werk gelingen ließ, dann war die Partei sein Werkzeug…”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20578" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM1-643x1024.jpg" alt="BDM1" width="643" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Die Führerinnenschulung”. (BDM)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20580" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM2-624x1024.jpg" alt="BDM2" width="624" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20582" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM3-648x1024.jpg" alt="BDM3" width="648" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20584" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM4-662x1024.jpg" alt="BDM4" width="662" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20586" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM5-627x1024.jpg" alt="BDM5" width="627" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Wir wollen dem Führer danken durch unser Handeln und unsere Arbeit.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20589" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM6-653x1024.jpg" alt="BDM6" width="653" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20591" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM7-601x1024.jpg" alt="BDM7" width="601" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20593" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM8-623x1024.jpg" alt="BDM8" width="623" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20597" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM10-692x1024.jpg" alt="BDM10" width="692" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM12.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20599" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM12-616x1024.jpg" alt="BDM12" width="616" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM13.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20601" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BDM13-703x1024.jpg" alt="BDM13" width="703" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Plakate auch in Oldisleben an Wänden, in Schaukästen hingen&#8230;</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20637" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate1-758x1024.jpg" alt="Naziplakate1" width="758" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Hitler baut auf”(poln. Geschichtsmuseum)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20639" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate2-733x1024.jpg" alt="Naziplakate2" width="733" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Unsere letzte Hoffnung:Hitler”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20641" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate3-842x1024.jpg" alt="Naziplakate3" width="842" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Deutschland ist frei!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20643" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate4-897x1024.jpg" alt="Naziplakate4" width="897" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“SA – VORAN”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20645" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate5-668x1024.jpg" alt="Naziplakate5" width="668" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Ganz Deutschland hört den Führer mit dem Volksempfänger”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20647" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate6-744x1024.jpg" alt="Naziplakate6" width="744" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Bund deutscher Mädel in der Hitlerjugend”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20649" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate7-848x1024.jpg" alt="Naziplakate7" width="848" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Auch Du gehörst dem Führer”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziHJler1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20651" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziHJler1-441x1024.jpg" alt="NaziHJler1" width="441" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20653" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate8-1024x873.jpg" alt="Naziplakate8" width="1024" height="873" /></a></p>
<p><strong>“Schafft Heime für die Hitlerjugend”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate9.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20655" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate9-509x1024.jpg" alt="Naziplakate9" width="509" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Deutsches Volkstum in Gefahr!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate10.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-20657" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate10.jpg" alt="Naziplakate10" width="1013" height="952" /></a></p>
<p><strong>“Bund deutscher Osten”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate11.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20659" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate11-1024x944.jpg" alt="Naziplakate11" width="1024" height="944" /></a></p>
<p><strong>“Kraft durch Freude. Auch Du kannst jetzt reisen!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate12.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20661" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate12-899x1024.jpg" alt="Naziplakate12" width="899" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“NSDAP. Volksgenossen. Braucht ihr Rat und Hilfe. So wendet euch an die Ortsgruppe”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziVolkundRasse.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20663" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziVolkundRasse-483x1024.jpg" alt="NaziVolkundRasse" width="483" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Volk und Rasse”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate13.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20665" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate13-792x1024.jpg" alt="Naziplakate13" width="792" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Judentum ist organisiertes Verbrechertum”. “Das Volk der Verbrecher”. “Der Jude ist der Gründer und Leiter aller Verbrecherorganisationen in Deutschland”. “Der Jude ist der politische Attentäter, der Meuchelmörder, der bolschewistische Großverbrecher. Sorgt für Aufklärung!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate14.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20668" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate14-600x1024.jpg" alt="Naziplakate14" width="600" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Judentum gegen Christentum. Der jüdische Vernichtungskampf gegen die christliche Kirche”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20670" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate15-1024x935.jpg" alt="Naziplakate15" width="1024" height="935" /></a></p>
<p><strong>“Kein Deutscher kauft mehr in jüdischen Geschäften!”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20672" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate16-1024x781.jpg" alt="Naziplakate16" width="1024" height="781" /></a></p>
<p><strong>“60000 RM kostet dieser Erbkranke die Volksgemeinschaft auf Lebenszeit. Volksgenosse – das ist auch Dein Geld.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20674" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate17-811x1024.jpg" alt="Naziplakate17" width="811" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20676" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate18-1024x564.jpg" alt="Naziplakate18" width="1024" height="564" /></a></p>
<p><strong>“Warum dürfen wir Danziger aus dem Reich hier nicht wählen?”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate19.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20678" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate19-1024x495.jpg" alt="Naziplakate19" width="1024" height="495" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate20.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20680" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate20-1024x690.jpg" alt="Naziplakate20" width="1024" height="690" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate21.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20682" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate21-749x1024.jpg" alt="Naziplakate21" width="749" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Feind wirft Brandbomben. Wir werden damit fertig.”</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate22.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20684" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate22-910x1024.jpg" alt="Naziplakate22" width="910" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Der Russe muß sterben, damit wir leben. Die stramme 6.Kompanie”.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>&#8222;Ich habe auch Massenexekutionen gesehen. Wie die an der Ostfront  die Russen regelrecht abgeschlachtet haben, das kann sich niemand vorstellen. Ein Glück, daß ich ein einfacher Panzerfahrer war, keine Befehle geben mußte.&#8220; Ostdeutscher Teilnehmer an der Aggression des deutschen Kapitalismus gegen die Sowjetunion. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate23.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20686" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate23-1024x205.jpg" alt="Naziplakate23" width="1024" height="205" /></a></p>
<p><strong>“Poland is to be treated like a colony. The Poles will become the Great German Reich`s slaves. Hans Frank, 3. October 1939?</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate24.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20688" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate24-1024x734.jpg" alt="Naziplakate24" width="1024" height="734" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate25.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20690" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate25-1024x561.jpg" alt="Naziplakate25" width="1024" height="561" /></a></p>
<p><strong>“In fünf Jahren wird in Thorn kein polnisches Wort mehr gesprochen! Der Höhepunkt des Gauleiterbesuches in Thorn. Die erste Grosskundgebung der NSDAP im Stadttheater”</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate26.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20692" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate26-707x1024.jpg" alt="Naziplakate26" width="707" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate27.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20694" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate27-1024x454.jpg" alt="Naziplakate27" width="1024" height="454" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate28.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20696" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate28-641x1024.jpg" alt="Naziplakate28" width="641" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Du bist Front”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/FuckNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20698" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/FuckNazis1-1024x691.jpg" alt="FuckNazis1" width="1024" height="691" /></a></p>
<p><strong>“FCK NZS”. Chemnitz 2018</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20700" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel18-1024x429.jpg" alt="SkripalBelegeSpiegel18" width="1024" height="429" /></a></p>
<p><strong>“Der Westen tut sich im Fall Skripal immer noch schwer, harte Belege für die Schuld Russlands zu liefern”. Ausriß DER SPIEGEL, Juni 2018. Feindbild Russland im heutigen Kapitalismus – wie einst im Hitler-Kapitalismus.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20702" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SkripalBelegeSpiegel2-912x1024.jpg" alt="SkripalBelegeSpiegel2" width="912" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Es ist nicht das erste Mal, dass eine westliche Regierung in der Auseinandersetzung mit Moskau ihrerseits trickst.” DER SPIEGEL, Juni 2018. Westliche Lügen in Bezug auf Moskau im heutigen Kapitalismus – wie einst im Hitler-Kapitalismus.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Steffen Grimm, parteilos, Polizist – 2018 in Stichwahl zum neuen Bürgermeister von Sondershausen/Kyffhäuserkreis gewählt. CDU-Kandidat Schard unterlag. Entpolitisierung und niedrige Wahlbeteiligung…”Wir müssen forschen, dokumentieren und erinnern – auch weil die Lügner, Verschleierer, Relativierer und Schlussstrich-Befürworter weiter am Werk sind”. (Grimm-Buch: “Die SS-Totenkopfverbände im Konzentrationslager Buchenwald”) <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=18940&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/cdu-und-nazis/" rel="tag">cdu und nazis</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/politiklaboratorium-kyffhaeuserkreis/" rel="tag">politiklaboratorium kyffhäuserkreis</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/spd-und-nazis/" rel="tag">spd und nazis</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/steffen-grimm-neuer-buergermeister-von-sondershausen/" rel="tag">steffen grimm &#8211; neuer bürgermeister von sondershausen</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ein-bescheuertes-land-a2415678.html?meistgelesen=1">https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ein-bescheuertes-land-a2415678.html?meistgelesen=1</a></p>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none"><a href="http://artern.thueringer-allgemeine.de/web/artern/startseite/detail/-/specific/Steffen-Grimm-ist-neuer-Buergermeister-in-Sondershausen-395159185">http://artern.thueringer-allgemeine.de/web/artern/startseite/detail/-/specific/Steffen-Grimm-ist-neuer-Buergermeister-in-Sondershausen-395159185</a></h1>
<p><strong>Als größtes Problem für Steffen Grimm gilt unter Sondershäusern, daß  sein unterlegener Gegenkandidat Stefan Schard(Thüringer Mohring-CDU) just Hauptamtsleiter im Rathaus ist und über eine entsprechende Hausmacht unter Mitarbeitern verfügt – mit völlig anderen Werten, politischen Vorstellungen und Absichten als Grimm, wie der bisherige Kurs unter CDU-Bürgermeister Joachim Kreyer nahezu tagtäglich zeigte. Ob es in der jetzigen Rathaus-Mannschaft auch “Andersdenkende” gibt, so hieß es, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt schwer abschätzen. Grimm stehe vor sehr komplizierten Personalentscheidungen.</strong></p>
<p>–</p>
<div class="question"><strong>Thüringer Allgemeine: Auch Stefan Schard war bereits bei Ihnen und hat gratuliert. Wie stellen Sie sich eine künftige Zusammenarbeit mit Ihrem ehemaligen Konkurrenten im Rathaus vor?</strong></div>
<div class="answer"><strong>Für mich ist die Wahl jetzt Geschichte. Das Ergebnis steht fest. Es war von vornherein klar, dass nur einer das Rennen machen wird. Ich würde mir wirklich sehr wünschen, dass wir als Team zusammenarbeiten. Dass er seinen Job weiterhin so ausfüllt, wie er das bisher gemacht hat. Und ich würde gern auf ­seinen Erfahrungsschatz als Hauptamtsleiter zurückgreifen und ihn an meiner Seite wissen. Und mit ihm gern zusammenarbeiten. Mir liegt es fern, mich nach einem neuen Amtsleiter umzuschauen.</strong></div>
<div class="answer"></div>
<div class="question"><strong>Im Stadtrat haben Sie keine Hausmacht. Keine Fraktion steht hinter Ihnen. Wie wollen Sie sich im Stadtrat durchsetzen?</strong></div>
<div class="answer"><strong>Ich werde versuchen, die Fraktionen von meinen Ideen zu überzeugen. Am liebsten wäre es mir natürlich, wenn wir einen geeinten Stadtrat hätten, der wirklich nur zum Wohle der Sondershäuser Bürger entscheidet – unabhängig von parteiinternen Querelen oder Vorlieben. Das wird mir nicht gelingen, das weiß ich. Aber es wäre meine Vision.</strong></div>
<div class="answer">-</div>
<div class="answer">
<h1 class="ts-title">“Deutschland, ein Paradies für das Organisierte Verbrechen”. Berliner Tagesspiegel 2017.</h1>
<p>–</p>
<h2 class="article__header__headline">“Leipziger Amtsgerichtspräsident entlarvt Kriminalstatistik 2017?:<a href="http://www.pi-news.net/2018/05/leipziger-amtsgerichtspraesident-entlarvt-kriminalstatistik-2017/">http://www.pi-news.net/2018/05/leipziger-amtsgerichtspraesident-entlarvt-kriminalstatistik-2017/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="article__header__headline">Wolting: „Sicherheit im öffentlichen Raum ist schlechter als je zuvor“. LVZ</h2>
<p><a href="http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Wolting-Sicherheit-im-oeffentlichen-Raum-ist-schlechter-als-je-zuvor">http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Wolting-Sicherheit-im-oeffentlichen-Raum-ist-schlechter-als-je-zuvor</a></p>
<p>–</p>
</div>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none"><a href="http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=234807">http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=234807</a></h1>
<p><strong>KN:</strong></p>
<p><strong>Stichwahl am 29.04.2018 – vorläufiges Ergebnis Stand: 29.04.2018 19:34 Uhr</strong><br />
<strong>Erfassungsstand 23 von 23 Stimmbezirk/en</strong><br />
<strong>Wahlberechtigte 18 644</strong><br />
<strong>Wähler 7 894</strong><br />
<strong>Wahlbeteiligung 42,3 %</strong><br />
<strong>Ungültige Stimmen 65</strong><br />
<strong>Gültige Stimmen 7 829</strong><br />
<strong>hauptamtlich</strong><br />
<strong>Nr. Wahlvorschlag Stimmen % </strong></p>
<p><strong>1 Schard, Stefan (CDU) 3 776 – 48,2 Prozent</strong><br />
<strong>2 Grimm, Steffen 4 053 – 51,8 Prozent(KN)</strong></p>
<p>—</p>
<h1 id="title" class="a-size-large a-spacing-none"><span id="productTitle" class="a-size-large">“Die SS-Totenkopfverbände im Konzentrationslager Buchenwald” – Autor Steffen Grimm</span></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20763" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf1-1024x1024.jpg" alt="GrimmSteffenTotenkopf1" width="1024" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="https://www.amazon.de/Die-Ss-Totenkopfverb%C3%A4nde-im-Konzentrationslager-Buchenwald/dp/3842856458">https://www.amazon.de/Die-Ss-Totenkopfverb%C3%A4nde-im-Konzentrationslager-Buchenwald/dp/3842856458</a></p>
<p>–“<strong>Steffen Grimm wurde 1970 im thüringischen Sondershausen geboren. Nach Abschluss der polytechnischen Oberschule und einer anschließenden Berufsausbildung zum Elektromonteur in der DDR blieb er nach der politischen Wende 1989/90 in den alten Bundesländern und arbeitete hier in der freien Wirtschaft. Nachdem er den Wehrdienst absolviert hatte, ging er 1999, zunächst im mittleren Dienst, zur Thüringer Polizei. 2007 erhielt er hier die Möglichkeit zu einem Studium zum gehobenen Polizeidienst, in dessen Zusammenhang auch die vorliegende Studie entstand. Eigenes Interesse und bis dahin unzureichende Aufarbeitung des Themas, motivierten zur Studie und einer eindringlichen Recherche in den Archiven in Berlin, Weimar und Buchenwald. Der Autor lebt und arbeitet nach wie vor in Sondershausen / Thüringen.” amazon</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">AfD NRW 2017 – die hochbrisante Kleine Anfrage zu Nazis im Machtapparat des Bundeslandes nach 1945. Die Nazis/SS-Leute im BRD-Machtapparat:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20775" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf2-711x1024.jpg" alt="GrimmSteffenTotenkopf2" width="711" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20777" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf3-1024x640.jpg" alt="GrimmSteffenTotenkopf3" width="1024" height="640" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20779" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GrimmSteffenTotenkopf4-1024x796.jpg" alt="GrimmSteffenTotenkopf4" width="1024" height="796" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h1 class="ts-title"><strong>“Wir müssen forschen, dokumentieren und erinnern – auch weil die Lügner, Verschleierer, Relativierer und Schlussstrich-Befürworter weiter am Werk sind”.</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://m.thueringer-allgemeine.de/web/mobil/politik/detail/-/specific/Achtungserfolg-mit-minimalem-Aufwand-430955280">http://m.thueringer-allgemeine.de/web/mobil/politik/detail/-/specific/Achtungserfolg-mit-minimalem-Aufwand-430955280</a></p>
<p><strong>OTZ:..Eine Wahlempfehlung zur Stichwahl am Sonntag wollen auch die Sondershäuser Linken nicht abgeben. Während sich die Stadtratsfraktion der Partei vor zwei Wochen für Babett Pfefferlein (Grüne) als Bürgermeisterin aussprach, äußert man sich nun vor der Entscheidung am Sonntag zu keinem der beiden Bewerber. „Die Sondershäuser sollten sich genau überlegen, ob sie sich für Weiterentwicklung oder Stillstand entscheiden möchten“, sagte Sigrid Rößner, Fraktionschefin der Linken im Stadtrat.</strong></p>
<div id="sdg_poster_holder"><strong> Indes hatten sich bereits im Vorfeld des ersten Wahlgangs 20 Sondershäuser Unternehmer für den CDU-Kandidaten Stefan Schard als Bürgermeister ausgesprochen.</strong></div>
<div>-</div>
<div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBuch1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113782" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBuch1-822x1024.jpg" alt="HitlerBuch1" width="822" height="1024" /></a></p>
<p>Hitler-Buch mit Zigaretten-Bildern.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBuch2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113784" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBuch2-806x1024.jpg" alt="HitlerBuch2" width="806" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBuch3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113785" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBuch3-1024x276.jpg" alt="HitlerBuch3" width="1024" height="276" /></a></p>
<p>Ausriß – enorme Auflage.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBuch4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113787" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBuch4-1024x188.jpg" alt="HitlerBuch4" width="1024" height="188" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBuch5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113789" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerBuch5-789x1024.jpg" alt="HitlerBuch5" width="789" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“…weil in Ihnen dem Volke auch der Retter erstanden ist. Göring”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/07/17/antisemitismus-jugendlicher-kippa-traeger-in-duesseldorf-angegriffen-juedische-allgemeine-juli-2018-autoritaeten-kommen-bei-judenhass-foerderung-weiter-gut-voran/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/07/17/antisemitismus-jugendlicher-kippa-traeger-in-duesseldorf-angegriffen-juedische-allgemeine-juli-2018-autoritaeten-kommen-bei-judenhass-foerderung-weiter-gut-voran/</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Der Wiegrefe-SPIEGEL und die die ideologische Struktur der Bonner Republik:</strong></p>
<div class="TeaserImageBottom-topline">
<h2 class="Headline Headline--xs Headline--inherit">“Hitlers treue Gefolgsleute</h2>
</div>
<h1 class="Headline Headline--xl Headline--inherit">Die Altnazis im Bundesministerium. Hitler-Getreue dominierten das Innenministerium noch lange nach dem Krieg.” DER SPIEGEL 2018</h1>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/hat-das-institut-fuer-zeitgeschichte-in-muenchen-naziverbrechen-verharmlost-a-1172898.html">http://www.spiegel.de/spiegel/hat-das-institut-fuer-zeitgeschichte-in-muenchen-naziverbrechen-verharmlost-a-1172898.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/kurt-schrimm-ueber-versaeumnisse-bei-der-aufklaerung-von-ns-verbrechen-a-1170016.html">http://www.spiegel.de/spiegel/kurt-schrimm-ueber-versaeumnisse-bei-der-aufklaerung-von-ns-verbrechen-a-1170016.html</a></p>
<p><strong>CDU-Adenauer:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-150460250.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-150460250.html</a></p>
<p><strong>Alois Brunner:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-149766101.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-149766101.html</a></p>
<p><strong>“Der SS-Verbrecher Alois Brunner kam nie vor Gericht. Ihm half ein braunes Netzwerk, das bis in das Parlament, das Auswärtige Amt, den BND und in die Medien reichte.”</strong></p>
<p>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">08.10.2016</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Zeitgeschichte</span><span class="dig-ueberschrift dig-h">„Verstiegen und unsinnig“</span></h2>
<div class="dig-vorspann"><strong>BND-Gründer Reinhard Gehlen ließ Hunderte Politiker, Wissenschaftler, Militärs bespitzeln – von einer Gruppe schwer belasteter Altnazis.</strong></div>
<div class="dig-vorspann">-</div>
<div class="dig-vorspann">
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">03.09.2016</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Zeitgeschichte</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Ausgebildet bei der SS.</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Hildegard Lächert war eine besonders üble KZ-Wächterin. Dennoch arbeitete sie später für die CIA, dann für den BND.</h2>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139574525.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139574525.html</a><br />
–</p>
<p>…D<strong>ie von Schmidt verbreitete Version, er sei noch nicht einmal am Anfang des “Dritten Reiches” dem Zeitgeist erlegen, ist nach Pamperriens Recherchen jedenfalls nicht zu halten. Der aufgeweckte Teenager ließ sich von der Begeisterung mitreißen, welche die Nazis unter Jugendlichen zu entfachen wussten. Er gehörte zu der Minderheit der Jungen seiner Schule, die 1933 in die HJ eintraten…</strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012800.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012800.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86486649.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86486649.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83588346.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83588346.html</a></p>
<h2 class="article-title lp-article-title"><span class="headline">“BND vernichtete Personalakten früherer SS-Leute</span></h2>
<h2 class="article-title lp-article-title"><strong>Dem Bundesnachrichtendienst steht ein Skandal ins Haus. Historiker haben entdeckt, dass der Dienst 2007 Personalakten von Mitarbeitern vernichtet hat, die einst SS und Gestapo angehörten.”</strong></h2>
