Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung

Mosambik-Dossier 2. Die ermordeten DDR-Entwicklungshelfer, darunter Thüringer, das Kriegsbündnis NATO, der BND. (Unter Ramelow und LINKE-Bildungsminister Holter alles Unterrichtsstoff an den Thüringer Schulen?)

Mosambik-Dossier 1:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/12/28/1984-wurden-in-mosambik-acht-ddr-helfer-ermordet-darunter-auch-thueringer-manfred-grunewald-laesst-die-erinnerung-daran-nicht-los-die-westdeutsche-thueringer-allgemeinefunke-medienkonzern-esse/

Hatten DDR-Bürgerrechtler wie Birthler, Meckel oder Eppelmann an die Adresse der BRD-Regierung gegen deren massive Hilfe für die Terrororganisation Renamo, gegen die Ermordung ostdeutscher Entwicklungshelfer protestiert?

Das politisch brisante Dementi der CDU-Kohl-Regierung von 1984:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/18/mosambik-die-attentate-auf-ddr-entwicklungshelfer-das-politisch-brisante-dementi1984-der-cdu-kohl-regierung-auf-eine-anfrage-der-gruenen-bundestagsabgeordneten-gabriele-gottwaldheute-linkspartei/

GruneRenamo1

 

Figuren wie diese stoppten Erntegut-LKW, schlugen die unbewaffneten Fahrer, Beifahrer tot, fackelten die mit dringend in den Städten benötigten Nahrungsmitteln(Mais, Gemüse etc.) beladenen Laster ab. Foto in Unango aufgenommen 1984 von Manfred Grunewald, Frauenprießnitz/Thüringen.

 

“Renamo-Dissidenten-Bewegung” – arg beschönigender Begriff des Außenministeriums von Österreich im “Jahrbuch der österreichischen Außenpolitik” von 1987…

HeydenRenamo1

 

“…dass neben anderen westlichen Staaten die Bundesrepublik  in Gestalt ihres Auslandsgeheimdienstes BND diese Mörder unterstützte, was lange Zeit geleugnet worden war.” Ausriß(Dr. Ulrich van der Heyden)

Das kuriose DDR-Programm – was alles an Informationen fehlt:https://www.bmvg.de/de/aktuelles/beratergruppe-in-mosambik-93828

BonkNahrungsverteilung1

 

Mosambik, Terrorjahr 1984. Die BND-gestützte Renamo bringt mit ihren Terroranschlägen auch die Lebensmittelversorgung zum Erliegen, löst Hungersnöte aus. Die Frelimo-Regierung verteilt auf diese Weise Nahrungsmittel an die Bevölkerung, wie DDR-Geophysiker Gerd Bonk im Erdgas-Erkundungsgebiet Pande-Temane festhielt. “Wir beobachteten überall Hungersnot – doch es gab gleichzeitig Hoffnung auf große Erdgasfunde. Doch dann tötete ein Renamo-Sprengsatz zwei unserer Geophysiker – und die Erkundungsarbeiten kamen zum Stillstand. Die jungen Leute in der Essenschlange hatten zudem die Hoffnung, bei uns im nahen DDR-Camp als Meßgehilfen angestellt zu werden. Die Renamo hat all das zunichte gemacht.”

BonkNahrungsverteilung2

 

Wie die DDR-Entwicklungshelfer in Mosambik mit den Methoden von Gehlen-Nazistan konfrontiert werden…http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/

HeydenRenamo2

“Laut dem USA-Regierungsbericht hat die RENAMO an `unschuldigen mozambikanischen Zivilisten einen der brutalsten Holocausts seit dem II. Weltkrieg` betrieben”. Ausriß.

“In Moçambique regierten Schwarze von der sozialistischen Unabhängigkeitsbewegung Frelimo. Deshalb gründeten die weissen Nachbarn eine Terrorgruppe namens Renamo, die Moçambique in einen Bürgerkrieg stürzte, der 16 Jahre dauern sollte.” Neue Zürcher Zeitung

Ostdeutsche Mosambik-Experten werfen dem MDR vor, sämtliche für das Verständnis des Unango-Attentats notwendigen Basisfakten zu verschweigen. Weder werde die Rolle des BND erwähnt noch werde die Renamo als sadistische Terrororganisation charakterisiert. Dies werfe wichtige Fragen auf – gab es von interessierter Seite etwa Zensur? Der zwangsfinanzierte MDR gibt der mit Gehlen-SS-Nazimethoden agierenden Renamo viel Gelegenheit zu positiver Selbstdarstellung – ohne dem gemäß journalistischen Regeln der Ausgewogenheit und Faktentreue zu widersprechen. Das spricht zusätzlich Bände…

“exakt vom 28.11.2006

Ermordet in Afrika

Manuskript des Beitrages

von Thomas Kasper und Henry Köhler

Aus politischen Gründen, vor allem aber auch um an die Ressourcen des Landes zu kommen, schickte die DDR-Führung Entwicklungshelfer nach Mosambik. “exakt” erzählt die erschütternde Geschichte von sieben jungen Männern, die 1984 nichtsahnend in eine Todesfalle gerieten.”

Wir fahren weiter zum Regionalbüro der Renamo. Die Rebellenbewegung, die damals gegen die sozialistische Regierung kämpfte. Den Vorwurf, mit dem Massaker an den Ostdeutschen etwas zu tun zu haben, weist die Renamo zurück.
 

 

O-Ton: Hilario Waite, RENAMO-Aktivist“Ich betone, dass wir den Zwischenfall sehr bedauern, aber dass es nicht ein Werk der Renamo war, sondern einmal mehr ein Versuch, das gute Ansehen der Renamo zu zerstören. Und wir bedauern nochmals, dass der Anschlag damals geschah.” Aus Sicht der ehemaligen Rebellen wäre der Anschlag vielmehr die mörderische Strategie der mosambikanischen Staatsführung gewesen. Aber welches Interesse hätte die Regierung aus Mosambik gehabt, die sozialistischen Brüder aus der DDR ans Messer zu liefern?…

 

O-Ton: Hilario Waite, RENAMO-Aktivist Im Kontext eines Krieges passiert vieles, daher wäre die beste Möglichkeit herauszufinden, was damals geschah und wer die Täter waren, die Eröffnung eines solchen Untersuchungsverfahrens.”

Manfred Grunewald 2010: “Zucula hat auch bekräftigt, dass die größten Unterstützer für die Renamo aus Südafrika (Apartheid), aus Portugal und der BRD kamen.”

...Außerdem teilte man mir mit, es gebe leider keine Aussage des damaligen Direktors Paulo Francisco Zucula, der als Schlüsselzeuge von mehreren angesehen wird, weil er im Transport war und auch eine Verletzung davon trug. Mich hat er in den achtziger Jahren in Frauenprieß-nitz besucht und auch Klaus Pohl und Wilfried Meinert hatten persönliche Treffen mit ihm in dieser Zeit. Er wollte unbedingt sehen, wo Wolfgang Smardz gelebt und gearbeitet hat, denn er hatte große Achtung für ihn und seine Leistung empfunden.

Wir haben Paulo Francisco Zucula danach mehrfach im Deutschen Fernsehen erlebt bei Interviews anlässlich der großen Naturkatastrophen in Mosambik, wo deutsche Sender ihn vor Ort aufsuchten, denn er war der Chef der Katastrophenkommission Mosambiks und hatte damit viel Einfluss auf Hilfsmaßnahmen und Hilfsfonds.

Wir haben Paulo Zucula, der heute Minister für Transport und Kommunikation in der Zentralregierung in Maputo ist, auf unserer Reise im Hotel Cordoso am 16.12.2009 in Maputo getroffen, wo er u.a. erklärte, er habe drei Seiten schriftliche Aussage zum Überfall in Unango an die Deutsche Polizei übergeben. Manfred Grunewald

Ermordung von russischen, ukrainischen Juden – Ausriß.

Judenerschießung1

Judenermordung an der Ostfront, Ausriß.

Kaum zu fassen: Wer heute in die Erfurter Touristen-Information geht, findet dort keinerlei Informationsmaterial über den Erfurter, Thüringer, BND-Gründer Reinhard Gehlen, über seine Kriegsverbrechen, über die Gehlen-Methoden in Mosambik…http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/

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Mosambik und die bemerkenswerten Ungereimtheiten in der Berichterstattung deutscher Medien, darunter der zwangsfinanzierten ARD. Was ist Wahrheit, was Lüge? Wie der renommierte ostdeutsche Afrikaexperte Dr. Ulrich van der Heyden den Darstellungen von Staats-und Mainstream-Medien deutlich widerspricht – die kritisierten Medien indessen nicht den geringsten Versuch machen, Dr. van der Heyden zu widerlegen, zu dementieren. Mosambik-Dossier 4:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/23/mosambik-und-die-bemerkenswerten-ungereimtheiten-in-der-berichterstattung-deutscher-medien-darunter-der-zwangsfinanzierten-ard-was-ist-wahrheit-was-luege-wie-der-renommierte-ostdeutsche-afrikaexpe/

Un8

http://www.hart-brasilientexte.de/2019/04/24/mosambik-dorothea-graefin-razumovsky-bnd-und-kindersoldaten-letzte-hoffnung-am-kap-deutsche-verlags-anstalt-stuttgart-explosive-informationen-zu-denen-maasspd-steinmeierspd-etc-lieber/

Exakt - Die Story: DDR in Afrika - Tödliches Attentat in Mosambik

Westliche Rohstoffinteressen und der kalte/heiße Krieg. Gerd Bonk, ostdeutscher Geophysiker, Mosambik-Experte. (Mosambik-Dossier 3):http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/10/westliche-oelinteressen-und-der-kalteheisse-krieg-gert-bonk-ostdeutscher-geophysiker-mosambik-experte-mosambik-dossier-3/

Texte und Fotos von Manfred Grunewald,  Frauenprießnitz:

Grune2

 

Bob Dylan, Mozambique(1976), anklicken. **

https://www.youtube.com/watch?v=4K_YPW-_Vnk

https://www.youtube.com/watch?v=ZDZ1KMERnWs

https://www.youtube.com/watch?v=vJFvcVAXSfA

https://www.youtube.com/watch?v=-BLXrTp8AD4

 Massenhafte Einschüsse an der Hauswand durch Renamo-Überfall im

GruneMatama1

Matama Überfall bei Lichinga 1984

In Matama war ein Landwirtschaftsbetrieb, der von chinesischen Experten betreut wurde. Es gab auch einen nahen Standort mit rumänischen Spezialisten. Man kannte sich untereinander und half auch, wenn es möglich war.

Volker Schulze, Spezialist aus der DDR betreute Versuchsfelder (UNO-Projekt in Mosambik) u.a. mit Weizen im Empresa Estadal da Agricultura in Matama. In Matama war bereits am 16.10.1984 ein Überfall von Banditos armados mit Waffengewalt (RENAMO-Banditen), dem auch zwei mosambikanische Arbeiter dort zum Opfer fielen. Auch 3 oder 4 von den Angreifern der RENAMO wurden getötet, denn die Beschäftigten mußten sich verteidigen. Ich sah kurz danach die Einschüsse der Gewehrkugeln an verschiedenen Gebäuden in Matama, als ich eine bedeutende Mähdrescherrechnung über 670.000 Meticaís am 20.11.1984 in Matama kassierte. Unser Betrieb in Unango hatte einige Mähdrescher E 512 (DDR-Fabrikat vom VEB Fortschritt) zur Erntehilfe gesandt. Die getöteten Banditos armados wurden in Lichinga im Gelände des dortigen Bataillons der Bevölkerung öffentlich gezeigt. Das Militärgelände befand sich nahe dem Zentrum.

Die Familie von Volker Schulze war auch in Lichinga ansässig. Alle mußten fliehen nach dem Terrorüberfall auf die DDR-Landwirte am 06.12.1984. Auch die Projekte der vielen andern Experten aus zahlreichen Ländern mußten die Arbeit einstellen und sich sukzessive in Sicherheit bringen:

Zum Bespiel:

  • eine Engländerin im landwirtschaftlichen Versuchswesen,
  • eine jugoslawische Gruppe von Agrarexperten und Technikern in der Getreidezucht (ein internationales Projekt, INIA)
  • Fischzüchter aus Niederlande
  • Staudammbauer aus Norwegen
  • Wald- und Forstbewirtschaftung aus Schweden mit großen Aufforstungs-Programm
  • Italiener mit handwerklicher Tischlerei
  • Ein russischer Zahnarzt
  • Russen und Tschechen als Geologen
  • Eine westdeutsche Ärztin mit Familie war bereits vorher ausgereist (Vertragsende)
  • Kubaner waren zuständig für Sicherheit, aber auch ein Zahnarzt und Lehrer
  • Auch Portugiesen waren für Aufbauprojekte eingesetzt

 Manfred Grunewald

Aus den Aufzeichnungen aus seinem Tagebuch von 1984.

MDR-Sendung “Lebensretter” am 6.2. 2020 mit Mosambik-Thema: Das Unango-Attentat auf DDR-Entwicklungshelfer…”Entwicklungshelfer als Lebensretter in Afrika”. MDR. Die stark umstrittene, kuriose Darstellung der Mosambik-Problematik in MDR-Beiträgen. Was wir den Ermordeten von Unango schuldig sind:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/02/mdr-sendung-lebensretter-am-6-2-2020-mit-mosambik-thema-das-unango-attentat-auf-ddr-entwicklungshelfer/

DDR-Entwicklungshelfer mit Aussage zum Hergang des Attentats:

“Die Zeugen erzählten mir in portugiesischer Sprache damals eine Version des Mordes an unseren Kollegen in Unango.

Beide haben Informationen aus der Provinzleitung der Provinz Nampula und der Sicherheitsorgane. Wichtig ist, dass in der Nähe von Nacala, an der Küste zum Indischen Ozean, sich ein Militärstützpunkt der mosambikanischen Streitkräfte mit militärischer Ausstattung durch sowjetische Militärtechnik befand. Neben sehr vielen „Mig“- Kampfflugzeugen stand damals eine hochmoderne Radarstation in Nacala bereit, die ich persönlich gesehen habe. Diese Station muss Flugbewegungen zum Zeitpunkt des Massakers festgestellt haben. Auf der Inselgruppe der Komoren haben sich viele bezahlte Spezialkräfte für militärische Einsätze niedergelassen. Diese meist weißen Killerkommandos haben bereits viele Aktionen der RENAMO befehligt und finanziert mit Geld von Nachrichtendiensten wie CIA und BND.

Der Hergang der Ereignisse: – Die ehemaligen Schüler berichteten, dass die Tötung der DDR-Experten durch zwei Spezialisten erfolgte, die über den Luftraum zum Einsatzgebiet geflogen wurden. Diese beiden Spezialisten sollen von der Komoren-Insel aus, etwa 300 km östlich vor der Küste Mosambiks gelegen, gestartet sein.

Dabei benutzten sie einen Leichtflieger mit Schwimmbehältern zur Wasserlandung.

Die vielen Berge nutzend soll dieses Flugzeug in der Nacht vom 05.12.1984 zum 06.12.1984 in mosambikanisches Territorium eingedrungen sein, dabei die Radarortung unterflogen haben und die Spezialisten sollen mit Fallschirmen über dem Einsatzgebiet in der Nähe von Unango abgesprungen sein. Die Schüler vermuteten, dass es einen Funkkontakt zwischen den Spezialisten und einer Splittergruppe von RENAMO-Kämpfern gegeben hat. In dieser Mitteilung wurde Ort und voraussichtliche Ankunftszeit der Spezialisten ausgetauscht und der Rückflug vom Malawi-See koordiniert. Weiterhin soll das Flugzeug auf dem Malawi-See gewassert sein und der Pilot soll bis zur Dunkelheit auf die Spezialisten gewartet haben, um vollgetankt wieder zurück zur Komoren-Insel zu fliegen. Da der Ort des Massakers nur ca. 65 km vom Malawi-See entfernt liegt, war der Rückzug mit einem Fahrzeug der 2 Spezialisten gesichert. Die Schüler vermuteten aber, dass die 2 Spezialisten die Dunkelheit abwartend erst in der Nacht vom 06.12.1984 zum 07.12.1984 den Rückflug angetreten haben. Der Einsatz einer Cessna zum Beispiel wäre ein mögliches Transportmittel.”

Gabriele Gottwald/LINKE im Abgeordnetenhaus von Berlin zu Mosambik, BND, Terrororganisation Renamo, Nazi-Kriegsverbrecher und BND-Gründer Reinhard Gehlen, CIA, CSU, Franz-Josef-Strauß:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/20/gabriele-gottwaldlinke-im-abgeordnetenhaus-von-berlin-zu-mosambik-bnd-terrororganisation-renamo-nazi-kriegsverbrecher-und-bnd-gruender-reinhard-gehlen-cia-csu-franz-josef-strauss/

Die Ermordung der DDR-Entwicklungshelfer von Unango war 1984. In dieser Zeit fungierte  Eberhard Blum als BND-Präsident:

Eberhard Blum/Wikipedia

Eberhard Blum (* 28. Juli 1919 in Kiel; † 9. Juli 2003 in Stuttgart) war in der Zeit von 27. Dezember 1982 bis zum 31. Juli 1985 Präsident des Bundesnachrichtendienstes.

