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	<title>Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung &#187; Nazi-Kriegsverbrecher im BND</title>
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	<description>Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung</description>
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		<title>&#8222;Die Blutspur führt nach Bonn&#8220;. Westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/Nordrhein-Westfalen) am 18.8. 2018 mit kurios-bizarrer &#8222;Analyse&#8220; der Fahndung nach schwerbelasteten Faschisten und Nazi-Kriegsverbrechern in der DDR. Hatten jene, die Nazi-KZ´s überlebten, vor dem faschistischen Terror aus Deutschland flüchteten, tatsächlich nach 1945 kein echtes Interesse an der Bestrafung von Massenmördern und anderen faschistischen Straftätern, lediglich an &#8222;Instrumentalisierung&#8220;, &#8222;Kampagnen&#8220; etc? Was im TA-Text alles fehlt(z.B. der Umgang mit Altnazis im Bundesland des TA-Konzernsitzes, Nordrhein-Westfalen. Willy Brandt, Helmut Schmidt, Heinrich Lübke etc.)&#8230;</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/18/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-westdeutsche-thueringer-allgemeinefunke-medienkonzern-essennordrhein-westfalen-am-18-8-2018-mit-kurios-bizarrer-analyse-der-fahndung-nach-schwerbelasteten-fa/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 12:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Lübke]]></category>
		<category><![CDATA[Helmut Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Machteliten und Politmarionetten]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi-Kriegsverbrecher im BND]]></category>
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		<category><![CDATA[Vergangenheitsbewältigung in der DDR und in der BRD]]></category>
		<category><![CDATA[Willy Brandt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausriß, westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/Nordrhein-Westfalen), 18.8. 2018: &#8222;Die Blutspur führt nach Bonn&#8220;. &#8211; Rechtsstaat BRD: “Umgerechnet auf die Bevölkerung, ging der Osten wesentlich rigoroser gegen nachgewiesenermaßen belastete Nazis vor und verurteilte etwa achtmal mehr Täter als der Westen.” Klaus Behling, Die Kriminalgeschichte der DDR, edition berolina. Wird den Schülern in Thüringen von den Lehrern ausführlich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/BlutspurTA1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23211" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/BlutspurTA1-1024x549.jpg" alt="BlutspurTA1" width="1024" height="549" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/Nordrhein-Westfalen), 18.8. 2018: &#8222;Die Blutspur führt nach Bonn&#8220;.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h1>Rechtsstaat BRD: “Umgerechnet auf die Bevölkerung, ging der Osten wesentlich rigoroser gegen nachgewiesenermaßen belastete Nazis vor und verurteilte etwa achtmal mehr Täter als der Westen.” Klaus Behling, Die Kriminalgeschichte der DDR, edition berolina. Wird den Schülern in Thüringen von den Lehrern ausführlich erläutert, wie das zu erklären ist &#8211; oder ist das brisante Thema tabu?</h1>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Regelmäßig brachte die DDR- Presse jene wirksame Karte ins Spiel, für die die SED seit Jahren schon handfeste Beweise in Dokumentationen und sogenannten Braunbüchern vorgelegt hatte: die Existenz von Nazi-Größen und Kriegsverbrechern in wichtigen Ämtern der Bundesrepublik…Was die Wirkung von Anti-Nazi-Artikeln aus der DDR verstärkte, war – abgesehen von der reißerisch-propagandistischen Verpackung – ihre weitgehende faktische Stichhaltigkeit.” Thüringer Allgemeine 2015.</strong></h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">&#8222;Nazistan&#8220; &#8211; so nennt der DDR-Dramatiker Peter Hacks die BRD&#8230;</h2>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Erfurt und Gehlen:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/UlfkotteVerschlu%C3%9FsacheBND2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-89598" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/UlfkotteVerschlu%C3%9FsacheBND2-1024x615.jpg" alt="UlfkotteVerschlußsacheBND2" width="1024" height="615" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Udo Ulfkotte über Reinhard Gehlen unter Adolf Hitler und unter der US-und BRD-Regierung…</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>TV-Sender 3sat:</strong></p>
<div id="article_id_headline" class="article_headline"><strong>“Nazis im BND</strong></div>
<div id="article_id_subheadline" class="article_subheadline"><strong>Neuer Dienst und alte Kameraden</strong></div>
<div class="article_space12"><strong> </strong></div>
<div class="article_lead_fliessend"><strong>Nazis, Kriegsverbrecher und zum Teil auch Massenmörder gingen im westdeutschen Auslandsgeheimdienst nach dem Zweiten Weltkrieg ein und aus. Die Männer von SS und Gestapo prägten den Geheimdienst maßgeblich.”</strong></div>
<div class="article_lead_fliessend">&#8211;</div>
<p><strong>Zeitzeugen-Website am 9.8. 2018:</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Blutspur führt nach Bonn”. Warum die KZ-Gedenkstätte Buchenwald von den neuen Machthabern nach dem Anschluß von 1990 rasch “umgestaltet”, entschärft, “gesäubert” wurde…AfD-Brandner am 8.8. 2018 in Buchenwald:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/09/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-warum-die-kz-gedenkstaette-buchenwald-von-den-neuen-machthabern-nach-dem-anschluss-von-1990-rasch-umgestaltet-entschaerft-wurde/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/09/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-warum-die-kz-gedenkstaette-buchenwald-von-den-neuen-machthabern-nach-dem-anschluss-von-1990-rasch-umgestaltet-entschaerft-wurde/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Was Juden in Israel, aber auch jüdische Politiker von der SPD-Ikone Helmut Schmidt halten:</strong></h2>
<div>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“…Menachem Begin, Israels Ministerpräsidenten. Im Mai 1981 bezeichnete er Schmidts Anwesenheit im Volksgerichtshof als Beleg für dessen NS-Gesinnung, ja für dessen Mitschuld an den NS-Verbrechen…Trotz des jüdischen Großvaters und etwaiger Gefährdungen seiner selbst hat das Schicksal der Juden im „Dritten Reich“ den späteren Kanzler kaum berührt. Pamperriens Beweise sind (leider) eindeutig.” FAZ.</strong></h2>
<p>&#8211;</p>
</div>
<div></div>
<div>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Mitglieder der GroKo-SPD kennen all diese Fakten um Helmut Schmidt noch weit detaillierter.</strong></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/05/HoneckerSchmidt1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-120856" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/05/HoneckerSchmidt1-956x1024.jpg" alt="HoneckerSchmidt1" width="956" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Kämpfer für den Nazismus – Kämpfer gegen den Nazismus. Helmut Schmidt – an Nazi-Kriegsverbrechen beteiligt, spätere SPD-Ikone – und Erich Honecker, antinazistischer Widerstandskämpfer. Ausriß.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Thüringer Allgemeine und Helmut Schmidt/SPD &#8211; was alles fehlt:</strong><a href="https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Zum-Tode-von-Helmut-Schmidt-Der-Jahrhundertmann-1964328103">https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Zum-Tode-von-Helmut-Schmidt-Der-Jahrhundertmann-1964328103</a></h2>
<p><a href="https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Zum-Tode-von-Helmut-Schmidt-1981-Arbeitsbesuch-in-der-DDR-380709247">https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Zum-Tode-von-Helmut-Schmidt-1981-Arbeitsbesuch-in-der-DDR-380709247</a></p>
<h2><strong>Welche (Witz-)Figuren auch in Ostdeutschland zu Ikonen der Demokratie hochgejubelt werden sollten – was aber arg schiefging:</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=l5QLziJftAE&amp;app=desktop">https://www.youtube.com/watch?v=l5QLziJftAE&amp;app=desktop</a>.</h2>
<h2>–</h2>
<h2>“Ein Hetzer isser, seit Goebbels der schlimmste Hetzer!”</h2>
</div>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83-1024x369.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT83" width="1024" height="369" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DIE ZEIT 1983, Mitherausgeber Helmut Schmidt/SPD:”In dem Prospekt zum KZ Buchenwald lese ich:`Die Blutspur führt nach Bonn`. Und ich werde so zornig, daß ich auf der Weiterfahrt nach Stunden später meiner Empörung ihren Lauf lasse: Adenauer, Brandt, Schmidt – die Helfershelfer der Mörder von damals? Das ist plumper DDR-Jargon, billige, abstoßende Geschichtsklitterung.”</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="article-title lp-article-title article-icon-big"><span class="headline-intro">“Bespitzelung</span></h2>
<h2 class="article-title lp-article-title article-icon-big"><span class="headline">BND setzte Nazi-Täter für “Operation Fadenkreuz” ein</span></h2>
<p class="article-intro"><strong>BND-Gründer Reinhard Gehlen ließ in den Fünfzigerjahren Hunderte Politiker, Wissenschaftler, Militärs und Journalisten bespitzeln – von einer Gruppe schwer belasteter Altnazis.” DER SPIEGEL, Okt. 2016</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“BND beschäftigte den Erfinder der Vergasungswagen.” DIE WELT 2011 zu den Wertvorstellungen des westdeutschen Geheimdienstes BND.</h2>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Das politische, soziokulturelle Umfeld des Funke-Medienkonzerns in Nordrhein-Westfalen, die Kleine Anfrage der AfD in dem Bundesland:</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">AfD NRW 2017 – die hochbrisante Kleine Anfrage zu Nazis im Machtapparat des Bundeslandes nach 1945.Parallelfall Hessen, Niedersachsen, Saarland, Bremen…Die Nazis/SS-Leute im BRD-Machtapparat:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></h2>
<p>-<strong>&#8222;Bis 2016 war die 52-Jährige Leiterin des Museums Alte Synagoge Erfurt. Seit zwei Jahren ist sie Verwaltungsleiterin der Stiftung Ettersberg.&#8220; Thüringer Allgemeine 2018.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>&#8222;&#8230;Hinter vorgehaltener Hand wird dagegen darüber gesprochen, dass Ines Beese, die ohne Ausschreibung Leiterin des Museums wurde, die Frau des Vorsitzenden der Kunstkommission der Stadt, Wolfgang Beese, ist. Und dass sie vielleicht nicht alle Qualifikationen mitbringt, die es für die Aufgabe braucht.</strong></h2>
<p class="stil3"><strong>Das Erfurter Museum legt viel Wert auf Prunk, Pracht und Superlativ. Die Informationen in der Ausstellung sind dagegen spärlich. Man bekommt sie fast ausschließlich über die iPod-Führer, aber die führen, wie alle Audioguides, dazu, dass einer Stimme folgende Besucher andere, die stehen und schauen wollen, rüde beiseiteschieben. Die Bürgermeisterin von Erfurts Partnerstadt Haifa, Hedva Almog, sagte bei der Eröffnung, dass Erfurt den jüdischen Bewohnern von einst nun ihre Ehre zurückgebe. Das ist sicher richtig. Trotzdem bewegt man sich nahe an einem gefährlichen Grat. Etwas detaillierter würde man sich über das ausgelöschte jüdische Leben schon informieren wollen.</strong></p>
<p class="stil3"><strong>Frankfurter Rundschau, 30.10.2009&#8243;. Zitiert aus:</strong></p>
<p><a href="http://www.imdialog.org/bp2009/06/06.html">http://www.imdialog.org/bp2009/06/06.html</a></p>
<p><span id="more-23210"></span></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Ausriß aus Website der SPD-Stadtratsfraktion  Erfurt:</strong></p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Beese<img src="https://www.spd-fraktion-erfurt.de/images/user_pages/Dr._Wolfgang_Beese_q.jpg" alt="" /></strong></p>
<pre>Mitglied
im Kulturausschuss (Vorsitzender)
und im Ausschuss für Bildung und Sport

<a href="http://www.wolfgangbeese.de/">http://www.wolfgangbeese.de/</a>
<span style="color: #0000ff"><a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100002215058880">https://www.facebook.com/profile.php?id=100002215058880
-</a>-
</span></pre>
<p><strong>Die SPD-Ikone Helmut Schmidt, die Opfer des Faschismus…</strong></p>
<h1><strong>Deutschlandradio Kultur – Helmut Schmidt im Angriffs-und Ausrottungskrieg gegen Bewohner eines anderen Landes, Kriegsverbrechen gegen Frauen und Kinder:</strong></h1>
<h1><strong>“</strong><strong>Meyer: Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”</strong></h1>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Bad People”:</strong><a href="http://www.jcrelations.net/Bad+People.+Anti-Semitism+in+South+America+--+widespread+and+rarely+explored.2970.0.html?L=3">http://www.jcrelations.net/Bad+People.+Anti-Semitism+in+South+America+–+widespread+and+rarely+explored.2970.0.html?L=3</a></h2>
<p><a href="https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27695/highlight/Klaus&amp;Hart">https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27695/highlight/Klaus&amp;Hart</a></p>
<p><strong>Jüdische Kulturtage in Thüringen 2017, Programmheft Seite 82:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/J%C3%BCdischeKulturtageProgrammheftJA17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-102732" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/J%C3%BCdischeKulturtageProgrammheftJA17-1024x217.jpg" alt="JüdischeKulturtageProgrammheftJA17" width="1024" height="217" /></a></p>
<p><a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27695">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27695</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/J%C3%BCdischeKulturtageProgrammheftJA2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-102734" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/J%C3%BCdischeKulturtageProgrammheftJA2-1024x137.jpg" alt="JüdischeKulturtageProgrammheftJA2" width="1024" height="137" /></a></p>
<p><strong>Text inzwischen gelöscht/entfernt aus unbekannten Gründen…</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Evangelische Kirche und deutscher Faschismus/Nazizeit. Kirche und SA/SS, Rolle im Ausrottungskrieg der Wehrmacht. Warum sich viele Ostdeutsche zu DDR-Zeiten von der Kirche distanzierten, gar zu Atheisten wurden. Beispiel Thüringen. Glaubwürdigkeitsverlust wirkt offenbar bis heute nach, da Kirchen wieder zu Staats-und Regierungskirchen(Merkel-Kirchen) wurden.<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/20/evangelische-kirche-und-deutscher-faschismusnazizeit-kirche-und-sass-warum-sich-viele-ostdeutsche-zu-ddr-zeiten-von-der-kirche-distanzierten-gar-zu-atheisten-wurden-beispiel-thueringen/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/20/evangelische-kirche-und-deutscher-faschismusnazizeit-kirche-und-sass-warum-sich-viele-ostdeutsche-zu-ddr-zeiten-von-der-kirche-distanzierten-gar-zu-atheisten-wurden-beispiel-thueringen/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Ilse Junkermann aus Baden-Württemberg und die bedrückende Staatsnähe der evangelischen Kirche im Hitler-Kapitalismus sowie im neoliberalen Merkel-GroKo-Kapitalismus heute. Junkermann trägt sogar die GroKo-Linie gegen Systemkritiker mit – entsprechend viele Ostdeutsche verlassen daher die Kirche…Stuttgarter Oberkirchenrätin schaffts nicht bis zur Rente im Amt, muß vorher gehen:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/06/ilse-junkermann-aus-baden-wuerttemberg-und-die-bedrueckende-staatsnaehe-der-evangelischen-kirche-im-hitler-kapitalismus-sowie-im-neoliberalen-merkel-groko-kapitalismus-heute-junkermann-traegt-sogar-d/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/06/ilse-junkermann-aus-baden-wuerttemberg-und-die-bedrueckende-staatsnaehe-der-evangelischen-kirche-im-hitler-kapitalismus-sowie-im-neoliberalen-merkel-groko-kapitalismus-heute-junkermann-traegt-sogar-d/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Die GroKo-SPD und ihre Partei-Idole Willy Brandt und Helmut Schmidt &#8211; weiter warten auf eine Positionierung der SPD-Stadtratsfraktion Erfurt:</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Willy Brandt(SPD) – Todestag 8. Oktober 1992. Was in den offiziellen Würdigungen stets fehlt…”25. Todestag Brandts. Wie viel Willy braucht die SPD?” ARD:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/08/willy-brandtspd-todestag-8-oktober-1992-was-in-den-offiziellen-wuerdigungen-stets-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/08/willy-brandtspd-todestag-8-oktober-1992-was-in-den-offiziellen-wuerdigungen-stets-fehlt/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Warum ausgerechnet Helmut Schmidt zu den Partei-Idolen der Merkel-GroKo-SPD zählt. Nazi-Offizier Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Wie Konrad Adenauer, Willy Brandt und weitere bundesdeutsche Spitzenpolitiker sich für NS-Täter verwendeten, die nach Kriegsende im Ausland in Haft saßen.” Rechtzeitig zum Pseudo-Feiertag des Anschlusses von 1990 erinnert DER SPIEGEL die Ostdeutschen an Fakten, die sie sogar in den DDR-Dorfschulen über “Nazistan” (Peter Hacks) gelernt hatten. Die politisch-soziokulturell aufschlußreiche Rolle von Helmut Schmidt(SPD), Hans-Dietrich Genscher(FDP), Richard von Weizsäcker(CDU), Kardinal Joseph Frings und anderen Staatskirchenchefs.<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/01/wie-konrad-adenauer-willy-brandt-und-weitere-bundesdeutsche-spitzenpolitiker-sich-fuer-ns-taeter-verwendeten-die-nach-kriegsende-im-ausland-in-haft-sassen-rechtzeitig-zum-pseudo-feiertag-des-an/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/01/wie-konrad-adenauer-willy-brandt-und-weitere-bundesdeutsche-spitzenpolitiker-sich-fuer-ns-taeter-verwendeten-die-nach-kriegsende-im-ausland-in-haft-sassen-rechtzeitig-zum-pseudo-feiertag-des-an/</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-76916" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/08/BrandtGeisel-1024x816.jpg" alt="BrandtGeisel" width="1024" height="816" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Ausriß. Willy Brandt und Folterdiktator Ernesto Geisel des nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregimes von Brasilien. Weiter warten auf eine Positionierung der Thüringen-SPD.</h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“So emotional verteidigt die SPD Willy Brandt gegen die AfD”. MAZ, 13.8. 2019. “Die AfD plakatiert in Brandenburg einen Satz des früheren SPD-Chefs Willy Brandt. Die Sozialdemokraten starten die Aktion #wirsindwilly. Die Resonanz auf Twitter ist groß.” Was die SPD über Brandt unterschlägt, im Landtagswahlkampf von Brandenburg, Sachsen, Thüringen verheimlicht. Der absurde Brandt-Personenkult:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2019/08/13/so-emotional-verteidigt-die-spd-willy-brandt-gegen-die-afd-maz-13-8-2019-die-afd-plakatiert-in-brandenburg-einen-satz-des-frueheren-spd-chefs-willy-brandt-die-sozialdemokraten-starten-die/">http://www.hart-brasilientexte.de/2019/08/13/so-emotional-verteidigt-die-spd-willy-brandt-gegen-die-afd-maz-13-8-2019-die-afd-plakatiert-in-brandenburg-einen-satz-des-frueheren-spd-chefs-willy-brandt-die-sozialdemokraten-starten-die/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“…Muslimen, die mit fast zwei Dritteln die judenfeindlichste Gruppe in Deutschland darstellen. Eng verbunden mit muslimischem Antisemitismus sind auch terroristische Taten gegen Juden…” Jüdische Kulturtage in Thüringen 2017, Programmheft: “Der neue Antisemitismus in Deutschland”, Konrad-Adenauer-Stiftung. Warum die Merkelregierung die Zahl engagierter Judenhasser in Deutschland drastisch erhöhte…Politikziele, Politikresultate. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=102554&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/J%C3%BCdischeKulturtageMoslemsAntisemitismus17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-102555" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/J%C3%BCdischeKulturtageMoslemsAntisemitismus17-856x1024.jpg" alt="JüdischeKulturtageMoslemsAntisemitismus17" width="856" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/GeiselSchmidtex.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-54341" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/GeiselSchmidtex.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1021" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, deutschstämmiger Folterdiktator Ernesto Geisel des nazistisch-antisemitisch orientierten Militärregimes von Brasilien und Helmut Schmidt 1978 im Bundeskanzleramt von Bonn. 1978 wurde Ernesto Geisel mit der Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.</strong></p>
<p><strong>In der Amtszeit von Geisel 1975  totgefolterter Jude Vladimir Herzog – drei Jahre, bevor Geisel von SPD-Schmidt ausgezeichnet wurde:</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/herzog1.jpg" alt="herzog1.jpg" /></p>
<p><strong>Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog, am 25. Oktober 1975 in einer Zelle des Repressionszentrums DOI-Codi, Rua Tomas Carvalhal/Sao Paulo – in Wahrheit wurde er totgefoltert. Die SPD und der Antisemitismus…Weiter warten auf eine Positionierung der SPD-Stadtratsfraktion Erfurt.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Bodo Ramelow und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></h2>
</div>
<pre><span style="color: #0000ff"> </span></pre>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/12/prof-ing-sigmund-israel-huppert-%E2%80%93-ein-judischer-hochschuldozent-zwischen-lehre-und-antisemitismus-in-den-jahren-1902-%E2%80%93-1931/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2008/08/12/prof-ing-sigmund-israel-huppert-%E2%80%93-ein-judischer-hochschuldozent-zwischen-lehre-und-antisemitismus-in-den-jahren-1902-%E2%80%93-1931/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/11/muslimen-die-mit-fast-zwei-dritteln-die-judenfeindlichste-gruppe-in-deutschland-darstellen-eng-verbunden-mit-muslimischem-antisemitismus-sind-auch-terroristische-taten-gegen-juden-juedisch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/11/muslimen-die-mit-fast-zwei-dritteln-die-judenfeindlichste-gruppe-in-deutschland-darstellen-eng-verbunden-mit-muslimischem-antisemitismus-sind-auch-terroristische-taten-gegen-juden-juedisch/</a></p>
<p><strong>SPD Thüringen – auf wen sie sich beruft. “Willy Brandt ans Fenster”. Bisher keinerlei Distanzierung – keinerlei Positionierung von SPD und Grünen Thüringens in Bezug auf heikle Willy-Brandt-Fakten. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19760">**</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtFensterErfurtArt.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-54408" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtFensterErfurtArt-1024x768.jpg" alt="BrandtFensterErfurtArt" width="1024" height="768" /></a></p>
<p><strong>“Willy Brandt ans Fenster”(1970). Im Jahr vor dem Erfurter Treffen hatte Willy Brandt das Kulturabkommen sowie das Wissenschafts-und Technologieabkommen mit der nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktatur Brasiliens unterzeichnet. </strong><a href="http://www.brandtschool.de/"> http://www.brandtschool.de/</a></p>
<h2> “Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.</h2>
<p><strong>Zu den Kuriositäten im Deutschland von heute zählt, daß immer noch manche Bürger meinen, was Politiker von Islamisierungsparteien öffentlich sagen und verbreiten lassen, sei identisch mit dem, was sie tatsächlich denken und vorhaben. </strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Fritz Hermann Hankel – Hitler-und Faschismusgegner in Oldisleben/Thüringen. Ermordet im Konzentrationslager Buchenwald 1942. Wer hat ihn denunziert, wer hat ihn verhaftet, wer in Oldisleben hat dagegen öffentlich protestiert? Wie positionierte sich die Kirche, was predigten Pfarrer in Oldisleben zum Fall Fritz Hermann Hankel?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/15/fritz-hermann-hankel-hitler-und-faschismusgegner-in-oldislebenthueringen-ermordet-im-konzentrationslager-buchenwald-1942-wer-hat-ihn-denunziert-wer-hat-ihn-verhaftet-wer-in-oldisleben-hat-dageg/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GeraCIABNDCIANSAStasi.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-18647" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GeraCIABNDCIANSAStasi-1024x415.jpg" alt="GeraCIABNDCIANSAStasi" width="1024" height="415" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Gera.</h2>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Nazi-Kriegsverbrecher im BND:</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Ich will meine Akte. Wie westdeutsche Geheimdienste Ostdeutsche bespitzeln.” Autor Robert Allertz, Verlag Das Neue Berlin. “Mindestens 71500 namentlich bekannte Ostdeutsche wurden systematisch observiert – vom Westen.” Bespitzelung dieser Art – uraltbekannt seit Gründung der DDR, entsprechende MfS-Reaktionen. Der NSU-Prozeß und die Geheimdienste:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/04/20/ich-will-meine-akte-wie-westdeutsche-geheimdienste-ostdeutsche-bespitzeln-autor-robert-allertz-verlag-das-neue-berlin-mindestens-71500-namentlich-bekannte-ostdeutsche-wurden-systematisch-obs/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/04/20/ich-will-meine-akte-wie-westdeutsche-geheimdienste-ostdeutsche-bespitzeln-autor-robert-allertz-verlag-das-neue-berlin-mindestens-71500-namentlich-bekannte-ostdeutsche-wurden-systematisch-obs/</a></h2>
<h2 class="beitrags-titel">&#8211;</h2>
<h2 class="beitrags-titel">GroKo-SPD, Wolfgang Thierse und Bischofferode:</h2>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23142" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff1-1024x412.jpg" alt="Bischoff1" width="1024" height="412" /></a></p>
<p><strong>Bischofferode, Hungerstreik. Wie Brüder und Schwestern mit Brüdern und Schwestern umgehen…</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/ThierseBiPresse1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23144" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/ThierseBiPresse1-1024x885.jpg" alt="ThierseBiPresse1" width="1024" height="885" /></a></p>
<p><strong>GroKo-Partner SPD: Thierse “orientiert” in Bischofferode während des Hungerstreiks die “Presse” hinterm Lautsprecherwagen. Während seiner “Rede” schallte ihm  massiv der Sprechchor “Wer hat uns verraten – Sozialdemokraten” entgegen.</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Nach dem Petra-Hinz-Skandal der Augenstein-Skandal in der SPD:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/23/volkspartei-spd-wie-sie-2016-tickt-nach-dem-hinz-skandal-der-augenstein-skandal-auf-kosten-der-steuerzahler-160908-euro-abfindung-fuer-21-monate-arbeit-bildzeitung-ueber-sprecherin-von-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/09/23/volkspartei-spd-wie-sie-2016-tickt-nach-dem-hinz-skandal-der-augenstein-skandal-auf-kosten-der-steuerzahler-160908-euro-abfindung-fuer-21-monate-arbeit-bildzeitung-ueber-sprecherin-von-b/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AugensteinBild1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-79146" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AugensteinBild1-1024x228.jpg" alt="AugensteinBild1" width="1024" height="228" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Frauenpower.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23146" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff2-1024x736.jpg" alt="Bischoff2" width="1024" height="736" /></a></p>
<p><strong>“Treuhand – größte kriminelle Vereinigung?”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23148" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff3-705x1024.jpg" alt="Bischoff3" width="705" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer(CDU-Parteivorsitzender von 1950 bis 1966), zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23150" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff4-1024x851.jpg" alt="Bischoff4" width="1024" height="851" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23152" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff5-1024x720.jpg" alt="Bischoff5" width="1024" height="720" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff6-2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23154" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff6-2-583x1024.jpg" alt="Bischoff6 (2)" width="583" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23156" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff7-1024x574.jpg" alt="Bischoff7" width="1024" height="574" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23158" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Bischoff8-864x1024.jpg" alt="Bischoff8" width="864" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Kinder mit katholischer Schwester besuchen Hungerstreikende von Bischofferode.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AngriffAbwehrGeheimdienste2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20740" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AngriffAbwehrGeheimdienste2-686x1024.jpg" alt="AngriffAbwehrGeheimdienste2" width="686" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, “Geschichtsschreibung nach Art des Hauses Birthler”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AngriffAbwehrGeheimdienste3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20742" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AngriffAbwehrGeheimdienste3-587x1024.jpg" alt="AngriffAbwehrGeheimdienste3" width="587" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h1><strong>Die Verfolgung von NS-Verbrechen in den drei Westzonen und der sowjetischen Zone, in BRD und DDR. Im Buch “Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944?, Verlag Zweitausendeins, wird, wenngleich etwas verklausuliert, eingeräumt, daß im kleineren Ostdeutschland bis Ende 1949, gemessen an Territorium und Bevölkerungszahl, weit mehr NS-Täter bestraft wurden als im viel größeren und bevölkerungsreicheren Westdeutschland, in das sich zudem, allgemein bekannt, eine enorme Zahl schwerbelasteter hochrangiger Nazis aus Ostdeutschland geflüchtet hatte. In dem Buch heißt es unter Bezug auf Ost-und Westdeutschland:”Bis Ende 1949 war die Zahl der Verurteilungen ungefähr gleich.” Ebenso aussagekräftig ist die abgedruckte Statistik, derzufolge 1951 in der kleineren DDR 331 Verurteilungen registriert werden, in der weit größeren BRD jedoch nur 259. Auffällig ist, wie extrem kurz das Buch in diesem Kontext auf die Waldheim-Prozesse der DDR eingeht:”Für 1950 weist die Statistik der DDR dagegen 4092 Urteile auf, die der Bundesrepublik nur 809. Des Rätsels Lösung: Unter den 4092 Verurteilungen der DDR befinden sich 3254 der `Waldheim-Verfahren`, die wegen der in den Prozessen und bei der Urteilsfindung festgestellten Rechtsverletzungen schlechthin als nichtig anzusehen sind.” Standen also in Waldheim Unschuldige, Unbelastete vor Gericht? Was in dem Buch  interessanterweise fehlt, liefert die ostdeutsche Publizistin Daniela Dahn nach:”Ich las die 350 Seiten starke Anklageschrift und war überrascht: Fast alle der zum Tode Verurteilten waren unbestritten Nazijuristen – am Volksgerichtshof, an Kriegs-und Sondergerichten. Sie waren selbst an zweifelhaften Todesurteilen beteiligt. Außerdem waren unter den Angeklagten SS-und Gestapo-Leute aus Konzentrationslagern und ein Offizier, der an der blutigen Niederschlagung des Warschauer Aufstandes beteiligt war. Nach dem damals gültigen Recht der vier Alliierten genügte es, eine solche Funktion gehabt zu haben, um die Höchststrafe zu bekommen, individuelle Schuld mußte nicht nachgewiesen werden. Das heißt, auch bei formaljuristisch korrekten Prozessen wären damals höchstwahrscheinlich Todesstrafen ausgesprochen worden. Aber diese Frage wurde im Prozess gegen die `schlimmste rote Richterin`überhaupt nicht erörtert – formale Fehler genügten, um diese Nazis pauschal zu rehabilitieren.” Jene pauschale Rehabilitierung solcher Nazis in Westdeutschland, u.a. unter dem KZ-Baumeister und CDU-Bundespräsidenten Heinrich Lübke, spielten – und spielen eine sehr wichtige Rolle im Kalten Krieg, der fortdauert.</strong></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Kriegsverbrecherverurteilungen1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23366" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Kriegsverbrecherverurteilungen1-1024x564.jpg" alt="Kriegsverbrecherverurteilungen1" width="1024" height="564" /></a></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Skiba/Stenzel:&#8220;Halten wir fest: In der DDR wurden 12.881 Personen verurteilt wegen Nazi-und Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit&#8230;In der Bundesrepublik, wo etwa fast viermal soviele Menschen lebten, lediglich rund 6.500 Personen. Statistisch gesehen, heißt das: Je Einwohner wurden achtmal mehr belastete Nazis in der DDR verurteilt als im Westen. Und das ist nur die halbe Wahrheit. Die andere: Sie wäre noch viel größer, wenn sich nach 1945 nicht eine erhebliche Menge von NS-Verbrechern aus nachvollziehbaren Gründen in den Westen abgesetzt hätten.&#8220;</strong></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong> Der Umgang mit der faschistischen deutschen Vergangenheit, mit faschistischen Verbrechern, hochbelasteten Nazis in DDR und BRD zählte zu den wichtigsten Basisfaktoren im Kalten Krieg.</strong></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Die Waldheim-Prozesse:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/WaldheimProzDahn1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23377" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/WaldheimProzDahn1-1024x809.jpg" alt="WaldheimProzDahn1" width="1024" height="809" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Kapitel “Die Waldheim-Prozesse”, Skiba/Stenzel.</strong></p>
<p><a href="http://www.grh-ev.org/fileadmin/user_upload/GRH/Informationen/GRH-Information_2-2017.pdf">http://www.grh-ev.org/fileadmin/user_upload/GRH/Informationen/GRH-Information_2-2017.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Massive westdeutsche Kritik an den Waldheim-Prozessen der DDR &#8211; und die bemerkenswerten Eingeständnisse von SPD-Maas zum Zustand der BRD-Justiz nach 1945(Was in westdeutschen Texten zu den Waldheim-Verfahren kurioserweise stets fehlt. Auch per Google-Suche entdeckt man rasch, wer wo von interessierter Seite manipuliert):</strong></h2>
<p><strong>Was Heiko Maas(SPD) gegenüber der Jüdischen Allgemeinen 2016 über das BRD-Justizministerium einräumen muß – wer den Kalten Krieg gegen die DDR “juristisch” mitführte – Wertvorstellungen unter Adenauer, Schmidt, Brandt…:</strong><br />
<strong>Von den Führungskräften im Ministerium bis 1973 waren mehr als die Hälfte ehemalige NSDAP-Mitglieder, jeder fünfte war ein alter SA-Mann. Die Folgen dieser personellen Kontinuität waren fatal: Die Strafverfolgung von NS-Tätern wurde hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt, und alte Gesetze wurden nur oberflächlich entnazifiziert. Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht.</strong></p>
<p><strong>In der jungen Bundesrepublik wurde Erfahrung in der Nazi-Justiz offenkundig höher geschätzt als rechtsstaatliche Haltung. Das führte dazu, dass der frühere Experte fürs »Rasserecht« anschließend fürs Familienrecht zuständig war und Juristen, die zahllose Todesurteile zu verantworten hatten, das Strafrecht der Bundesrepublik prägten.</strong></p>
<p><strong>Das erste Gesetz des Bundesjustizministeriums im Jahr 1949 war ein Amnestiegesetz! Auch in Einzelfällen wurde man aktiv. Max Merten war erst im Reichs- und dann zeitweilig im Bundesjustizministerium tätig. Dazwischen hatte er als Kriegsverwaltungsrat in Griechenland 45.000 Juden ausgeplündert und ihre Deportation nach Auschwitz organisiert. Das Ministerium sorgte dafür, dass der einstige Kollege in Deutschland straffrei blieb und holte ihn sogar aus griechischer Haft heraus.</strong></p>
<p><strong>Viele Opfer der Nazis wurden in der jungen Bundesrepublik erneut diskriminiert. Etwa Homosexuelle. Bis in die 1960er-Jahre beharrten die Juristen aus dem Ministerium auf dem Nazi-Paragrafen § 175 StGB – und sie taten das mit den Argumenten der Nazis: Der Röhm-Putsch habe ja gezeigt, wie gefährlich die Cliquen-Bildung unter schwulen Männern sei.</strong></p>
<p><strong>Viele Juristen passten sich nur äußerlich der demokratischen Erneuerung an; vom Geist des Grundgesetzes waren sie nicht durchdrungen. Sie waren bloße Rechtstechniker. Ab 1959 entwarfen sie etwa ein geheimes Kriegsrecht. Vom Grundgesetz nicht gedeckt, war darin sogar eine Neuauflage der berüchtigten »Schutzhaft« vorgesehen. Zitat</strong></p>
<p><strong>Die Nazi-Führungskräfte in der BRD-Regierung formten ihnen genehme Nachfolger – auch 2016 überall im Staat sowie in den Medien stark vertreten.</strong></p>
<p><strong>Heiko Maas(SPD) drückt sich um wichtige Schlußfolgerungen: Wenn u.a. die Strafverfolgung von NS-Tätern hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt wurde, heißt dies: In der Bundesrepublik Deutschland wurde in sehr wichtigen Punkten nicht Recht gesprochen, sondern Unrecht(“Maas:”Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht”),handelte es sich somit nicht um einen Rechtsstaat, sondern  um einen Unrechtsstaat…</strong></p>
<p><strong>Auffällig ist u.a., daß die deutsche Regierung derartige Einschätzungen des eigenen Justizministeriums so viele Jahrzehnte herauszögerte, sogar mehr als 25 Jahre nach dem Anschluß von 1990. Zu einem früheren Zeitpunkt, beispielsweise 1989, hätten sich u.a. weit mehr Ostdeutsche gut daran erinnert, derartiges bereits in der DDR-Schule, selbst der Dorfschule, über westdeutsche Ministerien, über den mit Nazis und Kriegsverbrechern stark durchsetzten westdeutschen Staatsapparat gelernt zu haben. </strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-5231" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch-583x1024.jpg" alt="EditionOstKriegsverbrecherBuch" width="583" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Ermittlungs-und Gerichtsverfahren in der DDR gegen Nazi-und Kriegsverbrecher”. edition ost, 2016, 463 Seiten.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Birthler – Deutsche Welle:</strong></p>
<p><a href="http://www.dw.com/de/brasilien-h%C3%A4lt-archive-verschlossen/a-4607671">http://www.dw.com/de/brasilien-h%C3%A4lt-archive-verschlossen/a-4607671</a></p>
<p><b>Marianne Birthler</b> geb. Radtke (* <a title="" href="https://de.wikipedia.org/wiki/22._Januar">22. Januar</a> <a title="1948" href="https://de.wikipedia.org/wiki/1948">1948</a> in <a title="Berlin" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin">Berlin</a>) ist eine <a title="Deutschland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland">deutsche</a> <a class="mw-redirect" title="Politikerin" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Politikerin">Politikerin</a> (<a title="Bündnis 90/Die Grünen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen">Bündnis 90/Die Grünen</a>) und war von 2000 bis März 2011 die <a title="Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesbeauftragter_f%C3%BCr_die_Stasi-Unterlagen">Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik</a>. Wikipedia</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Birthler">https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Birthler</a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>…Zugleich arbeitete sie ehrenamtlich aktiv in der evangelischen Kirche mit und organisierte Gesprächskreise zu gesellschaftlichen und politischen Themen. Birthler begann 1976 eine fünfjährige gemeindepädagogische Fernausbildung zur <a title="Katechet" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Katechet">Katechetin</a> und Gemeindehelferin. Von 1981 bis 1987 war sie in der Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen <a title="Eliaskirche (Berlin)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eliaskirche_(Berlin)">Elias-Gemeinde</a> im Berliner Stadtteil <a class="mw-redirect" title="Prenzlauer Berg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prenzlauer_Berg">Prenzlauer Berg</a> tätig. 1987 wurde sie Jugendreferentin im <a class="new" title="Stadtjugendpfarramt (Seite nicht vorhanden)" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stadtjugendpfarramt&amp;action=edit&amp;redlink=1">Stadtjugendpfarramt</a> von Ost-Berlin…Wikipedia</strong></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-bundesbeauftragte-fur-die-stasi-unterlagen-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo-uber-vergangenheitsbewaltigung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-bundesbeauftragte-fur-die-stasi-unterlagen-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo-uber-vergangenheitsbewaltigung/</a></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Evangelische Kirche und deutscher Faschismus:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/20/evangelische-kirche-und-deutscher-faschismusnazizeit-kirche-und-sass-warum-sich-viele-ostdeutsche-zu-ddr-zeiten-von-der-kirche-distanzierten-gar-zu-atheisten-wurden-beispiel-thueringen/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/20/evangelische-kirche-und-deutscher-faschismusnazizeit-kirche-und-sass-warum-sich-viele-ostdeutsche-zu-ddr-zeiten-von-der-kirche-distanzierten-gar-zu-atheisten-wurden-beispiel-thueringen/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Wahlkampf im Hitler-Kapitalismus, im heutigen Kapitalismus – Parallelen:</strong></p>
<p><strong>“Adolf Hitler schafft den Weltfrieden. Gib ihm deine Stimme!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/09/NordhausenHitlerWeltfrieden.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-100587" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/09/NordhausenHitlerWeltfrieden-1024x758.jpg" alt="NordhausenHitlerWeltfrieden" width="1024" height="758" /></a></p>
<p><strong>Theater in Nordhausen/Thüringen, 1936.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziverbrechenDasVolkErfurtTA15-2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20911" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/NaziverbrechenDasVolkErfurtTA15-2-1024x635.jpg" alt="NaziverbrechenDasVolkErfurtTA15 (2)" width="1024" height="635" /></a></p>
<p><strong>Ausriß Thüringer Allgemeine 2015.</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Was Heiko Maas(SPD) gegenüber der Jüdischen Allgemeinen 2016 über das BRD-Justizministerium einräumen muß – wer den Kalten Krieg gegen die DDR “juristisch” mitführte – Wertvorstellungen unter Adenauer, Schmidt, Brandt…:</strong><br />
<strong>Von den Führungskräften im Ministerium bis 1973 waren mehr als die Hälfte ehemalige NSDAP-Mitglieder, jeder fünfte war ein alter SA-Mann. Die Folgen dieser personellen Kontinuität waren fatal: Die Strafverfolgung von NS-Tätern wurde hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt, und alte Gesetze wurden nur oberflächlich entnazifiziert. Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht.</strong></p>
<p><strong>In der jungen Bundesrepublik wurde Erfahrung in der Nazi-Justiz offenkundig höher geschätzt als rechtsstaatliche Haltung. Das führte dazu, dass der frühere Experte fürs »Rasserecht« anschließend fürs Familienrecht zuständig war und Juristen, die zahllose Todesurteile zu verantworten hatten, das Strafrecht der Bundesrepublik prägten.</strong></p>
<p><strong>Das erste Gesetz des Bundesjustizministeriums im Jahr 1949 war ein Amnestiegesetz! Auch in Einzelfällen wurde man aktiv. Max Merten war erst im Reichs- und dann zeitweilig im Bundesjustizministerium tätig. Dazwischen hatte er als Kriegsverwaltungsrat in Griechenland 45.000 Juden ausgeplündert und ihre Deportation nach Auschwitz organisiert. Das Ministerium sorgte dafür, dass der einstige Kollege in Deutschland straffrei blieb und holte ihn sogar aus griechischer Haft heraus.</strong></p>
<p><strong>Viele Opfer der Nazis wurden in der jungen Bundesrepublik erneut diskriminiert. Etwa Homosexuelle. Bis in die 1960er-Jahre beharrten die Juristen aus dem Ministerium auf dem Nazi-Paragrafen § 175 StGB – und sie taten das mit den Argumenten der Nazis: Der Röhm-Putsch habe ja gezeigt, wie gefährlich die Cliquen-Bildung unter schwulen Männern sei.</strong></p>
<p><strong>Viele Juristen passten sich nur äußerlich der demokratischen Erneuerung an; vom Geist des Grundgesetzes waren sie nicht durchdrungen. Sie waren bloße Rechtstechniker. Ab 1959 entwarfen sie etwa ein geheimes Kriegsrecht. Vom Grundgesetz nicht gedeckt, war darin sogar eine Neuauflage der berüchtigten »Schutzhaft« vorgesehen. Zitat</strong></p>
<p><strong>Die Nazi-Führungskräfte in der BRD-Regierung formten ihnen genehme Nachfolger – auch 2016 überall im Staat sowie in den Medien stark vertreten.</strong></p>
<p><strong>Heiko Maas(SPD) drückt sich um wichtige Schlußfolgerungen: Wenn u.a. die Strafverfolgung von NS-Tätern hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt wurde, heißt dies: In der Bundesrepublik Deutschland wurde in sehr wichtigen Punkten nicht Recht gesprochen, sondern Unrecht(“Maas:”Das Justizministerium hat kein Recht geschaffen, sondern neues Unrecht”),handelte es sich somit nicht um einen Rechtsstaat, sondern  um einen Unrechtsstaat…</strong></p>
<p><strong>Auffällig ist u.a., daß die deutsche Regierung derartige Einschätzungen des eigenen Justizministeriums so viele Jahrzehnte herauszögerte, sogar mehr als 25 Jahre nach dem Anschluß von 1990. Zu einem früheren Zeitpunkt, beispielsweise 1989, hätten sich u.a. weit mehr Ostdeutsche gut daran erinnert, derartiges bereits in der DDR-Schule, selbst der Dorfschule, über westdeutsche Ministerien, über den mit Nazis und Kriegsverbrechern stark durchsetzten westdeutschen Staatsapparat gelernt zu haben. </strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/neue-studie-zum-bka-versorgungsanstalt-fuer-ex-nazis-a-802215.html">http://www.spiegel.de/panorama/justiz/neue-studie-zum-bka-versorgungsanstalt-fuer-ex-nazis-a-802215.html</a></p>
<h2 class="article-title lp-article-title "><span class="headline-intro">“Neue Studie zum BKA</span></h2>
<h2 class="article-title lp-article-title "><span class="headline">Versorgungsanstalt für Ex-Nazis</span></h2>
<p class="article-intro"><strong>SS-Größen in der Führungsetage, Kriegsverbrecher als Ermittler”. DER SPIEGEL 2011 zur ideologischen Ausrichtung des BKA</strong></p>
<p class="article-intro">-</p>
<h2 class="beitrags-titel">“BKA: Ein Amt mit braunen Wurzeln”. Tagesspiegel, 2001.</h2>
<p><a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/bka-ein-amt-mit-braunen-wurzeln/260062.html">https://www.tagesspiegel.de/politik/bka-ein-amt-mit-braunen-wurzeln/260062.html</a></p>
<p><strong>…Schon 1987 hatte Armand Mergen festgestellt: “Als das Bundeskriminalamt mit Beamten besetzt wurde, ließ man Nazi-Vergangenheit mit SS-Zugehörigkeit, Kriegseinsätze mit Polizeigräueltaten, Berufsausübung unter dem Zeichen des Totenkopfes ruhen.” Auch die zwielichtige Rolle des selbst ernannten “Gründungsvaters” und späteren Präsidenten des BKA, Paul Dickkopf, ist vielfach beleuchtet worden, weil er vielen “Kameraden” aus dem Reichskriminalamt den Weg in die Wiesbadener Behörde geebnet hatte. Der Abteilungsleiter der Sicherungsgruppe, Theo Saevecke, machte nach langem öffentlichen Streit über seine mögliche Verwicklung in Kriegsverbrechen zuletzt Schlagzeilen, als ihn 1999 ein italienisches Gericht wegen Erschießungen zu lebenslanger Haft verurteilte.</strong></p>
<p><strong>Die “Schatten der NS-Vergangenheit” hatte im vergangenen Jahr Wilhelm Dietl in seiner “BKA-Story” nachgezeichnet. Doch erstmals hat Dieter Schenk, Autor, Honorarprofessor und ehemaliger BKA-Kriminaldirektor, den braunen Wurzeln des BKA ein ganzes Buch gewidmet. Nach aufwändigen Recherchen, bei denen er neben dem Berlin Document Center auch Archive in Polen und solche der ehemaligen DDR sichten konnte, kommt Schenk zu einer neuen, schockierenden Bewertung der Bedeutung von ehemaligen Nazis und Kriegsverbrechern beim Aufbau der zentralen Polizeibehörde der demokratischen Bundesrepublik. “1959 bestand der Leitende Dienst des BKA aus 47 Beamten – bis auf zwei hatten alle eine braune Weste.” Als “moralische Katastrophe” bezeichnet der Autor die Tatsache, dass fast die Hälfte von den 47 Führungskräften “NS-Verbrecher im kriminologischen Sinne” gewesen seien. Vier BKA-Führungsleute bezeichnet Schenk als “Schreibtischtäter”, die bei der Deportation von “Zigeunern”. Homosexuellen und so genannten Asozialen mitgewirkt hätten. 15 seien als Mitglieder von Einsatzgruppen an der Ermordung der polnischen Intelligenz oder von Juden in Weißrussland beteiligt gewesen, einige hätten bei Exekutionen “selbst Hand angelegt”. Jeder Dritte gehörte zudem zur Gestapo…Zitat Tagesspiegel – neue und alte Nazis im deutschen Machtapparat.</strong><br />
&#8211;<br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/08/21/toetungsfall-in-offenburg-warum-hat-die-tagesschau-nicht-berichtet-die-zwangsfinanzierte-ard-und-der-enorme-glaubwuerdigkeitsverlust/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/08/21/toetungsfall-in-offenburg-warum-hat-die-tagesschau-nicht-berichtet-die-zwangsfinanzierte-ard-und-der-enorme-glaubwuerdigkeitsverlust/</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Der Wiegrefe-SPIEGEL und die  ideologische Struktur der Bonner Republik:</strong></p>
<div class="TeaserImageBottom-topline">
<h2 class="Headline Headline--xs Headline--inherit">“Hitlers treue Gefolgsleute</h2>
</div>
<h1 class="Headline Headline--xl Headline--inherit">Die Altnazis im Bundesministerium. Hitler-Getreue dominierten das Innenministerium noch lange nach dem Krieg.” DER SPIEGEL 2018</h1>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/hat-das-institut-fuer-zeitgeschichte-in-muenchen-naziverbrechen-verharmlost-a-1172898.html">http://www.spiegel.de/spiegel/hat-das-institut-fuer-zeitgeschichte-in-muenchen-naziverbrechen-verharmlost-a-1172898.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/kurt-schrimm-ueber-versaeumnisse-bei-der-aufklaerung-von-ns-verbrechen-a-1170016.html">http://www.spiegel.de/spiegel/kurt-schrimm-ueber-versaeumnisse-bei-der-aufklaerung-von-ns-verbrechen-a-1170016.html</a></p>
<p><strong>CDU-Adenauer:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-150460250.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-150460250.html</a></p>
<p><strong>Alois Brunner:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-149766101.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-149766101.html</a></p>
<p><strong>“Der SS-Verbrecher Alois Brunner kam nie vor Gericht. Ihm half ein braunes Netzwerk, das bis in das Parlament, das Auswärtige Amt, den BND und in die Medien reichte.”</strong></p>
<p>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">08.10.2016</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Zeitgeschichte</span><span class="dig-ueberschrift dig-h">„Verstiegen und unsinnig“</span></h2>
<div class="dig-vorspann"><strong>BND-Gründer Reinhard Gehlen ließ Hunderte Politiker, Wissenschaftler, Militärs bespitzeln – von einer Gruppe schwer belasteter Altnazis.</strong></div>
<div class="dig-vorspann">-</div>
<div class="dig-vorspann">
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">03.09.2016</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Zeitgeschichte</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Ausgebildet bei der SS.</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Hildegard Lächert war eine besonders üble KZ-Wächterin. Dennoch arbeitete sie später für die CIA, dann für den BND.</h2>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139574525.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139574525.html</a><br />
–</p>
<p>…D<strong>ie von Schmidt verbreitete Version, er sei noch nicht einmal am Anfang des “Dritten Reiches” dem Zeitgeist erlegen, ist nach Pamperriens Recherchen jedenfalls nicht zu halten. Der aufgeweckte Teenager ließ sich von der Begeisterung mitreißen, welche die Nazis unter Jugendlichen zu entfachen wussten. Er gehörte zu der Minderheit der Jungen seiner Schule, die 1933 in die HJ eintraten…</strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012800.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012800.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86486649.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86486649.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83588346.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83588346.html</a></p>
<h2 class="article-title lp-article-title"><span class="headline">“BND vernichtete Personalakten früherer SS-Leute</span></h2>
<h2 class="article-title lp-article-title"><strong>Dem Bundesnachrichtendienst steht ein Skandal ins Haus. Historiker haben entdeckt, dass der Dienst 2007 Personalakten von Mitarbeitern vernichtet hat, die einst SS und Gestapo angehörten.”</strong></h2>
<p>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">17.10.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">ZEITGESCHICHTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Brauner Bluff</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Auf der Jagd nach Wählerstimmen warben CDU und SPD in der Nachkriegszeit um die Veteranen der Waffen-SS. Eine Studie beschreibt, wie die Volksparteien dabei ausgenutzt wurden.</h2>
<div class="dig-text">
<div class="dig-absatz">Am Abend des 7. August 1953 ist der Jugendstil-Saal des Winterhuder Fährhauses gut gefüllt. Graublauer Zigarettenqualm schwebt über den Männern mit dem harten Gesicht. Unter ihrem Hemd tragen viele die Tätowierung der Blutgruppe am linken Oberarm. Es sind Veteranen der Waffen-SS, die sich in dem Hamburger Ausflugslokal versammelt haben.</div>
<div class="dig-absatz">Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung.</div>
<div class="dig-absatz">Die Reaktion des Publikums auf die Rede ist nicht überliefert, aber einiges spricht dafür, dass der Hamburger Verkehrsdezernent dröhnenden Applaus bekam. Der Mann ist Sozialdemokrat, Volkswirt, steht damals am Beginn einer beispiellosen politischen Karriere und heißt: Helmut Schmidt.</div>
<div class="dig-absatz">Er ist nicht der Einzige, der um die Veteranen der Waffen-SS buhlt. Auch CDU-Kanzler Konrad Adenauer und SPD-Nachkriegschef Kurt Schumacher werben um die Wählerstimmen der früheren Elitetruppe, die von den alliierten Richtern im Nürnberger Militärtribunal zur “verbrecherischen Organisation” erklärt wurde. Adenauer besucht sogar Waffen-SS-General Kurt Meyer (“Panzer-Meyer”), der im Gefängnis im westfälischen Werl einsitzt, weil er 1944 in Frankreich etwa 20 kanadische Kriegsgefangene hinrichten ließ.</div>
<div class="dig-absatz">Später lobten Konservative wie der Philosoph Hermann Lübbe die Gründergeneration für ihren sanften Umgang mit der SS-Truppe. Die “Integration” habe die Stabilität der jungen Demokratie erst sichergestellt. Doch immer wieder wird diese Bewertung von jüngeren Historikern angezweifelt. Der Bielefelder Wissenschaftler Karsten Wilke hat diese These nun in besonderer Weise erschüttert. Wilke hat sich die “Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit” (HIAG) vorgenommen, den 1992 auf Bundesebene aufgelösten Traditionsverband der Waffen-SS, deren Unterlagen er auswerten konnte(*).</div>
<div class="dig-absatz">Danach gaben sich die Alt-Nazis zwar geläutert (“Wo das Verbrechen anfängt, hört die Kameradschaft auf”), doch intern dominierte der braune Ungeist. Das Entgegenkommen von Demokraten wie Schmidt oder Adenauer blieb im Kern ohne Gegenleistung. Stattdessen nutzten HIAG-Vertreter die verbreitete, aber unbegründete Angst vor ihrer Klientel, um sich eine Altersversorgung zu sichern und trugen durch öffentliche Geschichtsklitterung dazu bei, dass Verbrechen jahrelang ungeahndet blieben. Die HIAG schrieb “die Waffen-SS in die ,Legende von der sauberen Wehrmacht’ ein”, urteilt Wilke.</div>
<div class="dig-absatz">Dabei war die braune Truppe während des Krieges besonders rücksichtslos gegen Gefangene und Zivilisten vorgegangen. Zu den ursprünglich nur aus Freiwilligen, dann auch aus Wehrpflichtigen rekrutierten Divisionen, die sich als bewaffneter Teil der SS verstanden, gehörten zudem die SS-Totenkopfverbände, die die Konzentrationslager bewachten. Auch deshalb warfen die Nürnberger Richter der Waffen-SS Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.</div>
<div class="dig-absatz">Nach 1945 hatten deren Veteranen zwar keine politischen Ambitionen, wohl</div>
<div class="dig-absatz">aber wollten sie die gleichen schönen Übergangsgelder und Renten wie Wehrmachtsangehörige und natürlich eine Rehabilitation vom Nürnberger Urteil.</div>
<div class="dig-absatz">Die HIAG hielt daher nicht nur zur regierenden CDU engen Kontakt, sondern auch zu den oppositionellen Sozialdemokraten. Die SPD war als Partei des Widerstands eine moralische Instanz. Die Jahre im KZ hatten ihren Vorsitzenden Schumacher zum einbeinigen Krüppel gemacht. Dennoch empfing er 1951 eine HIAG-Delegation in Bonn und öffnete damit den Veteranen eine Tür zur SPD.</div>
<div class="dig-absatz">Der Einfluss der HIAG beruhte vor allem auf maßloser Übertreibung. Ihre Sprecher nahmen für sich in Anspruch, bis zu zwei Millionen Menschen zu vertreten, und sie lockten die Sozialdemokraten mit der Aussicht, “Millionen deutscher Stimmen zu gewinnen”. In Wahrheit lebten gerade einmal 250 000 Veteranen in Westdeutschland. Nur acht Prozent hatten sich bei der HIAG organisiert – kein sonderlich eindrucksvolles Potential. Aber der Bluff gelang.</div>
<div class="dig-absatz">Schumacher rechtfertigte sein Treffen mit dem Hinweis, es sei “keine gute Sache für eine junge Demokratie”, wenn sich ein so großer Block Unzufriedener bilde.</div>
<div class="dig-absatz">Vor allem der aus der Haft entlassene und später zum Bundessprecher der HIAG aufgestiegene “Panzer-Meyer” spielte geschickt mit diesen Ängsten. Mal drohte der charismatische Ex-General, seine Männer könnten “aus Dummheit” zu rechtsextremen Parteien abdriften, wenn sich die SPD nicht für sie einsetze. Dann wieder erzählte er, der sowjetische Botschafter habe den Kontakt zu ihm gesucht. Solche Versuche von östlicher Seite hätten “gewisse Erfolgschancen”, sollte die “Eingliederung der frühereren Waffen-SS-Angehörigen im demokratischen Staat auf Schwierigkeiten stoßen”.</div>
<div class="dig-absatz">Die SPD-Spitze war erstaunlich gutgläubig. Schon Schumacher übernahm unbesehen die Behauptung der HIAG, die Veteranen der Waffen-SS hätten sich überwiegend vom Nationalsozialismus gelöst und seien in eine “ausgesprochene Pariarolle” geraten, aus der man ihnen heraushelfen müsse.</div>
<div class="dig-absatz">Später hielten die SPD-Verteidigungspolitiker Fritz Erler – auch er einst ein Mann des Widerstands – und Helmut Schmidt den Kontakt zur HIAG. Sozialdemokraten traten auf deren Veranstaltungen auf und trugen dazu bei, dass die rechte Truppe gesellschaftsfähig blieb. Im Bundestag stimmte die SPD im Einklang mit der regierenden CDU dafür, dass die Waffen-SS in der Rentenfrage nach und nach der Wehrmacht zum Teil gleichgestellt wurde…</div>
<div class="dig-absatz">-</div>
<div class="dig-absatz">
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">26.09.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">GEHEIMDIENSTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Treuer Freund</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Jetzt freigegebene Akten belegen: Der BND hat den Ex-SS-Mann Walther Rauff gedeckt, obwohl dieser zu den Schlüsselfiguren des Holocaust gehörte.</h2>
<p>–</p>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">“In den fünfziger Jahren arbeiteten viele NS-Verbrecher für den BND.”</h2>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">28.02.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Briefe</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Ein politisches Signal</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Nr. 7/2011, Zeitgeschichte: Wie der BND NS-Kriegsverbrecher rekrutierte</h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Woche für Woche wird ein neuer Fall von Verstrickung übelster Nazis in den Bundesnachrichtendienst (BND) bekannt.</h2>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">17.01.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">ZEITGESCHICHTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">„Kerndeutsche Gesinnung“</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Der als „Schlächter von Lyon“ berüchtigte NS-Verbrecher Klaus Barbie war Agent des Bundesnachrichtendienstes</h2>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376539.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376539.html</a></p>
<p>–</p>
<div class="dig-absatz"><b>S</b><strong>PIEGEL: Viele fanden sich dann auch im Auswärtigen Dienst der 1949 gegründeten Bundesrepublik wieder.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Conze: Wir haben da auch Zahlen: 1950/51 waren gut 42 Prozent der Angehörigen des Höheren Dienstes im Amt ehemalige NSDAP-Mitglieder. Das waren mehr als in den Jahren 1938/39.</strong></div>
<div class="dig-absatz">-</div>
<div class="dig-absatz"><strong>Kalter Krieg beim Eichmann-Prozess</strong><br />
<strong>Aktenklau für die Adenauer-Republik</strong><br />
<strong>Es war ein brisanter Auftrag, wohl abgesegnet vom BND: 1961 bestahl ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Adenauer nach SPIEGEL-Recherchen einen DDR-Anwalt und nahm Dokumente mit. Er wollte sicherstellen, dass im Eichmann-Prozess keine BRD-Politiker belastet werden.</strong><strong>Von Klaus Wiegrefe</strong><strong>Hamburg – Während des Eichmann-Prozesses in Israel haben ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer und ein Reporter der “Bild”-Zeitung aus dem Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem Dokumente gestohlen, um sie dem Bundesnachrichtendienst (BND) zu übergeben. Pikantes Detail: Der Journalist war ein Schwager Axel Springers. Das geht aus Recherchen des SPIEGEL im Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Danach handelte sich bei den entwendeten Papieren um “Aufzeichnungen, Vollmachten und alle möglichen Unterlagen, in denen eine ganze Reihe von Namen westdeutscher Persönlichkeiten enthalten sind”.</strong><strong>Grund für den Diebstahl im Jahr 1961 im King David Hotel in Jerusalem: Adenauer fürchtete, während des Verfahrens gegen Adolf Eichmann könnten westdeutsche Politiker oder Beamte aufgrund ihrer Vergangenheit im “Dritten Reich” belastet werden und dass auf diese Weise das Ansehen der jungen Bundesrepublik leide. Der bestohlene DDR-Anwalt Friedrich Karl Kaul beobachtete nämlich im Auftrag Ost-Berlins das Verfahren und beschuldigte immer wieder öffentlich die Bundesregierung, Alt-Nazis zu decken.</strong><strong>Eichmann zählte zu den wichtigsten Organisatoren des Holocaust und war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren sorgte weltweit für großes Aufsehen, und Adenauer schickte daher eine offizielle Beobachterdelegation nach Jerusalem.</strong><strong>Zu ihr zählte einer der beiden Diebe, nämlich Rolf Vogel, Reserveoffizier der Bundeswehr und dort in psychologischer Kriegführung geschult. Der PR-Fachmann galt in Bonn als Mann des BND und zählte zu den Vertrauten des Kanzlers.</strong><strong>Für das Eichmann-Verfahren ließ er sich von seinem aktuellen Posten im Verbindungsbüro der Europäischen Gemeinschaften (EG) in Bonn entbinden. In Jerusalem firmierte er offiziell als Journalist und schrieb für die “Deutsche Zeitung”. Insgeheim hatte er jedoch den Auftrag, “das Bundeskanzleramt ständig auf dem Laufenden” zu halten”, wie es in den Akten vermerkt wurde. Dafür wurde er auch bezahlt. Mehrfach berichtete Vogel direkt an Adenauer.</strong><strong>Vogel sollte vor allem verhindern, dass die DDR den Eichmann-Prozess für Propagandazwecke instrumentalisierte. Wahrscheinlich kam es deshalb auch zu dem Diebstahl. Immer wieder lancierte die SED Namenslisten von Belasteten in Bonner Diensten, vorneweg Hans Globke, Kanzleramtschef Adenauers. Globke hatte 1936 den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen mitverfasst.</strong><strong>Der Diebstahl erfolgte am Abend des 29. Juni 1961 in Kauls Zimmer im King David Hotel in Jerusalem. Vogels Begleiter war Frank Lynder, Reporter bei der “Bild”-Zeitung und nach Angaben des Auswärtigen Amtes während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.</strong><strong>Ob die beiden Männer bei Kaul einbrachen oder den Advokaten trickreich bei einem Besuch ablenkten und dann die Papiere entwendeten, geht aus den Akten nicht eindeutig hervor. Gegenüber Gerhard von Preuschen, dem Leiter der Beobachterdelegation in Jerusalem, erklärten sie, sie hätten das “Aktenstück aus dem Hotelzimmer Kaul im Hotel King David unbemerkt entnommen”…</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html">http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html">http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html">http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html</a><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html</a>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">29.01.2008</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">NAHAUFNAHME</span><span class="dig-ueberschrift dig-h">„ALLE BERÜHMTEN FAMILIEN WAREN DABEI“</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Der Historiker Stephan Malinowski über die Begeisterung des deutschen Adels für die Nationalsozialisten</h2>