<p>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">17.10.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">ZEITGESCHICHTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Brauner Bluff</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Auf der Jagd nach Wählerstimmen warben CDU und SPD in der Nachkriegszeit um die Veteranen der Waffen-SS. Eine Studie beschreibt, wie die Volksparteien dabei ausgenutzt wurden.</h2>
<div class="dig-text">
<div class="dig-absatz">Am Abend des 7. August 1953 ist der Jugendstil-Saal des Winterhuder Fährhauses gut gefüllt. Graublauer Zigarettenqualm schwebt über den Männern mit dem harten Gesicht. Unter ihrem Hemd tragen viele die Tätowierung der Blutgruppe am linken Oberarm. Es sind Veteranen der Waffen-SS, die sich in dem Hamburger Ausflugslokal versammelt haben.</div>
<div class="dig-absatz">Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung.</div>
<div class="dig-absatz">Die Reaktion des Publikums auf die Rede ist nicht überliefert, aber einiges spricht dafür, dass der Hamburger Verkehrsdezernent dröhnenden Applaus bekam. Der Mann ist Sozialdemokrat, Volkswirt, steht damals am Beginn einer beispiellosen politischen Karriere und heißt: Helmut Schmidt.</div>
<div class="dig-absatz">Er ist nicht der Einzige, der um die Veteranen der Waffen-SS buhlt. Auch CDU-Kanzler Konrad Adenauer und SPD-Nachkriegschef Kurt Schumacher werben um die Wählerstimmen der früheren Elitetruppe, die von den alliierten Richtern im Nürnberger Militärtribunal zur “verbrecherischen Organisation” erklärt wurde. Adenauer besucht sogar Waffen-SS-General Kurt Meyer (“Panzer-Meyer”), der im Gefängnis im westfälischen Werl einsitzt, weil er 1944 in Frankreich etwa 20 kanadische Kriegsgefangene hinrichten ließ.</div>
<div class="dig-absatz">Später lobten Konservative wie der Philosoph Hermann Lübbe die Gründergeneration für ihren sanften Umgang mit der SS-Truppe. Die “Integration” habe die Stabilität der jungen Demokratie erst sichergestellt. Doch immer wieder wird diese Bewertung von jüngeren Historikern angezweifelt. Der Bielefelder Wissenschaftler Karsten Wilke hat diese These nun in besonderer Weise erschüttert. Wilke hat sich die “Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit” (HIAG) vorgenommen, den 1992 auf Bundesebene aufgelösten Traditionsverband der Waffen-SS, deren Unterlagen er auswerten konnte(*).</div>
<div class="dig-absatz">Danach gaben sich die Alt-Nazis zwar geläutert (“Wo das Verbrechen anfängt, hört die Kameradschaft auf”), doch intern dominierte der braune Ungeist. Das Entgegenkommen von Demokraten wie Schmidt oder Adenauer blieb im Kern ohne Gegenleistung. Stattdessen nutzten HIAG-Vertreter die verbreitete, aber unbegründete Angst vor ihrer Klientel, um sich eine Altersversorgung zu sichern und trugen durch öffentliche Geschichtsklitterung dazu bei, dass Verbrechen jahrelang ungeahndet blieben. Die HIAG schrieb “die Waffen-SS in die ,Legende von der sauberen Wehrmacht’ ein”, urteilt Wilke.</div>
<div class="dig-absatz">Dabei war die braune Truppe während des Krieges besonders rücksichtslos gegen Gefangene und Zivilisten vorgegangen. Zu den ursprünglich nur aus Freiwilligen, dann auch aus Wehrpflichtigen rekrutierten Divisionen, die sich als bewaffneter Teil der SS verstanden, gehörten zudem die SS-Totenkopfverbände, die die Konzentrationslager bewachten. Auch deshalb warfen die Nürnberger Richter der Waffen-SS Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.</div>
<div class="dig-absatz">Nach 1945 hatten deren Veteranen zwar keine politischen Ambitionen, wohl</div>
<div class="dig-absatz">aber wollten sie die gleichen schönen Übergangsgelder und Renten wie Wehrmachtsangehörige und natürlich eine Rehabilitation vom Nürnberger Urteil.</div>
<div class="dig-absatz">Die HIAG hielt daher nicht nur zur regierenden CDU engen Kontakt, sondern auch zu den oppositionellen Sozialdemokraten. Die SPD war als Partei des Widerstands eine moralische Instanz. Die Jahre im KZ hatten ihren Vorsitzenden Schumacher zum einbeinigen Krüppel gemacht. Dennoch empfing er 1951 eine HIAG-Delegation in Bonn und öffnete damit den Veteranen eine Tür zur SPD.</div>
<div class="dig-absatz">Der Einfluss der HIAG beruhte vor allem auf maßloser Übertreibung. Ihre Sprecher nahmen für sich in Anspruch, bis zu zwei Millionen Menschen zu vertreten, und sie lockten die Sozialdemokraten mit der Aussicht, “Millionen deutscher Stimmen zu gewinnen”. In Wahrheit lebten gerade einmal 250 000 Veteranen in Westdeutschland. Nur acht Prozent hatten sich bei der HIAG organisiert – kein sonderlich eindrucksvolles Potential. Aber der Bluff gelang.</div>
<div class="dig-absatz">Schumacher rechtfertigte sein Treffen mit dem Hinweis, es sei “keine gute Sache für eine junge Demokratie”, wenn sich ein so großer Block Unzufriedener bilde.</div>
<div class="dig-absatz">Vor allem der aus der Haft entlassene und später zum Bundessprecher der HIAG aufgestiegene “Panzer-Meyer” spielte geschickt mit diesen Ängsten. Mal drohte der charismatische Ex-General, seine Männer könnten “aus Dummheit” zu rechtsextremen Parteien abdriften, wenn sich die SPD nicht für sie einsetze. Dann wieder erzählte er, der sowjetische Botschafter habe den Kontakt zu ihm gesucht. Solche Versuche von östlicher Seite hätten “gewisse Erfolgschancen”, sollte die “Eingliederung der frühereren Waffen-SS-Angehörigen im demokratischen Staat auf Schwierigkeiten stoßen”.</div>
<div class="dig-absatz">Die SPD-Spitze war erstaunlich gutgläubig. Schon Schumacher übernahm unbesehen die Behauptung der HIAG, die Veteranen der Waffen-SS hätten sich überwiegend vom Nationalsozialismus gelöst und seien in eine “ausgesprochene Pariarolle” geraten, aus der man ihnen heraushelfen müsse.</div>
<div class="dig-absatz">Später hielten die SPD-Verteidigungspolitiker Fritz Erler – auch er einst ein Mann des Widerstands – und Helmut Schmidt den Kontakt zur HIAG. Sozialdemokraten traten auf deren Veranstaltungen auf und trugen dazu bei, dass die rechte Truppe gesellschaftsfähig blieb. Im Bundestag stimmte die SPD im Einklang mit der regierenden CDU dafür, dass die Waffen-SS in der Rentenfrage nach und nach der Wehrmacht zum Teil gleichgestellt wurde…</div>
<div class="dig-absatz">-</div>
<div class="dig-absatz">
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">26.09.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">GEHEIMDIENSTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Treuer Freund</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Jetzt freigegebene Akten belegen: Der BND hat den Ex-SS-Mann Walther Rauff gedeckt, obwohl dieser zu den Schlüsselfiguren des Holocaust gehörte.</h2>
<p>–</p>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">“In den fünfziger Jahren arbeiteten viele NS-Verbrecher für den BND.”</h2>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">28.02.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Briefe</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Ein politisches Signal</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Nr. 7/2011, Zeitgeschichte: Wie der BND NS-Kriegsverbrecher rekrutierte</h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Woche für Woche wird ein neuer Fall von Verstrickung übelster Nazis in den Bundesnachrichtendienst (BND) bekannt.</h2>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">17.01.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">ZEITGESCHICHTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">„Kerndeutsche Gesinnung“</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Der als „Schlächter von Lyon“ berüchtigte NS-Verbrecher Klaus Barbie war Agent des Bundesnachrichtendienstes</h2>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376539.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376539.html</a></p>
<p>–</p>
<div class="dig-absatz"><b>S</b><strong>PIEGEL: Viele fanden sich dann auch im Auswärtigen Dienst der 1949 gegründeten Bundesrepublik wieder.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Conze: Wir haben da auch Zahlen: 1950/51 waren gut 42 Prozent der Angehörigen des Höheren Dienstes im Amt ehemalige NSDAP-Mitglieder. Das waren mehr als in den Jahren 1938/39.</strong></div>
<div class="dig-absatz">-</div>
<div class="dig-absatz"><strong>Kalter Krieg beim Eichmann-Prozess</strong><br />
<strong>Aktenklau für die Adenauer-Republik</strong><br />
<strong>Es war ein brisanter Auftrag, wohl abgesegnet vom BND: 1961 bestahl ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Adenauer nach SPIEGEL-Recherchen einen DDR-Anwalt und nahm Dokumente mit. Er wollte sicherstellen, dass im Eichmann-Prozess keine BRD-Politiker belastet werden.</strong><strong>Von Klaus Wiegrefe</strong><strong>Hamburg – Während des Eichmann-Prozesses in Israel haben ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer und ein Reporter der “Bild”-Zeitung aus dem Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem Dokumente gestohlen, um sie dem Bundesnachrichtendienst (BND) zu übergeben. Pikantes Detail: Der Journalist war ein Schwager Axel Springers. Das geht aus Recherchen des SPIEGEL im Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Danach handelte sich bei den entwendeten Papieren um “Aufzeichnungen, Vollmachten und alle möglichen Unterlagen, in denen eine ganze Reihe von Namen westdeutscher Persönlichkeiten enthalten sind”.</strong><strong>Grund für den Diebstahl im Jahr 1961 im King David Hotel in Jerusalem: Adenauer fürchtete, während des Verfahrens gegen Adolf Eichmann könnten westdeutsche Politiker oder Beamte aufgrund ihrer Vergangenheit im “Dritten Reich” belastet werden und dass auf diese Weise das Ansehen der jungen Bundesrepublik leide. Der bestohlene DDR-Anwalt Friedrich Karl Kaul beobachtete nämlich im Auftrag Ost-Berlins das Verfahren und beschuldigte immer wieder öffentlich die Bundesregierung, Alt-Nazis zu decken.</strong><strong>Eichmann zählte zu den wichtigsten Organisatoren des Holocaust und war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren sorgte weltweit für großes Aufsehen, und Adenauer schickte daher eine offizielle Beobachterdelegation nach Jerusalem.</strong><strong>Zu ihr zählte einer der beiden Diebe, nämlich Rolf Vogel, Reserveoffizier der Bundeswehr und dort in psychologischer Kriegführung geschult. Der PR-Fachmann galt in Bonn als Mann des BND und zählte zu den Vertrauten des Kanzlers.</strong><strong>Für das Eichmann-Verfahren ließ er sich von seinem aktuellen Posten im Verbindungsbüro der Europäischen Gemeinschaften (EG) in Bonn entbinden. In Jerusalem firmierte er offiziell als Journalist und schrieb für die “Deutsche Zeitung”. Insgeheim hatte er jedoch den Auftrag, “das Bundeskanzleramt ständig auf dem Laufenden” zu halten”, wie es in den Akten vermerkt wurde. Dafür wurde er auch bezahlt. Mehrfach berichtete Vogel direkt an Adenauer.</strong><strong>Vogel sollte vor allem verhindern, dass die DDR den Eichmann-Prozess für Propagandazwecke instrumentalisierte. Wahrscheinlich kam es deshalb auch zu dem Diebstahl. Immer wieder lancierte die SED Namenslisten von Belasteten in Bonner Diensten, vorneweg Hans Globke, Kanzleramtschef Adenauers. Globke hatte 1936 den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen mitverfasst.</strong><strong>Der Diebstahl erfolgte am Abend des 29. Juni 1961 in Kauls Zimmer im King David Hotel in Jerusalem. Vogels Begleiter war Frank Lynder, Reporter bei der “Bild”-Zeitung und nach Angaben des Auswärtigen Amtes während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.</strong><strong>Ob die beiden Männer bei Kaul einbrachen oder den Advokaten trickreich bei einem Besuch ablenkten und dann die Papiere entwendeten, geht aus den Akten nicht eindeutig hervor. Gegenüber Gerhard von Preuschen, dem Leiter der Beobachterdelegation in Jerusalem, erklärten sie, sie hätten das “Aktenstück aus dem Hotelzimmer Kaul im Hotel King David unbemerkt entnommen”…</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html">http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html">http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html">http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html</a><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html</a>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">29.01.2008</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">NAHAUFNAHME</span><span class="dig-ueberschrift dig-h">„ALLE BERÜHMTEN FAMILIEN WAREN DABEI“</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Der Historiker Stephan Malinowski über die Begeisterung des deutschen Adels für die Nationalsozialisten</h2>
<div class="dig-text">
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Herr Malinowski, Hitler galt vielen Adligen als Parvenü. Henning von Tresckow soll gesagt haben, man müsse ihn “wie einen tollen Hund abschießen”. Was bedeutete dieser Herrenhabitus für das Verhältnis des Adels zu den Nationalsozialisten?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Zunächst einmal trug er dazu bei, dass Hitler möglich wurde. Denn der Adel unterschätzte die Nazis aus genau dieser Herrenhaltung heraus – am deutlichsten formuliert 1933 von Hitlers Steigbügelhalter und Vizekanzler Franz von Papen: Man habe den NSDAP-Chef “engagiert”, in zwei Monaten sei Hitler “in die Ecke gedrückt, dass er quietscht”. Bekanntlich kam es dann genau andersherum. Dieser Habitus spielte dann aber auch für den Entschluss zum Staatsstreich eine Rolle, denn in einer Gesellschaftsschicht, die tausend Jahre lang Herrschaft ausgeübt hatte, gab es kaum absolutes Parteigängertum und Führertreue bis zum bitteren Ende. Für den Adel war das eher eine Art selbstgewähltes Bündnis. Zu den unbestreitbaren Ehrentaten der Männer des 20. Juli gehört, dass sie dieses Bündnis von sich aus aufgekündigt haben.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Aber was hatte der Nationalsozialismus Adligen überhaupt zu bieten?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Karrieren und Landbesitz zum Beispiel. Von den rund 10 000 adligen Offizieren im Kaiserreich wurden nach 1918 nur rund 900 in die stark verkleinerte Reichswehr übernommen. Es gab nach dem Ersten Weltkrieg Tausende regelrecht arbeitslose preußische Adlige, die auf nichts anderes vorbereitet worden waren als eine Karriere beim Militär – traditionell Absicherung für nachgeborene Söhne, die keinen Grundbesitz erbten.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Und die Aufrüstung der Nazis öffnete dieses Tor dann wieder.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Richtig. Die Anzahl der adligen Offiziere schnellte nach 1933 innerhalb von zwei Jahren von 900 auf rund 2300 hoch. Dazu kamen Karrierechancen als Folge politischer Säuberungen im höheren Verwaltungsdienst und in der Diplomatie. Nicht zu vergessen auch die Posten bei der SS – fast jeder fünfte SS-Obergruppenführer, also die zweithöchste Rangstufe, stammte aus dem Adel. Es begegneten sich in der SS viele klangvolle Namen: Alvensleben, Bülow, Pückler, Steuben, Uslar, Westphalen oder Henckel-Donnersmarck.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Und andere hofften auf Beuteland aus Hitlers Feldzügen?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Die Nazis hatten ja große Schwierigkeiten, für ihre Ostsiedlungspolitik das vielbeschworene “Volk ohne Raum” zu finden. Aus Arbeitern wollte Hitler Wehrbauern machen, aber die mochten nicht. Ganz anders der Adel: Der Großherzog von Oldenburg etwa schrieb schon Anfang Juni 1941 an SS-Chef Heinrich Himmler, dass einige seiner sechs Söhne gern im Osten siedeln würden, ob man sich nicht schon mal eine Option für den Kauf “größerer Güter” sichern könne. Es gibt weitere Beispiele. Hält man sich den materiellen Aspekt vor Augen, ist es weniger erstaunlich, dass viele Adlige so lange mitgemacht haben.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Aber vor 1933 hatten die adligen Herren doch allen Grund, sich vor den Nazis eher zu fürchten. In der NSDAP gab es einen starken sozialistischen Flügel, und unter Hitlers SA-Schlägern fanden sich viele Proletarier und Landarbeiter.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Das Verhältnis zwischen Adel und Nationalsozialismus ist die Geschichte eines Missverständnisses. Was die Adligen in der braunen Partei sahen, war nicht das, was sie dann bekamen. Als Kampfbewegung stand sie radikal gegen alles, wogegen auch der Adel stand: Demokratie, Republik, Parlamentarismus, Parteienstaat, Sozialdemokratie. Aus seiner Sicht war das also eine Organisation, mit der man etwas anfangen konnte, die man reiten konnte wie ein Pferd – und es dauerte lange, bis der Adel merkte, dass sich das Verhältnis von Ross und Reiter verkehrt hatte.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Welchen Anteil hat der Antisemitismus?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Der größte deutsche Adelsverband, die Deutsche Adelsgenossenschaft, führte bereits 1920 einen Arierparagraphen ein. Als Gruppe hat sich der Adel ja immer über Blut definiert. Dass auch die Nazis in Kategorien wie Blut und Rasse dachten, hat nachweislich viele Adlige angesprochen.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Wie weit spielte der Adel den Nazis in die Hände?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Es gibt ab etwa 1930 eine nachweisbare Bewegung im gesamten deutschen Adel in die NSDAP hinein. Das fängt mit August Wilhelm Prinz von Preußen an, dem vierten Sohn des letzten Kaisers, der in Bierzelten für die Nazis auftrat, und gilt für viele andere Geschlechter. Es gibt innerhalb des preußischen Adels praktisch keine der berühmten Familien, die nicht dabei ist.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Können Sie Zahlen nennen?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: In der winzig kleinen Gruppe des Hochadels werden rund 70 Fürsten, Prinzen und Prinzessinnen noch vor 1933 Parteigenossen. Bis 1941 sind es etwa 270. Beim niederen Adel sieht es nicht anders aus. Man findet in den Mitgliedskarteien der NSDAP 34 Bismarcks, 41 Schulenburgs, 43 Bredows, 40 Bülows, 43 Kleists, 53 Arnims, 78 Wedels – insgesamt allein aus einer Stichprobe von 350 Familien fast 3600 Adlige. Und jeder Vierte trat vor 1933 ein…</strong></div>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14937187.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14937187.html</a></p>
<p>&#8211;</p>
<h1><strong>Die kuriose Ortschronik von Oldisleben/Thüringen &#8211; was alles fehlt.</strong></h1>
<h1><strong>Renommierte deutsche Geschichtswissenschaftler haben sich ausführlich mit markanten Personen Oldislebens befaßt, darüber publiziert &#8211; doch in der Ortschronik findet sich darüber nicht ein Wort. Wer hat dafür gesorgt, was ist da hinter den politischen Kulissen passiert? Warum nach dem Anschluß von 1990 die Schule in Oldisleben nicht mehr den Namen des ermordeten Nazi-Gegners Hermann Güntherodt tragen durfte&#8230;Steht wenigstens das Güntherodt-Denkmal noch?</strong></h1>
<div class="beitrags-info">
<p><img src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha28.jpg" alt="" /></p>
</div>
<p><strong>Umzug in Oldisleben &#8211; als die SA das Gewaltmonopol im Ort hatte&#8230;</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Offizielle Gemeinde-Website:</strong></p>
<div class="c-sm-8 trinhalt">
<p><strong>&#8230;Nachfolgend können Sie eine ausführlichere Chronik von Oldisleben als PDF herunterladen. Die Chronik entstammt der Feder des ehemaligen Ortschronisten Herrn Alfred Odebrecht und wurde zur 900 Jahrfeier unserer Gemeinde als Broschüre herausgegeben.</strong></p>
<p><strong>Sie soll in digitalisierter Form den historischen Abriss der Entwicklung in Oldisleben bis zum Jahr 1989 aufzeigen!</strong></p>
<div class="row">
<div class="c"><strong> </strong></div>
<div class="c-md-12">
<div class="xs-12">
<div class="c15"><strong> </strong></div>
<h2><strong><i class="fa fa-file-o fa-fw"></i> CHRONIK OLDISLEBEN BIS 1989:</strong><a href="http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf">http://www.oldisleben.de/data/seiten/4/oldisleberchronik.pdf</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Kein Wort über Hulda Wiesel &#8211; wer hat die Bürgerin von Oldisleben denunziert und in ihrem Leben eine unvorstellbare grausame persönliche Katastrophe verursacht?</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Hulda Wiesel aus Oldisleben, Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. 1978 verstorben in Schweden. Wo wird in Oldisleben der KZ-Überlebenden Hulda Wiesel gedacht, wo befindet sich die Gedenktafel?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Kein Wort über Hildegard Wilkendorf aus Oldisleben &#8211; wer hatte sie denunziert?</strong></p>
<p><strong>“Die 21-jährige Hildegard Wilkendorf, von Beruf Stenotypistin, wurde wegen ‘staatsfeindlicher Äußerungen’ und ‘Umgang mit Kriegsgefangenen’ denunziert und im Oktober 1943 zu einer neunmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt, die sie in <span class="cmp_parsed_location">Erfurt</span> verbüßte.”</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Kein Wort über Emil Dietrich aus Oldisleben &#8211; wer hatte ihn denunziert?</strong></p>
<p><strong>“Widerstand aus dem Glauben leistete Emil Dietrich aus <span class="cmp_parsed_location">Oldisleben</span>, der zur Gemeinde der Zeugen Jehovas gehörte. Nach Angaben aus dem Geschichtsarchiv der Zeugen Jehovas wurde er zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und anschließend in ein Konzentrationslager überstellt. Er überlebte und wurde 1950/1951 in der DDR erneut verfolgt.”</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Kein Wort über Kurt Telemann &#8211; wer hatte ihn denunziert?</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Oldisleben – Nazizeit und Zwangsarbeiter(über 800). Landwirt Kurt Telemann in der Adolf-Hitler-Straße 34 läßt einen polnischen Zwangsarbeiter mit dem Rad für Einkäufe nach Heldrungen fahren – und wird 1940 prompt angezeigt. Wie der Nazi-Kapitalismus funktionierte – warum heute deutsche Panzer aus Thüringen zu Kriegsübungen an die russische Grenze transportiert werden, zu hohen Kosten für die Steuerzahler:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/01/oldisleben-nazizeit-und-zwangsarbeiter-landwirt-kurt-t-in-der-adolf-hitler-strasse-34-laesst-einen-polnischen-zwangsarbeiter-mit-dem-rad-fuer-einkaeufe-nach-heldrungen-fahren-und-wird-prompt-ang/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>In der Ortschronik vermißt man sogar nähere Angaben über Fritz Hankel &#8211; wer hat dafür gesorgt?</strong></p>
<p><strong>Im Ort fehlen bisher Gedenkstein oder Gedenktafel, die über das schwere Schicksal von Fritz Hankel informieren. Bemerkenswert, daß die Informationen über Fritz Hankel sogar in der Ortschronik fehlen.  Zu den offenen Fragen gehört, wer in Oldisleben Fritz Hankel denunziert hat, ob die Denunziation von den lokalen SA-NSDAP-Führungsleuten kam. Aus dem Archiv der Pfarre in Oldisleben dürfte hervorgehen, wie sich damals die Kirche, ihre Pfarrer und Mitglieder zu dem Fall verhielten, wer protestierte, wer schwieg. Als Hankel-Haftgrund wurde “Verkehr mit Juden” genannt – auch Jesus war ein Jude. Die bisher vorliegenden Informationen über den Hankel-Fall geben einen Eindruck davon, was für ein soziokulturelles Klima zur Nazizeit in Oldisleben herrschte, wie die Menschen miteinander umgingen. </strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Über die Machenschaften von Göhring und Schreiber ließen sich problemlos Bücher füllen &#8211; in der Ortschronik fehlen sogar die Grundfakten:</strong></p>
<p><strong>“Während des <a title="Zweiter Weltkrieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> mussten etwa 800 <a class="mw-redirect" title="Kriegsgefangene" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene">Kriegsgefangene</a> sowie Männer und Frauen aus zahlreichen besetzen Ländern in der Zuckerfabrik und auf den Landgütern Göhring und Schreiber <a title="Zwangsarbeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit">Zwangsarbeit</a> leisten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oldisleben#cite_note-7">[7]</a>” Wikipedia</sup></strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Nach Angaben von Zeitzeugen der Region gab es auch in Dörfern wie Oldisleben nach 1945 ein regelrechtes Komplott, um schwerbelastete Nazis zu schützen. “Nazi-Amtsträger, Nazi-Aktivisten wurden gedeckt. Das ging nach dem Prinzip `Eine Hand wäscht die andere` – sagst du nichts über mich, sage ich nichts über Dich, wirst du nach der Nazizeit  Vorteile haben. Viele, die bei Verbrechen mitgemacht hatten, darin verwickelt waren, kamen auf diese Weise davon.” </strong></p>
<p><strong>Eine Rolle habe gespielt, daß manche, die sich nach 1945 als Kommunisten ausgaben, daher auf Verwaltungsposten, Bürgermeisterposten gelangten, in Wahrheit gar keine Kommunisten gewesen seien, bei den Nazis mitgemacht hätten. In Oldisleben spreche in diesem Kontext Bände, daß just Fälle wie Hulda Wiesel oder Hildegard Wilkendorf nicht in der offiziellen Ortschronik von Lehrer Alfred Odebrecht erwähnt werden, natürlich auch nicht die Namen der Denunzianten. “Auch in Oldisleben gab es welche, die an Nazi-Straftaten direkt oder indirekt teilnahmen – nach 1945 aber alles abstritten, stets behaupteten, nichts darüber zu wissen.” Den Zeitzeugen zufolge war in der späteren DDR-Schulküche des Rathauses zuvor kurz nach 1945 eine Art Gefängnis, in der die Nazi-Bauern von Oldisleben für einige Tage eingesperrt gewesen seien. </strong></p>
<p><strong>Ortschronik-Verfasser Odebrecht sei an der Ostfront gewesen – ob er dort in Verbrechen verwickelt war, wisse man nicht. Wie es an der Ostfront zuging, beschrieb ein Zeitzeuge aus der Region: “Ich habe auch Massenexekutionen gesehen. Wie die an der Ostfront  die Russen regelrecht abgeschlachtet haben, das kann sich niemand vorstellen. Ein Glück, daß ich ein einfacher Panzerfahrer war, keine Befehle geben mußte.” </strong></p>
<p><strong>Odebrecht war Lehrer an der Schule in Oldisleben, die Kollegen kannten ihn aus jahrelangem, engem Kontakt. Indessen ist von solchen Zeitzeugen nichts über die Rolle von Odebrecht im Nazismus-Kontext zu erfahren.</strong></p>
<p><strong>Heimatforscher in höherem Alter weisen 2018 zudem auf einen interessanten Aspekt: In bestimmten Thüringer Städten sei die Nazizeit überhaupt nicht aufgearbeitet, trauten sich Wissenschaftler nicht an das Thema. Dies liege daran, daß nach dem Anschluß von 1990 wieder bestimmte traditionelle Familien politisch-wirtschaftlich das Sagen hätten, die auch zur Nazizeit tonangebend gewesen seien. Diese Familien wollten auf keinen Fall, daß ihre Rolle im Nazi-Kapitalismus bekannt, näher beleuchtet werde. </strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Oldisleben und Stalingrad. Zeitzeugen des Ortes, die den Zweiten Weltkrieg als Jugendliche, junge Erwachsene erlebten, erinnern sich:</strong></p>