Blum diente im Zweiten Weltkrieg als Offizier in der Wehrmacht, zuletzt mit dem Dienstgrad eines Rittmeisters. Seit 1947 war er in der Organisation Gehlen, dem Vorläufer des BND, als persönlicher Referent von Gehlen tätig. Von 1961 bis 1964 leitete er die Unterabteilung Personal des BND, um dann von 1964 bis 1968 als Resident des Dienstes in London tätig zu sein. Von 1968 bis 1970 war er als Leiter der Abteilung IV (Verwaltung) im Stammhaus in Pullach eingesetzt. 1970 wurde er als Resident nach Washington versetzt. Diesen Dienstposten behielt er bis zu seiner Ernennung zum Präsidenten der Behörde am 27. Dezember 1982.(Blum-Vorgänger war Klaus Kinkel/FDP: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Kinkel )

BRD-Außenminister war 1984 Hans-Dietrich Genscher(FDP):

“Halle für Genscher”. MDR aktuell verschweigt am 22.2. 2017 komplett NSDAP-FDP-Genschers enge Kontakte u.a. zur nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktatur Brasiliens, Argentiniens:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/

Ak1

Renamo-Terrorist, Ausriß Makwakwa-Dossier.

Ak2

Wie Südafrika und NATO-Staaten, NATO-Geheimdienste die Renamo fast durchweg mit sowjetischen Waffenmarken, darunter aus internationalen Lizenzproduktionen, ausrüsteten…

GeraCIABNDCIANSAStasi

Gera. Wann wird endlich ein Bundesbeauftragter für die BND-und CIA-Unterlagen ernannt– im Kontext der feindlichen Übernahme? Dann könnten auch Manfred Grunewald und die vielen anderen betroffenen Thüringer hoffen, daß mehr Hintergründe des Mosambik-Falles ans Licht kommen.(“Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute”. Daniela Dahn)

Ensi1

Ensi2

Peter Ensikat, “in den achtziger Jahren der meistgespielte Theater-und Kabarettautor der DDR”, über BND und Verfassungsschutz. “Ich verlange die Offenlegung der geheimen, nicht legalen Machenschaften von Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst und die Entlassung der dort Beschäftigten in die Produktion. Wer darüber lachen wird? Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst”. Aus dem Ensikat-Buch “Ab jetzt geb´ich nichts mehr zu. Nachrichten aus der neuen Ostprovinz”. Knaur, 1996.

http://www.hart-brasilientexte.de/2017/08/27/herder-gymnasium-in-hallesaale-2017-in-genscher-gymnasium-umbenannt-die-werte-von-schuelern-lehrern-halle-politikern-was-in-medienberichten-politiker-agitprop-fehlt/.

 http://www.hart-brasilientexte.de/2017/03/31/hans-dietrich-genscher-bahnhofsvorplatz-in-hallesaale-bekommt-am-31-3-2017-seinen-namen-was-alles-in-der-gesteuerten-medienberichterstattung-fehlt/

http://www.hart-brasilientexte.de/2019/05/31/sichtweisen-ueber-honecker-sichtweisen-ueber-westdeutsche-politiker-die-honecker-trafen-schmidtspd-kohlcdu-von-weizsaeckercdu-strausscsu-schaeublecdu-vogelcdu-etc/.

 http://www.hart-brasilientexte.de/2017/04/04/nsdap-fdp-genscher-und-doping-von-ihnen-als-sportmediziner-will-ich-nur-eins-medaillen-warum-halle-und-magdeburg-so-aufwendig-genscher-ehren/.

 http://www.hart-brasilientexte.de/2017/04/03/schwache-fdp-in-deutschland-im-wahljahr-2017-wieder-im-blickpunkt-was-spd-und-cdu-am-moeglichen-koalitionspartner-reizt/

Helmut Kohl(1930-2017):http://www.hart-brasilientexte.de/2017/07/02/helmut-kohl1930-2017/

Un9
Ausriß
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12.12.1988

MOSAMBIK/DER SPIEGEL

Bordfremde Personen

Ein deutsches Frachtschiff geriet auf mysteriöse Weise zwischen die Fronten des Bürgerkriegs in Mosambik:https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13531374.html
…Über das Bonner AA, über den BND in Pullach und über Südafrika lief der Draht zu den Entführern. Pretoria schickte schließlich das rettende Flugzeug in den Busch von Mosambik.
Die Unterhändler der Reederei bekamen auch direkte Kontakte zu Renamo-Vertretern. Denn obwohl Bonn die Rebellenorganisation nicht unterstützt, genießen zwei ihrer Funktionäre Gastrecht in der Bundesrepublik: Horatio Leven in Köln als Vertreter für Westdeutschland und Atur Janeiro da Fonseca in Heidelberg, der “Außenminister” der Truppe.Fonseca, so behauptete vorletzte Woche der abgesprungene Renamo-Mann Chanjunja Chivaca Joao, pflege beste Beziehungen zum BND und werde aus Pullach auch mit Geld versorgt. Im Herbst dieses Jahres habe ein Treffen der Renamo-Spitze in der Bundesrepublik stattgefunden, an dem auch Afonso Dhlakama, der Präsident der Organisation, teilnahm. War die Freilassung der Seeleute vielleicht ein Dank für erhaltene Hilfe?…
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Renamo und Unita machen mobil/taz 1989

Rebellen-Organisationen, die das Apartheid-Regime in Südafrika zur Destabilisierung seiner Nachbarstaaten einsetzt, gehen jetzt auch in der Bundesrepublik verstärkt an die Öffentlichkeit ??? Von L.Berger und U.Sprenger

Bonn (taz) – 100 Anhänger der gegen die MPLA-Regierung in Angola kämpfenden „Nationalen Union für die totale Unabhängigkeit Angolas“ (Unita) haben Ende letzter Woche auf dem Bonner Münsterplatz für eine Fortsetzung des Kampfes und gegen den „kulturellen Völkermord“ durch die Kubaner demonstriert. Am gestrigen Montag ist zum ersten Mal auch die Renamo („Nationaler Widerstand Mosambiks“) in der Bundesrepublik an die Öffentlichkeit gegangen. Die Rebellen bekämpfen mit südafrikanischer Hilfe die Frelimo-Regierung in Mosambik. Sie sind nach Aussagen eines US -Regierungsbeamten für einen der „schlimmsten Holocauste seit dem Zweiten Weltkrieg“ verantwortlich.

Demgegenüber erklärte Arturo Janeiro da Fonseca, Mitglied des Nationalrats der Renamo und als Sekretär für Außenbeziehungen zweiter Mann in der Hierarchie der Organisation, am Montag in Bonn, die Frelimo-Regierung sei für die Massaker an der Zivilbevölkerung verantwortlich. Seit acht Jahren wirbt Fonseca, der sich selbst als „Vertreter der Renamo in der Bundesrepublik“ bezeichnet, von seinem Wohnsitz in Heidelberg aus um Unterstützung für Renamo. Dazu organisierte er verschiedentlich Treffen mit Hilfe konservativer und rechter Kreise auf bundesrepublikanischem Boden. Zu den Unterstützern der Renamo in der Bundesrepublik gehören nicht nur CDU-Politiker wie Prof.Werner Kaltefleiter. Laut Aussage von Ex-Renamo -Sprecher Paulo Oliveira hat auch der Bundesnachrichtendienst (BND) die Renamo unterstützt. Kontaktperson sei der BND-Agent Wolfgang Richter, der dem im letzten Jahr in Lissabon ermordeten Exgeneralsekretär der Renamo, Evo Fernandes, eine Million Mark zum Kauf von SAM-7 -Flugabwehrraketen polnischen Ursprungs auf dem Schwarzmarkt übergeben haben soll. In einem Interview für den Südwestfunk gab Fonseca kürzlich zu, daß er für die „Lieferung von Waffen und so weiter“ verantwortlich sei.

Auf der gestrigen Pressekonferenz, an der auch das Renamo -Mitglied Anibal Chilenge teilnahm, erklärte Fonseca, die Renamo sei für „freie Marktwirtschaft, Zusammenarbeit mit den Nachbarländern, Anschluß an den Westen“ und vor allem gegen den „Kommunismus“ der Frelimo. Kinder, die westlichen Journalisten gegenüber vom Renamo-Terror berichten, seien alle von der Frelimo indoktriniert. Und der Bericht des US -Außenministeriums, der die Renamo für die Ermordung von 100.000 Zivilisten in Mosambik verantwortlich macht, sei mit Hilfe des mosambikanischen Geheimdienstes Snasap entstanden. Fonseca lud Journalisten ausdrücklich ein, in die von der „Renamo befreiten Gebiete“ zu reisen. taz

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Macht sowas ein Rechtsstaat – oder ein Unrechtsstaat?

Erich Schmidt-Eenboom: https://www.mfs-insider.de/AGF/EENBOOM1.htm

…Zu den schmutzigsten Aktionen des BND zählt dabei sicherlich seit 1976 die Unterstützung der RENAMO, also jener Terroristenorganisation, die versucht hat, das sozialistische System Mocambiques zu destabilisieren. Wenn Sie in die Amnesty-International-Berichte dieser Jahre schauen, werden Sie sehen, daß der Anspruch unseres Bundesaußenministers, unsere Außenpolitik sei an Menschenrechten orientiert, durch die tatsächliche Politik weitgehend ausgehebelt wird.

Wie die CIA mit drei bis fünf Prozent aller nachrichtendienstlichen Aktivitäten, Operationen und Aktionen in schmutzige Kriege und dergleichen verwickelt ist, ist das auch der BND (sicherlich in noch beschränkterem Umfang). Und wenn er so in Mocambique, Afghanistan, Nigeria tätig geworden ist, dann überwiegend in Joint Venture mit dem großen Bruder CIA. Kaum jemals im Alleingang nationaler Verantwortung, sondern immer in Abstimmung mit dem westlichen Bündnis…

…Also all das, was wir aus der Debatte um das MfS an nachrichtendienstlichen Strukturen kennen, findet sich in analoger Weise auch für den BND auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland…https://media.ccc.de/v/fiffkon14_-_6516_-_de_-_saal_-_201411081245_-_gleiche_bruder_gleiche_kappen_-_erich_schmidt-eenboom

Schmidt-Eenbohm-Video:-https://www.youtube.com/watch?v=iIXA5ltYzcs

Tödliches Attentat in Mosambik | MDR.DE


https://www.mdr.de › … › Fernsehen › MDR Zeitreise › Stöbern › Damals
18.01.2011 – Mittlerweile herrscht Bürgerkrieg, in dem marxistische FRELIMO gegen die von Südafrika unterstützte RENAMO kämpfen. Die DDR unterstützt …

Es fehlt: BND

https://2010sdafrika.wordpress.com/2012/11/11/bnd-in-sudafrika/Durch die Unterstützung der RENAMO (Resistencia National Mocambiquana) sollte der sozialistische Staat destabilisiert werden, um nicht als Modell für die Region Südafrika wirken zu können. Die westdeutsche Hilfe für die Terroristen begann Mitte der 70er-Jahre, als Angehörige der RENAMO an einer bayerischen Polizeischule in Augsburg ausgebildet wurden. Anschließend, ab 1983 forciert, erfolgte die Lieferung von Waffen und Fernmeldegerät – bezahlt vom BND, geliefert durch Südafrika. In den Jahren 1988 und 1989 steuerte auch die BND-Residentur in Kenias Hauptstadt Nairobi Unterstützungsmaßnahmen. Sie vermittelte hochrangige Kontakte zwischen RENAMO-Führern und der Leitung des BND…(Schmidt-Eenbohm)

Wie die Süddeutsche Zeitung Klaus Kinkel würdigt:https://www.sueddeutsche.de/politik/klaus-kinkel-nachruf-fdp-1.4355260…Ein rechtschaffener Mann…er war ein ehrlicher, aufgeräumter Mensch…

Schmidt-Eenbohm:

Der Schattenkrieger-Klaus Kinkel und der BND – Germanenherz

https://germanenherz.files.wordpress.com › 2011/12 › erich-schmitt-eenboo…

Publizistische Urteile über Klaus Kinkel als BND-Chef sind bereits gefällt. …… Kommunikation zwischen dem RENAMO-Hauptquartier und den operierenden …

Den dritten nachrichtendienstlichen Stellvertreterkrieg

zwischen West und Ost führte der BND unter Kinkel in

Mozambique, wo es für den Westen galt, einen möglichen
sozialistischen
Modellstaat im Süden Afrikas durch Bürgerkrieg zu
destabilisieren. Gemeinsam mit einer Fraktion in der CIA, dem
portugiesischen Militärgeheimdienst SID und dem
südafrikanischen NIS wurde die Terrororganisation RENAMO
(Resistencia National Mocambiquana) aus der Taufe gehoben,
und der BND nutzte seine Basen in Pretoria und Nairobi, um die
»Befreiungsbewegung«, die ganze Dörfer niedermetzelte, zu
fördern. Bereits 1976 waren Angehörige der RENAMO in einer
bayerischen Polizeischule in Augsburg ausgebildet worden, aber
erst unter Kinkel nahm die nachrichtendienstliche Unterstützung
konkrete Formen an: logistische und finanzielle Unterstützung,
die Lieferung von deutscher Fernmeldetechnik zur Kommunikation zwischen dem RENAMO-Hauptquartier und
den operierenden Terrorbanden und die Finanzierung von
Waffenkäufen durch den BND, u. a. in Taiwan.19 Unter Gerhard
Wessel eingeleitet und unter Klaus Kinkel fortgesetzt, wurde die
Destabilisierung Mozambiques unter Eberhard Blum und Hans-
Georg Wieck noch einmal gesteigert.
In dieser gesamten Zeit wurden weder die Parlamentarische
Kontrollkommission noch der Kontrollausschuß für den
Geheimdiensthaushalt jemals über die Finanzierung der
Operationen in Mozambique informiert. Schließlich hatte der
Dienst einen abgeschirmten Bereich an Operativgeld, in den
keine parlamentarische Kontrolle je Einblick erhielt.
»Ich bin ein Pazifist in jeder Beziehung«, betonte Klaus
Kinkel, als ihm als Bundesaußenminister vorgeworfen wurde, er
wolle den Krieg auf dem Balkan. In seiner Zeit als BND-Chef
war er an vielen Schauplätzen verdeckter Kriege mehr Partisan
als Pazifist, Schreibtischpartisan allerdings. Mit den Spätfolgen
der Stellvertreterkriege in Afrika sieht er sich auch als
Bundesaußenminister konfrontiert. Von jahrelangen Kämpfen
erschöpft, ist Mozambique heute das ärmste Land der Erde,
Äthiopien das zweitärmste.

Wie die Süddeutsche Zeitung Klaus Kinkel würdigt:https://www.sueddeutsche.de/politik/klaus-kinkel-nachruf-fdp-1.4355260

…Ein rechtschaffener Mann…er war ein ehrlicher, aufgeräumter Mensch…

Bundestagsdrucksache – DIE GRÜNEN für Auflösung des BND:http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/13/043/1304374.asc.

…Der BND unterstützte die Rebellenbewegung MNR/Renamo in

Mosambik, indem deren deutschem Residenten eine Chiffrierausrüstung sowie Reisekosten bezahlt wurden; ehemalige MNR-Führer berichten zudem, der BND habe zusammen mit dem südafrikanischen Militärgeheimdienst auch Waffen geliefert (DIE Woche, 28. April 1995)…

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A Complicated War: The Harrowing of Mozambique


https://books.google.de › books

– Diese Seite übersetzen

William Finnegan – 1993 – ?History

Roland Hunter passed information about SADF support for Renamo to Derek and … According to Joao, the BND provided personal security for Artur Janeiro da …

Mosambikanische Vertragsarbeiter in der DDR-Wirtschaft: …


https://books.google.de › books
Ulrich van der Heyden, ?Wolfgang Semmler, ?Ralf Straßburg – 2014 – ?Contract labor

Damit wurde die RENAMO innerhalb weniger Jahre in die Lage versetzt … 1983 im Bonner Kanzleramt beklagte : Der BND „ unterstütze in Mosambik die Politik …

Der BND: Das faktische Weiterbestehen von SS und Gestapo nach 1945:http://www.totalitaer.de/Allgemeines/BND-SSundGestapo.HTM.

https://www.amazon.co.uk/RENAMO-Descida-Cora%C3%A7%C3%A3o-Makwakwa-Portuguese/dp/9725592735“Assassinatos políticos, terrorismo, massacres, (des)in forma ção, propaganda, rapto de portugueses e soviéticos, contactos com o KGB, a vivência com o presidente da guerrilha Afonso Dhlakama, execuções sumárias, espionagem, mistério, e traição contínua, incluindo a eliminação dos dois secretários-gerais da guerrilha, em Pretória e Lisboa, pululam nas páginas do livro e mostram bem toda uma manipulação inerente aos processos militares e políticos que entranham esse coração das trevas do grande continente negro. E não faltam referências ao sombrio papel desempenhado pelas autoridades e serviços militares de informação portugueses – a DINFO – e os seus agentes no terreno, procurando ombrear com a AMI sul-africana, o BND da Alemanha Federal e outros.”