<div class="dig-text">
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Herr Malinowski, Hitler galt vielen Adligen als Parvenü. Henning von Tresckow soll gesagt haben, man müsse ihn “wie einen tollen Hund abschießen”. Was bedeutete dieser Herrenhabitus für das Verhältnis des Adels zu den Nationalsozialisten?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Zunächst einmal trug er dazu bei, dass Hitler möglich wurde. Denn der Adel unterschätzte die Nazis aus genau dieser Herrenhaltung heraus – am deutlichsten formuliert 1933 von Hitlers Steigbügelhalter und Vizekanzler Franz von Papen: Man habe den NSDAP-Chef “engagiert”, in zwei Monaten sei Hitler “in die Ecke gedrückt, dass er quietscht”. Bekanntlich kam es dann genau andersherum. Dieser Habitus spielte dann aber auch für den Entschluss zum Staatsstreich eine Rolle, denn in einer Gesellschaftsschicht, die tausend Jahre lang Herrschaft ausgeübt hatte, gab es kaum absolutes Parteigängertum und Führertreue bis zum bitteren Ende. Für den Adel war das eher eine Art selbstgewähltes Bündnis. Zu den unbestreitbaren Ehrentaten der Männer des 20. Juli gehört, dass sie dieses Bündnis von sich aus aufgekündigt haben.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Aber was hatte der Nationalsozialismus Adligen überhaupt zu bieten?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Karrieren und Landbesitz zum Beispiel. Von den rund 10 000 adligen Offizieren im Kaiserreich wurden nach 1918 nur rund 900 in die stark verkleinerte Reichswehr übernommen. Es gab nach dem Ersten Weltkrieg Tausende regelrecht arbeitslose preußische Adlige, die auf nichts anderes vorbereitet worden waren als eine Karriere beim Militär – traditionell Absicherung für nachgeborene Söhne, die keinen Grundbesitz erbten.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Und die Aufrüstung der Nazis öffnete dieses Tor dann wieder.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Richtig. Die Anzahl der adligen Offiziere schnellte nach 1933 innerhalb von zwei Jahren von 900 auf rund 2300 hoch. Dazu kamen Karrierechancen als Folge politischer Säuberungen im höheren Verwaltungsdienst und in der Diplomatie. Nicht zu vergessen auch die Posten bei der SS – fast jeder fünfte SS-Obergruppenführer, also die zweithöchste Rangstufe, stammte aus dem Adel. Es begegneten sich in der SS viele klangvolle Namen: Alvensleben, Bülow, Pückler, Steuben, Uslar, Westphalen oder Henckel-Donnersmarck.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Und andere hofften auf Beuteland aus Hitlers Feldzügen?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Die Nazis hatten ja große Schwierigkeiten, für ihre Ostsiedlungspolitik das vielbeschworene “Volk ohne Raum” zu finden. Aus Arbeitern wollte Hitler Wehrbauern machen, aber die mochten nicht. Ganz anders der Adel: Der Großherzog von Oldenburg etwa schrieb schon Anfang Juni 1941 an SS-Chef Heinrich Himmler, dass einige seiner sechs Söhne gern im Osten siedeln würden, ob man sich nicht schon mal eine Option für den Kauf “größerer Güter” sichern könne. Es gibt weitere Beispiele. Hält man sich den materiellen Aspekt vor Augen, ist es weniger erstaunlich, dass viele Adlige so lange mitgemacht haben.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Aber vor 1933 hatten die adligen Herren doch allen Grund, sich vor den Nazis eher zu fürchten. In der NSDAP gab es einen starken sozialistischen Flügel, und unter Hitlers SA-Schlägern fanden sich viele Proletarier und Landarbeiter.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Das Verhältnis zwischen Adel und Nationalsozialismus ist die Geschichte eines Missverständnisses. Was die Adligen in der braunen Partei sahen, war nicht das, was sie dann bekamen. Als Kampfbewegung stand sie radikal gegen alles, wogegen auch der Adel stand: Demokratie, Republik, Parlamentarismus, Parteienstaat, Sozialdemokratie. Aus seiner Sicht war das also eine Organisation, mit der man etwas anfangen konnte, die man reiten konnte wie ein Pferd – und es dauerte lange, bis der Adel merkte, dass sich das Verhältnis von Ross und Reiter verkehrt hatte.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Welchen Anteil hat der Antisemitismus?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Der größte deutsche Adelsverband, die Deutsche Adelsgenossenschaft, führte bereits 1920 einen Arierparagraphen ein. Als Gruppe hat sich der Adel ja immer über Blut definiert. Dass auch die Nazis in Kategorien wie Blut und Rasse dachten, hat nachweislich viele Adlige angesprochen.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Wie weit spielte der Adel den Nazis in die Hände?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Es gibt ab etwa 1930 eine nachweisbare Bewegung im gesamten deutschen Adel in die NSDAP hinein. Das fängt mit August Wilhelm Prinz von Preußen an, dem vierten Sohn des letzten Kaisers, der in Bierzelten für die Nazis auftrat, und gilt für viele andere Geschlechter. Es gibt innerhalb des preußischen Adels praktisch keine der berühmten Familien, die nicht dabei ist.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Können Sie Zahlen nennen?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: In der winzig kleinen Gruppe des Hochadels werden rund 70 Fürsten, Prinzen und Prinzessinnen noch vor 1933 Parteigenossen. Bis 1941 sind es etwa 270. Beim niederen Adel sieht es nicht anders aus. Man findet in den Mitgliedskarteien der NSDAP 34 Bismarcks, 41 Schulenburgs, 43 Bredows, 40 Bülows, 43 Kleists, 53 Arnims, 78 Wedels – insgesamt allein aus einer Stichprobe von 350 Familien fast 3600 Adlige. Und jeder Vierte trat vor 1933 ein…</strong></div>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14937187.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14937187.html</a></p>
<p>&#8211;</p>
<h2><strong>Wie liefs bei den Brüdern und Schwestern drüben mit der Vergangenheitsbewältigung?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/09/BuchenwaldKriegsverbrecher18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-24056" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/09/BuchenwaldKriegsverbrecher18-1024x598.jpg" alt="BuchenwaldKriegsverbrecher18" width="1024" height="598" /></a></strong></h2>
<h1>“Die in den Lagern Verbliebenen – in der Mehrheit Angehörige der SS und der Gestapo – hatten sich vor Spruchkammern bzw. Spruchgerichten zu verantworten. Während des zunehmenden Ost-West-Konfliktes wurden diese justizförmigen Verfahren 1948 weitgehend eingestellt. Die meisten Strafen wurden erlassen, die Masse der noch nicht Verurteilten entlassen.”(Bemerkenswerter Text in der Gedenkstätte 2018 – könnte glatt aus Propagandabroschüren des bolschewistischen Zonenregimes stammen)</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/GemeinschaftsschuleHitler1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23604" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/GemeinschaftsschuleHitler1-720x1024.jpg" alt="GemeinschaftsschuleHitler1" width="720" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Adolf Hitlers Jugend geht in die Gemeinschaftsschule”. Ausriß.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Chemnitz 2018 – deutsche Machteliten und Politmarionetten kommen bei Übernahme von neoliberalen Gewalt-Gesellschaftsmodellen(“Kulturbereicherung”) aus Ländern der Dritten Welt weiter gut voran. Organisiertes Verbrechen und Paralysierung von Protestpotential, Bevölkerungskontrolle. Wie straff gesteuerte Staats-und Mainstreammedien dafür eingespannt werden(Volksempfängerjournalismus)…Parallelen zur Medien-Gleichschaltung im Dritten Reich<strong>:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/08/28/chemnitz-2018-deutsche-machteliten-und-politmarionetten-kommen-bei-uebernahme-von-gewalt-gesellschaftsmodellen-aus-laendern-der-dritten-welt-weiter-gut-voran-organisiertes-verbrechen-und-paralysier/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/08/28/chemnitz-2018-deutsche-machteliten-und-politmarionetten-kommen-bei-uebernahme-von-gewalt-gesellschaftsmodellen-aus-laendern-der-dritten-welt-weiter-gut-voran-organisiertes-verbrechen-und-paralysier/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">Der Anschlag von Chemnitz 2018, DIE WELT(30.8. 2018): BRODER ÜBER SACHSENS REGIERUNGSCHEF. „Der Mann ist ein sprachloser Schwätzer…Sie sehen, das ist die Inkompetenz…Der Fisch stinkt vom Kopfe her“. CDU-Kretschmer immer noch im Amt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/08/30/der-anschlag-von-chemnitz-2018-die-welt30-8-2018-broder-ueber-sachsens-regierungschef-der-mann-ist-ein-sprachloser-schwaetzer-cdu-kretschmer-immer-noch-im-amt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/08/30/der-anschlag-von-chemnitz-2018-die-welt30-8-2018-broder-ueber-sachsens-regierungschef-der-mann-ist-ein-sprachloser-schwaetzer-cdu-kretschmer-immer-noch-im-amt/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Chemnitz – die Demonstrationen am 1. September 2018. “Protestkultur” in Sachsen – siehe Fall Khaled Bahray: “Khaleds Killer ging noch demonstrieren”. Wer problemlos mit Mörder und Falschaussagern demonstriert…Die vielen Brandanschläge auf PKW von Systemkritikern in Sachsen. “Ach die scheiße Polizei – hab ich kein Respekt vor euch!” CDU-Kretschmer immer noch im Amt<strong>:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/09/01/chemnitz-die-demonstrationen-am-1-september-2018-protestkultur-in-sachsen-siehe-fall-khaled-bahray-wer-problemlos-mit-moerder-und-falschaussagern-demonstriert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/09/01/chemnitz-die-demonstrationen-am-1-september-2018-protestkultur-in-sachsen-siehe-fall-khaled-bahray-wer-problemlos-mit-moerder-und-falschaussagern-demonstriert/</a></h2>
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<h1><strong>“Spiegel-Reporter betrügt Leser. Der preisgekrönte Journalist Claas Relotius hat bei vielen Texten gelogen. Das Magazin steht vor einer großen Krise.”Thüringer Allgemeine, 20.18. 2018. </strong></h1>
<h1>–</h1>
<h1><strong>Der Fall Relotius-SPIEGEL und die deutschen System/Staatsmedien:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/12/19/die-illustrierte-der-spiegel-aus-der-merkel-stadt-hamburg-und-die-abgestuerzte-glaubwuerdigkeit-2018-der-beruechtigte-spiegel-stil-die-konsequente-journalistisch-unzulaessige-vermengung-von-fakt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/12/19/die-illustrierte-der-spiegel-aus-der-merkel-stadt-hamburg-und-die-abgestuerzte-glaubwuerdigkeit-2018-der-beruechtigte-spiegel-stil-die-konsequente-journalistisch-unzulaessige-vermengung-von-fakt/</a></h1>
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<h2 class="beitrags-titel">AfD-Pegida, ostdeutsche Systemkritiker als Schwerpunkt deutscher/westlicher Geheimdienste, besonders im Wahlkampf 2019. Die BND-Trilogie des ostdeutschen Bestsellerautors Hartmut Mechtel: 1. Der unsichtbare Zweite” (GLAUSER / Autorenpreis deutsche Kriminalliteratur) 2. “Das Netz der Schatten” 3. “Die Spitze des Kreises”. Georg-Danzer-Hit: “Wir werden alle überwacht”:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/16/afd-pegida-ostdeutsche-systemkritiker-als-schwerpunkt-deutscherwestlicher-geheimdienste-besonders-im-wahlkampf-2019-die-bnd-trilogie-des-ostdeutschen-bestsellerautors-hartmut-mechtel-1-der-unsi/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/16/afd-pegida-ostdeutsche-systemkritiker-als-schwerpunkt-deutscherwestlicher-geheimdienste-besonders-im-wahlkampf-2019-die-bnd-trilogie-des-ostdeutschen-bestsellerautors-hartmut-mechtel-1-der-unsi/</a></h2>
<p>–</p>
<h1>Für den ersten Roman seiner “Martin Parr”-Trilogie “Der unsichtbare Zweite” wurde Mechtel 1997 mit dem GLAUSER / Autorenpreis deutsche Kriminalliteratur ausgezeichnet. Für die gesamte Parr-Trilogie erhielt er 2001 den Berliner KRIMIFUCHS. Für seine Science-Fiction-Erzählung “Sifrit” wurde er 1990 mit dem “Traumfabrikant”, einem Preis der Science-Fiction-Fans ausgezeichnet. Syndikat.</h1>
<h1>-</h1>
<h1>(Worans wohl liegen mag, daß die preisgekrönte BND-Trilogie in deutschen – auch ostdeutschen – Buchläden nicht zu finden ist, gleichzeitig das “Weissensee”-Marketing aber auf Hochtouren läuft?)</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweiteCapa.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28980" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweiteCapa-644x1024.jpg" alt="MechtelZweiteCapa" width="644" height="1024" /></a></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28978" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite6-1024x784.jpg" alt="MechtelZweite6" width="1024" height="784" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28994" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee5-1024x712.jpg" alt="HartmannWeissensee5" width="1024" height="712" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Die nächste ARD-Rolle von Jörg Hartmann – diesmal einer vom BND, Vater BND-Spion in der DDR, befaßt mit dem Regime Change?</strong></h2>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28982" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite1-1024x631.jpg" alt="MechtelZweite1" width="1024" height="631" /></a></p>
<p><strong>“Er arbeitete nämlich für Gehlen. Er war ein Spion.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">-<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28996" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee6-1024x838.jpg" alt="HartmannWeissensee6" width="1024" height="838" /></a></h2>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28984" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite2-1024x303.jpg" alt="MechtelZweite2" width="1024" height="303" /></a></p>
<p><strong>“1952 hatten wir uns in den Westen abgesetzt, weil die Enttarnung drohte…”</strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28986" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite3-1024x463.jpg" alt="MechtelZweite3" width="1024" height="463" /></a></p>
<p><strong>“Informationsbeschaffung für Polizei und Verfassungsschutz.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">-</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28988" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite4-1024x619.jpg" alt="MechtelZweite4" width="1024" height="619" /></a></p>
<h1><strong>“Er ließ mich ein paar Geheimdienstberichte lesen, damit ich nicht ganz so blöd aussehe, wenn mich jemand nach der DDR fragt.”</strong></h1>
<p>-<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28998" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee7-1024x663.jpg" alt="HartmannWeissensee7" width="1024" height="663" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite5-1024x668.jpg" alt="MechtelZweite5" width="1024" height="668" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “Wir waren gar keine rechten Spinner, sondern eine supergeheime Eingreiftruppe. Die fünfte Kolonne.”</strong></p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Hatte Ihnen die Oma das damals nach der Westreise gebeichtet? DDR-Rentner, die in Westberliner Kaufhäusern klauten, wurden vom BND in die Mangel genommen und u.a. zum Russenpanzerzählen verdonnert:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/18/hatte-ihnen-die-oma-das-damals-nach-der-westreise-gebeichtet-ddr-rentner-die-in-westberliner-kaufhaeusern-klauten-wurden-vom-bnd-in-die-mangel-genommen-und-zum-russenpanzerzaehlen-verdonnert/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/18/hatte-ihnen-die-oma-das-damals-nach-der-westreise-gebeichtet-ddr-rentner-die-in-westberliner-kaufhaeusern-klauten-wurden-vom-bnd-in-die-mangel-genommen-und-zum-russenpanzerzaehlen-verdonnert/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Die NATO und der räuberische Griff nach dem Öl der Venezolaner 2019: Zwangsfinanzierte ARD mit dem Geld der Beitragszahler erwartungsgemäß auf Putschisten-Seite. Kein Wort über den rechtsextremistischen NATO-Unterstützer Bolsonaro im angrenzenden Brasilien…Erinnerungen an die nazistisch-antisemitischen Maidan-Faschisten – massiv von der NATO, darunter von deutscher Regierung unterstützt…Kein Protest deutscher Medienfunktionäre, deutscher Regierungspolitiker gegen das lebendige Verbrennen von brasilianischen Bürgerrechtlern auf Scheiterhaufen – aktuelle Fotos im brasilianischen Internet:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2019/02/23/die-nato-und-der-raeuberische-griff-nach-dem-oel-der-venezolaner-2019-zwangsfinanzierte-ard-mit-dem-geld-der-beitragszahler-erwartungsgemaess-auf-putschisten-seite-kein-wort-ueber-den-rechtsextremi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2019/02/23/die-nato-und-der-raeuberische-griff-nach-dem-oel-der-venezolaner-2019-zwangsfinanzierte-ard-mit-dem-geld-der-beitragszahler-erwartungsgemaess-auf-putschisten-seite-kein-wort-ueber-den-rechtsextremi/</a></h2>
<p>—</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28274" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee2-1024x543.jpg" alt="HartmannWeissensee2" width="1024" height="543" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h1>Der zweite BND-Thriller von Hartmut Mechtel, Argument-Verlag Berlin-Hamburg (Mocambique-Teil auf Seite 120):</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelNetzSchatten1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28109" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelNetzSchatten1-651x1024.jpg" alt="MechtelNetzSchatten1" width="651" height="1024" /></a></p>
<h1>“Das Netz der Schatten”:<a href="https://www.amazon.de/Das-Netz-Schatten-Hartmut-Mechtel/dp/3886199169">https://www.amazon.de/Das-Netz-Schatten-Hartmut-Mechtel/dp/3886199169</a>. …<strong>Meist überfielen sie Dörfer und haben Zivilisten umgelegt. Bauern, ihre Frauen und Kinder. Das war eine so blutrünstige Bande, daß ich es nicht aushielt. Ob sie wirklich eine Million Menschen umgebracht haben, weiß ich nicht. Vielleicht waren es mehr, vielleicht auch bloß die Hälfte. Das ist nicht wichtig. Wichtig ist, daß wir sie unterstützt haben…(Mocambique-Teil)</strong></h1>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelMocambique1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28368" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelMocambique1-880x1024.jpg" alt="MechtelMocambique1" width="880" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “…unsere diensteigenen Mörder…”</strong></p>
<h1> –</h1>
<h1>…Martin Parr, ein erfolgloser Mann mit vielen Talenten, wird als Opfer einer Verwechslung von Geheimdiensten gejagt. Nachdem er alles verloren hat – seine Freundin,sein Zuhause, sogar seinem Namen -, taucht er unter und sinnt auf Rache. Und plötzlich ist es soweit: Ein von den eigenen Leuten niedergeschossener Agent des BND bittet ihn um Hilfe…</h1>
<h1>–</h1>
<h1><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Mechtel">https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Mechtel</a>.</h1>
<h1>–</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannHaseloff19.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28277" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannHaseloff19-1024x501.jpg" alt="HartmannHaseloff19" width="1024" height="501" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Ausriß. System-Künstler Jörg Hartmann und der dazu passende Politiker, CDU-Haseloff aus Sachsen-Anhalt… </strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Der Schauspieler und das enge Korsett ideologischer Leitlinien des neoliberalen Systems – (TV-)Kunst im Dienste der Machthaber. Niemand kann ostdeutsche Geheimdienstler besser darstellen, interpretieren als Westdeutsche in einem staatstragenden westdeutschen TV-Projekt, stimmts?</strong></h2>
<p>—</p>
<h1>Der dritte BND-Thriller von Hartmut Mechtel: Die Spitze des Kreises</h1>
<h1>…Martin Parr ist seines Lebens nicht sicher, er weiß zu viel über kriminelle Aktivitäten eines BND-Sonderkommandos. Pelzer, Chef der geheimen Truppe, setzt alles daran, den gefährlichen Zeugen zum Schweigen zu bringen…</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelSpitzeCapa.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-29001" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelSpitzeCapa-635x1024.jpg" alt="MechtelSpitzeCapa" width="635" height="1024" /></a></p>
<p>—</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelSpitze1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-29003" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelSpitze1-991x1024.jpg" alt="MechtelSpitze1" width="991" height="1024" /></a></p>
<p>—</p>
<h1>Bei amazon:<a href="https://www.amazon.de/Die-Spitze-Kreises-Hartmut-Mechtel/dp/3886199282">https://www.amazon.de/Die-Spitze-Kreises-Hartmut-Mechtel/dp/3886199282</a></h1>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Bundeskanzler Helmut Schmidt(SPD), Amtsnachfolger Helmut Kohl(CDU), Willy Brandt(SPD), Außenminister Joseph Fischer(GRÜNE) und die Kindersoldaten in Mosambik:</h2>
<p><strong>“Die schon zu Zeiten der Regierung Helmut Schmidts begonnene und unter Helmut Kohl noch einmal forcierte Destabilisierung Mozambiques wurde von vier BND-Präsidenten in unterschiedlicher Intensität geleistet: Gerhard Wessel und Klaus Kinkel haben sie zwar mit initiiert; als jedoch der Strauß-Intimus Eberhard Blum 1983 ins Amt kam, versuchte der BND, die RENAMO auch politisch salonfähig zu machen und steigerte die logistische Hilfe. Und unter Hans-Georg Wieck nahm die Hilfe für die südostafrikanischen Terroristen noch einmal größere Ausmaße an.” Zitiert aus: Erich Schmidt-Eenbohm, “Der BND – die unheimliche Macht im Staate”. Econ-Verlag. </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Der Einsatz der Kindersoldaten von 1978 bis 1992 fiel in die Amtszeit von Willy Brandt als SPD-Parteivorsitzender und als Präsident der Sozialistischen Internationale.</h2>
<p>–Von 1964 bis 1987 war Brandt <a title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands#Parteivorsitzende">SPD-Parteivorsitzender</a> und von 1976 bis 1992 Präsident der <a title="Sozialistische Internationale" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Internationale">Sozialistischen Internationale</a>. Wkipedia</p>
<p>—</p>
<h1>Westdeutschlands Kindersoldaten in Mosambik – ein besonders heikles Kapitel aus der Regierungszeit von Helmut Schmidt(SPD) und Helmut Kohl(CDU). Motto: Der Zweck heiligt die Mittel.  Staats-und Mainstreammedien sowie sogenannte Hilfs-und Menschenrechtsorganisationen unterschlagen die brisante Problematik permanent</h1>
<p><strong>Seit 1978 hat die RENAMO gemäß Faktenlage in Mosambik Zehntausende von Kindern zwangsrekrutiert, um sie im NATO-Stellvertreterkrieg gegen die FRELIMO-Regierung einzusetzen. Auf Geheimdienste spezialisierte Experten wie Erich Schmidt-Eenbohm und Jürgen Roth haben die politischen Hintergründe und besonders die wichtige Rolle des BND ausführlich und detailliert beschrieben und analysiert. Daß westdeutsche Steuerzahler u.a. über ihren Geheimdienst BND die Ausbildung, Bewaffnung, Camp-Unterbringung sowie die militärischen Einsätze dieser Kindersoldaten finanzierten, blieb erstaunlicherweise in der bundesdeutschen Öffentlichkeit fast ohne Echo, von nennenswerten Protesten durch Politiker, Menschenrechtsaktivisten, internationalen Hilfsorganisationen, gar Mainstreammedien ist nichts bekannt. Das Thema schien tabu, Zensurbarrieren waren offenbar enorm effizient, unüberwindbar. In den neunziger Jahren erschienen zwar Medienberichte über das schwierige Problem der Reintegration dieser Kindersoldaten in die Gesellschaft – doch siehe da, jeder Hinweis auf die westdeutsche Beteiligung an der Existenz des Problems fehlte. Absurd falsch wurde der Krieg gegen Mosambik als “Bürgerkrieg” eingestuft. Dies galt sogar für Berichte über einen internationalen Psychologen-und Ärztekongreß, der sich im Dezember 1996 in der Hauptstadt Maputo mit Konzepten und ersten Erfahrungen bei der Kindersoldaten-Reintegration befaßte. Gemäß einem deutschen Agenturbericht zählte immerhin sogar die Universität Hamburg zu den Veranstaltern, neben dem mosambikanischen Institut für Psychotraumatologie und der Uni Kapstadt.</strong></p>
<p><strong>Die RENAMO-Kindersoldaten wurden zum systematischen Verüben sadistischer Greueltaten selbst gegen eigene Familienangehörige gezwungen, aber auch generell zu Massakern an der Zivilbevölkerung – auf dem Kongreß wurden zahlreiche Fälle diskutiert. Massenhaft seien zudem Mädchen und Frauen vergewaltigt und zudem für jahrelangen sexuellen Mißbrauch auf die RENAMO-Basen verschleppt worden. Indessen wurden weder SPD-Bundeskanzler Helmut Schmidt noch dessen CDU-Amtsnachfolger Helmut Kohl jemals auf ihre politische Verantwortung für diese barbarischen Menschenrechtsverletzungen angesprochen – in ihren Parteien gehört das Thema der Mosambik-Kindersoldaten bis heute zur langen Liste der absoluten Tabus. Ebenfalls bemerkenswert: Der westdeutsche Außenminister Joseph Fischer/GRÜNE reiste sogar in offizieller Mission nach Mosambik – schwieg indessen gemäß Quellenlage zur Kindersoldaten-Problematik, machte auch keine entsprechenden Geheimakten der Öffentlichkeit zugänglich. Bis heute ist daher sogar für die deutschen GRÜNEN das Thema tabu. Völlig bedeckt in dieser Frage halten sich zudem die ostdeutschen GRÜNEN – immerhin hatte die DDR über 16000 Mosambikaner ins Land geholt, beruflich ausgebildet und ihnen danach eine bezahlte Arbeit in DDR-Betrieben ermöglicht, darunter in Leipzig, Erfurt, Cottbus und vielen anderen DDR-Städten. Anstatt diese erfahrenen Fachkräfte im Land zu behalten, wurden sie nach der feindlichen Übernahme von 1990 (ausländerfeindlich)durch die Bundesregierung nach Mosambik ausgewiesen. Manche heirateten DDR-Frauen, haben mit ihnen Kinder, sind in Ostdeutschland geblieben, bildeten Vereine. </strong></p>
<p><strong>Ob sich die ostdeutsche Bürgerrechtsbewegung – mit ihrer speziellen Sicht auf die westdeutsche Demokratie – zur Wendezeit mit dem Thema der afrikanischen Kindersoldaten Westdeutschlands befaßt hat, ist nicht bekannt. </strong></p>
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<p><strong>Er war von 1998 bis 2005 <a title="Auswärtiges Amt" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ausw%C3%A4rtiges_Amt">Außenminister</a> und <a title="Vizekanzler (Deutschland)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vizekanzler_(Deutschland)">Vizekanzler</a> der <a title="" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland">Bundesrepublik Deutschland</a> und vom 1. Januar 1999 bis zum 30. Juni 1999 <a class="mw-redirect" title="Präsident des Rats der Europäischen Union" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sident_des_Rats_der_Europ%C3%A4ischen_Union">Präsident des Rats der Europäischen Union</a>. Ein knappes Jahr nach der <a title="Bundestagswahl 2005" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2005">Bundestagswahl 2005</a> zog sich Fischer aus der aktiven Politik zurück. Wkipedia</strong></p>
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<p><strong>Madgermanes werden in <a title="Mosambik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mosambik">Mosambik</a> rund 15.000 Mosambikaner genannt, die als <a title="Vertragsarbeiter" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vertragsarbeiter">Vertragsarbeiter</a> aufgrund eines Staatsvertrages zwischen der <a title="Deutsche Demokratische Republik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Demokratische_Republik">DDR</a> und Mosambik seit 1979 in der DDR arbeiteten.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Madgermanes#cite_note-1">[1]</a></sup> Sie wurden nach der <a class="mw-redirect" title="Wende (DDR)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wende_(DDR)">Wende</a> in der DDR 1990 durch die Bundesrepublik nach Mosambik ausgewiesen. Der Ausdruck Madgermanes ist eine <a title="Verballhornung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verballhornung">Verballhornung</a> des Produkthinweises „<a title="Made in Germany" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Made_in_Germany">Made in Germany</a>“.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Madgermanes#cite_note-2">[2]</a>  Wikipedia</sup></strong></p>
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<h2 class="beitrags-titel">AfD-Pegida, ostdeutsche Systemkritiker als Schwerpunkt deutscher/westlicher Geheimdienste, besonders im Wahlkampf 2019. Die BND-Trilogie des ostdeutschen Bestsellerautors Hartmut Mechtel: 1. Der unsichtbare Zweite” (GLAUSER / Autorenpreis deutsche Kriminalliteratur) 2. “Das Netz der Schatten” 3. “Die Spitze des Kreises”. Georg-Danzer-Hit: “Wir werden alle überwacht”:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/16/afd-pegida-ostdeutsche-systemkritiker-als-schwerpunkt-deutscherwestlicher-geheimdienste-besonders-im-wahlkampf-2019-die-bnd-trilogie-des-ostdeutschen-bestsellerautors-hartmut-mechtel-1-der-unsi/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/16/afd-pegida-ostdeutsche-systemkritiker-als-schwerpunkt-deutscherwestlicher-geheimdienste-besonders-im-wahlkampf-2019-die-bnd-trilogie-des-ostdeutschen-bestsellerautors-hartmut-mechtel-1-der-unsi/</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/03/MosambikBerghof1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-119976" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/03/MosambikBerghof1-1024x251.jpg" alt="MosambikBerghof1" width="1024" height="251" /></a></p>
<h1>Ausriß, Berghof-Foundation, Berlin 2000:”Der Krieg zwischen RENAMO und FAM breitete sich in alle Provinzen aus und forderte bis zu seinem Ende 1992 ungefähr 1.1oo.000 Tote, darunter ca. 600.00 Kinder. Weitere 250.000 von ihren Familien getrennte Kinder, 1.5 Millionen Flüchtlinge und 4 – 4,5 Millionen intern Vertriebene sowie die beinahe völlige Zerstörung von Infrastruktur und industriellen Einrichtungen waren die Folge.”</h1>
<p>-<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/03/MosambikBerghof2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-119978" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/03/MosambikBerghof2-1024x340.jpg" alt="MosambikBerghof2" width="1024" height="340" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/03/MosambikBerghof3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-119980" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/03/MosambikBerghof3-1024x425.jpg" alt="MosambikBerghof3" width="1024" height="425" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/03/MosambikBerghof4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-119982" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/03/MosambikBerghof4-1024x337.jpg" alt="MosambikBerghof4" width="1024" height="337" /></a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/03/MosambikBerghof5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-119984" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/03/MosambikBerghof5-1006x1024.jpg" alt="MosambikBerghof5" width="1006" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß Berghof-Foundation.</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Tag_gegen_den_Einsatz_von_Kindersoldaten">https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Tag_gegen_den_Einsatz_von_Kindersoldaten</a></p>
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<h2 class="beitrags-titel">Das Buch widmet sich dem Thema BND und Mocambique besonders ausführlich – auf den Seiten 195 bis 2003:</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/BNDEenboomEcon1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28432" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/BNDEenboomEcon1-697x1024.jpg" alt="BNDEenboomEcon1" width="697" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Der BND – die unheimliche Macht im Staate”. Econ-Verlag. Schlüsselrolle beim Regime Change in der DDR.</strong></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Tag_gegen_den_Einsatz_von_Kindersoldaten">https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Tag_gegen_den_Einsatz_von_Kindersoldaten</a></p>
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<h2 class="beitrags-titel">Viel Stoff für eine dolle ARD-Serie – mit Jörg Hartmann in der Hauptrolle?</h2>
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<p><b>Westlicher Zynismus um Mocambique:<br />
Erst massakrieren, dann „helfen“</b></p>
<p><strong>Klaus Hart /Zeitschrift telegraph, Ostberlin</strong></p>
<p><strong>Schön, dass Deutschland, die USA und andere NATO-Staaten dem verarmten Mocambique in der jüngsten Überschwemmungskatastrophe beistanden, Hubschrauber und Helfer schickten, sich die Aktion womöglich ein paar Millionen kosten ließen. Der Grüne Joseph Fischer flog medienwirksam hin. Nur – dieselben Länder stürzten Mocambique zuvor mit Milliardenaufwand in die größte Katastrophe seiner Geschichte – etwa zwei Millionen Schwarze wurden massakriert, ermordet, verhungerten. Soweit bekannt, hat sich Außenminister Fischer dafür vor Ort in Maputo nicht entschuldigt. </strong></p>
<p><strong>Deutschlands sogenannte Qualitätsmedien wissen, was sich gehört, halten zu Gnaden. Als die Mocambique-Hilfe seitenweise ausgeschlachtet wurde, musste den Lesern zwangsläufig ein bisschen Hintergrund über die jüngere Geschichte des betroffenen Landes, eines der ärmsten der Welt, vermittelt werden. Nach der Unabhängigkeit von 1975, hieß es fast unisono in den Blättern, in TV und Radio, sei die Frelimo – Regierung durch die Renamo in einen blutigen Bürgerkrieg verwickelt worden, die Rebellen habe Südafrika unterstützt. Und das war’s schon. Das wirklich Interessante, nämlich die deutsche Beteiligung am sogenannten Bürgerkrieg, wurde ausnahmslos verschwiegen. Weil dem Westen die in langen Kämpfen gegen die portugiesische Kolonialherrschaft errungene Unabhängigkeit nicht passt, wird im benachbarten Südafrika die Terrororganisation Renamo aus dem Boden gestampft, hochgerüstet, gut trainiert und in Methoden unterwiesen wie zuvor die lateinamerikanischen Todesschwadronen. </strong></p>
<p><strong>„Erschlagen, Ersticken, lebendig verbrennen“</strong><br />
<strong>Schon 1978 überschreiten die Renamo – Killer die Grenze, zwangsrekrutierten auch zehntausende Kinder, die sogar Nachbarn und Verwandte überfallen und ermorden müssen. „Mein Vater wurde bei unserem Abschlusstest als lebendiges Ziel benutzt“, berichtet ein traumatisierter Kindersoldat. Rot-Kreuz-Mitarbeitern wurden von Renamo – Terroristen bei lebendigem Leib die Augen herausgerissen. Natürlich mag die Renamo auch Journalisten nicht, die gegen ideologische Leitlinien verstoßen – sogar ein italienischer TV-Reporter wird bestialisch ermordet. Selbst das US – State – Department bringt schließlich die Renamo – Methoden auf den Punkt: “Erschlagen, Ersticken, Verhungernlassen, lebendig verbrennen, Ertränken, Exekutieren mit Äxten und Messern.“ Fast jedes sechste Mädchen, so Amnesty International, wird vergewaltigt, ungezählte werden auf den Renamo – Basen jahrelang sexuell misshandelt. In der Ortschaft Massinga, heißt es im Jahresbericht für 1989, hätten Renamo – Rebellen sieben Männern die Hoden abgeschnitten, drei Frauen vergewaltigt und getötet, fünfzig weitere Bewohner entführt. Terror, der an Ruanda erinnert, nur dass dort weit weniger umkommen. Die DDR leistete dem unabhängigen Mocambique von Anfang an Entwicklungshilfe, an die zwanzigtausend Mosambikaner studierten in der DDR, lernten einen Beruf, arbeiteten in Betrieben. Im Generalplan der Killerorganisation Renamo von 1984 steht nicht nur, die Wirtschaft Mocambiques zu zerstören, sondern auch: “Verhinderung der Aktivitäten von Ausländern. Sie stellen die größte Gefahr dar, weil sie die Wirtschaft wiederaufbauen helfen.“ </strong></p>
<p><strong>Massaker an DDR-Experten </strong><br />
<strong>Also wurden auch die DDR-Entwicklungshelfer, darunter Eisenbahn-Reparaturkolonnen, unter Feuer genommen, und wann immer möglich, massakriert: Im Dezember 1984 überfallen Renamo – Killer im Norden Mocambiques einen Bus, ermorden gleich sieben Landwirtschaftsexperten der DDR. Doch die Terroristen haben es keineswegs nur auf Ostdeutsche abgesehen – schließlich arbeiten in dem Land sogar zahlreiche Chilenen wie Salvador Allendes Landwirtschaftsminister, die nach dem CIA-gestützten Pinochet-Militärputsch flüchten mussten. Also werden in dem Bus nicht nur DDR-Fachleute umgebracht, sondern auch die Kollegen aus Italien, Schweden, Portugal und Jugoslawien sowie zwei ausländische Priester gleich mit, Mosambikaner sowieso. Die DDR und andere Länder ziehen notgedrungen ihre Fachkräfte ab, die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Landes wird weitgehend vernichtet – wie von der Renamo und ihren Hintermännern beabsichtigt. Die sitzen auch in der alten BRD, wie der Ex-Bundeswehroffizier Erich Schmidt – Eenboom in seinem Buch „Der BND – die unheimliche Macht im Staate“ konstatiert, das bereits 1993 immerhin im angesehenen Econ-Verlag herauskommt. Eenbohm beschreibt eine makabre Szene: Im September 1991 drückt der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker bei einem Abendessen in Bonn dem mosambikanischen Präsidenten Joaquim Alberto Chissano „Anteilnahme am Schicksal Mocambiques“ aus. „Diese Worte“, so Eenboom, „galten dem Staatsoberhaupt eines Landes, dessen staatliche Existenz durch die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland im Zusammenwirken mit der CIA und der Republik Südafrika gezielt zunichtegemacht werden sollte. Durch die Unterstützung der Terrororganisation Renamo sollte der sozialistische Staat Mocambique destabilisiert werden, um nicht als Modell für andere Staaten im südlichen Afrika dienen zu können.“ Anders, als die Lohnschreiber der deutschen Gazetten und Sender dienstbeflissen nachbeten, handelte es sich eben damals keineswegs um einen „Bürgerkrieg“. Eenbohm fügt an, dass die deutsche Hilfe für die Terroristen bereits Mitte der 70er Jahre begann, als Renamo – Leute in einer Augsburger Polizeischule trainiert wurden.</strong><br />
<strong>Von-Weizsäcker-Fans wissen: Zu diesem Zeitpunkt war der spätere Bundespräsident noch Vize-Chef der CDU-CSU-Bundestagsfraktion. </strong></p>
<p><strong>Renamo – Führung bei Strauß, Nato – Rogers, Kohls Afrika-Berater </strong><br />
<strong>Auch der Frankfurter TV-Journalist Jürgen Roth beschrieb die westdeutsche Renamo – Hilfe ausführlich ebenso wie die der CIA: “Im März 1983 versammelte sich sogar der gesamte Renamo – Nationalrat in Köln, und, der Höhepunkt, im April 1988 fuhren die Verbrecher aus Mozambique – wieder einmal – in die Bayrische Staatskanzlei zu Franz-Josef Strauß. Alles ging top-secret vor sich, zu anrüchig waren die Repräsentanten der Renamo.“ Mit von der Partie ist danach immer Helmut Kohls Afrika-Berater, der Kieler Professor für politische Wissenschaften, Uni-Vizepräsident Werner Kaltefleiter. In Kiel, wo im soziologischen Seminar der Uni BND-Anwerbungen bekannt wurden, tagen die Kommandanten der Killertruppen öfters, sprechen laut Roth dort sogar mit dem ehemaligen Nato-Generalsekretär Bernard Rogers, oder dem Staatsekretär im Bundesverteidigungsministerium, Oberstleutnant a.D. Kurt Würzbach. Der Steuerzahler darf diese „Seminare“ auch noch fördern. In der Schweiz gibt es Treffen mit Bankern und Multis. Natürlich ist auch der Hochadel wie immer dabei: „Kaltefleiter verfasste darüber hinaus ein Empfehlungsschreiben für die Renamo – Delegation, gerichtet an das CSU-Mitglied Hans Graf Huyn. Er bat Huyn um die Vermittlung von Kontakten zu weiteren wichtigen Bundestagsabgeordneten. Erfolgreich.“ </strong></p>
<p><strong>BND finanziert Waffen für die Terroristen</strong><br />
<strong>Roth zitiert in seinem Buch „Die Mitternachtsregierung“ auch den Renamo – Westeuropa – Sprecher Paulo Oliveira, der nach seinem Überlaufen Auskunft über Waffenlieferungen an die Terrororganisation gab, die der BND finanziert und Südafrika geliefert hatte: “Bei einer Sache, von der ich weiß, waren etwa eine Million Dollar im Spiel, die vom BND bereitgestellt worden waren, um Waffen zu kaufen.“ Wolfgang Richter, ab 1989 BND-Agent in Südamerika, wird als zuständiger Mann für logistische und finanzielle Hilfe genannt. Besonders bemerkenswert, dass laut Eenbohm die De-stabilisierung Mocambiques bereits unter Bundeskanzler Helmut Schmidt begann, der bekanntlich die deutschen Atomverträge zum Verkauf von AKW und Nukleartechnologie mit den Foltergenerälen der Militärdiktatur Brasiliens schloss. Kanzler Kohl habe die Destabilisierung noch einmal forciert, an der vier BND-Präsidenten teilgenommen hätten: Gerhard Wessel, Klaus Kinkel, Eberhard Blum, Hans-Georg Wieck. </strong></p>
<p><strong>Solche Details hätte gewiss der Durchschnittsleser nicht nur aus den Hauptstadtmedien gerne vernommen, die, wohl wissend um die Brisanz, natürlich wie üblich kuschten. telegraph – Leser könnte eine Internet-Adresse interessieren, die auch die deutschen Renamo – Förderer auflistet. Anklickbar ist das leider portugiesisch abgefasste Dossier von Paulo Makwakwa. Der gehört zur Renamo – Spitze, steigt aber 1987 aus, nennt die Namen ausländischer Unterstützer: Unternehmen, reichlich US-Senatoren wie Jesse Helms und Robert Dole, selbstredend die deutsche Rechte inklusive BND, Verfassungsschutz und Konrad-Adenauer-Stiftung, Gerhard Löwenthal, Hans Graf Huyn und Hartmut Perschau. (http//:www.geocities.com/TheTropics/3206/dossier.htm) </strong></p>
<p><strong>Folgt man den genannten Argumenten, wäre wohl reichlich Wiedergutmachung an Mocambique fällig. In der Hauptstadt Maputo erinnert man sich offenbar noch sehr gut an die DDR-Hilfe. Beim Empfang für den Grünen Joseph Fischer bringt Außenminister Leonardo Santos einen Toast auch auf den lieben Kollegen, Außenminister Oskar Fischer aus. Der amtierte bis 1990 gegenüber dem Palast der Republik im inzwischen natürlich weggerissenen DDR-Ministerium. </strong></p>
<p><strong>Auch Angola wurde wie Mocambique 1975 unabhängig – und schon begann ebenfalls ein sogenannter Bürgerkrieg, der keiner ist, kostete bereits über eine halbe Million Menschen das Leben, hindert das extrem rohstoffreiche Land an der Entwicklung. Die Parallelen zu Mocambique sind überdeutlich. </strong></p>
<p><strong><i>Literatur: Jürgen Roth, Schmutzige Hände – Wie die westlichen Staaten mit der Drogenmafia kooperieren, Bertelsmann, 1999</i> </strong></p>
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<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/Wei9.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-27813" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/Wei9-1024x565.jpg" alt="Wei9" width="1024" height="565" /></a></p>
<p><b>Ausriß.</b></p>
<h1><strong>Kindersoldaten in Brasilien – strategischer Partner der Merkel-GroKo:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</a></h1>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/bosshartmpikinder.JPG" alt="bosshartmpikinder.JPG" />Zeitungsausriß NZZ.</p>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>Morde und Alltag der Brasilianer – Medienfotos:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></h2>
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<h2 class="dm_article_headline ">Daniela Dahn – das neueste Buch über die feindliche Übernahme(Annexion) der DDR:”Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute. Die Einheit – eine Abrechnung”.(Demnächst ein Klassiker in der stetig anwachsenden Bibliothek nichtoffizieller ostdeutscher Geschichtsschreibung?)Dahn analysiert Nazistan – der Fall Globke, die Renazifizierung der BRD, die Notstandsgesetze…”Keine gemeinsame Erinnerungskultur”. “Ich habe nicht die Absicht, mich daran zu gewöhnen, in einem Land zu leben, das sich ungestraft an Angriffskriegen beteiligt”(Jugoslawien etc.)</h2>
<h2 class="dm_article_headline ">“Bis in die 1980er Jahre  also war der Völkermord an den Juden in der DDR ein `gänzlich unterdrücktes Thema`. Soviel Desinformation macht sprachlos. Ich habe es genau umgekehrt wahrgenommen: Die DDR-Kultur hat dieses Thema früher und häufiger als in der Bundesrepublik aufgegriffen, kontinuierlich über die Jahre verfolgt…Ich empfinde solche Desinformation auch als persönliche Kränkung.” Dahn über die Stasi – was an der offiziellen heutigen Version alles nicht stimmt…</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/11/DahnBuch191.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-123427" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/11/DahnBuch191-1024x926.jpg" alt="DahnBuch191" width="1024" height="926" /></a></p>
<p><strong>Dürfen ostdeutsche Lehrer, die von oben verordnete offizielle Geschichtsschreibung Kindern, Jugendlichen einpauken müssen,  wenigstens auch auf die nichtoffizielle hinweisen – oder droht da sofort der Rausschmiß? </strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Terror gegen DDR-Entwicklungshelfer. Westliche Ölinteressen und der kalte/heiße Krieg. Gert Bonk, ostdeutscher Geophysiker, Mosambik-Experte. (Mosambik-Dossier 3):<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/10/westliche-oelinteressen-und-der-kalteheisse-krieg-gert-bonk-ostdeutscher-geophysiker-mosambik-experte-mosambik-dossier-3/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/10/westliche-oelinteressen-und-der-kalteheisse-krieg-gert-bonk-ostdeutscher-geophysiker-mosambik-experte-mosambik-dossier-3/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">Thüringer Reinhard Gehlen – Gründer und langjähriger Chef der West-Stasi – ist aus Erfurt. Wieso wurde ihm dort wegen seiner enormen Verdienste bei Schwächung und Sturz der DDR immer noch kein großes Denkmal errichtet?</h2>
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<h2 class="beitrags-titel">Nazi-Kriegsverbrecher Reinhard Gehlen aus Erfurt – wieso wurde ihm in der BRD(Nazistan – Peter Hacks) nicht der Prozeß gemacht? “Gehlen musste erreichen, dass er für seine Handlungen an der Ostfront nicht, wie zwischen den Alliierten verabredet, an die Sowjetunion ausgeliefert wurde.” “Gehlen war ein Kriegsverbrecher”. DIE ZEIT 2013 über den BND-Gründer. Wer sich in der DDR mit dem Thema Gehlen befaßte…Die Kindersoldaten in Mosambik. Erfurter Gehlen gründet und führt die West-Stasi bis 1968:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">KZ Buchenwald, jüdischer Ex-Häftling Naftali Fürst (Israel) 2020 zur Selbstbefreiung: “Es war der 11. April 1945, gegen Mittag… Die Häftlinge verließen ihre Baracken und vertrieben die SS-Männer aus dem Lager. Buchenwald wurde von den Häftlingen, den Mitgliedern der starken Widerstandsorganisation… aus eigener Kraft befreit.” Jude Naftali Fürst widerspricht damit den nach 1990 nahezu gleichgeschaltet von interessierter Seite verbreiteten Behauptungen, daß es keine Selbstbefreiung gegeben habe. Regisseur Philipp Kadelbach und Drehbuchautor Stefan Kolditz laut Medienberichten: “Keine Selbstbefreiung des Lagers, sondern Befreiung durch die Amerikaner.” Wer lügt, wer sagt die Wahrheit? <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=48130&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/buchenwald-stefan-kolditz/" rel="tag">buchenwald &#8211; stefan kolditz</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/mdr-und-buchenwald-selbstbefreiung/" rel="tag">mdr und buchenwald-selbstbefreiung</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/naftali-fuerst-israel-kz-buchenwald-selbstbefreiung/" rel="tag">naftali fürst-israel-kz buchenwald-selbstbefreiung</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/stefan-kolditz/" rel="tag">stefan kolditz</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Naftali Fürst, geboren 1932 in Bratislava (Slowakei), ist als Zwölfjähriger zusammen mit seinen Eltern und seinem Bruder Shmuel als Jude von den Nationalsozialisten über das Vernichtungslager Auschwitz in das KZ Buchenwald verschleppt worden. Heute lebt er in Haifa (Israel) und ist Vorsitzender des Häftlingsbeirates KZ Buchenwald. Seine Lebensgeschichte hat er unter dem Titel „Wie Kohlestücke in den Flammen des Schreckens“ erstmals 2008 veröffentlicht. Naftali Fürst hätte seine Rede im Rahmen des Gedenkaktes im Deutschen Nationaltheater am 5. April 2020 gehalten.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Auf Fotos, die wenige Tage nach der Selbstbefreiung des Lagers aufgenommen wurden, sieht man Naftali Fürst.” MDR, 24.9. 2019</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48140" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst2-1024x753.jpg" alt="Fürst2" width="1024" height="753" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48138" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst1-1024x114.jpg" alt="Fürst1" width="1024" height="114" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Häftlinge verließen ihre Baracken und vertrieben die SS-Männer aus dem Lager. Buchenwald wurde von den Häftlingen, den Mitgliedern der starken Widerstandsorganisation, die seit 1937, also seit Errichtung des Lagers, dort existierte, aus eigener Kraft befreit.” Ausriß, Rede von Naftali Fürst 2020</h2>
<p><a href="https://www.thueringer-erklaerung.de/naftali-fuerst">https://www.thueringer-erklaerung.de/naftali-fuerst</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48142" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst3-1024x505.jpg" alt="Fürst3" width="1024" height="505" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/19/kz-buchenwald-willy-blum-stefan-jerzy-zweig-und-der-opfertausch-welches-wichtige-detail-interessanterweise-bei-hans-joachim-schaedlichroman-anders-volkhard-knigge-susanne-hantke-fehlt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/19/kz-buchenwald-willy-blum-stefan-jerzy-zweig-und-der-opfertausch-welches-wichtige-detail-interessanterweise-bei-hans-joachim-schaedlichroman-anders-volkhard-knigge-susanne-hantke-fehlt/</a></h2>
<p>–</p>
<h2><strong>Wie es Schriftsteller Hans Joachim Schädlich sieht – völlig anders als der jüdische Buchenwald-Häftling Naftali Fürst: </strong></h2>
<h2><strong>“…Und eine Selbstbefreiung des Lagers gab es auch nicht…In Wirklichkeit waren es amerikanische Truppen, die mit der SS in Buchenwald Schluß gemacht haben. Das war am 11. April 1945…” Zitat aus Schädlich-Roman “Anders”(Rowohlt)<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/25/kz-buchenwald-die-selbstbefreiung-vom-11-april-1945-bezeugt-in-einem-bericht-der-aufklaerungsabteilung-der-3-us-army-an-den-stab-merkwuerdig-in-den-unter-dem-westdeutschen-gedenkstaettenchef-v/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/25/kz-buchenwald-die-selbstbefreiung-vom-11-april-1945-bezeugt-in-einem-bericht-der-aufklaerungsabteilung-der-3-us-army-an-den-stab-merkwuerdig-in-den-unter-dem-westdeutschen-gedenkstaettenchef-v/</a>. “…Jerzy Zweig redet noch immer von der Selbstbefreiung des Lagers am 11. Mai 1945…”</strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie es Susanne Hantke sieht – völlig anders als Buchenwald-Häftling Naftali Fürst: “Befreiung. Am 11. April 1945 erreichte die 6. Panzerdivision der 3. US-Armee das KZ Buchenwald. Nachdem die SS panisch die Flucht ergriffen hatte, besetzten Häftlinge des Lagerwiderstandes noch während der Frontkämpfe die Türme und übernahmen die Verwaltung des Lagers.”(Aus “Schreiben und Tilgen” – Susanne-Hantke-Buch – “Herausgegeben von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora”. “Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie von der Thüringer Staatskanzlei”. Das Buch  erschien 2018 – also unter der Regierung des Niedersachsen Ramelow/LINKE.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">-</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Wie das Thüringer Schulportal die Vorgänge um den 11. April 1945 im KZ Buchenwald beschreibt – ganz anders als Buchenwald-Häftling Naftali Fürst: “Nach der Flucht der SS vor den amerikanischen Panzern besetzen Häftlinge der Widerstandsgruppen die Wachtürme und das Lagertor”. Wahrheit oder Lüge? </strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Das Thüringer Schulportal ist ein Kooperationsprojekt des</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Werner- Seelenbinder- Straße 7?<a href="https://www.schulportal-thueringen.de/media/detail?tspi=3918">https://www.schulportal-thueringen.de/media/detail?tspi=3918</a></strong></h2>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/09/RamelowSofa2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-37995" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/09/RamelowSofa2-1024x714.jpg" alt="RamelowSofa2" width="1024" height="714" /></a></p>
<p><strong>Was Linke-Ramelow mitverantwortet.</strong></p>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">“Auch Apitz verbreitete die Lüge von der Selbstbefreiung und ihr folgten weitere.” Deutschlandfunk 2016.</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none"></h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Hat also laut Deutschlandfunk der Jude Naftali Fürst gelogen, wenn er von Schüssen auf dem Appellplatz, der Vertreibung der SS-Leute durch die Häftlinge spricht?.</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">–</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Jüdische Allgemeine 2015 über die West-Version von “Nackt unter Wölfen: “Es ist ein Film zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald durch die US-Armee”.</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">-</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Kölnische Rundschau: “Es ist der 11. April 1945. Die Amerikaner werden in Kürze das Konzentrationslager oberhalb von Weimar erreichen und 21 000 Überlebende befreien.”</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">–</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Freie Presse/Chemnitz:”…Tag der Voraufführung des neuen Films “Nackt unter Wölfen mit geladenen Gästen. Auf der Terrasse der Weimarlandhalle geben Beteiligte Interviews. Regisseur Philipp Kadelbach und Drehbuchautor Stefan Kolditz sagen, dass der Schluss im neuen Film nicht mehr so heroisch ist wie beim alten. <em>Keine Selbstbefreiung</em> des Lagers, sondern Befreiung durch die Amerikaner.” Wahrheit oder Lüge?</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">–</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Weltexpresso, Kolditz-Interview 2016: “Als erstes haben wir die Geschichte, so wie sie von Apitz geschrieben war, in den Teilen korrigiert, die für uns aus heutiger Sicht nicht mehr haltbar sind. Der Roman konzentriert sich sehr stark auf die kommunistische Perspektive.  Apitz beschreibt das Ende vom KZ Buchenwald als  militärische Selbstbefreiung der Häftlinge im Kampf gegen die SS. Das hat es so nie gegeben! Es ist dann natürlich auch Teil einer Legende in der DDR geworden.” Wahrheit oder Lüge?.</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">–</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">TV Today: …”Der Roman erzählt die Geschichte einer Selbstbefreiung. Die hat es aber nicht gegeben”, sagt Stefan Kolditz…Wahrheit oder Lüge?</h1>
<div class="adbc-display-area"></div>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Geschichte wird gefälscht. So auch die des berüchtigten KZ Buchenwald. Als der damalige Ministerpräsident Vogel 1992 in Weimar die ehemaligen KZ-Häftlinge anläßlich des Jahrestages der Selbstbefreiung begrüßte, sprach er davon, daß es „den Amerikanern“ zu verdanken sei, daß die Häftlinge ihre Freiheit wiedererlangt hätten. In diesem Moment erhob der jüdische Kommunist <strong>Emil Carlebach</strong> (1914-2001) lautstark seine Stimme und rief: „SIE LÜGEN, HERR MINISTERPRÄSIDENT.“ Denn dieser Vogel hatte gelogen, es war bekannt: Die Häftlinge hatten sich selber befreit. Es ist nicht das einzige Mal, bei dem gelogen wurde.” Saschas Welt.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Die Beschreibung der Vorgänge des 11. April 1945 durch den jüdischen Ex-Häftling Naftali Fürst entspricht der Darstellung im DDR-Film “Nackt unter Wölfen” – KZ-Häftlinge feuern auf die SS, erobern die mit SS-Leuten besetzten Wachtürme. In der West-Version des Films(westdeutscher Regisseur Philipp Kadelbach und ostdeutsche Beraterin Susanne Hantke) fällt indessen an diesem Tag im KZ kein einziger Schuß.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Ab 1.32.40 ist zu sehen: “Die SS ist geflohen” – Häftlings-Durchsage.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Aber wenn die SS geflohen ist, wie konnten die Häftlinge dann noch – siehe Angaben der US-Army – 125 SS-Leute überwältigen, entwaffnen, festnehmen? Zeigen Kadelbach/Hantke, wie die Häftlinge die 125 SS-Männer in eine Lagerbaracke sperren? Kriegt man zu sehen, wie bewaffnete Häftlinge die Wachtürme erobern, mit heftigen Schußwechseln? Nichts davon –  man hört keinen einzigen Schuß. Von Selbstbefreiung kann also keine Rede sein, sollen naive Gemüter glauben.</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Die Potsdamer Ufa Fiction drehte unter MDR-Federführung, wurde mitgeteilt.</strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>…Stefan Kolditz, Jahrgang 1956, schreibt gerade an zwei Drehbüchern für den “Tatort”…Von Kolditz stammt das Drehbuch zu “Nackt unter Wölfen”… TLZ 2014. </strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, hat das Filmprojekt trotz anfänglicher Bedenken unterstützt.” DLF zu “Nackt unter Wölfen”.</h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/23/kz-buchenwald-nackt-unter-woelfen-von-regisseur-philipp-kadelbach-und-beraterin-susanne-hantke-ideologischer-lehrfilm-ueber-boese-sadistisch-brutale-kommunistische-kapos-die-schluesselsze/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/23/kz-buchenwald-nackt-unter-woelfen-von-regisseur-philipp-kadelbach-und-beraterin-susanne-hantke-ideologischer-lehrfilm-ueber-boese-sadistisch-brutale-kommunistische-kapos-die-schluesselsze/</a></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Tagesspiegel: …Stefan Kolditz, der Drehbuchautor der Neuverfilmung von „Nackt unter Wölfen“, geboren und aufgewachsen in der DDR, hat das Buch in der Schule gar nicht erst gelesen. Nicht, weil es schlecht war, nur, weil er es lesen sollte. Aus dem gleichen Grund sah er als Jugendlicher auch nie Frank Beyers Verfilmung von 1963 mit Armin Mueller-Stahl. Susanne Hantke, heute Apitz-Forscherin, Herausgeberin der textkritischen Neuausgabe im Aufbau-Verlag, Autorin des erhellenden 60-seitigen Nachworts, geboren und aufgewachsen in der DDR, las den Roman damals nur zur Hälfte…”</strong></h2>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">FAZ: …Kolditz selbst ist erst im Zuge der Neuverfilmung mit dem Buch in Berührung gekommen. „Ich habe es in der DDR nicht gelesen“, sagt er…</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">FAZ: …In einer früheren Fassung hatte der Schriftsteller die Vorgänge noch historisch korrekt beschrieben: Die SS flieht vor den herannahenden Amerikanern und die Häftlinge besetzen das Lager…</h2>
<p>–</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/11/07/feindliche-uebernahme-von-19891990-die-anderefranzoesische-sicht-von-le-monde-diplomatique-annexionannektierung-statt-wiedervereinigung-il/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/11/07/feindliche-uebernahme-von-19891990-die-anderefranzoesische-sicht-von-le-monde-diplomatique-annexionannektierung-statt-wiedervereinigung-il/</a>.</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Film “Nackt unter Wölfen” – West-Version: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/philipp-kadelbach-und-susanne-hantke/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/philipp-kadelbach-und-susanne-hantke/</a></strong></h2>
<p>–</p>
<h1 id="title" class="a-size-large a-spacing-none"><strong>Schlüsselszene im Steinbruch ab 40.35(youtube)  – ein roter deutscher Kapo, gut erkennbar am roten Dreieck an der Jacke, sagt zu altem, ausländischen völlig entkräfteten Häftling(schwarzes Dreieck!): “Was soll das, schläfst du hier? Trag mal den Stein da rüber.” Sein Sohn, ebenfalls Häftling, bittet den roten Kapo:”Ich mach das”. Der rote Kapo akzeptiert das nicht:”Los jetzt!” Es handelt sich um einen großen, sehr schweren Stein. Der alte Mann nimmt den Stein mit letzter Kraft, bricht nach wenigen Schritten zusammen. Die Filmszene ist frei erfunden, hat mit dem Apitz-Buch, historischen Fakten nichts zu tun…<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/21/kz-buchenwald-selbstbefreiung-kuriose-rolle-der-us-army-viele-widersprueche-in-offiziellen-darstellungen-nach-1990-vor-70-jahren-am-11-april-1945-befreiten-us-amerikanische-truppen-das-konze/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/21/kz-buchenwald-selbstbefreiung-kuriose-rolle-der-us-army-viele-widersprueche-in-offiziellen-darstellungen-nach-1990-vor-70-jahren-am-11-april-1945-befreiten-us-amerikanische-truppen-das-konze/</a></strong></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-46878" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch1-1024x827.jpg" alt="Steinbruch1" width="1024" height="827" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – der rote kommunistische Kapo im Steinbruch.</strong></p>
<p>–</p>
<h1 class="ChapterTitle">Wer Hitler wählt, wählt den Krieg. Deutsche Kommunisten, KPD</h1>
<p>—</p>
<p><strong>Die Potsdamer Ufa Fiction drehte unter MDR-Federführung, wurde mitgeteilt. Warum der Film den Deutschen Fernsehpreis erhielt…</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-46880" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch2-1024x815.jpg" alt="Steinbruch2" width="1024" height="815" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – roter deutscher Kapo und ausländischer Häftling.</strong></p>