<p><strong>“Vor der Niederlage von Stalingrad wurde von Einwohnern Oldislebens, die Angehörige, Verwandte an der Ostfront hatten, bemerkt, daß die zu den Soldaten geschickten Briefe und Päckchen zurückkamen. Das war ein schlimmes Zeichen. Man erzählte sich heimlich, wer in Stalingrad ist und umkommen muß. Und dann kamen die Nachrichten über die Niederlage – nicht nur, wer in Oldisleben NSDAP-Amtsträger war, konnte es nicht begreifen. Alle waren entsetzt. Aber es wurde ertragen. Niemand hat gesagt, Hitler ist schuld, der muß weg, keiner hat was kritisiert. Es gab nicht mal eine Gedenkfeier – man ging darüber hinweg. Die Männer waren als Soldaten an der Front – und wenn die umkamen, dann war das eben so. Wer von Oldisleben in der Woche mit dem Zug für Lehre oder Arbeit nach Erfurt fuhr, sah auf dem Bahnhof grauenhaft aussehende deutsche Soldaten von der Ostfront, richtig abgerissen, völlig fertig sahen die aus.</strong></p>
<p><strong>Auf die Russen gab es in Oldisleben damals einen gewissen Haß – und als dann 45 die Russen teils in Panjewagen durch Oldisleben zogen, richtete sich der Haß der Bewohner auf diese russischen Soldaten. Die Stimmung war – mit denen wollen wir nichts zu tun haben, gegen die haben wir verloren. Daß da jemand gar Selbstkritik übte, gar sagte, wir haben uns unter Hitler geirrt, auch über die Russen, die Sowjetunion geirrt – nein, sowas gab es nicht. Großgrundbesitzer Göhring ist gleich rübergemacht, als die Amerikaner noch hier waren.”</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Nazi-Kriegsverbrecher Reinhard Gehlen aus Erfurt – wieso wurde ihm in der BRD nicht der Prozeß gemacht? “Gehlen musste erreichen, dass er für seine Handlungen an der Ostfront nicht, wie zwischen den Alliierten verabredet, an die Sowjetunion ausgeliefert wurde.” “Gehlen war ein Kriegsverbrecher”. DIE ZEIT 2013. Wer sich in der DDR mit dem Thema Gehlen befaßte…Die Kindersoldaten in Mosambik:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="dm_article_headline ">Daniela Dahn – das neueste Buch über die feindliche Übernahme(Annexion) der DDR:”Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute. Die Einheit – eine Abrechnung”.(Demnächst ein Klassiker in der stetig anwachsenden Bibliothek nichtoffizieller ostdeutscher Geschichtsschreibung?)Dahn analysiert Nazistan – der Fall Globke, die Renazifizierung der BRD, die Notstandsgesetze…”Keine gemeinsame Erinnerungskultur”. “Ich habe nicht die Absicht, mich daran zu gewöhnen, in einem Land zu leben, das sich ungestraft an Angriffskriegen beteiligt”(Jugoslawien etc.)</h2>
<h2 class="dm_article_headline ">“Bis in die 1980er Jahre  also war der Völkermord an den Juden in der DDR ein `gänzlich unterdrücktes Thema`. Soviel Desinformation macht sprachlos. Ich habe es genau umgekehrt wahrgenommen: Die DDR-Kultur hat dieses Thema früher und häufiger als in der Bundesrepublik aufgegriffen, kontinuierlich über die Jahre verfolgt…Ich empfinde solche Desinformation auch als persönliche Kränkung.” Dahn über die Stasi – was an der offiziellen heutigen Version alles nicht stimmt…</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/11/DahnBuch191.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-123427" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/11/DahnBuch191-1024x926.jpg" alt="DahnBuch191" width="1024" height="926" /></a></p>
<p><strong>Dürfen ostdeutsche Lehrer, die von oben verordnete offizielle Geschichtsschreibung Kindern, Jugendlichen einpauken müssen,  wenigstens auch auf die nichtoffizielle hinweisen – oder droht da sofort der Rausschmiß? </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/01/ApoldaNazis.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42592" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/01/ApoldaNazis-1024x622.jpg" alt="ApoldaNazis" width="1024" height="622" /></a></p>
<p>–<strong>“Denn was heiße Deutschsein anders, als gelassen sterben können, wo es eine große Sache verlangt”. Ausriß</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Das “Dossier Makwakwa” – Paulo Oliveira, einstiger Führer der Terrororganisation Renamo, packt aus. Viele interessante Details über die enge Kooperation mit NATO-Staaten wie Westdeutschland, mit dem BND, mit Südafrika. Mosambik-Dossier 8:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/</a></h2>
<p>–</p>
<p><strong>Kalter Krieg beim Eichmann-Prozess/Zitat DER SPIEGEL</strong></p>
<p><strong>Aktenklau für die Adenauer-Republik</strong></p>
<p><strong>Es war ein brisanter Auftrag, wohl abgesegnet vom BND: 1961 bestahl ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Adenauer nach SPIEGEL-Recherchen einen DDR-Anwalt und nahm Dokumente mit. Er wollte sicherstellen, dass im Eichmann-Prozess keine BRD-Politiker belastet werden.</strong></p>
<p><strong>Von Klaus Wiegrefe </strong><strong>Hamburg –</strong></p>
<p><strong>Während des Eichmann-Prozesses in Israel haben ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer und ein Reporter der “Bild”-Zeitung aus dem Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem Dokumente gestohlen, um sie dem Bundesnachrichtendienst (BND) zu übergeben. Pikantes Detail: Der Journalist war ein Schwager Axel Springers. Das geht aus Recherchen des SPIEGEL im Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Danach handelte sich bei den entwendeten Papieren um “Aufzeichnungen, Vollmachten und alle möglichen Unterlagen, in denen eine ganze Reihe von Namen westdeutscher Persönlichkeiten enthalten sind”.</strong><strong>Grund für den Diebstahl im Jahr 1961 im King David Hotel in Jerusalem: Adenauer fürchtete, während des Verfahrens gegen Adolf Eichmann könnten westdeutsche Politiker oder Beamte aufgrund ihrer Vergangenheit im “Dritten Reich” belastet werden und dass auf diese Weise das Ansehen der jungen Bundesrepublik leide. Der bestohlene DDR-Anwalt Friedrich Karl Kaul beobachtete nämlich im Auftrag Ost-Berlins das Verfahren und beschuldigte immer wieder öffentlich die Bundesregierung, Alt-Nazis zu decken.</strong><strong>Eichmann zählte zu den wichtigsten Organisatoren des Holocaust und war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren sorgte weltweit für großes Aufsehen, und Adenauer schickte daher eine offizielle Beobachterdelegation nach Jerusalem.</strong><strong>Zu ihr zählte einer der beiden Diebe, nämlich Rolf Vogel, Reserveoffizier der Bundeswehr und dort in psychologischer Kriegführung geschult. Der PR-Fachmann galt in Bonn als Mann des BND und zählte zu den Vertrauten des Kanzlers.</strong><strong>Für das Eichmann-Verfahren ließ er sich von seinem aktuellen Posten im Verbindungsbüro der Europäischen Gemeinschaften (EG) in Bonn entbinden. In Jerusalem firmierte er offiziell als Journalist und schrieb für die “Deutsche Zeitung”. Insgeheim hatte er jedoch den Auftrag, “das Bundeskanzleramt ständig auf dem Laufenden” zu halten”, wie es in den Akten vermerkt wurde. Dafür wurde er auch bezahlt. Mehrfach berichtete Vogel direkt an Adenauer.</strong><strong>Vogel sollte vor allem verhindern, dass die DDR den Eichmann-Prozess für Propagandazwecke instrumentalisierte. Wahrscheinlich kam es deshalb auch zu dem Diebstahl. Immer wieder lancierte die SED Namenslisten von Belasteten in Bonner Diensten, vorneweg Hans Globke, Kanzleramtschef Adenauers. Globke hatte 1936 den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen mitverfasst.</strong><strong>Der Diebstahl erfolgte am Abend des 29. Juni 1961 in Kauls Zimmer im King David Hotel in Jerusalem. Vogels Begleiter war Frank Lynder, Reporter bei der “Bild”-Zeitung und nach Angaben des Auswärtigen Amtes während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.</strong><strong>Ob die beiden Männer bei Kaul einbrachen oder den Advokaten trickreich bei einem Besuch ablenkten und dann die Papiere entwendeten, geht aus den Akten nicht eindeutig hervor. Gegenüber Gerhard von Preuschen, dem Leiter der Beobachterdelegation in Jerusalem, erklärten sie, sie hätten das “Aktenstück aus dem Hotelzimmer Kaul im Hotel King David unbemerkt entnommen”…</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html">http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html">http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html">http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html</a><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html</a>–</p>
<p>&#8211;</p>
<h1>Rechtsstaat BRD: “Umgerechnet auf die Bevölkerung, ging der Osten wesentlich rigoroser gegen nachgewiesenermaßen belastete Nazis vor und verurteilte etwa achtmal mehr Täter als der Westen.” Klaus Behling, Die Kriminalgeschichte der DDR, edition berolina. Wird den Schülern im Kyffhäuserkreis von den Lehrern ausführlich erläutert, wie das zu erklären ist &#8211; oder ist das brisante Thema tabu?</h1>
<h1>Warum DDR-Bürgerrechtler zu der heiklen Problematik verbissen schweigen&#8230;</h1>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">KZ Buchenwald: Wie ein SS-Totenkopf-Lagerarzt in Westdeutschland nur zu zehn Jahren Haft verurteilt, aber bereits 1948, nach drei Jahren entlassen wurde. Der aus Erfurt stammende Nazi-Kriegsverbrecher Reinhard Gehlen – von den USA gar nicht verurteilt, sondern 1945 sofort für eigene Zwecke eingespannt, zum Gründer und langjährigen Chef der West-Stasi gemacht:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/27/kz-buchenwald-wie-ein-ss-totenkopf-lagerarzt-in-westdeutschland-nur-zu-zehn-jahren-haft-verurteilt-aber-bereits-1948-nach-drei-jahren-entlassen-wurde-der-aus-erfurt-stammende-nazi-kriegsverbrecher/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/27/kz-buchenwald-wie-ein-ss-totenkopf-lagerarzt-in-westdeutschland-nur-zu-zehn-jahren-haft-verurteilt-aber-bereits-1948-nach-drei-jahren-entlassen-wurde-der-aus-erfurt-stammende-nazi-kriegsverbrecher/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">KZ Buchenwald. Hans Joachim Schädlich verreißt im staatlich geförderten Roman “Anders”(Rowohlt) Bruno Apitz(” Nackt unter Wölfen” und vergißt(?) beim Thema “Opfertausch” ein sehr wichtiges Detail – von Annette Leo exakt beschrieben:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/17/kz-buchenwald-hans-joachim-schaedlich-verreisst-im-staatlich-gefoerderten-roman-andersrowohlt-bruno-apitz-nackt-unter-woelfen-und-vergisst-beim-thema-opfertausch-ein-sehr-wichtiges/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/17/kz-buchenwald-hans-joachim-schaedlich-verreisst-im-staatlich-gefoerderten-roman-andersrowohlt-bruno-apitz-nackt-unter-woelfen-und-vergisst-beim-thema-opfertausch-ein-sehr-wichtiges/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">KZ Buchenwald, Willy Blum, Stefan Jerzy Zweig und der “Opfertausch”. Welches wichtige Detail interessanterweise bei Hans Joachim Schädlich(Roman “Anders”), Volkhard Knigge, Susanne Hantke fehlt…”Annette Leo. Das Kind auf der Liste. Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie.” Aufbau-Verlag:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/19/kz-buchenwald-willy-blum-stefan-jerzy-zweig-und-der-opfertausch-welches-wichtige-detail-interessanterweise-bei-hans-joachim-schaedlichroman-anders-volkhard-knigge-susanne-hantke-fehlt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/19/kz-buchenwald-willy-blum-stefan-jerzy-zweig-und-der-opfertausch-welches-wichtige-detail-interessanterweise-bei-hans-joachim-schaedlichroman-anders-volkhard-knigge-susanne-hantke-fehlt/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126052" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg1-1024x625.jpg" alt="Rosenberg1" width="1024" height="625" /></a></p>
<p><strong>Das hochaktuelle Buch über die kriminelle Energie der kapitalistischen deutschen Machteliten – von damals bis heute: “Alfred Rosenberg. Die Tagebücher von 1934 bis 1944. Herausgegeben und kommentiert von Jürgen Matthäus und Frank Bajohr”. Fischerverlag</strong></p>
<p><strong>Nazi-Offiziere wie Helmut Schmidt oder Heinz Guderian wußten bereits vor dem Überfall auf die Sowjetunion aus schriftlichen Vorgaben detailliert, daß ein Ausrottungskrieg durchzuführen war:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126124" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg3-1024x235.jpg" alt="Rosenberg3" width="1024" height="235" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"> <a href="https://www.juedische-allgemeine.de/politik/die-haben-ja-auch-dreck-am-stecken/">https://www.juedische-allgemeine.de/politik/die-haben-ja-auch-dreck-am-stecken/</a>.</h2>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126126" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg8-1024x335.jpg" alt="Rosenberg8" width="1024" height="335" /></a></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126122" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg2-1024x392.jpg" alt="Rosenberg2" width="1024" height="392" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126128" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg5-1024x272.jpg" alt="Rosenberg5" width="1024" height="272" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126130" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg6-1024x329.jpg" alt="Rosenberg6" width="1024" height="329" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126132" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg7-1024x142.jpg" alt="Rosenberg7" width="1024" height="142" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg9.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126135" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg9-1024x329.jpg" alt="Rosenberg9" width="1024" height="329" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126137" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg10-701x1024.jpg" alt="Rosenberg10" width="701" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg11.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126139" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/Rosenberg11-705x1024.jpg" alt="Rosenberg11" width="705" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">-</h2>
<p>Russen in Dörfern von Thüringen:</p>
<div class="beitrag">
<div class="row">
<div class="span2 article  loc-local">
<div class="ts-article-content">
<div class="ts-article-body">
<div class="article_content_container">
<div class="article_text">
<h2 class="beitrags-titel">Woher der heutige Haß der deutschen Machteliten auf Rußland, die Russen, alles Russische kommt – wie tief er noch in alten und neuen Nazis der deutschen Funktionselite drinsteckt:</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/09/Russenlager1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126922" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/09/Russenlager1-747x1024.jpg" alt="Russenlager1" width="747" height="1024" /></a></p>
<h1><strong>Naziführung und willige Vollstrecker bis hinunter ins kleinste deutsche Dorf. Der Umgang mit dem “russischen Untermenschen”.</strong></h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/09/Russenlager2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126924" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/09/Russenlager2-745x1024.jpg" alt="Russenlager2" width="745" height="1024" /></a></p>
<h1>Ausriß: <strong>“Adolf Hitler hatte am 31. März 1941 seine Generäle entsprechend eingestimmt: “Wir müssen vom Standpunkt des soldatischen Kameradentums abrücken. Der Kommunist ist vorher kein Kamerad und nachher kein Kamerad. Es handelt sich um einen Vernichtungskampf. Wir führen nicht Krieg, um den Feind zu konservieren”. Warum Nazi-Offizier Helmut Schmidt, beteiligt am Nazi-Kriegsverbrechen der Leningrad-Belagerung und dafür hochdekoriert, bis heute Partei-Ikone, Partei-Idol der SPD ist…</strong></h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/09/Russenlager3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126926" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/09/Russenlager3-667x1024.jpg" alt="Russenlager3" width="667" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>“Von den 5,3 bis 5,7 Millionen sowjetischen Soldaten, die im Verlauf des Krieges 1941 bis 1945 in deutsche Gefangenschaft gerieten, starben mindestens 2,6, möglicherweise bis zu 3,3 Millionen. Die deutschen Kriegsgefangenen waren neben den Juden und der sowjetischen Zivilbevölkerung die größte Opfergruppe der nationalsozialistischen Eroberungs-und Vernichtungspolitik.”</h1>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/09/Russenlager4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126929" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/09/Russenlager4-1024x565.jpg" alt="Russenlager4" width="1024" height="565" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/09/Russenlager5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126931" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/09/Russenlager5-1024x932.jpg" alt="Russenlager5" width="1024" height="932" /></a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong> </strong></div>
<div class="c15"><strong> </strong></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/24/wo-hing-in-oldisleben-eigentlich-der-sogenannte-sturmerkasten-am-gebaude-der-fruheren-drogerie-heinze/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ingrid Mansel, Bad Frankenhausen: Bodenreform unter sowjetischer Besatzung.</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/14/ingrid-mansel-bad-frankenhausen-bodenreform-unter-sowjetischer-besatzung/</link>
		<comments>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/14/ingrid-mansel-bad-frankenhausen-bodenreform-unter-sowjetischer-besatzung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 16:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte aus Bad Frankenhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Buchenwald]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Juden]]></category>
		<category><![CDATA[Luther]]></category>
		<category><![CDATA[Nazismus]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/?p=86</guid>
		<description><![CDATA[Während unter der Losung „Junkerland in Bauernhand” die „Demokratische Bodenreform 1945” in der Sowjetischen Besatzungszone und späteren Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bis zur sog. Wende 1990 als „Jahrhundertreformwerk” auf dem Wege zum Sozialismus propagiert wurde, ist sie inzwischen zu einem enormen Streitobjekt zwischen ehemaligen Großgrundbesitzern, Bauern sowie jetzigen Inhabern bzw. Erben von Bodenreformland gegen die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während unter der Losung <span lang="DE">„Junkerland in Bauernhand”</span><span lang="DE"> die </span><span lang="DE">„Demokratische Bodenreform 1945”</span><span lang="DE"> in der Sowjetischen Besatzungszone und späteren Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bis zur sog. Wende 1990 als „Jahrhundertreformwerk” auf dem Wege zum Sozialismus propagiert wurde, ist sie inzwischen zu einem enormen Streitobjekt zwischen ehemaligen Großgrundbesitzern, Bauern sowie jetzigen Inhabern bzw. Erben von Bodenreformland gegen die Bundesregierung angewachsen, das viele richterliche Instanzen bis zum Europäischen Gerichtshof beschäftigt.</span></strong></p>
<p><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"><span id="more-86"></span>Aber nicht dies abzuhandeln, soll Sinn und Ziel dieses Beitrages sein, vielmehr sollen </span><span lang="DE">60 Jahre nach Kriegsende</span><span lang="DE"> auch hier die historischen Fakten und Geschehnisse in </span><span lang="DE">Bad Frankenhausen</span><span lang="DE"> <em>wertungsfrei</em> nach der Aktenlage des Stadtarchivs dargestellt werden, zumal, <em>historisch bedeutsam</em>, hier am </span><span lang="DE">10.9.1945</span><span lang="DE"> der Stellvertretende Landtagspräsident Thüringens auf dem Marktplatz die Einführung und Durchsetzung der Bodenreform für das ganze Land Thüringen verkündete. Ein Ereignis, das viele Menschen bewegte. So füllt eine dichtgedrängte Menschenmenge unter dem großen Schriftband </span><span lang="DE">„Wir teilen die Rittergüter auf” </span><span lang="DE">den ganzen Platz und folgt erwartungsvoll den Worten des Redners (siehe Abbildung 1).</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Den Gesetzentwurf zur Bodenreform hatte das Sowjetische Volkskommissariat für Auswärtige Angelegenheiten bereits im Juli 1945 erarbeitet, Wolfgang Leonhard hatte diesen Text erst wenige Tage vor Beschlussfassung durch alle Landes- und Provinzialverwaltungen der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) aus dem Russischen übersetzt. Nachdem bereits in Sachsen-Anhalt am 3. September 1945 die erste Verordnung über die Bodenreform erlassen worden ist, trat am 10. September 1945 das </span><span lang="DE">„Gesetz über die Bodenreform im Lande Thüringen”</span><span lang="DE"> in Kraft. Voraus ging ein Aufruf an die </span><span lang="DE">„Bauern des Landes Thüringen”</span><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn1" name="_ednref1"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[1]</span></span></span></span></a><span lang="DE">/ auf der ersten Landesbauernkonferenz am 2. September 1945 in Weimar, unterzeichnet von allen derzeit in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) zugelassenen Parteien, und zwar: Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Bezirksleitung Thüringen, Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Landesleitung Thüringen, Demokratische Partei (DP), Landesleitung Thüringen, Christlich-Demokratische Union (CDU), Landesleitung Thüringen. In diesem Aufruf wird die vorbehaltlose Annahme dieses Gesetzes gefordert: „<em>Der Bauer muss das Land erhalten, das er selbst bebaut und an dem er leidenschaftlich hängt. Darum fort mit dem gesamten Grundbesitz der Kriegsverbrecher und aktiven Nazis. Denn damit wird ein jahrhundertealtes Unrecht an der arbeitenden Landbevölkerung wieder gut gemacht.</em>”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn2" name="_ednref2"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[2]</span></span></span></a></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">In der Präambel des Bodenreformgesetzes heißt es: <em>„Entsprechend den Forderungen der werktätigen Bauern Thüringens nach einer gerechten Bodenverteilung und Liquidierung des feudalen und junkerlichen Grundbesitzes sowie zum Zwecke der Landzuteilung an landlose und landarme Bauern, darunter auch an diejenigen Bauern, die aus anderen Staaten umsiedelten, beschließt die Verwaltung des Landes Thüringen folgendes Gesetz. &#8230;”</em><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn3" name="_ednref3"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[3]</span></span></span></a> Auf der Grundlage dieses Gesetzeswerkes waren bis Ende Oktober 1945 aller Großgrundbesitz über 100 ha Betriebsfläche und alle Güter von aktiven Nationalsozialisten und Kriegsverbrechern restlos und ohne Entschädigung zu enteignen. Ebenfalls wurde der dem Staat gehörende Grundbesitz in den zu enteignenden Bodenfonds einbezogen, ausgenommen bleiben sollte nur der Landbesitz von Forschungs-, Versuchs- und Lehranstalten, der der Genossenschaften, der Kirchen und Klöster und der der Städte und Gemeinden. Die enteigneten Großgrundbesitzer wurden binnen der ersten vier Wochen nach den Bodenreformverordnungen aus ihren Dörfern und wenig später aus ihrem Landkreis ausgewiesen, denn alle auf dem Grundbesitz befindlichen Gebäude, lebendes und totes Inventar und anderes landwirtschaftliches Vermögen wurden gleichfalls enteignet.</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">In Artikel I. Absatz 2. heißt es: „<em>Das Ziel der Bodenreform ist:</em></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><em><span lang="DE">a) das Ackerland der bereits bestehenden Bauernhöfe unter 5 ha zu vergrößern;</span></em></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><em><span lang="DE">b) neue selbständige Bauernwirtschaften für landlose Bauern, Landarbeiter und kleine Pächter zu schaffen;</span></em></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><em><span lang="DE">c) an Umsiedler und Flüchtlinge, die durch die räuberisch-hitlerische Kriegspolitik ihr Hab und Gut verloren haben, Land zu geben;</span></em></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><em><span lang="DE">d) zur Versorgung der Arbeiter, Angestellten und Handwerker mit Fleisch und Milchprodukten in der Nähe der Städte Wirtschaften zu schaffen, die der Stadtverwaltung unterstehen, sowie den Arbeitern und Angestellten zum Zwecke des Gemüseanbaus kleine Grundstücke (Parzellen) zur Verfügung zu stellen;</span></em></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><em><span lang="DE">e) die bestehenden Wirtschaften, die wissenschaftlichen Forschungsarbeiten und Experimentalzwecke bei den landwirtschaftlichen Lehranstalten sowie anderen staatlichen Erfordernissen dienen, zu erhalten und neue zu organisieren.”</span></em></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><em><span lang="DE"> </span></em></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Zur unmittelbaren Verwirklichung der Bodenreform wurden bis zum 25. September 1945 besondere Organe geschaffen:</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><em><span lang="DE">„a) in den Gemeinden: Gemeindekommissionen, &#8230; bestehend aus 5-7 Personen, die auf allgemeinen Versammlungen der Landarbeiter, landlosen Bauern und Bauern, die weniger als 5 ha an Boden besitzen, und der ansässigen Umsiedler gewählt werden. Die Kommission wählte aus ihren Reihen einen Vorsitzenden.</span></em></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><em><span lang="DE"> </span></em></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><em><span lang="DE">b) in den Kreisen Kreiskommissionen &#8230;, bestehend aus 5 Personen unter dem Vorsitz des Landrates oder seines Stellvertreters &#8230;,</span></em></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><em><span lang="DE"> </span></em></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><em><span lang="DE">3. Von der Verwaltung des Landes Thüringen wird eine Landeskommission&#8230; gebildet, die aus 7 Personen unter dem Vorsitz des 1. Vizepräsidenten der Landesverwaltung besteht.”</span></em></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Die Kommissionen waren angehalten, die praktische Durchsetzung der Verordnungen in der Zeit vom September bis einschließlich Oktober 1945 zu erreichen bei <em>gleichzeitiger Bergung der Ernte und Realisierung der Herbstbestellung</em>.