Politik / Politische Redaktion Teil I: 1945 – 1990 – BR


www.br.de › geschichte-des-br › Findbuecher-schulfunk-102~attachment
19.12.2014 – Sabine Kurtenbach, Verfassungsschutz – BND- MAD: Aufgaben und …… Richard Hoffmann, Bei der Renamo in Mosambik,. Porträt einer …
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Renamo: Terrorism in Mozambique, by Alex Vines. Centre for …. parts), and the West German agency, BND, along with the late Franz Josef Strauss of. Bavaria.
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Der Schattenkrieger-Klaus Kinkel und der BND – Germanenherz:


https://germanenherz.files.wordpress.com › 2011/12 › erich-schmitt-eenboo…
Publizistische Urteile über Klaus Kinkel als BND-Chef sind bereits gefällt. …… Kommunikation zwischen dem RENAMO-Hauptquartier und den operierenden …
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Die traditionellen Basen des BND in Südamerika lagen in
Brasilien und Argentinien und beruhten noch auf den Kontakten
der Organisation Gehlen zu den über die sogenannten
Rattenlinien des Vatikan geflohenen deutschen
Kriegsverbrechern. Diese faschistischen Bindungen waren für
Kinkel durchaus keine abgeschlossene Geschichte. Udo Bosch,
der 1992 nach seinem vorzeitigen Ausscheiden aus dem BND
Geschäftsführer der Partei DIE REPUBLIKANER geworden
war, hatte dem Dienst in Brasilien in einem Hotel – also
vermutlich einer operativen Schalteinrichtung – gedient. Und
der Leiter des Lateinamerika-Referats 13 G in der
Beschaffungsabteilung unter Kinkel, der 1985 pensionierte
BNDler Schmidt-Dankwart, der bis 1960 selbst an der Front in
Argentinien gestanden hatte, mußte wegen rechtsextremer
Umtriebe disziplinarisch bestraft werden.
In Brasilien setzte sich der BND Anfang der sechziger Jahre
fest und intensivierte im folgenden den Informationsaustausch
und die Unterstützung für Brasiliens Geheimdienste. Für Kinkel
saß der Resident FAUSTIG in Brasilia, der mit dem
Partnerdienst BIBER arbeitete und ihm auch technische
Unterstützung gewährte. Von 1982 bis zum Ende der Achtziger
flogen mindestens zweimal im Jahr BND-Ausbilder für den
Einsatz von Wanzen nach Brasilien.
Zuständig war FAUSTIG auch für Kolumbien, Peru und Chile
und damit für die Beziehungen zu KLAPPERSCHLANGE,
UHU und CHINCHILLA. BND-Mitarbeiter waren 1968 in den
CIA-gestützten Putsch gegen Salvador Allende involviert.21
Anschließend pflegten sie gute Beziehungen zum Geheimdienst
General Pinochets,
 -

Ein für das Verständnis des Mosambik-Skandals sehr wichtiges Standardwerk:

SPD-Geheimdienstexperte Andreas von Bülow: “Das allseits zu beobachtende Festhalten an geopolitischen Spielen zeigt sehr deutlich, daß ein erheblicher Teil auch der westlichen Machteliten wenig Vertrauen in die Wirksamkeit der Ideale der westlichen Staatsform, der Demokratie, des Rechtsstaates, der Geltung völkerrechtlicher Regeln setzt und sich lieber hinter dem Rücken des Volkes und von öffentlicher Kritik freigehalten, auf die Durchsetzung der angeblichen Staatsräson mit den verdeckten Mitteln und Methoden der Geheimdienste verläßt.”

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“Andreas von Bülow, geboren 1937 in Dresden, war von 1969 bis 1994 Mitglied des Bundestages, unter anderem in der Parlamentarischen Kontrollkommission  für die `Dienste`. Von 1976 bis 1980 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verteidigung, 1980 bis 1982 Bundesminister für Forschung und Technologie, seit 1994 Rechtsanwalt in Bonn.”(Piper-Text)

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/07/brasiliens-folterdiktatur-spd-politiker-andreas-von-bulow-uber-militarputsche-in-lateinamerika-soldner-des-faschismus/

“In Südamerika beteiligten sich die  strafverschonten dankbaren Söldner des Faschismus am Sturz der als links oder auch nur reformerisch erachteten Regierungen und deren Ersatz durch putschende Militärregierungen.  Die Drehbücher hierzu wurden in der CIA-Zentrale in Verbindung mit den Residenturen in den Zielländern  geschrieben  und durchweg von der politischen Spitze der USA gutgeheißen und angeordnet. Im Vollzug der Unterdrückung demokratischer oppositioneller Kräfte bedienten sich Militär, Polizei und Geheimdienste in den Ländern der Dritten Welt, insbesondere in Lateinamerika, privater Killerbanden, auch Todesschwadronen genannt, die von Armee und Polizei unterstützt wurden und an deren Rand angesiedelt sind. In schöner Regelmäßigkeit sind die Militärs und Polizeiführer der späteren Putsche zuvor Absolventen amerikanischer Schulen gewesen, in denen das Foltern zum Lehrprogramm gehört. Als die Kritik in den USA zu laut wurde, verlegte man das Schulungszentrum aus Washington D.C.  in die unter amerikanischer Verwaltung stehende Panamakanalzone, wo vermutlich noch ungenierter an der Drangsalierungstechnik von Opponenten gearbeitet werden kann als in den USA selbst.

Zu Militärputschen kam und kommt es in berechenbarer Regelmäßigkeit stets dort, wo die wirtschaftlichen Interessen großer US-Firmen gefährdet sind, wo Bodenschätze wie Öl und Gas, Silber und Gold, Uran und strategische Metalle leicht und billig zu fördern sind, wo große Kupferminen ausbeutbar sind oder nur das Land für den Plantagenanbau in Betracht kommt.” http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/26/andreas-von-bulow-im-namen-des-staates-cia-bnd-und-die-kriminellen-machenschaften-der-geheimdienste-piper-verlag-viele-interessante-infos-uber-libyen-und-afghanistan-im-heutigen-banalen-mai/. “Verdeckte Kriegführung gegen Völkerrecht. Rohstoffe der Erde, Kolonialunternehmen und die CIA”(Kapitel)

BNDMedienKnaur

BürgerrechtlerGeheimdienste1

DDR-Bürgerrechtler und westliche Geheimdienste: Hirsch, Eppelmann, Jahn, Fuchs, Klier, Templin, Eisenfeld…Ausriß. (aus: Heiße Schlachten im Kalten Krieg, edition Ost)

Der Thüringer Reinhard Gehlen aus Erfurt:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/

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Neues Buch von SPD-Geheimdienstexperte Andreas von Bülow.

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Ausriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2020/01/08/irakkrieg-hintergrund-der-tod-des-reuters-journalisten-wikileaks-video/

Grune3

 

Das “Dossier Makwakwa” – Paulo Oliveira, einstiger Führer der Terrororganisation Renamo, packt aus. Viele interessante Details über die enge Kooperation mit NATO-Staaten wie Westdeutschland, mit dem BND, mit Südafrika. Mosambik-Dossier 8:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/15/das-dossier-makwakwa-paulo-oliveira-einstiger-fuehrer-der-terrororganisation-renamo-packt-aus-viele-interessante-details-ueber-die-enge-kooperation-mit-nato-staaten-wie-westdeutschland-mit-d/

Viel Stoff für eine dolle ARD-Serie – mit Jörg Hartmann(TV-Serie Weissensee) in der Hauptrolle?

Raus aus dem Rock der Ost-Stasi, rein in den Rock der West-Stasi und dann unten in Mosambik den Renamo-Terroristen, den Renamo-Kindersoldaten beibringen, wie man mit der Kalaschnikow Ossis plattmacht. Das wäre doch was, meinen Ostdeutsche, ein echter Hintergrundbeitrag zum deutsch-deutschen Verhältnis in den 80er Jahren.

JörgHartmann3

 

Ausriß, Jörg Hartmann, TV-Serie Weissensee. Demnächst in einer großen ARD-Serie als BND-Topagent, der die  Killertruppe RENAMO beim sadistischen Ermorden von Zivilisten, ausländischen Entwicklungshelfern in Mosambik, darunter Ossis(rd. zwei Millionen zumeist sadistisch Getötete) unterstützt?http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/13/joerg-hartmann-und-der-verlogene-bauhaus-kult-2019-das-abstossend-haessliche-bauhaus-museum-von-weimar-ich-habe-aber-grosse-probleme-mit-allem-was-das-bauhaus-als-erbe-hinterliess-wenn-in-eine/

HartmannWeissensee5

http://www.zeitzeugen-

Grune4

 

GirrbachFR

“Girrbach, Bernd: Von bundesdeutschem Boden den Terror in Mosambik geplant, in : Frankfurter Rundschau, 4.10. 1989, S.18 (Dokumentation)”

Die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Aktion…

Warum hat der westdeutsche BND der Renamo nicht befohlen, auf keinen Fall auf Deutsche(“Brüder und Schwestern”) zu schießen, Deutsche zu ermorden? In keiner einzigen Landtagssitzung von Thüringen(Sachsen, Sachsen-Anhalt etc.) wurde der Fall debattiert – trotz seiner offensichtlichen deutsch-deutschen Brisanz. Was ist da passiert hinter den Kulissen? Sogar die Ostbeauftragten kehren das heikle Thema unter den Tisch.

Grune5

Smardz Monika, Mosambik

Bis zu jenem Tag im Dezember…

1984 wurden in Mosambik acht DDR-Entwicklungshelfer ermordet

    Von Matthias Voß

    07.12.2004

    Lesedauer: 4 Min.

Der 6. Dezember 1984 war ein schwarzer Tag für die Entwicklungshilfe der DDR. Bei einem Terroranschlag in Mosambik wurden acht Landwirtschaftsexperten, die aus verschiedenen LPG kamen, getötet – der größte Anschlag dieser Art in 40 Jahren DDR-Geschichte.

Die DDR-Nachrichtenagentur ADN verbreitete am 7. Dezember 1984 eine Meldung, nach der Tags zuvor in der Volksrepublik Mosambik »bei einem brutalem Überfall konterrevolutionärer Banden sieben Bürger der DDR heimtückisch ermordet« wurden. Zwei weitere wurden verletzt, einer verstarb später. Die DDR-Landwirtschaftsspezialisten, hieß es in der Meldung weiter, befanden sich auf dem Weg zu ihrer Arbeit in der Staatsfarm Unango. Mit diesem Anschlag vor 20 Jahren fand eines der erfolgreichsten neuen Landwirtschaftsprojekte in der VR Mosambik ein tragisches Ende. Auch in vielen anderen Objekten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit musste die DDR danach ihr Engagement aus Sicherheitsgründen verringern. Im Oktober 1981 war mit Unterstützung der DDR der Aufbau einer Staatsfarm auf einem Areal von 4500 Hektar Savanne in der Provinz Niassa begonnen worden. Der Standort der Farm Empresa Estatal da Agricultura de Unango (Staatlicher Landwirtschaftsbetrieb von Unango) befand sich 60 Kilometer von der Provinzhauptstadt Lichinga entfernt. Da die für die DDR-Helfer vorgesehenen Wohnstätten in Ungango noch nicht fertig waren, lebten sie mit ihren Familien in Lichinga und fuhren täglich von hier zu ihrer Arbeitsstätte. Die mosambikanischen Arbeitskräfte der Farm waren überwiegend amnestierte Häftlinge und so genannte Asoziale, die aus Maputo und anderen größeren Städten im Rahmen der »Operation Produktion« auf das flache Land umgesiedelt worden waren. Von Landwirtschaft hatten die meisten keine Ahnung. Trotzdem hatte sich innerhalb von drei Jahren ein Stamm von Technikern und Arbeitern herausgebildet, der auf drei erfolgreiche Ernten verweisen konnte. Im dritten Wirtschaftsjahr bestellte die Staatsfarm etwa 1300 Hektar, davon 1000 Hektar mit Mais, und das mit Hektarerträgen, die bis dahin in der Region noch nicht erreicht worden waren. Unter Leitung der DDR-Experten wurden zwei Staudämme errichtet. Dadurch konnte in größerem Umfang Gemüse angebaut werden. Auf einer Fläche von 50 Hektar gediehen Bananen, Ananas, Paprika, Blumenkohl, Erbsen, Gurken, Tomaten, Zwiebeln und vieles mehr. Zunächst war der Obst- und Gemüseanbau nur für die Versorgung der Farmarbeiter gedacht, aber schon bald konnte auch die Bevölkerung der Provinzhauptstadt Lichinga zusätzlich mit Gemüse beliefert werden, es gab sogar einen eigenen Gemüseladen im Zentrum der Stadt. Natürlich wussten die DDR-Bürger von den Versuchen der Rebellenorganisation Renamo, die Lage im Land zu destabilisieren. Die bewaffneten Banditen hatten sich als Ziele für ihre Anschläge vor allem solche Objekte ausgesucht, die bei der Bevölkerung großen Anklang fanden und als Erfolge der Frelimo-Führung gewertet wurden: Schulen, Verkehrswege, Gesundheitsposten, Versorgungsstützpunkte. Immer wieder gab es Tote, aber bis zu jenem Dezembertag waren Ausländer verschont geblieben. So fühlten sich die DDR-Experten ziemlich sicher, zumal die Kolonne nach Unango von bewaffneten mosambikanischen Begleitern geschützt wurde. Wie an jedem Werktag setzten sich die Fahrzeuge am Morgen des 6. Dezember 1984 in Bewegung. Monika Smardz, die Leiterin der Viehzuchtabteilung, hatte an diesem Tag Haushaltstag. Am Morgen in Lichinga sah sie die Opfer zum letzten Mal: den Bauingenieur Manfred Lindner, den Meister Klaus Einicke, die Mechanisatoren Helmut Liepe, Hans-Jürgen Michel und Hans-Dieter Wagner, den Fachmann für Beregnung und Rodung Günter Skibbe, den Brigadier für Feldwirtschaft Uwe Wriedt und ihren Ehemann Wolfgang Smardz. Etwa 10 Kilometer vor Unango wurde die Kolonne beschossen und zum Halten gebracht, die meisten der DDR-Bürger und fünf mosambikanischen Begleitkräfte starben durch Kopfschüsse aus nächster Nähe. Auch einer der beiden in der ADN-Meldung erwähnten Verletzten erlag seinen schweren Verletzungen. Nach dem Terroranschlag wurden die DDR-Entwicklungshelfer sofort aus Lichinga abberufen. Die mosambikanischen Kollegen versuchten zunächst, die Farm am Leben zu erhalten. Doch nachdem die Renamo-Leute auch die Staudämme zerstörten, konnte es auch keine guten Ernten mehr geben. Der Betrieb zerfiel schließlich in viele Einzelwirtschaften. Geblieben aber ist die Erinnerung an acht Deutsche aus der DDR, die in Unango ihr Leben für eine bessere Zukunft Mosambiks gaben. Ein ausführlicher Bericht von Monika Smardz über die Arbeit in Unango und eine Studie über »Das entwicklungspolitische Engagement der DDR zwischen Solidarität und Risiko« von Dr. Ulrich van der Heyden erscheint Anfang 2005 in dem Sammelband »Wir haben Spuren hinterlassen. Die DDR in Mosambik« im Lit-Verlag Münster.

Staatsanwaltschaft Gera – Einstellung des Ermittlungsverfahrens:

GruneVerf1

 

GruneVerf2

RA Liebtrau

E-Mail an Nils am 04.04.2019

Hallo, lieber Nils,

an den RA Liebtrau möchte ich verschiedene Unterlagen/Informationen geben, die es nach meiner Auffassung nicht zulassen, dass die Akte für formelle Berichterstattungen geschlossen wird.

  1. Der Artikel von Klaus Hart weist darauf hin, dass der BND involviert war in die Förderung der terroristischen RENAMO seinerzeit in Mosambik. Auch in der Literatur von Henning Mankell werden diese Tatsachen genannt, dass ausländische Kräfte in die Förderung der RENAMO involviert waren. Diese Handlungsweise ist nach unserer Meinung auch für den damaligen Geheimdienst der BRD nicht vom Gesetz gedeckt und somit gesetzwidrig zum Nachteil der betroffenen Familien.
  2. Du hast das Tagebuch Deines Vaters entdeckt bei der Beräumung der Wohnung Deiner Oma (Hanna Jänicke, in Hayn/Harz, Amlangenberg 7). Es wurde von ihm geführt vom 01.03.1984 bis zum 05.012.1984 (Tag vor dem Attentat).
  3. Uns liegt das Magdeburger Memorandum der Tagung „Respekt und Anerkennung“ für mosambikanische Vertragsarbeiter*innen, Madgermanes und die Schüler*innen der „Schule der Freundschaft“ im 30. Jahr der Friedlichen Revolution vom 24.02.2019 vor, das auch einen Passus zu den Toten von Unango/Lichinga enthält. Darin wurde für die Gruppe der ehemaligen Expert*innen u. a. als Empfehlung vorgeschlagen: Attentate im Dezember 1984 bei Lichinga auf Landwirtschafts-spezialisten mit acht deutschen Todesopfern und weitere bekannte sechs Todesopfer von Experten sind juristisch und rechtlich vollständig aufzuklären.
  4. Manfred Grunewald und Edith Skibbe haben auch an der Magdeburger Konferenz teilgenommen und daher auch eine Abschlussbetrachtung an die Konferenzleitung, Herrn Dr. Hans-Joachim Döring, gesandt. Diese Überlegungen sollten ebenfalls Eingang finden in die Bearbeitung und Bewertung des tödlichen Attentats, weil nach unserer Ansicht die Politik, die Polizei und die Justiz in dieser Sache ungenügend gearbeitet haben.
  5. Der Zeuge Paulo Francisco Zucula zählt aus unserer Sicht zu den bekanntesten Persönlich-keiten in Moçambique, denn er hat als Koordinator in Katastrophenzeiten und als Minister für Transport und Information in der Zentralregierung gearbeitet. Möglicherweise ist er zurzeit wegen ökonomischer oder verwaltungstechnischer Widersprüche in staatlichem Gewahrsam.
  6. Nur weil man in Moçambique eine Generalamnestie erlassen hat, kann doch nicht die deutsche Justiz davor einknicken und die deutschen Opfer, die ja dort als Ausländer zu Schaden und zu Tode gekommen sind, völlig ohne weitere Untersuchung und Aufklärung belassen. Das ist kein geeigneter Umgang mit den Opfern, ihren Familien und schon gar nicht in Anbetracht der erbrachten Leistungen. Hier muss doch auch internationales Recht durchsetzbar sein.