<p><a href="https://sascha313.wordpress.com/2020/04/06/selbstbefreiung-kz-buchenwald-gedenken-2020/">https://sascha313.wordpress.com/2020/04/06/selbstbefreiung-kz-buchenwald-gedenken-2020/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-46882" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch4-1024x643.jpg" alt="Steinbruch4" width="1024" height="643" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – alter ausländischer Häftling mit entsetzlich schwerem Stein – deutscher roter Kapo schaut zu…</strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>…Stefan Kolditz, Jahrgang 1956, schreibt gerade an zwei Drehbüchern für den “Tatort”…Von Kolditz stammt das Drehbuch zu “Nackt unter Wölfen”… TLZ 2014. </strong></h2>
<p>–</p>
<h1 class="headline small">Stefan Kolditz (Drehbuchautor) über die Arbeit an “Nackt unter Wölfen”/ARD</h1>
<h2 class="subtitle small">Vom Unwert der Ideologien</h2>
<h2 class="subtitle small">“Nackt unter Wo?lfen” ist ein zentraler deutscher Roman des 20. Jahrhunderts. In der DDR geho?rten er und der Film von Frank Beyer zum Kanon der antifaschistischen Selbstdarstellung, bei der u?ber Nacht 17 Millionen zu unbelasteten Antifaschisten geworden waren… Wahrheit oder Lüge?</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-46884" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch5-1024x750.jpg" alt="Steinbruch5" width="1024" height="750" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – alter Häftling bricht unter der Last des Steins erwartungsgemäß zusammen – Sohn will ihm helfen. Wie man sich also deutsche kommunistische Kapos des antinazistischen Widerstands vorzustellen hat.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Nackt unter Wölfen” – die Westversion, die westlichen ideologischen Leitlinien und Denkmuster, der “Respekt” vor der westlichen (NATO-)Führungsmacht, die Delegitimierung des kommunistischen Widerstands, der Kommunisten(“Wer Hitler wählt, wählt den Krieg”):</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/NivenNuW1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48217" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/NivenNuW1-1024x566.jpg" alt="NivenNuW1" width="1024" height="566" /></a></h2>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<h2 class="beitrags-titel">Bill Niven, Ausriß: “…versuchen die Filmemacher konsequent, mit dem antifaschistischen Mythos…aufzuräumen. In der Neuversion gibt es keine Selbstbefreiung durch die kommunistische Widerstandsgruppe…Der Leiter des des illegalen Widerstands Bochow und der Lagerälteste Krämer zum Beispiel werden zu gefühllosen Automaten reduziert”. Siehe erfundene Steinbruch-Schlüsselszene…</h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Erfurter West-Stasi-Gründer Reinhard Gehlen:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/</a>.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Die in Mosambik ermordeten Thüringer, was die West-Stasi damit zu tun hat – wann gibts dazu mal ne Landtagsdebatte?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/28/renamo-terrorism-in-mozambique-von-alex-vines-centre-for-southern-african-studies-university-of-york-wie-westdeutschland-und-sein-geheimdienst-bnd-den-kaltenheissen-krieg-u-a-gegen-ostdeut/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/28/renamo-terrorism-in-mozambique-von-alex-vines-centre-for-southern-african-studies-university-of-york-wie-westdeutschland-und-sein-geheimdienst-bnd-den-kaltenheissen-krieg-u-a-gegen-ostdeut/</a>.</h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/</a>.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Großer Positionierungsbedarf in der Zivilgesellschaft von Weimar?</h2>
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<p>&#8211;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/18/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-westdeutsche-thueringer-allgemeinefunke-medienkonzern-essennordrhein-westfalen-am-18-8-2018-mit-kurios-bizarrer-analyse-der-fahndung-nach-schwerbelasteten-fa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AfD-Brandner am 8.8. 2018 in KZ-Gedenkstätte Buchenwald. Die merkwürdige Stellungnahme &#8211; was alles fehlt&#8230;(siehe AfD-NRW-Anfrage). Die Nazis/SS-Leute im BRD-Machtapparat, in CDU, SPD, FDP&#8230;Wie die KZ-Buchenwald-Gedenkstätte nach dem Anschluß von 1990 entsprechend &#8222;umgestaltet&#8220; wurde. Viele Fragen Ostdeutscher an westdeutsche Funktionselite in Thüringen wegen massiver Aufnahme von schwerbelasteten Nazis in Westparteien. Offizieller parteilicher Geschichtsrevisionismus nach 1990 in Thüringen.</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/08/afd-brandner-am-8-8-2018-in-kz-gedenkstaette-buchenwald-die-merkwuerdige-stellungnahme-was-alles-fehlt-siehe-afd-nrw-anfrage/</link>
		<comments>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/08/afd-brandner-am-8-8-2018-in-kz-gedenkstaette-buchenwald-die-merkwuerdige-stellungnahme-was-alles-fehlt-siehe-afd-nrw-anfrage/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2018 17:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AfD-Brandner in KZ-Gedenkstätte Buchenwald 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi-Kriegsverbrecher im BND]]></category>
		<category><![CDATA[NRW-Knigge und die Nazis in Westparteien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/?p=22632</guid>
		<description><![CDATA[Buchenwald Memorial &#124; Gedenkstätte Buchenwald 38 Min ·  Fruchtloses Gespräch mit Stephan Brandner (AfD) Auf Wunsch von Stephan Brandner, Abgeordneter der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) im Deutschen Bundestag, fand heute in der Verwaltung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora ein Gespräch mit deren Direktor Prof. Dr. Volkhard Knigge statt. Dem einstündigen Gespräch hat die Leitung [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="l_c3pyo2v0u i_c3pynyi2f clearfix">
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<div class="_38vo"><img class="_s0 _4ooo _5xib _5sq7 _44ma _rw img" src="https://scontent-ber1-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-1/p50x50/29573185_1643313209092100_3079334354358423747_n.jpg?_nc_cat=0&amp;oh=2bc45dcd347b93a5976e1d3e97f87014&amp;oe=5BC7488A" alt="" /></div>
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<h6 id="js_0" class="_14f3 _14f5 _5pbw _5vra"><span class="fwn fcg"><span class="fwb fcg"><a href="https://www.facebook.com/buchenwaldmemorial/?hc_ref=ARTsvuNOl2PafETEkqX_Ao86orWhWrmSzlB5STy8t2KjfEXOKilwOAGApEoLBP5BcF4&amp;fref=nf">Buchenwald Memorial | Gedenkstätte Buchenwald</a></span></span></h6>
<div id="feed_subtitle_132308940192542:-9076784936406676296" class="_5pcp _5lel _2jyu _232_"><span class="fsm fwn fcg"><a class="_5pcq" href="https://de-de.facebook.com/buchenwaldmemorial/posts/1804402692983150" target=""><abbr class="_5ptz timestamp livetimestamp" title="08.08.2018 10:00"><span id="js_1" class="timestampContent">38 Min</span></abbr></a></span> · <i class="lock img sp_QSjw9HzBJaV sx_64724f"></i></div>
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<div id="id_5b6b2a12040191832280845" class="text_exposed_root text_exposed">
<p><strong>Fruchtloses Gespräch mit Stephan Brandner (AfD)</strong></p>
<p><strong>Auf Wunsch von Stephan Brandner, Abgeordneter der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) im Deutschen Bundestag, fand heute in der Verwaltung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora ein Gespräch mit deren Direktor Prof. Dr. Volkhard Knigge statt. Dem einstündigen Gespräch hat die Leitung der Stiftung zugestimmt, um die Gelegenheit zu nutzten, Herrn Brandner zu den geschichtsrevisionistischen und antidemokrat<span class="text_exposed_show">ischen Positionen in seiner Partei und seiner eigenen Haltung dazu zu befragen.</span></strong></p>
<div class="text_exposed_show">
<p><strong>Zu diesen Positionen verweigerte Herr Brandner kategorisch jede Stellungnahme, im Gegenteil: er bestritt den offensichtlichen Geschichtsrevisionismus in seiner Partei, behauptete, gegen die Aussagen von Björn Höcke und Alexander Gauland sei nichts einzuwenden und bagatellisierte völkische und antisemitische Äußerungen als kurzzeitige Entgleisungen weniger Einzelner.</strong></p>
<p><strong>Außerdem fiele es gar nicht in seine Verantwortung, sich als einfaches AfD-Mitglied zu den Aussagen anderer Parteivertreter zu äußern. Diese indifferente und ausweichende Haltung kann nur als stillschweigende Billigung gewertet werden.</strong></p>
<p><strong>Deshalb war ein sachliches Gespräch über die Arbeit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora nicht möglich.</strong></p>
<p><strong>Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, bemerkte zu dem Gespräch: „Dass das Gespräch fruchtlos geblieben ist, war leider zu erwarten. Gerade deshalb wird die Gedenkstätte Buchenwald gemeinsam mit allen KZ-Gedenkstätten in der Bundesrepublik alles dafür tun, die inhumanen Ziele der geschichtsrevisionistischen und antidemokratischen Positionen in der AfD aufzudecken und zu durchkreuzen.“</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Worüber NRW-Knigge im ostdeutschen Thüringen mit Brandner allen Ernstes nicht reden will?</h2>
<h2 class="beitrags-titel">AfD NRW 2017 – die hochbrisante Kleine Anfrage zu Nazis im Machtapparat des Bundeslandes nach 1945.Parallelfall Hessen, Niedersachsen, Saarland, Bremen…Die Nazis/SS-Leute im BRD-Machtapparat:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h1>Rechtsstaat BRD: “Umgerechnet auf die Bevölkerung, ging der Osten wesentlich rigoroser gegen nachgewiesenermaßen belastete Nazis vor und verurteilte etwa achtmal mehr Täter als der Westen.” Klaus Behling, Die Kriminalgeschichte der DDR, edition berolina. Wird den Schülern in Thüringen von den Lehrern ausführlich erläutert, wie das zu erklären ist &#8211; oder ist das brisante Thema tabu?</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Obwohl gemäß Faktenlage in Thüringen 1990 allgemein bekannt war, daß die West-CDU nach 1945 noch vor der SPD ein Sammelbecken für schwerbelastete Faschisten der Nazizeit war, votierten Thüringer 1990, 1994 und sogar noch 1999 vor diesem brisanten Hintergrund massiv für die CDU, machten sie zur stärksten Partei des Bundeslandes. Dies gibt einen wichtigen Hinweis darauf, wie beträchtliche Teile der Bevölkerung Thüringens auch nach 40 Jahren DDR noch politisch eingestellt waren. </strong></p>
<p><strong>Erfurt und Gehlen:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/UlfkotteVerschlu%C3%9FsacheBND2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-89598" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/UlfkotteVerschlu%C3%9FsacheBND2-1024x615.jpg" alt="UlfkotteVerschlußsacheBND2" width="1024" height="615" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Udo Ulfkotte über Reinhard Gehlen unter Adolf Hitler und unter der US-und BRD-Regierung…</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>TV-Sender 3sat:</strong></p>
<div id="article_id_headline" class="article_headline"><strong>“Nazis im BND</strong></div>
<div id="article_id_subheadline" class="article_subheadline"><strong>Neuer Dienst und alte Kameraden</strong></div>
<div class="article_space12"><strong> </strong></div>
<div class="article_lead_fliessend"><strong>Nazis, Kriegsverbrecher und zum Teil auch Massenmörder gingen im westdeutschen Auslandsgeheimdienst nach dem Zweiten Weltkrieg ein und aus. Die Männer von SS und Gestapo prägten den Geheimdienst maßgeblich.”</strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<table class="wikitable zebra">
<caption>Ergebnisse der Landtagswahlen im Freistaat Thüringen (Angaben in Prozent)</caption>
<tbody>
<tr class="hintergrundfarbe5">
<th>Jahr</th>
<th>Wahl-<br />
beteiligung</th>
<th>CDU</th>
<th>PDS/Linke<span class="reference"><sup id="FN_1_back"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%BCringen#FN_1">1</a></sup></span></th>
<th>SPD</th>
<th><a title="Alternative für Deutschland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alternative_f%C3%BCr_Deutschland">AfD</a></th>
<th>FDP</th>
<th>Grüne</th>
</tr>
<tr>
<td><a title="Landtagswahl in Thüringen 1990" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Th%C3%BCringen_1990">1990</a></td>
<td>71,7</td>
<td>45,4</td>
<td>9,7</td>
<td>22,8</td>
<td align="center">–</td>
<td>9,3</td>
<td>6,5</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Landtagswahl in Thüringen 1994" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Th%C3%BCringen_1994">1994</a></td>
<td>74,8</td>
<td>42,6</td>
<td>16,6</td>
<td>29,6</td>
<td align="center">–</td>
<td>3,2</td>
<td>4,5</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Landtagswahl in Thüringen 1999" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Th%C3%BCringen_1999">1999</a></td>
<td>59,9</td>
<td>51,0</td>
<td>21,3</td>
<td>18,5</td>
<td align="center">–</td>
<td>1,1</td>
<td>1,9</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Landtagswahl in Thüringen 2004" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Th%C3%BCringen_2004">2004</a></td>
<td>53,8</td>
<td>43,0</td>
<td>26,1</td>
<td>14,5</td>
<td align="center">–</td>
<td>3,6</td>
<td>4,5</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Landtagswahl in Thüringen 2009" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Th%C3%BCringen_2009">2009</a></td>
<td>56,2</td>
<td>31,2</td>
<td>27,4</td>
<td>18,5</td>
<td align="center">–</td>
<td>7,6</td>
<td>6,2</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Landtagswahl in Thüringen 2014" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Th%C3%BCringen_2014">2014</a></td>
<td>52,7</td>
<td>33,5</td>
<td>28,2</td>
<td>12,4</td>
<td>10,6</td>
<td>2,5</td>
<td>5,7</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div id="FN_1"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%BCringen#FN_1_back"><sup>1</sup></a> Quelle Wikipedia</div>
<div>&#8211;</div>
<div></div>
<div>
<h2 class="beitrags-titel">Evangelische Kirche und deutscher Faschismus/Nazizeit. Kirche und SA/SS, Rolle im Ausrottungskrieg der Wehrmacht. Warum sich viele Ostdeutsche zu DDR-Zeiten von der Kirche distanzierten, gar zu Atheisten wurden. Beispiel Thüringen. Glaubwürdigkeitsverlust wirkt offenbar bis heute nach, da Kirchen wieder zu Staats-und Regierungskirchen(Merkel-Kirchen) wurden.<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/20/evangelische-kirche-und-deutscher-faschismusnazizeit-kirche-und-sass-warum-sich-viele-ostdeutsche-zu-ddr-zeiten-von-der-kirche-distanzierten-gar-zu-atheisten-wurden-beispiel-thueringen/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/20/evangelische-kirche-und-deutscher-faschismusnazizeit-kirche-und-sass-warum-sich-viele-ostdeutsche-zu-ddr-zeiten-von-der-kirche-distanzierten-gar-zu-atheisten-wurden-beispiel-thueringen/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<h2><strong>Wie liefs bei den Brüdern und Schwestern drüben mit der Vergangenheitsbewältigung?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/09/BuchenwaldKriegsverbrecher18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-24056" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/09/BuchenwaldKriegsverbrecher18-1024x598.jpg" alt="BuchenwaldKriegsverbrecher18" width="1024" height="598" /></a></strong></h2>
<h1>“Die in den Lagern Verbliebenen – in der Mehrheit Angehörige der SS und der Gestapo – hatten sich vor Spruchkammern bzw. Spruchgerichten zu verantworten. Während des zunehmenden Ost-West-Konfliktes wurden diese justizförmigen Verfahren 1948 weitgehend eingestellt. Die meisten Strafen wurden erlassen, die Masse der noch nicht Verurteilten entlassen.”(Bemerkenswerter Text in der Gedenkstätte 2018 – könnte glatt aus Propagandabroschüren des bolschewistischen Zonenregimes stammen)</h1>
</div>
<p><span id="more-22632"></span></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Brandner im MDR nach dem Besuch:&#8220;Ich habe gefragt, was stört Sie denn an der Programmatik der AfD? Und da kam nichts. An der Programmatik der AfD scheint nicht mal die Gedenkstättenverwaltung etwas auszusetzen zu haben.&#8220;</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<div class="qp_teaser">
<h2 class="beitrags-titel">Viele Fragen Ostdeutscher an westdeutsche Funktionselite(Knigge gehört dazu) in Thüringen wegen massiver Aufnahme von schwerbelasteten Nazis in Westparteien:</h2>
</div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113394" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18-837x1024.jpg" alt="NazisCDULeserTA18" width="837" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Alle Nazis rissen schnellstens aus von Ost nach West. Dort waren sie herzlich willkommen. Die CDU und Herr Konrad Adenauer haben sie sogar in die Regierung aufgenommen.” Leserbrief aus Erfurt, Thüringer Allgemeine, 22.6. 2018 – Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">&#8211;</h2>
<div class="header">
<h3>„Gehirntumor“ und „Mandelentzündung“ &#8211; Mein Bericht (basierend auf einer Mitschrift) über das leider gescheiterte Gespräch mit Volkhard Knigge (Leiter der Gedenkstätte Buchenwald)Brandner-Positionierung 2018</h3>
</div>
<div class="news-text-wrap">
<p>Nachdem der Leiter der Gedenkstätte Buchenwald, Volkhard Knigge, im Nachgang zu meinem dortigen Besuch, inzwischen mehrere verschiedene Versionen des Gesprächs verbreitet und &#8211; was insbesondere vor dem Hintergrund des Stiftungszweckes, an den auch er gebunden ist, sehr verwundert &#8211; behauptet hat, er hätte mich und die AfD „entlarvt“, was auch sein und das „Ziel“ anderer („unser“, wen auch immer er meinte) gewesen sei, hier nun die Schilderung des tatsächlichen Hergangs:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um mich über die Arbeit und Ergebnisse der Arbeit, Finanzierungsfragen und Wünsche an die Politik zu informieren, aber auch, um das Gelände zu besichtigen, besuchte ich &#8211; als Bundestagsabgeordneter, in dessen Wahlkreis Buchenwald liegt &#8211; am 8. August 2018 die Gedenkstätte. Anlässlich dieses Besuchs sollten Fragen, die den Besuchsort betreffen, erörtert werden, wie es für die Tätigkeit eines Bundestagsabgeordneten in „seinem“ Wahlkreis üblich ist. Dem Treffen lag eine Anfrage von mir aus dem April 2018 zugrunde, die erst nach etwa einem Monat beantwortet worden war. Kurz danach fragte ich nach der Möglichkeit einer Verlegung wegen einer Terminkollision und der Ferienzeit; diese Bitte wurde umgehend von der Stiftung zurückgewiesen, sie bestand auf den 8. August 2018 als &#8211; angeblich &#8211; einzig möglichem Termin. Im Gespräch konnte es dann leider zu keinem fachlichen, die Stiftungsarbeit betreffenden Austausch kommen. Warum? Ich erläutere das:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herr Knigge, der schon einen Tag zuvor die Presse über seinen umfangreichen persönlichen Fragenkatalog an mich informiert hatte, bestand darauf, Fragen zu seiner und der Stiftungsarbeit erst nach einer Art „Gesinnungsprüfung“ beantworten zu wollen. Ich sollte mich zwingend vorab zu Äußerungen von einigen Mitgliedern der AfD positionieren, was ich selbstverständlich ablehnte und auch nicht tat. Als Abgeordneter des Deutschen Bundestages, der zumal kein Parteiamt innehat, bin ich dafür schlicht der falsche Ansprechpartner, zumal auch &#8211; wie Herr Knigge eigentlich wissen sollte &#8211; Partei-, Abgeordneten- und Parlamentsarbeit zu trennen sind. Ich riet daher Herrn Knigge, direkt mit den Personen zu sprechen, deren Äußerungen für ihn (er)klärungsbedürftig seien. Nachdem Herr Knigge aber keine Einsicht zeigte und darauf beharrte, unbedingt, sofort und vor allem Anderen über die AfD und eine Vielzahl derer Mitglieder (dabei ging es übrigens nicht lediglich um die Herren Gauland und Höcke, sondern auch allgemein um „Burschenschaftler“, „Mitarbeiter in Fraktionen“ und andere Personen, die ich überwiegend gar nicht kenne) zu sprechen, schlug ich ihm ein strukturiertes Vorgehen vor und regte an, zunächst konkrete Punkte aus den Programmen der AfD anzusprechen, die seiner Ansicht nach kritikwürdig seien und die seine Agitation gegen diese Partei &#8211; auch im Lichte des Stiftungszweckes nach Paragraph 2 des Stiftungsgesetzes &#8211; begründen würden. Herr Knigge konnte oder wollte aber trotz mehrfacher Nachfragen von mir keine Angaben/ Aussagen dazu machen, verweigerte das Gespräch darüber und versuchte stattdessen, mir sinngemäße Zitate zu unterstellen. Meine Fragen nach Fundstellen, Quellen, Ort, Zeit und konkreten Inhalten konnte oder wollte Herr Knigge ebenfalls nicht beantworten.</p>
<p>Ich konfrontierte Herrn Knigge dann mit der Tatsache, dass er offenbar keine Probleme damit habe, sich mit bekennenden Linksextremisten und Sozialisten (Benjamin Hoff) sowie Mitgliedern vom Verfassungsschutz beobachteter Organisationen (wie sie sich z. B. in der Thüringer Landtagsfraktion der LINKEN finden) zu zeigen und diese zu empfangen. Diese &#8211; nicht nur politisch &#8211; zweifelhaften Personen träfe er nicht nur öffentlich, sondern ermögliche es ihnen auch, die Gedenkstätte für öffentliche Auftritte als Bühne zu benutzen. Angesichts der Tatsache, daß an diesem Ort im sowjetischen Speziallager unter sozialistischer/ kommunistischer Ägide Tausende Menschen ermordet wurden, hielt und halte ich dies für nicht nachvollziehbar. Herr Knigge bestritt die Entwicklungslinie zwischen Sozialisten/ Kommunisten, SED und den Linken und ließ außerdem wissen, daß er die Einschätzung des Verfassungsschutzes bezüglich linksextremistischer Organisationen, in denen Mitglieder der Linken Landtagsfraktion Mitglied seien, nicht (!) teile. Auch, daß Herr Hoff (immerhin ein Thüringer Minister und Chef der Staatskanzlei) &#8211; auf sich selber bezogen &#8211; „Linksextremist“ als Ehrentitel bezeichnet hatte, spiele keine Rolle.</p>
<p>Dann wandte sich Herr Knigge zu meinem Erstaunen und Entsetzen auch noch gegen meine Aussage, daß „jede Diktatur – gleich ob ideologisch rot oder braun – Verbrechen und Verbrecher hervorbringt.“ Diese Aussage wäre &#8211; so Herr Knigge &#8211; vergleichbar mit der allgemeinen Feststellung, dass Krankheiten etwas Negatives seien. Ein „Gehirntumor“ (er meinte wohl die Nationalsozialisten und deren Verbrechen) sei jedoch nicht mit einer „Mandelentzündung“ (hier meinte er vermutlich die Sozialisten/ Kommunisten und deren Verbrechen) zu vergleichen. Ich fand diese Vergleiche &#8211; zumal aus dem Munde des Leiters dieser Gedenkstätte &#8211; mehr als bedenklich und unglaublich und distanzierte mich sofort davon, Millionen Tote mit einem „Gehirntumor“ und einer „Mandelentzündung“ zu vergleichen.</p>
<p>Da ich dieses Gespräch auf diesem Niveau nicht fortsetzen und Herr Knigge von seinen &#8211; befremdlichen &#8211; Äußerungen und Forderungen keinen Abstand nehmen wollte, beendete ich dann nach einer knappen Stunde das Treffen. Es endete ergebnislos, weil Herr Knigge sich strikt weigerte oder nicht dazu in der Lage sah, inhaltlich über die Stiftungs- und seine Arbeit zu reden. Statt konkret an fachlichen Themen zu arbeiten, äußerte er zusammenhanglos Unwahrheiten und Allgemeines, was er wohl irgendwo gehört oder gelesen hatte, wiederholte immer wieder dasselbe und „arbeitete“ dabei mit nicht belegbaren, frei erfundenen Zitaten, die er mir zuschrieb. Gleichwohl bleibe ich &#8211; wie es meine Aufgabe als Bundestagsabgeordneter ist &#8211; gesprächsbereit und biete Herrn Knigge nach wie vor gerne weitere Gespräche zur Stiftung, der Gedenkstätte und deren Arbeit an. Zitat Brandner</p>
</div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110104" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/GysiAltmaier18-1024x641.jpg" alt="GysiAltmaier18" width="1024" height="641" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Gysi/LINKE– Altmaier/CDU. Die sogenannte Linkspartei – Liebling stockreaktionärer Parteien und der Machteliten.</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Blutspur führt nach Bonn”. Warum die KZ-Gedenkstätte Buchenwald von den neuen Machthabern nach dem Anschluß von 1990 rasch “umgestaltet”, entschärft, “gesäubert” wurde…AfD-Brandner am 8.8. 2018 in Buchenwald:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/09/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-warum-die-kz-gedenkstaette-buchenwald-von-den-neuen-machthabern-nach-dem-anschluss-von-1990-rasch-umgestaltet-entschaerft-wurde/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/09/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-warum-die-kz-gedenkstaette-buchenwald-von-den-neuen-machthabern-nach-dem-anschluss-von-1990-rasch-umgestaltet-entschaerft-wurde/</a></h2>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/M%C3%BCllerSPDAfDBerlinNazis16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-78367" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/M%C3%BCllerSPDAfDBerlinNazis16-1024x897.jpg" alt="MüllerSPDAfDBerlinNazis16" width="1024" height="897" /></a></p>
<p><strong>Ausriß:”10 bis 14 Prozent für AfD wären ein Zeichen für Wiederaufstieg der Nazis.” SPD-Müller vor Berlin-Wahl 2016 – keinerlei Positionierung zu Helmut Schmidts Rolle als Nazi-Offizier,  Kriegsverbrechen: “Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”(Deutschlandradio Kultur)</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">NRW-Knigge schweigt in Medien-Reaktionen auf den Brandner-Besuch offenbar zu Nazis in SPD, CDU, FDP etc., sogar zum Fall Helmut Schmidt, zum Fall Helmut Kohl, zum Fall Hans-Dietrich Genscher, zum Fall Willy Brandt&#8230;Auch die Judenhaß-Förderung im Deutschland von heute, die starke Erhöhung der Zahl engagierter Judenhasser in Deutschland, gehört offenbar zur Tabuliste. Ganz zu schweigen zur offenen Unterstützung von Ukraine-Nazis mit deutschen Steuergeldern&#8230;</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/07/afd-politiker-brandner-besucht-kz-gedenkstaette-buchenwald-westdeutsche-thueringer-allgemeine-7-8-2018funke-medienkonzern-essennrw-eineinhalb-jahre-zuvor-hatte-sie-dem-thueringer-afd-frak/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/07/afd-politiker-brandner-besucht-kz-gedenkstaette-buchenwald-westdeutsche-thueringer-allgemeine-7-8-2018funke-medienkonzern-essennrw-eineinhalb-jahre-zuvor-hatte-sie-dem-thueringer-afd-frak/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>Hat sich NRW-Knigge dazu &#8211; und zum Helmut-Schmidt-Personenkult in Thüringen positioniert?</strong></h1>
<h1><strong>“…Menachem Begin, Israels Ministerpräsidenten. Im Mai 1981 bezeichnete er Schmidts Anwesenheit im Volksgerichtshof als Beleg für dessen NS-Gesinnung, ja für dessen Mitschuld an den NS-Verbrechen…Trotz des jüdischen Großvaters und etwaiger Gefährdungen seiner selbst hat das Schicksal der Juden im „Dritten Reich“ den späteren Kanzler kaum berührt. Pamperriens Beweise sind (leider) eindeutig.” FAZ. </strong></h1>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Blutspur führt nach Bonn”. Warum die KZ-Gedenkstätte Buchenwald von den neuen Machthabern nach dem Anschluß von 1990 rasch “umgestaltet”, entschärft wurde:</h2>
<div class="beitrag">
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Regelmäßig brachte die DDR- Presse jene wirksame Karte ins Spiel, für die die SED seit Jahren schon handfeste Beweise in Dokumentationen und sogenannten Braunbüchern vorgelegt hatte: die Existenz von Nazi-Größen und Kriegsverbrechern in wichtigen Ämtern der Bundesrepublik…Was die Wirkung von Anti-Nazi-Artikeln aus der DDR verstärkte, war – abgesehen von der reißerisch-propagandistischen Verpackung – ihre weitgehende faktische Stichhaltigkeit.” Thüringer Allgemeine 2015. Folgerichtig konnte der Gedenkstätten-Direktor nach 1990 auch kein Ostdeutscher, gar Thüringer mehr sein, sondern mußte eine West-Sozialisation vorweisen können. </strong></h2>
<p><a href="https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Die-Geschichte-einer-Parteizeitung-6-Vorgegebene-Antworten-498837150">https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Die-Geschichte-einer-Parteizeitung-6-Vorgegebene-Antworten-498837150</a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Da im Hitler-Kapitalismus die deutschen Faschisten weder national noch sozialistisch waren, werden sie gemäß den Nach-Anschluß-Sprachregelungen folgerichtig als Nationalsozialisten bezeichnet.</strong></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83-1024x369.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT83" width="1024" height="369" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Ausriß DIE ZEIT 1983, Mitherausgeber Helmut Schmidt:”In dem Prospekt zum KZ Buchenwald lese ich:`Die Blutspur führt nach Bonn`. Und ich werde so zornig, daß ich auf der Weiterfahrt nach Stunden später meiner Empörung ihren Lauf lasse: Adenauer, Brandt, Schmidt – die Helfershelfer der Mörder von damals? Das ist plumper DDR-Jargon, billige, abstoßende Geschichtsklitterung.</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>–</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Die DDR-Angaben zu Adenauer, Brandt, Schmidt – Wahrheit oder Fake News?</strong></h2>
<p><strong>“Braunbuch. Kriegs-und Naziverbrecher in der Bundesrepublik  und in Westberlin”:</strong><a href="https://web.archive.org/web/20101119233343/http://braunbuch.de/index.shtml">https://web.archive.org/web/20101119233343/http://braunbuch.de/index.shtml</a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p><!--more--></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></h2>
<p>–</p>
<p><strong>“Am 20. Februar ist der Berliner Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit dem ukrainischen Faschistenführer Oleh Tiahnybok in den Räumen der deutschen Botschaft in Kiew zusammengetroffen.”  </strong><a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58805">http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58805</a></p>
<p><strong>DIE WELT: “</strong><strong><span class="o-element__caption-text">Ohne ihn wäre der Janukowitsch-Sturz undenkbar gewesen: Oleg Tjagnibok, Kopf der Swoboda-Partei…</span></strong></p>
<div class="c-container c-container--is-stacked">
<div class="o-text c-summary">
<div class="c-summary__intro"><strong>Prügel, Judenhass, Ausländerfeindlichkeit: Die Partei Swoboda ist in Kiews Übergangsregierung und gibt sich nur scheinbar pro-europäisch. Der Westen muss hinterfragen, mit wem er sich eingelassen hat.”</strong></div>
<div class="c-summary__intro">
<h2 class="beitrags-titel">NATO-Stellvertreterkrieg in der Ukraine – das Asow-Bataillon mit  Hakenkreuzfahne, NATO-Fahne und Hitlergruß.</h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/AsowBataillon.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-64311" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/AsowBataillon-1024x585.jpg" alt="AsowBataillon" width="1024" height="585" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. n-tv:”Die von  der rechten Partei Swoboda bekannte Wolfsangel schmückt die Flagge des Asow-Bataillons.” Die Svoboda-Partei und das Asow-Bataillon kooperieren sehr eng, nehmen gemeinsam an Kundgebungen, Demonstrationen teil, wie Fotos und Medienberichte zeigen.</strong></p>
<p><strong> Poroschenkos und Timoschenkos willige Vollstrecker. Ukrainisches Asow-Bataillon posiert mit Hakenkreuzfahne, NATO-Fahne – vergebliches Warten auf Positionierung von Merkel/Steinmeier/Gauck, von CDU, SPD, Grünen. Der gleichgeschaltete deutsche Mainstream schweigt ohnehin zur nazistisch-antisemitischen Ausrichtung von Marionetten-Streitkräften. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/TimoschenkoTagesspiegel.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67558" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/TimoschenkoTagesspiegel-1024x587.jpg" alt="TimoschenkoTagesspiegel" width="1024" height="587" /></a></p>
<p>Ausriß, Tagesspiegel. <strong>“Dem Dreckskerl persönlich in die Stirn schießen…die verdammten Russen abknallen…mit Kernwaffen liquidieren…von Russland nur einen verbrannten Fleck übrig lassen…!!” “Wer ist das?” “Eine glühende Verfechterin unserer westlichen Werte!”</strong></p>
<p>–</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/27/weiter-warten-auf-merkel-positionierung-zu-ihrer-freundin-timoschenko-bisher-nur-2-satze-armselig-oberflachliche-alibi-kritik-von-regierungssprecher-%E2%80%9Egewaltbilder-gewaltphantasien-liegen-we/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/27/weiter-warten-auf-merkel-positionierung-zu-ihrer-freundin-timoschenko-bisher-nur-2-satze-armselig-oberflachliche-alibi-kritik-von-regierungssprecher-%E2%80%9Egewaltbilder-gewaltphantasien-liegen-we/</a></p>
<p><strong>Oligarchen in der Ukraine. </strong><strong>Wie die Grünen – auch in Thüringen –  ticken:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/01/TimoschenkoHarmsGr%C3%BCne.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-59077" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/01/TimoschenkoHarmsGr%C3%BCne-1024x690.jpg" alt="TimoschenkoHarmsGrüne" width="1024" height="690" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – die Idole der Grünen – rechtsextremistische Oligarchin Timoschenko(“Russen abschlachten”), grüne Abgeordnete Harms, Schulz.  Welche Werte die Grünen mit der zwielichtigen Multimillionärin Timoschenko  verbinden – was Ramelow offenkundig gut gefällt.</strong></p>
<p>&#8212;</p>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Deutsche Peinlichkeiten.Zeitgeschichte. Die Wirtschaft war an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt, sie hat von ihnen profitiert. Doch die Unternehmen leugneten diese Schuld – noch Jahrzehnte nach dem Krieg.” Deutsche Unternehmen und Buchenwald-KZ-Häftlinge als Zwangsarbeiter, Arbeitssklaven – erfährt man unter NRW-Knigge aus der aktuellen Ausstellung der Buchenwald-Gedenkstätte konkret die Namen all dieser Unternehmen, erfährt man, ob die Firmenchefs entsprechend bestraft wurden oder nicht?</strong></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/NaziverbrechenUnternehmenSpiegel1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113367" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/NaziverbrechenUnternehmenSpiegel1-878x1024.jpg" alt="NaziverbrechenUnternehmenSpiegel1" width="878" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DER SPIEGEL. Hitler-Kapitalismus und Kriegsverbrechen.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/EllrichWagner5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20170" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/EllrichWagner5-987x1024.jpg" alt="EllrichWagner5" width="987" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “…wo er u.a. das Gebäude des Bundeskriminalamtes entwarf…”(Jens-Christian Wagner)</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“AfD-Politiker Brandner besucht KZ-Gedenkstätte Buchenwald”. Westdeutsche Thüringer Allgemeine, 7.8. 2018(Funke-Medienkonzern Essen/NRW). “Eineinhalb Jahre zuvor hatte sie dem Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke ein Hausverbot erteilt.” Politiker welcher Parteien, die Auffangbecken schwerbelasteter Nazis waren, erhalten kein Hausverbot…Wie Westdeutsche nach dem Anschluß von 1990 mit Gedenkstätten in Ostdeutschland umspringen, rücksichtslos von neoliberaler Deutungs-und Interpretationshoheit Gebrauch machen… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=22480&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/afd-brandner-in-kz-gedenkstaette-buchenwald-2018/" rel="tag">afd-brandner in kz-gedenkstätte buchenwald 2018</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/buchenwald-und-die-kulturelle-kolonisierung-ostdeutschlands/" rel="tag">buchenwald und die kulturelle kolonisierung ostdeutschlands</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="https://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/AfD-Politiker-Brandner-besucht-KZ-Gedenkstaette-Buchenwald-485199601">https://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/AfD-Politiker-Brandner-besucht-KZ-Gedenkstaette-Buchenwald-485199601</a></p>
<div class="overline">
<p>“07. August 2018 16:48</p>
<h1><strong>Gedenkstätten – Weimar</strong></h1>
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<h2>KZ-Gedenkstätte lässt Besuch von AfD-Politiker Brandner zu”. Süddeutsche Zeitung</h2>
<div class="header">
<h3>Brandner (AfD) besucht Gedenkstätte Buchenwald</h3>
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<div class="news-text-wrap">
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<p><strong>Um sich über die Arbeit in der Gedenkstätte Buchenwald zu informieren, wird der Thüringer AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner am Mittwoch, den 8. August die Gedenkstätte Buchenwald besuchen und mit dem dortigen Direktor in den Dialog treten. Die Gedenkstätte  erinnert an die Tausenden von Menschen, die zwischen 1937 und 1945 im „Konzentrationslager Buchenwald” und anschließend bis 1950 im „Sowjetischen Speziallager Nr. 2“ ihr Leben ließen. </strong></p>
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<p><strong>Für Brandner, der auch Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz ist, ist der Besuch der Gedenkstätte, die in seinem Wahlkreis liegt, ein wichtiges Ereignis: “Als Thüringer Abgeordneter des Bundestages ist es mir ein Anliegen, mit allen Gedenkstätten in meinem Wahlkreis ins Gespräch zu kommen, ihre Arbeit und die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, kennenzulernen und ihre Wünsche an die Politik mitzunehmen. Gerade Buchenwald ist eine Mahnung an alle, dass jede Diktatur, sei sie politisch rot oder braun ideologisiert, Verbrechen und Verbrecher hervorbringt. Ich sage daher: Es darf nie wieder eine Diktatur auf Deutschem Boden – und am besten nirgendwo – geben! Auch das ist Antrieb für meine politische Arbeit.“(AfD)</strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/04/BrandnerMai171.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-6159" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/04/BrandnerMai171-832x1024.jpg" alt="BrandnerMai171" width="832" height="1024" /></a></p>
<p><b>Stephan Brandner, Bundestagsabgeordneter der AfD.</b></p>
<h1>Presseinformation</h1>
<p><strong>AfD-Bundestagsabgeordneter Stephan Brandner – Informationsgespräch mit dem Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora am 8.8.2018</strong></p>
<p><strong>Da Herr Stephan Brandner, Abgeordneter der Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) im Deutschen Bundestag, bereits seit gestern über ein Gespräch, das erst morgen stattfinden soll, Pressemitteilungen und Statements auf seinen Social-Media-Kanälen verbreitet, sehen wir uns veranlasst, unsererseits über die Themen, zu denen wir Herrn Brandner befragen möchten, zu informieren:</strong></p>
<p><strong>Stephan Brandner hat Prof. Dr. Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, ausgerechnet für den 8.8.2018 um ein Gespräch gebeten, um sich über die Arbeit der Gedenkstätte Buchenwald zu informieren. Dem einstündigen Gespräch in der Verwaltung hat die Stiftungsleitung zugestimmt, um die Gelegenheit zu nutzen, Herrn Brandner zu den geschichtsrevisionistischen und antidemokratischen Positionen in seiner Partei und seiner eigenen Haltung dazu, zu befragen.</strong></p>
<p><strong>Zur Stellungnahme aufgefordert werden wird Herr Brandner u. a.:</strong></p>
<p><strong>- zur Behauptung, in Deutschland werde ein „Schuldkult“ betrieben und die Erinnerungskultur müsse um 180° gewendet werden</strong><br />
<strong>-  zu den Äußerungen des AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland „Hitler und die Nazis“ seien „nur einen Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte“ </strong><br />
<strong>-  zu der Forderung des Pateivorsitzenden, wieder stolz sein zu können „auf die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen“</strong><br />
<strong>- ob er die antisemitischen Auslassungen von Wolfgang Gedeon (AfD Baden-Württemberg) dulde oder ein Parteiausschlussverfahren anstrebe</strong><br />
<strong>-  zur Beschäftigung von Mitarbeitern in der Thüringer Landtagsfraktion der AfD, die in rechtsextremen Burschenschaften aktiv sind</strong><br />
<strong>-  zur engen Zusammenarbeit von Abgeordneten und Kandidaten der Thüringer AfD mit Neonazis und was er dagegen tue</strong><br />
<strong>-  zu seinen diffamierenden und verächtlichmachenden Äußerungen über die Bildungsprogramme der Länder zur Stärkung der Demokratie.  </strong></p>
<p><strong>Herr Brandner ist Abgeordneter und Mitglied einer Partei, die ebenso wenig an der sachlichen Lösung politischer und gesellschaftlicher Probleme interessiert ist, wie an der Bewahrung und Verteidigung demokratischer Werte und Haltungen. Stattdessen verzerrt die AfD absichtlich die Wirklichkeit, schürt bewusst und aggressiv Vorurteile und öffnet sich dem Rechtsextremismus direkt oder indirekt.</strong></p>
<p><strong>Dabei stört die wahrhaftige Erinnerung an die von den Deutschen breit mitgetragene nationalsozialistische Diktatur, den Zweiten Weltkrieg und die massenhaften Verbrechen in NS-Deutschland und dem von ihm besetzten Europa: von der Verfolgung der Andersdenkenden und Widerstandskämpfer über Krankenmord und Euthanasie bis hin zu Zwangsarbeit und Holocaust.</strong></p>
<p><strong>Es ist deshalb kein Wunder, dass Führungsfiguren der AfD wie Alexander Gauland oder Björn Höcke die demokratische Erinnerungskultur der Bundesrepublik offensiv bekämpfen und umwerten wollen. Der Nationalsozialismus und dessen Entstehungsgeschichte werfen auch ein helles Licht auf die von der AfD ausgehenden Gefahren für die Zukunft einer freien, rechtsstaatlich verfassten, menschenwürdigen Gesellschaft. Die durch den Geschichtsrevisionismus der Partei beabsichtigten blinden Flecken im Geschichtsbewusstsein sollen die AfD weiß waschen und sie erleichtern ein inhumanes, die Menschenwürde mit Füßen tretendes Handeln in der Zukunft. Das ist ihr Zweck.</strong></p>
<p><strong>Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, bemerkt zu dem morgigen Gespräch: „Die Gedenkstätte Buchenwald wird gemeinsam mit den anderen KZ-Gedenkstätten in der Bundesrepublik alles dafür tun, diesen Zweck und die Ziele der AfD aufzudecken und zu durchkreuzen.“</strong></p>
<p>–</p>
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading">Volkhard Knigge aus Nordrhein-Westfalen – (Ostdeutsche, gar Thüringer, nach 1990 offenbar für diesen Posten absolut ungeeignet…)</h1>
<div id="bodyContent" class="mw-body-content">
<div id="contentSub"></div>
<div id="jump-to-nav"></div>
<div id="mw-content-text" class="mw-content-ltr" dir="ltr" lang="de">
<div class="mw-parser-output">
<p><strong>Volkhard Knigge (* <a title="10. April" href="https://de.wikipedia.org/wiki/10._April">10. April</a> <a title="1954" href="https://de.wikipedia.org/wiki/1954">1954</a> in <a title="Bielefeld" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bielefeld">Bielefeld</a>) ist ein deutscher Historiker und <a title="Geschichtsdidaktik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichtsdidaktik">Geschichtsdidaktiker</a>. Seit 1994 leitet er die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora für das ehemalige <a title="KZ Buchenwald" href="https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Buchenwald">KZ Buchenwald</a> und <a class="mw-redirect" title="Mittelbau-Dora" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelbau-Dora">Mittelbau-Dora</a> sowie für das <a title="Speziallager Nr. 2 Buchenwald" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Speziallager_Nr._2_Buchenwald">Speziallager Nr. 2 Buchenwald</a> bei <a title="Weimar" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Weimar">Weimar</a>.</strong></p>
<p>—</p>
<div id="toc" class="toc">
<div class="toctitle" dir="ltr" lang="de">
<h2><strong>Aufgewachsen in Jöllenbeck<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volkhard_Knigge#cite_note-1">[1]</a></sup> im damaligen <a title="Kreis Bielefeld" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreis_Bielefeld">Kreis Bielefeld</a>, machte Knigge das Abitur am Bielefelder Max-Planck-Gymnasium und studierte an der <a class="mw-redirect" title="Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Carl-von-Ossietzky-Universit%C3%A4t_Oldenburg">Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg</a> Geschichte, Germanistik und Erziehungswissenschaft</strong></h2>
</div>
</div>
<p>—</p>
<p><strong>Ostdeutschlands neue Machthaber – wie frühere DDR-Bürger in der neuen Herrschaftszone systematisch aus Führungspositionen eliminiert wurden:</strong></p>
<p><strong>Laut einer neuen Studie der Universität Leipzig von 2016 sind über 25 Jahre nach dem Anschluß von 1990 lediglich rd. 20 Prozent der Führungskräfte Ostdeutschlands ehemalige DDR-Bürger. Dies gelte für alle Bereiche – die Zahl der ostdeutschen Führungskräfte  gehe im Vergleich zu vor zehn Jahren zurück. „Unter anderem sitzen in den fünf Landesregierungen weniger Politiker mit ostdeutscher Herkunft als 2004, der Anteil sank von 75 auf 70 Prozent“. An der Spitze der 100 größten ostdeutschen Unternehmen, hieß es weiter,  sei der Anteil von 35,1 auf 33,5 Prozent gesunken. An Universitäten und Hochschulen habe sich der Anteil ostdeutscher Rektoren innerhalb der vergangenen zehn Jahre fast halbiert. „Von insgesamt 60 Staatssekretären der Bundesregierung stammen drei aus dem Osten, 2004 waren es immerhin noch sechs.“ Bundesweit sei die Lage weit schlechter. Mit nur 1,7 Prozent seien  Ostdeutsche unter den Führungskräften so gut wie gar nicht vertreten.</strong></p>
<p><strong>Damit haben sich Voraussagen von 1989/1990 über das (kolonialistische) Vorgehen der neuen Machthaber, die Ostdeutschland sogar in das Kriegsbündnis NATO zwangen, durchweg bestätigt. </strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">Worüber NRW-Knigge im ostdeutschen Thüringen mit Brandner allen Ernstes nicht reden will?</h2>
<h2 class="beitrags-titel">AfD NRW 2017 – die hochbrisante Kleine Anfrage zu Nazis im Machtapparat des Bundeslandes nach 1945.Parallelfall Hessen, Niedersachsen, Saarland, Bremen…Die Nazis/SS-Leute im BRD-Machtapparat:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Zu den Kuriositäten im Deutschland von heute zählt, daß immer noch manche Bürger meinen, was Autoritäten öffentlich sagen und verbreiten lassen, sei identisch mit dem, was sie tatsächlich denken und vorhaben.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">U.a. per Google-Suche läßt sich unschwer feststellen, daß die Vorberichterstattung der Mainstreammedien zum Brandner-Buchenwald-Besuch der vorgeschriebenen Gleichschaltung unterzogen wurde.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/10/BuchenwaldKZHitlerrede16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-80939" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/10/BuchenwaldKZHitlerrede16-1024x480.jpg" alt="BuchenwaldKZHitlerrede16" width="1024" height="480" /></a></p>
<p><strong>Mann aus Westdeutschland(Schleswig-Holstein) spielt vor KZ-Gedenkstätte Buchenwald in Ostdeutschland(Thüringen) Hitlerrede und Wehrmachtsmusik ab. Was vor 1990 undenkbar war…Ausriß Mopo, 11.10.2016. Große Probleme vieler Ostdeutscher mit Nazi-Westdeutschland.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/07/FernerOsten1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-21688" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/07/FernerOsten1-1024x287.jpg" alt="FernerOsten1" width="1024" height="287" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DER SPIEGEL. Die Ziele des Anschlusses von 1990.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/03/SuperIlluWestdeutscheOstdeutsche01.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-92821" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/03/SuperIlluWestdeutscheOstdeutsche01-544x1024.jpg" alt="SuperIlluWestdeutscheOstdeutsche01" width="544" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß SuperIllu:</strong></p>
<p><strong>“Fühlen Sie sich von Westdeutschen als Deutscher zweiter Klasse behandelt?”(Umfrage in SuperIllu): Ja – 48 %, manchmal – 29 %, nein – 23 %.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/05/31/im-osten-wachsen-die-gettos-superillu-mai-2018-neue-machthaber-deren-parteien-und-politmarionetten-kommen-bei-gesellschaftlicher-transformation-ostdeutschlands-weiter-gut-vorn-welche-politisch/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/05/31/im-osten-wachsen-die-gettos-superillu-mai-2018-neue-machthaber-deren-parteien-und-politmarionetten-kommen-bei-gesellschaftlicher-transformation-ostdeutschlands-weiter-gut-vorn-welche-politisch/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">“…haben wir das Recht, stolz zu sein auf die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen.” AfD-Gauland(Ex-CDU) äußert sich stockreaktionär im Bundestagswahlkampf 2017. Unabsehbare Folgen für den Ruf der AfD – wechselt sie Gauland aus? RT deutsch: “Mit dieser Auffassung drohen Gauland und der entsprechende Flügel in der AfD – “die Seele der Partei” – das Vertrauen bei den Russen als möglichen Partnern zu verspielen.” <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=100888&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<p>—</p>
<div class="beitrag">
<p><strong>AfD-Gauland lobt sogar Helmut Schmidt, nennt ihn einen patriotischen Deutschen. Gaulands Äußerungen machen deutlich, daß innerhalb der AfD eine Gruppierung, gar ein Flügel existiert, der der Partei schweren strategischen Schaden zufügen kann. So werden AfD-Vortragsabende mit Referenten organisiert, die absurd-groteske Interpretationen über den Zweiten Weltkrieg und dessen Vorgeschichte propagieren. Naziideologie wird ausgeklammert, das militärische Vorgehen des Nazifaschismus teilweise gerechtfertigt. Polen, aber auch die Sowjetunion hätten einen Angriff auf Deutschland geplant. In die Bundeswehr übernommene Offiziere von Wehrmacht und SS werden als honorige Vorgesetzte eingestuft. Auffällig viele dieser AfD-Gruppierung waren vorher in Parteien wie der CDU aktiv.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/09/15/haben-wir-das-recht-stolz-zu-sein-auf-die-leistungen-deutscher-soldaten-in-zwei-weltkriegen-afd-gauland-aeussert-sich-stockreaktionaer-im-bundestagswahlkampf-2017-unabsehbare-folgen-fuer-den/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/09/15/haben-wir-das-recht-stolz-zu-sein-auf-die-leistungen-deutscher-soldaten-in-zwei-weltkriegen-afd-gauland-aeussert-sich-stockreaktionaer-im-bundestagswahlkampf-2017-unabsehbare-folgen-fuer-den/</a></p>
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<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT83-1024x369.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT83" width="1024" height="369" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DIE ZEIT 1983, Mitherausgeber Helmut Schmidt:”In dem Prospekt zum KZ Buchenwald lese ich:`Die Blutspur führt nach Bonn`. Und ich werde so zornig, daß ich auf der Weiterfahrt nach Stunden später meiner Empörung ihren Lauf lasse: Adenauer, Brandt, Schmidt – die Helfershelfer der Mörder von damals? Das ist plumper DDR-Jargon, billige, abstoßende Geschichtsklitterung.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Und das Bundeskriminalamt wurde zur Zentrale für NS-Kriegsverbrecher.” FREITAG:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/17/und-das-bundeskriminalamt-wurde-zur-zentrale-fuer-ns-kriegsverbrecher-freitag-das-bka-will-aufraeumen/</a></h2>
<p><strong>…THE DARK PAST, die dunkle Vergangenheit. Unter diesem Titel geht der <i>Spiegel </i>Anfang Oktober in seiner englischsprachigen Online-Ausgabe aus sich heraus: “<i>Germany´s federal police is admitting that most of its founding members had blood on their hands as active members of Hitler´s brutal security apparatus. It´s the first time one of Germany´s security services is examining its own history.</i>” (Die deutsche Bundespolizei räumt ein, dass die meisten ihrer Gründungsmitglieder als aktive Mitglieder von Hitlers brutalem Sicherheitsapparat Blut an ihren Händen hatten. Es ist das erste Mal, dass ein deutscher Sicherheitsdienst seine Geschichte untersucht.)… Der Freitag, Otto Köhler</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-16992" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/09/BlutspurBonnZEIT832-1024x605.jpg" alt="BlutspurBonnZEIT832" width="1024" height="605" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – DIE ZEIT und die “Blutspur”…(Helmut Schmidt – langjähriger ZEIT-Herausgeber)</strong></p>
<p>–</p>
<p class="article even Brot"><strong>Nach dem Anschluß von 1990 rissen die neuen Machthaber erwartungsgemäß mit üblichen Methoden auch die Deutungs-und Interpretationshoheit über das KZ Ellrich, über den Umgang der DDR mit der faschistischen deutschen Vergangenheit an sich, betrieben plumpe Reinwaschung,  gängige politische Instrumentalisierung, Delegitimierung, im Zuge flächendeckender kultureller Kolonisierung Ostdeutschlands. Wer heute in Thüringen die Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora besucht, findet keinerlei Publikationen über Personen der Zeitgeschichte wie Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher, Heinrich Lübke, Konrad Adenauer etc., dazu BND, BKA etc. im Kontext von Nazismus und Holocaust. In vorhandenen Publikationen sind diese Personen, Staatseinrichtungen etc. im Nazi-Kontext nicht einmal erwähnt. “So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt.” (Goethe, Weimar). Ein Besuch der Gedenkstätten von Buchenwald und Mittelbau-Dora ist daher heute – ohne Kenntnis der Gedenkstättengestaltung vor dem Anschluß von 1990 – nur noch rudimentär informativ.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/L%C3%BCbkeStasi.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22423" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/L%C3%BCbkeStasi-527x1024.jpg" alt="LübkeStasi" width="527" height="1024" /></a></p>
<p><strong>CDU-Bundespräsident Lübke und die KZs – der “KZ-Baumeister”. Ausriß DER SPIEGEL. Wie die CDU tickt…Hat sich NRW-Knigge dazu positioniert?</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p class="article first odd Brot lastInCol"><strong>…doch es ist keineswegs eine Legende, dass Lübke am Bau von KZs beteiligt war.</strong></p>
<p class="article even Brot"><strong>Lübke war Bauleiter in Peenemünde, wo die Nazis unter anderem verschleppte Arbeiter aus dem Osten und KZ-Häftlinge zwangen, unter unmenschlichen Bedingungen an der Produktion der V2-Rakete mitzuwirken. Heinrich Lübke arbeitete als oberster Bauleiter in Peenemünde und verantwortete von 1943 bis 1945 den Einsatz von KZ-Häftlingen. Außerdem wurden unter seiner Leitung in Neu-Stassfurt Baracken errichtet, in denen später KZ-Gefangene lebten. Daher stammt der Begriff vom KZ-Bauleiter Lübke. Exakt nachgewiesen hat all dies der Historiker Jens-Christian Wagner 2001 in dem Buch „Produktion des Todes – Das KZ Mittelbau-Dora“. taz Berlin. “Die Hauptgeschichte handelt von der Kontinuität der NS-Eliten in der Bundesrepublik nach 1945.”</strong></p>
<p class="article even Brot"><strong>Positionierte sich einer der Lübke-Amtsnachfolger, der Ostdeutsche Joachim Gauck, zu KZ-Baumeister Lübke und dessen Rolle im Hitler-Kapitalismus? Bekannt ist von entsprechenden Gauck-Äußerungen nichts…</strong></p>
<p class="article even Brot">&#8211;</p>
<p><strong>Wikipedia: Von 1939 bis 1945 arbeitete er als Vermessungsingenieur und <a class="mw-redirect" title="Bauleiter" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bauleiter">Bauleiter</a> beim Architektur- und Ingenieurbüro <a title="Walter Schlempp" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Schlempp">Walter Schlempp</a>, das der Verfügung des „Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt“ <a title="Albert Speer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Speer">Albert Speer</a> unterstand.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-2">[2]</a></sup> Lübkes Unterschrift – deren Echtheit umstritten ist – findet sich unter Bauzeichnungen eines Lagers, das vom <a title="Ministerium für Staatssicherheit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit">MfS</a> als <a title="Konzentrationslager" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konzentrationslager">KZ-Lager</a> ausgegeben wurde.<sup id="cite_ref-welt.de_3-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-welt.de-3">[3]</a></sup> Lübkes Tätigkeit stand im Zusammenhang mit Neu-Staßfurt, wo ein Flugzeugwerk in einen unterirdischen Schacht verlegt werden sollte. Dafür wurden von der Schlempp-Gruppe unter Lübkes Leitung Baracken errichtet, in denen später KZ-Häftlinge untergebracht waren.<sup id="cite_ref-Spiegel_4-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-Spiegel-4">[4]</a></sup></strong></p>
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<p><strong><a class="image" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_146-1978-Anh.024-02,_Peenem%C3%BCnde,_Leeb,_Todt,_L%C3%BCbke,_Dornberger.jpg"><img class="thumbimage" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/95/Bundesarchiv_Bild_146-1978-Anh.024-02%2C_Peenem%C3%BCnde%2C_Leeb%2C_Todt%2C_L%C3%BCbke%2C_Dornberger.jpg/220px-Bundesarchiv_Bild_146-1978-Anh.024-02%2C_Peenem%C3%BCnde%2C_Leeb%2C_Todt%2C_L%C3%BCbke%2C_Dornberger.jpg" alt="" width="220" height="165" /></a></strong></p>
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<p><strong><a title="Peenemünde" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peenem%C3%BCnde">Peenemünde</a>, Frühling 1941, Leeb, Todt, Lübke, <a title="Walter Dornberger" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Dornberger">Walter Dornberger</a></strong></p>
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<p><strong>Lübke war in der <a title="Heeresversuchsanstalt Peenemünde" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heeresversuchsanstalt_Peenem%C3%BCnde">Heeresversuchsanstalt Peenemünde</a> Bauleiter in der „Gruppe Schlempp“. Von 1943 bis 1945 hatte er die Verantwortung für den Einsatz von KZ-Häftlingen.<sup id="cite_ref-ZEIT_ONLINE_5-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-ZEIT_ONLINE-5">[5]</a></sup> Es existierten zwei KZ-Außenstellen auf dem Gelände in Peenemünde. Die KZ-Häftlinge mussten unter seiner Regie Zwangsarbeit leisten. Lübke hat dafür Häftlinge eigens angefordert. In einer Notiz aus dem Jahr 1942 heißt es: „Herr Lübke, der am 21.7. nochmals mit HAP/L (Leitung der Heeresanstalt Peenemünde) verhandelte, hofft, 500 Holländer Anfang August zu erhalten.“<sup id="cite_ref-Spiegel_4-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-Spiegel-4">[4]</a></sup> Als die <a title="Deutsche Demokratische Republik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Demokratische_Republik">DDR</a>-Regierung 1966 Vorwürfe im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit in der Baugruppe Walter Schlempp erhob, sagte Lübke, in Peenemünde seien KZ-Häftlinge bis zur Bombardierung durch die Briten im Jahre 1944 mit Sicherheit nicht eingesetzt gewesen. Doch ein KZ-Lager gab es dort nachweislich schon seit Juni 1943.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-6">[6]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Als Mitglied im <i><a title="Jägerstab" href="https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A4gerstab">Jägerstab</a></i> war Lübke für die Firma Schlempp ab Mai 1944 verstärkt für die Dezentralisation und die <a title="U-Verlagerung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/U-Verlagerung">U-Verlagerung</a> von Flugzeugwerken verantwortlich. In stillgelegten Bergwerkschächten bei Bernburg und Neu-Staßfurt wurden etwa 2000 Häftlinge aus Außenlagern des KZ Buchenwald bei Transport- und Betonierungsarbeiten eingesetzt. Ein Teil der Häftlinge war monatelang in einem Schacht in 420 Meter Tiefe untergebracht, etliche Menschen überlebten dies nicht.<sup id="cite_ref-ZEIT_ONLINE_5-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#cite_note-ZEIT_ONLINE-5">[5]</a></sup> Im Februar 1945 begann Lübke mit dem Architekten <a title="Rudolf Wolters" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Wolters">Rudolf Wolters</a> im Auftrag von Speer mit dem Aufbau eines „Nachkriegsbüros zur Planung vorfabrizierten Wohnbaus“. Zitat Wikipedia</strong></p>
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<h1>Presseschau/Jonastalverein</h1>
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<h2>Bundespräsident Lübke baute Hitlers Konzentrationslager</h2>
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<p><strong>Wer unsere Jugend vor dem Marsch auf die Schlacht- und Totenfelder eines neuen Krieges bewahren will, wer um den Bestand der Nation und Europas bangt, der wird die Vorschläge der DDR nur mit Freuden begrüßen können. Würde dieses Programm von Parlament und Regierung Westdeutschlands als Diskussions- und Verhandlungsgrundlage angenommen, dann würde der Frieden gewinnen und der Krieg verlieren.</strong></p>
<p><strong>Aber dieses Programm des gesunden Menschenverstandes, das den Krieg aus dem Herzen Europas ausschaltet, fand in der Hauptstadt der westdeutschen Bundesrepublik kein begeistertes, ja überhaupt kein positives Echo. Eine Gruppe von militaristischen Politikern an der Spitze der Bundesrepublik will nichts von friedlicher Wiedervereinigung Deutschlands wissen, schmiedet aber um so mehr Komplotte zur Eroberung der DDR, Westpolens, von Teilen der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik und der Sowjetunion. Zu diesem Zweck wird die ganze politische Aktivität auf Erlangung des Mitbesitzes an atomaren Waffen, auf die Durchsetzung der Diktatur im Innern durch die Notstandsgesetze und durch die Strafrechtsverschärfung konzentriert. Zu diesem Zweck beteiligt sich die Bonner Regierung am Vernichtungskrieg der USA in Vietnam nach der Devise: „Helf ich dir bei deiner Aggression in Asien, dann hilf du mir bei meiner Aggression in Europa!”</strong><br />
<strong>Ein Teil sogar des westdeutschen Bürgertums, nicht zu reden von den Gewerkschaften, erkennt, daß diese Politik der Aggressionsvorbereitung in Europa und der neokolonialistischen Betätigung in Asien, Afrika und Lateinamerika die Bundesrepublik in eine geradezu selbstmörderische außenpolitische Vereinsamung führt. Die Gruppe der Ultras aber um Lübke, Adenauer und Strauß geht den alten Weg des deutschen Imperialismus.</strong></p>
<p><strong>Kriegsverbrecher</strong></p>
<p><strong>Ich habe soeben den Präsidenten der westdeutschen Bundesrepublik genannt. Vor einem Jahr hat die DDR Dokumente unterbreitet, die ihn als Gestapospitzel, als Vertrauensmann der Hitlerfaschisten bei der Ausführung geheimer Vorhaben, als Kommandeur beim Sklaveneinsatz von KZ-Häftlingen, Kriegsgefangenen und Fremdarbeitern bloßstellten. Damais wurde mehrmals ein anonymer Sprecher des Bundespräsidialamtes vorgeschickt, der Herrn Lübke als einen ehrenwerten Mann pries, der zu derartigen Verdächtigungen eine eigene Stellungnahme ablehnen müsse. Dann aber verdichteten sich die Vorwürfe so sehr, daß Herr Lübke doch das Wort ergriff und dem Nachrichtenmagazin „Spiegel” im Dezember 1965 erklärte, daß er die Gewölbe unter Bernburg nicht kenne und daß die Baustäbe auch mit dem Einsatz von Arbeitskräften nichts zu tun gehabt hätten”.</strong></p>