</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Es ging um Bestandsaufnahme des enteigneten und nun zur Verteilung anstehenden Grundbesitzes und des gesamten landwirtschaftlichen Eigentums, aus dem ein Bodenfonds gebildet wurde. Des weiteren Auflistung der in Frage kommenden Antragsteller und nachfolgende Aufteilung aus diesem Fonds, inbegriffen die dazu gehörenden Wälder an Neubauern bzw. Gemeinden. Während einfaches landwirtschaftliches Gerät und Arbeitsvieh z. T. zur individuellen Benutzung den bedürftigsten Bauernwirtschaften übergeben wurde, gingen die beschlagnahmten Traktoren, Dreschmaschinen, Mähdrescher und andere landwirtschaftliche Maschinen aus den enteigneten Wirtschaften zur Organisierung von <em>„Ausleihstellen landwirtschaftlicher Maschinen</em>” an die „<em>Komitees der gegenseitigen Bauernhilfe</em>” über. Diese hatten die Bodenreformwirtschaften vordergründig zu bedienen. Mit diesen beiden Maßnahmen war der Grundstock gelegt für die spätere MAS (Maschinenausleihstation, gegründet März 1949), dann MTS (Maschinen-Traktoren-Station), sowie für die VdgB (Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe, Ortsgruppe gegründet am 13.3.1946). Der Maschinenpark der MTS wurde im Zuge der Kollektivierung in die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) überführt, dagegen erlangte die VdgB Parteienstatus, war in der Volkskammer vertreten, löste sich jedoch im März 1990 auf.</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Die Bedingungen für den Landerwerb schienen relativ moderat. Sie sahen den Verkauf des enteigneten Bodens zum geringen Preis des Gegenwertes einer Jahresernte von 1000-1500 kg Roggen pro Hektar vor, was einen realen Preis von 277 RM pro ha in Thüringen bedeutete. Umsiedlern sollte die Zahlung ausdrücklich erleichtert werden.<em> „Der erste Beitrag in einer Summe von 10 Prozent des Gesamtpreises ist bis Ende 1945 zu entrichten, die übrige Summe wird in gleichmäßigen Geld- oder Naturalbeiträgen entrichtet, für die landarmen Bauern und Umsiedler im Laufe von 20 Jahren. Den bisherigen landlosen Bauern, Kleinpächtern, Landarbeitern und Umsiedlern kann von der Kreiskommission für die Bodenreform eine Stundung des ersten Beitrages bis zu drei Jahren gewährt werden.”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn4" name="_ednref4"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[4]</span></span></span></a></em></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Es wurde eindeutig festgelegt, dass die auf Grund dieser Verordnung geschaffenen Wirtschaften weder ganz noch teilweise geteilt, verpachtet oder verpfändet werden können. Und besonders wichtig war für die neuen Eigentümer, dass sie den Boden schuldenfrei erhielten.</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Die Neubauern erhielten eine Urkunde mit nachstehendem Inhalt (leicht gekürzt): <em>„Auf Grund der Verordnung der Landesverwaltung Thüringen über die Bodenreform vom 10. September 1945 wird dem &#8230; wohnhaft in &#8230;. ein Grundstück im Umfang von 0,05 ha rechtskräftig zum persönlichen, vererbbaren Eigentum übergeben. &#8230; Der Bauer &#8230; erhält das Grundstück schuldenfrei. Diese Urkunde berechtigt zur Eintragung des Grundstücks in das Grundbuch. &#8230;”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn5" name="_ednref5"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[5]</span></span></span></a></em></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">In Bad Frankenhausen wurde es am 1. November 1945 konkret. Mit diesem Datum begannen auf der Grundlage des Gesetzes zur Durchführung der Bodenreform im Lande Thüringen vom 10. September 1945 die <em>Enteignungen</em>. Diese wurden dann mit Datum vom 10. Juni 1946 rechtskräftig durch die Kreiskommission zur Durchführung der Bodenreform des Kreises Sondershausen beurkundet.<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn6" name="_ednref6"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[6]</span></span></span></a></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Es betraf 3 Großgrundbesitzer: Das waren sowohl der Pächter der Staatlichen Domäne als auch der Pächter der Bachmühle, ebenso die Witwe eines Forstmeisters mit großem Waldeigentum. Der Bachmühlenpächter fiel weniger wegen seines Grundbesitzes (geringer als 100 ha) unter das Gesetz, vielmehr spielten hier politische Gründe eine Rolle.</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Da für Bad Frankenhausen die Landwirtschaft seinerzeit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor gewesen ist, interessieren auch die Zahlen und Fakten zu Grundbesitz und Wohn- und Wirtschaftsgebäudeeigentum. </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Den Charakter einer Ackerbürgerstadt, denn auch das war Bad Frankenhausen, prägte in besonderem Maße die dem Staatsfiskus in Weimar gehörige und verpachtete Staatsdomäne. Diese war im Jahre 1918 im Zuge der Novemberrevolution aus dem sehr umfangreichem Grundbesitz des Schwarzburg-Rudolstädtischen Fürstentums in staatliche Trägerschaft übergegangen. </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">An Grundbesitz gehörten zu dieser Domäne (Abb. 2 und 3):</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> Ackerland                            356,0052 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> Gärten                                      5,1465 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> Obst                                                    8,9500 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> Wiese                                    37,6409 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> Ödland                                   21,4100 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> Hofraum, Gebäude, usw.        6,8471 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">                                             &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">                                 zus.     435,9997 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">                                                  =========</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Wohn- und Wirtschaftsgebäude</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Betrachtet man die Substanz an Immobilien, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Domäne ein eigenes Dorf „im Dorfe” bewirtschaftete. In <em>weiträumigen Gebäuden</em> war Platz für diverses Nutzvieh, aber auch für einen landwirtschaftlichen Maschinenpark, ja sogar für Schlosserei, Schmiede und Stellmacherei. Selbstredend gehörten Scheunen und Speicher zum Anwesen. In eines der Wohnhäuser waren das Büro, eine Fleischerei sowie 2 Verkaufsräume integriert. Es standen <em>Wohnhäuser oder Wohnungsausbauten</em> zur Verfügung, die meistens mit Stallung, Hof (Schloßstr. 15) oder mit Hofstelle (Bachweg 25 und Hinter der Domäne 3-5)  ausgestattet waren. Letztgenannte waren an langjährige Landarbeiter vermietet worden. Letztendlich gab es da noch das <em>Vorwerk (Stadthof) Teichmühle mit ebenfalls einem Wohngebäude</em> sowie Nebengelass und Ställen. Dieses sowie andere Wohngebäude wurden im Zuge der Bodenreform mit insgesamt 5 Siedlerfamilien besetzt. Das zahlreiche Vieh wurde entsprechend aufgeteilt, z. T. gab es auch Abgänge an andere Gemeinden.</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Zum Besitz der enteigneten Forstmeisterwitwe gehörten:</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Ackerland                                8,7110 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Gärten                                     0,8644 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Wiesen                                   2,4200 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Wald                                    95,1600 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Ödland                                    0,7219 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Hofraum                                  0,0815 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">                                             __________</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">                                 zus.    107,9588 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">                                             =========</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">sowie Wohn- und Wirtschaftsgebäude:</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">1 <em>Wohnhaus mit Stallung und Scheune</em>  „An der Bleiche”</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Dem Pächter der ehemaligen Bachmühle gehörten (Abb. 4 und 5):</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Ackerland                             49,4600 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Gärten                                    0,2500 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Wald                                             -</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Wiese                                    7,3100 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Hofraum, Gebäude, usw.      0,3154 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">                                             _________</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">                                 Zus.     57,3354 ha</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">                                             ======== </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Sowie Wohn- und Wirtschaftsgebäude:</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">1 <em>Wohnhaus mit Nebengebäuden, Scheune, Ställen</em>, ehemalige Bachmühle, nach der Bodenreform zunächst von 10 Siedlern bewohnt, (heute Hauptgebäude abgerissen, von 1949-1952 Neubau eines Kulturhauses, ehemalige Scheune als Wohnraum ausgebaut). (Dazu siehe Foto 3 und 4)</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Mit diesen enteigneten Flächen, zuzüglich dem vom Staat zur Verfügung gestellten Wald standen zur „Durchführung der demokratischen Bodenreform in Bad Frankenhausen” <em>759,6839 ha Gesamtfläche zur Verteilung</em> an.</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Ergebnis dieser Aufteilung:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn7" name="_ednref7"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[7]</span></span></span></a></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Es wurden 50 Neubauernwirtschaften und 5 Neugärtnerbetriebe errichtet.</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">15 landarme Bauern (das sind Bauern mit wenig Eigentum) wurden aufgestockt</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">101 &#8211; 1 Morgen Parzellen und</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">  66 &#8211; Kleingartenparzellen wurden den Arbeitern zur Verfügung gestellt</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">13 Umsiedler errichteten sich durch Übernahme einer Neubauernwirtschaft eine neue Existenz.</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Befehl 209</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Wenn auch damit die ersten Voraussetzungen für die Durchsetzung der Bodenreform gegeben waren, so war die Wohnraumsituation der Neusiedler katastrophal. Nur einigen wenigen konnte sofort geholfen werden, indem sie in die vormaligen Gutshäuser (in Frankenhausen: Domäne, Bachmühle, Teichmühle) zogen. Dies erkennend, griff die Sowjetische Militäradministration mit ihrem Befehl Nr. 209 vom 9. September 1947 über <em>„Die Errichtung von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden für Neubauern”</em> ein, der dazu führen sollte, innerhalb der Jahre 1947-1949 die Versorgung mit Neubauten und Wohnungen zu verbessern. Die Anordnung vom 14. Dez. 1947 forcierte und verschärfte diesen Befehl dahingehend, dass <em>„Neubauern, die keine Häuser und Wirtschaftsgebäude zum Eigentum erhalten haben, sondern Wohnungen in früheren Gutshäusern und Gemeinschaftswohnungen einnehmen &#8230; berechtigt sind, ungehindert die Gebäude des Gutes abzubrechen und das Abbruchmaterial zum Bau ihrer neuen Häuser zu verwenden.”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn8" name="_ednref8"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[8]</span></span></span></a></em></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><em><span lang="DE"> </span></em></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Die Realisierung des hochgesteckten Wohnungsbauprogramm war nur möglich geworden, indem man die gesamte Bevölkerung der Stadt, die Betriebe und Einrichtungen, Privatpersonen, zur Mitarbeit aufforderte. So verging keine Woche ohne Aufrufe und Hilfeersuchen, Samstags- und Sonntags-Arbeitseinsätze mit Hacke und Schaufel, Bereitstellung von Fuhrwerken, evtl. Bereitstellung von Baumaterialien, Maschinen &#8230; zu leisten, Ein Beispiel dazu für viele: <em>„Großeinsatz: für das Bodenreform-Bauprogramm 1949 und den Aufbau der Maschinen-Ausleihstationen: Die Erstellung der Neubauerngehöfte kann nicht allein Aufgabe des Neubauern sein, sondern jeder muss mithelfen. Treffpunkt: Hof der MAS (ehemalige Domäne), Arbeitsgeräte, wie Schaufeln Hacken, usw. sind mitzubringen.”<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn9" name="_ednref9"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[9]</span></span></span></a></em> Ein Blick in die Akte Großeinsätze lässt erkennen, dass Beachtliches geleistet wurde unter geforderter Hintanstellung eigener Notwendigkeiten und Bedürfnisse. </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Am 28. September 1949<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_edn10" name="_ednref10"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[10]</span></span></span></a> konnte der Stadtrat folgendes Resümee ziehen:</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Nachweis der im Zuge des Bodenreform-Bauprogramm errichteten Neubauerngehöfte in Bad Frankenhausen</span><span lang="DE"> (Abb. 6 und 7)</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<div>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Baujahr           Wohnhäuser                          Stallgebäude                                      Scheunen</span></strong></p>
</div>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">1946                         1                                              1                                                      -</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">1947                         2                                              4                                                      3</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">1948                       32                                            30                                                      2</span></strong></p>
<div>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">1949                       10                                            13                                                      6</span></strong></p>
</div>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Insgesamt              45                                            48                                                    11</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">======================================================================</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">In die Zahl der Wohnhäuser sind die 4 Wohnhäuser für Neugärtner eingebunden, des weiteren wurden 6 alte Gehöfte umgebaut.</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Die Neubauern siedelten in der Frankenhäuser Flur zum einen mit 21 Wohnstellen auf einem Gelände entlang der Bahnstrecke nach Sondershausen, diese Siedlung erhielt den Namen „Florian Geyer”. Zum anderen entstand mit 20 Wohnstellen die Neubauernsiedlung „Thomas Müntzer” an der Esperstedter Straße. </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Mit der Bodenreform war ein jahrhundertealter Wunschtraum der Bauern, nämlich der, <em>dass das Land demjenigen gehören solle, der es auch bewirtschaftet</em>, für viele landarme Bauern und Landarbeiter in Erfüllung gegangen. Mit der Namensgebung wurden die beiden Persönlichkeiten geehrt, die in den Bauernaufständen des 16. Jahrhunderts auf der Seite der Bauern für deren unabdingbaren Rechte standen und dafür mit dem Leben bezahlten. Es waren dies der fränkische Ritter Florian Geyer (1490-1525), der sich freiwillig den aufständischen Bauern der Taubergegend anschloss, sowie der Theologe aus Stolberg Thomas Müntzer (1490-1525), der die Bauern zur Schlacht auf dem Weißen Berge bei Frankenhausen führte und nach der Niederlage gefangen genommen und später hingerichtet wurde.</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE"> </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span lang="DE">Am 14. Januar 1953 begann mit Gründung der LPG „Thomas Müntzer” in Bad Frankenhausen auch für die Neubauern der schrittweise Übergang zur Kollektivierung der Landwirtschaft.</span></strong></p>
<div><strong> </strong></div>
<div>
<p class="MsoEndnoteText"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref1" name="_edn1"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[1]</span></span></span></span></a><span lang="DE"> Gesetz und Ausführungsverordnung zum Gesetz über die Bodenreform im Lande Thüringen mit dem Aufruf des antifaschistischen Blocks und der Resolution der Landeskonferenz der Thüringer Bauern, Abschrift Paul Haselhuhn, Stadtarchivar i. R., September 1985</span></strong></p>
</div>
<div>
<p class="MsoEndnoteText"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref2" name="_edn2"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[2]</span></span></span></span></a><span lang="DE"> Ebenda</span></strong></p>
</div>
<div>
<p class="MsoEndnoteText"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref3" name="_edn3"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[3]</span></span></span></span></a><span lang="DE"> Ebenda</span></strong></p>
</div>
<div>
<p class="MsoEndnoteText"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref4" name="_edn4"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[4]</span></span></span></span></a><span lang="DE"> Ebenda</span></strong></p>
</div>
<div>
<p class="MsoEndnoteText"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref5" name="_edn5"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[5]</span></span></span></span></a><span lang="DE"> Stadtarchiv Bad Frankenhausen, 1/XIV-246.1.+2: Bodenreform Urkunde und Zeichnung Landesverteilung (Siedlungen) 1947)</span></strong></p>
</div>
<div>
<p class="MsoEndnoteText"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref6" name="_edn6"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[6]</span></span></span></span></a><span lang="DE"> StA BadF, 1/XIV-255/a, Dokumentation Demokratische Bodenreform in Bad Frankenhausen 1945</span></strong></p>
</div>
<div>
<p class="MsoEndnoteText"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref7" name="_edn7"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[7]</span></span></span></span></a><span lang="DE"> StA BadF, 1/XIV-258, Bodenreform 10. Jahrestag 1955</span></strong></p>
</div>
<div>
<p class="MsoEndnoteText"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref8" name="_edn8"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[8]</span></span></span></span></a><span lang="DE"> Auszug aus SMAD-Befehl Nr. 209 vom 9. September 1947</span></strong></p>
</div>
<div>
<p class="MsoEndnoteText"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref9" name="_edn9"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[9]</span></span></span></span></a><span lang="DE"> StA BadF, 1/XIV-241, Rat der Stadt Bad Frankenhausen Landwirtschaft, 1. Bauprogramm Bodenreform Befehl 209; 2. 10. Jahrestag der Demokratischen Bodenreform 1948-1955</span></strong></p>
</div>
<div>
<p class="MsoEndnoteText"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/#_ednref10" name="_edn10"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE">[10]</span></span></span></span></a><span lang="DE"> Ebenda</span></strong></p>
<div class="beitrag">
<h2>Kriegsende 1945 – Kindheitsbilder aus einer schlimmen Zeit. Bad Frankenhausen. Hans Schneider. <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=23&amp;action=edit">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/kyffhauserkreis/">kyffhäuserkreis</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/thuringen/">thüringen</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/zeitzeugen/">zeitzeugen</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/zweiter-weltkrieg/">zweiter weltkrieg</a></p>
<p><strong>Von Hans Schneider, geboren und aufgewachsen in Bad Frankenhausen, jetzt wohnhaft in Nordhausen</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Ende des Krieges erlebte ich als unterernährter, durch die Ereignisse der Zeit frühreifer Junge von 10 Jahren. Ich wohnte damals allein mit meiner Mutter im Schützenhaus an der Blutrinne am Rande unserer Stadt. Der große Garten mit den verschiedenen Schießständen , auf denen der Schützenverein, die Wehrmacht, die SA und SS, die Amerikaner und Russen schossen, war ein Abenteuerspielplatz ersten Ranges für mich. Ich war bei fast allen Übungen dabei und durfte auch schießen.</strong></p>
<p><strong>Bad Frankenhausen blieb lange Zeit von unmittelbaren Kriegseinwirkungen verschont.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/07/31/nazizeit-evangelische-kirche-und-evangelische-jungmaedchen-traeumt-nicht-rief-pfarrer-fischer-uns-zu-ihr-evangelischen-jungmaedchen-traeumt-nicht-seid-stolz-was-die-gefallenen-waren-das-seid/</a></p>
<p><strong>Für uns Kinder war der Krieg ein abenteuerliches Spiel, illustriert durch die Propagandabilder der Deutschen Wochenschau. So zierten unsere Schulhefte und  -bänke Zeichnungen von Flugzeugen und Panzern mit Hakenkreuzen, die ununterbrochen  siegten. Die Realität verspürten wir jedoch zutiefst am Fehlen der Väter, am Hunger, der nie aufhörte und schmerzte, und am häufigen Unterrichtsausfall, der uns dagegen ganz und gar nicht weh tat.</strong></p>
<p><strong>Dennoch erreichte das direkte Kriegsgeschehen am Ende auch meinen Heimatort, die Ereignisse häuften sich, von denen sich einzelne wie Filmspots unauslöschlich in mein Gedächtnis eingegraben haben. Nicht alle, die ich schildern möchte, dürften in den Chroniken vermerkt sein, aber noch gibt es  viele lebende Zeitzeugen in dieser Stadt, welche, auf diese Weise daran erinnert, meine Berichte bestätigen, korrigieren, durch andere Beiträge erweitern und somit präzisieren können, was Kinderaugen in anderen Dimensionen von Zeit und Raum erfassten und in die Seele spiegelten.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                     Der Marktplatz – Kulisse vieler Ereignisse</strong></p>
<p><strong>Der Marktplatz vor dem Rathaus bildete ( und bildet )die Kulisse für vielerlei zentrale Veranstaltungen. Er sah bei Aufmärschen die braunen Uniformen der SA, die grauen der Wehrmacht, später der Kampfgruppen, die Uniformen der ”Pimpfe” und HJ, später die Blauhemden der FDJ. Ich selbst trug im Verlauf der Zeit  zwei davon. Er vernahm vom Balkon des Rathauses die Durchhalteparolen zum Endsieg und die Maireden über die Sieghaftigkeit des Sozialismus. Artisten traten hier auf,  zeigten ebenfalls Drahtseilakte, und zahlreiche Marktbuden sorgten für reges Treiben. Die Zeit hat ihr Urteil gesprochen, die meisten Bilder sind verblasst, geblieben sind nur einige unauslöschliche Spots.</strong></p>
<p><strong>         </strong></p>
<p><strong>                             Der Pranger auf dem Markt</strong></p>
<p><strong>Durch den Krieg waren Fremdarbeiter Ost ( Zwangsarbeiter )  in der Stadt interniert. Eine Frau, so wurde den Bürgern verkündet, hätte Rassenschande begangen. Viele Einwohner waren auf dem Markt versammelt. In seine Mitte wurde ein Stuhl gestellt. Man setzte die Frau darauf. Ein Mann kam, offenbar ein Friseur, und schor ihr den Kopf kahl, wie man ein Schaf schert. Ihr Haar fiel zu Boden. Die Frau schluchzte Herz ergreifend und verbarg ihr Gesicht vor Scham in den Händen. Die Menge stand schweigend und reglos.</strong></p>
<p><strong>Hatte sie ein Eiseshauch mittelalterlicher Barbarei gestreift ?</strong></p>
<p><strong>                                </strong></p>
<p><strong>                                     Wildwest auf dem Markt ?</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar nach dem Einmarsch der Amerikaner bot sich mir auf dem Markt ein Bild wie in einem Wildwestfilm:</strong></p>
<p><strong>Ich schaukelte gerade auf einer der schweren Eisenketten vor dem Geschäft von Max Perlick, hatte also gewissermaßen einen Platz im ersten Rang inne, als plötzlich viele Schüsse ununterbrochen unter dem Dach des Rathauses knatterten. Aus der Kräme kam ein langer Amerikaner in geduckter Haltung mit der Pistole in der Hand. Er arbeitete sich, eng an die rechten Häuserwände gedrückt und jede Deckung suchend, zum Rathaus vor. Das war ein Anblick! Offenbar gab es aber dort keine Heckenschützen und alles endete friedlich, denn mit diesem Bild endet auch mein Erinnerungsspot.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                        Luftkämpfe über der Stadt</strong></p>
<p><strong>Gegen Ende des Krieges kam es mehrmals zu Luftkämpfen im Luftraum über der Stadt. Ich stand im Garten und beobachtete gebannt ein Schauspiel am Himmel : Helle und dunklere Flugzeuge kurvten wild umeinander. Manchmal waren zwei Maschinen kurzzeitig durch dünne Fäden miteinander verbunden. Es gab Geräusche in den Obstbäumen des Gartens. Eine Maschine stürzte mit einer Rauchfahne ab. Sie muss in der Gegend um Udersleben abgestürzt sein. Anschließend sammelte ich unter den Obstbäumen große Hülsen von den Bordwaffen der Flugzeuge auf. Sie hatten die Geräusche verursacht. Es war wieder ein Geschehen wie in der Deutschen Wochenschau, das ich so oft gezeigt bekommen hatte. Wohl deshalb empfand ich keinerlei Angst, ich wusste nur nicht, wer Freund oder Feind war, das war neu.</strong></p>
<p><strong>Es gab auch Aufregung, als sich ein Flugzeug kurz hinter der Stadt vor einer Scheune in den Acker grub. Die Stelle befand sich südlich der Esperstedter Straße. Das tiefe Loch war noch von der Straße aus zu sehen. Ich hörte viele Gespräche darüber, wer und was der Pilot gewesen wäre.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                      Gewitter oder Bomben ?</strong></p>
<p><strong>Nordhausen erlebte zwei schwere Luftangriffe und wurde furchtbar zerstört. Viele Menschen wurden getötet. Jährlich gedenkt man der Opfer. Wir konnten damals den Widerschein der Brände über den Kyffhäuserbergen sehen. Ein britischer Bomberpilot, der von einem Feindflug gegen ein anderes Ziel zurückflog, schrieb damals in seinem Bericht, dass diese Stadt stark brannte. Auch unsere Stadt erlebte Luftangriffe, die sie hätten auslöschen können, aber wie durch ein Wunder blieb sie immer nahezu unversehrt….</strong></p>