 

Als Anlagen würde ich den Artikel von Klaus Hart, das Memorandum und die beiden Abschlussbetrachtungen von Edith und mir mitschicken sowie das Tagebuch Deines Vaters anbieten.

Grune6

DDR-Zeitungen berichten 1989 über Dokumentation der Frankfurter Rundschau mit dem Titel:”Von bundesdeutschem Boden den Terror in Mocambique geplant”:

RenamoFRND89

Ausriß. Der Verfasser der Dokumentation, Bernd Girrbach, kommt in der Türkei unter mysteriösen Umständen ums Leben.https://www.bild.de/news/ausland/ard/toter-ard-journalist-37460086.bild.html

Welchen Sinn Kleine Anfragen im Bundestag haben:

MosamGrüneAnfrage1

 

Ausriß.

“Der Bundesnachrichtendienst ist in keiner Weise – weder allein  noch in Zusammenarbeit mit südafrikanischen Geheimdiensten – an Aktivitäten zur Unterstützung der RNM(Resistencia Nacional Mocambicana) und damit an Umsturzversuchen gegen die Regierung Mosambiks beteiligt”.

MosamGrüneAnfrage2

MosamRazumovsky6

…Girrbach stellt Fonsecas Kämpfer als `Khmer Rouges Afrikas `vor: “Allein in den vergangenen zwei Jahren haben sie über 100000 Zivilisten getötet, viele davon abgeschlachtet…”

MosamRazumovsky7

BILD: 29.08.2014 – 21:03 Uhr. Fethiye (Türkei) – Fünf Männer tragen einen blauen Sack über den staubigen Weg. Darin ist die Leiche des ARD-Dokufilmers Bernd Girrbach (†?58). Der Heidelberger starb unter ungeklärten Umständen am Lykischen Weg – einem Pfad, der von Fethiye nach Antalya führt. Der mysteriöse Tod in der Türkei!„Er war mit seiner Frau im Urlaub“, sagt ein Kollege von Girrbach. Am Wochenende traf das Paar in Fethiye ein. (Wie ein enorm unbequemer, erfahrener und vorsichtiger Journalist offensichtlich aus demWeg geräumt wurde. Girrbach ist aus Heidelberg – eine ausgesprochene Renamo-Gegend…) Quelle:http://www.hart-brasilientexte.de/2019/04/24/mosambik-dorothea-graefin-razumovsky-bnd-und-kindersoldaten-letzte-hoffnung-am-kap-deutsche-verlags-anstalt-stuttgart-explosive-informationen-zu-denen-maasspd-steinmeierspd-etc-lieber/

 Schmidt-Eenbohm nennt die unterstützten Killer, Attentäter, Vergewaltiger ausdrücklich “Terroristen”.

Wie Kriegsverbrecher Gehlen und die spätere SPD-Ikone Helmut Schmidt an der Ostfront gegen die Zivilbevölkerung vorgingen – die Parallelen zum Mosambik-Fall:

 SPD-Idol Helmut Schmidt, die Opfer des Faschismus…

Deutschlandradio Kultur – Helmut Schmidt im Angriffskrieg gegen Bewohner eines anderen Landes, Kriegsverbrechen gegen Frauen und Kinder:

 

Meyer: Herr Orlac, was ist denn Ihr Eindruck, wie sehr beschäftigt das Helmut Schmidt, dass er da als Batteriechef der Wehrmacht im Krieg getötet hat, auch die Frauen und Kinder in den Dörfern, die er beschossen hat?”

Warum Schmidt eine SPD-Ikone ist…http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/28/leningrad-blockade-ueber-eine-million-tote-thueringen-medien-verschweigen-dass-spd-ikone-helmut-schmidt-an-dem-kriegsverbrechen-beteiligt-war-liegts-am-thueringen-wahlkampf-2019/

Südafrika-Politik der Bundesrepublik Deutschland 1982 – …


https://books.google.de › books

– Traduzir esta página

Claudius Wenzel – 2013 – ?History

Girrbach, Bernd: Von bundesdeutschem Boden den Terror in Mosambik geplant, in: Frankfurter Rundschau, 4.10.1989,

Richard Hoffmann, Bei der Renamo in MosambikPorträt einer Guerilla. Bayerischer Rundfunk/BR

Ostdeutscher Afrikaexperte Dr. Ulrich van der Heyden über die Unterstützung der Renamo-Terroristen durch westdeutsche Geheimdienste, die Bundesrepublik Deutschland:

Heyden1

Ausriß.”Dieser Auszug aus den in Casa Banana, dem Hauptquartier der RENAMO, erbeuteten Dokumenten belegt die Unterstützung durch westdeutsche Geheimdienste”.

Heyden2

 

…In der Bundesrepublik beispielsweise befand sich “die wichtigste RNM-Drehscheibe in Westeuropa”…Zitiert aus:

Sammelband “Wir haben Spuren hinterlassen! Die DDR in Mosambik”, LIT Verlag Münster 2005, 608 Seiten, herausgegeben “mit Unterstützung des Koordinierungskreises Mosambik e.V. Bielefeld”.

MosamSpuren1

Dr.Ulrich van der Heyden: Mosambik in der DDR:https://www.thomasius-club.de/events/ulrich-van-der-heyden-mosambik-in-der-ddr/.

Entschuldigen für Moçambique(2001)

Klaus Hart, Berlin

Jetzt, wo das Entschuldigen bei Papst und PDS so gut in Gang gekommen ist, das Stasi-Thema den Leuten aus dem Halse hängt, wäre eigentlich mal der BND dran, Abbitte für kapitale Sünden zu tun. Der Anlaß könnte nicht passender sein – noch im Sommer zieht eine Pullacher Geheimdienst-Vorausabteilung ins Staatsratsgebäude in Berlin. Da könnte doch der jetzige Chef, oder Joseph Fischer, vor der Presse erklären – also das mit Moçambique ist uns wirklich peinlich, wir wollen so was auch nie, nie wieder tun. Deutschland, die USA und andere NATO-Staaten hatten immerhin mittels ihrer Geheimdienste – ganz vorne dabei der BND Moçambique mit Milliardenaufwand – in die größte Katastrophe seiner Geschichte gestürzt. Etwa zwei Millionen Schwarze wurden massakriert, ermordet, verhungerten. Belege, Beweise gibt’s überreichlich, Mischa Wolfs vielgescholtenes MfS kann mit Vergleichbarem nun wirklich nicht aufwarten. Weil dem Westen die in langen Kämpfen gegen die portugiesische Kolonialherrschaft errungene Unabhängigkeit nicht paßt, wird im benachbarten Südafrika mit BND-Hilfe die Terrororganisation Renamo aus dem Boden gestampft, hochgerüstet, guttrainiert und in Methoden unterwiesen wie zuvor die lateinamerikanischen Todesschwadronen. 

Schon 1978 überschreiten die Renamo-Killer die Grenze, zwangsrekrutieren auch zehntausende Kinder, die auch Nachbarn und Verwandte überfallen und ermorden müssen. “Mein Vater wurde bei unserem Abschlußtest als lebendiges Ziel benutzt, berichtet ein traumatisierter Kindersoldat. Rot-Kreuz-Mitarbeitern wurden von Renamo-Terroristen bei lebendigem Leib die Augen herausgerissen. Selbst das US-State-Department bringt schließlich die Renamo-Methoden auf den Punkt: “Erschlagen, Ersticken, Verhungernlassen, lebendig verbrennen, Ertränken, Exekutieren mit Äxten und Messern.” Fast jedes sechste Mädchen, so Amnesty International, wird vergewaltigt, ungezählte werden auf den Renamo-Basen jahrelang sexuell mißhandelt. In der Ortschaft Massinga, heißt es im Jahresbericht für 1989, hätten Renamo-Rebellen sieben Männern die Hoden abgeschnitten, drei Frauen vergewaltigt und getötet, fünfzig weitere Bewohner entführt. Terror, der an Ruanda erinnert, …

Auch die DDR-Entwicklungshelfer, darunter Eisenbahn-Reparatur-Kolonnen, werden unter Feuer genommen und, wann immer möglich, massakriert: Im Dezember 1984 überfallen Renamo-Killer im Norden Moçambiques einen vollbesetzten Bus, ermorden sieben Landwirtschaftsexperten der DDR, deren Kollegen aus Italien, Schweden, Portugal und Jugoslawien sowie zwei ausländische Priester gleich mit, Moçambiquaner sowieso. Die DDR und andere Länder ziehen notgedrungen ihre Fachkräfte ab, die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Landes wird weitgehend vernichtet – wie von der Renamo und ihren Hintermännern beabsichtigt. Der Ex-Bundeswehroffizier Erich Schmidt-Eenbohm beschreibt in seinem Buch Der BND – die unheimliche Macht im Staate, erschienen 1993 im angesehenen Econ-Verlag, eine makabre Szene: Im September 1991 drückt der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker bei einem Abendessen in Bonn dem moçambiquanischen Präsidenten Joaquim Alberto Chissano “Anteilnahme am Schicksal Moçambiques” aus. “Diese Worte”, so Schmidt-Eenbohm, “galten dem Staatsoberhaupt eines Landes, dessen staatliche Existenz durch die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland im Zusammenwirken mit der CIA und der Republik Südafrika gezielt zunichtegemacht werden sollte”. Die deutsche Hilfe für die Terroristen habe bereits Mitte der siebziger Jahre begonnen, als Renamo-Leute in einer Augsburger Polizeischule trainiert wurden. Zu diesem Zeitpunkt war Richard von Weizsäcker noch Vize-Chef der CDU-CSU-Bundestagsfraktion.

Auch der Frankfurter TV-Journalist Jürgen Roth schildert in einem Buch die Westdeutsche Renamo-Hilfe ausführlich ebenso wie die der CIA: “1988 fuhren die Verbrecher aus Moçambique – wieder einmal – in die Bayrische Staatskanzlei zu Franz-Josef Strauß. Alles ging top-secret vor sich, zu anrüchig waren die Repräsentanten der Renamo.”

Die Kommandanten der Killertruppen tagen öfters auch in Kiel, treffen laut Roth dort sogar mit dem ehemaligen NATO-Generalsekretär Bernard Rogers, oder dem Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Oberstleutnant a. D. Kurt Würzbach, zusammen. Der Steuerzahler darf diese “Seminare” auch noch fördern.

Roth zitiert den übergelaufenen Renamo-Westeuropa-Sprecher Paulo Oliveira: “Bei einer Sache, von der ich weiß, waren etwa eine Million Dollar im Spiel, die vom BND bereitgestellt worden waren, um Waffen zu kaufen.” Wolfgang Richter, ab 1989 BND-Agent in Südamerika, wird als zuständiger Mann für logistische und finanzielle Hilfe genannt. Laut Schmidt-Eenbohm begann die Destabilisierung Moçambiques bereits unter Bundeskanzler Helmut Schmidt, wurde unter Kohl weiter forciert – vier BND-Präsidenten waren beteiligt: Gerhard Wessel, Klaus Kinkel, Eberhard Blum, Hans-Georg Wieck.

Das BND-Engagement wurde auch literarisch verarbeitet – der Berliner Schriftsteller Hartmut Mechtel läßt im Roman Das Netz der Schatten (Argument-Verlag Hamburg, 1996) einen westdeutschen Agenten aus der Schule plaudern: “Wir haben ihnen Geld geschickt, Waffen, sogar Söldner. Wenn sie ungestört tagen wollten, haben wir ihnen Quartiere besorgt, hier in Deutschland. Und wir haben ihnen Berater zur Seite gestellt. Ich war einer davon. Ich habe gesehen, worum es wirklich ging. Klar, wenn sie Regierungstruppen trafen, haben sie auch auf die geschossen. Aber das kam selten vor. Meist überfielen sie Dörfer und haben Zivilisten umgelegt. Bauern, ihre Frauen und Kinder. Das war eine so blutrünstige Bande, daß ich es nicht aushielt. Ob sie wirklich eine Million Menschen umgebracht haben, weiß ich nicht. Vielleicht waren es mehr, vielleicht auch bloß die Hälfte. Das ist nicht wichtig. Wichtig ist, daß wir sie unterstützt haben.”

In einem Dossier über Renamo-Förderer stehen Unternehmen, reichlich US-Senatoren wie Jesse Helms und Robert Dole, selbstredend die deutsche Rechte inklusive BND, Verfassungsschutz und Konrad-Adenauer-Stiftung, Gerhard Löwenthal, Hans Graf Huyn und Hartmut Perschau. (http://www.geocities.com/TheTropics/3206/dossier.htm)

Folgt man den genannten Argumenten, wäre neben der Entschuldigung eigentlich auch reichlich Wiedergutmachung an Moçambique fällig. Vielleicht merkt das, just beim BND-Einzug ins Staatsratsgebäude, ja doch noch irgendjemand in Parteien oder Menschenrechtsorganisationen.

Mit freundlicher Genehmigung des Verlages aus: “Das Blättchen”, Nr. 16/01

Westlicher Zynismus um Mocambique:
Erst massakrieren, dann „helfen“

Klaus Hart /Zeitschrift telegraph, Ostberlin

Schön, dass Deutschland, die USA und andere NATO-Staaten dem verarmten Mocambique in der jüngsten Überschwemmungskatastrophe beistanden, Hubschrauber und Helfer schickten, sich die Aktion womöglich ein paar Millionen kosten ließen. Der Grüne Joseph Fischer flog medienwirksam hin. Nur – dieselben Länder stürzten Mocambique zuvor mit Milliardenaufwand in die größte Katastrophe seiner Geschichte – etwa zwei Millionen Schwarze wurden massakriert, ermordet, verhungerten. Soweit bekannt, hat sich Außenminister Fischer dafür vor Ort in Maputo nicht entschuldigt. 

Deutschlands sogenannte Qualitätsmedien wissen, was sich gehört, halten zu Gnaden. Als die Mocambique-Hilfe seitenweise ausgeschlachtet wurde, musste den Lesern zwangsläufig ein bisschen Hintergrund über die jüngere Geschichte des betroffenen Landes, eines der ärmsten der Welt, vermittelt werden. Nach der Unabhängigkeit von 1975, hieß es fast unisono in den Blättern, in TV und Radio, sei die Frelimo – Regierung durch die Renamo in einen blutigen Bürgerkrieg verwickelt worden, die Rebellen habe Südafrika unterstützt. Und das war’s schon. Das wirklich Interessante, nämlich die deutsche Beteiligung am sogenannten Bürgerkrieg, wurde ausnahmslos verschwiegen. Weil dem Westen die in langen Kämpfen gegen die portugiesische Kolonialherrschaft errungene Unabhängigkeit nicht passt, wird im benachbarten Südafrika die Terrororganisation Renamo aus dem Boden gestampft, hochgerüstet, gut trainiert und in Methoden unterwiesen wie zuvor die lateinamerikanischen Todesschwadronen. 

„Erschlagen, Ersticken, lebendig verbrennen“
Schon 1978 überschreiten die Renamo – Killer die Grenze, zwangsrekrutierten auch zehntausende Kinder, die sogar Nachbarn und Verwandte überfallen und ermorden müssen. „Mein Vater wurde bei unserem Abschlusstest als lebendiges Ziel benutzt“, berichtet ein traumatisierter Kindersoldat. Rot-Kreuz-Mitarbeitern wurden von Renamo – Terroristen bei lebendigem Leib die Augen herausgerissen. Natürlich mag die Renamo auch Journalisten nicht, die gegen ideologische Leitlinien verstoßen – sogar ein italienischer TV-Reporter wird bestialisch ermordet. Selbst das US – State – Department bringt schließlich die Renamo – Methoden auf den Punkt: “Erschlagen, Ersticken, Verhungernlassen, lebendig verbrennen, Ertränken, Exekutieren mit Äxten und Messern.“ Fast jedes sechste Mädchen, so Amnesty International, wird vergewaltigt, ungezählte werden auf den Renamo – Basen jahrelang sexuell misshandelt. In der Ortschaft Massinga, heißt es im Jahresbericht für 1989, hätten Renamo – Rebellen sieben Männern die Hoden abgeschnitten, drei Frauen vergewaltigt und getötet, fünfzig weitere Bewohner entführt. Terror, der an Ruanda erinnert, nur dass dort weit weniger umkommen. Die DDR leistete dem unabhängigen Mocambique von Anfang an Entwicklungshilfe, an die zwanzigtausend Mosambikaner studierten in der DDR, lernten einen Beruf, arbeiteten in Betrieben. Im Generalplan der Killerorganisation Renamo von 1984 steht nicht nur, die Wirtschaft Mocambiques zu zerstören, sondern auch: “Verhinderung der Aktivitäten von Ausländern. Sie stellen die größte Gefahr dar, weil sie die Wirtschaft wiederaufbauen helfen.“ 

Massaker an DDR-Experten 
Also wurden auch die DDR-Entwicklungshelfer, darunter Eisenbahn-Reparaturkolonnen, unter Feuer genommen, und wann immer möglich, massakriert: Im Dezember 1984 überfallen Renamo – Killer im Norden Mocambiques einen Bus, ermorden gleich sieben Landwirtschaftsexperten der DDR. Doch die Terroristen haben es keineswegs nur auf Ostdeutsche abgesehen – schließlich arbeiten in dem Land sogar zahlreiche Chilenen wie Salvador Allendes Landwirtschaftsminister, die nach dem CIA-gestützten Pinochet-Militärputsch flüchten mussten. Also werden in dem Bus nicht nur DDR-Fachleute umgebracht, sondern auch die Kollegen aus Italien, Schweden, Portugal und Jugoslawien sowie zwei ausländische Priester gleich mit, Mosambikaner sowieso. Die DDR und andere Länder ziehen notgedrungen ihre Fachkräfte ab, die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Landes wird weitgehend vernichtet – wie von der Renamo und ihren Hintermännern beabsichtigt. Die sitzen auch in der alten BRD, wie der Ex-Bundeswehroffizier Erich Schmidt – Eenboom in seinem Buch „Der BND – die unheimliche Macht im Staate“ konstatiert, das bereits 1993 immerhin im angesehenen Econ-Verlag herauskommt. Eenbohm beschreibt eine makabre Szene: Im September 1991 drückt der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker bei einem Abendessen in Bonn dem mosambikanischen Präsidenten Joaquim Alberto Chissano „Anteilnahme am Schicksal Mocambiques“ aus. „Diese Worte“, so Eenboom, „galten dem Staatsoberhaupt eines Landes, dessen staatliche Existenz durch die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland im Zusammenwirken mit der CIA und der Republik Südafrika gezielt zunichtegemacht werden sollte. Durch die Unterstützung der Terrororganisation Renamo sollte der sozialistische Staat Mocambique destabilisiert werden, um nicht als Modell für andere Staaten im südlichen Afrika dienen zu können.“ Anders, als die Lohnschreiber der deutschen Gazetten und Sender dienstbeflissen nachbeten, handelte es sich eben damals keineswegs um einen „Bürgerkrieg“. Eenbohm fügt an, dass die deutsche Hilfe für die Terroristen bereits Mitte der 70er Jahre begann, als Renamo – Leute in einer Augsburger Polizeischule trainiert wurden.
Von-Weizsäcker-Fans wissen: Zu diesem Zeitpunkt war der spätere Bundespräsident noch Vize-Chef der CDU-CSU-Bundestagsfraktion. 