<p><strong>Im vollen Bewußtsein unserer Verantwortung und in Kenntnis der Dokumente erkläre ich, daß der heutige Präsident der Bundesrepublik der Baumeister des KZ-Lagers Leau war, das er euphemistisch „Gewölbe unter Bernburg” nennt. Er beging noch schlimmere Verbrechen, die das Licht der Öffentlichkeit scheuen. Wir werden Tatsachen und Beweise vorlegen, Zeugen sprechen lassen und Dokumente zeigen, die jeden Zweifel daran ausschließen, daß der Bundespräsident Lübke, der heute die Konzeption der Haß- und Aufrüstungspolitik in hervorragendem Maße prägt, ein regelrechter Kriegsverbrecher ist, dessen Gegenwartspolitik die Untaten fortsetzt, die er im zweiten Weltkrieg beging. Nach der letzten Pressekonferenz vor genau einem Jahr erhielten wir aus der Bevölkerung neue Hinweise über das unheilvolle Wirken Lübkes in den letzten Jahren des Hitlerkrieges. Wir stießen dabei nicht nur auf Akten und Urkunden. Es meldeten sich Zeugen, die Lübke von Angesicht zu Angesicht kannten und mit ihm zusammen arbeiteten.</strong></p>
<p><strong>Nach unseren früheren Ermittlungen avancierte Lübke im Sommer 1944 zum Nachfolger von Herrn Schlempp, dem Leiter der gleichnamigen Baugruppe, die 1941 als zentrales Unternehmen zur beschleunigten Fertigstellung kriegswichtigster Rüstungsvorhaben gebildet worden war. 1944 wurde diese Baugruppe dem sogenannten zentralen Jägerstab eingegliedert, der sich mit der Verlagerung kriegswichtiger Betriebe, besonders der Flugzeugindustrie, beschäftigte. Lübke war seit 1944 verantwortlicher Leiter dieser Baugruppe im Nazideutschland und residierte im Reichsluftfahrtministerium des Hermann Göring in Berlin.</strong></p>
<p><strong>Die jetzt erforschten Dokumente und neuen Zeugenaussagen bestätigen darüber hinaus, daß Lübke nicht nur in Leau, sondern bereits vorher in Peenemünde für die von ihm errichteten Nazirüstungsbauten Hunderte KZ-Häftlinge zu Tode schinden ließ. Schlimmer noch: Lübke errichtete nicht nur die geheimen Rüstungsbauten und forderte dafür Arbeitskräfte an, er plante und leitete auch den Bau der dazugehörigen Konzentrationslager.</strong></p>
<p><strong>Baumeister der Höllen</strong></p>
<p><strong>Im Rahmen des „Jäger-Programms” wurde am 24. März 1944 der Befehl erteilt, die Ernst-Heinkel-AG, Werk Waltersdorf, einen der Rüstungsbetriebe der Flugzeug-Industrie, in unterirdische Anlagen zu verlagern. Als neue Produktionsstätten wurden u. a. die Kalischächte VI und VII in Neu-Staßfurt im Raum Magdeburg festgelegt. Das Objekt trug die Tarnbezeichnung „Reh”. In Neu-Staßfurt wurde im April 1944 die „Bauleitung 200? der Schlempp-Gruppe etabliert. Herr Lübke selbst erschien im Mai 1944 in Neu-Staßfurt, um die Arbeiten zu forcieren, insbesondere, um die entsprechenden Arbeitskräfte zu beschaffen. Zu diesem Zweck ordnete er die Planung und den Bau eines Konzentrationslagers im Bruch-Gelände des Schachtes VI in Neu-Staßfurt an.</strong><br />
<strong>Ich lege Ihnen hier die von Lübke eigenhändig unterschriebenen Baupläne für dieses Konzentrationslager vor. Den Grundriß mit der Initiale Lübkes, den Grundriß und Querschnitt der Wachbaracke (mit dem vollen Namenszug Lübkes), den Grundriß und Querschnitt der sogenan-ten Entwesungsbaracke (mit dem Zeichen Lübkes). Damit steht eine Tatsache von überaus schwerwiegender Bedeutung fest: Der heutige Präsident der westdeutschen Bundesrepublik, Heinrich Lübke, projektierte, entwarf und errichtete das Konzentrationslager Neu-Staßfurt.</strong></p>
<p><strong>Dieses Konzentrationslager wurde zur Hölle für 500 französische Widerstandskämpfer, die Lübke aus dem Konzentrationslager Buchenwald anforderte: Nur mit Drillichanzügen und Holzpantinen bekleidet, ohne Strümpfe und Unterkleidung, mußten die Häftlinge in den feuchten und kalten Salzschächten schwerste Arbeit verrichten. Mit Prügel, Fußtritten und arideren Schikanen trieb sie die SS zur Arbeit an. Viele Häftlinge starben an Hunger oder Lungenentzündungen, die sie sich im Schacht zugezogen hatten. Uns liegen die Namenslisten von 77 Toten vor, darunter 74 französische Widerstandskämpfer, die im Zeitraum weniger Wochen Anfang des Jahres 1945 dort zu Tode gehungert oder geschunden wurden. Insgesamt starben im Winter 1944/45 im Konzentrationslager Neu-Staßfurt 110 Franzosen, wie überlebende französische Häftlinge berichteten.</strong></p>
<p><strong>Hier im Saal ist Herr Gustav Reins anwesend, der damals als Landarzt in Löderburg praktizierte und von der SS gezwungen wurde, gefälschte Totenscheine für die zu Tode gemarterten Häftlinge des Konzentrationslagers auszustellen. Er kann bezeugen, welche Zustände in diesem von Lübke erbauten Schreckenslager herrschten.</strong></p>
<p><strong>Aber Lübke projektierte und errichtete nicht allein das Konzentrationslager Neu-Staßfurt. Ich stelle fest: Der heutige Präsident der westdeutschen Bundesrepublik, Heinrich Lübke, entwarf auch die Baupläne für das benachbarte Zwangsarbeiterlager Wolmirsleben und unterzeichnete sie. Wir sind im Besitz aller Zeichnungen und Baupläne: Ich zeige Ihnen den Grundriß des Lagers und den Grundriß der Baracken. Beide tragen die Unterschriften von Heinrich Lübke. Dieses Lager wurde ebenfalls im September/Oktober 1944 unter Lübkes Verantwortung errichtet. Nach Angaben ehemaliger Zwangsverpflichteter wurde es mit 600 von der Gestapo und SS zusammengetriebenen Arbeitssklaven belegt. Zu ihnen gehörten: etwa 300 sogenannte „Mischlinge ersten Grades” und „jüdisch Versippte”, wie die von Globke in seinen Nürnberger Kommentaren er-erfundene Bezeichnung lautete, sowie etwa 300 ausländische Zwangsarbeiter, u a. aus Jugoslawien, Holland, Italien sowie sowjetische Kriegsgefangene.</strong><br />
<strong>Uns liegt eine Liste mit über 150 Namen deutscher Bürger vor, die im Lübke-Lager Wolmirsleben geschunden wurden. Unter den sogenannten jüdischen Mischlingen befanden sich vor allem Arbeiter und Intellektuelle; viele davon waren Sozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschafter. Der jüngste Häftling in dem von Lübke erbauten Zwangsarbeitslager war 15 Jahre alt. Einer der ehemaligen Zwangsarbeiter, Herr Wolfgang Braun, bestätigt, daß die Anforderung und der Einsatz aller Arbeitskräfte für das Objekt „Reh” durch die Baugruppe Schlempp erfolgte. Leiter der Baugruppe aber war Herr Lübke.</strong></p>
<p><strong>Handlanger der Gestapo</strong></p>
<p><strong>Die enge Zusammenarbeit zwischen der Gestapo und der Baugruppe Schlempp wird durch Originaldokumente und Zeugenaussagen bestätigt. Lübke forderte durch den SS-General Kammler aus den großen Konzentrationslagern, wie Buchenwald, Häftlinge für seine Bauten an. Die Gestapo überstellte Lübke auch sogenannte jüdische Mischlinge als Arbeitskräfte.</strong><br />
<strong>Ich möchte in diesem Zusammenhang auf die Beweisdokumente hinweisen, die vom Internationalen Tribunal in Nürnberg im Prozeß gegen Generalfeldmarschall Milch herangezogen wurden. Diese Dokumente weisen aus, daß die Bauleitung Schlempp gewaltige Menschenmassen für ihre Rüstungsproduktion anforderte und erhielt. In einer Beratung des Jägerstabes mit Vertretern der SS und Gestapo am 26. Mai 1944 war beispielsweise von 220 000 Arbeitskräften die Rede, die Schlempp und damit auch Lübke erhalten sollten, darunter 100 000 Juden aus Ungarn, 50 000 Italiener und 4000 italienische Offiziere, die sich in Kriegsgefangenschaft befanden.</strong></p>
<p><strong>Wie die schriftlichen Unterlagen, so sprechen die Zeugen gegen Lübke. Lübke kennt einen Herrn Tomischka sehr gut; denn seit Mitte 1941 arbeitete Herr Tomischka in der Baugruppe Schlempp, zuletzt als Abteilungsleiter für ein Objekt in Neu-Staßfurt. Herr Tomischka wurde mehrfach von Lübke in seine damalige Dienststelle im Reichsluftfahrtministerium bestellt. Dort teilte ihm Lübke im April 1944 mit, daß er, Lübke, beim Reichsführer der SS den Einsatz von KZ-Häftlingen für den weiteren Ausbau des Objektes in Neu-Staßfurt verlangt habe. Herr Tomischka bestätigt, daß Lübke in den letzten zwölf Kriegsmonaten sieben- oder achtmal das Lager Neu-Staßfurt aufsuchte, den Stand der Bauarbeiten kontrollierte und stets energisch größere Anstrengungen forderte. Mit der Begründung, daß es um „Sein oder Nichtsein” des Hitlerstaates ginge, verlangte Lübke den rücksichtslosen Einsatz aller Zwangsarbeitskräfte und KZ-Häftlinge.</strong></p>
<p><strong>Herr Tomischka, einer der damaligen Untergebenen Lübkes, ist heute in der DDR als Handwerker tätig. Sein ehemaliger Chef, der KZ-Baumeister und Handlanger der Gestapo, aber fungiert als Präsident der westdeutschen Bundesrepublik.</strong></p>
<p><strong>USA wollten ihn verhaften</strong></p>
<p><strong>Es ist Tatsache, daß selbst die Amerikaner am Ende des zweiten Weltkrieges nach Lübke fahndeten, ihn verhaften und vor Gericht stellen wollten. Als sich die amerikanischen Truppen in den letzten Apriltagen des Jahres 1945 Bernburg näherten, stießen sie auch auf die unterirdische Rüstungsproduktion des “Jäger-Programms” in den Plömnitzer Schächten der Solvay-Werke. Hier hatte Herr Lübke für Junkers und andere Rüstungsbetriebe unter dem Decknamen „Leopard” die Produktion von Jagdflugzeugen vorbereitet. Die USA-Truppen fanden die Spuren der Zwangsarbeit unter Tage, über Tage entdeckten sie das Konzentrationslager Leau.</strong></p>
<p><strong>Im Rahmen einer als “Operation Justice” („Operation Gerechtigkeit”) bezeichneten Aktion wurde eine Sondereinheit des amerikanischen Abwehrdienstes mit der Aufklärung der Verbrechen in Leau beauftragt. Wie in Neu-Staßfurt und an anderen grauenhaften Wirkungsstätten des Baustabes Schlempp sprang den CIC-Leuten aus den vorgefundenen Dokumenten immer wieder ein Name ins Auge: Lübke, der Chef des Baustabes Schlempp.</strong></p>
<p><strong>Lübke hatte Ende 1944 nach den verstärkten Bombenangriffen auf Berlin seinen Amtssitz nach Bernburg verlest und in Baalberge, in der Nähe des von ihm erbauten Konzentrationslagers Leau, Quartier bezogen. Deshalb begannen die amerikanischen Truppen in diesem Gebiet mit einer Großfahndung nach ihm. Nach einigen Tagen fieberhafter Suche wurde Lübkes Spur entdeckt. Die Amerikaner verhafteten ihn. Genauer gesagt, sie glaubten, den Chef des Baustabes Schlempp, den Kriegsverbrecher Lübke. dingfest gemacht zu haben. Die amerikanischen Behörden fielen jedoch einer Namensverwechslung zum Opfer. Verhaftet wurde in der Tat ein Mann namens Lübke, aber es war nicht der gesuchte Heinrich Lübke. Der seinerzeit irrtümlich verhaftete Herr Lübke ist hier anwesend, um über seine damalige Festnahme zu berichten.</strong></p>
<p><strong>Die Hintergründe</strong></p>
<p><strong>Der Großindustrielle Flick, der damalige Besitzer eines der Rüstungsbetriebe, in dessen Schächten die Häftlinge des KZ-Lagers Leau schufteten, mußte sich vor dem Nürnberger Tribunal verantworten, Der Stuhl für Herrn Lübke blieb in Nürnberg leer. Er sitzt, zwanzig Jahre nach Nürnberg, auf dem höchsten Stuhl der Bonner Hierarchie als Bundespräsident des Staates der Rüstungsmonopole. Die Amerikaner hatten später guten Grund, die Suche nach Lübke einzustellen, sie brauchten die Lübkes für die Kriegspolitik des Dulles. Die Verbrechen des Herrn Lübke gediehen auf dem Nährboden der engen und profitablen Zusammenarbeit zwischen den Rüstungskonzernen und der faschistischen Führung. Umfangreiche Nachforschungen vermitteln über dieses Zusammenspiel neue Erkenntnisse, die weit über die bereits vor einem Jahre aufgedeckten Tatsachen hinausgehen.</strong><br />
<strong>Für die Objekte „Peenemünde”, „Leopard” (Leau), „Reh” (Neu-Staßfurt) und alle anderen Bauvorhaben des Jägerstabes, die engstens mit dem Namen Lübkes verbunden sind, galt die „Dringlichkeitsstufe I vor allen anderen Rüstungsprogrammen”. Sie wurden als „Geheime Reichssache” behandelt. Wie sicher immer die Faschisten das Geheimnis ihrer Verbrechen hüten wollten, die jetzt entdeckten Akten geben Aufschluß über das ganze Ausmaß der Beteiligung der deutschen Rüstungskonzerne an den Nazi-Kriegsverbrechen.</strong></p>
<p><strong>Der Leiter des SS-Wirtschafts- Verwaltungshauptamtes, SS-Obergruppenführer Pohl, sagte vor dem Nürnberger Tribunal aus, daß „über die Erlangung solcher unterirdischer Betriebsstätten der Flugzeugindustrie ein lebhafter Wettstreit zwischen den einzelnen Firmen bestand”, und daß SS-Gruppenführer Kammler, der engstens mit der Baugruppe Schlempp zusammenarbeitete, noch vor dem IG-Farbenkonzern die größte Zahl von KZ-Häftlingen „Besonders für die Verlagerung der Flugzeugindustrie in unterirdische Ausweichstätten” beschäftigte. „Wenn die Voraussetzungen für die Beschäftigung, besonders in bezug auf Sicherheit, erfüllt waren”, erklärte Pohl in seiner Vernehmung, „erfolgte die Anweisung an das betreffende Konzentrationslager, die entsprechende Anzahl von Insassen zur Verfügung zu stellen. Die betreffenden Firmen wurden aufgefordert, von dem vorhandenen Material in dem betreffenden Konzentrationslager, wenn nötig, aus mehreren Konzentrationslagern, die für sie am besten geeigneten Arbeitskräfte herauszunehmen.”</strong></p>
<p><strong>Meine Damen und Herren, Sie können Herrn Pohl nicht befragen. Er wurde von den Amerikanern hingerichtet. Aber seinen Komplicen Lübke können Sie noch befragen. Die Durchführung dieser „geheimen Bauvorhaben” war der Baugruppe Schlempp übertragen, deren Tätigkeit beinahe bei allen Objekten des Jäger-Programms nachgewiesen werden kann. Das heißt: Lübke verfügte über weitgehende Sondervollmachten zum Ausbau der einzelnen Objekte und zur Beschaffung der KZ-Häftlinge, und er nutzte diese Vollmachten aus. Von besonderer Bedeutung für die sogenannten A-Vorhaben, die geheimen unterirdischen Bauten, waren die in Sachsen-Anhalt und Thüringen gelegenen Kali-Schächte, weil sie zu dieser Zeit das einzige fertige und intakte Stollensystem in Deutschland darstellten. Nazigauleiter Sauckel veranlaßte deshalb im April 1944 den Zusammenschluß der an der Flugzeugproduktion beteiligten Betriebe zur „REIMAHG” („Reichsmarschall-Hermann-Göring-AG”). Die Arbeitskräfte lieferte vorwiegend das in Thüringen gelegene Konzentrationslager Buchenwald. Allein bei den von den REIMAHG-Betrieben in der Nähe von Kahla (Thüringen) durchgeführten Stollenbauten wurdet innerhalb von 10 Monaten von etwa 15 000 Zwangsarbeitern über 5000 als Opfer des Jäger-Programms zugrunde gerichtet. Bei den Standesämtern wurden bisher die Namen von 855 Opfern aus Holland. Belgien, Frankreich, Jugoslawien. Italien. Polen, der CSSR, der Sowjetunion und Spanien ermittelt. In den zur Sicherung des Jäger-Programms eingerichteten Nebenbetrieben der Junkers-Werke in Halberstadt und Aschersleben starben allein von Mitte September 1944 bis Anfang März des letzten Kriegsjahres 1017 KZ-Häftlinge. In dem ebenfalls von der Baugruppe Schlempp eingerichteten „Objekt Malachyt” in Langenstein – Zwieberge wurden in dieser Zeit 768 Häftlinge des KZ Buchenwald zu Tode gearbeitet.</strong></p>
<p><strong>Knecht der Konzerne</strong></p>
<p><strong>Nazigauleiter Sauckel forderte allein in Thüringen neben der unterirdischen Teilfabrikation für die Flugzeugindustrie den kurzfristigen Bau von 85 Stollen für die Montage der Focke-Wulf 190 und der TA 152 mit über 100 000 KZ-Gefangenen und Zwangsarbeitern. An diesem Sklavenhandel beteiligten sich maßgeblich folgende Konzerne: Junkers-Werke, Heinkel, Siebel-Werke, Siemens, Osram, AEG, Telefunken, Wintershall und andere. Der Mann, der sich damals so tatkräftig für die Profitinteressen dieser Rüstungskonzerne einsetzte, dieser Mann heißt Heinrich Lübke, Es ist nicht verwunderlich, daß er sich auch heute der Gunst seiner früheren Auftraggeber erfreut, die ja alle ihre Konzerne in der Bundesrepublik wieder errichtet haben. Es fällt besonders auf, daß bei den Bauprojekten des Baustabes Schlempp die damalige Straßenbau-AG Niederlahnstein (Strabag) bevorzugt mit Aufträgen versehen wurde. Diese Firma war mit ihren Filialen am Projekt „Reh” in Neu-Staßfurt, am Projekt „S 3? in Ohrdruf/Crawinkel in Thüringen und insbesondere in Peenemünde beteiligt. Die Strabag befand sich zu je 35 Prozent im Besitz des Werhahn-Konzerns und des Bankhauses Pferdmenges, 20 Prozent kontrollierte die Deutsche Bank des Herrn Abs. Diese drei Großen der westdeutschen Finanzwelt haben Herrn Lübke nach dem Krieg für die lukrativen Aufträge, die er ihrer Strabag zugeschoben hatte, ausreichend honoriert. Ihnen und anderen Finanzkapitalisten verdankt Lübke, daß er zunächst Minister und später Bundespräsident wurde.</strong></p>
<p><strong>Die Rüstungsindustriellen der westdeutschen Luftfahrtindustrie sehen in Lübke einen bewährten Förderer ihrer neuen Rüstungsprogramme. Insbesondere im süddeutschen Raum finden wir die Kriegsgewinnler des Jägerprogramms wieder: Flicks ATC-Siebel-Werke. Heinkel, Messerschmitt, Junkers und die von den Konzernen Haniel und Quandt kontrollierten Bayrischen Motoren-Werke.</strong></p>
<p><strong>Fassen wir zusammen:</strong><br />
<strong>1. Die geheimen Baupläne für die Errichtung des Konzentrationslagers Neu-Staßfurt bei Magdeburg wurden vom heutigen Bundespräsidenten Lübke entworfen und eigenhändig unterzeichnet.</strong><br />
<strong>2. Die geheimen Baupläne zur Errichtung von Zwangsarbeitslagern für sogenannte jüdische Mischlinge und ins faschistische Deutschland verschleppte Bürger fast aller europäischen Nationen, wurden vom heutigen Bundespräsidenten Lübke entworfen und eigenhändig unterzeichnet.</strong><br />
<strong>3. Der heutige Bundespräsident Heinrich Lübke wurde im April 1945 vom CIC (Counter Intelli-gence Corps) — dem Abwehrdienst der amerikanischen Armee — als Kriegsverbrecher gesucht.</strong><br />
<strong>4. Der heutige Bundespräsident Lübke war damals und ist heute Verbündeter, Handlanger und Förderer der Kriegsverbrecher- und Rüstungskonzerne.</strong></p>
<p><strong>Das sind die Tatsachen.</strong></p>
<p><strong>Ais wir die Akten studierten, die Zeugenaussagen hörten und das ganze umfangreiche Material sichteten, nahmen wir erschrocken zur Kenntnis — und Ihnen wird es nicht anders gehen, daß der Mann an der Spitze des westdeutschen Staates nicht etwa nur einiger unehrenhafter Handlungen schuldig ist, sondern an schweren Verbrechen teilnahm, die im Hitler-Reich begangen wurden!</strong></p>
<p><strong>Er ist mitschuldig an dem Leid und dem Sterben, an der Erniedrigung, brutalen Ausbeutung und physischen Vernichtung von Deutschen, Polen, von Sowjetbürgern, Franzosen, Holländern und Angehörigen anderer europäischer Nationen in faschistischen Konzentrations- und Zwangsarbeitslagern. Er, Lübke, hat höchstpersönlich die Stätten der Qual und des Grauens auf dem Reißbrett entstehen lassen, die Pläne mit eigener Hand abgezeichnet, die Bauten in Angriff genommen, kontrolliert, fertiggestellt und den Henkern und Sklavenhaltern der SS zur Nutzung übergeben.</strong></p>
<p><strong>Seine Wahl ist ungültig</strong></p>
<p><strong>Was wäre unmittelbar nach dem Krieg mit ihm geschehen, hätte man seiner habhaft werden können, bevor er die Spuren zeitweilig verwischen konnte? Lübke wäre entsprechend der Kontrollratsdirektive Nr. 38 vom 12. 10. 1946 als „Hauptschuldiger” eingestuft und nach Kontrollratsgesetz 10 vom 20. 12. 1945 vor ein internationales Gericht gestellt worden. Es hätte ihn nach denselben Rechtsbestimmungen bestraft, nach denen seine Vorgesetzten, die Hauptkriegsverbrecher Sauckel und Speer, vom Internationalen Tribunal in Nürnberg abgeurteilt wurden. Denn es handelt sich z. B. bei den Einsätzen der zwangsinternierten Deutschen durch Lübke um massive Menschlichkeitsverbrechen im Sinne von Artikel 6 des Londoner Statuts für das Internationale Militärtribunal. Hinsichtlich des Mißbrauchs von Kriegsgefangenen und Zivilinternierten gegen das eigene Vaterland, wie der italienischen Offiziere und der sowjetischen Soldaten, ist die Rechtslage ebenso zwingend: Die Normen, gegen die Lübke verstieß, sind schon lange vor den Prozessen in Nürnberg festgelegt worden, z. B. in Artikel 52 der Haager Landkriegsordnung von 1907 und in Artikel 31 der Genfer Kriegsgefangenen-Konvention von 1929. In Ausführung dieser völkerrechtlichen Normen bestimmt die bereits angeführte Kontrollratsdirektive 38 (Abschnitt II, Artikel II, Nr. 2) als „Hauptschuldigen” z. B.: „Wer in Deutschland … ausländische Zivilpersonen oder Kriegsgefangene völkerrechtswidrig behandelt hat.”</strong></p>
<p><strong>Dabei genügt eine Beteiligung in Form der Beihilfe, denn die Kontrolldirektive verweist auf Kontrollgesetz Nr. 10, in dessen Artikel II Ziffer 2b, grundsätzlich der „Gehilfe, Befehlsgeber oder Begünstiger” dem Täter gleichgestellt wird. Sauckel wurde zum Tode verurteilt, Speer — dem mildernde Umstände zugute gehalten wurden — erhielt 20 Jahre. Und Heinrich Lübke? Lübkes Verbrechen sind nicht verjährt. Sie können nicht verjähren, weil das internationale Recht keine Verjährung für Kriegs- und Menschlichkeitsverbrechen kennt. Auch das westdeutsche Grundgesetz bestimmt in Artikel 25, daß den allgemein anerkannten Grundsätzen des Völkerrechts Vorrang vor der Verfassung und den Landesgesetzen zu geben ist Lübke hat sich damals der Verurteilung und der Bestrafung entziehen können. Die, denen er im Nazistaat dienstbar war, die Siemens und Flick, Heinkel und Messerschmitt, holten ihn wieder und schoben ihn nach vorn. Sie brauchten wieder Leute, deren Skrupellosigkeit gegen das eigene Volk erprobt genug ist, um ihnen die Führung der politischen Geschäfte in die Hand zu geben. Er baute den Faschisten Vernichtungsstätten für Kommunisten, Sozialisten und Demokraten, und heute sieht man ihn verbissen am KPD-Verbot festhalten und Kommunisten verfolgen. Hat nicht die Öffentlichkeit ein Recht darauf, zu erfahren, wie Lübke zu den hier vorgelegten</strong></p>
<p><strong>Dokumenten und Beweisen steht? Kann das Oberhaupt eines Staates dazu schweigen?</strong><br />
<strong>Wir und mit uns Millionen Westdeutsche und Bürger vieler Staaten fordern die Beantwortung der folgenden Fragen:</strong><br />
<strong>1. Stimmt es, Herr Lübke, daß Sie im zweiten Weltkrieg als stellvertretender Bauleiter der Rüstungsfirma Schlempp eingesetzt waren? Ja oder nein?</strong><br />
<strong>2. Stimmt es, Herr Lübke, daß Sie der Gestapo Handlangerdiensie geleistet haben? Ja oder nein?</strong><br />
<strong>3. Stimmt es, daß Sie in den letzten Kriegsjahren an verantwortlicher Stelle das Son-derbauprogramm „Jagdflugzeuge” des Jäger-Stabes ausführten?</strong><br />
<strong>4. Stimmt es, daß Sie den Bau des Konzentrations- und Arbeitslagers Leau leiteten? Ja oder nein?</strong><br />
<strong>5. Stimmt es, daß Sie das Konzentrationslager Neu-Staßfurt planten und erbauten? Ja oder nein?</strong><br />
<strong>6. Stimmt es, daß Sie das Zwangsarbeitslager Wolmirsleben planten und errichteten? Ja oder nein?</strong><br />
<strong>7. Stimmt es, daß unter Ihrer Leitung KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene für faschistische Rüstungsbauten eingesetzt wurden? Ja oder nein?</strong><br />
<strong>8. Stimmt es, daß Sie darüber hinaus den Bau eines Frauenkonzentrationslagers planten? Ja oder nein?</strong><br />
<strong>9. Stimmt es, daß Sie heute Ihren Einfluß geltend machen, um die Rüstungskonzerne zu bevorzugen, für die Sie damals Konzentrationslager errichteten? Ja oder nein?</strong><br />
<strong>10. Stimmt es, daß Sie Ihre Fragebogen fälschten und bewußt die Bundesversammlung über Ihr Vorleben täuschten? Ja oder nein?</strong></p>
<p><strong>Zweifellos ist die Bundesversammlung, die ihn zum Präsidenten wählte, von Lübke arglistig getäuscht worden. Nicht wählbar ist ein Mann, der die bürgerlichen Ehrenrechte nicht besitzt. Nach § 34, Ziffer 4, des Strafgesetzbuches kann jemand weder wählen noch gewählt werden, der die bürgerlichen Ehrenrechte nicht besitzt. Und Lübke könnte sie nicht besitzen, wenn seine Beteiligung an den Verbrechen nicht verheimlicht, sondern bestraft worden wäre. Die Wahl Lübkes zum Bundespräsidenten Ist daher staatsrechtlich anfechtbar, weil materiell ungültig. Alle Mitglieder der Bundesversammlung, die aus den Mitgliedern des Bundestages und einer gleichen Zahl von Ländervertretern besteht, sind unter diesen Umständen juristisch berechtigt und moralisch verpflichtet, den Präsidenten zur Selbstanzeige und zum Verzicht auf seine Immunität und Amtsausübung bis zur Beendigung des danach möglichen Strafverfahrens wegen Beteiligung an Kriegs- und Menschlichkeitsverbrechen aufzufordern,</strong><br />
<strong>Zurücktreten!</strong></p>
<p><strong>Im Namen aller Antifaschisten, aller demokratischen Deutschen fordern wir Heinrich Lübke auf: Treten Sie zurück von Ihrem Amt, das Sie durch Ihre Anwesenheit entehren! Sie, Heinrich Lübke, als Präsident der westdeutschen Bundesrepublik, das ist eine Beleidigung des deutschen Volkes und der ganzen zivilisierten Welt.</strong></p>
<p><strong>Lübke persönlich hat in wiederholten Botschaften dem Diktator von Südvietnam, Ky, Glück und Erfolg bei seinen Mordtaten gewünscht.</strong><br />
<strong>Lübke persönlich hat die Offiziere und Soldaten der Bundeswehr zur Bereitschaft aufgefordert, auf ihre Landsleute im Osten Deutschlands zu schießen.</strong><br />
<strong>Lübke persönlich ist einer der aktivsten Einpeitscher der Atomwaffenpolitik.</strong><br />
<strong>Lübke kennt keine Friedens-, sondern nur neue Kriegspläne.</strong><br />
<strong>Er blieb, was er war: ein Mann des Krieges und ein Feind der Nation.</strong></p>
<p><strong>Wir decken die vergangenen Kriegsverbrechen der Lübke und Konsorten vor allem deshalb auf, weil sie neue Kriege, neue Völkerverbrechen vorbereiten. Die finstersten Gestalten des Hitlerreiches besetzen die Kommandostellen in Wirtschaft, Politik, Armee, Luftwaffe, Marine und Staatsbürokratie der Bundeswehr. Sie, die im zweiten Weltkrieg Millionen Menschen mit Gas vernichteten, bejubeln heute den Gaskrieg der USA gegen das vietnamesische Volk und nehmen materiell und ideell schwerwiegenden Anteil an dieser Aggression. Sie erklären durch den Mund des KZ-Baumeisters Lübke, daß in der Südafrikanischen Republik, diesem KZ-Staat auf dem afrikanischen Kontinent, „die Probleme der Eingeborenen bei der Regierung in guten Händen sind und daß diese Erfahrungen auf dem ganzen afrikanischen Kontinent mit gutem Nutzen” angewandt werden sollen.</strong></p>
<p><strong>Was der „Völkische Beobachter” und der „Angriff”, die zentralen Blätter der Hitlerpartei und -regierung, an rassistischer Hetze und Aufpeitschung zum Völkerhaß leisteten, ist geschichts-notorisch. Aber ich frage Sie, meine Damen und Herren, worin sich die Hetze, die gestern von der Nazipartei gegen den Osten entfesselt wurde, von der Hetze unterscheidet, die heute vom Springer-Trust gegen die DDR und die Sowjetunion betrieben wird?! In der chauvinistischen Verhetzung der Rekruten der Bundeswehr, im Verbot der KPD, in der Notstandsdiktatur, die gerade Lübke so hartnäckig vorbereitet, in der vorgelegten Strafrechtsverschärfung, in den neokolonialistischen Abenteuern, in der Schürung der Pogromatmosphäre gegen den Sozialismus und seinen deutschen Staat, offenbaren sich gefährliche Elemente des Faschismus, die ein Alarmsignal für alle Völker sind. In Schulen und Hochschulen und im öffentlichen Leben wird eine Geschichtsauffassung verbreitet die alt und jung in widernatürlichem Geist der zwei Heimaten erzieht, einer Heimat in der Bundesrepublik und einer zweiten Heimat, die irgendwo in Polen, der Tschechoslowakei, in der Sowjetunion, in Ungarn oder Rumänien liegt und zurückgewonnen, also erobert werden muß. Wir haben eben an Herrn Lübke Fragen gestellt. Unsere, letzte Frage geht an unsere westdeutschen Landsleute: Wie lange noch wollen die Gewerkschafter und Sozialdemokraten, die Angehörigen der Intelligenz und alle rechtschaffenen Bürger Westdeutschlands die Schande des Lübke und all jener • alten und neuen Profaschisten dulden, die über der Bundesrepublik thronen und die Beziehungen zwischen ihr und der DDR stören und sabotieren und die Normalisierung zwischen unseren Staaten und unseren Bürgern verhindern?</strong></p>
<p><strong>Wir erwarten von der westdeutschen Bevölkerung, daß sie der Politik des Hasses und Unfriedens und dem Regiment der Lübkes ein Ende setzt Deutschland braucht keine Atombomben und Landräuber, keine alten und keine neuen Attentäter auf Volks- und Völkerrecht Deutschland braucht keinen Drang nach Lebensraum außerhalb seiner Grenzen, sondern eine Politik der Verständigung, die auch in Westdeutschland dem Fortschritt, der Mitbestimmung, der Demokratie, der Sauberkeit Raum gibt Ja, der Sauberkeit. Denn die politische Sauberkeit heute setzt die Bewältigung der schmutzbeladenen Vergangenheit von gestern voraus. Das hat die DDR getan. Das bleibt in Westdeutschland zu tun.</strong></p>
<p><a href="http://www.gtgj.de/index.php/archiv/presseschau/8-bundespraesident-luebke-baute-hitlers-konzentrationslager-">http://www.gtgj.de/index.php/archiv/presseschau/8-bundespraesident-luebke-baute-hitlers-konzentrationslager-</a></p>
<p><strong>DDR-Grenzpolizist in den 50er Jahren in Thüringen:”Die Westdeutschen drüben vom BGS waren meist alte Hasen aus der Zeit von Adolf. Die waren frech und gemein. Die haben abends im Dunkeln mit Platzpatronen auf uns geschossen – doch auch mit scharfer Munition gefeuert. Wenn zwei, drei Meter eine Kugel an dir vorbeizischte, das hörte man genau. Die haben mit Absicht scharf zwei Meter vorbeigeschossen – das war eine Provokation. Es gab Fälle, da stand ein BGS-Mann mir direkt an der Demarkationslinie gegenüber und beschimpfte mich als dreckige Zonensau, als Kommunistenschwein undsoweiter.”</strong></p>
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<h1><strong>Ellrich – Teil 1:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/09/05/ellrichthueringen-die-bewegte-geschichte-kz-ddr-grenzort-fotoserie/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/09/05/ellrichthueringen-die-bewegte-geschichte-kz-ddr-grenzort-fotoserie/</a></h1>
<p><strong>Hulda Wiesel, Verfolgte des Naziregimes – wie man in Thüringer ihrer gedenkt:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a></p>
<p><strong>Die Zwangsarbeiter von Kranichfeld:</strong><br />
<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/05/kranichfeldthueringen-das-ss-oberschloss-die-russen-haben-mitten-im-winter-einen-verwandten-von-mir-gezwungen-tote-verscharrte-juden-wieder-auszugraben-und-in-einen-eigens-angelegten-friedhof/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/05/kranichfeldthueringen-das-ss-oberschloss-die-russen-haben-mitten-im-winter-einen-verwandten-von-mir-gezwungen-tote-verscharrte-juden-wieder-auszugraben-und-in-einen-eigens-angelegten-friedhof/</a></p>
<p><strong>Wie sich Thüringens Pfarrerin Christine Lieberknecht zur Rolle ihrer Kirche, der evangelischen Pfarrer, während des Faschismus, darunter speziell in Thüringen, positioniert – wie Lieberknecht die Rolle von hochrangigen Nazis, SS-Leuten etc.  in ihrer Partei, der CDU, interpretiert, darunter die Kohl-Spenden für NS-Verbrecher. Entsprechende Angaben – siehe Internet-Suche.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-107322" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/02/KohlNSVerbrecher18-309x1024.jpg" alt="KohlNSVerbrecher18" width="309" height="1024" /></a></p>
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<p><strong>“Kohl spendete NS-Verbrechern…Kohl hielt den Generaloberst der Waffen-SS für einen anständigen Mann. Dabei hatten dessen Einheiten Kriegsverbrechen begangen. Noch als Kanzler zeigte Kohl Verständnis für die Waffen-SS.” Ausriß DER SPIEGEL 2018. Hat sich NRW-Knigge dazu positioniert?</strong></p>
<div class="qp_headline">
<h1><strong>“25 Jahre Thüringen: Erfurt war Helmut Kohls erste Wahlkampf-Station</strong></h1>
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<div class="qp_teaser"><strong>Erfurt. Eindeutiger konnte die Botschaft am 20. Februar 1990 nicht sein: Oben auf den Domstufen ein strahlender Bundeskanzler Helmut Kohl, der die Marktwirtschaft und die Einheit der Nation beschwor.” TA</strong></div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-113394" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/06/NazisCDULeserTA18-837x1024.jpg" alt="NazisCDULeserTA18" width="837" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Alle Nazis rissen schnellstens aus von Ost nach West. Dort waren sie herzlich willkommen. Die CDU und Herr Konrad Adenauer haben sie sogar in die Regierung aufgenommen.” Leserbrief aus Erfurt, Thüringer Allgemeine, 22.6. 2018 – Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion.</h2>
<p>–</p>
<p><strong>Wie die SPD tickt:</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Warum ausgerechnet Helmut Schmidt zu den SPD-Partei-Idolen zählt(kurioser Parteiname). Nazi-Offizier Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></h2>
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<h1><strong>“…Menachem Begin, Israels Ministerpräsidenten. Im Mai 1981 bezeichnete er Schmidts Anwesenheit im Volksgerichtshof als Beleg für dessen NS-Gesinnung, ja für dessen Mitschuld an den NS-Verbrechen…Trotz des jüdischen Großvaters und etwaiger Gefährdungen seiner selbst hat das Schicksal der Juden im „Dritten Reich“ den späteren Kanzler kaum berührt. Pamperriens Beweise sind (leider) eindeutig.” FAZ. </strong></h1>
<p>—</p>
<p><strong>Die SPD-Ikone Helmut Schmidt, die Opfer des Faschismus…</strong></p>
<h1><strong>Deutschlandradio Kultur – Helmut Schmidt im Angriffskrieg gegen Bewohner eines anderen Landes, Kriegsverbrechen gegen Frauen und Kinder:</strong></h1>
<h1><strong>“</strong><strong>Meyer: Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”</strong></h1>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">”Auf der Jagd nach Wählerstimmen warben CDU und SPD in der Nachkriegszeit um die Veteranen der Waffen-SS.” DER SPIEGEL über den braunen Westen. SPD-Ikonen Willy Brandt und Helmut Schmidt – keinerlei Berührungsprobleme mit hochrangigen Nazis, Kriegsverbrechern – siehe Fall Kurt Georg Kiesinger/Beate Klarsfeld. Sage mir, mit wem du umgehst…</h2>
<p><strong>Brauner Bluff – Der Spiegel: </strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html"> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81015408.html</a></p>
<p><strong>“Helmut Schmidt traf sich noch bis in die 60er-Jahre hinein mit HIAG-Vertretern</strong>…<strong>Bei HIAG-Veranstaltungen wurde nicht nur die erste Strophe des Deutschlandlieds gesungen, dort wurden auch die NS-Verbrechen regelmäßig relativiert oder gar geleugnet.” Jenaer Historikerin Kristina Meyer. Hat sich NRW-Knigge dazu positioniert?</strong></p>
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<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate22.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20684" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate22-910x1024.jpg" alt="Naziplakate22" width="910" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>“Der Russe muß sterben, damit wir leben. Die stramme 6.Kompanie”.</strong></h1>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">Distanzierten sich Oskar Lafontaine, Sahra Wagenknecht von Helmut Schmidt?</h2>
<div class="newsItemDate">“Dienstag, 10. November 2015</div>
<h1>Oskar Lafontaine zum Tode Helmut Schmidts</h1>
<div class="newsSingleImageAllOver">
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<div class="newsSingleItemImage"><img src="http://www.oskar-lafontaine.de/typo3temp/pics/1509_O-Lafontaine_color_130_01_2bb3d4c8fd.jpg" alt="Oskar Lafontaine zum Tode Helmut Schmidts" width="133" height="200" border="0" /></div>
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<div class="standardClearer"></div>
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<h1><strong>Zum Tode von Helmut Schmidt erklärt Oskar Lafontaine: „Mit Helmut Schmidt ist ein weltweit geachteter Staatsmann von uns gegangen. Er hat neben Willy Brandt die deutsche Sozialdemokratie nach dem Zweiten Weltkrieg am Stärksten geprägt…”Ausriß, Lafontaine-Website</strong></h1>
<p>–</p>
<h1>Helmut Schmidt – tiefe Trauer um eine prägende Persönlichkeit</h1>
<h2>Erklärung von Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch zum Tod von Altkanzler Helmut Schmidt am 10.11.2015(Was alles fehlt…)</h2>
<div class="Date"><strong>10.11.2015</strong></div>
<div class="Content">
<p><strong>“Mit Helmut Schmidt verliert Deutschland einen Staatsmann, der die Politik der Bundesrepublik und die Sozialdemokratie in seinem langen Leben bedeutsam mitgeprägt hat. Nicht mit allen Entscheidungen waren wir einverstanden. Doch wir haben an Helmut Schmidt über Parteigrenzen hinweg geschätzt, dass er von ihm als richtig erkannte politische Projekte auch gegen innerparteiliche und gesellschaftliche Widerstände immer mit beeindruckendem persönlichen Einsatz und großer Beharrlichkeit vorangetrieben hat. Helmut Schmidt war Entspannungspolitiker, er setzte die neue Ostpolitik Willy Brandts fort, trotz des NATO-Doppelbeschlusses. Sein Ziel blieb es, eine dauerhafte Friedensordnung zwischen den Staaten auf unserem Kontinent herzustellen. Die SPD sollte sich diesem Erbe wieder zuwenden.</strong></p>
<p><strong>Helmut Schmidt war als Kanzler streitbar und blieb dieser Linie auch als Altkanzler treu. Auch nach Beendigung seiner Laufbahn als Politiker war seine Stimme als politischer Publizist weiterhin unüberhörbar. Zuletzt war sein Werben für einen politischen Ausgleich mit Russland im Kontext der Ukrainekrise von großer Bedeutung.</strong></p>
<p><strong>Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und seinen Freundinnen und Freunden.”</strong></p>
<p>—</p>
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<h1>“<strong>Helmut Schmidt sagt, dass er kein Nazi war, und die Republik atmet auf. Dabei führt der Altkanzler nur vor, wie sich mancher aus der Tätergeneration doch noch retten will.” DER SPIEGEL</strong></h1>
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<p><strong>“Aber Bergen-Belsen, wo Sie ganz in der Nähe in <a class="text-link-int lp-text-link-int" title="Kriegsgefangenschaft" href="http://www.spiegel.de/einestages/thema/kriegsgefangenschaft/">Kriegsgefangenschaft</a> waren?</strong></p>
<p><strong>“Ich wusste nichts davon.”</strong></p>
<p><strong>Wie kann so jemand ernsthaft als moralische Autorität gelten?”</strong></p>
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<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></h2>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">Willy Brandt(SPD) – Todestag 8. Oktober 1992. Was in den offiziellen Würdigungen stets fehlt…”25. Todestag Brandts. Wie viel Willy braucht die SPD?” ARD:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/08/willy-brandtspd-todestag-8-oktober-1992-was-in-den-offiziellen-wuerdigungen-stets-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/08/willy-brandtspd-todestag-8-oktober-1992-was-in-den-offiziellen-wuerdigungen-stets-fehlt/</a></h2>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLeipzig90.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87916" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtLeipzig90-1024x483.jpg" alt="BrandtLeipzig90" width="1024" height="483" /></a></p>
<h1><strong>Erläuterte Brandt den Ostdeutschen, wie hier in Leipzig, warum er auf sehr enge Beziehungen zu Folterdiktatoren nazistisch-antisemitisch orientierter Militärregimes sehr viel Wert legte, mit diesen intensiv zusammenarbeitete? Ausriß FOCUS, Jan. 2017. “In Wirklichkeit bewegte sich die Partei längst in eine andere Richtung”(FOCUS)</strong></h1>
<h1><strong>Hat Brandt den Ostdeutschen erklärt wie das mit der NSDAP-Kiesinger-GroKo war?</strong></h1>
<p><strong>Der Nazi-Fall Kiesinger(CDU) – die Haltung von SPD-Ikone Willy Brandt, von Beate Klarsfeld, die GroKo NSDAP-Kiesinger – Brandt:</strong></p>
<p><strong>“Kiesinger verhandelte zwecks Regierungsbildung zunächst mit dem bisherigen Koalitionspartner FDP; dies wurde am 25. November für gescheitert erklärt. Stattdessen konnte Kiesinger am 26. November die Einigung zu einer großen Koalition mit der bisherigen Oppositionspartei SPD vermelden. Diese überraschende Entscheidung besiegelten Kiesinger und der SPD-Vorsitzende Brandt mit einem etwas zaghaften Händedruck vor den berichtenden Journalisten…Trotz interner Reibereien dauerte die Koalition nicht nur bis zu den Wahlen 1969 fort, sondern konnte auch fast alle angekündigten Vorhaben in ihren drei Jahren umsetzen. Darunter waren so umstrittene und lang umkämpfte Vorhaben wie die <a class="mw-redirect" title="Notstandsgesetze" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Notstandsgesetze">Notstandsgesetze</a>…Die Diskussion um Kiesingers NS-Vergangenheit erhielt Aufwind, als <a title="Beate Klarsfeld" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Beate_Klarsfeld">Beate Klarsfeld</a> in aller Öffentlichkeit Kiesinger am 7. November 1968 auf dem CDU-Parteitag in Berlin eine Ohrfeige verabreichte. Klarsfeld, die deutsche Ehefrau eines Franzosen jüdischer Herkunft, dessen Vater und eine große Anzahl Verwandter von den Deutschen während der <a class="mw-redirect" title="NS-Zeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/NS-Zeit">NS-Zeit</a> ermordet worden war, hatte auf Kiesingers NS-Vergangenheit hinweisen wollen, die nach ihrer Meinung der breiten Öffentlichkeit nicht ausreichend bekannt sei…Um auf Kiesingers nationalsozialistische Vergangenheit hinzuweisen, initiierte Beate Klarsfeld eine Kampagne mit verschiedenen öffentlichen Aktionen. Kiesinger hatte sich Ende Februar 1933 als Mitglied der <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a>eintragen lassen und war seit 1940 im <a title="Auswärtiges Amt" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ausw%C3%A4rtiges_Amt#Deutsches_Reich_.281933.E2.80.931945.2C_Zeit_des_Nationalsozialismus.29">Außenministerium</a> zum stellvertretenden Leiter der rundfunkpolitischen Abteilung aufgestiegen, die für die Beeinflussung des ausländischen Rundfunks verantwortlich war. Kiesinger war hier für die Verbindung zum <a class="mw-redirect" title="Reichspropagandaministerium" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichspropagandaministerium">Reichspropagandaministerium</a> zuständig. ” Wikipedia</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Forum Willy Brandt in Berlin, Unter den Linden – immer noch keine Sonderausstellung zu Brandts engen Beziehungen zur Folterdiktatur Brasiliens:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/26/forum-willy-brandt-berlin-immer-noch-keine-sonderausstellung-zur-engen-zusammenarbeit-brandts-mit-der-folterdiktatur-brasiliens-was-ist-da-passiert-%E2%80%9Dim-juni-1968-erklarte-ausenminister-will/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/26/forum-willy-brandt-berlin-immer-noch-keine-sonderausstellung-zur-engen-zusammenarbeit-brandts-mit-der-folterdiktatur-brasiliens-was-ist-da-passiert-%E2%80%9Dim-juni-1968-erklarte-ausenminister-will/</a></p>
<p>–</p>
<p><strong>Per Google-Suche hat man rasch heraus, welche hochrangigen SPD-Politiker, SPD-Funktionäre, SPD-Parteisoldaten sich nach wie vor nicht öffentlich von Brandts engen Beziehungen zu Folterdiktatoren distanziert haben. </strong></p>
<p><strong>SPD Thüringen – auf wen sie sich beruft. “Willy Brandt ans Fenster”. Bisher keinerlei Distanzierung – keinerlei Positionierung von SPD und Grünen Thüringens zu heiklen Willy-Brandt-Fakten. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19760">**</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtFensterErfurtArt.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-54408" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/BrandtFensterErfurtArt-1024x768.jpg" alt="BrandtFensterErfurtArt" width="1024" height="768" /></a></p>
<p><strong>“Willy Brandt ans Fenster”(1970). Im Jahr vor dem Erfurter Treffen hatte Willy Brandt das Kulturabkommen sowie das Wissenschafts-und Technologieabkommen mit der Folterdiktatur Brasiliens unterzeichnet. </strong><a href="http://www.brandtschool.de/"> http://www.brandtschool.de/</a></p>
<p><strong>Bei Agitprop-Events zu Willy Brandt, darunter in Erfurt,  wird dessen bemerkenswerte Haltung etwa zur Folterdiktatur Brasiliens stets verschwiegen, was Bände spricht. </strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Halle für Genscher”. MDR aktuell verschweigt am 22.2. 2017 komplett NSDAP-FDP-Genschers enge Kontakte u.a. zur nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktatur Brasiliens, Argentiniens. Was war da los hinter den Redaktionskulissen? Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/</a></h2>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-78020" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/09/AfDAntisemitenImporteurin16-811x1024.jpg" alt="AfDAntisemitenImporteurin16" width="811" height="1024" /></a></p>
<h1><strong>“Bundeskanzlerin Merkel ist zur größten Antisemiten-Importeurin der deutschen Geschichte geworden”. Frauke Petry über die Politikerin der CDU, die nach 1945 auffällig viele hohe, schwerbelastete Nazis aufnahm.</strong></h1>
<h1><strong> Hat sich NRW-Knigge dazu positioniert?</strong></h1>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“…Muslimen, die mit fast zwei Dritteln die judenfeindlichste Gruppe in Deutschland darstellen. Eng verbunden mit muslimischem Antisemitismus sind auch terroristische Taten gegen Juden…” Jüdische Kulturtage in Thüringen 2017, Programmheft: “Der neue Antisemitismus in Deutschland”, Konrad-Adenauer-Stiftung. Warum die Merkelregierung die Zahl engagierter Judenhasser in Deutschland drastisch erhöhte…Politikziele, Politikresultate. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=102554&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/J%C3%BCdischeKulturtageMoslemsAntisemitismus17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-102555" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/J%C3%BCdischeKulturtageMoslemsAntisemitismus17-856x1024.jpg" alt="JüdischeKulturtageMoslemsAntisemitismus17" width="856" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/RamelowJudenhasserTA18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22753" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/RamelowJudenhasserTA18-1024x599.jpg" alt="RamelowJudenhasserTA18" width="1024" height="599" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, TA, 9.8. 2018: Linke-Ramelow widerspricht der Einschätzung des jüdischen Antisemitismus-Experten Levi Salomon. Dieser nennt Fakten, Ramelow nicht. </strong></p>
<p>&#8212;</p>
</div>
<h2 class="beitrags-titel">AfD-Höcke-Rede in Dresden – vorhersehbares Urteil der Staatsanwaltschaft 2017: “Seine umstrittene Rede in der Landeshauptstadt sei nicht volksverhetzend und verunglimpfe auch nicht das Andenken Verstorbener. Insgesamt lagen 91 Strafanzeigen gegen Höcke vor.” Tagesschau, 1.3. 2017:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/03/01/hoecke-rede-in-dresden-vorhersehbares-urteil-2017-seine-umstrittene-rede-in-der-landeshauptstadt-sei-nicht-volksverhetzend-und-verunglimpfe-auch-nicht-das-andenken-verstorbener-insgesamt-lagen-9/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/03/01/hoecke-rede-in-dresden-vorhersehbares-urteil-2017-seine-umstrittene-rede-in-der-landeshauptstadt-sei-nicht-volksverhetzend-und-verunglimpfe-auch-nicht-das-andenken-verstorbener-insgesamt-lagen-9/</a></h2>
<p>–</p>
<div id="tile4adlabel" class="iq-al-sty iq-al-2"><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerGuteNachricht.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-114129" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/HitlerGuteNachricht-1024x766.jpg" alt="HitlerGuteNachricht" width="1024" height="766" /></a></strong></div>
<div class="iq-al-sty iq-al-2"><strong>“Gute Nachricht”. Ausriß.</strong></div>
<h1 class="article__heading"><strong>Hat sich NRW-Knigge dazu positioniert?</strong></h1>
<h1 class="article__heading"><strong>In einer im Bundestagswahlkampf 2017 bundesweit und sogar über die deutschen Supermärkte, darunter in Thüringen,  vertriebenen  Publikation über den Zweiten Weltkrieg wird die Nazi-Wehrmacht bei ihrer Aggression gegen die Sowjetunion als “Befreiungstruppen” definiert. Selbst in Thüringen, unter einer Landesregierung von LINKE-SPD-GRÜNE positionieren sich Ramelow und seine Koalitionspartner dazu wie in vielen anderen ähnlichen Fällen nicht…Kein Wort auch von der Thüringerin Wagenknecht…Historisch außerordentlich bemerkenswert ist, wie weiterhin in Deutschland eine Wehrmachts-und SS-Verherrlichung in großem Stile stattfindet. In einer Flut von Schriften wird Naziideologie nach immergleichem Strickmuster verbreitet: Ehrenhaft, ethisch-moralisch untadelig kämpfen deutsche Soldaten und Offiziere für hehre Werte, verteidigen ihr Vaterland – gegen Russen, Partisanen, als miese, niederträchtige, minderwertige, hinterhältige, sadistische, ehrlose, dazu dumme, menschlich und militärisch den Deutschen vielfach unterlegene Leute beschrieben. In diesen Schriften begehen deutsche Militärs niemals Kriegsverbrechen, die “Feinde” tun dies indessen massenhaft, systematisch…Die Charakterisierung von Russen, Partisanen erinnert überdeutlich an den im Hitler-Kapitalismus kultivierten Begriff des “Untermenschen”.</strong></h1>
<h1 class="article__heading"><strong>Was Rußlands Führung über die Wertvorstellungen deutscher Autoritäten weiß – Beispiel verbreitete Nazi-Ideologie: “Es galt, die Gefahr, die lauernde Gefahr abzuwenden und ein für  allemal die Bedrohung aus dem Osten zu zertrümmern.” Publikation von 2016 unter der Merkel-Gabriel-Regierung, selbst in den deutschen Supermärkten vertrieben, über den Aggressionskrieg der deutschen Machteliten gegen die Sowjetunion. </strong></h1>
<h1 class="article__heading"><strong>Der Widerstand durch die Bevölkerung, durch Partisanen gegen die Wehrmacht in eroberten Ländern wird entgegen der Faktenlage auf extrem zynische Weise abqualifiziert, abgewertet. Partisanen werden als extrem sadistische, blutrünstige Vergewaltiger dargestellt – Wehrmachts-und SS-Repressalien jeglicher Art, bis hin zu Folter und Totschlagen, werden durchweg gerechtfertigt, auch Folter-Verhöre ausführlich beschrieben. In Fiktiv-Reportagen ist zu lesen, wie Partisanen brutal Frauen vergewaltigen  und gleichzeitig blutig schlagen – indessen ethisch-moralisch untadelige deutsche SS-Leute mutig mitten in der Vergewaltigung eingreifen, mit dem Messer erfolgreich solche Partisanen attackieren, die Frauen retten, dafür von der die Partisanen hassenden Zivilbevölkerung höchste Dankbarkeit ernten… </strong></h1>
<h1 class="article__heading"> <strong>Selbst in Thüringen, unter einer Landesregierung von LINKE-SPD-GRÜNE positionieren sich Ramelow und seine Koalitionspartner dazu wie in vielen anderen ähnlichen Fällen nicht…Kein Wort auch von der Thüringerin Wagenknecht… In Moskau ist eine große Metrostation (Partisanskaja) dem Partisanen-Widerstand gegen die deutsche Hitler-Soldateska gewidmet.</strong></h1>
<p><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3e/Gitler-vizvolitel.jpg"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3e/Gitler-vizvolitel.jpg/429px-Gitler-vizvolitel.jpg" alt="Gitler-vizvolitel.jpg" width="429" height="599" /></a></p>
<p><strong>Ausriß Wikipedia: “Hitler, der Befreier”, in ukrainischer Sprache. Deutsche Publikationen von 2016/2017 stellen den Aggressionskrieg Hitler-Deutschlands gegen die Sowjetunion als gerechten Krieg zur Befreiung der Völker der Sowjetunion vom bolschewistisch-stalinistischen Joch dar…</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Wahlkampf im Hitler-Kapitalismus, im heutigen Kapitalismus – Parallelen:</strong></p>
<p><strong>“Adolf Hitler schafft den Weltfrieden. Gib ihm deine Stimme!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/09/NordhausenHitlerWeltfrieden.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-100587" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/09/NordhausenHitlerWeltfrieden-1024x758.jpg" alt="NordhausenHitlerWeltfrieden" width="1024" height="758" /></a></p>
<p><strong>Theater in Nordhausen/Thüringen, 1936. Ausriß.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">2018 – Jahrestag der Befreiung vom Faschismus:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/05/07/8-mai-2018-jahrestag-der-befreiung-vom-faschismus-noch-mehr-foerderung-von-juden-und-russenhass-in-deutschland-als-im-jahr-zuvor/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/05/07/8-mai-2018-jahrestag-der-befreiung-vom-faschismus-noch-mehr-foerderung-von-juden-und-russenhass-in-deutschland-als-im-jahr-zuvor/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">“Der Kämpfer aus dem Neonazi-Bataillon”(MDR). Wie die Merkel-GroKo tickt. “Kämpfer von rechtsradikalen Milizen werden in Deutschland auf Staatskosten behandelt !!!” Was Adolf Hitler sehr gefreut hätte. “Bundeswehrunterstützung auch für Freischärler aus einem ukrainischen Neonazi-Bataillon”(MDR) Weiter warten auf Positionierung von Merkel, Steinmeier, Maas etc.:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/07/19/der-kaempfer-aus-dem-neonazi-bataillon-wie-die-merkel-groko-tickt-kaempfer-von-rechtsradikalen-milizen-werden-in-deutschland-auf-staatskosten-behandelt-was-adolf-hitler-sehr-gefreut-haet/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/07/19/der-kaempfer-aus-dem-neonazi-bataillon-wie-die-merkel-groko-tickt-kaempfer-von-rechtsradikalen-milizen-werden-in-deutschland-auf-staatskosten-behandelt-was-adolf-hitler-sehr-gefreut-haet/</a></h2>
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<p><strong>Hochengagierte Nazi-Treuhand-Leute gingen nach 1945 in welche Parteien?</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/TreuhandSU.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-72657" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/06/TreuhandSU-733x1024.jpg" alt="TreuhandSU" width="733" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – deutsche Treuhand in der Sowjetunion: Vorläufiger Treuhandbetrieb der deutschen Wehrmacht. Ungezählte Kolchosen wurden einfach abgefackelt, damit keine Nahrungsmittel mehr hergestellt werden konnten.  SS und Taktik der verbrannten Erde – systematische Zerstörung sowjetischer Unternehmen, Produktionsanlagen, um das Land wirtschaftlich-sozial möglichst weit zurückzuwerfen. Manche wandten den Begriff “Taktik der verbrannten Erde” nach 1990 auf die extrem rasche Vernichtung von DDR-Produktionsmitteln an – kaum war die Schließung von VEB beschlossen, zischten bereits die Schweißbrenner, um konkurrierenden West-Unternehmen möglichst rasch hohe Profite im neu erorberten Marktgebiet zu ermöglichen.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Treuhand vor 1945 – und nach 1989:</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Sondershausen/Thüringen – neuer parteiloser Bürgermeister Steffen Grimm am 5. 7. 2018 vereidigt. CDU, SPD und Deindustrialisierung in Thüringen. “Was dort, lagert hätte heute einen Weltmarktpreis von gut 3,5 Milliarden Euro, sagen Experten. Nordthüringen könnte reich sein.” MDR zum Fall Bischofferode – politisch-wirtschaftlich Verantwortliche nach wie vor ungestraft, kritisieren viele Thüringer:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/07/06/sondershausen-neuer-buergermeister-steffen-grimm-am-5-7-2018-vereidigt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/07/06/sondershausen-neuer-buergermeister-steffen-grimm-am-5-7-2018-vereidigt/</a></h2>
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<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/SteinmeierErfurt2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-11170" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/12/SteinmeierErfurt2-794x1024.jpg" alt="SteinmeierErfurt2" width="794" height="1024" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"> Geheimdienstkoordinator, SPD-Steinmeier in Erfurt:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/12/05/deutscher-bundespraesident-steinmeierspd-am-5-12-2017-in-erfurt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/12/05/deutscher-bundespraesident-steinmeierspd-am-5-12-2017-in-erfurt/</a></h2>
<p><strong>Vorgeschobene Kriegsgründe:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/</strong></a></p>
<p><strong>Nazi-Kriegsverbrecher im BND:</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Ich will meine Akte. Wie westdeutsche Geheimdienste Ostdeutsche bespitzeln.” Autor Robert Allertz, Verlag Das Neue Berlin. “Mindestens 71500 namentlich bekannte Ostdeutsche wurden systematisch observiert – vom Westen.” Bespitzelung dieser Art – uraltbekannt seit Gründung der DDR, entsprechende MfS-Reaktionen. Der NSU-Prozeß und die Geheimdienste:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/04/20/ich-will-meine-akte-wie-westdeutsche-geheimdienste-ostdeutsche-bespitzeln-autor-robert-allertz-verlag-das-neue-berlin-mindestens-71500-namentlich-bekannte-ostdeutsche-wurden-systematisch-obs/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/04/20/ich-will-meine-akte-wie-westdeutsche-geheimdienste-ostdeutsche-bespitzeln-autor-robert-allertz-verlag-das-neue-berlin-mindestens-71500-namentlich-bekannte-ostdeutsche-wurden-systematisch-obs/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">Irak-Krieg<span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Irak-Krieg" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Frank-Walter_Steinmeier&amp;veaction=edit&amp;section=18">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Irak-Krieg" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Frank-Walter_Steinmeier&amp;action=edit&amp;section=18">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span>Der BND-Untersuchungsausschuss geht auch der Frage nach, ob die Regierung Schröder 2003 trotz ihrer Ablehnung des <a class="mw-redirect" title="Irak-Krieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Irak-Krieg">Irak-Kriegs</a> diesen durch eine Kooperation des <a title="Bundesnachrichtendienst" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst">Bundesnachrichtendiensts</a> (BND) mit amerikanischen Stellen unterstützt hat. Der damalige Geheimdienstkoordinator Steinmeier wurde auch wegen dieses Themas bereits mehrfach als Zeuge vor den Untersuchungsausschuss geladen. Einige führende US-Generäle sagten im Dezember 2008, dass BND-Informationen entscheidend für den Kriegsverlauf gewesen seien. Oppositions- und auch <a title="CDU/CSU-Bundestagsfraktion" href="https://de.wikipedia.org/wiki/CDU/CSU-Bundestagsfraktion">Unions</a>politiker im Untersuchungsausschuss sehen den Verdacht der wesentlichen Kooperation des BND als erhärtet an, Steinmeier hingegen betrachtet dies als Fehlinformation.<sup id="cite_ref-SPON-596969_47-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Frank-Walter_Steinmeier#cite_note-SPON-596969-47">[47]</a> Wikipedia</sup></h2>
<p>–</p>
<p><strong>“Am 20. Februar ist der Berliner Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit dem ukrainischen Faschistenführer Oleh Tiahnybok in den Räumen der deutschen Botschaft in Kiew zusammengetroffen.”  </strong><a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58805">http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58805</a></p>
<p><strong>DIE WELT: “</strong><strong><span class="o-element__caption-text">Ohne ihn wäre der Janukowitsch-Sturz undenkbar gewesen: Oleg Tjagnibok, Kopf der Swoboda-Partei…</span></strong></p>
<div class="c-container c-container--is-stacked">
<div class="o-text c-summary">
<div class="c-summary__intro"><strong>Prügel, Judenhass, Ausländerfeindlichkeit: Die Partei Swoboda ist in Kiews Übergangsregierung und gibt sich nur scheinbar pro-europäisch. Der Westen muss hinterfragen, mit wem er sich eingelassen hat.”</strong></div>
<div class="c-summary__intro">–</div>
</div>
</div>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Viele kennen mich aus den Jahren als Außenminister”. SPD-Steinmeier nach der Wahl zum deutschen Bundespräsidenten, 12.2. 2017.</strong></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/02/SteinmeierTjagnibokSvoboda2014.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-90923" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/02/SteinmeierTjagnibokSvoboda2014-1024x707.jpg" alt="SteinmeierTjagnibokSvoboda2014" width="1024" height="707" /></a></p>
<p><strong>SPD-Steinmeier neben Svoboda-Chef Tjagnibok in Kiew. Nicht wenige politisierte Deutsche erinnern an das Sprichwort: Sage mir mit wem du umgehst…”Steinmeier ist seriös und besonnen”. Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung. “Das Vertrauen in die eigene Urteilskraft – das ist das stolze Privileg eines jeden Bürgers – und sie ist Voraussetzung für jede Demokratie.” Steinmeier, 12.2. 2017</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Peter Scholl-Latour: “Die Tatsache, dass führende Politiker des Westens der Swoboda-Partei einen Heiligenschein ausstellten, obwohl die sich nachträglich auf jene ukrainischen Partisanentruppen beruft, die während des Zweiten Weltkrieges brutal gegen Russen, Polen und Juden vorgingen und nur gelegentlich gegen die deutsche Besatzung kämpften, zeigt, dass der westlichen Politik jegliches historische Gespür abhanden gekommen ist.”</h2>
<p><strong>Die NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag empfing am 29.5.2013 eine Delegation der Svoboda-Partei der Ukraine.</strong></p>
<p><strong>Am 15. Dezember 2013 traf Tjahnybok mit dem US-Politiker <a title="John McCain" href="https://de.wikipedia.org/wiki/John_McCain">John McCain</a> zusammen, der die Forderungen der Demonstranten unterstützt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oleh_Tjahnybok#cite_note-5">[5]</a> Wikipedia</sup></strong></p>
<p><strong>“Ihre Vertreter äußern sich antisemitisch und nationalistisch: Trotzdem ist die Partei Swoboda fester Bestandteil der ukrainischen Opposition.” Süddeutsche Zeitung 2014.</strong></p>
<p><strong>Im Dezember 2012 wurden Swobodas Parteichef Tjahnybok und sein Stellvertreter <a class="mw-redirect" title="Ihor Miroshnychenko" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ihor_Miroshnychenko">Ihor Miroshnychenko</a>vom <a class="mw-redirect" title="Simon-Wiesenthal-Zentrum" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Simon-Wiesenthal-Zentrum">Simon-Wiesenthal-Zentrum</a> auf Platz 5 seiner „<a class="mw-redirect" title="Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Top_Ten_Anti-Semitic/Anti-Israel_Slurs">Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs</a>“ gesetzt. Tjahnybok hatte behauptet, die Ukraine werde von einer <i>russisch-jüdischen Mafia</i>  regiert, und Miroshnychenko die Schauspielerin <a title="Mila Kunis" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mila_Kunis">Mila Kunis</a> mit dem antisemitischen Schimpfwort <i>Schydowka</i> bezeichnet.<sup id="cite_ref-ibtimes-swoboda_11-2" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Allukrainische_Vereinigung_%E2%80%9ESwoboda%E2%80%9C#cite_note-ibtimes-swoboda-11">[11]</a></sup><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Allukrainische_Vereinigung_%E2%80%9ESwoboda%E2%80%9C#cite_note-12">[12]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Im selben Monat fand ein Besuch von Mandatsträgern der <i>Swoboda</i> bei der Fraktion der <a title="Nationaldemokratische Partei Deutschlands" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationaldemokratische_Partei_Deutschlands">NPD</a> im <a title="Sächsischer Landtag" href="https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4chsischer_Landtag">sächsischen Landtag</a> statt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Allukrainische_Vereinigung_%E2%80%9ESwoboda%E2%80%9C#cite_note-13">[13]</a> Wikipedia</sup></strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=-i4gvF15BRI">https://www.youtube.com/watch?v=-i4gvF15BRI</a></p>