<p><strong>Wir wohnten in der Poststraße. In der Nacht  wurde ich mitten im tiefsten Schlaf von meiner Mutter aus dem Bett gerissen. Schlaftrunken hörte ich ein Krachen und glaubte an ein Gewitter, vor dem ich im Unterschied zu meiner Mutter keine Angst hatte, und wollte weiterschlafen. Sie aber warf mir etwas über und schrie mich an: „Wir müssen in den Keller!” Darauf zerrte sie mich quer über die Straße zu unseren Nachbarn, in deren Keller wir uns stets flüchteten. Überall zuckten Blitze. Ich begriff immer noch nicht, was geschah, aber als wir mitten auf der Straße waren, wankte plötzlich das Pflaster unter mir. Dann saßen wir im Keller und hatten nur noch Angst. Es war der Angriff vom 21.01.44 mit vielen Brandbomben, die in die Wälder rund um die Stadt fielen und sie erleuchteten.</strong></p>
<p><strong>Auch dieser Angriff war nicht befohlen worden, denn mein britischer Gewährsmann, Mr. Partington, ehemaliger Offizier der britischen Luftwaffe, fand in den Archiven kein militärisches Dokument, das Bad Frankenhausen erwähnte. Damals gab es einen großen Angriff auf Berlin. Er nimmt mit hoher Wahrscheinlichkeit an, dass daran beteiligte Maschinen auf dem Rückflug ihre Bombenlast bei uns abwarfen. Der Angriff erfolgte gegen 23 Uhr.</strong></p>
<p><strong>                                          </strong></p>
<p><strong>                                               Das Standgericht</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar bevor die Amerikaner kamen, erschien ein Polizist bei uns im Schützengarten, tuschelte kurz geheimnisvoll mit meiner Mutter und verschwand wieder. Das machte mich hellwach. Sie sollte darauf achten, dass ich im Hause blieb. Zwei Militärlastkraftwagen quälten sich mit heulenden Motoren den Hohlweg der Blutrinne hoch und hielten am Eingang der alten Lehmgrube. Sie war nur durch einen Drahtzaun mit einer Hagebuttenhecke vom Schützengarten getrennt. Ich schlich mich heimlich durch die Schießhalle des Schützenhauses zum Hinterausgang und von da im Schutze der Fliederbüsche zu der dichten Hecke, hinter der ich mich verbarg. Die Leute in der Lehmgrube waren so sehr mit ihrem Tun beschäftigt, dass man mich nicht bemerkte.</strong></p>
<p><strong>Von dem einen LKW stiegen Soldaten ab, die unter Aufsicht links daneben mit dem Gesicht zur hinteren Wand der Grube, vom Eingang aus gesehen, Aufstellung nehmen mussten. Aus dem anderen Fahrzeug kam ein Erschießungskommando , das zwei sehr junge Soldaten zu dieser Wand führte und davor stellte. Einer schrie : „Mutter! Mutter!” Diese Schreie brannten sich mir ein, dass ich meine, sie noch heute zu hören. – Die Salve krachte, dann war es still. Der Offizier ging zu den Erschossenen, dann wurden die Leichen in zwei Särge gelegt, die man auf dem einen LKW mitgebracht hatte. Die Soldaten, die wahrscheinlich zur Warnung zusehen mussten, und das Kommando stiegen auf, die Wagen fuhren weg. So schnell, wie er gekommen war, war der grausige Spuk wieder verschwunden.</strong></p>
<p><strong>Ich ging zur Wand, wo die Blutflecken waren, und suchte im Lehm nach den Kugeln, wie ich es immer in den Kugelfängen der Schießstände tat, fand sie aber nicht.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nachtrag von Hans Schneider im Mai 2005:</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Standgericht</strong></p>
<p><strong>Paul Söhle berichtet von vier Radfahrern in Zivil, die von der SS aufgegriffen wurden. Am 8.4.45 wurden sie nach einem Standgericht ”zum ehemaligen der Schützengesellschaft gebracht und standrechtlich erschossen.”</strong></p>
<p><strong>Ich kann diese Aussage präzisieren, denn ich war Augenzeuge dieses Geschehens:</strong></p>
<p><strong>Während des Krieges und noch einige Jahre danach wohnte ich zusammen mit meiner Mutter allein im Schiessstand an der Blutrinne, den Frankenhäusern bekannt als Schützenhaus. Ich war damals gut 10 Jahre alt, der Schiesstand und der Schützengarten waren mein Abenteuerspielplatz, so kannte ich jeden Winkel.</strong></p>
<p><strong>Eines Tages (8.4, I.M.) kam der Stadtpolizist ( Nauland ? ) zu meiner Mutter und forderte sie auf, ihren Jungen im Haus zu halten. Das machte mich neugierig. Zwei LKW kamen die Blutrinne herauf und bogen vor dem Schützenhaus links zur Lehmgrube ab, die durch einen Zaun vom Schützengarten getrennt wurde, der durchwachsen war, so dass ich mich gut dahinter verbergen konnte, was ich während des gesamten Geschehens auch tat.</strong></p>
<p><strong>Die Wagen hielten gleich hinter dem Eingang in der Grube, aus dem einen LKW stieg eine größere Gruppe Unbewaffneter aus, die bewacht wurde und sich an der linken Seite in der Grube aufbauen musste, aus dem anderen LKW kam das Erschießungskommando mit den vier Todeskandidaten.. Diese mussten sich vor der hinteren Wand gegenüber dem Eingang aufstellen. Einer von ihnen schrie laut „Mutter” Dann ging alles sehr schnell, der Kommandeur verlas einige Worte, das Erschießungskommando legte an, ein Befehl ertönte, die Schüsse fielen. Der Kommandeur ging, die Pistole in der Hand, zu jedem Hingerichteten, brauchte aber nichts mehr zu tun.</strong></p>
<p><strong>Das alles beobachtete ich von meinem Platz hinter dem Zaun, etwa in der Mitte zwischen dem Kommando und den Delinquenten. Ich schlich mich durch alle Schießhallen im Haus zurück zur Mutter, die mein Fehlen nicht bemerkt hatte. Diese Bilder haben sich mir so eingegraben, dass sie mir noch immer so gegenwärtig sind, als ob alles gerade erst gestern geschehen wäre.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  Hans Schneider</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Die Amerikaner kommen………….</strong></p>
<p><strong>Der Großdeutsche Rundfunk meldete : „Leichte amerikanische Panzerspitzen erreichen den Raum Nordhausen – Sangerhausen.”</strong></p>
<p><strong>Die SS hatte einige Gebäude besetzt, war aber, als sich die Amerikaner näherten, verschwunden, und es gab weiße Fahnen. Nur eine Volkssturmgruppe bezog in der Kiesgrube bei der Teichmühle Verteidigungsstellung, um die Panzer aufzuhalten und schossen mit einer Panzerfaust. Die Panzer antworteten mit heftigem Feuer, ich sah dann die Gräber dieser Verteidiger neben der Friedhofskapelle, sie bildeten eine lange Reihe von Grabstätten, die mit schlichten Holzkreuzen ausgestattet waren. Auf einigen konnte man lesen : Unbekannter Soldat. Die amerikanischen Panzerbesatzungen aber hatten am Tag zuvor den Totengeruch von Nordhausen verspürt und die Leichen in der Hölle der Boelcke – Kaserne gesehen, die noch vom Angriff am 4.4.45 dort lagen, weil ein Befehl den  Bürgern verbot, sich diesem Areal zu nähern.</strong></p>
<p><strong>Wahrscheinlich stammte das Stangenpulver, das die ältesten Jungen aus kleinen Säckchen an uns verteilten, von dem Kriegsmaterial, das in dieser Kiesgrube lag. Es sah aus wie grau-schwarze Makkaroni und brannte ruhig ab, wenn man es an eine offene Flamme hielt, aber an einem glühenden Stück Holz oder Kohle entzündete es sich explosionsartig und zischte pfeifend davon. Abends verwandelten wir diese Stangen in herrliche kleine Feuerwerkskörper oder auch Knallfrösche.</strong></p>
<p><strong>Ich empfing die leichten Panzerspitzen, die stundenlang mit dem Begleittross durch unsere Stadt rollten, zusammen mit anderen Kindern an der Ecke Poststraße – Frauenstraße, wo wir unser Häuschen hatten. Sie kamen vom Anger, fuhren am Bad vorbei die Frauenstraße hinauf und verließen hinter dem Friedhof die Stadt in Richtung Udersleben, Lastkraftwagen und Jeeps mit darauf montierten Maschinengewehren in bunter Folge, eine unglaubliche Menge an Kriegsmaterial.</strong></p>
<p><strong>Wir betrachteten die Amerikaner nicht als Feinde und winkten ihnen zu. Nicht wenige Soldaten winkten zurück. Einige saßen, lässig zurückgelehnt, ein Bein auf der Motorhaube, in ihren Jeeps und kauten ununterbrochen. ( hungrige Augen sehen scharf ) Unser Anblick musste erbärmlich gewesen sein, denn wir erhielten manchmal, wenn es einen Halt gab, Schokolade, Kekse oder andere Esswaren, was die GIs gerade in der Hand hatten. Die Musik, die aus ihren Radios drang, machte auf mich einen gewaltigen Eindruck. Die Klänge waren so fremdartig, dennoch so einschmeichelnd und schwungvoll, ganz anders als das Staccato der Marschmusik, an die wir bisher durch Rundfunk oder Film gewöhnt waren. Das war meine erste Bekanntschaft mit dem Swing, dem Glenn Miller Sound, den ich später als Tanzmusiker selbst gern zu produzieren versuchte.</strong></p>
<p><strong>Als Oberschüler bekam ich dann furchtbaren Ärger mit meinem überaus überzeugten Geschichts- und Gegenwartskundelehrer, weil ich, anders als es damals die Lesart der Geschichte verlangte, dabei blieb, dass wir von den Amerikanern und nicht von der sowjetischen Armee befreit worden wären.</strong></p>
<p><strong>Das Verhältnis der Amerikaner zur Bevölkerung war, abgesehen von einer gewissen Affinität zu den deutschen Mädchen, distanziert, aber im Wesentlichen  korrekt, zumindest waren uns keine Übergriffe bekannt, wie es sie später gegeben haben soll.</strong></p>
<p><strong>Die Amerikaner waren da, aber der Hunger blieb. Sie hatten bei der ersten Schweizerhütte an der Kyffhäuserstraße einen Abfallplatz errichtet, wo sich offensichtlich auch ihre Militärbäckerei entsorgte. Was die da nicht alles liegen ließen !  Das sprach sich schnell herum. Ich traf dort andere Bürger unserer Stadt und fand wahre Schätze. In klarer Erinnerung ist mir ein großer schneeweißer Klumpen Teig, frisch und sauber in ein Leinentuch gewickelt, fertig zum Ausbacken. Warfen nun die Soldaten , die uns sahen, mehr Dinge als notwendig weg, oder war das einfach der gewöhnliche Abfall einer Überflussgesellschaft, der in so krassem Widerspruch zu unserem Hunger stand?  Persönlich machte ich eine Erfahrung, die noch heute Millionen von Menschen auf dieser Welt machen müssen : Vor dem Hunger werden andere Dinge wie z.B. Stolz oder Abscheu klein und unwichtig. Noch als Bürger der DDR konnte ich nur schwer begreifen, warum ”die drüben” so viele gut erhaltene Dinge nicht mehr gebrauchen wollten. Produzieren wir jetzt Einheitsmüll; oder heißt das doch richtiger einheitlich Müll? Zählen wir z. B. nicht jetzt auch Schuhe, bei denen lediglich die Absätze schief sind, zum Abfall, weil die Reparatur zu teuer ist?  Ist es Müll, der für Menschen, die  in anderen Ländern unter unmenschlichen Bedingungen leben, bereits eine  Lebensgrundlage bedeuten würde? Warum ist das so auf dieser Welt eingerichtet? Fragen, auf die man keine Antwort bekommt.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                         Ein Geschäftsmann wird geboren</strong></p>
<p><strong>Ich erwarb meine ersten Erfahrungen im ´big business´, bei dem Zigaretten statt des wertlosen Geldes das gängige Zahlungsmittel waren, beim Verkauf von Frühkirschen aus unserem Garten an die amerikanischen LKW – Fahrer, die vor den Bierkellern an der Kyffhäuserstraße warteten. Einen GI musste ich zum Jüdischen Friedhof führen. Er bot mir für diese Dienstleistung grinsend meine  erste Zigarette an und wurde danach sehr besorgt um mich, als ich sterben wollte, weil ich versehentlich etwas Rauch in die Lunge bekommen hatte.</strong></p>
<p><strong>Eines Abends kam ein Amerikaner mit einem Mädchen die Blutrinne herauf. Ich stand an der Gartenpforte. Als sie zurück kamen, hörte das Mädchen von mir: „Das sage ich deiner Mutti!” – wie das Kinder eben so sagen. Der Erfolg war unerwartet, nach kurzer Aufregung wuchs eine Schachtel Zigaretten als Wegezoll zu mir herüber, die zusätzliche Nahrungsmittel für uns bedeutete. War ich nun ein erfolgreicher ´business man´ oder ein perfekter kleiner Erpresser oder gar beides?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                          Die Plünderung</strong></p>
<p><strong>Auffällig viele Menschen eilten die Poststraße hinauf zur Oberkirche. Ich schloss mich ihnen an. Man war dabei, das Warenlager zu plündern, in das die SS die Kirche umfunktioniert hatte. Die Kirche war mit Waren aller Art bis oben hin vollgestopft. Aus dem Seiteneingang schleppten die Leute Stoffe, Schuhe und andere wertvolle Dinge die enge Treppe zur Frauenstraße hinunter. Noch im Gebäude entriss mir ein Mann das Fahrrad, das ich erbeutet hatte. Endlich kam ich  mit einem Kästchen voller Orden nach Hause. Ich war furchtbar stolz, denn ich besaß nun ein echtes Eisernes Kreuz. Leider teilte meine Mutter meine Freude nicht.</strong></p>
<p><strong>Die Frauen in unserer Straße unterhielten sich aufgeregt darüber, dass beim Plündern auch wertvolles Kircheneigentum mitgenommen worden wäre. Später vermeldete der Buschfunk, dass man es wieder zurückgebracht hätte. Ich habe mich an kompetenter Stelle erkundigt. Die Meldung stimmte. Glaube und Gewissen der Menschen haben selbst in Notzeiten gesiegt!</strong></p>
<p><strong>Im Hedrich – Heim streifte ich umher und fand in den Räumen viele Bürodinge, denn die SS hatte hier eine Verwaltungseinrichtung gehabt.</strong></p>
<p><strong>Auch der Weinkeller der Gaststätte Reichental wurde geplündert. Er sah schlimm aus. Überall zerschlagene Flaschen, Weinlachen auf dem Boden, ein schwerer Alkoholdunst verdickte die Luft, selbst die Treppe war mit Scherben bedeckt. Es war nichts mehr zu holen. In der DDR wurde daraus eine Nachtbar, die aber nicht allzu lange bestand. Offenbar hatte Frankenhausen zu wenig Nachtschwärmer und die Kurgäste befanden sich gewiss alle brav um 22 Uhr im (eigenen?) Bett.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                           ……… und die Russen auch</strong></p>
<p><strong>Die Russen kommen! Diese Nachricht erzeugte große Unruhe in der Stadt. Gerüchte schwirrten umher, teilweise verbreitete sich Angst. Der Einmarsch der Sowjet – Armee vollzog sich für mich fast unbemerkt. Es gab keine endlosen Kolonnen mit Kriegstechnik, die Soldaten verteilten keine Schokolade, Kekse oder andere Köstlichkeiten. Sie kamen auf Panjewagen, die von kleinen Pferden gezogen wurden, ihre Uniformen waren arg strapaziert, ihre Feldblusen ausgeblichen. ( Für die jungen Leute von heute übersetze ich diesen altmodischen Ausdruck in gepflegtes Neudeutsch: Ihre Sweatshirts hatten einen echt geilen stone-washed look )</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                                 Das Lagerfeuer</strong></p>
<p><strong>Mein erstes Zusammentreffen mit einem russischen Soldaten war durchaus abenteuerlich. Da wir fernab der Stadt im Schützenhaus wohnten, wusste ich noch nicht, dass die Russen schon eingerückt waren und streifte kurz vor dem Dunkelwerden noch umher. Von fern erblickte ich den Schein eines Lagerfeuers und ging darauf zu. Es befand sich am unteren Rande des Knopfmacherhölzchens. Ein Soldat saß davor bei seiner Mahlzeit. Daneben stand ein Panjewagen, ein Pferdchen graste auf dem Fleckchen, das jeder Frankenhäuser unter der Bezeichnung ´Hundewiese´ ( Hunnewiese) kennt – ein romantischer Anblick. Getrieben von Neugier und Hunger schlich ich mich behutsam wie ein Indianer an. Das war ein Fehler. Der Soldat hörte meine Geräusche, legte seine Waffe auf mich an und brüllte mir etwas zu. Als er sah, dass sich da nur ein überaus schmächtiges Bürschchen verstört näherte, ließ er die Waffe sinken und winkte mich ans Feuer. Er sah den Hunger in meinen Augen, schnitt eine dicke Schnitte von dem dunklen Kastenbrot ab, das er vor sich hatte, tat einen großen Würfel Speck darauf und legte eine Zwiebel dazu. Das sollte ich essen! Beim Anblick des fetten Specks drehte sich mir der Magen um – hatte ich doch bisher kaum ein richtiges Stück Wurst gesehen – ich bekam nichts herunter. Augenblicklich brüllte der Mann wieder los und gebärdete sich, als ob er mich windelweich hauen wollte. In meiner Not zeigte ich auf den Speck und sagte : „Mama”. Das verstand der Mann, das war internationaler Wortschatz. Er beruhigte sich schnell, gab mir das restliche Brot und schickte mich weg. Als ich zur Mutter kam, saß mir der Schreck noch in allen Gliedern, aber Brot und Speck waren uns sehr willkommen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                       Ein Danke der besonderen Art</strong></p>
<p><strong>Nach dem Einmarsch der Russen erzählte man meiner Mutter von Übergriffen, die es in der Stadt gegeben haben sollte, uns im Schützengarten war bisher nichts passiert. Eines Tages aber glaubten wir, wir wären nun auch an der Reihe – eine Gruppe schreiender Männer wälzte sich um Kleinschmidts Anwesen herum die Blutrinne herauf……….</strong></p>
<p><strong>Im Herbst 1944 hatten wir einen Fremdarbeiter aus dem Lager als Hilfe für die Gartenarbeit bekommen. Er wurde jeden Morgen von einer Wache gebracht und am Abend wieder geholt. Stephan  grub fleißig mit uns zusammen den Boden um. Meine Mutter meinte, wer zusammen arbeitet, sollte auch zusammen essen. So teilten wir unsere spärlichen Mahlzeiten mit ihm. Bevor er abends geholt wurde, stopfte er sich die Bluse über dem Gürtel mit Äpfeln für die Kameraden im Lager aus. Die Wache war auf beiden Augen blind……….</strong></p>
<p><strong>Nun führte eben dieser Stephan die lärmende Truppe heran. Sie betraten den Garten und hatten reichlich getrunken. Wir mussten aus dem Haus kommen und wurden  umringt. Die Männer redeten auf uns ein, Mutter musste Schnaps trinken. Dann lärmten sie noch ein Weilchen im Garten umher und verschwanden wieder. Es war uns nichts geschehen, von unseren Sachen fehlte nichts.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                         Vater ist wieder da</strong></p>
<p><strong>Mit dem Wiederbeginn der Schule normalisierte sich für uns Kinder das Leben einigermaßen. Oft mussten wir noch Heizmaterial mit in die Schule bringen, damit der Unterricht überhaupt stattfinden konnte. Manche neuen Lehrer hatten mehr Schwierigkeiten mit dem Unterrichtsstoff als mit uns, so dass sich das Schülerleben erträglich gestaltete. Ein großes Ereignis war die erste Schulspeisung: Wir erhielten ein trockenes Roggenbrötchen, aber es bekämpfte den ständigen Hunger. Im nun beginnenden Russischunterricht hatte ich größere Erfolge im Erlernen des Skatspiels als beim Erlernen der Vokabeln. Jeder sagte uns, dass Russisch nicht notwendig wäre, und wir hielten uns daran. Der Lehrer störte uns jedenfalls beim Spiel kaum, er hatte mit sich selbst zu tun, denn er war uns offenbar im Stoff lediglich um eine Lektion voraus. Auch die Rechtschreibung im Deutschunterricht drückte uns nicht zu sehr, durften wir doch ´Kaninchen´ sogar mit ´r´ in der Mitte schreiben.</strong></p>
<p><strong>Im September 1947 befand ich mich zum Aufpäppeln im Kinderheim an der Kleinen Wipper ( später Prof. Ibrahim ), denn ich war noch immer sehr unterernährt. Wir spielten auf der Wiese vor dem Haus, da sah ich meine Mutter am Arm eines Mannes kommen, für mich ein unerhörtes Geschehen. Dann erkannte ich Vater. Er war gerade aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, sein erster Weg führte ihn zu mir. Wild rannte ich den Beiden entgegen. Mir war, als ob eine schwere Last von mir gewichen wäre, ich fühlte mich froh und frei. Mit seiner Ankunft hatte er mir die Verantwortung für Mutter und mich abgenommen, die ich die ganze Zeit unbewusst getragen hatte. Nun war auch für unsere Familie der Krieg zu Ende gegangen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                            Es lebe die Jungfernburg!</strong></p>
<p><strong>Wenige Jahre nach Kriegsende bedeutete die Einrichtung einer Schule für Kindergärtnerinnen in der Frankenburg ein wichtiges kulturelles Ereignis für unsere Stadt und den Anbruch goldener Zeiten für die jungen Burschen, zu denen auch ich mittlerweile gehörte. Sofort entstand die Bezeichnung ´Jungfernburg´ , da der Frankenhäuser schnell mit drastischen Spitznamen zur Hand ist, wenn er es auch mit dem absoluten Wahrheitsgehalt dabei nicht so genau nimmt. Sehr genau nahmen wir Jungen der FDJ – Organisation der Oberschule die gewünschten offiziellen Kontakte zu den Kindergärtnerinnen  – und ein wenig darüber hinaus. Das war so ziemlich der einzige ´gesellschaftliche Auftrag´, den wir gern ausführten. Einige Mädchen erwählten sich einen Frankenhäuser zum Ehemann. Wie sich die außerplanmäßige Anwesenheit von ausgebildeten Kindergärtnerinnen bevölkerungspolitisch für die Stadt ausgewirkt hat, habe ich in den Statistiken nicht geprüft, eine willkommene Auffrischung des Blutes allhier war sie jedoch auf jeden Fall.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p><strong>Zum &#8222;verordneten Neonazismus&#8220; nach 1990 sagen Zeitzeugen:&#8220; Zumindest in der DDR war der Faschismus geächtet nach dem Krieg. Da kam damals niemand auf die Idee, eine rechtsgerichtete Gruppe zu bilden. Das wäre doch tödlich gewesen.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha55.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-676" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2014/11/ha55.jpg" alt="" width="500" height="319" /></a></p>
<p><strong>Oldisleben, Adolf-Hitler-Straße</strong></p>
<p><strong>Nazistisch-militaristische Literatur, als Folge des Politikwechsels von 1990 nunmehr auch in den Thüringer Buchgeschäften, darunter in Erfurt, und selbst in Supermärkten angeboten:</strong></p>
<p><strong>Wie heute in entsprechenden Werken  die Aktivitäten der Wehrmacht im Angriffskrieg interpretiert werden: </strong></p>
<p><strong>Aus dem Vorwort zur 15. (!) Auflage:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/soldatenvolkvaterland.jpg" alt="soldatenvolkvaterland.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß:”…tapfer und treu, wie deutsche Soldaten seit Jahrhunderten für Volk und Vaterland ihr Leben hingegeben haben.”  </strong><strong>Buch nach dem Anschluß 1990 nun auch angeboten in den größten Buchhandlungen Ostdeutschlands,  von westdeutschem Verlag herausgegeben. Ein Buch dieses Inhalts zu DDR-Zeiten in DDR-Buchhandlungen – was wären die Reaktionen gewesen? Wer kämpfte dafür, daß derartige Bücher nach Mauerfall und Anschluß 1990 nun auch in Ostdeutschland überall angeboten werden? Aufschlußreich ist, daß in Ostdeutschland einstige sog. Bürgerrechtler an solcher Literatur auch im Jahre 2014 keinerlei Anstoß nehmen –  Parteien, Institutionen, NGO, Staatskirchen sowieso nicht. </strong></p>
<div id="inner">
<div id="left-column">
<div id="ad8" class="ad">
<div class="Anzeige">Anzeige</div>
<div id="c1855_42_8" class="sam-container sam-place"></div>
</div>
</div>
<div id="abcd">
<div id="center-column">
<div id="c6205_63_4" class="sam-container sam-place"></div>
<p><!-- #top-ads --></p>
<div id="center-column-inner">
<div id="header">
<div id="masthead">
<div id="branding">
<div><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/das-blaettchen.png" alt="" width="379" height="243" /></div>
<div>
<ul class="print-and-share-buttons">
<li><a title=" Das Blättchen auf Facebook " href="https://www.facebook.com/dasblaettchen" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/f_logo_16x16.jpg" alt="f" border="0" />/dasblaettchen</a> |</li>
<li><a title=" Das Blättchen auf Twitter " href="https://www.twitter.com/das_blaettchen" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/twitter_logo_16x16.png" alt="t" border="0" />/das_blaettchen</a> |</li>
<li><a title=" Das Blättchen auf Google+ " href="https://plus.google.com/+das_blaettchen_de/posts" target="_blank"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/share-icons/gplus-16.png" alt="g+" border="0" />/+das_blaettchen_de</a></li>
</ul>
</div>
</div>
<p><!-- #branding --></p>
<div id="access">
<div id="branding-claim"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/intraditionweltbuehne.png" alt="" width="398" height="64" /></div>
<p><!-- #branding-claim --></p>
<div id="branding-addition"><img src="http://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/themes/dasblaettchen/images/headers/dreier_rot.png" alt="" width="398" height="122" /></div>
<p><!-- #branding-addition --></p>
<div class="skip-link screen-reader-text"></div>
</div>
</div>
</div>
<div id="main">
<div id="container">
<div id="content">
<div id="post-16337" class="post-16337 post type-post status-publish format-standard hentry category-blaettchen tag-klaus-hart">
<h1 class="issue-title">Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 15. Oktober 2007, Heft 21</h1>
<h1 class="entry-title">Am Abendbrottisch</h1>
<div class="entry-content">
<p><strong><em>von Klaus Hart, São Paulo</em></strong></p>
<p><strong>Wie der österreichische Historiker Othmar Plöckinger nachwies, gab es zur Nazizeit in den evangelischen Kirchen Deutschlands sehr viel Begeisterung für Hitlers Ideologie. Zitiert wird beispielsweise die Broschüre <em>Der Nationalismus vor der Gottesfrage </em>des Pastors und Theologen Helmuth Schreiner: »Der Kampf um Gesundheit des Blutes und Reinheit der Rasse ist also vom christlichen Glauben her gesehen ein Gottesbefehl.«</strong><br />
<strong> Jüngst auf Heimturlaub in Deutschlands Osten, erinnerten mich einige Zeitzeugen an die Begeisterung für die Nazis, die unter den Repräsentanten der evangelischen Kirchen geherrscht habe. An Abendbrot- und Kneipentischen in Thüringen und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg und Vorpommern erzählt man sich noch heute, wie es damals zuging: Vielerorts hätten evangelische Pfarrer in SA-Uniform und mit NSDAP-Fahnen direkt am Altar gepredigt. Andere Pfarrer hätten die Hakenkreuzbinde auf dem schwarzen Talar getragen, wieder andere über die SA-Uniform mit dem Braunhemd den Talar gezogen, so daß die schwarzen SA-Stiefel zu sehen gewesen seien. Zu einer Zeit, als selbst in den Dörfern Kommunisten und Juden festgenommen und zur Liquidierung in die KZs abtransportiert wurden, hätten sie die Hitler-Ideologie gepredigt. Die nach 1945 gern vorgezeigten Pfarrer aus der Bekennenden Kirche waren nur eine ganz kleine Minderheit.</strong><br />
<strong> In ungezählten ostdeutschen Pfarrhäusern, so wird erzählt, feierten die evangelischen Pastoren rauschende Feste mit SS-Offizieren und anderen Nazi-Größen, pflegten begeistert den engen Schulterschluß. Gar nicht so selten waren auch Familienbande, Pfarrerfamilien waren über Eheschließungen mit Nazigrößen, oftmals identisch mit den Großgrund- und Fabrikbesitzern vor Ort, engstens liiert.</strong><br />
<strong> Der Angriffskrieg des deutschen Kapitals, so Zeitzeugen, sei von der evangelischen Kirche nach Kräften politisch-ideologisch unterstützt, oft gar begeistert verherrlicht worden. An den Kriegerdenkmälern neben den evangelischen Kirchen hätten Kundgebungen für den Krieg stattgefunden und Pfarrer das »Heldentum« von Wehrmacht und SS bejubelt. Viele Kirchengemeinden könnten heute Ausstellungen mit Originalmaterial veranstalten, einschließlich der auf die spezifische lokale Situation zugeschnittenen Predigttexte – selbst Fotos mit evangelischen Pastoren in SA-Uniform am Altar und bei den Kriegerdenkmalfeiern müßten noch reichlich in vielen Orten aufzutreiben sein.</strong><br />