Renamo – Führung bei Strauß, Nato – Rogers, Kohls Afrika-Berater 
Auch der Frankfurter TV-Journalist Jürgen Roth beschrieb die westdeutsche Renamo – Hilfe ausführlich ebenso wie die der CIA: “Im März 1983 versammelte sich sogar der gesamte Renamo – Nationalrat in Köln, und, der Höhepunkt, im April 1988 fuhren die Verbrecher aus Mozambique – wieder einmal – in die Bayrische Staatskanzlei zu Franz-Josef Strauß. Alles ging top-secret vor sich, zu anrüchig waren die Repräsentanten der Renamo.“ Mit von der Partie ist danach immer Helmut Kohls Afrika-Berater, der Kieler Professor für politische Wissenschaften, Uni-Vizepräsident Werner Kaltefleiter. In Kiel, wo im soziologischen Seminar der Uni BND-Anwerbungen bekannt wurden, tagen die Kommandanten der Killertruppen öfters, sprechen laut Roth dort sogar mit dem ehemaligen Nato-Generalsekretär Bernard Rogers, oder dem Staatsekretär im Bundesverteidigungsministerium, Oberstleutnant a.D. Kurt Würzbach. Der Steuerzahler darf diese „Seminare“ auch noch fördern. In der Schweiz gibt es Treffen mit Bankern und Multis. Natürlich ist auch der Hochadel wie immer dabei: „Kaltefleiter verfasste darüber hinaus ein Empfehlungsschreiben für die Renamo – Delegation, gerichtet an das CSU-Mitglied Hans Graf Huyn. Er bat Huyn um die Vermittlung von Kontakten zu weiteren wichtigen Bundestagsabgeordneten. Erfolgreich.“ 

BND finanziert Waffen für die Terroristen
Roth zitiert in seinem Buch „Die Mitternachtsregierung“ auch den Renamo – Westeuropa – Sprecher Paulo Oliveira, der nach seinem Überlaufen Auskunft über Waffenlieferungen an die Terrororganisation gab, die der BND finanziert und Südafrika geliefert hatte: “Bei einer Sache, von der ich weiß, waren etwa eine Million Dollar im Spiel, die vom BND bereitgestellt worden waren, um Waffen zu kaufen.“ Wolfgang Richter, ab 1989 BND-Agent in Südamerika, wird als zuständiger Mann für logistische und finanzielle Hilfe genannt. Besonders bemerkenswert, dass laut Eenbohm die De-stabilisierung Mocambiques bereits unter Bundeskanzler Helmut Schmidt begann, der bekanntlich die deutschen Atomverträge zum Verkauf von AKW und Nukleartechnologie mit den Foltergenerälen der Militärdiktatur Brasiliens schloss. Kanzler Kohl habe die Destabilisierung noch einmal forciert, an der vier BND-Präsidenten teilgenommen hätten: Gerhard Wessel, Klaus Kinkel, Eberhard Blum, Hans-Georg Wieck. 

Solche Details hätte gewiss der Durchschnittsleser nicht nur aus den Hauptstadtmedien gerne vernommen, die, wohl wissend um die Brisanz, natürlich wie üblich kuschten. telegraph – Leser könnte eine Internet-Adresse interessieren, die auch die deutschen Renamo – Förderer auflistet. Anklickbar ist das leider portugiesisch abgefasste Dossier von Paulo Makwakwa. Der gehört zur Renamo – Spitze, steigt aber 1987 aus, nennt die Namen ausländischer Unterstützer: Unternehmen, reichlich US-Senatoren wie Jesse Helms und Robert Dole, selbstredend die deutsche Rechte inklusive BND, Verfassungsschutz und Konrad-Adenauer-Stiftung, Gerhard Löwenthal, Hans Graf Huyn und Hartmut Perschau. (http//:www.geocities.com/TheTropics/3206/dossier.htm) 

Folgt man den genannten Argumenten, wäre wohl reichlich Wiedergutmachung an Mocambique fällig. In der Hauptstadt Maputo erinnert man sich offenbar noch sehr gut an die DDR-Hilfe. Beim Empfang für den Grünen Joseph Fischer bringt Außenminister Leonardo Santos einen Toast auch auf den lieben Kollegen, Außenminister Oskar Fischer aus. Der amtierte bis 1990 gegenüber dem Palast der Republik im inzwischen natürlich weggerissenen DDR-Ministerium. 

Auch Angola wurde wie Mocambique 1975 unabhängig – und schon begann ebenfalls ein sogenannter Bürgerkrieg, der keiner ist, kostete bereits über eine halbe Million Menschen das Leben, hindert das extrem rohstoffreiche Land an der Entwicklung. Die Parallelen zu Mocambique sind überdeutlich. 

Literatur: Jürgen Roth, Schmutzige Hände – Wie die westlichen Staaten mit der Drogenmafia kooperieren, Bertelsmann, 1999 

BonkTodesanzeige1

Todesanzeige für Bernd Kaiser und Detlef Klorek. Jedermann aus dem Mosambik-Umfeld wußte indessen, daß beide in der Provinz Inhambane von einer Renamo-Mine zerfetzt worden waren. Nicht der erste Fall: 1979 wollen DDR-Experten einen verunglückten LKW bergen, werden von einer Renamo-Mine zerrissen. Minen töteten zudem DDR-Geologen bei Erkundungsarbeiten.

Gerd Bonk: Sowohl das DDR-Ministerium als auch die “Sicherheitsbehörden”  haben damals darauf bestanden, die beiden toten Vermesser nicht zu erwähnen. Der Generaldirektor vom Kombinat Geophysik hat diese Anzeige trotzdem aufgegeben, allerdings entschärft, deshalb ”tragischer Unfall”. Er hat dem Vernehmen nach, dafür vom Minister eine Mißbilligung bekommen.Auch mosambikanische Vertreter des SECH Maputo (“Secretario de Estado de Carvao e Hidrocarbonetos” – später ENH “Empresa Nacional de Hidrocarbonetos”hatten mich damals gebeten, mit niemand über diesen Vorfall zu sprechen, um ausländische “Investoren” nicht zu “verscheuchen”.

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BND, CIA, Renamo, Kindersoldaten: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Chronist_der_Winde

Im Land der verblaßten Parolen/Ausriß geocities:http://www.geocities.ws/dikigoros2/suedmoz.htm

Irgendwann mag es hier um irgendetwas gegangen sein
– heute ist Moçambique nur noch ein Schlachthaus

von Tom Schimmeck (1990)

Der barfüßige Greis mit Shorts und Maschinengewehr wartet am Rand der Sandpiste. Als unsere kleine Maschine aufsetzt, hebt er die Hand zum Gruße. Willkommen in Namarroi, umzingelter Feste im Feindesland. Nur noch aus der Luft ist dieser Ort tief im Landesinnern zu erreichen, die Berge und Savannen kontrolliert die Renamo.

Fünf Kilometer Fußweg liegen zwischen Piste und Ortschaft. Auf halbem Wege kommen uns die Lokalgrößen von Namarroi entgegen. Der Militärkommandant ist ein alerter Bursche im knallroten Trainingsanzug, auf dem Kopf eine Baseballmütze mit der Inschrift “A luta continua, venceremos”. Sein Begleiter im Ringelhemd stellt sich als Direktor des Krankenhauses vor, der Mann im “Tears for Fears”-Shirt als Polizeichef. Nur der lokale Frelimo-Sekretär begrüßt uns als Vertreter der Staatspartei in ordentlicher Spendenkleidung.  Wenn er redet, sticht er mit seinem Stöckchen in die Luft.

Das letzte Flugzeug mit Nahrung ist vor einem halben Jahr gelandet, der letzte Lkw-Konvoi hat sich vor zwei Monaten durchgekämpft. Seitdem ist selbst die Hoffnung auf Hilfe erloschen. Regengüsse haben die Straßen unpassierbar gemacht, und die Renamo-Angriffe häufen sich. Keiner der vier sagt “Renamo”, wenn er von den Guerilleros spricht. Wie die meisten Mocambiquaner nennt er sie “bandidos armados”, bewaffnete Banditen.

Ein Jahr lang hat die Renamo in Namarroi geherrscht, in einer Geisterstadt, deren Bewohner rechtzeitig in die Berge gefl1üchtet waren. Die bandidos haben die Stadt zerlegt. Möbel und Geschirr, Türen und Ackergeräte, selbst Stromkabel demontierten sie, ließen anschließend ihre Beute von Gefangenen über die Grenze nach Malawi tragen und verkauften sie dort. Heute weht die rote Flagge der Frelimo über einem Ort, in dem alles, was einst aus Stein errichtet wurde, in Trümmern liegt. Einzig ein wuchtiges, graues Kastell an der Hauptstraße hat der Verwüstung widerstanden: das Gefängnis, errichtet noch von den portugiesischen Kolonialherren.

Ein Ring aus Elendshütten umschließt die Stadt, in der jetzt bald 90.000 Menschen leben, und täglich kommen neue, hungrige Flüchtlinge. Jeder freie Fleck Erde ist mit Cassava, Mais, Reis und Bohnen bepflanzt. Namarroi erwartet eine gute Ernte, doch der Hunger wird bleiben in dem Hüttenmeer. Ihre Äcker können die beharrlich schuftenden Bauern nicht mehr vergrößern, denn schon hinter der übernächsten Hügelkette wartet die Renamo.

Es ist ein wunderschönes Land. 2 500 Kilometer Strand am Indischen Ozean, Lagunen, tiefgrüner Urwald. Aus der Luft sind Fischerboote in kleinen Buchten auszumachen, ausgedehnte Palmenplantagen und Nilpferdherden, die durch endlose Sümpfe ziehen. Sanft steigen die weiten Ebenen von der Küste im Osten zu den Bergketten im Westen empor. Rund 25 größere Flüsse durchströmen Mocambique. Dies könnte ein fruchtbares, wohlhabenes Land sein.JAber es sind die Killing Fields von Afrika, Schauplatz eines unablässigen Gemetzels, das keiner mehr versteht.

“Nein”, sagt uns achselzuckend ein alter Portugiese, den die Renamo vor Jahren von seiner Farm vertrieb, “ich begreife diesen Krieg nicht. Er hat überhaupt keinen Sinn mehr. Ich habe keine Ahnung, wofür die seit 15 Jahren kämpfen.”

1975 war aus einer portugiesischen Kolonie der unabhängige Staat Mocambique geworden. Als treuherzige Revolutionäre schlossen sich die regierenden Frelimo-Führer sogleich dem internationalen Boykott gegen das benachbarte Rhodesien an. Ihre Solidarität bezahlten sie mit einem hohen Preis: Der Geheimdienst der weißen Herren von Rhodesien gründete die Renamo. Diese Kampfeinheit aus Polizisten und Soldaten, aus Frelimo-Gegnern und allerlei sinistren Gestalten sollte verhindern, daß Mocambique den schwarzen rhodesischen Freiheitskämpfern eine Basis bot.

Fünf Jahre später war aus Weiß-Rhodesien Schwarz-Simbabwe geworden, und Mocambique hoffte auf ein Ende der Renamo-Attacken. Doch nach dem Verlust des letzten weißen Nachbarn sprang die Burenrepublik Südafrika als neuer Renamo-Förderer ein. Se wollte verhindern, daß der ANC, die südafrikanische Guerilla, von Mocambique aus operierte. 1984 beendete Südafrika offiziell seine Unterstützung der Renamo. Bis heute hält sich jedoch der Verdacht, daß südafrikanische Militärs immer noch, gemeinsam mit portugiesischen Ex-Kolonialherren, den bandidos Waffen und Nahrung liefern. Über rund 25 000 Kämpfer soll die Renamo verfügen. Plündernd und brandschatzend ziehen sie durch das Land, weltweit verschrien als die “schwarzen Khmer”.

Während unserer einmonatigen Reise quer durch Mocambique haben wir überall die gleichen Bilder gesehen: zerschossene Dörfer und überfüllte Spitäler, Flüchtlingslager, hungernde Menschen. Der Krieg hat die Lebensgrundlage der meisten Menschen zerstört, er treibt sie umher und hat die Angst tief in ihre Seelen gepflanzt.

Der Krieg hat seinen Anlaß längst überlebt, er führt ein perverses Eigenleben ohne Ende. Irgendjemand hat einmal den Kampf der Frelimo gegen die Renamo mit dem Versuch verglichen, eine Pfütze auf einer Plastiktischdecke durch Draufschlagen zu beseitigen. “Das Spiel”, sagt mir ein junger Frelimo-Funktionär, ein smarter Herr mit Goldkettchen und Drei-Tage-Bart, “das Spiel hört nicht auf. Die Armee erobert ein Gebiet, Renamo weicht in die Nachbarregion aus. Die Armee setzt nach, und die Renamo verschwindet. Irgendwann taucht sie plötzlich wieder vor dem ersten Dorf auf.”

Naburi ist ein Ort im Norden von Sambesia, der bevölkerungsreichsten Provinz des Landes. Erst vor einigen Wochen haben Regierungstruppen das Dorf zurückerobert, davor war es dreieinhalb Jahre in der Hand der Renamo. Spannung und Nervosität hängen in der feuchtschwülen Luft. Die rote Erde ist von frischen Schützengräben durchzogen, junge Soldaten fuchteln mit ihren Maschinengewehren. Jeder weiß, daß die Renamo noch nahe ist, im Busch rund um das Dorf.

Wir haben Marcos Mulevale gefragt, einen alten Mann, den wir auf der Straße trafen. Nein, sagt Marcos, ein Programm hat die Renamo nicht gehabt: “Die wachten irgendwann morgens auf und begannen, Kommandos zu schreien. Wir mußten auf die Äcker gehen, um ihnen etwas zu essen zu bringen, das war unsere wichtigste Aufgabe. Oft haben sie Leute völlig grundlos umgebracht. Zwei Brüder und ein Neffe von mir sind getötet worden. Nachts haben sie unsere Frauen gerufen und sie geschändet.”  Zweimal pro Woche, erzählt Marcos, wurden alle zur Versammlung befohlen, auf der die Renamo-Krieger verkündeten, sie beherrschten das Land schon bis Maputo. Wen sie verdächtigten, mit der Frelimo zu sympathisieren, “den haben sie gegrillt. Sie haben einen Ofen gebaut, wie man ihn für Fische benutzt und den Mann darauf festgebunden. Sie sagten einfach ‘Wir werden jetzt dein Leben beenden’ und zündeten das Feuer an”.

Es gibt viele Kriege in Afrika. Doch keinen vergleichen schockierte Beobachter so oft mit dem Dreißigjährigem Krieg in Deutschland wie den mocambiquanischen Irrsinn. Anderswo sind inmitten der Greuel zumindest noch ein paar hehre Motive zu entdecken: die Abschüttelung eines Despoten etwa, den Kampf um Macht, den Hass zwischen Volksgruppen. In Mocambique scheint der Krieg nur noch von Räubern und Marodeuren beherrscht zu werden.

Meine erste Begegnung mit der Renamo hatte ich vor etwa fünf Jahren in Las Vegas. Auf Einladung ultrarechter US-Gruppen waren Contras aus Nicaragua und Mudschahidin aus Afghanistan in der Spieler-Stadt eingetroffen, angolanische Uni-Kämpfer, Vietnam-Veteranen und auch Renamo-Abgesandte. Auf dem Dach der Tiefgarage des Sahara-Hotels erörterten sie den weltweiten Kampf gegen den Kommunismus. “Wir werden niemals aufgeben”, verkündete der US-Repräsentant der Renamo von seinem Platz auf der Ehrentribüne. “Wir haben den Kommunisten in Mocambique die Beine abgeschnitten, jetzt brauchen wir nur noch mehr Waffen, um ihnen die Köpfe abzutrennen.”

Regiert der Kommunismus in Mocambique? Regiert da überhaupt noch jemand ? Am Ende unserer Reise haben wir den Eindruck, daß es bestenfalls die ausländischen Nothelfer sind, die diesen Staat noch funktionieren lassen. Etwa 150 Hilfsorganisationen aus aller Welt sind im Einsatz, sie bauen auf und bilden aus, sie füttern und reparieren. Nur sie bemühen sich noch, entlegene Regionen mit Nahrung, Medikamenten und Saatgut zu versorgen. Und wenn gerade Pilot, Kapitän oder Fahrer und auch Benzin und Reifen und der militärische Schutz vorhanden sind, dann erreicht mancher Transport sogar sein Ziel.