<p><strong>Wie reagierte Martin Schulz/SPD…: Im Juli 2013 unterzeichneten 30 <a title="Israel" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Israel">israelische</a> <a title="Knesset" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Knesset">Knesset</a>-Abgeordnete einen offenen Brief, der an den EU-Parlamentspräsidenten <a title="Martin Schulz" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Schulz">Martin Schulz</a> (<a class="mw-redirect" title="SPD" href="https://de.wikipedia.org/wiki/SPD">SPD</a>) gerichtet war.<sup id="cite_ref-knesset-brief_16-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Allukrainische_Vereinigung_%E2%80%9ESwoboda%E2%80%9C#cite_note-knesset-brief-16">[16]</a></sup> Darin warnten sie vor dem Antisemitismus und der Russenfeindlichkeit der Partei und kritisierten, dass die beiden größten Oppositionsparteien in der Ukraine mit ihr zusammenarbeiten.<sup id="cite_ref-knesset-brief_16-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Allukrainische_Vereinigung_%E2%80%9ESwoboda%E2%80%9C#cite_note-knesset-brief-16">[16]</a> Wikipedia</sup></strong></p>
<p>—</p>
<div class="beitrag">
<p><strong>Was Rußlands Führung über die Wertvorstellungen deutscher Autoritäten weiß – Beispiel verbreitete Nazi-Ideologie: “Es galt, die Gefahr, die lauernde Gefahr abzuwenden und ein für  allemal die Bedrohung aus dem Osten zu zertrümmern.” Publikation von 2016 unter der Merkel-Gabriel-Regierung, selbst in den deutschen Supermärkten vertrieben, über den Aggressionskrieg der deutschen Machteliten gegen die Sowjetunion. </strong></p>
<p>—</p>
<p class="text small"><strong>NATO-Stellvertreterkrieg in der Ukraine – die Manipulations-und Propagandamethoden:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-die-manipulations-und-propagandamethoden-deutscher-medien-und-westlicher-politiker-deutsche-medienkonsumenten-weisen-auf-gangige-methoden-der-letzten-monate/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-die-manipulations-und-propagandamethoden-deutscher-medien-und-westlicher-politiker-deutsche-medienkonsumenten-weisen-auf-gangige-methoden-der-letzten-monate/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/08/EsstmehrNazisBerga17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-8755" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/08/EsstmehrNazisBerga17-1024x771.jpg" alt="EsstmehrNazisBerga17" width="1024" height="771" /></a></p>
<p><strong>“Esst mehr Nazis!” Der nach dem Anschluß von 1990 geschlossene Bahnhof von Berga-Kelbra.</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Die Sozis und die Nazis:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/30/die-sozis-und-die-nazis-der-fall-karl-branner-in-kassel-warten-auf-positionierung-von-spd-kanzlerkandidat-martin-schulz-zu-umstrittenen-spd-ikonen-helmut-schmidt-und-willy-brandt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/30/die-sozis-und-die-nazis-der-fall-karl-branner-in-kassel-warten-auf-positionierung-von-spd-kanzlerkandidat-martin-schulz-zu-umstrittenen-spd-ikonen-helmut-schmidt-und-willy-brandt/</a></p>
<p><strong><span class="overhead"><span class="posMarker_oh">„Wer ist hier der Kriegstreiber?“ </span></span><span class="posMarker_he">Wie Steinmeier EU-Kandidat Schulz die Show stiehlt. FOCUS 2014</span></strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">NATO-Stellvertreterkrieg in der Ukraine 2015 – das Asow-Bataillon mit  Hakenkreuzfahne und Hitlergruß.</h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/AsowBataillon.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-64311" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/AsowBataillon-1024x585.jpg" alt="AsowBataillon" width="1024" height="585" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. n-tv:”Die von  der rechten Partei Swoboda bekannte Wolfsangel schmückt die Flagge des Asow-Bataillons.” Die Svoboda-Partei und das Asow-Bataillon kooperieren sehr eng, nehmen gemeinsam an Kundgebungen, Demonstrationen teil, wie Fotos und Medienberichte zeigen.</strong></p>
<p><strong> Poroschenkos und Timoschenkos willige Vollstrecker. Ukrainisches Asow-Bataillon posiert mit Hakenkreuzfahne, NATO-Fahne – vergebliches Warten auf Positionierung von Merkel/Steinmeier/Gauck, von CDU, SPD, Grünen. Der gleichgeschaltete deutsche Mainstream schweigt ohnehin zur nazistisch-antisemitischen Ausrichtung von Marionetten-Streitkräften. </strong></p>
<p><a href="https://www.heise.de/tp/features/Von-der-rechtsextremen-Miliz-Asow-zum-Polizeichef-3368865.html">https://www.heise.de/tp/features/Von-der-rechtsextremen-Miliz-Asow-zum-Polizeichef-3368865.html</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Mit Adolf Hitler Silvester feiern – “Heil Hitler!” – das ukrainische Asow-Bataillon:</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/02/AsowHitlerNeujahr.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-23685" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/02/AsowHitlerNeujahr.jpg" alt="AsowHitlerNeujahr" width="1011" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><strong>Hakenkreuze und SS-Runen an den Stahlhelmen, in die Haut eintätowiert:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/09/30/ukraine-krieg-hakenkreuze-und-ss-runen-am-stahlhelm-des-asow-bataillons-von-poroschenko-was-bei-deutschlands-rechten-hervorragend-ankam-viel-unterstutzung-fur-die-kiewer-putschregierung-bewirkte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/09/30/ukraine-krieg-hakenkreuze-und-ss-runen-am-stahlhelm-des-asow-bataillons-von-poroschenko-was-bei-deutschlands-rechten-hervorragend-ankam-viel-unterstutzung-fur-die-kiewer-putschregierung-bewirkte/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Deutsche Steuergelder für ukrainische Nazis:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/03/11/deutsche-steuergelder-fuer-ukrainische-nazis-das-beruechtigte-asow-bataillon-mit-hakenkreuz-und-nato-fahne-dem-in-deutschland-verbotenen-ss-symbol-wolfsangel/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/03/11/deutsche-steuergelder-fuer-ukrainische-nazis-das-beruechtigte-asow-bataillon-mit-hakenkreuz-und-nato-fahne-dem-in-deutschland-verbotenen-ss-symbol-wolfsangel/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Oh – das deutsche Fernsehen zeigt grade ukrainische Nazi-Soldaten mit SS-Runen und Hakenkreuz!…Nazis, die für eine gute Sache kämpfen…Wir nennen sie weiter Freiwilligenbataillone…Die Behauptung kommt in die erste Zeile, der Journalismus in den letzten Satz…TV-Kabarett “Die Anstalt”</strong></h2>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Putin offers Russian refuge to European Jews facing anti-Semitism”. Russia Today, Jan. 2016. Jude Yosi Damari Ostern 2015 vor Berliner Gerichtsgebäude sadistisch totgeschlagen…<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/01/21/putin-offers-russian-refuge-to-european-jews-facing-anti-semitism-russia-today-jan-2016/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/01/21/putin-offers-russian-refuge-to-european-jews-facing-anti-semitism-russia-today-jan-2016/</a></h2>
</div>
</div>
<div class="beitrag">
<p>—</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/SPDWirk%C3%B6nnendas17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-103023" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/10/SPDWirk%C3%B6nnendas17-895x1024.jpg" alt="SPDWirkönnendas17" width="895" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p><strong>Die kulturelle Kolonisierung Ostdeutschlands:</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/11/28/geraer-seniorenverband-2017-und-kulturelle-kolonisierung-ostdeutschlands-warum-u-a-mdr-thueringen-nur-wenig-deutschsprachige-musik-sendet/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/11/28/geraer-seniorenverband-2017-und-kulturelle-kolonisierung-ostdeutschlands-warum-u-a-mdr-thueringen-nur-wenig-deutschsprachige-musik-sendet/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/01/03/ostdeutsche-haben-kaum-vertrauen-in-medien-und-kirchen-umfrage-januar-2018-beispiel-zwangsfinanzierter-mdr/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/01/03/ostdeutsche-haben-kaum-vertrauen-in-medien-und-kirchen-umfrage-januar-2018-beispiel-zwangsfinanzierter-mdr/</a></p>
<p><strong><em>Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der</em> Mehrheit.<br />
</strong>Bertolt Brecht  (1898 – 1956)</p>
<h2 class="beitrags-titel">73. Jahrestag der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora – Gedenkveranstaltungen 2018 in Nordhausen und Ellrich. Welche Parteien und Politiker nach 1945 Nazis, Kriegsverbrecher, Waffen-SS-Organisationen unterstützten, für eine starke Zunahme des Judenhasses in Deutschland sorgten…Warum diese heikle, brisante Frage im Thüringer Kommunalwahlkampf 2018 keinerlei Rolle spielt…Westdeutscher KZ-Baumeister Heinrich Lübke, später CDU-Bundespräsident der BRD – und der Fall Ellrich:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/04/11/73-jahrestag-der-befreiung-des-kz-mittelbau-dora-gedenkveranstaltungen-2018-in-nordhausen-und-ellrich-welche-parteien-und-politiker-nach-1945-nazis-kriegsverbrecher-waffen-ss-organisationen-unte/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/04/11/73-jahrestag-der-befreiung-des-kz-mittelbau-dora-gedenkveranstaltungen-2018-in-nordhausen-und-ellrich-welche-parteien-und-politiker-nach-1945-nazis-kriegsverbrecher-waffen-ss-organisationen-unte/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/11/im-visier-die-ddr-eine-chronik-autor-robert-allertz-verlag-edition-ost/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/11/im-visier-die-ddr-eine-chronik-autor-robert-allertz-verlag-edition-ost/</a></p>
<p><strong>“Die haben ja auch Dreck am Stecken”:</strong><a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27695">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27695</a></p>
<p><a href="https://das-blaettchen.de/2007/10/am-abendbrottisch-16337.html">https://das-blaettchen.de/2007/10/am-abendbrottisch-16337.html</a></p>
<h1><strong>USA, NATO, Nazi-Kriegsverbrecher und die entsprechende Positionierung der DDR:</strong></h1>
<p><strong>TV Arte:</strong></p>
<h1>DIENSTBEREIT</h1>
<h2>Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA</h2>
<h4>Dienstag, 15. Oktober um 23:35 Uhr (52 Min.)</h4>
<h5> Wiederholung am Montag, 21.10. um 9:00 Uhr</h5>
<h1><strong>Während des Kalten Krieges rekrutierte die CIA zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert der Dokumentarfilm zum ersten Mal ein weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der BRD reichte</strong></h1>
<h1><strong>Sie waren Verbrecher, manche von ihnen sogar Folterer und Massenmörder: Hochrangige Nationalsozialisten und überzeugte Faschisten waren seit 1945 angeblich europaweit auf der Flucht vor der Justiz der Alliierten. Doch den Siegern ging es weniger um Moral und Gerechtigkeit. Im Kalten Krieg zwischen Ost und West war der Kommunismus für den Westen der Feind – und machte die alten Nationalsozialisten zu willkommenen Mitkämpfern.</strong></h1>
<h1><strong>Die CIA rekrutierte zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Sie organisierten Folter, Todesschwadronen und Geheimdienste in den pro-amerikanischen Militärdiktaturen Südamerikas. Sie waren beteiligt an Putschversuchen in Italien und sie etablierten Machtstrukturen in Europa. Das offiziell verschwundene Gold des “Dritten Reiches” finanzierte einen Teil dieser Arbeit. Wie weit reichte die Zusammenarbeit der CIA mit den Henkern der Nazis?</strong></h1>
<h1><strong>Der Dokumentarfilm rekonstruiert eine bisher unbekannte Dimension des Bündnisses zwischen Nazis und der CIA im Kalten Krieg. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert er zum ersten Mal ein perfides, weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der Bundesrepublik reicht. In “Dienstbereit – Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA” schreiben Experten die offizielle Geschichtsschreibung des Kalten Krieges um. Es kommen hochrangige Vertreter aus Politik, Presse und der Wissenschaft zu Wort – ebenso wie Stefano Delle Chiaie, ein italienischer Faschist, der heute seine Mittäterschaft bei geheimen CIA-Operationen zugibt. Er berichtet aus dem Innern der unheilvollen Verbrüderung zwischen Verbrechern und Demokratien.</strong><strong>(Ob der Film wohl im deutschen Schulunterricht beim Thema Kalter Krieg/DDR/Mauer/Bündnispartner USA gezeigt werden darf?)</strong></h1>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Nazi-Geheimdienstleute im Bundestag, in der BRD-Regierung – Der Fall Theodor Oberländer. In sämtlichen Schulen von Thüringen, darunter dem heutigen Kyffhäuserkreis, lernten zur DDR-Zeit die Schüler detailliert, wer Theodor Oberländer aus Meiningen war, was er angerichtet hatte. Indessen muß bezweifelt werden, daß nach dem Anschluß von 1990, angesichts stark abstürzenden Schulniveaus, Thüringer Schüler weiterhin alles Notwendige über den Meininger Theodor Oberländer erfahren:</strong></p>
<p><strong>“Bandera-Leute”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/BanderaPopjel1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-108007" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/04/BanderaPopjel1-1024x443.jpg" alt="BanderaPopjel1" width="1024" height="443" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, “In schwerer Zeit”, Generalleutnant Popjel, 1959. “Bandera war Agent des deutschen Spionagedienstes.Er beteiligte sich als Kompanieführer im berüchtigten Bataillon `Nachtigall`am Überfall auf die UdSSR. Politischer Kommandeur dieser Einheit war der ehemalige Bonner Minister Oberländer. Sie besetzte am 30.Juni 1941 die sowjetische Stadt Lwow und veranstaltete ein grauenhaftes Massaker unter der Bevölkerung. Später war Bandera Polizeichef in der von den Faschisten okkupierten Ukraine…er wußte um die Rolle Oberländers bei denMorden in Lwow und anderen Orten.”</strong></p>
<p><a href="http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Braunbuch_BRD">http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Braunbuch_BRD</a></p>
<p><strong>Die westliche Sicht – Wikipedia:</strong></p>
<h3><span id="Forschungstätigkeit" class="mw-headline">…Forschungstätigkeit</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Forschungstätigkeit" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=2">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Forschungstätigkeit" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=2">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></h3>
<p><strong>Oberländer widmete sich vor dem Hintergrund seiner agrarwissenschaftlichen Tätigkeit vor allem der <a title="Ostforschung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ostforschung">Ostforschung</a>, die sich zum Ziel gesetzt hatte, den deutschen Herrschaftsanspruch über den osteuropäischen Raum wissenschaftlich zu untermauern. Zu diesem Zweck gründeten sich 1931 in der <a title="Deutsche Forschungsgemeinschaft" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Forschungsgemeinschaft">Deutschen Forschungsgemeinschaft</a> die <a class="mw-redirect" title="Volksdeutsche Forschungsgemeinschaften" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volksdeutsche_Forschungsgemeinschaften">Volksdeutschen Forschungsgemeinschaften</a> (VFG; siehe <a title="Volks- und Kulturbodenforschung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volks-_und_Kulturbodenforschung">Volks- und Kulturbodenforschung</a>). Oberländer wurde am 19. Dezember 1933 zunächst Geschäftsführer, am 27. März 1934 aber durch <a title="Emil Meynen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Meynen">Emil Meynen</a> abgelöst.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-12">[12]</a></sup> Oberländer blieb jedoch Vorstandsmitglied in der ebenfalls am 19. Dezember 1933 gegründeten Unterorganisation Nordostdeutsche Forschungsgemeinschaft (NODFG) in Berlin.</strong></p>
<p><strong>In seinen Publikationen behauptete Oberländer, dass „für ganz Europa […] das Anschwellen der gesamtslawischen Bevölkerung zu einer ernsten Gefahr werden“ könne.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-13">[13]</a></sup> Eine weitere Gefahr stelle das <a title="Judentum" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Judentum">Judentum</a> dar, das in Osteuropa den Kommunismus verbreite.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-14">[14]</a></sup>Vor allem sein wissenschaftlicher Mitarbeiter <a class="mw-redirect" title="Peter Heinz Seraphim" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Heinz_Seraphim">Peter Heinz Seraphim</a> veröffentlichte dazu mehrere <a title="Judenfeindlichkeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Judenfeindlichkeit">antisemitische</a> Schriften, von denen einige unter Oberländers Mitwirkung herausgegeben wurden.</strong></p>
<p><strong>Nach dem <a class="mw-redirect" title="Polenfeldzug" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Polenfeldzug">Polenfeldzug</a> setzte er sich für die kompromisslose <a title="Ethnische Säuberung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnische_S%C3%A4uberung">ethnische Säuberung</a> des von Deutschland annektierten Westpolens ein. Er hielt sie für „eine absolute Notwendigkeit, wenn die Reinerhaltung der Rasse gewährleistet sein soll.“<sup id="cite_ref-Spiegel54_2-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Spiegel54-2">[2]</a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-15">[15]</a></sup> Am 27. Juni 1940 begann im <a title="Deutsche Besetzung Polens 1939–1945" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Besetzung_Polens_1939%E2%80%931945">besetzten Polen</a> die erste Arbeitstagung des <a title="Institut für Deutsche Ostarbeit" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Institut_f%C3%BCr_Deutsche_Ostarbeit">Instituts für Deutsche Ostarbeit</a> Krakau, die von <a title="Hans Frank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Frank">Generalgouverneur Frank</a> persönlich eröffnet wurde und bei der NODFG-Vorstandsmitglied Oberländer als einer von elf geladenen <a title="Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistischer_Deutscher_Dozentenbund">NS-Hochschuldozenten</a>referierte.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-16">[16]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Im Oktober 1944 wurde er Mitglied der <i>Arbeitsgemeinschaft zur Erforschung der bolschewistischen Weltgefahr</i> im <a title="Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Einsatzstab_Reichsleiter_Rosenberg">Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg</a> der <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a>, die jedoch bis Kriegsende nur eine einzige Fachtagung abhielt (Prag, 31. Oktober bis 2. November 1944).<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-17">[17]</a></sup></strong></p>
<h3><strong><span id="Nationalsozialistische_T.C3.A4tigkeit"></span><span id="Nationalsozialistische_Tätigkeit" class="mw-headline">Nationalsozialistische Tätigkeit</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Nationalsozialistische Tätigkeit" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=3">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Nationalsozialistische Tätigkeit" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=3">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>Nach dem <a title="Erster Weltkrieg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> war Oberländer Mitglied der <a title="Deutsche Gildenschaft" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Gildenschaft">Gilde Greif</a>, einer aus der <a title="Jugendbewegung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendbewegung">Jugendbewegung</a> hervorgegangenen Studentenverbindung.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup> Im Rahmen einer Wehrsportübung in <a class="mw-redirect" title="Forstenried" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Forstenried">Forstenried</a> nahmen er und weitere Mitglieder der Gilde am 9. November 1923 am <a title="Hitlerputsch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hitlerputsch">Hitlerputsch</a> in München teil,<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup><sup id="cite_ref-Aly_19-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Aly-19">[19]</a></sup> nach eigenem Bekunden „eher zufällig“. Für die Teilnahme am Hitlerputsch saß er vier Tage in Haft.</strong></p>
<p><strong>Oberländer wurde danach vorübergehend Mitglied der rechtsextremen paramilitärischen Vereinigung <a title="Freikorps Oberland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freikorps_Oberland">Bund Oberland</a> und des <a title="Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschv%C3%B6lkischer_Schutz-_und_Trutzbund">Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes</a>.</strong></p>
<p><strong>Am 1. Mai 1933 trat Oberländer in die <a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei">NSDAP</a> (Mitgliedsnr. 2.331.552) ein.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-20">[20]</a></sup> Ebenfalls 1933 wurde er im Range eines Obersturmführers Mitglied der <a title="Sturmabteilung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sturmabteilung">SA</a>. Vom 1. Juli 1933 bis zum 1. Juni 1937 war er in leitender Position (Gauamtsleiter des Gau-Grenzlandamtes) Mitglied der NS-Gauleitung von Ostpreußen.</strong></p>
<p><strong>Am 26. Mai 1933 wurde Oberländer Leiter der Landesgruppe Ostpreußen des neugegründeten nationalsozialistischen <a title="Bund Deutscher Osten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bund_Deutscher_Osten">Bundes Deutscher Osten</a>, auf persönlichen Vorschlag von <a title="Rudolf Heß" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_He%C3%9F">Rudolf Heß</a> wurde er am 8. Oktober 1934 dann zum Leiter dieser Organisation.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-21">[21]</a></sup> Auf einer BDO-Tagung in Bochum unter Oberländers Vorsitz, bei der auch Hitler zugegen war, kam es zu derart wüsten antipolnischen Ausfälligkeiten einiger Redner, dass darüber dem polnischen Außenministerium berichtet wurde.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-22">[22]</a></sup> BDO-Chef Oberländer war federführend an den <a title="Germanisierung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Germanisierung">Germanisierungsmaßnahmen</a> der ostpreußischen Gauleitung in <a title="Masuren" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Masuren">Masuren</a> beteiligt.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-23">[23]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Im Januar 1934 wurde Oberländer „Dozent für Ostfragen“ beim <a title="Außenpolitisches Amt der NSDAP" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenpolitisches_Amt_der_NSDAP">Außenpolitischen Amt der NSDAP</a><sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-24">[24]</a></sup> und hielt Vorträge vor NS-Funktionären.</strong></p>
<p><strong>1934 wurde Oberländer Leiter des Landesverbandes Ostpreußen des nationalsozialistischen <a title="Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verein_f%C3%BCr_Deutsche_Kulturbeziehungen_im_Ausland">Volksbundes für das Deutschtum im Ausland</a> (VDA).</strong></p>
<p><strong>Am 13. Juli 1934 wurden im litauischen <a title="Memelland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Memelland">Memelgebiet</a> die beiden örtlichen Naziparteien wegen Hochverrates verboten. Ihren Führern wurde in <a title="Kaunas" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaunas">Kaunas</a> der <a title="Ernst Neumann (Politiker)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Neumann_(Politiker)#Kownoer_Prozess">Neumann-Sass-Prozess</a> (14. Dezember 1934 bis 26. März 1935) gemacht, der für internationales Aufsehen sorgte.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-25">[25]</a></sup><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-26">[26]</a></sup> In der Anklageschrift wurde Oberländer als „Berater für Ostfragen“ der NSDAP identifiziert, der von Ostpreußen und Berlin aus auf zahlreiche Personal- und Sachentscheidungen Einfluss nahm und im Memelland einen Putsch nach dem Muster <a title="Juliputsch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Juliputsch">Österreichs</a>mit vorbereitet hatte. Für Oberländers Mitwirkung am <a title="Fememord" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fememord">Fememord</a> an dem memelländischen NS-Funktionär Georg Jesuttis, wie 1935 von Emigranten behauptet, gibt es keine Belege.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-27">[27]</a></sup> Nach Verkündung der Urteile hielt Oberländer auf einer VDA-Veranstaltung eine Drohrede gegen Litauen.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-28">[28]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 31. März 1936 stellte Oberländer bei der Reichsleitung der NSDAP wegen seiner Teilnahme am Hitlerputsch den Antrag auf Verleihung des <a title="Blutorden" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Blutorden">Blutordens</a>.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-29">[29]</a></sup> Der Antrag wurde abgelehnt, weil Oberländer sich nach 1923 nicht weiter in der NSDAP engagiert hatte.</strong></p>
<p><strong>Im November 1936 lehrte Oberländer als Gastdozent an der <a class="mw-redirect" title="Burg Vogelsang" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Vogelsang">Burg Vogelsang</a>.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-30">[30]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 1. Februar 1937 wurden VDA und BDO der neugegründeten <a title="Volksdeutsche Mittelstelle" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volksdeutsche_Mittelstelle">Volksdeutschen Mittelstelle</a> der <a title="Schutzstaffel" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzstaffel">SS</a> unterstellt,<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-31">[31]</a></sup> die nunmehr die gesamte politische Arbeit unter den <a title="Volksdeutsche" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volksdeutsche">Volksdeutschen</a> bündeln sollte. Da Oberländer der SS zu eigenwillig und nicht linientreu genug erschien, beendete im Frühjahr 1937 eine innerparteiliche Intrige zwischen SS und Ostpreußens Gauleiter <a title="Erich Koch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Koch">Koch</a> seine Karriere.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-32">[32]</a></sup><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-33">[33]</a></sup> Koch behauptete, Oberländer habe streng vertrauliche Parteischreiben verschwinden lassen, und entband ihn zum 1. Juni 1937 sämtlicher Funktionen in der Gauleitung Ostpreußens. Verhöre und Haussuchungen erbrachten zwar keine Beweise für diese Behauptung, Oberländer musste aber auf Anweisung Kochs den Gau verlassen.<sup id="cite_ref-Silling_34-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Silling-34">[34]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 31. Juli 1937 entband der Leiter der Volksdeutschen Mittelstelle, <a title="Werner Lorenz" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Lorenz">Werner Lorenz</a>, nach entsprechenden Eingaben durch Gauleiter Koch Oberländer außerdem von sämtlichen Funktionen in VDA und BDO.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-35">[35]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Oberländers Partei- und Verbandskarriere war damit beendet, er stand bis Kriegsende unter Beobachtung des <a title="Sicherheitsdienst des Reichsführers SS" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsdienst_des_Reichsf%C3%BChrers_SS">SD</a><sup id="cite_ref-Silling_34-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Silling-34">[34]</a></sup> und galt offiziell als politisch <i>„etwas zweifelhaft“.</i><sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-36">[36]</a></sup></strong></p>
<h3><strong><span id="Karriere_in_Armee_und_Geheimdienst" class="mw-headline">Karriere in Armee und Geheimdienst</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Karriere in Armee und Geheimdienst" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=4">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Karriere in Armee und Geheimdienst" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=4">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>1923 und 1924 leistete Oberländer je fünf Monate als Zeitfreiwilliger bei einem Infanterieregiment der <a title="Reichswehr" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichswehr">Reichswehr</a> ab und nahm regelmäßig an <a title="Reserve (Militärwesen)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reserve_(Milit%C3%A4rwesen)">Reserveübungen</a> teil. 1933 war er Feldwebel der Reserve, 1937 Leutnant der Reserve.</strong></p>
<p><strong>Über seine Aufenthalte in der Sowjetunion (1930, 1932 und 1934) verfasste er Berichte an „politische und militärische Stellen“.<sup id="cite_ref-Spiegel54_2-2" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Spiegel54-2">[2]</a></sup> Sein Zusammentreffen mit <a title="Karl Radek" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Radek">Karl Radek</a> 1934 soll einer der Anklagepunkte im <a title="Moskauer Prozesse" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Moskauer_Prozesse">Schauprozess</a> gegen Radek 1937 gewesen sein.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-37">[37]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Von 1933 bis 1937 war Oberländer als Leiter des Gaugrenzlandamtes für die Überwachung der nationalen Minderheiten in Ostpreußen zuständig<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-38">[38]</a></sup> und organisierte durch BDO und VDA im angrenzenden Ausland ein Netzwerk aus Informanten (Bund heimattreuer Posener, Bund heimattreuer Ost- und Westpreußen und andere), das allein in Polen aus 300 Personen bestanden haben soll.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-39">[39]</a></sup> Bereits in dieser Zeit arbeitete Oberländer mit der <a title="Abwehr (Nachrichtendienst)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abwehr_(Nachrichtendienst)">Abwehr</a> und dessen Abteilung II (Sabotage und Sonderaufgaben) zusammen. Oberländer: „Zwischen Abwehr II und den volksdeutschen Verbänden kam es zu einer engeren Zusammenarbeit. Es gab keine Tagung, an der nicht Offiziere von Abwehr II teilnahmen.“<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-40">[40]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Nach dem Ende seiner Partei- und Verbandskarriere wurde Oberländer 1937 von der Abwehr angeworben. Bis 1943 war er für die Abteilung II (Sabotage und Sonderaufgaben) tätig.</strong></p>
<p><strong>Am 2. Oktober 1937 beorderte das <a title="Reichswehrministerium" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichswehrministerium">Reichskriegsministerium</a> Oberländer zur Verwendung als Osteuropaexperte nach Berlin, wo er sich bis zum 31. Januar 1938 aufhielt, während dieser Zeit war er formal wegen zweier „Reserveübungen“ von seiner Lehrtätigkeit beurlaubt.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-41">[41]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Von Ende Mai bis Mitte August 1939 folgten erneute Beurlaubungen zu „Reserveübungen“, diesmal zur Abwehrstelle II in <a title="Schlesien" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlesien">Schlesien</a> „zur Durchführung besonderer Aufgaben, verbunden mit einer Auslandsreise“.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-42">[42]</a></sup> Diese Geheimdienstfiliale bildete zu dieser Zeit Einheiten in Zivil aus, die während des <a title="Überfall auf Polen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberfall_auf_Polen">Überfalls auf Polen</a> unter anderem im <a title="Oberschlesisches Industriegebiet" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberschlesisches_Industriegebiet">Oberschlesischen Industriegebiet</a> Objekte besetzten.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-43">[43]</a></sup> Ebenso lieferte sie die polnischen Uniformen und Ausrüstungsgegenstände, die beim <a title="Überfall auf den Sender Gleiwitz" href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberfall_auf_den_Sender_Gleiwitz">Überfall auf den Sender Gleiwitz</a> verwendet wurden.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-44">[44]</a></sup> Konkrete Belege zu Oberländers Tätigkeit in diesem Zusammenhang fehlen bislang.</strong></p>
<p><strong>Anfang 1941 war Oberländer, jetzt <a title="Oberleutnant" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberleutnant">Oberleutnant</a> der Reserve, bei der Abwehrstelle II in <a title="Krakau" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Krakau">Krakau</a> als „Sachverständiger für ukrainische Fragen“ tätig. In dieser Eigenschaft war er im Auftrag des <a title="Oberkommando der Wehrmacht" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberkommando_der_Wehrmacht">OKW</a> an Verhandlungen mit den <a title="Organisation Ukrainischer Nationalisten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Organisation_Ukrainischer_Nationalisten">ukrainischen Nationalisten</a> unter <a title="Stepan Bandera" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stepan_Bandera">Stepan Bandera</a> beteiligt.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-45">[45]</a></sup></strong></p>
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<p><strong><a class="image" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Oberlander1.jpg"><img class="thumbimage" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fc/Oberlander1.jpg/220px-Oberlander1.jpg" alt="" width="220" height="314" /></a></strong></p>
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<p><strong><a title="KGB" href="https://de.wikipedia.org/wiki/KGB">KGB</a>-Dokument zu Aktivitäten Oberländers und des ukrainischen Nachtigall-Bataillons (1959)</strong></p>
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<p><strong>Am 8. Mai 1941<sup id="cite_ref-Spiegel60_46-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Spiegel60-46">[46]</a></sup> trat Oberländer seinen Dienst beim <a class="mw-redirect" title="Legion Ukrainischer Nationalisten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Legion_Ukrainischer_Nationalisten">Bataillon Nachtigall</a> an, einer Einheit aus polnischen und französischen Kriegsgefangenen ukrainischer Nationalität, die der Abwehr unterstand. Oberländer fungierte als Ausbilder, Dolmetscher und „Sachverständiger für die Behandlung fremden Volkstums“<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-47">[47]</a></sup> und stand dem Befehlshaber der Einheit, Oberleutnant Albrecht Herzner, als Verbindungsoffizier zur Seite.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-48">[48]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 18. Juni 1941 wurde <i>Nachtigall</i> in Richtung sowjetischer Grenze in Marsch gesetzt und erhielt am 29. Juni den Befehl, bei der Besetzung von <a title="Lwiw" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lwiw">Lemberg</a> mitzuwirken.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-49">[49]</a></sup> Die Einheit drang noch vor der <a title="Wehrmacht" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrmacht">Wehrmacht</a> nachts in die Stadt ein<sup id="cite_ref-Leverkuehn_50-0" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Leverkuehn-50">[50]</a></sup> und besetzte unter anderem den Radiosender, über den am 30. Juni 1941 die Unabhängigkeit der <a title="Westukraine" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Westukraine">Westukraine</a> verkündet wurde. Erst am Nachmittag machten reguläre Einheiten der Wehrmacht dem ein Ende, und der verantwortliche Nationalistenführer Stepan Bandera wurde am 5. Juli verhaftet.</strong></p>
<p><strong>Oberländer befand sich bis zum 6. Juli 1941 in Lemberg, in dieser Zeit beteiligten sich Angehörige seiner Einheit zusammen mit ortsansässigen Kollaborateuren an systematischen Massenmorden an der Zivilbevölkerung, dem sogenannten <a title="Massenmorde in Lemberg im Sommer 1941" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Massenmorde_in_Lemberg_im_Sommer_1941">Massaker von Lemberg</a>. Ein schriftlicher Befehl Oberländers hierzu hat sich im Nachhinein nicht gefunden, er selbst hat jede Beteiligung an dem Massaker geleugnet. Unter den jüdischen Zivilisten, die von <i>Nachtigall</i>-Angehörigen misshandelt wurden, befand sich auch der junge <a title="Simon Wiesenthal" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Wiesenthal">Simon Wiesenthal</a>, der deshalb nach dem Krieg jeden persönlichen Kontakt zu Oberländer strikt ablehnte.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-51">[51]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Nachdem bekannt wurde, dass die <a title="Westukraine" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Westukraine">Westukraine</a> nicht unabhängig, sondern ab 1. August 1941 Teil des deutschen <a title="Generalgouvernement" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generalgouvernement">Generalgouvernements</a> werden sollte, wurde die Einheit unzuverlässig, und <a title="Fahnenflucht" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fahnenflucht">Desertionen</a> häuften sich. Am 25. Juli 1941 inspizierte <a title="Wilhelm Canaris" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Canaris">Admiral Canaris</a> die Einheit in der Nähe von <a title="Winnyzja" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Winnyzja">Winniza</a><sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-52">[52]</a></sup> und befahl am 30. Juli ihre Auflösung. Oberländer begleitete die Einheit zurück nach Krakau, wo sie am 15. August entwaffnet und interniert wurde.</strong></p>
<p><strong>Oberländer blieb als Verbindungsoffizier der Abwehr II beim <a title="17. Armee (Wehrmacht)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/17._Armee_(Wehrmacht)">AOK XVII</a> der <a title="Heeresgruppe Süd" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heeresgruppe_S%C3%BCd">Heeresgruppe Süd</a> in <a title="Poltawa" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Poltawa">Poltawa</a>,<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-53">[53]</a></sup> in dieser Zeit soll er auch die Bildung der Sabotageeinheit <i>Tamara II</i> betreut haben.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-54">[54]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Am 14. Oktober 1941 erhielt Oberländer den Befehl zur Aufstellung und Ausbildung einer weiteren Geheimdienst-Einheit, des <a title="Sonderverband Bergmann" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderverband_Bergmann">Sonderverbandes Bergmann</a>, deren Kommandeur er bis 1943 war. Die Einheit wurde aus sowjetischen und französischen Kriegsgefangenen kaukasischer Herkunft rekrutiert und sollte durch Eroberung des <a title="Kreuzpass (Georgien)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzpass_(Georgien)">Kreuzpasses</a> die Besetzung <a title="Georgische Sozialistische Sowjetrepublik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georgische_Sozialistische_Sowjetrepublik">Georgiens</a> sichern, wozu es aber nicht kam.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-55">[55]</a></sup></strong></p>
<p><strong>„Bergmann“ wurde von November 1941 bis Juli 1942 in <a title="?wi?toszów" href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%9Awi%C4%99tosz%C3%B3w">Neuhammer</a> und <a title="Mittenwald" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mittenwald">Mittenwald</a> (<a title="Ausbildungsstützpunkt Gebirgs- und Winterkampf" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ausbildungsst%C3%BCtzpunkt_Gebirgs-_und_Winterkampf">Gebirgs- und Winterkampfschule</a>) ausgebildet, erreichte am 25. August 1942 <a title="Pjatigorsk" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pjatigorsk">Pjatigorsk</a> und war dann bis zum 11. Januar 1943 im <a title="Nordkaukasus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nordkaukasus">Nordkaukasus</a>eingesetzt. Oberländer wurde ein Frontabschnitt bei <a title="Naltschik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naltschik">Naltschik</a> zugeteilt, von wo aus er außerdem Widerstandsgruppen bekämpfte und Anschläge und Sabotageaktionen hinter den feindlichen Linien durchführte.<sup id="cite_ref-Leverkuehn_50-1" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Leverkuehn-50">[50]</a></sup> Anfang Oktober 1942 wurde Oberländer durch <a title="Ewald von Kleist (Generalfeldmarschall)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ewald_von_Kleist_(Generalfeldmarschall)">General von Kleist</a> mit der Kontrolle der Kriegsgefangenenlager im Nordkaukasus beauftragt, in die er Beobachter entsandte.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-56">[56]</a></sup> Sowjetische Quellen beschuldigten Oberländer später, sich persönlich für eine Verschlechterung der Haftbedingungen sowjetischer Kriegsgefangener eingesetzt zu haben, um sie zur Kollaboration zu zwingen.<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-57">[57]</a></sup><sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-58">[58]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Oberländer stritt die Anschuldigungen ab und behauptete, er habe sich im Gegenteil für die Verbesserung der Haftbedingungen eingesetzt,<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-59">[59]</a></sup> an denen fast 50 % aller kaukasischen Kriegsgefangenen starben.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-60">[60]</a></sup></strong></p>
<p><strong>In Oberländers Einsatzbereich führte die <a title="Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Einsatzgruppen_der_Sicherheitspolizei_und_des_SD">SS-Einsatzgruppe D</a> unter <a title="Walther Bierkamp" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walther_Bierkamp">Walther Bierkamp</a> Massenmorde an der jüdischen Bevölkerung durch. Am 19. August und am 20. September 1942 wurden bereits 850 <a title="Bergjuden" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bergjuden">Bergjuden</a> in der Nähe von <a title="Mosdok" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mosdok">Mosdok</a> (Kolchosen <i>Bogdanovka</i> und <i>Menžinskoe</i>) ermordet, weitere 1000 fielen den Deutschen im Oktober 1942 in <a title="Naltschik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naltschik">Naltschik</a> in die Hände, die zum Tragen des <a title="Judenstern" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Judenstern">Judensterns</a> und zur <a class="mw-redirect" title="Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus">Zwangsarbeit</a> gezwungen wurden.<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-61">[61]</a></sup> Oberländer, der von der SS als Sachverständiger hinzugezogen wurde, bezeugte, dass die Bergjuden rassisch gesehen keine wirklichen Juden, sondern lediglich konvertierte Kaukasier seien, so dass die SS auf ihre Ermordung bis zum deutschen Rückzug verzichtete.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-62">[62]</a></sup><sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-63">[63]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Da Oberländers Einheit mittlerweile nicht mehr „Abwehrmäßig eingesetzt“ war, gab die Abwehr sie Mitte Dezember 1942 an das <a title="Oberkommando des Heeres" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberkommando_des_Heeres">Oberkommando des Heeres</a> (OKH) ab.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-64">[64]</a></sup> Nach dem Rückzug der Wehrmacht aus dem Kaukasus wurde sie auf die <a title="Krim" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Krim">Krim</a> verlegt, wo sie nordöstlich von <a title="Sewastopol" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sewastopol">Sewastopol</a> zur Bekämpfung von Widerstandsgruppen eingesetzt wurde.</strong></p>
<h3><strong><span id="Oberl.C3.A4nders_Denkschriften"></span><span id="Oberländers_Denkschriften" class="mw-headline">Oberländers Denkschriften</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Oberländers Denkschriften" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=5">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Oberländers Denkschriften" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=5">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>An seine Vorgesetzten verfasste Oberländer als Abwehr-Offizier fünf Denkschriften (Oktober 1941 bis November 1942)<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-65">[65]</a></sup> bzw. als Offizier der Wehrmacht drei weitere (März bis Juni 1943).<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-66">[66]</a></sup> Die Denkschriften wurden in <a title="Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsministerium_f%C3%BCr_die_besetzten_Ostgebiete">Ostministerium</a> und Wehrmacht in größeren Stückzahlen weiterverbreitet,<sup id="cite_ref-Spiegel54_2-3" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-Spiegel54-2">[2]</a></sup> zwei davon wurden Hitler persönlich vorgelegt. 1987 wurden sechs der Denkschriften von der <a title="Zeitgeschichtliche Forschungsstelle Ingolstadt" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitgeschichtliche_Forschungsstelle_Ingolstadt">Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle Ingolstadt</a> unter dem Titel „Der Osten und die deutsche Wehrmacht“ veröffentlicht.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-67">[67]</a></sup> In ihnen bekannte er sich ausdrücklich zu Hitlers Kriegszielen: Trennung der eroberten Gebiete von der Sowjetunion (S. 93) unter Ausschaltung des Judentums (S. 94) und Schaffung eines von Deutschland geführten Großraums Europa (S. 109). Die Deutschen seien das „zur Führung berufene Volk“ (S. 109). Zudem müsse der Kaukasus von Deutschland erobert werden, um diesen Großraum „im Kampf gegen Bolschewismus und Amerikanismus“ blockadefest zu machen (S. 43, 48). Deutsche „Siedlungsziele“ seien am besten „so zu stecken, daß bei einem Optimum an neuem Volksboden möglichst wenige Völker von ihnen betroffen werden und dadurch in Gegensatz zu uns geraten“ (S. 114–115).</strong></p>
<p><strong>Oberländer appellierte jedoch als Nationalsozialist (S. 107) an „das staatsmännische Genie des <a title="Führer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrer">Führers</a>“ (S. 107–108), einen Politikwechsel zu veranlassen. Scharfe Kritik übte er dabei an der brutalen deutschen Besatzungspolitik vor allem seines alten Rivalen <a title="Erich Koch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Koch">Erich Koch</a> (S. 68–84, 112, 115, 123), der dem Punkt 24 des <a title="25-Punkte-Programm" href="https://de.wikipedia.org/wiki/25-Punkte-Programm">NSDAP-Parteiprogramms</a> zuwiderhandle (S. 116). Oberländer lehnte jeden <a title="Rassismus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus">Rassismus</a> gegenüber der osteuropäischen Bevölkerung ab, diese bestehe keineswegs aus <a title="Untermensch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Untermensch">Untermenschen</a> (S. 121), „der Anteil der nordischen Rasse“ sei sogar „erheblich höher als gemeinhin angenommen“ (S. 114). Die deutsche Besatzungspolitik widerspreche den Reichsinteressen (S. 113), da sie selbst die kollaborationswillige Bevölkerung in eine „deutschfeindliche Einheitsfront“ zwinge (S. 114). Man müsse aufhören, die besetzten Gebiete als Kolonie zu behandeln (S. 113) und öffentlich „uferlose Siedlungsziele“ zu propagieren (S. 123, ein Seitenhieb gegen den berüchtigten <a title="Generalplan Ost" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generalplan_Ost">Generalplan Ost</a> seines Fachkollegen <a title="Konrad Meyer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Meyer">Konrad Meyer</a>), die Ukrainer z. B. seien potenziell kollaborationswillig („Polen gegen uns, Ukrainer für uns“, S. 114–115). In den besetzten Gebieten müsse eine gewisse Selbstverwaltung ermöglicht werden, wobei die „Militär- und Wirtschaftsverwaltung in deutscher Hand“ verbleiben müsse (S. 47). Wenn ein solcher „psychologische Sieg der Etappe“ gelinge, „sind wir nicht zu schlagen, wie lange der Krieg auch dauern mag“ (S. 101). Erlaube man in großem Stil die Aufstellung von Armeen aus Kollaborateuren, spare dies „kostbares deutsches Blut“ (S. 98, 100, 112, 125). Ohne einen radikalen Politikwechsel könne der Krieg militärisch aber nicht mehr gewonnen werden (S. 121), und Deutschland müsse „im Kampf mit dem Slawentum für Klein-Europa gegen Osteuropa verbluten“ (S. 127).</strong></p>
<p><strong>Oberländers Denkschriften, vor allem die letzte vom 22. Juni 1943, wurden zwar in Ostministerium und Armee positiv aufgenommen und weiterverteilt, wurden aber von SS, OKW und Erich Koch als anmaßend und zersetzend angesehen.</strong></p>
<p><strong>Am 4. August 1943 wurde Oberländer ins <a title="Führerhauptquartier" href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrerhauptquartier">Führerhauptquartier</a> befohlen, wo ihm das Kommando über seine Einheit entzogen wurde. Die Einheit Bergmann wurde aufgelöst und in drei separate Bataillone aufgeteilt. Zurück auf der Krim verabschiedete sich Oberländer am 22. August 1943 von seiner Einheit und kehrte nach Prag zurück.</strong></p>
<p><strong>Von Prag aus wurde er zu einem Lehrgang an die Bataillonsführerschule Antwerpen geschickt und dann am 11. November 1943 ohne offizielle Angabe von Gründen aus der Wehrmacht entlassen.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-2" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup><sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-68">[68]</a></sup></strong></p>
<h2><strong><span id="Leben_und_Karriere_nach_1945" class="mw-headline">Leben und Karriere nach 1945</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Leben und Karriere nach 1945" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=6">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Leben und Karriere nach 1945" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=6">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h2>
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<p><strong><a class="image" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_183-70094-0003,_Berlin,_Schreiben_Einleitung_Verfahren_gegen_Oberl%C3%A4nder.jpg"><img class="thumbimage" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/48/Bundesarchiv_Bild_183-70094-0003%2C_Berlin%2C_Schreiben_Einleitung_Verfahren_gegen_Oberl%C3%A4nder.jpg/220px-Bundesarchiv_Bild_183-70094-0003%2C_Berlin%2C_Schreiben_Einleitung_Verfahren_gegen_Oberl%C3%A4nder.jpg" alt="" width="220" height="297" /></a></strong></p>
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<p><strong>Aufruf zur Anklage Theodor Oberländers von Vertretern aus Kultur und Wissenschaft der DDR</strong></p>
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<p><strong>Von 1945 bis 1946 befand sich Oberländer in amerikanischer <a title="Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene_des_Zweiten_Weltkrieges">Kriegsgefangenschaft</a>. Danach war er zunächst als Landarbeiter im <a title="Landkreis Uelzen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Uelzen">Kreis Uelzen</a> und später als Geschäftsführer der Samenzuchtfirma TERRA in Bayern tätig. Aus amerikanischen Akten geht hervor, dass er bis 1949 für US-Geheimdienste Nachrichten aus Osteuropa auswertete und selbst noch bis mindestens 1954 überwacht wurde.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-3" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup> Im Zuge des <a title="Entnazifizierung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Entnazifizierung">Entnazifizierungsverfahren</a> wurde er als „entlastet“ eingestuft.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-4" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup></strong></p>
<p><strong>1948 wurde er zunächst Mitglied der <a title="FDP Bayern" href="https://de.wikipedia.org/wiki/FDP_Bayern">FDP</a>. 1950 gehörte er zu den Mitbegründern des <a title="Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtdeutscher_Block/Bund_der_Heimatvertriebenen_und_Entrechteten">Bundes der Heimatvertriebenen und Entrechteten</a> (BHE) und wurde sogleich Landesvorsitzender des BHE in <a title="Bayern" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bayern">Bayern</a>. Von 1951 bis 1955 gehörte Oberländer dem GB/BHE-Bundesvorstand an und war zuletzt von 1954 bis 1955 dessen <a class="mw-redirect" title="Bundesvorsitzender" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesvorsitzender">Bundesvorsitzender</a>.</strong></p>
<p><strong>Von 1950 bis 1953 gehörte Oberländer über die Liste des BHE dem <a title="Bayerischer Landtag" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Landtag">Bayerischen Landtag</a> an. Vom 3. Januar 1951 bis zum 24. Februar 1953 war Oberländer <a title="Staatssekretär" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Staatssekret%C3%A4r">Staatssekretär</a> für Flüchtlingsfragen im <a title="Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerisches_Staatsministerium_des_Innern,_f%C3%BCr_Bau_und_Verkehr">bayerischen Staatsministerium des Innern</a>.</strong></p>
<h3><strong><span id="Bundespolitik" class="mw-headline">Bundespolitik</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Bundespolitik" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=7">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Bundespolitik" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=7">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>Oberländer wurde 1953 <a title="Mitglied des Deutschen Bundestages" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mitglied_des_Deutschen_Bundestages">Mitglied des Deutschen Bundestages</a>, dem er bis 1961 angehörte. Bei der <a title="Bundestagswahl 1953" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1953">Bundestagswahl 1953</a> zog er über die bayerische <a title="Landesliste" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landesliste">Landesliste</a> des BHE ins Parlament ein, bei der <a title="Bundestagswahl 1957" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1957">Bundestagswahl 1957</a> als direkt gewählter CDU-Abgeordneter des <a title="Bundestagswahlkreis Hildesheim" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahlkreis_Hildesheim">Wahlkreises Hildesheim</a>.</strong></p>
<p><strong>Am 20. Oktober 1953 wurde er als <a title="Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesministerium_f%C3%BCr_Vertriebene,_Fl%C3%BCchtlinge_und_Kriegsgesch%C3%A4digte">Bundesminister für Angelegenheiten der Vertriebenen</a> in die von <a title="Bundeskanzler (Deutschland)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskanzler_(Deutschland)">Bundeskanzler</a> <a title="Konrad Adenauer" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Adenauer">Konrad Adenauer</a> geführte <a title="Bundesregierung (Deutschland)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesregierung_(Deutschland)">Bundesregierung</a> berufen. Am 1. Februar 1954 wurde das von ihm geleitete Ministerium in Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte umbenannt. Als Minister förderte er entscheidend die Integration der Vertriebenen und Flüchtlinge in die Bundesrepublik, trat aber zugleich für die Wiederherstellung des <a title="Deutsches Reich in den Grenzen vom 31. Dezember 1937" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Reich_in_den_Grenzen_vom_31._Dezember_1937">Deutschen Reiches in den Grenzen von 1937</a> ein.</strong></p>
<p><strong>Am 12. Juli 1955 verließ er gemeinsam mit <a title="Waldemar Kraft" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Waldemar_Kraft">Waldemar Kraft</a> und anderen (Gruppe Kraft/Oberländer) die GB/BHE-<a title="Fraktion (Bundestag)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fraktion_(Bundestag)">Bundestagsfraktion</a>. Am 15. Juli 1955 schloss er sich gemeinsam mit dieser Gruppe als Gast der <a title="CDU/CSU-Bundestagsfraktion" href="https://de.wikipedia.org/wiki/CDU/CSU-Bundestagsfraktion">CDU/CSU-Bundestagsfraktion</a> an. 1956 traten die Mitglieder der Gruppe Kraft/Oberländer der CDU bei und wurden am 20. März 1956 auch Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.</strong></p>
<p><strong>Bei den Christdemokraten bekleidete Oberländer von 1958 bis 1964 die Funktion als Vorsitzender des <a title="CDU Oder-Neiße" href="https://de.wikipedia.org/wiki/CDU_Oder-Nei%C3%9Fe">Landesverbandes Oder-Neiße</a>.</strong></p>
<h3><strong><span id="R.C3.BCcktritt"></span><span id="Rücktritt" class="mw-headline">Rücktritt</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Rücktritt" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=8">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Rücktritt" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=8">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<div class="thumb tright">
<div class="thumbinner">
<p><strong><a class="image" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_183-72704-0001,_Berlin,_Oberl%C3%A4nder-Prozess.jpg"><img class="thumbimage" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/ca/Bundesarchiv_Bild_183-72704-0001%2C_Berlin%2C_Oberl%C3%A4nder-Prozess.jpg/220px-Bundesarchiv_Bild_183-72704-0001%2C_Berlin%2C_Oberl%C3%A4nder-Prozess.jpg" alt="" width="220" height="221" /></a></strong></p>
<div class="thumbcaption">
<div class="magnify"><strong> </strong></div>
<p><strong>Urteilsverkündung gegen Oberländer vor dem <a title="Oberstes Gericht der DDR" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberstes_Gericht_der_DDR">Obersten Gericht der DDR</a> am 29. April 1960</strong></p>
</div>
</div>
</div>
<p><strong>Das <a title="Sozialistische Einheitspartei Deutschlands" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands#Politb%C3%BCro_des_Zentralkomitees">Politbüro des ZK der SED</a> wollte am Beispiel Oberländers die „Wesensgleichheit des Bonner Systems mit dem Hitlerfaschismus beweisen“.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-5" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup> Am 29. April 1960 wurde Oberländer in der <a title="Deutsche Demokratische Republik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Demokratische_Republik">DDR</a> in einem <a title="Schauprozess" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schauprozess">Schauprozess</a> in <a title="Prozessabwesenheit (Deutschland)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prozessabwesenheit_(Deutschland)">Abwesenheit</a> wegen der Erschießung von mehreren tausend Juden und Polen in Lemberg zu <a title="Lebenslange Freiheitsstrafe" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenslange_Freiheitsstrafe">lebenslangem</a> <a title="Zuchthaus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zuchthaus">Zuchthaus</a> verurteilt. Der Journalist und Autor <a title="Bernt Engelmann" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bernt_Engelmann">Bernt Engelmann</a>, späterer Prozess-Gegner Oberländers, wie auch andere wurden dabei in der Kampagne gegen Oberländer von der DDR-Administration juristisch wie geheimdienstlich unterstützt. Akten des <a title="Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesbeauftragter_f%C3%BCr_die_Stasi-Unterlagen">Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen</a> belegen mittlerweile, dass dabei Zeugenaussagen gefälscht und Verteidigerrechte beschnitten bzw. Dokumente gefälscht wurden.<sup id="cite_ref-spiegel2000_18-6" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-spiegel2000-18">[18]</a></sup><sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-69">[69]</a></sup> Die Bonner Staatsanwaltschaft kam daher bereits im April 1961 zum Schluss, dass es für die Anschuldigungen keinerlei Basis gibt.<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-70">[70]</a></sup> Sein Verteidiger <a title="Friedrich Wolff (Rechtsanwalt)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wolff_(Rechtsanwalt)">Friedrich Wolff</a> gab erfolglos zu bedenken, Oberländer sei lediglich ein „ungeheuer agiler und geltungsbedürftiger Mitläufer“ gewesen und „habe das Rechtswidrige seines Tuns nicht zu erkennen brauchen.“<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-71">[71]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Nach der Verurteilung lehnte Bundeskanzler Adenauer ein Rücktrittsangebot Oberländers zunächst noch ab. Nachdem die <a title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands">SPD</a> aber einen <a title="Untersuchungsausschuss" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Untersuchungsausschuss">Untersuchungsausschuss</a> über die Vergangenheit Oberländers beantragt hatte, trat er schließlich am 4. Mai 1960 nach Erreichen der Pensionsberechtigung unter Zurückweisung der Vorwürfe zurück. Zuvor hatte er zahlreiche Prozesse gegen seine Gegner angestrengt, denen er sich auch als Pensionär weiterhin widmete.</strong></p>
<h3><strong><span id="Sp.C3.A4teres_Leben"></span><span id="Späteres_Leben" class="mw-headline">Späteres Leben</span><span class="mw-editsection"><span class="mw-editsection-bracket">[</span><a class="mw-editsection-visualeditor" title="Abschnitt bearbeiten: Späteres Leben" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;veaction=edit&amp;section=9">Bearbeiten</a><span class="mw-editsection-divider"> | </span><a title="Abschnitt bearbeiten: Späteres Leben" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theodor_Oberl%C3%A4nder&amp;action=edit&amp;section=9">Quelltext bearbeiten</a><span class="mw-editsection-bracket">]</span></span></strong></h3>
<p><strong>Bei der <a title="Bundestagswahl 1961" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1961">Bundestagswahl 1961</a> verfehlte Oberländer als Kandidat auf der niedersächsischen Landesliste der CDU den Wiedereinzug in den Bundestag, rückte jedoch am 9. Mai 1963 für die verstorbene Abgeordnete <a title="Elisabeth Vietje" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Vietje">Elisabeth Vietje</a>nach und gehörte dem Parlament bis zum Ende der Wahlperiode 1965 an.</strong></p>
<p><strong>In den 1970er Jahren engagierte sich Oberländer in der <a title="Gesellschaft für freie Publizistik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_f%C3%BCr_freie_Publizistik">Gesellschaft für freie Publizistik</a> und im <a title="Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verein_f%C3%BCr_Deutsche_Kulturbeziehungen_im_Ausland">Verein für das Deutschtum im Ausland</a>. 1981 trat er als Mitunterzeichner des <a title="Heidelberger Manifest" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heidelberger_Manifest">Heidelberger Manifestes</a> in Erscheinung, das sich gegen eine weitere Zuwanderung nach Deutschland aussprach.</strong></p>
<p><strong>Nach der Wiedervereinigung hob das <a title="Landgericht Berlin" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landgericht_Berlin">Landgericht Berlin</a> am 28. November 1993 das 1960 ergangene DDR-Urteil gegen Oberländer nach dem <a title="Strafrechtliches Rehabilitierungsgesetz" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Strafrechtliches_Rehabilitierungsgesetz">StrRehaG</a> auf, weil „die Hauptverhandlung gesetzwidrig in Abwesenheit des Betroffenen geführt“ worden war.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-72">[72]</a></sup><sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-73">[73]</a></sup> Nach seinem Tod im Mai 1998 stellte die Kölner Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Oberländer wegen angeblicher Beteiligung an Kriegsverbrechen in <a title="Massenmorde in Lemberg im Sommer 1941" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Massenmorde_in_Lemberg_im_Sommer_1941">Lemberg</a> und im <a title="Kaukasus" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaukasus">Kaukasus</a> ein.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Oberl%C3%A4nder#cite_note-74">[74]</a> Zitat Wikipedia.</sup></strong></p>