<strong> In den Schulen hatten die Kinder und Jugendlichen einst zu beten: »Schütze Gott mit starker Hand / unser Volk und Vaterland / Laß auf unsres Führers Pfaden / leuchten deine Huld und Gnaden.« Und in einem Hitler gewidmeten evangelischen Schulgebet hieß es : »Weck im Herzen uns aufs Neue / deutscher Ahnen Kraft und Treue / und so laß uns stark und rein / deine deutschen Kinder sein.«</strong><br />
<strong> In der Gegend, in der einst Thomas Müntzer wirkte, zitieren die Leute heute gern aus neueren Publikationen über Martin Luthers Ansichten über das Verhältnis zu den Mächtigen. Gott wolle den König geehrt und die Aufrührer vernichtet sehen. Bemerkenswert sei, daß Luther »die von Gott verordnete Obrigkeit« herausgestellt und die Fürsten und Herren als »Gottes Beamten« bezeichnet habe. Nicht nur in der Region des Bauernkriegs erinnert man sich an Luthers Schrift <em>Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern.<br />
</em>Und auffällig, meinen meine Gesprächspartner, sei es, wie gut sich die evangelischen Kirchen heutzutage mit der Obrigkeit verstehen. »Unmengen hocheffektiver Exportbetriebe wurden sofort nach dem Anschluß dem Erdboden gleichgemacht, um Massenarbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit und Entsolidarisierung zu erzeugen«, sagt einer in Thüringen, »doch die Pfarrhäuser und Kirchen sind tipptopp wie noch nie.« Letzteres wiederum stößt mancher Westverwandtschaft auf. »Wieso wird eigentlich in die Ost-Kirchen soviel Geld investiert, obwohl heute viel weniger reingehen als zu Zonen-Zeiten?« fragt eine wertkonservative hochgebildete Dame aus Hamburg. Den Zufallsgast aus Brasilien fragt sie, ob die katholische Kirche sich im Tropenlande ebenfalls so gut mit der Obrigkeit verstehe und so viele öffentliche Mittel erhalte. Der mit den heutigen deutschen Verhältnissen eher wenig vertraute Gast muß das verneinen; die Kirchen in beiden Ländern seien schwerlich miteinander zu vergleichen.</strong><br />
<strong> Den Zeitzeugen zufolge hätten nach 1945 viele Repräsentanten der evangelischen Kirchen schwer daran zu schlucken gehabt, selbst in den kleinsten ostdeutschen Dörfern auf einmal von jenen regiert zu werden, die bis 1933 propagiert hatten: »Wer Hitler wählt, wählt den Krieg« – und die von den evangelischen Kirchen gemeinsam mit SA und NSDAP hart bekämpft worden waren. Kinder von Nazis hätten nach 1933 auf dem Schulhof natürlich nicht mit jenen aus »rot« verschrienen Familien gespielt, sondern ihnen bestenfalls auf offener Straße, die Hand zum Hitlergruß gereckt »Deutschland erwecke, Moskau verrecke« nachgebrüllt.</strong><br />
<strong> Statt mit einem Nazi-Bürgermeister und einem strammen Nazi-Schulleiter, mit denen sich viele Pfarrer blendend verstanden hatten, mußten sie nach 1945 selbst auf vielen Dörfern plötzlich KZ-Überlebende aus Buchenwald und anderen Lagern ertragen, die nun auf solchen Posten saßen. Da hätten nicht wenige wehmütig nach Westdeutschland geschaut, wo Kriegsverbrechern nur selten ein Haar gekrümmt worden sei und die Globkes und Filbingers erneut Karriere machten. Mit Galgenhumor erzählen heute manche im Osten, daß evangelische Pfarrer in Wendezeiten den »Runden Tisch« just an jener Stelle in ihren Kirchen veranstaltet hätten, an denen einst die Hakenkreuz-Fahnen standen und die Nazi-Pastoren predigten. Mit ebensoviel Ironie wird quittiert, daß an den Kriegerdenkmälern wie einst zur Nazizeit wieder Gedenkfeiern stattfinden. Und daß just wie unter Hitler wiederum <em>Ich hatt einen Kameraden</em> erklinge. Wer da besonders kräftig mit einstimme, seien Mitglieder neonazistischer Gruppierungen, die es bis zum Anschluß nur in Wessiland gegeben habe.</strong><br />
<strong> Wer zu DDR-Zeiten auf die absurde Idee gekommen wäre, Sympathie für Nazi-Ideologie zu äußern, so sagen ostdeutsche Lehrer im Gespräch, hätte unverzüglich Ärger mit Schule, Gewerkschaft, Partei und Stasi bekommen. Der Besitz von <em>Mein Kampf</em> wäre als staatsfeindlich eingestuft, mit Knast bestraft worden. Nach dem Anschluß, meinen diese Pädagogen, sei all dies sozusagen ins Gegenteil umgeschlagen, habe man den raschen Aufbau neonazistischer Gruppierungen nach Kräften gefördert; lediglich Alibi- und Scheinkritik werde an dieser Entwicklung geübt.</strong><br />
<strong> Auf die staatlich verordnete Wanderausstellung <em>Das hat’s bei uns nicht gegeben – Antisemitismus in der DDR </em>reagieren sie mit Gelächter, bezeichnen sie als kompletten Schwachsinn. In ihren Schulen sei es zur DDR-Zeit obligatorisch gewesen, durchweg allen Schülern immer wieder ausführlich die Situation der Juden zur Nazizeit zu schildern, stets auch anhand von Zeugenberichten aus KZ-Städten wie Weimar. Ungezählte Weimaraner wußten sehr genau, was mit den Juden oben am Ettersberg geschah, sahen damals beinahe täglich, wie Trupps von Juden, selbst bei Eiseskälte nur in Holzschuhen ohne Strümpfe brutal durch die Straßen getrieben wurden. Das alles haben wir unseren Schülern stets vermittelt, sagen diese Lehrer. Heute indessen im Osten werde allgemein die Ausbreitung nazistischen Gedankenguts gefördert. Hätte man jemanden zu DDR-Zeiten mit Landserheften, gar mit der <em>Nationalzeitung</em> erwischt, so die Lehrer und andere Zeitzeugen, hätte der Ärger bekommen. Heute werde derartiges nicht zufällig beinahe in jedem Supermarkt angeboten.</strong><br />
<strong> Merkwürdig – aus den Medien Ostdeutschlands erfährt man als Zugereister nur entsetzlich wenig über die dortige Realität, das Denken und Fühlen der Menschen, heute und früher. Wenn wichtige Zeitzeugen erst gestorben sind, wird es für ernstzunehmende Historiker beinahe unmöglich sein, noch herauszubekommen, wie es im Osten tatsächlich war.</strong></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<h2 class="beitrags-titel">Martin Luther: “Von den Juden und ihren Lügen”(1543). “Darum immer weg mit ihnen.” Luther und die Antisemitismus-Diskussion. Eisenach. “Bad People”. Brasilien, Kriegsverbrecher, Rechtsextremismus. “Jüdischer Ungeist”. Julius Streicher, Nürnberger Prozesse. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=609&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/adolf-hitler/" rel="tag">Adolf Hitler</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/antisemitismus/" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/eisenach/" rel="tag">Eisenach</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/evangelische-kirche/" rel="tag">Evangelische Kirche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/juden/" rel="tag">Juden</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/julius-streicher/" rel="tag">Julius Streicher</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kultur/" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/martin-luther/" rel="tag">Martin Luther</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/na%c2%bcrnberger-prozesse/" rel="tag">NÃ¼rnberger Prozesse</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/religion/" rel="tag">Religion</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wartburg/" rel="tag">Wartburg</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/werte/" rel="tag">Werte</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Zu den Merkwürdigkeiten der öffentlichen Antisemitismus-Debatten in Deutschland und Brasilien zählt, daß eines der Hauptwerke Luthers, „Von den Juden und ihren Lügen”, fast durchweg ausgeklammert bleibt.</strong> <strong>Für den Schul-und Konfirmandenunterricht gilt dies ebenfalls. Bis heute veröffentlichen  die evangelischen Gemeinden interessanterweise nicht jene Predigten, die zur Hitlerzeit von den Pfarrern sogar in SA-und NSDAP-Uniform gehalten worden waren. Aus Thüringen – Luther lebte zeitweise im thüringischen Eisenach und auf der Wartburg –  ist unter anderem bezeugt, daß Juden, die den Terror der Nazis in Konzentrationslagern wie Buchenwald bei Weimar überlebten, nach Kriegsende den amerikanischen und sowjetischen Truppen beim Auffinden von mit der evangelischen Kirche eng verbandelten Naziverbrechern und hohen NS-Funktionsträgern behilflich waren. Sofern diese sich nicht schon in die spätere Bundesrepublik Deutschland abgesetzt hatten, um straffrei zu bleiben und weiter Karriere machen zu können.  </strong></p>
<p><strong>Nach 1990 änderte sich das Bild, da u.a. der Rechtsextremismus ganz offiziell eingepflanzt wurde, zuvor streng verbotene, nur im westlichen Deutschland existierende neonazistische Parteien, Organisationen und Gruppierungen gefördert, Nazi-verherrlichende Schriften auf einmal selbst in ostdeutschen Supermärkten massenhaft angeboten werden.</strong></p>
<p><strong>(Erich Kästner: “Ich könnte euch verschiedenes erzählen, was nicht in euern Lesebüchern steht. Geschichten, welche im Geschichtsbuch fehlen, sind immer die, um die sich alles dreht”.)</strong></p>
<p><strong>Die “Reichskristallnacht” der Nazis hatte vom 9. auf den 10. November, dem Geburtstag Luthers, stattgefunden.</strong></p>
<p><strong>Bestimmte europäische Länder haben viele hochaktive Antisemiten, die jedes Attentat auf Juden feiern, ins Land geholt – und damit die tatsächliche Haltung zum Antisemitismus, abseits des Betroffenheitsgeschwätzes offizieller Reden,  klar definiert.</strong></p>
<p><strong> Hier Auszüge aus dem Text von 1543:</strong></p>
<p><strong>„Was wollen wir Christen nun tun mit diesem verworfenen, verdammten Volk der Juden?</strong></p>
<p><strong>“Bad People”:</strong> <a href="http://www.jcrelations.net/en/?item=3036">http://www.jcrelations.net/en/?item=3036</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/13/judas-verbrennenqueima-do-judas-antisemitisches-ritual-in-brasilien-bayerisches-brauchtum-bizarr-der-jud-mus-verbrannt-werden/</a></p>
<p><strong><strong>Käßmann: Es wird keinen Luther-Kult geben</strong></strong></p>
<p><strong> Käßmann erklärte, sie verstehe sich weiterhin als Frau der Kirche und freue sich, in neuer Funktion wieder für die EKD tätig zu sein. Sie wolle mit „Herzen, Mund und Händen“ zum Gelingen des Jubiläums beitragen. Es werde weder einen Luther- noch einen Käßmann-Kult geben. Zu Luthers Schattenseiten gehöre etwa seine Haltung gegenüber den Juden sowie zu den Bauernkriegen. Dies werde man auch thematisieren.(Pressezitat)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannsond.JPG" alt="kasmannsond.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann auf Kirchentag 2011 in Sondershausen(Thüringen).</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/kasmannschorlemmer.JPG" alt="kasmannschorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Margot Käßmann mit Friedrich Schorlemmer in Trinitatis-Kirche von Sondershausen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/schorlemmer.JPG" alt="schorlemmer.JPG" /></p>
<p><strong>Friedrich Schorlemmer in Sondershausen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/06/evangelische-kirche-und-adolf-hitler-martin-luther-und-die-juden/</a></p>
<p><span id="more-609"></span><strong>Dulden können wirs nicht, nachdem sie bei uns sind und wir so ein Lügen, Lästern und Fluchen von ihnen wissen, damit wir uns nicht teilhaftig machen all ihrer Lügen, Flüche und Lästerung. Andererseits können wir weder  das unlöschliche Feuer des göttlichen Zorns, wie die Propheten sagen, löschen noch die Juden bekehren. Wir müssen mit Gebet und Gottesfurcht eine scharfe Barmherzigkeit üben (und sehen), ob wir nicht doch einige aus der Flamme und Glut erretten können. Rächen dürfen wir uns nicht: sie haben die Rache auf dem Halse, tausendmal ärger, als wir ihnen wünschen können. Ich will meinen treuen Rat geben: Erstens, daß man ihre Synagoga oder Schule mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder eine Schlacke davon  sehe ewiglich. Und dies soll man unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren tun, damit Gott sieht,  daß wir Christen  sind und so einen öffentliches Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch darein gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet(ich habs selbst nicht gewußt!), wird uns Gott verzeihen.  Wenn wir aber nun, da wirs wissen, den Juden frei vor unserer Nase so ein Haus schützen und schirmen würden, in dem sie Christus und uns belügen, lästern, fluchen, anspeien und schänden(wie wir oben gehört haben), so wäre das ebensoviel, als täten wirs selbsts, und viel schlimmer, wie man wohl weiß…Zweitens, daß man auch ihre Häuser ebenso niederreiße und zerstöre. Denn sie treiben darin dasselbe wie in den Schulen. Dafür kann man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun wie die Zigeuner, damit sie wissen, sie sind nicht Herrn in unserem Lande, wie sie prahlen, sondern im Elend und gefangen, wie sie ohn Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen. Drittens, daß man ihnen all ihre Gebetbüchlein und Talmudisten nehme, in denen diese  Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.Viertens, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, weiterhin zu lehren. Denn dieses Amt haben sie mit vollem Recht verloren, weil sie die armen Juden mit dem Spruch Moses, V. Mos. 17,10ff., gefangen halten, welcher gebietet, sie sollen ihren Lehrern gehorchen bei Verlust Leibes und der Seele, wo doch Moses an der Stelle klar hinzusetzt:”Was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn.  Dies übergehen die Bösewichter und mißbrauchen  den Gehorsam des armen Volkes nach ihrer Willkür gegen das Gesetz des Herrn, gießen ihm das Gift, diesen Fluch und die Lästerung ein – so wie uns der Papst mit dem Spruch, Matth.16,18:”Du bist Petrus” usw., gefangen hielt, daß wir alles glauben mußten, was er uns  aus seinem Teufelskopf vorlog und “trog und uns nicht nach Gottes Wort lehrte, worüber er das Amt zu lehren verloren hat. Fünftens, daß man den Juden das freie Geleit und das Recht auf die Straßen ganz aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie weder Herrn noch Beamte noch Händler oder dergleichen sind; sie sollen daheim bleiben. Ich lasse mir sagen, ein reicher Jude solle jetzt auf dem Lande mit zwölf Pferden reiten(der will ein Kochab werden!) und wuchert Fürsten, Herrn, Land und Leute aus, so daß große Herrn scheel darauf sehen.  Werdet ihr Fürsten und Herrn  diesen Wucherern  nicht nach Recht und Ordnung die Straße verlegen, so könnte sich einmal eine Reiterei gegen sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind, und wie man mit ihnen umgehen und ihr Unwesen nicht schützen soll. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, wenn ihr nicht vor Gott all ihrer Greuel teilhaftig werden wollt.  Was daraus Gutes kommen könnte, das wollet wohl bedenken und verhindern!Sechstens, daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kostbarkeiten in Gold und Silber nehme und lege es beiseite, es aufzuheben.  Und dies ist der Grund dafür: alles, was sie haben, haben sie uns, wie oben gesagt, durch ihren Wucher gestohlen und geraubt, weil sie sonst keinen anderen Erwerb haben. Dieses Geld sollte man dazu gebrauchen(und nicht für einen andern Zweck!), einem Juden, wenn er sich im Ernst bekehrt, davon je nach seiner Stellung hundert, zwei-oder dreihundert Gulden in die Hand zu geben, damit er für sein armes Weib und seine Kindlein einen Erwerb anfangen kann und die Alten oder Gebrechlichen damit unterhält. Denn so ein böse gewonnenes Gut  ist verflucht, wenn mans nicht mit Gottes Segen einer guten  und nötigen Verwendung zuführt…Siebentens, daß man den jungen, starken Juden und Jüdinnen Flegel, Axt, Hacke, Spaten, Rocken, Spindel in die Hand gebe und lasse sie ihr Brot verdienen  im Schweiß der Nasen, wie Adams Kindern auferlegt ist, I.Mos. 3, 19. Denn es taugt nichts, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen, Sich-mästen und Protzen verzehren und darauf lästerlich prahlen, daß sie durch unsern Schweiß die Herrn der Christen wären, sondern man müßte ihnen das faulen Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben. Fürchten wir aber, daß sie uns an Leib, Weib, Gesinde, Vieh usw. Schaden antun könnten, wenn sie uns dienen oder arbeiten sollten, weil es wohl zu vermuten ist, daß solche edle Herrn der Welt und giftige, bittere Würmer, an keine Arbeit gewöhnt, sich höchst ungern so tief unter die verfluchten Gojim demütigen würden,  so laßt uns bei der üblichen Klugheit der anderen Nationen bleiben wie (in) Frankreich, Spanien, Böhmen usw. und mit ihnen nachrechnen, was sie uns abgewuchert haben, und danach gütlich geteilt, sie aber für immer zum Lande ausgetrieben! Denn, wie gehört, Gottes Zorn ist groß über sie, daß sie durch sanfte Barmherzigkeit nur ärger und ärger, durch Schärfe aber wenig besser werden. Darum immer weg mit ihnen…”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/lutherjudenlugengroser.JPG" alt="lutherjudenlugengroser.JPG" /></p>
<p><strong>Laut Kirchenangaben lebten 1926 in Thüringen lediglich rund 6000 Juden. 1925 waren danach 92,5 Prozent der Thüringer Bevölkerung evangelisch, „und 0,2 % Israeliten”. In Brasilien gehörten zur Nazizeit die meisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an und predigten Nazi-Ideologie, darunter die Rassenlehre sowie die Haltung gegenüber den Juden. </strong></p>
<p><strong>In keinem anderen Land außerhalb Deutschlands hatte die NSDAP damals mehr Mitglieder als in Brasilien. In der sowjetischen Besatzungszone war Luthers Buch über die Juden verboten worden – über mögliche Proteste von Mitgliedern der NS-Pfarrschaft, die in zahlreichen deutschen evangelischen Kirchen, teils mit SA-Uniform unterm Talar und Hakenkreuzfahnen neben dem Altar, Luthers Juden-Positionen verbreitet hatten, ist nichts bekannt. Auch in Brasilien gehörten die allermeisten evangelischen Pfarrer der NS-Pfarrschaft an.</strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html">http://www.welt.de/kultur/article1342594/Theologe_des_Judenhasses_machte_DDR-Karriere.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/wendesibirien.jpg" alt="wendesibirien.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß: “Die Wende kommt – durchhalten. Sieg oder Sibirien!</strong>”</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldajuden1.jpg" alt="apoldajuden1.jpg" /></p>
<p><strong>Juden, Apolda. Ausriß, Peter Franz, Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><strong>Peter Franz: Der gewöhnliche Faschismus.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/08/apoldalutherkirche1.jpg" alt="apoldalutherkirche1.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/28/o-antisemitismo-nas-americas-der-antisemitismus-in-amerika-738-seiten-98-real-das-neue-werk-von-brasiliens-fuhrender-antisemitismus-expertin-maria-luiza-tucci-carneiro-diesmal-herausgeberin/#more-594</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/parabens-aracy-guimaraes-rosa-die-judenretterin-von-hamburg-wird-hundert/</a></p>
<p>Heiligenschein über dem Hakenkreuz: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/842756/</a></p>
<p><strong>Wikipedia: “Der Oberkirchenrat der </strong><a title="Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wiki/Evangelisch-Lutherische_Landeskirche_Mecklenburgs"><strong>Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs</strong></a><strong> gab gar am 16. November 1938 zu den Vorgängen eine Woche zuvor unter Bezugnahme auf ein Lutherzitat zu bedenken: <em>„Kein im christlichen Glauben stehender Deutscher kann, ohne der guten und sauberen Sache des Freiheitskampfes der deutschen Nation gegen den jüdischen antichristlichen Weltbolschewismus untreu zu werden, die staatlichen Maßnahmen gegen die Juden im Reich, insbesonder die Einziehung jüdischer Vermögenswerte bejammern. Und den maßgebenden Vertretern von Kirche und Christentum im Auslande müssen wir ernstlich zu bedenken geben, daß der Weg zur jüdischen Weltherrschaft stets über grauenvolle Leichenfelder führt.</em>. Er rief die Geistlichen dazu auf, <em>„ihre Verkündigung in Predigt und Seelsorge so auszurichten, daß die deutsche Seele keinen Schaden leidet und den deutschen Menschen dazu verholfen wird, daß sie ohne falsche Gewissensbeschwerung getrost alles daran setzen, eine Wiederholung der Zersetzung des Reiches durch den jüdischen Ungeist von innen her für alle Zeiten unmöglich zu machen.</em><sup><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/#cite_note-46">[47]</a>“</sup></strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm">http://de.wikipedia.org/wiki/Bullenhuser_Damm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/19/mein-vater-lud-zur-nazizeit-die-eltern-und-geschwister-aus-deutschland-nach-london-ein-nahm-ihnen-die-passe-weg-sagte-ihr-seid-hier-nicht-in-den-ferien-ihr-lebt-jetzt-hier-so-rettete-er-allen-d/</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GÃƒÂ¼nther_Schwarberg">http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Schwarberg</a></p>
<p><a href="http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php">http://www.freitag.de/2008/51/08510502.php</a></p>
<p><a href="http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther">http://www.grin.com/e-book/53958/teufelskinder-teufelsglauben-und-antisemitismus-bei-martin-luther</a></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1618319&amp;em_cnt_page=1</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/03/hakenkreuzdrachenneu.JPG" alt="hakenkreuzdrachenneu.JPG" /><strong>Sao Paulo, Ibirapuera-Park, siebziger Jahre.</strong></p>
<p><strong>Julius Streicher, Nürnberger Prozesse:</strong> <a href="http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden">http://deutsches-mittelalter-fruehe-neuzeit.suite101.de/article.cfm/martin_luther_und_die_juden</a></p>
<p><strong>Beziehungen Bonn-Brasilia während der nazistisch-antisemitisch orientierten Militärdiktatur:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><strong>Diktator Geisel und Bundeskanzler Schmidt.</strong></p>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s1600/Geisel+e+Schmidt.jpg"><img src="http://2.bp.blogspot.com/-1Bm0LCXnyXE/TcoEvjmTdtI/AAAAAAAAEf0/i2gd-KoGen8/s320/Geisel+e+Schmidt.jpg" alt="" width="320" height="173" border="0" /></a></p>
<p><strong>Presidente Ernesto Geisel e Primeiro-Ministro Helmut Schmidt. Der Geisel-Besuch von 1978 in der Bundesrepublik Deutschland – Geisel nimmt im TV auch zur Kritik an der Menschenrechtslage Stellung – die offiziellen Dokumente Brasiliens: </strong><a href="http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf">http://cafemundorama.files.wordpress.com/2011/11/rpeb_16_jan_fev_mar_1978.pdf</a></p>
<p><strong>Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer,  berüchtigter sadistischer Judenmörder – von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert: </strong> <strong> ”Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.” Wikipedia</strong></p>
<p><strong>Im KZ Sobibor wurden etwa 250000 Juden ermordet.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/herzog1.jpg" alt="herzog1.jpg" /></p>
<p><strong>Die Amtszeit von Diktator Ernesto Geisel: Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog 1975 in einer Polizeizelle Sao Paulos – in Wahrheit wurde er totgefoltert.  </strong><strong>Bundesrichter Marcio José de Morais annullierte 1979 das offizielle Dokument der Diktatur über die Todesursache, gab indessen Zeugen recht, denen zufolge Herzog gefoltert worden war, machte den Staat für den Tod des Juden verantwortlich. Unterdessen wurde ermittelt, daß unter Geisel gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht wurden, das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutierte.</strong></p>
<p><strong>1978 traf General Geisel in der Bundesrepublik Deutschland während des offiziellen Besuchs nach eigenen Angaben mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel, Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß, Hans Filbinger(Schloß Schwetzingen) zusammen, sprach etwa anderthalb Stunden mit Willy Brandt, Präsident der Sozialistischen Internationale. Geisel war zudem im Kernforschungszentrum Jülich. In Bonn auf einer Pressekonferenz auf die Menschenrechte angesprochen, sagte Geisel, Brasilien sorge sich außerordentlich um die Menschenrechte – obwohl oft in schlecht informierten oder tendenziösen Organen anderes gesagt werde. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator  General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde –  und Willy Brandt, Ausriß. General Geisel war 1976 zu einem offiziellen Besuch in Großbritannien.</strong></p>
<p>Wikipedia:</p>
<h3>A morte[<a title="Editar seção: A morte" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Vladimir_Herzog&amp;action=edit&amp;section=7">editar</a>]</h3>
<p>O <a title="Serviço Nacional de Informações" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Servi%C3%A7o_Nacional_de_Informa%C3%A7%C3%B5es">Serviço Nacional de Informações</a> recebeu uma mensagem em Brasília de que naquele dia 25 de outubro: “cerca de 15h, o jornalista Vladimir Herzog suicidou-se no <a title="DOI/CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI/CODI">DOI/CODI</a>/<a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a>“. Na época, era comum que o governo militar divulgasse que as vítimas de suas torturas e assassinatos haviam perecido por “suicídio”, fuga ou atropelamento, o que gerou comentários irônicos de que Herzog e outras vítimas haviam sido “suicidados” pela ditadura. O jornalista <a title="Elio Gaspari" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Elio_Gaspari">Elio Gaspari</a> comenta que “suicídios desse tipo são possíveis, porém raros. No porão da ditadura, tornaram-se comuns, maioria até.”</p>
<p>Conforme o Laudo de Encontro de Cadáver expedido pela <a title="Pol?cia Técnica" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Pol%C3%ADcia_T%C3%A9cnica">Polícia Técnica</a> de São Paulo, Herzog se enforcara com uma tira de pano – a “cinta do macacão que o preso usava” – amarrada a uma grade a 1,63 metro de altura. Ocorre que o macacão dos prisioneiros do <a title="DOI-CODI" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/DOI-CODI">DOI-CODI</a> não tinha cinto, o qual era retirado, juntamente com os cordões dos sapatos, segundo a praxe naquele órgão.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-14">14</a> No laudo, foram anexadas fotos que mostravam os pés do prisioneiro tocando o chão, com os joelhos fletidos – posição em que o enforcamento era impossível. Foi também constatada a existência de duas marcas no pescoço, típicas de <a title="Estrangulamento" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Estrangulamento">estrangulamento</a>. <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-15">15</a> <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Acervo27-5">5</a></p>