Es gibt jedoch Kritiker in der Hauptstadt, die diese Entwicklungshelfer, die dogooders aus aller Welt als die neuen Kolonialherren anprangern: Sie leben gemeinsam mit Diplomaten, ein paar privilegierten Ministern und Geschäftsleuten in Maputos schönsten Villenvierteln, sie fahren die einzigen Neuwagen, sie verdienen für afrikanische Verhältnisse astronomisch hohe Devisen-Gehälter, mit denen sich in den Spezial-Supermärkten, die nur noch Dollars und südafrikanische Rand akzeptieren, fast alles kaufen läßt.

Doch ohne die Hilfsprofis ginge nichts mehr. Etwa jeder dritte der 16 Millionen Mocambiquaner ist direkt vom Einsatz der Ausländer abhängig. Und viele der dogooders bleiben nur deshalb in der Hauptstadt Maputo hängen, weil sie ihr Leben riskierten, würden sie draußen im Land Bahnlinien reparieren, Fabriken aufbauen, Patienten behandeln. Keines der Flugzeuge, in die wir uns gezwängt haben, war ohne Einschußlöcher. “Mindestens einmal pro Monat wird auf uns geballert”, erzählen uns eines frühen Morgens zwei Piloten auf einem Flughafen. Sie kommen aus Österreich und den USA und sind müde und unrasiert – zwei Söldnertypen, die für harte Dollars und nur noch mit einer Stahlplatte unterm Hintern ihre Hilfstransporte fliegen. In uralten Dakotas, von denen eine bereits Francos Piloten im Spanischen Bürgerkrieg diente.

In den Augen der Renamo ist, wer helfen will, ein Kollaborateur der Regierung und deshalb besonders gefährdet: Vorzugsweise Techniker, Priester und Ärzte nimmt die Guerilla ins Visier. Etliche Projekte der vergangenen Jahre mußten abgebrochen werden, weil bandidos die ausländische Experten bedrohten, verjagten, töteten. In Moma, einem malerischen Dorf am Indischen Ozean, stoßen wir auf den letzten Standhaften einer Gruppe französischer Ärzte. Aus der Luft eine Idylle – blaues Meer, weißer Sandstrand, Palmen und hübsche Strohhütten entlang der sanft geschwungenen Bucht. Doch Moma ist umzingelt. Regelmäßig attackiert die Renamo den Ort. Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Kokosplantage haben sie bereits in die Luft sprengen können. Ein paar junge, recht hilflos wirkende Soldaten patrouillieren entlang eines Stacheldrahtzauns, den sie rund um das Dorf gespannt haben.

Die französischen Ärzte hatten vor einigen Wochen mit einer Impfkampagne begonnen. Doch regelmäßig wurden ihnen Medikamente und Material in den umliegenden Orten gestohlen. Statt dessen fanden sie kleine Mitteilungen, anonym verfaßte Aufforderungen, schleunigst zu verschwinden. Eines Morgens entdeckten sie neben einer verbrannten Instrumenten-Kiste einen Zettel: “Wenn Ihr sterben wollt, dann macht nur weiter.” Da beschlossen sie, die Schnitzeljagd zu beenden und gingen. Nur ein Kollege blieb zurück -Jund für ihn liegt in dem kleinen Hafen ständig ein startbereites Motorboot.

Moma ist ein Dorf wie viele andere in Sambesia. Wo immer wir in dieser Provinz auf kurzen Pisten aufsetzten, trafen wir Menschen, die direkt neben der Landebahn kauerten, ihre Bündel geschnürt und auf eine Chance zum Mitreisen wartend. All diese abgelegenen Dörfer und Städte sind überschwemmt von Flüchtlingen. Manchmal laufen sie tagsüber bis zu 15 Kilometer weit, um einen kleinen Flecken Land irgendwo verborgen im Busch zu bestellen. Vor Anbruch der Dunkelheit müssen sie zurück sein, denn dann kommen die bandidos. Mehr als zweieinhalb Millionen Mocambiquaner sind auf der Flucht. In den Orten, selbst in den hastig errichteten Lagern fühlen sie sich “sicherer”, sagen sie. Sicherer, das ist ein typisch mocamiquanischer Komparativ. Wenn die Wahrscheinlichkeit des Todes zum Maßstab wird, ist das Elend nur noch relativ.

Quelimane ist die Hauptstadt der Provinz Sambesia und besitzt sogar ein öffentliches Schwimmbad mit einem kleinen Cafe. Dort sitzt ein britischer Nothelfer vor einer Tasse Kaffee und blickt in das leere Bassin. Die Umwälzpumpe funktioniert schon seit langem nicht mehr. Die Luft ist feucht und schwer. Merkwürdig, welchen Trübsinn der Anblick eines leeren Schwimmbeckens hervorrufen kann. Der hagere Brite verrührt seine Milch und setzt jenes sardonische Grinsen auf, das diese Profis immer parat haben, wenn sie die Katastrophe detailliert ausmalen dürfen. “Diese Stadt hier”, sagt er, “hatte vor fünf Jahren 75 000 Einwohner. Jetzt sind es plötzlich doppelt so viele. Wie sollen wir die ernähren
Auf dem Flughafen gab es kürzlich drei Wochen lang kein Benzin. Die Lkw-Konvois werden dauernd überfallen. Und wenn die Hafenarbeiter nicht streiken, stehlen sie einen Teil der Ladung, weil sie nur 40 Dollar im Monat erhalten und davon ihre Familien nicht ernähren können”.

Sambesia war einmal der Brotkorb von Mocambique. Inzwischen sind nicht nur die meisten Felder zerstört, sondern ist auch die Überzeugung ramponiert, daß Leistung sich lohnen könnte. “Das Land wird immer korrupter. Und weißt du, warum ?” fragt grinsend der Brite, “Weil hier immer mehr Leute erkennen, daß das Banditentum die effektivste Form des Wirtschaftens ist. Wenn ich ein Gewehr habe, aber nichts zu essen, und Du hast zu essen, aber kein Gewehr – wer wird dann wohl satt ?”

Es gibt viele Gewehre in Mocambique. Die Renamo besitzt welche und die Armee, die hastig ausgebildeten Bürgerwehren in den Flüchtlingslagern tragen sie und auch die Simbabwe-Soldaten. Etwa 10 000 Armee-Angehörige aus dem Nachbarland kämpfen in Mocambique auf Seiten der Regierung. In Tete, der Provinzhaupstadt im Nordosten, haben wir sie getroffen: gut ausgebildeten Soldaten in gepanzerten Transportwagen, adrett anzuschauen mit Sonnenbrille, gebügelter Uniform und schwarzem Barett. Sie sind nicht nur aus Solidarität mit den mocambiquanischen Genossen hier stationiert. Simbabwe braucht für seine Exporte den schnellen Zugang zum Meer, der Umweg über Südafrika ist teuer, und deshalb sichern seine Soldaten die Transitwege im Nachbarland..

Jeden Mittag treffen zwei Lkw-Konvois aus entgegengesetzter Richtung in Tete ein. Der eine ist am Morgen in Zimbabwe aufgebrochen, der andere naht aus Nordosten, aus Malawi. Oft sind es über 100 schwere Fernlaster, die dann gemeinsam Richtung Indischer Ozean donnern. Gut zweieinhalb Millionen Dollar ist ein Tete-Troß wert, ein lohnenswertes Angriffsziel für die Renamo.

Die Fahrer der Konvois haben gelernt, bei Schießereien sofort ihre Lastzüge zu stoppen und sich hinter die großen Reifen zu werfen. In Tete selbst bleibt nur ein Bruchteil der Transitwaren hängen, ein paar Dinge, die sich in öden Schaufenstern zu Zufallskunstwerken gruppieren: Streichhölzer, zwei Kinderhemden, ein Kamm, eine Mausefalle. Oder: eine Rolle Garn, eine Dose Cola, Insektenvernichtungsmittel und ein Fußball. Und dann stehen sie davor und starren durch die Scheibe, Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Sambia oder Simbabwe sind oder vielleicht nach Malawi, wo schon 600 000 Mocambiquanern in Lagern hausen. Andere sind gerade aus den Nachbarstaaten zurückgekehrt, weil irgend jemand ihnen erzählte, daß ihre Region wieder bewohnbar sei. Dies ist eine ständige Völkerwanderung, ein gigantisches, tödliches Reise-nach-Jerusalem-Spiel, in dem die Renamo jeden Monat Tausende von Stühlen wegzieht.

Wo wir auch hinkamen, haben wir zerstörte Schulen und gesprengte Krankenhäuser gesehen, haben die immer gleichen Geschichten von den bandidos, von Barbarei und Tod gehört. Doch nur selten klagten oder weinten die Menschen. Vielleicht ist der Krieg in Mocambique schon zu alt, als daß sie noch Empörung, Leid und Entsetzen herausschreien könnten. Die Jugendlichen kennen den Frieden ohnehin nur aus Geschichten. Nach anderthalb Jahrzehnten Krieg ist der Schrecken geworden.

Im Krankenhaus von Vilankulo, einem Ort an der Küste, treffen wir auf Menschen, die von Schüssen verletzt, von Minen verstümmelt sind. Vor einem Bett mit einem älteren Mann bleibt der begleitende Arzt stehen und schlägt die Decke zurück. Zwischen den dürren Beinen erblicken wir einen weiß eingewickelten Stummel, aus dem ein Plastikschlauch ragt. Mit zwei Freunden sei er vom Feld gekommen, sagt der Patient, als plötzlich die bandidos auftauchten. Sie hätten seine Freunde erschossen und ihm den Penis abgeschnitten. “Und dann haben sie mir befohlen, ins Dorf zu gehen und das der Frelimo zu zeigen.” Der Mann verstummt, und der Arzt reicht ihm eine Zigarette.

Selbst Diplomaten verlieren beim Gespräch über Mocambiques Guerilla ihre professionelle Verbindlichkeit. “Das ist nichts weiter als eine Mörderbande”, entfuhr es einem europäischen Botschaftsmitglied in der Hauptstadt Maputo. Die Renamo existiere nur deshalb noch, weil die Frelimo-Soldaten alles Dilettanten seien. Der Diplomat lacht kurz auf: “Vergessen Sie die Armee. Die besitzt kein Benzin und keine Techniker, und ihre sowjetischen Waffen haben Ausfallquoten von 90 Prozent.”

Der langjährige Afrika-Experte des US-Außenministeriums, Chester Crocker, bezeichnet die Renamo in einer Studie als “killing machine”. Sie sei verantwortlich für den Tod von vermutlich einer Million Menschen, habe einen Sachschaden von etwa 15 Milliarden Dollar angerichtet. Crocker und all diejenigen, die das Land kennen, reden immer wieder über die Kinder.  Zwar gehören Kinder in jedem Krieg zu den hilflosesten Opfern. Doch dem Krieg in Mocambique werden sie sogar als Täter geopfert. Rund 90 Prozent der Renamo-Kämpfer sollen zwangsrekrutierte Bauernburschen sind. Das ist weltweit wohl der höchste Anteil an Kinderinfanteristen in einer Guerilla, oder besser: an Killerkindern.

Auf Renamo-Gruppen sind wir nicht gestoßen, und wir haben uns auch davor gehütet. Aber einige der Jungen, die zu Mördern wurden und irgendwann abhauten aus den Camps der Renamo, die haben wir in Chimoio getroffen, einer kleinen Stadt an der Grenze nach Simbabwe. Wir saßen im Gras und plauderten. Die Jungen hatten Zeit, sie warten auf die Chance, eines Tages das Rehabilitations-Heim verlassen zu können, ihre Eltern, Verwandten und Freunde wiederzusehen. Falls diese noch lebten.

“Ich weiß nicht, wie viele Menschen ich umgebracht habe,” sagt Mitiasse, ein stämmiger 18jähriger Junge in Gummistiefeln. Als er 15 war, hat die Renamo ihn von einer Farm entführt und als Guerillo ausgebildet. “Wenn sie es mir sagten, habe ich meine Waffe genommen und gekillt. Ich habe auf alles geschossen, was sich bewegt.” Warum? Mitiasse zuckt die Achseln. Seine Anführer hatten immer behauptet, die Armeesoldaten würden ihn erschießen, wenn er in ihre Hände fiele. Und davor hatte er Angst. Weshalb ist er nach zwei Jahren geflohen? “Ich bin weggelaufen, weil ich müde war.”

Francisco ist etwas älter als sein Freund Mitiasse und hat schon sechs Jahre in verschiedenen Renamo-Lagern zugebracht. Eines Tages waren bandidos in das Haus der Eltern eingedrungen. Sie hatten Hühner gestohlen und befahlen Francisco, die Tiere zu ihrer Basis zu tragen. Dort erklärten sie ihm: “Du bleibst jetzt hier. Du wirst ausgebildet und dann gegen die Frelimo kämpfen.” Mehrere Monate haben sie ihm das Schießen, Marschieren und Legen von Hinterhalten beigebracht. Einmal hat er, mitten in der Nacht, den Renamo-Chef persönlich getroffen, Afonso Dhlakama. “Ein Flugzeug hatte Waffen, Munition und Uniformen abgeworfen”, sagt Francisco. “Dann befahl uns Dhlakama, Dörfer im Gorongosa Nationalpark zu zerstören. Die Beute haben wir in das Hauptquartier Casa Banana gebracht. Kurz darauf schickten sie mich nach Catandica. Dort habe ich fünf Jahre lang gekämpft, also Kasernen angegriffen, Hinterhalte gelegt, Leute von ihren Farmen entführt.”

Kinder können gute Killer werden, denn sie sind noch willenlos und leicht formbar. Die Renamo greift sie bei der Feldarbeit, macht ihnen klar, daß es kein Entrinnen gibt, trainiert sie kurz und hart, und setzt sie auf Hungerration. Wer essen will, muß schießen. Wer sich drückt, wird erschossen. Bei diesen Exekutionen haben, so erzählt Xadreque, ein rundlicher Bursche mit tiefer Stimme, alle zusehen müssen. “Und niemand durfte unglücklich aussehen. Das war immer so, wer sein Gesicht verzog, wer nicht lachte, den hat der Kommandant sofort angesprochen.JDer wurde bestraft.”

Kampf dem Kommunismus, Freiheit dem Volk? Über so etwas haben sich die Jungen keine Gedanken gemacht. Vor dem Angriff brüllten sie ‘Viva Renamo’ oder auch ‘Viva Afonso Dhlakama’ und  ‘Nieder mit der Frelimo’. Dann sind sie losgestürmt.  “Der Medizinmann sorgte dafür, daß wir nicht verwundet werden”, sagt Francisco in breitem, kauenden  Portugiesisch. “Er hat uns Wasser mit Kräutern gegeben, in dem wir uns das Gesicht wuschen. Das machte unsere Körper kugelsicher. Wenn du auf mich schießt, geht die Kugel daneben.” Hat es wirklich geholfen ? Francisco nickt zögernd. “Ja, ich glaube schon. Die anderen hatten immer mehr Tote.”

Die Anführer der drei jungen, netten Mörder kämpfen noch immer irgendwo im Busch unter der Fahne des Anti-Kommunismus. Doch in der Hochburg des Bösen, in der Hauptstadt Maputo, verblassen längst die marxistisch-leninistischen Einheitsparolen an den Wänden. Straßennamen sind das letzte Linientreue. Die grüne Allee mit den hohen, spätkolonialen Wohnbocks heißt noch immer Avenida Mao Tse Tung, und was unten im Hafen bei Eduardo Silvas Damen- und Herrenmode beginnt, hügelan durch die Innenstadt zu einem Friedhof führt und sich dann wieder bergab zwischen Autowracks und Hausmüll in die Vorstadt windet, das ist die Avenida Karl Marx. Auch Engels und Nordkoreas Kim Il Sung haben ihre Straßen. Eduardo Chivambo Mondlane, der Gründer der Frelimo, ruht in einem Mausoleum aus weißem Marmor, um den der Kreisverkehr dröhnt. Standhaft ertragen die Wachsoldaten die Abgaswolken knatternder Transporter und schrottreifer Lastwagen.

Maputo ist eine freundliche Stadt, friedlich selbst in den Slums der Vororte, in denen ununterbrochen neue Hütten zusammengenagelt werden. Doch es ist die Ruhe der Resignation, des lähmenden Wartens auf Nahrung und verschwundene Verwandte, auf ein Ende des Krieges, auf irgendeine andere Zukunft. Das Leben kriecht nur durch Maputo. Morgens im Hafen hocken Arbeiter neben einer Ladung Mais, gespendet von den USA, und rösten sich zum Frühstück die Körner, die aus undichten Säcken fallen. Auf der Fähre über den Estuario erzählt mir ein Eisenbahner vom gerade beendeten Streik: “Wir mußten um die Lohnerhöhung kämpfen, die uns schon 1987 offiziell zugestanden wurde.” Inzwischen sind es die Lehrer und das Krankenhauspersonal, die ihre Arbeit niedergelegt haben.