<p>—</p>
<h2>“Es ist keineswegs so, dass rechte Parteien oder Politiker/innen noch nie im Bundestag vertreten gewesen wären: Mit Theodor Oberländer, dem Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte saß in den frühen 1950er Jahren sogar ein früheres Mitglied der NSDAP in der Regierung.” Heinrich-Böll-Stiftung – was sie über Oberländer wegläßt…</h2>
<h2>–“Hitlers Terrorist”:<a href="http://www.zeit.de/hamburg/stadtleben/2015-12/alfred-naujocks-anklage-natioalsozialismus-agent-ss-verbrechen-hamburg">http://www.zeit.de/hamburg/stadtleben/2015-12/alfred-naujocks-anklage-natioalsozialismus-agent-ss-verbrechen-hamburg</a></h2>
<p><strong>“So organisierte er den Scheinüberfall von SS-Männern und Helfershelfern auf den Sender Gleiwitz im August 1939.”</strong></p>
<p><strong>“SS-Männer verübten in Holland und Skandinavien mehrere Anschläge als Vergeltung für Attentate auf die deutsche Wehrmacht. Sie liquidierten nicht einfach Partisanen, wie das in der Sowjetunion tausendfach geschah. Die SS wollte, dass ihre Verbrechen so aussahen als wären die Widerstandskämpfer <a class="" href="http://www.zeit.de/1984/24/wo-gerechtigkeit-ihre-grenzen-hat" target="_blank">von den eigenen Leuten hingerichtet</a> worden.”</strong></p>
<p>-<strong>Fall Oberländer:</strong></p>
<header class="c-content-container">
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<div class="c-dreifaltigkeit c-container--mobile-padding">
<h2 class="c-dreifaltigkeit__headline-wrapper"><span class="o-headline c-headline c-dreifaltigkeit__headline ">Der Partisanenführer – NS-Helfer oder Nationalheld/DIE WELT 2017</span></h2>
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<div class="c-container c-container--has-full-width c-container--additional-padding"></div>
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<div class="o-text c-summary ">
<div class="c-summary__intro">…<strong>Roman Schuchewytsch gilt vielen in der Ukraine als Nationalheld, vor allem weil er gegen die Rote Armee kämpfte. Der Plan, eine Hauptstraße Kiews nach ihm zu benennen, sorgt für Streit.</strong></div>
</div>
</div>
</header>
<div class="c-article-text c-content-container __margin-bottom--is-0 ">
<p><strong><span class="c-article-text__drop-cap">G</span>eneral Roman Schuchewytsch gilt heute vielen in der Ukraine als Held und Identifikationsfigur in der dramatischen jüngsten Geschichte. Der 1907 geborene Partisanenführer war von 1943 an <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/kultur/history/article13360072/Viele-Partisanen-kaempften-nach-Kriegsende-weiter.html" name="inlineLink_">Befehlshaber der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA)</a>, des militärischen Arms des nationalistischen Untergrunds. Vor allem die Sowjetunion war sein Feind.</strong></p>
<p><strong>…</strong></p>
<div id="Element-66bacce3-f5d8-43a7-9e27-de038b159321" class="c-inline-element "></div>
<p><strong>Doch es gibt ein früheres Kapitel im Leben des Kommandeurs Schuchewytsch, das bis heute für heftigen Streit und Protest sorgt: seine Rolle als Kommandeur des Bataillons „Nachtigall“ 1941, während des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion. Dennoch hat die Stadtverwaltung von Kiew Anfang Juni beschlossen, eine große Straße nach Schuchewytsch zu benennen. Der Vorgang wird zusätzlich durch den bisherigen Namen der zehnspurigen Magistrale politisch aufgeladen: Nikolai Watutin. Der General kommandierte die 1. Ukrainische Front der Roten Armee, die im Oktober 1943 Kiew zurückeroberte. 1944 erlag Watutin den Folgen eines Attentats, verübt von Partisanen der UPA.</strong></p>
<div class="c-inline-element c-inline-element--has-commercials"><strong> …</strong></div>
<div id="Element-1970d9e1-0c8a-45df-927b-f39a490fd5e6" class="c-inline-element "></div>
<p><strong>Schuchewytsch, der zunächst ein Ingenieurstudium absolvierte, war vor dem Krieg im Osten Polens tätig. In den Provinzen Galizien und Wolhynien lebten damals etwa vier Millionen Ukrainer, die damit in Polen die größte nationale Minderheit darstellten. Im Kampf gegen den polnischen Staat griffen ukrainische Nationalisten immer häufiger zum Terror, was Gegengewalt seitens der Polizei provozierte. Auch Schuchewytsch war an Anschlägen auf polnische Politiker und andere Persönlichkeiten beteiligt und verbüßte eine Haftstrafe.</strong></p>
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<p><strong><img alt="" width="0" height="0" /></strong></p>
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<p><strong>Schon die Weimarer Republik suchte den Kontakt zu den Ukrainern, in denen man potenzielle Verbündete gegen die Republik Polen sah. So gab es schon damals eine geheime deutsche Schulung für ukrainische Nationalisten. Die Nationalsozialisten intensivierten diese Kontakte. Ihren Höhepunkt erreichten sie 1941, vor und während <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article158250695/Die-Kesselschlacht-von-Kiew-war-Hitlers-groesster-Sieg.html" name="inlineLink_">des Angriffs des Dritten Reiches</a> auf die Sowjetunion.</strong></p>
<p><strong>Damals wurden unter der Aufsicht von Admiral Wilhelm Canaris, dem Chef der „Abwehr“, die Bataillone „Nachtigall“ und „Roland“ aufgestellt. Jedes umfasste mehrere Hundert Ukrainer, Schuchewytsch war einer der Kommandeure. Als Verbindungsoffizier und Sachverständiger war der Deutsche Theodor Oberländer in „Nachtigall“ tätig. Oberländer war später unter Bundeskanzler Adenauer Vertriebenenminister, bis ein Schauprozess gegen ihn in der DDR ihn zum Rücktritt zwang.</strong></p>
<p><strong>Neben <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/article158435562/Tausendfacher-Mord-als-Alltag-und-Belustigung.html" name="inlineLink_">deutschen Truppen</a> haben auch ukrainische Nationalisten ohne Zweifel Pogrome vor allem an der jüdischen Bevölkerung in Lemberg und Umgebung begangen. Inwieweit dabei Schuchewytsch und seine Einheit beteiligt waren, ist bis heute nicht ganz geklärt. Die Zusammenarbeit mit dem Dritten Reich gründete in der Hoffnung der Nationalisten, sie würden bald einen eigenen Staat bekommen. Dementsprechend riefen sie, allen voran ihr ziviler Anführer Stepan Bandera, nach der Eroberung von Lemberg (Lwiw) eine unabhängige Ukraine aus.</strong></p>
<div id="Element-932c8014-f9e1-49ad-aa10-ca827d2ad3a3" class="c-inline-element "></div>
<p><strong>Dass Oberländer in der Bundesrepublik Karriere machen konnte, war für die DDR-Propaganda ein gefundenes Fressen: So konnte sie der Bonner Republik eine „Fortdauer des Faschismus“ vorwerfen. Wenn Ukrainer heute Schuchewytsch ehren, ertönen in russischen Medien ähnliche Vorwürfe. Sie fügen sich nahtlos ein in die <a class="o-link" title="" href="https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article141782486/Putins-Antifaschismus-ist-Geschichtsklitterung.html" name="inlineLink_">Moskauer Behauptung, in der Ukraine seien nach dem Sturz</a> des korrupten Präsidenten Janukowitsch „Faschisten“ am Werk.</strong></p>
<p><strong>…„Roman Schuchewytsch ist die markanteste historische Figur des 20. Jahrhunderts, ein antisowjetisches Symbol.“</strong></p>
<p><strong>Eine Straße in der Hauptstadt nach ihm zu benennen sei „der fast vollständige Bruch mit der sowjetischen Vergangenheit“. Die Bevölkerung brauche solche Symbole, „um sich gegen das heutige Russland zu mobilisieren“…DIE WELT</strong></p>
</div>
<p><strong>“Nazis im Bundestag”:</strong><a href="http://www.wolfgangmichal.de/2017/09/nazis-im-bundestag/">http://www.wolfgangmichal.de/2017/09/nazis-im-bundestag/</a></p>
<p>–</p>
<p><strong>…Dann gibt es auch Akten aus den USA – Oberländer stellte sich 1945 sofort in den Dienst des US-Geheimdienstes CIC gegen den alten roten Feind. Wachs muss feststellen: </strong></p>
<p><strong><em>“Große Teile des Oberländer-Dossiers sind bis heute aus Gründen der Nationalen Sicherheit der USA gesperrt.”…Deutschlandfunk 2000</em></strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>…Doch Wachs meint, dies mindere den Erkenntniswert der offenen Teile nicht; obwohl es doch nicht das erste Mal wäre, dass die USA durch Unterdrückung von Akten nützliche deutsche Kriegsverbrecher schützten – in Christopher Simpsons amerikanischem “Bumerang” konnte man da schon vor Jahren haarsträubende Fälle nachlesen…DLF</strong></p>
<p>…<strong>Oberländer, vor zwei Jahren verstorben, konnte das Erscheinen dieses Druckerzeugnisses nicht mehr erleben. Nach seinen anspruchsvollen Kriterien war die Arbeit sicherlich veröffentlichungswürdig. Er schrieb einmal, die Universität sei gleichsam </strong></p>
<p><strong><em>“die Munitionsfabrik; die verschiedenen Institute und Propagandastellen bilden die Artillerie. Nicht jede wissenschaftliche Arbeit muss veröffentlicht werden; wenn sie politisch ungünstige Ergebnisse hat, unterbleibt die Veröffentlichung.” </em></strong></p>
<p><strong>Dieses Oberländer-Zitat aus dem Jahr 1936, das die Wissenschaft in den Volkstumskampf gegen den Osten stellt, findet sich nicht bei Wachs, sondern in einem anderen Buch, dessen Gegenstand nicht Oberländer ist, zu dem er allerdings den Anlas gab. </strong></p>
<p><strong><em>“Wissenschaft im Dienst der nationalsozialistischen Politik? Die ‘Volksdeutschen Forschungsgemeinschaften’ von 1931 – 1945.” </em></strong></p>
<p><strong>Der Autor Michael Fahlbusch, der als Regional- und Verkehrsplaner in Athen und Basel Distanz zum Universitätsbetrieb hält, schreibt zu Beginn: </strong></p>
<p><strong><em>“Die vorliegende Studie ist der Versuch einer umfassenden Bestandsaufnahme der Volkstumsforschung. Ausschlaggebend für die Erforschung der Volkstumsforschung im Dritten Reich wurde das Heidelberger Manifest von 1981, das von keinem geringeren als Theodor Oberländer mitunterzeichnet wurde.” </em></strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AngriffAbwehrGeheimdienste2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20740" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AngriffAbwehrGeheimdienste2-686x1024.jpg" alt="AngriffAbwehrGeheimdienste2" width="686" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, “Geschichtsschreibung nach Art des Hauses Birthler”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AngriffAbwehrGeheimdienste3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20742" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/AngriffAbwehrGeheimdienste3-587x1024.jpg" alt="AngriffAbwehrGeheimdienste3" width="587" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h1><strong>Die Verfolgung von NS-Verbrechen in den drei Westzonen und der sowjetischen Zone, in BRD und DDR. Im Buch “Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944?, Verlag Zweitausendeins, wird, wenngleich etwas verklausuliert, eingeräumt, daß im kleineren Ostdeutschland bis Ende 1949, gemessen an Territorium und Bevölkerungszahl, weit mehr NS-Täter bestraft wurden als im viel größeren und bevölkerungsreicheren Westdeutschland, in das sich zudem, allgemein bekannt, eine enorme Zahl schwerbelasteter hochrangiger Nazis aus Ostdeutschland geflüchtet hatte. In dem Buch heißt es unter Bezug auf Ost-und Westdeutschland:”Bis Ende 1949 war die Zahl der Verurteilungen ungefähr gleich.” Ebenso aussagekräftig ist die abgedruckte Statistik, derzufolge 1951 in der kleineren DDR 331 Verurteilungen registriert werden, in der weit größeren BRD jedoch nur 259. Auffällig ist, wie extrem kurz das Buch in diesem Kontext auf die Waldheim-Prozesse der DDR eingeht:”Für 1950 weist die Statistik der DDR dagegen 4092 Urteile auf, die der Bundesrepublik nur 809. Des Rätsels Lösung: Unter den 4092 Verurteilungen der DDR befinden sich 3254 der `Waldheim-Verfahren`, die wegen der in den Prozessen und bei der Urteilsfindung festgestellten Rechtsverletzungen schlechthin als nichtig anzusehen sind.” Standen also in Waldheim Unschuldige, Unbelastete vor Gericht? Was in dem Buch  interessanterweise fehlt, liefert die ostdeutsche Publizistin Daniela Dahn nach:”Ich las die 350 Seiten starke Anklageschrift und war überrascht: Fast alle der zum Tode Verurteilten waren unbestritten Nazijuristen – am Volksgerichtshof, an Kriegs-und Sondergerichten. Sie waren selbst an zweifelhaften Todesurteilen beteiligt. Außerdem waren unter den Angeklagten SS-und Gestapo-Leute aus Konzentrationslagern und ein Offizier, der an der blutigen Niederschlagung des Warschauer Aufstandes beteiligt war. Nach dem damals gültigen Recht der vier Alliierten genügte es, eine solche Funktion gehabt zu haben, um die Höchststrafe zu bekommen, individuelle Schuld mußte nicht nachgewiesen werden. Das heißt, auch bei formaljuristisch korrekten Prozessen wären damals höchstwahrscheinlich Todesstrafen ausgesprochen worden. Aber diese Frage wurde im Prozess gegen die `schlimmste rote Richterin`überhaupt nicht erörtert – formale Fehler genügten, um diese Nazis pauschal zu rehabilitieren.” Jene pauschale Rehabilitierung solcher Nazis in Westdeutschland, u.a. unter dem KZ-Baumeister und CDU-Bundespräsidenten Heinrich Lübke, spielten – und spielen eine sehr wichtige Rolle im Kalten Krieg, der fortdauert.</strong></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Kriegsverbrecherverurteilungen1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23366" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/Kriegsverbrecherverurteilungen1-1024x564.jpg" alt="Kriegsverbrecherverurteilungen1" width="1024" height="564" /></a></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Skiba/Stenzel:”Halten wir fest: In der DDR wurden 12.881 Personen verurteilt wegen Nazi-und Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit…In der Bundesrepublik, wo etwa fast viermal soviele Menschen lebten, lediglich rund 6.500 Personen. Statistisch gesehen, heißt das: Je Einwohner wurden achtmal mehr belastete Nazis in der DDR verurteilt als im Westen. Und das ist nur die halbe Wahrheit. Die andere: Sie wäre noch viel größer, wenn sich nach 1945 nicht eine erhebliche Menge von NS-Verbrechern aus nachvollziehbaren Gründen in den Westen abgesetzt hätten.”</strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Der Umgang mit der faschistischen deutschen Vergangenheit, mit faschistischen Verbrechern, hochbelasteten Nazis in DDR und BRD zählte zu den wichtigsten Basisfaktoren im Kalten Krieg.</strong></h2>
<p><strong>Die Waldheim-Prozesse:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/WaldheimProzDahn1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23377" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/WaldheimProzDahn1-1024x809.jpg" alt="WaldheimProzDahn1" width="1024" height="809" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Kapitel “Die Waldheim-Prozesse”, Skiba/Stenzel.</strong></p>
<p><a href="http://www.grh-ev.org/fileadmin/user_upload/GRH/Informationen/GRH-Information_2-2017.pdf">http://www.grh-ev.org/fileadmin/user_upload/GRH/Informationen/GRH-Information_2-2017.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-5231" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2017/01/EditionOstKriegsverbrecherBuch-583x1024.jpg" alt="EditionOstKriegsverbrecherBuch" width="583" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Ermittlungs-und Gerichtsverfahren in der DDR gegen Nazi-und Kriegsverbrecher”. edition ost, 2016, 463 Seiten.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<div class="qp_headline">
<h1>Leitartikel: Bittere Ironie/Thüringer Allgemeine zur Ost-Kolonisierung, der gezielten Verschlechterung des Schulniveaus</h1>
</div>
<div class="qp_console_top"></div>
<div class="qp_teaser"><strong>Martin Debes über die Einstellung von DDR-Lehrern</strong></div>
<p><strong><span class="qp_date top">06. August 2018 / 03:28 Uhr</span></strong></p>
<div class="qp_text">
<div id="oms_gpt_rectangle" class="mr1"></div>
<p><strong>… Ob nun da oder dort eine Hortnerin den Grundschulkindern offiziell Unterricht gibt und nicht nur mal eben unter dem Radar des Schulamts als Vertretung aushilft: Es werden immer noch viel zu viele Stunden ausfallen.</strong></p>
<p><strong>Doch die Symbolik dieses Schrittes ist enorm. Fast 30 Jahre lang war der Abschluss an den früheren DDR-Instituten für Lehrerbildung nicht gut genug, um zum Unterricht an Thüringer Schulen zu befähigen. Fast 30 Jahre lang durften ausgebildete Lehrerinnen nur Erzieherinnen sein – und wurden auch dementsprechend geringer entlohnt. Fast 30 Jahre lang wurden sie ungerecht behandelt. </strong><strong>Das heißt, selbstverständlich war formal alles rechtens. Die Gerichte entschieden aufgrund geltender Gesetzeslage zumeist zu Ungunsten klagender DDR-Lehrerinnen. Und wenn die Klägerinnen doch mal Erfolg hatten, wurde das Urteil vom Bundesarbeitsgericht wieder kassiert. Die Ungerechtigkeit lag beim Gesetzgeber, im Bund wie in den neuen Ländern. Es war eben nach 1990 politisch gewollt, bestimmte DDR-Abschlüsse nicht anzuerkennen. Und dies betraf längst nicht nur die Lehrer…</strong><strong>Stattdessen degradierte man pauschal Menschen – deren Kompetenz nun, da die Not groß ist, plötzlich wieder gebraucht wird.</strong></p>
<p><strong>Der Minister spricht ganz richtig von Ironie der Geschichte. Und diese Ironie ist bitter.”</strong></p>
<div class="qp_headline">
<h1>“Thüringen erkennt DDR-Lehrbefähigungen von Hortnern an.<strong>Wegen des Lehrermangels erkennt Thüringen fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung DDR-Lehrbefähigungen von Erziehern an.” Thüringer Allgemeine</strong></h1>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Der Anschluß von 1990 und die Entsendung von Ostdeutschen in den Afghanistan-Krieg. Die Kosten des auffälligerweise nicht endenden Krieges für ostdeutsche Steuerzahler. Was der NATO-Einsatz in Afghanistan tatsächlich bewirkte(u.a. Steigerung der Drogenproduktion etc.)</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/09/afghanistan-und-der-nato-frueherer-held-osama-bin-laden-members-of-a-guerrilla-army-who-were-also-encouraged-and-armed-by-the-united-states-the-independent-1993/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/09/afghanistan-und-der-nato-frueherer-held-osama-bin-laden-members-of-a-guerrilla-army-who-were-also-encouraged-and-armed-by-the-united-states-the-independent-1993/</a></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Blutspur führt nach Bonn”. Westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/Nordrhein-Westfalen) am 18.8. 2018 mit kurios-bizarrer “Analyse” der Fahndung nach schwerbelasteten Faschisten und Nazi-Kriegsverbrechern in der DDR. Hatten jene, die Nazi-KZ´s überlebten, vor dem faschistischen Terror aus Deutschland flüchteten, tatsächlich nach 1945 kein echtes Interesse an der Bestrafung von Massenmördern und anderen faschistischen Straftätern, lediglich an “Instrumentalisierung”, “Kampagnen” etc? Was im TA-Text alles fehlt(z.B. der Umgang mit Altnazis im Bundesland des TA-Konzernsitzes, Nordrhein-Westfalen):<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/18/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-westdeutsche-thueringer-allgemeinefunke-medienkonzern-essennordrhein-westfalen-am-18-8-2018-mit-kurios-bizarrer-analyse-der-fahndung-nach-schwerbelasteten-fa/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/18/die-blutspur-fuehrt-nach-bonn-westdeutsche-thueringer-allgemeinefunke-medienkonzern-essennordrhein-westfalen-am-18-8-2018-mit-kurios-bizarrer-analyse-der-fahndung-nach-schwerbelasteten-fa/</a></h2>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Der Wiegrefe-SPIEGEL und die die ideologische Struktur der Bonner Republik:</strong></p>
<div class="TeaserImageBottom-topline">
<h2 class="Headline Headline--xs Headline--inherit">“Hitlers treue Gefolgsleute</h2>
</div>
<h1 class="Headline Headline--xl Headline--inherit">Die Altnazis im Bundesministerium. Hitler-Getreue dominierten das Innenministerium noch lange nach dem Krieg.” DER SPIEGEL 2018</h1>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/hat-das-institut-fuer-zeitgeschichte-in-muenchen-naziverbrechen-verharmlost-a-1172898.html">http://www.spiegel.de/spiegel/hat-das-institut-fuer-zeitgeschichte-in-muenchen-naziverbrechen-verharmlost-a-1172898.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/kurt-schrimm-ueber-versaeumnisse-bei-der-aufklaerung-von-ns-verbrechen-a-1170016.html">http://www.spiegel.de/spiegel/kurt-schrimm-ueber-versaeumnisse-bei-der-aufklaerung-von-ns-verbrechen-a-1170016.html</a></p>
<p><strong>CDU-Adenauer:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-150460250.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-150460250.html</a></p>
<p><strong>Alois Brunner:</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-149766101.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-149766101.html</a></p>
<p><strong>“Der SS-Verbrecher Alois Brunner kam nie vor Gericht. Ihm half ein braunes Netzwerk, das bis in das Parlament, das Auswärtige Amt, den BND und in die Medien reichte.”</strong></p>
<p>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">08.10.2016</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Zeitgeschichte</span><span class="dig-ueberschrift dig-h">„Verstiegen und unsinnig“</span></h2>
<div class="dig-vorspann"><strong>BND-Gründer Reinhard Gehlen ließ Hunderte Politiker, Wissenschaftler, Militärs bespitzeln – von einer Gruppe schwer belasteter Altnazis.</strong></div>
<div class="dig-vorspann">-</div>
<div class="dig-vorspann">
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">03.09.2016</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Zeitgeschichte</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Ausgebildet bei der SS.</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Hildegard Lächert war eine besonders üble KZ-Wächterin. Dennoch arbeitete sie später für die CIA, dann für den BND.</h2>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139574525.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139574525.html</a><br />
–</p>
<p>…D<strong>ie von Schmidt verbreitete Version, er sei noch nicht einmal am Anfang des “Dritten Reiches” dem Zeitgeist erlegen, ist nach Pamperriens Recherchen jedenfalls nicht zu halten. Der aufgeweckte Teenager ließ sich von der Begeisterung mitreißen, welche die Nazis unter Jugendlichen zu entfachen wussten. Er gehörte zu der Minderheit der Jungen seiner Schule, die 1933 in die HJ eintraten…</strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127078988.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012800.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-97012800.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86486649.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86486649.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83588346.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83588346.html</a></p>
<h2 class="article-title lp-article-title"><span class="headline">“BND vernichtete Personalakten früherer SS-Leute</span></h2>
<h2 class="article-title lp-article-title"><strong>Dem Bundesnachrichtendienst steht ein Skandal ins Haus. Historiker haben entdeckt, dass der Dienst 2007 Personalakten von Mitarbeitern vernichtet hat, die einst SS und Gestapo angehörten.”</strong></h2>
<p>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">17.10.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">ZEITGESCHICHTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Brauner Bluff</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Auf der Jagd nach Wählerstimmen warben CDU und SPD in der Nachkriegszeit um die Veteranen der Waffen-SS. Eine Studie beschreibt, wie die Volksparteien dabei ausgenutzt wurden.</h2>
<div class="dig-text">
<div class="dig-absatz">Am Abend des 7. August 1953 ist der Jugendstil-Saal des Winterhuder Fährhauses gut gefüllt. Graublauer Zigarettenqualm schwebt über den Männern mit dem harten Gesicht. Unter ihrem Hemd tragen viele die Tätowierung der Blutgruppe am linken Oberarm. Es sind Veteranen der Waffen-SS, die sich in dem Hamburger Ausflugslokal versammelt haben.</div>
<div class="dig-absatz">Die Bundestagswahl steht bevor, und der Redner, ein kleingewachsener, schneidiger ehemaliger Oberleutnant, wirbt um Hitlers einstige Elitetruppe. Als alter Kriegskamerad müsse er sagen, dass er “immer das Gefühl besonderer Zuversicht” gehabt habe, wenn die Waffen-SS neben ihm kämpfte. Leider würden deren Angehörige oft mit denen der Gestapo verwechselt und zu Unrecht angeklagt, berichtet später erfreut eine Zeitschrift der Waffen-SS-Veteranen über die Veranstaltung.</div>
<div class="dig-absatz">Die Reaktion des Publikums auf die Rede ist nicht überliefert, aber einiges spricht dafür, dass der Hamburger Verkehrsdezernent dröhnenden Applaus bekam. Der Mann ist Sozialdemokrat, Volkswirt, steht damals am Beginn einer beispiellosen politischen Karriere und heißt: Helmut Schmidt.</div>
<div class="dig-absatz">Er ist nicht der Einzige, der um die Veteranen der Waffen-SS buhlt. Auch CDU-Kanzler Konrad Adenauer und SPD-Nachkriegschef Kurt Schumacher werben um die Wählerstimmen der früheren Elitetruppe, die von den alliierten Richtern im Nürnberger Militärtribunal zur “verbrecherischen Organisation” erklärt wurde. Adenauer besucht sogar Waffen-SS-General Kurt Meyer (“Panzer-Meyer”), der im Gefängnis im westfälischen Werl einsitzt, weil er 1944 in Frankreich etwa 20 kanadische Kriegsgefangene hinrichten ließ.</div>
<div class="dig-absatz">Später lobten Konservative wie der Philosoph Hermann Lübbe die Gründergeneration für ihren sanften Umgang mit der SS-Truppe. Die “Integration” habe die Stabilität der jungen Demokratie erst sichergestellt. Doch immer wieder wird diese Bewertung von jüngeren Historikern angezweifelt. Der Bielefelder Wissenschaftler Karsten Wilke hat diese These nun in besonderer Weise erschüttert. Wilke hat sich die “Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit” (HIAG) vorgenommen, den 1992 auf Bundesebene aufgelösten Traditionsverband der Waffen-SS, deren Unterlagen er auswerten konnte(*).</div>
<div class="dig-absatz">Danach gaben sich die Alt-Nazis zwar geläutert (“Wo das Verbrechen anfängt, hört die Kameradschaft auf”), doch intern dominierte der braune Ungeist. Das Entgegenkommen von Demokraten wie Schmidt oder Adenauer blieb im Kern ohne Gegenleistung. Stattdessen nutzten HIAG-Vertreter die verbreitete, aber unbegründete Angst vor ihrer Klientel, um sich eine Altersversorgung zu sichern und trugen durch öffentliche Geschichtsklitterung dazu bei, dass Verbrechen jahrelang ungeahndet blieben. Die HIAG schrieb “die Waffen-SS in die ,Legende von der sauberen Wehrmacht’ ein”, urteilt Wilke.</div>
<div class="dig-absatz">Dabei war die braune Truppe während des Krieges besonders rücksichtslos gegen Gefangene und Zivilisten vorgegangen. Zu den ursprünglich nur aus Freiwilligen, dann auch aus Wehrpflichtigen rekrutierten Divisionen, die sich als bewaffneter Teil der SS verstanden, gehörten zudem die SS-Totenkopfverbände, die die Konzentrationslager bewachten. Auch deshalb warfen die Nürnberger Richter der Waffen-SS Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.</div>
<div class="dig-absatz">Nach 1945 hatten deren Veteranen zwar keine politischen Ambitionen, wohl</div>
<div class="dig-absatz">aber wollten sie die gleichen schönen Übergangsgelder und Renten wie Wehrmachtsangehörige und natürlich eine Rehabilitation vom Nürnberger Urteil.</div>
<div class="dig-absatz">Die HIAG hielt daher nicht nur zur regierenden CDU engen Kontakt, sondern auch zu den oppositionellen Sozialdemokraten. Die SPD war als Partei des Widerstands eine moralische Instanz. Die Jahre im KZ hatten ihren Vorsitzenden Schumacher zum einbeinigen Krüppel gemacht. Dennoch empfing er 1951 eine HIAG-Delegation in Bonn und öffnete damit den Veteranen eine Tür zur SPD.</div>
<div class="dig-absatz">Der Einfluss der HIAG beruhte vor allem auf maßloser Übertreibung. Ihre Sprecher nahmen für sich in Anspruch, bis zu zwei Millionen Menschen zu vertreten, und sie lockten die Sozialdemokraten mit der Aussicht, “Millionen deutscher Stimmen zu gewinnen”. In Wahrheit lebten gerade einmal 250 000 Veteranen in Westdeutschland. Nur acht Prozent hatten sich bei der HIAG organisiert – kein sonderlich eindrucksvolles Potential. Aber der Bluff gelang.</div>
<div class="dig-absatz">Schumacher rechtfertigte sein Treffen mit dem Hinweis, es sei “keine gute Sache für eine junge Demokratie”, wenn sich ein so großer Block Unzufriedener bilde.</div>
<div class="dig-absatz">Vor allem der aus der Haft entlassene und später zum Bundessprecher der HIAG aufgestiegene “Panzer-Meyer” spielte geschickt mit diesen Ängsten. Mal drohte der charismatische Ex-General, seine Männer könnten “aus Dummheit” zu rechtsextremen Parteien abdriften, wenn sich die SPD nicht für sie einsetze. Dann wieder erzählte er, der sowjetische Botschafter habe den Kontakt zu ihm gesucht. Solche Versuche von östlicher Seite hätten “gewisse Erfolgschancen”, sollte die “Eingliederung der frühereren Waffen-SS-Angehörigen im demokratischen Staat auf Schwierigkeiten stoßen”.</div>
<div class="dig-absatz">Die SPD-Spitze war erstaunlich gutgläubig. Schon Schumacher übernahm unbesehen die Behauptung der HIAG, die Veteranen der Waffen-SS hätten sich überwiegend vom Nationalsozialismus gelöst und seien in eine “ausgesprochene Pariarolle” geraten, aus der man ihnen heraushelfen müsse.</div>
<div class="dig-absatz">Später hielten die SPD-Verteidigungspolitiker Fritz Erler – auch er einst ein Mann des Widerstands – und Helmut Schmidt den Kontakt zur HIAG. Sozialdemokraten traten auf deren Veranstaltungen auf und trugen dazu bei, dass die rechte Truppe gesellschaftsfähig blieb. Im Bundestag stimmte die SPD im Einklang mit der regierenden CDU dafür, dass die Waffen-SS in der Rentenfrage nach und nach der Wehrmacht zum Teil gleichgestellt wurde…</div>
<div class="dig-absatz">-</div>
<div class="dig-absatz">
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">26.09.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">GEHEIMDIENSTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Treuer Freund</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Jetzt freigegebene Akten belegen: Der BND hat den Ex-SS-Mann Walther Rauff gedeckt, obwohl dieser zu den Schlüsselfiguren des Holocaust gehörte.</h2>
<p>–</p>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">“In den fünfziger Jahren arbeiteten viele NS-Verbrecher für den BND.”</h2>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">28.02.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">Briefe</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">Ein politisches Signal</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Nr. 7/2011, Zeitgeschichte: Wie der BND NS-Kriegsverbrecher rekrutierte</h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Woche für Woche wird ein neuer Fall von Verstrickung übelster Nazis in den Bundesnachrichtendienst (BND) bekannt.</h2>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">17.01.2011</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">ZEITGESCHICHTE</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-ueberschrift dig-h">„Kerndeutsche Gesinnung“</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Der als „Schlächter von Lyon“ berüchtigte NS-Verbrecher Klaus Barbie war Agent des Bundesnachrichtendienstes</h2>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376539.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75376539.html</a></p>
<p>–</p>
<div class="dig-absatz"><b>S</b><strong>PIEGEL: Viele fanden sich dann auch im Auswärtigen Dienst der 1949 gegründeten Bundesrepublik wieder.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Conze: Wir haben da auch Zahlen: 1950/51 waren gut 42 Prozent der Angehörigen des Höheren Dienstes im Amt ehemalige NSDAP-Mitglieder. Das waren mehr als in den Jahren 1938/39.</strong></div>
<div class="dig-absatz">-</div>
<div class="dig-absatz"><strong>Kalter Krieg beim Eichmann-Prozess</strong><br />
<strong>Aktenklau für die Adenauer-Republik</strong><br />
<strong>Es war ein brisanter Auftrag, wohl abgesegnet vom BND: 1961 bestahl ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Adenauer nach SPIEGEL-Recherchen einen DDR-Anwalt und nahm Dokumente mit. Er wollte sicherstellen, dass im Eichmann-Prozess keine BRD-Politiker belastet werden.</strong><strong>Von Klaus Wiegrefe</strong><strong>Hamburg – Während des Eichmann-Prozesses in Israel haben ein Vertrauter des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer und ein Reporter der “Bild”-Zeitung aus dem Hotelzimmer eines DDR-Anwalts in Jerusalem Dokumente gestohlen, um sie dem Bundesnachrichtendienst (BND) zu übergeben. Pikantes Detail: Der Journalist war ein Schwager Axel Springers. Das geht aus Recherchen des SPIEGEL im Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Danach handelte sich bei den entwendeten Papieren um “Aufzeichnungen, Vollmachten und alle möglichen Unterlagen, in denen eine ganze Reihe von Namen westdeutscher Persönlichkeiten enthalten sind”.</strong><strong>Grund für den Diebstahl im Jahr 1961 im King David Hotel in Jerusalem: Adenauer fürchtete, während des Verfahrens gegen Adolf Eichmann könnten westdeutsche Politiker oder Beamte aufgrund ihrer Vergangenheit im “Dritten Reich” belastet werden und dass auf diese Weise das Ansehen der jungen Bundesrepublik leide. Der bestohlene DDR-Anwalt Friedrich Karl Kaul beobachtete nämlich im Auftrag Ost-Berlins das Verfahren und beschuldigte immer wieder öffentlich die Bundesregierung, Alt-Nazis zu decken.</strong><strong>Eichmann zählte zu den wichtigsten Organisatoren des Holocaust und war 1960 aus Argentinien nach Israel entführt worden, wo er vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren sorgte weltweit für großes Aufsehen, und Adenauer schickte daher eine offizielle Beobachterdelegation nach Jerusalem.</strong><strong>Zu ihr zählte einer der beiden Diebe, nämlich Rolf Vogel, Reserveoffizier der Bundeswehr und dort in psychologischer Kriegführung geschult. Der PR-Fachmann galt in Bonn als Mann des BND und zählte zu den Vertrauten des Kanzlers.</strong><strong>Für das Eichmann-Verfahren ließ er sich von seinem aktuellen Posten im Verbindungsbüro der Europäischen Gemeinschaften (EG) in Bonn entbinden. In Jerusalem firmierte er offiziell als Journalist und schrieb für die “Deutsche Zeitung”. Insgeheim hatte er jedoch den Auftrag, “das Bundeskanzleramt ständig auf dem Laufenden” zu halten”, wie es in den Akten vermerkt wurde. Dafür wurde er auch bezahlt. Mehrfach berichtete Vogel direkt an Adenauer.</strong><strong>Vogel sollte vor allem verhindern, dass die DDR den Eichmann-Prozess für Propagandazwecke instrumentalisierte. Wahrscheinlich kam es deshalb auch zu dem Diebstahl. Immer wieder lancierte die SED Namenslisten von Belasteten in Bonner Diensten, vorneweg Hans Globke, Kanzleramtschef Adenauers. Globke hatte 1936 den offiziellen Kommentar zu den Nürnberger Rassegesetzen mitverfasst.</strong><strong>Der Diebstahl erfolgte am Abend des 29. Juni 1961 in Kauls Zimmer im King David Hotel in Jerusalem. Vogels Begleiter war Frank Lynder, Reporter bei der “Bild”-Zeitung und nach Angaben des Auswärtigen Amtes während des Zweiten Weltkrieges Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.</strong><strong>Ob die beiden Männer bei Kaul einbrachen oder den Advokaten trickreich bei einem Besuch ablenkten und dann die Papiere entwendeten, geht aus den Akten nicht eindeutig hervor. Gegenüber Gerhard von Preuschen, dem Leiter der Beobachterdelegation in Jerusalem, erklärten sie, sie hätten das “Aktenstück aus dem Hotelzimmer Kaul im Hotel King David unbemerkt entnommen”…</strong><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69174701.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html">http://www.spiegel.de/einestages/die-deutschen-und-der-holocaust-a-950029.html</a><a href="http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html">http://www.spiegel.de/einestages/nazi-taeter-a-946732.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html">http://www.spiegel.de/einestages/zweiter-weltkrieg-a-948296.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119401.html</a></p>
<p>–</p>
<div class="article-function-box-wide clearfix">
<div id="spShortDate">29.01.2008</div>
</div>
<div class="dig-artikel" lang="de">
<h2 class="dig-artikel-hgroup"><span class="dig-oberzeile dig-h">NAHAUFNAHME</span><span class="dig-ueberschrift dig-h">„ALLE BERÜHMTEN FAMILIEN WAREN DABEI“</span></h2>
<h2 class="dig-artikel-hgroup">Der Historiker Stephan Malinowski über die Begeisterung des deutschen Adels für die Nationalsozialisten</h2>
<div class="dig-text">
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Herr Malinowski, Hitler galt vielen Adligen als Parvenü. Henning von Tresckow soll gesagt haben, man müsse ihn “wie einen tollen Hund abschießen”. Was bedeutete dieser Herrenhabitus für das Verhältnis des Adels zu den Nationalsozialisten?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Zunächst einmal trug er dazu bei, dass Hitler möglich wurde. Denn der Adel unterschätzte die Nazis aus genau dieser Herrenhaltung heraus – am deutlichsten formuliert 1933 von Hitlers Steigbügelhalter und Vizekanzler Franz von Papen: Man habe den NSDAP-Chef “engagiert”, in zwei Monaten sei Hitler “in die Ecke gedrückt, dass er quietscht”. Bekanntlich kam es dann genau andersherum. Dieser Habitus spielte dann aber auch für den Entschluss zum Staatsstreich eine Rolle, denn in einer Gesellschaftsschicht, die tausend Jahre lang Herrschaft ausgeübt hatte, gab es kaum absolutes Parteigängertum und Führertreue bis zum bitteren Ende. Für den Adel war das eher eine Art selbstgewähltes Bündnis. Zu den unbestreitbaren Ehrentaten der Männer des 20. Juli gehört, dass sie dieses Bündnis von sich aus aufgekündigt haben.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Aber was hatte der Nationalsozialismus Adligen überhaupt zu bieten?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Karrieren und Landbesitz zum Beispiel. Von den rund 10 000 adligen Offizieren im Kaiserreich wurden nach 1918 nur rund 900 in die stark verkleinerte Reichswehr übernommen. Es gab nach dem Ersten Weltkrieg Tausende regelrecht arbeitslose preußische Adlige, die auf nichts anderes vorbereitet worden waren als eine Karriere beim Militär – traditionell Absicherung für nachgeborene Söhne, die keinen Grundbesitz erbten.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Und die Aufrüstung der Nazis öffnete dieses Tor dann wieder.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Richtig. Die Anzahl der adligen Offiziere schnellte nach 1933 innerhalb von zwei Jahren von 900 auf rund 2300 hoch. Dazu kamen Karrierechancen als Folge politischer Säuberungen im höheren Verwaltungsdienst und in der Diplomatie. Nicht zu vergessen auch die Posten bei der SS – fast jeder fünfte SS-Obergruppenführer, also die zweithöchste Rangstufe, stammte aus dem Adel. Es begegneten sich in der SS viele klangvolle Namen: Alvensleben, Bülow, Pückler, Steuben, Uslar, Westphalen oder Henckel-Donnersmarck.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Und andere hofften auf Beuteland aus Hitlers Feldzügen?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Die Nazis hatten ja große Schwierigkeiten, für ihre Ostsiedlungspolitik das vielbeschworene “Volk ohne Raum” zu finden. Aus Arbeitern wollte Hitler Wehrbauern machen, aber die mochten nicht. Ganz anders der Adel: Der Großherzog von Oldenburg etwa schrieb schon Anfang Juni 1941 an SS-Chef Heinrich Himmler, dass einige seiner sechs Söhne gern im Osten siedeln würden, ob man sich nicht schon mal eine Option für den Kauf “größerer Güter” sichern könne. Es gibt weitere Beispiele. Hält man sich den materiellen Aspekt vor Augen, ist es weniger erstaunlich, dass viele Adlige so lange mitgemacht haben.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Aber vor 1933 hatten die adligen Herren doch allen Grund, sich vor den Nazis eher zu fürchten. In der NSDAP gab es einen starken sozialistischen Flügel, und unter Hitlers SA-Schlägern fanden sich viele Proletarier und Landarbeiter.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Das Verhältnis zwischen Adel und Nationalsozialismus ist die Geschichte eines Missverständnisses. Was die Adligen in der braunen Partei sahen, war nicht das, was sie dann bekamen. Als Kampfbewegung stand sie radikal gegen alles, wogegen auch der Adel stand: Demokratie, Republik, Parlamentarismus, Parteienstaat, Sozialdemokratie. Aus seiner Sicht war das also eine Organisation, mit der man etwas anfangen konnte, die man reiten konnte wie ein Pferd – und es dauerte lange, bis der Adel merkte, dass sich das Verhältnis von Ross und Reiter verkehrt hatte.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Welchen Anteil hat der Antisemitismus?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Der größte deutsche Adelsverband, die Deutsche Adelsgenossenschaft, führte bereits 1920 einen Arierparagraphen ein. Als Gruppe hat sich der Adel ja immer über Blut definiert. Dass auch die Nazis in Kategorien wie Blut und Rasse dachten, hat nachweislich viele Adlige angesprochen.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Wie weit spielte der Adel den Nazis in die Hände?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: Es gibt ab etwa 1930 eine nachweisbare Bewegung im gesamten deutschen Adel in die NSDAP hinein. Das fängt mit August Wilhelm Prinz von Preußen an, dem vierten Sohn des letzten Kaisers, der in Bierzelten für die Nazis auftrat, und gilt für viele andere Geschlechter. Es gibt innerhalb des preußischen Adels praktisch keine der berühmten Familien, die nicht dabei ist.</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>SPIEGEL: Können Sie Zahlen nennen?</strong></div>
<div class="dig-absatz"><strong>Malinowski: In der winzig kleinen Gruppe des Hochadels werden rund 70 Fürsten, Prinzen und Prinzessinnen noch vor 1933 Parteigenossen. Bis 1941 sind es etwa 270. Beim niederen Adel sieht es nicht anders aus. Man findet in den Mitgliedskarteien der NSDAP 34 Bismarcks, 41 Schulenburgs, 43 Bredows, 40 Bülows, 43 Kleists, 53 Arnims, 78 Wedels – insgesamt allein aus einer Stichprobe von 350 Familien fast 3600 Adlige. Und jeder Vierte trat vor 1933 ein…</strong></div>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14937187.html">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14937187.html</a></p>
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<h2 class="beitrags-titel">Gemeinschaftsschule – woher der Begriff stammt… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=23617&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/GemeinschaftsschuleHitler1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-23604" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/08/GemeinschaftsschuleHitler1-720x1024.jpg" alt="GemeinschaftsschuleHitler1" width="720" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Adolf Hitlers Jugend geht in die Gemeinschaftsschule”. Ausriß.</strong></p>
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<h2 class="beitrags-titel">Stephan J. Kramer – Chef des Verfassungsschutzes in Thüringen – die kuriosen Parteien-Wechsel. Erst Helmut-Kohl-CDU, dann Genscher-FDP, dann Helmut-Schmidt-SPD…Kramer-SPD in Thüringen-Wahlumfragen auf 10 Prozent abgesackt…Wieso trat Kramer ausgerechnet in eine Partei ein, deren Ikone Helmut Kohl solche Wertvorstellungen hat? “Kohl spendete NS-Verbrechern”. “Wie Kohl antisemitische Vorurteile verbreitete”:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/18/stephan-j-kramer-chef-des-verfassungsschutzes-in-thueringen-die-kuriosen-parteien-wechsel-erst-cdu-dann-fdp-dann-spd/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/18/stephan-j-kramer-chef-des-verfassungsschutzes-in-thueringen-die-kuriosen-parteien-wechsel-erst-cdu-dann-fdp-dann-spd/</a>.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel">KZ Buchenwald, jüdischer Ex-Häftling Naftali Fürst (Israel) 2020 zur Selbstbefreiung: “Es war der 11. April 1945, gegen Mittag… Die Häftlinge verließen ihre Baracken und vertrieben die SS-Männer aus dem Lager. Buchenwald wurde von den Häftlingen, den Mitgliedern der starken Widerstandsorganisation… aus eigener Kraft befreit.” Jude Naftali Fürst widerspricht damit den nach 1990 nahezu gleichgeschaltet von interessierter Seite verbreiteten Behauptungen, daß es keine Selbstbefreiung gegeben habe. Regisseur Philipp Kadelbach und Drehbuchautor Stefan Kolditz laut Medienberichten: “Keine Selbstbefreiung des Lagers, sondern Befreiung durch die Amerikaner.” Wer lügt, wer sagt die Wahrheit? <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=48130&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/buchenwald-stefan-kolditz/" rel="tag">buchenwald &#8211; stefan kolditz</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/mdr-und-buchenwald-selbstbefreiung/" rel="tag">mdr und buchenwald-selbstbefreiung</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/naftali-fuerst-israel-kz-buchenwald-selbstbefreiung/" rel="tag">naftali fürst-israel-kz buchenwald-selbstbefreiung</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/stefan-kolditz/" rel="tag">stefan kolditz</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Naftali Fürst, geboren 1932 in Bratislava (Slowakei), ist als Zwölfjähriger zusammen mit seinen Eltern und seinem Bruder Shmuel als Jude von den Nationalsozialisten über das Vernichtungslager Auschwitz in das KZ Buchenwald verschleppt worden. Heute lebt er in Haifa (Israel) und ist Vorsitzender des Häftlingsbeirates KZ Buchenwald. Seine Lebensgeschichte hat er unter dem Titel „Wie Kohlestücke in den Flammen des Schreckens“ erstmals 2008 veröffentlicht. Naftali Fürst hätte seine Rede im Rahmen des Gedenkaktes im Deutschen Nationaltheater am 5. April 2020 gehalten.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Auf Fotos, die wenige Tage nach der Selbstbefreiung des Lagers aufgenommen wurden, sieht man Naftali Fürst.” MDR, 24.9. 2019</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48140" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst2-1024x753.jpg" alt="Fürst2" width="1024" height="753" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48138" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst1-1024x114.jpg" alt="Fürst1" width="1024" height="114" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Die Häftlinge verließen ihre Baracken und vertrieben die SS-Männer aus dem Lager. Buchenwald wurde von den Häftlingen, den Mitgliedern der starken Widerstandsorganisation, die seit 1937, also seit Errichtung des Lagers, dort existierte, aus eigener Kraft befreit.” Ausriß, Rede von Naftali Fürst 2020</h2>
<p><a href="https://www.thueringer-erklaerung.de/naftali-fuerst">https://www.thueringer-erklaerung.de/naftali-fuerst</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48142" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/F%C3%BCrst3-1024x505.jpg" alt="Fürst3" width="1024" height="505" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/19/kz-buchenwald-willy-blum-stefan-jerzy-zweig-und-der-opfertausch-welches-wichtige-detail-interessanterweise-bei-hans-joachim-schaedlichroman-anders-volkhard-knigge-susanne-hantke-fehlt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/05/19/kz-buchenwald-willy-blum-stefan-jerzy-zweig-und-der-opfertausch-welches-wichtige-detail-interessanterweise-bei-hans-joachim-schaedlichroman-anders-volkhard-knigge-susanne-hantke-fehlt/</a></h2>
<p>–</p>
<h2><strong>Wie es Schriftsteller Hans Joachim Schädlich sieht – völlig anders als der jüdische Buchenwald-Häftling Naftali Fürst: </strong></h2>
<h2><strong>“…Und eine Selbstbefreiung des Lagers gab es auch nicht…In Wirklichkeit waren es amerikanische Truppen, die mit der SS in Buchenwald Schluß gemacht haben. Das war am 11. April 1945…” Zitat aus Schädlich-Roman “Anders”(Rowohlt)<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/25/kz-buchenwald-die-selbstbefreiung-vom-11-april-1945-bezeugt-in-einem-bericht-der-aufklaerungsabteilung-der-3-us-army-an-den-stab-merkwuerdig-in-den-unter-dem-westdeutschen-gedenkstaettenchef-v/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/25/kz-buchenwald-die-selbstbefreiung-vom-11-april-1945-bezeugt-in-einem-bericht-der-aufklaerungsabteilung-der-3-us-army-an-den-stab-merkwuerdig-in-den-unter-dem-westdeutschen-gedenkstaettenchef-v/</a>. “…Jerzy Zweig redet noch immer von der Selbstbefreiung des Lagers am 11. Mai 1945…”</strong></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">Wie es Susanne Hantke sieht – völlig anders als Buchenwald-Häftling Naftali Fürst: “Befreiung. Am 11. April 1945 erreichte die 6. Panzerdivision der 3. US-Armee das KZ Buchenwald. Nachdem die SS panisch die Flucht ergriffen hatte, besetzten Häftlinge des Lagerwiderstandes noch während der Frontkämpfe die Türme und übernahmen die Verwaltung des Lagers.”(Aus “Schreiben und Tilgen” – Susanne-Hantke-Buch – “Herausgegeben von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora”. “Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie von der Thüringer Staatskanzlei”. Das Buch  erschien 2018 – also unter der Regierung des Niedersachsen Ramelow/LINKE.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">-</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Wie das Thüringer Schulportal die Vorgänge um den 11. April 1945 im KZ Buchenwald beschreibt – ganz anders als Buchenwald-Häftling Naftali Fürst: “Nach der Flucht der SS vor den amerikanischen Panzern besetzen Häftlinge der Widerstandsgruppen die Wachtürme und das Lagertor”. Wahrheit oder Lüge? </strong></h2>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Das Thüringer Schulportal ist ein Kooperationsprojekt des</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Werner- Seelenbinder- Straße 7?<a href="https://www.schulportal-thueringen.de/media/detail?tspi=3918">https://www.schulportal-thueringen.de/media/detail?tspi=3918</a></strong></h2>
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<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/09/RamelowSofa2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-37995" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/09/RamelowSofa2-1024x714.jpg" alt="RamelowSofa2" width="1024" height="714" /></a></p>
<p><strong>Was Linke-Ramelow mitverantwortet.</strong></p>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">“Auch Apitz verbreitete die Lüge von der Selbstbefreiung und ihr folgten weitere.” Deutschlandfunk 2016.</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none"></h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Hat also laut Deutschlandfunk der Jude Naftali Fürst gelogen, wenn er von Schüssen auf dem Appellplatz, der Vertreibung der SS-Leute durch die Häftlinge spricht?.</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">–</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Jüdische Allgemeine 2015 über die West-Version von “Nackt unter Wölfen: “Es ist ein Film zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald durch die US-Armee”.</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">-</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Kölnische Rundschau: “Es ist der 11. April 1945. Die Amerikaner werden in Kürze das Konzentrationslager oberhalb von Weimar erreichen und 21 000 Überlebende befreien.”</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">–</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Freie Presse/Chemnitz:”…Tag der Voraufführung des neuen Films “Nackt unter Wölfen mit geladenen Gästen. Auf der Terrasse der Weimarlandhalle geben Beteiligte Interviews. Regisseur Philipp Kadelbach und Drehbuchautor Stefan Kolditz sagen, dass der Schluss im neuen Film nicht mehr so heroisch ist wie beim alten. <em>Keine Selbstbefreiung</em> des Lagers, sondern Befreiung durch die Amerikaner.” Wahrheit oder Lüge?</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">–</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">Weltexpresso, Kolditz-Interview 2016: “Als erstes haben wir die Geschichte, so wie sie von Apitz geschrieben war, in den Teilen korrigiert, die für uns aus heutiger Sicht nicht mehr haltbar sind. Der Roman konzentriert sich sehr stark auf die kommunistische Perspektive.  Apitz beschreibt das Ende vom KZ Buchenwald als  militärische Selbstbefreiung der Häftlinge im Kampf gegen die SS. Das hat es so nie gegeben! Es ist dann natürlich auch Teil einer Legende in der DDR geworden.” Wahrheit oder Lüge?.</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">–</h1>
<h1 class="a-size-large a-spacing-none">TV Today: …”Der Roman erzählt die Geschichte einer Selbstbefreiung. Die hat es aber nicht gegeben”, sagt Stefan Kolditz…Wahrheit oder Lüge?</h1>
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<h2 class="beitrags-titel">“Die Geschichte wird gefälscht. So auch die des berüchtigten KZ Buchenwald. Als der damalige Ministerpräsident Vogel 1992 in Weimar die ehemaligen KZ-Häftlinge anläßlich des Jahrestages der Selbstbefreiung begrüßte, sprach er davon, daß es „den Amerikanern“ zu verdanken sei, daß die Häftlinge ihre Freiheit wiedererlangt hätten. In diesem Moment erhob der jüdische Kommunist <strong>Emil Carlebach</strong> (1914-2001) lautstark seine Stimme und rief: „SIE LÜGEN, HERR MINISTERPRÄSIDENT.“ Denn dieser Vogel hatte gelogen, es war bekannt: Die Häftlinge hatten sich selber befreit. Es ist nicht das einzige Mal, bei dem gelogen wurde.” Saschas Welt.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Die Beschreibung der Vorgänge des 11. April 1945 durch den jüdischen Ex-Häftling Naftali Fürst entspricht der Darstellung im DDR-Film “Nackt unter Wölfen” – KZ-Häftlinge feuern auf die SS, erobern die mit SS-Leuten besetzten Wachtürme. In der West-Version des Films(westdeutscher Regisseur Philipp Kadelbach und ostdeutsche Beraterin Susanne Hantke) fällt indessen an diesem Tag im KZ kein einziger Schuß.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Ab 1.32.40 ist zu sehen: “Die SS ist geflohen” – Häftlings-Durchsage.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Aber wenn die SS geflohen ist, wie konnten die Häftlinge dann noch – siehe Angaben der US-Army – 125 SS-Leute überwältigen, entwaffnen, festnehmen? Zeigen Kadelbach/Hantke, wie die Häftlinge die 125 SS-Männer in eine Lagerbaracke sperren? Kriegt man zu sehen, wie bewaffnete Häftlinge die Wachtürme erobern, mit heftigen Schußwechseln? Nichts davon –  man hört keinen einzigen Schuß. Von Selbstbefreiung kann also keine Rede sein, sollen naive Gemüter glauben.</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Die Potsdamer Ufa Fiction drehte unter MDR-Federführung, wurde mitgeteilt.</strong></h2>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>…Stefan Kolditz, Jahrgang 1956, schreibt gerade an zwei Drehbüchern für den “Tatort”…Von Kolditz stammt das Drehbuch zu “Nackt unter Wölfen”… TLZ 2014. </strong></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">“Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, hat das Filmprojekt trotz anfänglicher Bedenken unterstützt.” DLF zu “Nackt unter Wölfen”.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/23/kz-buchenwald-nackt-unter-woelfen-von-regisseur-philipp-kadelbach-und-beraterin-susanne-hantke-ideologischer-lehrfilm-ueber-boese-sadistisch-brutale-kommunistische-kapos-die-schluesselsze/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/23/kz-buchenwald-nackt-unter-woelfen-von-regisseur-philipp-kadelbach-und-beraterin-susanne-hantke-ideologischer-lehrfilm-ueber-boese-sadistisch-brutale-kommunistische-kapos-die-schluesselsze/</a></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Tagesspiegel: …Stefan Kolditz, der Drehbuchautor der Neuverfilmung von „Nackt unter Wölfen“, geboren und aufgewachsen in der DDR, hat das Buch in der Schule gar nicht erst gelesen. Nicht, weil es schlecht war, nur, weil er es lesen sollte. Aus dem gleichen Grund sah er als Jugendlicher auch nie Frank Beyers Verfilmung von 1963 mit Armin Mueller-Stahl. Susanne Hantke, heute Apitz-Forscherin, Herausgeberin der textkritischen Neuausgabe im Aufbau-Verlag, Autorin des erhellenden 60-seitigen Nachworts, geboren und aufgewachsen in der DDR, las den Roman damals nur zur Hälfte…”</strong></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">FAZ: …Kolditz selbst ist erst im Zuge der Neuverfilmung mit dem Buch in Berührung gekommen. „Ich habe es in der DDR nicht gelesen“, sagt er…</h2>
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<h2 class="beitrags-titel">FAZ: …In einer früheren Fassung hatte der Schriftsteller die Vorgänge noch historisch korrekt beschrieben: Die SS flieht vor den herannahenden Amerikanern und die Häftlinge besetzen das Lager…</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/11/07/feindliche-uebernahme-von-19891990-die-anderefranzoesische-sicht-von-le-monde-diplomatique-annexionannektierung-statt-wiedervereinigung-il/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/11/07/feindliche-uebernahme-von-19891990-die-anderefranzoesische-sicht-von-le-monde-diplomatique-annexionannektierung-statt-wiedervereinigung-il/</a>.</strong></h2>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>Film “Nackt unter Wölfen” – West-Version: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/philipp-kadelbach-und-susanne-hantke/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/philipp-kadelbach-und-susanne-hantke/</a></strong></h2>
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<h1 id="title" class="a-size-large a-spacing-none"><strong>Schlüsselszene im Steinbruch ab 40.35(youtube)  – ein roter deutscher Kapo, gut erkennbar am roten Dreieck an der Jacke, sagt zu altem, ausländischen völlig entkräfteten Häftling(schwarzes Dreieck!): “Was soll das, schläfst du hier? Trag mal den Stein da rüber.” Sein Sohn, ebenfalls Häftling, bittet den roten Kapo:”Ich mach das”. Der rote Kapo akzeptiert das nicht:”Los jetzt!” Es handelt sich um einen großen, sehr schweren Stein. Der alte Mann nimmt den Stein mit letzter Kraft, bricht nach wenigen Schritten zusammen. Die Filmszene ist frei erfunden, hat mit dem Apitz-Buch, historischen Fakten nichts zu tun…<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/21/kz-buchenwald-selbstbefreiung-kuriose-rolle-der-us-army-viele-widersprueche-in-offiziellen-darstellungen-nach-1990-vor-70-jahren-am-11-april-1945-befreiten-us-amerikanische-truppen-das-konze/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/21/kz-buchenwald-selbstbefreiung-kuriose-rolle-der-us-army-viele-widersprueche-in-offiziellen-darstellungen-nach-1990-vor-70-jahren-am-11-april-1945-befreiten-us-amerikanische-truppen-das-konze/</a></strong></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-46878" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch1-1024x827.jpg" alt="Steinbruch1" width="1024" height="827" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – der rote kommunistische Kapo im Steinbruch.</strong></p>
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<h1 class="ChapterTitle">Wer Hitler wählt, wählt den Krieg. Deutsche Kommunisten, KPD</h1>
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<p><strong>Die Potsdamer Ufa Fiction drehte unter MDR-Federführung, wurde mitgeteilt. Warum der Film den Deutschen Fernsehpreis erhielt…</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-46880" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch2-1024x815.jpg" alt="Steinbruch2" width="1024" height="815" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – roter deutscher Kapo und ausländischer Häftling.</strong></p>
<p><a href="https://sascha313.wordpress.com/2020/04/06/selbstbefreiung-kz-buchenwald-gedenken-2020/">https://sascha313.wordpress.com/2020/04/06/selbstbefreiung-kz-buchenwald-gedenken-2020/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-46882" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch4-1024x643.jpg" alt="Steinbruch4" width="1024" height="643" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – alter ausländischer Häftling mit entsetzlich schwerem Stein – deutscher roter Kapo schaut zu…</strong></p>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>…Stefan Kolditz, Jahrgang 1956, schreibt gerade an zwei Drehbüchern für den “Tatort”…Von Kolditz stammt das Drehbuch zu “Nackt unter Wölfen”… TLZ 2014. </strong></h2>
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<h1 class="headline small">Stefan Kolditz (Drehbuchautor) über die Arbeit an “Nackt unter Wölfen”/ARD</h1>
<h2 class="subtitle small">Vom Unwert der Ideologien</h2>
<h2 class="subtitle small">“Nackt unter Wo?lfen” ist ein zentraler deutscher Roman des 20. Jahrhunderts. In der DDR geho?rten er und der Film von Frank Beyer zum Kanon der antifaschistischen Selbstdarstellung, bei der u?ber Nacht 17 Millionen zu unbelasteten Antifaschisten geworden waren… Wahrheit oder Lüge?</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-46884" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/04/Steinbruch5-1024x750.jpg" alt="Steinbruch5" width="1024" height="750" /></a></p>
<p><strong>Ausriß – alter Häftling bricht unter der Last des Steins erwartungsgemäß zusammen – Sohn will ihm helfen. Wie man sich also deutsche kommunistische Kapos des antinazistischen Widerstands vorzustellen hat.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Nackt unter Wölfen” – die Westversion, die westlichen ideologischen Leitlinien und Denkmuster, der “Respekt” vor der westlichen (NATO-)Führungsmacht, die Delegitimierung des kommunistischen Widerstands, der Kommunisten(“Wer Hitler wählt, wählt den Krieg”):</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/NivenNuW1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48217" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/05/NivenNuW1-1024x566.jpg" alt="NivenNuW1" width="1024" height="566" /></a></h2>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<h2 class="beitrags-titel">Bill Niven, Ausriß: “…versuchen die Filmemacher konsequent, mit dem antifaschistischen Mythos…aufzuräumen. In der Neuversion gibt es keine Selbstbefreiung durch die kommunistische Widerstandsgruppe…Der Leiter des des illegalen Widerstands Bochow und der Lagerälteste Krämer zum Beispiel werden zu gefühllosen Automaten reduziert”. Siehe erfundene Steinbruch-Schlüsselszene…</h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Erfurter West-Stasi-Gründer Reinhard Gehlen:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/</a>.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Die in Mosambik ermordeten Thüringer, was die West-Stasi damit zu tun hat – wann gibts dazu mal ne Landtagsdebatte?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/28/renamo-terrorism-in-mozambique-von-alex-vines-centre-for-southern-african-studies-university-of-york-wie-westdeutschland-und-sein-geheimdienst-bnd-den-kaltenheissen-krieg-u-a-gegen-ostdeut/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/28/renamo-terrorism-in-mozambique-von-alex-vines-centre-for-southern-african-studies-university-of-york-wie-westdeutschland-und-sein-geheimdienst-bnd-den-kaltenheissen-krieg-u-a-gegen-ostdeut/</a>.</h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/</a>.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Großer Positionierungsbedarf in der Zivilgesellschaft von Weimar?</h2>