<p>Vladimir era <a title="Judeu" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Judeu">judeu</a>, e a tradição judaica manda que suicidas sejam sepultados em local separado. Mas quando os membros da <em><a title="Chevra kadisha" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Chevra_kadisha">Chevra kadisha</a></em> – responsáveis pela preparação dos corpos dos mortos segundo os <a title="Halachá" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Halach%C3%A1">preceitos do judaísmo</a> – preparavam o corpo para o funeral, o <a title="Rabino" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Rabino">rabino</a> <a title="Henry Sobel" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Henry_Sobel">Henry Sobel</a>, líder da comunidade, viu as marcas da tortura. “Vi o corpo de Herzog. Não havia dúvidas de que ele tinha sido torturado e assassinado”, declarou.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-16">16</a> Assim, foi decidido que Vlado seria enterrado no centro do <a title="Cemitério Israelita do Butantã (página não existe)" href="http://pt.wikipedia.org/w/index.php?title=Cemit%C3%A9rio_Israelita_do_Butant%C3%A3&amp;action=edit&amp;redlink=1">Cemitério Israelita do Butantã</a>, o que significava desmentir publicamente a versão oficial de suicídio. As notícias sobre a morte de Vlado se espalharam, atropelando a <a title="Censura no Brasil" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Censura_no_Brasil">censura à imprensa</a> então vigente. Sobel diria mais tarde: “O assassinato de Herzog foi o catalisador da volta da democracia”.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-17">17</a></p>
<p>Anos depois, em outubro de <a title="1978" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/1978">1978</a>, o juiz federal Márcio Moraes, em sentença histórica, responsabilizou o governo federal pela morte de Herzog e pediu a apuração da sua autoria e das condições em que ocorrera. Entretanto nada foi feito.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-Isto.C3.A9-6">6</a> Em <a title="24 de setembro" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/24_de_setembro">24 de setembro</a> de <a title="2012" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/2012">2012</a>, o registro de óbito de Vladimir Herzog foi retificado, passando a constar que a “morte decorreu de lesões e maus-tratos sofridos em dependência do <a title="II Exército" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/II_Ex%C3%A9rcito">II Exército</a> – SP (<a title="Doi-Codi" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Doi-Codi">Doi-Codi</a>)”, conforme havia sido solicitado pela <a title="Comissão Nacional da Verdade" href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Comiss%C3%A3o_Nacional_da_Verdade">Comissão Nacional da Verdade</a>.<a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Herzog#cite_note-18">18</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/07/die-juden-in-thueringen-zur-nazizeit-zeitzeugen-aus-doerfern-und-weimar-militaerische-kriegsverbrecher-schweigen-in-erinnerungsbuechern-sehr-haeufig-zu-dem-brisanten-thema-martin-luther-und-die-jud/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/08/07/die-juden-in-thueringen-zur-nazizeit-zeitzeugen-aus-doerfern-und-weimar-militaerische-kriegsverbrecher-schweigen-in-erinnerungsbuechern-sehr-haeufig-zu-dem-brisanten-thema-martin-luther-und-die-jud/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2786" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2016/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald16-737x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald16" width="737" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Buchenwald Dachau Sachsenhausen”. Denkmal am Bahnhof von Mühlhausen. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2790" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2008/08/M%C3%BChlhausenBuchenwald2-717x1024.jpg" alt="MühlhausenBuchenwald2" width="717" height="1024" /></a></p>
<p>—</p>
<p><strong>Was Heiko Maas(SPD) gegenüber der Jüdischen Allgemeinen 2016 über das BRD-Justizministerium einräumen muß – wer den Kalten Krieg gegen die DDR “juristisch” mitführte – Wertvorstellungen unter Adenauer, Schmidt, Brandt…:</strong><br />
<strong>Von den Führungskräften im Ministerium bis 1973 waren mehr als die Hälfte ehemalige NSDAP-Mitglieder, jeder fünfte war ein alter SA-Mann. Die Folgen dieser personellen Kontinuität waren fatal: Die Strafverfolgung von NS-Tätern wurde hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt, und alte Gesetze wurden nur oberflächlich entnazifiziert. Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht.</strong></p>
<p><strong>In der jungen Bundesrepublik wurde Erfahrung in der Nazi-Justiz offenkundig höher geschätzt als rechtsstaatliche Haltung. Das führte dazu, dass der frühere Experte fürs »Rasserecht« anschließend fürs Familienrecht zuständig war und Juristen, die zahllose Todesurteile zu verantworten hatten, das Strafrecht der Bundesrepublik prägten.</strong></p>
<p><strong>Das erste Gesetz des Bundesjustizministeriums im Jahr 1949 war ein Amnestiegesetz! Auch in Einzelfällen wurde man aktiv. Max Merten war erst im Reichs- und dann zeitweilig im Bundesjustizministerium tätig. Dazwischen hatte er als Kriegsverwaltungsrat in Griechenland 45.000 Juden ausgeplündert und ihre Deportation nach Auschwitz organisiert. Das Ministerium sorgte dafür, dass der einstige Kollege in Deutschland straffrei blieb und holte ihn sogar aus griechischer Haft heraus.</strong></p>
<p><strong>Viele Opfer der Nazis wurden in der jungen Bundesrepublik erneut diskriminiert. Etwa Homosexuelle. Bis in die 1960er-Jahre beharrten die Juristen aus dem Ministerium auf dem Nazi-Paragrafen § 175 StGB – und sie taten das mit den Argumenten der Nazis: Der Röhm-Putsch habe ja gezeigt, wie gefährlich die Cliquen-Bildung unter schwulen Männern sei.</strong></p>
<p><strong>Viele Juristen passten sich nur äußerlich der demokratischen Erneuerung an; vom Geist des Grundgesetzes waren sie nicht durchdrungen. Sie waren bloße Rechtstechniker. Ab 1959 entwarfen sie etwa ein geheimes Kriegsrecht. Vom Grundgesetz nicht gedeckt, war darin sogar eine Neuauflage der berüchtigten »Schutzhaft« vorgesehen. Zitat</strong></p>
<p><strong>Die genannten Führungskräfte formten Nachfolger nach ihrem Bilde – überall im Staat, auch in Volksempfänger-Medien anzutreffen.</strong></p>
<p><strong>Heiko Maas(SPD) drückt sich um wichtige Schlußfolgerungen: Wenn u.a. die Strafverfolgung von NS-Tätern hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt wurde, heißt dies: In der Bundesrepublik Deutschland wurde in sehr wichtigen Punkten nicht Recht gesprochen, sondern Unrecht(“Maas:”Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht”),handelte es sich somit bei der BRD nicht um einen Rechtsstaat, sondern  um einen Unrechtsstaat…</strong></p>
<p><strong>Auffällig ist u.a., daß die deutsche Regierung derartige Einschätzungen des eigenen Justizministeriums so viele Jahrzehnte herauszögerte, sogar mehr als 25 Jahre nach dem Anschluß von 1990. Zu einem früheren Zeitpunkt, beispielsweise 1989, hätten sich u.a. weit mehr Ostdeutsche gut daran erinnert, derartiges bereits in der DDR-Schule, selbst der Dorfschule, über westdeutsche Ministerien, über den mit Nazis und Kriegsverbrechern stark durchsetzten westdeutschen Staatsapparat gelernt zu haben. </strong></p>
</div>
</div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Warum ausgerechnet Helmut Schmidt zu den SPD-Partei-Idolen zählt. Nazi-Offizier Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="entry-title fusion-post-title">Umgang mit der NS-Vergangenheit in NRW</h2>
<div class="post-content">
<p><strong>Kleine Anfrage 331</strong></p>
<p>des Abgeordneten Andreas Keith AfD</p>
<p><strong><a href="https://cdn.afd.tools/sites/137/2017/10/24150515/678zu331.pdf">Anfrage als PDF laden</a></strong></p>
<p><a href="https://cdn.afd.tools/sites/137/2017/09/03113233/AW-KA-331-US-Minin.pdf">Antwort als PDF laden</a></p>
<p>Verschiedene Personen mit NS-Vergangenheit z.B. NSDAP-Kader, Mitglieder der SA, der SS, der Gestapo haben es in den Nachkriegsjahren in der Bundesrepublik Deutschland in höchste politische Ämter wie aber auch in Spitzenpositionen der Verwaltung, der Justiz, der Polizei und dem Geheimdienst geschafft. Diese waren dann auch meistens Mitglieder in Parteien, die die Bundesrepublik und das Land Nordrhein-Westfalen in den Nachkriegsjahren nachhaltig ge­prägt haben. Prominente Fälle mit NS-Verstrickungen waren z.B. Kurt Georg Kiesinger (CDU), der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland oder Willi Weyer (FDP), ehemaliger stellv. Ministerpräsident von NRW. Letzterer soll in seiner Funktion als nordrhein-westfälischer Finanzminister, den hiesigen Finanzämtern untersagt haben, Berliner Forderungen aus Entnazifizierungsverfahren einzutreiben.<sup>1</sup></p>
<p>Es gab aber auch Sozialdemokraten mit NS-Vergangenheit z.B. Karl Schiller, Bundeswirt­schaftsminister im Kabinett des vorgenannten Bundeskanzler Kiesinger,<sup>2</sup> aber auch andere wie Erhard Eppler.</p>
<p>Die Linkspartei hat zu diesem Thema eine ähnliche Große Anfrage im Deutschen Bundestag im Jahr 2010 (Drucksache 17/4126) zu den Institutionen des Bundes gestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><sup>1</sup> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Weyer">https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Weyer</a></p>
<p><sup>2</sup> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schiller">https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schiller</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich frage daher die Landesregierung:</p>
<ol>
<li>Von wie vielen NS-belasteten Personen (d.h. NSDAP-Mitglieder, Angehörigen von SA, SS, Gestapo, an NS-Verbrechern beteiligten Wehrmachtsbefehlshabern oder sonstigen Personen, die an NS-Verbrechen beteiligt waren in Institutionen (z. B. den Gerichten, den Staatsanwaltschaften, der Polizei, dem Verfassungsschutz, den Finanzämtern, den Schulen, den Universitäten oder der sonstigen Verwaltung) des Landes Nordrhein-West­falen seit 1946 geht die Landesregierung insgesamt aus? (Bitte nach Institution auf­schlüsseln)</li>
<li>In welchen Ministerien des Landes waren 1946 besonders viele Personen mit NS-Be­lastungen beschäftigt, und welche Maßnahmen wurden von Seiten der Landesregierun­gen getroffen, um deren Anteil möglichst gering zu halten?</li>
<li>Wie viele Landesminister und Ministerpräsidenten der Landesregierung waren seit 1946 nach Erkenntnissen der Landesregierung NSDAP-Mitglieder oder Mitglieder anderer NS-Organisationen wie SA, SS, Gestapo (Bitte einzeln aufführen)?</li>
<li><strong>Wie hat die Landesregierung bzw. haben Landesministerien ihre Geschichte mit Blick auf NS-belastete Personen bzw. ihren Umgang mit diesem Teil der Vergangenheit ins­besondere bei Mitgliedern der Parteien CDU, FDP und SPD aufgearbeitet?</strong></li>
</ol>
<p>Andreas Keith</p>
<p>____________________________________________________________________________________</p>
<p>Sehr geehrter Herr Landtagspräsident,</p>
<p>namens der Landesregierung beantworte ich die 14 eine Anfrage 331 im Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten und allen übrigen Mitglie­dern der Landesregierung wie folgt:</p>
<p>Vorbemerkung der Landesregierung</p>
<p>Die Landesregierung misst der Erinnerung an die I IS-Vergangenheit und der Aufarbeitung personeller Kontinuitäten in z..er Landesverwaltung der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg große Bedeutung zu. Sie nimmt dazu auf die ausführlichen Informationen der Antwort der Vorgängerre­gierung auf die Kleine Anfrage 4544 „Umgang mit -ler NS-Vergangenheit im Landtag“ (LT-Drucksache 16/11364) Bezug.</p>
<ol>
<li><strong>Von wie vielen NS-belasteten Personen ( 1.h. NSDAP-Mitglieder, Angehörigen von SA, SS, Gestapo, in NS-Verbrechern beteiligten Wehrmachtsbefehlshabern oder sonstigen Personen, die an NS-Verbrechen beteiligt waren in Institul Ionen (z. B. den Ge­richten, den Staatsanwaltschaften, der Polizei, lern Verfassungs­schutz, den Finanzämtern, den Schulen, den Ui liversitäten oder der sonstigen Verwaltung) des Landes Nordrhein-t /estfalen seit 1946 </strong><strong>geht die Landesregierung insgesamt aus? (Bitte nach Institution aufschlüsseln)</strong></li>
</ol>
<p>Umfassende Listen oder Auswertungen zu NS-belasteten Personen im Landesdienst liegen nicht vor. Die Beantwortung würde eine wissen­schaftliche Auswertung aller relevanten Bestände voraussetzen, zu de­nen im Landesarchiv neben den Entnazifizierungsakten in der Abteilung Rheinland auch andere Bestände zählen. Diese befinden sich nicht nur in den drei Regionalabteilungen des Landesarchivs NRW (Rheinland, Westfalen und Ostwestfalen-Lippe), sondern auch in anderen, nicht­staatlichen Archiven. Die wissenschaftliche Auswe lung ist in der für die Beantwortung der Kleinen Anfrage zur Verfügung : tehenden Zeit nicht möglich.</p>
<p>Für einzelne Verwaltungsbereiche liegen veröffentichte regionale und überregionale Studien vor, die diese Auswertung bereits geleistet ha­ben. Hierzu wird im Übrigen auf die LT-Drucksache 16/11664 verwie­sen.</p>
<ol start="2">
<li><strong>In welchen Ministerien des Landes waren 1946 besonders viele Personen mit NS-Belastungen beschäftigt, und welche Maß­nahmen wurden von Seiten der Landesregierungen getroffen, um deren Anteil möglichst gering zu halten?</strong></li>
</ol>
<p>Siehe Antwort zu Frage 1.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Wie viele Landesminister und Ministerpräsidenten der Lan­desregierung waren seit 1946 nach Erkenntnissen der Landesre­gierung NSDAP-Mitglieder oder Mitglieder anderer NS-Organisationen wie SA, SS, Gestapo (Bitte ein2aln aufführen)?</strong></li>
</ol>
<p>Auf die Antwort zu Frage 1 wird Bezug genommen</p>
<ol start="3">
<li><strong>Wie hat die Landesregierung bzw. haben Landesministerien ihre Geschichte mit Blick auf NS-belastete Personen bzw. ihren Umgang mit diesem Teil der Vergangenheit ins besondere bei Mit­gliedern der Parteien CDU, FDP und SPD aufgearbeitet?</strong></li>
</ol>
<p>Bei der Aufarbeitung der Parteizugehörigkeiten von Regierungsmitglie­dern und Verwaltungsmitarbeitern und Verwaltungsmitarbeiterinnen können sich Überschneidungen mit den Ergebnissen der Drucksache 16/11664 ergeben.</p>
<p>Grundsätzlich ist jedoch zwischen der Aufarbeitung der regionalen bzw. überregionalen Parteigeschichte einerseits und der Geschichte der Lan­desregierung bzw. -verwaltung andererseits zu unterscheiden.</p>
<p>Neben der in der Drucksache aufgeführten Studie von Kenk-mann/Rusinek ist das Schicksal der westfälischen Finanzverwaltung im Dritten Reich Gegenstand der Abhandlung von Ilse Birkwald in Leesch/Birkwald „Geschichte der Finanzverfassung und -verwaltung in Westfalen seit 1815?. Die Veröffentlichung durch die damalige Oberfi­nanzdirektion Münster im Jahr 1994 wurde durch eine Ausstellung zum Thema in der Villa ten Hompel begleitet, die auch in Anschluss an vie­len verschiedenen Orten bundesweit gezeigt wurde. Parallel dazu wurde eine didaktische Mappe für die Aus- und Fortbildurg aufgelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Isabel Pfeiffer-Poensgen</p>
<p><a href="https://s3.kleine-anfragen.de/ka-prod/nw/16/11664.pdf">https://s3.kleine-anfragen.de/ka-prod/nw/16/11664.pdf</a></p>
</div>
<p><strong>Was ostdeutsche Schüler bis 1989 selbst aus dem Unterricht der Dorfschulen sehr ausführlich erfuhren – nach 1990 war damit Schluß.</strong></p>
<h2><strong>“60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen: Das vergessene braune Erbe”:</strong><a href="http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf">http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf</a></h2>
<p>–</p>
<table cellspacing="0">
<tbody>
<tr>
<td class="grauezeilebox" colspan="3">
<table border="0" width="560" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="grauezeile">Meldung vom 27.10.2009</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="contentrahmengross" colspan="3">
<table width="560" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="contentleerzeile560"></td>
</tr>
<tr>
<td class="content560">
<h1>Braunes Erbe im Landtag – Über 40 CDU-und FDP-Abgeordnete Nazis</h1>
<p>Bei der heutigen Landespressekonferenz hat der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel (LINKE) die Ergebnisse einer historischen Studie ?ber die NS-Vergangenheit von CDU- und FDP-Abgeordneten im Landtag nach 1945 vorgestellt.</p>
<p><strong>Das Ergebnis der Studie <i>“60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen – Das vergessene braune Erbe “</i> von Dr. M.C. Klepsch belegt, dass mehr als 40 Abgeordnete der b?rgerlichen Parteien in der NSDAP oder parteinahen Organisationen wie der SS oder der SA waren. Darunter nicht weniger als 8 Fraktionsvorsitzende und zwei sp?tere Landesminister (Willy Weyer, FDP und Paul Mikat, CDU). Insbesondere in der FDP liegt der Anteil ehemaliger Nazis besonders hoch: So hatte in den Nachkriegsjahren mehr als jeder f?nfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit. Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von 6 ehemaligen Nazis, darunter 3 SS-M?nnern gef?hrt.</strong></p>
<p>Aufgrund dieser Ergebnisse hat Sagel im Landtag NRW einen Antrag eingereicht, der die Einrichtung einer historischen Kommission fordert, welche die NS-Vergangenheit aller Parteien untersuchen soll. “Das Kartell des Schweigens ?ber die braune Vergangenheit muss auch in NRW durchbrochen werden. Alle Parteien sind aufgefordert sich dieser Verantwortung zu stellen.”</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ausriß Rüdiger Sagel.</p>
<p>–</p>
<p><strong>Wie die Lindner-FDP tickt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/FDPEntnazifizierung.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-96658" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/05/FDPEntnazifizierung-772x1024.jpg" alt="FDPEntnazifizierung" width="772" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Schluss mit Entnazifizierung…Wählt FDP”. Ausriß. Wie Genscher-FDP und FDP-Wähler ticken. “Viele der tief in die NS-Vergangenheit verstrickten Mitläufer konnten in der <a class="mw-redirect" title="Bundesrepublik Deutschland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesrepublik_Deutschland">Bundesrepublik Deutschland</a>unbehelligt nach 1949 Karriere machen.” Wikipedia</strong></p>
<p>—</p>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/157244.die-fdp-war-in-nrw-von-nazis-unterwandert.html">https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/157244.die-fdp-war-in-nrw-von-nazis-unterwandert.html</a></p>
<div class="csc-textpic-imagewrap csc-textpic-single-image"><img src="http://archiv.linksfraktion-nrw.de/uploads/pics/Sagel-110px_57.jpg" alt="" width="110" height="110" border="0" /></div>
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><strong>Die Partei DIE LINKE will im Landtag von NRW die Einsetzung einer historischen Kommission beantragen. Ein Gespräch mit Rüdiger Sagel, stellvertretendem Fraktionsvorsitzendem der Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong><i>Das Interwiew erschien erstmalig am 11.01.2011 in der Tageszeitung Jungen Welt. <a class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in  neuem Fenster" href="http://www.jungewelt.de/2011/01-11/059.php?sstr=111sagel" target="_blank">Junge Welt</a> Interview: Gitta Düperthal</i> </strong></p>
<p class="indent"><strong>Am Mittwoch, 19. Januar, wird der Landtag Nordrhein-Westfalens über einen außergewöhnlichen Antrag der Fraktion Die Linke beraten. Anliegen ist, eine historische Kommission im Landtag zu bilden, um die Nazi-Vergangenheit insbesondere der früheren CDU- und FDP-Abgeordneten zu beleuchten. Was kann dabei ans Tageslicht kommen?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Ich hatte bereits 2009 dem Landtag das Ergebnis einer Studie »60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen – Das vergessene braune Erbe« vorgelegt. Diese Untersuchung belegt: Mehr als 40 Abgeordnete der bürgerlichen Parteien im Landtag nach dem 2. Weltkrieg waren in der Nazizeit Mitglied der NSDAP oder wirkten bei parteinahen Organisationen wie SS oder SA mit. Darunter nicht weniger als acht Fraktionsvorsitzende und zwei spätere Landesminister, zum Beispiel Willy Weyer (FDP) und Paul Mikat (CDU).</strong></p>
<p><strong>Insbesondere in der FDP war der Anteil ehemaliger Nazis hoch: In den Nachkriegsjahren hatte mehr als jeder fünfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit. Die Partei war in NRW regelrecht unterwandert. Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von sechs ehemaligen Nazis, darunter drei SS-Männern geführt. Im 2008 erschienenen Jahrbuch »60 Jahre Landtag in Nordrhein-Westfalen« hatte allerdings nur ein einziger Abgeordneter auf seine Nazi-Vergangenheit hingewiesen. Alle anderen haben sie verschwiegen. So wird deutlich, daß eine Aufarbeitung dringend notwendig ist.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Bereits 2009 hatten Sie einen Antrag eingereicht, eine historische Kommission einzurichten. Welche Reaktion gab es damals?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Alle Fraktionen im Landtag haben den Antrag damals abgelehnt. Man hat das lapidar abgetan, es bestünde keine Notwendigkeit. Man müsse sich das jetzt nicht vorwerfen lassen, habe sich mit seiner Vergangenheit bereits hinreichend auseinandergesetzt, so der Tenor der Christdemokraten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Wieso konnte das so lange unter dem Deckel gehalten werden?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Die Vergangenheit dieses Personenkreises im Landtag NRW ist bis zum Erscheinen meiner Studie niemals erwähnt worden. Beim Bundesarchiv in Berlin hatte niemand angeklopft, um die Vergangenheit der Landtagsabgeordneten in NRW zu erfragen. Keiner dieser Beteiligten am faschistischen System hat seine ehemals braune Gesinnung öffentlich eingeräumt. Einige der Abgeordneten waren Nazis der ersten Stunde, sie waren sogar vor 1933 eingetreten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Welche Aussichten gibt es im jetzigen Landtag, dieses Thema wieder aufzugreifen? Mit den Stimmen der SPD, der Grünen und jetzt auch der Linken wäre die nötige Mehrheit da – aber 2009 hatten die beiden ersteren Parteien eine historische Kommission noch für unnötig gehalten.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Wie sich SPD und Grüne verhalten werden, ist noch nicht klar – mittlerweile hat sich aber einiges getan. Meiner Studie hatte man Einseitigkeit unterstellt, obgleich alle Fakten in der Broschüre, die von meiner Internet¬seite unter www.sagel.info heruntergeladen werden kann, präzise belegt sind. Danach gab es verschiedene Fernsehberichte, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigten. Insofern setze ich darauf, daß die Einsicht in die Notwendigkeit der Vergangenheitsaufarbeitung bei allen anderen Parteien mittlerweile gewachsen ist. Einzelne Abgeordnete haben mich schon darauf angesprochen, weil sie einen ZDF-Report zum Thema gesehen hatten. Vor einigen Wochen gab es eine Debatte, bei der man der Linken vorhielt, ihre Vergangenheit nicht aufarbeiten zu wollen. Als Replik darauf hatte ich gesagt, die CDU solle sich erst um ihre eigene braune Vergangenheit kümmern. Daraufhin ist die CDU-Abgeordnete Andrea Verpoorten ausgerastet und hat mich angebrüllt, sie werde mich juristisch belangen. Ich habe sie dann dazu ermuntert – ich kann ja alles öffentlich belegen.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Es ist offenbar CDU- und FDP-Landtagsabgeordneten neu, sich für die braunen Wurzeln ihrer Parteien rechtfertigen zu müssen. Um so lieber haben diese umgekehrt Abgeordneten der Fraktion Die Linke in der Öffentlichkeit angeschwärzt, sie würden vom Verfassungsschutz überwacht …</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Besonders im Wahlkampf. Anfang 2010 hat man das mir z.B. unterstellt – insbesondere der ehemalige CDU-Minister Laschet. Deshalb zog ich vor das Amtsgericht, um Klage gegen meine Überwachung einzureichen. Herauskam, daß ich weder überwacht werde, noch daß es beabsichtigt ist, das zu tun. Ausriß DIE LINKE</strong></p>
<p class="bodytext">-</p>
<h2><strong>Nahtloser Übergang am Beispiel von Dr. jur. Hermann Kohlhase (FDP)</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Mitglied der NSDAP seit 1.5.1937</strong></li>
<li><strong>Mitglied der SS seit 15.8.1937</strong></li>
<li><strong>Vom Juli 1943 bis Mai 1945 Richter am Militärgericht der Waffen-SS im Wehrkreis II in Berlin</strong></li>
<li><strong>Nach dem Ende des Faschismus Mitglied der FDP</strong></li>
<li><strong>1952 bis 1954 Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld</strong></li>
<li><strong>1954 bis 1962 Abgeordneter im Landtag NRW, zeitweise Vorsitzender der FDP-Fraktion</strong></li>
<li><strong>Zahlreiche höchste Ämter in NRW:</strong>
<ul>
<li><strong>Minister für Wirtschaft und Verkehr, 1956-1958</strong></li>
<li><strong>Staatssekretär im Kultusministerium, 1962 bis 1966</strong></li>
<li><strong>Minister für Landesplanung und Wohnungsbau 1966-1970</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong><em>FLORIAN OSUCH<br />
(MITARBEITER DER NRW-LANDTAGSFRAKTION DER LINKSPARTEI)</em></strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110104" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18-1024x641.jpg" alt="GysiAltmaier18" width="1024" height="641" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Gysi – Altmaier.</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Sagel: „NS-Vorwurf an die CDU – Nichts zu entschuldigen!“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" width="1" cellspacing="0" cellpadding="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.scharf-links.de/clear.gif" alt="" width="15" height="1" border="0" /></td>
<td><a target="thePicture"><img title="" src="http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/44a2258a13.jpg" alt="" width="177" height="250" border="0" /></a><img class="spacer-gif" title="" src="http://www.scharf-links.de/clear.gif" alt="" width="1" height="10" border="0" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>01.12.10<br />
<img title="Antifaschismus" src="http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/1a1a5bb100.jpg" alt="Antifaschismus" width="25" height="25" border="0" /><b><a title="Antifaschismus" href="http://www.scharf-links.de/46.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=13491&amp;tx_ttnews[cat]=27&amp;cHash=06876897c6" target="page">Antifaschismus</a>, <a title="NRW" href="http://www.scharf-links.de/46.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=13491&amp;tx_ttnews[cat]=46&amp;cHash=0dd936e18a" target="page">NRW</a></b></p>