Wer in Maputo streikt, muß ein Optimist sein. Was gibt es hier schon noch zu verteilen? Seit Jahren sind die Weltmarktpreise für Baumwolle im Keller, und die Cashewnuß- und Teeplantagen verrotten, weil die Bauern aus Angst vor der Renamo zu Hause bleiben. Die Wirtschaft ist ruiniert – und das nicht nur durch den Bürgerkrieg. Der Ehrgeiz der Frelimo, hier Afrikas sozialistisches Musterland aufzubauen, hat Mocambique geschadet. Gewaltige Staatsfarmen, Industriekombinate und Gemeinschaftsdörfer wurden entworfen, und allein die DDR sandte 1000 “Kooperanten”, Entwicklungshelfer des Staatssozialismus. “Diese Projekte sind sämtlich eingegangen”,  vertraut mir leutselig in Maputo der Handelsexperte Lange an, einer der wenigen verbliebenen Kooperanten. “Die Regierung kann mitunter auch froh sein, die Banditen als Entschuldigung des eigenen Versagens zu haben.”

Präsident Joaquim Chissano soll eine Rede halten. Maputo hat deshalb einen freien Tag bekommen. Das fällt nicht weiter auf, weil viele entweder arbeitslos sind oder streiken. Unter den Eukalyptusbäumen im Park an der Avenida 25 de Setembro sammeln sich seit dem frühen Vormittag die Frelimo-Anhänger. Musik ertönt, Transparente lassen den Präsidenten und seine müden Streitkräfte hochleben, und von zwei Wagen der staatlichen Molkerei herab wird Eis verkauft. Fünf Stunden lang spricht der Präsident. Ohne agitatorische Beschwörungen, ganz akademisch breitet er seinen Vorschlag für eine neue Verfassung aus. Ein feinsinniger Politiker, selbst die westlichen Diplomaten sind des Lobes voll. “Fast wie das Grundgesetz”, murmelt, sichtlich angetan vom Inhalt der Rede, ein deutscher Beobachter neben mir.

Behutsam präpariert Chissano seine Zuhörer für die Anforderungen der neuen Zeit, und auf der Tribüne lauschen die Hardliner vom Politbüro mit versteinerten Mienen. Dieser neue Präsident hat in den vier Jahren seiner Herrschaft so ziemlich alle Tabus gebrochen. Er hat den Sozialismus verabschiedet und den Internationalen Währungsfond begrüßt, hat ein Mehrparteien-System angekündigt und sogar mit der Renamo zu verhandeln begonnen. Das ist ein neuer, unerhörter Geist. Den Soldaten am Rande des Parks ist er noch nicht durch die Helme gedrungen: Sie stoppen jeden, der nach mehreren Stunden aus Durst, Hunger oder schlichter Langeweile aufbrechen will. Bevor der Präsident fertig ist, darf niemand gehen.

Maputo ist eine nette, kleine Lüge. Im Cafe Continental bedienen Kellner mit weißen Hüten die ausländischen Gäste, mit südafrikanischem Bier und der schwarzen Weltbrause. Die Edeldiscothek am Strand ist voll, auch wenn der Einlaß einen halben Durchschnittslohn kostet. Dem Krieg begegnet der Besucher nicht in Maputo. Vielleicht werden ihm die zahlreichen Krüppel auffallen oder die Straßenkinder, die ihre Eltern bei Überfällen oder auf der Flucht verloren haben. Es sind sympathische Jungen dabei, wie Scott und Toto, mit denen zu plaudern sich lohnt. Besonders morgens, wenn sie noch keinen Leim geschnüffelt haben.

Es mag sein, daß Herr Chissano und Herr Dhlakama eines Tages sich feierlich die Hände schütteln und einen Friedensvertrag unterzeichnen. Es mag sogar sein, daß die Renamo zur ersten Wahl im unabhängigen Mocambique als Partei antreten darf. Doch draußen im Busch werden die marodierenden Banden, diese plündernden Landsknechte ohne Herren, sich kaum davon beeindrucken lassen. Niemand rechnet damit, daß bald der Frieden kommt. Francisco, der kleine Renamo-Deserteur in Chimoio, hat uns zum Abschied den Traum erzählt, der immer wieder seine Nächte füllt: Er befindet sich irgendwo im Busch, er schießt und tötet, dann wird er über eine endlose Landstraße gehetzt, bis er fällt und weint und aufwacht und immer noch weint. Das ist für lange Zeit noch ein ziemlich normaler Traum in Mocambique.

https://taz.de/Gewalt-in-Mosambik/!5308593/

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1127551.ein-mord-der-keiner-war.html

https://www.ddrbildarchiv.de/info/ddr-fotos/staatsbesuch-mosambik-bei-ankunft-flughafen-schoenefeld-brandenburg-gebiet-ehemaligen-ddr-deutsche-demokratische-republik-65058.html

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Ausriß Thüringer Allgemeine 2019.

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Tage zur hatte 1984 ein Renamo-Kommando das Landwirtschaftsprojekt überfallen, Angestellte ermordet.  

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“Freundeskreis Fortschritt-Technik”.

https://www.facebook.com/DossierMakwakwa/posts/972956646096352/.

“E não faltam referências ao sombrio papel desempenhado pelas autoridades e serviços militares de informação portugueses – a DINFO – e os seus agentes no terreno, procurando ombrear com a AMI sul-africana, o BND da Alemanha Federal e outros.”

“RENAMO – Uma Descida ao Coração das Trevas Dossier Makwakwa (Portuguese Edition)”

“In einem Dossier über Renamo-Förderer stehen  Unternehmen, reichlich US-Senatoren wie Jesse Helms und Robert Dole, selbstredend die deutsche Rechte inclusive BND, Verfassungschutz und Konrad-Adenauer-Stiftung, Gerhard Löwenthal, Hans Graf Huyn und  Hartmut Perschau. http://www.geheimdienste.info/.

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Im Makwakwa-Dossier genannte Renamo-Kontaktpersonen in Westdeutschland: Alexander  Niedermein, Alexander Dreisow, Agnes Gerlach, Berno Kant, Bernd Berlinger, Dr. Dieter Beneche, Gerhard Löwenthal, Hans Graf Huyn, Hartmut Perschau, Günther Poser, Thomas Kruchem, Uwe Wrobel, Wolfgang Richter, Dr. Werner Kaltefleiter, Willy Sutzenkirchen, Jürgen Liminsky

Unter den vielen ostdeutschen Mosambik-Experten gibt es offenbar zwei Denkrichtungen:

1. Ich gehe auf die 80, 90 zu, was soll mir da schon noch passieren. Also halte ich zur Gesamt-Faktenlage nicht länger den Mund, packe aus, positioniere mich.

2. Ich gehe auf die 80, 90 zu, will bis zum Lebensende meine Ruhe, keinen Ärger mit dem System haben. Also halte ich zur Gesamt-Faktenlage weiter den Mund.

Dem Vernehmen nach wurden auf ostdeutschen Mosambik-Fachtagungen die Erkenntnisse/Bücher von Schmidt-Eenbohm, Jürgen Roth, Paulo Oliveira etc. nicht einmal erwähnt, geschweige denn, debattiert.

Der Grad der Einschüchterung von politisierten Ostdeutschen ist nach wie vor auffällig hoch – was das System entsprechend ausnutzt.

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“63% der Deutschen glauben, man müsse sehr aufpassen, wenn man seine Meinung öffentlich äußert. Wie kann das sein?” DIE ZEIT 2019

AfD-Pegida, ostdeutsche Systemkritiker als Schwerpunkt deutscher/westlicher Geheimdienste, besonders im Wahlkampf 2019. Die BND-Trilogie des ostdeutschen Bestsellerautors Hartmut Mechtel: 1. Der unsichtbare Zweite” (GLAUSER / Autorenpreis deutsche Kriminalliteratur) 2. “Das Netz der Schatten” 3. “Die Spitze des Kreises”. BND & Kindersoldaten in Mosambik – warum die ostdeutschen Kirchen dazu schweigen:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/16/afd-pegida-ostdeutsche-systemkritiker-als-schwerpunkt-deutscherwestlicher-geheimdienste-besonders-im-wahlkampf-2019-die-bnd-trilogie-des-ostdeutschen-bestsellerautors-hartmut-mechtel-1-der-unsi/

Der zweite BND-Thriller von Hartmut Mechtel, Argument-Verlag Berlin-Hamburg (Mocambique-Teil auf Seite 120):

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“Das Netz der Schatten”:https://www.amazon.de/Das-Netz-Schatten-Hartmut-Mechtel/dp/3886199169. …Meist überfielen sie Dörfer und haben Zivilisten umgelegt. Bauern, ihre Frauen und Kinder. Das war eine so blutrünstige Bande, daß ich es nicht aushielt. Ob sie wirklich eine Million Menschen umgebracht haben, weiß ich nicht. Vielleicht waren es mehr, vielleicht auch bloß die Hälfte. Das ist nicht wichtig. Wichtig ist, daß wir sie unterstützt haben…(Mocambique-Teil)

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Ausriß. “…unsere diensteigenen Mörder…”

“Das gescheiterte Experiment. Vertragsarbeiter aus Mosambik in der DDR-Wirtschaft(1979-1990)”. Autor Dr. Ulrich van der Heyden widerlegt kuriose Lügen zur Mosambik-und DDR-Geschichte, prüft den Wahrheitsgehalt von offiziellen Versionen und Medien-Agitprop. Wie war das mit Rassismus, Neonazis, dem Rechtsextremisten-Mord an dem Mosambikaner Manuel Diogo in der DDR? Leipziger Universitätsverlag 2019, 725 Seiten. Mosambik-Dossier 5:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/27/das-gescheiterte-experiment-vertragsarbeiter-aus-mosambik-in-der-ddr-wirtschaft1979-1990-autor-dr-ulrich-van-der-heyden-widerlegt-kuriose-luegen-zur-mosambik-und-ddr-geschichte-prueft-den-wa/

KatastropheVergessen

Ausriß: “Die grösste Katastrophe ist das Vergessen”. Rund 600000 ermordete Kinder von Mosambik, die ermordeten DDR-Entwicklungshelfer. Die  Täter und die politisch Verantwortlichen – alles schon vergessen?

“Wie im Fall von Manuel Diogo aus Mosambik. Er wurde am 30. Juni 1986 in einem Zug zwischen Berlin und Dessau von Neonazis ermordet.” ARD, 2017 – Wahrheit oder Lüge?

Leipziger Volkszeitung LVZ 2018:

…Alberto, der im Fleischkombinat in Berlin arbeitet, hatte Diogo an diesem 30. Juni 1986 zum Zug gebracht. „Er stieg ein wie immer, der Zug fuhr los wie immer. Ich bat ihn noch, sich in den nächsten Tagen zu melden.“

  

„Kopf und Beine abgefahren“

Doch Diogo wird nie ankommen. Er ist von Neonazis ermordet worden. „Höhe Bahnhof Borne wurde männliche Leiche aufgefunden. Kopf und Beine abgefahren. Es handelt sich um eine Person mit dunkler Hautfarbe“, hat die Transportpolizei nüchtern notiert. Wenige Tage später erfährt Alberto von der mosambikanischen Botschaft, dass die Leiche zerstückelt worden sei, die einzelnen Körperteile über Kilometer zwischen Belzig und Borne verteilt worden seien. 

Neonazis, erfährt er, hätten Manuel zusammengeschlagen, ihn an einen Strick gebunden und aus dem Fenster gehängt.

In der Öffentlichkeit wird der Fall nicht erwähnt. Das Ministerium für Staatssicherheit wird eingeschaltet. Restlos geklärt ist der Mord bis heute nicht. Und es ist nicht der einzige…Wahrheit oder Lüge?

Von wem erfährt Alberto, daß Manuel von Neonazis zusammengeschlagen, gar aus dem Fenster gehängt wurde?

Dr. Ulrich van der Heyden  in Neues Deutschland, 23. 10. 2019.

 https://www.neues-deutschland.de/artikel/1127551.ein-mord-der-keiner-war.html

…In der TV-Sendung wird behauptet, dass der junge Mosambikaner von rechtsgerichteten Schlägern zusammengeschlagen und dann an den Beinen gefesselt aus dem Zug geworfen worden wäre. Statisten waren extra angeheuert worden, um diesen Fake staunenden Zuschauern glaubhafter zu machen. Die Filmemacher Christian Bergmann und Tom Fugmann konnten keinen Beleg für diese Gewalttat vorlegen. Keine Augen- und Ohrenzeugen aufbringen, kein Dokument. Ihr einziger »Zeuge« ist ein Mosambikaner, der gehört haben will, dass ein solches Verbrechen geschah. Reines Hörensagen also.

Jeder weiß: Was eine Person aus Erzählungen unbekannter Dritter erfahren haben will, ist kein stichhaltiger Beweis. Ein Staatsanwalt, der heute für den Fall zuständiger wäre und dem das Filmteam die Mordtheorie sozusagen in den Mund legen wollte, lehnte eine Neuaufnahme des Verfahrens nach eingehenden Überprüfungen der vorhandenen Akten ab. Die Journalisten waren sichtlich enttäuscht und spannen trotzdem trotzig und abenteuerlich ihren Faden weiter, geprägt von ihren ideologischen Vorurteilen gegenüber der ostdeutschen Vergangenheit… Was ist wahr und was fiktiv an der Story von Bergmann/Fugmann? In der Tat kam ein mosambikanischer Vertragsarbeiter in der Nacht vom 29. zum 30. Juni 1986 während einer Eisenbahnfahrt im Bezirk Halle ums Leben. Trotz damaliger intensiver, akribischer polizeilicher Untersuchungen konnte jedoch kein Tötungsdelikt rechtsgerichteter Schläger festgestellt werden, es konnten auch keine Rechtsextremisten ausfindig gemacht werden, die sich laut der nachträglich erfundenen Geschichte in jenem Zug befunden haben sollen. Einen Mordvorwurf hatte damals niemand erhoben, weder die Kollegen des Getöteten noch Vertreter der mosambikanischen Botschaft oder sonst jemand.  Die kriminalistischen Untersuchungen hatten ergeben, dass der Mosambikaner Manuel Diogo vor seinem Tod »umfangreich Alkohol« zu sich genommen hatte und dann – wie einige andere Mosambikaner bestätigten – im Zug eingeschlafen sei. Die Deutung der Todesumstände lautete wie folgt: Diogo habe den Ausstieg auf dem Bahnhof – nicht zum ersten Mal – verfehlt und sei entweder beim Versuch abzuspringen tödlich verunglückt oder später beim unachtsamen Wandeln auf den Schienen von einem folgenden D-Zug erfasst, überrollt und mitgeschleift worden. Die ermittelnden Polizisten konstatierten: »Hinweise auf Auseinandersetzungen mit anderen Personen liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vor.« Und: »Hinweise auf (eine) Straftat liegen nicht vor.« Für die Filmemacher offenbar kein Grund, nicht das Gegenteil, ausgeschmückt mit dramatisierten Trugbildern, zu behaupten…Die dreiste MDR-Produktion, die das Bild vom »Unrechtsstaat« DDR verfestigen soll, wird auch in anderen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gezeigt, zum Beispiel im 3 Sat. Das hat das Opfer nicht verdient. Das haben aber auch nicht die professionellen DDR-Ermittler verdient. Worauf stützen Bergmann/Fugmann ihre Anschuldigung, herzlose DDR-Bonzen hätten den angeblichen Mordfall unter den Tisch kehren wollen?  Es verwundert nicht, dass die reißerische Story von anderen Journalisten aufgegriffen wird, so Anfang August 2019 von der »Leipziger Volkszeitung« und von der »Mitteldeutschen Zeitung«. Traurig, dass dieser Fake sich nun per Interview mit dem Krimi-Autor Max Annas auch ins »neue deutschland« eingeschlichen hat, in der Ausgabe vom vergangenen Freitag. Seinen neuen Roman »Morduntersuchungskommission« baute Annas auf dem behaupteten Mord an Diogo auf. Das Buch soll laut Eigenwerbung des Verlags gar der »erste große Kriminalroman aus der DDR« sein – weil er »auf realen Tatsachen basiert«, wie er im nd-Interview behauptet?…Im Film des MDR wird ein Vertreter der vormaligen verbrecherisch agierenden RENAMO (Resistência Nacional Moçambicana) in Maputo kommentarlos interviewt, der eine Aufklärung des Todes »seines Landsmannes« fordert. Der Zuschauer erfährt nicht, dass die jungen in die DDR gekommenen Mosambikaner vor den brutalen Methoden ebendieser Organisation, die vom südafrikanischen Apartheidregime unterstützt worden war, geflohen sind – in die DDR. Um einen Beruf zu erlernen – und in Sicherheit zu leben. In der Manier des Boulevards schwenkt die Kamera auf die alte, noch heute trauernde Mutter des verunglückten Vertragsarbeiters – die natürlich in Tränen ausbricht, als man ihr mitteilt, dass ihr Sohn nicht bei einem Arbeitsunfall umgekommen sei, wie ihr die mosambikanische Botschaft in Berlin übermittelte, sondern von Neonazis in der DDR ermordet wurde. Mit reißerischer Thematik hoffen Medien ein größeres Interesse beim Publikum zu erreichen. Und dies auf Kosten der Wahrheit. In diesem Fall auch auf Kosten der Erinnerung an Manuel Diogo und der ehemals ermittelnden Polizeibeamten. Und unterm Strich auf Kosten einer redlichen Geschichtsschreibung.

Der Autor ist Kolonialhistoriker, verfasste unter anderem zwei Bücher über mosambikanische Vertragsarbeiter in der DDR.

https://www.amazon.de/Das-gescheiterte-Experiment-Vertragsarbeiter-DDR-Wirtschaft/dp/3960232012.