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]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/08/afd-brandner-am-8-8-2018-in-kz-gedenkstaette-buchenwald-die-merkwuerdige-stellungnahme-was-alles-fehlt-siehe-afd-nrw-anfrage/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Ich will meine Akte. Wie westdeutsche Geheimdienste Ostdeutsche bespitzeln.&#8220; Autor Robert Allertz, Verlag Das Neue Berlin. &#8222;Mindestens 71500 namentlich bekannte Ostdeutsche wurden systematisch observiert &#8211; vom Westen.&#8220; Bespitzelung dieser Art &#8211; uraltbekannt seit Gründung der DDR, entsprechende MfS-Reaktionen. Nazi-Kriegsverbrecher im  BND. Der NSU-Prozeß und die Geheimdienste. Nach wie vor keine CIA-BND-Unterlagenbehörde&#8230;</title>
		<link>http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/04/20/ich-will-meine-akte-wie-westdeutsche-geheimdienste-ostdeutsche-bespitzeln-autor-robert-allertz-verlag-das-neue-berlin-mindestens-71500-namentlich-bekannte-ostdeutsche-wurden-systematisch-obs/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 16:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bespitzeln von DDR-Bürgern]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimdienste und Regime Change 1989/90]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi-Kriegsverbrecher im BND]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/07/11/vor-allem-das-landesamt-fuer-verfassungsschutz-in-thueringen-spielt-ja-ne-grosse-rolle-der-nsu-prozess/ https://www.jungewelt.de/artikel/328118.ich-will-meine-akte.html https://www.eulenspiegel.com/verlage/das-neue-berlin/titel/ich-will-meine-akte.html https://www.amazon.de/Ich-will-meine-Akte-Geheimdienste-ebook/dp/B073QYDNKY &#8222;Hans Modrow und die West-Schlapphüte&#8220; &#8211; n-tv:https://www.n-tv.de/politik/Hans-Modrow-und-die-West-Schlapphuete-article20309721.html &#8211; Stephan J. Kramer – Chef des Verfassungsschutzes in Thüringen – die kuriosen Parteien-Wechsel. Erst Helmut-Kohl-CDU, dann Genscher-FDP, dann Helmut-Schmidt-SPD…Kramer-SPD in Thüringen-Wahlumfragen auf 10 Prozent abgesackt…Wieso trat Kramer ausgerechnet in eine Partei ein, deren Ikone Helmut Kohl solche Wertvorstellungen hat? “Kohl spendete NS-Verbrechern”. “Wie [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/07/11/vor-allem-das-landesamt-fuer-verfassungsschutz-in-thueringen-spielt-ja-ne-grosse-rolle-der-nsu-prozess/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/07/11/vor-allem-das-landesamt-fuer-verfassungsschutz-in-thueringen-spielt-ja-ne-grosse-rolle-der-nsu-prozess/</a></p>
<p><a href="https://www.jungewelt.de/artikel/328118.ich-will-meine-akte.html">https://www.jungewelt.de/artikel/328118.ich-will-meine-akte.html</a></p>
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<p><a href="https://www.amazon.de/Ich-will-meine-Akte-Geheimdienste-ebook/dp/B073QYDNKY">https://www.amazon.de/Ich-will-meine-Akte-Geheimdienste-ebook/dp/B073QYDNKY</a></p>
<p><strong>&#8222;Hans Modrow und die West-Schlapphüte&#8220; &#8211; n-tv:</strong><a href="https://www.n-tv.de/politik/Hans-Modrow-und-die-West-Schlapphuete-article20309721.html">https://www.n-tv.de/politik/Hans-Modrow-und-die-West-Schlapphuete-article20309721.html</a></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Stephan J. Kramer – Chef des Verfassungsschutzes in Thüringen – die kuriosen Parteien-Wechsel. Erst Helmut-Kohl-CDU, dann Genscher-FDP, dann Helmut-Schmidt-SPD…Kramer-SPD in Thüringen-Wahlumfragen auf 10 Prozent abgesackt…Wieso trat Kramer ausgerechnet in eine Partei ein, deren Ikone Helmut Kohl solche Wertvorstellungen hat? “Kohl spendete NS-Verbrechern”. “Wie Kohl antisemitische Vorurteile verbreitete”. Geheimdienstmann und Kriegsverbrecher Gehlen – ein Erfurter:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/18/stephan-j-kramer-chef-des-verfassungsschutzes-in-thueringen-die-kuriosen-parteien-wechsel-erst-cdu-dann-fdp-dann-spd/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/18/stephan-j-kramer-chef-des-verfassungsschutzes-in-thueringen-die-kuriosen-parteien-wechsel-erst-cdu-dann-fdp-dann-spd/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GeraCIABNDCIANSAStasi.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-18647" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GeraCIABNDCIANSAStasi-1024x415.jpg" alt="GeraCIABNDCIANSAStasi" width="1024" height="415" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Gera.</h2>
<p>&#8212;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Wie weit und flächendeckend die Bespitzelung reichte, können sich viele Ostdeutsche kurioserweise auch heute offenbar immer noch nicht vorstellen. Nach wie vor fehlen eine entsprechende Bundesbehörde, ein Bundesbeauftragter wie im Falle der Stasi-Unterlagen. Nach wie vor gibt es zudem keine CIA-BND-Unterlagenbehörde zur Spionage gegen die DDR, zur Vorbereitung des &#8222;Regime Change&#8220;.</strong></h2>
<p><a href="https://de.sputniknews.com/politik/20180119319143759-modrow-bnd-bespitzelung/">https://de.sputniknews.com/politik/20180119319143759-modrow-bnd-bespitzelung/</a></p>
<p><img src="https://www.eulenspiegel.com/images/verlag/cover/mittel/9783360013033.jpg" alt="Â»Ich will meine AkteÂ«" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/02/21/nato-spionage-in-der-ddr-der-mdr-2018-mit-einem-beispiel-was-alles-fehlt-westdeutsche-und-amerikanische-geheimdienste-huellen-sich-in-schweigen-nach-wie-vor-keine-cia-bnd-unterlagenbehoerde/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/02/21/nato-spionage-in-der-ddr-der-mdr-2018-mit-einem-beispiel-was-alles-fehlt-westdeutsche-und-amerikanische-geheimdienste-huellen-sich-in-schweigen-nach-wie-vor-keine-cia-bnd-unterlagenbehoerde/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/BNDAktenStasiTA.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-22408" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/BNDAktenStasiTA-1024x943.jpg" alt="BNDAktenStasiTA" width="1024" height="943" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. &#8222;&#8230;und auch BND-Spitzel gehören ans Tageslicht!&#8220; TA-Leserbrief</strong></p>
<p><span id="more-18522"></span></p>
<h2 class="beitrags-titel">”KALTER KRIEG. 10.000 BND-Agenten spionierten in der DDR”. DIE WELT:<a href="https://www.welt.de/politik/article1273579/10-000-BND-Agenten-spionierten-in-der-DDR.html">https://www.welt.de/politik/article1273579/10-000-BND-Agenten-spionierten-in-der-DDR.html</a></h2>
<p><strong>…Der BND will die Zahl von 10.000 Agenten in der DDR weder dementieren noch bestätigen. „Uhl und Wagner haben in ihrem Buch gezeigt, dass der BND bei der Aufklärung in der DDR gut aufgestellt war“, sagt BND-Sprecher Stefan Borchert lediglich.</strong></p>
<div class="c-inline-element c-inline-element--has-commercials"><strong> </strong></div>
<p><strong>Die BND-Spionage in der DDR bietet nach Ansicht von Uhl weiter viel Stoff für die Forschung. Die Aktenlage habe jedoch starke Lücken. „Das was zugänglich ist, ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt von dem, was noch im Archiv liegen muss“, sagt der Historiker. Laut Borchert hat der BND bisher etwa 2000 Akten aus der Zeit von 1951 bis 1991 an das Bundesarchiv abgegeben…DIE WELT</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/03/BNDAgentenl%C3%B6hneDDR1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-29350" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/03/BNDAgentenl%C3%B6hneDDR1-1024x756.jpg" alt="BNDAgentenlöhneDDR1" width="1024" height="756" /></a></p>
<h2 class="article-title lp-article-title article-icon-big"><strong>Wie der BND seine DDR-Agenten bezahlte…</strong><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/05/18/bnd-spitzel-bnd-im-in-der-ddr-auch-30-jahre-nach-der-feindlichen-uebernahme-duerfen-ostdeutsche-nicht-erfahren-von-welchen-spitzeln-westlicher-geheimdienste-sie-damals-ausgehorcht-beschattet-wurde/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/05/18/bnd-spitzel-bnd-im-in-der-ddr-auch-30-jahre-nach-der-feindlichen-uebernahme-duerfen-ostdeutsche-nicht-erfahren-von-welchen-spitzeln-westlicher-geheimdienste-sie-damals-ausgehorcht-beschattet-wurde/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/05/BeilschmidtIMTA19.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-33512" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/05/BeilschmidtIMTA19-1024x670.jpg" alt="BeilschmidtIMTA19" width="1024" height="670" /></a></p>
<p><strong>Ausriß Thüringer Allgemeine, Text von 2019 über den Stasi-IM Rolf Beilschmidt, scheidender Hauptgeschäftsführer des Thüringer Landessportbundes. Die westdeutsche Zeitung(Funke-Medienkonzern Essen/NRW) berichtet seit Jahrzehnten regelmäßig über Stasi-Agenten, Stasi-IM – doch seltsamerweise nie über BND-Agenten, BND-IM/CIA-Agenten, CIA-IM in der DDR, darunter in Thüringen, mit Klarnamen und Beispielen von Bespitzelten.  Woran mag das liegen? Nicht wenige Ostdeutsche machen sich seit langem darüber Gedanken – und kommen zu naheliegenden Schlußfolgerungen. Manche mutmaßen, das könnte an Berichterstattungsvorschriften liegen. So gut wie alle westdeutschen Mainstreammedien verfahren wie die Thüringer Allgemeine.</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<div class="vhb-author--onecolumn-img">
<h2 class="article-title lp-article-title article-icon-big"><span class="headline-intro">“Bespitzelung</span></h2>
<h2 class="article-title lp-article-title article-icon-big"><span class="headline">BND setzte Nazi-Täter für “Operation Fadenkreuz” ein</span></h2>
<p class="article-intro"><strong>BND-Gründer Reinhard Gehlen ließ in den Fünfzigerjahren Hunderte Politiker, Wissenschaftler, Militärs und Journalisten bespitzeln – von einer Gruppe schwer belasteter Altnazis.” DER SPIEGEL, Okt. 2016</strong></p>
<p class="article-intro">–</p>
</div>
<div class="vhb-author--onecolumn-img">
<h2 class="beitrags-titel">“BND beschäftigte den Erfinder der Vergasungswagen.” DIE WELT zu den Wertvorstellungen des BND.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/07/BNDRauff1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-82028" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/07/BNDRauff1-725x1024.jpg" alt="BNDRauff1" width="725" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß – wie der BND tickt.</p>
<div class="module-box">
<div class="article-function-box-wide article-functions-bottom clearfix">Sonntag, 04.09.2016 – 15:54 Uhr</div>
</div>
<div class="column-both">
<h2 class="article-title lp-article-title laterpay-icon-big"><span class="headline-intro">“Von der SS zur CIA:</span> <span class="headline">Die Geschichte der “blutigen Brygida”</span></h2>
<div id="js-article-top-wide-asset"></div>
<p class="article-intro"><strong>Hildegard Lächert war eine besonders üble KZ-Wächterin. Dennoch arbeitete sie später für die CIA, dann für den BND. Warum? Von <i>Christoph Franceschini und Klaus Wiegrefe.”</i></strong></p>
<p class="article-intro"><strong>DER SPIEGEL </strong></p>
<p class="article-intro">-</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/05/BNDMedienKnaur.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-71297" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/05/BNDMedienKnaur-665x1024.jpg" alt="BNDMedienKnaur" width="665" height="1024" /></a></p>
<p><strong>“Undercover. Wie der BND die deutschen Medien steuert.” Erich Schmidt -Eenboom, Knaur-Verlag.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/MerkelBildUSAAbh%C3%B6r2015.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-37117" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/07/MerkelBildUSAAbh%C3%B6r2015-1024x739.jpg" alt="MerkelBildUSAAbhör2015" width="1024" height="739" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Marionettenkontrolle heute.</strong></p>
<p><strong>SPD-Politiker Andreas von Bülow:” In den Industriestaaten, deren Bevölkerung die Komplexität der Lebensverhältnisse kaum noch durchschaut, lassen sich  mit dem Instrumentarium der manipulierten Demokratie inzwischen Ergebnisse erreichen, die denen einer Diktatur in nichts nachstehen. Mit dem fernsehträchtigen Kandidaten im Schaufenster, einer wirtschaftlich und finanziell manipulierten Presse in der Hinterhand und dem geschickten Einsatz von Brot und Spielen, heute tititainment genannt, können die phantastischsten Kombinationen erreicht werden.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Das allseits zu beobachtende Festhalten an geopolitischen Spielen zeigt sehr deutlich, daß ein erheblicher Teil auch der westlichen Machteliten wenig Vertrauen in die Wirksamkeit der Ideale der westlichen Staatsform, der Demokratie, des Rechtsstaates, der Geltung völkerrechtlicher Regeln setzt und sich lieber hinter dem Rücken des Volkes und von öffentlicher Kritik freigehalten, auf die Durchsetzung der angeblichen Staatsräson mit den verdeckten Mitteln und Methoden der Geheimdienste verläßt.” (von Bülow)</strong></h2>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=c6jr-OlcJG8">https://www.youtube.com/watch?v=c6jr-OlcJG8</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/bulowcapa.JPG" alt="bulowcapa.JPG" /></p>
<p><strong>“Andreas von Bülow, geboren 1937 in Dresden, war von 1969 bis 1994 Mitglied des Bundestages, unter anderem in der Parlamentarischen Kontrollkommission  für die `Dienste`. Von 1976 bis 1980 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verteidigung, 1980 bis 1982 Bundesminister für Forschung und Technologie, seit 1994 Rechtsanwalt in Bonn.”(Piper-Text)</strong></p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>TV-Sender 3sat:</strong></p>
<div id="article_id_headline" class="article_headline"><strong>“Nazis im BND</strong></div>
<div id="article_id_subheadline" class="article_subheadline"><strong>Neuer Dienst und alte Kameraden</strong></div>
<div class="article_space12"><strong> </strong></div>
<div class="article_lead_fliessend"><strong>Nazis, Kriegsverbrecher und zum Teil auch Massenmörder gingen im westdeutschen Auslandsgeheimdienst nach dem Zweiten Weltkrieg ein und aus. Die Männer von SS und Gestapo prägten den Geheimdienst maßgeblich.”</strong></div>
<div class="article_lead_fliessend">-</div>
<div class="article_lead_fliessend"><strong>BND und Massenmörder:</strong><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/182464/index.html">http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/182464/index.html</a></div>
<p><strong>Kuriose historische Fakten über die Geheimdienste in BRD und DDR – ein Geheimdienst wurde von Nazi-Kriegsverbrechern gegründet, aufgebaut, deckte Kriegsverbrecher, stellte sie als Mitarbeiter ein – bemerkenswert die Rolle von SPD-Bundeskanzlern wie Helmut Schmidt und Willy Brandt. Der andere Geheimdienst ermittelte gegen Nazi-Kriegsverbrecher, machte sie dingfest, lieferte Beweismaterial für entsprechende Kriegsverbrecher-Prozesse – und beobachtete die Aktivitäten der Kriegsverbrecher und anderen Top-Nazis in konkurrierenden deutschen Geheimdiensten, aber auch in Geheimdiensten anderer NATO-Staaten, die ebenfalls mit Nazi-Kriegsverbrechern kooperierten, darunter der CIA. </strong></p>
<header class="article-header beitrag">
<h1 class="beitrag_headline">Nazi-Kriegsverbrecher wurden von der CIA gedeckt</h1>
<div class="publish-info">16. Mai 2004 <span class="fn author"><a title="Weitere Artikel von Florian Rötzer" href="https://www.heise.de/tp/autoren/Florian-Roetzer-3455611.html" rel="author">Florian Rötzer</a></span></div>
</header>
<p class="lead beitraganriss"><strong>CIA und FBI hatten nach dem Weltkrieg Nazis und Kriegsverbrecher in die USA geholt. Telepolis</strong></p>
<p>-<a href="https://www.heise.de/tp/features/Nazi-Kriegsverbrecher-wurden-von-der-CIA-gedeckt-3434657.html">https://www.heise.de/tp/features/Nazi-Kriegsverbrecher-wurden-von-der-CIA-gedeckt-3434657.html</a></p>
<p>–</p>
<h3 id="nav_auch__2" class="subheading">Auch Mitarbeiter von Adolf Eichmann waren gerne gesehen/Telepolis</h3>
<p><strong>“Mindesten fünf Mitarbeiter von Adolf Eichmann, die alle wichtige Rollen bei der Judenvernichtung gespielt haben, haben für die CIA gearbeitet. Beispielsweise der SS-Offizier Otto von Bolschwing, der 1949 von der CIA angestellt wurden. Um ihn vor der Strafverfolgung für Kriegsverbrechen zu schützen, beschloss man bei der CIA, auf Anfragen zu antworten, dass man über ihn keine Akten habe. 1953 konnte er auf Druck der CIA in die USA einreisen und erhielt die Staatsbürgerschaft, die ihm in den 70er Jahren im Rahmen einer Kongressuntersuchung wieder entzogen wurde.”</strong></p>
<p><strong>Kriegsverbrecher Klaus Barbie und die Wertvorstellungen westlicher Geheimdienste:</strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Barbie">https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Barbie</a></p>
<p><strong>Amazon-Buch:</strong><a href="https://www.amazon.de/Namen-Volkes-Ermittlungs-Gerichtsverfahren-Kriegsverbrecher/dp/3360018508">https://www.amazon.de/Namen-Volkes-Ermittlungs-Gerichtsverfahren-Kriegsverbrecher/dp/3360018508</a></p>
<h2 class="article-title lp-article-title "><span class="headline-intro">“Braune Vergangenheit</span></h2>
<h2 class="article-title lp-article-title "><span class="headline">BND vernichtete Akten zu SS-Verbrecher Brunner”. DER SPIEGEL:</span><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/braune-vergangenheit-bnd-vernichtete-akten-zu-ss-verbrecher-brunner-a-775536.html">http://www.spiegel.de/panorama/justiz/braune-vergangenheit-bnd-vernichtete-akten-zu-ss-verbrecher-brunner-a-775536.html</a></h2>
<p><strong>“Die braune Vergangenheit des BND”:</strong></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/ns-staat-stasi-und-der-geheimdienst-die-braune-vergangenheit-des-bnd-1.973761">http://www.sueddeutsche.de/politik/ns-staat-stasi-und-der-geheimdienst-die-braune-vergangenheit-des-bnd-1.973761</a></p>
<p><strong>TV Arte:</strong></p>
<h1>DIENSTBEREIT</h1>
<h2>Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA</h2>
<h4>Dienstag, 15. Oktober um 23:35 Uhr (52 Min.)</h4>
<h5> Wiederholung am Montag, 21.10. um 9:00 Uhr</h5>
<p><strong>Während des Kalten Krieges rekrutierte die CIA zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert der Dokumentarfilm zum ersten Mal ein weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der BRD reichte</strong></p>
<p><strong>Sie waren Verbrecher, manche von ihnen sogar Folterer und Massenmörder: Hochrangige Nationalsozialisten und überzeugte Faschisten waren seit 1945 angeblich europaweit auf der Flucht vor der Justiz der Alliierten. Doch den Siegern ging es weniger um Moral und Gerechtigkeit. Im Kalten Krieg zwischen Ost und West war der Kommunismus für den Westen der Feind – und machte die alten Nationalsozialisten zu willkommenen Mitkämpfern.</strong></p>
<p><strong>Die CIA rekrutierte zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Sie organisierten Folter, Todesschwadronen und Geheimdienste in den pro-amerikanischen Militärdiktaturen Südamerikas. Sie waren beteiligt an Putschversuchen in Italien und sie etablierten Machtstrukturen in Europa. Das offiziell verschwundene Gold des “Dritten Reiches” finanzierte einen Teil dieser Arbeit. Wie weit reichte die Zusammenarbeit der CIA mit den Henkern der Nazis?</strong></p>
<p><strong>Der Dokumentarfilm rekonstruiert eine bisher unbekannte Dimension des Bündnisses zwischen Nazis und der CIA im Kalten Krieg. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert er zum ersten Mal ein perfides, weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der Bundesrepublik reicht. In “Dienstbereit – Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA” schreiben Experten die offizielle Geschichtsschreibung des Kalten Krieges um. Es kommen hochrangige Vertreter aus Politik, Presse und der Wissenschaft zu Wort – ebenso wie Stefano Delle Chiaie, ein italienischer Faschist, der heute seine Mittäterschaft bei geheimen CIA-Operationen zugibt. Er berichtet aus dem Innern der unheilvollen Verbrüderung zwischen Verbrechern und Demokratien. Arte</strong></p>
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<h2 class="beitrags-titel">Warum ausgerechnet Helmut Schmidt zu den SPD-Partei-Idolen zählt. Nazi-Offizier Schmidt und der Holocaust:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/</a></h2>
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<p><strong>Die SPD-Ikone Helmut Schmidt, die Opfer des Faschismus…</strong></p>
<h1><strong>Deutschlandradio Kultur – Helmut Schmidt im Angriffskrieg gegen Bewohner eines anderen Landes, Kriegsverbrechen gegen Frauen und Kinder:</strong></h1>
<h1><strong>“</strong><strong>Meyer: Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”</strong></h1>
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<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate22.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-20684" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/06/Naziplakate22-910x1024.jpg" alt="Naziplakate22" width="910" height="1024" /></a></p>
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<h1><strong>“Der Russe muß sterben, damit wir leben. Die stramme 6.Kompanie”.</strong></h1>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner SPD und GRÜNE. Wer in Deutschland stockreaktionär ist – und wer nicht:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/</a></h2>
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<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/12/05/deutscher-bundespraesident-steinmeierspd-am-5-12-2017-in-erfurt/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/12/05/deutscher-bundespraesident-steinmeierspd-am-5-12-2017-in-erfurt/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/04/22/andrea-nahles-neue-spd-parteichefin-2018-die-werte-der-schmidt-und-brandt-partei/</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/04/22/gerathueringen-2018-die-stadtfotoserie-und-die-stichwahl-zwischen-dieter-laudenbachafd-aus-gera-und-julian-vonarb-unternehmensberater-aus-baden-wuerttemberg-erst-im-november-2017-aus-der-cdu-au/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/04/22/gerathueringen-2018-die-stadtfotoserie-und-die-stichwahl-zwischen-dieter-laudenbachafd-aus-gera-und-julian-vonarb-unternehmensberater-aus-baden-wuerttemberg-erst-im-november-2017-aus-der-cdu-au/</a></p>
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<p><strong>Kommentar/2001</strong></p>
<p><strong>Falsche Mutter Courage</strong></p>
<p><strong>Mit Claudia Roth, tönen Deutschlands Medien, kam eine Parteilinke guter alter Öko-Werte an die Grünen-Spitze. Ein schlechter Witz – die Populistin ist eine knallharte Neoliberale. Ihre verheerende Rolle als Chefin des Menschenrechtsausschusses im Bundestag sagt genug. </strong><strong>Die Zustände in Brasiliens total überfüllten Haftanstalten werden selbst von kirchlichen Gefangenenseelsorgern mit denen in Nazi-KZs verglichen, Todesschwadronen wüten schlimmer als zur Diktaturzeit, die grausigsten Massaker an Landlosen sprachen sich auch bis nach Deutschland herum. Den politisch Hauptverantwortlichen für die Blutbäder benennt bereits 1996 ein Internationales Tribunal, dem Persönlichkeiten der UNO und des Weltkirchenrates angehören. Es ist Fernando Henrique Cardoso, Präsident des Tropenstaates, selber Großgrundbesitzer, natürlich Ehrendoktor der Freien Universität Berlin – noch nicht einmal der ASTA findet das irgendwie anstößig. Claudia Roth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Grünen, erst recht nicht. Die ist immer nett zum Massaker-Demokraten, so wie Joseph Fischer, Jürgen Trittin oder gar Gerhard Schröder. Deutsche, brasilianische Menschenrechtsaktivisten hatten erwartet, daß mit Rot-Grün Cardoso bei seinen Deutschland-Visiten ein eisiger Wind entgegenschlagen, die Hofiererei wie unter Helmut Kohl jäh enden würde. Zu dessen Zeiten wurden auch Präsidenten-Vize Marco Maciel und Kongreßchef Antonio Carlos Magalhaes besonders herzlich empfangen – niemand störte sich daran, daß beide tonangebend in der Arena-Partei des Militärregimes waren und damals schlimmste Verbrechen gegen die Menschlichkeit deckten. Doch – nur für manche überraschend – setzt Rot-Grün die Kohl- Linie fort: Ist Staatschef Cardoso in Berlin bei Schröder &amp; Co., unterbleibt jede Kritik an dessen Verantwortung für Killerkommandos, Massenfolterungen sowie an der Amazonasvernichtung – laut Greenpeace steht immerhin bereits fest, daß die Cardoso-Regierung als absoluter Rekordhalter bei der Regenwaldzerstörung in die Geschichte eingehen wird. Wer noch Zweifel über Claudia Roths politische Philosophie hat, verliert die ausgerechnet zur EXPO-Eröffnung: Denn<br />
Sozialdemokrat Schröder wählt unter den Staatschefs dieser Erde zielsicher den “Social-Democrata” Cardoso, um mit ihm in Hannover die Weltausstellung zu eröffnen, ihn auf dem festlichen Bankett als einzigen ausländischen Ehrengast eine Rede halten zu lassen. Da spätestens hätte die “Menschenrechtsexpertin” Roth dem Kanzler in den Arm fallen, ihn vor einem historischen Fehlgriff bewahren müssen. Doch sie tut es nicht – selbst in Kenntnis neuester Anklagen von Amnesty International und des US-State Department. Es stellt bereits 1998 fest, daß unter Cardoso Folter, außergerichtliche Exekutionen und Polizeigewalt weiter zunehmen. Beamte der aus Diktaturzeiten berüchtigten Militärpolizei betätigen sich in der Freizeit als Berufskiller und Entführer. Folterungen regelmäßig selbst in den Streitkräften. </strong><strong>In Hannover kommt es noch schlimmer. Cardoso, heißt es offiziell, repräsentiere durch seine Biographie, sein Land, seine Regierung die Hauptthemen der EXPO – Mensch, Natur und Technik. Er sei jene Persönlichkeit mit den besten Voraussetzungen, Lösungsvorschläge für die Probleme des nächsten Jahrhunderts zu machen. Tags darauf ist Cardoso in Berlin einer von – laut Eigendarstellung der Teilnehmer – “fünfzehn fortschrittlichen” Staatschefs, darunter auch Clinton und Blair, die im Kanzleramt auf der Konferenz “Modernes Regieren im 21.Jahrhundert” ein gewichtiges Wort mitreden Und in der Tat – Präsident Cardoso kann den politischen Eliten der Ersten Welt nützliche Ratschläge geben, wie man neoliberale Konzepte brutal durchsetzt und dennoch recht problemlos an der Macht bleibt. </strong><strong>Markt und Moral</strong><strong>Claudia Roth kennt wie Fischer auch die entscheidenden ökonomischen Basisfakten nur zu genau: Brasilien ist Hauptempfänger deutschen Kapitals in der Dritten Welt, Deutschland zählt zu den vier wichtigsten Investoren in dem Tropenstaat, längst unter den zehn größten Wirtschaftsnationen der Erde. Sein Bruttosozialprodukt übertrifft das von Rußland oder China – allein jenes von Rio de Janeiro das von ganz Chile, jenes der 17-Millionen-Metropole Sao Paulo das von ganz Argentinien. In einer Bucht bei Rio hat Siemens gerade einen Atommeiler ans Netz geschaltet, will genau daneben einen zweiten des Biblis-Typs fertigbauen. Gewinnspannen wie in Brasilien sind weltweit fast einmalig, werden vor allem in Lateinamerikas Wirtschaftslokomotive Sao Paulo erzielt. Nicht zufällig nennt man die auch “größte deutsche Industriestadt” – wegen der über eintausend Niederlassungen von Konzernen wie VW, Daimler-Chrysler oder Bayer. Daß dort Lateinamerikas gräßlichster, größter Gefängniskomplex Carandiru steht, in dem es wegen der entsetzlichen Zustände auch dieses Jahr zu Häftlingsrevolten kam, hätte Claudia Roth eigentlich interessieren müssen. Schließlich ist das Massaker von 1992, bei dem eine Spezialeinheit der Militärpolizei laut offiziellen Angaben 111, laut kirchlichen weit über zweihundert Insassen durch Mpi-Salven und Bluthunde umbrachte, weiterhin ungesühnt. Der befehligende Offizier ging in die Politik, unterstützt nach wie vor Cardoso, ein anderer Armeeoffizier und Kongreßabgeordneter aus des Staatschefs Mitte-Rechts-Regierungsbündnis plädiert öffentlich für Folter, rechtfertigt ungestraft Massaker an Landlosen und Gefangenen: “Ich hätte ebenfalls geschossen.” Zum Blutbad von Carandiru erklärt er:”Man hätte noch einige neunhundert töten müssen, um Platz für andere Gefangene zu schaffen.” Reaktion von Cardoso auf diese öffentlichen Äußerungen – keine, von Claudia Roth ebenfalls nicht. Nach den jüngsten Revolten beschuldigt Marcos Rolim, der im Parlament die gleiche Funktion wie die Grüne im Reichstag hat , den Justizminister Cardosos, für die Unruhen direkt verantwortlich zu sein, spricht von “Mord, Folter, Hunger und Dreck” – laut Angaben der katholischen Kirche bricht alle sechsunddreißig Stunden im Lande ein Häftlingsaufstand aus. Doch der Staatschef kontert, das brasilianische Strafsystem sei “exzellent”. </strong><strong>Bundeskanzler Schröder betont, daß dieser brasilianische Präsident Vertrauen verdiene. Und weiß natürlich, wie clever sein stockneoliberaler sozialdemokratischer Kollege vom Zuckerhut beispielsweise kreuzgefährliche Untersuchungsausschüsse des Parlaments abwürgt, verhindert: Die wichtigsten Bestecher der Nation, darunter Multis, werden nicht ermittelt, Cardosos Verwicklung in einen Banken-und Stimmenkaufskandal bleibt im Dunkeln.<br />
Wenn die grüne “Übermutter” solche Zustände nicht dazu bringen, Cardoso und seinen Anhang weniger freundlich zu behandeln, hätte natürlich des FU-Ehrendoktors Position zum Fall Pinochet Anlässe geboten. Der chilenische Diktator beging Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht alleine, sondern hat bis heute Kumpane, engste Freunde und Helfershelfer auch im brasilianischen und argentinischen Militär, von der intensiven CIA-Kooperaration ganz zu schweigen. Argentiniens Präsident Carlos Menem wettert von Anfang an gegen die Verhaftung Pinochets, Schröders Staatsgast und Armee-Oberbefehlshaber Cardoso verlangt ebenfalls die Freilassung – in dessen Amtszeit lädt seine Generalität den hochverehrten chilenischen Kollegen natürlich weiterhin etwa nach Rio de Janeiro ein. </strong><strong>Deutsche Waffen für die Slum-Warlords</strong><strong>In den rasch wachsenden Slums der brasilianischen Großstädte haben die Gewaltexzesse gegen schutzlose Bewohner die letzten Jahre für Europäer nahezu unvorstellbare Ausmaße angenommen – täglich werden ungezählte Opfer gefoltert, verstümmelt, geköpft, in Stücke gehackt, angezündet. Zeitungen zeigen die Verbrechen in Großaufnahme. Täter sind vor allem Banditengangs und Todesschwadronen, die auch deutsche Heereswaffen tragen, die Polizei agiert ebenfalls brutal. Die Herrschaft des organisierten Verbrechens über die Slums, betonen selbst kirchliche Menschenrechtler, verhindert auf perfide Weise, daß deren Bewohner politisch für ihre Rechte kämpfen. Denn immer wieder werden engagierte Bürgerrechtler, die Slumassoziationen leiten und sich dem Normendiktat des mit der Politik verzahnten organisierten Verbrechens nicht beugen wollen, zur Einschüchterung ermordet. Für AI ist besonders schwerwiegend, daß die skandalöse Untätigkeit der Cardoso-Regierung vor allem in den unteren Bevölkerungsschichten das Gefühl des Ausgeliefertseins noch verstärke. Der Präsident habe im Ausland versichert, sich für die Menschenrechte der Unterprivilegierten einzusetzen – der Widerspruch zur tatsächlichen Lage sei eklatant. Anwalt James Cavallaro, Leiter des brasilianischen Human-Rights-Watch-Büros, spricht wiederholt von “niederschmetternder Indifferenz” der Cardoso-Regierung. </strong><strong>Yvonne Bezerra de Mello, eine der angesehensten Bürgerrechtlerinnen Brasiliens, prangert seit Jahren an, wie das organisierte Verbrechen mit Duldung der Politiker Straßenkinder rekrutiert, sie zu Kindersoldaten macht, die auch deutsche G-3 oder schweizerische Sig-Sauer-Sturmgewehre benutzen. Wer nicht mehr mitzieht, wird kurzerhand eliminiert, die Leichen läßt man meist verschwinden. In den Slums, so die auch in Europa durch Buchveröffentlichungen bekannte Expertin, gebe es Ställe mit Schweinen, die Überreste von Kindern auffräßen. Oder:”Ein Junge, oft nur dreizehn Jahre oder jünger, muß dem an einen Baum gebundenen Opfer mit einer Rasierklinge solange ins Fleisch schneiden, bis es stirbt – sogar das Herz wird herausgetrennt, alles zur Einschüchterung auch der Slumbewohner.” Nicht nur im deutschen Außenministerium dürfte bekannt sein, wie Yvonne Bezerra de Mello die Waffenexportgesetze der Ersten Welt scharf kritisiert. Daß sich unter Rot-Grün 1999 die Kriegswaffen-Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr der Kohl-Regierung mehr als verdoppelten, kam, man ahnt es schon, auch Brasilien zugute. Menschenrechtsaktivisten, die all dies kritisieren, deshalbverfolgt, mit Morddrohungen überhäuft werden, erhalten ebenso wie verfolgte Homosexuelle politisches Asyl in den USA, Kanada oder Australien – und das fünfzehn Jahre nach der Militärdiktatur. </strong><strong>Der brasilianische Präsident ist gleichzeitig Oberbefehlshaber der Streitkräfte, könnte die Öffnung der geheimen Militärarchive anweisen, in denen die Zusammenarbeit mit Pinochet, auch das Schicksal der Verschwundenen Brasiliens dokumentiert ist. Wie in Argentinien kollaborierten deutsche Multis eng mit dem Repressionsapparat der Diktatur, bespitzelten Arbeiter; in den Archiven dürften darüber Dokumente liegen. Doch Cardoso läßt die Finger davon, nimmt Rücksicht auf die Generalität. Präsident Cardoso fördert geradezu Folterknechte von einst, in seiner “Sozialdemokratischen Partei”/PSDB wimmelt es von schwerbelasteten Diktaturaktivisten.</strong><strong>Brasiliens Neonazis ermorden Schwule – “Hitler” als registrierter Vorname</strong><strong>In jenem Brasilien, das so vielen NS-Kriegsverbrechern Unterschlupf und Aufstiegschancen bot, werden auch andere Minoritäten ihr Stigma nicht los. Besonders die vor Hitlers Gaskammern geflohenen Juden schmerzt, daß die brasilianische Gesellschaft überhaupt nichts gegen den Vornamen Hitler hat, der einen sogar in Zeitungsüberschriften anspringt. Selbst in den besten brasilianischen Wörterbüchern steht unter “Judeu” immer noch: “Schlechter Mensch, Habgieriger, Geizhals”. Der jüdische Abgeordnete und Therapeut Gerson Bergher, Mitglied von Cardosos Sozialdemokratischer Partei/PSDB, fordert diesen brieflich auf, etwas gegen die widerliche nazistische Charakterisierung zu unternehmen, sie austilgen zu lassen. In seinem Abgeordnetenkabinett in Rios City sagt Bergher:”Ich habe nicht mal eine Antwort bekommen.”Als Staatschef Cardoso letzten Oktober erneut in Berlin bei Schröder aufkreuzt, alle Ehren erhält, schweigen Roth &amp; Co. wiederum im Kollektiv, ebenso natürlich die angepaßte PDS-Spitze, während einzig die Grüne Liga, Ostdeutschlands größter Umweltverband, mit dem Appell “Kein Staatsempfang für Regenwaldzerstörer!” deutlich Flagge zeigt. Cardoso wird – bisher einmalig in Deutschland – als “Regenwaldzerstörer und Menschenrechtsverletzer” definiert. “Wir fordern als Umweltverband die Bundesregierung auf, alle diplomatischen Beziehungen zur brasilianischen Regierung einzufrieren, solange die Menschenrechtslage nicht verbessert und die Regenwaldabholzung toleriert wird.” Doch Deutschland, so Cardoso hocherfreut an der Spree, gehöre zu den Ländern, mit denen Brasilien die besten Beziehungen überhaupt unterhalte. Jetzt wolle man die Präsenz in Europa weiter verstärken. Da ist es ganz offensichtlich sehr nützlich, verständnisvolle Grünen-Funktionäre wie Claudia Roth zu haben.</strong><strong>Keine Reaktion auf Todesstrafe für Schwule in Tschetschenien</strong><strong>Über sie können auch die von den afganischen Taliban kräftig unterstützten radikal-islamischen Rebellen Tschetscheniens nicht klagen: Als 1996 das neue tschetschenische Parlament den Islam zur Staatsreligion erklärt, erwartungsgemäß die Sharia, den islamischen Strafkodex, bindend einführt, fordert Holger Beck, rechtspolitischer Grünen-Sprecher, in einer von Joseph Fischer mitunterschriebenen Kleinen Anfrage die Kohl- Regierung auf, “alle diplomatischen Mittel einzusetzen, um die Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle in Tschetschenien zu verhindern.” In Afghanistan gibt es diese Rechtsnorm, seit die vom Westen aufgerüsteten Gotteskrieger die Macht übernahmen, in Saudi-Arabien, Deutschlands wichtigem Waffenkunden, ebenfalls. Doch Bonn denkt nicht daran, Becks und Fischers Appell zu folgen – also mußte erwartet werden, daß sich nach dem Regierungswechsel Rot-Grün, insbesondere aber ihre oberste Menschenrechtlerin Claudia Roth vehement nicht nur für die tschetschenischen Schwulen, sondern für alle von Sharia-Strafen wie Steinigen oder Handabhacken Betroffenen einsetzen würde. Doch die Grüne bleibt untätig – bis heute. In den Medien wird für die Schwulenehe in Deutschland gestritten, gegen den Homosexuellen-Artikel 148 der Sharia-Rechtsnormen Präsident Aslan Maschadows jedoch nicht. Wenigstens regt sie sich öffentlich furchtbar auf, als BND-Chef August Hanning im März letzten Jahres mit einer kleinen Pullacher Delegation das tschetschenische Konfliktgebiet besucht, vor Ort mit dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB Informationen über Terrorismusbekämpfung austauscht. Zeitpunkt und Zielort dieser BND-Reise seien “unanständig” – für das Abschlachten von Schwulen, das Abtrennen von Gliedmaßen, öffentliche Hinrichtungen, im Fernsehen übertragen, findet Claudia Roth solche oder ähnliche Begriffe nicht. Die fundamentalistischen Milizen passen halt ins neoliberale geopolitische Konzept, wie zuvor deren afghanische Brüder im Geiste. </strong></p>
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<p><strong>Marianne Birthler, Kandidatin von Angela Merkel für Bundespräsidentenamt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-an-brasilianische-folter-diktatur-in-den-siebziger-jahren-erlautert-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-auf-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-pa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-an-brasilianische-folter-diktatur-in-den-siebziger-jahren-erlautert-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-auf-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-pa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-verelendete-brasilianische-obdachlose-an-der-rechtsfakultat-sao-paulos-neben-franziskanerkloster-wahrend-des-expertenseminars-goethe-institut/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-verelendete-brasilianische-obdachlose-an-der-rechtsfakultat-sao-paulos-neben-franziskanerkloster-wahrend-des-expertenseminars-goethe-institut/</a></p>
<p><strong>“Kämpferin”(DER SPIEGEL 2018) Marianne Birthler/GRÜNE:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/11/BirthlerK%C3%A4mpferin18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-111958" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/11/BirthlerK%C3%A4mpferin18-1024x590.jpg" alt="BirthlerKämpferin18" width="1024" height="590" /></a></p>
<p><strong>Ausriß DER SPIEGEL, 14.4. 2018: “…denn sie wurde in den Jahren der DDR, in der Zeit der Wende zu einer Kämpferin, natürlich ist sie für viele auch die Frau, die lange die Stasiakten verwaltet hat und beinahe Bundespräsidentin geworden wäre.”</strong></p>
<p><strong>Birthler – Deutsche Welle:</strong></p>
<p><a href="http://www.dw.com/de/brasilien-h%C3%A4lt-archive-verschlossen/a-4607671">http://www.dw.com/de/brasilien-h%C3%A4lt-archive-verschlossen/a-4607671</a></p>
<p><strong>“Folter ohne Ende”: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></strong></p>
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<p><strong>“Der Mann, der keine Angst hatte”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/12/16/der-mann-der-keine-angst-hatte-brasiliens-wichtigster-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto-dez-2016-ueber-den-verstorbenen-kardinal-erzbischof-paulo-evaristo-arns/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/12/16/der-mann-der-keine-angst-hatte-brasiliens-wichtigster-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto-dez-2016-ueber-den-verstorbenen-kardinal-erzbischof-paulo-evaristo-arns/</a></p>
<p><strong>“Während der Militärdiktatur (1964-1985) protestierte der deutschstämmige Arns gegen die Verbrechen des Regimes. Seit dem Übergang zur Demokratie mobilisierte er Kirche und Sozialbewegungen gegen Ungerechtigkeit, Folter und unmenschliche Arbeitsbedingungen.” Vatikan-Nachruf 2016 (Welche sehr hochrangigen Bonner Politiker gegen die Verbrechen des Regimes nicht protestierten – sondern mit diesem Regime sehr eng zusammenarbeiteten – und mit jenen, die nach 1985 die Kontinuität des Folterregimes wahrten … Wie agierten Willy Brandt, Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher, CDU, CSU, FDP?)</strong></p>
<p><strong>Militärdiktatur – Kirche in Brasilien, Kirche in Deutschland…</strong></p>
<p><b>Marianne Birthler</b> geb. Radtke (* <a title="" href="https://de.wikipedia.org/wiki/22._Januar">22. Januar</a> <a title="1948" href="https://de.wikipedia.org/wiki/1948">1948</a> in <a title="Berlin" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin">Berlin</a>) ist eine <a title="Deutschland" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland">deutsche</a> <a class="mw-redirect" title="Politikerin" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Politikerin">Politikerin</a> (<a title="Bündnis 90/Die Grünen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen">Bündnis 90/Die Grünen</a>) und war von 2000 bis März 2011 die <a title="Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesbeauftragter_f%C3%BCr_die_Stasi-Unterlagen">Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik</a>. Wikipedia</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Birthler">https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Birthler</a></p>
<p><strong>…Zugleich arbeitete sie ehrenamtlich aktiv in der evangelischen Kirche mit und organisierte Gesprächskreise zu gesellschaftlichen und politischen Themen. Birthler begann 1976 eine fünfjährige gemeindepädagogische Fernausbildung zur <a title="Katechet" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Katechet">Katechetin</a> und Gemeindehelferin. Von 1981 bis 1987 war sie in der Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen <a title="Eliaskirche (Berlin)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eliaskirche_(Berlin)">Elias-Gemeinde</a> im Berliner Stadtteil <a class="mw-redirect" title="Prenzlauer Berg" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prenzlauer_Berg">Prenzlauer Berg</a> tätig. 1987 wurde sie Jugendreferentin im <a class="new" title="Stadtjugendpfarramt (Seite nicht vorhanden)" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stadtjugendpfarramt&amp;action=edit&amp;redlink=1">Stadtjugendpfarramt</a> von Ost-Berlin…Wikipedia</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/birthler2.JPG" alt="birthler2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-bundesbeauftragte-fur-die-stasi-unterlagen-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo-uber-vergangenheitsbewaltigung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/27/marianne-birthler-bundesbeauftragte-fur-die-stasi-unterlagen-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-paulo-uber-vergangenheitsbewaltigung/</a></p>
<p><strong>Wie die brasilianische Militärdiktatur Frauen folterte: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/26/internationaler-druck-wichtig-andrea-genest-zentrum-fur-zeithistorische-forschung-potsdam-angesichts-von-folter-ausergerichtlichen-exekutionen-in-brasilien-expertenseminar-des-goethe-institu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/26/internationaler-druck-wichtig-andrea-genest-zentrum-fur-zeithistorische-forschung-potsdam-angesichts-von-folter-ausergerichtlichen-exekutionen-in-brasilien-expertenseminar-des-goethe-institu/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/24/marlon-weichert-deutschstammiger-bundesstaatsanwalt-teilnehmer-des-expertenseminars-uber-vergangenheitsbewaltigung-goethe-institut-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/24/marlon-weichert-deutschstammiger-bundesstaatsanwalt-teilnehmer-des-expertenseminars-uber-vergangenheitsbewaltigung-goethe-institut-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</a></p>
<h1>“Demokratie” und Macht der Geheimdienste:</h1>
<h1>“Rumänien und Litauen haben Geheimgefängnisse der Vereinigten Staaten beherbergt. Davon ist der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte überzeugt. Dort seien Menschenrechte verletzt worden, urteilen sie – und verhängen hohe Strafen.” FAZ, 1.6. 2018</h1>
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<h1>“Der <a class="rtr-entity" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/egmr">Europäische Gerichtshof für Menschenrechte</a> hat Rumänien und Litauen wegen zahlreicher Menschenrechtsverletzungen in geheimen CIA-Gefängnissen auf ihrem Staatsgebiet verurteilt. Die rumänischen und litauischen Behörden hätten von den Gefängnissen gewusst und mit dem amerikanischen Auslandsgeheimdienst kooperiert, urteilten die Straßburger Richter am Donnerstag (Beschwerdenummern 33234/12 und 46454/11). Damit hätten sie drohende Misshandlungen in Kauf genommen…Die Richter skizzieren in ihrem Urteil das System der amerikanischen Geheimgefängnisse. Über die Jahre hätte die CIA den Regierungen mehrerer Länder Geld dafür gezahlt, dass sie solche Internierungsstätten beherbergen, teilte das Gericht mit. Die Richter sehen es als erwiesen an, dass in Litauen von Februar 2005 bis März 2006 ein solches CIA-Gefängnis existierte, in Rumänien von September 2003 bis November 2005.Damit gehen nach Ansicht der Richter zahlreiche Menschenrechtsverletzungen einher. So hätten die Länder das Folterverbot missachtet. Zwar seien die Insassen der CIA-Einrichtungen in den beiden Ländern vermutlich weniger schwer misshandelt worden als anderswo. Doch die Behörden hätten es dem Geheimdienst erlaubt, die Männer an andere Orte zu bringen – wo erneut Folter oder auch die Todesstrafe gedroht hätten. Die Gefangenschaft im Geheimen widerspreche zudem fundamental der Menschenrechtskonvention. Beide Häftlinge wurden immer wieder an neue versteckte Orte gebracht, bevor sie schließlich nach Guantánamo kamen.Beide Kläger hatten zu einem früheren Zeitpunkt von brutaler Folter während ihrer jahrelangen CIA-Gefangenschaft berichtet. Einer von beiden machte geltend, er sei einem Arzt zufolge dabei viermal beinahe gestorben. Er verlor ein Auge.” Zitat FAZ</h1>
<h2 class="beitrags-titel">Sülzhayn/Thüringen – der vor 1990 berühmte, angesehene Kurort, die nach 1990 von den neuen Machthabern weitgehend plattgemachte Struktur der Sanatorien und Pflegeheime. Das heutige “Ferien-Hotel Villa Südharz” – die große Geschichte. Das Rhododendronfest in Sülzhayn – immer am letzten Maisonntag. Wie die Ramelow-Regierung mit Ellrich-Sülzhayn umspringt:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/05/22/suelzhaynthueringen-der-vor-1990-beruehmte-angesehene-kurort-die-nach-1990-von-den-neuen-machthabern-weitgehend-plattgemachte-struktur-der-sanatorien-und-pflegeheime-das-heutige-ferien-hotel-v/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/05/22/suelzhaynthueringen-der-vor-1990-beruehmte-angesehene-kurort-die-nach-1990-von-den-neuen-machthabern-weitgehend-plattgemachte-struktur-der-sanatorien-und-pflegeheime-das-heutige-ferien-hotel-v/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">Hulda Wiesel – Auschwitzhäftling aus Oldisleben/Thüringen. In ihrem Heimatort existiert (aus inzwischen nachvollziehbaren Gründen) keinerlei Gedenken an die Verfolgte des Naziregimes, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen sowie des “Arbeitserziehungslagers” Breitenau. “Hitlers willige Vollstrecker” in Oldisleben. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=24996&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/hulda-wiesel-oldisleben-auschwitz-ueberlebende/" rel="tag">hulda wiesel-oldisleben – auschwitz-überlebende</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/nazis-und-nachfolgeparteien/" rel="tag">nazis und nachfolgeparteien</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/nazis-und-nachfolger/" rel="tag">nazis und nachfolger</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-24997" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/10/HuldaWieselAuschwitz1-1024x455.jpg" alt="HuldaWieselAuschwitz1" width="1024" height="455" /></a></p>
<p><strong>Auf Website-Anfrage übermittelte die Leitung des Archivs der Gedenkstätte Auschwitz im Oktober 2018 diese drei erhalten gebliebenen SS-Fotos.</strong></p>
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<p><strong>Hulda Wiesel aus Oldisleben – Hintergrund:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/08/03/hulda-wiesel-aus-oldisleben-verfolgte-des-naziregimes-ueberlebende-der-konzentrationslager-auschwitz-ravensbrueck-und-bergen-belsen-sowie-des-arbeitserziehungslagers-breitenau-1978-verstorben/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Ich mußte das Blut der Erschossenen zusammenkehren” – KZ-Auschwitz-Häftling nahe Oldisleben.</h2>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Ich war in Auschwitz, ich habe furchtbare Sachen erlebt. Ich mußte nach den Erschießungen an der Schwarzen Wand das Blut zusammenkehren.”</strong></p>
<p><strong>An der Schwarzen Wand wurden von der SS über 20000 Menschen ermordet.</strong></p>
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<p><strong>DDR-Musik…</strong></p>
<p><strong>Besinnung:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=giQgcfKphkk">https://www.youtube.com/watch?v=giQgcfKphkk</a></p>
<p><strong>Wer die Rose ehrt:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=PrXATVhM0ls">https://www.youtube.com/watch?v=PrXATVhM0ls</a></p>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>MDR 2018 über die Presseberichterstattung zu Ostdeutschland, das kulturelle Erbe aus DDR-Zeiten: </strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>…Mehr an Kultur spiegelt sich nicht wider</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Kultur” ist dagegen ein Schlagwort, das nur in etwa jedem 15. Artikel im Zusammenhang mit Ostdeutschland enthalten ist. Auffällig ist diese Zahl vor allem, weil die neuen Länder (ohne Berlin) mit 2,4 Orchestern und Theatern pro 100.000 Einwohner gegenüber nur 0,9 Orchestern und Theatern pro Einwohner in den alten Bundesländern eine etwa zweieinhalbfache Kulturdichte haben…</strong></h2>
<p><strong>Apfeltraum:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=lND0xOUi_xk">https://www.youtube.com/watch?v=lND0xOUi_xk</a></p>
<p><strong>Zwischen Liebe und Zorn:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=u6OA55lJDs0">https://www.youtube.com/watch?v=u6OA55lJDs0</a></p>
<p><strong>Tanzen:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=sZqUcHCR8yI">https://www.youtube.com/watch?v=sZqUcHCR8yI</a></p>
<p><strong>Ketten werden knapper:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=n38k_Y97dIU">https://www.youtube.com/watch?v=n38k_Y97dIU</a></p>
<p><strong>Gelber Mond:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=WwLroRQrdho">https://www.youtube.com/watch?v=WwLroRQrdho</a></p>
<p><strong>Sehnsucht:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=B-5mwhfkBTQ">https://www.youtube.com/watch?v=B-5mwhfkBTQ</a></p>
<p><strong>Als ich fortging:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=xP36_nAc69U">https://www.youtube.com/watch?v=xP36_nAc69U</a></p>
<p><strong>Als ich wie ein Vogel war:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GN61ltef4TM">https://www.youtube.com/watch?v=GN61ltef4TM</a></p>
<p><strong>Hintergrundtext – “Die kulturelle Kolonisierung der Ex-DDR”:</strong><a href="http://www.telegraph.ostbuero.de/104/hart.htm">http://www.telegraph.ostbuero.de/104/hart.htm</a></p>
<p><a href="http://www.trend.infopartisan.net/trd0901/t310901.html">http://www.trend.infopartisan.net/trd0901/t310901.html</a></p>
<p><strong>Gänselieschen:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=oIU2qLcGUcs">https://www.youtube.com/watch?v=oIU2qLcGUcs</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=-ZV9dMl1gO4">https://www.youtube.com/watch?v=-ZV9dMl1gO4</a></p>
<p><strong>Baggerführer Willi</strong>:<a href="https://www.youtube.com/watch?v=nFMjX_1AUJI">https://www.youtube.com/watch?v=nFMjX_1AUJI</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>S<strong>o starb auch Neruda:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TqgweajopU8">https://www.youtube.com/watch?v=TqgweajopU8</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Chilenisches Metall” (Renft):</h2>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=osjdCZXhVJY&amp;list=PL83pHiMfxhArUQ4RYdoCvWFDA7gax-UZz&amp;index=6">https://www.youtube.com/watch?v=osjdCZXhVJY&amp;list=PL83pHiMfxhArUQ4RYdoCvWFDA7gax-UZz&amp;index=6</a></p>
<p><strong>Lied zu den Anden:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ybLcVvlFb4c">https://www.youtube.com/watch?v=ybLcVvlFb4c</a></p>
<p><strong>Gelbe Straßenbahnballade:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=x4JDnN-U0fs">https://www.youtube.com/watch?v=x4JDnN-U0fs</a></p>
<p><a href="http://www.renft.de/pages/texte/chilenisches-metall.php">http://www.renft.de/pages/texte/chilenisches-metall.php</a></p>
<p><strong>“Geisel bewaffnete Pinochet”, Qualitätszeitung O Globo, Rio de Janeiro.</strong></p>
<p><strong>Gauck trifft Chiles Präsidentin Bachelet, die nach dem US-gestützten Militärputsch gegen den gewählten Staatschef Allende in die DDR ins Exil ging.</strong></p>
<p><a href="http://www.renft.de/">http://www.renft.de/</a></p>
<p><strong>Klaus-Renft-Combo live in Sangerhausen:</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=7ZBF28pCij4">https://www.youtube.com/watch?v=7ZBF28pCij4</a></p>
<p>—</p>
<p><strong>Auffällig viele Führungsposten im Kulturbetrieb Ostdeutschlands, darunter Dirigenten, Intendanten etc., dürfen nicht mehr mit Ostdeutschen besetzt werden, wie die Faktenlage zeigt.</strong></p>
<p><strong>Silly – “Der letzte Kunde”:</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5JVwiLqUerM">https://www.youtube.com/watch?v=5JVwiLqUerM</a></p>
<p><strong>“Paradiesvögel”:</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=LoWlrqgijTw">https://www.youtube.com/watch?v=LoWlrqgijTw</a></p>
<p><a href="http://www.songtexte.com/songtext/silly/paradiesvogel-bcf215e.html">http://www.songtexte.com/songtext/silly/paradiesvogel-bcf215e.html</a></p>
<p><strong>Kultureller Kolonialismus und DDR-Spitzenbands wie Silly…</strong></p>
<p><strong>Tamara Danz aus Breitungen/Thüringen: “Die erste Nachwendescheibe wurde wegen zu `ostlastiger Texte`abgelehnt.” TA, Dez. 2017</strong></p>
<p><strong>Elektra – “Tritt ein in den Dom”:</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=JCkMpU-Mvks">https://www.youtube.com/watch?v=JCkMpU-Mvks</a></p>
<p><strong>Lift – “Am Abend mancher Tage”:</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=aCCGvfQ6UkA">https://www.youtube.com/watch?v=aCCGvfQ6UkA</a></p>
<p><strong>Abendstunde, stille Stunde:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=AT4LXci-YBs">https://www.youtube.com/watch?v=AT4LXci-YBs</a></p>
<p><strong>Wind trägt alle Worte fort:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=JGfAt-qxLWI">https://www.youtube.com/watch?v=JGfAt-qxLWI</a></p>
<p><strong>Soldat vom Don:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=IpCX0-H6_gM">https://www.youtube.com/watch?v=IpCX0-H6_gM</a></p>
<p><strong>Liebeslied:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=xeRmkw-BtQ8">https://www.youtube.com/watch?v=xeRmkw-BtQ8</a></p>
<p><strong>Sommernacht:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5yjfl35X7yU">https://www.youtube.com/watch?v=5yjfl35X7yU</a></p>
<p><strong>Wasser und Wein:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ylVIbOeyxXk">https://www.youtube.com/watch?v=ylVIbOeyxXk</a></p>
<p><strong>Du falsche Schöne:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=YwcDtRALKIA">https://www.youtube.com/watch?v=YwcDtRALKIA</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Haben die neuen Machthaber nach 1990 zugelassen, daß sich auf dem Gebiet der Ex-DDR neue Bands  musikalischer  Qualität von Renft, Lift, Elektra, Puhdys etc. entwickeln konnten – oder wurde dies im Zuge kultureller Kolonisierung systematisch verhindert?</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Die starke, experimentierfreudige Jazz/Free-Jazz-Szene in der DDR – ob man beim MDR davon schon einmal etwas gehört hat? DIE ZEIT zum  Thema, vorschriftsmäßig zwar stupide  ideologisch bis zum Erbrechen überfrachtet, aber wenigstens mit ein paar Fakten:</strong><a href="http://www.zeit.de/2013/49/free-jazz-ddr/komplettansicht">http://www.zeit.de/2013/49/free-jazz-ddr/komplettansicht</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.zeit.de/2013/49/free-jazz-ddr/komplettansicht">Man hat es fast vergessen: Die DDR war Weltmeister im Free Jazz.</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://bayonmusic.de/">http://bayonmusic.de/</a></p>
<p><a href="http://www.stern-combo-meissen.com/">http://www.stern-combo-meissen.com/</a></p>
<p><a href="http://www.frank-schoebel.de/">http://www.frank-schoebel.de/</a></p>
<p><a href="http://www.thomas-natschinski.de/">http://www.thomas-natschinski.de/</a></p>
<p><a href="http://verlag.buschfunk.com/">http://verlag.buschfunk.com/</a></p>
<p>–</p>
<p><strong>Hintergrundtext:</strong></p>
<p><strong>telegraph #104</strong><br />
<strong>DIE KULTURELLE KOLONISIERUNG DER EX – DDR </strong></p>
<p><strong>Klaus Hart</strong></p>
<p><strong>Die vielseitige Musikbranche der neuen Länder könnte ein wichtiger regionaler Wirtschaftsfaktor sein – stattdessen regierte auch hier nach der Wende Plattmacherei. Nur noch ein Bruchteil der Bands und Sänger ist aktiv. Auch Vertriebschefs, Veranstalter und Musikexperten kritisieren fehlende Chancengleichheit auf dem deutsch-deutschen Musikmarkt nach der Wende, sehen zahllose geschäftsschädigende Behinderungen, dazu Vorurteile und Scheuklappen bei den Kulturprodukte vermittelnden öffentlich-rechtlichen Sendern.</strong></p>
<p><strong>Merkwürdig Widersprüchliches erlebt derzeit das ostdeutsche Musikbusiness. Bands wie City, Puhdys und Karat, die vor dem Mauerfall teilweise jahrelang wegen der vielen günstigen Angebote öfters im Westen tourten als zuhause, gingen dieses Konzertmarkts größtenteils verlustig. Und spielen dafür im Osten jetzt selbst in kleinsten Städten und Dörfern, füllen für nicht gerade satte Gagen bequem jede Freilichtbühne, werden gefeiert, sind gefragt. Reinhard Lakomy sorgt sogar zweimal am Tag mit seinen Kinderlieder-Programmen für einen ausverkauften Dresdner Kulturpalast, hat auch mit den Erwachsenen-Songs landauf, landab im Osten volle Häuser. Sein Buch „Es war doch nicht das letzte Mal“ ist ein richtiger Seller, erreicht noch im Startjahr 2000 die vierte Auflage. Doch die interessante Nach-Wende-CD „Die 6-Uhr-13-Bahn“, ärgert ihn, wurde überhaupt nicht im Radio gespielt, wenig besser sieht’s bei den größten Lakomy-Hits aus. Auch anderen, mit Konzerten erfolgreichen Bands, Schlagersängern wie Frank Schöbel brach der Rundfunk-Tantiemenmarkt fast völlig weg, suchen deren Fans nur zu oft vergeblich in den Läden nach den neuesten oder älteren Scheiben. Dort wird jetzt vor allem die übermächtige Konkurrenz deutscher und englischer Zunge angepriesen, von Madonna bis Maffay, für die nach gängiger Regel zehn bis fünfzehn Prozent des CD-Endpreises abfällt. Sie hat in den neuen Ländern auch den hochprofitablen Radiomarkt im Griff, verdient bei Öffentlich-Rechtlichen wie Privaten pro gesendete Titelminute über zwölf Mark. Da kommen für die Autoren, sogar solcher Oldie-Schnulzen wie „Der Junge mit der Mundharmonika“, hübsche Summen zustande, wie man selbst als Gelegenheitshörer leicht erfasst. Pech für die Ostmusik. Denn wer heute nicht ständig in den deutschen Radios und im TV präsent ist, gut vermarktet wird, Hörgewohnheiten schafft und bedient, kann seine Popularität schwerlich halten, verkauft keine Tonträger, wird zwangsläufig meist zum Ladenhüter. Denn von jedem gesendeten Titel geht – banale Tatsache – ein mehr oder weniger starker Kaufimpuls aus. Der erfreuliche Nebeneffekt fällt für all jene flach, die von den Selektoren nicht für gut, passend befunden werden. Ostbands und -sänger suchen dies mühselig durch möglichst viele Konzerte auszugleichen, haben von Jahr zu Jahr deutlich mehr Zuspruch. Nachfrage, Bedarf nach dem Ostprodukt Musik ist also da, nur wird sie, entgegen marktwirtschaftlicher Logik, weder zeitgemäß gefördert noch befriedigt. Nicht zufällig sprechen deshalb sogar Bands wie „City“ von Fremdbeherrschung, beobachtet Buschfunk-Chef Klaus Koch „kulturelle Kolonialisierung“.</strong></p>
<p><strong>An der Musik-Qualität kann’s nicht liegen – die ist im Musikgeschäft Weißgott nicht alleiniger Maßstab. Schließlich schoss Big-Brother-Christian mit „Es ist geil, ein Arschloch zu sein“ auf Platz Eins der Single-Charts, die TV-PR bekam ihm bestens. Von Container-Kollege Sladko setzte der Musikkonzern BMG an die 880 000 Singles ab. Andererseits, weiß der Ostdeutsche Jörg Stempel, Amiga-Label-Manager bei BMG, geben Plattenfirmen häufig Millionen für Neue Bands und Sänger aus, die sie für sehr gut und marktgerecht halten. Und dann floppen die trotzdem. Doch selbst die alten Hasen im Geschäft brauchen permanente, teure Imagepflege, sonst läufts nicht. Für das Maffay-Konzert im Juni in der Wuhlheide wurde deshalb schon ein halbes Jahr vorher Ostberlin mit Postern nebst Hinweis auf die neueste CD beklebt, Sponsoren bzw. Mitveranstalter wie das ZDF, BMG und zwei Berliner Privatradios ziehen beim Marketing an einem Strang, um einem deutschen Künstler zum Erfolg zu verhelfen, seine Tonträger an den Mann zu bringen. Die neuesten Grönemeyer- und Heinz-Rudolf-Kunze-CDs werden etwa in Berlin ebenfalls unübersehbar per Riesenposter beworben, in den Radios permanent vorgestellt. Doch als der im Osten nach wie vor sehr beliebte Sänger und Pianist Holger Biege für sein Januar-Konzert im Prenzlauer Berg die Promotion anlaufen lässt, sämtliche Berliner Blätter auch mit dicken Pressemappen versorgt, wird er allen Ernstes nicht mal wenigstens bei den täglichen Veranstaltungstipps erwähnt. „Die Berliner Zeitungen schneiden mich total“, sagt Biege zum telegraph nach seinem Auftritt vor trotzdem vollem Haus, „die Medien nehmen mich nicht wahr.“ Um aber wieder wie einst nicht nur vor Hunderten, sondern Tausenden spielen zu können, so wie mit Veronika Fischer 1979 gar im Palast der Republik, braucht er ebenso wie Maffay gerade die Medien als sensible, verständnisvolle Vermittler. Anders als Autos, Bier oder Waschmittel sind Produkte der Kulturindustrie nun einmal darauf angewiesen. Länder wie Großbritannien machen’s vor – da ist die Regierung stolz, dass die Musikexporte die der Stahlindustrie an Wert übertreffen.</strong></p>
<p><strong>Sonderfall Sachsen </strong><br />