<p class="bodytext"><strong>„Für meinen NS-Vorwurf an die NRW-CDU werde ich mich nicht entschuldigen, denn ich habe dies in der Veröffentlichung „60 Jahre Landtag NRW. Das vergessene braune Erbe“ (Münster 2009) mit zahlreichen Dokumenten aus Archiven, unter anderem dem Bundesarchiv in Berlin, belegt“, stellt der stv. Fraktionsvorsitzende Rüdiger Sagel (LINKE) zur Forderung und zum Wutausbruch des Fraktionsvorsitzenden der CDU Laumann fest.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>„CDU und noch in verstärktem Maße die FDP in NRW, mit zahlreichen Fraktionsvorsitzenden mit NS-Vergangenheit, haben ein bisher unbearbeitetes Problem mit der Nazivergangenheit. Beide Parteien hatten zahlreiche Abgeordnete mit Nazivergangenheit im Landtag, die nach dem Krieg auch Führungspositionen inne hatten und die strafrechtliche Verfolgung von Nazi-Verbrechen behindert haben.“</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Vielmehr sollte sich die CDU öffentlich entschuldigen, denn sie hat ihre NS-Vergangenheit bisher nicht aufgearbeitet, so Sagel. „Wenn die CDU immer wieder auf den Verfassungsschutz hinweist, dann stellt sich die Frage, warum sich dieser nicht um die CDU und vor allem auch die FDP gekümmert hat. Solange die CDU in NRW sich weigert, ihre NS-Vergangenheit aufzuarbeiten, bleibt sie stets verbunden mit Namen wie dem des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Gerhard Holz, der schon vor 1933 in der NSDAP war, oder SS-Mitgliedern wie den späteren CDU Abgeordneten Freiherr von Fürstenberg und Josef Hermann Dufhues. Viele weitere Namen von CDU-Honoratioren mit NS-Vergangenheit finden sich in der Broschüre „Das vergessene braune Erbe“, darunter die ehemaligen FDP-Fraktionsvorsitzenden Willy Weyer, Eberhard Wilde, Herrmann Kohlhase, Reinhard Beine und Heinz Lange.“</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Broschüre „Das vergessene braune Erbe“ zum Download hier [PDF, 6.3 MB]: <a href="http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf" target="_blank">http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf</a></strong></p>
<h1><strong>Wie Sagel 2018 auf Anfrage mitteilt, habe es entgegen der Ankündigungen des Landtagspräsidiums bis <span class="cmp_parsed_date">heute</span> keine Aufarbeitung gegeben. “Hier wird sich also weiter herumgedrückt und die historisch falschen Angaben in der vom Landtag veröffentlichten 60-Jahre-Landtag Jubiläumssschrift wurden bis <span class="cmp_parsed_date">heute</span> nicht korrigiert.”</strong></h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazisWilders1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-32023" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazisWilders1-1024x670.jpg" alt="PegidaGegenNazisWilders1" width="1024" height="670" /></a></p>
<p>-<strong>Pegida – das Medienexperiment 2015:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/14/pegida-das-medienexperiment-2015-ist-es-moeglich-die-anti-nazi-positionierung-von-pegida-anti-nazi-spruchbaender-der-oppositionsbewegung-aus-saemtlichen-deutschen-medien-flaechendeckend-herauszuh/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/04/14/pegida-das-medienexperiment-2015-ist-es-moeglich-die-anti-nazi-positionierung-von-pegida-anti-nazi-spruchbaender-der-oppositionsbewegung-aus-saemtlichen-deutschen-medien-flaechendeckend-herauszuh/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazis6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-32423" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PegidaGegenNazis6-742x1024.jpg" alt="PegidaGegenNazis6" width="742" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Viele in Deutschland sowie im Ausland denken, die beiden Fotos zeigen Pegida-Gegner…</strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="atc-Headline atc-Headline-lg"><span class="atc-HeadlineEmphasis "><span class="atc-HeadlineEmphasisText">“HESSISCHER LAND</span></span><span class="atc-HeadlineEmphasisText">TAG</span><span class="o-VisuallyHidden">:</span></h2>
<h2 class="atc-Headline atc-Headline-lg"><span class="atc-HeadlineText">Zeitweilig ein Drittel der Abgeordneten ehemalige NSDAP-Mitglieder”</span><a href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessischer-landtag-zeitweilig-ein-drittel-der-abgeordneten-ehemalige-nsdap-mitglieder-12086247.html">http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessischer-landtag-zeitweilig-ein-drittel-der-abgeordneten-ehemalige-nsdap-mitglieder-12086247.html</a></h2>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>FAZ:</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>…Von 403 ehemaligen Abgeordneten, die 1928 oder früher geboren wurden, waren mindestens 92 Mitglieder der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/thema/nsdap">NSDAP</a>, 13 von diesen waren hauptamtlich Beschäftigte oder Parteifunktionäre. 26 Abgeordnete waren Mitglied in der SA, zwölf in der SS oder Waffen-SS.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Neue biographische Details über  Zinn</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Auch der von 1950 bis 1969 amtierende hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (<a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/spd">SPD</a>) war während seiner Dienstzeit in der Wehrmacht für neun Monate Mitglied in der SA. Dieses biographische Detail war bisher nicht öffentlich bekannt gewesen. Nach seinen eigenen Angaben im Meldebogen vom Oktober 1949 zur Entnazifizierung war Zinn in der „SA-Wehrmannschaft 1940/41 vormilitärisch ausgebildet“ worden. Die Spruchkammer in Kassel sah in der SA- Mitgliedschaft keinen Grund für ein Verfahren und stufte den damaligen Justizminister Zinn als vom Befreiungsgesetz „nicht betroffen“ ein.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Landtagspräsident Kartmann hatte die Untersuchung zusammen mit dem Ältestenrat des Landtags veranlasst, nachdem die Fraktion der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/die-linke">Linkspartei</a> Anfang Mai 2011 eine von ihr in Auftrag gegebene Studie vorgestellt hatte. Darin konnte der Historiker Hans-Peter Klausch anhand von Unterlagen des Bundesarchivs in Berlin die NSDAP-Mitgliedschaft von 75 früheren Abgeordneten nachweisen.</strong></p>
<aside id="cna-P4" class="js-cna cna-P4 js-cna-P4 cna-Is-displayed js-Set-visible">
<div id="W1Ad">
<div id="iqadtile4" class="">
<div id="tile4adlabel" class="iq-al-sty iq-al-2"><strong> </strong></div>
</div>
</div>
</aside>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>In den nun durchsuchten Archiven, darunter das Bundesarchiv Berlin, hessische Staatsarchive, die Stasi-Unterlagen-Behörde, das Militärarchiv in Freiburg und die ehemalige Wehrmachtsauskunftsstelle, fanden Kirschner und seine Projektmitarbeiter auch die zwölf Nachweise zu Mitgliedschaften in der SS und Waffen-SS, darunter mehrere hohe Dienstränge, aktive Dienste von späteren Abgeordneten in SS-Totenkopf und SS-Polizeieinheiten sowie Funktionen in zentralen SS-Ämtern wie dem SS-Führungshauptamt in Berlin.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Alle Fraktionen betroffen</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Für 200 Personen der Untersuchungsgruppe stellte Kirschner Mitgliedschaften in weiteren Partei- oder parteinahen Organisationen fest, einige von ihnen bekleideten „bedeutende Funktionen“. 20 ehemalige Abgeordnete hatten ihre NSDAP-Mitgliedschaft nicht oder unkorrekt angegeben. Alle im Landtag bis 1999 vertretenen Fraktionen hatten frühere NSDAP-Mitglieder oder durch die Nähe zum „NS-Regime“ belastete Mitglieder in ihren Reihen. Die politisch links stehenden Parteien waren weniger betroffen als die Parteien „bürgerlich-konservativer Ausrichtung“, heißt es im Abschlussbericht Kirschners. Besonders viele Abgeordnete mit NS-Vergangenheit fanden sich in der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/fdp">FDP</a>, dem BHE (Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten) und der NPD.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Der Anteil von ehemaligen NSDAP-Mitglieder unter den Landtagsabgeordneten stieg laut der Studie von 1950 an „signifikant“ und erreichte in der 5. Legislaturperiode von 1962 bis 1966 einen Spitzenwert von 34 Prozent. Altersbedingt sank der Anteil dann bis 1978 auf 0,9 Prozent. Von den 164 früheren SPD-Abgeordneten der Jahrgänge 1928 und früher waren 24 in der NSDAP (14,6 Prozent), von 121 CDU-Abgeordneten waren ebenfalls 24 frühere Parteimitglieder (19,8 Prozent).</strong></p>
<aside id="cna-N1" class="js-cna cna-N1 js-cna-N1">
<div id="iq-artikelanker" class=""></div>
</aside>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>Bekanntes und Überraschendes</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>In den LDP- oder FDP-Fraktionen waren 27 von 71 in der NSDAP (38 Prozent). Zu den bekannteren hessischen Politikern und Landtagsmitgliedern, deren NSDAP-Mitgliedschaft schon vor der Studie bekannt war, zählen der spätere Unions-Bundestagsfraktionsvorsitzende Alfred Dregger (Eintrittsdatum 1. September 1940) und der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident und Frankfurter SPD-Oberbürgermeister Rudi Arndt, der am 20. April 1944, dem Geburtstag Adolf Hitlers, in die Partei eintrat.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>„Überraschend“ sei die frühe NSDAP-Mitgliedschaft des SPD-Politikers Johannes Strelitz, der am 1. November 1932 in die Partei eintrat und sie kurz nach der „Machtergreifung“ Hitlers schon wieder im Juli 1933 verließ. Strelitz war von 1964 bis 1970 SPD-Fraktionsvorsitzender, Justizminister, Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident.</strong></p>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Von den zwölf ehemaligen SS-Männern in den Landtagen waren sechs FDP-Fraktionsmitglieder. Die FDP-Abgeordneten Albert Derichsweiler, Rolf Metz und Wilhelm Saure waren in der SS „Oberführer“, ein Dienstrang, der in der Wehrmacht zwischen einem Oberst und einem Generalmajor anzusiedeln sei, schreibt Kirschner. Derichsweiler nahm als Gauamtsleiter, „Reichsredner“ und SA-Obersturmführer im Stab von Rudolf Hess eine bedeutende Rolle als Parteifunktionär ein. Der FDP-Abgeordnete Erich Mix war in der SS-Standartenführer. Metz und der BHE-Abgeordnete Sepp Waller gehörten zeitweilig SS-Totenkopfverbänden an.</strong></p>
<h3 class="atc-SubHeadline"><strong>„Wertungen in vielen Fällen schwierig“</strong></h3>
<p class="atc-TextParagraph"><strong>Da diese SS-Verbände auch zur Bewachung von Konzentrationslagern eingesetzt wurden, bestünden „hier offene Fragen zu sehr schweren Vorwürfen, die nur durch gründliche Recherchen zu den Zugehörigkeitszeiträumen und zu konkreten Einsätzen zufriedenstellend geklärt werden können“, heißt es in der Studie. Die FDP-Abgeordneten Saure und Fritz Walter waren über längere Zeit im SS-Rasse- und Siedlungshauptamt tätig, die „eine zentrale Säule der Umsetzung der nationalsozialistischen Rassenideologie“ gewesen sei. „Wertungen“, so schreibt Kirschner in seinem Schlusswort, seien „in einigen Fällen möglich, in vielen aber schwierig“. So müsse gefragt werden, ob die Mitgliedschaft in der NSDAP ein „hinreichendes Kriterium“ sei, um „ideologische Übereinstimmung zum Nationalsozialismus zu unterstellen“, und von welchem Alter an man bei einer Person die „volle Verantwortung für ihr politisches Handeln voraussetzen“ könne. Zitat FAZ</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/hessen-landtag-nazis">http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/hessen-landtag-nazis</a></p>
<p><a href="http://www.niqolas.de/bredel/news/b-wttmb.pdf">http://www.niqolas.de/bredel/news/b-wttmb.pdf</a></p>
<p><a href="https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/NS-Vergangenheit%20ehem.%20hess.%20Abg.pdf">https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/NS-Vergangenheit%20ehem.%20hess.%20Abg.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp18/48/debatten/53.html">http://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp18/48/debatten/53.html</a><br />
–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Halle für Genscher”. MDR aktuell verschweigt am 22.2. 2017 komplett NSDAP-FDP-Genschers enge Kontakte u.a. zur nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktatur Brasiliens, Argentiniens. Was war da los hinter den Redaktionskulissen? Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/</a></h2>
<p>—</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20301" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis1-813x1024.jpg" alt="SaarNazis1" width="813" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Braune Spuren im Saar-Landtag”:<a href="http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf">http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20303" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis2-619x1024.jpg" alt="SaarNazis2" width="619" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß. Wie die CDU tickt…</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20305" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis3-1024x582.jpg" alt="SaarNazis3" width="1024" height="582" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20308" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/SaarNazis4-765x1024.jpg" alt="SaarNazis4" width="765" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß. Wie die FDP tickt…</p>
<p>Wikipedia: …Die <i>Demokratische Partei Saar</i> (Kurzbezeichnung: <i>DPS</i>) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im damals selbstständigen <a title="Saarland 1947 bis 1956" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Saarland_1947_bis_1956">Saarprotektorat</a> gegründet. Anfangs bekannte sie sich zur wirtschaftlichen Bindung an Frankreich und politischen Unabhängigkeit gegenüber Deutschland.<sup id="cite_ref-spiegel-41122164_3-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-spiegel-41122164-3">[3]</a></sup> Da pro-deutsche Parteien zu Wahlen nicht zugelassen wurden, sammelten sich die national-konservativen Kräfte in der DPS, und machten sie zur „deutsch ausgerichteten Opposition“.<sup id="cite_ref-saar-nos_4-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-saar-nos-4">[4]</a></sup> 1950 übernahm <a title="Heinrich Schneider (Politiker, 1907)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Schneider_(Politiker,_1907)">Heinrich Schneider</a>, ehemals Leiter der Saarstelle der <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a>, die Führung der Partei.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-5">[5]</a></sup><sup id="cite_ref-spiegel-31971355_6-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei/Demokratische_Partei_Saar#cite_note-spiegel-31971355-6">[6]</a></sup> Wegen ihrer Unterstützung für einen Anschluss des Saarlandes an die <a title="Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Bundesrepublik_Deutschland_(bis_1990)">Bundesrepublik Deutschland</a> wurde sie vom Hohen Kommissar der <a title="Französische Besatzungszone" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Besatzungszone">französischen Besatzungsmacht</a> 1951 verboten. Die DPS blieb in der Illegalität weiterhin aktiv und ging gegen die Verbotsverfügung auch gerichtlich vor. Erst im <a title="Geschichte des Saarlandes" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Saarlandes#Volksbefragung_1955_und_Beitritt_zur_Bundesrepublik">Abstimmungskampf 1955</a> wurde sie – wie auch <a title="CDU Saar" href="https://de.wikipedia.org/wiki/CDU_Saar">CDU Saar</a> und <a title="SPD Saarland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/SPD_Saarland">SPD Saarland</a> – wieder zugelassen und erhielt bei der <a title="Landtagswahlen im Saarland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahlen_im_Saarland#3._Wahlperiode_(1955)">Landtagswahl 1955</a> 24,2 % der gültigen Stimmen.</p>
<p><strong>Nach dem Anschluss des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland 1957 schloss sich die DPS als saarländischer Landesverband der FDP an…</strong><br />
–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft”:</strong><a href="https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf">https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BremenNazis1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20313" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/BremenNazis1-1024x263.jpg" alt="BremenNazis1" width="1024" height="263" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausriß: Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft 2014(!), im Vorwort. “Die NS-Vergangenheit von früheren Abgeordneten – warum beschäftigt sie uns erst jetzt?…Ganz einfach: Es wurde bis dato nicht danach gefragt.” Nicht nur Historiker sehen dies anders – schließlich wurde von DDR-Seite permanent nach der NS-Vergangenheit westdeutscher Politiker gefragt, auf schwerbelastete Nazis hingewiesen, mit entsprechendem Faktenmaterial. Christian Weber gehört zur Helmut-Schmidt-SPD…</strong></p>
<p><strong>“…Nachkriegsdeutschland…” – wer nicht zu Deutschland, zu den Deutschen gerechnet wird…</strong></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Weber_(Politiker,_1946)">https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Weber_(Politiker,_1946)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiSeehofer18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110109" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiSeehofer18-1024x775.jpg" alt="GysiSeehofer18" width="1024" height="775" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Gysi – Seehofer.</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83-1024x369.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT83" width="1024" height="369" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DIE ZEIT 1983, Mitherausgeber Helmut Schmidt:”In dem Prospekt zum KZ Buchenwald lese ich:`Die Blutspur führt nach Bonn`. Und ich werde so zornig, daß ich auf der Weiterfahrt nach Stunden später meiner Empörung ihren Lauf lasse: Adenauer, Brandt, Schmidt – die Helfershelfer der Mörder von damals? Das ist plumper DDR-Jargon, billige, abstoßende Geschichtsklitterung.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Und das Bundeskriminalamt wurde zur Zentrale für NS-Kriegsverbrecher.” FREITAG:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/</a></h2>
<p><strong>…THE DARK PAST, die dunkle Vergangenheit. Unter diesem Titel geht der <i>Spiegel </i>Anfang Oktober in seiner englischsprachigen Online-Ausgabe aus sich heraus: “<i>Germany´s federal police is admitting that most of its founding members had blood on their hands as active members of Hitler´s brutal security apparatus. It´s the first time one of Germany´s security services is examining its own history.</i>” (Die deutsche Bundespolizei räumt ein, dass die meisten ihrer Gründungsmitglieder als aktive Mitglieder von Hitlers brutalem Sicherheitsapparat Blut an ihren Händen hatten. Es ist das erste Mal, dass ein deutscher Sicherheitsdienst seine Geschichte untersucht.)… Der Freitag, Otto Köhler</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern”. Die CDU und Helmut Kohl – warum er ein Parteiidol ist:</strong></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-107322" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18-309x1024.jpg" alt="KohlNSVerbrecher18" width="309" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern…Kohl hielt den Generaloberst der Waffen-SS für einen anständigen Mann. Dabei hatten dessen Einheiten Kriegsverbrechen begangen. Noch als Kanzler zeigte Kohl Verständnis für die Waffen-SS.” Ausriß DER SPIEGEL 2018.</strong></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16992" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832-1024x605.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT832" width="1024" height="605" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – DIE ZEIT und die “Blutspur”…(Helmut Schmidt – langjähriger ZEIT-Herausgeber)</strong></p>
<p>–</p>
<p class="article even Brot"><strong>Nach dem Anschluß von 1990 rissen die neuen Machthaber erwartungsgemäß mit üblichen Methoden auch die Deutungs-und Interpretationshoheit über das KZ Ellrich, über den Umgang der DDR mit der faschistischen deutschen Vergangenheit an sich, betrieben plumpe Reinwaschung,  gängige politische Instrumentalisierung, Delegitimierung, im Zuge flächendeckender kultureller Kolonisierung Ostdeutschlands. Wer heute in Thüringen die Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora besucht, findet keinerlei Publikationen über Personen der Zeitgeschichte wie Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher, Konrad Adenauer etc., dazu BND, BKA etc. im Kontext von Nazismus und Holocaust. In vorhandenen Publikationen sind diese Personen, Staatseinrichtungen etc. im Nazi-Kontext nicht einmal erwähnt. “So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt.” (Goethe, Weimar). Ein Besuch der Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora ist daher heute – ohne Kenntnis der Gedenkstättengestaltung vor dem Anschluß von 1990 – nur noch rudimentär informativ.</strong></p>
<p class="article even Brot"><strong>Zu produzierten kuriosen Traktaten zählte dieses – was alles fehlt, ist offensichtlich:</strong></p>
<h1>“Die Blutspur führt nach Bonn”</h1>
<p><strong>Die DDR-Geschichte der Mahn- und Gedenkstätte Mittelbau-Dora und die Erinnerung an das Lager in Ost und West Vortrag von Dr. Jens-Christian Wagner in der KZ-Gedenkstätte Montag, 2. November 2009, 18 Uhr, Kinosaal des Museumsgebäudes</strong></p>
<div class="bbc">
<p><strong>“Die Blutspur führt nach Bonn” – so hieß die erste Ausstellung zur Lagergeschichte, die seit 1966 im ehemaligen Krematorium des KZ Mittelbau-Dora gezeigt wurde. Sie trug damit einen Titel, der nachdrücklich auf die politische Instrumentalisierung des Gedenkortes im deutsch-deutschen Systemkonflikt verweist. Dieses Thema steht im Mittelpunkt eines Vortrags, den Gedenkstättenleiter Dr. Jens-Christian Wagner am Montag, dem 2. November, ab 18 Uhr in der Gedenkstätte halten wird.</strong></p>
<h1><strong> </strong></h1>
<p><strong>Tatsächlich hatten einzelne Repräsentanten der späteren Bundesrepublik bis 1945 Mitverantwortung für die Zustände im KZ Mittelbau-Dora getragen, so etwa Karl-Maria Hettlage, bis 1945 stellvertretender Vorsitzender des Beirates der Mittelwerk GmbH und seit 1959 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. Doch den Verantwortlichen in der Gedenkstätte ging es mit Titel und Inhalten der Ausstellung um etwas anderes: Die Geschichte des Konzentrationslagers und die Erinnerung an seine Opfer sollte für aktuelle politische Zwecke nutzbar gemacht werden. Auf der einen Seite, so wurde es dargestellt, stand die DDR als das Vermächtnis des antifaschistischen Widerstandskampfes, und auf der anderen Seite die Bonner Republik als Nachfolgestaat des NS-Regimes.</strong><br />
<strong>Mit der Verortung der Schuldigen in der Bundesrepublik machte die DDR-Führung ihrer Bevölkerung ein Entlastungsangebot. Fragen nach der eigenen Verstrickung in die NS-Verbrechen konnten ausgeklammert und eine kritische Auseinandersetzung mit der breiten Mittäterschaft in der Bevölkerung verhindert werden.</strong></p>
<p><strong>Auch im Westen reagierten die meisten Deutschen mit Schuldabwehr. Hier waren es ein zur Staatsräson erhobener Antikommunismus und Verweise auf das DDR-Unrecht, die eine Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen überlagerten. Deutlich wird dies zum Beispiel in einem Artikel der “Bonner Rundschau” aus dem Jahr 1959: Dem Krematorium des “KZ Nordhausen” als dem Symbol einer “versunkenen Schreckensherrschaft” wird ein Wachturm an der DDR-Grenze in Ellrich “als Zeichen des neuen kommunistischen KZ-Regimes” gegenübergestellt.</strong></p>
<p><strong>Diese und ähnliche wechselseitige Schuldvorwürfe, die dazu dienten, die deutsche Bevölkerung zu entlasten, wird Wagner in seinem Vortrag näher beleuchten. Behandeln wird er zudem die spezifische Inszenierung der DDR-offiziellen Geschichtspolitik in der “Mahn- und Gedenkstätte Dora”, die bis zum Ende der DDR im Schatten der “großen” KZ-Gedenkstätten wie Buchenwald oder Sachsenhausen gestanden hat.</strong></p>
<p><strong>Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Das hat’s bei uns nicht gegeben!” über Antisemitismus in der DDR. Die von der der Antonio Amadeu Stiftung (Berlin) erstellte Wanderausstellung wird in der Gedenkstätte noch bis zum 15. November gezeigt. Weitere Informationen dazu finden Sie <a class="urllink" href="http://www.buchenwald.de/index.php?pageid=22&amp;articleid=251" target="_blank">hier</a>. Zitat Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora</strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-5231" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch-583x1024.jpg" alt="EditionOstKriegsverbrecherBuch" width="583" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Ermittlungs-und Gerichtsverfahren in der DDR gegen Nazi-und Kriegsverbrecher”. edition ost, 2016, 463 Seiten.</strong></p>
<p>—</p>
<h1><strong>Bemerkenswerte Auszeichnungskriterien – damals und heute:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/25/brasiliens-judenhasser-und-diktator-getulio-vargas-folterdiktator-ernesto-geisel-des-nazistisch-antisemitisch-orientierten-militaerregimes-die-bemerkenswerten-auszeichnungskriterien-in-spd-cdu-fd/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/25/brasiliens-judenhasser-und-diktator-getulio-vargas-folterdiktator-ernesto-geisel-des-nazistisch-antisemitisch-orientierten-militaerregimes-die-bemerkenswerten-auszeichnungskriterien-in-spd-cdu-fd/</a></h1>
<p>—</p>
<p><strong> Kontrollmethoden im “Bündnis”, Beeinflussung der deutschen Politik. Wie war es bei Willy Brandt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/08/willy-brandtspd-und-die-getarnten-spenden-der-usa-regierung-die-fernsteuerung-waere-die-zahlung-bekannt-geworden-haette-sie-die-karriere-des-spaeteren-spd-vorsitzenden-und-bundeskanzlers-wohl-f/</a><br />
–<br />
<a href="http://www.pi-news.net/2018/06/berlin-araber-attackieren-juedischen-mitbuerger-wegen-handy-song/">http://www.pi-news.net/2018/06/berlin-araber-attackieren-juedischen-mitbuerger-wegen-handy-song/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/03/ellrichthueringen-teil-2/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/03/ellrichthueringen-teil-2/</a></p>
</div>
</div>
<hr size="1" />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/14/ingrid-mansel-bad-frankenhausen-bodenreform-unter-sowjetischer-besatzung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