Privatdozent Dr. phil. & Dr. rer. pol. habil. Ulrich van der Heyden, geb. 1954, ist Afrika- und Kolonialhistoriker sowie Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Afrika. Er lehrt am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Missions- und Religionswissenschaft sowie Ökumenik der Humboldt-Universität zu Berlin.”

https://www.tumult-magazine.net/post/ulrich-van-der-heyden-mit-fake-news-gegen-rechtspopulismus

MDR-Sendung “Lebensretter” am 6.2. 2020 mit Mosambik-Thema: Das Unango-Attentat auf DDR-Entwicklungshelfer…”Entwicklungshelfer als Lebensretter in Afrika”. MDR. Die stark umstrittene, kuriose Darstellung der Mosambik-Problematik in MDR-Beiträgen. Was wir den Ermordeten von Unango schuldig sind:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/02/mdr-sendung-lebensretter-am-6-2-2020-mit-mosambik-thema-das-unango-attentat-auf-ddr-entwicklungshelfer/.

Welche Ressourcen die DDR gemeinsam mit Mosambik ausbeuten wollte – wie dies die Rohstoff- und Devisensituation der DDR grundlegend verbessert hätte. Wie die Renamo dafür sorgte, daß nun westliche Konzerne den großen Reibach machen:

https://library.fes.de/pdf-files/iez/09288.pdf

https://www.zeit.de/2013/06/Mosambik-Rohstoffe-Gas-Gold

https://taz.de/Gasvorkommen-in-Mosambik/!5094612/

http://www.kkmosambik.de/projekte/korruption-und-partizipation/downloads/KKM_Korruptionsstudie_Rohstoffindustrie.pdf

https://www.neues-deutschland.de/artikel/88700.erdoelbohrungen-im-oranjebecken.html

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…Die Erdgaslagerstätten im Gebiet Pande/Temane(Provinz Inhamba), die nach unserem “Ausscheiden”später von westlichen Firmen weiter erkundet wurden, sind inzwischen für Mosambik wirtschaftlich bedeutend. So wurde im Jahre 2004 eine 865 Kilometer lange Gaspipeline nach Südafrika fertiggestellt, die die Gasfelder mit dem Nordosten Südafrikas verbindet…Allerdings hat Mosambik im Rahmen von sogenannten “Product Sharing Agreements” lediglich das Recht, fünf Prozent des in Pande und Temane geförderten Gases innerhalb Mosambiks zu vermarkten, wenn keine weiteren kommerziell nutzbaren Gasvorkommen erschlossen werden – eine Blüte des schon damals wieder “in Mode” gekommenen Neokolonialismus…Es kann also durchaus der Eindruck entstehen, dass einige, die heute mit dem mosambikanischen Erdgas das große Geld machen, schon damals ihre Hände mit im Spiel hatten…Gerd Bonk, Sangerhausen – damals Limex-Leipzig-Rohstofferkundungsexperte

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Ausriß.

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“Gasreserven, die sich mit Iran, Katar vergleichen lassen”. (Bonk)

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Ausriß: “Pande/Temane Gas: `SASOL will contiue to milk Mozambique` – CIP report”. “Pande-Temane`s natural gas exploration project by the South African multination after 10 years contributed only with 7 % of projected revenues für the 25 year project duration(US 2 billion)”

 

“Die grössten Investoren in Moçambique sind nicht die Chinesen, sondern Konzerne, die Öl und Gas fördern, wie Exxon aus den USA oder Eni aus Italien. Meine Sorge ist, dass sich durch die ausländischen Investoren eine Kolonialwirtschaft erhält, die auf dem Verkauf von Rohstoffen basiert und keinen Wohlstand im Land generiert.” Mia Couto in DER BUND, Schweiz

“Mosambik ist ein Land, dessen Name allerhöchstens ein paar Henning-Mankell-Fans aufhorchen lässt. Arm, aber nicht notleidend genug für eine Randspalte im Vermischten der öffentlichen Presse. Mosambik belegt Platz 178 von 187 auf dem Human Development Index. Bei Wahlen beobachten die internationalen Beobachter offensichtliche Unregelmäßigkeiten, die aber trotzdem keine Zweifel am Wahlausgang schüren. Und doch wird von diesem Land, in dem die Hälfte der Menschen nicht lesen und schreiben kann, in Zukunft noch viel zu hören sein. Es hat eine der am rasantesten wachsenden Wirtschaften weltweit und besitzt das, was alle wollen, aber nicht haben: unangetastete Energiereserven en masse – Kohle und vor allem Erdgas. Acht Prozent der weltweiten Nachfrage könnten damit gedeckt werden, berechneten Experten des Geopolitical Information Service (GIS) kürzlich. Und die Investoren lassen nicht auf sich warten: Von 700 Millionen US-Dollar 2009 stiegen Zahlungen ausländischer Unternehmen, wie dem US-Erdgasförderer Anadarko und der italienischen ENI, auf 5,2 Milliarden. Weitere 50 Milliarden sind in Aussicht. Ein Geldsegen, von dem vor allem die einheimische Unternehmen profitieren, die führenden Regierungspolitikern gehören, während horrende steigende Grundnahrungsmittelpreise die Unterschicht beuteln. Das BIP freut’s.” Zitat TONIC 2014.

“Mosambik zwischen Gas und Djihad”: https://www.lemonde.fr/afrique/article/2019/11/15/le-mozambique-entre-gaz-et-djihad_6019330_3212.html

Regierungssender Deutsche Welle: …Moçambique tem reservas de gás natural estimadas em cerca de 270 triliões de metros cúbicos. Ainda não há exploração de Gás Natural Liquefeito. A exploração na Bacia do Rovuma, em Cabo Delgado, terá início nos próximos anos, mas já se explora gás natural em Pande, Temane e Inhassoro em Inhambane…

https://www.dw.com/pt-002/mo%C3%A7ambique-n%C3%A3o-beneficia-como-devia-do-g%C3%A1s-de-pande-e-temane-diz-o-cip/a-17226687

https://www.dw.com/pt-002/mo%C3%A7ambique-vai-distribuir-g%C3%A1s-natural-a-partir-de-2012/a-15629357

https://www.dw.com/pt-002/jo%C3%A3o-mosca-cabo-delgado-j%C3%A1-vive-maldi%C3%A7%C3%A3o-dos-recursos-naturais/a-51711555

https://www.dw.com/pt-002/jo%C3%A3o-mosca-cabo-delgado-j%C3%A1-vive-maldi%C3%A7%C3%A3o-dos-recursos-naturais/a-51711555

https://www.dw.com/pt-002/mo%C3%A7ambicanos-afastados-das-minas-em-cabo-delgado/av-51711609

http://www.acismoz.com/wp-content/uploads/2017/06/Sasols%20Response%20to%20CIPs%20Claim%20of%20a%20Bad%20Deal%20for%20Mozambique.pdf

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DDR erkundet landesweit Rohstoffvorkommen von Mosambik. Bohrgerät von LIMEX (VEB Geophysik Leipzig) mit miltärischem Schutz im Messgebiet.

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“Hitlers Eliten nach 1945?. dtv

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Hat das Buch etwa sehr viel mit dem Thema Gehlen-Nazistan & Mosambik zu tun?

Aktive westdeutsche Außenpolitik in Mosambik – und in Brasilien:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/08/willy-brandtspd-todestag-8-oktober-1992-was-in-den-offiziellen-wuerdigungen-stets-fehlt/.

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http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/.

 http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/.

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 http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/.

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 http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/willy-brandt-und-lateinamerikanische-folterdiktatoren-die-kuriose-interpretation-des-forum-willy-brandt-berlin-unter-den-linden-in-lateinamerika-stellt-sich-der-si-praesident-an-die-seite-der/.

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Helmut Schmidt/SPD – Mitherausgeber des Wochenblatts DIE ZEIT, 2015 gestorben – was alles in den Nachrufen fehlt:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2019/01/23/leningrad-belagert-ausgehungert-rd-eine-million-tote-helmut-schmidt-als-nazi-offiziert-bei-dem-kriegsverbrechen-mit-dabei-warum-er-nach-wie-vor-ein-spd-idol-ist/.

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 http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/24/war-helmut-schmidt-als-bundeskanzler-tatsaechlich-in-diesem-geheimpolizei-gebaeude-von-sao-paulo-um-lula-in-der-gefangenenzelle-zu-besuchen-wie-heute-mythenbildung-funktioniert-schmidt-besucht/.

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 http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/.

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http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/.

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 http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/.

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/28/brasiliens-militarputsch-vor-50-jahren-deutschsprachiger-mainstream-verschweigt-die-enge-zusammenarbeit-von-willy-brandt-und-helmut-schmidt-mit-der-folterdiktatur-ebenfalls-tabu-lula-als-informant/

“Halle für Genscher”. MDR aktuell verschweigt am 22.2. 2017 komplett NSDAP-FDP-Genschers enge Kontakte u.a. zur nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktatur Brasiliens, Argentiniens:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/.

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http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/schmidt-kohl-straus-brandt-filbinger-juso-vorsitzender-gerhard-schroder-fischer-trittin-scheisebeutel-auf-diktator-geisel-in-bonn-der-erneut-verlangerte-deutsch-brasilianische-atomvertrag-ha/.

 http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/14/deutsch-brasilianischer-atomvertrag-und-ermordung-des-judischen-journalisten-herzog-durch-die-militardiktatur-1975-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-erinnert-an-historische-f/

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https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/ex-ddr-vertragsarbeiterin-in-dresden-wie-olga-macuacua-aus-mosambik-rassismus-erlebte-und-erlebt/25466712.html. Wahrheit oder Lüge?

“Von bundesdeutschem Boden den Terror in Mosambik geplant.” Frankfurter Rundschau, 4.10.1989, über die Terrororganisation Renamo. Die Opfer der tödlichen Terrorattacken: Viele DDR-Entwicklungshelfer, darunter aus Thüringen – über eine Million ermordete Mosambikaner, darunter ca. 600000 Kinder. Wer in Nazistan außer dem BND eng mit der Renamo kooperierte, sie stark unterstützte….Mosambik-Dossier 10:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/

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Ausriß Frankfurter Rundschau.

Wieso reagierten ostdeutsche Bürgerrechtler auf diese Veröffentlichung von 1989  nicht?

Markus Meckel(SPD), Almuth Berger, Dr. Hans-Joachim Döring, Günter Nooke u.a. im bizarren Mosambik-Sachbuch “Für Respekt und Anerkennung. Die mosambikanischen Vertragsarbeiter und das schwierige Erbe aus der DDR” – ein Leckerbissen für Politologen, Kommunikationswissenschaftler und Historiker (falls sie sich an eine Analyse trauen). Besonders aufschlußreich und erhellend der Vergleich mit dem Sachbuch “Das gescheiterte Experiment. Vertragsarbeiter aus Mosambik in der DDR-Wirtschaft(1979-1990)” von Dr. Ulrich van der Heyden, Humboldt-Universität Berlin. Mosambik-Dossier 11:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/04/01/markus-meckel-almuth-berger-dr-hans-joachim-doering-guenter-nooke-u-a-im-bizarren-mosambik-sachbuch-fuer-respekt-und-anerkennung-die-mosambikanischen-vertragsarbeiter-und-das-schwierige-erbe-a/

 

Im verschlossenen Garten

So heißt ein Buchtitel aus dem Jahre 1965 von Johannes Derksen über das Kloster Altzella in Nossen/Meißen. Im Mittelpunkt steht ein Mönch, der als Architekt u.a. die Freiberger Goldene Pforte projektiert und gebaut hat, heute noch ein touristischer Anziehungspunkt in der Stadt der ehrwürdigen sächsischen Bergakademie als Eingang zum Freiberger Dom. Der Roman weist darauf hin, dass die geweihten Zisterzienser-Mönche in Wirtschaft, Handwerk und Gewerbe, Wissenschaft, Architektur, Weinanbau, Landwirtschaft, Waldbewirtschaftung einen Verbund auf hoher Entwicklungsstufe errichteten, der Glauben, Ökonomie und Kunst beförderte.

 

In Frauenprießnitz muss man den oben genannten Titel seit August 2017 wörtlich nehmen, denn der Klostergarten mitten im Dorf ist jetzt ein verschlossener Garten mit Ketten und Vorhängeschlössern. Seit kurzer Zeit ist er Eigentum der Gemeinde und soll zu einem Gemeindepark umgebaut werden. Daher kam es zur Auflage einer archäologischen Untersuchung des Untergrundes, weil man hier zurecht Spuren des ehemaligen Zisterzienser Nonnenklosters vermutete, das unserem Ortsnamen auch seine Einmaligkeit verleiht. Das Ausgrabungsgelände hat immense Funde aus den verschiedenen Jahrhunderten erbracht, die eine intensive Nutzung und Bewirtschaftung des Klostergeländes und angrenzender Flurstücke schlussfolgern lassen.

Hatten doch die Kammergutspächter in den 30-er Jahren des 20. Jh. einst bei Gartenarbeiten einen sehr alten merkwürdigen Schlüssel gefunden, den sie als „Klosterschlüssel“ bezeichneten, und 1945 mitgenommen haben nach Freiburg im Breisgau. Dort im Schwarzwald wurde Edith Böckelmann von einem Nachkommen des vorhergehenden Kammergutspächters, Alex von Hausen (Enkel von Otto Leiter) aus Kanada besucht. Diesem gab sie das alte Erinnerungsstück aus Frauenprießnitz mit, der es als Zierde auf seinem Schreibtisch bewahrte. Bei seinen zahlreichen Besuchen nach der Wende in Frauenprießnitz übergab Alex von Hausen 2009 den schön aufgeblockten Schlüssel an die Ausstellung im Rentamt, wo wir ihn auch bei den jüngst gezeigten Fundstücken des Klostergartens mit ausstellen durften (OTZ-Artikel).

Bei den jüngsten Besichtigungen auf der Ausgrabungsstätte des Klostergartens waren mehr als 200 Teilnehmer den Einladungen gefolgt. Die meisten waren aus unserem Dorf und die meisten wollen wissen, was mit den zahlreichen Funden und dem offengelegten Mauerwerk aus dem Mittelalter nun geschehen soll.

Der Gemeinderat will die Relikte wieder verschwinden lassen in der Erde, aber das wollen die wenigsten Besucher, die wir gesprochen haben. Man könne die Relikte der Vergangenheit unter der Erde am besten schützen, heißt es auch von fachlicher Seite. Bisher habe ich mich immer für die Aufdeckung unserer Historie und Bewahrung der Dokumente und Objekte unseres Ortes eingesetzt. Eine Abdeckung der Grundmauern und Pflasterflächen mit Erdschichten wird bevorzugt und nicht eine optimale Integration in das vorgesehene Parkprojekt, haben wir erfahren. Aber von den gefundenen Relikten (5600 Teile) hat man uns nichts dagelassen für den Tag des offenen Denkmals. Wissenschaft braucht Zeit und grenzt sich ab vom wirklichen Leben. Alles sehr schade. Die Besucher der Ausstellung im Rentamt haben über zwei Jahrzehnte zu jeder Zeit das Vertrauen gewürdigt, denn es gab keine Verluste bei größter Nähe durch die Besucher. –

 

So sehe ich das und viele andere Mitbürger. Unser Bürgermeister und zahlreiche Ratsmitglieder haben jetzt in Dr. Schüler einen guten Verbündeten gefunden. Vielleicht denken sie nur an finanzielle Plangrößen und kurzfristige Ziele.

Weitere Besichtigungen des Grabungsgeländes hat die Gemeinde nicht mehr zugelassen, sondern über Nacht alles verschlossen. Man befürchtet möglicherweise Unfallschäden mit Versicherungsfolgen. Man kann doch Warnbänder spannen, um Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

Ich möchte grundsätzlich anmerken, dass es falsch ist, vor Bürgern/Einwohnern etwas verbergen und schützen zu müssen. Wir leben jetzt und schon viel zu lange waren die Klosterrester im Verborgenen, obwohl das Kloster ein riesiger Wirtschaftsfaktor war und dieses Dorf bedeutend mit geprägt hat über einige Jahrhunderte. Troja und Pompeji hat man auch nicht wieder zugeschüttet, um sie vor der heutigen Menschheit zu verbergen oder zu schützen. Die Relikte und Altgebäude aus der Vergangenheit hier in Frauenprießnitz sind nicht durch die Bewohner/Bürger in schlechten Zustand geraten, sondern immer durch die gesellschaftlichen Umstände. Im Gegenteil hat die Bevölkerung die vorhandenen Teile und Objekte in diesem Dorf besser bewahrt als die gesellschaftlichen Umstände es erfordert und zugelassen haben. Dafür können genügend Beispiele aufgezählt werden (Krieg, Brände, Pfaffes Klostermauer, ruiniertes Rentamt nach der Wende, Kulturhaus, Hirtengarten mit LWH, usw.).  In Memleben oder Altzella hat man uns vorgemacht, wie man Altes für Parks usw. nutzen kann.

Viele Bürger erwarten eine Offenlegung aller Probleme, mehr Transparenz bei der Behandlung des Parkprojektes und des Umgangs mit den Ausgrabungen, Auswertung und Zugang zu Fundstücken für Ausstellung usw. Etwas mehr Bürgernähe und Bürgerbeteiligung darf man wohl heutzutage erwarten. Man könnte dafür ja auch das Gemeindeblatt nutzen und nicht nur die Bewohner auf öffentliche Ratssitzungen verweisen. Wir leben doch in einer Zeit mit hohem Informationspotenzial, sofern man es will.

Manfred Grunewald

17.09.2017

 

 

Dieser Leserbrief wurde  nicht veröffentlicht. Das Ablehnungsschreiben der Gemeinde war vom Bürgermeister und 7 Gemeinderatsmitgliedern unterschrieben unter dem 09.10.2017.

Die Begründung macht nachdenklich. Wer solch einen Brief verbietet, statt eine öffentliche Entgegnung vorzunehmen, hat entweder ein schlechtes Gewissen oder hat etwas zu verbergen.

MG

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Dieser Beitrag wurde am Freitag, 03. Januar 2020 um 13:03 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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