<strong>„Ostdeutschland hat die besser ausgebildeten, Westdeutschland die besser vermarkteten Künstler“, sagt Hansjoachim Seiferth, einer der führenden Musikproduzenten in den neuen Ländern, künstlerischer Leiter in der Schleizer Harmonika Lied-Text GmbH, 1990 gegründet. Der Autor, Regisseur und Redakteur arbeitet in Sachsen – da hat die Musikbranche des Ostens erstaunlicherweise ihre größte Nische, werden die alten Profis, neuen Talente, soweit es geht, eindeutig am meisten gepflegt und gefördert. Mit ziemlichem Rückenwind des öffentlich-rechtlichen MDR, der damit regional und überregional Quote macht. Seiferth hat vierunddreißig Jahre Unterhaltungserfahrung, produzierte über achthundert TV-Sendungen. Die Harmonika Agentur stellt zudem Live-Veranstaltungen jedes Genres auf die Beine, besetzt auch da jede nur mögliche, von den marktbeherrschenden Großveranstaltern der alten Bundesländer gelassene Nische. „Bis wir unsere materielle und finanzielle Basis für dieses Geschäft gesichert hatten“, so Seiferth, saßen die im Osten bereits fest im Sattel. „Das gewinnbringende Geschäft mit den Spitzenstars ist ausschließlich in der Hand der bekannten Westprofis. Die meisten Ostveranstalter haben keine gesicherte Basis, leben von der Hand in den Mund, können größere Verluste nicht mit, langem Atem` wegstecken.“ Musikvermarkter Harmonika, hat inzwischen jenen langen Atem, ist unübersehbar ein regionaler Wirtschaftsfaktor, bindet viele andere Unternehmen mit ein. Dennoch ist Seiferth unzufrieden, will den Durchbruch, raus aus dem Nischendasein, die reelle Bewertung seiner Künstler auf dem gesamtdeutschen Musikmarkt. „Wer fehlende Chancengleichheit für ostdeutsche Künstler kritisiert, hat Recht“, konstatiert er, „bis heute nehmen sowohl ARD und ZDF als auch die privaten Sender kaum Notiz von der mitteldeutschen Unterhaltungsszene, erfüllen die Medien ihre Vermittlerrolle schlecht oder gar nicht.“</strong></p>
<p><strong>„Vorauseilender Gehorsam oder Blödheit“</strong><br />
<strong>Seine Medienkritik wendet der Schleizer Musikproduzent natürlich nicht gegen MDR 1 Radio Sachsen – der ist ARD-weit Ausnahme von der Regel. Joachim Schlese, Leiter der Redaktion Musik und Unterhaltung, pflegt ganz Antitrend, kaum wie in anderen Sendern üblich, die populäre Tonkultur Kaliforniens oder Schottlands auch mittels reichlichem Tantiemenfluss, sondern mit siebzig, achtzig Prozent aller eingesetzten Titel die deutsche, vorrangig ostdeutsche, regionale. Nach gängiger Lesart müsste solche abwegige Auswahl Schleses Radio eigentlich im sächsischen Stationen-Ranking für immer auf einen der untersten Plätze verbannen. Falsch – Radio Sachsen ist seit Jahren unangefochten die Nummer Eins, bei solcher Quote kann Schlese keiner an den Karren fahren. Und je besser die Einschaltquote, umso höher sind die Werbeeinnahmen. Klar macht ihn das stolz und selbstbewusst: “Solange ich Musikchef bin, bleibt diese 70-30-Aufteilung, wir haben uns da von Anfang an nicht beirren lassen.“ In vielen Sendern sitzen Überflieger, Ex-DJs auf solchen Posten, schwankende Blätter im Wind, den die gewieften PR-Agenten der Musikkonzerne machen – Schlese dagegen ist Vollprofi. In Dresden wuchs er auf, hat an der Hochschule für Musik seinen Abschluss gemacht, das berühmte Dixieland-Festival, das Schlagerfestival entwickelt, gemanagt. „Ich habe Musikgeschichte im Blut“. Als Anfang der Neunziger scheinbar niemand mehr auf Ostprodukte, auch die kulturellen stand, nach allem griff, was neu und besser verpackt war, Interpreten und Bands inbegriffen, handelte Schlese „intuitiv“: “Die Leute aus der Unterhaltungsbranche, mit denen ich aufwuchs, sind gut – und deshalb spielen wir sie auch, ob Jiri Korn, Rote Gitarren aus Polen, unsere eigenen wie den Leipziger Frank Schöbel, Gabi Rückert, Uta Bresan, Lift, Elektra, Stern Meißen und die vielen anderen.“ Die liegen auch immer in der Hitparade ganz vorne, „in manchen Sendungen spielen wir neunzig Prozent Ostmusik, es gibt keine Stunde ohne Ost-Titel!“ Wo dann die Radio-Tantiemen vor allem hinfließen, welchen Künstlern damit die zumindest magere Existenz ermöglicht wird, weiß der Radiomann sehr wohl – schließlich haben öffentlich-rechtliche Sender den Programmauftrag, sich um die Regionalkultur zu kümmern. „Damit strahlen von Radio Sachsen selbstverständlich auch wirtschaftliche Impulse aus – wenn wir ausführlich über Musiker und deren Konzerte berichten, gehen mehr Leute hin, machen Veranstalter und Gastronomie mehr Umsatz, gibt’s mehr Steuereinnahmen für die Region, dient es dem Image Sachsens.“ Dies könnte ganz anders, gar nicht so positiv laufen, denn alles, weis er aus Erfahrung, hängt von den Leuten an der Senderspitze ab. In jedem Ost-Funkhaus sind die Personenkonstellationen anders: “Wenn der Musikchef aus Leipzig oder Dresden stammt, für Sachsen verantwortlich ist, hat der ein ganz anderes Gespür, Fingerspitzengefühl als einer, der aus Hamburg oder München kommt.“ Wer bestimmte Künstler eben nicht in seiner persönlichen musikalischen Biographie, in seinen Hörgewohnheiten hat, so sehen es viele gelernte Radiomacher des Ostens, entscheidet anders, wählt ganz andere Titel aus. Doch dann gibt’s auch noch die Wendehälse, peinliche bis lächerliche Figuren: „Ossis in Musikredaktionen“, so ein Profimoderator, „suchen manchmal dieselben Songs wie Westdeutsche heraus, aus Opportunismus, vorauseilendem Gehorsam, oder schlicht Blödheit.“</strong></p>
<p><strong>Und schon sind wir zwangsläufig bei den deutsch-deutschen Befindlichkeiten, heiß diskutiert. Schlese witzelt über jene „Neunmalklugen“ des von einem westdeutschen SPD-Intendanten geführten ORB, die wegen ihrer englisch dominierten Musikfarbe Radio Sachsen massenhaft brandenburgische Hörer zutrieben. In die Dresdner Redaktion flattern monatlich bis zu achttausend Briefe und Karten, sensationell viel, stets sind mehrere tausend aus Brandenburg dabei, sogar von Radio-Sachsen-Fangruppen. Eine regelrechte „Aktion MDR“ habe es gegeben – da sei gefordert worden, Antennen so aufzustellen, dass ganz Brandenburg Radio Sachsen empfangen könne. „Weil wir so viel deutschsprachige Musik bringen – die wollen die Leute hören, ob ostdeutsch oder nicht.“ Ganz schlimme Briefe seien sogar an Ministerpräsident Stolpe gegangen, ohne Resultat. Erst als Antenne Brandenburg gemäß letzter Media-Analyse weiter abstürzte, wurde man aufmerksam. „Ein bissel spät – denn wer uns bisher hörte, tut das auch künftig.“ Nur ist Radio Sachsen alleine gar nicht in der Lage, den Trend umzukehren – da müssten auch andere Rundfunksender, zumindest die öffentlich-rechtlichen, gemäß Programmauftrag mitziehen, der ostdeutschen Musikbranche etwas unter die Arme greifen.</strong></p>
<p><strong>Interne Musik-Absprachen zwischen Werbekonzernen und Sendern</strong><br />
<strong>Wenigstens der ORB schwenkt ein bisschen um. Wolfgang Martin, Musik-journalist, Ex-DT 64, Musikchef von Antenne Brandenburg, bestätigt die Abwanderung von ORB-Hörern zu Radio Sachsen, die mehr Deutsches, vor allem Schlager, bevorzugen. „Wenn die uns davonlaufen, muss man nachdenken, was wir falsch machen.“ Seit September 2000 ist eine Programmänderung in Kraft, Martin nennt es „back to the roots“. Der äußerst magere Zwanzig-Prozent-Anteil deutscher Titel wurde auf fünfunddreißig erhöht, etwa ein Viertel, ein Fünftel davon ist Ostmusik, meist im Nachtprogramm versteckt, immer noch längst kein Vergleich mit Radio Sachsen, aber wenigstens ein Anfang. Weshalb die Sender Berlin-Brandenburgs sich so hartnäckig an ihre hohe Quote englischer Songs klammern, liegt laut Insidern an der bekanntlich mit harten Bandagen kämpfenden Werbewirtschaft, ohne die alle Privatradios aufgeschmissen wären. Und auch den Öffentlich-Rechtlichen ist ihre Teilhabe am Werbekuchen immer wichtiger, der immerhin jährlich bei rund zwei Milliarden Mark liegt – aufs Fernsehen entfallen sogar über dreizehn Milliarden. „Die Werber wollen den deutsch-freien Sender“, kritisiert Joachim Neubauer, Vorstandsmitglied im Deutschen Musikverleger-Verband, „fünfundneunzig Prozent der Hörer verstehen kein Englisch, werden nur musikberieselt. Kommt dann eine deutschsprachige Werbebotschaft, wird die verstärkt wahrgenommen.“ Und darum geht’s ja. Neubauer zum telegraph: „Die Werbewirtschaft nimmt direkt Einfluss auf die Musikauswahl der Sender – das ergab meine Recherche. Die Redakteure werden das natürlich immer bestreiten.“ Radio-DJs hätten oft nur starre Richtlinien zu befolgen, wüssten gar nichts von den Abmachungen der Programmverantwortlichen. „Wer was anderes spielt, wird gefeuert – so einfach ist das.“ Bei den internen Absprachen zwischen Werbewirtschaft und Sender läuft es danach genauso wie heute bei Grundsatzentscheidungen der Machteliten in der hohen Politik – „nichts Schriftliches“. Man rede sich gewöhnlich mit Hörerumfragen, Publikumsgeschmack heraus. Sender, die mehr Englisches bringen, betonten andere Insider, werden auf der Stelle mit höheren Werbeeinnahmen belohnt. Der Begriff „deutschfreier Sender“ ist übrigens völlig normal und üblich in der Werbebranche.</strong></p>
<p><strong>„Die Leute wollen Osttitel“</strong><br />
<strong>Mögen die Dinge beim ORB so liegen oder nicht, bei neuerdings etwas höherem Deutsch-Anteil ist jedenfalls auch auf einmal mehr Platz für den eingangs erwähnten Holger Biege, der steigende Tantiemeneingänge registriert. Musikchef Martin wusste schon lange, dass die Brandenburger mehr davon wollen. “Die vollen Konzerte zeigen, dass das Bedürfnis nach Ostmusik groß ist – Lift, Elektra und Stern Meißen haben mit ihrem gemeinsamen, Sachsendreier‘ direkt einen Boom, Bands, die dichtmachten, starten deshalb wieder neu.“ Natürlich wollte die zuvor sture ORB-Senderspitze wissen, ob das regionale Publikum tatsächlich mehr Östliches hören will. „Wir machten gleich eine Wunschhit-Aktion und merkten“, so Martin, „die Leute wollen die Osttitel wirklich, die Reaktion auf mehr Ostmusik war durch die Bank positiv.“ „Alt wie ein Baum“ von den Puhdys oder Karats „Sieben Brücken“ seien ja auch regelrechte Hymnen, würden sogar von Privatsendern gespielt. In den Antenne-Brandenburg-Oldie-Charts gebe es das Phänomen, dass immer DDR-Titel vorne seien, wochenlang beispielsweise die Puhdys, Karat oder Neumis Rockzirkus. Dabei sind die den Hörern zur Auswahl angebotenen Osttitel lediglich eine kleine Minderheit, werden linientreu natürlich meist anglo-amerikanische gestartet. Dass dennoch manche Gazetten, Magazine und Politiker gleich wieder von Ostalgie, Ostlastigkeit, rückwärtsgewandter DDR-Sehnsucht zetern, Oststars als „DDR-Altlasten“ runterwerten, tut Martin ebenso wie Schlese als lächerlich ab, man sollte das ganz sachlich sehen. Werfe jemand den Bayern vor, dass sie ihre Regionalbands mögen, oder den Nordrhein-Westfalen ihre Pflege der Karnevalscombos? Genauso verhalte es sich mit der Ostmusik, für zu viele Entscheider im oder aus dem Westen wie so manches ostwärts eine ästhetische Zumutung. „Vorbehalte, Vorurteile gegenüber Ostmusik sind bei West-Musikredakteuren sehr stark.“ Brandenburger Martin weiß, dass westdeutsche Musikredakteure, die man bewusst auf Toppositionen in Ostsendern hievte, natürlich eine völlig andere Sicht der Problematik haben. Er spielt unter anderem auf den Westberliner Peter Radszuhn an, Musikchef beim ORB-Radio Eins. “Der sieht das natürlich ganz anders.“ Bei sich selber Vorurteile abzubauen, sei nun mal sehr schwer. „Das kann ich gut nachvollziehen.“ Radio Eins liegt ziemlich weit hinten in der Hörergunst Berlin-Brandenburgs. “Da könnte man fragen, ob das an der Musikauswahl liegt“, lacht er. Radszuhn erwartungsgemäß: “Es gibt keine Zensur, aber es muss ins Programm passen.“ Man probiere, das Beste der Pop- und Rockmusik der letzten dreißig Jahre ins Programm zu bringen – aber die Puhdys laufen bei uns nicht, das ist nicht unser Sound. Marius Müller -Westernhagen auch nicht, der ist uns zu betulich geworden.“ Natürlich gebe man durch die Musikauswahl automatisch einen Kaufimpuls, forme Geschmack, Hörgewohnheiten. </strong><br />
<strong>Auch der SFB weist Vorwürfe zurück, Ostmusik zu benachteiligen.</strong></p>
<p><strong>Auffällige Disproportionen bei Tantiemen</strong><br />
<strong>ORB- Antenne-Musikchef Martin ist die wirtschaftliche Dimension einseitiger Titelauswahl, die Wirkung in Heller und Pfennig sehr bewusst. „Westdeutsche Künstler verdienen in den Ostradios viel mehr an Tantiemen als die ostdeutschen, letztere aber eben sehr viel weniger in den Westradios.“ Dass die Wende Ersteren finanziell sozusagen einen warmen Regen ohne Ende brachte, weiß Arndt Bause, des Ostens erfolgreichster Schlagerkomponist, aus allererster Hand. Gäbe es in der DDR die Goldene Schallplatte, er hätte mindestens fünfzehn davon, gar nicht so wenige seiner rund 1300 Tanzmusiktitel wurden auch im Westen Hits. Schon zehn Jahre vor der Wende hat er ein Dauervisum und drei West-Limousinen, kennt drüben alle Großen des Musikbusiness persönlich und natürlich auch seine ebenso erfolgreichen Komponistenkollegen. Nach dem Mauerfall sagt ihm einer in München: “Junge, Bause, ich kriege jetzt immer jährlich Hunderttausende Mark mehr, weiß gar nicht, wo ich das verdient haben soll!“ Der geborene Leipziger kontert schlagfertig, ironisch: “Das ist eigentlich mein Geld, das ist aus den neuen Bundesländern, denn Du bist jetzt auf meinem Markt, wo ich kaum noch gespielt werde!“ Dabei kommt Bause immer noch vergleichsweise bestens über die Runden, Hits wie „Sing mei Sachse sing“ sind gerade in seiner Heimat schwerlich totzukriegen. Doch so viele andere Komponisten, Texter, Schlagersänger, alles Freischaffende wie er, hatten nach der Wende plötzlich keine Arbeitsstelle mehr, keine Anlaufstelle, überlebten den Tantiemenabfall beruflich nicht, hatten kein Anrecht auf Arbeitslosenunterstützung. Manchen gehe es existenziell richtig schlecht. „Da gibt’s viele tragische Fälle – Andreas Holms Frau hat glücklicherweise eine Bockwurstbude in Westberlin.“ Bauses ebenfalls hochmusikalische Tochter Inka, ausgebildete Schlagersängerin, hat’s aber im Westen gepackt, ist eine ganz, ganz große Ausnahme, moderiert eine TV-Sendung im Hessischen Rundfunk. „Damit verdient sie aber mehr als mit Singen – das macht die nebenbei, als Luxus.“ Auch Bause hatte nach der Wende Illusionen. „Mit dem Markt kann gar nichts passieren – ich kenne die wichtigen Leute drüben ja alle. Bis ich merkte – die wollen nichts von uns. Der Westen wollte nur unseren Markt von sechzehn Millionen CD-Käufern, aber nicht unsere Künstler, die Autoren gleich gar nicht.“ Symptomatisch ist für ihn der Umgang mit der einzigen DDR-Schallplattenfirma Amiga. Die Treuhand gab sie mit Hintersinn ausgerechnet an einen norddeutschen Autohändler. „Der hatte von Schallplatten überhaupt keine Ahnung, andere Absichten.“ Denn der Stammsitz war das schöne Reichstagspalais am Brandenburger Tor. Als man das dem Autohändler mitvermachte, war klar, man wollte es zurück. „Der Autohändler erhielt vier oder fünf Filet-Grundstücke in Berlin-Mitte geschenkt – für ihn war damit die Schallplattenfirma erledigt, so lief der Trick!“ Bause weiß von vielen solcher Deals, über die nie etwas veröffentlicht wurde. Danach hatte der Radio- und TV-Abwickler Mühlfenzl den verdeckten Auftrag, alle DDR-Schall- und Filmarchive an den Medienmogul Leo Kirch zu verkaufen. „Ein ganz mutiger Ossi bekam davon Wind, flog auf der Stelle nach Frankfurt/Main zum Bundeszentralarchiv, erklärte denen: “Wenn ihr nicht sofort alles beschlagnahmt, hat’s Kirch!“ Andernfalls müsste der ORB heute von ihm für jeden DDR-Film, jedes Musikdokument erst die Rechte teuer kaufen. Doch so leicht ist Bause nicht ganz aus dem Geschäft zu drängen, machte ein Kindermusical, das ein Fahrradhersteller sponsert, produziert andere Künstler, komponiert der Not gehorchend sogar Werbetitel, Volksmusik. „Ist nicht mein Niveau, sage ich Ihnen ehrlich.“ Als das MDR-Fernsehen letztes Jahr über vier Stunden ihm einen „Langen Sonnabend“ widmet, ist die Resonanz direkt überwältigend, mit Kauf -und Wirtschaftsimpulsen aller Art: Ein sächsischer Tiefkühlkost-Hersteller engagiert Bause prompt für eine Werbe-CD, klärt ihn auf, wie Marktbereinigung in anderen Branchen funktioniert. Ihm habe eine weit größere westdeutsche Firma für seine drei Produktionsstandorte fünfzehn Millionen Mark geboten, um sie nach dem Kauf sofort dichtzumachen. Aber weil das zweihundertsechsundachtzig Sachsen den Arbeitsplatz gekostet hätte, sagte Bauses neuer CD-Auftraggeber ab. Nach Reinhard Lakomys unerwartetem Bucherfolg brachte der Verlag „Das Neue Berlin“ jetzt ein von Bause verfasstes, spritzig-polemisches Insider-Werk, „Der Mann mit der goldenen Nase – über Hits und das ganz normale Leben“ heraus, Gisela Steineckert liefert darin die Gegenstandpunkte. Doch dass er ausgerechnet im wichtigsten öffentlich-rechtlichen Hauptstadtsender ausgebremst wird, noch zehn Jahre nach der deutschen Einheit, das bringt ihn hoch. Nachdem der SFB Ende letzten Jahres mal in einer Sendung drei Titel von ihm spielte, habe ein Abteilungsleiter bekundet, diese von der DDR-Regierung verordnete Musik nicht mehr im Sender hören zu wollen. “So was ist reine Dummheit – regierungsverordnete Musik machte ich nie. Der SFB tut so, als hätten die anderthalb Millionen Ostberliner keine musikalische Vergangenheit – wir werden ausgegrenzt, und das ist kriminell. Diese nicht unerhebliche Klientel muss berücksichtigt werden.“</strong><br />
<strong>Alles nur gekränkte Eitelkeit eines Ex-Privilegierten mit Künstlermarotten?</strong></p>
<p><strong>Musikvertrieb mit Hindernissen – „Medienmanipulation schlimmer denn je“</strong><br />
<strong>BMG-Manager Jörg Stempel, der mit seinem Amiga-Label seit 1994 für den Gütersloher Weltkonzern nach eigenen Angaben jährlich um die zehn Millionen Mark Umsatz einfährt, haut interessanterweise in die gleiche Kerbe. „Ostbands spielen wir nicht“, hört er ganz unverblümt bei seinen Promotion-Touren durch öffentlich-rechtliche Sender der Alt-Bundesländer, kriegt es sogar schriftlich. Und das immerhin sogar bei einer Gruppe wie City, die durch ihren Hit “Am Fenster“ noch vor den Puhdys im Westen am bekanntesten ist, als einzige Ost-Gruppe von BMG nicht nur Gold, sondern sogar Platin verliehen bekam. Stempel und sein Team stellen sich auf den Kopf, um brandneue Titel oder Ost-Oldies auf die sogenannte Playlist der Radios zu kriegen, vergeblich. Denn wer auf dieser Liste steht, wird zehnmal und mehr pro Woche gespielt, was natürlich, wie überall auf der Welt, Riesenauswirkungen auf die CD-Verkäufe hat. Wenn also ein Musikchef dem Promoter Stempel erklärt, dass er ihm den City-Titel erst gar nicht vorzuspielen brauche, heißt das mit anderen Worten: Bei anderen Künstlern werden die Verkäufe hochgetrieben, aber nicht bei denen aus dem Osten. Das ärgert Stempel schwarz, ist geschäftsschädigend für ihn und alle am Amiga-Label hängenden Ostkünstler gleich mit. Die sind deswegen zehn Jahre nach der Wende spürbar nicht gerade auf einem Stimmungshoch, ganz im Gegenteil. Hinzu kommt: “Wir haben kaum Geld, um richtig PR, Marketing zu machen!“ Das liegt an den Oberentscheidern in Stempels eigenem Hause. Und ohne knackiges Marketing, siehe oben, floppt heutzutage selbst beste Qualität. „`Ne Menge guter CDs mit richtig geiler Musik“, so der frühere Puhdys-Manager zum telegraph, „fällt deshalb einfach durch die Roste. Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass die Ostbands auf dem Radiomarkt, der wichtige Kauf- und Geschäftsimpulse gibt, gegenüber vergleichbaren Rockbands aus dem Westen benachteiligt werden.“ Bitter, wenn Stempel mitansehen muss, wie neue CDs seines Labels wegen mangelnder PR ein Flop werden. </strong><br />
<strong>Disponenten beobachten täglich die „Warenbewegungen“, fragen irgendwann bei ihm an: “Können wir die Ware vernichten?“ Mit zwanzig, dreißig Sängern, Gruppen ging ihm das so, Namen will er aus Fairness nicht nennen, weil der Misserfolg am „Markt“ nichts mit dem Wert der Musik zu tun habe. „Ohne Lobby, Beziehungen läuft im Westen nichts, das ist viel, viel schlimmer als damals im Osten mit Vitamin B, Connections.“ Jazzerin Uschi Brüning: “Der Westen bewegt sich in seinem eigenen Filz.“ Manche im Westen hätten die Grundeinstellung, so Stempel, Ostmusik sei hinterwäldlerisch, sowieso immer durch Stasi und Kulturministerium kontrolliert worden, die Texte – eine Art spezieller DDR-Poesie, für Westhörer gar nicht verständlich. „Alles fadenscheinig. Ich sehe in Deutschland definitiv keine Chancengleichheit für Künstler, Bands aus dem Osten, die werden überall behindert, Fußangeln vorne und hinten, geschäftsschädigend. Deshalb sind die meisten auch frustriert – zu Recht. Ganz anders als vor der Wende geben beispielsweise die Puhdys von hundert Konzerten nur noch an die acht im Westen, Karat und City eventuell fünf. Anderen geht’s genauso.“ Stempel weiß sehr gut, wie viele gute Musiker Brief- und Zeitungsausträger, Versicherungsvertreter, Steuerberater, Gelegenheitsjobber wurden. Über Presse, Rundfunk, Fernsehen weiß er zwangsläufig durch täglichen Kontakt mehr als genug, hat jede Menge Insiderinformationen. Und urteilt deshalb: “Die Medienmanipulation ist derzeit schlimmer denn je – ich werde nirgendwo mehr objektiv informiert, fühle mich wirklich auf übelste Art und Weise manipuliert.“</strong><br />
<strong>Andere Völker, andere Sitten und Geschmäcker in der globalisierten Welt, man wird ja mal vergleichen, über den Gartenzaun schauen dürfen. Stempels BMG hat beispielsweise in Brasilien, einem der führenden Musikmärkte, die größten nationalen Stars, wie Chico Buarque und Caetano Veloso, unter Vertrag, macht für die enorme PR. Einheimische Künstler halten bequem einen Marktanteil von etwa achtzig Prozent auch im Radio, jede mittlere Sambakapelle setzt mehr CDs um als etwa Madonna trotz Millionenmarketing auch am Zuckerhut. Doch die Alte Welt bewundert sie, macht den ganzen Kommerz-Kult ungebrochen mit, hält sie gar für den Inbegriff neuer weiblicher Erotik, die Sender, Gazetten und Illustrierten jubeln die Kalifornierin hoch – doch in Brasilien wird der US-Star von Anfang an gnadenlos verrissen, ausgelacht, selbst der brasilianische „Playboy“ nennt sie öde, plump, grob und langweilig, lässt kein gutes Haar an ihr, singen könne Madonna gleich gar nicht.</strong></p>
<p><strong>Buschfunk im leichten Aufwind – „kulturelle Kolonisierung“</strong><br />
<strong>Dr. Klaus Koch, Gründer, Chef der Buschfunk Musikverlag GmbH in Berlin, hat nicht Stempels Temperament, gilt als „pessimistischer Optimist“, eine durchaus treffende Beschreibung, und ist am Erfolg des 94er BMG-Amiga-Labels beteiligt. Denn Buschfunk existierte bereits seit Ende 1989, als außer Koch und ein paar anderen Versprengten wohl wirklich alle Welt, inbegriffen die BMG-Spitze, dachte, dass es mit der Ostmusik nie und nimmer mehr was werden würde. „Wissen Sie, was das für ein Gefühl war, drei Jahre nichts zu verdienen, grade mal die Benzinkosten, während andere mit dicken ABM-Geldern durch die Gegend liefen?“ Dann steckte auch noch sein Kompagnon auf, „wegen fehlender Gewinnaussichten“. Heute, elf Jahre später, läuft das Unternehmen stabil, hat fünf feste Mitarbeiter. „Mein Glück war, dass ich mir keinen Wessi reingeholt habe – weil das ja fast immer schiefging.“ Ostdeutschlands wichtigstes Label, dazu größter unabhängiger Musikvertrieb und Mailorder-Versand mit an die Zwanzigtausend stabilen Kunden, macht einen Jahresumsatz von über vier Millionen Mark, vertreibt auch Stempels Amiga-Scheiben mit, doch vorwiegend inzwischen Eigenproduktionen. „Bestimmte Handelsketten begriffen, dass wir Verkaufsfähiges haben – da kommt es dann auch zu einer vernünftigen Zusammenarbeit“. Konkurrenz? „Die Marktchancen sind so klein, dass da kaum noch jemand Platz hat.“ Koch organisierte außerdem über achthundert Konzerte, ganze Tourneeprogramme. Buschfunk ist nach wie vor für viele Ost-Künstler überlebenswichtig, die nach der Wende schlagartig überhaupt keinen Ansprechpartner mehr hatten. „Denn auf einmal“, erinnert sich Koch, “war alles westlastig, saßen in den Entscheidungsgremien Westdeutsche, die nicht wussten, was das da für Bands, Interpreten waren, ob und welchen Wert, Verkaufswert die haben. Da brachte man natürlich die Künstler aus der eigenen West-Biographie, die man kannte, rein ins Geschäft.“ Kein Hahn krähte damals nach Gerhard Schöne, keiner wollte ihn haben – und so produzierte, vertrieb eben Buschfunk 90/91 dessen erste, wider Erwarten gut verkaufte CD, danach weitere, erhielt prompt den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ und den „Leopold-Medienpreis“ – die Scheiben stehen alle bei Karstadt, Kaufhof, Saturn, Media-Markt. „Gerhard Schöne ist fast der einzige Ost-Künstler, der den Dresdner Kulturpalast füllt – aber weil er im Radio nicht vorkommt, denken viele, den gibt’s gar nicht mehr.“ Die Ostikone Gerhard Gundermann, Baggerfahrer, natürlich auf Kochs Label, ist leider verstorben, trat sogar zusammen mit Bob Dylan und Joan Baez auf. Die Engerling-Blues-Band hat auch nach der Wende noch Kultstatus, lässt sich von Buschfunk vermarkten. An die siebzig eigene CDs zählt der Katalog inzwischen, viele davon bekamen Preise, gehen an rund Zweitausendfünfhundert Läden in ganz Deutschland, dazu noch Konzertvideos und Liederbücher. Nach dem Beispiel des zwar hochgelobten, doch nicht im Radio gespielten Gerhard Schöne vorsichtig geworden, fragt man, welche Buschfunk-Künstler denn noch so in den Sendern des vereinigten Deutschlands keine, so gut wie keine Chancen haben. „Alle“, reagiert Koch trocken, „die Nischen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk werden immer kleiner, der gleicht sich den Privaten an. Ich habe mich damit abgefunden.“ Damit meint er auch jene von Reinhard Lakomy bei sich zuhause produzierte, natürlich von Buschfunk vertriebene Ost-Befindlichkeiten-CD mit Titeln wie „alles Stasi, außer Mutti“. Andere Künstler, wie Schöne, kommen wirklich bestenfalls mal beim MDR auf den Teller, der immerhin eine CD des Liedermachers zusammen mit Buschfunk produzierte. Doch ausgerechnet drei Spiele sind das „unmusikalische Standbein“ ,von einer Art DDR-Monopoly (Überholen ohne einzuholen, Es geht seinen Gang, Bau auf!) setzte die im Prenzlauer Berg beheimatete GmbH über Zweihundertfünfzigtausend Stück ab, wurde damit nebenbei auch erfolgreichster ostdeutscher Spielehersteller. Und bekam dadurch, so Idealist Koch, das Geld rein, um CDs zu produzieren, die sich nie rechnen würden. Dem gelernten Kulturwissenschaftler, früheren Leiter des Leipziger Studentenklubs „Moritzbastei“ geht’s um die Pflege einer „kulturellen Identität der Ostdeutschen“, um „poetisch engagierte deutschsprachige Musikkultur“. Daher weiß er auch sehr genau, wer sich überhaupt, und mit wie viel, noch so über Wasser hält im Osten. „Wir waren bestimmt das Liedermacher-reichste Land der Welt – doch von jeweils hundert sind höchstens fünf übriggeblieben.“ Ähnlich sind die Relationen bei den Rockbands, auch da wurde künstlerische Ost-Kompetenz reichlich plattgemacht. Von den wenigen „Großen“ abgesehen, liegen heute die Einkünfte der freiberuflichen Künstler im mittleren ostdeutschen Niveau, bei etwa Siebzigtausend Mark brutto, „meistens eher darunter als drüber“. Und oft geht’s nur weiter, weil der Lebenspartner einen festen Job hat. Wie beim Sport habe es früher ein relativ gutgespanntes Netz der Talentsuche gegeben – heute komme aus dem Osten, bei den paar Verlagen und Plattenfirmen, entsprechend wenig. „Wo soll denn, beispielsweise in Chemnitz, heute ein neues Talent hin, in welchen Club, um sich zu erproben, vor interessiertem Publikum die Wirkung zu testen?“ Auch da stellt sich die Frage der Ost-Förderung, wie bei der Ost-Musikbranche insgesamt.</strong></p>
<p><strong>„Dank“ an Erich Honecker</strong><br />
<strong>Wenn schon BMG-Stempel kaum Mittel für anständige PR bekommt, Buschfunk-Koch hat sie erst recht nicht, lebt schlecht und recht von fortdauernder Beliebtheit seiner Ost-Musiker. „Da bedanke ich mich immer bei Erich Honecker – obwohl er gar nichts dafür kann – aber der hat die Leute alle damals bekannt gemacht.“ Manche davon bewahrten realitätsfernen Eigensinn bis in die Marktwirtschaft hinein, erwarten wohl von Koch auch finanziell gelegentlich Unmögliches. „Ein Teil der Künstler hat ein sehr eigenes Naturell, hätte früher, wenn was nicht so klappte, die Platte nicht gleich im Laden war, sofort einen Ausreiseantrag gestellt. Heute verstehen die nicht, dass das nicht mehr so geht“, lacht Koch doppelbödig-ironisch. „Wenn man nicht allzu sehr aneckte, funktionierte die DDR für manche doch wunderbar als Biotop – der ist nun weg.“ Ganz natürlich, dass die „DDR-Überproduktion an Rockmusikern und Liedermachern“ habe abgebaut werden müssen – auch Stempel weiß, dass es um manche Schrott-Combo wirklich nicht schade ist. Den Buschfunk-Chef nervt ebenfalls, dass kulturelle Ostprodukte nur zu oft sofort als Ostalgie denunziert, abgewertet werden. „Der Westdeutsche macht sich keine Gedanken, dass er natürlich genau solche Gefühle hat, wenn er an seine Lords und Rattles, an seinen Heino denkt, seine Regionalbands pflegt.“ Spötteln zwar die Hauptstadtgazetten abwertend über Kochs Künstler, kommen die in der Presse von Rostock, Dresden oder Chemnitz weit besser weg, sitzen dort in den Redaktionen, wie viele Bands und Sänger bestätigen, offensichtlich mehr sensible Journalisten. Als Kulturwissenschaftler mit Doktorgrad reflektiert Koch natürlich über die “kulturelle Kolonisierung“, die bis in die feinsten Verästelungen hinein stattfinde. „Jeder mit normalem Blick erkennt, dass es genau so ist.“ Kein Geheimnis, und inzwischen durch Studien ausführlich belegt, dass auch im Kulturbereich der Ex-DDR rund die Hälfte der Führungspositionen nicht mehr von Ostdeutschen besetzt wird, allgemein der Prozentsatz westdeutscher Positionsinhaber um so höher ist, je höher man sich in den Führungshierarchien befindet. Schon 1991 stand immerhin sogar in der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“: “Objektiv gesehen, läuft alles auf eine Kolonialisierung der Wirtschaft und Gesellschaft der ehemaligen DDR hinaus. Schon die an die neuen Bundesbürger herangetragenen Erwartungen, die westlichen Werte, Lebens- und Arbeitsstile schleunigst zu verinnerlichen, entspringt kolonialer Denkweise.“ Der Kolonisator, argumentiert Fritz Vilmar in seiner Wendebilanz, ist darauf angewiesen, die Geschichte der Kolonisierten verschwinden zu lassen.</strong></p>
<p><strong>City: „Fremdbeherrscht“</strong><br />
<strong>Was Buschfunk mit seinen vielen Aktivitäten an Umsätzen schafft, bringt City, oder besser, die K &amp; P Music GmbH beinahe alleine. Das K steht für Sänger Toni Krahl, das P für den Gitarristen Fritz Puppel, der von Ökonomie und Finanzen offenkundig ebenso viel, oder mehr versteht als von Musik, womöglich intensiver als jeder andere Ost-Künstler gleich zu Wendezeiten strategisch völlig richtig Tricks und Kniffe der Marktwirtschaft studierte. „Sofort nach dem Mauerfall gründeten wir die erste unabhängige Plattenfirma der DDR neben Amiga, mit Agentur und Musikverlag, haben von den Großen auch Karat unter Vertrag, ein Joint Venture mit BMG. Der Konzern kaufte Geschäftsanteile von City, unser Mitgesellschafter ist Reinhard Mohn.“ In Gütersloh wird gepresst, vertrieben über Jörg Stempels BMG Berlin Musik GmbH, „ein Riesenvorteil“. Das rechnet sich für City – und Karat – dann ganz anders als zu DDR-Zeiten. Da wurde im Osten von der LP „Am Fenster“ zwar eine Million verkauft, doch wie bei sämtlichen anderen Bands ebenfalls üblich, erhielt City lediglich für die Studio-Produktion eine einmalige Überweisung von 1400 DDR-Mark. Den Hit „Am Fenster“ nennt Puppel „Fluch und Verpflichtung zugleich“, weil die Band im Westen eigentlich auf diesen Titel reduziert wird, das SFB-ORB-Jugendradio Fritz ihn per Hörerumfrage jetzt widerwillig zum „besten deutschsprachigen Popsong des zwanzigsten Jahrhunderts“ küren musste. Das Kuriose dabei: „Alte Bands wie City spielen wir gar nicht“, sagt Fritz-Musikredakteur Frank Menzel, Ex-DDR-Tontechniker, hatte, wie es sich gehört, pflichtbewusst auf Nena getippt. Zu den Bands im Osten seien die Leute doch damals nur hingegangen, „weil’s nichts anderes gab“. Menzel musste dann erleben, wie Joachim Witt im Finale mit seinem „Goldenen Reiter“ gegen Toni Krahl und Fritz Puppel unterlag. Dabei waren, und das spricht Bände über die Sender-Linie, unter den einhundertachtundzwanzig vorgegebenen Songs laut Menzel gerade mal sechs, acht Osttitel dabei. „Warum soll ich ne Karat-Nummer von 1999 spielen, die objektiv schlecht ist?“ Kommentar überflüssig. Entsprechend hart urteilt Puppel: „Das Hauptproblem sind tatsächlich die Medien, da sind wir fremdbeherrscht. Manche glauben, dass sie mehr Hörer erhaschen, wenn sie von sich streifen, irgendwas mit dem Osten zu tun zu haben, das ist so `ne psychologische Sache.“ Gerade die Öffentlich-Rechtlichen würden sich nur zu oft aus der Verantwortung stehlen, was für ihre „Local Heroes“, bekannte wie unbekannte, zu tun. „Wir leben in einer Medien-Marketing-Gesellschaft – also sind Dreh- und Angelpunkt unserer Branchenschwierigkeiten die Medien. „Musik müsse man nun mal hören. „Wenn Madonna nicht gespielt wird, kauft auch keiner ihre CDs.“ Doch selbst auf dem Veranstaltungsmarkt sieht er Benachteiligungen. “Wir werden oft nur als Quotenossis eingeladen, bei irgendwelchen Jahres- und Feiertagen, so wie am Brandenburger Tor zu Zehn Jahren Mauerfall. Spielen wir in Wiesbaden zusammen mit BAP, toben die Leute auch – aber selbst dort sind wir nur der Quotenossi“, lacht Puppel ironisch. Und vergisst nie zu betonen, dass City im Vergleich mit anderen Ostbands noch fein raus ist. Zu Udo Lindenbergs Rock-gegen-Rechts-Festival, City ist dabei, hatte man drei andere große Ost-Namen – Dirk Michaelis, Andrè Herzberg und Dirk Zöllner – erst zur Deutschland-Tournee eingeladen, dann aber vorher abserviert. Manager Raik Zöllner: “Die drei Highligen sind verheizt worden, zugunsten von Bands, von denen sich die Musikindustrie mehr Profit versprach.“ Seine Nach-Wende-Erfahrung: “Wenn man nicht verheimlicht, aus dem Osten zu kommen, ist man von vornherein in einer Schublade. Da kann man noch so trendy und soundtechnisch top sein – man hat das „O“ auf der Stirn, wird es nicht los.“ Um den Verdacht zu vermeiden, Ostdeutsches zu pushen, legten Ex-DDR-Redakteure ihren Chefs bestimmte Themen erst gar nicht mehr vor.</strong></p>
<p><strong>CITY BEI KANZLER SCHRÖDER: OST-FÖRDERUNG FÜR DIE MUSIKBRANCHE</strong><br />
<strong>Bei jeder sich bietenden Gelegenheit gehen Puppel und Krahl für die Ost-Musikbranche, deren marktfähige Produkte auf die Barrikaden, treten gezielt Kulturreferenten, Kultursenatoren auf die Füße, laden bei Westtourneen gezielt Spitzenleute ein, um auf die Probleme hinzuweisen. Und argumentieren keinen Deut anders als Bause, Biege oder Lakomy. Im Unterschied zu denen kommen sie als Ost-Vorzeigeband natürlich auch an den Kanzler heran, trugen Gerhard Schröder, für dessen SPD sie mal im Wahlkampf spielten, im Staatsratsgebäude das ganze leidige Thema ausführlichst vor. „Was ich Schröder da erklärte, wird er wohl eingesehen haben – nur steht es auf seiner Prioritätenliste vermutlich auf Platz 999.“ Ost-Förderung müsse auch Musikbranchen-Förderung sein, sonst würden Potenzen, Kapazitäten verschenkt, Künstler mit Marktwert demotiviert – doch gemacht werde bisher nichts, regiere das Taube-Ohren-Prinzip. Bestimmte Funktionsträger, manche, die sich als „Anwalt des Ostens“ verstehen, hätten da ein neues Betätigungsfeld, das sogar Imagegewinn verspricht. Auch Puppel weiß natürlich, wie sich Politiker, Regierende anderer Länder, ganze Staaten mit ihren nationalen, regionalen Musikanten schmücken. Politik soll auch Selbstwertgefühl, Bindung und Identifikation stärken – das leistet, wie man weiß, ebenso Kunst, Kultur, Musik, überall auf der Welt. Der Band-Gitarrist erinnert sich noch gut an eine Nach-Wende-Episode: City war zur MDR-Riverboat-Talkshow geladen, doch kein einziger Redakteur, „durch die Bank alle aus dem Westen“, hatte die leiseste Ahnung, geringste Idee von der Band, kannte sie gar nicht, „man behandelte uns wie Kabelträger. Das ist natürlich Kolonialstil“. Wie es in den Medien läuft, weiß Puppel nur zu gut, hörte über Ostmusik von einem Redakteur: “Wenn ich das spiele, fliege ich raus.“ City gibt’s 2002 dreißig Jahre – „fast ein Wunder, dass wir noch da sind.“</strong></p>
<p><strong>REGIONALMARKE PUHDYS – KEIN ENDE IN SICHT</strong><br />
<strong>So sehen es wohl auch die Puhdys, des Ostens Nummer Eins, nachdem sie sich immerhin ganz planmäßig nach zwanzig Jahren am 19.11.1989 aufgelöst hatten, nur noch junge Bands in eigenem Studio produzieren, vermarkten wollten. Doch Sänger Birr, „Maschine“, wurde selbst an der Tankstelle immer wieder von wildfremden Jugendlichen angesprochen: “Hey Alter, wann spielt ihr denn endlich mal, wir wollen die Puhdys wieder!“ Zum aller ersten Konzert in Dresden, erinnert sich ihr Ex-Manager Jörg Stempel, kamen über dreitausend Leute, „da waren die von den Socken“. Schon längst gehen die Jahresumsätze der Band-Firma in die Millionen. Birr ist heute weiter denn je von der Rockerrente entfernt, hat als einziger Ost-Rocker eine eigene Rundfunksendung, kennt deshalb das Radiogeschäft sogar bestens von innen, hat auch per Hörerkontakt das Ohr an der Masse. „Dass der DDR-Rock so populär wurde, hat man dem DDR-Rundfunk zu verdanken.“ Als ihn der Privatsender „Rockland Sachsen-Anhalt“ für „Maschines Rockfabrik“ engagierte, jeden Sonnabend von mittags zwölf bis sechs, „inzwischen richtig Kult“, legte er anfangs kaum Ostmusik auf. „Doch dann sagten die Hörer, wir wollen mehr davon, ich spürte die Rückbesinnung, die neue Ost-Befindlichkeit.“ Jetzt nimmt Birr in jede Sendestunde mindestens einen Song von Pankow, Silly, Transit und den anderen, „uns spiele ich auch jedes Mal.“ Und weiß gut, mit dieser Musikauswahl ebenfalls deutschlandweit die Ausnahme von der Regel zu sein. Dass Maffay im Osten viel, die Puhdys im Westen aber fast gar nicht gesendet werden, ist ihm natürlich auch längst aufgefallen. “Gerade bei unseren neuen Produkten gibt’s viele Probleme, weil die Sender sagen, das passe nicht in ihr Format rein. Und werden sich nicht umstimmen lassen.“ Aber resignieren dürfe man deshalb nicht. „Wir spielen deshalb viel live, fast jedes Wochenende.“ Birr stimmt City-Puppel zu, dass Ost-Gruppen Fehler bei der Eigenvermarktung machen, damit der eigenen Popularität schaden. Und mutmaßt nicht als einziger, dass es bei der noch unlängst so beliebten Berliner Band Pankow wohl daran lag, dass sie jetzt einging, nicht mehr genug Konzerte bekam. „Marketing hatte man im Osten damals nicht so kennen gelernt – manche Musiker haben immer noch nicht die richtige Nase dafür, obwohl es heute so überaus wichtig ist.“ Dafür gebe es doch Experten, mit guten Konzepten. Der absolute Wahnsinn, so Sänger und Musikredakteur Birr, was heute Plattenfirmen unternähmen, um einen einzigen Titel populär zu machen, da flössen Millionen. Die macht für neue Puhdys-Songs, trotz der Band-Kompetenz, die Berliner Waldbühne oder die Dortmunder Westfalenhalle zum Kochen zu bringen, aber eben niemand locker. „Es reicht leider nicht mehr aus, nur gute Musik abzuliefern. Wie heute Mädchen für Neue Bands ausgesucht, trainiert werden, ist schlimmer als Leistungssport.“ Da hat auch Harmonika-Musikproduzent Hansjoachim Seiferth seine einschlägigen Erfahrungen. „Ostdeutsche Komponisten, Autoren, Interpreten und Musikanten tun sich beim durchaus üblichen, alltäglichen Klinkenputzen äußerst schwer, handeln oft mit guten Produkten, aber in schlechter Verpackung.“ Das Management – hilflos, unprofessionell, und kritikabel schon das Auftreten. Manche dächten, alles müsse noch wie zu Zeiten der DDR-Konzert- und Gastspiel-Direktion ablaufen, wollten keinerlei Kompromisse machen, oder nur das schnelle Geld.</strong></p>
<p><strong>MAGERE GAGEN, NEBENJOBS</strong><br />
<strong>Lift-Sänger Werther Loose jedenfalls verbreitet, was Rückbesinnungs-Trends betrifft, noch mehr Optimismus als Birr von den Puhdys. Die Rundfunk-Tantiemen sind minimal, spielen kaum eine Rolle in der Band-Kalkulation, an CDs aus dem BMG-Katalog wurden nach der Wende etwa Fünfzigtausend abgesetzt, davor in Vinyl zehnmal so viel. Man lebt vom Live-Geschäft. „Jeder von uns hat jährlich über Achtzigtausend brutto, aber es wird von Jahr zu Jahr mehr.“ Um bei den mageren Gagen einen besseren Schnitt zu machen, macht Lift selber den Veranstalter, mietet Hallen, Freilichtbühnen an, produziert neue CDs ganz alleine, lässt sich jetzt von einem Chemnitzer Vertrieb vermarkten. „Die kennen uns, da ist Identifikation da, die tun wirklich was für uns.“ Fans, neue wie alte, kommen in größerer Zahl zu den Konzerten. Für 2001 sind schon mehr gebucht als im Vorjahr. Loose machte sich folgenden Reim: “Je mehr man auf die Ost-Kultur einprügelt, sie abwertet, um so mehr fühlt, sagt das Publikum: Nun grade. Da ist ein gewisser Stolz bei den Leuten.“ Erfahrungen mit den Medien hat Loose ebenfalls genug: “Selbst bei den Sendern, die deutsche Oldies spielen, liegt es an den Vorgaben, dass Osttitel so gut wie nie vorkommen. Auch in den Ost-Anstalten sitzen an den oberen Stellen eben doch meist West-Leute. “Lift, electra und Stern Meissen touren neuerdings mit ihrem „Sachsendreier“ durch die neuen Länder, die CD davon vertreibt Buschfunk. Bei einem Auftritt vor etwa zweitausend Menschen entfällt auf Looses Band an die siebentausend Mark. Die beiden anderen können von der Musik alleine schon nicht mehr leben, spielen, wie es Martin Schreyer von der einst so berühmten Stern-Meißen-Combo nennt, leider nur noch „just for fun“, wegen der ungünstigen Rahmenbedingungen. Im Westen durfte die Band nie spielen – das nützt ihr heutzutage gar nichts, bringt keineswegs etwa nennenswerte Rundfunktantiemen. “Selbst Musikredakteure mit weiterem Horizont müssen sich an die Befehlshierarchien halten, spielen, was vorgeschrieben wird. Im Business gibt’s für Ostbands keine Chancengleichheit.“ Schreyer hat ein Tonstudio, produzierte dort Gerhard Schöne, einmal auch Karat. Andere schlagen sich als Musiklehrer, Werbe-Jingle-Produzent, Studiomusiker durch, finanzielle Schwierigkeiten bleiben nicht aus. Kein Thema für Reinhard Lakomy. „Mir geht’s materiell besser als vorher, ich kann nicht klagen.“ Selbst im Berliner KaDeWe, freut er sich, erkennen ihn Ost-Verkäuferinnen sofort, wollen Autogramme, doch die Westberliner Kolleginnen daneben verstehen nur Bahnhof. Lakomys Mini-Unternehmung, an der neben seiner Frau, der Texterin und Kinderbuchautorin Monika Ehrhardt, der hinreißend spontanen, witzigen Bühnenpartnerin Carmen Hatschi noch an die fünf Leute beteiligt sind, bringt ihm Jahresumsätze bis zu einer halben Million, wegen der nach wie vor erfolgreichen Spezialstrecke Kindermusik will, nach einer in Halberstadt, demnächst bei Cottbus eine zweite Schule seinen Namen tragen.</strong></p>
<p><strong>GYSI UND BISKY GESCHÄFTSSCHÄDIGEND?</strong><br />
<strong>Auf den Mund war Lakomy noch nie gefallen, ist nach wie vor erfrischend direkt. „Im Osten veröden die Theater – da sind die froh, wenn wir kommen und es mal wieder voll ist.“ Die letzte Erwachsenen-CD mit Titeln wie „Alles Stasi außer Mutti“ werde wohl deshalb nicht gespielt, weil sie sehr politisch sei. „Kommt hinzu, dass wir bekanntermaßen mit Gregor Gysi, Lothar Bisky und seiner Familie sehr befreundet sind.“ Dabei habe das mit Politik gar nichts zu tun. „Was glauben Sie, wie oft ich dem Bisky sage, wie Scheiße ich seine Partei eigentlich finde inzwischen.“ Typen von ORB oder MDR werde er jedenfalls nicht in den Hintern kriechen, nur um ein paar Mark mehr zu verdienen. Bislang überweist ihm die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte/GEMA jährlich bis zu Dreißigtausend Mark – da verdient er am neuen Buch schon weit mehr, dessen überraschender Erfolg andere Ostmusik-Stars jetzt zum Nacheifern ermutigt. „Wir müssen was gegen die Entwertung unserer Biographien tun.“ Plattenlizenzen bringen bis zu viertausend Mark. Ohne Konzerte ginge es also gar nicht. „Im SFB wurden wir bei einer Sendung behandelt wie der letzte Dreck – unsere Künstler brauchen mehr Medienpräsenz, Auftritte im Westen, da muss endlich Gleichberechtigung her, der Osten hat nicht nur Spreewälder Gurken und Rotkäppchen-Sekt zu bieten. Die sind die Sieger, wir die Unterlegenen – und genauso behandeln sie uns.“ Für Lakomy ist nicht hinnehmbar, Platt-macherei, dass Top-Musiker mit eigentlich hohem Marktwert, Saxofonisten, Trompeter, ganze Tanzorchester „weg sind von der Bildfläche“, ein As wie Hubert Katzenbeier, für ihn einer der größten Posaunisten und Jazzer, heute in einer Rumpelband Umptata-Musik machen muss. „Das ist ein solcher Abstieg, unglaublich.“ Nur selten folgte auf jähen Absturz der Aufstieg: Peter „Bimbo“ Rasym, „einer der besten Bassisten, die hier rumlaufen“, hielt sich und seine Familie nach der Wende als Vorführ-Standverkäufer vor einem Westberliner Karstadt-Kaufhaus mühselig über Wasser, bis ihn die Puhdys holten, „er jetzt gute Kohle macht“. Inzwischen kennt Lakomy so ziemlich alle Großen von der anderen Seite persönlich, auch Liedermacher wie Konstantin Wecker. Er vermisst aber Solidarität. „Selbst Grönemeyer nennt es mies, dass wir so an die Wand gedrängt sind – aber alles nur Sprüche!“ Wenn es nach Lakomy ginge, könnten die Westkollegen ruhig mal bei ARD und ZDF reklamieren, wie man mit den Ostkünstlern umspringt.</strong></p>
<p><strong>UNBEKANNTE VOR-WENDE-MUSIKEXPORTE</strong><br />
<strong>Was den Marktwert des Ostprodukts Musik betrifft – nicht nur Karats „Sieben Brücken“ wechselten lange vor der Wende nach drüben, weil sich Plattenfirmen, Interpreten wie Maffay davon guten Gewinn versprachen. Es weiß nur keiner, abgesehen von Branchenexperten wie dem Urgestein Siegfried Trzoß, derzeit beim SFB-Radio 88,8 mit einer Sonntagssendung. Udo Jürgens singt Michael Hansen, Peter Alexander übernimmt Frank Schöbel, Peter Orloff was von Günter Geißler, viele andere bedienten sich ebenfalls im Osten, pressten es auf Platte. „Da kommen Hunderte Titel zusammen“, meint Trzoß, „nur wissen eben Westdeutsche nicht, dass sie da Ostlieder hören.“ Das häufige Argument, kein Mensch in den alten Bundesländern kenne Ostmusik und wolle sie auch nicht, ist damit jedenfalls hinfällig. Der altgediente Radiomann gibt die Worte eines ZDF-Musikmanagers wieder: “Wenn ich die Wahl habe zwischen Frank Schöbel und Roland Kaiser, weiß ich zwar, dass Schöbel besser singt, aber nur eine Million Zuschauer bringt, Kaiser dagegen zwölf Millionen.“ Und damit dem gesamtdeutschen ZDF mit besserer Quote auch letztlich höhere Werbeeinnahmen, dem Sänger satte Gagen, bessere CD-Umsätze, so einfach ist das. Dieter Thomas Heck, weiß Trzoß, holte Schöbel einmal in sein Programm, doch auf der CD zur Sendung war er dann nicht drauf, wirtschaftlich gesehen, eher ein Schaden für Image und Geschäft des Ost-Künstlers, dem Ähnliches bis heute widerfährt.</strong></p>
<p><strong>EX-THOMANER IM GLÜCK</strong><br />
<strong>Doch alle freuen sich über den Erfolg der Leipziger „Prinzen“, Ost-Zugpferde, hochmusikalische, virtuose Ex-Thomaner, ein Sonderfall in der Branche, eher Ausnahme von der Regel. So wie Kai Niemann aus Sangerhausen mit „Im Osten“. „Probleme mit der Medienvermittlung wie die gestandenen ostdeutschen Bands haben wir nicht“, so Prinzen-Frontmann Sebastian Krumbiegel zum telegraph, „kümmerten uns, putzten wirklich überall Klinken, hatten das Glück, die richtigen Leute zur richtigen Zeit, am richtigen Ort zu treffen – auch bei Rammstein hat das funktioniert.“ Er erwähnt vor allem Hans Blume, „unser Entdecker und Papa“, ehemals Hansa-Geschäftsführer im heutigen Berliner BMG-Büro Jörg Stempels. Vor der Wende nannte man sich „Die Herzbuben“ – laut Insider Arndt Bause bestand Blume nach dem Mauerfall aus PR-Gründen auf dem neuen Namen, verkaufte „Die Prinzen“ zunächst taktisch geschickt als brandneue Westberliner Erfindung, pushte sie phantastisch in allen Westradios, bis es lief wie geschmiert. Krumbiegel will das so nicht stehen lassen. „Vielmehr nervte mit der Zeit, dass auf uns immer als den Vorzeige-Ossis herumgeritten, der Erfolg grade mit der Ost-Herkunft erklärt wurde.“</strong></p>
<p><strong>Literatur: Fritz Vilmar(Hrsg.) Zehn Jahre Vereinigungspolitik, Kritische Bilanz und humane Alternativen (mit Beiträgen zur Kolonialisierung der Ex-DDR), trafo- Verlag Berlin</strong><br />
<strong>Erich Schmidt-Eenboom, Undercover – Wie der BND die deutschen Medien steuert, Knaur</strong></p>
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<h2 class="beitrags-titel">Peter Gläser (“Cäsar”) aus Leipzig – virtuos auf der Gitarre wie Jimi Hendrix, hochpopulär sogar als Karnevalsmusiker etwa beim legendären DDR-Baufasching in der Parkgaststätte Markkleeberg:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/03/peter-glaeser-caesar-aus-leipzig-virtuos-auf-der-gitarre-wie-jimi-hendrix-hochpopulaer-sogar-als-karnevalsmusiker-etwa-beim-legendaeren-baufasching-in-der-parkgaststaette-markkleeberg/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/03/peter-glaeser-caesar-aus-leipzig-virtuos-auf-der-gitarre-wie-jimi-hendrix-hochpopulaer-sogar-als-karnevalsmusiker-etwa-beim-legendaeren-baufasching-in-der-parkgaststaette-markkleeberg/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">Frank Schöbel(“Reise ins Ehebett”) – er trat sogar mal im Weimarischen Hof von Oldisleben auf:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/12/frank-schoebelreise-ins-ehebett-er-trat-sogar-mal-im-weimarischen-hof-von-oldisleben-auf/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/12/frank-schoebelreise-ins-ehebett-er-trat-sogar-mal-im-weimarischen-hof-von-oldisleben-auf/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/01/Sch%C3%B6bel6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-26602" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/01/Sch%C3%B6bel6-1024x824.jpg" alt="Schöbel6" width="1024" height="824" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausriß.</p>
<p>&#8211;</p>
<h1>Für den ersten Roman seiner “Martin Parr”-Trilogie “Der unsichtbare Zweite” wurde Mechtel 1997 mit dem GLAUSER / Autorenpreis deutsche Kriminalliteratur ausgezeichnet. Für die gesamte Parr-Trilogie erhielt er 2001 den Berliner KRIMIFUCHS. Für seine Science-Fiction-Erzählung “Sifrit” wurde er 1990 mit dem “Traumfabrikant”, einem Preis der Science-Fiction-Fans ausgezeichnet. Syndikat.</h1>
<h1>-</h1>
<h1>(Worans wohl liegen mag, daß die preisgekrönte BND-Trilogie in deutschen – auch ostdeutschen – Buchläden nicht zu finden ist, gleichzeitig das “Weissensee”-Marketing aber auf Hochtouren läuft?)</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweiteCapa.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28980" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweiteCapa-644x1024.jpg" alt="MechtelZweiteCapa" width="644" height="1024" /></a></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28978" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite6-1024x784.jpg" alt="MechtelZweite6" width="1024" height="784" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28994" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee5-1024x712.jpg" alt="HartmannWeissensee5" width="1024" height="712" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Die nächste ARD-Rolle von Jörg Hartmann – diesmal einer vom BND, Vater BND-Spion in der DDR, befaßt mit dem Regime Change?</strong></h2>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28982" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite1-1024x631.jpg" alt="MechtelZweite1" width="1024" height="631" /></a></p>
<p><strong>“Er arbeitete nämlich für Gehlen. Er war ein Spion.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">-<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28996" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee6-1024x838.jpg" alt="HartmannWeissensee6" width="1024" height="838" /></a></h2>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28984" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite2-1024x303.jpg" alt="MechtelZweite2" width="1024" height="303" /></a></p>
<p><strong>“1952 hatten wir uns in den Westen abgesetzt, weil die Enttarnung drohte…”</strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28986" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite3-1024x463.jpg" alt="MechtelZweite3" width="1024" height="463" /></a></p>
<p><strong>“Informationsbeschaffung für Polizei und Verfassungsschutz.”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">-</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28988" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite4-1024x619.jpg" alt="MechtelZweite4" width="1024" height="619" /></a></p>
<h1><strong>“Er ließ mich ein paar Geheimdienstberichte lesen, damit ich nicht ganz so blöd aussehe, wenn mich jemand nach der DDR fragt.”</strong></h1>
<p>-<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28998" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee7-1024x663.jpg" alt="HartmannWeissensee7" width="1024" height="663" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28990" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelZweite5-1024x668.jpg" alt="MechtelZweite5" width="1024" height="668" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “Wir waren gar keine rechten Spinner, sondern eine supergeheime Eingreiftruppe. Die fünfte Kolonne.”</strong></p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Hatte Ihnen die Oma das damals nach der Westreise gebeichtet? DDR-Rentner, die in Westberliner Kaufhäusern klauten, wurden vom BND in die Mangel genommen und u.a. zum Russenpanzerzählen verdonnert:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/18/hatte-ihnen-die-oma-das-damals-nach-der-westreise-gebeichtet-ddr-rentner-die-in-westberliner-kaufhaeusern-klauten-wurden-vom-bnd-in-die-mangel-genommen-und-zum-russenpanzerzaehlen-verdonnert/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/18/hatte-ihnen-die-oma-das-damals-nach-der-westreise-gebeichtet-ddr-rentner-die-in-westberliner-kaufhaeusern-klauten-wurden-vom-bnd-in-die-mangel-genommen-und-zum-russenpanzerzaehlen-verdonnert/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Die NATO und der räuberische Griff nach dem Öl der Venezolaner 2019: Zwangsfinanzierte ARD mit dem Geld der Beitragszahler erwartungsgemäß auf Putschisten-Seite. Kein Wort über den rechtsextremistischen NATO-Unterstützer Bolsonaro im angrenzenden Brasilien…Erinnerungen an die nazistisch-antisemitischen Maidan-Faschisten – massiv von der NATO, darunter von deutscher Regierung unterstützt…Kein Protest deutscher Medienfunktionäre, deutscher Regierungspolitiker gegen das lebendige Verbrennen von brasilianischen Bürgerrechtlern auf Scheiterhaufen – aktuelle Fotos im brasilianischen Internet:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2019/02/23/die-nato-und-der-raeuberische-griff-nach-dem-oel-der-venezolaner-2019-zwangsfinanzierte-ard-mit-dem-geld-der-beitragszahler-erwartungsgemaess-auf-putschisten-seite-kein-wort-ueber-den-rechtsextremi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2019/02/23/die-nato-und-der-raeuberische-griff-nach-dem-oel-der-venezolaner-2019-zwangsfinanzierte-ard-mit-dem-geld-der-beitragszahler-erwartungsgemaess-auf-putschisten-seite-kein-wort-ueber-den-rechtsextremi/</a></h2>
<p>—</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28274" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannWeissensee2-1024x543.jpg" alt="HartmannWeissensee2" width="1024" height="543" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h1>Der zweite BND-Thriller von Hartmut Mechtel, Argument-Verlag Berlin-Hamburg (Mocambique-Teil auf Seite 120):</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelNetzSchatten1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28109" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelNetzSchatten1-651x1024.jpg" alt="MechtelNetzSchatten1" width="651" height="1024" /></a></p>
<h1>“Das Netz der Schatten”:<a href="https://www.amazon.de/Das-Netz-Schatten-Hartmut-Mechtel/dp/3886199169">https://www.amazon.de/Das-Netz-Schatten-Hartmut-Mechtel/dp/3886199169</a>. …<strong>Meist überfielen sie Dörfer und haben Zivilisten umgelegt. Bauern, ihre Frauen und Kinder. Das war eine so blutrünstige Bande, daß ich es nicht aushielt. Ob sie wirklich eine Million Menschen umgebracht haben, weiß ich nicht. Vielleicht waren es mehr, vielleicht auch bloß die Hälfte. Das ist nicht wichtig. Wichtig ist, daß wir sie unterstützt haben…(Mocambique-Teil)</strong></h1>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelMocambique1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28368" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelMocambique1-880x1024.jpg" alt="MechtelMocambique1" width="880" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “…unsere diensteigenen Mörder…”</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Mosambik, der Tropensturm Idai 2019 – und die von deutschen Staats-und Mainstreammedien weiter dank strenger Zensur verheimlichten Hintergrundinformationen: “Deutschland, die USA und andere NATO-Staaten hatten immerhin mittels ihrer Geheimdienste – ganz vorne dabei der BND – Moçambique mit Milliardenaufwand – in die größte Katastrophe seiner Geschichte gestürzt. Etwa zwei Millionen Schwarze wurden massakriert, ermordet, verhungerten.” Die schwere Überschwemmungskatastrophe vom Jahr 2000:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2019/03/21/mosambik-der-tropensturm-idai-2019-und-die-von-deutschen-staats-und-mainstreammedien-weiter-dank-strenger-zensur-verheimlichten-hintergrundinformationen-deutschland-die-usa-und-andere-nato-staa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2019/03/21/mosambik-der-tropensturm-idai-2019-und-die-von-deutschen-staats-und-mainstreammedien-weiter-dank-strenger-zensur-verheimlichten-hintergrundinformationen-deutschland-die-usa-und-andere-nato-staa/</a>.</h2>
<h2 class="beitrags-titel">–</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Die peinliche Medien-Hofberichterstattung über den Besuch des Ex-Geheimdienstkoordinators Steinmeier in Sondershausen, Nordhausen, Greußen – und die vielen offenen/ nicht gestellten Fragen. Wie heute Zensur funktioniert – ein Lehrstück…</h2>
<h1> –</h1>
<h1>…Martin Parr, ein erfolgloser Mann mit vielen Talenten, wird als Opfer einer Verwechslung von Geheimdiensten gejagt. Nachdem er alles verloren hat – seine Freundin,sein Zuhause, sogar seinem Namen -, taucht er unter und sinnt auf Rache. Und plötzlich ist es soweit: Ein von den eigenen Leuten niedergeschossener Agent des BND bittet ihn um Hilfe…</h1>
<h1>–</h1>
<h1><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Mechtel">https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Mechtel</a>.</h1>
<h1>–</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannHaseloff19.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28277" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/HartmannHaseloff19-1024x501.jpg" alt="HartmannHaseloff19" width="1024" height="501" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Ausriß. System-Künstler Jörg Hartmann und der dazu passende Politiker, CDU-Haseloff aus Sachsen-Anhalt… </strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Der Schauspieler und das enge Korsett ideologischer Leitlinien des neoliberalen Systems – (TV-)Kunst im Dienste der Machthaber. Niemand kann ostdeutsche Geheimdienstler besser darstellen, interpretieren als Westdeutsche in einem staatstragenden westdeutschen TV-Projekt, stimmts?</strong></h2>
<p>—</p>
<h1>Der dritte BND-Thriller von Hartmut Mechtel: Die Spitze des Kreises</h1>
<h1>…Martin Parr ist seines Lebens nicht sicher, er weiß zu viel über kriminelle Aktivitäten eines BND-Sonderkommandos. Pelzer, Chef der geheimen Truppe, setzt alles daran, den gefährlichen Zeugen zum Schweigen zu bringen…</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelSpitzeCapa.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-29001" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelSpitzeCapa-635x1024.jpg" alt="MechtelSpitzeCapa" width="635" height="1024" /></a></p>
<p>—</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelSpitze1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-29003" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MechtelSpitze1-991x1024.jpg" alt="MechtelSpitze1" width="991" height="1024" /></a></p>
<p>—</p>
<h1>Bei amazon:<a href="https://www.amazon.de/Die-Spitze-Kreises-Hartmut-Mechtel/dp/3886199282">https://www.amazon.de/Die-Spitze-Kreises-Hartmut-Mechtel/dp/3886199282</a></h1>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/05/Hei%C3%9FeSchlachten1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-121134" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/05/Hei%C3%9FeSchlachten1-1024x812.jpg" alt="HeißeSchlachten1" width="1024" height="812" /></a></p>
<h1><strong>“Heiße Schlachten im Kalten Krieg. Unbekannte Fälle und Fakten aus der Spionageabwehr der DDR”, Herausgeber Herbert Kierstein, Ko-Autoren Peter Emmerich, Guntram Engelhardt, Günter Roth und Gotthold Schramm, edition ost</strong></h1>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Kierstein">https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Kierstein</a><br />
–<br />
<a href="https://www.mfs-insider.de/">https://www.mfs-insider.de/</a></p>
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<a href="https://www.amazon.de/Hei%C3%9Fe-Schlachten-Kalten-Krieg-ost/dp/336001085X">https://www.amazon.de/Hei%C3%9Fe-Schlachten-Kalten-Krieg-ost/dp/336001085X</a><br />
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/26/andreas-von-bulow-im-namen-des-staates-cia-bnd-und-die-kriminellen-machenschaften-der-geheimdienste-piper-verlag-viele-interessante-infos-uber-libyen-und-afghanistan-im-heutigen-banalen-mai/#more-10107">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/26/andreas-von-bulow-im-namen-des-staates-cia-bnd-und-die-kriminellen-machenschaften-der-geheimdienste-piper-verlag-viele-interessante-infos-uber-libyen-und-afghanistan-im-heutigen-banalen-mai/#more-10107</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Andreas von Bülow: “Im Namen des Staates. CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste.” Piper-Verlag. Viele interessante, hochaktuelle Infos über Libyen und Afghanistan – im heutigen banalen Mainstream chancenlos. “Die im Dunkeln sieht man nicht.”(Piper-Verlagstext)</h2>
<div class="beitrag">
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/bulowcapa.JPG" alt="bulowcapa.JPG" /></p>
<p><strong>“Andreas von Bülow, geboren 1937 in Dresden, war von 1969 bis 1994 Mitglied des Bundestages, unter anderem in der Parlamentarischen Kontrollkommission  für die `Dienste`. Von 1976 bis 1980 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verteidigung, 1980 bis 1982 Bundesminister für Forschung und Technologie, seit 1994 Rechtsanwalt in Bonn.”(Piper-Text)</strong></p>
<p><strong>“Die Medien lassen in ihrer Berichterstattung durchweg die tatsächlichen Hintergründe von Konflikten unbeachtet.” Andreas von Bülow</strong></p>
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<h2 class="beitrags-titel">Max Annas. “Morduntersuchungskommission”. rowohlt HUNDERT AUGEN. “Für Manuel Diogo(1963 – 1986)”. Ein neuer Krimi von 2019, der Mosambikaner Manuel Diogo in der DDR, kuriose Ungereimtheiten. Mosambik-Dossier 6:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/27/max-annas-morduntersuchungskommission-rowohlt-hundert-augen-fuer-manuel-diogo1963-1986-ein-neuer-krimi-von-2019-der-mosambikaner-manuel-diogo-in-der-ddr-kuriose-ungereimtheiten-mosa/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/27/max-annas-morduntersuchungskommission-rowohlt-hundert-augen-fuer-manuel-diogo1963-1986-ein-neuer-krimi-von-2019-der-mosambikaner-manuel-diogo-in-der-ddr-kuriose-ungereimtheiten-mosa/</a></h2>
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